Beiträge vom November, 2008

Premier League 2008/2009 15. Spieltag, FC Chelsea – FC Arsenal

Sonntag, 30. November 2008 16:35

[18h55] Endstand FC Chelsea – FC Arsenal 1:2 Die Gunners gewinnen ihr zweites Big Four Duell in dieser Saison – und es war ein ganz wichtiger Sieg. Man verkürzt den Abstand zum FC Chelsea auf sieben Punkte. Liverpool kann mit einem Sieg morgen auf 10 Punkte gegenüber Arsenal und drei gegenüber den Blues davonziehen. Drei Minuten haben den Gunners gereicht. Und ganz plötzlich ist der FC Arsenal wieder drin im Meisterschaftsrennen.

Zur Erinnerung: Liverpool muss am 21.12. zum FC Arsenal. Wer hätte das gedacht, dass der FC Arsenal diese zweite Hälfte nach der Führung so souverän zu Ende bringt. Von Chelsea kam nach der 60. Minute überhaupt nichts mehr, kein Aufbäumen, keine Chancen.

Jetzt muss der FC Arsenal aber auch mal die “normalen” Spiele gewinnen. Wigan kommt am Samstag ins Emirates. Nicht immer nur die Kür, sondern auch mal die Pflicht. Morgen Abend dann Monday Night Game, spätestens bis dahin.

[18h51] Chelsea sowas von konzeptlos im zweiten Durchgang.

Vier Minuten Nachspielzeit

[18h44] Wechsel FC Arsenal: Niklas Bendtner für Emmanuel Adebayor

Bendtner in rosa Schühchen. Wolff Fuss: “Ein optisches Verbrechen.”

[18h41] 10 Minuten noch. Und im Moment sieht es genauso unwahrscheinlich aus, dass der FC Chelsea zum Ausgleich kommt wie vorhin die Gunners die Führung erzielten.

Wechsel FC Chelsea: Miroslav Stoch für Deco

[18h35] Auf den Werbebanden an der Bridge gibt es Werbung für die Christmas Membership des FC Chelsea. Kleine weiße Schneeflocken fallen auf den Werbebanden dem Boden herunter. Es könnten auch die fest eingeplanten drei Punkte sein. Arsenal hat das Spiel im Griff, kann Chelsea vom eigenen Tor weitesgehend fernhalten.

[18h30] Wechsel FC Chelsea: Florent Malouda für John Obi Mikel.

[18h29] Und plözlich läuft dieses Spiel in die andere Richtung. Arsenal Herr im Hause.

[18h25] Ich darf die Zitate von Wolff Fuss noch nachreichen: “Der Patient Arsenal atmet wieder. Das gibt es nicht, die waren doch mausetot.”

[18h23] FC Chelsea – FC Arsenal 1:2, Robin van Persie, 62. Minute Was für Minuten an der Stamford Bridge. Meine Herren, unglaublich. Arsenal dreht dieses Spiel, van Persie mit sattem Linksschuss aus der Drehung ins lange Eck, nachdem Adebayor das Kopfballduell gewinnt. Cech noch dran, kann den Rückstand aber nicht verhindern. Und jetzt ist Chelsea gefordert.

[18h20] FC Chelsea – FC Arsenal 1:1, Robin van Persie, 59. Minute Tja, und so schnell kann man sich täuschen. Chelsea bekommt den Ball nicht weg, über Adebayor und Nasri kommt der Ball zu Denilson, der auf Van Persie durchsteckt. Der Niederländer -  leicht im Abseits – knallt den Ball aus 13 Metern in den Winkel. Tolles Tor, wenn auch nicht regulär. Aber wir haben ein Spiel, von dem wir vor zwei Minuten meilenweit entfernt waren.

[18h18] Bei Arsenal klappt auch dieser flüssige, direkte Übergang zwischen Abwehr, Mittelfeld und Sturm nicht mehr so gut. In der ersten Hälfte klappte das gut, weil man die Zweikämpfe gewann, weil Van Persie und Nasri wussten, wo Adebayor steht. Und jetzt ist es im Moment besseres Stückwerk, was der FC Arsenal anbietet. Chelsea könnte den Deckel draufmachen, wenn sie energsich auf das 2:0 hinarbeiten.

[18h13] Zentimeter fehlen dem FC Chelsea für das 2:0. Langer Ball auf Anelka, Arsenal kann nur in die Mitte wieder klären, direkt vor die Füße von Lampard, der mit links sofort abzieht. Knapp am Tor vorbei.

Spiel trotzdem weiter recht ausgeglichen, wenngleich Chelsea etwas intensiver und zielstrebiger auf das 2:0 hinarbeitet als noch in der ersten Hälfte. Arsenal hat Probleme das eigene Spiel aufzuziehen – aber vor allem, weil Chelsea immer stärker wird.

[18h06] Weiter geht es mit der zweiten Hälfte

[17h53] Endstände Portsmouth-Blackburn 3:2 und Tottenham-Everton 0:1. Damit Portsmouth mit Sprung auf Platz 8, einen hinter Everton. Tottenham und Blackburn bleiben im Tabellenkeller, die Rovers Vorletzter. Erste Heimsieg für Pompey unter Tony Adams.

[17h50] Halbzeit FC Chelsea – FC Arsenal 1:0 Wenn es hier überhaupt einen Unterschied gibt, dann der, dass die Blues den einzigen Fehler der Gunners ausgenutzt haben, und zwar eiskalt. Das hat Arsenal nicht geschafft. Ansonsten sehr sehr ausgeglichen.

[17h43] Arsene Wenger wird fast eine Minute im Bild eingeblendet, während er leidenschaftlich und mit wütendem Gesichtsausdruck auf  den vierten Offiziellen einredet. Ganz komische Hälfte für Arsenal: Gleichtwertig mit Chelsea, gute Chancen gehabt, Präsenz im Mittelfeld gezeigt, aber ein unglaubliches Gegentor bekommen. Es passt zur Situation bei den Gunners der letzten Tage. Und auch Wenger scheint angespannt und nicht mehr so cool und gentleman-like an der Linie.

[17h38] Portsmouth-Blackburn 3:2, Sean Davies

[17h35] Richtig gute Chance für die Gunners. Van Persie gewinnt Kopfballduell gegen Ivanovic, dann Drehschuss, aber Cech ist blitzschnell unten und reagiert fantastisch. Die Nordlondoner haben sich ihr ganzes Spiel kaputt gemacht und Chelsea wartet jetzt lässig und gefällig auf was, was Arsenal anbietet.

[17h32] FC Chelsea – FC Arsenal 1:0, Eigentor Djourou, 30. Minute Almunia mit einem ganz schwachen Abwurf auf die linke Gunners-Seite, Bosingwa dazwischen, läuft auf rechts, scharfe Flanke in die Mitte, wo eigentlich nur Kalou von den Blues ist. Sogar hinter Djourou und Gallas, aber letzlich ist es der Gunners-Innenverteidiger, der den Ball ins Tor grätscht.

Unglücklicher und blöder kann man sich gute 30 Minuten an der Bridge nicht kaputt machen.

[17h30] Ballack mit Freistoß 18 Meter vor dem Tor, ganz gut getreten, aber die Gunners-Mauer springt geschlossen hoch und kann klären. Wenige Torchancen im Moment, viel Engagement weiterhin im Mittelfeld.

[17h26] Portsmouth-Blackburn 2:2, Tugay. Portsmouth hat es im Moment mit dem Verspielen von 2-Tore-Vorsprüngen.

[17h21] Portsmouth-Blackburn 2:1, Matt Derbyshire

Völlig ausgeglichenes Spiel in London. Arsenal veteidigt gut, spielt aber auch immer wieder couragiert nach vorne. Im Mittelfeld die Zweikampfbilanz auch ausgeglichen. Es fällt beiden Teams schwer Torchancen zu erarbeiten, weil beide Teams auch gut verteidigen.

[17h16] Portsmouth-Blackburn 2:0, Jermain Defoe. War es das letzte Spiel von Paul Ince als Manager bei den Rovers?

[17h15] Erste gute Chance für die Gunners, als Adebayor von rechts wunderbar in die Mitte flankt, am langen Pfosten ist Nasri. Cech kann nur in die Mitte abprallen lassen, doch Gallas, der noch mit vorne war, rutscht am Abpraller vorbei. Arsenal nimmt jetzt immer mehr am Spiel mit teil. Nett anzuschauen.

[17h10] Tottenham-Everton 0:1, Steven Pienaar und Portsmouth-Blackburn 1:0, Peter Crouch

[17h09] Ganz anderer Aggregatuzstand als vorhin zu Beginn in Manchester, Tempo auf beiden Seiten, schnelles Spiel nach vorne. Leichte Vorteile für die Blues, die die etwas unsicher wirkende Gunners-Abwehr schon zweimal in Bedrängnis brachten. Auch wurde Chelsea ein klarer Elfer verwehrt.

[17h02] Here we go. Arsenal mit Anstoß von links nach rechts in rot, Chelsea in blau. Und von nun an tickt die Zeit. Arsenal seit 200 Minuten ohne Tor in der Premier League.

[16h57] William Gallas spielt mit Arsenal gegen seinen alten Klub Chelsea, Ashley Cole und Anelka mit Chelsea gegen ihren alten Klub Arsenal. Und PREMIERE drei Minuten vor Anpfiff immer noch beim Interview.

[16h56] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

FC Chelsea: Cech – Bosingwa, Ivanovic, Terry, Ashley Cole – Mikel, Deco – Ballack, Lampard, Kalou – Anelka

FC Arsenal: Almunia – Sagna, Gallas, Djourou, Clichy – Denilson, Fabregas, Song Billong, Nasri – Van Persie, Adebayor

Das gewohnte Personal also: Bei Chelsea Drogba gesperrt und Joe Cole verletzt. Deco ist wieder fit, dafür Malouda nur auf der Bank. Bei den Gunners wieder Nasri und Adebayor dabei.

[16h48] Halbzeit Tottenham-Everton 0:0, Portsmouth-Blackburn 0:0

[16h47] PREMIERE geht 10 Minuten eher auf Sendung. Und was zeigt man? Das Interview von Ballack, was es schon unter der Woche in der CL gab. Null Atmosphäre kommt rüber. Warum gibt es keinen Vorbericht zum Spiel, Problematiken bei Arsenal etc.? Das ist schlicht kein Premium-Fernsehen. Aber Hauptsache im Bundesliga-Studio gibt es geistige Ergüsse zum Jahr 2013. Einfach nur schlecht.

[16h45] Nur 13 Kilometer liegen zwischen beiden Stadien, in der Tabelle ist es eher eine Ewigkeit. Es ist das 143. Aufeinandertreffen in der Liga. Arsenal hat nur eines der letzten 12 Spiele gegen die Blues gewonnen.

[16h42] Sagen wir es mal so: Heute könnte schon eine Entscheidung bezüglich der englischen Meisterschaft fallen. Denn sollte Arsenal an der Bridge nicht gewinnen, dürfte der Zug, wenn er es ehe schon nicht ist, endgültig abgefahren. Aber 13 Punkte aufzuholen ist schlicht nicht möglich. Für die Gunners geht es also um alles. Das hat auch Wenger erkannt, der Freitag auf der PK meinte, dass seinem Team nur ein Sieg helfe. Dem Spiel schadet das sicherlich nicht, wenn beide Teams den Weg nach vorne suchen. Für Chelsea geht es darum in der Liga mal wieder überzeugend zu gewinnen und Liverpool, die morgen Abend gegen West Ham spielen, unter Druck zu setzen.

[16h35] Derby-Nachmittag zweiter Teil, jetzt an der Stamford Bridge in der englischen Hauptstadt. Und es wäre schon, wenn wir etwas mehr Brisanz, Torchancen und Tore sehen könnten.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 15. Spieltag, Manchester City – Manchester United

Sonntag, 30. November 2008 14:04

[16h26] Endstand Manchester City – Manchester United 0:1 Einfach zu wenig Zählbares von City gegen 10 Mann 20 Minuten lang. Nur eine echte Torchance, die den Namen auch verdient. Nur drei Ecken in 90 Minuten. Die Red Devils siegen verdient dank der starken ersten Hälfte. United verkürzt den Abstand auf Chelsea und Liverpool auf acht Punkte. City kann von Tottenham und West Ham noch überholt werden und schlimmstenfalls auf Platz 16 landen.

[16h24] Was für eine Szene! Joe Hart läuft wie ein Verrückter zurück, Rooney mit dem langen Ball, Hart kommt Zentimeter vor der Linie noch an den Ball, und kann klären.

[16h23] Dritte Ecke für City, Joe Hart mit vorne. ManU klärt auf der Linie.

[16h21] Wechsel Manchester United: John O’Shea für Ji-Sung Park

Vier Minuten Nachspielzeit

[16h19] Dass was City defensiv wie offensiv anbietet, ist heute schlicht nicht gut genug für ein Remis gegen Manchester United. Eine Minute noch regulär.

[16h14] Wechsel Manchester United: Ryan Giggs für Dimitar Berbatov. Ruhe und Erfahrung für die letzten Minuten

[16h11] Fürchterlich mit anzuschauen, wie City Angriff nach Angriff verspielt. Kaum Kreativität, wenig Ideen. Die ganz großen Chancen haben die Gastgeber nicht, was ManU freut. Denn die haben weiter Zeit für Entlastung.

[16h07] Wechsel Manchester City: Daniel Sturridge für Micah Richards

[16h04] Christiano Ronaldo soll laut BBC einen Pfiff gehört haben und wollte deshalb aufhören zu spielen. Wer die Szene gesehen hat, muss sich fragen, was bei Ronaldo heute Morgen im Müsli war.

15 Minuten noch. City drängt, Spiel in eine Richtung. ManU kann mit Kontern vereinzelt Entlastung schaffen. Aber beide Teams sind vor dem Tor zu hektisch.

[16h02] Und wenn Manchester City hier noch was holen will, dann ist jetzt die Zeit damit zu beginnen. Partien in Portsmouth und Tottenham sind angepfiffen worden.

[15h59] Platzverweis Christiano Ronaldo/Manchester United (68. Minute) Innerhalb von zehn Minuten zwei gelbe Karten. Eben für absichtliches Handspiel im Strafraum. Und er tut so, als wüsste er nicht warum. Noch mal Oberwasser für City jetzt?

[15h57] Es bleibt dabei. Man muss City hoch anrechnen, dass sie offensiv mehr Präsenz zeigen und sich immer wieder gute Freistoßpositionen erarbeiten. Aber was sie dann daraus machen, ist schlicht zu wenig. Gallidos Schuss eben knapp neben das Tor war schon das höchste der Gefühle.

[15h52] City jetzt durchaus überlegen, bestimmen das Spiel, aber offensiv passt das irgendwie noch nicht so. Es wird nicht richtig nachgerückt, der freie Raum wird selten gesucht, man steht zu viel herum. So kommt es dann auch, dass man durch den hohen Ballbesitz kaum zu Chancen kommt. Gefährlich einzig allein nach Standardsituationen. Also bis jetzt noch keine Sorge für die Red Devils, die ihrerseits ihre Konter nicht wirklich gut ausspielen.

[15h46] Zehn Minuten in der zweiten Hälfte gespielt, Spiel ist sehr viel lebhafter, weil City den Weg vermehrt nach vorne sucht. Das eröffent ManU aber auch die Möglichkeit zum Kontern.

Und das Wichtigste: City erspielt sich Torchancen. Benjani verzieht knapp neben das Tor nach gutem Angriff der Citizens.

[15h40] Wright-Philipps ist stehend k.o. nach einem Foul an der Strafraumgrenze, City bekommt noch eine Ecke, die aber von Van der Sar abgefangen wird. ManU mit einem blitzsauberen Konter über Rooney, der einen tollen Pass auf Park spielt. Im letzten Moment ist SWP dazwischen, sonst hätte es 0:2 gestanden. Gerade Wright-Philipps, der mehr als nur angeschlagen wird. So sieht defensive Arbeit von City aus.

[15h36] Und weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[15h35] Wechsel Manchester City: Pablo Zabaleta für Daris Vassell und Elano für Dietmar Hamann

[15h32] Die 3. Runde im FA-Cup wurde gerade ausgelost. Nur drei Premier League Duelle mit Tottenham gegen Wigan, Hull City gege Newcastle und Sunderland gegen Bolton. Da freut sich jeder Fan der Black Cats. ManU muss nach Southhampton, Chelsea empfängt Southend, Liverpool nach Preston, Arsenal empfängt Plymouth.

Wer hat eigentlich die TV-Rechte für Deutschland am FA-Cup? Immer noch das DSF?

[15h18] Halbzeit Manchester City – Manchester United 0:1 Verdiente Führung zur Halbzeit. Manchester United hat die Abwehrschwächen von City dann nur einmal nutzen können. Insgesamt läuft bei den Gastgebern vieles unrund, insbesondere Robinho und Ireland werden nahezu komplett aus dem Offensivspiel genommen. ManU spielerisch und taktisch fast eine Klasse besser. Man darf City nur nicht, wie vereinzelt, zu Torchancen einladen.

[15h15] Was ich eigentlich schreiben wollte. Riesenüberraschung im FA-Cup. Viertligist Leeds United verliert gegen den Fünftligisten Hilston mit 0:1.

[15h13] Manchester City – Manchester United 0:1, Wayne Rooney, 42. Minute Brauchte es einen weiteren Beweises für City’s Abwehrschwäche. Bekommen mehrmals den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt, Carrick mit sattem Linksschuss, den Hart nur noch in die Mitte abwehren kann, wo Rooney nur noch einschieben braucht. Rooney gut einem Meter vor seinem Gegenspieler Richard Dunne.

[15h07] Und wenn Stephen Ireland in letzter Not vor der Torauslinie retten muss, damit Evra seine Hereingabe nicht durchführen kann, sagt das vieles über die defensive Aufteilung bei City. Wo ist Richards? Wo ist Kompany?

[15h03] Oder Manchester United serviert die Torgelegenheit auf dem Silberteller. Van der Sar kommt raus, aber nicht an den Ball, fällt dann im Gewühl der Abwehrspieler vor sich, Ireland bekommt den Abpraller, Ball geht aber Zentimeter am Tor vorbei, wenngleich Vidic, glaube ich, auch noch hätte klären können, wenn nötig.

[15h00] Fast 30 Minuten durch. Die Gäste haben die komplette Kontrolle über das Spiel bekommen, vor allem defensiv spielt United einen klassen Part, lassen City überhaupt nicht ins Spiel kommen, sind immer den Tick eher am Ball. Und City fällt dann nicht viel mehr ein als die Bälle lang nach vorne zu schlagen.

Manko bei United noch: Chancenauswertung. Evra hatte vor ein paar Minuten die größte Gelegenheit, als er das leere Tor nicht traf, sondern knapp drüber schoss. Von City kommt viel zu wenig. Und kennt man die defensiven Schwächen, ist das Gegentor nur eine Frage der Zeit.

[14h52] Rafael macht seine Sache nicht schlecht, bekommt jetzt aber für zu viel Einsatz und Meckern die gelbe Karte. Völlig unnötig, wirft den Ball weg. Jugendlicher Übereifer. Aber spielerisch hat er auf rechts alles im Griff.

Spiel ist so la la, wird etwas hektischer, aber noch keine spielerischen Glanzlichter. Gerade von City, die nach vorne – auch dank defensiver Stärke der Red Devils – überhaupt nicht gebacken bekommen.

Wieder gute Chance für ManU, als Berbatov einen tollen Kopfball Richtung Tor bringt, Joe Hart bekommt die Hände noch an den Ball.

Bei ManU geht fast alles über rechts, Park und Rafael harmonieren sehr gut zusammen. Ronaldo auf links ist so ein bisschen der lonely boy. City bekommt Park und Rafael überhaupt nicht in den Griff. Garrido ist völlig überfordert, Richard Dunne kommt zwar häufig als Aushilfe, ist aber trotzdem meist zu spät dran.

[14h47] Vidic und Richards prallen zusammen, als sie beide zum Ball wollen. Vidic eher mit dem Kopf, Richards mit gestrecktem Fuß. Vidic hat blutende Kratzspuren auf dem Körper und zeigt dies auch dem Schiedsrichter Howard Webb. Der nimmt es leicht erstaunt zur Kenntnis, denn eigentlich wollte er weiter spielen lassen.

[14h45] United kommt jetzt besser ins Spiel, verlagern das Spiel in die Hälfte von City. Eckball von rechts, Ronaldo springt höher als Robinho, aber knapp über das Tor. City bis dato noch ohne durchdachte Angriffsbemühung.

[14h40] Nach acht Minuten die erste gute Chance für die Gäste, als Park auf rechts außen gut bedient wird, gibt mit Flachpass in die Mitte, findet Rooney, dessen Schuss im Nachfassen von Joe Hart pariert wird. Da konnte man die Stärke von Utd wunderbar erkennen. Schnell den Flügel gewechselt (zuvor hatte sich Ronaldo auf links aufgehalten), über Carrick in der Mitte als Schaltstelle raus auf Rafael und Park.

Sonst noch wenig passiert, viele Fehler auf beiden Seiten im Spielaufbau. Sehr zurückhaltender Auftakt beider Teams.

[14h32] Los geht es. Man United mit Anstoß von rechts nach links, City in hellblau.

[14h27] Strahlender Sonnenschein und kalt in Manchester. City kann mit einem Sieg bis auf Platz 8 vorstoßen, gibt es eine Niederlage sind die Abstiegsplätze nur zwei Punkte und vielleicht ein Platz entfernt.

[14h22] Die Aufstellungen im City of Manchester Stadium

Manchester City: Hart – Richards, Kompany, Dunne, Garrido – Wright-Philipps, Ireland, Hamann, Robinho – Vassell, Benjani

Manchester United: Van der Sar – Rafael, Ferdinand, Vidic, Evra – Ronaldo, Carrick, Fletcher, Park – Rooney, Berbatov

City mit einem Wechsel, denn Robinho kommt nach dem Aussetzen gegen Schalke wieder ins Team. Bei United Berbatov für Tevez, Fletcher für Giggs, und – Überraschung, Überraschung – Rafael für John O’Shea. Rafael wird es dann vor allem mit Robinho zu tun bekommen. Interessante Methode von Sir Alex. Mal sehen, ob die aufgeht.

[14h15] Manchester City gewann eben auch nur eines der letzten fünf Ligaspiele, das 3:0 gegen Arsenal. Nach 14 Partien stehen sieben Niederlagen zur Buche. Die “7″ gibt es auch in der Statistik von United, dort sind es aber Siege. Heute dann das 150. Aufeinandetreffen beider Mannschaften, 139 davon in der höchsten englischen Spielklasse. Zum ersten Mal seit 38 Jahren kann City drei Derbysiege in Folge schaffen.

[14h10] BBC Five Live konzentrierte sich in den Vorberichten vor allem auf die Situation von Manchester City. Wieviel Zeit bekommt City noch für den Weg zum Erfolg? Inwieweit ist Trainer Mark Hughes an diesem Prozess noch beteiligt. Meinung der Experten: City braucht viel Geduld und einen langen Atem. Interessant eine Aussage, dass die neuen Besitzer wohl eher mehr Verständnis haben für sportliche Rückschläge als die Fans. Zumindest das zweifele ich an: Wenn die Besitzer nächste Saison keinen internationalen Fußball sehen, vor allem nach möglichen Neuzugängen in der Winterpause, dürfte doch auch die Geduld strapaziert werden. Weil man sich auf Dauer nur internationale entsprechend vermarkten kann. City muss sich also in den nächsten Monaten noch richtig strecken nach dem eher durchschnittlichen Saisonstart.

[14h04] Local Derbys galore, titelte BBC Five Live für diesen Sonntag. Erstes Derby in Eastlands, City will den dritten Derbysieg in Folge gegen United.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (7) | Autor: medispolis

Ein paar kleine Änderungen

Samstag, 29. November 2008 21:28

Heute Nachmittag und Abend bin ich endlich dazugekommen längst geplante Arbeiten am Blog vorzunehmen. Das meiste für den Leser zwar nicht sichtbar, handelt es sich doch um das Updaten auf die neueste WordPress-Version, Aktualisierung von Plugins und ein bisschen Werkeln in css.

Der neue Header ist wohl offensichtlich das Neuste, was der Leser erkennt. Jetzt sind im Header auch alle drei Themenbereiche verewigt, über die ich hier meist blogge. Und ja, es wird die nächste Zeit auch wieder etwas weniger sportlastig, gerade in der Winterpause und nach meinem Winterurlaub. Zumal ja auch viele Wahlen in 2009 anstehen.

Desweiteren benutze ich seit heute Google Analytics als Analysetool für den Besucherverkehr hier. Ich hatte die letzten zwei Wochen an einem Projekt teilgenommen, wo ich etwas genauer mit Google Analytics in Kontakt kam. Deshalb wollte ich dieses Tool hier auch mal testen. Ich werde die Daten selbstverständlich für mich behalten. Sie dienen einzig und allein meinem Interesse. Mehr geschieht damit nicht.

Mehr zu Google Analytics gibt es im Impressum, wo ich eine Erklärung zum Datenschutz, die auch beim sportmedienblog und bei allesaussersport nachzulesen ist, in ganz leicht verändeter Form veröffentlicht habe.

Das war es auch eigentlich schon.

Thema: Internes | Kommentare (5) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 Preview 15. Spieltag – Kings of London and Manchester

Freitag, 28. November 2008 12:13

Der Spielplan der Premier League ist ja fast schon eine eigene Thematik für sich. Es gibt nicht abwechselnd mal ein Auswärts- und dann ein Heimspiel, es gibt keine uns bekannte Hin- und Rückrunde, und häufig hat man das Gefühl, dass kein Computer den Spielplan erstellt, sondern die Regisseure einer spannenden und auf Dramatik bis zum Ende schielenden Premier League. Ganz besonders hat sich Manchester Utd Trainer Sir Alex Ferguson aufgeregt. Jedes Mal, wenn Manchester United in der Champions League spielen musste, darf man danach in der Liga auswärts antreten. Und zwar unter anderem bei folgenden Gegnern: FC Arsenal und Manchester City. Das kann alles Zufall sein, oder eben auch nicht. Ein bisschen undurchsichtig ist immer wieder auch, dass es die Premier League schafft, die Derbys oder die direkten Duelle der Top Four auf einen Spieltag zu legen. Wenn da mal Sky Sports die Finger nicht im Spiel hat. Und das Rückspiel in den Derbys findet am 36. Spieltag statt, also kurz vor Saisonschluss. Und bis dahin soll sich die Spannung im Meisterschaftsrennen noch aufrecht erhalten, hofft der Computer, der den Spielplan ausspuckt.

Jetzt also der 15. Spieltag, der fünf interessante Samstagsspiele sieht. Sonntag dann der Derby-Tag und die Duelle der Teilnehmer im UEFA-Cup. Es gibt am 01. Dezember, quasi als erstes Türchen für den Adventskalender, mal wieder ein Monday Night Game. Liverpool gegen West Ham mit Wolff Fuss. Da darf man dann mal wieder ein Lob aussprechen. Dieses Lob erstickt dann auch wieder gleich, denn an diesem Wochenende gibt es bei PREMIERE zum letzten Mal die Ausstrahlung des Premier League Magazins, das ab Dezember ersatzlos wegfällt.

FC Middlesbrough – Newcastle United

Wenn das Team von Gareth Souhgate die erste Hälfte ohne Tor abschließt, dürfte man in Newcastle noch nicht auftamen. Denn im Durschnitt erzielt Middlesbrough erst in der 64. Minute das erste Tor im Riverside Stadium. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass man in den letzten 20 Spielen vier Tore kurz vor der Halbzeit erzielte, der Durchschnitt also etwas gesenkt wird, sollten die Magpies gewarnt sein. Middlesbrough mit neun Punkten aus den letzten sechs Spielen. Das ist bestens Premier League Durchschnitt. Der letzte Heimsieg liegt auch schon einen Monat zurück, damals 2:0 gegen Manchester City. Bei Newcastle bleibt Joe Kienaar Trainer bis zum Saisonende. Die Journalisten freut es.

Aston Villa – FC Fulham

Aston Villa hatte unter der Woche spielfrei im UEFA-Cup, darf also deswegen schon wieder am Samstag unter Beweis stellen, dass man zu den viertbesten Teams in der Premier League gehört. Gegen Manchester United am vergangenen Wochenende gelang das ganz gut, jetzt muss man aber die harte Nuss Fulham knacken. Die Cottagers konnten immerhin ein 0:0 beim FC Liverpool abtrotzen, haben aber sonst auswärts nicht die furchteinflößendste Bilanz, von daher würde ich die Villens hier als Favorit sehen.

Stoke City – Hull City

Das Duell der beiden Aufsteiger im Brittania Stadium. Es sind zwei Aufsteiger, die sich ganz gut in der Premier League eingefunden haben, Hull City etwas besser und schneller als Stoke. Aber beide konnten ihre Erfolge feiern. Stoke besiegte zum Beispiel Aston Villa und holte ein Remis in Liverpool. Hull gewann im Emirates und spielte leidenschaftlich im Old Trafford. Jetzt steht das Team von Phil Brown auf Platz 6, nur drei Punkte hinter Manchester United. Befürchtungen, dass das Team nach den Niederlagen gegen Chelsea und ManUtd einbrechen würde, haben sich nicht bestätigt. Man spielt zwar nicht mehr auf dem hohen Niveau von Saisonbeginn, holt aber regelmäßig seine Punkte, wenn auch etwas glücklich, wie zuletzt in Portsmouth. Spiel dürfte ganz interessant werden, weil eben auch zwei verschiedene Spielphilosophien aufeinander prallen. Stoke mit seinem kampfbetonten Spiel, das wenig spielerische Elemente enthält, und viel mit langen Bällen operiert, trifft auf die spielstarken Tigers, die einfach auch mal eine Abwehr schwindelig spielen können. Und dann gibt es da noch ein kleines Duell: Die Freistöße von Geovanni gegen die Einwürfe von Rory Delap. Was bringt mehr Erfolg? Kein Team hat mehr Heimspiele gewonnen als Stoke diese Saison. Nächste Bewährung für Hull City.

FC Sunderland – Bolton Wanderers

Vier Niederlagen in Folge, das angebliche Gerücht um einen Rücktritt. Es sind keine einfachen Tage für Roy Keane bei den Black Cats derzeit. Und jetzt kommt mit Bolton ein Team, das Sunderland in der Tabelle schon geschluckt hat und auf dem aufsteigenden Ast ist.

Wigan Athletic – West Bromwich Albion

Das Team von Steve Bruce konnte am Montagabend einen ganz wichtigen Sieg gegen den FC Everton feiern und damit endlich wieder mal ihrer meist guten Leistungen entsprechend sich mit einem Sieg belohnen. Der Dreier vom Montag wird umso wertvoller, wenn am Samstagnachmittag jetzt noch West Bromwich Albion besiegt. Der Aufsteiger hat die schlechteste Defensive der Liga (25 Gegentore) und die harmloseste Offensive (nur 10 Tore). Wenn Wigan in der Liga bleiben möchte, müssen solche Spiele gewonnen werden, vor allem weil das untere Tabellendrittel der Premier League extrem eng und ausgeglichen ist. Hat aber auch den Vorteil für WBA, die mit einem Auswärtssieg dem rettenden Ufer wieder näher kommen.

Manchester City – Manchester United

PREMIERE live, Sonntag ab 14h25; Kommentar: Markus Gaupp

Derby im City of Manchester Stadium, zum ersten Mal, seit der Übernahme von City Ende August. Damals gab es ja auch das Theater um Dimitar Berbatov, der wohl auch von City ein Angebot bekommen hat, letzlich aber zu Utd wechselte. Seitdem ist das Verhältnis von Mark Hughes und Sir Alex nicht mehr das beste. Für City könnte das Spiel zur richtigen Zeit kommen. Zwei Siege in der Liga zuletzt, relativ locker und lässig Auf Schalke gewonnen. ManU finde ich in letzter Zeit einfach nicht so überzeugend. Die 0:0 gegen Villa und Villarreal waren ok, aber eben auch weit von der Bestform entfernt, die man von den Red Devils kennt. City hat die letzten beiden Derbys gewonnen. Jetzt muss man zeigen, dass man auch unter Druck gute Leistungen zeigen kann.

Tottenham Hotspur – FC Everton

Vor der Saison hätte man gedacht, dass das ein Spiel um einen der ersten vier Plätze werden könnte. Jetzt sind beide Teams doch weiter von ihren Erwartungen entfernt, wenngleich Everton bis vergangenen Montag auf dem aufsteigenden Ast war. Aber dann kam die völlig unnötige Niederlage gegen Wigan. Die Spurs haben unter Harry Redknapp noch kein Heimspiel verloren, Everton hat lange Zeit von seiner Auswärtsstärke gelebt. Die Spurs kommen mit dem Rückenwind des Weiterkommens im UEFA-Cup, in Nijmegen gab es ein knappes 1:0. Für Tottenham sind solche Siege, egal, wie sie zustandekommen, immer noch wertvoller als vielleicht für andere Teams. Und wenn man gegen Everton 1:0 gewinnen würde, hätte auch niemand an der White Hart Lane etwas dagegen.

FC Portsmouth – Blackburn Rovers

Donnerstagabend AC Mailand, Sonntagnachmittag Blackburn Rovers. Mal sehen, wie Tony Adams Pompey diesen Spagat vermitteln kann, irgendwo zwischen Kür und Pflichtprogramm, zwischen Außenseiter und klarem Favoriten. Doch wie ein Außenseiter haben die Südküstler gar nicht gespielt gegen Milan, ging 2:0 in Führung, am Ende reichte es aber nur ein 2:2. Chancen auf ein Weiterkommen im UEFA-Cup tendieren gegen Null. Jetzt muss man gegen Blakburn punkten um den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. Bei Blackburn spitzt sich die Situation um Paul Ince weiter zu. Zur Buchesteht nur ein Sieg aus den letzten 12 Spielen.

FC Chelsea London – FC Arsenal London

PREMIERE live, Sonntag ab 16h45; Kommentar: Wolff Fuss

Kann man schon von einem kleinen Krisengipfel an der Stamford Bridge sprechen? Chelsea mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen, zuletzt ein mageres 0:0 gegen Newcastle und ein 1:1 in der Champions League in Bordeaux. Trainer Scolari machte danach ein ganz interessantes Statement, sagte den Journalisten, dass er, sollte es zu einer Qualifikation für das Achtelfinale nicht reichen, wieder nach Brasilien gehen müsste, er also seiner Traineramt zur Verfügung stellen lässt. Da darf man dann schon mal fragen, wie groß das Selbstvertrauen derzeit bei den Blues ist, wenn man nicht felsenfest von einem Sieg gegen Cluj ausgeht. Und mit dem Selbstvertrauen ist es bei den Gunners auch nicht zum Besten bestellt. Die Spiele sind derzeit weit entfernt von der Augenweide, sind viel Kampf und Krampf. Alles Attribute, die zum Kurzpassspiel der Wenger-Boys nicht unbedingt passen. Was für Arsenal sicherlich spricht ist die sicherlich gute Bilanz gegen die Top Four in dieser Saison. Gegen Liverpool und ManUtd gab es Siege, allerdings vor eigenem Publikum. Wie stark kann man aufwärts beim FC Chelsea auftreten? Die Blues haben diese Saison noch keinen Heimsieg gegen die Top Four, Remis gegen Sir Alex, Niederlage gegen Liverpool. Bei Chelsea fehlt der gesperte Didier Drogba, Joe Cole ist nach seiner Knöchellverletzung aus dem Spiel gegen Bordeaux mehr als nur fraglich. Bei den Gunners fehlt der etablierte Sturm mit Adebayor. Mal schauen, ob Wenger Vela und Ramsey ihnen auch in der Premier League eine Chance gibt. Für Aufsehen dieser Tage sorgt wie immer William Gallas, der scheinbar die Öffentlichkeit aufsucht wie normale Menschen das Badezimmer. Hat er vor einer Woche noch seine Mitspieler kritisert, teilt er jetzt gegen seinen ehemaligen Verein aus. Gallas kann es nicht lassen. Alleine wegen der Begrüßung der Chelsea-Fans ist das Spiel schon sehenswert. Und dass Gallas angreifbar ist und auch unter Konzentrationsmägel leidet, hat das Spiel gegen Kiew gezeigt. Wenn man angreift, muss man damit leben.

FC Liverpool – West Ham United

PREMIERE live, Montag ab 20h55; Kommentar: Wolff Fuss

Monday Night Game an der Anfield Road, gibt fast nichts Besseres. Auch wenn der Gegner nur West Ham United heißt. Das Team vin Gianfranco Zola konnte zuletzt den ersten Sieg seit acht Spielen feiern, hat aber jetzt mit Liverpool und Chelsea in drei Wochen zwei schwierige Spiele in drei Wochen. Und in der Tabelle steht man eben nicht gut genug, hat nicht den Punktevorrat um solche Spiele auch mal zu verlieren, was ja keine Schande ist. Aber lesten kann es sich West Ham eigentlich nicht. Bei den Reds fällt Stürmer Fernando Torres für 2-3 Wochen mit einer erneuten Oberschenkelverletzung aus. Damit bietet sich wieder die Chance für Robbie Keane, der zuletzt nur auf der Bank saß. Steven Gerrard hat dem Daily Express ein schönes Interview gegeben. Gerrard hat Samstag vor genau 10 Jahren sein Debüt für den FC Liverpool gegeben. Und jetzt hat er die große, große Sehnsucht englischer Meister mit dem FC Liverpool zu werden. Mehr bei der BBC und dem Daily Express.

Ich werde den Derby-Sonntag und das Monday Night Game live mitbloggen. In der Hoffnung, dass es richtig schöne Spiele werden.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

UEFA-Cup kann doch auch so einfach sein

Freitag, 28. November 2008 7:40

Na, wenn das so einfach ist mit dem Gewinnen, dann sollten sich der Hamburger SV, Stuttgart und vor allem Schalke mal umschauen, ob sie nicht noch irgendwo ein paar Kilo Pflaumen bekommen. Ja, und Werder würde es auch nicht schaden.

Gefunden im Spox-Newsticker

Thema: Fußball, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Journalisten würfeln die TV-Rechte für die Bundesliga aus

Donnerstag, 27. November 2008 22:45

Und noch sind die Würfel nicht gefallen. Aber die Deutsche Fußball Liga (DFL) lädt für morgen gegen 13h00 zur Pressekonferenz nach Hamburg. Die PK wird auch als Livestream im Internet übertragen. Dann dürfte ein langer Poker um die Bundesliga-Rechte beendet sein. Was bei Kirch und Sirius begann, was seine Fortsetzung in der Auseinandersetzung mit dem Bundeskartellamt fand, könnte morgen ganz unspektakulär zu Ende gehen. Und was machen dann all die Journalisten mit dem vielleicht ganz nüchternen Ergebnis? Noch steht nicht endgültig fest, wer die Rechte bekommt. Es deutet für die Live-Spiele vieles auf PREMIERE hin, bei den Zusammenfassungen im Free-TV hat die ARD weiterhin die besten Chancen.

Doch da unterscheiden sich die Meldungen der Mediendienste und Zeitungen. Überhaupt fand ich es mal wieder großartig den Journalisten bei der Arbeit zuzuschauen. Ganz nach der Devise “Wir müssen etwas berichten, egal was, wie, und worüber” gab es seit Montag täglich Berichte mit neuen Spekulationn über die Vergabe der TV-Rechte. Das Hamburger Abendblatt wollte erfahren haben, dass ESPN das beste Angebot für die Pay-TV Schiene gefahren ist. Gleichzeitig meldet das Handelsblatt in einer Exklusivgeschichte, dass ESPN gar nicht geboten hatte und PREMIERE ohne Konkurrenz sei. Und so ging das dann bis heute Abend. Ich sehe schon die Schlagzeile morgen früh im Hamburger Abendblatt:

PREMIERE sticht ESPN um Bundesliga-Rechte aus

Die DFL will sich zu den ganzen Spekulationen nicht äußern. Die Zeitungen melden, sie hätten ihghre Informationen aus gut unterrichteten Quellen. Das kann dann doch eigentlich nur die DFL oder zumindeszt das nähere Umkreis sein. Was bringt bitte so ein Herausstreuen von Informationen an die Medien? Eigentlich gar nichts, und so wie es aussieht, hat sich dadurch ja auch gar nichts verändert. Oder glaubt man bei der DFL, dass eine Story im Hamburger Abendblatt PREMIERE die Schweißperlen auf die Stirn treibt? Kann man nicht direkt in Unterföhring aurufen und sagen, dass es eventuell noch Nachbesserungen gibt? Medien sind fundamentaler Bestandteil unserer Demokratie und sie erfüllen auch ernorm wichtige Aufgaben, das bestreite ich ja gar nicht. Aber muss man nun wirklich jedes Ereignis so instrumentaliseren lassen wie jetzt die Vergabe um die TV-Rechte? Was ist so schwer daran, einfach mal keine Infos rauszurücken, intern nachzubessern und dann vor die Presse zu gehen? Ich habe lieber Spannung vor der Pressekonferenz als tagelang Diskussionen in den Zeitungen, bei denen am Ende nur viel Spekulatives vermeldet wird.

Und heute Abend geht die kleine Würfelrunde weiter. Mittlerweile herrscht in der deutschen Presselandschaft wohl Einigkeit, dass PREMIERE den Zuschlag für die Live-Rechte bekommt. Unklar ist noch die Situation um die Zusammenfassungen im Free-TV. Die Frankfurter Allgemeine berichtet, dass das DSF weiterhin den Zuschlag für die Sonntagsspiele behält, die Süddeutsche sieht eine zweite Sportschau für die ARD am Sonntagabend. Ich warte immer noch auf die Meldung des Hamburger Abendblattes, dass das ZDF für den Sonntag mitbietet. Als Ergänzung zum Rosamunde Pilcher Filmabend. Die FAZ berichtet übrigens auch von einem höheren Angebot von ESPN, das Abendblatt hatte vielleicht auch durchaus gute Insiderinfos. Was mich einfach nur stört, dass ständig eine Nachricht nach der anderen raushaut ohne wirklichen neuen Nachrichtenwert.

Wahrscheinlich wird man über die eigentliche Vergabe weniger berichten als über die Zeit davor. Schade, dass die Würfel nicht schon eher gefallen sind.

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Champions League 2008/2009 5. Spieltag – Famagusta-Werder, Liverpool-Marseille und Bordeaux-Chelsea

Mittwoch, 26. November 2008 17:49

Liverpool und Chelsea können heute den Sprung ins Achtelfinale schaffen. Davon ist Werder auf Zypern weit entfernt. Nur ein Sieg gibt die Chance aus eigener Möglichkeit die Runde der letzten 16 zu erreichen. Werder zum 5. Mal in der CL in Folge. Heute wäre es endlich mal an der Zeit international für Aufsehen zu sorgen. Einfach nur gewinnen wäre schon mal gut, aber ich will ein überzeugendes Spiel sehen. Das dürfte man von den Hanseaten erwarten. Ab 20h00 hier im Live-Blogging.

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Der Selbstzerstörungsprozess der Young Gunners

Montag, 24. November 2008 21:02

In den Hauptrollen Trainer Arsene Wenger und der ehemalige Kapitän William Gallas, in den Nebenrollen die schreibende Sport-Zunft aus England, Regie führt die unberechenbare Premier League, die kleine Wackler und schwammige Entscheidungen einfach nicht erlaubt.

Fußball ist ein schnellebiges Geschäft. 08. November, kurz nach halb vier im Emirates Stadium. Der FC Arsenal London schlägt Manchester United nach toller Leistung mit 2:1. Erste leise Kritiken am Stil von Arsene Wenger, am Zusammenhalt der Mannschaft und dem Verhältnis zwischen Team und Fans verstummen schnell. Im Moment des Erfolgs werden Misserfolge, gerade beim FC Arsenal, sehr schnell vergessen und hinter sich gelassen. Mehr als zwei Wochen später: Der FC Arsenal hat nach Niederlagen daheim gegen Aston Villa und Manchester City den Anschluss an die Tabellenspitze vollends verpasst, hat scfln fünf Niederlagen auf dem Konto, was den schlechtesten Start in eine Premier League Saison markiert. Und wenn da nicht nur die sportliche Talfahrt wäre, haben sich die Gunners seit Donnerstagabend noch eine weitere Baustelle gegraben, die rückblickend kein besonders gutes Licht auf die Mannschaft, auf Trainer Arsene Wenger und die Strukturen im Verein werfen.

Donnerstagabend gibt der französische Kapitän der Gunners, William Gallas, der Nachrichtenagentur ap ein Interview, in welchem er Streitigkeiten innerhalb der Mannschaft der Öffentlichkeit preisgibt und gleichzeitig seinen Teamkamaraden die Fähigkeit abspricht um den Meistertitel mitkämpfen zu können und zu wollen. Sehr viel pompöser kann man eine Selbstmontage nicht beginnen. Donnerstagabend bitten diverse Journalisten den FC Arsenal um eine Stellungnahme bezüglich der Äußerungen von Gallas, doch der Verein schaltet auf stur und will zu den Äußerungen keine Stellung nehmen. Erst Freitagnachmittag bekommen die interessierten Journalisten wenigstens ein bisschen Nahrung, als bekannt wird, dass Gallas zumindest die Kapitänsbinde abgeben muss und für das Spiel gegen Manchester City nicht im Kader berücksichtigt ist. Mehr gibt es dazu vom FC Arsenal nicht zu hören. Chairman Peter Hill-Wood sagt nur, dass solche Dinge privat geregelt werden müssen. Sowohl Wenger als auch der Verein verpassen es hier klare Maßnahmen der Öffentlichkeit mitzuteilen, stattdessen versucht man sich im Ungefähren, versucht die Affäre um Gallas einfach auszusitzen und totzuschweigen. Die Vereinsführung des FC Arsenal macht keine gute Figur, auch Arsene Wenger nicht, der scheinbar kein Rezept hat, wie er mit solch einer Situation umgehen muss. Den Spieler öffentlich in Schutz nehmen oder via Presse ein Machtwort sprechen, dass das so nicht gehen kann? Denn Gallas ist schon öfters aufgefallen. Letzte Saison in Birmingham war er beim letzten Angriff und nach dem Spiel minutenlang auf dem Rasen geblieben und hat sich nicht der Mannschaft angeschlossen, vor ein paar Wochen wurde er vor einer Disko mit einer Zigarette gesehen. Die Zeit wäre also durchaus reif gewesen etwas härter durchzugreifen. Doch Wenger befand es für das Beste erstmal gar nichts zu sagen.

Kurz nach der 0:3-Niederlage bei Manchester City gibt Wenger im Spielertunnel ein Interview. Auf die Frage zur Situation um William Gallas gibt Wenger mies gelaunt ins Mikrofon, dass er zu diesem Thema heute nichts sagen werde und es dazu überhaupt niemals eine Stellungnahme des Vereins geben wird. Und genau mit dieser Spekulation heizte Wenger die Situation mehr an. Warum war es für Wenger so schwierig öffentlich zum Fall Galls Stellung zu nehmen, seine Entscheidung zu begründen. Normalerweise spricht Wenger über alles mit den Journalisten, sei es Wetter, Politik oder Weihnachten, nur zum Fall Gallas wollte er sich nicht äußern. Und so waberte dieses Thema seit 48 Stunden durch die Medien, gefüttert mit zwei Fakten (Verlust der Kapitänsbinde, Nicht-Berücksichtigung für das Auswärtsspiel), und ansonsten viele Spekulationen. Mit einer klaren Aussage noch am Donnerstagabend hätte man diesem Thema jeglichen Wind aus den Segeln hätte nehmen können. Es war sicherlich eine der schwierigsten Wochen für Arsene Wenger beim FC Arsenal, und er war damit schlicht überfordert.

Denn der Franzose hat sich dann doch noch auf der Pressekonferenz zur Causa William Gallas geäußert, aber nicht, wie man vermuten konnte zurückhaltend und selbstkritisch, sondern mit einer für Wenger-Verhältnisse sehr ungewöhnlichen Medienschelte. “Ihr [die Journalisten] geht von Katastrophe zu Katastrophe, aber das wirkliche Leben spielt sich irgendwo dazwischen ab. Er [Gallas] war unter Druck von der Presse. Er nahm sich alle Probleme des Teams zu Herzen. Er ist ein Spieler, den ich beurteile, und er ist ein Mann, den ich beurteile.” Ein Lobelied auf Gallas in der Öffentlichkeit, Wenger wie immer loyal zu seinen Spielern. Was Tom Dart/The Times zu folgendem sehr schönen Satz formulierte: Wenger is consistent in his inconsistency. Gallas hat so ziemlich alle Regeln eines vernünftigen Teamgebildes verletzt, seine Mitspieler öffentlich kritisiert, und von Wenger gibt es in aller Öffentlichkeit lobende Worte. So schützend Wenger stets die Hand über seine Spieler gelegt hat, genau hier hätte er zeigen können, dass er Situationen entsprechend ihrer Umstände einschätzen kann und dies der Öffentlichkeit so mitteilt. Insgeheim hofft Arsene Wenger wohl, dass das Abgeben der Kapitänsbinde ausreichen muss um wieder Ruhe in den Verein zu bekommen. Und das genau ist es eben nicht: Die vereinsinternen Probleme scheint Wenger dadurch nicht zu lösen.

Und vielleicht hofft Wenger ja auch wieder auf den Erfolg, auf gute Spiele und positive Ergebnisse. Gegen Dynamo Kiew scheint das ja vielleicht noch zu funktuonieren, doch dann stehen in der Liga Chelsea, Wigan und die Partie beim FC Middlesbrough an. Klingt mit der Ausnahme der Partie an der Stamford Bridge nach lösbaren Aufgaben, aber genau solche Spiele haben die Gunners diese Saison schon zu oft verloren. Der FC Arsenal scheint nicht nur den Anschluss nach oben zu verlieren, sondern auch aus den Top Four rauszufliegen. Aston Villa macht derzeit auf und neben dem Platz den deutlich beständigeren Eindruck. Heute hat Arsene Wenger dann auf der Pressekonferenz vor dem CL-Spiel morgen gegen Kiew bestätigt, dass Cesc Fabregas neuer Kapitän bei den Gunners wird. Die BBC hat die Pressekonferenz auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Und wenn man sich die ersten Minuten so anschaut, dann merkt man, wie sehr die Journalisten bei Arsene Wenger derzeit an Kredit verloren haben. Dabei sollte eigentlich eher klar sein, dass Gallas Schuld an der Misere bei Arsenal ist und nicht die Pressevertreter.

Journalist: “Will Gallas be your captain?”

Wenger: “No, it will be Fabregas.”

Journalist: “Can I ask you why?”

Wenger: “I do not think I have to especially explain why.”

Journalist: “Is it a permanent thing?”

Wenger [unterbricht den Journalisten in seiner Frage]: “It is a permanent thing.”

Journalist: “How would you describe the last couple of days?”

Wenger: “Interesting”

Journalist: “Has it been difficult for you?”

Wenger: “Not more than that.”

Selten einen so schlecht gelaunten Arsene Wenger gesehen. Ich halte Arsene Wenger für einen der großartigsten Trainer in der Fußball-Welt, aber die letzten Tage haben gezeigt, dass Wenger ein bisschen Ziel und Orientierung verloren hat. Der Guardian fragte ganz süffisant, ob man sich schon mal auf eine Zeit nach Wenger vorbereiten muss. So ganz abwegig ist dies nicht. Seit vier Jahren verfolgt er jetzt die Strategie der jungen Spieler und setzt kaum noch auf erfahrung und Routine. Dieses Konzept und Arsene Wenger ist in den letzten Tagen an seine Grenzen gestoßen. Und vielleicht sollte sich Wenger auch mal fragen, warum Gallas den Weg über die Presse genommen hat und nicht mit dem Trainer zuerst gesprochen hat. Gallas wird gegen Kiew spielen, mangels Alternativen. Auf die Reaktion der Fans darf man gespannt sein.

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Bundesliga 2008/2009 14. Spieltag, Hamburger SV – Werder Bremen

Sonntag, 23. November 2008 10:22

Es ist ein richtungsweisendes Nord-Derby heute. Für beide steht viel auf dem Spiel. Hamburg kann endgültig den Anschluss nach oben verlieren, sollte Werder verlieren, kann man die Vorrunde schon mal ad acta legen und an einem Geheimplan für die Rückrunde arbeiten, wie es dennnoch für die Qualifikation zu einem internationalen Wettbewerb klappt. Neben der sportlichen Brisanz kommt dann noch zusätzlich die emotionale Stimmung eines Derbys dazu. Es sollte alles angerichtet sein. Marcel Reif kommentiert, sehr zu Freude von Werder Bremen und vor allem Willi Lemke. Ich blogge das Spiel ab 16h30 mit.

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Premier League 2008/2009 14. Spieltag, Aston Villa – Manchester United

Samstag, 22. November 2008 18:18

[20h23] Endstand Aston Villa – Manchester United 0:0 Über weite Strecken eine tolle, intensive und verbissen gekämpfte Partie. Manchester in der ersten Hälfte überlegen, Villa dominierte in der zweiten Hälfte, vor allem zu Beginn.

Insgesamt war Villa zu Beginn einfach ein bisschen zu respetkvoll. Man war nicht geil genug darauf innerhalb von einer Woche Arsenal und ManU zu schlagen. Die Red Devils ihrerseits scheiterten häufig an der hervorragend organisierten Abwehr der Villens.

Beide verpassen den Anschluss nach ganz oben. Das werden Chelsea und Liverpool mit Freude sehen. ManU bleibt dritter, Aston Villa überholt die Gunners und ist auf Platz 4. Bis spätestens morgen zum Nordderby. Schönen Samstagabend noch.

[20h20] Drei Minuten Nachspielzeit

[20h16] Wuff, drei Minuten vor Schluss die Wahnsinns-Chance für Villa, als sich Milner mit tollem Solo über links durchsetzt, bis zur Torauslinie geht, in die Mitte passt, und Vidic klärt auf der Linie den Schuss von Agbonlahor. Spannendes Spiel.

[20h11] Wechsel Manchester United: Anderson für Christiano Ronaldo

[20h10] Zehn Minuten noch, alles völlig offen. Beide Teams suchen jetzt auch verstärkt das Spiel nach vorne. Großartig mit anzuschauen.

Wechsel Aston Villa: John Carew für Steve Sidwell. Martin O’Neill will scheinbar den Sieg.

[20h08] Gbit es das dritte 0:0 eines Top Four Teams an diesem Samstag?

[20h05] Martin O’Neill nutzt die Coaching-Zone auch voll aus, wedelt mit den Armen, springt im Viereck herum. Sir Alex sitzt gelassen auf der Bank.

[20h03] Mal wieder Entlastung für Villa, als Ahley Young mit seinem Flachschuss an Van der Sar scheitert. Es bleibt intensiv ohne die großen Torchancen. Völlig offenes und ausgeglichenes Spiel. Gute Viertelstunde noch.

[20h00] Wechsel Manchester United: Nani für Carlos Tevez. Der Argentinier zu Beginn eher übermotiviert, danach mit völlig indiskutabler Leistung.

[19h57] Sidwell liegt im eigenen Strafraum, als er mit Laursen nach einem Eckball mit den Köpfen zusammenstößt. Spiel wird sofort unterbrochen, weil das wohl ernsthafter aussah. Ist aber doch alles nicht so schlimm.

[19h54] Unglaubliches Spiel jetzt, um jeden Ball wird verbissen gekämpft, teilweise überharte Zweikämpfe. Und es gab noch keine gelbe Karte. Spielanteile ungefähr gleich, es geht rauf und runter. Publikum geht großartig mit.

[19h52] Beste Chance in diesem Spiel, als Rooney mustergültig in Szene gesetzt wird, aber aus kurzer Distanz mit Karacho über das Tor schießt. Hätte die Führung sein können.

[19h51] Freistoß Ronaldo die Dritte. Steht neben dem Ball, schaut kurz gen Nachthimmel, spricht zwei, drei Worte ins Dunkle hinein, drei Schritte zurück, alles genau abgemessen. Breibeinig stehen, durchpusten, Mauer fixieren, Anlauf. Und wieder kläglich in die Mauer. Da ist eine Postkarte schreiben stilvoller.

[19h48] Laufduell Vidic gegen Agbonlahor. Der Serbe zieht und hakt, Agbonlahor schon fast vorbei, da kommt der Villa-Stürmer zu Fall. Das Spiel geht weiter. Weder Freistoß noch eventuell sogar Elfmeter. Sogar die englischen Kommentatoren kriegen sich nicht mehr ein. Spiel wird härter, das Spielerische geht wieder ein bisschen den Bach runter.

[19h46] Der Beginn der zweiten Hälfte gleicht so ein bisschen den ersten Minuten der ersten Hälfte. Villa wieder mit mehr Bewegung nach vorne, aber noch ohne große Torchancen. Tempo hoch, Internsität hoch, es fehlen weiter richtig klare Torchancen.

[19h44] Evra liegt verletzt tief in der Hälfte von Villa. Doch das Spiel geht erstmal zwei Minuten weiter, weil keine Spieler den Ball ins Aus spielt. Gibt es auch nur in der Premier League.

[19h39] Yeah, offensive Action von Aston Villa, als Ashley Young einen gefühlvollen Schuss aufs Tor zielt, Van der Sar muss sich richtig strecken, kann den Ball aber gerade so mit den Fingerspitzen neben das Tor lenken. Kurze Drangphase der Villens. Bitte mehr davon.

[19h35] Wünsche für die zweite Hälfte. Villa soll wieder mehr nach vorne spielen, Tevez sollte sich steigern. Und weniger Show bei Ronaldo. Let’s go. Second half. Keine Wechsel.

[19h18] Halbzeit Aston Villa – Manchester United 0:0 Zu Beginn dachte ich ja, dass Villa durchaus öfter den Weg nach vorne sucht. Da gab es vielversprechende Ansaätze. Doch ab der 20. Minute hat man diesbezüglich keinen Versuch mehr unternommen und Manchester United das Feld überlassen. Da die Gastgeber hier aber gut und mit viel Laufbereitschaft verteidigen, sind noch keine Tore gefallen.

[19h12] ManU mit über 60% Ballbesitz, Villas Offensivbemührungen sind komplett eingeschlafen. Freistoß Giggs von außen, Vidic steigt am höchsten, Kopfball knapp am Tor vorbei.

[19h08] Zweiter Freistoß Ronaldo, diesmal gibt es sogar Gerangel in der Mauer, Schuss geht gut und gerne drei Meter daneben. Aber für sowas sind wir aufgrund der sehr taktisch geprägten Partie ja auch irgendwie dankbar.

[19h06] Knapp 10 Minuten noch bis zur Halbzeit. Beide scheuen noch das letzte Risiko. Deshalb ist es kein schlechtes Spiel, aber es fehlen die Highlights und großen Torchancen. Wenn Ronaldo einen Freistoß vorbereitet, ist das bisher das größte Spektakel.

[18h58] Park macht auf rechts ein richtig gutes Spiel. Überhaupt kommen die Gäste jetzt etwas besser in die Partie, können die Villens vom eigenen Tor fernhalten. Seit der Szene mit Agbonlahor und dem Schuss von Reo-Coker keine auch nur annährend gefährliche Szene von Aston Villa.

[18h54] Ronaldo bekommt einen zweifelhaften Freistoß 20 Meter vor dem Tor. Er zelebriert sich wieder bis zur Ausführung, minutenlang überprüft er den Abstand per Zentimetermaß – und schießt den Ball dann kläglich in die Mauer. Spiel doch einfach nur Fußball, Junge.

[18h48] Villa schafft es trotz der Überlegenheit noch nicht wirklich die ManU-Abwehr unter Druck zu bringen, weil die Red Devils es ganz gut schaffen die Außen zuzumachen, Evra und O’Shea lassen über die Flügel wenig anbrennen. Und manchmal schafft es der Franzose auch noch mit nach vorne zu gehen. Bei Villa gefällt mir Einsatz und auch die Passgenauigkeit, vor allem im Mittelfeld. Wenn man dann noch den letzten Pass besser spielen würde. Aber es muss ja noch Luft nach oben sein.

[18h45] Ronaldo konnte sich seiner meist zwei Bewacher mal entledigen, zieht von links in die Mitte. Schuss aus 20 Metern, den Friedel aber souverän zur Ecke klären kann. ManU erstmals mit etwas Zug zum Tor.

[18h41] Hach, das könnte richtig interessant werden. Manchester United will hier das Tempo aus dem Spiel nehmen, den Ball möglichst ohne viel Aufwand kontrollieren und in den eigenen Reihen halten. Dagegen Villa mit viel Tempo und expressartig mit langen Bällen auf Agbonlahor. Villa etwas frischer und spritziger, gewinnen mehr Zweikämpfe, geben den Ball dann aber viel zu einfach wieder her.

[18h37] Erste gute Chance für Villa, mehr nach einem Zufallsprodukt. Langer Ball wird von Laursen verlängert, Agbonlahor kriegt aber nur noch die Fußspitze an den Ball, von daher kein Problem für Van der Sar, der den Ball fast nur aufnehmen braucht.

[18h36] Vier Minuten gespielt. Und wenn es mit dem Tempo und der Intensität weiter geht, dann wird das ein richtig gutes Spiel. Villa versteckt sich nicht, sucht den Weg nach vorne, ManU auf Kontrolle bedacht.

[18h32] Villa hat seit 13 Jahren nicht daheim gegen Manchester United gewonnen. Los geht es. Villa in lila/blau mit Anstoß von links nach rechts, Manchester United in weiß und den blauen Hosen.

[18h29] In der Causa Gallas gab es auch nach dem Spiel von Arsenal gegen Manchester City keine Stellungnahme. Es werde dazu vom Verein kein Wort zu geben, so Wenger.

[18h28] Mal sehen, wie sich die Torwart-Senioren schlagen. Knapp über dem Gefrierpunkt in Birmingham, aber keine Wolke am Himmel.

[18h23] Die Aufstellungen im Villa Park

Aston Villa: Friedel – Reo Coker, Davies, Laursen, Young – Sidwell, Petrov, Barry – Milner, Agbonlahor, Young

Manchester United: Van der Sar – O’Shea, Ferdinand, Vidic, Evra – Ronaldo, Park, Carrick, Giggs – Rooney, Tevez

Bei den Gästen wieder Ferdinand und Rooney in der Anfangself, dafür fehlt Berbatov. Giggs ersetzt Darran Fletcher. Bei Villa nur ein Wechsel: Reo-Coker für den verletzten Carlos Cuella.

[18h18] Chelsea nur remis gegen Newcastle, Liverpool schafft nur ein 0:0 daheim gegen Fulham. Die große Chance jetzt für Aston Villa und Manchester United Boden gut zu machen auf die Tabellenspitze. Und Arsenal darf sich von der Meisterschaft verabschieden. Guten Abend zum Spitzenspiel am Samstagabend.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis