Beiträge vom 28. September 2008

“I’ve never thought about leaving” – 12 Jahre Arsene Wenger beim FC Arsenal London

Sonntag, 28. September 2008 18:31

Heute ist ein ganz besonderer Tag in der Premier League. Arsene Wenger feiert heute seinen 12. Jahrestag beim FC Arsenal London. Am 28. September 1996 wurde der Franzose Trainer bei den Gunners. Seitdem steht er ohne Unterbrechung an der Seitenlinie. 673 Spiele hat er den FC Arsenal London bisher trainiert.

Seitdem konnte er drei nationale Meisterschaften und vier Pokalsiege feiern. Unvergessen sind die Erfolge der Saison 2003/2004, als man ungeschlagen den Meistertitel errungen hat. Dreimal wurde Arsene Wenger zum Trainer des Jahres gewählt. Gegenüber der Vereinswebsite hat der Trainer jetzt ausführlich zu den 12 Jahren beim FC Arsenal Stellung genommen [1; 2; 3]. Ganz interessant vor allem die Aussagen des Trainer bezüglich einer Reflexion dieser 12 Jahre:

“I’m not very happy to speak about my anniversary because what interests me in life is what is in front of me and not what is behind me. If you came to my house you would not find anything from the last 12 years, because I’m only interested in what’s happening in the future. There are no photos. I don’t even know where those trophies and mementos are. I am interested in history, but not my history. It’s something strange. I’m always oriented forward, forward, forward.”

Und um die Zukunft braucht Arsene Wenger ja nicht so bange sein. Nur sein Team konnte ihm gestern kein Geschenk machen, verlor im Emirates gegen Aufsteiger Hull City mit 1:2.

“The longer I stay, the more difficult it becomes to envisage leaving”, sagt Arsene Wenger. Hoffentlich bleibt er dem FC Arsenal und der Premier League noch lange erhalten.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Mediales am Sonntagnachmittag: Fußball-Kommentatoren, Nachtrag TV-Duell, NBA Europe Tour, DFL, Blogs

Sonntag, 28. September 2008 16:07

Ich weiß, dass das Thema Fußball-Kommentatoren eine sensible Angelegenheit ist. Die einen finden diesen gut, die anderen schalten aus, wenn jener kommentiert. So geht es mir im Prinzip auch. Dennoch breche ich hier mal eine Lanze und mache etwas, was ich eigentlich nie vorhatte, dass ich mich in diese Debatte einschalte. Aber seit gestern Abend musste es mal passieren. Nämlich ein ausführliches Lob für Marco Hagemann, der bei PREMIERE und Eurosport so alles kommentiert, was es an Fußball zu zeigen gibt. Vor vier Jahren habe ich Marco Hagemann das erste Mal bei PREMIERE gehört und seitdem hat er sich meiner Meinung nach zu einem der besten Kommentatoren in Deutschland entwickelt. Bestens informiert, mit viel Hintergrundwissen, gute analytische Einschätzungen und vor allem mit der nötigen Begeisterung an seiner Arbeit. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Marco Hagemann dank seiner Arbeit für zwei Sender mehrere Spiele pro Woche kommentiert, teilweise sogar zwei pro Tag. Und dafür stets so exzellent vorbereitet zu sein, verdient höchste Anerkennung. Daran können sich ganz viele Kommentatorenkollegen orientieren. Bestes Beispiel wieder gestern Abend: Ich hatte mir zu später Stunde noch die Aufzeichnung von Arsenal gegen Hull City angeschaut. Den Aufsteiger gab es zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen, Marco Hagemann gab über das gesamte Spiel viele, viele interessante Informationen und wirkte bestens vorbereitet. Da merkt man, dass sich jemand besonders für seine Arbeit einsetzt – und dann soll das auch entsprechend gewürdigt werden. Bitte mehr davon auch in der Zukunft !

Um das Thema Fußball-Kommentatoren abzuschließen, sei der Hinweis auf das Kommentatoren-Voting von Planet Of Sports gestattet.

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Eine paar kleine Nachträge noch zum TV-Duell zwischen Obama und McCain. Nach diversen Umfragen zu unrteilen, geht Barack Obama als klarer Sieger hervor. Über die Deutlichkeit bin ich schon ein bisschen verwundert. Ein paar gute Analysen zum TV-Duell gibt es unter anderem bei der New York Times, bei der BBC und bei Spreeblick.

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Das DSF hat sich die Rechte an einem Spiel der NBA Europe Live Tour geholt. Am Dienstag, 14. Oktober, zeigt man ab 19h55 die Partie zwischen den Washington Wizards und den New Orleans Hornets. Damit hat die NBA das Minimum bisher bezüglich der TV-Rechte erreicht. Das Preseason-Spiel in Deutschland wird hier immerhin auch im Fernsehen gezeigt. Mehr auch nicht. Was ist mit den weiteren Spielen? Was ist mit der neuen Saison? Die NBA hüllt den Mantel des Schweigens über sich und verärgert viele NBA-Fans in Deutschland. Die NBA ist sicherlich nicht ganz alleine daran schuld, PREMIERE trägt einen gehörigen Teil dazu bei. Wenn man ernsthaft Interesse an den Rechten hätte, wäre ein Vertrag sicherlich schon abgeschlossen. Aber so zappeln alle – und der Verbraucher schaut in die Röhre. Bei Digital Plus in Spanien gibt es noch keinerlei Übertragungshinweise überhaupt auf die NBA Europe Tour.

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Die Ausschreibung der Fernsehrechte für die Fußball-Bundesliga ab der Saison 2009 schlägt immer noch hohe Wellen. Die DFL im Spagat zwischen mehr Exklusivität für PREMIERE und der Entscheidung des Kartellamtes. RealityCheck fasst in seinem Sportmedienblog die wichtigsten Überlegungen zusammen.

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Noch zwei kleine Anmerkungen zum Thema Blogs: Die Konservativen auf der Insel, die zurzeit im Umfragehoch schweben und die zurzeit in Birmingham ihren Parteitag abhalten, haben am Wochenende das Blue Blog gestartet, in welchem über die Parteiarbeit berichtet werden soll. Dazu heißt es beim Guardian:

“The Blue Blog, which will be updated about five times a day, aims to give a “behind the scenes” feel of life in Conservative politics to appeal beyond the party faithful.”

Hier geht es zum Blue Blog.

Und was die Europäische Union von Blogs denkt, berichtet die ZEIT.

Thema: Fußball, US Wahl 2008, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (4) | Autor: medispolis