Beiträge vom März, 2008

Premier League 32. Spieltag: Die Sonntagsspiele mit Chelsea, Newcastle und dem Merseyside Derby

Sonntag, 30. März 2008 13:17

[18h53] Endstand FC Liverpool – FC Everton 1:0 Liverpool festigt Platz Vier. Können wir aber abhaken. Grausames Spiel in der zweiten Hälfte. Sollten die Reds so weiter machen, gibt es am Mittwoch im Emirates die Ohren lang gezogen. Da muss dann wieder die Leistung aus Halbzeit Eins dran. Everton mit unterirdischer Leistung. So, Spieltag 32 ist geschafft. Schönen Wochenanfang.

[18h50] Drei Minuten Nachspielzeit. Wofür denn das bitte?

[18h48] Die gefühlte erste Chance für den FC Liverpool in der zweiten Hälfte, doch Kuyt verzieht aus 16 Metern denkbar knapp. War aber auch mehr ein Zufallsprodukt als spielerisch erarbeitet.

[18h42] Benayoun für Babel. Liverpool spielt die Angriffe furchtbar zuende, von Everton weiter so gut wie gar nichts. Acht Minuten noch.

[18h32] Es ist eine ganz schlechte zweite Hälfte, auch wenn Liverpool in den letzten Minuten den Druck wieder etwas erhöht hat. Aber wirklich gefährliche Chancen kamen dabei nicht heraus. Und Everton ist immer noch in diesem Spiel. Mehr aber auch nicht.

Wechsel bei den Blauen: Phil Neville geht, Leighton Baines kommt.

[18h21] Wechsel bei Everton. Fernandes für Pienaar. Mehr ist nicht im Moment.

[18h19] Gerade schreibe ich es, da kommt Everton zu besten Chance in dieser Partie. Arteta mit dem Freistoß von links, Osman in der Mitte setzt sich schön durch, köpft aber knapp daneben. Da sah auch Reina nicht besonders gut aus.

[18h18] Die Luft ist ein bisschen raus aus der Begegnung, weil Liverpool längst nicht mehr so kraftvoll nach vorne spielt. Liverpool hat die Verantwortung scheinbar abgegeben. Aber Everton kann sich mit der neuen Aufgabe auch irgendwie nicht anfreunden. Vom Team von David Moyes kommt weiter zu viel wenig. Liverpool wird in der Abwehr kaum gefordert. Wenn man hier das 2:0 setzen will, ist die Partie durch.

[18h05] Ohne Wechsel geht es weiter an der Anfield Road. Everton muss sich was einfallen lassen.

[17h50] Endstand Tottenham Hotspur – Newcastle United 1:4 Bin sprachlos. Gut für die Spurs ging es auch um nichts, aber Newcastle soll brillant gespielt haben. Kevin Keegan wird es mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen haben.

[17h48] Halbzeit FC Liverpool – FC Everton 1:0 Spielerisch und kämpferisch überzeugende Vorstellung der Reds mit einem starken Steven Gerrard. Everton findet schlicht nicht statt.

[17h46] Wann hat Newcastle zuletzt vier Tore geschossen, und das auch noch auswärts?

[17h42] Tolle Chance für Liverpool. Reina mit langem Abstoß, findet Torres vorne, der für Gerrard ablegt. Der Kapitän der Reds nimmt den Ball Volley aus 20 Metern, trifft aber nur den rechten Pfosten. Trotzdem toll gemacht.

[17h40] Tottenham – Newcastle 1:4, Obafemi Martins, 81. Minute Jetzt wird das ja langsam zur Demütigung für die Spurs. Den Spurs fliegt ein eigener Angriff um die Ohren. Man ist zu weit aufgerückt, Barton schickt Martins, der Tainio noch abschütteln kann und Robinson keine Chance lässt.

[17h36] Tottenham fällt nicht mehr viel ein, nach dem Stand der Dinge wird das Newcastle sicher über die Zeit bringen. Damit dürfte sich die letzten zwei Abstiegsplätze auf Fulham, Bolton, Birmingham City, Wigan und Reading beschränken, wobei die Cottages und die Wanderers die schlechtesten Karten haben dürften.

[17h29] Gute Gelegenheit für Liverpool die Führung auszubauen, als Babel eine Riise-Hereingabe von links in der Mitte nicht verwerten kann. Was mir bei Liverpool gefällt, ist das direkte, schnelle und diesmal auch fast fehlerfreie Passspiel. Das sieht wirklich gut aus. Und gerade mit langen und genauen Passen bringt man die etwas aufgerückte Abwehr von Everton immer wieder in leichte Bedrängnis.

[17h23] Tottenham – Newcastle 1:3, Michael Owen, 65. Minute Die Magpies auf dem Weg zum zweiten Sieg in Folge. Schneller Angriff über Martins und Viduka, den Owen mit herrlichem Schuss abschließt. Verdiente Führung, weil von den Spurs in der zweiten Hälfte gar nichts mehr kam. Und viel wichtiger, dass Newcastle, sollte es so bleiben, sich aller Abstiegssorgen entledigt hat.

[17h22] Liverpool damit fünf Punkte vor dem FC Everton momentan. Ich erinnere mich noch an den Auftritt der Reds gegen Wigan. Da hatte man auch gut begonnen, und baute dann stark ab. Vom Prinzip her kann man sich das heute nicht leisten, denn Everton ist durchaus in der Lage, nach schlechtem Beginn in der Lage Spiele an sich zu reißen. Liverpool investiert aber viel Einsatz und Laufarbeit in die ersten 20 Minuten. Sieht sehr ansprechend aus.

[17h21] Liverpool spielt so, als hätte es unter der Woche diverse Einläufe von Trainer Benitez gegeben. Quasi als Wiedergutmachung für den Katastrophenauftritt gegen Manchester United. Die Reds zigfach überlegen und lassen Everton kaum ins Spiel kommen. Gute erste Viertelstunde für den FC Liverpool, hätte man doch immer so gespielt.

[17h17] Bei Allesaussersport wird auch gebloggt

[17h11] Tottenham – Newcastle 1:2, Geremi, 52. Minute Die Magpies drehen das Spiel, nachdem man schwungvoll aus der Kabine kam und kurz zuvor schon den Pfosten traf. Geremi trifft mit einem direkt verwandelten Freistoß durch die Mauer und an Robinson vorbei.

[17h09] FC Liverpool – FC Everton 1:0, Fernando Torres, 7. Minute Wer sonst, kann man meinen. 28. Saisontreffer in seinem ersten Merseyside Derby. Nach einer Ecke von links durch Gerrard sah es so aus, als hätte Everton schon geklärt, doch dann verliert Yakubu gegen Alonso den Zweikampf, der Ball kommt auf torres, der noch ein paar Meter geht und dann ins lange rechte Eck herrlich abschließt.

[17h04] Für die Statistik. Erster Torschuss des Spiels nach 63 Sekunden, Arteta prüft Reina. Aber der Liverpool Keeper kann problemlos halten.

[17h02] Blau gegen Rot auf grünem Rasen und viel Sonnenschein. Es ist angerichtet. Die Reds von links nach rechts mit Anstoß.

[17h00] Yes, Alan Parry auf der zweiten Tonoption. Tolle Stimmung an der Anfield Road.

[16h58] Die Aufstellungen an der Anfield Road

Liverpool: Reina – Carragher, Hyypia, Skrtel, Riise – Lucas, Gerrard, Alonso, Babel – Torres, Kuyt

Everton: Howard – Hibbert, Yobo, Jagielka, Lescott – Arteta, Neville, Carsley,Pienaar – Osman, Yakubu

Liverpool mit drei Wechseln. Lucas, Riise und Hyypia für den gesperrten Mascherano, zudem sind Arbeloa und Aurelio nicht mit dabei. Everton muss weiter auf Tim Cahill verzichten.

[16h48] Tottenham – Newcastle 1:1, Nicky Butt, 45.+1 Minute In der Nachspielzeit kommen die Magpies zum Ausgleich. Wunderschönes Tor, nachdem die Spurs nicht klären können. Woodgate legt den Ball Beye vor, der auf Butt zurück gibt und herrlich abschließt. Halbzeit an der White Hart Lane.

[16h47] Liverpool-Everton Emotionen, Brisanz und Rivalität in diesem Merseyside Derby. Aber es ist vor allem ein wichtiges Spiel für beide im Kampf um Platz Vier. Liverpool zurzeit zwei Punkte vor Everton. Die Reds könnten also Platz Vier festigen, was auch heißen würde, dass Everton den Atem von Portsmouth im Rücken spürt.

[16h39] Ausgeglichene Partie an der White Hart Lane mit den besseren Chancen für die Spurs. Ganz interessant, dass Newcastle mal wieder stark angefangen hat, und jetzt wieder dem Rückstand hinterher laufen muss.

[16h27] Tottenham Hotspur – Newcastle United 1:0, Darran Bent, 25. Minute Die Aufstellung von Bent hat sich also schon mal gelohnt für Juande Ramos. Malbranque mit herrlicher Flanke von links, in der Mitte Bent völlig frei, kann ohne Probleme einköpfen. Führung verdient, weil Tottenham nach der schwachen Anfangsphase besser in die Partie kam.

[16h25] Endstand FC Chelsea – FC Middlesbrough 1:0 Arbeitssieg für die Westlondoner, mehr aber auch nicht. Chelsea offensiv zu ungenau um höher gewinnen zu können. Middlesbrough lange zu harmlos, erst gegen Ende wachte man richtig auf. Aber auch das war zu wenig. Chelsea wieder auf Platz 2 mit fünf Punkten Rückstand auf Manchester United.

[16h22] Avram Grant bringt die nötige defensive Stabilität. Alex für Drogba, auch Middlesbrough hat noch mal getauscht. Shwakey für Cattermole.

3 Minuten Nachspielzeit.

[16h19] Chelsea völlig von der Rolle, Middlesbrough kurz vorm Ausgleich. Die Abwehr der Blues schwimmt.

[16h16] Newcastle mit dem besseren Start in Tottenham, zahlreiche Chancen gehabt, über 70% Ballbesitz. Doch Robinson hält das 0:0 fest. Noch.

[16h14] Ich drehe durch. Ich drehe durch. Wow. Was für eine Chance für Middlesbrough. Nach einem Freistoß Tumulte im Strafraum der Blues, zweimal Lattentreffer für die Roten, bevor Aliadiere den Ball aus fünf Metern in die Themse hämmert. Unfassbare Möglichkeit

[16h11] Knapp 10 Minuten noch. Das Spiel lebt, wenn überhaupt noch davon, dass es nur 1:0 steht, wobei Chelsea hier längst den Sack hätte zumachen müssen. Aber so kann Middlesbrough weiter atmen in diesem Spiel.

Boro wechselt. Adam Johnson für Gary O’Neil

[16h10] Wechsel Chelsea: Anelka kommt für den bemühten, aber auch glücklosen Kalou

[16h08] An der Lane Newcastle mit dem besseren Start. Beye überwindet Robinson mit einem Schuss an die Unterkante der Latte, doch der Ball kommt klar vor der Linie auf.

[16h07] Chelsea daraufhin wachgeküsst. Schöne Flanke von Wright-Philipps, findet Kalou am langen Pfosten, doch dessen Kopfball wird von Schwarzer über die Latte gelenkt.

[16h05] Was für eine Szene an der Bridge. Middlesbrough versemmelt den Ausgleich. Langer Ball auf Alves, Cudicini von allen guten Geistern verlassen, kommt aus seinem Tor, riskiert 30 Meter vor dem Gehäuse aber kein Platzverweis, als er nicht an den Ball kommt. Tor steht leer, Alves schießt aus 25 Metern drauf – an den Innenpfosten. Von da springt der Ball wieder ins Feld, Terry kann klären.

[16h02] Newcastle könnte mit einem Sieg übrigens Middlesbrough in der Tabelle überholen, wäre mit drei Punkten also auch die gröbsten Sorgen los. Spiel ist angepfiffen im Norden Londons.

[16h00] Mal wieder eine gute Torchance für Chelsea, doch Wright Philipps verzieht aus aussichtsreicher Postition ganz knapp vorbei. Wie gesagt, es fehlt immer der letzte Mosaikstein. Vom Team von Gareth Southgate kommt derweil gar nichts offensiv mehr. Noch kein Torchance in der zweiten Hälfte.

[15h56] Erster Wechsel bei Middlesbrough, Tuncey geht, Alves kommt. Auch Chelsea wechselt. Ballack wird mit Applaus der Fans vom Platz genommen, Wright-Philipps kommt und soll wohl mehr Druck über rechts bringen.

[15h55] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham: Robinson – Hutton, Dawson, Woodgate, O’Hara – Huddlestone, Zokora, Malbranque – Keane, Berbatov, Bent

Newcastle: Harper – Beye, Taylor, Faye, Jose Enrique – Barton, Butt, Geremi – Owen, Viduka, Martins

Beide Teams offensiv im 4-3-3. Ein Wechsel bei den Spurs. O’Hara spielt für Aaron Lennon. Newcastle unverändert gegenüber dem Sieg gegen Fulham

[15h49] Hehe, der AC Mailand liegt zur Halbzeit 0:2 gegen Bergamo zurück, damit nur noch Sechster in der Tabelle. Punktgleich mit dem Siebten Sampdoria Genau, die 2:0 in Empoli führen.

[15h45] Tja, und irgendwie läuft der Beginn der zweiten Hälfte genauso wie die erste Teil. Chelsea spielbestimmend, aber vor dem Tor zu ungenau, zu hektisch und unüberlegt. Und die Stimmung an der Bridge ist nahe der Fergusonschen Beerdigung. Alles kein Leckerbissen. Und Middlesbrough müsste sich wieder mehr zutrauen, schafft aber noch nicht wieder gefährlich in die Nähe von Cudicini zu kommen.

[15h37] Ohne Wechsel geht es weiter an der Stamford Bridge.

[15h35] Tottenham – Newcastle Um 16h00 wird dann die Partie zwischen Tottenham und Newcastle angepfiffen. Für die Spurs wieder ein befreites Aufspielen vor eigenem Publikum, für Newcastle geht es um viel viel mehr. Nachdem die Konkurrenz hinter Newcastle gestern fleißig gepunktet hat, beträgt der Abstand weiter nur sechs Punkte. Eine Niederlage sollte also vermieden werden.

[15h30] PREMIERE in der Halbzeitpause mit einem kurzen Interview mit Michael Ballack, das letzte Woche in London geführt wird. Ich wette, dass wir das Mittwoch bei der CL noch mal sehen werden.

[15h20] Halbzeit FC Chelsea – FC Middlesbrough 1:0 Für die Blues ist das Halbzeitergebnis aufgrund der spielerischen Überlegenheit und dem Chancenplus viel zu wenig. Middlesbrough ist Mitte der ersten Hälfte einige Male ganz gut nach vorne gekommen, mehr aber auch nicht. Das sollte man wieder forcieren, denn die Chelsea-Abwehr sah alles andere als sicher aus.

[15h15] Chelsea bekommt einen zumindest fragwürdigen Freistoß 20 Meter vor dem Tor zentrale Position. Drgoba zimmert den Ball knapp daneben. Im Anschluss an die Ecke Flanke von Joe Cole von rechts, Drogba in der Mitte völlig frei, köpft aber über das Tor.

[15h07] 10 Minuten noch bis zur Halbzeit. Chelsea hat jetzt wieder mehr die Kontrolle übernommen, kommt teilweise zu guten Chancen, aber entweder fehlt der letzte Pass oder die Chancen werden leichtfertig vergeben. Essen legt nach tollem Solo in die Mitte, aber Kalou verstolpert in der Mitte die Kugel, und Boro kann klären. Über 72% Ballbesitz für Chelsea. Und für die Bemühungen, die Chelsea macht, und die Überlegenheit, die man hat, ist das 1:0 einfach zu wenig.

[14h57] Immerhin versucht Middlesbrough jetzt häufiger nach vorne zu spielen und kann die teilweise sehr ungeordnete Abwehr der Blues das ein oder andere Mal herausfordern. Aber es fehlt noch ein bisschen das Glück im Abschluss. Chelsea tut nicht mehr viel, gelegentlich gibt es ein, zwei uninspiriert vorgetragene Angriffe, mehr aber auch nicht.

[14h45] Stuart Downing schließt mit einem harmlosen Schuss den ersten Angriff für Middlesbrough ab. Beim Team von Gareth Southgate läuft noch nicht viel rund, aber auch Chelsea hat nach dem 1:0 keine weitere Torchance. Die Blues sind zwar spielbestimmend, haben mehr Ballbesitz, die bessere Spielanlage, aber die großen Torchancen – oder Torgefahr überhaupt – ist nicht weiter zu erkennen.

[14h37] FC Chelsea – FC Middlesbrough 1:0, Richardo Carvalho, 5. Minute Das ging ja schnell. Mit der ersten Chance erzielen die Blues das erste Tor dieser Partie. Freistoß von links durch Wayne Bridge , Carvalho steigt in der Mitte am höchsten, setzt sich gegen drei Gegenspieler durch und kann aus 8 Metern einköpfen.

[14h33] Gareth Southagate wie immer mit Anzug und Krawatte. Avram Grant im schwarzen Mantel. Sonnenschein in London. Es kann losgehen mit Anstoß für Middlesbrough

[14h28] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

Chelsea: Cudicini – Belletti, Carvalho, Terry, Bridge – Ballack, Essien, Obi Mikel – Joe Cole, Drogba, Kalou

Middlesbrough: Schwarzer – Young, Wheater, Pogatetz, Taylor – O’Neil, Cattermole, Boateng, Downing – Sanli Tuncey – Aliadiere

Chelsea mit drei Wechseln. Lampard, Ashley Cole und Makelele nicht mit dabei, dafür spielen Belletti, Wayne Bridge und John Obi Mikel. Peter Cech ist noch nicht rechtzeitig fit geworden. Middlesbrough unverändert gegenüber dem 2:0 gegen Derby von letzter Woche.

[14h22] Chelsea-Middlesbrough Erstes Match an diesem Sonntag findet an der Stamford Bridge statt. Chelsea kann mit einem Sieg wieder Zweiter werden, Middlesbrough ist aller Abstiegssorgen entfernt und kann befreit aufspielen. Druck also nur beim Team von Avram Grant. In den Vorberichten bei BBC Five Live wurde auch die besondere Rolle von Middlesbrough diskutiert. Heute bei Chelsea, nächsten Sonntag empfängt man Manchester United. Middlesbrough der Stolperstein im Titelrennen?

[14h17] Tach zusammen. Drei Schwerpunkte an diesem sonnigen Nachmittag. Schafft Chelsea wieder den Sprung auf Platz 2, kann Newcastle unter Kevin Keegan zum ersten Mal zwei Spiele in Serie gewinnen und damit etwas Luft im Abstiegskampf schaffen und kann der FC Everton Liverpool im Derby ab 17h00 unter Druck setzen für den Kampf um Platz 4?

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 32. Spieltag: Die Samstagsspiele mit Arsenal und Manchester United

Samstag, 29. März 2008 15:25

[20h08] Endstand Manchester United – Aston Villa 4:0 Überzeugender und in der Höhe absolut verdienter Sieg, der vor allem spielerisch sehr schön anzusehen war. ManU jetzt wieder fünf Punkte vor Chelsea und sechs Punkte vor Arsenal. Villa nächste Woche gegen Bolton, ManU reist nach Middlesbrough. Morgen geht es dann weiter. Ab 14h30 an dieser Stelle mit dem Auftritt von Chelsea und dem Merseyside-Derby. Schönen Samstagabend noch.

[20h06] Zwei Minuten Nachspielzeit. Keine Ahnung, wofür es die braucht.

[20h01] Die Konkurrenz dürfte angesichts der spielerischen Leistung von ManU gewarnt sein. Die Luft aus dem Spiel ist raus, das Ergebnis wird nach Hause gebracht, man schont sich für die Champions League.

[19h53] Rooney trifft, steht aber im Abseits, verpasst also den Hattrick, man kann nicht alles haben.

[19h46] Manchester United – Aston Villa 4:0, Wayne Rooney, 71. Minute Alter, das fällt einem nicht leich neue Superlative für dieses Spiel zu finden, das ManU da vorne abzieht. Diesmal herrlicher Pass von Ronaldo [mit ein bisschen Glück] zu Rooney, der von halblinks kommend sich die kurze Ecke aussucht. Wird langsam bitter für Villa.

[19h45] Wechsel bei Villa. Salifou für den schwachen Harewood, der seinen Einsatz von Beginn nicht wirklich rechtfertigen konnte.

[19h43] Nächste Großchance von ManU, Rooney trifft nach schöner Kombination und einem Pass von Tevez nur den Pfosten.

[19h41] Menschliche Szene von Carlos Tevez, als er nach einer Flanke von Hagreaves aus drei Metern den Ball per Kopf nicht im Tor unterbringt.

[19h37] Sir Alex wechselt gleich dreimal aus. Ferdinand, Carrick und Evra gehen, dafür kommen Anderson, Hargreaves und O’Shea. Weiter Dauerregen in Manchester, die Spieler haben teilweise Probleme den Ball zu kontrollieren. Vielleicht kriegen wir ja noch ein bisschen Show.

[19h34] Was nimmt Christiano Ronaldo eigentlich vor Spielen zu sich? Das ist doch nicht mehr menschlich, was dem alles gelingt. Großer großer Fußball. Ich fordere Denkmalschutz für den Portugiesen.

[19h31] Aston Villa mit der besten Chance im zweiten Durchgang. Schuss von Maloney aus knapp 16 Metern, der Kuszczak mit sensationellem Reflex an die Latte lenkt. Nur Eckball und Pech für Villa

[19h28] Manchester United – Aston Villa 3:0, Wayne Rooney, 53. Minute Entscheidung im Old Trafford. Ronaldo verlängert per Hacke auf Rooney, der sich dann gegen einen Gegenspieler durchsetzen kann, Carson umkurvt und dann zum 3:0 einschiebt. Unfassbar schöner Fußball

[19h27] Und wieder ein Angriff der Red Devils wie auf dem Silbertablett, präzise, schnell und direkt über vier Stationen. Am Ende steht ein Volleyschuss von Ronaldo an die Querlatte. Fußball vom anderen Stern.

[19h25] Drei Chancen in drei Minuten. Aston Villa mit zwei Lebenszeichen. Zunächst Schuss von Harewoord knapp übers Tor, dann Maloney mit schönem Schuss, der den rechten Pfosten noch streift. Dazwischen Angriff von ManU, schöner Doppelpass zwischen Tevez und Rooney, doch der Engländer verzieht knapp. Weder Entscheidung noch Anschlusstreffer

[19h21] Im Prinzip noch ein Tor und Sir Alex kann für die Champions League seine Stammkräfte schonen. Aber so kann Villa, die bei Standards durchaus gefährlich sind, auch noch zum Anschluss kommen. Dann wird es, wenn überhaupt noch mal, eng. Also Vorentscheidung bis jetzt. Weiter geht es ohne weitere Wechsel.

[19h05] Halbzeit Manchester United – Aston Villa 2:0 Überzeugende erste Hälfte der Red Devils. Das war teilweise brillianter Fußball. Von Villa kam nur zu Beginn der Partie Druck nach vorne. Verdiente Führung, auch in der Höhe.

[18h58] Aston Villa kann sich überhaupt nicht entfalten, den Villens wurde ganz schnell und ganz früh der Zahn gezogen. Und das Team von Martin O’Neill muss den nächsten Rückschlag verkraften. John Carew muss verletzt aus, Shaun Maloney nimmt seinen Platz ein.

[18h54] Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt was ins Phrasenschwein schmeißen muss: Der Titel führt nur über Manchester United.

[18h50] Manchester United – Aston Villa 2:0, Carlos Tevez, 33. Minute Es war ein Bilderbuchangriff der Red Devils über vier Stationen, über Carrick, Scholes und Rooney, der dann rechts auf Christiano Ronaldo rauslegt, dessen butterweiche präzise Flanke vom Format absolute Weltklasse findet Tevez am langen Pfosten, der wuchtig einköpft. Perfekt gespielt.

[18h46] Es ist teilweise schon eine Augenweide Manchester in der Offensive zuzuschauen. Da wird auch abseits des Balls sich stets bewegt, Tevez viel beweglich, weicht auf die Flügel aus, somit kann dann Ronaldo in die Mitte ziehen und hat gleichzeitig auf den Außen zwei Anspielstationen mit Giggs und eben Tevez. Und Ronaldo hat als weitere Option noch Rooney. Sehr durchdacht, sehr einfach und direkt, und erfolgreich

[18h38] Es war Ronaldos 25. Saisontreffer. Und damit hat ManU eigentlich schon alles ereicht, was man sich für die ersten 30 Minuten vorgenommen hat. Man führt, man kann Villa kommen lassen, und dann den einen oder anderen schnellen Konter setzen. Dass man das nahezu perfekt beherrscht, hat man letzte Woche gegen Liverpool gesehen.

[18h33] Manchester United – Aston Villa 1:0, Christiano Ronaldo, 17. Minute Ein Geschenk von Aston Villa, das durch Christiano Ronaldo die richtige Schleife bekommen hat. Nach einer Ecke springt Barry unter dem Ball durch, dieser fällt Ronaldo vor die Füße und der Portugiese mit dem Rücken zum Tor stehend verwandelt per Hacke aus sieben Metern. Weltklasse.

[18h28] Beste Chance von Manchester United, nachdem Carrick herrlich in den freien Raum legt, Ronaldo kommt mit Schwung von hinten, zieht sofort mit links ab, doch Carson kann den Ball gerade noch so um den Pfosten lenken. Die Red Devils werden stärker, Villa vor allem bei Standards gefällig.

[18h24] Schwungvoller Beginn von beiden Mannschaften. Schuss von Rooney, der aber rechzeitig abgeblockt wird, sonst hätte der bei Scott Carson eingeschlagen. Auf der anderen Seite zeigt Kuszczak einige Unsicherheiten.

[18h17] ManU stößt an. Los geht es.

[18h16] Die Aufstellungen im Old Trafford

Manchester United: Kuszczak – Brown, Ferdinand, Vidic, Evra – Ronaldo, Carrick, Scholes, Giggs – Tevez, Rooney

Aston Villa: Carson – Reo Coker, Mellberg, Laursen, Bouma – Agbonlahor, Petrov, Barry, Young – Harewood, Carew

Bei Manchester wird Van der Sar geschont, Tevez spielt für Anderson. Bei Villa Harewood erstmals in dieser Saison von Beginn an in der Mannschaft.

[18h10] Aston Villa hielt ich eigentlich mal für den gefährlichsten Konkurrent für Everton und Liverpool im Kampf um die internationalen Plätze. Aber daraus ist nichts geworden. Die Form war dann doch zu inkonstant. Man kann sich von Europa verabschieden, aber man kann befreit aufspielen.

[18h07] Der FC Arsenal ist jetzt vorübergehend auf Platz Zwei, drei Punkte hinter Manchester United. Die stehen jetzt gegen Aston Villa vor der Aufgabe den Abstand zu vergrößern.

[18h02] Die weiteren Ergebnisse der Nachmittagsspiele

FC Sunderland – West Ham United 2:1
Birmingham City – Manchester City 3:1
Derby County – FC Fulham 2:2
FC Reading – Blackburn Rovers 0:0
FC Portsmouth – Wigan Athletic 2:0

Ganz ganz wichtige Siege für Sunderland und Birmingham im Abstiegskampf, jetzt sieben bzw. vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Manchester City versinkt ebenso wie Blackburn in der Grauzone der Liga, Portsmouth mischt weiter im Kampf um Platz Fünf mit. Jermain Defoe hatte in der Nachspielzeit noch zum 2:0 getroffen. Fulham kann weiter auswärts nicht gewinnen. Derby ist abgestiegen.

[17h57] Endstand Bolton Wanderers – FC Arsenal 2:3 Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte absolut verdient. Tolle Moral der Gunners in Unterzahl. Bolton hätte das Spiel frühzeitig entscheiden können und hat dann mit individuelen Fehlern und Nachlässigkeiten den FC Arsenal auf die Siegesstraße gemacht. spannendes und interessantes Spiel im Reebok Stadium.

[17h54] FC Sunderland – West Ham United 2:1, Andy Reid, 90.+3 Wahnsinn für die Wanderers, auch Sunderland mit dem späten Tor

[17h53] Vier Minuten Nachspielzeit

[17h52] Tor!!!!! Bolton – Arsenal 2:3, Andy O’Brien, 90.+1 Unglaubliche Szene. Ein total verunglückter Schuss von Hleb Fabregas wird zweimal abgefälscht und trudelt ins Tor. Was für eine Szene. Und wie bitter ist das für die Wanderers. Das 24. Tor in der Schlussviertelstunde für das Team von Wenger.

[17h52] Arsene Wenger steht an der Seitenlinie, die Hände in den Jackentaschen, leicht genervter Blick, der Dauerregen von Bolton prasselt auf ihn ein. Er ist komplett durchnässt. Aber auf den Schirm verzichtet er.

[17h48] Arsenal setzt jetzt alles auf eine Karte, rückt weit auf. Wenn Bolton die Konter besser fährt, haben auch sie noch eine Siegchance.

[17h45] Die Zuschauer im Reebok Stadium sehen eine völlig andere zweite Hälfte. Arsenal ist spielbestimmend, hat die Lust, die Kreativität und vor allem die Genauigkeit wieder gefunden, ist der Führung klar näher als Bolton. Die Wanderers kommen nur noch zu Entlastungsangriffen, die aber auch durchaus gefährlich sind. Etwas mehr als fünf Minuten noch regulär.

[17h37] Zeitgleich drei wichtige Tore

Birmingham City – Manchester City 3:1, Gary McSheffrey, 76. Minute per Foulelfmeter. Dürfte die Entscheidung sein. Kompliment an Birmingham.

Derby County – FC Fulham 2:1 und 2:2. Zunächst das 1:2, Hameur Bouazza, 78. Minute Nur eine Minute später kann Derby wieder ausgleichen. 2:2, Emanuel Villa, 79. Minute Doppelpack, der Derby aber auch nicht hilft, weil Birmingham führt.

[17h36] Die einzige torlose Partie findet in Reading statt, wo die Gäste aus Blackburn aber klar überlegen sind. Und Blackburn spielt in Überzahl, nachdem Matejovsky für Reading mit Gelb-Rot vom Platz musste.

[17h32] 20 Minuten noch. Arsenal ist aufgewacht, die Wanderers nach dem unnötigen Rückstand total von der Rolle – trotz Überzahl.

[17h30] Tor! Bolton Wanderers – FC Arsenal 2:2, Robin Van Persie, 68. Minute Ganz sicher verwandelt von Niederländer. Den Torwart sehr schön verladen.

[17h29] Elfmeter Arsenal Gary Cahill haut Hleb um, als der Weißrusse einen abgeprallen Schuss aufnehmen will. Klarer Elfmeter, gut gesehen vom Schiedsrichtergespann.

[17h24] Bolton Wanderers – FC Arsenal 2:1, William Gallas, 62. Minute Erster Fehler von Bolton in der Abwehr. Flanke von links für die Gunners, Campo verlängert den Ball unglücklich und am langen Pfosten hat die gesamte Abwehr Gallas vergessen, der nur noch einschieben braucht. Schmeichelhafter Anschluss für die Gunners in Unterzahl.

[17h21] Arsenal total ungefährlich. Es hätte schon 3:0 stehen können, doch Almunia verhindet dies mit guten Paraden. Adebayor und Walcott kommen und sollen für neuen Schwung sorgen. Senderos und Bendtner gehen

Und Ryan Taylor/Wigan Athletic verschießt in Portsmouth einen Elfmeter. Grandios gehalten von David James.

[17h18] Manchester City kommt zum Anschluss, nur noch 1:2, Torschütze: Elano in der 58. Minute per Foulelfmeter. Birmingham nur zu zehnt. Platzverweis für Franck Quedrue/ Birmingham City Tumulte im Strafrau, nachdem Schiedsrichter Rob Styles versehentlich erst Jaidi vom Platz stellen will.

[17h15] Birmingham City – Manchester City 2:0, Mauro Zárate, 54. Minute Doppelpack von Zárate, das Team von McLeish auf der Siegesstraße. Und das Team von Svennie versinkt im Mittelmaß der Tabelle.

[17h13] Jimmy Bullard trifft für Fulham nur die Latte. Tja, wenn es so läuft, wie es immer läuft, kann nur Jimmy Bullard die wichtigen Tore für Fulham erzielen. Oder Brian McBride. Und Arsenal fällt weiterhin gar nichts ein.

[17h08] Jetzt geht es auch in Bolton weiter. Keine Wechsel im Reebok Stadium

[17h05] An der Südküste wird schon wieder gekämpft und in Birmingham sind die Teams immer noch in der Kabine. Tja, kann man sich auch nur leisten, wenn die Spiele nicht live im Fernsehen kommen

[17h01] In Portsmouth läuft schon wieder die Partie. Alle anderen Begegnungen sind noch in der Pause.

[16h57] Zwischen Platz 18 (Bolton, 29 Punkte) und Platz 13 (Reading, 32 Punkte) liegen nur drei Punkte. Willkommen im Abstiegskampf, Newcastle United. Das wird jetzt ganz eng unten. Tja, wenn die Favoriten patzen.

[16h51] Halbzeit in der Premier League

Bolton Wanderers – FC Arsenal 2:0
Birmingham City – Manchester City 1:0
FC Sunderland – West Ham United 1:1
FC Portsmouth – Wigan Athletic 1:0
Derby County – FC Fulham 1:1
FC Reading – Blackburn Rovers 0:0

Arsenal muss ganz schnell was einfallen lassen, sonst kann man den Meisteeschaftstitel heute endgültig abhaken. Bolton und Birmingham mit wichtiger Führung im Abstiegskampf. Derby momentan in der 2. Liga. Portsmouth hält Anschluss an Platz Fünf.

[16h47] Eines muss man den Wanderers lassen. Die spielen schlecht, keine große Kreativität, aber sie sind effektiv und nutzen Arsenals Fehler eiskalt aus.

[16h44] Bolton – Arsenal 2:0. Matthew Taylor, 44. Minute Wieder bekommen die Gunners den Ball nicht weg, Diouf legt auf Taylor, dessen Schuss noch von Gallas abgefälscht wird. Wieder nichts zu halten für Almunia. Doppelpack von Taylor mit Boltons zweiter Chance.

[16h42] Birmingham City – Manchester City 1:0, Mauro Zárate, 40. Minute Ganz wichtiges Tor im Abstiegskampf. Durch die Führung von Birmingham und Bolton Derby trotz Remis abgestiegen.

[16h40] Das ist einfach viel zu wenig vom FC Arsenal. Das wirkt häufig lethargisch beim Spielaufbau, viel zu viele Ballverluste. Und dann schwächt man sich mit dem Plartzverweis auch noch selbst. Arsene Wenger hat an der Seitenlinie einen Gesichtsausdruck, dass einem Arsenal-Spieler für die Halbzeitansprache alle Knochen schlottern müssen. Und noch viel wichtiger: So beeindruckt man die Konkurrenz überhaupt nicht. Und das vor dem Tripleheade gegen Liverpool und die so wichtige anstehende Woche.

[16h32] Platzverweis Abu Diaby/FC Arsenal Glatt Rot für den Franzosen, kommt mit Tempo von vorne und rauscht voll in Steinsson rein. Absolut berechtigt. Meine Herren, das sah richtig schlimm aus. Referee zog sofort Rot.

FC Portsmouth – Wigan Athletic 1:0, Jermain Defoe, 34. Minute Nennt man dann wohl Traumverpflichtung. Portsmouth untermauert den Anspruch auf den UEFA-Cup, egal, über welchen Wettbewerb man da nun reinwill.

[16h29] FC Sunderland – West Ham United 1:1, Kenwyne Jones, 28. Minute Wer sonst trifft für die Black Cats. Sechster Saisontreffer. Das ist der Topwert bei Sunderland.
Arsenal nach 28 Minuten mit der bisher besten Gelegenheit, Toure’s Schuss wird aber abgefälscht und geht haarscharf am Tor vorbei. Mehr ist aber auch nicht.

[16h27] Ich habe hier gerade zwei Browserfenster mit acht Tabs auf, vier Live-Ticker, zwei Tabellen und zwei Live-Bloggings. Irgendwo sehe ich da unter den ganzen vielen Ergebnissen und Zahlen ein 0:2. Und ich bin froh, dass ich Premier League schaue.

[16h23] Birmingham City ist alles andere als überlegend gegen das Team von Sven Göran Eriksson, hatte aber die größte Chance des Spiel, als Radhi Jadi’s Kopfball von der Linie geklärt werden kann.

Derby County – FC Fulham 1:1, Diomansy Kamara, 24. Minute

[16h19] FC Sunderland – West Ham United 0:1, Fredrik Ljungberg, 17. Minute

Bolton verlässt durch die schmeichelhafte Führung die Abstiegsplätze. Auf Platz 18 jetzt Birmingham City.

[16h15] Bolton Wanderers – FC Arsenal 1:0, Matthew Taylor, 14. Minute Aus dem Nichts die Führung für die Wanderers. Erster gescheiter Angriff über rechts, schöner Flankenlauf von Gretar Steinsson, in der Mitte kann sich Taylor gegen fünf Gunners durchsetzen, gewinnt das Duell gegen Toure und kann mit Wucht einköpfen. Keine Chance für Almunia.

[16h11] Oha, das könnte eine zähe Angelegenheit werden in Bolton. Die Wanderers stehen tief ,beschränken sich nur auf die Verteidigung. Arsenal hat das Spielfeld, weiß damit aber noch nichts anzufangen. Die Fans von Bolton mit den ersten Pfiffen, überhaupt keine Bewegung beim eigenen Team.

Derby County – FC Fulham 1:0, Emanuel Villa, 10. Minute Das erst 14.Tor für Derby, aber immerhin entgeht man, wenn man so weitermacht, dem vorzeitigen Abstieg.

[16h04] Die Auswärtstrikots des FC Arsenal sind mehr als gewöhnungsbedürftig.

[16h02] Referee Chris Foy pfeift die Partie an. Auch die anderen Begegnungen beginnen die erste Halbzeit.

[15h58] Marc Hindelang findet zwischen den DEL-Playoffs noch Zeit für die Premier League. Stadion nicht ausverkauft. Regen in Bolton, acht Grad. Britisches Fußballwetter

[15h56] Die Aufstellungen im Reebok Stadium

Bolton: Al Habsi – Steinsson, Cahill, O’Brien, Samuel – McCann, Campo, Taylor, Guthrie – Davies, Diouf

Arsenal: Almunia – Toure, Senderos, Gallas, Clichy – Hleb, Flamini, Fabregas, Diaby – Bendtner, Van Persie

Ich gehe davon aus, dass Bendtner einzige Spitze ist und Van Persie eher zurückhängt. Sky sieht aber zwei Spitzen für die Gunners. Wie gesagt, eigentlich kann es für das Team von Arsene Wenger keine Ausreden geben: Dieses Spiel muss gewonnen werden.

[15h48] Bei Bolton ersetzt Jlloyd Samuel Ricardo Gardner und Gavin McCann den gesperrten Kevin Nolan. Bei Arsenal startet Bendtner für Adebayor. Zudem Diaby und Senderos in der Startelf für Eboue und den verletzten Sagna.

Bei Birmingham City spielt Martin Taylor nicht in der Startelf. Frank Queudrue ersetzt den verletzten Verteidiger Liam Ridgewell. Da schützt Trainer McLeish also Taylor. Bei Manchester City ist Dietmar Hamann in der Startelf.

[15h44] Für genauere Infos zu den Spielen, verweise ich auf die Preview zum Spieltag.

[15h35] So, dann wollen wir doch mal gucken, ob wir bis 18h00 folgende Fragen beantworten können:

  • Steigt Derby County in die Championship ab?
  • Darf Martin Taylor bei Birmingham nach seinem Foul gegen Eduardo wieder auflaufen?
  • Kann Fulham in Derby endlich mal wieder auswärts gewinnen?
  • Hat der FC Arsenal weiterhin das Gewinnen verlernt?
  • Können Portsmouth und Blackburn ihre Pflichtaufgaben erfüllen und nochmal den FC Everton auf Platz Fünf unter Druck setzen?
  • Und wie optimistisch ist Roy Keane nach der Partie gegen West Ham United?

[15h30] Der Fahrplan für heute sieht wie folgt aus. Um 16h00 werden sechs Spiele angestoßen, unter anderem Bolton gegen Arsenal und das für den Tabellenkeller sehr wichtige Spiel zwischen Birmingham City und Manchester City. Ab 18h15 darf dann der Tabellenführer gegen Manchester United aufspielen.

[15h24] Willkommen zum Samstag in der Premier League. Eben ist das Old Firm Derby mit einer Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen zu Ende gegangen. Max hat bei Abenteuer Fußball live mitgebloggt.

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Zitat des Tages: Samstag, 29.03.08 – Liebe DFL, bitte übernehmen Sie

Samstag, 29. März 2008 11:07

“Wir haben drei zentrale Forderungen: Erstens muss die Bundesliga ein Massenthema bleiben. Ein reines Pay-TV-Konzept lehnen wir ab. Zweitens muss der Fußball alle Zielgruppen erreichen. Wenn im Free-TV sonnabends erst ab 22.00 Uhr übertragen wird, sind Jugendliche in der Diskothek und Kinder im Bett. Drittens muss die Reichweite der Übertragungen für uns konstant bleiben.”
Der Vorsitzende der “S20″ und Marketingchef der Hypo-Vereinsbank, Dirk Huefnaegels, in der Samstagsausgabe des “Tagesspiegels”

In der “S20″ sind die Sponsoren der Fußball-Bundesliga zusammengeschlossen. Was also tun. Ach, eigentlich ganz einfach, die DFL verbietet Disko-Besuche vor Mitternacht, schreibt Eltern vor, dass Kinder samstags bis 23h00 aufbleiben dürfen. Und dann passt das. Gell, Herr Seifert.

[Via Sat+Kabel]

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Preview Premier League 32. Spieltag: 21, -51, 78

Freitag, 28. März 2008 12:03

Ist das Meisterschaftsrennen jetzt eigentlich entschieden? Fünf Punkte liegt Manchester United vor dem FC Chelsea, sechs vor dem FC Arsenal. Der Trainer der Gunners, Arsene Wenger, hatte unter der Woche in einem Interview preisgegeben, dass er für seine Mannschaft keine Titelchance mehr sehe, Sir Alex Ferguson vom Tabellenführer sieht noch keine Entscheidung, und Avram Grant vom FC Chelsea sagt einfach mal gar nichts. Sieben Spieltage sind noch zu spielen, 21 Punkte können also noch maximal erreicht werden. Arsenal muss noch nach Manchester, die Red Devils sind Ende April noch zu Gast an der Stamford Bridge. Meiner Meinung ist noch alles offen. Und vielleicht bringt dieser Spieltage ja schon wieder ganz neue Entwicklungen.

Die ersten Vier der Premier League sehen wir an diesem Wochenende bei PREMIERE live. Es heißt also für Chelsea und Manchester United das Momentum auf ihrer Seite zu behalten, für Liverpool und Arsenal zählt nur noch eines: Wieder in die Erfolgsspur zurückkommen. Und das gilt vor allem für die Gunners. Die Woche in Fußball-England war vor allem von dem Freundschaftsspiel gegen Frankreich geprägt. Arsene Wenger hatte deshalb auch Zeit sich mit Gordon Brown und Nicholas Sarkozy zu treffen. Sieben Spiele am Samstag in der Premier League, drei am Sonntag. Soweit ich es schaffe, werde ich Samstag- und Sonntagnachmittag die Spiele live mitbloggen.

Bolton Wanderers – FC Arsenal
Premiere live ab 15h55; Kommentar: Marc Hindelang

Den Gunners ist die Leichtigkeit abhanden gekommen. Nur vier Punkte aus den letzten fünf Spielen, nur ein Sieg in den letzten acht Pflichtspielen. Und zu guter Letzt fällt Sagna jetzt auch noch drei Wochen mit einer Knöchelverletzung aus. Die Vorzeichen für eine Aufholjagd stehen also alles andere als gut. Und für die Gunners sind es entscheidene Wochen. Nach der Partie gegen Bolton gibt es den Triple-Header gegen Liverpool, bevor es zu Manchester United geht. Keine Ahnung, ob ich richtig liege, wenn ich schon wieder sage, dass es eine Bewährungsprobe für das noch junge Team ist, denn das habe ich auch vor dem Achtelfinale in der Champions League gesagt. Bolton könnte mit einem Sieg und gleichzeitiger Niederlage von Birmingham die Abstiegsplätze verlassen. Beide stehen also gehörig unter Druck, der Dritte von oben gegen den Dritten von Unten.

Derby County – FC Fulham
Sollte Derby County am Samstag gegen Fulham verlieren und Birmingham gleichzeitig mindestens einen Punkt holen, wären die Rams abgestiegen – und das mit der schlechtesten Bilanz jemals in der Premier League. Nur 10 Punkte nach 31 Spielen, eine Toverhältnis von -51. Fünf Punkte braucht man aus den letzten sieben Spielen um den Negativrekord weiter beim FC Sunderland zu lassen. Und wenn man schon diese Chance noch nutzen will, dann hat man mit dem Gast aus Fulham, Tabellenneunzehnter, wohl auch die wirklich letzte Gelegenheit. Das Team aus dem Südwesten Londons ist seit 32 Spielen auswärts ohne Sieg. Also, liebe Rams, wenn nicht jetzt, wann dann. County kann wieder auf Keeper Roy Carroll und Mile Sterjovski zurückgreifen.

Birmingham City – Manchester City
Irgendwie hängt diesen Spieltag also viel von Birmingham ab. Dabei hat das Team von Alex McLeish selbst eine Menge Probleme und keine leichte Aufgabe vor der Brust. Manchester Citx hat als Tabellenneunter mit acht Punkten Rückstand auf den Fünfplatzierten Everton nur noch theoretische Chancen auf den UEFA-Cup und muss auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen und selbst natürlich fleißig punkten. Bei Birmingham City ist Martin Taylor nach seinem Foul gegen Eduardo wieder spielberechtigt, Trainer McLeish hat aber angekündigt, Taylor nicht aufstellen zu wollen. Auf die Frage, ob die Ereignisse vom Spiel gegen Arsenal Auswirkungen auf die Aufstellung gegen ManCity haben, sagte McLeish: “Ja, natürlich.” Das Problem nur für den schottischen Trainer: Innenverteidiger Liam Ridgewell ist gesperrt, Taylor wäre der bestmögliche Ersatz, sportlich, aber wohl nicht psychologisch. Ganz ganz schwere Entscheidung also für den Trainer von Birmingham. Bei Birmingham fehlt weiter Spielmacher James McFadden, das Team von Sven Göran Eriksson muss weiter auf die Defensivkräfte Micah Richards und Michael Ball verzichten, dafür steht wohl Didi Hamann wieder in der Startelf.

FC Portsmouth – Wigan Athletic 
Wie sicher kann sich Wigan Athletic mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze sein und kann der FC Portsmouth seine Gedanken auch mal wieder auf die Liga und nicht nur den FA Cup richten? Das sind die beiden Fragen für das Nachmittagsspiel an der Südküste Englands. Trainer Harry Redknapp steckt in einer kleinen Zwickmühle: Man ist zurzeit sieben Punkte hinter einem UEFA-Cup Platz, kann aber über einen Sieg im FA Cup sich für das internationale Geschäft qualifizieren. Das Spiel letzte Woche gegen Tottenham hat gezeigt, dass man es mit der Liga anscheinend nicht mehr so Ernst nimmt. Aber vielleicht kann ja Jermain Defoe wieder für Tore im Angriff sorgen. Desweiteren kann es auch defensiv wieder sicherer zugehen, denn Sol Campbell zurück. Auf der anderen Seite hofft Wigan Athletic auf Tore von Emil Heskey, von dem auch Portsmouths Trainer Redknapp seine Spieler gewarnt hat.

Desweiteren am Samstagnachmittag die Partien FC Reading – Blackburn Rovers. Im Prinzip gleiches Ausgangsmuster wie bei Portsmouth-Wigan. Reading fünf Punkte über dem Strich, Blackburn hat 49 Punkte. Mit einem Sieg könnte sich Reading endgültig aus der Abtiegsgefahr schießen. Desweiteren FC Sunderland – West Ham United. Auch die Black Cats könnten mit einem Sieg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Blöd nur, dass bei Sunderland in letzter Zeit auch wieder der Wurm drin ist. Nur ein Punkt und ein Tor aus den letzten fünf Spielen. Und so sieht Zuversicht bei einem Trainer aus.

Manchester United – Aston Villa 
Premiere live ab 18h10; Kommentar: Sven Schröter 

Die Formkurven beider Teams zeigen in so divergierende Richtungen, dass man eigentlich von einem klaren Sieg ausgehen kann. Und um dennoch ein bisschen Spannung in diese Partie zu bekommen, bemühen wir mal wieder die Statistik: Villa hat weder in Chelsea, bei Arsenal oder Liverpool verloren. Das ist doch was. Und wenn jetzt jemand kommt und sagt, da hatten die eine bessere Form als jetzt, sage ich: Ja, aber man kann ja seine alte Form auch zurückholen. Manchester United kann mit einem Sieg Chelsea, die am Sonntag spielen, unter Druck setzten.

FC Chelsea – FC Middlesbrough 
Premiere live Sonntag ab 14h25; Kommentar: Markus Gaupp 

Seit 78 Spielen ist der FC Chelsea an der Bridge ungeschlagen und nur die kühnsten Propheten glauben, dass diese Serie gegen Middlesbrough endet. Bei den Blues sind Lampard und Terry fraglich, dafür könnte Peter Cech wieder zurück ins Tor kehren. Middlesbrough ist mit 34 Punkten und Platz 12 von allen Abstiegssorgen befreit. Einfach mal so aufspielen kann ja auch nicht schaden. Für Chelsea geht es eigentlich nur darum, drei Punkte zu holen und den Abstand auf Manchester United zu wahren.

Tottenham Hotspur – Newcastle United 
Ein Spiel, das torreich enden kann und das durchaus nochmal zu einem Stolperstein für die Magpies unter Trainer Kevin Keegan werden kann. Mit dem Sieg gegen Fulham letzte Woche hat man sich vorübergehend wieder etwas Luft im Abstiegskampf geschafft, aber bei einer Niederlage an der White Hart Lane steckt man wieder dick drin im Geschäft. Die Spurs haben übrigens fast doppelt so viele Tore geschossen wie Newcastle (60 zu 33), aber insgesamt nur zwei Siege mehr auf dem Konto.

FC Liverpool – FC Everton 
Premiere live Sonntag ab 16h55; Kommentar: Guido Hüsgen 

Es ist das Topspiel des Spieltages, das Derby an der Mersey, der Kampf um den vierten Platz, der Fight um Liverpool. Everton will mit einem Sieg wieder vorbeiziehen auf Platz Vier. Sollten die reds aber gewinnen, untermauern sie den vierten Platz und die Toffees müssen sich wieder mit der Konkurrenz hinter ihnen beschäftigen. Es ist das 178. Merseyside-Derby in der Liga. Ganz interessant, dass in den letzten Tagen wieder vermehrt über das Sportliche in Liverpool geredet wird. Stellvertretend dafür die Gedanken vom ehemaligen Verteidiger der Reds, Stephane Henchoz: “If Gerrard and Torres are not playing at their best, you hardly see where the goals are coming from,” Henchoz said. They probably need two or three very good players if they want to compete.” Hey, aber wenigstens die Investition von Torres hat sich ja gelohnt.  Es kann halt nicht immer alles klappen,  blöd nur, dass man das fast jedes Jahr vom FC Liverpool sagen muss.

In diesem Sinne einen guten Start ins Wochenende.

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Wenn viele Köche in der SPD den Programmbrei verderben

Donnerstag, 27. März 2008 11:33

Es sind zwar noch knapp 18 Monate bis zur Bundestagswahl 2009, aber so langsam dürften auch in der SPD die Alarmglocken immer mehr schrillen. Und da kann Kurt Beck noch so viel Führungsanspruch anmelden, einen geeigneten Kandidaten für den Kanzlerposten aufstellen oder mit der Linkspartei mal mehr oder weniger flirten. Das Problem der Sozialdemokraten ist nicht der Parteivorsitzende, es fehlt an einem klaren Programm, an einer Linie, die man entlang gehen kann und dann feststellt: Genau, das ist sozialdemokratische Politik. Mittlerweile hört man von Frank-Walter Steinmeier dies, von Kurt Beck das, von Peer Steinbrück jenes, von Andrea Nahles mal wieder was ganz anderers. Klar gehören Debatten und Diskussionen um die “richtige” Politik in eine demokratische Partei, aber bei der SPD gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass viele in der Partei gar nicht wissen, was sie wollen bzw. die Partei und deren Vorsitzender es nicht schafft möglichst viele unterschiedliche Ansichten zu einem vernünftigen Parteiprogramm zusammenzufassen und geschlossen nach außen zu repräsentieren.

Die letzten Umfragewerte sollten den Sozialdemokraten langsam die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Sie liegt bundesweit nach der wöchentlichen Umfrage von Stern und RTL bei 22%, die CDU kommt auf 38%. Ganz interessant auch die Zahlen auf Länderebene. In keinem der 16 Bundesländer ist die SPD noch stärkste Kraft. Wären heute Bundestagswahlen, lägen die Christdemokraten in 14 Ländern vorn, in Brandenburg und Sachsen-Anhalt wäre es die Linkspartei. Im September 2005 war die SPD mit dem Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder noch in zwölf von 16 Bundesländern stärkste Partei geworden.

Die besorgniserregende Situation auf der Landesbene ist sicherlich auch der Grund für ein neunseitiges Papier des Oberbürgermeisters von Hannover, Stephan Weil, und des Geschäftsführers der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Opppermann, das heute in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Darin nennen Weil und Oppermann sechs Gründe für das desolate Abscheiden der SPD bei der Landtagswahl in Niedersachsen:

  • Kein eigenes programmatisches Profil
  • Themen im Wahlkampf falsch gesetzt, Fehler Wirtschaftspolitik auszuklammern
  • Programmatik in der Schulpolitik sei zu “kompliziert” formuliert worden
  • Zu viel Bürokratie bei der Wahlkampforganisation, missglückte Abschlusskundgebung
  • SPD habe Führungsproblem

Man könnte meinen, dass bestimmte Punkte auch problemlos auf die Bundesebene übertragen werden können. Interessant ist vor allem auch die Vorgehensweise von Weil und Oppermann. Man verlagert die Diskussion über den Zustand in der SPD bewusst in die Öffentlichkeit. Einen guten Grund dafür kann ich nicht finden, vielleicht will man zeigen, dass man sich programmatisch in der Niedersachsen-SPD mit alles und allen auseinandersetzt. Braucht es dafür aber neun Seiten, die die Situation und Programmatik der SPD völlig auseinandernehmen?

Wohin treibt also die SPD? Wie sieht der Kurs für die Zeit bis zur Bundestagswahl im September 2009 aus? Solche Gedanken macht sich auch der ehemalige Spitzenkandidat der Hamburg-SPD, Michael Naumann, in einem Aufsatz “Wohin treibt die SPD?” für die aktuelle Ausgabe der ZEIT. Naumann ist ja auch nicht gerade professionell von der Bundes-SPD bei seinem Wahlkampf unterstützt worden. Verständlich also, dass er einen Kurswechsel in der SPD fordert. Gleichzeitig markiert der Aufsatz aber auch wieder das Problem der vielen Köche. In dem Aufsatz fordert Naumann eine klare Absage gegenüber der Linkspartei, ein Bekenntnis zu den Programmreformen von Gerhard Schröder und eine Bestimmung des Kanzlerkandidaten per Urwahl. Man kann auch böse formulieren, dass Michael Naumann einen Kanzlerkandidaten Kurt Beck verhindern will. Naumann stellt fest:

“In einer Programmpartei kann derlei Uneinigkeit zur Zerreißprobe führen. Und in der befindet sich die SPD. Zwar hat sie sich jüngst auf ihrem Parteitag in Hamburg ein behutsames Programm gegeben, das keine Wählerschicht erschrecken muss, doch hat sie sich durch die Freigabe von Koalitionsoptionen mit der Linkspartei Oskar Lafontaines und Gregor Gysis auf Landes- und Kommunalebene in eine Vertrauens- und Identitätskrise manövriert.”

Naumann geht mit der SPD hart ins Gericht, aber es ist eine sehr ehrliche Analyse, die absolut lesenswert ist. Am Ende kommt der Abgeordnete der Bürgerschaft zu folgendem Fazit:

“Die SPD wird sich einmal mehr neu formieren müssen als offenes, tolerantes Diskussionsforum. Die hämischen Kommentare der Union und ihrer medialen Freunde wird sie ertragen müssen. Einsame Entscheidungen an der Parteispitze wird es nicht mehr geben können. [...] Die Sozialdemokraten und ihr Vorsitzender müssen ihrer eigenen Geschichte treu bleiben. Sie sollten sich daran erinnern, dass die SPD alle »linken« Abspaltungen überlebte, weil sie die besseren Argumente hatte.”

Erwähnsenswert ist noch eine Tatsache, die Michael Naumann in einem Nebensatz erwähnt.

“Seit Jahren schon haben die Medien den theatralischen Aspekt aller Politik für sich entdeckt: Politische Berichterstattung in den Massenmedien hat die Grenzen zur Sportreportage überschritten.”

Und daran ist die SPD mit den Entwicklungen der letzten Monate auch ein bisschen selbst schuld. Aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung.

Thema: Bremen, Politik National | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Schöne Aussicht (1)

Dienstag, 25. März 2008 19:13

Ich war in der Woche vor Ostern für ein paar Tage im Rheinland. Neben dem Besuch bei einigen Verwandten stand natürlich auch viel Kultur und Landschaft auf dem Programm. am Dienstag, 18.03.08, nutzte ich das Wetter für eine Fahrt nach Königswinter zum Drachenfels. Nur wenige Meter vom Bahnhof des rechtsrheinischen Städtchens erreicht man dann den Aufgang zum Drachenfels. Man hat dabei zwei Optionen, man kann über einen Panoramaweg den 321 Meter hohen Fels erklimmen oder man lässt sich bequem per Zahnradbahn nach oben bringen. Ich bin per Bahn nach oben gefahren und zurück per Fuß gegangen. Vom Drachenfels hat man eine herrliche Aussicht über das Siebengebirge und das Tal des Rheins, dessen Abschnitt hier schon Mittelrhein heißt. Auf dem oberen Bild gibt es den Blick Rheinaufwärts in Richtung Koblenz. In der Mitte des Rheines befindet sich die Insel Nonnenwerth, auf der der Komponist Franz Liszt eine Zeit lang lebte. Links davon, also nicht ganz im Bild zu sehen, ist die Insel Grafenwerth. Zwischen diesen beiden Inseln verläuft die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Wenn man vom Drachenfels in Richtung Norden blickt, hat man das kleine und sehr gemütliche Rheinstädtchen Königswinter zu Füßen. In näherer Ferne ist dann Bonn zu sehen. Gut zu erkennen ist das Hochhaus Langer Eugen, das jetzt Teil des UN-Campus ist und im ehemaligen Regierungsviertel liegt. Angeblich kann man bei guter Sicht und schönem Wetter auch fast bis nach Köln gucken, aber dafür war es in der Ferne zu diesig.

Thema: Alltägliches | Kommentare (0) | Autor: medispolis

TV-Tipp: Joschka – eine Karriere

Dienstag, 25. März 2008 17:17

Joschka Fischer – Schulabbrecher, Straßenkämpfer, Grünen-Chef, Außenminister und dann Gast-Professor in Princeton: Szenen aus der wechselvolle Karriere eines “68ers”. Unter diesem Motto läuft heute Abend um 20h15 der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation über Joschka Fischer anlässlich seines 60. Gebutstages am 12. April.

Es sind Szenen einer wechselvollen Karriere, aber es ist auch ein Stück Zeitgeschichte. Er war meiner Meinung nach einer der fähigsten Politiker der letzten 15 Jahre. Sicherlich kein einfacher Mensch, aber ein sehr guter Außenminister, der auch zu unbequemen Entscheidungen gestanden hat.

Joschka – eine Karriere heute um 20h15 im Zweiten. Das ZDF hat zudem ein Special über Joschka Fischer online gestellt.

Thema: TV und Radio | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 31. Spieltag, FC Chelsea – FC Arsenal

Sonntag, 23. März 2008 16:29

[19h01] Damit haben wir sieben Spieltage vor Schluss folgendes Tabellenbild an der Spitze der Premier League.

1. Manchester United 73 Pkt
2. FC Chelsea 68 Pkt.
3. FC Arsenal 67 Pkt.

Das Momentum im Titelrennen liegt klar bei dem Team von Sir Alex. Chelsea jetzt zweiter, hat die Red Devils aber noch daheim an der Bridge. Für Arsenal ist auch noch nichts verloren, aber die nächsten Wochen werden ganz ganz schwer für die Gunners.

[18h57] Endstand FC Chelsea – FC Arsenal 2:1 Verdienter Sieg für die Blues, die mehr Chancen und die bessere Spielanlage hatten. Offensiv war das Team von Avram Grant zielstrebiger, von Arsenal kann bis auf den Anfang der zweiten Hälfte zu wenig in der Offensive. Wichtiger Sieg für die Blauen an der heimischen Stamford Bridge. Zweite Saisonniederlage für die Gunners.

[18h54] Arsenal bemüht sich nochmal, aber da läuft nicht mehr viel zusammen. Kaum noch durchdachtes Spiel nach vorne. Chelsea kann das bis jetzt leicht und locker über die Zeit retten.

[18h51] Fünf Minuten Nachspielzeit. Angesichts der Verletzungsunterbrechungen nachvollziehbar.

[18h49] Letzter Wechsel von Arsene Wenger. Bendtner für Flamini, bei Chelsea kommt Obi Mikel für Joe Cole.

[18h47] Fünf Minuten noch. Seit der Verletzung von Sagna herrscht in der Defensive der Gunners totale Unordnung. Das haben die Blues effektiv ausgenutzt. Anelka und Beletti haben dem Spiel neue Impulse gegeben. Marco Hagemann und ich müssen unsere Kritik also revidieren, diesmal glückliches Händchen von Grant mit den Spielerwechseln.

[18h42] Chelsea – Arsenal 2:1, Didier Drogba, 81. Minute Langer Ball von Beletti in den Strafraum, Anelka gewinnt das Kopfballduell, Toure verschätzt sich gegen Drogba, der den Ball herrlich annimmt und dann wuchtig abschließt. Almunia war noch mit den Fingerspitzen dran, kann den Rückstand aber nicht verhindern.

Und kurz darauf fast das 3:1. Wieder schöner Angriff der Blues über Beletti und Anelka, Drogba bekommt freistehend zum Abschluss, doch Almunia hält hervorragend. Kann der FC Arsenal noch mal zurückkommen?

[18h37] Chelsea drückt weiter aufs Tempo. Anelkas Hereingabe, halb Schuss, halb Flanke, findet aber keinen Adressaten. Arsenal kann sich nur noch selten dauerhaft befreien.

Wechsel bei den Gunners: Walcott für Robin van Persie

[18h34] Chelsea – Arsenal 1:1, Didier Drogba, 73. Minute Langer Ball auf den Ivorer, der aber klar im Abseits steht, was nicht erkannt wird. Drogba vertendelt den Ball zunächst, kriegt dann aber den Abpraller, den er schnörkelos ins untere Eck zimmert. Da war die Abwehr der Gunners einen Moment unaufmerksam, Sagna fehlt ja auch.

Das wird eine heiße Schlussphase. Noch knapp 15 Minuten. Wie immer Spannung bis zum Schluss. Great.

[18h31] Doppelwechsel bei den Blues. Ballack und Makelele gehen, Beletti und Anelka kommen. Damit Essien jetzt im Mittelfeld und Beletti hinten rechts. Marco Hagemann: “Herr Grant, Sie wissen nicht, was Sie tun.” Pfiffe für die Auswechselung von Ballack. Da wird sich Grant wohl noch einiges anhören müssen. Überhaupt nicht nachzuvollziehen, denn Ballack war mit der beste Spieler auf dem Platz.

Auch die Gunners wechseln. Diaby für den verletzten Sagna.

[18h28] Carvalho muss mit blutender Platzwunde vom Platz, kriegt einen Turban und kann weitermachen. Sagna knickt bei einem Klärungsversuch um und wird draußen behandelt. Unterbrechungen an der Bridge, Zeit zum Druchatmen und Kräfte sammeln für die letzten 20 Minuten plus Nachspielzeit.

[18h25] Jetzt wird das eine Herkulesaufgabe für die Blues. Aber sie versuchen gleich auf den Ausgleich zu gehen, machen wieder Druck. Und für die Gunners ist das jetzt genau ihr Spiel. Chelsea kommen lassen und dann per schnellem Spiel einen Konter fahren. Avram Grant sieht bedient auf der Trainerbank aus.

[18h20] FC Chelsea – FC Arsenal 0:1, Bacary Sagna, 59. Minute Ecke von links von Fabregas, Sagna geht der Ecke entgegen, kann sich von Kalou absetzen und köpft dann wuchtig ins kurze Eck ein. Keine Chance für Cudicini. Die Pfosten waren nicht abgedeckt. So war das schwierig den Rückstand zu verhindern. Es war der erste Treffer von Sagna in der Premier League. Glückliche Führung für die Gunners, aber who cares.

[18h17] Und der Druck des FC Arsenal hat sich wieder verkrochen, jetzt macht nur der FC Chelsea das Spiel. Die Gunners sind aber über Konter und ihrem schnellen Passspiel gefällig und gefährlich. Aber das Manko ist weiterhin der Abschluss, zu viele Querpässe, selten wird der direkte Zug zum Tor gesucht.

[18h11] Um meine Frage von gestern noch zu beantworten. Capello sitzt an der Stamford Bridge und sieht momentan vier englische Nationalspieler auf dem Feld, alle beim FC Chelsea. Die Gunners ohne Engländer in der Startelf.

[18h09] Arsenal wie verwandelt aus der Kabine. Flamini scheitert aus aussichtsreicher Position halbrechts an Cudicini, Chelsea wird in den ersten Minuten in der eigenen Hälfte zugeschnürt.

[18h06] Ein Remis wäre eigentlich das Ostergeschenk für Manchester United. Weiter geht es. Chelsea stößt an. Keine Wechsel.

[17h58] Interessant vor allem die Duelle auf den Flügeln. Eboue gegen Ashley Cole und Ballack und auf der linken Seite Clichy gegen Joe Cole und Essien. Gerade diese Doppelbesetzung, sprich das Aufrücken der defensiven Verteidiger gelingt Chelsea einfach besser, deshalb hat man auch mehr Chancen und ist offensiv etwas gefährlicher.

[17h51] Halbzeit FC Chelsea – FC Arsenal 0:0 Das Team aus dem Westen Londons sind das bessere Team, vor allem gegen Ende der 1. Hälfte dominierten sie diese Partie mit schnellem, direkten Spiel über die Flügel. Chelsea hatte mehr Chancen und insgeamt die bessere Spielanlage. Die Gunners hier und da auch gefährlich vor dem Tor, teilweise spielen sie es aber zu kompliziert und zu häufig durch die Mitte. Da hat Chelsea sich gut drauf eingestellt. Insgesamt ein Spiel mit hohem Tempo. Mal sehen, wem zuerst die Puste ausgeht.

[17h50] Starke Schlusphase der Blues, die viel Druck über die Flügel kommen. Almunia kann eine Hereingabe von Joe Cole gerade noch so ablenken und verhindert damit, dass Kalou am langen Pfosten ins leere Tor einschiebt.

[17h46] Dann aber auch Kuddelmuddel im Strafraum der Gunners. Mehrere Arsenal-Spieler werfen sich in Schüsse, Spieler der Blues treffen Luftlöcher. Da war die Führung mehr als nur drin. Aber es bleibt dabei. Es fehlt weiterhin das Quäntchen Glück.

Ballack mit seiner nächsten Chance. Schuss aus 18 Metern, Almunia kann klären. Starkes Spiel des Deutschen.

[17h44] Huii, Chelsea bei Standards wieder anfällig. Ecke Fabregas, Adebayor verlängert, Gallas kommt am langen Pfosten zum Zuge und trifft nur den Pfosten. War zwar Abseits, aber auch nicht das erste Mal, dass die Blues bei ruhenden Bällen unsicher wirkten.

[17h38] Schon drei gelbe Karten in einer ansonsten aber fairen Partie. Referee Klattenburg greift bei gelbwürdigen Fouls sofort zur Karte. Teilweise etwas hart, aber konsequent. Michael Ballack wurde eben verwarnt, musste zu einem Gespräch mit dem Schiedsrichter, dachte er würde wohl nur ermahnt werden. Als er sah, dass Klattenburg in die Tasche greift, entgleiten dem Deutschen sämtliche Gesichtszüge.

[17h35] Ein Zufallsprodukt bringt Aufregung vor dem Kasten von Carlo Cudicini, als Terry und Ashley Cole sich nicht einig sind, wie sie den Ball klären wollen. Beide gehen dann nicht energisch zum Ball, aber Cudicini schießt den Ball aus dem Gefahrenbereich. Hohes Tempo, was fehlt, ist bloß ein Tor für eine sehr gute und interessante erste Hälfte.

[17h30] Bezeichnend für das bisherige Spiel die Situation aus der 25. Minute, als John Terry mit einem tollen Pass Didier Drogba schickt, der Ivorer läuft frei auf Almunia, kann den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen, sodass der Schlussmann des FC Arsenal keine Probleme hat. Interessant wird auch zu sehen sein, wie lange vor allem der FC Chelsea das enorm hohe Tempo mitgehen kann. Das 4:4 von Mittwoch hat viel Kraft gekostet. Bis jetzt fehlt der letzte Tick – vor allem vor dem Tor.

[17h25] Beiden Teams fehlt es noch ein bisschen an der Genauigkeit im Abschluss und auch beim letzten Pass. Bis zu den Strafräumen sieht das über weite Strecken ganz brauchbar aus, aber wenn es drauf ankommt, können sowohl Ballack und Lampard als auch Hleb und van Persie die Spitzen noch nicht vernünftig einbinden. Beide Teams aber mit hohem Aufwand, kein schlechtes Spiel.

[17h16] Wen es interessiert. Werder liegt in Bielefeld hinten. Mehr gibt es von mir nicht mehr zu hören. Zurück nach London. Ganz andere Anfangsphase als im Old Trafford, nicht sehr geprägt von Taktik, es wird von beiden straight nach vorne gespielt, Chelsea versucht so gut wie möglich das Passspiel der Gunners zu unterbinden. Das ist dann vor allem die Aufgabe von Ballack und Makelele, bis jetzt gelingt das ganz gut. Interessant vor allem die unterschiedliche Vorgehensweise. Chelsea spielt die Angriffe hauptsächlich über die Flügel, bei den Gunners geht gewohnt viel durch die Mitte.

[17h10] Erste gute Chance für den FC Chelsea. Freistoß von Ballack, fein über die Mauer gezogen, doch Almunia ist auf dem Posten. Die Blues haben den besseren Beginn.

[17h04] Die Bridge ist ausverkauft. Los geht es.

[16h55] Wollen wir hoffen, dass Marco Hagemann heute wieder richtig zum Schwitzen kommt. Tolle Stimmung im Westen Londons. Avram Grant wirkt im Kabinengang leicht angesäuert und auch auf der Trainerbank sehr in sich gekehrt.

[16h45] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

FC Chelsea: Cudicini – Essien, Carvalho, Terry, Ashley Cole – Ballack, Makelele, Lampard – Joe Cole, Drogba, Kalou

FC Arsenal: Almunia – Sagna, Toure, Gallas, Clichy – Eboue, Fabregas, Flamini, Hleb – Adebayor, Van Persie

Bei den Gunners Van Persie wohl eher als hängende Spitze. Chelsea offensiv im 4-3-3 mit Ballack und Lampard im Mittelfeld, Anelka sitzt nur wieder auf der Bank und muss Drogba den Vortritt lassen.

[16h40] Es ist, glaube ich, müßig zu spekulieren, welches Team jetzt mehr Druck hat. Chelsea könnte mit einem Sieg Arsenal überholen, die Gunners müssten aber auch den Vorsprung auf die Red Devils möglichst klein halten, zumal es in den nächsten Wochen gegen Liverpool und zu Manchester United geht. Also alles keine leichten Aufgaben. Verlieren ist verboten.

[16h35] Aus deutscher Sicht ganz wichtig: Michael Ballack wird von Beginn an spielen, Essien darf mal wieder Rechtsverteidiger spielen und ersetzt Paulo Ferreira. Arsenal unverändert gegenüber dem 1:1 gegen Middlesbrough, Walcott wieder auf der Bank, Eboue kommt über die rechte Mittelfeldseite

[16h31] London is calling zum Derby an der Stamford Bridge. Und für beide ist das Ergebnis alles andere als erfreulich. Wenn beide im Meisterschaftsrennen dranbleiben wollen, müssen sie gewinnen. Verspricht also eine Menge Spannung, und dramatisch ist es ja fast immer an der Stamford Bridge. Kann der FC Arsenal dem FC Chelsea mal wieder eine Heimniederlage zufügen? Und was passiert eigentlich, wenn die Blues gewinnen sollten? Kann man dann schon von einer Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sprechen angesichts sechs Punkten Vorsprung für die Red Devils?

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 31. Spieltag, Manchester United – FC Liverpool

Sonntag, 23. März 2008 14:09

[16h25] Endstand Manchester United – FC Liverpool 3:0 Die Reds haben durch den Platzverweis und die takische Unordnung defensiv wie offensiv Manchester United den Weg zum Sieg geebnet. Die hatten zunächst Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, vergaben zu viele Chancen. Mitte der zweiten Hälfte erhöhte man das Tempo und konnte die Fans mit schönen Spielzügen und zwei weiteren Toren noch mehr als zufrieden stellen.

Damit ist man jetzt sechs Punkte vor dem FC Arsenal. Liverpool kann sich ganz um den Kampf für Platz Vier konzentrieren. Die Reds spielen am kommenden Sonntag beim Lokalrivalen Everton. Das ist dann der nächste Härtetest für Benitez. Manchester United muss am Samstagabend gegen Aston Villa spielen. Jetzt hat man aber erstmal Zeit zu schauen, was die Konkurrenz im Londoner Derby macht.

[16h21] Drei Minuten Nachspielzeit. Drei Minuten muss Liverpool die kleine Demütigung noch aushalten.

[16h18] Drei Minuten noch regulär im Old Trafford. Manchester United hat in der letzten Viertelstunde noch mal gehörig aufs Gaspedal getreten und die Reds einfach so überrollt. Liverpool völlig chancenlos.

[16h11] Manchester United – FC Liverpool 3:0, Nani, 81. Minute Wunderschön herausgespielter Angriff der Red Devils über drei Stationen. Nani nimmt Rooney per Doppelpass mit, lässt noch einen Verteidiger der Reds aussteigen und zieht dann humorlos knochentrocken ins rechte untere Eck.

Wechsel bei Liverpool: John Arne Riise für den glücklosen Torres

[16h09] Manchester United – FC Liverpool 2:0, Christiano Ronaldo, 79. Minute Eckball von links von Nani, Reina verschätzt sich wieder kapital beim Herauslaufen und Ronaldo köpft ein. Die Entscheidung.

Zuvor ein toller Spielzug von ManU, als eine Flanke von Carrick per Brust durch Nani verlängert wird, Ronaldo bekommt dieses Zuspiel, doch Reina kann den Ball noch abwehren, lenkt ihn an die Querlatte. Von da geht der Ball ins Toraus. Kein Abseits, aber Ronaldo hatte, als er so frei vor Reina auftauchte, schon fahrlässigerweise abgeschaltet.

[16h06] Nächste Chance für Manchester United, weil der FC Liverpool wieder fahrlässig in der Defensive agiert. Letzlich scheitert Tevez am glänzenden Reina. Auch wenn der Keeper der Reds das Gegentor hauptsächlich verschuldet hat, ist er der beste Spieler heute auf dem Platz, mit sehr sehr viel Glück.

[16h04] Doppelwechsel bei Manchester United. Nani und Tevez kommen für Giggs und Anderson. Die Red Devils jetzt mit zwei Sturmspitzen.

[16h01] Liverpool wacht auf, spielt schneller nach vorne, setzt sich für einige Minuten in der Hälfte von ManU fest. Ein kurzes Aufbäumen oder das Einläuten einer Schlussphase?

[15h56] Erster Wechsel bei Liverpool: Benayoun kommt für Ryan Babel

[15h52] In den letzten fünf Minuten 70% Ballbesitz für die Red Devils, die einzig und allein die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Liverpool war in der zweiten Hälfte noch nicht im Angriff. Gerrard ist nach dem Platzverweis etwas mehr zurückgezogen, dafür müssen jetzt Kuyt und Babel den Ball nach vorne treiben, was nicht gelingt. Liegt aber nicht daran, weil Babel und vor allem Kuyt sich nicht bemühen, sondern Evra und Brown die Außen exellent verteidigen. So hängt Fernando Torres ganz alleine irgendwo im Nirvana. Wird wohl schon Zeit für Peter Crouch und die Brechstange. Bei Liverpool hakt nach dem Platzverweis das ganze System, noch mehr als es vorher schon der Fall war.

[15h47] Doppelchance für Manchester United. Langer Ball von Van der Sar (!!!) auf Rooney, der lässt die gesamte Defensive der Reds hinter sich, scheitert aber wieder am herauseilenden Reina, den Abpraller hämmert Anderson über das Tor. Das 2:0 ist nur noch eine Frage der Zeit.

[15h43] Weiter nur Manchester United. Ein Freistoß von Christiano Ronaldo aus knapp 17 Metern geht knapp am langen Pfosten vorbei, zuvor hatte Arbeloa Giggs gefoult. Kassierte gelb – und beschwerte sich nicht. Von Liverpool muss viel mehr kommen, aber Manchester United lässt es nicht zu.

[15h38] Manchester United kurz vor dem 2:0, als Ronaldo freistehend an Reina scheitert. Zuvor hatte Paul Scholes den Portugiesen wunderschön freigespielt. Im Gegenzug Gerrard mit einem Distanzschuss, den Van der Sar aber ohne Probleme parieren kann.

[15h36] Weiter geht es mit der zweiten Hälfte. Keine Wechsel. Und Benitez sieht alles andere als glücklich aus.

[15h28] Klar war Manchester United das etwas bessere Team, aber unter normalen Umständen geht so eine Partie mit 0:0 in die Halbzeit. Beim Führungstreffer hat die Liverpool-Defensive komplett geschlafen und Mascherano hat seinen Mitspielern mit dem Platzverweis einen Bärendienst erwiesen. So hat Manchester United leichtes Spiel.

[15h20] Halbzeit Manchester United – FC Liverpool 1:0 Manchester mit einem Tor vorne, das bessere Team mit mehr Ballbesitz und der besseren Spielanlage und ein Mann mehr auf dem Platz. Irgendwelche Argumente für die Reds für die zweite Halbzeit?

[15h16] Platzverweis Javier Mascherano/FC Liverpool Der Argentinier kriegt sich gar nicht mehr ein, muss von Benitez beruhigt werden. Bekommt den Platzverweis, weil er sich über eine gelbe Karte für Torres beschwert hat. Zwei Minuten Nachspielzeit. Und Liverpool begräbt sich selbst.

[15h13] Manchester United hat jetzt zwei Gänge zugelegt, setzt Liverpool vermehrt unter Druck, die Reds können sich kaum mehr befreien. Ich will nichts herbeireden, aber ein 2:0 vor der Pause, und der Spuk des FC Liverpool ist durch.

[15h10] Und Wolff Fuss kritisiert Liverpool: “Wenn man so viel Geld hinlegt, muss man erwarten können, dass eine Mannschaft wie der FC Liverpool um die Meisterschaft mitspielen muss.” Crouch läuft sich warm. Kuyt, Gerrard und Babel sind hoffnungslos verloren.

[15h07] Manchester United – FC Liverpool 1:0, Wes Brown, 34. Minute Rooney wird bei einer Flanke von links nicht gestört, kann seelenruhig flanken, in der Mitte verschätzt sich Reina komplett, Wes Brown kann einköpfen. Kapitaler Torwartfehler, aber da hat auch die gesamte Abwehr gepennt. Rooney hätte viel energischer gestört werden müssen bei der Flanke. Und Reina sorgt weiter für Unterhaltung.

[15h06] Wenigstens Reina sorgt für ein bisschen Unterhaltung, als ihm ein Ball fast aus den Händen rutscht, er kann ihn aber rechtzeitig vor der Linie klären. Christiano Ronaldo läuft sich noch zu oft fest.

[15h04] Das Spiel hatte Mitte der ersten Hälfte für 10 Minuten einen richtigen Durchhänger. Überhaupt ist es ein komisches Spiel. Manchester United ist klar spielbestimmend, hat zwei, drei gute Chancen gehabt. Aber ansonsten geht auch bei den Red Devils fast nichts nach vorne. Liverpool fällt nur wenig ein bei ihren Offensivbemühungen, aber wenn man mal schnell, direkt und fehlerlos nach vorne spielt, strahlt man durchaus Gefahr aus. Trotz der spielerischen Überlegenheit zeichnet sich eine Führung des Teams von Sir Alex rein gar nicht ab.

[14h57] Nach langer langer Zeit passiert mal wieder was auf dem Spielfeld. Ronaldo kommt nach einer Freistoß von Giggs am langen Pfosten an den Ball, doch Reina lenkt den Schuss des Portugiesen noch an den Außenpfosten. Bis dato der einzige Aufreger in den letzten 10 Minuten, die spielerisch sehr schwach waren, vor allem vom FC Liverpool, dem bei eigenem Ballbesitz nicht viel einfällt.

[14h48] Liverpool tut sich schwer nach vorne, hatte aber vor kurzem nach einer Ecke durch Aurelio die erste Chance des Spiels, als er nach Doppelpass mit Gerrard von links in den Strafraum dringt, aber knapp verzieht. Es ist weiter ein sehr körperbetontes Spiel, das in den letzten Minuten aber immer mehr ausgeglichen wird.

[14h42] 10 Minuten gespielt, die Red Devils mit leichten Feldvorteilen. Doch Rooney konnte die gute Chance ja nicht nutzen. Ansonsten noch wenig Struktur, aber hohe Intensität vor allem im Mittelfeld. Mascherano sieht die gelbe Karte nach 11 Minuten.

[14h39] Knapp sechs Minuten gespielt und Manchester United mit der ersten guten Chance. Anderson mit kurzem Sprint im Mittelfeld, steckt dann fein durch auf Rooney, der sich gegen Carragher durchsetzen kann, aber Reina ist rechtzeitig aus dem Tor, kann den Winkel kurz verkürzen, Rooney scheitert am Schlussmann der Reds.

[14h33] Fantastische Atmosphäre bei strahlendem Sonnenschein in Manchester. Der Sir gibt Fans noch Autogramme. Und Fernando Torres macht einen Gesichtsausdruck, als würde ihm die Nervosität bis zu den Haarspitzen reichen. So, los geht es. Liverpool stößt an. Wir eröffnen der Super Sunday.

[14h29] Die Aufstellungen im Old Trafford

Manchester United: Van der Sar – Brown, Ferdinand, Vidic, Evra – Scholes, Carrick, Anderson – Ronaldo, Giggs – Rooney

FC Liverpool: Reina – Arbeloa, Carragher, Skrtel, Aurelio – Mascherano, Alonso – Kuyt, Gerrard, Babel – Torres

Van der Sar und Ferdinand sind rechtzeitig fit geworden. Rooney und Tores die einzigen Spitzen ihrer Teams. Bei Manchester United Tevez nur auf der Bank. Liverpool ist unverändert gegenüber dem 2:1 gegen Reading.

[14h22] Es ist auch das Duell der beiden erfolgreichsten Teams der letzten Wochen. Liverpool gewann die letzten sieben Pflichtspielen, ManU verlor nur eine Begegnung der letzten 11 Spiele.

[14h20] PREMIERE geht bereits jetzt auf Sendung. Kommentator ist Wolff Fuss. Zu Beginn gibt es Bilder von der Ankunft der Mannschaften.

[14h17] Zunächst also das Duell des derzeitigen Tabellenführers Manchester United gegen die Reds vom FC Liverpool. Das Team von Sir Alex kann Arsenal mit einem Sieg gehörig unter Druck setzen, der Vorsprung auf Arsenal würde dann 6 Punkte betragen. Liverpool kann nach dem 1:1 des Stadtrivalen Everton gegen West Ham gestern Abend mit einem Sieg Platz Vier festigen und den Vorsprung auf die Toffees auf fünf Punkte ausbauen. Es ist das Duell der derzeit besten Torjäger der Premier League, Christiano Ronaldo und Fernando Torres. Das sind 24 Treffer in der Premier League gegen 20 Treffer in der Liga. Die Defensive kann sich also auf einiges gefasst machen.

[14h10] Was kann es Besseres geben als die Duelle der Top Four der Premier League an einem kalten, aber nicht unfreundlichen Ostersonntag? Gleich zu Beginn gehen Fernando Torres und Christiano Ronaldo auf Toresuche, ab 17h00 dann das Londoner Derby zwischen Chelsea und Arsenal

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Vier Fakten, die man wissen sollte, wenn man mit dem Nahverkehr durch NRW reist

Samstag, 22. März 2008 21:04

1. Die Züge sind dreckig
Und das vor allem von außen. Ich bin in den vier Tagen im Rheinland soviel Zug gefahren wie noch nie in meinem Leben und ich kann schwören, dass mindestens jeder dritte Zug irgendeine riesengroßes Grafitti an den Scheiben kleben hatte. Die Regionalexpresszüge waren etwas sauberer, ganz schlimm ist es bei der Kölner S-Bahn. Keine Ahnung, wo die Wagen nachts abgestellt werden, aber bezüglich der Sauberkeit ist es auf alle Fälle nicht der richtige Ort. Innerhalb der Wagen war das noch akzeptabel, wenngleich aufgrund des dichten Taktes kaum Zeit zum Reinigen der Züge bleibt. Es ist also keine Seltenheit, wenn morgens um 09h30 Uhr bereits alle Mülleimer vollgestopft sind – und das vorerst auch bleiben. Immerhin scheint das Problem durchaus bekannt. Siehe diese besondere Aktion.

2. Die Züge sind voll
Ich kenne den Berufsverkehr nur aus Bremen, Hamburg und Hannover, aber als ich letzte Woche gegen 18h00 mit dem RE von Düsseldorf nach Köln zurückwollte, dachte ich, ich würde meinen Augen nicht trauen. Da waren die Bahnsteige am Düsseldorfer Hauptbahnhof, wo die RE nach Hamm und Köln abfahren, so mit Menschenmengen überfüllt, dass einfach kein Platz mehr war. Als ich jemanden neben mir fragte, ob das immer so voll sei, meinte die Dame, dass dies eher noch als leer gelte. Und auch tagsüber gibt es kaum leere Züge, obwohl die Züge in einem teils extrem dichten Takt unterwegs sind. Mir kam es vor, als wäre ganz NRW mit dem Zug unterwegs.

3. Die Züge sind pünktlich
Und obwohl so viele Menschen unterwegs sind und neben dem ganzen Nahverkehr noch die S-Bahnen und der Fernverkehr ihren Weg auf den Schienen brauchen, sind die Züge fast ausnahmslos pünktlich unterwegs. Hier und da mal eine oder zwei Minuten Verspätung, aber das ist ja völlig im Rahmen. Gerade bei einem so dichten Netz ist das schon mehr als erstaunlich. Und den Güterverkehr rollt auch noch zwischendurch. Gott sei dank sind fast alle Hauptstrecken in NRW viergleisig. Aber das ist schon bemerkenswert, wie ein Rad ins andere greift.

4. Die Züge haben Namen
Fast alle Verbindungen haben entweder Namen oder den Linien im Regionalverkehr sind Nummern zugeordnet. Das kannte ich bisher so überhaupt nicht. Da gibt es den Rhein-Express, den NRW-Express, die Rhein-Sieg Bahn oder zum Beispiel die RB26. Als ich mich auf dem Kölner Hbf erkundigt habe, wie ich am schnellsten Richtung Düsseldorf komme, sagte mir die Dame am Schalter nur, nehmen sie den NRW-Express. Klingt doch auch viel kürzer, als wenn man sagt, man soll in den RE von Aachen nach Hamm einsteigen. Die Bahn ist so einfach.

BTW: Die Ansagerin im Düsseldorfer Hbf hat eine sehr nette Stimme. Sieht bestimmt auch gut aus. Solche Gedanken macht man sich dann, wenn man eingequetscht auf dem Bahnsteig steht und nur noch die Bahnhofsansage versteht. Zug fahren in NRW macht richtig Spaß.

Thema: Alltägliches | Kommentare (0) | Autor: medispolis