Jens Böhrnsen neuer Bremer Regierungschef

Wie so eben bekannt wurde, ist Jens Böhrnsen neuer Bremer Regierungschef. Böhrnsen erhielt 47 von 83 Stimmen der Bremer Bürgerschaft. 33 Abgeordnete stimmten gegen den Juristen, drei enthielten sich. Damit sprachen sich offenbar alle Abgeordneten der rot-grünen Koalition für Böhrnsen aus.

Also alles “gut” gegangen. Die Arbeit kann beginnen

Gibt es den Salto Rückwärts für Werder Bremen in der neuen Saison?

Tach zusammen,

da bei mir seit Tagen das Internet zusammengebrochen ist und die Telekom immer noch nicht den Fehler gefunden hat, beschränken sich die Einträge hoffentlich nur noch heute auf meine frei Mittagszeit. Heute Nachmittag werde ich am Weserstadion sein und Werder mal einen Besuch abstatten. Da es in diversen Blogs einige Prognosen zur Hinrunde gibt, schließe ich mich dem an und veröffentliche Anfang der Woche das ganze Prozedere für Werder. Mal schauen, ob ich nachher ein paar Insiderinfos bekommen kann.

In diesem Sinne einen angenehmen Start ins Wochenende,

Felix

Bundesliga – Spielplan veröffentlicht: Der 2. Spieltag der Spitzenspiele

Hallo,

in aller Kürze der Hinweis darauf, dass der neue Spielplan endlich veröffentlicht wurde. Beim ersten Überblick fällt leider auf, dass zahlreiche Spitzenspiele schon recht früh in der Saison stattfinden. Eröffnungsspiel wird Stuttgart gegen Schalke sein (Fr 10.08. 20:30 Uhr). Gleich danach kommt der nächste Brocken für S04 mit dem Revierderby gegen Dortmund am 2. Spieltag. Auch Bremen erlebt im ersten Hinspiel gleich das absolute Highlight. Klose kehrt mit den Bayern zurück an die Weser. Werder startet auswärts in Bochum. Ein weiteres Derby findet am 1. Spieltag statt. Der große HSV trifft auf den kleinen HSV, Hamburg reist in die AWD-Arena zu Hannover 96.

Das 3. Augustwochenende hat es also in sich:

Dortmund-Schalke; Werder-Bayern; ManCity-ManUnited; Liverpool-Chelsea

Besser geht es nicht!!!!

Felix

Bild des Tages: Donnerstag, 28.06.07 – Renaissance, aber kein Neustart

Schönen guten Morgen,

heute mal wieder was Lokalpolitisches. Rote und Grüne haben gestern sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven (hier SPD und CDU) den endgültigen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Beide Parteien stimmten mit großer Mehrheit dem Vertragswerk zu. Die Grünen sprechen übrigens von einem ausgezeichneten Klima bei den Verhandlungen.

Am heutigen Donnerstag konstituiert sich zum ersten Mal die neue Bremer Bürgerschaft, am morgigen Freitag wird dann der Senat aus SPD und Grünen gewählt mit dem Senatspräsidenten und Bürgermeister Jens Böhrnsen. Die SPD erhält 5 Senatsposten, die Grünen 2.

Nun ist es natürlich nicht verwunderlich, wenn Erinnerungen an das Rot-Grüne Bündnis auf Bundesebene zurückkommen. Es ist ja schließlich die erste Regierung seit dem Scheitern auf Bundesebene im Jahre 2005. Angesprochen auf diese Frage antwortete der neue Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne): “Es geht nicht um eine Renaissance von Rot-Grün, sondern um einen Neustart”. Das ist ja schon mal ein erster Schritt.

Auf dem Bild von links nach rechts: SPD-Fraktionsvorsitzender Carsten Sieling, die künftige Finanzsenatorin Karoline Linnert (GRÜNE), Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD), die Landesvorstandssprecherin der Grünen Susan Mittrenga und der SPD-Landesvorsitzende Uwe Beckmayer.

Alles weitere zu der ersten Sitzung der Bürgerschaft, zur Wahl des Senats und zum Koalitionsvertrag und den ersten Tagen der neuen Regierung je nach Lage am Ende der Woche.

Einen schönen Arbeitstag,

Felix

TV-Tipp: ARTE Themenabend – “Das andere Amerika”

Via dpa sehe ich gerade die Meldung über den ARTE-Themenabend am kommenden Freitag. Das ganze klingt doch äußerst interessant, weil der Film wohl nicht die üblichen Klischees und Themen aufgreift, sondern mit neuen (“anderen”) Perspektiven versucht, das Leben in Amerika zu erklären.

Zwei französische Dokumentationen und eine Magazinsendung machen sich auf die Suche nach jenen lebhaften, kreativen und intelligenten Amerikanern, die in vielen Amerika-Klischees kaum noch Platz finden. Jedes Jahr erhalten eine Million Ausländer eine US-Aufenthaltsberechtigung, während Europa langsam seine Grenzen dicht macht, berichtet Arte

Der Themenabend stellt nach Senderangaben die Menschen in den USA vor, für die diese Werte Bestand haben. “Ein kontrastreiches Bild von Amerika” sei dabei herausgekommen. Um 22.15 Uhr zeigt ein Dokumentarfilm von 2007 “Amerikas Bohème”. Quer durch die Vereinigten Staaten, von Miami über Las Vegas bis nach Los Angeles hat ein Filmteam Intellektuelle, Außenseiter, Künstler, Philanthropen und Migranten vor die Kamera geholt. Drehorte waren Skateparks, Nachtclubs, Wüsten und Universitätsbibliotheken sowie ein Getto in Los Angeles.

Um 23.25 Uhr stellt ein weiterer Dokumentarfilm von 2007 “David Lynch – (den) Meister des Abgründigen» vor. Der amerikanische Regisseur Lynch gilt als einer der Leitfiguren eines “anderen” Amerikas. Um 23.45 Uhr endet der Themenabend mit dem Magazin “Zapping International”. Arte zappt sich durch die afroamerikanische Fernsehlandschaft und stellt Fernsehsender aus der Hauptstadt Washington vor, in der 60 Prozent der Bevölkerung Afroamerikaner sind.

Woran man den Qualitätsverlust von Medien in der Sommerpause sehen kann…

In den meisten Nachrichten und auf den selbsternannten politischen (!!!) Nachrichtensendern beschäftigt man sich ausführlicher mit der Frage, wie es möglich sein konnte, dass ein 17-jähriger aus Uelzen auf die schlafende 13-jährige Engländerin ejakulieren konnte als mit den Ergebnissen der PK von Angela Merkel zur EU-Ratspräsidentschaft. Man bin ich froh, dass morgen die neue ZEIT rauskommt….und dass es immer noch seriöse Medien wie ARD Aktuell gibt…

Arena, DFL und PREMIERE: Wie man medienwirksam zur Schlacht rüstet – oder auch nicht…

Hallo aus dem stürmischen Bremen,

im Fußball herrscht immer noch Sommerpause, die erste Vereine beginnen wieder mit den Saisonvorbereitungen, die ersten Trainingslager und Testspiele stehen demnächst bevor. Abseits des rollenden Balles wird derzeit aber auf einem anderen Platz hart zur Sache gegangen. Die Beteiligten sind Arena, die Deutsche Fußball Liga (DFL) und PREMIERE. Wenn man die vergangenen Monate in Bezug auf die Medienberichterstattung zur Rechte-Vergabe verfolgt hat, konnte man immer noch vor sich hin sagen, dass es im Prinzip viel Lärm um Nichts ist und irgendwie nur zum Austesten möglicher Positionen diente. Nun wird aber seit ein paar Tagen die Gangart etwas verschärft.

Kurzer Rückblick: Seit dieser Saison überträgt der Pay-TV Sender Arena die 1. und 2. Liga und hatte im Dezember 2005 PREMIERE die Rechte vor der Nase weggeschnappt. Man schaffte nach großen anfänglichen Schwierigkeiten ein halbwegs anschaubares Produkt und sendete – entgegen der Prognosen einiger – immerhin die erste Saison noch bis zum Ende. Das große Problem für Arena: Überspitzt formuliert ist man (bzw. der Tochterkonzern Unity Media) pleite. Allein in dieser Saison soll Arena einen Verlust von 200 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Zur Gegenwart: Vor einigen Monaten tauchten erste Gerüchte auf, dass man eine mögliche Rechtevergabe vorziehen würde und die Rechte ab 2009 noch in diesem Jahr oder Anfang 2008 vergeben werde. Mit dieser Aussage erhöhte man den Druck auf Arena und brachte gleichzeitig PREMIERE wieder mit ins Spiel. Denn eines ist klar: Pay-TV kann wohl nur überleben bei größerer Exklusivität. Mit diesem Vorschlag war PREMIERE 2005 gescheitert – und schaut jetzt mit einem Lächeln zu, wie die DFL zurückrudert und den nassen Pudel Arena noch mehr im Regen stehen lässt.

Am vergangenen Sonntag erklärte ein PREMIERE – Verantwortlicher in der WELT am Sonntag, dass man wieder für die Bundesliga-Rechte bieten werde und medienwirksam auf die Pauke hauend, dass man aber mehr Exklusivität fordere. Gesagt getan sprang die DFL mit auf den Zug. DFL Chef Christian Seifert – bei mir übrigens so geschätzt wie Grünkohl -stellte nun im Wirtschaftsmagazin “Sponsors” klar: “Die Entwicklung der Abonnentenzahlen ist natürlich beeinflusst durch einige Faktoren, die Arena in letzter Konsequenz selbst zu verantworten hat“. Unter anderem sei Arena mit der eigenen Satellitenplattform gescheitert und müsse noch zahlreiche Hausaufgaben erledigen, um erfolgreicher zu sein. Wirkungsvoller, aber auch hinterlistiger, kann man Arena das Scheitern nicht mehr bescheinigen.

Die DFL wendet sich also von der Politik und der Vorgehensweise von Arena ab, wobei man feststellen muss, dass es man den Namen PREMIERE, wohl auch mit Bedacht, noch nicht in den Mund genommen hat. PREMIERE und die DFL haben ihre Positionen also schon mal effektiv abgesteckt – nur von Arena hört man nichts, was eigentlich auch nicht verwunderlich ist. Das Ziel von 6 Millionen Abonnenten bis 2009 ist so realistisch wie der Meistertitel für Kickers Emden. Arena steht so ziemlich alleine da in der Medienlandschaft. Viel hängt auch vom Kartellamtverfahren ab, bei dem Arena nun hoffen muss, dass es mit PREMIERE für die Verbreitung via Satellit eine Einigung gibt. Ansonten gehen für Arena ganz ganz schnell die Lichter aus. 200 Millionen Euro Verlust, diverse Bankbürgschaften, die zu begleichen sein werden und einen Kundenstamm v0n 1,1 Millionen. Das sind die Eckdaten, die alles andere als rosig sind. Ganz ganz langsam begreift endlich auch die DFL, dass man mit Arena ein zu hohes Risiko eingegangen ist. Es bleibt abzuwarten, inwieweit man noch deutlicher Stellung contra Arena beziehen wird. Der Anfang ist aber gemacht worden.

Felix

Bye Bye Tony – Machtwechsel in Großbritannien

Machtwechsel an der Themse: Tony Blair übergibt das Amt des Regierungschefs heute an seinen Nachfolger Gordon Brown. Eine kurze Bilanz nach 10 Jahren Regierungschef fällt mir eher schwer, zumal ich mich in den frühen Jahren seiner Amtszeit noch nicht so sehr mit der britischen Politik beschäftigt habe. Daher greife ich auf einen Auszug eines Kommentars bei tagesschau.de zurück, der das ganze in wenigen Worten recht gut beschreibt…

“Wenn nur der Irak-Krieg nicht wäre. Eine komplette Fehlentscheidung, eine große Lüge – weil kein Geheimdienst der Welt je Massenvernichtungswaffen gefunden hat. Das Tragische jedoch ist, dass Tony Blair sich bis heute als Messias sieht, jegliche Kritik zurückweist und immer noch glaubt, unfehlbar zu sein. Deshalb überschattet der Irak-Krieg die Bilanz seiner Regierungsjahre. Und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die Briten all die anderen Leistungen würdigen; merken, wie groß die Lücke tatsächlich ist, die Tony Blair hinterlässt.”

Felix

Henry, Torres, Eriksson, Goodison Park – Aktuelles aus der Premier League

In Kürze einige Entwicklungen aus der Premier League der vergangenen Tage im Überblick:

  • Thierry Henry ist – wie schon berichtet – nach Barcelona gewechselt. In England wird jetzt vermehrt darüber diskutiert, ob der Deal bzw. ja der Wechsel von Henry für Arsenal sowohl sportlich wie auch finanziell sinnvoll war. Finaziell auf alle Fälle, aber rein sportlich klafft jetzt doch schon eine große Lücke im Sturm der Gunners. Wenn man die vergangene Saison Revue passieren lässt, fällt es einem schwer daran zu glauben, dass Arsenal dauerhaft um den Titel mitspielen kann, sollte kein adäquater Ersatz für Henry gefunden werden. Nicholas Anelka ist heißester Kandidat, der auch gut in das System der Gunners passen würde auch vom Spielertyp Henry sehr ähnlich ist. Aber Anelka hat noch einen Vertrag bei den Bolton Wanderers. Wie gut, dass der Wechsel wenigstens finanziell für Arsenal positive Folgen hatte. Ryan Babel von Ajax Amsterdam soll wohl nach London wechseln.
  • Liverpools Bemühungen – wenn es sie denn je gab – Fernando Torres von Atletico Madrid zu holen, sind wohl gescheitert. Madrid dementiert jegliche Meldungen, wonach die Reds überhaupt Kontakt mit Torres aufgenommen haben. Wie dem auch sei. Atletico plant mit Torres und Liverpool braucht weiterhin zwei Stürmer um vorne mitspielen zu können.
  • Der ehemalige englische Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson wird neuer Trainer bei Manchester City. Es sind zwar noch einige Details zu klären, aber im Prinzip sind sich beide Seiten einig. Der Schwede soll einen 3-Jahres Vertrag unterschreiben. Überhaupt ist Manchester City in den letzten Tagen vermehrt Gesprächsthema in Engand gewesen. Der ehemailige Ministerpräsident von Thailand, Thaksin Shiniwatra, hat den Verein gekauft und hat 75% Anteile übernommen.
  • Der FC Everton will den Goodison Park aufgeben und in ein neues Stadion am Stadtrand von Liverpool ziehen. Das neue Stadion soll 55.000 Zuschauer fassen. Der 129 Jahre alte Goodison Park muss auf alle Fälle erneuert werden. Problem nur für den FC Everton: Zahlreiche Fans protestieren gegen einen möglichen Wechsel außerhalb von Liverpool. Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Felix

Sag zum Abschied noch mal leise Servus – Klose wechselt zu den Bayern und verlässt Werder

Schönen Nachmittag,

nun ist also doch noch über die Bühne gegangen. Miroslav Klose wechselt bereits zur kommenden Saison zum FC Bayern München. Beide Vereine bestätigten entsprechende Meldungen im Kicker. Angeblich soll die Ablösesumme bei 12 Millionen Euro liegen, also knapp 2 Millionen Euro über dem ersten Angebot der Bayern, aber auch drei Millionen Euro unter der ursprünglichen Forderung der Bremer.

Thomas Schaaf gegenüber dem Kicker: “Es ist schade, dass unser gemeinsamer Weg zu Ende ist. Natürlich hätten wir Miro gern noch im Team gesehen, wenn er auch jetzt zum Saisonstart noch zu 100 Prozent hinter seiner Entscheidung, seinen Vertrag bei Werder zu erfüllen, gestanden hätte.”

Werder-Manager Klaus Allofs: “Der FC Bayern hat unsere Vorstellungen erfüllt, so dass wir unter den gegeben Umständen dem Transfer zustimmen.”

Die beiden Zitate werfen doch einige Fragen auf. Mich wundert es, dass Thomas Schaaf jetzt plötzlich auf einmal der Überzeugung  ist, dass Klose kommmende Saison noch mit 100% für Werder gespielt hätte. Da wäre ich mir aber nicht so sicher. Klaus Allofs sieht die Vorstellungen jetzt auf einmal erfüllt. Wie passt das zusammen? Das hätte man auch schon eher erreichen können und hätte allen Beteiligten eine Menge Ärger und Stress erspart. Oder braucht Werder einen adäquten Ersatz? Am Wochenende kündigte Allofs an, demnächst wieder auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Ich gehe jede Wette ein, dass unter möglichen Neuverpflichtungen ein namhafter Stürmer dabei sein wird. Näheres ist hier in Bremen aber noch nicht durchgesickert.

Über das Verhalten von Miroslav Klose wurde ja schon hier einiges berichtet. Trotzdem wird interessant zu sehen sein, mit welcher Stimmung und mit welchem Gefühl er Werder verlassen wird. Trotzigkeit, Stolz oder einfach nur im Vorbeigehen? Für meinen Geschmack erkennt Klose das hervorragende Umfeld und das stets positive Verhältnis zu den Fans und zwischen ihm und den Fans nicht groß genug an. Klose scheint große Teile seiner Karriere bei Werder schon hinter sich gelassen haben. Ob es jemals die versprochene Retourkutsche geben wird? Wenn Klose schlau wäre, würde er mit dem Wechsel alle Streitigkeiten hinter sich lassen und somit auch Werder Bremen eine Menge Unruhe vor dem Saisonstart ersparen. Wenigstens das wäre doch schon mal ein kleines Dankeschön.

Klose wird es bei den Bayern sicher nicht leicht haben. Bremen ist eben doch eine andere Welt. Die Medien beobachten – meistens zumindest – einen nicht schon direkt vor der Haustür und man kann hier problemlos auch mal an der Weser oder durch die Obernstraße spazieren ohne gleich von tausenden Fans angequatscht zu werden. In München herrscht von den Seiten der Medien ein anderer Wind, an den sich Klose sicher erst gewöhnen muss. Dagegen war das Theater der vergangenen Wochen hier eher eine kleine Zeitungsente. Rein sportlich gesehen muss sich Klose mit mehreren Stürmern messen. Luca Toni, Podolski und Roque Santa Cruz dürften die größten Konkurrenten sein. Eventuell ist auch noch mit Roy Makaay zu rechnen, der aber wohl die Bayern verlassen wird.

Klose kam nach Werders Double-Sieg 2004 vom 1. FC Kaiserslautern an die Weser und erzielte in 89 Bundesligaspielen für Werder 53 Tore. In der Champions League traf er für die Elf von Trainer Thomas Schaaf in 21 Partien fünf Mal.

Das sind die nackten Zahlen. Aber es war irgendwie mehr. Klose hat zu Bremen gepasst und Bremen passte zu Klose. Auch wenn es durch die letzten Wochen einen kleinen Tupfer auf die Zeit hier an der Weser gab, bleibt dennoch festzustellen, dass Klose Bremen viel gegeben hat, er im Gegenzug aber auch viel von den Fans, den Verantwortlichen und auch den Medien (positiv) wiederbekommen hat. Mit seiner eher ruhigen Art passte er wunderbar in das eher kühle norddeutsche Umfeld. Danke Miro für drei Tolle Jahre und alles Gute bei den Bayern…

Felix