Beiträge vom 12. November 2007

Premier League am Montag – Review 13. Spieltag und Monday Night Game, Reading – Arsenal

Montag, 12. November 2007 19:44

[23h02] Gute Nacht aus Bremen. Morgen wird dann hier auf die NBA geschaut.

[22h55] Endstand Reading – Arsenal 1:3 Reading hat es vor allem zu Beginn der Partie versäumt das hohe Tempo der Anfangsminuten fortzusetzen. Stattdessen mauerte man sich hinten ein und Arsenal nutze mit spielerischer Eleganz gepaart von den Unzulänglichkeiten in der Reading-Abwehr das eiskalt aus. Am Ende war es einfach für die Wenger-Boys das Ergebnis ruhig über die Zeit zu spielen. Viel tat Arsenal nicht, aber es reichte. Am Ende nur Ergebniskosmetik von Reading. Die Gunners sind jetzt wieder Tabellenfühere, Reading bleibt auf Platz 12. Verdienter Sieg für Arsenal ohne viel Aufwand und Glanz. Spielerische Höhepunkte nur bei den Toren.

[22h53] Herrliches Bild zum Abschluss. Eboue hat das 4:1 auf dem Fuß – und ein Stürmer macht so einen – umkurvt den Torwart, ist aber viel zu schnell und statt seines ersten Tores für die Gunners haut er ein paar Werbebanden um. War ganz lustig, ist auch nicht viel passiert

[22h51] Drei Minuten Nachspielzeit im Madejski-Stadion.

[22h47] Reading – Arsenal 1:3 durch Shorey (87.). Kuddelmuddel im Strafraum der Gunners. Der eingewechselte Shane Long mit einem Kopfball an den Pfosten, Hunt bekommt den Abpraller, schießt dabei aber Gallas an. Von dort fällt der Shorey vor die Füße. Keine Chance für Almunia. Shorey’s erstes Saisontor. Immerhin noch ein bisschen Aufregung am Ende.

[22h43] Reading mit einem mehr als großen Lebenszeichen. Freistoß von Shorey an den linken Pfosten. Feiner Freisoß um die Mauer herum. Hätte ein Tor verdient gehabt. So, dann gab es noch Wechsel. Bei Arsenal drei – Diarra für Hleb, Bendtner für Adebayor und Walcott für Rosicky. Bei Reading kommt Shane Long für Kevin Doyle, der auch ohne Fortune blieb.

[22h38] Reading – Arsenal 0:3 durch Hleb (78.). Mit viel Mithilfe von Reading und einem klugen Passspiel der Gunners gelingt Hleb mit viel Glück das 3:0. Der Ball war noch leicht abgefälscht, keine Chance für Hahnemann.

[22h31] Das Spiel plätschert der Nachtruhe entgegen. Arsenal braucht nicht mehr tun, Reading hat völlig den Faden verloren. Zweiter Wechsel bei den Nordwest-Londonern. John Oster für Bobby Convey.

[22h20] Marco Hagemann spricht es kurz an. Wieso rennt der FC Reading besinnungslos nach vorne, wenn man “nur” 0:1 hinten liegt? Da hätte man viel ruhiger und sukzessive das Tempo und den Druck erhöhen können. So hat Arsenal Reading ausgespielt und das Spiel vorzeitig entschieden, wobei man fairerweise sagen muss, dass Arsenals Konter sehr gut herausgespielt und abgeschlossen wurden.

Wechsel bei Reading. Emerse Fae (teuerster Neuzugang in der Vereinsgeschichte) für den eher schwachen James Harper.

[22h14] Anruf der Freundin verhinderte eine intensive Beschäftigung mit dem PC in den letzten Minuten.

Reading-Arsenal 0:2 durch Adebayor ( 52. Minute). Wieder ein Konter der Gunners, gute Kombination über zwei Stationen – Hleb, Fabregas – und Adebayor schlenzt den Ball aus dem Stand an Hahnemann vorbei ins Tor.

Reading wurde offener und das hat Arsenal eiskalt ausgenutzt. Adebayor erzielt das 3:0, wird aber fälschlicherweise zurückgepfiffen. Abseits war es nicht.

[22h05] Der Stadionsprecher in Reading hat eben mehr Einsatz am Mikro gezeigt als beide Mannschaften in der 1. Hälfte. BTW: Gute Kommentierung von Marco “Goodbye von der Insel” Hagemann

[21h49] Halbzeit Reading – Arsenal 0:1

[21h46] Reading – Arsenal 0:1 durch Flamini (44. Minute) So kann es gehen, wenn man schnell spielt. Reading hat eine Ecke und wird dann gnadenlos ausgekontert. Langer Ball nach vorne, drei Stationen – Adebayor auf Hleb, der flach in die Mitte, wo Flamini den Ball einschiebt. Reading wurde für offensives Spiel bestraft. Einmal die Verteidigung aufgegeben – und dann den Rückstand kassiert.

[21h41] Soll man den verunglückten Freistoß von Toure mit in die Highlights der 1. Hälfte aufnehmen?

[21h33] Hey, erste Torchance für Reading. Distanzschuss von Gunnarsson, doch keine Probleme für Almunia. So, mache mir mal ein paar Orangen essfertig.

[21h29] Steve Bruce (Birmingham City) sitzt auf der Tribüne und fragt sich innerlich auch gerade, warum er sich das angetan hat. Ein Spiel ohne große Höhepunkte. Die Zuschauer halten sich dadurch warm, dass sie jeden Zweikampf, den Reading gewinnt, frenetish beklatschen. Sind nicht so viele.

[21h22] 20 Minuten gespielt. Reading rührt schon jetzt Beton an und steht mit 10 Mann am eigenen Strafraum. Arsenal tut sich schwer diesen Riegel zu knacken. Ich frage mich gerade, wrum Reading nicht weiter nach vorne spielt. Kann ein vergleichsweiser harmloser Pfostenschuss den Angstschweiß so auf die Stirn treiben?

[21h07] Drei Minuten gespielt und Arsenal mit dem ersten Highlight. Im Mittelfeld wird der Zweikampf gewonnen. Fabregas schickt Adebayor mit einem langen Pass. Adebyoor schiebt den Ball an Hahnemann vorbei an den linken Außenpfosten. Bis dato spielte aber nur Reading. Temporeicher Beginn.

[21h03] Schweigeminute für die Opfer des 1. Weltkrieges. Jetzt kann es dann losgehen.

[20h52] Der britische Fußball steht ja ehe schon Kopf diese Woche. Am Samstag empfängt Schottland Italien (ohne Hooligans!!) und England muss am kommenden Mittwoch gegen Kroatien antreten. Entweder es geht um alles – oder um gar nichts mehr. Da ist die Partie heute Abend ja nur ein kleines Vorspiel. Wenger gerade im Interview bei BBC Five Live. “It would be a damage not to qualifier for Euro 2008.” Aber es könnte bittere Realität werden.

[20h48] Die Aufstellungen

FC Reading: Hahnemann – Murty, Sonko, Ingimarsson, Shorey – Convey – Gunnarsson, Harper, Hunt, Kitson – Doyle

FC Arsenal: Almunia – Sagna, Toure, Gallas, Clichy – Eboue, Fabregas, Flamini – Rosicky, Hleb – Adebayor

[20h42] Arsenal hat seit April übrigens kein Spiel mehr verloren. Damals gab es eine Heimniedelage gegen West Ham United.

[20h39] FC Reading-FC Arsenal Kurz zum Sportlichen. Die Gunners können heute – wie schon erwähnt – die Tabellenführung erorbern. Nötig wäre dafür ein Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied. Reading, zurzeit 12. in der Liga, kann mit einem Sieg höchtens den Abstand nach unten weiter vergrößern. Sollte Anreiz genug sein.

[20h27] Kommen wir zum runden Ende des 13. Spieltages noch auf die Derbys vom Wochenende. Das waren insbesondere in Sunderland so viele Emotionen – aber im Gegensatz zu Italien friedlich und im Rahmen. Der Spieltag begann mit dem “Tyne-Wear”-Derby zwischen Sunderland-Newcastle. Das Enderergebnis 1:1 nützt keinem der beiden Teams so richtig, verpasst Newcastle den Anschluss nach oben und Sunderland kann sich von der Abstiegszone nicht wirklich absetzen. Trotzdem waren die Emotionen nach dem Führungstor der Black Cats, als einige Fans, den Torschützen fast erdrücken wollen vor Freude. Das zweite Derby fand in Birmingham statt. City empfing Aston Villa. Insgesamt war es ein verteiltes Spiel, das letzlich Villa glücklich für sich entschied. Shooting-Star Agbonlahor erzielt den Siegtreffer in der 87. Minute. Villa verbesserte sich durch den Sieg auf Platz 8 mit Tuchfühlung an die UEFA-Cup Plätze, Birmingham bleibt in akuter Nähe der Abstiegsplätze.

[20h20] FC Reading-FC Arsenal Beim FC Reading werden John Oster und Kalifa Cisse verletzt fehlen. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Bei den Gunners fehlt nur Senderos, der nach seiner Verletzung noch nicht fit ist. Arsene Wenger schickt die gleiche Aufstellung wie gegen Manchester United aufs Feld. Jens Lehmann also mal wieder nicht im Tor. Wäre auch eine Überraschung gewesen.

[20h13] Ich verneige mich mal wieder vor Five Live. Schönes Interview mit dem Klubchef von Reading über die Zukunft des Vereins. “You can’t blow against the wind.”

[20h11] Am Tabellenende konnte einige Team vor der Länderspielpause endlich mal wieder durchatmen, andere rutschen noch tiefer in die Krise. Die Tottenham Hotspurs besiegten Wigan Athletic und ringen sich jetzt ganz langsam in das Mittelfeld vor. Insbesondere Dimitar Berbatov konnte nach seinen Wechselgerüchten die Fans mit einer starken Leistung wieder versöhnen. Im Kellerduell zwischen Bolton und Middlesbrough gab es keine Tore. Da darf man sich dann schon ein bisschen wundern, wieso die Wanderers den Schwung aus dem Spiel gegen Bayern nicht mitnehmen können. Beide Mannschaften bleiben in akuter Abstiegsgefahr. Für Derby County gehen nach dem 0:5 gegen West Ham bald die Lichter aus. Diese Leistung war der Premier League nicht würdig.

[20h01] BBC Five Live beginnt die ausführliche Vorberichterstattung aus dem Madejski-Stadion in Reading. Können sich deutsche Radiostationen eine große Scheibe von abschneide.

[19h58] An der Tabellenspitze konnte Manchester United zumindest bis heute die Tabellenführung übernehmen nach einem souveränen un ungefährdeten 2:0-Sieg gegen die Blackburn Rovers. So groß die Startschwierigkeiten der Red Devils zu Beginn der Saison waren, so überzeugend und attraktiv spielen sie zurzeit Fußball. Sir Alex Ferguson sprocht deshalb auch vom besten Team in seiner 21-jährigen Trainerlaufbahn in Manchester. Und das soll was heißen. Manchester City (0:0 in Portsmouth) und der FC Chelsea (1:1 gegen Everton) verloren etwas den Anschluss nach oben. Sollte Arsenal heute und das Nachholspiel im Dezember gewinnen, wären es schon acht Punkte Rückstand für die Blues. Chelsea hat aber an die positiven Entwicklugen der letzn Wochen angeknüpft und war spielersich klar überlegen gegen Everton. Doch Tim Cahill sorgte mit einem sehenswerten Fallrückzieher für den soäten Ausgleich. Liverpool gewann glanzlos gegen Fulham durch Tore von Torres und Gerrard. Insgesamt ist oben alles noch recht zusammen. Es liegt am FC Arsenal, ob sie sich etwas absetzen können.

[19h49] Ein facettenreicher 13. Spieltag in England liegt fast hinter uns. Bis zum Anpfiff in Reading blicke ich darauf noch einmal zurück.

[19h45] Guten Abend

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Gegen die Wand

Montag, 12. November 2007 16:34

Seit heute schreibt Ex-Außenminister Joschka Fischer exklusiv für ZEIT-Online wöchentlich eine Kolumne. Die erste Episisode dreht sich um den Machtkampf in Pakistan. Bin gespannt, ob das ZEIT-Online neuen Zulauf geben wird, nachdem es zuletzt nicht so rosige Meldungen gab. Inhaltlich ist die Kolumne durchaus richtig, aber ich wage zu bezweifeln, ob Joschka Fischer vor vier Jahren das gleiche aktiv in der Politik vertreten hätte.

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Zitat des Tages: Montag, 12.November 2007 – Großbrände und Papstwahl

Montag, 12. November 2007 15:30

Zitat des Tages heute von unserem nahezu perfekten Nachrichtensender N-TV.

“Meine Damen und Herren, Sie sehen dunklen, aber auch zunehmend weißen Rauch über London aufsteigen. Das ist keine Papstwahl.” 
N-TV Moderator Andreas Franik während der Live-Berichterstattung zum Großbrand im Osten Londons.

Zum ersten Mal kam ich übrigens in den mehr als tollen Breaking-News Service von Sky News. Ich schaute gerade die Mittagsnachrichten, als abrupt das Programm unterbrochen wurde und ein erstes Schriftband lief. Sofort wurden irgendwelche Korrespondenten angerufen, meldeten sich Augenzugen per Handy im Studio. Erste Frage der Moderatorin bei Sky: “Ist der Hubschrauber schon unterwegs?”. Und alles nur wegen eines Brandes im Industriegebiet. Nicht schlecht. Und immer – und das ist der Unterschied zu N-TV – sauber getrennt zwischen Fakten und Annahmen.

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Norbert Lammert gefährdet die Zukunft von Phoenix

Montag, 12. November 2007 12:09

Eines sei gleich vorweg gesagt: Ich halte Norbert Lammert für einen sehr fähigen und kompetenten Politiker, der seine Aufgabe als Bundestagspräsident sehr gewissenhaft nachgeht. Doch was den CDU-Politiker bei der Einführung eines Parlamentsfernsehens geritten hat, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Es kursieren bereits seit längerem Gerüchte, wonach Norbert Lammert plant, ein Parlamentsfernsehen (“Bundestags-TV”) deutschlandweit via Satellit einzuführen. Längerfristig wird es das sicherlich auch in den regionalen Kabelnetzen geben.

Doch warum das ganze Theater, wo es doch Phoenix, den Ereignis-und Dokumentationskanal von ARD und ZDF, gibt? Ein Fernsehsender, der seit Jahren deutlich steigende Quoten und Marktanteile hat. Norbert Lammert hat heute in einem Interview mit der “Berliner Zeitung” noch einmal seine Sichtweise dargelegt (via digitalfernsehen.) Angeblich soll es Widerstände dagegen geben, dass Phoenix sich zunehmend zum Sender für Dokumentationen und Reportagen entwickle und nicht auf seine ursprüngliche Gründungsidee als Parlamentsfernsehen. Da darf man sich schon mal die Augen reiben. Was soll denn bitte Phoenix machen, wenn es keine Debatten oder Parteitage gibt? Dass als ein primäres Argument zu nennen, ist einfach nur unverständlich. So kann man sich bei Phoenix wenigstens noch fortbilden und interessante Themen erfahren, wenn die Politik mal nicht für Unfug sorgt.

Was man dabei wissen sollte, ist, dass der Bundestag die Plenardebatten bereits selbst produziert für die Berliner Kabellgesellschaften und via Internet als Live-Stream. Das soll jetzt auf Deutschland ausgeweitet werden. Nur, ich weiß immer noch nicht, warum. Für mich sieht das ein bisschen nach Berliner Klüngel aus. Denn wirklich schlagfertige Arguemente nennt Lammert ja nicht. Für seine Überlegungen berufe sich Lammert auf das Verfassungsgebot, wonach das Parlament öffentlich zu tagen habe. Gegenfrage, Herr Lammert. Was soll Phoenix mehr machen, als Donnerstags von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr aus dem Bundestag zu senden mit Interviews, Gästen und Hintergründen? Tagt bei Pheonix das Parlement etwa nicht öffentlich?

Das ganze soll übrigens dem Steuerzahler eine Million mehr Euro kosten als bisher. Alle Sendungen des Parlamentsfernsehens müssten unkommentiert laufen, um die jurnalistische Unabhängigkeit zu gewährleisten. Nichts also mehr mit Interviews und Hintergründen. Der Starttermin stehe noch nicht fest, es könne sich auch noch etwas länger hinziehen. Hoffentlich kommt es gar nicht erst zu Stande.

Norbert Lammert scheint gerade wohl nichts Besseres zu tun zu haben. Schade.

Thema: Politik National, TV und Radio, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Liebe Frau Suckale, Sie haben die einmalige Chance…

Montag, 12. November 2007 11:47

…als Retterin der Nation in die Geschichte einzugehen. Geben Sie der GDL einen eigenständigen Tarifvertrag und Sie werden in allen Geschichtsbüchern und Jahresrückblicken als “Frau des Jahres” gefeiert, weil Sie unser schönes Deutschland vor großem wirtschaftlichen Schaden und einer Menge Ärger unter den Bahnkunden geschützt haben. Denken Sie doch mal drüber nach. Es sollte sich lohnen. Vielleicht springt ja auch noch mal eine kleine Gehaltserhöhung raus. Hartmut Mehdorn wird es Ihnen danken.

P.S.: Morgen, also am Dienstag, wird es noch keinen Bahnstreik geben. Das wurde so eben mitgeteilt. Die GDL brauche eine gewisse Vorlaufzeit. Ab Mittwoch ist mit unbefristeten Streiks in allen Bereichen zu rechnen. Es liegt in Suckales Händen.

Thema: Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: medispolis