Preview Premier League 28. Spieltag – Verlorenes Vertrauen

Moin. Heute eine etwas kürzere und kompromierte Ausgabe, weil ich kurzfristig doch noch einen beruflichen Termin habe, wichtige Telefonate erwarte und die nächsten 48 Stunden wenig vorm PC hängen werde. Heute Abend schaue ich in der Tui-Arena mal wieder Eishockey, Scorpions gegen die Adler Mannheim. Und morgen werde ich mir wohl 96-Nürnberg antun, mal sehen.

Der 28. Spieltag ist ein kleiner Brückenspieltag, leitet er zu den letzten 10 Spieltagen, die vollgepackt sind mit Spitzenspielen und auch sehr zerstückelt sind. Viele Nachholspiele finden im März statt. Am Wochenende drei Spiele live bei PREMIERE, eine Aufzeichnung. Das ist mehr als ok, denn mehr gibt der Spieltag auch nicht her.

Der 28. Spieltag öffnet die Tore mit dem Spitzenspiel. Arsenal und Manchester United spielen diesmal parallel am Samstag um 16Uhr.

FC Arsenal – Aston Villa
Premiere live ab 15h55; Kommentar: Sven Schröter

Das Topspiel des Spieltages. Es ist aber auch das Spiel I nach der Verletzung von Eduardo, der mittlerweile aus dem Krankenhaus in London entlassen wurde und auf dem Weg der Besserung ist. Arsenals Vorsprung beträgt nur noch drei Punkte, Manchester United rückt wieder näher dran. Und die Gunners haben eine schwere Partie vor der Brust. Im Emirates empfängt man die auswärtsstarken Villens, die nur eines der letzten 11 Spiele verloren haben. Für Eduardo wird Nicklas Bendtner neben Emanuel Adebayor stürmen.

FC Fulham – Manchester United
Premiere Aufzeichnung ab 18h10; Kommentar: Andreas Renner

Der zweite von unten gegen den zweiten von oben. Manchester United muss am FC Arsenal dranbleiben und der FC Fulham darf versuchen vier Punkte auf das rettende Ufer aufzuholen. Eigentlich hilft beiden nur ein Sieg, mit nem Remis scheint man nicht weiterzukommen. Dementsprechend attraktiv könnte die Partie werden, mal abgesehen von der Tatsache, dass Fulham versuchen wird den Red Devils nicht ins offene Messer zu laufen.

Newcastle United – Blackburn Rovers
Es brennt lichterloh in Newcastle. Kleine Kostprobe gefällig, dann bitte das Interview von Michael Owen mit der BBC durchlesen. Der Stürmer der Magpies spricht von fehlendem Vertrauen in die Stärken der Mannschaft, das Umfeld des Vereins ist nervös, es herrscht nur noch das Prinzip Hoffnung. So kommt es jedenfalls rüber, von irgendwelchen Konzepten, Ideen oder auch Möglichkeiten der Verbesserung wird wenig gesprochen. Und das haben auch die letzten Spiele gezeigt. Es fehlt einfach an den kreativen Momenten, an einem System, das man mal aufziehen kann, an Spielzügen, mit denen man die Abwehr mal aushebeln kann. Alles wirkt dem Zufall überlassen. Taktik von Newcastle: Das Spiel morgen in Blackburn und dann eine Woche später in Liverpool irgendwie schadlos überstehen, und dann gegen Birmingham, Fulham und Tottenham punkten. Bloß könnte man zu diesem Zeitpunkt schon längst viel tiefer in den Abstiegsstrudel geraten sein – und Siege gegen die drei letztgenannten Vereine sind auch keine Selbsständigkeit.

Desweiteren am Samstag die Partien West Ham United – FC Chelsea. An der Stamford Bridge macht der Name Frank Rijkaard die Runde. Nach Informationen des GUARDIAN soll der jetztige Trainer des FC Barcelona im Sommer den Job im Westen Londons übernehmen. Mehr dazu im Football Weekly Extra Podcast. Die Blues spüren langsam aber sicher den Atem des FC Everton im Rücken. Außerdem: Birmingham – Tottenham, Derby – Sunderland und Middlesbrough – Reading. Ich war ja Mitte der Saison immer eher skeptisch, was das Festhalten von Gareth Southgate als Trainer bei Middlesbrough angeht, aber es scheint sich ausgezahlt zu haben. 29 Punkte, sechs Punkte über dem Strich und jetzt einen direkten Konkurrenten zuhause. Sollte man gewinnen, wäre man aus den gröbsten Abstiegssorgen erstmal raus. Das Saturday Evening Game ist Manchester City – Wigan Athletic.

Der Sonntag steht dann ganz im Kampf um die internationalen Plätze, vornehmlich um Platz Vier, denn die beiden Stadtrivalen aus Liverpool bestreiten dann ihre Spiele.

Bolton Wanderers – FC Liverpool
Premiere live ab 14h25; Kommentar: Markus Gaupp

Die Reds müssen vor allem jetzt Punkte sammeln, hat man doch gegen Ende März ein ganz schweres Programm mit Spielen gegen Everton, Arsenal und Manchester United sowie womöglich in der Champions League. Und auch bei den Reds hängt so ein bisschen der Haussegen schief, mal wieder im Umfeld. Gerrard meckert und ist frustriert und die Besitzer Hicks und Gillett wissen auch nicht, was sie wollen. Es ist schon hart ein Fan der Reds in diesen Tagen zu sein.

FC Everton – FC Portsmouth
Premiere live ab 16h55; Kommentar: Manni Winter

Mehr dazu im Live-Blogging am Sonntag.

Unter der Woche gibt es dann noch das Nachholspiel von West Ham United beim FC Liverpool. Mehr dazu dann in den nächsten Tagen.

Schönes Wochenende!

Wochen der Wahrheit in der Western Conference

Knapp sechs Wochen dauert jetzt noch die regular Season in der NBA, am 15. April gibt es zum Abschluss die Aufeinandertreffen zwischen den Phoenix Suns und den Portland Trail Blazers und die Dallas Mavericks empfangen die New Orleans Hornets. Und wenn das so eng weitergeht in der Western Conference, dann dürfte diesen Spielen vielleicht sogar noch eine ganz besondere Schlüsselrolle zukommen.

Neun Teams, vielleicht sogar noch 10, wenn die Trailblazers mal wieder eine Serie starten können, kämpfen wohl um die acht Playoff-Plätze. Man kann dann wohl schon erstmal froh sein, wenn man dabei ist. Gegen wen man dann im Playoff-Viertelfinale spielen wird, scheint erstmal nicht dringenster Punkt der Agenda zu sein. Für die Fans ist solch eine Konstellation natürlich ein Traum, wenn wirklich jedes Spiel enorm wichtig ist, es keine Ausrutscher oder Schwächephasen mehr geben darf.

Zurzeit sind die Los Angeles Lakers das Top-Team im Westen (40-17), sind seit neun Spielen ohne Niederlage. Der Wechsel von Paul Gasol aus Memphis war für die Lakers wie ein Segen, eine echte Verstärkung, die nebenbei auch Kobe Bryant entlastet. Der dankt dies mit nahezu perfekten Vorstellungen, ist in absoluter MVP-Form. Nach einer Schwächephase Anfang Febraur sind auch die San Antonio Spurs (38-17) wieder in guter Verfassung, haben die letzten sechs Partien gewonnen und haben mit Manu Ginobili einen Spieler, der bei Formschwäche von Parker und Duncan ein Spiel zur Not mal auch im Alleingang entscheiden kann. Auf den Plätzen folgen die Phoenix Suns, die Utah Jazz und die New Orleans Hornets. Diese drei Teams sind so ein bisschen wie eine Wundertüte mit ein paar Fragezeichen. Bei Phoenix stellt man sich vor allem nach der Klatsche gegen die Detroit Pistons am Sonntag die Frage, wie gut und wie weit Shaquille O’Neal in die Mannschaft integriert werden muss. Und interessant ist dann eben auch die Komponente der Erfahrung. New Orleans, letztes Jahr meilenweit von den Playoffs entfernt, muss jetzt eben auch in den entscheidenen Phasen auf den Punkt da sein um die gute Ausgangssituation nicht zu verspielen. Auf die Schiene Erfahrung setzt man auch in Texas, die Dallas Mavericks sind also die Hillary Clinton der Western Conference, etwas abgeschlagen zurück, teilweise auch chancenlos gegen die Lakers und Spurs, aber eben – so hofft man – mit der nötigen Erfahrung und auch der spielerischen Klasse die Playoffs sicher zu erreichen und dort auch für Erfolge zu sorgen. Die Kombination Jason Kidd/Dirk Nowitzki findet immer harmonischer zusammen, zudem hat man Jamaal Magloire von den New Jersey Nets als Ersatz für Diop verpflichtet. Magloire hat mit Jason Kidd in New Jersey gespielt, dürfte also gute Unterstützung bei der Eingliederung bekommen. Aber wie gesagt, die Mavericks müssen sich noch steigern, sind nur sechstbestes Team im Westen, im Nacken sitzen die Houston Rockets und die Goldon State Warriors. Die Rockets waren das Team der letzten Wochen, setzten eine Siegesserie von 13 Spielen am Stück hin. Blöderweise hat sich Superstar Yao Ming verletzt und fällt mit einem Fußbruch bis zum Ende der Saison aus. Über die Auswirkungen auf die Playoff-Hoffnungen wird in den USA leidenschaftlich diskutiert. Und dass die Goldon State Warriors vor den Playoffs noch Siegesserien starten können, haben sie letztes Jahr gezeigt. Ausgang im Westen also völlig offen.

Und wer sich mal die nächsten sieben Tage anschaut, der sieht zahlreiche Topspiel im Westen – und so geht das dann im Rhyhtmus bis Mitte April. Bereits heute Nacht empfängt New Orleans die Phoenix Suns. Und für Dallas ist es sowieso eine ganz ganz entscheidene Woche. Am Donnerstag ist man bei den San Antonio Spurs zu Gast, empfängt am Freitag dann die Sacramento Kings und muss am Sonntag zu den LA Lakers, die ihrerseits am Freitag nach Portland müssen, was auch keine leichte Aufgabe darstellt. Für Dallas geht es nach dem Ausflug nach Kalifornien gleich einen Tag später zu den Utah Jazz. Also drei direkte Konkurrenten für die Mavs in den nächsten sieben Tagen, sowas nennt sich dann wohl Standortbestimmung. Und kommende Woche geht es unter anderem gegen die Houston Rockets.

Und in der Eastern Conference? Miami kann noch gewinnen, ansonsten aber viel viel Leerlauf. Zum großen Teil sind die Plätze eigentlich schon vergeben. Der Osten kann dann aber immerhin den Westen ärgern. Für Boston kann man in den nächsten Tagen mal wieder unter Beweis stellen, dass man das beste Team im Osten ist, wenn es gegen Cleveland und die Detroit Pistons geht.

Für die Mavericks also eine stressige Woche. Das Spiel am Sonntag bei den Lakers werde ich ab 21h30 live mitbloggen.

Stellungnahme eines PREMIERE – Abonnenten

[Vor gut zwei Wochen habe ich mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ende letzter Woche bekam ich meine Kündigungsbestätigung verbunden mit der Bitte, dass ich kurz schildere, warum ich gekündigt habe. Allerdings sollte ich das telefonisch via Kundendienst erledigen. Da dort aber meine Kritik sicherlich nicht so wirkungsvoll ist, habe ich einen Brief an die Unternehmensleitung und die Sportredaktion geschickt.]

Sehr geehrte Premiere-Sportredaktion, geschätzte Damen und Herren,

ich habe vor gut zwei Wochen mein PREMIERE-Abo gekündigt. Ich kenne das PREMIERE-Programm nun schon fast sieben Jahre lang, haben seit ein paar Jahren auch ein eigenes Abo. Obwohl ich viele schöne Stunden mit dem Programm von PREMIERE schon verbracht habe, haben letzlich fünf Gründe den Ausschlag gegeben, dass ich mein Abo, das im September ausläuft, gekündigt habe.

1. Kürzung des internationalen Fußballangebots Vor der Saison wurde viel versprochen, wenig wurde gehalten. Massive Kürzungen im Bereich des internationalen Fußballs, jetzt auch vermehrt bei Übertragungen aus der Premier League.

2. Keine NASCAR-Rennen mehr live im Programm Ein wichtiger Grund für das Sport-Paket war neben der Formel 1 und der NBA die Live-Übertragungen des Nascar Nextel Cup (jetzt Nascar Sprint Cup), die ich sehr geschätzt und gerne geschaut habe. Am Ende der vergangenen Saison wurde massiv damit geworben, dass man auch 2008 die Rennen live im Programm hat. Dies ist nicht mehr der Fall. Die Rechte für die NBA laufen auch aus, beim derzeitigen Sparkurs würde ich nichts darauf setzen, dass man die sich wieder holt. Also macht das Sport-Abo für mich keinen Sinn mehr. Schade eigentlich, denn vor ein paar Jahren mit dem US-Sport war das noch ein ganz tolles Programmpaket.

3. Umgang mit den Abonnenten Durch die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate bekam ich immer mehr den Eindruck, dass man als Abonnent zu zahlen hat, alles andere ist PREMIERE völlig egal. Man verspricht Programminhalte und kürzt sie dann einfach aus dem Programm. Und hofft klammheimlich, dass keiner der Abonnenten es mitkriegt. Hauptsache es wird weiter gezahlt.

4. Umgang mit Programminhalten Ich bin ein großer Fußball-Fan, allen voran von der Premier-League. Seit geraumer Zeit werden einfach so schon lang angekündigte Übertragungen gestrichen, Spiele, die schon lange im TV-Guide verzeichnet waren. Es werden nicht nur Versprechungen von vor der Saison gebrochen, sondern schon angekündigte Live-Übertragungen, auf die ich mich gefreut habe, einfach so gestrichen. Und ganz nach dem Motto, dass der Abonnent bloß nichts mitkriegt.

5. Berichterstattung Vor einigen Jahren habe ich mich auf jede PREMIERE-Übertragung gefreut, weil guter, ruhiger und sachlicher Journalismus geliefert wird – kompetent, informativ und einfach. Heute bestehen Vorberichte und Nachberichte immer mehr aus irgendwelchen Phrasen von Experten, irgendwelchen Einspielfilmen und das war es. Sie haben ein so schönes Studio, wo man Statistiken, Spielzüge und Tore analysieren kann. Das war vor einigen Jahren viel besser, der Fußball, das Spiel stand im Vordergrund. Es war das Nachhaken nach Fehlern, nach neuen Entwicklungen. Sowas kommt im heutigen Programm immer weniger vor. Und es wäre schön, wenn die Berichterstattung weniger Bayern-lastig wäre. Ich habe nichts gegen den Verein, aber in der Champions League spielen sie einfach nicht.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Worte. Ich bin Ihnen als Abonnent wohl schon häufiger aufgefallen, weil ich öfter nachhake, Fragen zum Programm habe und auch gerne meine Meinung kundtue, Lob wie Kritik. Deswegen habe ich mich auch hingesetzt und diesen Brief verfasst. Ich werde mich auch noch mal telefomisch beim Kundendienst melden und die Punkte erwähnen. Ich mache das gerne, weil ich mit Premiere die letzten Jahre immer sehr zufrieden war. Seit geraumer Zeit werden meine Nachfragen zum Programm aber immer ignoriert. Das finde ich schade. PREMIERE möchte viele zahlende Abonnenten, ich ein gutes Programm. Es wäre aber schön, wenn der Kommunikationsweg nicht nur in eine Richtung geht, sondern auch von PREMIERE zurück. Doch das ist immer seltener der Fall. Auch das hat mich letzlich neben der Programmkomponente zur Kündigung bewährt.

Ich hoffe, dass man wieder mehr ins Programm investiert und Abonnenten nicht nur als zahlendes Klatschvieh behandelt. Denn für mich zählt in erster Linie das Programm, aber ich möchte als Abonnent eben mehr sein als nur ein Geldschein. Und das war ich in letzter Zeit aufgrund der Kürzungen und der schlechten Informationspolitik sicherlich nicht mehr. Bis Sommer ist noch etwas Zeit, ich hoffe, dass wieder vermehrt auf Programminhalte gesetzt wird. Dann bin ich gerne wieder bereit und werde auch zu PREMIERE zurückkommen. Aber die letzten Monate waren programm- und servicetechnisch unter aller Kanone. Es kann nur besser werden, aber das liegt in den Händen von PREMIERE. Sollte sich in der Behandlung der Abonnenten und im Programmbereich nicht etwas positiv verändern, werde ich nicht länger bereit sein als Abonnent für “Deutschlands schönstes Fernsehen” zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Flemming

TV-Tipp: Es könnten die Fetzen fliegen

Heute Nacht gibt es im Vorfeld der wohl entscheidenen Vorwahlen am 04. März, unter anderem in Ohio, Texas und Vermont, die letzte TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Barack Obama. Die Veranstaltung findet in Cleveland/Ohio statt. Phoenix überträgt die Debatte live im Zweikanalton und übernimmt das Signal des amerikanischen Nachrichtensenders MSNBC. Die Debatte beginnt gegen 3h00 deutscher Zeit. Phoenix startet bereits ab 00h45 mit einer Themennacht zu den US-Wahlen mit Dokumentationen, Hintergünden und zahlreichen Gästen.

Die letzten Tage im Vorwahlkampf der Demokraten waren hektisch, gegenseitige Angriffe nahmen zu. Man schien bei den vielen Attacken fast den Überblick zu verlieren. Clinton fährt jetzt vor allem wieder die Schiene mit der höheren Erfahrung in der Außen- und Sicherheitspolitik, hat Obama falsche Aussagen über ihre Programmatik in der Gesundheitspolitik vorgeworfen. Der Senator aus Illinois kontert mit dem für Ohio sehr wichtigen Thema der Freihandelszone NAFTA, die 50.000 Jobs in Ohio verschlungen hat und die Hillary Clinton befürwortet. Ich hatte mich ja bei der letzten Debatte schon darüber gewundert, wie ruhig und sachlich Hillary Clinton argumentierte. Gebracht hatte es ihr damals wenig, nun geht sie also voll auf Offensive. Das wird sicherlich eine spannende, hochbrisante Debatte. Interessant wird auch sein, wie Barack Obama die Vorwürfe kontern wird.

Die Debatte könnte eine ganz wichtige Etappe sein im Kampf um die Nominierung fürs Weiße Haus. In Texas liegt Barack Obama leicht vorn, in Ohio Hillary Clinton. Wie sagte Bill Schneider, Politikkorrespondent bei CNN am Wochenende so schön: “Clinton delivers, Obama inspires.” Irgendwo dazwischen liegt wohl der Weg zur Nominierung.

Die Debatte aus Cleveland heute Nacht ab 03h00 live bei Phoenix. Aufnehmen lohnt sich, denn die ganze Debatte wird auf Phoenix nicht wiederholt. Es gibt wohl lediglich Ausschnitte im Tagesprogramm.

Da wird sich die FDP aber richtig freuen

Heute starten die ersten Konsolidierungsgespräche der SPD in Hessen. Nachdem man vom Bundesvorstand nun einen Freibrief auch für Gespräche mit der Linkspartei bekommen hat, versucht man zunächst aber die FDP für eine Ampel-Koalition ins Boot zu holen. Bei N24 war gerade der Generalsekretär der SPD in Hessen, Nobert Schmitt, und stellt folgende Bedingungen für Gespräche mit der SPD. Diese Punkte seien für die Sozialdemokraten Voraussetzung erfolgreicher Gespräche

  • Verlängerung der Schulzeit an Gymnasien
  • Einführung von Gesamtschulen
  • Abschaffung von Studiengebühren
  • Ausstieg aus der Atomenergie
  • Erneuerbare Energien
  • Initiative im Bundesrat für den Mindestlohn

Wenn man das so der FDP vorlegt, braucht man sich eigentlich nicht wundern, wenn die FDP da nicht mitmacht.

Premier League 27. Spieltag, Manchester City – FC Everton

[22h52] Endstand Manchester City – FC Everton 0:2 Big Point und verdienter Sieg für Everton, die ihre Chancen genutzt haben und hinten nur wenig zugelassen haben. City bemüht, aber völlig ohne Konzept, gerade in der Offensive. Das war keine Herausforderung für Everton zu null zu spielen. Everton damit weiterhin in diesem Jahr ohne Niederlage, jetzt wieder Vierter mit 50 Punkten. ManCity bleibt Achter mit 44 Punkten und verliert ein bisschen den Anschluss. Zwei Wochen Pause nach dem Derby-Sieg waren wohl zu viel.

[22h51] Platzverweis Martin Petrov/Manchester City. Petrov zum zweiten Male mit einem Nachtreten. Nichts Dramatisches, aber Rob Styles zieht glatt rot. Völlig zurecht.

[22h49] Benjani mit seiner besten Situation in der 91. Minute. Tim Howard fängt den Ball fast mit der Mütze. Wo ist bloß die Heimstärke hin?

[22h41] ManCity hat jetzt endgültig das Konzept verloren, Petrov schlägt nur noch halbhohe blinde Flanken, die Everton alle abfangen kann. Über die Flügel geht sonst gar nichts mehr, und in der Mitte hat Everton alles dicht gemacht. Schwache Vorstellung vom Team von Sven Göran-Eriksson. Jetzt mal Pech, nach Schuss von Castillo kann Howard nur abklastschen, aber den Rebound klärt Osman zur Ecke. Wirklich erste gute Chance, bei der Howard auch mal ernsthaft eingreifen musste. Noch fünf Minuten. Die Sache dürfte durch sein.

[22h35] Szene des Spiels. Einwurf Everton, und Micah Richards springt ab und streckt einfach mal die Hand raus und unterbindet so einen Angriff der Toffees und hat Glück, dass es keinen Elfmeter gibt, denn Richards landet nach seinem Dummheits-Ausflug im 16er. Passt zum Spiel von City.

[22h32] Noch mehr Offensive bei ManCity, Castillo für den eher unglücklich agierenden Vassell

[22h26] Manuel Fernandes, gerade erst ins Spiel gekommen, muss wieder verletzt raus. Für ihn kommt ein Stürmer, Andy Johnson, der wohl Entlastung bringen soll. Keine schlechte Idee, denn Johnson ist durchaus als schneller und flinker Stürmer bekannt.

Auch ManCity hat noch mal gewechselt. Der schwache Ireland geht, Felipe Caicedo jetzt als dritter Spitze. Ob es was bringt?

[22h20] Sinnbild des Spiels. ManCity hat eine exellente Freistoßposition halblinks, und der Ball wird in die Mauer gebolzt. Die Citizens machen aus ihren Möglichkeiten viel zu wenig. Jetzt schießt man aus allen Ecken und Enden – und es bleibt weiter ohne den durchschlagenen Erfolg. Etwas mehr als 25 Minuten noch. Everton nur noch mit gelegentlicher Entlastung.

[22h15] Erster Wechsel auch bei Everton. Manuel Fernandes kommt für Pienaar

[22h12] Und um ein Haar Everton mit dem 3:0, wieder schön und schnell gespielt über Yakubu, der in die Mitte zu Sturmpartner Cahill legt, doch der wird von zwei Verteidigern gut abgedeckt, trifft trotzdem noch den Ball, den dann aber Dunne vor der Torlinie klären kann. Das wäre dann die Entscheidung gewesen.

[22h09] Mittlerweile gibt es starken Regen in Eastlands. City schafft es weiterhin nicht gegen die starke Defensive der Toffees auch nur einen Hauch an Gefährlichkeit auszustrahlen. Das sieht alles gut aus, aber es kommt eben nicht der finale Pass bzw. irgendwo steht immer einer der Blauen dazwischen. Benjani bemüht sich zwar ungemein, leistet viel Laufarbeit, aber es fehlt einfach etwas.

[22h03] Elano für Hamann. Mehr Offensive bei City jetzt in der zweiten Halbzeit.

[21h47] Halbzeit Manchester City – FC Everton 0:2. Everton mit klarem Kurs Richtung Platz Vier. Nicht schön gespielt, aber effektiv. Und nur das zählt am Ende.

[21h43] Manchester City hat jetzt völlig den Faden verloren. Nach dem 0:1 gab es noch ein kurzes Aufbäumen, jetzt nach dem 0:2 scheint man am Ende mit dem Latein. Ist, ganz ehrlich gesagt, auch blöde gelaufen für City. Man dominiert die ersten 20 Minuten, schafft es aber nicht sich klare Chancen zu erarbeiten – und dann kommt der FC Everton zweimal gefährlich vors Tor und geht mit 2:0 in Führung.

[21h39] Manchester City – FC Everton 0:2, Joleon Lescott, 39. Minute Flanke von links von Carsley, die Ewigkeiten in der Luft ist. Lescott kann sich von Richard Dunne lösen und per Kopf abschließen. Ein Tor, das nie so fallen darf, weil Dunne zwischen Ball und Mann steht und nicht sieht, wie sich Lescott loslöst. Und als Dunne das dann merkt, ist es zu spät. Zweite gute Chance, zweites Tor. Hut ab vor dem FC Everton.

[21h31] Manchester City – FC Everton 0:1, Ayegbeni Yakubu, 30. Minute Was für ein Paukenschlag. Sowas nennt man effektiv. Yakubu bereitet seinen Treffer selbst vor, gibt links raus zu Osman, der sich wunderbar durchsetzt und wieder in die Mitte gibt, wo Yakubu in die Lücke sprintet und an Hart vorbei ins Tor schiebt. Überraschende Führung, die aber toll herausgespielt wurde.

[21h28] Der FC Everton ist nach 25 Minuten Abwesenheit mal wieder in der Hälfte von Manchester City, dabei kommt aber mal gar nichts raus. Das Spiel pendelt so ein bisschen, ManCity schafft es nicht kreativ und durchdringend Everton unter Druck zu setzen, und das Team von David Moyes nur mit Einzelaktionen, aber dann gefährlich. Pienaar mit abgefälschtem Schuss an den Pfosten.

[21h20] Everton beschränkt sich jetzt immer mehr auf die Defensive, zieht sich weit zurück und lässt Manchester City kommen. Doch den Citizens fällt nur wenig ein, über rechts mit Vassell und links mit Petrov gibt es noch nicht genug Druck und auch Benjani als Spitze vorne hängt noch ziemlich in der Luft. So ist das zwar ganz nett anzuschauen, wie ManCity gegen die Abwehr der Toffees anläuft, nur bringen tut es bis dato eher wenig.

[21h12] Flotter Beginn in Eastlands mit den besseren Chancen für den FC Everton, aber mit mehr Ballbesitz für ManCity. Everton macht das sehr geschickt, ziehen sich weit zurück und kontern dann. City muss versuchen über die Flügel mit dem schnellen Petrov die Defensive auszuhebeln. Das gelang einige Male schon ganz gut.

[21h02] Los geht es im Kampf um Europa. ManCity von rechts nach links.

[20h56] Die Aufstellungen im City of Manchester Stadium

Manchester City: Hart – Onuoha, Dunne, Richards, Ball – Vassell, Gelson, Hamann, Ireland – Petrov – Benjani

FC Everton: Howard – Hibbert, Yobo, Jagielka, Lescott – Neville, Carsley, Osman, Pienaar – Cahill, Yakubu

[20h45] Guten Abend! Das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss, so auch am 27. Spieltag der Premier League mit dem Verfolgerduell um die europäischen Plätze zwischen Manchester City und dem FC Everton.

Es ist ein Fünfkampf um die Plätze Vier bis Sechs in der Premier League. Manchester City, zurzeit Tabellenachter mit 44 Punkten, kann heute mit einem Sieg punktemäßig zu dem Trio Aston Villa, FC Liverpool und dem FC Everton (47 Punkte) aufschließen. Sollte der FC Everton gewinnen, würde man bei 50 Punkte stehen und sich wieder den vierten Platz schnappen, den vorübergehend der Lokalrivale nach dem 3:2 gegen Middlesbrough belegte.

Beide Mannschaften können auf einige Rückkehrer hoffen. Bei City kehren Elano und Corluka nach Sperren zurück, bei Everton steht Joseph Yobo wieder in der Startelf. Everton gewann vergangengen Donnerstag souverän gegen Brann Bergen und steht im Achtelfinale des UEFA-Cup, ManCity zuletzt mit dem Derbysieg gegen Manchester United. Beide Teams dürften also selbstbewusst ins Spiel gehen.

Der FC Everton noch ohne Niederlage in 2008, zuletzt nur mit einem Gegentor in fünf Spielen. Manchester City mit einer sehr guten Heimbilanz, wenngleich es zuletzt zuhause etwas hakte. Vor dem Sieg im Old Trafford war man vier wochen ohne Punktgewinn.

Premiere überträgt live ab 20h55 mit Markus Gaupp. Gleich geht es los.

NBA 2007/2008 #111, Phoenix Suns – Detroit Pistons

[22h59] Die Suns nur mit 40% Trefferquote, Detroit bei über 50%. Die Suns mit 14 Turnovers. Für Phoenix geht es am Dienstag in Memphis weiter, einen Tag später zu den Hornets. Das ist dann die nächste Generalprobe. Die Pistons gegen Denver und Utah. Zur NBA schreibe ich am Dienstag noch mehr. Für heute soll es das gewesen sein. Danke fürs Lesen. Morgen Abend dann das Topspiel der Premier League zwischen Manchester City und Everton ab 20h45 hier im Live-Blogging. Einen schönen Abend und eine gute Nacht aus Bremen.

[22h55] Endstand Phoenix Suns – Detroit Pistons 86:116 Klasse Vorstellung der Pistons gegen ein ganz schwaches Team aus Arizona. Shaq überhaupt noch nicht integriert. Da muss noch einiges passieren. Detroit mit einer exellenten Mannschaftsleistung, sechs Spieler mit mehr als 10 Punkten, bis auf Juan Dixon haben alle Spieler von Detroit heute getroffen. Ganz vorne weg Rasheed Wallace mit 22. Aber heute sollte man keinen rausnehmen aus dem Team. Topscorer der Partie ist Stoudamire mit 31 Punkten, Steve Nash kommt auf 11 Punkten. Und das war es dann auch bei den Suns.

[22h46] Das Spiel plätschert so dem Ende entgegen. ABC zeigt jetzt mehr Innenaufnahmen vom Reporter-Wohnwagen als vom Spiel. Die Pistons bringen das souverän nach Hause, 111:86 für das Team aus der Eastern Conference.

[22h36] “Shaq wirkt völlig unbalanciert bei den Freiwürfen” (Markus Gaupp)

[22h34] Ich wechsele jetzt dann doch mal endgültig auf die deutsche Tonspur. Bei ABC wird schon über die Oscar-Verleihung gesprochen. Und die Pistons schonen die Stars. Der Nachwuchs bekommt eine Chance.

[22h28] 102:70 für Detroit. Und Markus Gaupp hat sich mittlerweile auch auf Shaq eingeschossen, wobei der nicht alleine ist heute bei den Suns was schlechte Leistungen angeht. Aber es fällt eben auf, wenn er einfache Würfe nicht versenkt und auch fast alle Freiwürfe versemmelt. Wenn der Schuss für die Suns mal nicht nach hinten losgeht.

[22h19] 3. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 58:90 Detroit trifft und trifft und trifft. Und Markus Gaupp war ja mal richtig gehässig, kündigte ein “spannendes letztes Viertel” an aus Sicht der Suns. Steve Nash kriegt eine Pause, aber die anderen Stars lässt D’Antoni richtig schön ackern auf dem Feld. Der Kuchen dürfte gegessen sein, es liegt in den Händen der Pistons, wie doll sie noch die Pistole auf die Brust der Suns setzen. Topscorer der Partie Stoudamire und Wallace mit je 22 Punkten. Bei den Pistons sieben (!!!) Spieler mit zweistelliger Punktzahl.

[22h15] Die Kommentatoren von ABC sprechen es an. Was würden die Suns machen, wenn sowas in einem entscheidenen Spiel passiert? Shaq würde ihn da nur bedingt helfen. Der Trade von Shawn Marion könnte doch wohl noch negative Folgen nach sich ziehen. Denn so wie Shaq spielt, könnte ihn Marion locker zweifach in den Hut stecken.

[22h09] Fast 60% Trefferquote bei den Pistons, 38% bei den Suns. Das macht dann den Unterschied. Die Suns mit 12 Turnovers. 86:52 für Detroit. Und das Publikum ist außer sich. Detroit mit 30 Punkten vorne in der Halle der Phoenix Suns. Was für eine Demontage.

[22h02] Pfeifkonzert für die Suns. Wann gab es das zuletzt. Detroit zerlegt die Suns in alle Bestandteile. Und das liegt auch nur bedingt an Fehlern der Suns, teilweise sind das herrliche Spielzüge, denen die Suns rein gar nichts entgegen zu setzen haben. 75:50 für Detroit. Perfekter Mannschafts-Basketball, Rasheed Wallace bei 18, Richard Hamilton bei 13, Billups mit 11. Und bei den Suns kann nur Stoudamire und in Ansätzen Nash überzeugen, aber das ist viel zu wenig gegen die Geschlossenheit der Pistons heute.

[21h58] Das ist absoluter Wahnsinn, was die Pistons da spielen. Absoluter Wahnsinn. Die nehmen Phoenix teilweise auseinander. Und Shaq sollte sich eine Auszeit gönnen. Ich sehe ihn jetzt das erste Mal live seit längerer Zeit, aber das ist ja so erbärmlich. Detroit führt 69:48. Absolut souverän, was Detroit hier abliefert. Die Suns machen es ihnen teilweise aber auch einfach.

[21h53] Debakel oder Aufholjagd für die Suns. Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[21h38] Neu bei Premiere. Die Top 20 Spielzüge der letzten Woche zur Halbzeitüberbrückung. Finde ich klasse.

[21h34] Halbzeit Phoenix Suns – Detroit Pistons 41:59 Überragende Hälfte der Pistons, mannschaftlich geschlossen, klasse Defense und offensiv mit vielen Möglichkeiten. Auch von einem kurzen Zwischenspurt der Suns zu Beginn des zweiten Viertels hat man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war nahezu perfekter Basketball von Detroit. Die Suns mit viel zu vielen Fehlern, Probleme bei der Abstimmung, statischem Spielaufbau und Unkonzentriertheiten an allen Ecken und Enden. Stoudamire mit 18 Punkten hält Phoenix wenn überhaupt noch im Rennen. Bei den Pistons schon drei Spieler mit mehr als 10 Punkten. Die Suns müssen sich was einfallen lassen.

[21h29] Shaq kassiert ein Flagrant Foul, weil er sich mal wieder selbst im Wege steht. Und Detroit zieht wieder etwas mehr an. 54:41 für die Pistons. Wann haben die Suns zuletzt soviele Punkte in einer Hälfte kassiert?

[21h21] Und wenn die Suns Stoudamire nicht in ihren Reihen hätten, wäre das Licht schon ausgegangen. Schon 14 Punkte, Phoenix verkürzt auf 37:45.

[21h14] Tut mir Leid, wenn ich es sagen muss, aber O’Neal braucht sich offensiv eigentlich nicht miteinzumischen, er steht fast nur im Weg. Gut, defensiv hat er noch einiges drauf, aber vorne fehlt noch einiges. Richtige Punkte-Rallye jetzt geworden, 43:30 für Detroit. Wahnsinn, aber die Suns haben schon fast 45 Punkte zugelassen. Und das als Team, das stets nur 90 Punkte oder weniger zulässt. Und jetzt sind noch sieben Minuten bis zur Halbzeit zu gehen.

[21h08] Erste gute Aktion der Suns mal, Monster-Dunk von Stoudamire, der aber wohl zu lange am Ring hängen bliebt – und kriegt mal glatt ein technisches Foul aufgebrummt. Lächerliche Entscheidung, aber passt zum bisherigen Spiel der Suns.

[21h07] Die Pistons nutzen die Turnovers der Suns eiskalt, das ist nahezu perfekter Basketball. 36:20 für Detroit. Detroit wie aus einem Guss im Moment.

[20h58] 1. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 16:27 Mike D’Antoni rauft sich die Haare, bei den Suns geht noch nicht viel zusammen. Aber das liegt vor allem an Detroit, die die schnellen Gegenzüge der Suns effektiv unterbinden. Und dann kommt eine eigene Schwäche im Abschluss noch dazu. So hat es Detroit im Moment leicht.

[20h54] Chauncey Billups is on fire, toller Dreier. Fünf Punkte für Billups, Detroit führt 23:13. Ganz souveräne Vorstellung der Pistons.

[20h50] Exellente Defensive der Pistons. Das ist schnell, sicherstehend und effektiv. Phoenix nimmt die Auszeit, weil sie kein Rezept finden den Riegel zu knacken.

[20h46] Und nach sieben Minuten Spielzeit braucht O’Neal die erste Zeit auf der Bank. Phoenix vergibt viele leichte Würfe, kaum Fastbreaks werden von Detroit zugelassen, die Pistons führen 18:11.

[20h42] Die Suns kommen etwas ran, weil sie defensiv etwas besser stehen und Detroit keine leichten Punkte machen kann. 13:11 für die Pistons, McDyess schon mit sechs Punkten. Detroit nimmt die Auszeit.

[20h38] Der optimale Spielzug der Suns sieht dann so aus. Shaq holt sich den Defensivrebound, gibt Nash den Ball. Und während der den Ball nach vorne treibt und auf den Krob zieht und den freien Mann sucht, kann der leicht übergewichtige O’Neal sich hinten einen Kaffee machen, weil er eigentlich gar nicht mitlaufen braucht.

Toller Auftakt, beide Teams treffsicher, 11:7 für die Gäste.

[20h33] Shaq gewinnt das Tip-Off. Los geht es.

[20h32] Mein Gott, ich verneige mich vor Markus Gaupp. Freitagnacht NBA, eben Carling Cup, jetzt NBA und morgen Premier League. Respekt.

[20h32] Die Starting Five im US Airways Center

Phoenix: Steve Nash, Raja Bell, Amare Stoudamire, Grant Hill, Shaquille O’Neal

Detroit: Chauncey Billups, Richard Hamilton, Antonio McDyess, Tayshaun Prince, Rasheed Wallace

[20h23] Es dürfte also ein spannendes Duell werden mit vielen Stars und hoffentlich schönem Basketball. Phoenix ist zudem sehr heimstark, die Pistons haben eine gute Auswärtsbilanz.

[20h20] Die Detroit Pistons (40-15) dürften das Playoff-Ticket im Osten sicher haben, müssen aber eben auch mal unter Beweis stellen, dass man mit den großen Teams im Westen mithalten kann. Dass das alles andere als einfach ist hat der Komkurrent aus der Eastern Conference, die Boston Celtics, diese Woche, die alle drei Duelle gegen die Top-Teams verloren. Die Pistons sind nun auf der 3-Tages-Reise gegen Phoenix, Denver und Utah. Heute Kapitel 1, zuletzt gab es einen ungefährdeten Sieg in Milwaukee.

[20h14] Die Situation in der Western Conference ist dermaßen spannend, dass überhaupt noch nicht klar ist, wer in die Playoffs kommt. Jedes Spiel ist in den letzten Wochen bis zum Start der Playoffs enorm wichtig. Die Phoenix Suns (38-17) haben mit dem Trade von Shaq für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt muss nach dem sportlichen Hänger der letzten Wochen wieder die Siegesstraße eingeschlagen werden. Zuletzt gab es zumindest schon wieder einen Big Point mit dem 85:77 gegen die Boston Celtics, dennoch hat man im Februar alles andere als konstant gespielt.

[20h08] Das zweitbeste Team im Westen empfängt das zweitbeste Team aus der Eastern Conference. Guten Abend zum Spitzenspiel aus der NBA live ab 20h30 bei Premiere oder auf einen der diversen Internetstreams.

Carling Cup Finale 2008, Tottenham Hotspur – FC Chelsea

[18h44] Ein Erfolg, der auch ganz wichtig für den Verein ist. Eine Bestätigung für die Arbeit von Juande Ramos. Tottenham hat durch den Sieg einen Platz im UEFA-Cup sicher. Tränen bei John Terry. Die Siegerehrung beginnt. Tolles Spiel gewesen, nicht hochklassig, aber spannend, intensiv und mit einem verdienten Sieger. Ballack und Joe Cole ohne wirkung. Jonathan Woodgate, der beste Mann auf dem Feld, mit dem entscheidenen Tor des Abends. Die Fans der Spurs feiern. Sieger des Carling Cup 2007/2008, die Tottenham Hotspur. Herzlichen Glückwunsch.

[18h39] Endstand Tottenham Hotspur – FC Chelsea 2:1 (nach 120 Minuten) Mit Nachspielzeit waren es insgesamt 131 Minuten. Die Spieler der Spurs liegen sich in den Armen, die Blues haben das Feld schon verlassen. Kompliment an tapfer kämpfende Spurs, die das Finale durch mehr Engagement, durch mehr Einsatz und mehr Leidenschaft verdient gewonnen haben.

[18h36] 90 Sekunden noch. Eckball Chelsea und Joe Cole haut mal gleich Robinson um, hat der Referee natürlich gesehen.

[18h35] Belletti will eine Flanke schlagen, trifft den Ball aber völlig falsch. Der Ball geht 40 Meter über das Tor. 3 Minuten Nachspielzeit in der zweiten Hälfte der Verlängerung.

[18h31] Joe Cole mit seiner besten Aktion. Doch Robinson ist wieder blitzschnell unten und hat den Ball sicher. Drei Minuten regulär. Tottenham stehend k.o.

[18h29] Chelsea macht Druck, Tottenham beginnt immer mehr zu schwimmen. Kalou scheitert am exellent reagierenden Robinon. Hat sein Fehler wieder gut gemacht. Noch etwas mehr als fünf Minuten.

[18h26] Einzig und allein Berbatov steht bei Angriff des FC Chelsea noch an der Mittellinie, alle anderen Tottenham-Spieler bauen ein Bollwerk vor dem Tor von Paul Robinson auf. 10 Minuten noch.

[18h22] Auch wenn es jetzt nur der Carling Cup ist, aber das ist schon ein toller Fußballnachmittag. Tolle Atmosphäre, Spannung und verzweifelt kämpfende Spurs gegen stärker werdende Blues.

[18h20] Wie lange hält die Kraft der Spurs? Einige Spieler gehen schon jetzt auf dem Zahnfleisch. Weiter geht es mit dem zweiten Abschnitt der Verlängerung.

[18h18] Tottenham Hotspur – FC Chelsea 2:1 (nach 105 Minuten). Es waren dann sogar drei Minuten Nachspielzeit. Wahnsinn! Chelsea bliebt blass, Joe Cole konnte noch nicht für frischen Wind sorgen.

[18h15] Zwei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte der Verlängerung. “Bei sowas sind die Engländer gnadenlos.” (Markus Gaupp)

[18h12] Tottenham mit dem letzten Wechsel des Spiels. Keane muss gehen, Kaboul kommt als defensiver Abräumer. Zwei Minute noch in der ersten Hälfte der Verlängerung. Chelsea fällt weiter nicht viel ein.

[18h08] Avram Grant bringt die letzte offensive Trumpfkarte mit Joe Cole, Obi Mikel muss gehen.

[18h06] Endergebnisse aus der Scottish Premier League. Kilmarnok-Aberdeen 3:1 und Rangers-Gretna 4:2. Die Rangers damit weiter vier Punkte vor Celtic Glasgow.

[18h03] Tottenham – Chelsea 2:1, Jonathan Woodgate, 93. Minute Freistoß von links, scharf in den Strafraum getreten, wo Woodgate sich von allen absetzt, mutterseelen allen freisteht und mit etwas Glück den Ball über die Torlinie bringt. Drittes Tor heute nach einer Standardsituation. Woodgate krönt seine tolle Leistung mit der verdienten Führung für die Spurs.

[18h00] Weiter geht es mit der Verlängerung. Und ich liebe Twitter, brauche nicht umzuschalten für das Wahlergebnis aus Hamburg. Gespielt werden jetzt 2×15 Minuten.

[17h56] Endergebnis aus der Premier League: Blackburn-Bolton 4:1. Die Wanderers damit weiter im tiefen Abstiegsstrudel.

[17h54] Tottenham Hotspur – FC Chelsea 1:1 (nach 90 Minuten). Die Spurs hatten das 2:1 auf dem Fuß und hätten verdient dieses Finale gewinnen können. Von Chelsea kam im zweiten Durchgang wenig, aber es hat noch gereicht die 90 Minuten unbeschadet zu überstehen.

[17h51] Drei Minuten Nachspielzeit.

[17h50] Jonathan Woodgate rettet in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Frank Lampard. Packende Schlussphase.

[17h48] Avram Grant bringt Michael Ballack für Michael Essien in der 88. Minute. Ballack wird mit warmen Applaus empfangen.

[17h47] Fünf Minuten noch in der regulären Spielzeit. Chelsea nimmt das Tempo wieder aus dem Spiel.

[17h44] Und die Spurs machen weiter Druck, Chelsea nur noch in der Verteidigung beschäftigt. Tottenham geht mit vollem Risiko auf den Sieg nach 90 Minuten. Tolle Minuten jetzt. Cech pariert den Schuss von Berbatov. Was für Minuten im Wembley-Stadion? Kann Chelsea mit der Coolness und individueller Klasse da noch mal gegenhalten?

[17h42] Unfassbar, unfassbar. Was für eine Chance für die Spurs. Das hätte das Tor nach Europa sein können. Perfekter Pass von Keane auf Zokora, der fast 20 Meter alleine frei auf Cech zuläuft. Der Torwart der Blues hält den ersten Schuss exellent, den Nachschuss schießt Zokora – das Tor war teilweise noch leer – in den Abendhimmel von Wembley.

[17h36] Auch die Spurs wechseln. Malbranque geht, Tainio kommt. Das Spiel ist nicht wesentlich besser geworden, aber dafür spannend.

[17h33] Wechsel beim FC Chelsea. Kalou für Wright-Philipps

[17h31] Tottenham Hotspur – FC Chelsea 1:1, Dimitar Berbatov, 69. Minute Aber sowas von eiskalt verwandelt von dem Bulgaren. Das war richtig frech. Cech eiskalt ausgeguckt. Verdienter Ausgleich für die Spurs

[17h30] Elfmeter Tottenham Aktives Handspiel von Wayne Bridge im Strafraum. Berechtigter Handelfmeter für die Spurs

[17h29] Meine Güte, bezeichnend für die sehr schlechte zweite Hälfte. Lampard schießt einen Freistoß direkt in die 10 Metern entfernt stehende Mauer, die aus einem Spieler besteht

[17h22] Und der Schiedsrichter lässt mittlerweile sehr viel laufen. Vielleicht wäre es mal an der Zeit wieder etwas Ruhe in die Partie zu bringen. Wechsel bei den Spurs. Huddlestone für Chimbonda.

[17h15] Im Moment ein ziemliches Gebolze auf dem Spielfeld, wenig Struktur, teilweise blindes Anrennen beider Mannschaften bis zum 16er, wo dann der Ball verloren gegeben wird. Bei Tottenham traut sich keiner mal länger als 2 Sekunden den Ball zu halten.

[17h12] In der Premier League sind jetzt auch Tore gefallen. Blackburn nach 50 Minuten 1:1 gegen Bolton durch Treffer von McCarthy/Blackburn und Kevin Davies.

[17h06] Beide Teams unverändert. Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[17h00] In der Scottish Premier League hat Celtic Glasgow mit 1:0 bei St Mirren gewonnen durch ein spätes Tor von Nakamura (87.). Der Japaner stand nicht in der Startelf. Zur Halbzeit führt Kilmarnock 2:0 gegen Aberdeen und die Rangers durch Tore von Cousin und Naysmith 2:0 gegen Gretna.

[16h53] Endergebnisse aus der DEL: Köln-Hannover 4:0, Duisburg-Frankfurt 4:5, Straubing-Hamburg 4:6, Wolfsburg-Berlin 2:1. Damit dürften die ersten sechs Plätze in der Tabelle vergeben sein. Hamburg mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge.

[16h49] Halbzeit Tottenham Hotspur – FC Chelsea 0:1 Glückliche Führung für Chelsea. Robinson sei dank.

[16h46] Ganz blöder Spielverlauf für Tottenham, man macht das Spiel, hat mehr Chancen und kriegt dann so ein blödes Gegentor. Keine Ahnung, welche Intention Robinson da hatte. Aber wenn er dachte, dass der Ball am Tor vorbeigeht, muss er schleunigst zum Augenarzt. Den einzigen Vorwurf, den man den Spurs machen kann (muss), ist, dass sie ihre zahlreichen Chancen nicht zur Führung genutzt haben.

[16h40] Tottenham Hotspur – FC Chelsea 0:1, Didier Drogba, 38. Minute Wieder ein Freistoß aus ganz ähnlicher Position wie vor ein paar Minuten. Diesmal schaut Paul Robinson den Ball aber nicht ums Tor, sondern bleibt wieder ganz regunglos stehen und sieht den Ball vorbei an sich ins Tor ziehen. Mehr als haltbarer Freistoß und eher glückliche Führung für die Blues. Blöd gelaufen für Tottenham.

[16h35] Beste Chance für den FC Chelsea jetzt. Freistoß aus gut 22 Metern von Didier Drogba zentrale Position, doch der Schuss geht knapp über das Tor. “Den hat Paul Robinson sich über das Tor geguckt.” (Markus Gaupp). Insgesamt ein sehr gutes Fußballspiel.

[16h28] Tottenham versteht es vor allem das Mittelfeld von Chelsea aus dem Spiel zu nehmen, da werden die Räume eng gemacht, Chelsea muss fast konsequent aus die Flügel ausweichen um überhaupt so etwas wie Torgefahr auszustrahlen. Die Spurs taktisch exellent eingestellt. Beste Chance für die Spurs jetzt. Schuss von Malbranque aus 16 Metern, den Peter Cech gerade so um den Pfosten lenken kann.

[16h19] Chelsea hat jetzt die Spurs besser im Griff, die erste Angriffswelle von Tottenham ist erstmal verebbt. Die Blues aber selbst nur mit wenig Zug nach vorne, Tottenham macht weiter das Spiel, Chelseas Abwehr ist aber besser organisiert, von daher in den letzten Minuten kaum noch Torchancen.

[16h10] Die Spurs mit einem erfrischenden Auftakt, nach knapp 10 Minuten schon vier hochkarätige Chancen für die Spurs, Chimbonda setzt einen Kopfball auf die Latte. Und in der Abwehr von Chelsea fehlt jegliche Ordnung. Tottenham dominiert die ersten 10 Minuten. Klasse Beginn des Teams von Juande Ramos.

[16h03] Und die Spurs mit einem Biltzstart, Belletti mit haarsträubendem Fehlpass in die Füße von Keane, dessen Schuss knapp vorbei geht.

[16h02] Und los geht es. Chelsea stößt an für den ersten Titel der Saison auf der Insel.

[16h00] DEL – Ergebnisse nach dem 2. Drittel. Köln-Hannover 2:1, Duisburg-Frankfurt 2:3, Straubing-Hamburg 1:5, Wolfsburg-Berlin 1:1

[15h57] Schöne Aktion. Jeder Spieler hat eine große Fahne mit seinem Namen in den Vereinsfarben. Die englische Nationalhymne gesungen von Natasha Marsh, Watford-Fan

[15h53] Es ist auch das Duell zweier neuer Trainer, die ihren ersten Titel feiern könnten in ihrer neuen Anstellung. Dem Sieger winkt ein Platz im UEFA-Cup, für Tottenham, die im grauen Mittelfeld der Tabelle rumhängen, dürfte das genug Motivation sein.

[15h48] Die Aufstellungen im Wembley Stadium

Tottenham: Robinson – Hutton, Woodgate, King, Chimbonda – Lennon, Jenas, Zokora, Malbranque – Berbatov, Keane

Chelsea: Cech – Belletti, Carvalho, Terry, Bridge – Wright-Phillips, Essien, Lampard, Obi Mikel – Anelka, Drogba

Ledley King dürfte der Abwehr der Spurs wieder mehr Stabilität geben, im Sturm Keane anstelle von Bent. Bei Chelsea Terry, Anelka und Lampard dabei, Ashley Cole, Malouda und Joe Cole nur auf der Bank.

[15h42] Der FC Chelsea kam unter anderem über Siege gegen Liverpool und Everton ins Finale des Carling Cup, hat bei den Begegnungen aber kaum überzeugt. Die Spurs stets mit guten Leistungen, unter anderem der Auswärtssieg bei ManCity und das Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal waren echte Highlights.

[15h38] Zum ersten Mal findet das Finale des Carling Cup im neugebauten Wembley-Stadion statt. Letztes Jahr gewann Chelsea den Titel gegen den FC Arsenal im Millenium Stadium zu Cardiff. Für die vielen Fans der Londoner Vereine ist das natürlich schön, hat man nur einen kurzen Weg zum Stadion zu absolvieren. Die Straßen Richtung Wembley sind auch randvoll mit Autos, Staus auf dem Weg nach Wembley sind vorprogrammiert. Sogar die Mannschaftsbusse kamen verspätet an.

[15h27] Endstand FC Reading – Aston Villa 1:2. Verdienter und ganz ganz wichtiger Sieg für Aston Villa. Villa hat jetzt mit 47 Punkten gleichgezogen mit Everton und Liverpool. Reading bleibt weiter auf Rang 18, hat die letzten acht Begegnungen in der Liga verloren. Da gehen dann spätestens in dieser Woche die Alarmglocken an.

[15h21] FC Reading – Aston Villa 1:2, Nicky Shorey, 90.+4

[15h16] Bei den Spurs steht Paul Robinson im Tor. Spaß dürfte garantiert sein.

[15h14] Viel los auch in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), wo noch viel Spieltage bis zu den Playoffs zu absolvieren sind. Im Premiere live – Spiel steht es nach dem 1. Drittel 0:0 zwischen den Kölner Haien und den Hannover Scorpions, desweiteren führt Frankfurt 2:1 in Duisburg, 1:1 zwischen Straubing und Hamburg und die Eisbären führen 1:0 in Wolfsburg.

[15h11] FC Reading – Aston Villa 0:2, Marlon Harewood, 83. Minute. Damit dürfte alles klar sein.

[15h07] Ich höre seit 13h00 BBC Five Live mit vielen Infos und Vorberichten, unter anderem gibt es aber auch die Kommentierung von der Partie Reading gegen Aston Villa – und diesmal auch via Internet-Stream. Villa führt alles in allem verdient mit 1:0 durch einen Treffer von Ashley Young kurz vor der Halbzeit. Noch knapp 10 Minuten zu spielen, Villa ist überlegen und geht auf das 2:0

[15h05] Tach zusammen. Ballack und Joe Cole nur auf der Bank, Terry und Lampard starten bei Chelsea von Beginn an. Hoffe, es wird ein interessanter Nachmittag

Zitat des Tages: Sonntag, 24. Februar 2008 – Obama soll sich schämen

“Schäm Dich, Obama. Es wird Zeit, dass Du einen Wahlkampf führst, der im Einklang mit Deinen öffentlichen Verlautbarungen steht. Das erwarte ich von Dir. Triff mich in Ohio, lass uns über Deine Taktiken und Dein Verhalten in dieser Kampagne debattieren.”
Hillary Clinton bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ohio

Hillary Clinton greift zu ihrem letzten Strohhalm in Vorwahlkampf. Die Möglichkeit über die TV-Debatte sich zu profilieren, schlug fehl, im Wahlkampf mit Argumenten ihre Wählerschichten wieder zurückzugewinnen auch, jetzt kommt dann eben der direkte Angriff auf den Gegenkandidaten. Und sie setzt Obama vor der TV-Debatte damit gehörig unter Druck. Doch falls Obama auch diese Attacke abwenden sollte, dürfte damit das Reportuire damit aber auch aufgebraucht sein.

Warum es bei den Vorwürfen genau geht, fasst CNN nochmal auch mit Videobeiträgen zusammen.

Ein ruhiger Obama, eine ruhige Hillary Clinton

Ich bin am frühen Abend dazu gekommen die Freitagnacht stattfindende Debatte der Demokraten in Austin/Texas mir anzuschauen. Vorne weg: Ich fand die Veranstaltung mehr als lasch, wirklich Neues haben wir nicht erfahren – und auf mich wirkte Hillary Clinton mehr als chanenlos Obama in die Defensive zu drängen. Besonders beim Vorwurf des Kopierens von Reden durch Barack Obama gab es sogar viele Buh-Rufe für Hillary Clinton. Am besten hat mir noch die Moderatorin Campbell Brown gefallen, aber nicht nur wegen des sehr guten Aussehens.

Die Debatte fand in der University of Texas statt. Zu Beginn wurden beide Kandidaten auf die Bühne gerufen und vom Publikum frenetisch gefeiert. Es gab ein Gruppenbild mit dem Präsidenten der Universität. Die Debatte war im Vorfeld mit großer Spannung erwarten worden. Texas wird wohl mutmaßlich ein entscheidener Staat sein im Prozess der Nominierung eines Präsidentschaftskandidaten, zudem richteten sich alle Augen auf Hillary Clinton, die über diese Debatte nach 10 Vorwahl-Niederlagen wieder Fuß fassen wollte. Es war vielleicht ihre letzte Chance.

Neben den vielen nationalen Themen, wie Irak-Krieg, Gesundheitsvorsorge und Wirtschaft, gab es zahlreiche lokalspezifische Themen, wie Grenzkontrollen, Einwanderung und auch das Zusammenleben und Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Ein Sender für die Hispanics hat die Debatte in Spanisch übertragen.

Beide begannen mit einem Eröffnungsstatement – und da wurde mir schon irgendwie klar, dass Hillary Clinton eher die ruhigere, besonnerer Schiene fährt an diesem Abend. Sie bringt viele persönliche Erfahrungen mit ein, will menschlich wirken, irgendwie so ein bisschen wie Obama. Der Senator aus Illinois beginnt die Debatte mit Erfahrungen aus dem Wahlkampf, erzählt drei Fallbeispiele und münzt das dann in eine Unterstreichung seiner Programmatik um. Was mich völlig verwundert hat, war, dass als erstes Thema die Beziehungen der USA zu Kuba thematisiert wurden. Vielleicht hängt das wohl mit der aktuellen Situation und mit dem Abtreten von Fidel Castro zusammen. Beide wollen in der post Fidel Castro – Ära Kuba verändern und zum eigenen Vorteil nutzen.

Dann kommt ein ganzer Berg an Themen, wie Immigration, wie Schulbildung und auch der ganze Wirtschaftskomple, wo kaum Unterschiede zwischen den Kandidaten deutlich werden. Die Angriffe beider gehen mehr in die Richtung der Regierung von Präsident Bush. Als Obama zum Beispiel die Unterschiede seiner Wirtschaftspolitik gegenüber der von Hillary Clinton erklären sollte, tat er sich schwer und wich, für die meisten aber eher unbemerkt, etwas aus. Gleiches galt dann aber auch für Hillary Clinton beim Thema Einwanderung. Dass es so viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Kandidaten gebe, wurde dann als Stärke der demokratischen Partei angesehen.

Obama, der einen feinen Anzug mit einer rot/lila Krawatte trug, spricht fast während der ganzen Debatte sehr langsam und ruhig, überlegt manchmal auch kurz wie er seine Sätze stellt, verwendtet dabei stets viele Elemente von Körpersprache, benutzt seine Hände zum Verstärken seiner Meinung, sucht stets Blickkontakt mit dem Publikum und den Moderatoren. Ganz ähnlich geht Hillary Clinton vor, vielleicht noch einen Tick agressiver und entschlossener in der Stimme, aber wirklich nur eine Nuance. Das Wort, das man übrigens am meisten hört, ist “agree”. Es war mehr eine Kuschel- und Wohlfühlveranstaltung der Demokraten. Eine aggressive, offensive, vielleicht auch leicht zickige Hillary Clinton hätte nur die ganze Atmosphäre versaut.

Bis auf einen Moment in der Debatte, als über den Vorwurf des Plagiatismus von Barack Obama gesprochen wurde. Er wieß die Vorwürfe zurück, bezeichnete die Diskussion darüber als “silly season”. Das sei nicht das, was das amerikanische Volk wolle. Probleme müssten gelöst werden. Obama bekam für dieses Statement sehr viel Applaus. Das konnte Hillary Clinton natürlich nicht auf sich sitzen lassen und konterte: “If your candidacy is going to be about words, then they should be your own words. ”

Blöd nur für Hillary Clinton, dass diese Story sich entwickelt hat. Quasi ein klassisches politisches Eigentor, wenn es sich bestätigen sollte. Und so war im Prinzip auch der Abend. Ein friedliches Remis – mehr auch nicht. Aber Hillary Clinton brauchte einen überzeugenden Sieg. Der ist ihr nicht gelungen – und sollten sich Berichte von heute bestätigen, verliert sie es wahrscheinlich auch noch in der Nachspielzeit.

Die nächste Debatte der beiden ist dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 00.45 Uhr deutscher Zeit live bei Phoenix. Der Sender übernimmt dabei das Signal von MSNBC und sendet auch in Zweikanalton. Man muss sich also nicht unbedingt die Übersetzung antun. Tolle Sache, dass Phoenix das macht.

Und irgendwie glaube ich auch, dass Bill Clinton’s Anwesenheit in diesem Wahlkampf Hillary Clinton mehr geschadet als genützt hat.