Bundesliga 2008/2009 3. Spieltag, VfB Stuttgart – Hannover 96

[18h53] Endstand Aston Villa – FC Liverpool 0:0 Insgesamt schwache Partie. Nur drei Torchancen für Villa, zwei für die Reds. Insgesamt beide mit etwas zu viel Handbremse in der ersten Hälfte. Nach dem Wechsel mehr Tempo, aber weiter kaum Chancen. Gegen Ende Villa mit der Schlussoffensive, aber verdient wäre ein Sieg hier auch nicht.

[18h49] Endstand VfB Stuttgart – Hannover 96 2:0 Null Punkte, null Tore, aber wenigstens ein bisschen Hoffnung dank guter erster 20 Minuten. Etwas Licht am Ende des Tunnels. Die Partie gegen Möchengladbach in zwei Wochen kann die Stimmung weiter aufhellen. Eigentlich ist dies auch zwenigend nötig.

[18h43] Noch knapp fünf Minuten im Villa Park. Es ist immerhin packend und spannend, wenn nicht auch spielerisch toll anzusehen. Aston Villa in den letzten Minuten wieder mit mehr Zug zum Tor. Von den Reds offensiv nur noch wenig los.

[18h32] Liverpool mit der großen Chance zur Führung. Langer Ball auf Robbie Keane, der frei auf Brad Friedel zuläuft. Er überlegt einen Moment zu lange und dann rauscht von hinten Nigel Reo-Coker an, haut Keane um, der Ball war schon weg, aber für einen Elfmeter war es zu wenig. Und hätte Keane nicht abgestoppt und wäre durchgelaufen, würde es hier 0:1 stehen. Sonst sind Chancen weiter Mangelware.

[18h30] Zwanzig Minuten vor Schluss die beste Chance von Hannover 96 im zweiten Durchgang. Hanke per Kopfball an die Latte. Das ganze nach einer Ecke von rechts durch Stajner.

[18h28] Miroslav Klose weiß also doch noch, wo das Tor steht. 4:0 für die Bayern gegen Hertha BSC Berlin.

[18h23] James Milner, frischer Neuzugang aus Newcastle, ist bei Aston Villa in der Partie. Das wäre jetzt doch mal ein Einstand. Die Führung schießen und Liverpool noch ein bisschen mehr unter Druck setzen.

Von Liverpool kommt offensiv in der Abwesenheit von Steven Gerrard zu wenig Substanz und Durchdachtes. Villa hat hier gute Chancen drei Punkte mitzunehmen. Dafür müsste man aber noch etwas mehr Risiko wagen.

[18h19] Wechsel Hannover: Chavdar Yankov für Altin Lala. Ich hoffe es war das letzte Spiel für Lala in der 96-Startelf.

[18h16] Hannover kommt nicht besonders gut in diese zweite Hälfte, viele Abspielfehler. Teilweise legt man den Stuttgartern den Ball förmlich in den Fuß. Würde Gomez die Chancen konsequenter nutzen, stünde es hier 4:0. Die Roten im Moment mit dem Ergebnis gut bedient.

Bei Hannover mittlerweile Stajner für Bruggink in der Partie. Auch Stuttgart wechselt. Boulahrouz für Arthur Boka.

[18h10] Aston Villa drückt ein bisschen aufs Gaspedal. Spielen jetzt variabel in der Offensive, mehr über die Flügel. Nach einer Ecke kommt Carew zum Kopfball, knapp über das Tor. Aber auch Liverpool mit Chancen. Keane deckt den Ball wunderbar ab, gibt zurück zu Alonso, dessen Schuss leicht abgefälscht knapp über das Tor geht. Und nach der Ecke gleicht die nächste Chance, Friedel kann eine verunglückte Flanke von Lucas gerade noch so über die Latte lenken. Deutlich mehr Tempo und Leben jetzt in der Partie.

Bayern erhöht auf 3:0 durch Philipp Lahm (54.) und Bastian Schweinsteiger (56.)

[18h07] Fast hätten wir das Buch zuklappen können. Ein Pass hebelt die gesamte 96-Verteidigung aus, Hinzelsperger mit toller Vorarbeit für Gomez, der frei vor Enke auftaucht. Sensationell reagiert von Enke. Nur Ecke.

[18h05] Altin Lala wieder mit einer sehr mäßigen Leistung. Schade, dass Balitsch heute verletzt fehlt. Dann würde aus dem Mittelfeld Richtung Offensive mehr kommen als nur Fehlpässe und ungenaue Zuspiele.

[18h02] Wechsel Stuttgart: Khedira für Marica, der verletzt in der Kabine geblieben ist.

[17h46] Halbzeit VfB Stuttgart – Hannover 96 2:0 Ich fordere die Einwechslung von Jiri Stajner. Ganz schnell. Hannover muss sich vorwerfen lassen: Chancen vorne nicht gemacht, hinten wieder teilweise den Hühnerhaufen gespielt. Was nützt es da, dass man die ersten 20 Minuten besser war?

Halbzeit Aston Villa – FC Liverpool 0:0 Kein gutes Spiel. Villa noch zu vorsichtig, die Reds laufen gegen eine Betonmauer an. Reo-Coker und Carew die einzigen beiden, die offensiv für etwas Unterhaltung sorgen.

Bayern München führt 1:0 und Manchester City fährt nach einem 3:0 bei Sunderland feucht fröhlich nach Hause. Ist in der Blitztabelle jetzt Dritter hinter Chelsea und Liverpool.

[17h40] VfB Stuttgart – Hannover 96 2:0, Pavel Pardo, 40. Minute Ganz sicher verwandelt, Enke verladen, rechts hoch geschossen. Führung geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Defensiv hat Hannover 96 weiterhin nicht die Ordnung gefunden.

[17h39] Elfmeter Stuttgart Foul von Christian Schulz an Lanig. Entscheidung geht absolut ok.

[17h36] Nach gespielten 35 Minuten gibt es die erste Torchance aus Birmingham zu vermelden, für Aston Villa. Endlich spielt man sich mal schnell durch das Mittelfeld, Barry steht nicht im Abseits, gibt in die Mitte, wo der Schuss von Young gerade noch so abgeblockt wird. Sonst ist das eine sehr übersichtliche Angelegenheit.

Fernando Torres musste verletzt raus. David Ngog stürmt jetzt an der Seite von Robbie Keane.

[17h28] Meine Fresse. Erneuter Ballverlust der Schwaben im Spielaufbau, Hannover hat Überzahl, drei gegen zwei. Und was Bastian Schulz. Anstatt abzugeben schießt er direkt aufs Tor. Aber nicht so, dass Lehmann mit Ball ins Tor fliegt, sondern so, dass Lehmann den Ball fast per Fuß stoppen kann. Erneut eine gute Chance für die Roten, kläglich vergeben. So viele gute Chancen wird man nicht mehr bekommen. Und wenn ich mir die Unsicherheit in der Defensive von Hannover anschaue, fällt hier wenn eher das 2:0. 96 spielt nicht schlecht, doch Stuttgart wird mit der Führung im Rücken souveräner.

[17h26] Die Partie im Villa-Park ist von den ersten Eindrücken genauso ein Langweiler wie vorhin an der Stamford Bridge. Villa steht tief, zieht sich weit zurück, überlässt Liverpool das Mittelfeld. Die Reds spielen sich aber immer wieder an der Defensive von Aston Villa fest. Nach vorne geht bei beiden Teams noch eher wenig.

[17h17] VfB Stuttgart – Hannover 96 1:0, Mario Gomez, 18. Minute Ecke von links, Chaos im Fünfer vor Robert Enke. Der Torwart sieht den Ball spät, kriegt nur eine Hand an den Ball, der Gomez dann genau vor die Füße fällt. Und Führung für die Schwaben. Viertes Gegentor, das 96 nach einer Standardsituation bekommt. Und wir haben vier Innenverteidiger im Verein.

Bayern München geht derweil mit 1:0 in Führung durch Luca Toni. Und Manchester City erhöht auf 3:0. Doppelpack von Shaun Wright-Philipps

[17h11] FC Sunderland – Manchester City 0:2, Shaun Wright-Philipps, 50. Minute Der erste Treffer des Neuzugangs vom FC Chelsea. Hat sich ja schon mal gelohnt.

[17h09] Fantastische Gelegenheit zur Führung für die Niedersachsen. Osorio mit dem Ballverlust, Bruggink schickt Rosenthal, der freistehend an Lehmann scheitert. In einem Anflug von Elan verfolgt der VfB-Keeper Rosenthal noch, der wieder hinter dem Ball her ist. Das VfB-Tor ist leer, doch Stuttgart kann letzlich klären.

Insgesamt noch eher verteiltes Spiel. Stuttgart mit mehr Ballbesitz, aber die beste Chance hatte Hannover. Und setzt noch gleich einen drauf. Schlaudraff auf Forsell, der nicht im Abseits steht, sich wunderbar durchsetzt. Der Schuss geht ganz knapp am langen Pfosten vorbei.

[17h05] Verpatzter Saisonstart für den AC Mailand in der Serie A. 1:2-Heimniederlage gegen Bologna. Die Roma mit einem 1:1 gegen den SSC Neapel.

[17h02] Die Aufstellungen im Villa-Park

Aston Villa: Friedel – Young, Laursen, Davies, Shorey – Reo-Coker, Petrov, Barry, Young – Carew, Agbonlahor

FC Liverpool: Reina – Arbeloa, Carragher, Skrtel, Dossena – Kuyt, Alonso, Mascherano, Lucas – Keane, Torres

Die Reds ohne ihren verletzten Kapitän Steven Gerrard. Dossena spielt für Fabio Aurelio.

[16h58] Pfiffe von den Villa-Fans, als Benitez das Stadion betritt. Freundlicher Händeschlag der beiden Trainer. Mehr aber auch nicht.

[16h54] Die Aufstellungen in der Mercedes Benz Arena

VfB Stuttgart: LehmannOsorio, Tasci, Delpierre, BokaPardoLanig, HitzlspergerBastürkMarica, Gomez

Hannover 96: EnkeCherundolo, Eggimann, Vinicius, Christian SchulzLalaRosenthal, Bastian SchulzBruggink, SchlaudraffForssell,

Die Niedersachsen mit fünf Veränderungen. Mike Hanke nur auf der Bank, Forssell dafür im Sturm neben Schlaudraff. Eggimann ersetzt Ismael in der Innenverteidigung. Desweiteren Huszti, Pinto und Balitsch raus, Rosenthal, Bastian Schulz und Cherundolo rein.

[16h49] FC Sunderland – Manchester City 0:1, Stephen Ireland, 45. Minute

[16h49] Der Vorlauf bei PREMIERE ist eine einzige Katastrophe. Dieter Nickles fragt Uli Hoeneß zwei Minuten lang, ob es noch Neuzugänge für die Bayern gibt. Dabei hat das Rummenigge gestern bei PREMIERE konsequent ausgeschlossen. Weshalb diese Frage dann?

[16h47] Brisanz (II) – Dieter Hecking musste sich die vergangene Woche in Hannover erstmal richtig Kritik anhören. Er würde die falschen Spieler aufstellen, nicht die richtige Taktik spielen. Und mit seiner Schelte gegen die Fans, die das Team nach dem 0:0 gegen Cottbus ausgepfiffen haben, hat er sich auch keine neue Freunde gemacht. Wir brauchen nicht lange um den heißen Brei herumreden. Heute eine Niederlage – und Hannover stehen turbulente Wochen bevor. Am Freitag hat Hecking Valerien Ismael aus dem Kader für das Spiel gestrichen.

[16h41] Brisanz (I) – Gareth Barry spielt heute zum ersten Mal mit Aston Villa gegen den FC Liverpool, seit vor ein paar Monaten Liverpools Trainer Raphael Benitez am Rücken der Villa-Verantwortlichen vorbei den Mittelfeldspieler an die Anfield Road lotsen wollte. Barry wollte ebenfalls den Verein verlassen, es gab Streit mit Trainer Martin O’Neill. Villa war bereit Barry abzugeben, doch die Führungsriege bei Liverpool war nicht bereit den Preis zu zahlen. Jetzt bleibt alles beim alten – und Freunde werden alle wohl auch nur wieder sehr sehr langsam.

[16h35] Die ersten überarbeiteten Takte der Bundesliga-Fanfare klingen übrigens scheußlich. Als wenn da irgendjemand den falschen Knopf gedrückt hätte.

[16h32] So, dann geht es weiter mit der Bundesliga. Ich werde selbstverständlich auch auf die Premier League schauen. Mal sehen, welches Spiel mehr verspricht.

Premier League 2008/2009 3. Spieltag, FC Chelsea – Tottenham Hotspur

[16h25] Endstand FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1 Langweiliger Kick an der Stamford Bridge. Chelsea in der ersten Hälfte das bessere Team, im zweiten Abschnitt hat man sich dem mageren Niveau der Spurs gnadenlos angepasst. Für Chelsea viel zu wenig, für die Spurs, die immerhin defensiv ganz gut standen, der erste Punkt der Saison. Wirklich verdient haben sie ihn aber nicht.

Damit kann nur noch der FC Liverpool gleich bei Aston Villa den perfekten Saisonstart mit drei Siegen aus drei Spielen erreichen.

Knapp 30 Minuten sind gespielt in Sunderland. Noch 0:0 gegen Manchester City.

[16h21] Vier Minuten Nachspielzeit. Au Backe.

[16h20] Wechsel Chelsea: Franco di Santo für Nicolas Anelka

[16h15] Felipe Scolari steckt da wild gestikulierend an der Seitenlinie, beugt sich mehrmals nach vorne, Hände in den Hosentaschen, geht auf und ab, als müsste er dringend mal aufs Klo. Herr Scolari, gehen Sie ruhig, viel scheint hier nicht mehr zu passieren. Tottenham wagt sich noch mal ein bisschen nach vorne, aber das ist alles für die Katz, wenn die wichtigen Pässe beim Gegner landen.

[16h07] Wechsel Chelsea: Salomon Kalou für Juliano Belletti.

Ich weiß gar nicht, welcher Mannschaft man hier den größeren Vorwurf machen muss. Chelsea, die nicht fähig sind, ein passives Tottenham spielerisch an die Wand zu spielen. Oder Tottenham, die hier rein gar nichts tun um an diesem Spiel teilzunehmen und auch noch mit einem Unentschieden hier belohnt werden.

Es ist eine furchtbare Partie in der zweiten Hälfte.

[16h03] Wechsel Tottenham: Jamie O’Hara für David Bentley. Wenn man so will, bester Akteur bei den Spurs, was an diesem Tage allerdings keine sonderlich tolle Auszeichnung ist.

[15h56] Auch der FC Chelsea wechselt zum ersten Mal. Florent Malouda für Joe Cole. Den Wechsel verstehe ich nicht ganz. Cole hat mir noch am besten gefallen. Ganz im Gegensatz zu Deco, von dem nur noch sehr wenig kommt.

[15h53] Wechsel Tottenham: Tom Huddlestone für Chris Gunter

Abseits des Platzes ist derzeit mehr los als auf dem Grün.

[15h50] Wechsel Tottenham: Aaron Lennon für Giovani

[15h45] Chelsea weiter bemüht. Mehr aber auch nicht. Tottenham weiter jenseits jeglicher Erwähnung. Im Moment ganz schwacher Spielabschnitt. Keine zündenden Ideen. Herr Terry, Sie dahinten, an der Hyde Park Corner, kommen Sie doch bitte wieder zurück ins Stadion. Ihre Kopfballstärke könnte mal Anwendung finden, wenn Chelsea die Angriffe auch mal bis zur Linie zu Ende spielt und nicht nur hohe Flanken aus dem Halbfeld schießt.

[15h38] Der Pausentee bei Chelsea scheint gewirkt zu haben. Fehler im Spielaufbau der Spurs, Essien bedient Ashley Cole auf links, spielt dann aber zu unpräzise, halb Schuss, halb Flanke. Anelka verpasst am langen Pfosten.

[15h36] Weiter geht es mit der zweiten Hälfte. Keine Wechsel.

[15h20] Halbzeit FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1 Ganz komische Hälfte. Von den Spurs nichts zu sehen, Chelsea tut nur so viel wie möglich, geht aber verdient in Führung. Dann passiert lange gar nichts. Und fast mit dem Schlusspfiff gleichen die Spurs aus. The only thing to expect is the unexpected.

[15h18] FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1, Darran Bent, 45. Minute +1 Kriege mich vor Lachen gerade nicht ein. Terry und Co waren wohl doch schon Richtung Hyde Park unterwegs. Langer Ball von Modric, Lampard kann nicht richtig klären, Bent bekommt den Ball, überläuft Caravlho und schiebt unter dem herauslaufenden Peter Cech ins lange Eck. Kompletter Tiefschlaf der Blues-Defensive. Aber egal, kann dem Spiel nur helfen.

[15h11] Was die Spurs hier insgesamt auf die Beine stellen, ist fast nicht tauglich für die Premier League. Ein Torschuss in der ersten Hälfte, null Bewegung bei eigenem Ballbesitz. Erinnert ein bisschen an Hannover 96 und Cottbus vergangene Woche. Chelsea braucht hier nur mit halber Kraft spielen und die Partie sicher über die Runden zu bringen. Und die Spurs können sich glücklich schätzen, dass Chelsea auch nicht die große Lust hat, sich 90 Minuten zu verausgaben, denn dann wären sie schon längst überrollt worden. Und für Peter Cech, John Terry und Co muss man mal gucken, ob das Putzen des Gehweges im Hyde Park nicht mehr Anstrengung erfordert als heute gegen Bent, Giovani und Modric zu spielen.

[15h00] FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:0, Juliano Belletti, 28. Minute Ecke von links durch Deco, in der Mitte Belletti völlig frei, braucht nur noch Einschießen. Darf eigentlich so nie passieren, aber Darran Bent hat ein Luftloch getroffen und nicht den Ball. Von daher war der Weg frei für Belletti.

Führung geht jetzt dank der letzten fünf starken Minuten auch in Ordnung. Chelsea hat wieder mehr Kontrolle über dieses Spiel bekommen und war auch wieder gefährlicher vor dem Tor von Gomes. 83% Ballbesitz hatten die Blues zwischenzeitlich. Und von Tottenham kommt so gut wie gar nichts mehr.

[14h59] Wir notieren mal wieder eine Chance des FC Chelsea. Wunderschöner Pass von Belletti auf Anelka, der den Ball aus 10 Metern unter leichter Bedrängnis aber knapp über das Tor schießt. kurze Zeit später Essien mit fulminantem Schuss aus der Distanz an die Latte.

[14h52] Die Spurs schon mit der dritten Ecke gegenüber einer für den FC Chelsea. Daraus eine spielerische Überlegenheit von Tottenham abzuleiten gelingt aber nicht. Spiel und Tempo haben deutlich nachgelassen. Viel spielt sich im Mittelfeld ab, Chancen gibt es eher selten.

Die Glasgow Rangers führen mittlerweile mit 3:1 im Celtic Park.

[14h45] Chelsea ist hier das bestimmende Team, ohne allerdings viele Chancen zu erspielen. Mit Ausnahme der Lampard-Lupfers noch nichts Herausragendes. Die Spurs waren in den ersten 10 Minuten etwas aktiver, hatten ein, zwei gute Szenen. Ein paar Eckbälle sprangen raus. Man hat sich jetzt aber wieder zurückgezogen.

Kann das sein, dass es sehr stickig in London ist? Wenn man auf die Zuschauer guckt, sind die alle sommerlich gekleidet. Die Sonne scheint aber keineswegs.

[14h38] Erste spektakuläre Situation in dieser Partie. Schöner Angriff der Blues über links, Pass von Deco auf Joe Cole, der die Kugel auf Frank Lampard durchlässt. Der Chelsea-Kapitän sieht, dass Gomes zu weit vor seinem Tor steht und holt einen Bilderbuch-Lupfer aus dem Fuß. Gomes eilt zurück, kriegt die Fingerspitzen noch an den Ball und lenkt ihn über die Querlatte.

[14h33] Auf gehts. Chelsea in blau von links nach rechts. Kann sich Tottenham die ersten Punkte der Saison holen?

[14h28] Frage mich gerade, ob es Sinn macht Dimitar Berbatov und Pavlyuchneko als Stürmer in einem Team zu haben. Marc Hindelang berichtet, dass mittlerweile 40 Millionen für Berbatov seitens der Spurs gefordert werden. Noch sind knapp 33 Stunden Zeit bis zum Transferschluss (Montag um Mitternacht).

[14h23] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

FC Chelsea: Cech – Belletti, Carvalho, Terry, Ashley Cole – Bosingwa, Essien, Lampard, Joe Cole – Deco – Anelka

Tottenham Hotspur: Gomes – Zokora, Woodgate, King, Gunter – Bentley, Jenas, Modric, Bale – Giovani, Bent

Chelsea ohne Michael Ballack, de verletzt fehlt. Bosingwa rückt dafür ins rechte Mittelfeld, Belletti geht nach hinten rechts in die Viererkette.

[14h16] Halbzeit Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 1:1 in einem intensiven Spiel.

[14h14] Dimitar Berbatov ist weiterhin nicht im Kader der Tottenham Hotspur. Man kann nur spekulieren, wie diese Saga ausgeht. Morgen ist Transferschluss – und die Fronten scheinen verhärtet zu sein. Manchester United will die Ablösesumme der Spurs nicht bezahlen, Berbatov will unbedingt ins Old Trafford. Im Moment schaden sich die Spurs dadurch nur selber. Mal sehen, was sich da morgen noch tut.

[14h11] Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 1:1, Georgios Samaras, 39. Minute

[14h08] Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 0:1, Daniel Cousin, 37. Minute. Tolles Solo über rechts, lässt Boruc, der die kurze Ecke aufmacht, keine Chance im Tor.

[14h07] Chelsea – Tottenham Zweites Londonder Derby in dieser Premier League Saison. Es spielt ganz oben gegen ganz unten. Die Spurs sind nach dem gestrigen Remis von West Brom gegen Bolton Tabellenletzter. Und wer glaubt, dass sich das für die Spurs heute ändert, gehört zu den echten Optimisten. Gegen kein Team in der Premier League hat der FC Chelsea eine bessere Bilanz, man ist seit 83 Spielen an der Stamford Bridge ungeschlagen. Und die Leistungen der Spurs geben keinen Anlass auch nur irgendeinen Gedanken an den Auswärtssieg zu verschwenden.

[14h04] Kurzer Rückblick auf den Samstag in der Premier League, bei welchem die in der Krise steckenden Mannschaften einen Befreiungsschlag landen konnten. Portsmouth schaffte mit dem 3:0 bei Everton den ersten Saisonsieg, ebenso Wigan beim 5:0 gegen Hull City. Arsenal konnte die furchtbare Leistung der Vorwoche gege Fulham mit einem überzeugenden 3:0 gegen Newcastle vergessen machen. Und West Ham United gewann etwas überraschend mit 4:1 gegen die Blackburn Rovers. Und wenn ich die diversen Spielberichte richtig gelesen habe, dann gab es diesmal auch keine Pfiffe für Trainer und Mannschaft. Weiter in der Erfolgsspur ist der FC Middlesbrough nach dem 2:1 gegen Stoke City.

[14h00] Moin an diesem sommerlichen Sonntag. Fußball-Nachmittag mit Premier League und Bundesliga steht auf dem Programm. Old Firm läuft schon, nächster Schritt ist dann das Londoner Derby an der Stamford Bridge.

Hörerinteraktivität made by NDR 2

Ich höre gerne Radio, ich höre viel Radio. Beim Frühstück, während der Arbeit, nachmittags zuhause, manchmal auch abends auf dem Sofa. Entweder mit dem ganz normalen Radio oder via Live-Stream im Internet. Mittlerweile höre ich fast nur noch die Radiosender der BBC. Dort gibt es für jeden Geschmack und für jede Interessen etwas. Das ganze ohne Werbung, mit guter Einbindung der Hörer und im Vergleich zu Deutschland exellenter Musikvielfalt.

Ich will jetzt die BBC nicht in den Himmel loben, aber man muss einfach feststellen, dass die BBC aus ihren Radiosendern deutlich mehr rausholt als wir hier in Deutschland. Hier gibt es 100 oder mehr Radiosender – und fast alle spielen die gleiche Musik, jeden Tag das gleiche Schema, kaum Einbindung der Hörer ins Programm. Stattdessen werden der Verkehrsfunk von ARAL, das Wetter vom Autohaus um die Ecke und die Radarfallen vom Tante Emma Laden in Ortschaft XY präsentiert. Das soll jetzt nicht heißen, dass es in Deutschland keine guten Radiosendungen gibt. Positiv erwähnen sollte man die Sendung “hr2 – Der Tag” oder auch einige Sendungen von SWR 3. In der Gesamtheit ist das aber qualitativ nicht so berauschend.

Vor allem nicht hier in Norddeutschland. Radio Bremen lässt unter seinem Sparkurs die Musiksender fast ausbluten. Es gibt überhaupt nur noch zwei eigene Sender hier. Einer spielt neuere Musik, einer Oldies. Und gerade Bremen Vier war früher einmal eine kleine Perle in der Radiolandschaft, ist jetzt aber auch immer mehr zum Mainstream-Radio geworden. Bleibt noch der NDR, und dort vor allem NDR 2, immerhin meistgehörter Sender in Norddeutschland. Dort würde ich die Musikvielfalt immer noch mit am umfangreichsten einschätzen, zudem hat man mit den abendlichen Musik-Specials durchaus einen vernünftigen Schwerpunkt geschaffen. Was mich aber auch an NDR 2 so stört: Es ist alles stets der gleiche Ablauf. Der Morgen, der Vormittag, der Nachmittag, der Abend. Musik, ein bisschen Werbung, ein paar Korrespondentenberichte, Nachrichten. Das war es dann auch schon. Mit Ausnahme der Musik-Specials hat man nichts Außergewöhnliches im Programm, wo man sich signifikant von anderen Sendern unterscheiden würde.

Mit Interesse las ich dann, dass NDR 2 ab September sich einer umfassenden Programmreform unterzieht. In der Kurzform: Neue Moderatoren für die Nachmittagssendungen, Ausweitung der Musik-Specials auf sieben Tage die Woche, Comedy-Klassiker über den Tag verteilt sowie eine neue Talkshow von Bettina Tietjen. Erster Gast wird am 7. September Peter Maffay sein. Ein wesentlicher Bestandteil soll laut Programmchef Torsten Engel auch ein höhere Interaktion mit dem Hörer sein. Ich frage mich nur die ganze Zeit, wo die sein soll. Immerhin können sich die Hörer jetzt werktags von 18h00 bis 19h00 in einer eigenen Sendung Musik für den Feierabend wünschen. Aber das war es dann auch. Da führt man dann schon eine Talkshow am Sonntagmorgen ein – und dann können sich nicht mal die Hörer dran beteiligen und Fragen an den Gast stellen oder per Telefon zuschalten?

Und daran krankt eben vor allem der deutsche Radiomarkt. Einbeziehung der Hörer in das Programm. NDR 2 macht jetzt einen netten Versuch, mehr ist es aber auch nicht. Hier kann man ja schon froh sein, wenn man eine Mail direkt ins Studio senden kann. Dabei steckt doch so viel Potential in der Interaktion mit dem Hörer. NDR 2 macht samstags eine Bundesliga-Show von 15h00 bis 18h00. Warum die nicht eine Stunde verlängern um Fans der norddeutschen Mannschaften zu Wort kommen zu lassen? BBC Radio 1 macht freitags in der Morgensendung eine Stunde einen Programmabschnitt, der sich Golden Hour nennt. Dort spielt der Moderator Lieder und die Zuschauer müssen per E-Mail oder SMS ins Studio erraten, aus welchem Jahr die Titel stammen. Gleichzeitig geben die Hörer an, wer sie sind, was sie gerade machen und was sie sonst noch so bewegt. Dann entstehen immer lustige Stories. Im Nachmittagsprogramm von BBC Five Live werden Buchautoren, Regisseure, Personen aus Politik und Wirtschaft eingeladen – Zuschauer können anrufen und ihre Fragen loswerden. Man kann die Liste beliebig lange fortsetzen.

Das ist unterhaltsames Radio und das ist Interaktion mit dem Hörer. Und davon sind wir hier in Deutschland leider weit entfernt. NDR 2 will jetzt einen nett gemeinten Versuch machen. Dem sollte man eine Chance geben. Aber ein wirklicher Fortschritt wird es wohl nicht. Aber reinhören werde ich trotzdem mal. Denn es kann ja fast nur besser werden. Positiv aber, dass NDR 2 wenigstens zu einer Programmreform bereit ist.

Premier League 2008/2009 Preview 3. Spieltag – Whinging Hammers

Neuer Spieltag, neues Glück in der englischen Premier League an diesem Wochenende. Der dritte Spieltag steht an – und wir haben den ersten richtigen Krisenherd, oder zumindest ist dass Potential für die erste Trainerentlassung in der Premier League nicht mehr ganz so weit. Bei West Ham United hängt mal wieder – nett formuliert -  der Haussegen schief. Hinter verschlossenen Türen scheint es aber viel mehr zu sein. Sollten die Hammers nicht ganz schnell in die Erfolgsspur zurückfinden, dürften die Tage von Trainer Alan Curbishley ganz schnell gezählt sein. Die Hammers gewannen zwar ihr erstes Saisonspiel gegen Wigan Athletic, gingen dann am vergangenen Wochenende aber mit 0:3 bei Manchester City unter. Das scheint alles nicht weiter schlimm. Doch die Situation wurde immer brenzliger unter der Woche. Mittwochmittag geben die Hammers bekannt, dass Verteidiger Anton Ferdinand den Verein in Richtung Sunderland verlässt. Knapp 12 Millionen Euro kassieren das Team aus dem Osten Londons dafür. Im Vereinsforum bricht daraufhin der Trubel aus. Fans beschimpfen den Verein und den Trainer, sind völlig fassungslos, dass ein Schlüsselspieler der Hammers einfach so verkauft wird. Wohl gemerkt auch, weil die Hammers bis dato überhaupt keinen Ersatz für Ferdinand auf dem Radar haben. West Ham United hat nicht einen prominenten Neuzugang diese Saison verpflichtet, mit Bobby Zamora und jetzt Anton Ferdinand aber zwei ehemalige Leistungsträger verloren. Diskussionen über die finanzielle Situation von West Ham kamen wieder auf die Tagesordnung. Tenor der Fans: Trainer Alan Curbishley hat nicht den Überblick über die Mannschaft, hätte einem Transfer von Ferdinand nach Sunderland niemals zustimmen dürfen. Der Ärger unter den Fans also groß. Am Abend kommt es im Upton Park in der zweiten Runde des Carling Cup zum Heimspiel gegen den Viertligisten Macclesfield. Die Hammers liegen nach völlig indiskutabler Leistung zur Halbzeit mit 0:1 zurück – und dann entlädt sich die Wut der Fans. Bereits zur Pause wird das Team und Trainer Curbishley gnadenlos ausgepfiffen und verhöhnt. Das ganze setzt sich über weite Teile der zweiten Hälfte vor. Am Ende gewinnt man nach Verlängerung mit 4:1. Die Fans pfeifen weiter. Im Prinzip ist es wie immer bei den Hammers. Eine Kleinigkeit wird zur Staatsaffäre aufgebauscht, völlig ungeplant kommen weitere Zutaten hinzu und schon hat man eine kleine handfeste Krise im Verein. Dabei ist im Prinzip außer dem Transfer von Anton Ferdinand nichts passiert. Ich weiß nicht, wie die Fans der Hammers reagieren, wenn sie mal in akuter Abstiegsgefahr sind. Klar dürfte aber auch sein, dass Alan Curbishley auch sehr genau schaut, wie lange er sich das noch antuen will. Denn eine Chance wirklich in Ruhe zu arbeiten hat Curbishley bei West Ham nie bekommen. Irgendwo schwebte immer ein kleines Damoklesschwert. Die Fans fordern seinen Rücktritt und wünschen sich Slaven Bilic als Nachfolger. Wie hat Sean Ingle vom Guardian vor zwei Jahren so wunderbar geschrieben: Football fans are idiots.

West Ham United – Blackburn Rovers

Aber nicht nur für Alan Curbishley ist es ein ganz besonderes Spiel, sondern auch für seinen Trainerkollegen gegenüber. Paul Ince kommt an seine alte Wirkungsstätte. Von 1985 bis 1989 war Ince Spieler bei West Ham United. Zwei Trainer also im Blickpunkt – und ein ganz wichtiges Spiel. Die Hammers können wieder auf die Dienste von Lucas Neill und George McCartney setzen, auch Craig Bellamy scheint zumindest wieder im Kader zu sein. Mit einem Sieg würde West Ham an den Rovers vorbeiziehen – und Alan Curbishley kann wieder etwas ruhiger arbeiten. Bis zum nächsten Spiel.

FC Everton – FC Portsmouth

Klingt von den Namen her wie ein echtes Spitzenspiel, die bisherigen Leistungen in dieser Saison geben aber keinen Anlass dazu diese Begegnung als solche zu titulieren. Everton verlor die Auftaktpartie gegen Blackburn und kam nur zu einem mühevollen Auswärtssieg bei West Bromwich Albion. Für Portsmouth setzte es Niederlagen gegen Chelsea und Manchester United. Klar ist das ein schweres Auftaktprogramm, aber Sorgen macht auch nicht, dass die Südküstler verloren haben, sondern eher dass wie sie verloren haben. Keine Harmonie zwischen Defoe und Crouch im Sturm und praktisch kein Durchsetzungsvermögen auf den Außenpositionen. Aber gehandelt haben bisher nur die Toffees. Heute wurde der Transfer von Louis Saha bekannt gegeben, bereits gestern konnte man den Equadorianer Segundo Castillo von Roter Stern Belgrad verpflichten. Beide stehen am Sonntag aber noch nicht auf dem Platz. Bei Portsmouth sind die Einsätze von Defoe und Jerome Thomas fraglich. Dem Team von Harry Redknapp fehlen zudem Glenn Little, Kanu und David Nugent. Sollten die Südküstler verlieren, wäre es der schlechteste Saisonstart in der Vereinsgeschichte.

Bolton Wanderers – West Bromwich Albion

Ein Saisonsieg gegen kein Saisonsieg. Der Aufsteiger hat bisher kein Bein in die Premier League stellen können. Man zeigt noch zu viel Respekt, traut sich zu wenig zu. Die zweite Hälfte gegen Everton hat gezeigt, dass spielerisches Potential durchaus vorhanden ist. Jetzt wirft man vorerst den letzten Hoffnungsanker ins Fahrwasser. Borja Valero, Mittelfeldspieler von Real Mallorca, macht sein Debüt. Der Transfer hat die Baggies gut 7 Millionen Euro gekostet, insgesamt hat West Bromwich Albion 30 Millionen Euro auf dem Transfermarkt investiert. Nur mal so um die Rahmenbedingungen abzustecken. Aufsteiger in die Premier League, 30 Millionen Euro in die Hand genommen. Heißt konkret aber auch, dass da von den Ergebnissen und der Spielweise etwas mehr kommen muss. Bei Bolton ist Gary Cahill gesperrt, die Wanderers müssen zudem auf Stürmer Johan Elmander verzichten.

Hull City – Wigan Athletic

Das ist ein durchaus sehr reizvolles Spiel. Hull City ist bisher die Überraschung in dieser Saison. Ein Sieg und ein Remis bedeuten momentan den vierten Tabellenplatz und damit bester Aufsteiger. Und wenn man wirklich den Klassenerhalt schaffen will, dann sind Heimsiege gegen Teams wie Wigan zwingend notwendig. Die Gäste aus dem Nordosten Englands stehen ihrerseits aber auch schon etwas unter Druck. Zwei Niederlagen, zuletzt aber ansteigende Form gegen den FC Chelsea. Die Begegnung ist auch so reizvoll, weil sie auf Augenhöhe stattfindet. Hull City hat gezeigt, dass man zuhause gewinnen kann, Wigan hat unter der Woche im Carling Cup mit einem 4:0 gezeigt, dass man auch offensiv schlagkräftig ist. Bei Wigan kehrt Henri Camara in die Startelf zurück.

FC Middlesbrough gegen Stoke City

Und dann gibt es noch ein zweites Duell auf Augenhöhe. Beide Teams haben drei Punkte, wenngleich Middlesbrough ein bisschen unter Wert letzte Woche an der Anfield Road geschlagen wurde. Das Team von Gareth Southgate ist aber trotz des 1:2 gegen Liverpool gut in die Saison gestartet. Auch der Sieg gegen Tottenham hat gezeigt, dass man sich spielerisch und auch taktisch verbessert hat. Dementsprechend zufrieden zeigt sich auch Southgate, warnt aber auch vor Stoke City. Eine Personalie wird derzeit heiß diskutiert in Middlesbrough, nämlich die von Mido. Southgate möchte, dass Mido beim Verein bleibt, kann ihm aber keine Stammplatzgarantie geben. Die will der Ägypter aber haben.

Manchester United – FC Fulham

Weil Manchester United am Freitagabend im UEFA Super Cup gegen Zenit St. Petersburg gespielt hat, entfällt diese Partie. Ein Termin für das Nachholspiel steht noch nicht fest.

FC Arsenal London – Newcastle United

Premiere live ab 18h25; Kommentar: Andreas Renner

Die Gunners sind schon so ein bisschen wieder die Wundertüte. Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den FC Fulham folgte ein durchaus souveränes 4:0 gegen Twente Enschede in der CL-Quali. Vor allem ein Mann machte wieder den Unterschied. Cesc Fabregas stand erstmals nach seiner Verletzung für 70 Minuten in der Startelf und gab dem Mittelfeld wieder mehr Tempo und Ballzirkulation. Doch, was tun, Herr Wenger, wenn Cesc Fabregas wieder ausfällt? Der Franzose soll laut Angaben vom Arsenal-Chef Danny Fizsman 30 Millionen Pfund für neue Spieler zu Verfügung haben. Fizsman: “If he said ‘I want this guy and he is 30 Million Pounds worth, can I buy him?’ the answer is yes. Absolutely yes.” Doch Wenger scheint nicht zu fragen. Nun am Samstag in der Liga also gegen die Magpies, die ihrerseits ganz gut gestartet sind. Dem Remis gegen ManU folgte ein Sieg gegen Bolton. Die Handschrift von Kevin Keegan scheint lesbarer zu sein als letzte Saison. Bei den Gunners wird Mikael Silvestre noch nicht spielen, der Einsatz von Nasri ist aufgrund einer Viruserkrankung fraglich. Bei Newcastle fehlen gleich einige Stammkräfte, unter anderem Geremi, Mark Viduka, Damien Duff und Obafemi Martins.

FC Chelsea – Tottenham Hotspur

PREMIERE live, Sonntag ab 14h25; Kommentar: Marc Hindelang

Das zweite Londoner Derby diese Saison wird zum Aufeinandertreffen der Gegensätze. Chelsea ist optimal gestartet, zwei Siege, 5:0 Tore. All das kann man von den Tottenham Hotspur nicht behaupten. Vor der Saison wurden wieder die großen Erwartungen aus der Schatztruhe geholt, man träumt vom CL-Quali Platz – und zum Auftakt gab es dann erstmal zwei Niederlagen, gegen Middlesbrough und zuhause gegen Sunderland. Tottenham scheint die Berbatov-Saga doch mehr zu belasten als gedacht, von daher ist es unverständlich, dass dieser Eiertanz seitens der Spurs nicht beendet wird. Trainer Juande Ramos hat Berbatov am vergangenen Wochenende aus dem Kader geschmissen, in den nächsten Stunden soll es Gespräche zwischen den Spurs und Berbatovs Berater geben. Derweil gibt Sir Alex aus Monte Carlo zu Protokoll, dass ein großer Transfer immer unwahrscheinlicher wird. To be continued.

FC Sunderland – Manchester City

Manchester City ist weiter aktiv auf dem Transfermarkt. Mitte der Woche kam Shaun Wright-Philipps vom FC Chelsea, zudem steht man kurz vor einer Verpflichtung von Pablo Zabaleta von Espanyol Barcelona. Der argentinische Olympiasieger soll 10 Millionen Euro Ablöse kosten. Auch die Black Cats von Roy Keane haben ja kräftig investiert, zuletzt mit Anton Ferdinand von West Ham. Sunderland hat mittlerweile eine ganz gute Basis gefunden, da machen sich die Neuzugänge bemerkbar.

Aston Villa – FC Liverpool

PREMIERE live, Sonntag ab 16h55; Kommentar: Oliver Seidler

Liverpool hat bisher vier Pflichtspiele gemacht in dieser Saison, drei Siege, ein Remis. Perfekt könnte man sagen, aber bei den Reds liegt noch vieles im Argen. Was sich im Hinspiel in Lüttich bezüglich fehlender spielerischer Kreativität angedeutet hat, hat sich bis jetzt wie ein roter Faden durch den Saisonauftakt gezogen. Qualität ist es dann immer noch, wenn man Spiele in der 94. und 118. Minute zu seinen Gunsten entscheiden kann. Aber beliebig oft kann man das nicht forsetzen. Bei Liverpool wird Steven Gerrard fehlen.

Alles weitere zu den Sonntagspielen im Live-Blogging ab 14h00.

US-Wahl 2008 TV-Tipp: McCain revealed

Vor knapp zwei Stunden hat der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, John McCain, seine Kandidatin für den Vize-Präsidenten benannt: Sarah Palin, Gouverneurin von Alaska.

Am kommenden Montag beginnt dann der viertätige Parteitag der US-Republikaner in Minneapolis/St. Paul. Dann steht der Kalte Krieger (SPIEGEL) im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Anlässlich dieses Ereginisses hat CNN eine Dokumentation über das private und politische Leben von John McCain erstellt. Alle wichtigen Stationen seines Lebens werden beleuchtet und mit persönlichen Einschätzungen von ihm ergänzt.

“It’s a life already made for the movies. He survived a plane crash during flight school, a catastrophic fire on a U.S. naval ship, and five years as a prisoner of war (P.O.W.) in Vietnam. Politically, he’s considered a self-styled maverick.”

McCain revealed am morgigen Samstag um 16h00 und 21h00 auf CNN.

UEFA-Cup 2008/2009 – Auslosung der 1. Runde

[Anmerkungen zur Auslosung gibt es weiter unten]

[13h50] Die Begegnungen in der 1. Runde im UEFA-Cup 2008/2009

  • AC Mailand – FC Zürich
  • FC Timisoara – Partizan Belgrad
  • Hertha BSC Berlin - St. Patrick’s Athletic
  • Bonik Ostrau – Spartak Moskau
  • Metalist Kharkov – Besiktas Istanbul
  • FC Portsmouth – Vitoria Guimaraes
  • Kayserispor – Paris St. Germain
  • FC Sevilla – FC Salzburg
  • VFL Wolfsburg – Rapid Bukarest
  • Sampdoria Genua – FBK Kaunas
  • Maritimo Funchal – FC Valencia
  • Dinamo Zagreb – Sparta Prag
  • Manchester City – Omonia Nikosia
  • Young Boys Bern – FC Brügge
  • AS Nancy – FC Motherwell
  • FC Everton – Standard Lüttich
  • SSC Neapel – Benfica Lissabon
  • AC Bellinzona – Galatasaray Istanbul
  • NEC Nijmegen – Dinamo Bukarest
  • Racing Santander – FC Honka Espoo
  • Hapoel Nikosia – FC Schalke 04
  • Litex Lovech – Aston Villa
  • Austria Magna Wien - Lech Posen
  • Vitoria Setubal – SC Heerenveen
  • SK Brann Bergen – Deportivo La Coruna
  • Slavia Prag – SC Vaslui
  • Slaven Koprivnica – ZSKA Moskau
  • Bröndby Kopenhagen – Rosenborg Trondheim
  • Cherno More Varna – VfB Stuttgart
  • Stade Rennes – FC Twente Enschede
  • Ajax Amsterdam – FC Borac
  • Tottenham Hotspur – Wisla Krakau
  • FC Kopenhagen – FC Moskau
  • MSK Zilina – Levski Sofia
  • Borussia Dortmund – Udinese Calcio
  • SC Braga – Artmedia Petrzalka
  • Feyenoord Rotterdam – Kalmar FF
  • Hamburger SV – Unirea Urziceni
  • Hapoel Tel Aviv – AS St. Etienne
  • FC Nordsjälland – Olympiakos Piräus

[13h49] Ansonsten: Viele Partien hauen mich da echt nicht vom Hocker. Am ehesten noch der SSC Neapel gegen Benfica Lissabon. Stade Rennes gegen Twente dürfte ganz interessant werden. Erneute Probe für Steve McClaren als Vereinstrainer in Holland. Auf Augenhöhe und durchaus attraktiv sehe ich auch die Partie zwischen Tel Aviv und St. Etienne.

[13h43] Die englischen Teams haben ganz unterschiedliche Aufgaben. Der FC Everton gegen Standard Lüttich ist schon nach den Eindrücken der Belgier gegen Liverpool eine echte Hausnummer. Das wird alles andere als ein Selbstläufer. Wenn Portsmouth in der Form so weiterspielt wie bisher, muss man sich auch Sorgen machen, ob man gegen Vitoria Guimaraes die nächste Runde erreicht. Aston Villa, Manchester City und die Spurs haben alle mehr als machbare Aufgaben.

[13h39] Die deutschen Teams haben unterschiedliche Aufgaben. Hertha BSC, der Hamburger SV, der VFB Stuttgart und Schalke 04 haben einfache Aufgaben. Das darf kein Problem sein. Dortmund mit der Partie gegen Udinese und Wolfsburg mit dem Spiel gegen Rapid Bukarest habe da schon schwerere Aufgaben, zumal man zuerst zuhause antritt.

[13h02] Wie immer das übliche langweilige Prozedere: Begrüßung, Rückblick auf die Saison, Erklärung der Formalia. Alles wenig spektakulär.

[12h57] Das Losverfahren ist soweit ganz einfach. Es gibt acht Gruppen à 10 Mannschaften, von denen fünf gesetzt sind und fünf ungesetzt. In den jeweiligen Gruppen spielt dann ein gesetzes gegen ein ungesetztes Team. Mannschaften aus dem gleichen Land dürfen nicht aufeinandertreffen. Gespielt wird im Hin-und Rückspiel. Wer zuerst gezogen wird, hat Heimrecht im Hinspiel. Wie die einzelnen Gruppen zustande gekommen sind, lassen wir hier mal weg.

[12h51] Sechs deutsche Mannschaften sind dabei: Hertha BSC Berlin, Borussia Dortmund, Schalke 04, der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und der VFL Wolfsburg. Ansonsten ist das Teilnehmerfeld von der Qualität breit gestreut, reicht vom AC Mailand, dem FC Sevilla und Benfica Lissabon bis zum SC Vaslui oder Cherno More Varna.

[12h48] Sehe gerade, dass Eurosport auch einen Livestream anbietet. Die UEFA bietet wieder die interaktive Grafik an.

[12h45] Guten Tag zusammen. In einer Viertelstunde wird die erste Runde im UEFA-Cup ausgelost. Für mich immer auch ein bisschen Geografiestunde und das Kennenlernen neuer Mannschaftsnamen, wobei diesmal auch sehr viel lukrative Teams dabei sind. Eurosport überträgt ab 13h00 live.

Democratic National Convention 2008: Rede von Barack Obama im INVESCO Field

[05h20] Es war vor allem eine tolle Kulisse für eine solche Veranstaltung. Oder wie Hubertus Heil es via twitter bezeichnet hat: “Musik und Tanz. Mehr los als bei Pink Floyd Konzerten.” So denn. Einen angenehmen Start in den Freitag. Bis dahin.

[05h17] Es war eine gute Rede. Nicht zu vergleichen mit der Berlin-Rede, weil eben ein ganz anderer Themenschwerpunkt und andere Adressaten. Diesmal kam es auch auf Details an, auf politischen Programme. Es mussten mehr als nur Grundsätze angeboten werden. Das ist gelungen. Jetzt muss man schauen, ob das auch die unentschlossenen Wähler für ihn und seine Politik begeistert hat. Bei den Leuten, die Sky News interviewt, Begeisterung über alle Gesichter. Aber das dürfte klar sein. Aber wenn jetzt an den Fernsehbildschirmen Menschen vielleicht nochmal über ihre Entscheidung eventuell McCain zu wählen nachdenken, wenn Unentschlossene mehr zu Obama tendieren, dann hat er sein Ziel erreicht. Mal schauen, was die Umfragen der nächsten Tage ergeben.

[05h14] Wenn man so will, war die Rede also ein Kompendium aus drei Teilen. Das Scheitern der republikanischen Partei dokumentieren, seine Politik vorstellen, eingerahmt von den Basics, die die USA wieder redefinieren müssen. Von den Gedanken und den Idealen, die Amerika nach vorne gebracht haben und die immer wieder gerne unter dem Stichwort “American Promise” zusammengefasst werden.

[05h12] Und Sky News wieder ganz groß, schnappt sich vorbeilaufende Leute. “Hi, we are from Sky News, from London, England.”

[05h10] Und all diese politischen Grundsätze waren eingerahmt in sehr persönliche Gedanken, in einer Reflexion seines eigenen Lebens, seiner bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse in Amerika. Immer wieder erinnerte er an den American Promise, an Wertvorstellungen, an Ideale, die es wieder herzustellen gelte. Er erinnerte an das Schicksal, an die Probleme und Schwierigkeiten ganz normaler amerikanischer Bürger und verband diese mit seinen konkreten politischen Vorstellungen. Obama wollte klar machen, dass er wisse, was die Leute im Land bewegt. McCain doesn’t get it, seine Botschaft.

[05h07] Und dann kam quasi als Gegenüberstellung, als Kontrast sein Wahlprogramm. Steuererleichterungen, neue Jobs schaffen, eine allgemeine Krankenversicherung, Investitionen in neue Energien, verantwortungsvolles Ende des Irak-Krieges und einer Stärkung der militärischen Präsenz in Afghanistan.

[05h03] “Own your failure.” Gestehe dein Scheitern ein. Barack Obama hat es in dieser Rede geschafft die Politik der Republikaner und von John McCain zu kritisieren – und zwar auf sehr geschickte Weise. Hat die Verdienste von John McCain anerkannt und gelobt um dann loszuscheißen gegen die Politik des Kontrahenten. Ob Außenpolitik, Steuerpolitik, Umwelt, Wirtschaft, Gesundheit und Gesellschaft – überall hat er Kritikpunkte gefunden.

[04h58] Die Sonne ist mittlerweile untergegangen, Flutlicht ist an. Die Obama-Familie kommt aufs Podium. Feuerwerk geht los. Joe Biden und seine Frau schließen sich an. Blitzlichtgewitter von den Fotografen und den Zuschauern. Beeindruckende Atmosphäre.

[04h55] America, we cannot turn back. We cannot walk alone. Let us keep the American Promise. Und das waren dann 50 Minuten Barack Obama. Die Masse jubelt.

[04h53] Militär macht uns nicht stark, Geld macht uns nicht reicht, Bildung macht uns nicht schlau. Es ist der American Promise, der Amerika stark, reich und schlau macht. Unsere alle Träume können einer sein.

[04h51] “This election has never been about me, it is about you.” Großartiger Satz. Wechsel kommt nicht aus Washington, sondern nach Washington.

[04h49] Nächstes Thema Gesellschaftspolitik: Keine Diskriminierung für gleichgeschlechtliche Paare, die Anzahl ungewollter Schwangerschaften verringern, das Waffenrecht verschärfen.

[04h46] Patriotism has no party. Er liebe dieses Land. Und da sind sie wieder diese Sätze, diese Aufzählung. Soldiers have not served a Blue America or a Red America, they have served the United States of America. I have news for you, John McCain. We all put our conutry first.

[04h44] Er erinnert an die große Tradition von demokratischer Außenpolitik. Niemand solle ihm sagen, dass Demokraten Amerika nicht beschützen können. Er will den Krieg im Irak beenden – und zwar verantwortungsvoll -  und das Engagement in Afghanistan verstärken. Er will das morale Standing und Ansehen Amerikas in der Welt wieder herstellen.

[04h40] Nächstes Thema Außenpolitik. Den American Promise nicht nur in den USA wieder herstellen, sondern auch in der gesamten Welt. Obama ist bereit für eine Auseinandersetzung mit John McCain über Außenpolitik. Er erinenert an das Versagen von McCain für den Irak-Krieg gestimmt zu haben. John McCains Außenpolitik macht Amerika nicht sicher. Mc Cain verfolge Ideen der Vergangenheit. Man verhindere nicht den Terrorismus, indem man den Irak angreift.

[04h37] Jeder soll sich eine Ausbildung am College leisten können, Krankenversicherung für alle. Soziale Sicherheit soll auch für zukünftige Generationen ermöglicht werden. Gleiche Arbeit soll gleichen Lohn hervorbringen. All dies kostet Geld. Das wisse Obama. Aber Schulden müssen ebenfalls abgebaut werden.

[04h34] Nächstes Thema Energiepolitik: Vom Öl unabhängig machen, in umweltverträgliche Kohlekraftwerke investieren, Wind- und Solarenergie sollen ausgebaut werden, diese Technologien sollen neue Jobs schaffen. Föderung der Technik für umweltverträgliche Autos. Und Zuschüsse für Familien, die sich solche Autos kaufen. Gute Umweltpolitik brauche Anreize, dass sie auch genutzt wird.

[04h32] Einige Gedanken zum American Promise verbunden mit klaren politischen Botschaften: Ausbau von Schulen, Bildung auch für Ärmere. Die Regierung in Washington dürfe nicht gegen die Menschen, sondern für die Menschen arbeiten. Jetzt wird es ganz konkret: Steuererleichterungen für Reiche zurücknehmen, Steuererleichterungen für Firmen, die in den Mittelstand, Steuererleichterungen um 95% für Familien. In 10 Jahren ist Amerika unabhängig von Öl aus dem Nahen Osten – sein Wahlversprechen, wenn er Präsident wird.

[04h30] Wie immer bringt Obama Fallbeispiele aus seiner Familie und seiner nähreren Umgebung, aus seinem Leben. Die Beispiele sollen zeigen, welche Probleme Amerika zu lösen hat. Diese Stories, die er gerade erzählt hat, das sind meine Helden, das sind die Menschen, um die ich mich kümmern will, deren Leben ich besser machen will.

[04h27] Und nach all den ganzen Versagen der Republikaner die Botschaft: Um all das alles zu ändern, will er Präsident werden. Change for the USA. Und jetzt wird es konkret in den politschen Themen: Steuererleichterungen für die Mittelklasse, Schaffen neuer Jobs, Bildung für alle bezahlbar machen. Die wirtschaft wieder stärker machen.

[04h25] John McCain habe keine Ahnung über das Leben der Amerikaner. Steuererleichterungen für die Reichen und die großen Firmen, aber nicht für die Leute, die es wirklich benötigen. John McCain doesn’t care, John McCain doesn’t get ist.

[04h23] John McCain ist alles andere als independent in wichtigen politischen Fragen, sei es Energiepolitik, sei es in Bereichen der Wirtschaft, der Umwelt- oder Gesundheitspolitik. Die Angriffe auf die Republikaner häufen sich. Bis jetzt noch nichts Konkretes zu eigenen politischen Vorschlägen.

[04h21] Enough! Amerika brauche einen Wechsel um den American Promise zu bewahren. John McCain ist die Fortsetzung von George W. Bush. “Eight is enough.” Es dürfe keine dritte Amtszeit der Bush-Administration geben. Trotzdem lobende Worte für einen großen Patrioten, John McCain, der aber 90% seiner Entscheidungen mit George W. Bush gemeinsam hat. Das ist eine “10 percent chance of change.”

[04h19] Barack Obama will, dass auch die nächsten Generationen – so wie er damals – den American Dream verfolgen können. Ein defining moment in history of the United States. Das Land erfahre Probleme und Schwirigkeiten. Es ist ein Ergebnis der falschen Politik von George W. Bush. Gleich der erste Angriff an die gegenwärtige Regierung. “America, we are a better country than this.”

[04h16] Dank an seine Gegenkandidaten mit Betonung auf den ganz besonderen Verdiensten von Hillary Clinton. Dank an alle Redner auf der Democratic National Convention. Besonderen Dank an Joe Biden. Dank an seine Frau und Töchter, die er liebt und auf die er sehr stolz ist.

[04h14] Erster Satz gleich der wichtigste Satz: “I accept your nomination for the presidency of the United States.”

[04h12] “City of binding lights” von U2 erklingt. Barack Obama kommt auf die Bühne. Die ersten Menschen haben Tränen in den Augen. Minutenlanger Applaus.

[04h08] Da sollten sich alle Wahlstrategen mal etwas abschauen, wie man einen Kandidaten ins richtige Licht rückt, wie man eine Person präsentiert.

[04h02] Die Menge stimmt sich mit “Yes we can”-Rufen auf Barack Obama ein. Es gibt einen Einspielfilm über Barack Obama, in welchem sein Leben nacherzählt wird. Bilder aus seiner Kindheit, Erinnerung an seine Eltern, seine Laufbahn in der Politik. Tenor: Barack Obama ist einer von uns, jemand, der intensiver als andere den American Dream verfolgt hat [und von ihm auch profitiert hat].

[04h00] Man kann Sky News für vieles kritisieren, die bouvelardeske Aufmachung gehört dazu. Aber eines kann dieser Sender: Aus Live-Events das Maximale rausholen. Man schnappt sich einfach so einen African-American, der kurzzeitig durchs Bild huscht. “Wait a second, we are from Britain, Sky News. 45 years after the speech of Martin Luther King Jr. Do you have your dream now?” Der Interviewte überlegt kurz: “Almost.”

[03h57] Die ARD beginnt ihre Übertragung. Als Einspielmusik für den Vorspann gibt es Musik aus Fluch der Karibik. Ohne Worte.

[03h55] Barack Obama soll bereits seit einer Dreiviertelstunde im INVESCO Field sein und hat den Nachmittag mit einem Basketballspiel verbracht.

[03h52] Live-Bloggings auch beim Guardian und der BBC.

[03h44] Es ist ein historischer Moment. Barack Obama ist der erste schwarze Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten. Rein formell ist diese Rede die Annahme der Nominierung, die die National Convention gestern ausgesprochen hat. Aber es ist mehr: Neben dem Auftakt zur heißen Phase des US-Wahlkampfs ist es vor allem auch eine programmatische Rede. Barack Obama muss jetzt den schmalen Grat finden zwischen starken, kräftigen Worten, zwischen emotionalen Bildern und der Antwort auf ganz konkrete Sorgen, die die Menschen der USA haben. Es ist in erster Linie also eine programmatische Rede – und diesmal mit dem Schwerpunkt der Innen-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik. Und darüberhinaus muss Barack Obama den 80.000 im INVESCO Field und den Millionen am TV klar machen, warum er der bessere US-Präsident ist und nicht sein Kontrahent John McCain.

[03h37] Sky News interviewt ein paar Leute, die im Umfeld der Bühne stehen, unter anderem auch einen 60-jährigen Weißen aus North Carolina, der gerade seinen Ruhestand angetreten hat. Hat einen Hut ähnlich wie Uncle Sam auf, und einen Vollbart. Gibt aber ehrlich und sehr persönliche Auskünfte über seine politischen Ansichten.

[03h34] Breaking News von CNN: John McCain wird noch nicht heute Nacht seinen Kandidaten für das Amt des Vize-Präsidenten vorschlagen. Gründe werden nicht genannt. Kann mir aber vorstellen, dass es rein taktische Gründe sind, würde diese Meldung doch in dem ganzen Obama-Hype völlig untergehen.

[03h31] Die Demokraten haben in Denver nichts dem Zufall überlassen. Während Obamas Rede gibt es eine Kameraeinstellung, die Obama auf einer Linie mit den Zuschauern im Hintergrund zeigt. Es wird also nicht von oben herab geschaut. Damit entgeht man zumindet teilweise der Kritik der Republikaner, die diese ganze Veranstaltung für reine Show halten und Obama einmal erneut den Status eines Prominenten geben, aber nicht den eines Politikers, die die dringenen Probleme Amerikas anpacke. Mal schauen, ob CNN die tolle Skycam dann auch weniger einsetzt.

[03h27] Ein Transkript der Rede von Barack Obama ist bereits im Internet veröffentlicht.

[03h23] Völlig unerwartet kommt Obamas Kandidat für den Vize-Präsidenten, Joe Biden, auf die Bühne in Denver. Es war kurzzeitig etwas ruhiger geworden, jetzt brandet wieder Applaus auf.

[03h14] Nächste Rednerin ist Susan Eisenhower, die Enkelin vom ehemaligen Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Sie hält eine kleine Grundsatzrede zur Außenpolitik. Eisenhower selbst ist Experten in Sachen Außenpolitik, Schwerpunkt Russland.

[03h10] Sky News, CNN und die BBC berichten fast die ganze live aus Denver und unterbrechen nur selten für einen kurzen Nachrichtenblock und Werbung. CNN hat den Situation Room mit Wolf Blitzer ins INVESCO Field verlagert. Zwei Moderatoren und viele Gäste sitzen auf Barhockern irgendwo etwas abseits von der Bühne umlagert von Schweinwerfern und Kameras. Sky News steht mit Jeromy Thompson mitten in der Menge. Die ARD und ZDF übertragen die Rede jetzt übrigens auch live und im Zweikanalton. Mittwoch Morgen stand davon noch nichts in den TV-Guides. Scheint sich bei den ÖR wohl erst spät herumgesprochen haben, dass da heute etwas Wichtiges in den USA passiert, was man live übertragen muss.

[03h07] Weiter geht es mit musikalischer Unterhaltung. Bisher schon aufgetreten sind die Black Eyed Peas, Sheryl Crowe und Stevie Wonder. Jetzt singt Michael McDonald “America the Beautiful.”

[03h05] Es ist eine beeindruckende Atmosphäre im INVESCO Field. In den oberen Rängen sind zwar noch einige Plätze frei, aber ansonsten ist das Stadion voll. Unten auf dem Spielfeld ist eine große Bühne aufgebaut, tausende stehen im Umfeld dieser Bühne und schwenken Fahnen und Plakate. Riesige Videoleinwände sind aufgebaut. Die Strahlen der untergehenden Sonne streifen die Plätze ganz oben im Stadion.

[03h02] Al Gore lobe Obamas Charaktereigenschaften, seine poliitschen Visionen, die Amerikas moderne politische Kultur bereichern. “Obama inspires hope”, für so viele politikenttäuschte Menschen in den USA. “Geht hinaus und verbreitet die Botschaft von Barack Obama quer über das Land.” Al Gore wird mit tosendem Applaus gefeiert. Ein Gospel-Chor singt “Let the Sun shine in”. Scheint beste Einstimmung gewesen zu sein.

[03h00] Hauptthema in der Rede des Nobelpreisträgers ist natürlich Klima- und Energiepolitik. “We are facing a planetary emergency.” Eine massive Reduzierung von CO2 ist notwendig. Amerika müsse in neue Energien investieren. Amerika habe alles dieses massive Problem zu lösen. Bis auf einen Präsidenten, der diese Politik in Washington auch umsetzt. “It is time for a change.”

[02h53] Moin aus Bremen. Um 04h00 geht es los mit der Rede von Barack Obama. Im Moment hält Al Gore seine Grundansatzsprache.

Noch hat der deutsche Vereinsfußball den Friedhof nicht erreicht

Ich hatte es schon befürchtet, dass ein eventuelles Aus der Schalker bei Atletico Madrid die Diskussionen über den Zustand des deutschen Vereinsfußballs wieder aufkochen lässt. Im Prinzip ist es stets das gleiche: Wenn auf europäischer Ebene verloren wird, wird gleich der ganze Vereinsfußball hinterfragt. Wird hin und wieder mal gewonnen, ist es die Ausnahme der Regel. Als Werder vor zwei Jahren dem großen FC Barcelona im Weserstadion ein Remis abtrotzte und den ruhmreichen FC Chelsea London besiegte, wurde es von vielen als Eintagsfliege dargestellt. Dass aber auch in der Bundesliga Qualität herrscht, wird gerne übersehen.

Ich halte es da durchaus mit den Gedanken von Andreas Renner, dass wir mit den besten Teams in Europa nicht mithalten können. Sei es von den finanziellen Ressourcen als auch vom spielerischen Potential. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir im europäischen Durchschnitt schlechter als andere Teams abschneiden. Rein von der Theorie her. Die Empirie zeigt leider andere Beispiele. Werder flog letzte Saison gegen die Glasgow Rangers raus, bei Hertha BSC Berlin muss man Sorgen haben, dass sie im November noch im UEFA-Cup dabei sind, und selbst Bayer Leverkusen und der große FC Bayern schafften es nicht im UEFA-Cup ins Finale zu kommen. Und jetzt kann mir keiner sagen, dass wir mit Teams wie dem AC Florenz oder Zenit St. Petersburg nicht mithalten können. Dass Mannschaften von Chelsea bis Real Madrid, von Liverpool bis AC Mailand in einer Kategorie spielen, dürfte klar sein. Aber danach sollten vom Anspruchsdenken her die Bundesliga mit den Top-Teams ihren Platz finden.

Ich mag gar nicht daran denken, was passiert, wenn Bayern und Werder die Vorrunde in der Champions League nicht überstehen. Die heutige Auslosung brachte machbare Gegner, wobei ich bei solchen Bezeichnungen immer vorsichtig bin. Machbar ist ein Gegner immer nur, wenn man seine eigene optimale Leistung abruft. Und das war bei Werder in der Champions League zuletzt eher seltener der Fall. Aber für den deutschen Vereinsfußball wäre es ein reichlich herbeigesehnter Schritt. Sollte es nicht klappen, dürften wieder alle Schreckensszenarien an die Wand gemalt werden, zu wenig TV-Geld, zu wenig Superstars, aber dafür ganz viele Zuschauer und stets 6 Samstagsspiele in der ARD-Sportschau.

Aber so polemisch will ich nicht werden. Ich habe lange überlegt, ob es ein Patentrezept für einen erfolgreicheren deutschen Vereinsfußball gibt. Ja, und einer der kleinen Schrauben wäre eine vehemente Stärkung des Pay-TV. Daran führt kein Weg vorbei. Wenn Deutschland bei der europäischen Fußballelite mitspielen will, dann braucht man auch einen Fernsehvertrag, der diesen Bedürfnissen gerecht wird. Man kann Uli Hoeneß ja mal fragen, was ihm lieber wäre: Halbfinale in der Champions League oder dass die 10-jährigen Bayern-Fans samstags um 18h30 die Sportschau gucken können. Ich denke, die Antwort dürfte klar sein. Die Vereine brauchen mehr Geld, ein Weg ist ein lukrativerer TV-Vertrag.

Also, wie gesagt, ich habe kein Patentrezept, habe zwar viele kleine Ideen. Aber bevor man über etwas höhere Ticketpreise und dergleichen diskutieren kann, muss sich selbst erstmal einiges bei den Vereinen und konkret auf dem Spielfeld ändern. Auch wenn das jetzt vielleicht hart klingt: Aber für Schalke ging es gestern um die Champions League, Europas große Fußballbühne, um viel Geld. Die Profis verdienen Millionen im Jahr – und einige zeigen eine Einsatzbereitschaft, die einem solchen Spiel nicht würdig ist. Bei so einem Spiel erwarte ich als Fan, dass sich die Spieler bis zum Umfallen verausgaben. Doch wie so häufig fehlte jede Bereitschaft, jegliche Leidenschaft und Hingabe wirklich etwas für das Einziehen in die Gruppenphase zu tun. Schalke ist da bei weitem kein Einzelfall. Nur auf europäischer Bühne wird das immer besonders deutlich. In der Bundesliga ist das leider alltäglich. Es sei an das Bundesligaspiel zwischen Hannover und Cottbus erinnert. Wenn ich schon spielerisch nicht mit den besten Teams mithalten kann, dann versuche ich zumindest in Sachen Einsatz und Leidenschaft das Defizit zu verkleinern. Nur sieht man das bei Bundesliga-Spielen viel zu selten. Kein Wunder also, dass man auf europäischer Bühne neben dem spielerischen Defizit auch noch in Sachen Einstellung unterlegen ist. Man kann ja mal bei Hertha BSC nachfragen, warum man zum Beispiel gegen Odense BK in der ersten Runde im UEFA-Cup ausgeschieden ist. Dass soll alles keine Bankrotterklräung sein, nur fällt es mir immer wieder auf, wenn ich Fußballspiele im Fernsehen sehe. Im Mittelfeld der Premier League oder auch der Primera Division wird bei weitem kein schlechterer Fußball gespielt als bei uns in der Bundesliga. Nur wird in England eben bis zum Umfallen gekämpft, da wird selten ein Ball verloren gegeben. Und natürlich ist das Spiel da auch härter und körperintensiver – aber meist im Rahmen der Regeln. Und ein FC Everton schafft dann dadurch auch mal den Sprung ins Viertelfinale des UEFA-Cup. Weil man sich nicht besonders umstellen muss.

Wir müssen uns dem europäischen Fußball anpassen, wenn wir wieder etwas erfolgreicher sein wollen. Mir kann keiner sagen, dass Fußball auf der Insel umso viel schneller gespielt wird, nur weil da ein paar Superstars spielen. Der Fußball ist schnellerer, weil viel mehr gelaufen wird, viel mehr von der Taktik rochiert wird, viel mehr Leidenschaft im Spiel steckt. Und sowas kann man lernen. Das sind Ansätze, die man den Spielern vermitteln kann. Und da sollten wir zuerst ansetzen. Für mich wirkte Schalke gestern nach 60 Minuten seelisch und körperlich platt. Und das kann einfach nicht sein. Aber das lässt sich abstellen. Und wenn man über 90 Minuten zumindest kämpferisch dem Gegner paroli bieten kann, dann erhöhen sich auch schon mal die Chancen auf Erfolgserlebnisse. Und dann kann man vielleicht auch mal über mehr Geld aus dem TV-Vertrag reden. Aber in aller erster Linie muss der deutsche Vereinsfußball zuerst die Strukturen schaffen. Denn auch mit 450 Millionen Euro von PREMIERE werden Spieler nicht laufbereiter und zeigen mehr Einsatz und Leidenschaft. Auch ein weißer Ritter nützt da nichts.

Sonst droht doch langsam der Weg zum Friedhof. Wie beruhigend, dass man es zumindest teilweise in der eigenen Hand hat. Bloß scheint dass noch keiner eingesehen zu haben. Es sind immer die anderen Schuld, mal die ARD, mal die DFL, mal PREMIERE, mal die geizigen Zuschauer. Aber dass manche Stürmer in der Bundesliga zurzeit Bewegungsradien wie Braunkohlebagger haben, hinterfragt keiner kritisch. Da sollte man zuerst ansetzen. Spieler kann man besser machen.

Die Beerdigung findet dann übrigens bei Sir Alex Ferguson im Old Trafford statt.

Zitat des Tages: Donnerstag, 28. August 2008 – 18 Million of us

Letzte Nacht wurde Barack Obama dann also auch rein formell zum Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten ernannt. Ich habe zumindest noch die Rede von Bill Clinton auf Sky News gesehen.

“Last night Hillary told us in no uncertain terms that she is going to do everything she can to elect Barack Obama. That makes two of us. Actually that makes 18 million of us – because, like Hillary, I want all of you who supported her to vote for Barack Obama in November. Barack Obama is ready to honour the oath to preserve, protect and defend the Constitution. Barack Obama is ready to be president of the United States.”

Justin Webb von der BBC schreibt in seinem Blog Justin Webb’s America einen sehr schönen Stimmungsbericht. Überhaupt kann ich die Artikel von Webb in seinem Blog nur wärmstens empfehlen.

Heute Nacht die Rede von Barack Obama im INVESCO Field. Aus Show muss jetzt konkrete Politik werden.

Premier League 2008/2009 2. Spieltag, FC Portsmouth – Manchester United

[22h54] Endstand FC Portsmouth – Manchester United 0:1 Ganz viele Baustellen in Portsmouth. Manchester United mit Ausnahme der ersten 15 Minuten kaum gefordert, bringt diese Partie ohne viel Aufwand über die Bühne. Furchtbare zweite Hälfte.

[22h52] Es regnet an der Südküste, die Zuschauer verlassen das Stadion in Scharen. Fabio Capello war übrigens auch da. Nette Abendunterhaltung sieht anders aus.

[22h50] Referee Chris Foy hat ein bisschen Mitgefühl für Portsmouth, stellt Papa Bouba Dip trotz wiederholtem Foulspiels nicht vom Platz.

3 Minuten Nachspielzeit

[22h45] Portsmouth mit etwas, wirklich nur etwas, mehr Schwung nach vorne. Campbell und Vidic prallen mit den Köpfen im Strafraum zusammen, Vidic hat nen Cut über dem Auge, wenn ich es richtig gesehen habe. Aufregung im Fratton Park. Campbell kann sofort weiterspielen.

[22h35] Die letzte Viertelstunde im Fratton Park bricht an. Ich weiß nicht, was hier noch groß passieren soll. Aus dem Spiel ist jeglicher Reiz, die gesamte Attraktivität. Portsmouth mit einer spielerischen Offenbarung. Da klappt fast gar nicht mehr. ManU im Schongang Richtung Auswärtssieg.

Wechsel Manchester United: Rodrigo Possebon für Anderson

[22h27] Wechsel Portsmouth: John Utaka für Sean Davis

Es steht nur 0:1. Das ist das einzig Positive für die Jungs von Redknapp. Ansonsten ist das eine sehr bescheidene zweite Hälfte. Manchester United tut nicht mehr als notwendig die Führung hier zu verwalten. Portsmouth weiter ohne gefährliche Aktion vor dem gegnerischen Tor.

[22h21] Wir notieren den ersten Torschuss von Portsmouth in dieser zweiten Halbzeit. Jerome Thomas aus 20 Metern direkt auf die Fäuste von Van der Sar, der aber noch nicht eingeschlafen scheint.

[22h17] Wechsel Portsmouth: Jerome Thomas für Armand Traore

Also etwas mehr Offensive, was auch absolut nötig ist. Manchester zeigt den Südküstlern hier gerade die Grenzen auf. Das Team von Harry Redknapp findet offensiv nicht mehr statt. Die Red Devils lassen Ball und Gegner laufen. Es ist ruhig im Fratton Park.

[22h10] Um ein Haar das 2:0 für Manchester United. Tevez gibt nach links auf Rooney, der scharf in die Mitte, wo Distain vor dem einschussbereiten Anderson zur Ecke klären kann. Von Portsmouth kommt offensiv nicht wirklich mehr als in der ersten Hälfte.

[22h06] Keine Wechsel. Vorhang auf für die zweiten 45 Minuten.

[21h49] Halbzeit FC Portsmouth – Manchester United 0:1 Nach einer ansehnlichen ersten Hälfte geht die Führung für den englischen Meister absolut in Ordnung. Portsmouth fehlt es offensiv an Durchschlagskraft, nur nach Standardsituationen ist man gefährlich. ManU hat nach anfänglichen Schwierigkeiten das Tempo dieser Partie kontrolliert und hatte im Verlauf auch die besseren Torchancen.

[21h45] Zwei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte. Portsmouth mit kleiner Schlussoffensive, zumindest in Ansätzen.

[21h43] Brilliante Aktion von Rooney, der nach Zuspiel sich um Kaboul dreht, Johnson aussteigen lässt und aus 16 Metern trocken abzieht – hauchzart am Tor vorbei. Führung für die Red Devils geht jetzt absolut in Ordnung.

[21h35] FC Portsmouth – Manchester United 0:1, Darran Fletcher, 33. Minute Schön rausgespieltes Tor. Tevez gibt nach links raus, wo Evra mitgelaufen ist und völlig ohne Gegenspieler auftaucht. Pass in die Mitte, wo Fletcher den Ball über die Linie stochert. Distain kommt zu spät, James ist geschlagen.

[21h32] Was mir an Marco Hagemann gefällt, ist, dass er neben der Analyse des Spielgeschehens immer auch die taktische Seite berücksichtigt. Stellt fest, dass Portsmouth die Außenpositionen nicht hinreichend gut besetzt hat und dass die Südküstler im Mittelfeld klar unterlegen sind. Ich würde da sogar noch weitergehen. Portsmouth spielt mit dem falschen System. Wenn ich mich richtig entsinne, gab es letztes Jahr das 4-5-1, zumindest selten mit zwei Stürmern. Jetzt hat man sich mit Crouch einen langen Stürmer vorne stehen, der mit Flanken bedient werden will. Passt nicht ganz zusammen, wenn man keine flinken Flügelspieler hat. Also vielleicht eine Stärkung des Mittelfeldes, dort mehr Überlegenheit erzielen und zunächst nur mit einem Stürmer? Oder rasch mal einen Flügespieler holen, denn Crouch wirkt vorne wie der Elefant im Porzellanladen.

[21h27] Spiel bekommt mehr Torchancen, diesmal mit den besseren auf der Seite von Portsmouth. Evra fast mit einem Eigentor, das Van der Sar gerade so verhinden kann. Der anschließende Eckball bringt einen Kopfball von Kaboul knapp neben das Tor. Gehörten Manchester United die letzten 10 Minuten, versucht Portsmouth jetzt wieder vermehrt den Weg zum Tor.

[21h22] Beste Torchance in dieser Partie. Freistoß von Paul Scholes aus knapp 25 Metern mit viel Karacho gen Tor von Portsmouth, aber ein Tick zu zentral, von daher kann David James problemlos parieren. 62% Ballbesitz für die Red Devils in den ersten 20 Minuten, liegt aber vor allem auch dran, dass ManU das Spiel häufig beruhigt und den Ball in den eigenen Reihen laufen lässt. Klares Chancenplus aufgrund des höheren Ballbesitzes gibt es nicht.

[21h20] Ich muss mich bezüglich meiner Aufstellung weiter unten korrigieren. Evra spielt hinten links in der Viererkette, O’Shea und Scholes spielen den defensiven Part im Mittelfeld. So sieht es zumindest bei Angriffen von Portsmouth aus.

[21h17] Es gibt eigentlich drei Stadien, in denen ich unbedingt mal ein Spiel aus der Premier League sehen will. Anfield Road, Craven Cottage und eben auch im Fratton Park. Ich finde das Stadion an der Südküste sehr angenehm, nicht zu groß, man sitzt ganz dicht am Spielfeld. Gefällt mir sehr.

Auf dem Platz hat sich das Tempo der Anfangsminuten etwas beruhigt, beide Teams hier und da mit einigen Angriffen. Sehr viel spielt sich im Mittelfeld ab. Klare Torchancen bis dato noch nicht. Ist aber ein Spiel, das sich bis jetzt gut anschauen lässt.

[21h05] Papa Bouba Diop hatte nach knapp 20 Sekunden die erste Torchance in dieser Partie. Schuss aus 20 Metern, ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch sonst viel Betrieb in den Anfangsminuten. Manchester schüttelt sich kurz wach, langer Pass auf rechts von Scholes zu Wes Brown, der wunderbar in die Mitte gibt, der Schuss von Rooney aber zu zentral. Kein Problem für David James.

[21h02] Here we go an der Südküste Englands.

[20h59] 2. Liga am Abend in der Pfalz. Kaiserslautern empfängt Nürnberg. Bei Abenteuer Fussball wird live mitgebloggt.

[20h58] Marco Hagemann begrüßt “zum ersten Monday Night Game hier bei PREMIERE”. Wenn es hochkommt, sehen wir bis Ende Dezember noch ein weiteres. Nur so am Rande.

[20h55] Michael Ballack hat es jetzt also auch in den von der Premier League produzierten Vorspann geschafft. Herzlichen Glückwunsch.

[20h48] Die Aufstellungen im Fratton Park

FC Portsmouth: James – Kaboul, Campbell, Distin, Johnson – Diop, Davis, Diarra, Traore – Crouch, Defoe

Manchester United: Van der Sar – Brown, Ferdinand, Vidic, O’Shea – Fletcher, Anderson, Scholes, Evra – Rooney, Tevez

Anderson ist zwar gerade erst aus Peking zurückgekehrt, steht aber schon in der Startelf. Manchester muss weiter auf Christiano Ronaldo und Owen Hargreaves verzichten. Evra rückt auf links ins Mittelfeld vor, Fletcher soll über die rechte Seite kommen. Nani fehlt gesperrt. Portsmouth muss auf Niko Kranjcar verzichten, der beim Länderspiel mit Kroatien sich verletzte. Dafür kehrt Lassan Diarra zurück, der sich im Spiel gegen Chelsea eine Knieverletzung zuzog.

[20h40] Portsmouth hatte einen furchtbaren Saisonauftakt, ging mit 0:4 beim FC Chelsea unter und zeigte vor allem spielerische Defizite, die ich nicht für möglich gehalten habe. Manchester United kam über ein Remis gegen Newcastle nicht hinaus. Dennoch sollte man das nicht völlig überbewerten, fehlten doch mit Tevez, Christiano Ronaldo und Anderson drei Stammspieler. Trotzdem stehen beide heute Abend schon ein bisschen unter Druck.

[20h35] Auch wenn mit dem FC Liverpool und dem FC Chelsea zwei Teams aus den Top Four an der Tabellenspitze stehen, fällt an den ersten beiden Spieltagen doch auf, dass sich die großen Teams noch schwertun. Liverpool hatte trotz spielerischer Überlegenheit Mühe mit dem FC Middlesbrough, und auch der Auswärtssieg von Chelsea in Wigan war alles andere als souverän. Arsenal hat weiterhin das alte Problem mit der Chanenverwertung, verlor nicht unverdient mit 0:1 beim Lokalrivalen aus Fulham. Mit West Bromwich Albion steht nur ein Absteiger auf den letzten drei Plätzen der Tabelle. Stoke City schlug am Wochenende nach dreimaliger Führung Aston Villa mit 3:2, Hull City konnte nach dem Auftaktsieg gegen Fulham immerhin ein Remis in Blackburn erreichen. Wirkt bis jetzt alles sehr ausgeglichen.

[20h28] Guten Abend. Der amtierende Pokalsieger empfängt im Monday Night Game den amtierenden Meister. Der FC Portsmouth und Manchester United wollen beide einen Fehlstart in die neue Saison vermeiden.