Beiträge vom März, 2008

Premier League 31. Spieltag, Tottenham Hotspur – FC Portsmouth

Samstag, 22. März 2008 13:26

[15h38] Endstand Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 2:0 Verdienter Sieg für die Spurs. Nach toller erster Hälfte legte man gegen Ende des Spiel noch mal zu und schnürte mit einem Doppelpack das 2:0. Portsmouth mit Ausnahme von James unterirdisch schlecht und verpassen näher an Everton ranzurücken. Respekt an Tottenham. Dafür, dass es um nichts mehr ging, hat man sich mehr als ordentlich verkauft.

[15h36] Zwei Minuten Nachspielzeit

[15h32] Die Spurs haben in den letzten Minuten wieder zielstrebiger agiert und wurden mit dem Doppelpack belohnt. Und Portsmouth weiter völlig von der Rolle. So hat man im Kampf um Platz Fünf keine Chance.

Zwei Wechsel noch. Bei den Spurs Teemu Tainio für Robbie Keane und bei Portsmouth Baros für Kanu. Der zweite Wechsel ist sowas von überflüssig, aber egal. Für Portsmouth war hier viel mehr möglich.

[15h28] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 2:0, Jamie O’Hara, 81. Minute Herrlich herausgepielter Treffer der Spurs. Huddlestone legt auf links zu Darran Bent, welcher sich wunderbar über links durchsetzt, zieht Richtung Mitte, wo er den mitgelaufenen O’Hara findet, der aus 10 Metern nur noch einschieben braucht. Doppelpack der Spurs mit der Entscheidung in diesem Spiel.

[15h27] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 1:0, Darran Bent, 80. Minute Endlich die mehr als verdiente Führung für die Spurs. Chimbondas Schuss wird zunächst abgewehrt, Berbatov trifft den Abpraller nicht richtig, Bent läuft in den Ball rein und köpft aus 5 Metern zur Führung ein.

[15h27] Aber insgesamt hat das Spiel doch deutlich an Niveau verloren. Viele Fehlpässe, viele ungenaue Abspiele – und Tottenham hat langsam auch die Bemühungen eingestellt.

[15h21] Und plötzlich kommt Portsmouth zu seiner besten Chance in dieser Partie. Langer Ball auf Krancjar, der Ball springt hoch auf, Robinson kommt raus, verschätzt sich aber totel, der Ball trudelt Richtung Tor, aber Zokora kann rechtzeitig klären. Die Südküstler werden etwas stärker.

[15h16] Doppelwechsel bei den Spurs. Dawson und Lennon gehen, dafür kommen Darran Bent und Jamie O’Hara, also etwas mehr Offensive mit drei Stürmern. Bei der Gefährlichkeit von Portsmouth die richtige Entscheidung von Juande Ramos, falls man hier wirklich noch drei Punkte einfahren will.

[15h11] Tottenham agiert mittlerweile zu lässig bei den eigenen Angriffen. Bestes Beispiel gab es eben, als Berbatov von links schön in den Strafraum eindringt, aber das Zuspiel für die mitgelaufenen Mitspieler nicht präszise genug vollendet. David James sieht zwar dominierende Spurs, kann sich mittlerweile aber auch einen Kaffee machen, weil Tottenham den Abschluss nicht mehr findet. Ein Tor würde dem Spiel echt gut tun. Am besten eines für Tottenham, damit Portsmouth endlich mal aufwachen muss. Das ist eine erbärmliche Leistung des Teams von Harry Redknapp.

[15h03] Der einzige, der jetzt überhaupt mal auf dem Platz die Initiative ergreifen will, ist John Utaka, der über rechts bei Portsmouth kommt. Kriegt aber für zuviel Einsatz die erste gelbe Karte in diesem Spiel. Die Begegnung verflacht zunehmend, Portsmouth kann nicht mehr, Tottenham verzweifelt langsam ein bisschen.

[14h57] Und wir haben wieder Schnee an der White Hart Lane, wir haben weiter spielbestimmende Spurs, die sich versuchen Chancen zu erarbeiten und wir sehen weiter eine Mannschaft aus Portsmouth, die nur ganz ganz schwer in dieses Spiel findet. Krancjar mit seinem ersten Frustfoul, bekommt aber nur eine Ermahnung von Referee Phil Dowd.

[14h51] Die Sonne scheint wieder im Norden Londons. Beide Teams ohne Wechsel.

[14h47] Schade, dass die Spurs nicht in Führung gingen, so wäre Portsmouth noch ein bisschen mehr unter Druck und müsste auch mal nach vorne spielen. Aber Tottenham konnte die spielerische Überlegenheit und die Verunsicherung in der Defensive von Pompey nicht in Tore umwandeln.

[14h34] Halbzeit Tottenham – Portsmouth 0:0 Sorry, ich hatte ein paar Probleme mit meinem W-Lan, aber viel haben wir auch nicht verpasst. Tottenham machte das Spiel, Portsmouth konnte sich nur selten befreien. Die Spurs wurden aber nicht mit der Führung belohnt.

[14h18] Nächste Großchance für Tottenham. Dawson kommt nach einem Eckball an den Ball, legt sich die Kugel schön vor und zimmert den Ball an die Querlatte. 30 Minuten durch, schmeichelhaftes Ergebnis für Portsmouth.

[14h16] Jetzt ist der Ball das erste Mal im Tor, aber Berbatov stand beim Zuspiel von Keane hauchzart im Abseits. Führung für die Spurs liegt in der Luft, weil man offensiv stets gefährlich wirkt.

[14h15] Portsmouth kriegt kein Bein in dieses Spiel, und vor allem defensiv ist man extrem anfällig. Wobei man aber auch fairerweise sagen muss, dass Tottenham sehr gut nach vorne spielt und die Südküstler kaum mal selbst einen eigenen Angriff kriieren lässt. Das Team von Harry Redknapp kann sich alles in allem glücklich schätzen, dass hier noch keine Tore gefallen sind. Kanu als einzige Spitze ist hoffnungslos auf sich alleine gestellt, über die Flügel mit Krnajcar und auch Utaka kommt kaum Unterstützung. Nicht mal einen gescheiten Spielaufbau bekommt man hin.

[14h06] Gute Chancen im Minutentakt an der White Hart Lane. Sean Davis klärt den Ball direkt vor die Füße von Chimbonda, der den Ball aus 16 Metern volley nimmt. Ganz ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Sehr unterhaltsames Spiel.

[14h04] Und aus dem Nichts fast die Führung für Portsmouth. Langer Ball von James, Hughes kann den Ball behaupten und legt auf Davis, der sieht, dass Robinson zu weit vor seinem Tor steht, den Ball wunderbar lupft. Aber der Keeper der Spurs kann gerade noch so mit den Fingerspitzen den Ball über das Tor lenken.

[14h02] Nächste gute Chance für die Gastgeber. Huddlestone mit einem Freitstoß aus 20 Metern, den er fein über die Mauer zieht, aber zu zentral und damit kein Problem für David James. Portsmouth überhaupt noch nicht im Spiel.

[13h59] Tottenham übernimmt nach 10 Minuten das Kommando, Berbatov und Keane harmonieren brillant im Sturm. Chimbonda verpasst nach einer Hereingabe von Lennon in der Mitte den Ball, James kann mit vereinten Kräften seiner Vorderleute klären. Kurze Zeit später legt Berbatov auf Keane, der halblinks den Abschluss sucht, aber an James scheitert. Mittlerweile scheint wieder die Sonne – und so spielen die Spurs auch. Sehr attraktiv, variabel und lebhaft.

[13h51] Fabio Capello ist auch wieder auf der Tribüne. Was schaut der sich eigentlich morgen an? Das Spiel in Manchester oder das an der Bridge? Viele Engländer gibt es in beiden Stadien ja nicht zu sehen, also fällt die Entscheidung schon schwer.

[13h47] Schönes Wetter an der Lane, Hagel- und Schneeschauer, aber die Stimmung ist bestens. Der 31. Spieltag ist eröffnet. Tottenham stößt an.

[13h42] Hat sich David James die Haare leicht färben lassen?

[13h40] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham: Robinson – Hutton, Dawson, Woodgate, Chimbonda – Lennon, Zokora, Huddlestone, Malbranque – Berbatov, Keane

Portsmouth: James – Johnson, Distin, Hreidarsson, Aubey – Utaka, Pedro Mendes, Davis, Hughes – Kranjcar, Kanu

Bei Portsmouth Baros nur auf der Bank, Kanu stürmt an der Seite von Kranjcar. Bei den Spurs ersetzt Dawson Ledley King. Huddlestone bei Tottenham von Beginn an im Mittelfeld.

[13h32] Für die Tottenham Hotspur geht es eigentlich nur darum, sich ansprechend vor dem eigenen Publikum zu präsentieren. Wie man das macht, hat man gegen den FC Chelsea am Mittwoch gezeigt. Der FC Portsmouth kann mit einem Sieg bis auf drei Punkte an den FC Everton ranrücken. Zudem hat Pompey hat ja auch noch die Möglichkeit über den FA Cup international zu spielen. Die Südküstler waren vor allem zu Beginn der Saison extrem auswärtsstark, haben aber zuletzt vier der letzten sechs Auswärtsspiele verloren. Mein Tipp – 2:1 für die Spurs.

[13h26] Guten Tag zusammen. Schon 109 Tore fielen diese Saison in Partien mit Beteiligung der Tottenham Hotspur. Gerne mehr jetzt gleich im Mittagsspiel des 31. Spieltages gegen den FC Portsmouth.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Preview Premier League 31. Spieltag – Überraschungseier am Super Sunday

Freitag, 21. März 2008 13:56

Es gibt so Spieltage in einer Saison, wo man als Fan der Premier League eigentlich jedes Spiel live sehen müsste, weil es in jeder Begegnung nicht nur um drei Punkte geht, sondern um das Erlangen von neuem Selbstvertrauen, der Bestätigung der eigenen Leistung und der Hoffnung nach dem Erreichen des selbst gesteckten Saisonziels. Gerade zum Saisonende wird dies immer wichtiger. Und der 31. Spieltag hat 10 Partien als Ostergeschenk, die schon alleine für sich einzeln anschaubar wären. Und weil der Osterhase besonders gnädig ist, gibt es zum Abschluss noch den Super Sunday mit den Duellen der Top Four.

Der Spieltag steht natürlich ganz im Zeichen des Super Sundays mit den Duellen Manchester United – FC Liverpool und Chelsea gegen Arsenal. Es könnte ein vorentscheidener Spieltag im Kampf um die Meisterschaft sein. Vor den Duellen am Ostersonntag wird von allen Seiten wieder Öl ins Feuer gegossen. Liverpools Coach Raphael Benitez beschuldigt Sir Alex Ferguson bereits vor der Partie den Schiedsrichter zu beeinflussen. Die Partie am Sonntag im Old Trafford wird im übrigen Steve Bennent leiten. Im Westen Londons hat man stattdessen ganz anderer Sorgen. Man ist beim FC Chelsea immer noch dabei die Nachwirkungen des 4:4 bei den Tottenham Hotspur zu verarbeiten – und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen fragt man sich an der Stamford Bridge, wie es zu dem Remis nach dreimaliger Führung hat kommen können, zum anderen schlägt das Foul von Ashley Cole gegen Alan Hutton immer noch Wellen. Cole hat sich mittlerweile entschuldigt, dennoch ebbt die Diskussion gerade nach der schweren Verletzung von Eduardo über solche Tacklings nicht ab. Die FA wird aufgund der Tatsachenentscheidung von Referee Riley, der Cole nur mit gelb verwarnte, nicht gegen den Linksverteidiger der Blues ermitteln. In der Diskussion steht dabei auch Cole’s Verhalten gegenüber dem Referee, die FA plant laut Informationen des Guardian eine Art Kodex. Steve Coppell, Manager des FC Reading, geht darüberhinaus, fordert direkte Strafen für die Klubs, wenn sich Spieler nicht korrekt gegenüber dem Schiedsrichter verhalten.

Kommen wir aber nun zum Sportlichen. Acht Spiele finden am Samstag statt, der Sonntag kann dann ganz dem Meisterschaftsrennen gewidmet werden. Morgen stehen dann der Kampf um die internationalen Plätze und der Abstiegskampf auf dem Programm.

Tottenham Hotspur – FC Portsmouth
Premiere live ab 13h40; Kommentar: Markus Gaupp

Dass was die Spurs am Mittwoch im Nachholspiel gegen Chelsea abgeliefert haben, verdient größten Respekt. Für eine Mannschaft, deren Saison so gut wie gelaufen ist, sich so reinzuknien und nach drei Rückständen so eindrucksvoll zurückzukehren ist dies eine besondere Bestätigung der eigenen Leistungsfähigkeit. Der FC Portsmouth sollte also mehr als gewarnt sein. Für die Südküstler als Tabellensechster ist ein Sieg im Kampf um die UEFA-Cup Ränge von absoluter Dringlichkeit. Portsmouth muss auf Jermaine Defoe verzichten, der nach seinem Wechsel von den Spurs laut Klauseln im Vertragstext gegen seinen alten Verein nicht spielberechtigt ist. Im Sturm spielen also John Utaka neben Milan Baros. Zudem muss Portsmouth auf Sol Campbell, Muntari und Papa Bouba Diop verzichten. Das Team von Harry Redknapp kommt mit der Empfehlung von sechs Siegen aus den letzten sieben Pflichtspielen.

Newcastle United – FC Fulham
Mehr Abstiegsfight geht eigentlich nicht – oder anders formuliert. Wenn nicht jetzt, wann dann hat das Team von Kevin Keegan die Chance sich etwas aus der bedrohten Zone zu entfernen. Die Magpies können mit einem Sieg die 30-Punkte Marke knacken, aber auch Fulham braucht jeden Zähler im Abstiegskampf, könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an einen Nichtabstiegsplatz heranrücken. Newcastle gelang am Montag mit dem 1:1 bei Birmingham zumindest ein kleiner Achtungserfolg, der aber erst mit einem Sieg gegen Fulham so richtig wertvoll wird. Fulham hat seit 31 Ligaspielen auswärts nicht mehr gewonnen, zuletzt gab es aber einen Big Point mit dem 1:0 über den FC Everton. Beide Trainer können ihre beste Mannschaft aufs Feld schicken, einzig und allen Newcastles Torwart Shay Given fällt länger aus. Aber für die Magpies wird vor allem wichtig sein vorne wieder zielstrebiger und effizienter zu agieren.

Aston Villa – FC Sunderland
Die Ausgangslage für dieses Spiel ist schnell erklärt. Villa muss an Platz Sechs dranbleiben, Sunderland will sich von den Abstiegsplätzen entfernen, wenn es denn bloß so einfach wäre. Villa und Sunderland haben beide den Vorteil mal eine ganze Woche lang kein Spiel gehabt zu haben, zahlreiche verletzte Spieler konnten sich erholen und sind wieder fit. Die Trainer haben also die Qual der Wahl.

Bolton Wanderers – Manchester City
Gleiches gilt in etwa für die Partie im Reebok Stadium. Bolton ist zwei Punkte unter dem Strich bezüglich Abstiegszone, ManCity fehlen acht Punkte bis zu Platz Fünf, der für die UEFA-Cup Teilnahme berechtigt. Spannung also auch hier vor diesem Derby im Nordwesten. Die Wanderers hatten am Mittwoch noch ein Nachholspiel, bei dem sie im Old Trafford 0:2 unterlagen und einfach chancelos gegen die Red Devils waren. Die Punkte müssen dann eben schon gegen Manchester City her. Alles andere als eine einfache Aufgabe, vielleicht hilt den Wanderers ja, dass ManCity sich nicht so wirklich aus der Formkrise befreien konnte. Nur zwei Siege aus den letzten neun Spielen plus die akute Auswärtsschwäche setzen das Team von Sven Göran Eriksson unter Druck.

FC Reading – Birmingham City
Platz 15 gegen Platz 16, 28 Punkte gegen 27 Punkte, ein Sieg aus den letzten neun Ligapartien gegen einen Sieg aus den letzten 11 Spielen. Selbstvertrauen sieht anders aus vor dem direkten Duell zweier Abstiegskandidaten am Samstagnachmittag. Beide Trainer unterstreichen die Wichtigkeit dieses Spiels. Readings Coach Coppell: “Es ist sehr bedeutend für die Historie unseres Clubs. Es ist unbequem für uns, aber eben auch sehr bedeutsam.” Sein Pendant Alex McLeish stellt fest: “Es ist ein wichtiges Spiels, aber es ist kein must-win game, bevor wir es nicht auch gewonnen haben. Ich denke von Spiel zu Spiel. Alles andere macht keinen Sinn.” Das Hinspiel im Dezember war der erste Auftritt von McLeish bei Birmingham, seitdem gab es nur drei Siege in den letzten 16 Partien. Es ist ein ganz wichtiges Spiel.

Blackburn Rovers – Wigan Athletic
Wigan dürfte nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen – acht Punkte aus den letzten vier Spielen – erst einmal aus der gröbsten Abstiegsgefahr raus sein, dennoch sollte man sich unter dem Bewusstsein des schweren Restprogramms keine Nachlässigkeiten mehr leisten. Blackburn ist wohl raus aus dem Rennen für die internationalen Plätze. Dafür ist einerseits die Konkurrenz zu stark, andererseits hat man zuletzt auch nicht gut genug gespielt. Höhepunkt war die völlig unnötige Niederlage gegen West Ham United letzten Sonntag. Für Verstärkung soll jetzt demnächst der schweizer Nationalspieler Johann Vogel sorgen, der einen 2,5-Jahres Vertrag bei den Rovers bekommen hat.

FC Middlesbrough – Derby County
Das Team von Gareth Southgate ist ähnlich wie Wigan Athletic in der weniger bedrohten Abstiegszone. Da nimmt man ein Remis gegen den FC Arsenal auch gerne mit. Mit einem Sieg gegen Derby könnte man sich vorerst von allen Sorgen befreien. Das sollte Ansporn genug sein, zumal Derby nun nicht als die größte Hürde angesehen werden kann. Aber sowas ist ja manchmal am schwierigsten, zumal Derby letzte Woche gegen Manchester United durchaus eine ansprechende Leistung bot.

FC Everton – West Ham United
Premiere live ab 18h10; Kommentar: Marcel Meinert

Man hat dem FC Everton die Anstrengungen der letzten Wochen sehr sehr angemerkt. Nach dem Ausscheiden im Elfmeterschießen gegen den AC Florenz setzte es vergangenen Sonntag die Niederlage beim FC Fulham. Die eine Woche Pause kam dem Team von David Moyes also mehr als gelegen. Für die restlichen acht Spiele kann man sich also ganz auf die Premier League konzentrieren. Drei Punkte hinter Liverpool liegt man momentan auf Rang Fünf, hat aber auch sechs Punkte Vorsprung vor dem FC Portsmouth. Erste Bewährungsprobe gibt es am Samstagabend gegen West Ham United, die Blackburn zuletzt schlugen und damit Trainer Alan Curbishley wieder etwas den Druck nahmen. Die Toffees müssen auf Andy Johnson verzichten, Victor Anichebe wird ihn ersetzen. Auch Tim Cahill ist weiter fraglich. Everton gewann sieben der letzten 10 Heimspiele in der Premier League, West Ham gewann nach Weihnachten nur eines der sechs Auswärtsspiele. Damit dürfte auch die Favoritenrolle mehr als geklärt sein.

Manchester United – FC Liverpool
Premiere live Sonntag ab 14h20; Kommentar: Wolff Fuss

PREMIERE geht bereits fünf Minuten eher auf Sendung als sonst für den Super Sunday in der Premier League, der ganz im Zeichen des Titelkampfes steht. Die Red Devils gehen mit drei Punkten Vorsprung gegenüber Arsenal und fünf gegenüber Chelsea in den wohl wichtigsten Spieltag der Saison. Im Old Trafford ist es das Duell der Torjäger, Christiano Ronaldo gegen Fernando Torres. Und es ist das Duell der zurzeit erfolgreichsten Teams in der Premier League. Manchester United holte 16, Liverpool gar 18 Punkte aus den letzten sechs Pflichtspielen. Liverpool hat nur eines der letzten 14 Spiele verloren – und doch trennen beide in der Tabelle 11 Punkte, weil die Reds die Hinrunde verschlafen haben. Rio Ferdinand wird bei ManU fehlen, dafür kann wohl Torwart van der Sar wieder mitwirken. Liverpools Coach Benitez hat freie Auswahl, wird sein Team wohl unverändert gegenüber dem 2:1 gegen Reading.

FC Chelsea – FC Arsenal
Premiere live Sonntag ab 16h55; Kommentar: Marco “Ich bin nass geschwitzt” Hagemann

Bevor wir zum Spiel kommen, noch eine kleine Ergänzung. Ich habe das Spiel am Mittwoch von Chelsea in einer Kneipe in Köln geschaut, aber der Ton war trotz Kneipenatmosphäre und Jubel zweier Spurs-Fans neben mir gut hörbar. Respekt an Marco Hagemann für diese Kommentierung. Besser kann man das nicht machen. Damit meine ich nicht nur die Emotionen zuletzt, sondern auch die klare Aussage zum Foul von Ashley Cole. Bitte mehr davon, am besten gleich Sonntag, wenn es im Westen Londons zum Derby an der Bridge kommt. Und die Duelle beider Teams in den letzten Jahren waren eigentlich immer dramatisch. Chelsea kann mit einem Sieg an Arsenal vorbeiziehen und ist seit 77 Spielen in der Premier League zuhause ungeschlagen. Trotz des Remis gegen Tottenham liegt das Momentum in diesem Spiel ganz klar bei den Blues, die seit 13 Spielen in der Liga ungeschlagen sind und dabei neun Siege holten. Ganz anders zuletzt die Formkurve der Gunners mit zuletzt vier Remis. Das war einfach zu wenig. Avram Grant wird wohl mit Ballack und Lampard spielen, im Sturm wird Drogba wieder gegenüber Anelka vorgezogen. Interessant dürften dann vor allem die Duelle Fabregas-Lampard und Ashley Cole-Eboue werden. Trainer Wenger schraubt die Erwartungen vor dem Super Sunday etwas zurück, spricht nicht von einem “entscheidenen” Spieltag.

Ich werde trotz der familiären Verpflichtungen an Ostern soviel wie möglich live mitbloggen. Auch auf die Gefahr, dass man am Sonntag dann richtig nass geschwitzt ist. In diesem Sinne, einen guten Start in die Osterfeiertage.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Schreibpause

Sonntag, 16. März 2008 11:46

Ich bin ab Montag für ein paar Tage bei Freunden, Bekannten und in diversen Städten des Rheinlandes. Wenn alles klappt, lesen wir uns Karfreitag wieder mit der Preview zum 31. Spieltag der Premier League.

Bis dahin, eine schöne Zeit

Felix

Thema: Alltägliches | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Preview Premier League 30. Spieltag – Twisting Words

Freitag, 14. März 2008 21:58

Wir starten in die letzten neun Spieltage der Saison. Ich werde Ende März/Anfang April noch einmal drei Überblicke schreiben mit den Schwerpunkten Meisterschaftskampf, internationale Plätze und Abstieg, in dem ich auf die Restprogramme und die Stärken/Schwächen der Teams blicke. Aber da warte ich die nächsten drei Spieltage noch einmal ab, weil es in den nächsten zwei Wochen viele interessante Duelle gibt.

PREMIERE verwöhnt uns mit drei Spielen am Wochenende, obwohl man ohne Probleme fünf Spiele zeigen könnten. Man verzichtet auf das frühe Spiel am Sonntag und das brisante Monday Night Game. Und genau DAS ist der Grund, warum ich so sauer auf den Laden in Unterföhring bin. Da sitzen garantiert keine Fußballfans, die Ahnung von auch nur irgendeiner Liga haben. Denn dann wüsste man auch, dass man im April eigentlich das Derby aus Birmingham zeigen muss. Aber man verzichtet.

Wo wir gerade bei den Medien sind, müssen wir uns auch noch einmal kurz um West Ham United kümmern. Anknüpfend an meine Worte von Mittwoch hat Trainer Alan Curbishley sich noch einmal zur Wehr gesetzt. In einem Interview mit BBC Five Live beschwert sich Curbishley, die Medien haben seine Aussagen bewusst falsch wiedergegeben. “Ich habe ehrlich und offen gesprochen, aber meine Worte sind herumgedreht und in einen falschen Kontext gepackt worden.” Curbishley ruft die Medien dazu auf, wieder “realistisch” über West Ham United zu berichten. Die Kritik ist einerseits verständlich, denn von Aussagen, wonach West Ham sich um einen neuen Trainer kümmere, wie es diverse Zeitungen berichtet haben, ist angeblich nichts dran. Das hat die Klubführung dementiert. Andererseits zeigt es aber auch, dass die sportliche Situation bei West Ham United alles andere als bequem für den Trainer ist. Seit Anfang Januar hat man nur zwei Spiele gewonnen, gegen Fulham und Wigan. Was dabei ganz vergessen wurde. Vor einem Jahr machte man erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt sicher. Trotzdem war es dieses Jahr durchaus möglich, in die Regionen um die Plätze Fünf bis Acht vorzustoßen, wenn man ein bisschen mehr Ehrgeiz in allen Spielen gezeigt hätte. Was nützen Heimsiege gegen Manchester United und den FC Liverpool, wenn man gleichzeitig es nicht schafft gegen Birmingham und Wigan dreifach zu punkten.

Der 30. Spieltag ist jetzt eher wenig spannend. Drei Spiele stechen für mich heraus. Blöd, dass wir diese nicht sehen können. Obwohl es doch möglich wäre, zumindest bei zweien.

Derby County – Manchester United
Premiere live ab 15h55; Kommentar: Markus Gaupp

Wer den Auftritt der Rams am Mittwoch an der Stamford Bridge gesehen hat, der dürfte kein Prophet sein, wenn er einen Auswärtssieg von Manchester United vorhersagt. Alles andere wäre schon eine große Sensation. Manchester United könnte vorübergehend die Tabellenführung wieder übernehmen, weil Arsenal das Spätspiel am Samstag bestreitet. Zwei Zahlenspiele, die die Situation in diesem Duell klar machen. Derby hat nur sechs der letzten möglichen 69 Punkte geholt, der letzte Sieg datiert vom 17. September 2007. Manchester United hat schon 16 Mal in dieser Saison zu null gespielt, die letzte Auswärtsniederlage gab es Ende Dezember. Bei Manchester United steht Ben Foster im Tor, weil van der Sar verletzt ist und Kuszczak gesperrt.

FC Sunderland – FC Chelsea
Und ganz plötzlich ist der FC Chelsea London wieder im Titelrennen, ganz still und heimlich, dank individueller Klasse und auch durch Patzer der Konurrenz. Und Chelsea hat sowohl Arsenal als auch Manchester United noch daheim an der Bridge. Voraussetzung für eine klare Ansage an die Komkurrenz wäre aber ein Auswärtssieg beim FC Sunderland, der nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt ist. Für beide Teams also ein imminent wichtiges Spiel. Bei den Blues fehlt weiter Peter Cech. Ansonsten hat Avram Grant die Qual der Wahl. Chelsea ist seit 11 Spielen in der Premier League ungeschlagen.

FC Portsmouth – Aston Villa
Für mich ist es eines der drei reizvollen Duelle an diesem Wochenende. Beide haben unter der Woche gespielt. Portsmouth kam zu einem letztendlich mühvollen 4:2 gegen Birmingham City, Aston Villa musste sich mit einem 1:1 gegen Middlesbrough begnügen. Die aktuelle Form beider Teams zeigt also in leicht entgegengesetzte Richtung. Portsmouth könnte mit einem Sieg Villa überholen und auf Platz Sechs der Tabelle klettern. Pompey hat fünf der letzten sechs Spiele gewonnen, dabei viermal ohne Gegentor geblieben. Villa hat zwar auch nur eines der letzten acht Spiele verloren, zuletzt aber zweimal nur Remis gespielt.

FC Liverpool – FC Reading
Mal sehen, wie erfolgreich die Reds den Spagat zwischen europäischem Erfolg und Pflichtaufgabe in der Liga meistern. Bei Manchester United und Arsenal war das ja nur bedingt gelungen. Aber mit einem Fernando Torres on fire hat man die besten Argumente auf seiner Seite. Auch wenn der Rückstand der reds auf Arsenal nur noch 10 Punkte beträgt, sollte man sich an der Anfield Road doch vorerst um den Kampf für den vierten Platz kümmern. Man darf wieder vorlegen, weil Everton erst Sonntag spielt. Die Reds sind in der Erfolgsspur, haben fünf der letzten sechs Spiele gewonnen – und das mit attraktivem offensiven Fußball, was ja nun auch nicht die Regel unter Trainer Benitez ist.

West Ham United – Blackburn Rovers
Auch die Blackburn Rovers können mit einem Sieg nochmal in die Nähe der UEFA-Cup Plätze kommen, dabei müssen sie aber hoffen, dass Portsmouth oder Villa nur remis spielen. Für West Ham geht es, wie schon weiter oben kurz angeschnitten, vor allem darum die Fans wieder zufrieden zu stellen, die Medien zu besänftigen und sich mal wieder selbst zu bestätigen, dass man durchaus guten und leidenschaftlichen Fußball spielen kann.

FC Arsenal – FC Middlesbrough
Premiere live ab 18h10; Kommentar: Sven Schröter

Der Arsenal braucht drei Punkte und kann sich zu Beginn des Spiels erstmals seit einem Monat auf Tabellenposition Zwei sehen. Bei den Gunners fehlen Rosicky und Diaby, dafür kehren Van Persie, Kolo Toure und Eboue ins Team zurück, der Einsatz von Walcott ist fraglich.

FC Fulham – FC Everton
Für mich das zweite interessante Spiel des Wochenendes, weil beide punkten müssen verbunden mit der Frage, wieviel Kraft das Ausscheiden des FC Everton gegen Florenz gekostet hat. Fulham fehlen sechs Punkte bis zum rettenden Ufer. Die Toffees müssen weiterhin auf Tim Cahill verzichten.

Wigan Athletic – Bolton Wanderers
Kann Wigan Athletic den kleinen Aufwärtstrend fortsetzten? Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen, remis gegen Manchester City und den FC Arsenal. Und solche Punkte nimmt man im Abstiegskampf gerne mit. Und Bolton hatte eine schwere Reise nach Lissabon hinter sich. Mit einem Sieg kann das Team von Steve Bruce sich erstmal von den gröbsten Sorgen befreien.

Manchester City – Tottenham Hotspur
Premiere live, Sonntag ab 16h55; Kommentar: Andreas Renner

Es ist ein Spiel für die Statistik, mehr nicht. Man City’s Formkurve zeigt so dermaßend nach unten, dass man eigentlich nicht davon ausgehen kann, dass man längerfristig um den fünften Platz mithalten kann. Die Spurs kommem mit 120 Minuten Spiel aus Eindhoven nach Eastlands. Vielleicht kann ja Manchester City mal wieder Heimstärke demonstrieren.

Birmingham City – Newcastle United
Drittes tolles Spiel, nicht von der Spielstärke, sondern von der Brisanz. Leider hat PREMIERE das Spiel nicht im Programm. Newcastle weiter im freien Fall, Birmingham könnte mit einem Sieg an Newcastle in der Tabelle vorbeiziehen. Bei den Magpies kehren Viduka und Joey Barton wieder zurück. Montagabend, Flutlicht, die nächste Prüfung auswärts für Newcastle. Und Newcastle hat die zweitschlechteste Abwehr der Liga, haben aber auch nur drei Tore in den letzten sieben Spielen erzielt. Es hakt an allen Ecken und Enden.

Das soll es gewesen sein. Unter der Woche sind Chelsea und Manchester United bei Nachholspielen im Einsatz. Mehr dazu später.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Auslosung der Viertel – und Halbfinalspiele in der Champions League und dem UEFA-Cup

Freitag, 14. März 2008 12:39

AUSLOSUNG UEFA-CUP

Die Viertelfinalspiele

  • Bayer 04 Leverkusen – Zenit St. Petersburg
  • Glasgow Rangers – Sporting Lissabon
  • FC Bayern München - FC Getafe
  • AC Florenz – PSV Eindhoven

Die Halbfinalspiele

  • FC Bayern München/FC Getafe – Bayer 04 Leverkusen/Zenit St. Petersburg
  • Glasgow Rangers/Sporting Lissabon – AC Florenz/PSV Eindhoven

[14h18] Zunächst zwei Heimspiele für die deutschen Klubs, ein mögliches Duell könnte es im Halbfinale geben, sollten beide die machbaren Aufgaben erfolgreich überstehen. Ansonsten zwei weitere reizvolle Duelle mit Rangers-Sporting und PSV – Fiorentina. Zenit hatte schon Marseille rausgeworfen, Bayer muss also im Heimspiel vorlegen.

[14h13] Und vielleicht könnten die Kommentatoren von Eurosport einfach mal den Mund halten, wenn die Auslosung ist.

[14h00] David Taylor die Zweite. Wo sind meine Ohrenstöpsel? Das übliche Prozedere. Das Finale findet im Mai übrigens im City of Manchester Stadium statt.

[13h54] Für Bayern und Bayer sind da viele unbequeme Gegner dabei. Wobei ich am schwächsten die Rangers und Getafe einschätze. Aber Eindhoven und Florenz sind schon Gegner, die erstmal schlagen muss. Vielleicht gibt es ja ein bisschen Losglück und man hat das Rückspiel daheim. Dann dürfte für beide in der jetzigen Form einiges möglich sein.

[13h45] Weiter geht es gleich mit der Auslosung im UEFA-Cup. Auch hier das gleiche Prinzip. Jeder kann jeden treffen. Die Spiele finden am 03. und 10. April statt. Die Halbfinale finden am 24. April und 01. Mai statt. Alle Spiele gibt es einzeln live und in der Konferenz bei Premiere, Sat.1 hat das first pick und kann sich jeweils ein Spiel raussuchen. Sagen wir es mal so: Leverkusen Fans sollten, wenn sie kein Premiere haben, eine Sportsbar besuchen. Die Qualifizierten:

Glasgow Rangers
PSV Eindhoven
FC Bayern München
Bayer Leverkusen
Sporting Lissabon
AC Florenz
Zenit St. Petersburg
FC Getafe

AUSLOSUNG CHAMPIONS LEAGUE

Die Viertelfinalspiele

  • FC Arsenal London – FC Liverpool
  • AS Rom – Manchester United
  • FC Schalke 04 – FC Barcelona
  • Fenerbahce Istanbul – FC Chelsea London

Die Halbfinalspiele

  • FC Arsenal/FC Liverpool – Fenerbahce Istanbul/FC Chelsea London
  • FC Schalke 04/FC Barcelona – AS Rom/Manchester United

[13h27] Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es die Partie Arsenal gegen Liverpool dreimal (!!!) in einer Woche. Am 01./02. und 08./09. in der Champions League und am 05. April um 13h45 deutscher Zeit in der Premier League

[13h24] Beim Nachspiel wird auch live gebloggt

[13h22] Der Spielplan wird im Laufe des Nachmittags bekanntgegeben.

[13h20] Aber die Gunners haben auch gezeigt, dass sie im Rückspiel auswärts bestehen können. Sollte sich Chelsea durchsetzten, gibt es auf alle Fälle ein rein englisches Halbfinale, entweder Chelsea gegen Liverpool wie letzte Saison oder das Londoner Stadtderby. Sollte Schalke weiterkommen, müsste man wieder zuhause antreten.

[13h15] Ein englisches Duell gibt es dann also doch. Und das wird keine leichte Nummer für die Gunners gegen Liverpool. Losglück für Chelsea, die mit Fenerbahce den leichtesten Gegner haben. Schalke mit Außenseiterchancen gegen Barca. Die Partie AS Rom gegen Manchester United gab es sowohl schon in dieser Gruppenphase als auch letzte Saison im Viertelfinale. Unvergessen das 7:1 damals mit Wolff Fuss am Mikro. Wenn ich mal tippen würde, kommen Liverpool, Manchester United, Chelsea und Barcelona weiter.

[13h08] Schnusenberg ist auch da. Jetzt geht es gleich los.

[13h04] “Das ist nicht das letzte Mal, das sie von der UEFA das Wort Respekt hören.” So, ein kurzer Rückblick und ein Porträt der Mannschaften.

[13h00] Die üblichen Begrüßungsworte von David Taylor. Da kann man eigentlich auch jedes Mal ein altes Band einlegen. Noch vier Spiele für die Teams bis zu einem möglichen Finale in Moskau

[12h55] Also zumindest gegen Fenerbahce würde ich Schalke noch Chancen ausrechnen, ansonsten ist unter normalen Zuständen nach dieser Runde Schluss. Aber was ist schon normal? Mannschaften können über sich hinaus wachsen, Teams einen rabenschwarzen Tag haben. Es muss also ein bisschen was zusammenkommen, wenn Schalke ins Halbfinale einziehen will. Ein bisschen Losglück an erster Stelle.

[12h51] Zur TV-Situation. Da bleibt alles beim alten. Premiere überträgt live und in der Konferenz alle Spiele, Sat.1 im Rahmen von Champions TV ein Spiel am Mittwoch. Im Free-TV wird Schalke also noch mindestens einmal laufen.

[12h45] Besonders auf der Insel schaut man mit Spannung nach Nyon. Die acht Teams, die sich qualifiziert haben, sind:

FC Arsenal
FC Barcelona
Manchester United
FC Chelsea
FC Liverpool
Schalke 04
AS Rom
Fenerbahce Istanbul

Es gibt jetzt keine Einschränkungen bei der Auslosung mehr. Jeder kann gegen jeden spielen. Das zuerst gezogene Team hat im Hinspiel Heimrecht. Möglich wäre also, dass alle vier englischen Teams die vier anderen Mannschaften zugelost bekommen. Möglich wären aber auch zwei rein englische Duelle. Gespielt wird am 01./02. April und die Rückspiele sind eine Woche später am 08./09. April.

[12h38] Moin Moin. Auslosungen finde ich ja immer spannend. Um 13h00 zunächst die Champions League, um 14h00 dann der UEFA-Cup. Eurosport überträgt live, zudem gibt es einen Livestream bei uefa.com

Thema: Champions League, Fußball, Live-Blog | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Zitat des Tages: Donnerstag, 13. März 2008 – Hässlich, aber erfolgreich

Donnerstag, 13. März 2008 12:24

“Die Art, wie wir uns hier durchgekämpft haben, war vielleicht das Hässlichste, was wir je getan haben, aber möglicherweise auch das Beste.”
Rick Adelman, der Coach der Houston Rockets nach dem 83:75 bei den Atlanta Hawks

Hässlich, aber erfolgreich also das Fazit von Coach Adelman. Und morgen fragt ehe keiner mehr danach, was bleibt ist der Erfolg. Denn der Auswärtssieg bei den Atlanta Hawks war der 20. Sieg in Folge für die Houston Rockets – und das in Abwesenheit ihres Stars Yao Ming, der bis zum Saisonende wegen einer Verletzung fehlt. Houston ist damit auf Platz Drei was die längsten Siegesserien in der NBA History angeht zusammen mit den Milwaukee Bucks, einzig und allein die Los Angeles Lakers haben mit 33 Siegen in Folge in der Saison 1971/72 wohl einen Rekord für die Ewigkeit gesetzt. Seit 36 Jahren hat also erstmals wieder ein Team eine Serie von 20 Siegen hingelegt. Am Freitag hat man Charlotte zuhause als nächsten Gegner. Dort kann man dann die Serie auf 21 Siege ausbauen, bevor es dann Sonntag zu den LA Lakers geht. Houston ist mittlerweile auf den zweiten Platz der Western Conference vorgestoßen. Hässlich spielen kann so erfolgreich sein.

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Der Vollständigkeit halber

Donnerstag, 13. März 2008 12:12

Falls es Werder Bremen heute Abend doch noch schaffen sollte gegen die Glasgow Rangers ins Viertelfinale des UEFA-Cup einzuziehen, wäre es das fünfte Wunder an der Weser. Die sieben Weltwunder holen wir bestimmt noch ein. In diesem Sinnne, kräftig Daumen drücken. Und wenn es nicht klappt, heben wir uns die Wunder eben für später mal auf.

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Egoistische Anwohner verhindern den Traum vom perfekten Stadion

Mittwoch, 12. März 2008 17:41

Um den Stadionausbau von Werder Bremen gab es in den letzten Monaten viele Diskussionen. Anwohner der Pauliner Marsch waren gegen jegliche Bauarbeiten und fürchteten eine “Verschandelung des Stadtbildes”, falls das Stadion einen weiteren Tribünenrang bekommen hätte. Werder Bremen wollte von Beginn an diesen Schritt, ein reines Fußballstadion mit 50.000 Plätzen. Doch da machten die Anwohner nicht mit, man leitete eine Klage beim Oberlandesgericht ein. Die mussten nun die einzelnen Bestandteile juristisch abwägen. Doch bevor überhaupt ein Urteil gesprochen wurde, hat Werder die Handbremse gezogen und gesagt: Wir machen einen halben Stadionumbau, verzichten auf den neuen Tribünenrang und belassen es bei einem Heranrücken der Plätze an das Spielfeld. Die ganzen juristischen Auseinandersetzungen hätte man sich also sparen können. Man ist jetzt zumindest im Verhältnis zwischen Werder und den Anwohnern dort, wo man schon vor einem Jahr war. Die Justiz wurde angeschmiert, die Anwohner freut es, und Werder sieht sich in seinem Kurs der finanziellen Konsolidierung bestätigt.

Denn jetzt sind die hohen Stahlpreise schuld. Werder hätte nach Angaben von Aufsichtsratschef Lemke bei einer Vergrößerung der Kapazität auf 50.000 Plätze rund ascht Millionen mehr aufbringen müssen, weil die Stahlpreise im letzten Jahr gestiegen seien. Dieses finanzielle Risiko wollte man aber nicht eingehen. Wenn man jetzt böse ist, könnte man sagen, dass Carlos Alberto den Ausbau des Stadions verhindert hat. Aber soweit wollen wir nicht gehen. Ich finde, man hat damit die einzigartige Chance vertan die Marke Werder Bremen noch attraktiver zu machen. Was ich mich frage, ist, ob es wirklich daran gescheitert ist, dass man die acht Millionen nicht ausgeben wollte. Denn man hätte durch die größere Kapazität auch mehr Einnahmen durch Ticketverkäufe bekommen. In ein, zwei Jahren wären die Ausgaben doch wieder gedeckt.

Jetzt muss Werder Bremen ganz alleine 60 Millionen in den Stadionausbau stecken. 68 Millionen Euro waren zu riskant. Die Einnahmen werden zudem durch Sponsoren und mehr Logen gedeckt. Wie das ganze genau später ausschauen soll, hat Werder-Geschäftsführer Manfred Müller bei Radio Bremen TV erklärt:

“Es bleibt dabei, dass die Bremer Arena ein reines Fußballstadion wird. Zukünftig wird es allerdings keine West- und Ostkurve mehr geben, sondern eine West- und Osttribüne, beiden Kurven werden begradigt und direkt an den Spielfeldrand herangezogen. Dahinter entsteht unter anderem Platz für neue attraktive Logen. Auch die beiden Haupttribünen rücken bis an den Rand des Spielfeldes.”

Werder hat es also nicht leicht. Das Stadion steht an der falschen Stelle, die Anwohner in der Pauliner Marsch sind Werder-Hasser und sorgen sich um das Stadtbild Bremens (die Altstadt ist mehrere Kilometer entfernt vom Stadion) und die Politik kann auch kein Geld geben, weil man nichts hat. Und an die Erfolge und den Status, den Werder der Hansestadt gegeben hat, denkt in diesem Moment keiner. Dass der Verein jetzt kein großes Risiko mehr eingehen will, ist bedauerlich, aber auch nachvollziehbar. Doch wenn man schon vor einem Jahr in der Pauliner Marsch einen Ausbau akzeptiert hätte und sich nicht ständig auf irgendwelchen egoistischen Eigeninteressen ausgeruht hätte, dann wäre das alles viel schneller über die Bühne gegangen – und die Stahlpreise wären auch nicht zu hoch.

Ich bin dafür, dass man den Anwohnern in der Pauliner Marsch einfach beim nächsten Mal Ohrenschützer vorbeibringt. Ich weiß sehr wohl, dass seit 100 Jahren Bauten in Peterswerder verboten sind. Aber vielleicht kann man ja auch mal ein bisschen fortschrittlicher zeigen und nicht auf das Mittelalter beruhen. Bei 50.000 Zuschauern wäre das ja auch so viel lauter als würden 42.000 Zuschauer zum Stadion laufen. Dann zieht doch alle weg.

Schade, dass ein paar Einzelinteressen ein solches Projekt so lange verzögert haben, dass es jetzt nicht mehr auf soliden Füßen steht. Ganz Bremen dankt ihnen.

Links:
Buten un Binnen – Werders Rolle rückwärts
Buten un Binnen – Hinwendung zum Champagner-Fußball
Pressemitteilung von Werder Bremen
Nordwestradio – Wie geht es weiter beim Stadionausbau?

Na mal schauen, ob es wirklich zu mehr Champagner-Fußball kommt. Es soll mehr Logen geben, aber nicht mehr Steh- oder Sitzplätze für die üblichen Fans. Und die Erhöhung der Ticketpreise hat man seitens Werder Bremen auch nicht ausgeschlossen. Wer da jetzt Böses denkt…

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Das Dorf mit Straßenbahnanschluss bekommt ein neues S-Bahn Netz

Mittwoch, 12. März 2008 10:02

Von Bremen wird ja gerne als “Dorf mit Straßenbahnanschluss” gesprochen, ab 2010 sollte man die Bezeichnung zumindest ein bisschen einschränken. Denn der Großraum Bremen bekommt ab 2010 ein neues S-Bahn Netz, mit neuen Linienläufen und neuen Fahrzeugen. Seit 2003 wurde viel über eine neue Linienführung diskutiert, teilweise gab es sogar Gedanken, die S-Bahnen ins Straßenbahnnetz nach dem Modell Karlsruhe einzubinden. Dann wäre das mit dem Dorf endgültig verflogen, aber das wären Investitionen gewesen, von denen aufgrund Bremens Schuldenstand sicherlich nur unter der Bettdecke geträumt wurde. Also bleibt fast alles beim Alten, zumindest was die Linienführung betrifft. Vier Linien sollen ab 2010 auf die Strecke gehen:

  • S1: Bremerhaven Lehe – Bremen Hauptbahnhof – Twistringen
  • S2: Bremen Hauptbahnhof – Oldenburg – Bad Zwischenahn
  • S3: Bremen Hauptbahnhof – Nordenham
  • S4: Bremen Farge – Bremen Vegesack – Bremen Hauptbahnof – Verden

Die Strecke von Farge nach Verden wird erst 2011 mit der S-Bahn bedient. Teilweise wurden die Strecken über die bisherige Linienführung verlängert, möglich macht das die Kooperation mit Niedersachsen. Zwischen Vegesack und Bremen Hauptbahnhof gibt es im Berufsverkehr einen 15 Minuten-Takt.

Das Interessant kommt eigentlich erst jetzt. Die neuen vier S-Bahn Linien werden nicht mehr von der Deutschen Bahn bedient, sondern von einem privaten Eisenbahnunternehmen, der NordWestBahn, die jetzt schon die Strecke von Bremen über Delmenhorst nach Osnabrück bedient. Die DB Regio AG hatte sich ebenfalls für die Ausscheibung beworben, hat aber im Nahverkehr mal wieder den Kürzeren gezogen. Leider gibt es keinerlei Infos jetzt darüber, warum gerade die NordWestBahn den Zuschlag bekommen hat. In der Ausschreibung für das neue S-Bahn Netz waren folgende Bedingungen seitens der Landes-Nahverkehrsgesellschaft gestellt:

  • Einführung einer neuen Fahrzeugflotte
  • Zugbegleitpersonal in allen Zügen ab 21h00
  • Videoüberwachung in allen Fahrzeugen
  • Einprägsames Taktsystem mit Verstärkerzügen im Berufsverkehr

Das Modell der NordWestBahn war vom Angebot und Preis wohl das Beste. Ich kann mir schon vorstellen, dass die DB AG da einige Sachen nicht akzeptiert hätte. Gerade die Vetaktung ist der DB ein Auge. Denn in den Zeiten besonders am Wochenende oder zur Vormittagszeit werden bis jetzt die Takte seitens DB Regio wieder vergrößert, bevor es dann nachmittags wieder mehr Fahrten gibt.

Bremen und Niedersachsen haben jetzt noch die Aufgabe sich um neue Fahrzeuge zu kümmern. Den Rest übernimmt die NordWestBahn. Und die Deutsche Bahn zieht sich immer weiter zurück aus dem Nahverkehr. Mehdorn und sein Prestige kann man halt nur noch mit Schnellfahrstrecken zwischen großen Metropolen zeigen. Aber wenn es schon nicht möglich ist einen RE nach der Ankunft in Bremen vor der Rückfahrt nach Hannover einmal zu putzen, dann weiß man, wo die Prioritäten liegen. Und mit den Privatbahnen, also Metronom und Nordwest Bahn, hat man mehr als gute Alternativen.

Interessant auch eine Ausssage, die die Landesnahverkehrsgesellschaft in der Pressemitteilung gemacht hat:

Mit der Ausschreibung der Regio-S-Bahn Bremen/ Niedersachsen steigt der Anteil der im Wettbewerb vergebenen Leistungen im Bereich der LNVG auf über 50 % und in Bremen auf ca. 80 %. In den Folgejahren sollen die SPNV-Ausschreibungen kontinuierlich fortgesetzt werden. Die nächsten großen Wettbewerbsnetze werden dann schon 2009 ausgeschrieben.

Das ist dann vor allem die Paradestrecke der DB in Niedersachsen, Hannover-Bremen-Oldenburg-Norddeich. Wenn es der DB auch hier zu schade ist, ein vernünftiges, verbessertes Angebot auf die Beine zu stellen, bete ich, dass der Metronom auch ab 2011 diese Route bedient. In Bremen gibt es dann nur noch Fernzüge der Deutschen Bahn AG.

Quelle:
Pressemitteilung der Landesnahverkehrsgesellschaft

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Preview Premier League Nachholspiele des 29. Spieltags

Dienstag, 11. März 2008 23:42

Drei der vier Spiele des 29. Spieltages, die aufgrund des FA-Cups am Wochenende nicht ausgetragen wurden, werden am heutigen Mittwoch nachgeholt. Einzig und allein die Partie Bolton gegen Manchester United wurde auf die kommende Woche Mittwoch verlegt, weil die Wanderers am Donnerstag bei Benfica Lissabon um den Einzug ins Viertelfinale des UEFA-Cup kämpfen.

Bevor wir auf die drei Spiele schauen, möchte ich noch gerne auf eine Story hinweisen, die bei West Ham United für Schlagzeilen zu Beginn der Woche sorgte. Am Sonntag veröffentlichte der Observer, die Schwesterausgabe des Guardian, einen Bericht über West Ham United, in dem genauer auf die Rolle von Trainer Alan Curbishley geschaut wurde. Kurz zum Sportlichen: West Ham steht in der Grauzone der Liga, zu schlecht für Europa, zu gut für den Abstieg. Der Observer will nun aus sicheren Quellen erfahren haben, dass West Ham versucht einen Nachfolger für Alan Curbishley zu finden, wohl aber erst zu Beginn der neuen Saison. Curbishley wurde darüber angeblich informiert. Der Klub dementierte zunächst die Meldungen. Die Gründe für einen möglichen Rausschmiss nach Ende der Saison sollen vor allem daran liegen, dass Curbishley nicht genug die Spieler inspiriere und somit der eigentlich mögliche Gang Richtung Europa nicht versucht wurde. Obwohl West Ham nur acht Punkte hinter Platz Sechs liegt, scheint man sich schon aufzugeben haben und bekommt jetzt regelmäßig eine Abfuhr, wie beim 0:4 gegen Tottenham und Chelsea. Vor allem die lässige Einstellungen der Spieler brachte die Fans auf die Palme. Mal sehen, wie diese Story weitergeht. Der ehemalige Verteidiger von West Ham, Julian Dicks, hat unterdessen Curbishley unterstützt und kritisiert die Spieler. Mal sehen, wie diese Story weitergeht.

Der erste Teil des 29. Spieltages ging am Samstag und Sonntag über die Bühne. Liverpool bestätigte seinen Aufwärtstrend gegen ein ganz schwaches Newcastle, Reading holte einen enorm wichtigen Sieg gegen Manchester City, die sich immer mehr vom Kampf um Europa verabschieden. Fulham verdiente sich einen Punkt beim 1:1 in Blackburn. Am Sonntag zog im Kampf um Platz Vier der FC Everton nach und gewann mit ein bisschen Glück 1:0 beim FC Sunderland. Andy Johnson traf seit langer Zeit mal wieder für die Toffees. Arsenal verpasste sich abzusetzten und kam in Wigan auf einem Acker nur zu einem 0:0. Nach der gloreichen Nacht von Mailand kam die Ernüchterung von Wigan. Tottenham besiegte West Ham 4:0, in einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, und dann vor allem die eigene Einstellung zählt. Gegen Ende der Saison kristallisieren sich also immer mehr drei Schwerpunkte von Interesse heraus. Der Kampf um die Meisterschaft mit Arsenal, Manchester United und evtl. auch den FC Chelsea, der Kampf um Platz Vier mit Liverpool und Everton sowie die internationalen Plätze plus der Abstiegskampf, in dem noch acht Teams ums Überleben kämpfen. Und weil jetzt Chelsea und ManU ausgeschieden sind, und der Sieger des FA-Cup in den UEFA-Cuo kommt, muss man jetzt schon Fünfter werden in der Premier League für die direkte Qualifikation. Zu den Spielen am Mittwoch:

Aston Villa – FC Middlesbrough
Das Team von Gareth Southgate hatte im FA Cup nach dem Ausscheiden von Chelsea und Manchester United die große Chance ins Finale zu kommen, doch man verlor nach enttäuschender Leistung gegen Cardiff City. Und jetzt steht der nächste Brennpunkt bevor. Im Kampf gegen den Abstieg reist man jetzt in den Villa Park. Zwar steht man mit 29 Punkten momentan vier Punkte vor den Abstiegsplätzen, aber die nächsten Gegner heißen eben Villa, Arsenal, Derby, Chelsea und Manchester United. Da kann man dann mal eben nicht die Punkte als selbstverstänlich einkalkulieren. Villa kann mit einem Sieg die Verfolger auf Distanz halten.

FC Portsmouth – Birmingham City
Das Team von Harry Redknapp kommt mit ganz viel Selbstbewusstsein ins Spiel nach dem Erreichen des Halbfinals im FA-Cup. Jetzt heißt es aber auch in der Liga Anschluss an Platz Sechs zu halten. Dazu muss auf alle Fälle ein Sieg her gegen Birmingham, die als momentan Tabellensiebzehnter aber eigentlich auch nicht ohne Punkt die Südküste verlassen dürfen. Bei Pompey spielt Jermain Defoe wieder im Sturm, bei Birmingham fehlen weiter Olivier Kapo und Steven Taylor. Seit dem 02. Dezember hat Birmingham nicht mehr auswärts gewonnen. Damals hieß es 3:2 bei den Tottenham Hotspur.

FC Chelsea – Derby County
Premiere live ab 20h55; Kommentar: Markus Gaupp

Auch die Blues erlebten ihren kleinen FA-Cup-Albtraum und schieden verdient gegen den Zweitligisten Barnsley aus. Aber so ganz unverhofft greift man jetzt wieder ins Rennen um die Meisterschaft ein. Man hat zurzeit acht Punkte Rückstand auf den FC Arsenal, abe auch zwei Spiele weniger. Siege vorausgesetzt kann man den Abstand also extrem verkürzen. Die erste Bewährungsprobe steht dann morgen an der Stamford Bridge vor der Tür. Und Bewährungsprobe ist eigentlich schon fast zu hoch gegriffen, Pflichtaufgabe trifft es besser. Denn mit Derby County kommt nun nicht gerade der Schrecken an die Bridge, zumal der FC Chelsea jetzt seit mittlerweile 76 Spielen hintereinander zuhause nicht verloren hat. Und warum dann ausgerechnet gegen Derby. Die Blues müssen weiter auf Peter Cech verzichten, ansonsten hat Avram Grant freie Wahl. Lampard und/oder Ballack, Anelka und/oder Cole und/oder Drogba. Solche Probleme hat nicht jeder. Auch wenn es rechnerisch noch nicht bestätigt ist, darf man Derby County gerne schon als Absteiger anerkennen. Falls man weiter in dem Rhythmus seine Punkte holt wie bisher, ist man am 33. Spieltag weg vom Fenster. Und nach der Aufgabe gegen Chelsea empfangen die Rams dann Manchester United. Man darf nur noch Spielverderber sein, mehr aber auch nicht. Derby hat nur sechs von möglichen 66 Punkten geholt seit dem letzten Sieg gegen Newcastle im September, und auswärts hat man erst fünf Tore auswärts erzielt. Wie geht es dann weiter bei Derby County? Nach den Vorstellungen von Trainer Paul Jewell hat er das Recht auch in der Zukunft weiter bei Derby angestellt zu sein. Doch da ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen. Mit guten Leistungen gegen Chelsea und Manchester United würde man natürlich gute Argumente sammeln.

Die Vorschau auf Spieltag 30 gibt es dann am Freitagabend.

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