NBA Season 2007/2008 Preview II: Western Conference
Dank des Stromausfalls hinke ich in meiner Arbeit heute Abend etwas hinterher, von daher fällt die Vorschau auf die Western Conference etwas kürzer aus. Im Prinzip ist es im Westen auch ganz einfach: Spurs, Suns, Mavs.
Wenn alles glatt läuft, sind diese drei Teams auch wieder ganz heiße Kandiaten für den Conference Titel. Bei den San Antonio Spurs ist es vor allem die Erfahrung und der Teamgeist mit den beiden Hauptstützen Parker und Duncan, der für Erfolg spricht. Der Auftakt gegen Portland vergangene Nacht hat schon einmal gezeigt, dass die Spurs wieder harmonisch spielen, unaufgeregt, wenig spektakulär, aber sehr zielstrebig und erfolgreich. Das Team um Trainer Greg Popovich ist auch dieses Jahr für viele der Topfavorit auf den NBA-Titel. Ähnlich ist es bei den Pheonix Suns, bei denen ich aber immer noch das Gefühl habe, dass das Team, ähnlich wie die Mavericks von Dirk Notwitzki, zu sehr vos Steve Nash abhängt. Letzte Saison hatten die Suns ihren Hänger, als der MVP-Kandidat für 2007 verletzt ausfiel. Für das Team aus Arizona wäre es also eine Steigerung, wenn man auch ohne Steve Nash Big Games für sich entscheiden könnte. Bei den Dallas Mavericks weiß man gar nicht, wo sie genau stehen. Meisterschaftsfavorit sind sie unisono in den USA nicht mehr. Das ist eigentlich ganz erstaunlich, weil es eigentlich primär nur am Ausscheiden gegen die Goldon State Warriors festgemacht wird. Dass die Mavs vergangenes Jahr einer der besten regular seasons der NBA-Geschichte gespielt haben, wird bei den Experten schnell wieder vergessen. Klar kann man sich dafür keinen Blumentopf kaufen, aber dass die Mavs sehr guten Basketball spielen können, dürfte außer Frage stehen. Dass man dann in den entscheidenen Spielen noch abgezockter und konstanter spielen muss, dürfte keinen Quantensprung darstellen. Die optimale Spielaufstellung hat Mavs-Coach Avery Johnson noch nicht so ganz gefunden, Nowitzki wird hin und wieder auch auf der Center-Position getestet, kommt damit auch immer besser zurecht. Der Star der Mavericks hat Spox ein Interview bekommen. Nachzulesen im E-Magazine des Sportportals. Mehr zu den Mavericks dann auch im Laufe des Abends noch.
Ansonsten ist im Westen eigentlich alles beim Alten. Kobe Bryant darf mal wieder versuchen, die Los Angeles Lakers im Alleingang zu Siegen führen. Dass das mit seiner unglaublichen Spielweise und Wurfgenauigkeit immer noch (fast) gelingen kann, hat die vergangene Nacht gegen die Houston Rockets gezeigt. Bei den Rockets darf man gespannt sein, ob sie es denn aich mal wieder etwas weiter in Richtung Conference Final schaffen. Das Potential ist mit Yao Ming und Tracy McGrady sicherlich da, nur müssen auch beide in absoluter Topform und verletzungsfrei die Saison über spielen.
Dass es die Goldon State Warriors diese Saison nicht mehr so einfach haben, liegt schlicht an ihren Erfolgen aus dem letzten Jahr. Da kommt jetzt nicht mehr der kleiner Verein aus San Francisco. Utah hat das Team schon mal nicht unterschätzt. Die Jazz schätze ich zwar stark ein, aber ob es wieder für einen so großen Erfolg wie letzte Saison reicht bezweifle ich.
Kurz noch in den Nordwesten des Landes, zu welchem ich dank eines 9-monatigen Aufenthaltes während der Schulzeit eine ganz besondere Beziehung habe. Viel war mit den Portland Trail Blazers und den Seatlle Supersonics in den vergangenen Jahren ja nicht los. Doch jetzt hat mansich zumindest in Portland ganz gut gefangen. Die Leistung gestern in San Antonio war schon mal sehr vielversprechend. Insbesondere LaMarcus Aldridge scheint sich gut eingespielt zu haben, muss aber sicherlich noch beweisen, dass er über mehrere Spiele so konstant gut spielen kann. Dann hat man Zach Randolph am Columbia River ganz schnell vergessen. Rookie Brandon Roy hat man ja noch in der Hinterhand. Und mal schauen, was Kevin Durant in Seatlle ausrichten kann.
So, das in aller Kürze zur Western Conference.

