Was am Ende so übrig bleibt

So, erstmal willkommen an neuer Stelle und in etwas neuer Umgebung. Nachdem die letzten 10 Tage sehr stressreich und arbeitsintensiv waren und auch noch andere Baustellen sich auftaten, kann ich, wenn der heutige Montag so verläuft, wie ich mir das vorstelle, erstmal wieder drei Kreuze machen und viel entspannter und ruhiger in die nächsten Wochen starten.

Eigentlich hatte ich mit einem ruhigen Monatsausgang gerechnet, aber dann kam alles Schlag auf Schlag. Kollege wurde krank, ich musste zusätzlich die Vertretung übernehmen, nebenbei auch noch diverse andere Erledigungen am Leben halten – und blöderweise sind die Monate März und April ständig mit irgendwelchen Geburtstagsfeiern voll gepackt. Wenn ich morgen Abend nach hause komme und erstmal nicht nachdenken muss, was ich noch für den nächsten Tag vorbereiten muss, ist es wie eine innere Befreiung. Hoffentlich. Und blöderweise war das Wetter in den letzten Wochen dann am besten, wenn ich kaum Zeit für Freizeitaktivitäten hatte. Nicht mal an dieser Front gab es das nötige Glück, wobei ich mich nicht über die ganze Arbeit beschweren will. Sie kam in der Menge halt nur ungünstig. Fürs Bloggen blieb da wenig Zeit, obwohl ich gerne vor allem Chelsea-ManU gerne hier gebloggt hätte.

Jedenfalls hatte ich jetzt dank tatkräfitger Unterstützung und vielen Tipps (danke nochmal dafür an alle, die sich angesprochen fühlen möchten) mein Blog jetzt endlich auf einen eigenen Server gepackt. War doch etwas schwieriger als ich dachte, weil ich viele neue Begriffe und Hintergründe kennenlernte, von daher bin ich sehr sehr dankbar für die helfenden Hände. Gab es einen besonderen Grund dafür? Eigentlich nein. Wenn dann den, etwas unabhängiger zu sein und das Interesse mal etwas Neues auszuprobieren. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden. Mal schauen, wie das so weiterläuft. Und wer jetzt nachfragt, warum ich gerade in so einer Zeit, wo ehe schon viel Arbeit anstand, mich mit dem Umzug meines Blogs beschäftigt habe, dem sei gesagt, dass ich da auch keine Antwort drauf habe. Höchstens die, dass ich es schon viel eher machen wollte und immer verschoben habe. Quasi nach dem Motto “Wenn schon, denn schon” konnte ich das dann gleich miterledigen.

Meine Nachrichtenaufnahme der letzten 10 Tage bestand dann auch nur aus den Abendnachrichten und einem kurzen Blick durch die Blogszene. Und immer beschleicht mich das Gefühl in der Zeit, wo ich kaum Zeit habe für Nachrichten und Sport, dass ich unglaublich viel verpasse. Wenn ich jetzt aber zurückschaue auf die letzten Tage komme ich zu dem Schluss, dass soviel Wichtiges gar nicht passiert ist. Gut, Hillary Clinton und Barack Obama machen John Mc Cain immer mehr zum US-Präsidenten, Nowitzki ist jetzt ein Playoff-Krieger und Angela Merkel fragt sich sicherlich auch schon die ganze Zeit, was sie eigentlich bis September 2009 noch so machen soll. Und da war ja dann noch die Premier League, die jetzt mit voller Spannung auf die letzten zwei Spieltage einbiegt. Punktegleichstand im Meisterschaftsrennen und “4 aus 2″ die Formel für den Abstiegskampf. Und das noch viel schönere ist, dass ich an den nächsten zwei Wochenende mal nichts vor habe und mich ganz in Ruhe der Premier League widmen kann. Wenn ich mal eine Prognose wagen darf, dann wird Manchester United Meister und Fulham und Birmingham steigen ab. Aber dazu später mehr im Laufe der Woche.

Das Zitat des Wochenendes kommt vom Asisstenztrainer von Manchester United, Carlos Queiroz, der mit der Schiedsrichterleistung an der Stamford Bridge alles andere als zufrieden war:

“How can the referee not see that Ballack has jumped on Ronaldo? It must be necessary for a player to bring a gun and shoot one of our men in the box for us to get a penalty.”

In diesem Sinne einen schönen Wochenstart und eine angenehme Arbeitswoche.

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Autor: medispolis
Datum: Sonntag, 27. April 2008 23:56
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Ein Kommentar

  1. 1

    Hey Felix, deine neue “Web-Heimat” sieht echt schick aus. Der Umzug hat sich gelohnt! Leg mal ein bisschen die Beine hoch.

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