Beiträge vom 20. März 2009

DEL 2008/2009 Playoff-Viertelfinale Spiel 4, Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions

Freitag, 20. März 2009 19:10

[22h09] Ganz großes Kino von Hans Zach: “Wenn ich jetzt hier meine Meinung sagen würde, bin ich morgen kein Trainer mehr.” Zu der Ticketdiskussion bei den Scorpions. “Das, was die da oben machen, muss besser durchdacht sein.”

[22h01] Ich bin schweißgebadet. Meine Güte, was ein Spiel. Das war die pure Dramatik. Wenn man die gesamten 65 Minuten nimmt, dann geht der Sieg in Ordnung, weil die Scorpions insgesamt besser verteidigten und auch im Angriff das bessere, zielstrebigere Eishockey spielten. Durch Fahrlässigkeit und etwas Pech brachte man den Vorsprung in der regulären Spielzeit nicht über die Zeit. Spiel 5 am Sonntag in Hannover, Spiel 6 dann Dienstag in Wolfsburg.

Dann heißt es für mich wohl wieder Liveticker schauen, was nicht weniger aufregend ist. Gut, ich muss morgen früh raus, von daher war es das.

Endstand Nürnberg – Mannheim 1:2 (Serie 3-1 für die Adler)

Krefeld gegen Düsseldorf geht in die Verlängerung. 4:4 nach 60 Minuten

Von dieser Stelle einen schönen Abend noch.

[21h58] Endstand Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:4

[21h56] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:4, Martin Hlinka, 65. Minute Erster guter Angriff der Scorpions in der Verlängerung, hielten den Puck gut in der Wolfsburger Hälfte, schon ein Pfostenschuss, dann Pass von Sascha Goc über die Bande, ganz Wolfsburg überrascht, Hlinka ist da und kann einschieben.

[21h55] TOR TOR TOR !!!!

[21h54] Das ist die pure Dramatik, Wolfsburg überlegen, Hannover kämpft leidenschaftlich in der Verteidigung.

[21h51] Erste schwierige Situation überstanden – und Wolfsburg macht Druck und Tempo.

[21h50] Wir beginnen mit der ersten Verlängerung. Scorpions noch eine Minute in Unterzahl.

[21h44] Endstand Hamburg Freezers – Eisbären Berlin 1:4. Die Hauptstadt im Halbfinale

[21h42] Ich habe gerade einen kleinen Wunschzettel geschrieben. Das ist echt unfassbar. In der Overtime kann jetzt fast diese ganze Serie hängen. Und eigentlich dürften wie hier nicht mehr spielen. Mal sehen, wie die Scorpions mit dem Nackenschlag kurz vor Schluss umgehen.

[21h35] Ende 3. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:3 (0:2, 1:1, 2:0) Damit Verlängerung in diesem Spiel, zum zweiten Mal in dieser Serie. Die Scorpions schaffen es wieder nicht einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Zehn Minuten vor Schluss sah rein gar nichts danach aus, Hannover lag 3:1 sicher vorne. Und dann ein Glückstor – und zu viele Strafen für Hannover. Und Wolfsburg hat die Klasse das richtig mit Herzschmerz zu bestrafen. Kurze Pause und Durchpusten.

[21h33] Das gibt es alles nicht. Nochmal Strafe Hannover, erstmal 32 Sekunden Unterzahl in der regulären Spielzeit.

[21h31] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:3, Jan-Axel Alavaara, 59. Minute Ich fasse es einfach nicht. Da spielen die alle ihre Überzahlspiele so dermaßen harmlos, und dann dieses Mal sowas von gut. Ulmer, auf Furchner und dann auf Alavaara, der den Puck unter die Latte hämmert. Das war klasse gespielt.

[21h29] Oliver Jonas bliebt zunächst im Tor. Jetzt 6-4, wenn Wolfsburg im Scheibenbesitz ist. Pätzold verschiebt das Tor, kein Penalty, mein lieber Mann.

[21h27] Ich kann nicht mehr. Lattentreffer Wolfsburg, die Grizzlys riskieren alles. Hannover bekommt wieder eine Strafe. Zwei Minuten vor Schluss, Hannover also bis zum Ende in Unterzahl. Tino Boos muss gehen. Auszeit Wolfsburg. Nehmen die Gastgeber den Torwart raus?

[21h27] Spiel echt auf Messers Schneide jetzt, ganz knappe Abseitsenscheidung gegen Wolfsburg. Die Grizzlys wären durch gewesen. Powerplay überstanden.

[21h25] Jason Ulmer mit strammen Schuss vor das Tor von Pätzold, Chaos davor, Pätzold lässt die Scheibe fallen, hat sie dann aber doch sicher. Knapp vier Minuten noch.

[21h23] 2 Minuten für Goc, Powerplay Wolfsburg. Das muss man echt nicht geben, na ja, kritische Phase jetzt.

[21h21] Auch die Scorpions kommen um eine eigentlich klare Strafe herum. Wie schön wäre jetzt so ein überraschender Konter wie vorhin. Ausgeglichenes, packendes Spiel. Wolfsburg kommt zu klareren Chancen. Pätzold unter Dauerbeschuss. Wo ist mein Baldrian?

[21h17] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 2:3, Ken Magowan, 52. Minute Wolfsburg hat das Glück zurück. Abgefälschter Schuss nach einem Bullygewinn, durch Mann und Maus durch, an Pätzold vorbei ins Tor. Das war so überraschend wie nur irgendetwas. Und gleich im Anschluss an Hannovers Chance der Anschluss. Adrenalin für die letzten Minuten.

[21h17] Scorpions mit der Chance auf das 4:1. Wieder Schneider, wird aber klar behindert. Keine Strafe, was ein Witz ist. Das muss 2 Minuten für Wolfsburg geben. However.

[21h14] Und schon ist die erste Hälfte des letzten Drittels vorüber – Hannover hat kaum was zugelassen. Bitte weiter so.

[21h11] Wolfsburg schon mit dem ein oder anderen Verzweiflungsschuss an das Plexiglas hinter dem Tor von Pätzold. Hannover defensiv bärenstark im Moment und jetzt hin und wieder auch mal vor dem Tor von Oliver Jonas.

[21h09] Druck der Grizzly Adams wird langsam, ganz langsam größer, aber noch kann Hannover sich gut befreien.

[21h07] Wolfsburg läuft an, aber ohne wirklich große Gefahr auzustrahlen. Einen Schuss von Regan konnte Pätzold sicher abwehren. Hannover kämpft und ackert in der Defensive, bisher mit viel Erfolg im Schlussabschnitt. Kaum Platz für Wolfsburg.

[21h05] Scorpions stehen aber defensiv sehr sicher und verteidigen bis jetzt exzellent. Aber noch keine Möglichkeit selbst offensiv Akzente zu setzen.

[21h03] Und Wolfsburg wieder mit dem etwas besseren Start. Pätzold reagiert gut auf den Schuss von Kai Hospelt.

[21h01] Hinein in den Schlussabschnitt. Erster Erföffungsbully an Hannover. Wenn das Spiel weiter so gut bleibt, sehen wir noch ein paar Tore.

[20h56] Zwischenstände aus den anderen Partien

  • Krefeld Pinguine – DEG Metro Stars 3:2 (2:1, 1:1) (Serie 2-1 für Krefeld)
  • Sinupret Ice Tigers – Adler Mannheim 1:1 (1:1, 0:0) (Serie 2-1 für Mannheim)
  • Hamburg Freezers – Eisbären Berlin 1:3 (1:1, o:2) (Serie 3-0 für Berlin)

[20h45] Ende 2. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:3 (0:2, 1:1)

Eigentlich gar kein so gutes zweites Drittel für die Scorpions. Wolfsburg war in den ersten 10 Minuten klar dominant und die bessere Mannschaft. Dass man dann das Tor in Unterzahl erzielt, passte in dieses Bild. Spiel drohte ein bisschen zu kippen, Wolfsburg aggressiver, Hannover schaffte es nicht mehr in der neutralen Zone die Angriffszüge zu stoppen oder abzubremsen.

Aber genau als Wolfsburg vor dem Ausgleich statt, kam der tolle Konter mit dem Abschluss von Schneider. Genau zum richtigen Zeitpunkt wieder für Ruhe gesorgt. Im Moment ist es einfach so: Bis jetzt passt alles für die Scorpions. Wenn man das jetzt so weiterspielen kann, und vielleicht noch den ein oder anderen schnellen Konter fahren kann, sieht es gut aus.

Und was Dienstag gar nicht geklappt hat, nämlich das Nutzen der Chancen, passt heute wunderbar. Sehr effizienter und effektiver kann man nicht spielen wie es die Scorpions momentan tun. Und wenn man dann noch die Portion Glück hat, führt man verdient mit 3:1.

[20h43] Strafen für beide Teams wegen unnötiger Härte. Scorpions jetzt auch wieder aggressiver, gute Chance von Scheider, der aber in Oliver Jonas seinen Meister findet. Pätzold reagiert klasse nach einem Schuss von Pätzold, im Gegenzug Hinka auf Herperger mit der Chance zum 4:1. Jonas wirft sich dazwischen. Nochmal ereignisreiche Schlussminuten im zweiten Drittel.

[20h40] Gerade als Wolfsburg stärker wurde, machen die Scorpions das Tor. Die Grizzly Adams haben wieder einen Moment nicht aufgepasst. Und dann war es einfach individuelle Klasse von Schneider.

[20h37] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:3, Eric Schneider, 36. Minute Genau so eine Szene brauchte es jetzt mal. Scorpions befreien sich aus der eigenen Hälfte, langer Pass von Herperger auf Schneider, der zieht seinem Gegenspieler davon, umkurvt Oliver Jonas und trifft aus ganz spitzem Winkel unter die Latte. Wunderschönes Tor.

[20h36] Noch fünf Minuten im zweiten Drittel

[20h35] Insgesamt aber zu viele einfache und direkte Schüsse auf das Tor der Scorpions. Bei fünf gegen fünf Hannover immer ein bisschen zu weit weg vom Gegenspieler.

[20h33] Mit einer Ausnahme ein sehr schlechtes Powerplay, wenig Zug zum Tor. Scorpions verteidigen gut. Im Moment die Grizzly Adams in Unterzahl erfolgreicher als bei eigenem Powerplay. Pätzold mit guter Paerade eben.

[20h30] Wolfsburg wieder ein Tick schneller, Sascha Goc bekommt zwei Minuten wegen Behinderung. Grizzly Adams mit Überzahl, bestens Powerplayteam der Liga. Schaun wa mal.

[20h27] Wolfsburg hat Oberwasser jetzt. Scorpions spielen die Angriffe nicht mehr gut genug zu Ende. Wolfsburg entweder mit guten Kontern, oder schnellem Spiel nach vorne. Pätzold teilweise unter Dauerbeschuss, wirkt nicht ganz so souverän und hat ein paar Problemchen.

Weiter sehr schnelles Spiel, für Hannover in den letzten Momenten etwas zu schnell. Wäre vielleicht mal ein guter Zeitpunkt für ein 3:1. Aber Wolfsburg steht jetzt auch defensiv besser, kaum noch Fehler im Aufbauspiel.

[20h21] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:2, Arvids Rekis, 25. Minute Meine Fresse, irgendwie habe ich es befürchtet. Scorpions fliegt die eigene Überzahl um die Ohren. Blöder Scheibenverlust, und dann spielt Wolfsburg den Konter gut aus, durch die Beine von Pätzold.

Und als Wolfsburg komplett ist, Furchner mit Pfostenschuss. Ganz viel Glück für Hannover.

Und, es wird Zeit für eine erste Beruhigungspille. So unnötig Wolfsburg vorhin das 0:2 kassiert hat, so unnötig bringt sich jetzt Hannover um die gute Ausgangslage. 15. Gegentor in Überzahl, sagt Marc Hindelang.

[20h19] Wolfsburg mit mehr Druck jetzt, aber Scorpions verteidigen mit guter Laufarbeit. Tino Boos zwar mit riskantem Pass zur Klärung, aber gut gegangen. Strafe gegen Wolfsburg, Überzahl für Hannover. Zweite Strafe für Furchner wegen Hakens.

[20h15] Fantastisches Eishockey der Scorpions, toller Spielzug, letzlich Klaus Kathan an den Pfosten. Wolfsburg viel zu passiv, davor aber Timothy Regan mit guter Chance, aber Pätzold steht goldrichtig. Wieder spanender und dramatischer Auftakt.

[20h14] Weiter geht es mit dem 2. Drittel

[20h10] Zwischenstände aus den anderen Partien

  • Krefeld Pinguine – DEG Metro Stars 2:1 (Serie 2-1 für Krefeld)
  • Sinupret Ice Tigers – Adler Mannheim 1:1 (Serie 2-1 für Mannheim)
  • Hamburg Freezers – Eisbären Berlin 1:1 (Serie 3-0 für Berlin)

[20h02] Marco Stichnoth bei Thomas Wagner im Interview

  • Ist sehr zufrieden mit dem ersten Drittel, lobt das Team für die Reaktion nach der Niederlage am Dienstag. Serie sieht er weiter sehr eng.
  • Anteil für die ermäßigten Karten soll bei den Nutzern nur bei 10% liegen. Fans seien nicht bereit mehr zu bezahlen, stellt Stichnoth fest. Publikum entscheide sich nicht spontan zu Spielen zu gehen. Wir können Zuschauer nicht erzwingen.
  • Region, Stadt und Land wurden um finanzielle Unterstützung gebeten, dies wurde aber abgelehnt. Man möchte sich festen Publikumsstamm aufbauen. Premium-Produkt Playoffs wird nicht angenommen.
  • Standort Hannover im Eishockey muss durchdacht werden. Säulen der Finanzierung müssen neu aufgebaut werden. Wir wollen Zuschauer nicht vergraulen.

[19h59] Ende 1. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:2 Das war mit Abstand das beste Drittel der Scorpions in diesen Playoffs. Gut verteidigt, nur zwei gefährliche Situationen zugelassen. Und dann selbst die Fehler von Wolfsburg eiskalt ausgenutzt. Und man hatte einmal auch das Glück, dass Pätzold an der richtigen Stelle stand und Oliver Jonas patzte.

[19h57] Wolfsburg noch mit zu vielen Fehlpässen und ungenauen Zuspielen, für die Scorpions bis jetzt einfach zu verteidigen. Kaum Unterbrechungen in diesem Spiel, erst zwei Strafzeiten.

[19h53] Tolles Spiel bisher, mit Vorteilen für Hannover. Was bei den Scorpions exzellent klappt, ist das Umschalten auf Angriff, die Befreiung aus der eigenen Zone. Das war zum Beispiel in Spiel 1 noch ein Manko. Das machen sie bis jetzt richtig gut.

Wieder mal gute Chance für Wolfsburg. Timothy Regan verdeckt Pätzold ein bisschen die Sicht, Schuss geht aber an der langen Ecke vorbei. Scorpions sollten weiter so gut defensiv stehen wie bisher. Und vielleicht dann den ein oder anderen Konter setzen.

Wolfsburg mit zwei brauchbaren Chancen, können sich jetzt wieder etwas besser in Spiel bringen, waren nach den beiden schnellen Toren für Hannover doch sehr geschockt.

[19h51] Gut verteidigt, aber auch schwaches Powerplay der Grizzlys.

[19h49] Jetzt Wolfsburg in Überzahl, mal sehen, wie die Scorpions verteidigen. Bis jetzt hätte das Spiel für Hannover nicht laufen können. Zwei gute Chancen, zwei Tore und eine knifflige Szene mit Glück überstanden.

[19h44] Erstes Powerplay im Spiel für die Hannover Scorpions. Sebastian Furchner wegen Stockschlags.

[19h42] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:2, Matt Dzieduszycki, 8. Minute Was ein Spiel. Scorpions mit 3 gegen 1 vor Tor der Wolfsburger, klasse Konter, super zu Ende gespielt.

Vorher Chaos vor Pätzold, aber der Puck will nicht über die Linie. Mit vereinten Kräften schaffen es die Scorpions den Puck zu klären und leiten dann wunderbar den Konter ein. Klasse gespielt.

[19h40] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:1. Sascha Goc, 7. Minute Ein typisches Tor für Sascha Goc. Fehler im Aufbau der Wolfsburger, Goc schnappt sich in der neutralen Zone den Puck und hämmert den Ball ins Tor. Mit freundlicher nterstützung von Oliver Jonas, der den Ball hätte halten müssen.

[19h36] Die Stärke der Grizzlys. Kai Hospelt kann sich gegen drei Skorpione durchsetzen, Schuss von Milley aber kein Problem für Pätzold. Scorpions können sich nur mühsam befreien.

[19h34] Sehr flotter Beginn, beide Teams suchen den Weg nach vorne. Schnelles, direktes Spiel.

[19h32] Eröffnungsbully geht an Wolfsburg. Es kann losgehen.

[19h28] Hauptschiedsrichter der Partie sind Roland Aumüller und Alfred Hascher.

[19h27] Scorpions stehen schon fünf Minuten vor Beginn im Kabinengang. Tief in sich gekehrt. Wirken angespannt.

[19h25] Die Starting Six beider Teams

Grizzly Adams: Jonas – Kinch, Degon – Papineau – Magowan, Milley

Scorpions: Pätzold – Brimanis, Köppchen – Herperger – Schneider, Dzieduszycki

[19h21] Statistik von PREMIERE: Erst ein Überzahltor von den Scorpions in den Playoffs.

[19h20] Die Grizzly Adams müssen heute auf Alexander Genze und Ex-Scorpion Andreas Morczinietz verzichten, bei den Scorpions sind alle Mann an Bord. Dimitri Pätzold, Torhüter der Scorpions, ist auch rechtzeitig fit geworden.

[19h18] Und das Sport auch ein bisschen Psychologie ist, dürfte auch klar sein: Die Hürde des Favoriten scheint den Scorpions bis jetzt nicht so zu passen.

[19h17] In Hannover gab es die letzten Tage ja nur ein Thema. Das Chaos um die Ticketpreise und die geringen Zuschauerzahlen. Kaum wurde über die sportliche Situation gesprochen. Das kann für das Team von Hans Zach vielleicht gar nicht so schlecht sein.

[19h15] Das Spiel findet übrigens in der VoBa BraWo Eis Arena statt. Das habe ich heute Abend zum letzten Mal geschrieben. Was müssen die Scorpions anders machen? Ganz wichtig: Weiter so geduldig spielen, die Chancen besser nutzen und vor allem im Vergleich zum ersten Spiel in Wolfsburg weniger Strafen kassieren. Und hoffen, dass bei Wolfsburg auch nicht immer alles so perfekt gelingt.

[19h13] 2:1 in der Serie für Wolfsburg, weil Hannover am Dienstag die zahlreichen Chancen nicht nutzte und trotz 43 Torschüssen nur zwei Treffer markierten, auch dank einer überragenden Vorstellung von Oliver Jonas im Tor der Wolfsburger. Insgesamt eine absolut enge Serie, kein Spiel ging mit mehr als ein Tor Unterschied zu Ende. Hoffentlich wird es auch heute wieder so spannend.

[19h10] Vorentscheidung zu Gunsten der Grizzly Adams oder Ausgleich durch die Scorpions? Guten Abend zu Spiel 4 im Viertelfinale der Playoffs zwischen Wolfsburg und Hannover.

Thema: Live-Blog, Sport | Kommentare (10) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 Preview 30. Spieltag – Agenda 2014

Freitag, 20. März 2009 16:09

Etwas später dran als sonst, dafür mal gleich vorweg ein Sorry. 30. Spieltag in der Premier League, noch neun Spieltage bis zum Saisonende. Kommendes Wochenende ist wegen der Länderspielpause spielfrei. Da ich in zwei Wochen selbst in London bin und mir Arsenal gegen Manchester City anschauen werde, ist das fürs erste die letzte Preview für die nächsten drei Wochen. Ich werde aber im Laufe der nächsten Woche noch einmal genauer auf die nächsten Spieltage schauen und die Restprogramme der Teams im Kampf um Meisterschaft, Europapokal und Abstieg beleuchten. Auf alle Fälle schaffe ich das vor meinem London-Trip.

Drei Themen beherrschten die englischen Medien in dieser Woche: Eine angebliche Spuckattacke von Cesc Fabregas, die Vertragsverlängerung von Rafael Benitez beim FC Liverpool und die nicht zu Ende gehende Saga um den Transfer von Carlos Tevez zu West Ham.

So richtig ins Rollen kam das Geschehen in der Premier League am Dienstagabend. Nach dem Sieg vom FC Arsenal gegen Hull City im Viertelfinale des FA-Cup, der durch ein irreguläres Tor von William Gallas zu Stande kam, soll Cesc Fabregas, der verletzt fehlte, im Kabinengang einen Assisstenztrainer von Hull City bespuckt haben. Das behauptete jedenfalls der Trainer der Tigers, Phil Brown, im Interview nach dem Spiel. Er habe es mit seinen Augen gesehen, wie Cesc Fabregas gespuckt haben soll. Arsene Wenger wurde auf diesem Vorfall angesprochen, hat aber nichts gesehen, konnte entsprechend dazu keine Stellung nehmen. Fabregas hat die Vorwürfe umgehend zurückgewiesen. Mittlerweile beschäftigt sich die FA mit diesem Thema, Hull City wurde um eine Stellungnahme gebeten. Im offiziellen Schiedsrichterbericht gibt es keinen Hinweis auf den Vorfall, Referee Mike Riley habe den Vorfall nicht gesehen. So steht Aussage gegen Aussage. Überhaupt war Trainer Phil Brown nach dem Spiel wie von einer Tarantel gestochen vor die Mikros getreten, beschuldigte Arsene Wenger durch seine Einflussnahme auf den Schiedsrichter dafür gesorgt zu haben, dass sein Torwart Myhill wegen angeblichem Zeitspiel gelb bekommen habe. Und das soll dann auch noch ein Wendepunkt im Spiel gewesen sein. Phil Brown ist vorbelastet. Und die Times fragt, ob Phil Brown an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten sei.

Alle Spekulationen um einen möglichen Wechsel nach Spanien hat Rafael Benitez beendet. Er hat einen Vertrag beim FC Liverpool bis 2014 unterschrieben. Und er hat nur ein Ziel: Die Meisterschaft an die Anfield Road holen. Sehr lesenswerte Kommentare zur Vertragsverlängerung von Rafael Benitez haben Phil McNulty/BBC, Kevin McCarra/Guardian und Paul Kelso/Daily Telegraph.

Erinnert sich noch jemand an das Saisonfinale 2006/2007? West Ham United gewinnt am letzten Spieltag mit 1:0 bei Manchester United und sichert sich den Klassenerhalt, Sheffield United muss absteigen. Torschütze damals für die Hammers war Carlos Tevez. Sheffield legte nach der Saison Protest ein, Tevez sei nicht berechtigt gewesen für West Ham zu spielen, der Verein habe gegen Regeln der Premier League bezüglich des Abkommens mit einer Spieleragentur, die für Tevez die Transfers organisiert. Jetzt hat man sich finale geenigt. Die Hammers zahlen ungefähr 20 Millionen Pfund Ausgleichzahlung an Sheffield United. Jetzt dachte man eigentlich, dass die Geschichte beendet sei. Aber weit gefehlt: Jetzt wollen auch die Spieler persönlich von West Ham entschädigt werden, Fulham will eine Kompensationszahlung in Höhe von 500.000 Pfund, weil West Ham durch die Tevez-Tore die Cottagers in der Tabelle noch überholt habe und damit aufgrund der besseren Platzierung Anspruch auf mehr Geld von der Premier League hat. Dass West Ham in Zahlungsschwierigkeiten steckt, hat Fulham wohl noch niemand erzählt.

DER KAMPF UM DIE MEISTERSCHAFT

Wer hat von den drei Titelkandidaten die leichteste Aufgabe an diesem Wochenende? Für mich eine ganz schwierige Frage. Manchester United darf zum FC Fulham reisen, eigentlich ein sehr heimstarkes Team, gegen Arsenal gewann man, Chelsea trotzte man im Cravan Cottage einen Punkt ab. Aber ob es für einen Punktgewinn gegen die Red Devils reicht? Parallel am Samstagnachmittag reist der FC Chelsea aus dem Südwesten in den Norden von London zum Derby gegen die Tottenham Hotspur (PREMIERE live am Samstag ab 15:55 Uhr mit Andreas Renner). Die Blues noch ohne Niederlage unter Guus Hiddink, Tottenham aber zurzeit in der wohl besten Form unter Harry Redknapp. Seit fünf Spielen ist man ohne Niederlage, zuletzt gab es drei Siege und zwei Remis. Zudem konnte man mit Aaron Lennon verlängern. Zurzeit steht man sechs Punkte vor einem Abstiegsplatz. Verglichen mit der Situation zu Beginn des Jahres haben die Spurs erhebliche Fortschritte gemacht. Chelsea fast ohne Verletzungssorgen, Carvalho wieder in der Innenverteidigung, Essien im defensiven Mittelfeld. Der FC Liverpool versucht Anschluss an Chelsea und Manchester United zu halten und empfängt am Sonntagnachmittag (PREMIERE live Sonntag ab 16:55 Uhr mit Markus Gaupp) das etwas schwächelnde Aston Villa, die sich im Moment eher nach hinten umschauen müssen. Arsenal und Everton sitzen dem Team von Martin O’Neill im Nacken. Mehr zu diesem Spiel am Sonntag in einem Live-Blogging.

DER KAMPF UM DEN UEFA-CUP

Der FC Everton ist trotz des langen Ausfalls von Spielmacher Mikael Arteta derzeit ziemlich on fire. Sir Alex bezeichnete Toffees-Coach David Moyes als einen der derzeit drei besten Trainer in der Premier League. Man hat nur eines der letzten 18 Pflichtspiele verloren. Ganz anders die Bilanz des Gastgebers für das frühe Spiel am Samstagmittag. Der FC Portsmouth konnte nur eines der letzten neun Spiele gewinnen und ist punktgleich mit dem ersten Abstiegskandidaten. Eine Niederlage darf man sich eigentlich nicht leisten. Everton könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Aston Villa ranrücken. Beim FC Arsenal kehren langsam die Verletzten zurück. Fabregas, Eduardo und Silvestre sind spätestens in zwei Wochen wieder dabei, Rosicky und Adebayor machen gute Fortschritte. Kein Wunder also, dass bei den Gunners wieder ein Gefühl des Aufbruchs herrscht. Mal sehen, ob das ganz schnell wieder verschwindet, nachdem heute Mittag bekannt wurde, dass Theo Walcott sich am Knie verletzt hat. Die Gunners reisen für das Tea Time Game am späten Samstagnachmittag (PREMIERE live ab 18:25 Uhr mit Markus Gaupp) zu Newcastle United. Die Magpies gewannen nur eines der letzten 11 Spiele in der Premier League und hoffen auf Tore von Michael Owen.

DER KAMPF GEGEN DEN ABSTIEG

Und wie immer ganz viel Abstiegskampf an diesem Wochenende. West Bromich Albion, derzeit sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt, empfängt die Bolton Wanderers. Wer Ausschnitte von den Baggies bei West Ham gesehen hat, der kann eigentlich nur noch eine Hoffnung für das Team von Tony Mowbray sehen: Heimspiele gewinnen. Sollte Bolton aber was dagegen haben, können die Wanderers einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Und für West Brom dürften dann langsam die Lichter ausgehen. Dann gibt es zweimal Abstiegskampf gegen gesichertes Mittelfeld. Die Blackburn Rovers brauchen einen Sieg gegen West Ham, Hull City muss bei dem wieder erstarkten Wigan Athletic unbedingt punkten. Mal sehen, wieviel Wut noch bei Phil Brown dabei ist. Zudem empfängt Manchester City den FC Sunderland. Bei der guten Heimform, die City ja immer noch hat, muss man sich um die Black Cats in der derzeitigen Form die größten Sorgen machen.

Und dann gibt es noch das Abstiegsduell des Spieltages. Stoke City, Tabellenachtzehnter, empfängt den Vorletzten, den FC Middlesbrough. Beide Teams sind durch zwei Punkte getrennt, Stoke liegt mit 29 Zählern punktgleich mit Portsmouth und Newcastle über dem Strich. Mit einem Sieg könnte man also die Abstiegsplätze verlassen, Middlesbrough könnt Stoke in der Tabelle schlucken. Schaut man sich die bisherigen Leistungen in dieser Saison an, kann man durchaus Stoke City als Favoriten für dieses Spiel ansehen. Das man noch nicht weit abgeschlagen ist, hat Stoke City seiner Heimform zu verdanken. Man verlor nur eines der letzten 11 Heimspiele, gegen Manchester United. Middlesbrough wartet derweil seit November auf einen Auswärtssieg und haben zudem seit über 9 Stunden auswärts das Tor nicht getroffen. Für Einwurf-Spezialist Rory Delap ist es dann auch schnell auf den Punkt gebracht: Ein 6-Punkte-Spiel.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis