Der Abschied von Arena…doch die DFL ist der große Verlierer

Gerade in diesen Minuten läuft bei Arena die letzte Live-Übertragung in der Geschichte des Senders. Im Dezember 2005 angelte man sich spektakulär die Bundesligarechte und setzte seitdem zum Höhenflug an was Wünsche und Ziele anging. 6 Millionen Abonnenten, Follow-Your-Team-Tickets, neue Innovationen und Fußball für die “wahren Fans”. Am Ende kamen dabei nicht mal 500.000 eigene Abonnenten raus und ein Verlust von knapp 200 Millionen Euro. Man kann Arena vieles vorwerfen, unter anderem die mäßig ausgebildeten Kommentatoren sowie das Sendekonzept, das stark an “Ran”-Zustände erinnerte…für die vielen Pay-TV Zuschauer, die jahrelang bei PREMIERE die Bundesliga verfolgen durften, war dies eher ein Rückschritt als ein Fortschritt. Arena konnte es aber einfach nicht besser, vielleicht gab die Zeit auch einfach nicht mehr her. Doch das muss sich Arena auch vorwerfen: Man ist an utopischen Versprechungen und Zielen gescheitert. Manchmal hatte man das Gefühl, Jocic&Co würden im Garten von Eden sitzen und Kofler wäre ihr Butler und die DFL ihr Nährstoff. Man hat sich da wohl geirrt.

Doch den Stiefel des Scheiterns darf sich nur die DFL anziehen. Erst hatte man einen jahrelangen Partner plötzlich an die Wand fahren lassen, sich mit Arena schmücken wollen ohne die Risiken abzuschätzen oder auch zu kennen. Und ganz zum Schluss hat man immer mehr und kleinlaut die Fehler eingestanden. “Arena habe die Hausaufgaben nicht erledigt”, so DFL-Chef Seifert. Die DFL dürfte demnach noch mal 13 Jahre die Schulbank drücken. Georg Kofler wird so schlau sein, dies zu berücksichtigen und ab 2009 mehr Exklusivität zu fordern. Mal sehen, ob sich die DFL dann noch mal traut, ein Eigengewächs zu produzieren – einen eigenen Bundesligakanal.

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Ich bin zurzeit leider noch berufsmäßig stark eingebunden. Das dürfte aber Ende der Woche erledigt sein. Am Donnerstag blicke ich auf die WM-Vorbereitungen in Südafrika und ab Freitag beginnen dann die Vorschauserien zur neuen Premier League Saison. Am Wochenende wird dann auch auf den Saisonstart in Frankreich und Schottland geschaut. Wenn ich dann noch Zeit habe, gibt es noch ein paar politische Themen und ein Special aus dem Bereich der Medien.

Bis dahin einen schönen Mittwoch,

Felix

Zitat des Tages: Sonntag, 29.07.07 – Letzte Ausfahrt Lafontaine

Einen habe ich ja glatt vergessen. Oskar Lafontaine hat an der Saarschleife der ARD das Sommerinterview im Bericht aus Berlin gegeben. Inhaltlich nichts Neues….es spielt sich ungefähr auf diesem Niveau ab:

“Nun, ich bin von der SPD jahrelang maßlos beschimpft worden und bei Müntefering war es so, dass er nun zum wiederholten Male gesagt hat, ich würde nicht Verantwortung tragen wollen. Da musste ich ihn doch darauf hinweisen, dass ich viel länger Verantwortung getragen habe in Regierungsämtern als er. Daher dieses etwas harte Wort. Zu Beck habe ich gesagt, dass er ein ratloser Stratege ist. Das ist etwas anderes. Damit meine ich, dass er keinen Weg findet, die SPD aus der jetzigen Situation zu befreien. Er möchte jetzt den Mindestlohn mit der FDP durchsetzen – in Zukunft. Und jeder weiß, dass das ein vergebliches Unterfangen ist.”

Das komplette Intverview gibt es hier zum Nachlesen

Der tiefe Blick in das Sommerloch – Wenn es eigentlich nichts zu sagen gibt, aber Politiker trotzdem nicht still sein können

Eigentlich kann man als politischer Beobachter auch einmal froh sein, wenn es nichts Wichtiges zu berichten gibt, weil politische Sommerpause ist und sich alle Beteiligten vom alltäglichen Stress der Sitzungen, Gespräche und Debatten erholen. Das Blöde ist dabei nur: Manche Politiker können anscheinend nicht abschalten und quälen die Bevölkerung mit in die Länge gezogenen Interviews, Redebeiträgen oder Pressemitteilungen, deren Inhalt aber so wenig Substanz und aktuelle Relevanz haben, dass man diese gar nicht weiter beachten bräuchte. Allgemeines Credo: Ich muss jedem meine Gedanken mitteilen – egal wie wichtig ich bin bzw. meine Gedanken es sind. Hauptsache, ich werde in der nachrichtenarmen Zeit wahrgenommen. Manchmal wäre es einfach besser, wenn ich still wäre.

1. Beispiel: Der SPD-Chef Kurt Beck, der – von der geografischen Lage her (Weinberge, Pfalz, Wandern) – eigentlich sich doch prima erholen könnte und auch mal Abstand gewinnen könnte. Nun kommt er in einem Interview mit der “Bild Am Sonntag” zu dem Entschluss, dass die große Koalition nur bis 2009 laufen dürfe, ansonsten, wäre dies “auf Dauer nicht gut für die Demokratie”. Als wesentlichsten Grund nennt Beck signifikante Unterschiede in den politischen Vorstellungen der Parteien: “Wir haben einen anderen Freiheitsbegriff, der mit Gerechtigkeit und Solidarität untrennbar verbunden ist. Zweitens haben wir eine andere Vorstellung von sozialer Marktwirtschaft, die nicht allein auf individuellen Reichtum ausgerichtet sein darf”. Na das ist ja mal eine Erkenntnis, die uns politisch Interessierten noch gar nicht bekannt war. Beck nennt eine Koalition mit den Grünen und der FDP übrigens als einen “Vorschlag, über den man nachdenken muss”.

2. Beispiel: Und da kommt das ZDF-Sommerinterview von Guido Westerwelle gerade recht. Er “werde eine Ampelkoalition nicht ausschließen”. Na toll, hat hier noch jemand den Überblick? Erstes Ziel vom FDP-Chef: “Regierungbeteiligung”. Das will doch aber auch eigentlich jeder. Und so dreht sich das politische Farbenkarussel weiter. Guido Westerwelle geht übrigens davon aus, dass die Deutschen so wählen, dass es im Bundestag klare Verhältnisse gebe. Ach ja, wie bitte? Das politische Spektrum wird immer heterogener. Die Linkspartei wird stark bleiben. Dann müssen sich die FDP und die Union aber stark strecken, wenn es zu einier eigenen Mehrheit reicht. Ansonsten gibt es halt wieder eine Große Koalition, auch wenn es auf Dauer nicht gut für die Demokratie sei.

3. Beispiel: Kanzleramtsminister Thomas De Maizière. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung stellt er zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen Grünen und CDU heraus. Herr Beck, wie groß sind eigentlich die Unterschiede zwischen SPD und Grünen?. Der Kanzleramtsminister begründet seine Überlegungen folgendermaßen – jeder darf für sich mal überlegen, wie das zuhause so ablief.

“Viele der jüngeren Grünen sind Kinder von Eltern, die CDU wählen. So ergeben sich Gemeinsamkeiten: Wenn am Küchentisch Eltern und Kinder gut miteinander auskommen, dann könnte das anderswo ähnlich sein.”

Ob das statisitsch belegbar ist? Kleiner Test: Jeder kann ja mal gucken, wie die Ansichten beim Thema Atomausstieg, Klimaschutz, Bürgerversicherung/Kopfpauschale, Erbschafts- und Vermögenssteuer sowie bei der Kinderbetreuung sind (Anmerkung meinerseits: Ursula von der Leyen ist in diesem Punkt kein CDU-Mitglied).

Viel besser wäre es übrigens, wenn sich die politische Elite Deutschlands in der Sommerpause erholt und dann frisch gestärkt in die zweite Hälfte der Legislaturperiode geht, um die Probleme zu lösen, die auf dem Tisch liegen. Das wäre nicht nur gut für die Demokratie, sondern auch hilfreich, damit 2009 ein achtbares Ergebnis nach vier Jahren Große Koalition auf dem Tisch liegt, ein Stück Vertrauen zurückgewonnen worden ist und wieder mehr Menschen wählen gehen. Vielleicht gibt es ja dann auch klare Verhältnisse. Doch die fallen nicht vom Himmel, Herr Westerwelle.

Felix

Bild des Tages: Huch, habe ich irgendwas falsch gemacht? (Update)

Rasmussen wurde am späten Abend vom Team Rabobank entlassen. Stand 00:45 Uhr ist noch nichts über einen Rückzug des gesamten Teams bekannt. Am Abend gab es im Hotel der Mannschaft in Südfrankreich eine Razzia. Alles weitere dann morgen im Laufe des Tages.

(1. Update: Donnerstag 17:01 – Eine dänische Tageszeitung berichtet, dass Rasmussen angeblich seine Unschuld beweisen kann. Demnach kann Rasmussen belegen, dass er in Mexiko war)

(2.Update: Donnerstag 17:05 – Die Sendung “Der Tag” von HR2 beschätigt sich heute ab 18:05 mit den Dopingfällen. Die Sendung gefällt mir immer sehr gut und ist qualitativ mit das Beste bei den ÖR. Die Sendung gibt es auch als Podcast. Titel der Sendung: “Die Bluttour: Selbstmord in 20 Etappen”)

Felix

Zitat des Tages, Mittwoch 25.07.07: Im Garten oder bei der Taliban?

“Ich war nie entführt. Sitze friedlich im Garten.”
SMS eines Stern-Reporters, der angeblich in Afghanistan entführt worden sei

“Wir strecken die Hand zum Frieden aus im Namen der gesamten Region. Wir brauchen einen genauen Zeitplan.” 
Jordaniens Außenminister al-Chatib zu einer neuen Friedensinitiative in Nahost

“Das ist doch endlich mal etwas Erfreuliches, damit wurden wir ja in den vergangenen Tagen nicht so verwöhnt. Ich freue mich für Torsten und uns alle, dass sich die Verletzung nicht so schwerwiegend darstellt.”
Werder-Trainer Thomas Schaaf zur Verletzung von Torsten Frings

“Natürlich ist es in der Diktatur für einen Künstler viel spannender – sofern man nicht gerade festgenommen wird. Weil man tagtäglich damit beschäftigt ist, Kassiber zu organisieren und sie an den Mann zu bringen. Es ist für einen Künstler auf der Bühne natürlich auch was sehr Befriedigendes, wenn man weiß, man ist da oben ganz wichtig für die da unten, für das Publikum.”
Schauspieler Ullrich Mühe (“Das Leben der Anderen”), der heute im Alter von 54 Jahren verstarb

Felix

Die Seuche des SV Werder Bremen – Frings mit Kreuzbandriss (Update)

(Update, Mittwoch 17h15: Bei einer eingehenden Untersuchung am Mittwoch konnte der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Torsten Frings nicht bestätigt werden. Frings zog sich “nur” einen Riss des Innenbandes zu, das Kreuzband ist nur leicht beschädigt. Er wird nun voraussichtlich sieben Wochen pausieren müssen.)

Tja Guten Morgen,

am späten gestern Abend kam die Meldung über die Ticker, dass sich Torsten Frings beim Testspiel des SV Werder in Paderborn schwer verletzt haben soll. Es bestand der Verdacht auf einen Kreuzbandriss – und dieser Verdacht hat sich vergangene Nacht leider leider bestätigt.“Wir hatten Einwurf, ich habe den Ball angenommen, mich gedreht und bin im Rasen hängen geblieben. Ich habe sofort gespürt, dass etwas passiert ist, bin dann noch ein paar Schritte gelaufen und habe den Ball ins Aus gespielt. Ich wusste das wars”, sagte Frings nach dem Spiel, das man nach unterirdischer Leistung übrigens mit 1:2 verlor. Torschütze für Werder war der frisch gekommene Neuzugang Boubacar Sanogo.

Es steht also viel Arbeit an für Werder, die sich von dem Schock der Verletzung erstmal erholen müssen. Mit Torsten Frings fällt wohl einer der (wenn nicht DER) wichtigste Spieler bei Werder für mehrere Monate aus. Thomas Schaaf ließ wissen:

“Im Moment sind wir erschüttert. Torsten ist einer der wichtigsten Spieler, er ist nicht zu ersetzen.”

Was das jetzt konkret für Werder heißt, will ich mir noch gar nicht ausmalen. Dafür ist es jetzt auch zu früh und nicht der richtige Zeitpunkt. Fakt ist aber: Beschissener hätte die Vorbereitung nicht laufen können, aber vielleicht ist das ja ein gutes Omen für eine erfolgreiche Saison..;)

An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Torsten Frings mit der Hoffnung auf einen unkomplizierten Heilungsprozess und eine schnelle Rückkehr ins Team.

Hier die komplette Pressemitteilung von Werder 

Felix

Zitate des Tages: Dienstag 24.07.07, Jedem sein Blut – Dopingkarussel bei der Tour

“Das ist natürlich sehr schlimm. Ich fühle mich von Winokurow verarscht, aber es zeigt, dass die Kontrollen greifen.”
T-Mobile Fahrer Linus Gerdemann

“Ich hoffe, dass Winokurow nicht so feige sein wird und alles abstreitet. Er soll uns allen erklären, wer ihm geholfen hat, denn ich glaube nicht, dass er diese Schweinerei nicht alleine abgezogen haben kann.”
Eric Boyer vom Rennstall Cofidis

“Entsprechend des Ethik-Codes des Teams haben wir Alexandre suspendiert und nach Hause geschickt. Als wir von der positiven Probe erfahren haben, haben wir uns mit den Tour-Organisatoren zusammengesetzt und die haben uns geraten, das Team zurückzuziehen. Vielleicht ist es für den Radsport gut, was heute passiert ist, weil es zeigt, dass es unmöglich ist, die neuen Kontrollen durch Manipulation auszutricksen.”
Astana-Teamchef Biver

“Ein totaler Bankrott für das System. Aber es gab zu keinem Zeitpunkt Überlegungen die Tour zu stoppen, nur weil offenbar einige Russisches Roulette spielen.”
Tour-Direktor Christian Prudhomme zu den neuerlichen Ereignissen

Heute war gar nichts gut,

Felix

Live-Blogging: Barclays Asia Tour, FC Portsmouth – FC Fulham

[11h38] Willkommem zum Live-Blogging von der Barclays Asia Tour. Ich werde zwischendurch immer wieder Aktuelles aus der Premier League einstreuen und genauer auf Portsmouth und Fulham blicken zwecks eines Saisonausblicks.

[11h44] Ganz aktuell von gestern: Freddie Ljungberg ist gestern vom FC Arsenal zu West Ham United gewechselt. Er erhält einen 4-Jahres – Vertrag und ist West Ham immerhin 4,5 Millionen Euro wert. Der Schwede hat seit 1998 für die Gunners gespielt.

[11h51] Manchester United musste drei Wochen vor der Saison einen ersten Rückschlag hinnehmen. Paul Scholes wird aufgrund einer Knieverletzung wohl die ersten Wochen der neuen Saison ausfallen. Gabriel Heinze will unterdessen seinen Wechsel nach Liverpool vollziehen, bekommt vom Sir aber keine Freigabe. Jetzt ist ein Jursit mit dem Fall beauftragt. Ende offen.

[12h04] Der FC Portsmouth in einem 4-3-3 System mit James im Tor. Sol Campbell und Silvan Distain in der Innenverteidigung. Ganz interessant noch die beiden Neuzugänge im Sturm. David Nugent und Nikko Krancjar dürfen von Beginn an spielen. Die Südküstler testen also erstmal gleich die wichtigsten Neuzugänge.

[12h06] Der FC Fulham spielt in einem 4-2-2 System mit Neuzugang Kamara im Sturm an der Seite von Brian McBride. Moritz Volz sitzt nur auf der Bank, ebenso wie Bocanegra.

[12h08] Das Stadion in Hongkong ist noch nicht ganz ausverkauft. 40.000 Tickets sollen verkauft worden sein. Besondere Zugkraft hat natürlich der FC Liverpool, der im Anschluss spielen wird. Wetter: 32 Grad und heiter, Luftfeuchtigkeit bei 90%. Es gibt angenehmeres Wetter zum Fußballspielen.

[12h14] Recht flotter Beginn beider Mannschaften. McBride schon mit einer guten Chance. Portsmouth auch schon gefährlich vor dem Tor. Aber beide Mannschaften fehlt noch die Genauigkeit im Abschluss.

[12h18] Wo Marco Hagemann es gerade anspricht, mal ein kurzer Blick auf den FC Fulham. Letzte Saison hat man mit Ach und Krach gerade so den Klassenerhalt geschafft. Diese Saison stehen die Vorzeichen zumindest schon mal auf einem besseren Stern. Der neue Trainer der Cottages, Lawrie Sanchez, der zwar Ende der vergangenen Saison schon als Retter geholt wurde und seinem Ruf ja auch gerechtfertigt hat, hat in der Sommerpause mit dem Verein ein Konzept erarbeitet, das vorsieht, dass jede Position qualitativ gleich doppelt besetzt ist. Also ging man auf Einkaufstour und verpflichteten Konchesky von West Ham United und auch Kamara. Insgesamt gab es sieben Neuzugänge. Ein Vorteil des FC Fulham gegenüber der letzten Saison kann also die etwas größere mannschaftliche Geschlossenheit sein. Ob das für den Klassenerhalt reicht, bleibt abzuwarten. Aber man scheint seine Fehler und Konsequenzen gezogen zu haben.

[12h29] Erste Trinkpause für die Mannschaften. Scheint wohl doch sehr sehr heiß zu sein. Die Fans in Hongkong nehmen es mit Humor. Überhaupt sind die Fans ja sowas von verrückt. Angeblich sollen mehrere Fans schon seit 2 Tagen vor dem Stadion hausen inklusive Übernachtung um an Karten zu kommen.

[12h33] Eigentlich ein ganz akzeptables Testspiel. Vorteile für den FC Fulham, der mir bis jetzt sehr gut gefällt. Man überzeugt durch Genauigkeit und kreative Momente im Offensivspiel. Portsmouth tut sich schwerer im Angriff, hatte aber jetzt durch Krancjar die erste richtig gute Chance.

[12h47] Riesen Chance für Fulham. Davis mit der Flanke, Kopfball aus 3 Metern geht nicht ins Tor. Und Fulham macht weiter Druck. Doch James ist wieder auf dem Posten.

[12h49] 45. Minute 1:0 für Portsmouth durch Benjani: Krancjar mit einem verunglückten Schuss. Abwehrfehler von Fulham und keine Probleme für Benjani.

[12h55] Halbzeit in Hongkong – 1:0 für Portsmouth. Unverdiente Führung, Fulham hatte die besseren Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Alles in Allem ein recht gutes Spiel. Bei Fulham überzeugt Kamera, bei Portsmouth ist David James in einer guten Form.

[13h08] Und weiter geht es mit der 2. Halbzeit. In Hongkong wird es mittlerweile schon etwas dunkler, Flutlicht ist an. Fulham wechselt den Torwart nicht aus. Antti Niemi, die eigentliche Nummer 1, darf auch in der 2. Hälfte nicht ran. Jetzt hat der Juniorentorwart aus Portugal die Möglichkeit sich weiter auszuzeichnen. Ebenfalls neu dabei für Fulham ist Carlos Bocanegra. Portsmouth mit LuaLua jetzt für Benjani.

[13h13] Und LuaLua ist ein gutes Stichwort. Der FC Portsmouth möchte ihn gerne behalten, er ist aber auf der Suche nach einem neuen Verein. Ebenfalls in den Sternen steht noch die Vertragsverlängerung von Kanu. Es geht dabei um die verlängerung des Vertrages um ein weiteres Jahr. Beide Parteien werden sich aber wohl einigen. Insgesamt 31 Millionen Euro hat der FC Portsmouth bisher für neue Spieler ausgegeben. Unter anderem hat man den bulligen Stürmer Utaka von Stade Rennes verpflichtet. Ein weiterer Stürmer soll noch folgen. Wie schon erwähnt kam auch David Nugent an die Südküste Englands für 6 Millionen Pfund von Preston North End. Insgesamt hat sich Portsmouth also punktuell, aber recht zielgerichtet verstärkt. Mit dem Abstieg wird man wohl nichts zu tun haben. Ob es für den UEFA-Cup reicht, bleibt abzuwarten. Konstanz wäre dafür von Nöten. Und damit kennt man sich in Portsmouth noch nicht so gut aus. Vor zwei Jahren beinahe um ein Haar abgestiegen, letze Saison für mehrere Spieltage sogar Tabellengführer. Wo geht diese Saison der Weg hin?

[13h22] Gute Möglichkeit für Fulham. Der Senegalese Kamara läuft frei auf das Tor von David James, will den Ball lupfen, doch James reagiert hervorragend. Brian MBride beendet seinen Arbeitstag. Seine Form ist bis zum Saisonstart sicher noch ausbaufähig. Auch von ihm wird anhängen, wie Fulham aus der Startlöchern kommt. Den Auftakt gibt es beim FC Arsenal am 12. August.

[13h29] Kurz zum FC Liverpool, der ja gleich im zweiten Spiel gegen South China antritt. Steve Finnan wird laut BBC einen neuen 3-Jahres – Vertrag erhalten.

[13h32] Andre Shevchenko wird wohl auch kommende Saison beim FC Chelsea spielen. Mourinho erklärte gegenüber BBC Five Live: “Wenn er gut spielt, bin ich sehr glücklich.”

[13h38] Das Spiel gleicht mittlerweile eher einem Scheibenschießen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften vergeben hochkarätige Chancen. Spielerisch läuft sonst nicht mehr sehr viel. Die Hitze macht beiden Teams doch wohl mehr zu schaffen. Es wird auch kräftig durchgewechselt. Bisheriges Highlight für die Zuschauer in Halbzeit 2: Fernando Torres anschauen. Das Team von der Anfield Raod schaut das Spiel mittlerweile auch im Stadion live an.

[13h46] PREMIERE hat die ersten vier Spieltage für die Premier League Übertragungen terminiert. Insgesamt sehen wir an den ersten vier Spieltagen 18 Spiele live. Los geht es am 11. August mit 3 Spielen, unter anderem Aston Villa-Liverpool um 18.10 Uhr. Am 12. August gibt es dann sechs Stunden Fußball aus England mit Arsenal-Fulham, Chelsea-Birmingham und ManU-Reading. Letztere beiden Spiele gibt es hier auch in einem Live-Blogging.

[13h50] Und weiter viele Chancen – aber keine Tore. Die Chancenauswertung ist sicherlich ausbaufähig.

[13h57] Noch mal ein klasse Versuch von Taylor. Der Ball streift den Außenpfosten. Abpfiff: Portsmouth schlägt den FC Fulham mit 1:0. Insgeamt verdient, weil Portsmouth die Chance genutzt hat. Fulham fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor.

[14h06] Das soll es an dieser Stelle auch gewesen sein. Einen schönen Tag noch und viel Spaß heute Abend beim Ligapokal. Bis demnächst

Felix


Der FC Chelsea in Los Angeles

Hallo zusammen,

da ich noch einiges auf dem Schreibtisch liegen habe (trotz Urlaub!!), in aller Kürze ein Hinweis auf einen sehr schönen Artikel vom “England-Experten” Raphael Honigstein, der auch für die SZ und den Guardian schreibt.

Honigstein hat die Blues begleitet.

http://www.zeit.de/online/2007/30/FC-Chelsea-in-LA

Schönen Abend noch und bis morgen zum Live-Blogging,

Felix

Fußball-Übersicht: Werder geht baden und die Premier League Goes East

Schönen guten Abend zusammen,

in Anbetracht dessen, dass ich gestern schon relativ zeitig den Zug nach Hannover erwischen musste, hier noch eine kurze Rückschau auf das Spiel von Werder gegen die Bayern im PREMIERE Ligapokal.

Als ich zu Beginn feststellen musste, dass die überwiegende Mehrzahl der Stammspieler aufgrund von Verletzungen und Urlaub noch fehlte (was ich selbst gar nicht so auf dem Schirm hatte) schraubte ich meine Erwartungen hinsichtlich der Partie erstmal zurück. Ganz anders dagegen Thomas Schaaf, der von seiner Mannschaft erwartete, dass sie einen Fortschritt gegenüber den Testspielen zeigte und einen wichtigen Schritt nach vorne machen werde. Und zu Beginn der Partie konnte sich Schaaf mehr als bestätigt sehen. Zunächst zeigte Werder noch Respekt, konnte den aber schnell ablegen und dominierte die ersten 15 Minuten. Folglich war die Führung absolut verdient, wenngleich die Bayern kräftig mithalfen. Doch was danach geschah, zeigt dann drei Wochen vor Saisonstart eben doch, wo Bremen noch arbeiten muss (und was die Bayern schon mehr verinnerlicht haben als die Norddeutschen) – Stabilität in der Abwehr, Umschalten von Abwehr auf Offensive plus einige wenige Randaspekte wie Genauigkeit im Spiel und Variabilität im Angriffsspiel. Bei Werder wirkte vieles noch nicht eingespielt. Das lag natürlich auch an der starken Leistung der Bayern. Aber vielleicht passierte die Niederlage der Bremer gerade zum richtigen Zeitpunkt um erkennen zu lassen, dass man bis zum Saisonstart noch einiges zu erledigen hat.

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Die globale Strahlkraft der Premier League zeigt sich dieser Tage mal wieder eindrucksvoll. Der FC Chelsea verweilt zurzeit in den USA und macht Testspiele unter anderem gegen die LA Galaxy von David Beckham. Gen Osten ging an diesem Wochenende die Reise des FC Liverpool, des FC Fulham und des FC Portsmouth. Alle drei Erstligisten nehmen an der Barclays Asia Trophy in Hongkong teil, zudem spielt der Gastgeber South China AA mit. Bereits zum dritten Mal nach 2003 und 2005 unternimmt man diese Promotionstour nach Asien. 2003 triumphierte der FC Chelsea in Malaysia, 2005 waren die Bolton Wanderers in Thailand siegreich.

Am kommenden Dienstag finden die beiden Halbfinale statt, die PREMIERE ab 11.55 Uhr zeigt (Kommentatoren sind Marco Hagemann und Sven Schröter). Das Spiel des FC Portsmouth gegen den FC Fulham gibt es hier ab 11.30 Uhr in einem Live-Blogging. Zudem werde ich diese Gelegenheit nutzen, auch schon mal etwas genauer auf die neue Saison zu schauen und die Situation beim FC Fulham und FC Portsmouth zu analysieren. Mal schauen, ob ich eine halbwegs fundierte Saisonprognose hinbekomme.

Also, die Premier League Goes East…

Felix