Beiträge vom April, 2008

Der Playoff-Krieger und seine nicht vorhandene Armee

Mittwoch, 30. April 2008 7:43

“We didn’t play well enough to win this series,” sagte ein enttäuschter Dirk Nowitzki nach dem Playoff-Aus der Dallas Mavericks. Das Team aus Texas verlor Spiel 5 im Viertelfinale der Western Conference bei den New Orleans Hornets mit 94:99. Das Ergebnis sieht enger aus als der Spielverlauf es vielleicht erwarten lässt. Die Mavericks spielten wieder eine äußerst bescheidene erste Hälfte, konnten am Ende zwar eine kleine Aufholjagd starten, am Ende kam man noch mal auf 94:97 ran, doch vertendelte bei Ballbesitz den eigenen Angriffszug. Auch diese fünfte Partie der Dallas Mavericks in den Playoffs 2008 offenbarte wieder alle spielerischen Schwächen dieser Saison. Bezogen auf Spiel 5 sprechen die Zahlen des Matches einfach nicht für ein funktionierendes und gut organisiertes Team in den Playoffs, das Chancen auf den Titelgewinn hat. Nur 40% Trefferquote aus dem Feld, lediglich 25% von Downtown. Außer Dirk Nowitzki, der wirklich alles versuchte, hat sich kein Spieler der Dallas Mavericks gegen die Niederlage gewehrt. Der Würzburger kam auf recht gute 22 Punkte und 13 Rebounds – danach kam lange nichts. Hoffnungsträger, wie Jason Kidd und Josh Howard, wirken wie Fremdkörper in einem Spielberichtsbogen, wie Neulinge, die gerade versuchen in ihrem ersten Jahr ihre persönliche Wurfstatistik aufzubessern. Dagegen zeigten die Stars der New Orleans Hornets guten, effektiven und durchdachten Basketball. Man spielte wie ein Team, das dieses Spiel von Anfang an gewinnen wollte.

Zum zweiten Mal also in Folge scheiden die Dallas Mavericks in der ersten Runde der Playoffs aus, letztes Jahr gegen die Emporkömmlinge von den Goldon State Warriors, diesmal gegen das zweitbeste Team der Western Conference in der regular Season. Im Prinzip ist ein Ausscheiden gegen die Hornets kein Beinbruch, allerdings darf dies nicht der Art und Weise wie bei den Mavs geschehen. Was wurde nicht alles geschrieben vor den Playoffs, die Mavs hätten eine reale Chance gegen die Playoff-unerfahrenen Hornets. Nur hat dabei keiner berechnet, dass auch die Mavericks ihre besten Leistung zeigen müssen. Und dies war eben nicht der Fall. Insbesondere Spiel 1 und 4 waren negative Schlüsselerlebnisse. Zum Auftakt lag man n New Orleans lange in Führung und gab dann ein sicher geglaubtes Spiel aus den Händen, in Spiel 4 vor eigenem Publikum zeigte man eine erschreckende Vorstellung. Spätestens da wurden alle Schwächen dieser Mannschaft aufgelegt. Schwächen, die auch vergangene Nacht nochmal deutlich auferlegt wurden.

Wie also weiter bei den Dallas Mavericks? Die Dallas Morning News schreiben: “There is no debate now. One early vacation is a fluke. Two is a trend nobody in the organization wants to accept. Failing to get out of the first round for the second consecutive season is a clear sign of how far the team has fallen.” Die Medien in Texas haben sich also auf die Mannschaft eingeschossen. Dass Trainer Avery Johnson eine Zukunft bei den Texaner hat, ist ausgeschlossen. Marc Cuban hat aber nicht nur die Aufgabe einen neuen Trainer zu finden, sondern auch die Pflicht ein neues Team aufzustellen. Denn in dieser Zusammensetzung gewinnen die Mavericks keinen Blumentopf mehr. Außer Dirk Nowitzki konnte kein Spieler gute Leistungen dauerhaft in den Playoffs zeigen, inbesondere in den ersten drei Spielen zeigte der Deutsche fantastische Leistungen, was lokale Medien zum Anlass nahmen, ihn als “Playoff-Krieger” zu titulieren. Die Playoffs haben aber auch gezeigt, dass ein Playoff-Krieger ohne eine vernünftige Armee keine Chance hat. Jason Kidd konnte in keiner Playoff-Partie sein in ihn gesteckten Hoffnungen erfüllen, Josh Howard war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und dann war dann eben auch die Komponente Avery Johnson, begann die ersten beiden Spiele mit dem erfahrenen Jarry Stackhouse in der Starting Five, was nicht den erwünschten Effekt gab. Spiel 3 in Dallas füllte dann Jason Terry diese Position aus und tat dies ganz fantastisch. Allerdings eben nur in Spiel 3. Gestern bekam Jarry Stackhouse wieder mehr Spielzeit und verabschiedete sich mit zwei technischen Fouls vorzeitig aus dieser Partie. Wenn es eines Sinnbildes brauchte, dann war es dieser Abgang stellvertretend für das ganze Team.

In der Western Conference haben neben den New Orleans Hornets die San Antonio Spurs (4-1 gegen die Phoenix Suns) das Halbfinale erreicht. Ebenso qualifiziert sind die Los Angeles Lakers. In der vierten Partie führen die Utah Jazz 3-2 gegen die Houston Rockets, die Texaner konnten aber vergangene Nacht verkürzen. In der Eastern Conference sind die Orlando Magic als bisher einziges Team qualifiziert. Cleveland führt gegen die Wizards 3-1, Detroit gewann Spiel 5 gegen die Philadelphia 76ers und führt jetzt 3:2 in der Serie. Und zwischen den Boston Celtics und den Atlanta Hawks steht es 2:2, Spiel 5 ist in der kommenden Nacht.

Nochmal kurz zurück zu den Dallas Mavericks. Dirk Nowitzki gab zu Protokoll: “We didn’t play well enough to win this series.” Aus neutraler Sicht kann man auch sagen, dass seine Mitspieler nicht gut genug waren. Die zweite Enttäuschung in Folge. The Same Procedure every year? Hoffentlich nicht. Also auf ein Neues in den Playoffs 2009, wenn sie denn erreicht werden. Schönen Urlaub.

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Zitat des Tages: Dienstag, 29. April 2008 – Svennie ist nicht gut genug für ManCity’s Welt

Dienstag, 29. April 2008 23:18

“That’s the way that it’s looking – believe me I don’t know, I am just giving an answer and a reasonably formed opinion – it’s looking odds against. It’s just developments over the last couple of days. If Dr Shinawatra was going to give his ringing support we would have heard it over the last couple of days.” Athole Still, Berater von Sven Göran Eriksson, gegenüber dem Guardian.

“I had a meeting with Dr Thaksin and his people on Sunday morning and at this moment, with two games to go in the season, I don’t want to make any comment about that.” Sven Göran Eriksson zu seiner aktuellen Lage als Trainer von Manchester City.

Die BBC meldet heute morgen, dass der Schwede nach der Saison nicht mehr länger Trainer bei Manchester City ist. Der thailändische Besitzer des Teams sei mit der sportlichen Leistung des Teams nicht zufrieden. Tja, und so können sich die Zeiten dann ändern. Mit der Verpflichtung des Schweden im letzten Sommer installierte man in Eastlands einen 5-Jahres-Plan um die Mannschaft in die Top Four der Premier League zu führen. Jetzt ist dieser Plan ad acta gelegt worden. Trotz einer teils tollen Hinrunde und einer unglaublichen Heimstärke wird Svennie nicht mehr länger Trainer sein. Zuletzt gab es zwar nur vier Siege aus 15 Spielen, am Wochenende dann die doch eher peinliche Niederlage gegen den FC Fulham. Aber Fakt ist auch, dass Manchester City immer noch eine der besten Saisons seit langem absolviert. Dementsprechend stieß die Entscheidung bei Fans, Journalisten und Trainerkollegen auch auf viel Kritik. Manchester City hat aber kein Heimspiel mehr, ein richtiges Verabschieden von den Fans ist dem Svennie dann auch nicht mehr gegönnt. Es geht noch zum FC Liverpool und nach Middlesbrough.

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Manchester United oder der FC Barcelona – Gesucht wird der erste Finalist für Moskau

Dienstag, 29. April 2008 10:05

Heute Abend steht dann der europäische Fußball wieder im Mittelpunkt. Im Old Trafford kommt es zum Rückspiel im Habfinale der Champions League zwischen Manchester United und dem FC Barcelona. Beide Teams am Wochenende mit Niederlagen in der Liga, Manchester bei Chelsea und Barca bei La Coruna. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Red Devils es nicht schaffen ins Finale einzuziehen, aber vielleicht können die Katalanen ja ein rein englisches Finale verhindern. PREMIERE überträgt ab 20h15 mit Dieter Nickles und dem Kaiser, Kai Dittmann kommentiert. Ich werde ab 20h00 live mitbloggen.

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Des einen Freud, des anderen Leid – West Brom vor dem Aufstieg und Southampton immer noch am Abgrund

Dienstag, 29. April 2008 9:52

Erstmal möchte ich was anderes loswerden. Ich frage mich jedes Mal, was es für ein journalistischer Stil ist, wenn man schreibt, ein Team sei so gut wie aufgestiegen. Also entweder man ist aufgestiegen, oder man ist eben nicht aufgestiegen. Warum schreibt man nicht, dass ein Team kurz vor dem Aufstieg stehe. Na klar gibt es auch mal extreme Fälle, wo es nur noch theoretisch möglich ist, dass der Aufstieg oder die Meisterschaft verhindert wird. Aber die Formulierung “so gut wie” ist einfach fürchterlich, finde ich.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Die Championship, die zweite englische Liga, bliebt weiter ein Spannungsfeld, im Kampf um den Aufstieg in die Premier League als auch im Vermeiden eines Abstieges in die League One. Kommenden Sonntag findet der letzte Spieltag der regulären Saison statt. Ich werde am Donnerstag noch einmal genauer darauf blicken. Gestern Abend fand das letzte Spiel des 45. Spieltages statt. West Brom konnte mit einem Sieg den Aufstieg in die Premier League perfekt machen, Southampton brauchte ebenfalls drei Punkte um die Abstiegsplätze zu verlassen. Am Ende hieß es nach einem guten Spiel 1:1, was zudem für Southampton etwas schmeichelhaft war, weil West Bromwich Albion die besseren Chancen hatte.

Heißt konkret, dass West Bromwich Albion kurz vor dem Aufstieg steht. Man hat ein Spiel vor Saisonende drei Punkte Vorsprung auf den dritten Platz plus das um 12 Tore bessere Torverhältnis gegenüber Hull City. Für die Baggies ist damit ein Traum fast vor der Erfüllung. Letztes Jahr musste man in die Playoff-Qualifikation, beherrschte im Finale Derby County, verlor aber mit 0:1. Damals waren das Umfeld und die Spieler am Boden zerstört, jetzt kann man wieder von der großen weltweiten Fußballbühne träumen. Und alles haben sie Chris Bunt zu verdanken, der kurz nach seiner Einwechselung das sehenswerte 1:1 erzielte. Die Fans feiern schon den Aufstieg.

Ganz anders die Stimmung an der Sudküste Englands, beim FC Southampton. Mit einem Sieg hätte man die Abstiegsplätze verlassen, jetzt steht man auf dem ersten Abstiegsplatz mit dem deutlich schlechteren Torverhältnis gegenüber Leicester City. Man braucht am Sonntag also einen Sieg, hat den Klassenerhalt aber nicht mehr in eigener Hand. Dementsprechend enttäuscht war auch der Trainer der Saints, Nigel Pearson: “We are disappointed not to have won after going in front but the point gives us more of a fighting chance than if we had lost. It drags other teams back into the equation and applies pressure on them. If we perform like that on Sunday we have a great chance of winning our last game and hopefully staying up.” Nigel Pearson hofft für den letzten Spieltag auch noch einmal auf die Unterstützung der Fans. Für die Heiligen wäre ein Abstieg so ziemlich das schlechtere was passieren könnte. Man würde immer mehr von der Bildfläche verschwinden, vor drei Jahren spielte man noch in der Premier League und war 1992 Gründungsmitglied der höchsten englischen Spielklasse. Und jetzt steht man vor dem sportlichen und finanziellen Abgrund. Und in den lokalen Medien werden schon die Abschiedsgesänge angestimmt.

We had joy we had fun
We had scummers on the run
From tonight you can see
that the Saints are in div 3

Soweit ist es dann noch nicht, aber die Hoffnung ist nicht mehr wirklich groß. Es wird also ein spannender Spieltag am kommenden Sonntag. Mehr dazu dann am Donnerstag noch und in einem Live-Blog am Sonntag.

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Zitate des Tages: Montag, 28. April 2008 – Getretener Quark wird breit nicht stark

Montag, 28. April 2008 14:15

Heute ist kein unwichtiger Tag für die Große Koalition in Berlin. Am Abend steht die Tagung des Koalitionsausschuss auf dem Programm. Themen sind unter anderem die Teilprivatisierung der Bahn, Pendlerpauschale, der Gesundheitsfonds, die finanzielle Lage der Haushalte und die Erbschaftssteuer. Man könnte die Liste natürlich noch beliebig verlängern, denn wirklich Grundlegendes hat die Große Koalition in ihrer Regierungszeit noch nicht auf die Beine gestellt. Jetzt stehen aber eben die Themen auf der Agenda, die man immer brav vor sich hergeschoben hat, immer wieder vertagt hat, weil man keinen gemeinsamen Nenner fand/finden wollte. Jetzt muss aber in den meisten Fragen eine Einigung her, sonst dürfte vor allem auch das Ansehen von Angela Merkel wieder mehr in Richtung “Politikverwalterin” gehen statt wirklich Politik zu “machen”.

Doch stattdessen sich vernünftig und zielorientiert auf die Runde vorzubereiten, holen die Sozialdemokraten wieder ein Thema aus der Mottenkiste, wo man sich fragen muss, was das ganze eigentlich soll und ob es nicht dringendere Themenkomplexe gibt als die Dauerleier von den hohen Managergehältern. Die SPD möchte Managergehälter begrenzen, zudem sollen Managerabfindungen steuerlich absetzbar seien. Und die jetzt folgende Diskussion zeigt in aller Breite mal wieder die gesamte Schwäche unseres politischen Alltagsgeschäfts. Alle quatschen durcheinander, keine Partei hat eine einheitliche Postion. Mal eine kleine Auswahl von Zitaten.

Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD): “Das ist klassische Symbolpolitik, die gar nichts bringt.”

CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer: “Das ist ein Neidreflex der SPD. Sowas wird es mit uns nie geben.”

NRW-Arbeitsminister Josef Laumann (CDU): “Wir brauchen eine Gesellschaft, die zusammenhält. Und da sind Symbole auch wichtig.”

Brauchte es eines weiteren Beweises, dass die Große Koalition und ihre Parteien alles andere als eine homogene Gruppe sind bzw. es keine vernünftige Präsentation nach außen gibt? Warum muss jetzt wieder diese unsägliche Debatte stattfinden? Das hatten wir schon zigfach mit null Effekt. Ist die SPD schon so am Boden, dass es nur noch über Symbole und puren Populismus geht? Na dann, gute Nacht Marie für die nächsten Jahre.

Wie wäre es denn mal, wenn man heute zu wichtigen Entscheidungen im Koalitionsauschuss kommt? Und dann hätte ich da genug Themen für Berlins Spitzenpolitiker, die es alle mal wert sind diskutiert zu werden als diese Kaffeesatzleserei – Sicherung des Rentensystems ganz vorneweg. Das würde unser Gesellschaft helfen. Aber was bringt es der großen Masse, wenn Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zukünftig nicht mehr 60 Millionen Euro verdient, sondern vielleicht nur noch 10 Millionen Euro? Politik muss jenseits von Symbolen eine glaubwürdige, transparente und konsequente Politik anbieten. Der Koalitionsausschuss könnte heute Abend einen ersten Schritt setzen. Wenn nicht, kann man ja auch mal ganz symbolhaft den großen Parteien die Unterstützung entziehen.

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Was am Ende so übrig bleibt

Sonntag, 27. April 2008 23:56

So, erstmal willkommen an neuer Stelle und in etwas neuer Umgebung. Nachdem die letzten 10 Tage sehr stressreich und arbeitsintensiv waren und auch noch andere Baustellen sich auftaten, kann ich, wenn der heutige Montag so verläuft, wie ich mir das vorstelle, erstmal wieder drei Kreuze machen und viel entspannter und ruhiger in die nächsten Wochen starten.

Eigentlich hatte ich mit einem ruhigen Monatsausgang gerechnet, aber dann kam alles Schlag auf Schlag. Kollege wurde krank, ich musste zusätzlich die Vertretung übernehmen, nebenbei auch noch diverse andere Erledigungen am Leben halten – und blöderweise sind die Monate März und April ständig mit irgendwelchen Geburtstagsfeiern voll gepackt. Wenn ich morgen Abend nach hause komme und erstmal nicht nachdenken muss, was ich noch für den nächsten Tag vorbereiten muss, ist es wie eine innere Befreiung. Hoffentlich. Und blöderweise war das Wetter in den letzten Wochen dann am besten, wenn ich kaum Zeit für Freizeitaktivitäten hatte. Nicht mal an dieser Front gab es das nötige Glück, wobei ich mich nicht über die ganze Arbeit beschweren will. Sie kam in der Menge halt nur ungünstig. Fürs Bloggen blieb da wenig Zeit, obwohl ich gerne vor allem Chelsea-ManU gerne hier gebloggt hätte.

Jedenfalls hatte ich jetzt dank tatkräfitger Unterstützung und vielen Tipps (danke nochmal dafür an alle, die sich angesprochen fühlen möchten) mein Blog jetzt endlich auf einen eigenen Server gepackt. War doch etwas schwieriger als ich dachte, weil ich viele neue Begriffe und Hintergründe kennenlernte, von daher bin ich sehr sehr dankbar für die helfenden Hände. Gab es einen besonderen Grund dafür? Eigentlich nein. Wenn dann den, etwas unabhängiger zu sein und das Interesse mal etwas Neues auszuprobieren. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden. Mal schauen, wie das so weiterläuft. Und wer jetzt nachfragt, warum ich gerade in so einer Zeit, wo ehe schon viel Arbeit anstand, mich mit dem Umzug meines Blogs beschäftigt habe, dem sei gesagt, dass ich da auch keine Antwort drauf habe. Höchstens die, dass ich es schon viel eher machen wollte und immer verschoben habe. Quasi nach dem Motto “Wenn schon, denn schon” konnte ich das dann gleich miterledigen.

Meine Nachrichtenaufnahme der letzten 10 Tage bestand dann auch nur aus den Abendnachrichten und einem kurzen Blick durch die Blogszene. Und immer beschleicht mich das Gefühl in der Zeit, wo ich kaum Zeit habe für Nachrichten und Sport, dass ich unglaublich viel verpasse. Wenn ich jetzt aber zurückschaue auf die letzten Tage komme ich zu dem Schluss, dass soviel Wichtiges gar nicht passiert ist. Gut, Hillary Clinton und Barack Obama machen John Mc Cain immer mehr zum US-Präsidenten, Nowitzki ist jetzt ein Playoff-Krieger und Angela Merkel fragt sich sicherlich auch schon die ganze Zeit, was sie eigentlich bis September 2009 noch so machen soll. Und da war ja dann noch die Premier League, die jetzt mit voller Spannung auf die letzten zwei Spieltage einbiegt. Punktegleichstand im Meisterschaftsrennen und “4 aus 2″ die Formel für den Abstiegskampf. Und das noch viel schönere ist, dass ich an den nächsten zwei Wochenende mal nichts vor habe und mich ganz in Ruhe der Premier League widmen kann. Wenn ich mal eine Prognose wagen darf, dann wird Manchester United Meister und Fulham und Birmingham steigen ab. Aber dazu später mehr im Laufe der Woche.

Das Zitat des Wochenendes kommt vom Asisstenztrainer von Manchester United, Carlos Queiroz, der mit der Schiedsrichterleistung an der Stamford Bridge alles andere als zufrieden war:

“How can the referee not see that Ballack has jumped on Ronaldo? It must be necessary for a player to bring a gun and shoot one of our men in the box for us to get a penalty.”

In diesem Sinne einen schönen Wochenstart und eine angenehme Arbeitswoche.

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Schreibpause

Sonntag, 20. April 2008 18:55

Wohl bis einschließlich nächster Woche, weil ich momentan kaum Zeit für Freizeitaktivitäten finde und mit Arbeit von allen Seiten zugeschüttet werde. Wenn ich auf meinen Terminkalender für nächste Woche schaue, muss ich schon wieder ganz tief Luft holen. Ich hoffe aber, dass ich Dienstagabend die CL live mitbloggen kann. Versprechen möchte ich es aber nicht.

Wer ein bisschen Playoff-Atmosphäre aus der NBA schnuppern will, dem empfehle ich die immer sehr unterhaltsamen Live-Blogs im NBA-Blog.

Thema: Internes | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 35. Spieltag, FC Everton – FC Chelsea

Donnerstag, 17. April 2008 20:43

[22h57] Endstand FC Everton – FC Chelsea 0:1 Mir tun die Fans der Toffees leid, die jetzt extra aus Wales und Irland für so ein Spiel angereist sind. Und mal ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass der Fußballgott einen englischen Meister sehen will, der größtenteils einen Gurkenfußball spielt à la Mourinho in seinen schlechtesten Tagen. Trotzdem einen schönen Abend noch. Good Night.

[22h55] Tja, damit entstehen vorerst zwei neue Brennpunkte. Chelsea rückt wieder näher an Manchester United ran, die am Samstag in Blackburn spielen. Und Everton spürt jetzt den Atmen von Portsmouth und Aston Villa, falls die am Sonntag gewinnen sollten. Villa gegen Birmingham City im Stadtduell, Portsmouth gegen Manchester City.

[22h52] Vier Minuten Nachspielzeit. Das macht es auch nicht besser. Chelsea hätte hier schon längst den Deckel drauf machen können, wenn man den letzten Pass besser zum Mitspieler bringt.

[22h47] Noch fünf Minuten regulär. Von Everton kommt weiterhin viel zu wenig, nicht den Hauch eines Aufbäumens. Und Chelsea macht nicht mehr als notwendig. Furchtbares Fußballspiel in den Schlussminuten.

[22h43] Makelele für Wright-Philipps. Noch 10 Minuten, Avram Grant rührt Beton an. Dann machen das ja hier jetzt zwei Teams. Für Chelsea ging das gegen Wigan am Montag übrigens schief.

[22h41] Ganz komische Szene eben. Michael Essien liegt benommen am Boden, ist kurzzeitig geistig nicht anwesend. Spieler versammeln sich um ihn herum, Betreuer reden auf ihn ein. Schade, dass Sky keine Zeitlupe zeigt. Ein Foul habe ich nicht gesehen. Aber Essien spielt weiter.

[22h39] Schwach am Montag gegen schwach von heute. Malouda für Joe Cole beim FC Chelsea.

[22h34] Partie wird jetzt umkämpfter und intensiver. Die Zuschauer erwachen wieder aus ihrem Nickerchen, bowohl spielerisch weiterhin überhaupt nichts geboten wird. Drei Möglichkeiten für die letzte Viertelstunde. Avram Grant kriegt in der 92. Minute einen eingeschenkt, Chelsea geht mehr Risiko für das 2:0 oder alles bliebt wie es ist – und das wäre schlecht. Ein bisschen mehr Aufregung würde ich mir wünschen.

[22h29] Wieder Freistoß für den FC Everton aus fast ähnlicher Position wie vor ein paar Minuten. Diesmal macht es Fernandez besser, sein Schuss geht ganz knapp am Pfosten vorbei. Beste Chance für Everton nach einer Standardsituation. Bezeichnend, denn aus dem Spiel geht weiterhin nicht viel.

[22h24] Doppelwechsel beim FC Everton. Pienaar und Andy Johnson gehen, Viktor Anichebe und Thomas Gravesen kommen. Daiv Moyes erhofft sich neuen Schwung ohne aber völliges Risiko zu gehen.

[22h20] Und gerade in solchen Situationen wie eben, Freistoß für Everton aus 20 Metern zentrale Position, macht sich eben auch das Fehlen von Mikael Arteta bemerkbar. Fernandez’ Freistöße sind sehr uninspiriert geschlagen und bleiben häufig in der Mauer hängen. Nach knapp 60 Minuten noch keine gefährliche Torchance für den FC Everton. Avram Grant hatte zwischendurch schon mal gegähnt auf der Trainerbank. Kein gutes Spiel im Moment, Everton kann nicht wirklich, Chelsea würde wohl, fragt sich aber auch, warum man hier auf Teufel komm raus auf das 2:0 gehen sollte.

[22h16] Everton macht jetzt deutlich mehr für die Offensive, ohne aber wirklich zwingend vor das Tor von Peter Cech zu kommen, aber man nährt sich so ganz langsam. Sollte allerdings Chelsea hier das 2:0 machen, ist der Ofen schon fast zu. Schmaler Grat jetzt für die Toffees, wieviel Risiko will man gehen für ein 1:1 oder das 0:2 zu kassieren?

[22h09] Was für eine schöne Szene. Julien Lescott findet keinen Mitspieler beim Einwurf, alle bewegen sich von Ball weg, also wirft er einfach einem Mitspieler auf den Rücken, von dort kommt der Ball zu Lescott zurück, Zum Schmunzeln, aber nicht wirklich positiv für Everton.

[22h07] Das war aber eine lange Halbzeitpause. David Moyes hatte wohl einiges anzusprechen. Ohne Wechsel geht es in die zweite Hälfte. Everton muss sich was einfallen lassen.

[21h49] Halbzeit FC Everton – FC Chelsea 0:1 Das Abwehrbollwerk des FC Everton hat dann einmal kurz vor der Pause seinen Geist aufgeben müssen. Aber insgesamt war das auch zu wenig vom Team von David Moyes. Nur hintenrein stellen und dann auf einen Konter hoffen, kann nicht der Weißheit letzter Schluss sein. Die Blues optisch überlegen und belohnen sich mit der Halbzeitführung.

[21h47] Eine Minute Nachspielzeit im Goodison Park

[21h44] FC Everton – FC Chelsea 0:1, Michael Essien, 41. Minute Verdiente Führung für die Blues durch sehenswerten Treffer von Essien, der aus kurzer Distanz Howard überwindet. Glück allerdings in der Entstehung, als Essiens Doppelpass mit Wright-Philipps von der Defensive der Toffees unglücklich abgefälscht wurde.

[21h43] Knapp fünf Minuten noch bis zur Halbzeit. Es ist eine Spiel, das vor allem durch die Defensive geprägt wird. Chelsea mit klaren Vorteilen, kann aber den Abwehrriegel der Toffees nicht knacken. Somit gibt es auch kaum spielerische Highlights. Everton im Laufe dieser Hälfte mit immer weniger eigener Kreativität in der Offensive. Chelsea macht das Spiel, bis zum Strafraum. Umd wenn Everton die eigenen Konter konsequenter spielen würde, könnte man auch die Abwehr des FC Chelsea in Gefahr bringen.

[21h39] Insbesondere Phil Jagielka spielt einen hervorragenden Part in der Verteidigung, gewinnt fast jeden Zweikampf und hat ein exellentes Stellungsspiel.

[21h27] Hin und wieder kann der FC Chelsea für ein paar Minuten den Druck erhöhen, aber Everton steht bombensicher in der Defensive, gewinnen fast alle Kopfballduelle, auch gegen John Terry bei den Freistößen und Eckbällen. Die Blues werden sukzessive stärker.

[21h19] Beste Chance des Spiels für den FC Everton nach Freistoß von Fernandes aus 20 Metern. Der Ball setzt tückisch direkt vor Peter Cech auf, aber der Schlussmann des FC Chelsea kann den Ball noch über die Latte lenken.

Beim FC Everton geht viel über die linke Seite mit Phil Neville, gefällt mir sehr gut. Pienaar auf rechts hat es mit Ashley Cole da auch etwas schwieriger, von daher geht Everton meiner Meinung nach die richtige Option. Chelsea tut sich schwer im finalen Pass von Mittelfeld Richtung Spitze. Man hat ein Übergewicht im Mittelfeld, schaltet aber zu behäbig und ungenau bei eigenem Angriff um.

[21h13] Knapp 10 Minuten gespielt, flotter Auftakt beider Teams mit viel Tempo vor allem über die schnellen Flügelspieler beider Teams. Wenn ich mir das so anschaue, spielt Chelsea eher in einem 4-3-1-2, Joe Cole spielt keine echte Spitze und holt sich die Bälle vor allem aus dem Mittelfeld.

[21h03] Los geht es. Everton von links nach rechts mit Anstoß, Chelsea ganz in gelb.

[21h00] Die Aufstellungen im Goodison Park

FC Everton: Howard – Hibbert, Yobo, Jagielka, Lescott – Neville, Carsley, Fernandes, Pienaar – Johnson, Yakubu

FC Chelsea: Cech – Ferreira, Carvalho, Terry, Ashley Cole – Wright-Phillips, Obi Mikel, Essien – Joe Cole, Anelka, Kalou

Fünf Wechsel bei Chelsea gegenüber dem 1:1 in Wigan, unter anderem Joe Cole in der Startelf zusammen mit Wright-Philipps. Malouda und Ballack nur auf der Bank. Lampard fehlt weiterhin wegen der Krankheit seiner Mutter. Drogba auch nicht von Beginn an dabei. Bei Everton weiter kein Mikael Arteta und Leon Osman. Joseph Yobo ersetzt Leighton Baines.

[20h53] Zur Ausgangslage: Chelsea muss gewinnen um überhaupt noch eine theoretische Chance auf die Meisterschaft zu haben, könnten den Rückstand auf Manchester United vorübergehend auf zwei Punkte verringern. Everton kann mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an Liverpool ranrücken, würde aber auch gleichzeitig einen großen Schritt Richtung Festigung von Platz 5 machen.

[20h48] Everton-Trainer David Moyes hat sich versteckt kritisch gegenüber Sky Sports gezeigt. Eine solche Ansetzung am Donnerstagabend sei für viele Fans, gerade auch aus Wales und Irland, keine optimale Lösung. Auch das “Taschengeld”, das die Vereine von Sky bekommen, kann da nicht ganz entschädigen. Das Spiel war urspränglich mal für kommenden Samstag, 16h00 angesetzt, also gar nicht im englischen TV zu sehen gewesen. Nach Absprache von Premier League und Sky muss diese Partie aber im TV laufen. Und weil Samstag mit Arsenal-Reading der Sky-Fernsehplatz schon besetzt war und Sonntag zu nahe am CL-Halbfinale der Blues liegt, spielt man jetzt eben am Donnerstagabend. Zudem gibt es eine Fernsehrichtlinie der EU-Kommission, wonach 138 Spiele der Premier League im TV zu laufen haben. Das hätte man ohne diese Partie nicht geschafft.

[20h43] Schönen guten Abend. Sky Sports haben wir es zu verdanken, dass wir auch mal am Donnerstagabend Premier League schauen können. Ein vital game titelte eben BBC Five Live, der FC Everton empfängt die Blues aus der Hauptstadt. Für beide geht es scheinbar um viel, wenngleich aber auch eben um nichts mehr, realistisch betrachtet. Mathematisch aber nicht.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA 2007/2008 #162, Dallas Mavericks – New Orleans Hornets

Donnerstag, 17. April 2008 0:44

[03h44] Weitere Endergebnisse:

  • Charlotte-Philadelphia 115:109
  • Orlando – Washington 103:83
  • Detroit-Cleveland 84:74
  • Indiana – New York 132:123

Halbzeitergebnisse:

  • Hosuton – Los Angeles Clippers 58:42
  • Chicago – Toronto 51:54

Zwischenstand (im zweiten Viertel)

  • Denver – Memphis 40:30 (aber ist ja jetzt egal)

[03h39] Endstand Dallas Masvericks – New Orleans Hornets 111:98 [25:27; 23:23; 35:28; 28:20] Mannschaftlich geschlossen und mit stark verbesserter Defense in der zweiten Hälfte des Spieles gewinnen die Mavs gegen die Hornets, sichern damit Platz Sieben und spielen auch in den Playoffs gegen New Orleans. Überragender Akteuer auf dem Platz Jason Kidd mit seinem 100 Tripple-Double (27 Pkt, 10 Reb, 10 Ass). Topscorer der Partie Jason Terry mit 30 Punkten (12 von 19). Nowitzki nur mit 12 Punkten (4 von 16). Bei den Hornets David West bei 26 Punkten (12 von 26). Trefferquoten beider Teams bei rund 45%.

[03h34] Jason Terry hat jetzt die 30 Punkte erreicht und Bass blockt gegen David West. Howard für zwei, und Nowitzki für drei!!! Endlich mal, das war klasse gespielt. 108:96, 1’35 noch zu spielen. Das dürfte es dann gewesen sein. Und somit hat Nowitzki immerhin doch noch einen wichtigen Wurf versenkt.

[03h30] Dallas verteidigt wieder so wie zu Beginn des 3. Viertels und das funktioniert gar nicht. Und die Hornets sind so schlau und nutzen das auch wieder eiskalt aus. Avery Johnson nimmt noch mal eine Auszeit. 98:94, 3’20 zu spielen.

[03h27] Bei Dallas wieder ein kleiner Konzentrationshänger, New Orleans mit verbesserter Defense, verteidigen Kidd und Terry besser und schon wieder alles offen (wenn es das vorher nicht ehe schon war). 96:92 für die Mavs. Wird mal Zeit für Nowitzki und Howard wieder einen Ausrufezeichen zu setzen.

[03h21] Dann eben so. Nowitzki mit Zug zum Korb, zieht das Foul und verwandelt ben Bonus-Freiwurf. 96:87, 5’54 noch zu spielen. Bei Dallas ist es die mannschaftliche Geschlossenheit, die im Moment den Unterschied macht.

[03h19] Jason Terry hat bei Dallas die letzten acht Punkte kassiert, Chris Paul kommt wieder aufs Parkett. Und Dirk Nowitzki weiter ohne Treffsicherheit. Spannend, weiter alles offen. 93:87

[03h11] Chris Paul sitzt auf der Bank und bei New Orleans geht gar nichts mehr zusammen. Das könnte auch ein mögliches Vorgehen von Dallas dann in den Playoffs sein, wenn das dazu kommt. Im Moment sieht es danach aus. 91:81 für Dallas dank stark verbesserter Verteidigung.

[03h09] Dallas on fire. Jetzt wo Kidd auf der Bank sitzt, übernimmt Terry die Verantwortung. Und Nowitzki jetzt mit exellenter Defensive, wenn es schon nicht vorne klappt. 89:78 für Dallas.

[03h03] Ende 3. Viertel Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 83:78 [25:27; 23:23; 35:28] Endlich mal toller Basketball von den Mavericks gegen Ende des dritten Viertels mit toller Verteidigung und einem überragenden Jason Kidd, der die Formschwäche von Nowitzki überdeckt. Der Würzburger hat aber auch noch ein Viertel für ganz wichtige Punkte. Kidd jetzt Topscorer der Partie bei 24 Punkten. In einer Ansprache während der Auszeit hat Hornets-Coach Byron Scott gesagt, man könne Kidd ruhig von draußen werfen lassen, aber stets bewacht. Im Moment ist Kidd nichts zu verteidigen.

[03h00] Was für Szenen jetzt. Dallas geht in Führung und wie. Kidd wieder mit dem Dreier (24 Punkte) und Brandon Bass mit dem 3-Punkt-Spiel nach tollem fast break. 79:76. War das die Initialzündung?

[02h58] Nur noch 71:74, Nowitzki und wieder Kidd mit einem tollen Dreier. Kompliment an den Point Guard der Mavericks, schon 19 Punkte, 7 von 11 Würfen getroffen. Das ist eine tolle Bilanz, die Dallas hier im Spiel hält.

[02h52] Jason Terry – der Mann für die ganz wichtigen Punkte heute Abend, schöner und sicher verwandelter Dreier, zuvor konnte sich Brandon Bass einmal mehr wieder druckvoll unter dem korb durchsetzen und per Dunk abschließen. Dallas verkürzt auf 66:72

[02h48] Unglaublicher Dreier von Chris Paul, danach schneller fast break, New Orleans übernimmt immer mehr die Kontrolle. Dallas droht das Spiel aus den Händen zu gleiten. 59:70. Und Nowitzki weiter nur mit vier Punkten. Das ist in einem solch wichtigen Spiel schlicht zu wenig. Da fehlen Dallas die entscheidenen Punkte. Kidd 15, Howard 14, Terry 11. Mannschaftlich gesehen nicht genug für die stark aufspielenden Hornets. Und Dallas wird da teilweise düpiert bei den Offensivrebounds. So geht das nicht. Das ist im Moment eine richtige Schwächephase.

[02h44] Und Dallas, allen voran Trainer Avery Johnson, beschwert sich bei den Schiesrichtern, ist der Auffassung, dass Fouls gegen Nowitzki nicht gepfiffen werden. Der Würzburger mit einem Airball, New Orleans mit dem schnellen fast break und dem Dunk von Stojakovic. Ganz wichtige Phase jetzt in diesem Spiel. 59:65.

Weitere Halbzeitergebnisse:

  • Boston – New Jersey 53:47
  • Miami – Atlanta 55:61

[02h40] New Orleans mit dem viel besseren Start ins 3. Viertel. Bei den Mavs 13 der letzten 17 Würfe nicht erfolgreich, Jason Kidd jetzt mit zwei erfolgreichen Dreiern. Aber New Orleans, angetrieben von Chris Paul (13 Punkte), etwas spritziger und variabler. Aber Kidd hält Dallas in Schlagdistanz. 59:61

[02h17] Im Prinzip weiter unverändertes Spiel, schnell, temporeich. Dallas braucht einen verbesserten Dirk Nowitzki um sich auch mal von den Hornets abzusetzten. Ansonsten kann das Blatt sich hier in Richtung von New Orleans wenden. Auch wenn es für das Team aus Louisiana hier um nichts mehr geht, zeigen sie eine sehr ansprechende Leistung.

[02h15] Halbzeit Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 48:50 [25:27; 23:23] Josh Howard und Jason Terry Topscorer bei den Texaner, bei New Orleans sind dies Chris Paul, David West und Stojakovic, und das eben eine Auswahloption mehr. Die Mavs mit 40% Trefferquote, New Orleans bei 48%. Dallas schon mit vier Turnovers.

Weitere Halbzeitstände

  • Charlotte-Philadelphia 61:51
  • Orlando-Washington 51:47
  • Cleveland – Detroit 39:32
  • Indiana – New York 66:60

[02h06] Was ist eigentlich mit Dirk Nowitzki los? Bisher nur zwei Punkte, zieht jetzt mal energisch zum Korb und wird aber voll abgeräumt, bekommt aber keinen Foulpfiff, was Avery Johnson nur ein müdes Lächeln abverlangt. Der Würzburger ist noch nicht wirklich im Spiel. Josh Howard, Jason Kidd und Jason Terry übernehmen zurzeit das Zepter. Aber das reicht, weil das Trio das sehr gut macht. Spiel weiter eng. Es geht hin und her, Tempo weiter sehr hoch. Vielleicht etwas zu hoch für den noch leicht angeschlagenen Dirk Nowitzki. 43:44

[01h57] Für die Statistik. Erste Führung von Dallas Mitte des zweiten Vietels dank eines Dreiers von Jason Terry nach tollem Spielzug. 37:36

[01h52] Das ist jetzt ein offener Schlagabtausch in Dallas. Beide Teams mit schönen Spielzügen, mit wichtigen Punkten (Dreier von Jason Terry zum 32:32), allerdings auch mit einigen Fahrkarten. Dallas setzt weiter auf die schnelle Offensive, Jason Kidd treibt den Ball extrem zügig nach vorne, schaffst es aber immer wieder noch fast schon im Stolpern einen klugen Pass zu geben. Defensiv kann Dallas es jetzt etwas besser verhindern, dass New Orleans zum Rebound kommt. 32:34

[01h42] Ende 1. Viertel Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 25:27 Zu Beginn hatte ich schon Befürchtungen, dass die Hornets die Mavs hier überrollen, aber die Texaner sind dank des hohen Tempos wieder besser ins Spiel gekommen, offensiv hat man jetzt mehr Zug zum Korb, spielt die Angriffszüge besser und konsequenter aus. Defensiv gibt man dem Team aus Louisiana aber zu viele zweite Chancen. Chris Paul schon mit 10 Punkten, Josh Howard bester Schütze bei Dallas mit acht Zählern. Beide mit Trefferquoten knapp unter 50%, die Mavs noch mit keinem erfolgreichen Wurf von Downtown. Alle vier Versuche scheiterten.

[01h33] Tolles 1. Viertel bisher. Zunächst ein Sturmlauf der Hornets, treffen 9 von 11 Würfen aus dem Feld, gepaart mit der noch harmlosen Defensive der Mavs lag New Orleans schnell 10 Punkte vor. Doch urplötzlich findet Dallas den Weg die Defense der Hornets besser zu knacken, spielen schnelle Angriffe, häufig auch direkt durch die Mitte. Und somit kommt man wieder ran in einem temporeichen 1. Viertel. Und die Hornets treffen jetzt auch nicht mehr so überragend. 20:23.

[01h25] Ohne jetzt schon den schwarzen Peter an die Wand malen zu wollen, aber wenn die Defensive der Mavs Chris Paul weiter so leicht und ungehindet zum Korb ziehen lässt, dann geht der Vorhang hier ganz schnell zu. Unabhängig von der sehr guten Trefferquote der Hornissen kommt New Orleans viel zu leicht zu einfachen Würfen. Erste Auszeit Dallas. 10:15

[01h21] Die Hornets treffen ihre ersten drei Dreier durch Paul (2x) und Stojakovic. Dallas tut sich im Angriff noch etwas schwer, es fehlt noch die Abstimmung und Konzentration. Insgesamt sehr temporeicher Auftakt. 8:13

[01h19] So, dann kann es jetzt endlich losgehen. Keine Ahnung, warum es da zu der Verzögerung kam. Beginn war eigentlich 7h00 Ostküstenzeit. Nun ja, die Starting Five im American Airlines Center.

Dallas Mavericks: Josh Howard, Eric Dampier, Jason Kidd, Dirk Nowitzki, Jarry Steakhouse

New Orleans Hornets: Peter Stojakovic, Tayson Chandler, David West, Chris Paul, Morris Peterson

[01h14] Die Mannschaften kommen in die Arena. Tolle Stimmung in Dallas. Ein sehr relaxter Dirk Nowitzki.

[01h08] ESPN, könnt ihr mal in die Puschen kommen da drüben. PREMIERE schon mit dem ersten Musik-Einspielfilm.

[01h03] PREMIERE zu Beginn der Übertragung mit einem guten Stimmungsbericht und den Playoff-Szenarios in der Western Conference.

[00h58] 14 Partien gibt es an diesem Mittwoch, am letzten Spieltag, nochmal. Dallas gegen New Orleans ist eine der frühen Begegnungen, die aus Sicht von Dallas interessante Partie der Grizzlies bei den Nuggets findet im Anschluss statt, ebenso die Partie San Antonio gegen Utah. Die Jazz haben sogar noch die Gelegenheit auf Platz Drei der WC vorzudringen, wenn sie in San Antonio gewinnen und gleichzeitig auch Phoenix und Houston Siege einfahren. Aber das gibt es erst zu wirklich später Stunde.

[00h53] Sollte es in den Playoffs zu dieser Paarung kommen, ist der Saisonabschluss eben schon mal eine gute Möglichkeit eine erste Duftmarke zu setzten, Präsenz und Stärke zu zeigen. Interessant dann vor allem die Schlüsselduelle: David West gegen Dirk Nowitzki und Jason Kidd gegen Chris Paul. Und nebenbei bemerkt, die Hornets haben jetzt schon mehr als erreicht als ihnen die meisten Experten vor der Saison zugetraut haben. Nur die kühnsten Propheten haben wohl vorhergesagt, dass New Orleans in der Southwest Division vor San Antonio, Houston und Dallas liegt.

[00h48] Wie gesagt, um den siebten Platz zu behalten, müssen die Mavericks heute gewinnen oder Denver darf nicht gegen Memphis gewinnen. Das letztere Variante eher unwahrscheinlich ist, braucht es für die Texaner heute einen Sieg um den Los Angeles Lakers in der ersten Playoff-Runde aus dem Weg zu gehen. Die Playoff-Szenarios als Zusammenfassung.

[00h45] Hallo und herzlich Willkommen zum Saisonfinale der regular Season in der NBA mit dem Auftritt von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks gegen die New Orleans Hornets. Quasi als kleine Einstimmung auf die Playoffs, denn sollte Dallas heute Nacht gewinnen, gibt es dieses Duell auch im Conference Viertelfinale.

Thema: Live-Blog, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Warum die Dallas Mavericks zum Geheimfavoriten in den Playoffs werden könnten

Dienstag, 15. April 2008 22:39

[In der vergangenen Nacht haben die Los Angeles Lakers (124:101 gegen die Sacramento Kings) und die New Orleans Hornets (114:92 gegen die Los Angeles Clippers) gewonnen. Damit die Lakers definitiv auf Platz 1 in der Western Conference vor den Hornets]

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle den Konjunktiv ursprünglich weglassen, vor allem nach den wichtigen Siegen von Dallas gegen direkte Konkurrenten in der Westen Conference, den Phoenix Suns und den Utah Jazz, aber die Ereignisse der letzten Tage haben mich dann doch dazu veranlasst. Dennoch bin ich noch davon überzeugt, dass die Dallas Mavaricks eine gute Rolle in den Playoffs spielen können. Klar gibt es mehr Fragezeichen als bei anderen Teams, dennoch spricht auch einiges für das Team von Avery Johnson. Interessant wird vor allem sein, wie die Texaner damit umgehen erstmals seit zwei Jahren nicht zum Favoritenkreis zu gehören.

So wie man allerdings den Trip in den Nordwesten am Samstag und Sonntag beeendet hat, darf man dann aber nicht spielen. Nach dem last-Minute Sieg im heimischen American Airlines Center gegen die Utah Jazz dank eines überragenden Dirk Nowitzki folgten die Pleiten bei den Portland Trail Blazers und den Seattle Sonics. Gut, in Oregon kann man verlieren, aber in Seattle nicht zu punkten, ist schon ein ziemliches Debakel. Problem bei beiden Partien war, dass Dallas nicht konstant über das ganze Spiel eine vernünftige Leistung abrufen konnte. In Portland verschlief man das erste Viertel, konnte den Rückstand dann nicht mehr aufholen. In Seattle brach man zum Ende ein und gab ein schon sicher gewonnenes Spiel noch aus den Händen.

Erster wichtige Aufgabe für Avery Johnson ist also solche Durchhänger seiner Mannschaft auszutrainieren. Klar, kann man nicht über 48 Minuten immer am Limit spielen, aber gerade zu Beginn und gegen Ende darf sich Dallas nicht so den Schneid ablaufen lassen, zumal es demnächst andere Kategorien als Seattle und Portland geben wird. Dass man auch gegen Ende konzentriert Basketball spielen kann, hat man in Phoenix und gegen Utah gezeigt. Das sollte also nicht ganz das große Problem sein. Ansonsten sehe ich durchaus Chancen für Dallas in den Playoffs weiter zu kommen als letztes Jahr. Was den Mavaricks entgegen kommen dürfte, ist dass sie diesmal fast bis zum Ende der Regular Season um einen Playoff-Platz kämpfen mussten und noch gut in Tritt sind. Ein Problem der letzten Jahre war, dass sich Dallas immer sehr früh für die Playoffs qualifizierte und dann völlig den Faden verlor. Einmal ging das gut, einmal haben das die Warriors bestraft. Jetzt ist man zudem dank der eher durchschnittlichen Leistungen nicht so unter Druck und im Rampenlicht, was gerade Dirk Nowitzki entgegen kommen dürfte. Letztes Jahr ist der Würzburger vor allem an der enorm hohen Erwartungshaltung in Texas gescheitert.

Und natürlich muss die Mannschaft gesund bleiben, immer wieder gab es zuletzt Verletzungen, mal fehlte Nowitzki, mal Stackhouse, mal Josh Howard. Wenn aber alle Leistungsträger fit sind, kann Dallas – bei der nötigen Konzentration – in Los Angeles und San Antonio gewinnen. Wichtig wird dann vor allem auch, dass Nowitzki entsprechend unterstützt und auch entlastet wird. Wenn die ganze Verantwortung auf seinen Schultern liegt, kam Dallas nicht zu variablem und effektiven Offensivspiel. Aber insbesondere die verletzungsbedingte Auszeit von Nowitzki hat gezeigt, dass ein Josh Howard jederzeit auch für 30 Punkte gut ist. Es wäre schön, wenn er das auch mal zusammen mit Nowitzki schaffen könnte. Auch der Besitzer der Dallas Mavericks, Marc Cuban, zeigt sich im Gespräch mit den Dallas Morning News zuversichtlich über die Chancen der Mavs in den Playoffs. Natürlich würde es Dallas entgegen kommen, wenn man in der ersten Runde auf die New Orleans Hornets treffen sollte. Das Team aus Louisiana ist noch nicht so Playoff-erfahren wie die Mavs. Auch da hätten die Mavericks einen kleinen Vorteil.

Wie gesagt, ein paar Dinge müssen die Mavs noch verbessern. Keine Revolutionen, sondern eher Details. Etwas mehr Konstanz, bessere Unterstützung von Nowitzki und hoffen, dass das Team von Verletzungen verschont bleibt. Dann ist auch einiges möglich. Wenn die Saison in der Western Conference eines gezeigt hat, dann, dass es keine Überteams gibt. Jeder kann jeden schlagen. Und natürlich sollte es immer auch eine Überraschung geben. Diesmal könnten das ja die Mavs sein, nachdem sie sonst immer die Enttäuschten waren. Und vielleicht hat man ja auch Glück und trifft auf New Orleans. Das entscheidet sich heute Nacht. Sollten die LA Lakers gegen Sacramento gewinnen, ist ihnen Platz Eins im Westen sicher. Sollte New Orleans gegen die LA Clippers daheim gewinnen, ist ihnen auch Platz Zwei im Westen sicher, unabhängig davon, wie man in Dallas abschneidet. Und Dallas muss durch einen Sieg gegen New Orleans dann Platz Sieben sichern, und perfekt wäre das Duell der Hornets gegen die Mavs. Klingt kompliziert, ist aber durchaus wahrscheinlich.

Auf die Hornets trifft man auf alle Fälle im letzten Spiel der regular Season, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 01h00 live bei PREMIERE und hier live mitgebloggt. Vielleicht kann man ja dann schon mal ein Ausrufezeichen setzten. Wäre schön, wenn in den Playoffs weitere folgen könnten. Möglich ist das auf alle Fälle. Man darf sich nur selbst nicht im Weg stehen.

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis