Eine Wahlveranstaltung mitten in der Nacht im New Yorker Washington Square Park (Ortsteil Manhatten). Mehr als 10.000 Zuhörer sind zu einer Rede von Barack Obama, der für die Demokraten der nächste Präsident der USA werden will, gekommen. Eine Situation, die es in Deutschland wohl so nie geben würde.
Inhaltlich war eigentlich nichts wesentlich Neues dabei, wobei Obama noch einmal ausdrücklich sich zu Hillary Clinton absetzte, vor allem in inhaltlichen Fragen, wie dem Irak-Krieg. Präsident Bush hat unterdessen Anfang der Woche gesagt, dass er an eine Kandidatur von Hillary Clinton glaube. Wenn man sich so die Blogs und Berichte in den USA durchliest, fällt dies zunehmend etwas schwerer zu glauben. Eine Entscheidung ist längst noch nicht gefallen.
Ganz interessant die Aussage einer 18-jährigen, freshman (also 9. Klasse), die bei der Veranstaltung dabei war: “It’s a social thing. Everyone on my floor was, like, are you going to the Obama thing?” Interesse für Politik unter Jugendlichen, die man bei vielen Deutschen vergeblich sucht.
Felix
Foto: Richard Perry/New York Times
