Beiträge vom Januar, 2008

Hessen-Wahl 2008: Das TV-Duell Roland Koch vs. Andrea Ypsilanti

Sonntag, 20. Januar 2008 19:54

[22h04] Bei Phönix gibt es morgen ab 10h00 nochmal eine Wiederholung des Duells. So jetzt aber zum Football.

[22h02] Einige Pressestimmen:

FAZ: Ungeliebte Favoritenrolle
SpiegelOnline: Koch attackiert, Ypsilanti charmiert
SZ: Schlagabtausch am Sonntagabend
FAZ: Wahlversprechen und Waschmaschinen

[21h49] Ein sehr sachliches Duell, das stark von Inhalten geprägt waren. War nett anzuschauen. Jetzt müssen die Wähler in Hessen entscheiden. Beim Hessischen Rundfunk gibt es nochmal die ganze Debatte nach Themengebieten aufgeteilt. Eine Anmerkung noch zum Schluss: Ich habe während der Debatte immer live mitgeschrieben. Sollte die eine oder andere Aussage nicht komplett 100% übereinstimmen, bitte ich dies zu entschuldigen. Schönen Abend noch.

[21h45] Damit geht das Duell zu Ende. Koch hatte das letzte Wort.

[21h42] Koaltionsbildung: Ypsilanti – Brauchen die Linken nicht und es gibt keine Koaliton mit denen. Rot-Grün wird siegen. Koch rede die Linken stark. Wäre für Ampel bereit trotz Ablehnung der FDP.

Koch: Siegessicher. Nach heftigem Wahlkampf wird es eine bürgerliche Mehrheit geben. Koch schürt erneut die Befürchtung, dass es eine Koalition SPD/Linke geben würde. Ypsilanti hat ein richtig dickes Linksprogramm. Parteien mit gleichen Programmen gehen doch zusammen. Linke vs. bürgerliche Merhheit heißt die Abstimmung.

[21h40] Koch: “Ganz ruhig, Frau Ypsilanti, wir haben es doch gleich geschafft.”

[21h37] Finanzpolitik: Ypsilanti – Hessen hat enromen Schuldenberg. Über 10 Milliarden Euro Schulden. Koch hat keine Konzepte zur Schuldentilgung. Programm der SPD soll durch Umschichtungen finanziert werden. Hoffen auf gute konjunktur. Bildung wird unbedingt finanziert.

Koch: Ypsilanti weiche aus. Einsparungen waren notwendig. Hessen ist Geberländer des Länderfinanzausgleichs. Vorschläge der FDP sind nicht finanzierbar und unseriös. Abschaffung der Studiengebühren würden enorme Einnahmeausfälle bedeuten. Es klafft eine Finanzierungslücke von 500 Millionen Euro. Vorschläge der SPD sind nicht bezahlbar. Eine Regierung muss nicht versprechen, sondern halten.

Ypsilanti hält die Zahlen für falsch. Es gibt eine rege Debatte über die Zahlen. Haus der Bildung der SPD ist seriös finanziert. Gegenfinanzierung steht und ist geprüft. Ausrede des Länderfinanzausgleichs lasse Ypsilanti nicht gelten.

[21h35] Intensive Debatte über die Familienpolitik. Zwei Familienbilder, zwei Politiken und zwei Ansichten über Sinn und Zweck von individueller Organsisation prallen aufeinander.

[21h29] Familienpolitik: Ypsilanti – Wahlfreiheit der Eltern, Beruf und Familie müssen miteinander vereinbar sein. Krippenplätze ab dem 1. Jahr für alle zur Verfügung, optimale Versorgung der Kinder in Kits und Ganztagsschulen, die flächendeckend eingeführt werden soll. Ganztagsschule muss von Bund, Ländern und Kommunen finanziert werden.
Koch: Für Hessen als Land des Erfolges ist die Frage nach Familienland entscheidend. Eltern sollen entlastet werden. 2011 ganztätiges Betreuungsangebot an der Schulen. Aber keine Verpflichtung auf Ganztagsschule. Können, nicht müssen. Das ist Wahlfreiheit für die CDU. Der Staat dürfe nichts vorschreiben. Tagesmütter als exellente Alternative.

[21h26] Jetzt geht es rund: Koch wirft Ypsilanti Propaganda vor, die kintert, Koch würde ein falsche Interviewaussage als Entschuldigung geben.

[21h23] Thema Strafvollzug. Resozialisierung ist notwendig. Frage an Koch bezüglich der Kinder und Jugendstrafrecht. Habe diese Aussage nie gegeben. Kinder gehören nicht ins Gefängnis. Aber es darf auch nicht weggeschaut werden. Ok, nennt sich wohl Kompromiss. Zum Rechtsstaat gehört auch Härte, also auch geschlossenen Strafvollzug.

[21h19] Koch nimmt zur Kritik Stellung: Polizisten können gar nicht entlassen werden, so Koch. System sei nur effektiver geworden. Es sind mehr Polizisten im Amt als 1999. Hesse hat die höchste Richterdichte in W-Deutschland. koch wird richtig aggressiv. Ypsilanti lenke von Zahlen ab.

Moderatoren nennen Zahlen: Im Vergleich zu 1999 341 Stellen weniger bei den Polizisten, zwei bei den Richtern mehr.

Ypsilanti nennt weitere Argumente: Polizei ist frustriert. Stundenzahl erhöht plus Schichtarbeit ist arbeitsfeindlich. Unter der SPD keine 42-Stunden-Woche. Gute Sicherheit nur mit hochmotivierter Polizei.

Koch reagiert gelassen. Die Polizei leiste Großartiges in Hessen.

[21h17] Innere Sicherheit – Koch: Hessen hat gute Bilanz in Fragen der inneren Sicherheit. Gute Aufklärungsquote, gut ausgebildete und best bezahlteste Polizei. Zahl der Wohnungseinbrüche und weitere Verbrechen halbiert. Jugendkriminalität steigt. Das ist ein Problem in Hessen. Hessen ist ein Sicherheitsland

Ypsilanti: Regierung muss Hausaufgaben machen. CDU stehe für: Lange Verfahrensdauer, Abbau der Polizeistellen, Kürzung in der Justiz. Koch hat sich eigene Falle gestellt und falle jetzt auf die Füße. Keine innere Sicherheit ohne sozialen Frieden.

[21h15] Ypsilanti: Teile der Agenda 2010 waren schwierig. Denen konnte ich nicht zustimmen. Es muss erlaubt sein das zu kritisieren. Falls der mindestlohn umgangen wird, brauche es einen Gesetz.

[21h12] Koch zurzeit mit 24 Sekunden mehr Redezeit. Nur zur Info.

[21h10] Ypsilanti spricht Koch Kompetenz in Tarifvertragsfragen ab. Koch betont erneut Ablehnung gegen flächendeckenden Mindestlohn. SPD verschweige die Löhne und verschleiere die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten.

[21h06] Mindestlohn – Ypsilanti: Arbeitnehmer haben Rechte und Pflichten. Müssen aber für Arbeit auch angemessen bezahlt werden. Arbeitnehmer müssen vom Aufschwung profitieren. Es darf keine Hungerlöhne geben. Menschen müssen vom Einkommen leben.

Koch: Arbeit ist ein wichtiges Gut. Gegen gesetzliche Regelung von Mindestlohn. Staat darf Lohnhöhe nicht bestimmen. Da versteht der Staat nichts von, muss der Wirtschaft überlassen werden.

[21h03] Oha, jetzt geht es ins Detail über hessische Firmen. Da muss ich trotz intensiver Vorbereitung passen. Die SPD betont nochmal das Energiekonzept, verfasst vom Träger der alternativen Nobelpreisträgers. Einwurf der moderatoren: Geht zu sehr ins Detail. Na bitte, ein Erbarmen.

[20h58] Energiepolitik. Statement Koch: Energiemix, preiswerte Energie, ökologisch und ökonomisch verantwortbar. Bekenntis zur Atomkraft, aber nur wenn Sicherheit gewährleistet ist. Energiepolitik der SPD würde Verdoppliung der CO2 Emissionen bedeuten.

Ypsilanti: Atomausstieg. Abschaltung Biblis A und B, keine neuen Kohlekraftwerke. Enegiekonzept aus Windkraft, Solar und Wasser. Anspruchsvolles Konzept. Fossile Energieträger machen abhängig von Ländern, die “schwierig” sind. Preise würden so immer weiter steigen. Alternative Energien seien billiger und ökologisch vernünftiger. 100.000 neue Arbeitsplätze würden dadurch entstehen.

[20h52] Weiter in der Verkehrspolitik: Öffentlicher Personennahverkehr. Koch: Vieles getan, gutes Angebot auch in Nord- und Südhessen. Kommunen sind auch in der Verantwortung. Trotzdem ein gutes Netz und Angebot. Wir sind Stolz, es hat aber seinen Preis.

Ypsilanti zu den Kürzungen am Straßenbau: Das hätten die Grünen erledigt, nicht die SPD. Straßenbau in Nordhessen ist unterrepräsentiert. Keine gute Anbindung. Versprechen von 2003 wurden nicht gehalten. Koch müsse zu seinen Fehler stehen, das tut er nicht. Versprochene Verkehrsprojekte seien nicht eingehalten worden.

[20h46] Nächstes Thema: Flughafenausbau: Herzmuskel der Region für Wirtschaft in Hessen. Ausbau ist dringend notwendig. Lärmschutz und Nachtflugverbot müssen aber beachtet werden. Belastung ist nachts zu hoch. Ausbau ja. Iypsilanti will absolutes Nachtflugverbot, hat aber Bedenken, ob sie dies bei Regierungswechsel noch durchsetzen kann. Ypsilanti will Klage aufrechterhalten um Nachtflugverbot durchzusetzen. Alle 21 Minuten ein Flug sei kein Nachtflugverbot.

Koch antwortet: Flughafenausbau ja, Nachtflugverbot komplett nein, Lärmschutz nur bedingt. 40.000 Arbeitsplätze müssen gesichert bleiben, von daher muss Planfeststellungsbeschluss weiter gelten. Und der sieht Flüge nachts vor. Koch sichert zu, dass Änderungen am Beschluss durchaus noch möglich ist. Nachtflugverbot nur, soweit es rechtlich geht. Die Grünen würden kompletten Ausbau des Flughafens verhindern.

[20h45] Beide Kandidaten wirken extrem souverän. Koch liegt eine Minute vor. Themenwechsel.

[20h41] Mittel für Koch zur Integrationspolitik: Geld für Sprachförderung, Finanzmittel für Ausbildung. Ziel für Koch: Hauptschulabbruchsquote bei Ausländern auf 7% zurückführen, derzeit bei mehr als 11%. Demokratische Parteien müssen vernünftig über Integration reden können. Koch sei nicht perfekt und habe auch einige missverständliche Aussagen gemacht. Aber das muss erlaubt sein.

[20h38] Next Step: Integration. Koch: Habe bereits 1999 alles für Integration getan. Für Koch ist dies eine Kernaufgabe seiner Politik. Es muss auch über Regeln gesprochen werden. Angebot und Regeln der Integration sinnvoll miteinander verbinden.

Ypsilanti: Hessen in der Mitte Europas lebt von der Integration. Integration fängt bei Bildung an. Koch habe mit der Debatte um der Jugendkriminalität Vertrauen der Ausländer missbraucht. Integration ist Toleranz und Respekt gegenüber uns Deutschen aber auch von uns aus.

[20h35] Die Bildungspolitik polarisiert. Heftiges Wortgefecht, die Kandidaten fallen sich ins Wort. Lernwege von Kinder und die Gesamtschulen sind zwei unterschiedliche Bausteine, die die SPD und die CDU meilenweit trennen.

[20h32] Kurzes Fazit zwischendurch: Bisher recht interessant. Die Kandidaten schauen sich direkt gegenüber in die Augen. Die Moderatoren lassen das Duell gut laufen. Jeder versucht seine Politik durch Argumente zu untermauern, geht aber auch auf den Gegenkandidaten ein.

[20h29] Nun wird über einzelne Aspekte der Bildungspolitik diskutiert. Koch habe keine Bildungskompetenz, das jetzige Schulmodell sei für Kinder nicht verkraftbar. Famile und Beruf müssen wieder vereinbar sein, Eltern sollen entlastet werden, Kinder die Hausaufgaben in der Schule erledigen. Jeder habe die Möglichkeit nach 12 Jahren Abitur zu machen, we länger braucht, soll die Zeit bekommen. Also eine flexbile Kursstufe. Verkürzung der Schulzeit an sich ist eine “grässliche Belastung”. Schüler in der Pubertät brauchen Zeit in dieser Phase.

Roland Koch: Lobt Bildungsministerin Wolf, die gute Arbeit geleistet habe. Unterrichtsgarantie plus verhindert Stundenausfall. Eltern sind zufrieden. Das Schulsystem G8 ist aber noch nicht perfekt installiert, Koch räumt leichte Defizite ein. Insgesamt sei Hessen aber auf einen richtigen Weg.

[20h24] Erstes Thema Bildungspolitk: Ypsilanti beginnt. Bildungspolitik in Hessen gescheitert, SPD stehe für individuelle Föderung, nehme alle Kinder, ob gut oder schlecht, mit. Keine Auslese ab der vierten Klasse. Die Klassengröße soll verringert werden, Lehrer eine bessere Ausbildung bekommen. Modell Ganztagsschule.

Koch antwortet: Seine Kinder haben gerade Abitur gemacht, Koch kennt sich also in der Bildungspolitik aus. Betont Erfolge der Regierung. 4200 neue Lehrer wurden eingestellt, lehnt Ganztagsschule ab. Koch greift Bildungspolitk der SPD an.

[20h22] Ypsilanti geht gleich in die Offensive, greift Koch direkt an. Unter ihr gebe es eine neue politische Kultur. Koch habe bewusst das Thema auf kriminelle Ausländer gelegt. Koch setzt sich zu Wehr, lenkt das Thema aber mehr auf die Karte “Regierungsbildung”. Ein Linksblock soll verhindert werden. Koch geht dann noch mal auf das Thema Jugendkriminalität ein. Unbequeme Wahrheiten müssen angesprochen werden. Die Bevölkerung möchte Antworten zu solchen Hintergründen.

[20h20] Frage an Koch, ob das Wahlkampfthema Jugendkriminalität falsch sei und ihm Stimmen koste. Er verneint dies, sei ein wichtiges Thema. Hessen hat viele Erfolge vorzuweisen und die Menschen fühlen sich wohl. Die Hessen wollen eine stabile Regierung – und das geht nur mit der CDU. Hessen muss sein Ansehen in der BDR weiter aufrechterhalten.

[20h18] Erste Frage an Ypsilanti bezüglich der Kritik von Wolfgang Clement an der Energiepolitik. Sie habe keine Angst, dass es negative Einflüsse auf den Wahlkampf habe. Atomlobby sei kein leichter Gegner und kritisiert koch, der für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken ist. Sie trägt die Kritik mit Fassung.

[20h17] Zunächst gibt es zwei kleine Einspieler, die die Kandidaten und deren Wahlkampf kurz vorstellen. Iypsilanti, “die Löwin”, gegen Roland Koch, “den Kronprinz der Kanzlerin”.

[20h15] “Spitz auf Knopf eine Woche vor der Wahl” Das Duell beginnt.

[20h12] Ich freue mich auf das Duell. Solche Möglichkeiten der TV-Präsenz sollte es viel öfter geben. Die USA sind da natürlich das klassische Vorspiel, wo in Zeiten der Vorwahlen fast wöchentlich Debatten abgehalten werden. Was ich mir für die kommenden 90 Minuten wünschen würde, ist eine spannende und kontroverse Auseinandersetzung, vor allem um Inhalte. Mal sehen, wie das Moderatoren und Kandidaten hinbekommen.

[20h09] So, kommen wir mal zum Inhaltlichen des Duells. Ddas Duell ist exkat durchgeplant. Zu Beginn bekommt jeder Kandidat eine Einstiegsfrage zu aktuellen politischen Entwicklungen oder Umfrageergebnisse. Dann geht es weiter mit knapp 10 Themenkomplexen. Schule und Bildung, Integration, Verkehr, Energie und Umwelt, Wirtschaft und Arbeit, Innere Sicherheit/Justiz, Familie und Soziales sowie Finanzen. Nach dem Prinzip Rede und Gegenrede bekommt jeder Kandidat 75 Sekunden. Die Zeit bei der Betrachtung der einzelnen Themenblöcke ist aber variabel, es darf also seitens der Moderatoren gewichtet werden. Zum Schluss gibt es dann noch einmal Schlussstatements, unter anderem mit Aussagen zur Koalitionsbildung.

[20h03] Insgesamt fünf Kamera sorgen für eine professionelle Aufnahme des Duells. Natürlich gibt es auch wieder das unsägliche Thema mit dem Zeitkonto. Es darf höchstens eine Minute in der Differenz der Gesprächsdauer geben. Zeitanzeigen sind nur für die Moderatoren sichtbar, der Zuschauer bekommt davon nichts mit. Es sei denn, es wird zwischendurch mal verglichen.

[19h59] Das TV-Duell ist nicht live, sondern wurde heute Mittag zwischen 12.00 Uhr und 13.30 Uhr unter “live-Bedingungen” aufgezeichnet. Es werde, so der Hessische Rundfunk, keine Nachbearbeitung geben, lediglich bei groben technischen Mängeln. Moderatoren des Duells sind Claudia Schick und Alois Theisen, die ich beide für sehr kompetent und mehr als geeignet halte. Manchmal machen es eben auch gute, aber eher unbekannte Moderatoren.

[19h54] Und weiter im Programm. Vor der NFL jetzt mal Politik mit dem bisherigen Höhenpunkt des Wahlkampfs in Hessen, dem TV-Duell zwischen dem Amtsinhaber und der Herausforderin ab 20.15 Uhr im Hessischen Rundfunk.

Thema: Live-Blog, TV und Radio, Wahlen und Umfragen | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 23. Spieltag, Manchester City – West Ham United

Sonntag, 20. Januar 2008 16:42

[18h55] Endstand Manchester City-West Ham United 1:1. Für die Hammers war viel viel mehr drin. Unglaublich, wie man mit seinen Chancen umgegangen ist. Von City kam viel zu wenig um die eigenen Ansprüche abzudecken. City mit 40 Punkten muss Everton etwas wegziehen lassen und kann entweder von Liverpool oder Aston Villa morgen noch überholt werden. So, kurze Pause hier, gegen Acht geht es dann weiter mit dem TV-Duell aus Hessen.

[18h53] Letzte Chance im Spiel. Cole scheitert mit wuchtigem Kopfball aus 11 Metern am glänzenden Hart.

[18h50] Drei Minuten Nachspielzeit im strömenden Regen von Manchester.

[18h48] Wieder schneller Konter West Ham, wieder gut gespielt, doch Ljungberg hämmert den Ball ans Außennetz.

[18h42] Ljungberg setzt sich auf links wunderbar gegen zwei Gegenspieler durch. Doch anstatt in die Mitte auf den frei stehenden Cole zu geben, sucht er den Abschluss. Der Ball geht ans Außennetz.

[18h35] Wahnsinn! Endlich mal ein richtig zielstrebiger Angriff von West Ham, klasse Zusammenspiel von Cole auf Noble, der aber aus kurzer Distanz am glänzenden Hart scheitert. Das hätte spätestens jetzt einen Treffer verdient gehabt.

Letzter Wechsel bei City: Der ganz schwache Elano geht, Garrido kommt. Eine Spur defensiver.

[18h29] Achtung, Achtung. Beste Torchance für City in der zweiten Hälfte. Freistoß von Petrov aus 25 Metern fast übers Stadiondach.

Wechsel bei West Ham. Der Platzverweis gefährdete Boa-Morte geht, Julien Faubert kommt.

[18h27] Zweiter Wechsel bei ManCity. Geovanni für Stephen Ireland.

[18h23] West Ham mit der neunten Ecke nach 63 Minuten. Und die Fans von Manchester stimmen immer noch den Refrain von “Hey Jude” an. Mehr gibt das Spiel der eigenen Mannschaft auch nicht her.

[18h19] Als Hammers-Fan hätte ich schon längst den Fernseher zertreten. Wieder eine 100%, doch anscheinend ist es unmöglich aus 5 Metern aufs Tor zu schießen. Zuvor scheiterte Ljungberg mit einem Distanzschuss an Hart. Das 2:1 liegt in der Luft

[18h16] Carton Cole mit seiner dritten guten Chance am heutigen Abend, wieder knapp vorbei. ManCity in der zweiten Hälfte noch ohne Torchance.

Wechsel bei City. Fernandes Gelson für den stets kämpfenden Vassell

[18h13] Aktuell 8 Grad in Manchester und Petrov hat Handschuhe an. Weichei! (und sieht modisch überhaupt nicht aus mit dem Schwarz, besser wäre Citizen-Blau)

[18h08] Meine Herren, wieviele Chancen wollen die Hammers noch vergeben? Wieder schön durch die Abwehrreihen kombiniert, doch diesmal drischt Noble den Ball aus 12 Metern übers Tor. Unverändertes Spiel, das West Ham diktiert.

[18h05] Ohne Wechsel geht es weiter mit dem zweiten Durchgang.

[18h01] Halbzeitmukke im Stadion in Manchester – Beatles

[17h52] Es ist ein voller Sport-Sonntag. Deutschland wird bei der Handball-EM von Spanien zerlegt, heute Abend sind die NFL-Championship Spiele und in diesen Minuten beginnt der Afrika-Cup. Bei Allesaussersport wird das Eröffnungsspiel Ghana-Guinea live mitgebloggt.

[17h48] HZ Manchester City-West Ham United 1:1. Insgesamt verdient in einem guten Spiel. Die Hammers könnten aber führen, wenn sie konsequenter spielen würden. Offensiv war von ManCity mit Ausnahme des Ausgleichs kaum was zu sehen.

[17h45] West Ham vergibt innerhalb von fünf Minuten drei erstklassige Konterchancen. Unglaublich. Die könnten hier 3:1 führen. Aber so kaum gefährliche Szenen vor den Toren trotz gutem Tempo.

[17h38] Klassische Szene von die Hammers, die stellvertretend für die erste Hälfte steht. Haben in der Offensive viel Platz zum Kombinieren, sieht bis zum 16er gut aus, doch statt dann aufs Tor zu schießen wird auf den im Abseits stehenden Mitspieler gespielt. Und das war nicht das erste Mal heute.

[17h33] ManCity kommt nach 30 Minuten besser ins Spiel, hat auch offensiv die ersten Möglickeiten nach guten, flüssigen Kombinationen. In der Abwehr wirkt das Team von Sven Göran-Eriksson erstaunlich anfällig, doch es bleibt dabei, dass West Ham die freien Räume nicht adäquat nutzen kann.

[17h25] West Ham United ist weiter die auffälligere Mannschaft. Von den Citizens kommt nur wenig nach vorne, West Ham versteht es aber immer wieder eigene Angriffe zu starten, doch ist man im Abschluss noch zu ungenau. Petrov bei ManCity überhaupt nicht im Spiel, es klafft eine große Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm.

[17h18] ManCity-West Ham 1:1 durch Darius Vassell (16.). Eckenserie von ManCity. Die Hammers kriegen den Ball nicht raus, Ireland kann den Ball nochmal für City reinbringen, dann totales Chaos in der Abwehr und Vassell kann eindrücken, aber stand lt. Zeitlupe bei der Flanke von Ireland im Abseits. Sei es drum, schmeichelhafter Ausgleich

[17h14] Und das Tor ist durchaus verdient, weil West Ham in den ersten Minuten das Spiel machte und offensiv begonnen hatte. ManCity noch gar nicht im Spiel.

[17h10] ManCity-West Ham 0:1 durch Carton Cole (9.). Was für ein Auftakt und was für ein Tor. ManCity verliert den Ball im Spielaufbau, West Ham kann rechts raus geben zu Ljungberg, der Ball kommt in die Mitte zu Cole, der den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt. Auf engstem Raum und am Rande des gefährlichen Spiels schließt er mit einem sehenswerten Fallrückzieher ab. Klasse Einzelleistung.

[17h02] ManCity stößt an. Spiel läuft.

[16h58] So sehr ich Markus Gaupp schätze und seinen Arbeitsfleiß bewundere (er kommentiert heute Nacht um 02h00 noch NBA), aber eine Frage bedrückt mich jetzt doch: Wolff Fuss, wo bist du?

[16h56] Die Aufstellungen im City of Manchester Stadium

ManCity: HartCorluka, Dunne, Richards, Ball – Vassell, Hamann, Ireland, Petrov – Elano, Bianchi

West Ham: Green – Neill, Ferdinand, Upson, McCartney – Ljungberg, Noble, Mullins, Bowyer – Boa Morte, Cole

ManCity mit einem Wechsel. Bianchi spielt vorne im Sturm für Nery Castillo. West Ham wieder mit Carton Cole im Angriff, dafür muss Dean Ashton pausieren.

[16h50] Und wenn es eine Mannschaft gibt, die im grausten Mittelfeld steht, dann ist es West Ham United. 32 Punkte, keine Chance auf Europa, keine Chance auf den Abstieg. Man kann vor allem eines sein – Spielverderber.

[16h48] Das Rennen um die internationalen Plätze spitzt sich zu. Manchester City steht heute gehörig unter Druck. Der FC Everton hat am frühen Nachmittag glücklich mit 2:1 in Wigan gewonnen, belegt jetzt mit 42 Punkten Platz Vier. ManCity ist momentan Siebter mit 39 Punkten, hinten dran hängen aber schon Blackburn und Portsmouth mit je 37 Punkten. Von Platz vier bis Platz neun sind es also nur fünf Punkte Unterschied – und ManCity ist mittendrin.

[16h43] Wunderschönen Sonntagnachmittag zur Premier League. Manchester City empfängt West Ham United.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

3 Vorwahlen, 3 Sieger, aber nur ein wirklicher Gewinner – Spannung steigt vor dem Super Tuesday

Sonntag, 20. Januar 2008 9:03

Dreimal Vorwahl gestern in den USA mit sehr unterschiedlichen Ausgängen. Bereits gestern am späten Abend kamen über die News-Ticker die ersten Prognosen, die durch die jetzt fast feststehenden Ergebnisse alle bestätigt wurden. Knapp zwei Wochen vor dem Super Tueday am 05. Februar 2008 steigt die Spannung immer mehr. Ausgang völlig offen, wobei es in beiden Lagern Favoriten gibt.

Schauen wir zunächst auf die Demokraten, die gestern den Caucus in Nevada abhielten. Den Jackpot in Las Vegas hat keiner geknackt. Hier die Ergebnisse:

Hillary Clinton 51%, Barack Obama 46%, John Edwards 4%.

Ganz optisch betrachtet kann Hillary Clinton also einen weiteren Erfolg verbuchen, wenn auch nur knapp. Insgesamt bekommt sie in Nevada aber einen Delegierten weniger als Barack Obama aufgrund der Proportionalität der Stimmen. John Edwards entfernt sich immer mehr aus dem Rennen um die Präsidentschaft. Spätestens jetzt ist es auch von den Zahlen ein Zweikampf. Insgesamt sieht die Delegiertenverteilung bei den Demokraten jetzt wie folgt aus. Hillary Clinton kommt auf 203 Delegierte, Barack Obama auf 148 und John Edwards auf 50. Insgesamt sind für die Nominierung 2.026 Nominierte notwendig. Zumindest zwischen Clinton und Obama ist noch alles offen im Rennen um die Präsidentschaft. Und wer weiß, wann Edwards aus dem Rennen aussteigt…

Weiter ins Lager der Republikaner, die gestern gleich zwei Vorwahlen abhielten. Und die beiden Favoriten setzten sich durch, wobei von einem Sieg ein deutliches Zeichen ausgeht. Schauen wir zunächst wieder nach Nevada zu den Caucus der Republikaner. Zu den Ergebnissen:

Mitt Romney 51%, Ron Paul 14%, John McCain 13%, Mike Huckabee 8%, Fred Thompson 8%, Rudolph Giuliani 4%, Duncan Hunter 2%

Duncan Hunter zog daraufhin seine Kandidatur zurück. Irgendwie haben die Republikaner sowieso viel zu viele Kandidaten, und erst langsam kristallisieren sich zwei Favoriten raus. Da hat man bei den Demokraten die deutlich bessere Übersicht. Aber ich gehe davon aus, dass nach dem Super Tuesday auch bei den Republikanern kräftig aussortiert wird. Mitt Romney kann also seinen dritten Sieg verbuchen, und das sehr überlegen vor dem “Internet-Kandidat” Ron Paul. Alles weitere ist nicht von Bedeutung. Und wie Rudolph Giuliani die Kurve bekommen will nach solch miserablen Zahlen, ist mir immer mehr ein Rätsel.

Nevada war so ein bisschen die Randerscheinung am diesem Samstag in den USA, fast alle Augen richteten sich auf die Primaries der Republikaner in South Carolina. Seit 1980 wurde der Sieger in South Carolina stets auch Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Auch wenn John McCain davon noch ein ganz großes Stück weg ist, so war sein Sieg am Samstag doch eine große Überraschung und eine klare Kampfansage an Giuliani und Romney, dass mit dem 71-jährigen zu rechnen ist. Das Ergebnis aus S.C.

John McCain 33%, Mike Huckabee 30%, Fred Thompson 16%, Mitt Romney 15%, Ron Paul 4%, Rudy Giuliani 2%

Auch wenn es nur ein knapper Sieg war und auch Mike Huckabee sich wieder ins Rampenlicht drängte, ist John McCain der große Gewinner des Abends. Für die Delegiertenstimmen haben die Ergebnisse aus Nevada und South Carolina folgende Auswirkungen. So ist der aktuelle Stand: Mitt Romney 59 Delegierte vor Mike Huckabee (38), dann John McCain mit 32. Alle weiteren können vernachlässigt werden. Für den Hinterkopf: Giuliani hat eine Delegiertenstimme schon sicher. Insgesamt sind 1.191 Delegiertenstimmen für die Kandidatur notwendig. Ich rechne Mike Huckabee dauerhaft keine großen Chancen ein, von daher wird es eine Frage der Zeit sein, bis John McCain ganz langsam zu Mitt Romney aufschließen wird. Aber – und das muss auch erwähnt werden, liegt der ehemalige Gouverneur klar vorne. Inwieweit Rudolph Giuliani mit seinem vollen Fokus auf Florida und den Super Tuesday – dort finden in 24 Staaten Vorwahlen statt – noch reinkommen kann, bleibt ebenfalls interessant abzuwarten.

Weiter im Wahlmarathon geht es am 26. Januar, wenn die Demokraten ihre Primaries in South Carolina abhalten. Ganz viel Spannung gibt es dann nochmal am 29. Januar, wenn beide Parteien in Florida ihre Primaries abhalten. Dann wird sich auch zeigen, ob Rudolph Giuliani sein Comeback feiern kann. Und dann setzen alle Kandidaten ihre volle Kraft auf den Super Tuesday.

Thema: US Wahl 2008 | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Preview Premier League 23. Spieltag – The Return of King Kevin Keegan

Freitag, 18. Januar 2008 23:27

Also entweder fegt Newcastle die Bolton Wanderers am Samstagabend sowas vom Platz oder es setzt eine enttäuschende Heimniederlage. Extrem wird es auf alle Fälle, nach all den Stunden der letzten drei Tage sollte damit zu rechnen sein. Wie gesagt, ich habe so eine Begeisterung für einen Trainer in einem so schwierigen Umfeld wie bei den Magpies noch nie gesehen. Und wenn es am Samstag zu einem überzeugenden Sieg kommen sollte, dürfte Kevin Keegan die Ehrenmedaille der Stadt sicher sein. Ich will gar nicht jetzt irgendwelche pessimistischen Argumente hineinwerfen. Ich habe die letzten Tage auf BBC Five Live abends zu später Stunde sehr genossen, von daher darf sich das Erfolgskapitel Kevin Keegan gerne noch etwas fortsetzen.

Der 23. Spieltag steht also auf dem Programm. Kommendes Wochenende ist wieder spielfrei wegen FA-Cup. Sieben Spiele gibt es am Samstag – leider keines zur Mittagszeit (darf Sky nur eine bestimmte Zahl an Spielen Samstagmittag zeigen?) – zwei am Sonntag und das Monday Night Game von der Anfield Road. Und nebenbei bemerkt: Wolff Fuss kehrt aus dem Urlaub zurück und kommentiert wieder Premier League. Also ist der Sonntag- und Montagabend schon mal gerettet. Zu den Spielen:

Birmingham City – FC Chelsea
Premiere live ab 15h55; Kommentar: Thomas Wagner

Ich habe vor drei Tagen in irgendeiner Zeitung einen Artikel über den FC Chelsea gelesen, wo der Autor zum Urteil kam, dass der FC Chelsea durchaus noch ein Meisterschatfskandidat sei. Bei nur vier Punkten Rückstand darf man da durchaus von sprechen. Und vielleicht ist es auch den Vorteil, dass die Blues im Zweikampf zwischen ManU und Arsenal der Geheimfavorit ist, den keiner auf der Rechnung hat. Voraussetzung ist aber, dass man nun stetig dreifach punkten muss. Erste Gelegenheit gibt es am Samstagnachmittag bei Birmingham City. Das Team von Trainer Alex McLeish hat zwar unter dem Schotten einen kurzen Aufwärtstrend gehabt, ist aber immer noch punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz. Nicolas Anelka wird erstmals von Beginn an spielen, ebenso der Neuzugang Branislav Ivanovic. Frank Lampard könnte ebenfalls wieder in die Startelf zurückkehren. Birmingham hat diese Saison noch gegen keine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gewonnen.

FC Fulham – FC Arsenal
Kein Wochenende vergeht, an dem es nicht mindestens ein Londoner Derby gibt, wobei es diesmal im Cravan Cottage das einzige des Spieltags ist. Es ist das Duell der Gegensätze, der Tabellenneunzehnte empfängt den Tabellenzweiten. Fulham hat unter dem neuen Traner Roy Hodgson noch kein Spiel gewonnen, hat fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Robin van Persie fehlt weiter verletzt bei den Gunners, Thomas Rosicky könnte aber in die Startelf zurückkehren. Sagen wir es mal so: Arsenal hat sich gegen die kleinen schon immer etwas schwerer getan. Das, und auch nur das könnte Fulhams Chance sein.

Tottenham Hotspur – FC Sunderland
Durchaus eine ganz interessante Konstellation. Die Spurs nach dem verkorksten Saisonstart im grauen Mittelfeld der Tabelle, doch für Sunderland geht es um mehr als nur drei Punkte jede Woche. Nach dem Sieg gegen Portsmouth vergangenen Sonntag schöpft man im Nordosten Englands wieder ein bisschen Hoffnung. Interessant aus Sicht der Spurs eigentlich nur, ob der frisch gebackene Vater Paul Robinson im Tor steht oder ob er demnächst die Windeln in einer anderen Stadt wechseln darf. Die Black Cats müssen auf Higginbotham und Leadbitter verzichten.

Außerdem am Samstatnachmittag: Manchester United muss im Fernduell mit den Gunners beim FC Reading antreten. Die Red Devils kommen praktisch ohne Personalprobleme mit der Empfehlung des 6:0 gegen Newcastle. Aufregung gab es unter der Woche wegen Darran Fletcher, der aber dementiert hat, dass er ManU verlassen möchte. Die Formkurve von Readind geht stark nach unten, man ist seit sechs Spielen ohne Sieg. Zeit für eine Trendwende. Zudem empfängt der FC Portsmouth die Rams. Derby County kann praktisch für die 2. Liga planen. Ein schönes Porträt von Paul Jewell und Derby County gibt es im Premier League Magazin auf Premiere. Portsmouth ist extrem heimschwach und schießt nur selten mehr als zwei Tore an der Südküste. Es ist das erste Heimspiel nach dem Bekenntnis von Harry Redknapp zu seiner Tätigkeit am Strand der Nordsee. Der FC Middlesbrough reist zu den Blackburn Rovers. Das Team von Mark Hughes ist so ein bisschen das Team der Stunde und hat nur noch drei Punkte Rückstand auf Platz Vier. Man hat die letzten drei Spiele gewonnen.

Newcastle United – Bolton Wanderers
Premiere live ab 18h10; Kommentar: Andreas Renner

Mir tun die Wanderers ja fast schon ein bisschen Leid, denn der Gegner interessiert primär am Samstag gar nicht, es sei denn man ärgert Newcastle über 90 Minuten. Ansonsten wird es ganz ganz ganz ganz viele Emotionen geben. Ich freue mich jetzt schon auf die Chöre der Fans, wenn Kevin Keegan das Stadion betritt. Interessant wird vor allem sein, wie Keegan aufstellen wird. Alan Smith, Emre und Nicky Butt fehlen gesperrt, zudem ist unter anderem Martins beim Afrika-Cup.

Der Sonntag steht dann ganz im Kampf um den vierten Tabellenplatz ausgetragen im Fernduell zwischen dem FC Everton und Manchester City.

Wigan Athletic – FC Everton
Premiere live ab 14h25; Kommentar: Markus Gaupp

Strammer Arbeitstag für Markus Gaupp, erst Premier League und dann noch nachts NBA mit Phoenix gegen New Jersey. Kompliment! Zum Sportlichen: Sowohl Everton wie auch ManCity haben 39 Punkte. Auch Liverpol und Aston Villa sind alle punktgleich mit dem Duo. Der FC everton darf im Vierkampf also vorlegen und die anderen unter Druck setzen. Wigan knapp über dem Strich dürfte was dagegen haben. Everton musste Yakubu zum Afrika-Cup abgeben, Andy Johnson darf sich also mal wieder in den Vordergrund spielen. Steve Bruce hat keine Personalprobleme und ist mit Wigan auf dem aufsteigenden Ast. Unter Steve Bruce gan es drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen.

Manchester City – West Ham United
Premiere live ab 16h55; Kommentar: Wolff Fuss

Gleich im Anschluss darf dann Manchester City vor eigener Kulisse auf das Ergebnis aus Wigan adäquat reagieren. Bereits unter der Woche traf man sich im FA- Cup, ManCity siegte 1:0 in einem sehr schwachen Spiel. Es ist bereits das vierte Aufeinandertreffen der beiden Köubs in dieser Saison. Und in der Liga ist Manchester City auch weiterhin ohne Heimniederlage. Die Hammers müssen also einen ganz schwere Nuss knacken.

FC Liverpool – Aston Villa
Premiere live Montag ab 20h55; Kommentar: Wolff Fuss

Flutlicht an der Anfield Road und dann auch noch das Topspiel des 23. Spieltages, Fußballherz, was willst du mehr. 4-4-2, 4-5-1 oder doch 4-1-4-1. Bei Benitez weiß man ja nie. Ich finde, er könnte zur Abwechselung auch mal mit einem 4-3-2-1 spielen, also mal schauen, was der Liebling der US-Besitzer aus dem Ärmel zaubert. Meine Herren, wie lange wird eigentlich schon um den Posten des Spaniers spekuliert? Klinsmann sollte nach Wünschen der US-Besitzer als Ersatz gedacht gewesen sein, so die neueste Meldung. Die Krise der Reds hat nicht nur Benitez, sondern auch das diese Saison völlig zottelige Umfeld an der Anfield Road mitzuverantworten. Also, mal schauen wie es am Montag wird, wenn der Vierte den Sechsten empfängt. Aston Villa seit sechs Spielen ohne Niederlage, drei Siege in Folge zu letzt. Die Reds treten auf der Stelle mit zuletzt drei Remis.

Ich werde die Spiele ManCity-West Ham und Liverpool-Aston Villa live mitbloggen. Bis dahin erstmal ein schönes Wochenende und vor allem eine emotionale und spielerisch ansehnliche Rückkehr von Kevin Keegan.

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Der Koch hat das Wahlkampf-Rezept falsch angewendet

Donnerstag, 17. Januar 2008 17:22

Spätestens seit heute Nachmittag dürfte Roland Koch klar sein, dass seine Wahlkampfstrategie so ziemlich in die Hose gegangen ist. Nach einer ARD-Umfrage im Auftrag von Infratest dimap liegt die CDU in Hessen nur noch einen Punkt vor der SPD. Die Sozialdemokraten haben den ursprünglichen Rückstand von 10 Prozentpunkten also fast aufgeholt. Insgesamt sieht das Ergebnis so aus:

CDU 38% (-2); SPD 37% (+2); Grüne 7% (-2); FDP 8% (-1); Linke 6% (+2).

Damit hätte die Union nicht nur die absolute Mehrheit verloren, sondern würde es auch nicht mehr schaffen, ein Bündnis mit der FDP einzugehen. Solch eine Konstellation wäre äußerst interessant, bliebe eigentlich nur eine Ampel-Koalition übrig oder eben eine Große Koalition. Die Ampel will die FDP aber nicht. Und eine Koalition mit der Linkspartei hat SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti kategorisch ausgeschlossen, von daher würde auch die Alternative rot-rot-grün wegfallen.

Und auch zwei weitere Zahlen machen deutlich, dass Roland Koch und die CDU klar im Sturzflug sind. Die Zustimmungswerte für die Person Koch sind extrem gesunken. 38% Zustimmung gibt es nur noch für Roland Koch, ein Verlust von -6% gegenüber der Umfrage im Dezember. Andrea Ypsilanti kommt auf 48%, ein Plus von 4%. Bei der Frage, welche Partei die nächste Landesregierung führen sollte, kann die CDU nur noch 38% Zustimmung verzeichnen (-8), die SPD kommt gar auf 51% (+12%). Die SPD kann vor allem mit dem Thema Mindestlohn punkten.

Und die schlimmste Zahl für Roland Koch ganz zum Schluss. 66 Prozent der Befragten glauben, dass die Union die Forderung nach einem härteren Jugendstrafrecht nur wegen der bevorstehenden Landtagswahl erhoben hat. Am Sonntag kommt es dann im HR zum TV-Duell zwischen Koch und Ypsilanti ab 20h15. Ich werde die wichtigsten Aussagen live mitbloggen.

Auch für Niedersachsen wurde eine neue Umfrage veröffentlicht, die aber kaum neue Tendenzen erkennbar lässt, allenfalls leichte Verluste für die CDU.

Einen exllenten Kommentar zur Wahlkampfdebatte in Hessen unter der Überschrift “Koch und seine Kellner” schreibt ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo heute auf Seite 1 der ZEIT. Der Artikel wurde mittlerweile auch online veröffentlicht.

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Zitat des Tages: Donnerstag, 17. Januar 2008 – Wenn gar nichts mehr hilft…

Donnerstag, 17. Januar 2008 9:32

“Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.”
SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner

“Ich fühle mit der verlassenen Ehefrau von Christian Wulff, die sicherlich sehr leidet. Er hat kein Problem, sich von seiner Frau Knall auf Fall zu trennen und gleichzeitig eine neue Frau zu präsentieren, die jetzt ein Kind erwartet, obwohl er nicht geschieden ist. Ich bin mit meinem Mann seit 35 Jahren verheiratet.”
Marion Jüttner, Frau des SPD-Spitzenkandidaten

Irgendwie hatte ich es befürchtet, dass es auch in Niedersachsen mit dem Niveau runtergeht. Und wenn, dann konnte es nur von Wolfgang Jüttner kommen, der im Wahlkampf bisher immer blass blieb und irgendwie ohne Profil blieb. Jetzt zieht man dann wohl die letzte Karte gegen Christian Wulff. Das Ehepaar hat für die Bunte (!!!) eine Homestory gemacht inklusive anschließendem Interview, in welchem über den Lebensstil von Christian Wulff nur so abgeläster wurde wie es irgendwie ging.

Zum Hintergrund: Wulff hatte Pfingsten 2006 angekündigt, sich nach 18 Jahren Ehe von seiner Frau Christiane scheiden zu lassen. Er lebt jetzt mit seiner neuen Lebensgefährtin Bettina Körner und deren vierjährigen Sohn zusammen und hat sich erstmals während der WM öffentlich mit seiner neuen Lebensgefährtin gezeigt. Bettina Körner erwartet ein Kind von Wulff, es soll im Frühjahr geboren werden. Sie ist übrigens erst 34.

Wulff hatte 1998 Gerhard Schröder im Wahlkampf kritisiert, dass er zu sehr das Private in die Politik mitbringe. Blöd nur für die Jüttners, dass Wullff bisher seine privaten Verwicklungen komplett aus dem Wahlkampf rausgehalten hat. Damit haben jetzt die Jüttners angefangen. Ich würde mal sagen, dass die Homestory unter die Kategorie “Klassisches politisches Eigentor” fällt. So wird man eher Wähler verlieren.

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Er muss etwas ganz Besonderes sein…

Mittwoch, 16. Januar 2008 23:05

kevin-keegen.jpg

Ich laufe immer noch mit offenem Mund durch mein Arbeitszimmer. Was ich heute in den 5live-Übertragungen und bei Sky News mitbekommen habe, sprengt meine Vorstellungskraft von Sport. Kevin Keegen ist heute als neuer Trainer von Newcastle United bekannt gegeben worden – und hat daraufhin die ganze Stadt und alle Magpies-Fans in völlige Ekstase versetzt. Keegan scheint sowas wie ein päpstlicher Lotto-Gewinn zu sein, der scheinbar alle Probleme und Sorgen in den Hintergrund drängt. Noch nie habe ich solche emotionen und Gefühle gesehen, die mit einer Trainerernennung verbunden waren. Und was freue ich mich auf Samstag, wenn Newcastle Bolton empfängt und wir live dabei sein können. Heute gewann Newcastle im FA-Cup schon mal 4:1 gegen Stoke. Das einzige, was komisch wirkte, war, dass Keagan nur ganz bequem per Auto nach Newcastle reiste. Wenigstens da ist noch Spielraum nach oben. Wer weiß, ob der Hubschrauber für Samstag schon gemietet ist.

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Zwei, zwei, eins: Heimsieg für Mitt Romney bei den Vorwahlen in Michigan

Mittwoch, 16. Januar 2008 8:58

Nach zwei zweiten Plätzen in Iowa und New Hampshire konnte der ehemalige Gouverneur von Massachussetts endlich den erhofften Sieg einfahren. Stand kurz vor neun sind fast 90 Prozent der Stimmen ausgezählt. Das Ergebnis bei den Republikanern:

Mitt Romney 39%; John McCain 30%; Mike Huckabee 16%; Ron Paul 6%; Fred Thompson 4%; Rudy Giuliani 3%.

Für Romney war es ein ganz ganz wichtiger Erfolg, weil er erstens gezeigt hat, dass er auch gewinnen kann (weil nur zweite Plätze werden garantiert nicht für eine Kandidatur reichen) und andererseits weil somit vor allem John McCain und Giuliani wissen, dass sie spätestens jetzt einen ernsthaften Konkurrenten haben. Und da wird es für Giuliani und McCain auch nicht reichen, wenn man South Carolina oder Florida als Sprungbrett für den Super Tuesday nimmt. Mitt Romney hat dieses schon getan, die Kandidaten sind also im Rückstand. Die Vorwahlen in Michigan haben aber auch gezeigt, wie unberechenbar das Rennen um die Kandidatur bei den Republikanern ist. Bei den Demokraten wird es entweder auf Clinton oder Obama hinauslaufen, aber bei den Republikanern gibt es weiterhin vier Kandidaten, die in der engeren Auswahl sind bzw. aus Sicht von Giuliani da noch hinwollen. Mike Huckabee würde ich inzwischen fast ausschließen, bleiben also McCain, Giuliani und Romney übrig mit der aktuellen Tendenz klar in Richtung Romney.

Aber vielleicht dreht sich ja kommenden Samstag schon wieder ein bisschen, denn dann stehen für die Republikaner Vorwahlen in South Carolina an. Bei den Demokraten in Michigan lag Hillary Clinton vorne. Doch dem sollte keine Beachtung geschenkt werden, weil dort ja alle anderen Kandidaten aus Loyalität zur Partei nach dem Streit um den Wahltermin fernblieben. Für die Demokraten geht es mit der Vorwahl in Nevada ebenfalss am Samstag weiter. Gestern gab es eine Fernsehdebatte in Nevada mit Clinton, Obama und Edwards.

Thema: US Wahl 2008 | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA 2007/2008 Preview Week #13: Strauchelnde Favoriten

Dienstag, 15. Januar 2008 21:00

Diese Ausgabe wird etwas kürzer als sonst, weil kommenden Montag der “Tag der Giganten” ist bei Premiere. Vier Spiele werden live gezeigt, wir sehen die Mavs, die Cavs, Denver und Chicago, zudem gibt es ein Classic Game mit Michael Jordan. Alles weitere zu den Spielen am Montag und zur Woche 14 dann am Sonntag oder frühen Montag.

Zwei Live-Spiele bei Premiere am Wochenende: Und ich kann endlich mal wieder die Trailblazers sehen, in der Nacht zu Samstag ab 01h00 bei den Miami Heat. Ist durchaus eine reizvolle Aufgabe für das Team aus Oregon. Sonntagabend gibt es zur Primetime kein Spiel, erst ab 02h00 in der Nacht zu Montag gibt es die Phoenix Suns gegen die New Jersey Nets. Wenn Football also zu langweilig ist, kann man ja mal gucken, wie die Offensivmaschine der Suns auf Touren kommt.

Rückblick auf Week #12:
Beim Blick auf den Spieltag von letzter Woche stellte ich erstaunt fest, dass Boston innerhalb von drei Tagen gegen die Washington Wizards antreten muss. Und im Gegensatz zu mir schauen die Celtics auch danach noch aus der Wäsche, denn sie verloren beide Spiele und fingen sich die Saisonniederlagen fünf und sechs ein. Nach den Charlotte Bobcats brachten also die Wizards den Klassenprimus zum Straucheln. Die Reise der Detroit Pistons nach Texas verlief alles andere als erfreulich. Es setzte Niederlagen in Dallas und bei den Spurs, immerhin mit 24 Punkten Unterschied. Das hatten sich die Pistons auch anders vorgestellt. Die Dallas Mavericks waren das Team der letzten Wochenn, gewannen sieben Spiele am Stück, unter anderem mit 95:94 durch einen Dreier per Buzzerbeater von Steackhouse bei den LA Clippers. Nun setzte es vergangene Nacht ein 120:122 bei den Sacramento Kings, ein Spiel, das Dallas unglücklich verlor. Trotzdem zeigt sich das Team von Avery Johnson stark verbessert und ist auf alle Fälle in der Form ein Kandidat für eine weitere erfolgreiche Saison. Mal sehen, wie weit es geht. Team der Stunde sind zurzeit die Los Angeles Lakers nach sieben Spielen ohne Niederlage. Höhepunkt war vergangene Nacht der 123:121- Sieg gegen die Seatlle Supersonics nach Overtime. Kobe Bryant steuerte 48 Punkte bei. Gleichzeitig offenbarte der Abend an der Westküste Kaliforniens die Misere der Seattle Supersonics. Wieder mal gut gespielt, aber wieder auch verloren, so könnte das Motto im Nordwesten der USA lauten. Seit sieben Spielen ist man jetzt ohne Sieg. Aber es geht ja auch noch schlimmer. Wir beamen uns mal kurz von Nordwest nach Südost und landen in Florida bei der Altherrentruppe der Miami Heat, seit 10 Spielen ohne Sieg, nur acht Siege in 36 Ligaspielen. Was für eine Enttäuschung im Sonnenstaat. Letzte Woche verlor man relativ deutlich gegen Minnesota, Memphis und New Orleans. Das sind alles keine Übermannschaften, aber für die Miami Heat reicht es allemal.

Was uns in Woche #13 erwartet…
wenn ich mir den Spielplan so anschaue, haut mich das nicht vom Hocker. Eher eine etwas ruhigere Woche. Aber das ist ja auch mal ganz nett. Am Dienstag gibt es ein kleines Nachbarschaftsduell zwischen New York und Washington. Eigentlich ist es völlig egal, wie die bisherige Saison verlaufen ist, aber nach den Siegen gegen Boston sind die Wizards wieder auf Spur. Für New York sollte es reichen. Mittwoch kommt es dann zu einem Topspiel, das seinen Namen auch verdient hat, zumal keine “großen” Namen antreten. Die Boston Celtics empfangen die Portland Trailblazers. Es sind zwei Teams, die mich beide sehr überrascht haben, die Trailblazers noch mehr als die Celtics, weil man am Columbia River eben nicht drei Topstars angeln konnte. Freitag geht es dann für Portland die Ostküste runter zu den Heat, live bei Premiere. Da freue ich mich schon drauf. Zwei Knaller gibt es Donnerstag im Rahmen des TNT-Doubleheader, Spurs gegen Cavs und die Lakers empfangen Phoenix. Sollte Kobe Bryant weiter so brilliant aufspielen, dürfte es schwer werden für die Suns. Ebenfalls am Freitag noch ein Duell der Enttäuschten, Memphis empfängt Seattle. Die Grizzlies (10-27) kommen überhaupt nicht in eine Erfolgsspur. Zwei Siegen in Folge folgen stets mehrere Niederlagen, das Potential wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Ich weiß, ich berichte in letzter Zeit zu ausführlich über die Blazers. Aber Samstag ist man bei den Orlando Magic, auch wieder so eine interessante Partie. Und Miami empfängt am Samstag New York. Tolle Zeiten für die Fans, wenn man schon hoffen muss, dass man gegen die Knicks gewinnt.

So, dann gibt es hoffentlich viele spannende Spiele und überraschende Ergebnisse. Wie heißt der Spruch der NBA so schön: “Whrere amazing happens”. Die nächste Vorschau dann am Sonntag/Montag.

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Bilanz ziehen

Dienstag, 15. Januar 2008 12:22

Nach 10 Monaten dürfen wir also endlich einmal Bilanz ziehen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat erreicht:

  • Eigenständiger Tarifvertrag für Lokführer
  • Einmalzahlung von 800 Euro für den Zeitraum vom 1. Juli 2007 (rückwirkend) bis 21. Februar 2008
  • Lohnerhöhung um acht Prozent ab 1. März 2008 und nochmals um drei Punkte auf dann elf Prozent vom 1. September 2008 bis zum 1. Februar 2009
  • Ab 1. Februar 2009 Verringerung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 40 Stunden bei gleichem Entgelt
  • Neue Entgeltstruktur für Lokomotivführer unter Berücksichtigung der Berufserfahrung und Qualifikationen

Das ist mehr als man erwarten konnte bzw. mehr als ich dachte, dass es die Bahn zulassen würde. Auch Hartmut Mehdorn hat sich geäußert und gibt mal gleich den Fahrplan für die nächsten Jahre mit.

  • Abbau von Arbeitsplätzen
  • Preiserhöhungen
  • Wettbewerbsfäihgkeit der Deutschen Bahn AG ist dank Belastungen von 1 Milliarde Euro über die nächsten fünf Jahre massiv gefährdet.
  • Mögliche Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohngebiete
  • Beschäftigungspakt der Bahn mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA ist nur mit “maßvollen” Tarifabschlüssen zu halten.
  • “Niederlage, nicht nur für die Bahn, sondern für den Standort Deutschland“

Leider äußert sich Mehdorn nicht mehr zum geplanten Börsengang. Zwei Alternativen: Entweder weglassen oder massiv durchdringen, und das geht dann nur mit hohen Preisen. Das wird dann die Umweltverbände und auch die Kunden freuen.

Thema: Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: medispolis