Beiträge vom 1. Februar 2009

Vor dem Ende der Transfertätigkeiten in der Premier League

Sonntag, 1. Februar 2009 18:37

Morgen Abend endet die Transferperiode in der Premier League. Blickt man auf den Januar zurück sind zwei Dinge festzustellen: Die Transfertätigkeiten sind bei weitem nicht weniger geworden im Vergleich zu den vorherigen Spielzeiten, aber die großen, teuren Transfers sind eher selten geblieben. Da wirkt die Wirtschafts- und Finanzkrise doch schon ein bisschen durch. Aber die Angst vor dem wirtschaftlichen Absturz ist immer noch nicht so groß wie vor dem sportlichen Absturz. Wer das Geld also hat und es sich irgendwie leisten kann es auch auszugeben, der hat es auch gemacht. Besser kurz vor der Pleite als in der Championship in der kommenden Saison.

Ganz aktiv auf dem Transfermarkt waren, was das große Geld angeht, die Tottenham Hotspur, die Jermain Defoe an die White Hart Lane lotsen konnten. Manchester City schlug mit der Verpflichtung von Wayne Bridge, Craig Bellamy und Nigel De Jong mal so richtig zu. Dass das aber keine Garantie für sportlichen Erfolg ist, hat man gestern bei der Partie gegen Stoke City gesehen, als man in Überzahl 0:1 bei den Potters verlor.

Weitere nennenswerte Wechsel waren der von Matthew Etherington von West Ham zu Stoke City, der Transfer von Emile Heskey von Wigan Athletic zu Aston Villa, bei denen John Carew immer noch verletzt ist. Kevin Kilbane wechselte von Wigan zu Hull City, Marlon King von Wigan zu Middlesbrough quasi im Tausch für Mido, der bis zum Ende der Saison ausgeliehen wird. Tottenham sicherte sich zudem die Dienste von Carlo Cudicini. Kevin Nolan wechselte für 4 Millionen Pfund von Bolton zu Newcastle und El Hadji Diouf wechselte von Sunderland zu Blackburn. West Ham United leiht Julien Faubert an Real Madrid aus. Was man nicht wirklich verstehen muss. Apropos West Ham: Savio Nsereko wechselte aus Brescia zu den Hammers. Kosten etwa bei 5 Millionen Euro. Vorschusslorbeeren für ein – so heißt es überall – ziemlich großes Talent.

Die Sonntagsausgabe des Independent meldet heute, dass West Ham United Interesse an Henrik Larsson hat. Außerdem planen die Bolton Wanderers laut Medienberichten die Verpflichtung von Miguel Veloso von Sporting Lissabon. Angeblich 17 Millionen Euro soll das kosten. Muss man auch nicht verstehen. Antonio Valencia hat mitgeteilt bei Wigan Athletic zu bleiben. In Sachen Shay Given ist der aktuelle Stand soweit, dass sich Given medizinischen Tests bei Manchester City unterzieht, es aber final noch nichts unterschrieben ist. Aber das wird definitiv bis morgen Mittag perfekt sein.

Bis morgen Abend sind es ja noch einige Stunden. Was kann noch passieren? Wigan und Newcastle haben sich auf einen Spielertausch geeinigt. Charles “Insomnia” N’Zogbia wechselt von Newcastle nach Wigan, im Gegenzug erhalten die Magpies Ryan Taylor. So ist es geplant, es gibt Einigung über die Ablösesumme, in trockenen Tüchern ist es noch nicht. Arsenal versucht immer noch Ashavin unter Vertrag zu nehmen. Es scheitert aber an vielen Details, möglich ist es aber laut Arsene Wenger noch. Überhaupt braucht Arsenal signifikante Verstärkungen, will man um die Champions League Plätze noch mitkämpfen. Doch dafür ist es wohl schon zu spät. Der FC Sunderland spielt zudem mit den Gedanken Tal Ben Haim von Manchester City zu verpflichten. Das berichtet die BBC.

Und dann ist dann noch das Gerücht des Tages, ein mögliches Tauschgeschäft zwischen dem FC Liverpool und den Tottenham Hotspur: Robbie Keene soll für knapp 20 Millionen Euro zurück an die White Hart Lane wechseln. Der irische Nationalspieler sitzt beim Spitzenspiel zwischen Liverpool und Chelsea heute nur auf der Tribüne. Im Gegenzug soll Liverpool Aaron Lennon bekommen. Was Lennon allerdings bei den Reds will, erschließt sich mir nicht. Das wäre natürlich der Hammer. Benitez rastet unter der Woche aus, weil die Spurs ihn mit der Story wegen Keene nerven und dann gibt er ihn wieder ab.

Mal sehen, wie sich das entwickelt. Und vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung. Morgen Abend wissen wir vielleicht schon mehr.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Leon Andreaaaaaaaasen

Sonntag, 1. Februar 2009 16:30

Leon Andreasen wechselt bekanntlich vom FC Fulham aus der Premier League zu Hannover 96. Das war natürlich auch gestern Thema im Stadion. Doch es wurde nicht über seine Stärken und Schwächen diskutiert, oder ob er überhaupt ins Spielsystem von Hannover 96 passt (was ich zum Beispiel eher skeptisch sehe, aber das ist ein anderes Thema), sondern die Gespräche drehten sich alle um die Aussprache seines Nachnamens.  Die Leute hinter uns haben sich sofort auf “Andröösen” festgelegt. Begründung war, dass das Rolf Töpperwien irgendwann mal im ZDF so gesagt haben soll. Ich konnte mich da zwar leise dran erinnern, habe aber keinen Nachweis mehr dafür, dass er das wirklich so sagte. Zumal sich das Bilden einer Meinung basierend auf einer Aussage von Rolf Töpperwien ich sowieso für sehr zweifelhaft halte.

Als Leon Andreasen noch bei Werder Bremen spielte, war eigentlich für jeden Fan im Stadion die Sache mit dem Namen klar. Andreasen, und das “a” darf gerne etwas länger gesprochen werden. So hat es Arnd Zeigler als Stadionsprecher immer getan, und niemand hat sich beschwert von den Fans, dem Verein oder der Spieler selbst. Von daher dieser Hinweis für alle 96-Fans und unseren Stadionsprecher. Sollte er auch einmal ein Tor schießen, kann man das “a” auch gerne noch etwas länger ziehen.

Thema: Fußball | Kommentare (2) | Autor: medispolis

Leben mit der laufenden Nase

Sonntag, 1. Februar 2009 16:14

Ich weiß ja nicht, wie es derzeit der verehrten Leserschaft meines Blogs geht, aber ich hatte gesundheitlich schon mal bessere Tage. Wobei es so schlimm eigentlich auch nicht ist, sondern eher etwas lästig. Ich bin weit davon entfernt eine Erkältung oder gar Grippe zu haben, klage weder über Kopf- und Gliederschmerzen, geschweige denn Fieber und Appetitlosigkeit. Ich hatte zu Beginn der Woche mal für zwei Tage ein bisschen Husten, das ging dann dank viel Schlaf, viel Tee und Obstsalat recht schnell wieder weg. Nur eine Sache blieb: Meine Nase läuft und läuft.

Jetzt kann man natürlich völlig zu recht sagen, dass es sehr viel schlimmere Sachen gibt – was ich auch sofort unterstreiche – aber ich habe die letzten Tage gemerkt, wie sehr eine laufende Nase im Alltag behindert. Man muss ein Taschentuch herausholen, Nase putzen, Taschentuch wieder wegpacken, und zehn Minuten später das nächste hervorholen. Ist halt sehr viel zeitaufwändiger als einmal in die Umgebung zu husten oder eine Kopfschmerztablette zu nehmen. Heute habe ich zwei IKEA-Schränke aufgebaut, laut Anweisung braucht man dafür 30 Minuten. Ich habe fast 60 gebraucht, weil ich mindestens fünf Mal alles Werkzeug zuseite legen musste für das Putzen der Nase. Und Zeitung lesen ist ganz schwierig mit einer laufenden Nase. Besonders schlimm ist es auf dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen, frei nach dem Credo, lieber langsam mit dem Fahrrad durch die Kälte als in eine mit Bazillen überfüllte und warme Straßenbahn. Dann steht man auf dem Fahrrad in dem Konflikt, jeden Kilometer anzuhalten fürs Nase putzen oder den Schnotter in den Handschuh zu schmieren, was eigentlich keine Alternative ist. Also anhalten, Handschuh ausziehen, Nase putzen und weiter fahren. Gestern in der AWD-Arena konnte ich für jede Schalker Großchance einmal ins Taschentuch schnäuzen.

Donnerstag und Freitag war es besonders schlimm, jetzt hat sich die Lage an der Nase langsam gebessert. Ich musste diesen Blogbeitrag nur einmal kurz unterbrechen. Vielleicht hätte ich doch eher zu den Medikamenten greifen sollen. Aber ich bin ein absoluter Gegner irgendwelcher Tabletten, wenn einfach nur die Nase läuft. Aber man lernt ja nie aus. Nächstes Mal nehme ich gleich die Tablette. Und irgendwie bin ich ja auch froh, dass ich nie eine schlimme Erkältung oder Grippe habe. Aber laufende Nasen sind lästig.

Thema: Alltägliches | Kommentare (3) | Autor: medispolis