Olympia 2008 in Peking #4: Basketball, Griechenland – Deutschland

[10h15] Endstand Griechenland – Deutschland 87:64 [21:23; 23:10; 25:15; 18:21] Mit Ausnahme des ersten Viertels – und da auch nur gegen Ende – konnten die Deutschen mit den Griechen in allen Belangen nicht mithalten. Verdiente Niederlage, die man am Ende und von der Höhe nicht überbewerten sollte. Das Spiel war praktisch Mitte des 3. Viertels entschieden. Schwacher Auftritt von Kaman heute, aber der ist ja auch keine Maschine. Donnerstagmorgen geht es weiter gegen Spanien. Beim nächsten Versuch den zweiten Sieg für die Qualifikation des Viertelfinales einzufahren.

[10h11] Die Griechen zaubern nochmal. Alley-oop zum 84:58. Deutschland wird vorgeführt.

[10h04] Die Luft aus dem Spiel ist völlig raus. Der zweite Anzug der Deutschen bemüht sich den Rückstand im Rahmen zu halten, Griechenland spielt das ebenfalls mit dem Nachwuchs locker dem Schlusspfiff entgegen. Alles klar in diesem Spiel. 76:53

[09h58] Kiefer steht in der dritten Runde. 6:4, 6:7, 6:4 gegen den Südafrikaner Anderson.

[09h54] Deutschland zu Beginn des vierten Viertels ohne Nowitzki und Kaman. Bauermann schont sein Stars wohl schon für kommende Aufgaben.

[09h51] Ende 3. Viertel Griechenland – Deutschland 69:48 [21:23; 23:10; 25:15] Deutschland ohne Chance gegen starke Griechen. Wenn man so will, sind es drei Faktoren, die hier den Unterschied machen. Erstens die enge Bewachung von Nowitzki durch die griechische Defensive. Sobald er am Ball ist, wird er gefoult. Zweitens die Formschwäche von Kaman heute. So fehlt unter dem eigenen Korb die Präsenz. Und drittens ist es eben auch die griechische Offensive, die die Angriffe lange ausspielen und dann mit Zug zum Korb trotz guter Verteidigung die Punkte machen können. Von der Konzentration, der Frische sind Hellas den Deutschen auch weit überlegen.

[09h45] Beim Tennis zwischen Kiefer und Anderson steht es 4:4 im dritten Satz. Bisher kein Aufschlagverlust.

[09h44] So, die kleine griechische Welle ist über den deutschen Basketball rübergerollt. Tolles drittes Viertel von Hellas, keine Frage. Aber die Deutschen haben es ihnen auch zu leicht gemacht. 66:45

[09h40] Sobald man wieder ein bisschen Hoffnung hat, Deutschland könne noch mak rankommen, eben wieder durch den zweiten Dreier von Sven Schultze in Folge, gibt es wieder Nachlässigkeiten in der Defensive. Hellas bekommt den Offensivrebound und Glyniadakis macht per tip-in die nächsten Punkte. Mehr als vermeidbar aus deutscher Sicht. Höchste Führung der Griechen bisher. Spanoulis zieht wieder mit Tempo zum Korb und zieht das Foul. Zu allem Überfluss fällt auch noch der Korb. 64:45

[09h36] Andreas Witte kommentiert soweit recht gut, ist aber ein “Stimmungskommentator”. Vor zwei Minuten sagt er noch, dass es wenig Hoffnung gebe, kaum macht Sven Schultze den Dreier soll wieder alles möglich sein. Na ja, viel klappt heute ehe nicht mehr. Es fehlt die Rakete bisher. Turnover nach Fehler Kaman in der Offensive und Hellas kommt nach tollem Zuspiel von Spanoulis auf Vasipoulos zu sehr einfachen und schöne herausgespielten Punkten. 54:40

[09h34] Es läuft einfach nicht so richtig rund bei der deutschen Mannschaft heute. Mit Ausnahmen zweier Freiwürfe von Kaman ist bisher nichts gefallen. Die Griechen machen das exellent in der Offensive, Spanoulis kann trotz guter Verteidigung immer wieder die Punkte machen. 48:35

[09h28] Andreas Witte nennt 18% als Wurfquote für Deutschland aus dem Feld. Weiter gehts.

[09h20] Ich will mich nicht auf die ÖR einschießen, aber dieses Konzept “Masse statt Klasse” geht mir auf die Nerven. Von allem ein bisschen was zeigen ist definitiv der falsche Weg. Statt einer netten Halbzeitanalyse beim Basketball gibt es jetzt für 10 Minuten Boxen, Fliegengewicht zwischen Sambia und Italien. Die Programmplanung muss mir mal einer erklären.

[09h14] Halbzeit Griechenland 44:33 [21:23, 23:10] Die Zahlen belegen es ja, woran es im zweiten Viertel gemangelt hat. Defensiv lässt man zu viele einfache Würfe zu, bedingt auch durch einige Unkonzentriertheiten zu Beginn des Abschnittes. Offensiv glich sich das Bild mit dem aus dem ersten Viertel. Außer erfolgreichen Würfen von der Dreierlinie kam da wenig. Das liegt aber auch an der guten Defensive der Hellas, die Nowitzki aus dem Spiel nehmen. Weil Kaman noch nicht so richtig im Spiel ist, gehen der deutschen Mannschaft bei den Angriffen hin und wieder die Alternativen aus.

[09h09] Fantastisch, wie die Griechen in der Defensive arbeiten. Das ist sehr sehr laufintensiv, aber unglaublich effektiv gespielt. Klare Zuordnung bei der Verteidigung, sobald der Ball zu Nowitzki kommt, wird dieser gedoppelt. Kaman steht zwar frei, Nowitzki kann den Ball da aber so unmöglich hinspielen. Also geht es wieder über Hamann oder Roller. Bekommt Kaman den Ball, wird nicht gedoppelt, sondern der Passweg zu Nowitzki zugestellt. Jetzt gibt es für den Center der Clippers zwei Möglichkeiten. Entweder den Zug zum Korb suchen, oder rausgeben an die Dreierlinie. Dieses Risiko gehen die Griechen dann ein. Da Kaman bisher eher wenig zum Korb gezogen sind, haben die Deutschen durchaus ihre Möglichkeiten von der Dreierlinie, die ja auch teils genutzt werden.

Zum Beispiel wieder vermehrt von Demond Greene. Foulprobleme bei Nowitzki, der schon drei Pfiffe gegen sich kassiert hat. bleibt dabei, die Griechen offensiver mit mehr Durchschlagskraft und defensiv mit der besseren Taktik. Sobald Hellas in Zonenverteidigung ist, kommen die Deutschen besser ins Spiel. Pascal Roller für drei. Im Gegenzug Bourousis mit dem Korbleger, weil die Deutschen unter dem Korb nicht präsent genug sind. Chris Kaman hat heute so seine Schwierigkeiten. 42:33

[09h06] Die zweiten 10 Minuten gleichen dem ersten Viertel. Fünf Minuten gespielt und Deutschland erst jetzt durch Freiwürfe von Nowitzki mit dem ersten Punkt. 35:24

[09h01] Die Deutschen einen Moment wieder unkonzentriert, verschlafen den Einwurf der Griechen, Diamantidis zieht das Foul und macht noch den Korb, weil die komplette deutsche Defensive geschlafen hat. Zudem wieder ein paar Probleme bei den Würfen, die nicht fallen. Auszeit durch Dirk Bauermann nach dem eher mäßigen Start ins zweite Viertel. 29:23

[08h58] Deutschland beginnt das zweite Viertel ohne Nowitzki und Kaman, Griechenland kann durch Dreier von Diamantidis in Führung gehen. 24:23

[08h54] Ende 1. Viertel Griechenland – Deutschland 21:23 Muss mir mal kurz die Augen reiben angesichts des Spielstandes. Zu Beginn kamen die Deutschen überhaupt nicht ins Spiel, es dauerte fünf Minuten bis zum ersten Feldkorb, aber dann haben Kaman und Nowitzki das Heft an sich gezogen. Nowitzki mit zwei Dreiern in Folge und eben der Jump Shot von Sven Schultze bringen die Deutschen sogar in Führung. Weiterhin eine klasse Bilanz von der Dreierlinie.

[08h52] Nowitzki für drei zum Ausgleich. Wer hätte das nach den Anfangsminuten gedacht. 21:21

[08h50] Ok, der Stream hing etwas hinterher. Eins Festival ist jetzt live ins Spiel eingestiegen. Die Deutschen mit famoser Aufholjagd, haben durch Kaman und Nowitzki den Rückstand gut verkürzt. Unsere Superstars kommen langsam in Fahrt. Noch zwei Minuten im ersten Viertel. Weiter intensive Verteidigung der Griechen, die Deutschland aber besser überwinden kann. Griechenland führt 21:18.

[08h48] Nicolas Kiefer verliert den zweiten Satz im Tiebreak mit 7:4, geht jetzt in den dritten Satz.

[08h46] Wir notieren den ersten Korb der Deutschen aus dem Feld. Demond Greene wunderschön für drei. Das war klasse gespielt. 12:5

[08h44] Die Deutschen mit einer Offenbarung in der Offensive, da gelingt gar nichts. Spanoulis macht es im Gegenzug viel viel besser, trifft für drei – und das Spiel kann hier ganz schnell entschieden sein. 12:2

[08h42] Premiere für mich. Ich schaue jetzt via Stream das Spiel, Qualität geht eigentlich und hoffe, man steigt dann live ein bei der ARD. Deutschland hat Probleme ins Spiel zu finden, offensiv gelingt wenig. Nowitzki wird teilweise von zwei Männern auf Schritt und Tritt verfolgt. Die Griechen ihrerseits mit guten, durchdachten Spielzügen, mal über Fotsis von außen, mal schnell durch die Mitte. Dann hilft fast nur ein Foul aus deutscher Sicht. 9:2

[08h35] Und die Wut steigt langsam schon wieder auf die Öffentlich-Rechtlichen, die zurzeit vier Olympia-Kanäle anbieten, aber nirgends läuft das Highlight des Tages aus deutscher Sicht, sondern stattdessen Handball Frankreich-China. Das ist schlicht ein Witz, weil auf Eins Festival eine Aufzeichnung vom Volleyball läuft. Das ist fast schon frech, aber typisch.

[08h33] Die Griechen stehen ihrerseits natürlich gehörig unter Druck. Eine zweite Niederlage kann man sich hier nicht leisten. Und die Taktik der Südeuropäer dürfte auch klar sein. Kaman und Nowitzki aus dem Spiel nehmen.

[08h29] Ich war schon ein bisschen überrascht, als ich von der deutlichen Niederlage der Griechen gegen Spanien gelesen habe. Für mich ist Hellas eigentlich das mannschaftlich ausgeglichenste Team bei diesem Olympia-Turnier und heute gegen Deutschland auch klarer Favorit. Aber wir haben rein gar nichts zu verlieren. Niemand erwartet von Nowitzki&Co heute einen Sieg. Aber vielleicht schafft man ja eine Überraschung und kann dem großen Favoriten ein Bein stellen. Wenn man die Leistung wie gegen Angola auf den Platz bekommt, mit der Leidenschaft und auch der guten Wurfquote, dann darf man schon mehr als zufrieden sein.

[08h24] Beim Tennis bringen sowohl Anderson als auch Kiefer im zweiten Satz ihre Aufschlagspiele bisher souverän durch, 5:5

[08h16] Wenn ich das gerade richtig beim Blick in die TV-Guides lese, dann gibt es die erste Halbzeit vom Basketball wieder nur zeitversetzt. Eins Festival übertragt mit Andreas Witte. Das heißt, ich werde erstmal als Live-Ticker tickern, nur die Ergebnisse bekanntgeben und dann bei den Live-Bildern mehr zum Geschehen auf dem Spielfeld schreiben.

[08h05] Momentan sind auch wieder die Tennisspieler auf dem Platz, leider ohne deutsche Beteiligung im Fernsehen. Abseits der Kameras ist Nicolas Kiefer auf dem Weg in die dritte Runde, führt gegen den Südafrikaner Kevin Anderson mit 6:4, 4:3. Der ZDF-Dokukanal zeigt bis auf weiteres Tennis, momentan läuft die Partie zwischen Venus Williams und Iveta Benesova.

[08h00] Der Sport aus der Nacht im Schnelldurchlauf

  • Drittes Gold für Michael Phelps über 200 Meter Freistil in neuer Weltrekordzeit. Platz zwei an Südkorea und Bronze holte sich Phelps Landsmann Peter Vanderkaay. Platz fünf ging an Paul Biedermann mit neuem deutschen Rekord.
  • Der 10. Weltrekord in Peking wurde natürlich auch wieder beim Schwimmen aufgestellt. Der US-Boy Aaron Peirsol holte Gold über 100 Meter Rücken. Gold über die gleiche Distanz holte sich seine Landsfrau Natalie Coughlin vor Kirsty Coventry aus Simbabwe. Über 100 Meter Brust ging Gold an die Australierin Leisel Jones.
  • Platz  Vier für die deutschen Turner im Teamwettbewerb. Fabian Hambüchen patzte bei seiner Vorstellung am Reck. Trotzdem das beste Ergebnis für die deutschen Turner seit 16 Jahren.
  • Für zwei Deutsche war im Achtelfinale Endstation. Nicolas Limbach schied im Säbelfechten aus, Marc Zwiebler im Badminton.
  • Im Basketball schlug Kroatien die russische Auswahl mit 85:78

[07h45] Moin zusammen. Meine Tage beginnen im Moment immer gleich. Morgens etwas früher aufstehen als sonst und erstmal die Schwimmwettbewerbe aus der Nacht anschauen. Und die Weltrekorde fallen wie die Blätter von den Bäumen im Herbst. Matthias Stach und Dirk Lange gehen langsam die Superlative aus.

Premier League 2008/2009 – Zwischen einstelligem Tabellenplatz und dem Klassenerhalt

Ein kleiner Hinweis vorweg. Der Guardian hat in seiner heutigen Montagsausgabe wieder den Premier League Guide für die neue Saison. Das Heft mit ausführlichen Mannschaftsvorstellungen und einem schönen Leitartikel von Kevin McCarra zum FC Chelsea  wurde auch komplett ins Internet gestellt, wie wir es vom Guardian gewohnt sind. Premier League Guide Season 2008/2009.

Wenn es wenigstens einen Vorteil gibt, dass die oberen Tabellenränge der Premier League eher für wenige Teams erreichbar sind, dann die Freude über ein dichtes, eng gestaffeltes Mittelfeld, bei dem sich Mannschaften auf Augenhöhe bewegen und um jeden wichtigen Punkt kämpfen müssen. Und solange man dann nicht in der wirklich grauen Tabellenzone ist, wie vergangene Saison überlange Zeit zum Beispiel West Ham United oder auch die Tottenham Hotspur, dann erleben die Fans der Vereine wohl den intensivsten und emotionalsten Fußball auf der Insel. Auch wenn es nicht immer qualitativ Fußball wie von einem anderen Stern ist, zeichnen sich solche Spiele vor allem durch Einsatz, Leidenschaft und Kampfgeist aus. Und ja, sie können auch richtig hochklassig sein. Aus der vergangenen Saison sei zum Beispiel an das 7:4 von Portsmouth gegen Reading, das 5:3 von Wigan gegen Blackburn, oder an das 3:2 von Sunderland gegen Middlesbrough. Die Liste lässt sich fortsetzen. Schade, dass wir solche Spiele in der neuen Saison dank der Sparpolitik von PREMIERE nicht mehr zu sehen bekommen. Stattdessen gibt es dann die deutlichen Siege der Top Four gegen die Aufsteiger.

Aber das hier heute nicht Thema. Wir wollen auf das breite Mittelfeld schauen, das ich nochmal in zwei Hälfte eingeteilt haben. Erste Hälfte, wenn man so will: Ambitionierte Vereine mit der Hoffnung auf Europa, die aber in ihrer Form die letzten Saisons einfach nicht gut genug waren. Dazu gehören Newcastle United, der FC Portsmouth, West Ham United, den FC Middlesbrough und die Blackburn Rovers. Für die Magpies heißt es nach der völlig verkorksten Vorsaison wieder angreifen, sozusagen eine Neubestimmung für Fans und Vereinsumfeld. Das Erlebnis Abstiegsangst möchte man so schnell nicht wieder erleben. Das ist denke ich auch möglich, ich schätze die Magpies ungefähr um Platz 10 ein. Man hat sich zwar nicht hochkarätig verstärkt (einziger prominenter Neuzugang Jonas Gutierrez von Real Mallorca), Trainer Kevin Keegan fordert auch immer wieder Verstärkung, bis jetzt hält das Management dagegen. Ansonsten dürfte man ein eingespieltes Team haben, Michael Owen ist Kapitän. Die Geldböse mal so richtig geöffnet hat der FC Portsmouth. 11 Millionen Pfund für Peter Crouch, dazu nochmal ein bisschen Geld für Omar Alieu Koroma und Younes Kaboul von den Tottenham Hotspur. Vielleicht ist den Südküstlern sogar noch ein bisschen mehr zuzutrauen als bloß das obere Mittelfeld. Eine mögliche erste Elf klingt nicht so schlecht. David James im Tor, die Vierekette mit Kaboul, Lauren, Sol Campbell und Sylvain Distain, dazu ein spielstarkes Mittelfeld mit Lassana Diarra, Papa Bouba Diop,  Niko Kranjcar und Pedro Mendes. Im Sturm das Duo Peter Crouch und Jermain Defoe. Das hört sich gar nicht so schlecht an. Ungefähr auf einer Stufe, auch von der Spielstärke her, sind West Ham, Middlesbrough und Blackburn. Für alle drei Teams gilt: Der Kader ist weitesgehend zusammen geblieben, die durchaus positiven Erfolge gegen Ende der Saison muss man dann mit in die neue Spielzeit nehmen. Gespannt bin ich auf drei Aspekte, nämlich wie West Ham den Abgang von Bobby Zamora ersetzt. Der Stürmer war zwar lange Zeit verletzt, hat nur wenige Spiele der vergangenen Saison gemacht, war aber immer eine wichtige Stütze im Offensivspiel. Paul Ince steht bei den Blackburn Rovers vor einer ersten Saison als Trainer in der Premier League. Die Rovers haben einen kleinen Torwarttausch gemacht, haben Brad Friedel nach Aston Villa geschickt und Paul Robinson von den Spurs geholt. Wenn man so will, dann ist das Erfahrung gegen Erfahrung, aber auch Konstanz gegen Schwächephase in letzter Zeit. Meiner Meinung nach keine wirkliche Verstärkung. Augenmerk bei den Rovers auf die Ausleihe von Manchester United, Danny Simpson.

Kommen wir zum Schluss noch mit einem kurzen Ausblick auf die zweite Hälfte des Mittelfeldes, wenn man so will sind das diejenigen Teams, die mehr oder weniger lange gegen den Abstieg kämpfen. Dazu gehören für mich diese Saison der FC Sunderland, die Bolton Wanderers, der FC Fulham und Wigan Athletic. Bei den Black Cats von Trainer Roy Keane wird es am wenigsten eng. Für mich heißt man ab der kommenden Saison sowieso nur noch Tottenham II. Gleich drei Spieler hat man von den Spurs verpflichtet (und nichts abgegeben). Mit Malbranque, Chimbonda und Teemu Tainio sind drei erfahrene Spieler für den eher defensiven Bereich gekommen. Bolton ohne Nicholas Anelka – und die Luft ist raus. Schaut man sich die Kommentare der Bolton-Fans unter der Saisonvorschau des Guardian an, dann wird Trainer Gary Megson eine Überlebenszeit von höchstens drei Monaten gegeben. Dabei ist der Manager gar nicht so das große Problem, sondern eher das Management des Vereins. Die vergangene Spielzeit hat eben auch gezeigt, dass Bolton ohne Anelka im Sturm so gefährlich wie eine Ameisenstraße ist. Jetzt hat man den Schweden Johann Elmander aus Toulose geholt, der jetzt zusammen mit Kevin Davies die Kohlen aus dem Feuer holen soll.

Der FC Fulham und Wigan Athletic werden auch wieder bis zum Ende zittern müssen. Fulham, seit 2001 in der Premier League und nie über Platz 12 platziert, spielt dieses Jahr nur in der Premier League, weil man im Mai die etwas bessere Tordifferenz als Reading hatte und mit toller Aufholjagd noch einen 10-Punkte Rückstand wettgemacht hat. Brian McBride hat die Cottagers nach vier Jahren Richtung Heimat verlassen. Damit fällt eine wichtige Offensisstütze weg. Wer sich etwas näher über Wigan Athletic informieren möchte, empfehle ich den Diskussionsthread der BBC zur Saisonvorschau.

So, das war jetzt auch durch meine wenige Zeit bedingt ein Schnelldurchlauf durch das Mittelfeld der Premier League. Ich werde im Laufe der Saison ausführlicher über die einzelnen Vereine nochmal berichten. Morgen geht es dann weiter mit einem Blick auf die Aufsteiger.

Premier League 2008/2009 – Die Verfolger der Top Four

Gut, ich gebe zu, dass die Überschrift des Blogartikels sehr optimistisch gewählt ist, aber mir fiel nichts Prägnanteres ein. Denn es dürfte ziemlich sicher sein, dass diese Saison auch die Top Four wieder die ersten vier Plätze in der Premier League unter sich ausmachen. Natürlich kann man das als langweilig betrachten, aber immerhin hat man vier Top Teams, die um die Meisterschaft mitspielen können. In allen Ligen ist das ja ähnlich, wenn nicht sogar noch schlechter (siehe Spanien mit Real und Barca und Deutschland mit Bayern und Werder). Die finanziellen Unterschiede zwischen Chelsea, Manchester United, dem FC Arsenal und dem FC Liverpool sind einfach – auch aufgrund der Teilnahme an der lukrativen Champions League – immer noch zu groß. Das können auch Milliarden-Fernsehverträge nicht ausgleichen.

Am ehesten traue ich den Tottenham Hotspur den Sprung unter die Top Four zu, wobei man ja an der White Hart Lane immer vorsichtig sein muss mit optimistischen Prognosen. Bereits in der vergangenen Saison hatte man mehr oder weniger offiziell eine Qualifikation für die Champions League als Saisonziel ausgegeben, doch dann verpatzte man den Saisonstart, entließ in einer mehr als unwürdigen Form Trainer Martin Jol, stolperte in der Vorweihnachtszeit gegen Tabellenkeller und konnte sich erst in 2008 unter dem neuen Trainer Juande Ramos wirklich signifikant verbessern. Und wenn man genau diese Tendenz aus der Vorsaison sich in Erinnerung ruft, glaube ich, dass die Tottenham Hotspur durchaus für einen vierten Platz gut sein können. Die Frage ist dann dabei auch noch, inwieweit die angestrebten Verstärkungen noch verpflichtet werden können. Momentan sieht es so aus, als dass sowohl David Villa und Ashavin nicht zu den Spurs wechseln. Einen Stürmer brauchen die Spurs aber noch nach dem Abgang von Robbie Keane zum FC Liverpool. Geld scheint ja da zu sein. Mit Luka Modric und David Bentley hat man sich durchaus prominent verstärkt.

Und dann sehe ich drei Teams gleich auf, nämlich Aston Villa, den FC Everton und auch Manchester City. Wenn ich tippen müsste, würde ich die Teams wie genannt den Tabellenplätzen sechs bis acht zuordnen. Aber das sehe ich sehr variabel, durchaus haben auch andere Teams noch die Möglichkeiten da reinzustoßen. Das Team von Martin O’Neill sehe ich dieses Jahr vor dem FC Everton, nicht unbedingt wegen der Stärke der Villens, sondern eher aufgrund der Schwäche der Toffees. Die Frage bei Aston Villa ist momentan eben auch, ob Gareth Barry weiterhin dem Verein treu bleibt. Nach derzeitigem Stand wird das eher nichts. Liverpools Chief Executive Rick Parry ist die von Villa geforderte Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Pfund zu hoch. Aber ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie Barry unter einem Trainer O’Neill noch spielen will und wird. In der Sommerpause gab es bekanntlich die ein oder andere Streitigkeit, Barry hatte in einem Zeitungsinterview O’Neill’s Arbeitsweise als Trainer scharf kritisiert. Aber ansonsten ist Aston Villa eben auch ein eingespieltes Team, das sich nur punktuell, aber gut verstärkt hat. Curtis Davies kam von West Bromwich, Steve Sidwell aus Chelsea. Interessant wird zu sehen sein, wie die Villa-Defensive den Abgang von Olaf Mellberg auffängt und ob Shootingstar Gabriel Agbonlahor über die komplette Saison eine qualitativ hohe Leistung abrufen kann. In der vergangenen Spielzeit schoss er in den ersten 13 Spielen sechs Tore – in den darauffolgenden 18 Einsätzen gab es nur einen Treffer.

Etwas schwächer als vergangene Saison seh ich den FC Everton. Es ist jetzt Mitte August – und die Toffees haben immer noch keinen Neuzugang präsentiert. Dass man nicht unbedingt auf Teufel komm raus nach neuen Spielen suchen muss, sondern lieber auf eingespieltes Team vertrauen kann, ist auch klar, zumal mit Andrew Johnson nur ein Leistungsträger den Klub Richtung Fulham verlassen hat. Trainer David Moyes hat aber auch schon seit Wochen neue Spieler angekündigt, bis jetzt blieb es bei den Ankündigungen. Nach Berichten der BBC stehen jetzt Vagner Love von ZSKA, Alan Smith und Stephane Mbia von Stade Rennes kurz vor dem Goodison Park.

Gespannt bin ich auf Mark Hughes und seine Arbeit bei Manchester City. Dass Hughes ein exellenter Trainer ist, will ich nicht bestreiten, aber trotzdem ist der Schritt von Blackburn zu Manchester City, gerade auch mit Besitzer Thaksin Shinawatra im Hintergrund, nochmal eine andere Dimension im Haifischbecken Premier League. Manchester City hat dieser Tage einen vollen Spielplan, steht also schon etwas länger im Fokus unter Druck. Mit Jo von ZSKA Moskau und dem Israeli Ben-Haim vom FC Chelsea hat man eher wenig auf dem Transfermarkt zugeschlagen, aber wirklichen Handlungsbedarf gab es ja auch nicht.

Die heimlichen Verfolger der Top Four. Mal sehen, wie sie sich schlagen. Morgen gibt es dann den Blick aufs Mittelfeld mit Newcastle, West Ham und all den anderen.

Olympia 2008 in Peking #2: Schwimmen, Basketball und Handball

[17h56] Endstand China – USA 70:101 [16:20; 21:29, 11:25, 22:27] War ganz nett anzuschauen. mehr aber auch nicht. Um Angola, die am Dienstag gegen die USA spielen dürfen, muss man sich Sorgen machen. Und China hat mich bei weitem heute nicht überzeugt. Die haben nicht ihr Spiel gespielt, sondern sich es von den USA aufzwingen lassen. Yao Ming wurde meiner Meinung nach nicht konsequent und seinen Stärken entsprechend eingesetzt.

[17h54] Michael Redd macht per Dreier die 100 voll.

[17h50] Irgendein Chinese, nicht erkannt, wer es genau war, verkürzt per Dunking auf 62:89. Die Halle tobt und alle springen auf. War noch nie so laut während der ganzen Partie.

[17h41] Über 30 Punkte beträgt jetzt die Führung der USA. Mal sehen, ob es noch dreistellig wird. Die 16 Punkte lassen sich doch irgendwie noch showmäßig inszenieren. 50:84

[17h35] Ende 3. Viertel 48:74 [16:20; 21:29; 11:25] Der Express ist einmal über China hinweg gerollt. Starkes Viertel der USA, wenngleich es die Chinesen es den US-Boys immer leichter machen. Die Defensive wirkt immer löchriger, die Würfe aus der Distanz sitzen nicht mehr, konditionell hinkt man hinterher. Und ich begreife es immer noch nicht, wieso man nicht häufiger den Weg über Yao Ming unter dem Korb geht. Denn die Würfe aus der Distanz haben jetzt auch keinen Erfolg mehr.

[17h33] Die USA auf dem schmalen Grat zwischen spektakulärem Basketball und arrogantem Passspiel. Jeder kann dann ja selbst entscheiden.

[17h30] Die USA werden ja wohl dieses Spiel gewinnen, aber für den Basketball-Genießer war das dann doch so, dass viele Köche den Brei verderben. Und die Chinesen haben sich von diesem Fieber immer noch angesteckt, nehmen atemberaubende Würfe, laufen teilweise auch völlig blind nach vorne. 48:71

[17h27] LeBron James trifft von außen, nach einem schönen Zuspiel von Kobe Bryant. DAS war Basketball. Ansonsten pendelt sich der Vorsprung so bei 14-18 Punkten ein. 45:65

[17h21] Acht Punkte bisher nur im dritten Viertel und teils grausame Fehler. Wirklich schöner Basketball ist das nicht. Und was habe ich als Basketballfan davon zum gefühlten 100. Mal James frei auf den Korb zulaufen zu sehen um dann per Dunking abzuschließen? Das ist kein sexy Basketball. Das Spiel lahmt im Moment vor sich hin. Furchtbar 39:56

[17h18] Drei Karmapunkte für den Point Guard Jason Kidd, nicht nur, weil er in Dallas spielt, sondern weil er das Spiel endlich mal beruhigt, sich Zeit lässt den “richtigen” Spieler anzupassen. Alles sehr viel überlegter. Und die Dreierquote der US-Boys ist nicht vorzeigbar. Da bleibt dem Basketballfan an der Pazifikküste der Toast im Mund stecken.

[17h15] Weiter geht es in Peking.

[16h58] Halbzeit China – USA  37:49 [16:20; 21:29] Die letzten Minuten dürften den Amerikanern hoffentlich gezeigt haben, dass man hier viel effektiver spielt, wenn man konzentriert und ruhig die Angriffe fährt. Dann wird auch die Wurfquote automatisch besser. Gutes zweites Viertel, auch auf spielerischem Niveau. Etwas weniger Show. Steht dem Spiel ganz gut.

[16h52] Für die Freunde der Statistik. Erster alley-oop des Spiels nach 18 Minuten durch James. Eigentlich eine Schande für dieses Spiel, das hätte schon viel eher kommen müssen. USA ziehen davon. Ganz schnell, ganz unbemerkt. 32:45

[16h49] Die Dreierquote der Chinesen ist so unfassbar hoch, entspricht ungefähr der Dunking-Quote des US-Teams.

[16h45] Das Eurosport-Kommentatoren Team mit den ganz großen Regeln des Basketballs: “Auch ein Dunking bringt nur zwei Punkte.” Das klingt so platt, ist aber hier irgendwie angebracht. Die USA sind nur zum Dunken da, was anderes gelingt dort nicht. Von Spielstruktur, einem gewissen Spielaufbau, einem Konzept auf beiden Seiten ist hier nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Das ist Hektik hüben und drüben, und viel Show unter dem Korb. Aber mal eine schöne Ballstaffette, ein schöner Spielzug ist hier nicht zu sehen. Nichts für Taktikfuchse, sondern eher für die Posiealeben. China war mal kurzfristig dran, dann haben die USA wieder aufs Tempo gedrückt. 29:35

[16h41] Wenn ich jetzt unverschämt bin, würde ich sagen, dass es in der chinesischen Defensive erste Auflösungserscheinungen gibt. Die kommen schlicht nicht mehr rechtzeitig zurück und die US-Boys können vor den Dunkings noch nen Kaffee machen. China vor allem von der Dreierlinie erfolgreich, eben wieder durch Zhu. Aber reicht das um hier längerfristig mithalten zu können? 24:29

[16h38] Unglaubliche Bilanz der Chinesen von der Dreierlinie, diesmal verwandelt Zhu wunderschön.

[16h35] Ende 1. Viertel China – USA 16:20 Bemühte Chinesen, knappe Führung für die US-Boys, die gegen Ende etwas ruhiger und überlegter spielten. Die Chinesen hatten/haben immer noch Probleme einfache Würfe zu finden und zu verwerten. Alle Angriffe wirken sehr mühevoll und kraftaufwendend.

[16h25] Unglaublich schnelles Spiel, fünf Spieler rennen wie die Bekloppten zum Korb, fünf Spieler stehen schon da und versuchen der Kollision aus dem Weg zu gehen. Unglaublich viele Fast-Breaks, viel zu viel Hektik. Auffäliig: Wenn die Amerikaner schnell spielen, dann hat China keine Chance. USA sind flexibler im Angriff. Da gibt es man den Zug zum Korb von James, den Dreier von Bryant oder den Jump Shot von Chris Paul. Die Chinesen gehen konsequent über Yao Ming. Das haben die USA erkannt, der Chinese noch ohne Punkt unter dem Korb. James räumt im Moment dort noch alles weg. Ausgeglichenes Spiel, das Spaß macht. Frage ist nur, wielange China dieses Höllentempo mitgehen kann. 16:16

[16h21] Erste Führung für die USA, nachdem James gegen Yao Ming das Foul zieht und das Dreipunktspiel erfolgreich abschließt. Im Gegenzug treffen die Chinesen ihren dritten Dreier. Wahnsinn! Und Kobe Bryant schaut LeBron James an, als wären sie im falschen Film momentan.  9:7

[16h19] Was sind denn das für Kommentatoren bei Eurosport? Mein lieber Mann. Beruhigt euch mal wieder. Nur Buschmann darf beim Basketball schreien, weil er es kann.

[16h17] Erster Angriff China, Dreier von Yao Ming – die Halle tobt. 3:0 für China

[16h14] Die Starting Five der USA

Jason Kidd, Kobe Bryant, LeBron James, Dwight Howard, Carmelo Anthony

[16h09] Der Gastgeber mit dem NBA-Superstar Yao Ming gegen das Dream-Team aus den USA. Und da ist sogar Jason Kidd nur eine kleine Randnotiz. Angeführt werden die US-Boys von Kobe Bryant. Viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei, mal sehen, wie die Amerikaner den Spagat zwischen Teambasketball und egoistischen Eigeninteressen diesmal meistern. Die Hymnen.

[16h05] Ich bedanke mich schon mal bei Eurosport für den Hinweis, dass das Basketballspiel auch in HD übertragen wird. Denn das nützt hier in Deutschland leider keinem. Dann kann es auch gleich los gehen. Ohne jetzt Live-Bilder schon gesehen zu haben, tippe ich mal, dass in Peking kein Platz mehr frei sein wird.

[16h00] Kurzer Überblick über die bisherigen Ereignisse seit heute Vormittag

  • Anna Ivanovic hat die Teilnahme am Tennisturnier kurzfristig abgesagt. Grund ist eine Verletzung am Daumen
  • Blamage bei den Vorläufen im Schwimmen. Sowohl Thomas Rupprath als auch Helge Meeuw schieden bereits in den Vorläufen aus
  • Bei den Schwimmern fallen weiter die Rekorde. Im Vorlauf hat die Amerikanerin Katie Hoff über 400 Meter Freistil neuen olympischen Rekord geschwommen
  • Julius Brink und Christoph Dieckmann haben ihr Auftaktspiel bei den Beachvolleyballern souverän in zwei Sätzen gegen das Duo aus Japan Asahi/Shiratori gewonnen.
  • Ergebnisse beim Fußball. USA und Niederlande trenne sich 2:2 mit dem Ausgleich für Oranje in der 90. Minute. Klare Siege für Belgien (2:0 gegen China), Italien (3:0 gegen Südkorea), und für die Elfenbeinküste (4:2 gegen Serbien). Heute Vormittag gewannen Brasilien und Argentinien ihre zweiten Spiele und sind ebenso wie Italien schon fürs Viertelfinale qualifiziert. Tabellen und alle Ergebnisse gibt es hier.

[15h50] Während Schwimmer Michael Phelps zur besten Prime Time in den USA schwimmen darf, hat das Basketball Dream Team der Vereinigten Staaten jetzt die besondere Aufgabe zum Frühstück aufspielen. Und die Westküste kann das ganz gemütlich aus dem Bett schauen. USA gegen China, damit schließt heute der zweite Tag bei Olympia.

***

[11h12] Endstand Deutschland – Südkorea 27:23 Schweres Stück Arbeit, drei Minuten in der zweiten Halbzeit haben den Ausschlag gegeben. Insgesamt eine gute Defensive mit einer hervorragenden Leistung von Johannes Bitter. Offensiv hat man zu viele Würfe nicht nutzen können, wenngleich in der entscheidenen Phase Mitten der zweiten Halbzeit die Treffsicherheit da war. Deutschland übernimmt die Tabellenführung in Gruppe B.

[11h03] Sechs Minuten noch zu spielen. Endlich sitzen die Würfe. Pascal Hens und Florian Kehrmann mit ganz wichtigen Treffern. Wichtiger Schritt Richtung Sieg. In Unterzahl machen die Deutschen drei Treffer in einer Minute. Könnte die Entscheidung gewesen sein.  26:21

[10h58] Holger Glandorf zum 21:19. Erste 2-Tore-Führung für Deutschland. Auszeit Südkorea. Heinar Heiner Brand sagt in der Auszeit: “Wir können auch mal Korea oder Polen spielen.” Ja, gerne, nur zu.

[10h57] Also dafür dass die Frauen auf ihren Rädern seit mehreren Stunden durch strömenden Regen fahren, setzen die ja noch ein ganz nettes Lächeln in die Kamera.

[10h55] Erneute Überzahl Deutschland. Torsten Jansen per Siebenmeter zur Führung für Deutschland. 11 Minuten noch. 20:19

[10h50] Deutschland jetzt in Überzahl nach zwei Minuten gegen Park. Aber es werden weiterhin die Wurfchancen nicht konsequent genutzt 17:18

[10h47] Deutschland mit der Chance zur Führung, Kehrmann läuft alleine auf den koreanischen Torwart, der aber sensationell hält. Johannes Bitter weiterhin mit tollen Paraden, verhindete mehrfach den Rückstand. Offenes Spiel jetzt, auch die Koreaner spielen nicht mehr so befreit und locker wie in der ersten Halbzeit.

[10h45] Johannes Bitter mit einer sehr sehr guten Leistung im Tor. Pascal Hens mit seinem ersten Treffer. Ausgleich in Unterzahl. Geht doch. 17:17

[10h42] Eine Statistik, die den Rückstand auch erklären kann. Die deutsche Mannschaft schon mit 11 Turnover und zu allem Überfluss jetzt auch in Unterzahl. 2 Minuten gegen Oliver Roggisch. 15:17

[10h41] Beim Tennis regnet es wieder, alle Matches sind unterbrochen.

[10h40] Schneller Gegenzug über Schwarzer. Holger Glandorf schließt herrlich ab. 14:15

[10h38] Die Koreaner spielen das weiter richtig richtig gut, haben aber auch wieder davon profitiert, dass diesmal Pascal Hens einen einfachen Wurf nicht verwerten konnte. Christian Schwarzer hält die Deutschen im Spiel, wunderbarer Einsatz des Oldies am Kreis. 13:15

[10h34] So, zweite Halbzeit läuft mittlerweile. Hoffentlich hat Heinar Heiner Brand die richtigen Worte gefunden. Wie gesagt, Chancen nutzen. Defensiv stand man gar nicht so schlecht. 11:13

[10h24] Halbzeit Deutschland – Südkorea 10:13 Etwas ernüchternd. Deutschland hatte seine Chancen in der Offensive, muss die aber konsequenter nutzen. In der Defensive gibt es einen großen Pluspunkt für Johannes Bitter, der Deutschland erstmal noch im Spiel hält. Muss mehr kommen. Aber drei Tore Rückstand ist auch nicht die Welt.

[10h22] Ein kleiner Vulkanausbruch von Heinar Brand eben in der Auszeit. Tennis: Kiefer gewinnt den ersten Satz 6:3.

[10h17] Deutschland in der Offensive einfach zu einfallslos und vor allem überhastet. Man kommt noch nicht so richtig klar mit der Defensive der Koreaner. Christian Zeitz versucht es erfolglos mit Gewalt, Michael Kraus und Pascal Hens bekommen gar keinen Raum aufgrund der offensiven Verteidigung der Asiaten. Deutschland in Unterzahl. 10:12

[10h14] Basketball: Spanien schlägt Griechenland 81:66. Tennis: Kiefer weiter das Break vor, führt 4:2

[10h11] Erstes Überzahlspiel für Deutschland. Und das erste Tor seit fast sieben Minuten. Vielleicht kann man ja jetzt einen kleinen Zwischenspurt ansetzen. 9:8

[10h08] Der Wechsel im Tor hat sich schon jetzt ausgezahlt. Bitter hält gleich vier Würfe der Koreaner in exellenter Manie. Deutschland hat Probleme in der Defensive. 8:8

[10h05] Basketball: Europameister Spanien führt gegen Olympiasieger Griechenland mit 76:56, nur noch knapp zwei Minuten im vierten Viertel zu gehen. Dürfte also alles klar sein. Spanien setzt das erste Ausrufezeichen.

[10h02] Die Deutschen haben wieder mehr Probleme gegen die Defensive der Koreaner, die den Deutschen immer wieder den Ball wegnehmen können. Wenn Deutschland dann mal durch ist, nutzt man nicht immer die einfachen Chancen. Enges Spiel, unangenehmer Gegner. Auszeit Deutschland. Henning Fritz wird wohl das Tor verlassen, Johannes Bitter macht sich warm. 7:8

[10h00] Kiefer geht in seinem Erstrundenmatch gegen den Weißrussen Mirnyi schnell mit 3:0 in Führung. Derweil hat Guillermo Canas aufgegeben.

[09h57] Sowohl im Hauptprogramm des ZDF als auch auf dem Infokanal läuft jetzt Handball. Derweil spielt Nicholas Kiefer. Und wo kann man es sehen? Nirgends! Macht es Sinn auf zwei Kanälen dasselbe Programm zu zeigen? Wohl nicht. Und ach ja, habe gerade gesehen, dass Bernd Schmelzer das Fußballspiel der Männer zwischen Neuseeland und Brasilien kommentiert. Dann weiß ich schon mal, was ich ab 11h15 nicht machen werde. Liebes ZDF, eine bisschen vernünftigere Programmplanung dürfte doch drin sein.

[09h54] Die Südkoreaner mit einer extrem offensiven Verteidigung, stehen teilweise zu viert auf der 9m-Linie. Das gibt natürlich auch Räume für Deutschlands Offensive, die sie bis jetzt ganz gut nutzen können. Das Konzept der offensiven Defensive der Koreaner verpufft. 5:3

[09h51] Michael Kraus mit seinem zweiten Treffer, erste Führung Deutschland nach fünf Minuten, 3:2

[09h48] Erstes Anspiel von Florian Kehrmann an den Kreis zu Christian Schwarzer, und erstes Tor für Deutschland. Aber die Südkoreaner spielen mit Druck im Angriff und finden stets die Lücke in der deutschen Abwehr. 1:2 aus deutscher Sicht.

[09h46] Auf dem ZDF Infokanal ist man bereits beim Handball. Deutschland, der Weltmeister, gegen Südkorea. Es ist eine Pflichtaufgabe, wenn man ins Viertelfinale kommen will. Man spielt in Gruppe B gegen Dänemark, Südkorea und Ägypten, Island und Russland. Los geht es. Christian Schwarzer von Beginn an mit dabei. Henning Fritz hütet das Tor. Es geht los.

[09h40] Wenn man so will eine erste kleine Überraschung im Tennis. Der Kanadier Frederic Niemeyer gewinnt den ersten Satz gegen Guillermo Canas aus Argentinien mit 6:3, liegt aber im zweiten mit Break zurück.

[09h22] Erste Medaille für Deutschland. Ditte Kotzian und Heike Fischer holen Bronze im Synchronspringen vom 3m Turm

[09h01] Der Chilene Fernando Gonzales besiegte Peng Sun aus China 6:4, 6:4. Tomas Berdych schlug Xinyuan Yu aus China mit 6:1, 6:2. Also bisher alles Favoritensiege in der ersten Runde.

[08h56] James Blake hat sein Auftaktmatch ohne Probleme gewonnen. 6:3, 7:6 gegen den Australier Chris Guccione. Nikolai Davydenko besiegte ohne Probleme den Letten Gulbis. Nicholas Kiefer wird dann wohl so gegen 10h00 den Court betreten.

[08h51] Das ZDF schießt derweil mal wieder den Vogel ab, zeigt sowohl im Hauptprogramm als auch im ZDF Dokukanal Kunstspringen vom 3m Turm, währenddessen das olympische Tennisturnier jetzt langsam in Fahrt kommt, nachdem die Gewitter Peking wieder verlassen haben.

***

[06h55] Tennis findet weiterhin nicht statt. In Peking sind es 13h00 Ortszeit immer noch 28 Grad und schwere Gewitter am Werk. Deutschland liegt im Wasserball 5:8 gegen Serbien zurück. Kurze Pause hier, spätestens zum Handball gegen 09h30 geht es hier weiter. Oder sobald Tennis losgeht.

[06h46] Endstand Deutschland – Angola 95:66 [25:21; 29:13; 24:18; 17:14] Rundum gelungener Auftakt des deutschen Teams. Da hat vieles richtig gut funktioniert. Kann gerne so weitergehen. 24 Punkte von Kaman, 23 von Nowitzki. Dienstag geht es gegen Griechenland (ab 8h30 komplett live im ZDF)

[06h37] Dirk Bauermann spielt jetzt fast komplett mit dem zweiten Anzug, Tim Ohlbrecht macht sich ganz gut. Schnell erste Punkte und gleich das Foul unter dem Brett gezogen. Und das Publikum so euphorisch als hätte Yao Ming gerade den Olympiatitel geholt. Ziel der deutschen Mannschaft ist ja das Viertelfinale, dafür dürfte man zwei Siege brauchen. Die ersten vier der beiden 6er-Gruppen qualifizieren sich. Heute ist also der erste Grundstein gelegt worden. China ist außerdem auch schlagbar. Das Spiel ist aber erst Montag kommende Woche. Das heißt, man kann jetzt ganz locker gegen Griechenland, Spanien und die USA in die Partien gehen. Vielleicht schafft man ja schon da eine Überraschung.

[06h29] Ende 3. Viertel Deutschland – Angola 78:52 [25:21; 29:13, 24:18] Hier sollte nichts mehr anbrennen. Kurze Schwächephase im Laufe des dritten Viertels, aber dann hat das deutsche Team wieder das Tempo angezogen.

[06h22] Deutschland schon mit 10 Turnovers, werden etwas nachlässiger in der Offensive. Unter dem Korb hatten die Afrikaner eben die Oberhand. “Nur” noch 19 Punkte Führung. 69:50

[06h17] Eines muss man Angola aber lassen. Trotz des Rückstandes zeigen sie viel Kampf und Engagement, kämpfen um jeden Ball. Das gibt Szenenapplaus vom Publikum in Peking.

[06h12] Angola mit Spielzügen, das habe ich auch noch nicht gesehen. Sehr unterhaltsam. 23 zu 6 die Rebound-Überlegenheit der Deutschen. Das sieht alles sehr sehr locker aus. Deutschland wird kaum gefordert, macht aber weiterhin ein exellentes Spiel in der Offensive. Kaman, Nowitzki und auch Steffen Hamann überzeugen 65:39

[06h09] Das ZDF sendet jetzt live das dritte Viertel. Der Dank geht nach Mainz.

[06h07] Ich vermisse heute Morgen nichts so sehr wie Frank Buschmann.

[06h05] Halbzeit Deutschland – Angola 54:34 [25:21; 29:13] Nahezu perfektes zweites Viertel des Teams von Dirk Bauermann. 20 Punkte Führung, weil Nowitzki per Dreier kurz vor Schluss nochmal trifft. Wunderbar! Dass was ich eben in den Ausschnitten beim ZDF gesehen habe, sah wirklich gut aus. Mannschaftlich geschlossen, gute Wurfquote, präsente Defensive. Konzentrierte Leistung der Deutschen. Positiv wieder mal Chris Kaman unter dem eigenen Korb und Dirk Nowitzki als offensiver Anführer. Im Moment passt alles. Jagla trifft kurz nach seiner Einwechselung gleich mal von der Dreierlinie. Angola hat Probleme einen guten Wurfrhythmus zu finden, viele einfache Würfe gehen daneben, dafür aber ganz exotische von außerhalb in den Korb. Beste Werfer sind Nowitki und Kaman mit je 17 Punkten. Bestes Länderspiel des Centers von den LA Clippers – und das genau zur richtigen Zeit. 80% Trefferquote von der Dreierlinie – ich fasse es nicht.

[05h43] Das ZDF plant uns jetzt mit Basketball zu beglücken. Na bitte, kann man nicht meckern. Ich hatte schon Befüchtungen, dass wir gar nichts sehen. Ok, man sendet das zweite Viertel erstmal als Aufzeichnung. Dann kann ich erstmal nebenbei Frühstück machen.

[05h40] Basketball: Mitte des zweiten Viertels führt Deutschland gegen Angola mit 35:27.

[05h27] So, dann bin ich mal gespannt, was die 4×100 Meter Freistil Staffel der Frauen in der Lage ist zu leisten. Gestern hatte man die zweitschnellste Zeit im Vorlauf, Britta Steffen soll auch noch ein bisschen Spielraum gehabt haben. Aber die anderen Teams sicherlich auch. Und die USA können es sich ja sogar leisten mit der 41-jährigen Dara Torres an den Start gehen. Wird spannend.

Und los geht es. Britta Steffen beginnt für Deutschland, übrgibt als erste vor USA und GB. Meike Freitag jetzt im Wasser. Daniela Götz als dritte, liegt noch knapp vor den Niederlanden und den USA, GB ist zurückgefallen, China holt auf. Antje Buschschulte jetzt im Wasser, Deutschland aus den Medaillenrängen rausgefallen. Niederlande führen.

Gold für die Niederlande, etwas knapp über dem Weltrekord, aber immerhin neuer olympischer Rekord. Silber an die USA und Bronze an Australien. China wird Vierter. Deutschland wird Fünfter.

[05h25] Deutschland – Angola momentan 18:13, Nowitzki mit neun Punkten bisher.

[05h20] Deutschland führt gegen Angola zur Beginn mit 6:5, guter Start von Chris Kaman, der bisher alle sechs Punkte für die Deutschen gemacht hat.

[05h18] Tennis: Wettkämpfe finden zurzeit nicht statt und verzögern sich aufgrund starker Regenfälle. So, und beim Basketball spielen jetzt die Deutschen gegen Angola. Im ZDF-Hauptprogramm keine Bilder, im ZDF Dokukanal läuft Fechten und Wasserball. Verstehe das wer will.

[05h15] Der Norweger Alexander Oen schwimmt im Halbfinale über 100 Meter Brust in 59,16 neuen olympischen Rekord, nur drei Hundertstel über Weltrekord. Ich lehne mich mal aus dem Fenster, dass auch in dieser Disziplin wir einen neuen Weltrekord morgen sehen.

[05h08] Endstand Kroatien – Spanien 31:29. Trotz des großen Kampfgeistes der Iberer hat es nicht ganz gereicht. Fünf Minuten vor Schluss gab es die erste Führung der Spanier, die sie aber nicht halten konnten. Insgesamt verdient für Kraotien, vor allem aufgrund der starken ersten Hälfte.

[05h06] 30 Sekunden noch, Kroatien nahm die Auszeit, und schloss danach mit einem wunderbaren Spielzug ab, führen 31:29. Dürfte fast entschieden sein.

[05h04] Frühaufsteher gibt es auch in Hamburg. Kai bloggt bei allesausserport live mit.

[05h03] Enges Spiel, beide Teams spielen ihre Angriffe gut aus, machen unglaublichen Druck auf den Kreis, spielen variabel, mal mit Druck durch die Mitte, mal mit längeren Ballstaffetten. 30:29 für Kroatien, zwei Minuten vor Schluss

[05h00] Beim Handball hat Spanien jetzt das Spiel endgültig gedreht. Lag man zur Halbzeit noch fünf Punkte hinten, steht es jetzt fünf Minuten vor Schluss 27:27

[04h53] Die Weltrekorde purzeln nur so in Peking. Gold für Stephanie Rice mit neuem Weltrekord in 4:29,45; also um fast zwei Sekunden verbessert. Auch die Zweiplatzierte, Kirsty Coventry aus Simbabwe, schwamm neuen Weltrekord. Drittplatzierte Katie Hoff aus den USA. Rice mit einem überzeugenden Rennen, von Beginn an lag sie vorne. Coventry hielt gut mit und konnte den zwischenzeitlichen Spurt von Katie Hoff abwehren und hatte gegen Ende noch so viele Reserven. Für Gold hatte es dann aber nicht mehr gereicht.

[04h47] Wenn man so will, ist es der Kampf USA gegen Australien, der gleich stattfindet. Die Weltrekordhalterin Katie Hoff und die Australierin Stephanie Rice gelten als Favoriten. Elisabeth Beisel aus den Staaten sollte man ebenfalls auf der Rechnung haben.

[04h41] Siebte Goldmedaille für Phelps bei Olympia. Bewegende Siegerehrung, nur die US-Hymne, durchaus mit einer gut klingenden Version, kam zu einem plötzlichen Ende und wurde nicht komplett ausgespielt. Nächste Entscheidung dann gleich über 400 Meter Lagen der Frauen.

[04h30] Gold für den Koreaner Taehwan Park in 3:41,66 vor dem Chinesen Lin Zhang und dem US-Boy Larsen Jensen. War ein spannendes Rennen. Park konnte sich nach 250 Meter absetzen und schwamm das dann souverän nach Hause. Jensen sortierte sich eigentlich mit einem starken Finish auf Platz Zwei ein, wurde aber vom Chinesen gerade so noch abgefangen.

[04h27] 200 Meter absolviert. Dreikampf mit dem Koreaner Taehwan Park vor dem Australier Grant Hackett, aber noch alles dicht beisammen.

[04h24] Nächster Programmpunkt ist das 400 Meter Freistil Rennen der Männer mit einer möglichen Goldchance für China durch Lin Zhang. Schnellster im Vorlauf war Larsen Jensen aus den USA.

[04h13] Weiter geht es mit den Halbfinals der Frauen über 100 Meter Schmetterling. Erstes Halbfinale geht an die Australierin Lisbeth Trickett in 57,05. Zweite Christine Magnusson aus den USA vor Li Tao aus Singapur. Der zweite Durchgang geht an Tricketts Landfrau, Jessicah Schipper in 57,43 vor der Chinesin Yafei Zhou, die aber 70 Meter lang das Rennen angeführt hat, aber von der Australierin noch eingeholt wurde.

[04h11] Den eigenen Weltrekord nochmal um über eine Sekunde unterboten. Was für ein Rennen von Phelps, der vor allem im Brust-Abschnitt sich deutlich absetzen konnte und den Kraulen-Abschnitt dann souverän nach Hause brachte. Erster Weltrekord der Olympischen Spiele.

[04h08] Gold für Michael Phelps in 4:03, 84. Neuer Weltrekord. Silber für den Ungarn Laszlo Cesh mit neuem Europarekord in 4:06, 16. Dritter der US-Amerikaner Ryan Lochte.

[04h07] Phelps auf Weltrekordkurs !

[04h06] 200 Meter absolviert. Spannender Dreikampf. Die ersten drei Plätze scheinen vergeben. Die beiden US-Amerikaner Phelps und Ryan Lochte und Laszlo Cesh ungefähr gleich auf. Die beiden Amerikaner setzen sich etwas ab.

[04h04] Und hinein ins Wasser. Los geht es.

[04h01] Matthias Stach mit den bekannten und geliebten Backgroundinfos: Brian Johns, der Kanadier, schlägt vor dem Start sechs Mal in die Hände.

[03h58] Acht Mal tritt Michael Phelps bei diesen olymischen Spielen an. Größter Konkurrent wohl der Europameister aus Ungarn, Laslo Cseh. Jetzt gibt es die erste Goldchance. Bei den Schwimmwettbewerben führt an Matthias Stach und Dirk Lange bei Eurosport kein Weg vorbei.

[03h55] Aktuell führt Kroatien zur Halbzeit im Handball gegen Spanien souverän mit 16:11, im Basketball hat Russland bisher keine Probleme gegen den Iran.

[03h52] Die Frage ist natürlich überhaupt, wer Michael Phelps schlagen kann. Wer im Vorlauf den olympischen Rekord schon verbessert, dürfte ein klares Zeichen gesetzt haben. Also eigentlich nur er selbst.

[03h50] Erster interessanter Programmpunkt des Tages ist jetzt Schwimmen. In 10 Minuten gibt es das Finale der Männer über 400 Meter Lagen. Michael Phelps hat die Chance auf seine erste Goldmedaille. Es folgt das Halbfinale im Schmetterling der Frauen. Und etwas später dann noch die 4×100 Meter Freistil-Staffel der Frauen mit Antje Buschschulte, Britta Steffen und Co. Und dann hoffen wir mal, dass es auch ein paar Live-Bilder vom Basketball gibt. Tennis steht auch noch an.

[03h46] Wunderschönen guten Morgen. Tee ist gekocht, Toast ist geschmiert, Fernseher läuft. Zeit für Tag 2 bei den Olympischen Spielen in Peking.

Premier League 2008/2009 – Saisonvorschau FC Liverpool

Herzlich Willkommen zu einer weiteren Runde “Neues Saison, neues Glück” für den FC Liverpool mal wieder ernsthaft um den Meistertitel in der englischen Premier League zu spielen. Den letzten nationalen Titel kommte man zwar 2006 mit dem Triumph im FA-Cup feiern, der letzte Gewinn der Meisterschaft liegt aber fast 20 Jahre zurück. Es war in den letzten Spielzeiten nicht unbedingt die Stärke der Gegner aus London und Manchester, die verhinderte, dass der FC Liverpool irgendwo mit 15 Punkten Abstand zur Spitze sich schon Sorgen machen musste nicht vom Lokalrivalen aus Everton geschluckt zu werden. Es war vor allem die eigene Schwäche und unkonstante Leistung, die einer besseren Platzierung im Weg stand.

Dass der FC Liverpool teilweise brillianten Offensivfußball spiele kann, dürfte außer Frage stehen. Erinnert sei zum Beispiel an das 4:2 im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Arsenal. Gut, das war jetzt auf der europäischen Ebene, aber auch die Rückrunde der vergangenen Saison in der Premier League hat mehrfach gezeigt, dass sich Liverpool defensiv wie offensiv als schlagkräftige Einheit präsentieren kann. Das Problem ist nur – und hier liegt dann auch der Unterschied zur Konkurrenz aus London und Manchester -, dass man es eben nicht über eine ganze Saison schafft konstant guten Fußball zu spielen. Dass das normalerweise kein Team schafft, steht außer Frage, nur bei Liverpool sind die Unterschiede extrem. Da holt man zum Beispiel im Janaur 2008 nur vier Punkte aus fünf Spielen (Gegner waren unter anderem Wigan, Middlesbrough und West Ham) um dann bis zum Saisonende im Mai nur noch ein Spiel zu verlieren – gegen den Meister Manchester United. Und das ist wie ein roter Faden in den vergangenen Spielzeiten gewesen. Sollten die Reds dieses Phänomen abstellen können, dann rechne ich das Team von Raphael Benitez durchaus zum Kreis der Meisterschaftsanwärter.

Zwei kleine Fragezeichen stehen dieser Überlegung noch im Wege. Erstens müssen wir immer noch die Philosophie eines Raphael Benitez im Auge behalten. Sollte es in den europäischen Wettbewerben weiterhin gut laufen, könnte es passieren, dass der Spanier seine Spieler schon mal im Januar und Februar während des Ligabetriebes schont. Dann darf man sich über Unentschieden gegen Wigan und Middlesbrough aber auch nicht wundern. Fakt ist aber eben auch, dass die Reds einen so großen und vor allem im Mittelfeld breiten, offensivstarken Kader haben, der in der Lage sein muss, diese Belastung weitesgehend durchzuhalten. Und dann steht über der Anfield Road immer noch das Damoklesschwert der unklaren Machtverhältnisse zwischen den US-Besitzern Tom Hicks und George Gillett. Die vergangene Saison hat eben auch gezeigt, dass interne Streitigkeiten im Verein um Besitzverhältnisse, Konflikte zwischen Benitez und Hicks/Gillett um Geld für Spielertransfers und mögliche Gerüchte um eine Übernahme durch die Dubai International Capital nicht gerade förderlich waren.

Fassen wir also als kleines Zwischenfazit zusammen: Wenn Liverpool seine Formschwankungen vermeidet, Benitez konsequent seine beste Elf aufstellt und es im Umfeld des Vereins ruhig bleibt, ist auf alle Fälle die direkte Qualifkation für die Champions League möglich. Das Spielermaterial ist ja vorhanden. Ich habe die Reds beim Testspiel in Berlin gesehen und da waren auch in der Frühform schon durchaus gute Ansätze gezeigt. Da man mit Robbie Keane und Fernando Torres jetzt zwei klasse Stürmer im Kader sind, dürfte Raphael Benitez sich hüten nur mit einer Spitze zu spielen. Meiner Meinung nach dürfte es also auf ein 4-4-2 mit einem sehr variablen Mittelfeld hinauslaufen. Torhüter Pepe Reina wird die Viererkette mit Finnan, Carragher, und wohlmöglich Hyypiä und Daniel Agger vor sich haben. Im Mittelfeld sehe ich Mascherano für den defensiven Part und Steven Gerrard für die offensiven Aufgaben gesetzt. Ansonsten ist das alles sehr flexibel angedacht. Kuyt könnte über die rechte Seite kommen, ebenso Ryan Babel, Xavier Alonso und Benayoun eher über links. Stürmen wird mit Sicherheit die Kombination Robbie Keane und Fernando Torres. Genug Alternativen hat Benitez also im Mittelfeld, eine weitere könnte noch dazukommen. Doch in der Transfersaga um Gareth Barry von Aston Villa gibt es immer noch keine Einigung. Es scheitert am Geld.

Die Testspielergebnisse waren zufriedenstellend. Es gab keine Niederlage, unter anderem Siege gegen Lazio Rom und die Glasgow Rangers, Remis gegen den FC Villarreal. Für Liverpool geht es ja bereits nächste Woche mit dem Pflichtspielbetrieb los. In der 3. Runde der Champions League Qualifikation geht es am Mittwoch zu Standard Lüttich, Premiere in der Liga ist am kommenden Samstagabend beim FC Sunderland. Neue Saison, neues Glück für den FC Liverpool. Man hat es in der Hand wieder ganz nach oben zu klettern. Man hatte es schon fast zu oft, jetzt muss es auch mal genutzt werden.

Premier League 2008/2009 – Saisonvorschau FC Arsenal London

Wenn man zurzeit die britischen Medien und Foren der Arsenal-Fans durchliest, dann werden immer zwei Fragen gestellt. Wieso gibt Arsene Wenger so wenig Geld für neue Transfers aus und verliert gleichzeitg zwei Stützen seines erfolgreichen Mittelfeldes der vergangenen Jahre? Und wie schafft er es dann trotzdem immer noch im Vergleich zur Vorsaison besseren, schöneren und offensiveren Fußball zu spielen?

Bisher hat das immer geklappt. Nach dem Abgang von Thierry Henry stellte er sein ganz auf den französischen Stürmer der Gunners zugeschnittenes Spielsystem komplett um, Emmanuel Adebayor schlüpfte in die Rolle des Stürmers mit 20 Toren pro Saison. Auch im Sommer 2008 verließen mit Alexander Hleb und Mathieu Flamini zwei Leistungsträger der vergangenen Saison die Gunners, Samir Nasri ist der bekannteste unter den vier Neuzugängen. Während Liverpool 25 Millionen Pfund für Robbie Keane ausgibt, Chelsea sich mit Deco und Bosingwa prominent verstärkt hat, wird im Emirates Stadium das Sparschwein vorm Schlachten bewahrt. Genug Geld für zwei, drei Toptranfers hätte Arsene Wenger zur Verfügung, doch die Versuchung nach neuen Stars ist nicht so groß wie das Festhalten an seiner Spielphilosophie junge, unerfahrene Spieler zu einem schlagkräftigen Team zusammenzuformen. Das hat die letzten Jahren immer wunderbar funktioniert, Arsene Wenger sollte aber rechtzeitig erkennen, wenn es zu Schwierigkeiten kommt. Denn man muss nicht wie auf Teufel komm raus an seinen Prinzipien festhalten. Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat den Klub aus dem Nordosten Londons auf Platz Drei der weltweit wertvollsten Fußballklubs gesetzt, noch vor dem FC Chelsea und dem FC Liverpool. Rein von der finanziellen Seite und der wirtschaftlichen Stärke gesetzt. Sportlich gesehen ist es eben auch Fakt, dass der FC Arsenal seit dem Triumph im FA Cup im Jahr 2005 national wie international keinen Titel mehr geholt hat.

Es geht für die Gunners also wieder in eine Saison, in der man versuchen muss an seinem eigenen Kurzpassspiel nicht zu ersticken. In der vergangenen Saison spielte der FC Arsenal vielleicht den schönsten Fußball in der Premier League, doch was Chancenverhältnis und Aufwand für einen Treffer angeht, zeigte man ganz klar Defizite. Die Lücke im Mittelfeld nach den Abgängen von Hleb und Flamini muss also ersetzt werden, zudem muss Arsene Wenger weiterhin auf die Langzeitverletzten Thomas Rosicky und Eduardo verzichten. Der Trainer der Gunners rechnet mit einer Rückkehr im September bzw. Dezember. Eine Schlüsselrolle für die neue Saison wird vor allem Theo Walcott zugeschrieben. Der 19-jährige soll Arsenals Offensive signifikant unterstützen und bereichern. Er trägt in der neuen Saison übrigens das Trikot mit der Rückennummer 14, zuletzt getragen von Thierry Henry. Da hat jemand große Hoffnung. Arsenal wird dann sicherlich wieder offensiv sehr variabel spielen. Almunia im Tor hat die Viererkette mit Sagna, Toure, Gallas und Clichy vor sich. Im Mittelfeld ist man sehr variabel, wohl mit Eboue, Fabregas, Rosicky und van Persie. Adebayor und Walcott im Sturm. Je nachdem, ob Arsene Wenger nur mit einer Spitze spielt, kann Walcott auch ins Mittelfeld zurückgezogen werden.

Die Vorbereitungsspiele verliefen durchschnittlich. Beim Emirates-Cup gab es eine Niederlage gegen Juventus Turin, aber auch einen Sieg gegen Real Madrid. Vorgestern gewann man beim Drittligisten Huddersfield Town mit 2:1, spielte aber auch nur mit dem zweiten Anzug. Zumindest einen Vorteil hat der FC Arsenal in der neuen Saison. Im Gegensatz zu zum Beispiel Manchester United hat man ein sehr einfaches Startprogramm. Man eröffnet die neue Saison am Samstag, 16. August, gegen den Aufsteiger West Bromwich Albion, spielt dann beim FC Fulham und gegen Newcastle. Es folgen Partien gegen Blackburn, Bolton und Hull City. Da kann man durchaus ganz gut ins Rollen kommen. Wenn nicht, wird es wohl auch mal Zeit, dass Arsene Wenger seine Philosophie ein bisschen modifiziert.

Wird Zeit, dass die Spiele endlich eröffnet werden

Ich sehne mich seit Tagen danach, dass die Medien sich endlich auf den Sport konzentrieren können. Überschriften mit deutschen Medaillenerfolgen, mit neuen Weltrekorden, mit emotionalen Ereignissen und Ergebnissen. Die Olympischen Spiele sind immer noch eine Sportveranstaltung.

Nicht, dass wir uns da falsch verstehen. Ich sehe die Situation in China wie die große Mehrheit sehr sehr kritisch. Aber ich frage mich seit Tagen, was es bringt, wenn die Medien über alle Missstände berichten und den Sport völlig vernachlässigen. Als gäbe es einen Auftrag aus den Redaktionen, alle negativen Sachverhalte, die schon vorher bekannt waren, jetzt noch mal live bestätigt zu sehen. Der Smog geht jetzt auch nicht weg, auch wenn man darüber in jeder Nachrichtensendung noch mal drauf hinweist. Mittlerweile ist die Berichterstattung über die Olympischen Spiele im Politikressort umfangreicher als im Sportteil. Wirkliche Neuheiten erfahren wir von den politischen Redakteuren nicht.

Internet-Zensur, Pressefreiheit, Umweltverschmutzung und Missstände im demokratischen Rechtsstaat waren die größten Diskussionspunkte der vergangenen Tage. Und selbstverständlich müssen solche Missstände angesprochen werden, zumal China nach der Vergabe der Olympischen Spiele versprochen hat, völlige Pressefreiheit ohne jegliche Internet-Zensur zuzulassen. Aber die letzten Tage haben eben auch gezeigt, dass wir keine Wege finden, diese Schwierigkeiten überzeugend anzusprechen. Da muss sich ein IOC-Chef schon dreimal auf seinem Podium verbiegen um zu zeigen, dass das Vorgehen Chinas in Sachen Pressefreiheit nicht ganz so korrekt und auch nicht so versprochen worden ist. Und der DOSB hat die Diskussion mit heiteren Vergleichen angereichert. Wenn wir schon die politische Dimension dieser Spiele so umfangreich debattieren wie es geschehen ist, dann müssen wir die Missstände auch klar ansprechen, und zwar von den Verantwortlichen und der IOC-Führungsriege.

Natürlich kann man auch sagen, dass es naiv gewesen sei zu glauben, China würde durch die olmypischen Spiele eine lupenreine Demokratie auf die Beine stellen. Das hat auch keiner erwartet. Doch wenn es schon an dem Essentiellen scheitert und dies nicht klar und deutlich angesprochen wird, dann braucht sich kein Politiker dieser Staatenwelt wundern, wenn es keinen demokratischen Prozess in China gibt. Versprechungen heißt eben noch nicht Veränderungen. Schade, aber man hatte die große Chance Missstände in großer Einheit anzusprechen, doch man ist vor der chinesischen Führung eingeknickt. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass der Versuch der Forderung nach Menschenrechten in China durch George W. Bush auch nur irgendeine Reaktion in der kommunistischen Führungsetage ausgelöst hat?

Wohl nicht. Es wurde viel berichtet, viel diskutiert – bis jetzt wenig erreicht. Und ob es überhaupt einen dauerhaften positiven Effekt gibt, bleibt auch mehr als fraglich. Politik hat mal wieder nicht das Optimale rausgeholt. Bleibt das jetzt dem Sport vorbehalten. Konzentrieren wir uns also auf die Wettkämpfe.

Premier League 2008/2009 – Saisonvorschau FC Chelsea London

Eigentlich hat mir Wolff Fuss zumindest die sportliche und taktische Seite des FC Chelsea vor der neuen Premier League Saison in seiner Spox-Kolumne schon mit exellenter Arbeit abgenommen, dennoch auch hier ein paar Worte zu Saisonvorbereitung der Blues.

Nach dem gestrigen Vorschau auf Manchester United, bei der ich die gewohnt ruhige Saisonvorbereitung im Old Trafford gelobt habe, bekommt man an der Stamford Bridge stets das gegensätzliche Bild geboten. Es gibt kein Tag ohne neue Schlagzeilen, Gerüchte oder Wechselabsichten in der englischen Boulevardpresse über den FC Chelsea. Auch die Zeit von Mai bis Anfang August beinhaltete wieder diese Prozedur. Trotz dreier zweiter Plätze in der Liga, dem Carling Cup und der Champions League musste Avram Grant nach der letzten Saison den Taktstock im Fulham Road-Musical der unerfüllten Träume abgeben. Wochenlang wurde über Nachfolger diskutiert, etliche Trainergrößen, wie Carlo Ancelotti, Jürgen Klinsmann, Guus Hiddink oder auch Marcello Lippi wurden heiß gehandelt. Am Ende wurde es Luis-Felipe Scolari. Zu einem Zeitpunkt, als dieser noch Portugal durch die EM führte. Wochenlang kam man im Westen Londons, dann konnte es für Geschäftsführer Peter Kanyon nicht schnell genug gehen. Und dann waren da noch die Störenfriede Frank Lampard und Didier Drogba. Der eine wollte mal mehr oder weniger zu Inter Mailand und seinem Ziehvater Jose Mourinho, der andere überhaupt weg aus London. Jetz bleiben erstmal beide. Frank Lampard hat seinen Vertrag um vier Jahre verlängert und verdient ab 2009 dann rund 200.000 Euro die Woche und ist somit der bestbezahlte Spieler auf der Insel. Da hat sich das Pokern gelohnt.

Die Testspiele wurden alle mehr als ordentlich absolviert. Es gab drei Siege und ein Remis gegen Lokomotive Moskau. Torverhältnis betrug 14:1. Ist mal nicht so schlecht. Saisonstart für die Blues ist am Sonntag, 17. August, gegen den FC Portsmouth. Wenn man nach den Saisonzielen fragt, dann dürfte man zwei Antworten bekommen: Meisterschaft und Champions League. Ich habe lange überlegt, was der Verein wohl höher einschätzen würde bze. mehr Priorität drauf setzen würde und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es doch wohl die Champions League wäre, weil man die eben noch nicht gewinnen könnte. Ich wette aber, dass die Fans der Blues gegen eine Ablösung von Manchester United als Meister auch nichts hätten. Es ist eben ziemlich viel, was der FC Chelsea gleichzeitig erreichen will. Und die Gefahr ist groß, dass wenn man zu viel will am Ende mit leeren Händen dasteht – wie vergangene Saison. Es sind zwar nur Kleinigkeiten gewesen. Wenn man also ein Saisonziel an der Bridge formulieren will, dann vielleicht, dass man die entscheidenen Kleinigkeiten positiv für sich nutzen möchte.

Der große Rahmen ist eben vorgegeben, durch die Geldleistungen eines Roman Abramovitsch und durch die Sehnsucht Titel zu holen, koste es, was es wolle. Dass der FC Chelsea dafür die Mannschaft hat, steht außer Frage. Mit Ausnahme von Claude Makelele hat man keinen Leistungsträger der vergangenen Saison abgeben müssen und hat sich mit Deco fürs zentrale Mittelfeld und Jose Bosingwa für die rechte Abwehrseite mehr als nur namhaft verstärkt. Interessant wird dann vor allem die Aufstellung im Mittelfeld werden. Lampard, Ballack, Deco, Essien oder Obi Mikel heißen die zahlreichen Alternativen. Eventuell wird auch noch Runbinho als Verstärkung für den Sturm dazukommen. So ganz langsam ist die Aufführung auf der Transferbühne dann auch beendet. Bleibt aus Sicht des FC Chelsea also nur zu hoffen, dass es eine Saison mal ruhig bleibt, ohne Skandale, ohne Streitigkeiten, ohne Maulereien, mit einem sich zurückhaltenden russischen Ölgeber und einem Trainer, der in Ruhe arbeiten kann. Sind alles nur Kleinigkeiten, aber die können entscheidend sein. Fragen Sie mal bei Sir Alex Ferguson nach.

Spielplan der NBA Saison 2008/2009 veröffentlicht

Die National Basketball Association (NBA) hat heute den Spielplan für die neue Saison 2008/2009 veröffentlicht. Season Opener ist die Partie Boston Celtics gegen die Cleveland Cavaliers. Der amtierende Meister empfängt also LeBron James. Dallas startet mit einem Heimspiel gegen die Houston Rockets in der Nacht vom 30. auf den 31.10. Dann geht es nach Minnesota, man empfängt Cleveland und reist dann zu den San Antonio Spurs und den Denver Nuggets. Ein einfacher Auftakt ist das nicht.

Ein ganz besonderes Schmankerl gibt es am 1. Weihnachtstag. Der ABC-Doubleheader besteht diesmal aus den Partien Phoenix Suns gegen die San Antonio Spurs und Los Angeles Lakers gegen die Boston Celtics. Die Neuauflage des Finales gibt es als Bescherung unter dem Weihnachtsbaum.

Die Frage ist halt nur, wo wir deutschen NBA-Fans wie das ganze sehen können. Bietet jemand 20 Euro auf PREMIERE? Mal schauen. NASN ist eigentlich reichlich mit Programm gefüllt. Könnte böse ausgehen.

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Premier League 2008/2009 – Saisonvorschau Manchester United

“I think it’s important to work and I’m entitled to work. Some people do not want to work but I want to continue working”, sagt Sir Alexander Chapman Ferguson, Trainer vom amtierenden englischen Meister, Manchester United. Und mit dem Meister beginnt dann hier die Saisonvorschau auf die neue Premier League Saison 2008/2009, morgen schaue ich dann auf den FC Chelsea London. Vergangene Saison feierten die Red Devils ihren 10. Premier League Titel, die insgesamt 17. nationale Meisterschaft in der höchsten englischen Spielklasse. Zudem holte man sich nach neun Jahren erstmals wieder den Champions League Pokal. Manchester United muss sich an der letzten Saison messen lassen, wohl wissend, dass sie fast nicht besser hätte laufen können.

Aber Luft nach oben scheint es immer noch zu geben im Old Trafford. Oder wie Sir Alex es sagt: “I want to continue working.” Ferguson geht in seine 23. Saison mit Manchester United, seit 1986 leitet er die Geschicke bei den Red Devils. Die Saisoneröffnung gegen Newcastle United am Sonntag, 17. August 2008, wird sein 1211. Spiel an der Seitenlinie im Old Trafford sein. Kontinuität, ja fast schon Tradition, wird groß geschrieben und zweimal fett unterstrichen. Und wenn man sich die Zeit zwischen dem Triumph in der Champions League und die letzte Phase der Saisonvorbereitung jetzt Anfang August anschaut, dann wird diese Atmosphäre wieder bestätigt. Es blieb mit der Ausnahme der Saga um Christiano Ronaldo ruhig im Vereinsumfeld. Und vielleicht mag man es kaum glauben, aber Manchester United hat bis dato nicht einen Neuzugang unter Vertrag genommen. Warum denn auch. Der Erfolg der vergangenen beiden Spielzeiten gibt dem jetzigen Kader mehr als nur Recht sich an diesen Erfolgen wieder und wieder zu motivieren.

Komplett still war es also doch nicht ganz. Christiano Ronaldo tourte mal hier, mal da durch die Welt und dachte ernsthaft über einen Wechsel zu Real Madrid nach, angeblich war ein Haus für den Portugiesen in der spanischen Hauptstadt schon ausgesucht worden. Lange Zeit nahm Trainer Ferguson die ständigen Gerüchte und neuen Schlagzeilen bloß nickend zur Kenntnis, erst vor ein paar Tagen wurde dann richtig auf die Pauke gehauen. Sir Alex zog einen Schlussstrich, gab bekannt, dass Christiano Ronaldo in Manchester bleibe – für die kommende Saison. Mal sehen, wie die Saga nächsten Sommer weitergeht. Überhaupt standen die Portugiesen ein bisschen im Blickpunkt. Sir Alex verlor seinen langjährigen Assisstenztrainer Carlos Queiroz, der mit kurzer Unterbrechung insgesamt fünf Jahre in Manchester tätig war. Queiroz wird jetzt Nationaltrainer Portugals. Mehr oder weniger intensiv hat man um die Dienste von Dimitar Berbatov gebuhlt. Interesse soll immer noch bestehen, es liegt jetzt wohl an den Tottenham Hotspur, ob die bereit sind den Bulgaren ziehen zu lassen.

Die Tests in der Saisonvorbereitung verliefen sehr zufriedenstellend. In sieben Testspielen gab es sechs Siege und ein Unentschieden. Teilweise spielte man sogar komplett mit dem zweiten Anzug. Hervorzuheben sind vielleicht der 2:0-Sieg gegen den FC Aberdeen durch Tore von Michael Carrick und Wayne Rooney sowie die Siege gegen den FC Portsmouth und das 1:0 über Espanyol Barcelona im Ole Gunnar Solskjaer Testimonial Game. Erwähnenswert ist der Torschütze des Siegtores: Frazier Campbell, 20-jähriger Stürmer, seit 2005 bei Manchester United im Verein. Campbell war vergangene Saison an Hull City ausgeliehen und war mit 15 Toren in 34 Einsätzen maßgeblich am Aufstieg der Tigers beteiligt. Hull City hatte immer wieder gehofft aus dem Ausleihevertrag einen dauerhaften Kontrakt zu machen, aber sowohl Campbell als jetzt auch Sir Alex Ferguson haben deutlich gemacht, dass für Hull City die Tür ist.

Sir Alex möchte Campbell auch längerfristig an den Verein binden, weil er Tevez und Rooney wunderbar im Sturm ergänze. Man kann es natürlich auch so formulieren, dass der Sturm von Manchester United vielleicht der einzige Mannschaftsteil, der von der Quantität nicht ausreichend qualitativ besetzt ist. Sollten Rooney und Tevez mal ausfallen, herrscht ganz schnell Schicht im Schacht. Christiano Ronaldo könnte durchaus den Stümer geben, ist auf den Außenpositionen im Mittelfeld meiner Meinung nach aber besser aufgehoben. Von daher würde ein Dimitar Berbatov durchaus exellent ins Konzept bei Manchester United passen. Mal abwarten, ob man andersweitig nochmal auf dem Transfermarkt zuschlägt, sollte Berbatov an der White Hart Lane blieben. Ansonsten ist das Team weitesgehend unverändert gegenüber der letzten Saison. Im Tor vertraut man weiterhin auf die Dienste des Oldies Edwin van der Sar, davor die Viererkette mit Gary Neville, Rio Ferdinand, Nemanja Vidic und Patrice Evra. kleines Fragezeichen steht noch hinter Gary Neville, der nach seiner Verletzung wieder im Team spielte, beim Match gegen Espanyol sich aber erneut eine Verletzung zuzog und wohl beim Saisonstart fehlen wird. Im Mittelfeld herrscht dann ein kleines Überangebot mit den eher defensiven Stützen Hargreaves, Carrick, Scholes und den eher offensiven Akteuren Christiano Ronaldo, Nani und Anderson. Hier hat Sir Alex die Qual der Wahl. Sollten beide fit sein, spielen Carlos Tevez und Wayne Rooney im Sturm. Zumindest von dieser Seite sind wenig spektakuläre Neuerungen zu vermelden.

Für Manchester United beginnt die Saison bereits am kommenden Sonntag mit der Partie gegen den Pokalsieger aus Portsmouth im FA Community Shield. Erstes Saisonspiel in der Premier League ist dann eine Woche später gegen Newcastle United. Dann öffnet sich der Vorhang im Theater der Träume für eine neue Spielzeit. Sollte man auch 2008/2009 englischer Meister werden, würde man nach Titeln gleich ziehen mit dem Rekordmeister aus Liverpool. Manchester United wants to continue working.