Zwischenfazit NBA Conference-Finals: LeBron James überragt sie alle
Western Conference
San Antonio Spurs – Utah Jazz (Aktueller Playoff-Stand 3:1, Spiel 5 in der Nacht zu Do)
Die Spurs dominieren diese Serie und waren bisher überlegen, gerade auch in ihren Heimspielen, die sie beide souverän gewannen. Eine Tendenz aus dem Semifinal gegen die Phoenix Suns hat sich noch verstärkt: Tim Duncan und Tony Parker sind die Aushängeschilder der San Antonio Spurs. Beide glänzen durch unglaubliche Teamarbeit und machen zurzeit den Unterschied aus. Mano Ginobili kommt immer besser in Fahrt. Auch das Team insgesamt hatte die ersten beiden Heimspiele gewonnen. Es folgten die beiden Spiele in Salt Lake City. Utah gewann Spiel 3 klar und deutlich dank einer überragenden Vorstellung von Daron Williams (31 Punkte). Doch die Jazz konnte das Blatt nicht wenden und verloren Spiel 4 in eigener Halle. Ginobili und Duncan drehten auf und Utah verlor das erste Playoff-Spiel nach sieben Siegen zu Hause. Die Spurs holten den ersten Playoff-Auswärtssieg in Utah seit 13 Jahren. Spiel 5 findet heute Nacht wieder in Texas statt. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn die Spurs den Sack nicht zumachen würden.
Eastern Conference
Detroit Pistons – Cleveland Cavaliers (Aktueller Playoff-Stand 2:2, Spiel 5 in der Nacht zu Fr)
Detroit gewann beide Heimpspiele meist ohne Probleme und ging mit 2:0 in Führung. Ein Grund war auch, dass LeBron James noch nicht in die Spur fand. Ohne ihn sind die Cavaliers gegen Detroit nicht konkurrenzfähig. Miese Stimmung und wenig Zuversicht also vor den beiden Heimspielen in Ohio. Doch das Ganze hellte sich dann doch auf, weil LeBron “King” James urplötzlich wieder da war und die Pistons mehr oder weniger im Alleingang zum Ausgleich brachte. Gegen 25 Punkte und 11 Assists in Spiel 4 hatte Detroit nicht die passende Antwort. Und plötzlich fängt diese Serie, von der ich glaubte, sie hätte sich schon entschieden, wieder von vorne an. Spiel 5 ist jetzt wieder in Detroit, dann geht es zurück nach Ohio. Mein Tipp: Detroit setzt sich nach 7 Spielen durch. Wobei ich in der Serie vorsichtig mit Prognosen sein würde. Viel hängt von James ab. So blöd es auch klingt. Der Erfolg von Cleveland hängt maßgeblich von ihm ab. Sollte er nicht an die Leistungen von Spiel 3 und 4 anknüpfen können, kann es Detroit auch schon in Spiel 6 zumachen. Aber da bedarf es auch mehr Konzentration und Genauigkeit in den entscheidenen Situationen als in Spiel 4, in welchem nur Chauncey Billups mit 23 Punkten zu überzeugen wusste. Diese Serie bleibt also spannend.
Und was machen die Gescheiterten. Dirk Nowitzki macht Urlaub und Dwayne Wade ist zum zweiten Male Vater geworden. Jede Wette: Sie wären jetzt auch lieber auf dem Court um um das NBA Final zu kämpfen.
Sollte es zu Spiel 6 in Utah kommen, zeigt das PREMIERE live. Auf alle Fälle sehen wir Spiel 6 Cavs-Pistons in der Nacht zu Sonntag ab 2.30 Uhr.
Bleibt am Ball
Felix







Mittwoch, 30. Mai 2007 20:26
Also mit der Ansicht, dass Detroit die ersten beiden Spiele “meist ohne Probleme” gewonnen hat, bin ich überhaupt nicht einverstanden. Mit etwas mehr Überzeugung und Glück hätte Cleveland schon nach den ersten beiden Spielen 2:0 führen können und in Cleveland den Sack zumachen können.
Mittwoch, 30. Mai 2007 20:56
Teils d’accord. Klar war es knapp und hätte auch anders ausgehen können. Aber ich hatte das Gefühl, dass Detroit jederzeit in der Lage war zu antworten. Und Cleveland war längst nicht am Limit. Detroit war nicht überragend – keine Frage – aber für Cleveland mit der Verfassung aus Spiel 1 und 2 hat es gereicht. Und wenn es darauf ankam, war Chauncey Billups der Leader, während LeBron James nicht mit kam. Aber du hast recht, “meist ohne Probleme” ist etwas zu deutlich formuliert. Können wir uns auf ” mit etwas Glück” einigen?