Markanter Temperaturanstieg
Sonntag, 22. März 2009 15:36
Bei wetteronline schien es heute Morgen einen kleinen Fehler in der Aufbereitung der Wetterdaten gegeben zu haben.

Thema: Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (2) | Autor: medispolis
Sonntag, 22. März 2009 15:36
Bei wetteronline schien es heute Morgen einen kleinen Fehler in der Aufbereitung der Wetterdaten gegeben zu haben.

Thema: Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (2) | Autor: medispolis
Freitag, 20. März 2009 19:10
[22h09] Ganz großes Kino von Hans Zach: “Wenn ich jetzt hier meine Meinung sagen würde, bin ich morgen kein Trainer mehr.” Zu der Ticketdiskussion bei den Scorpions. “Das, was die da oben machen, muss besser durchdacht sein.”
[22h01] Ich bin schweißgebadet. Meine Güte, was ein Spiel. Das war die pure Dramatik. Wenn man die gesamten 65 Minuten nimmt, dann geht der Sieg in Ordnung, weil die Scorpions insgesamt besser verteidigten und auch im Angriff das bessere, zielstrebigere Eishockey spielten. Durch Fahrlässigkeit und etwas Pech brachte man den Vorsprung in der regulären Spielzeit nicht über die Zeit. Spiel 5 am Sonntag in Hannover, Spiel 6 dann Dienstag in Wolfsburg.
Dann heißt es für mich wohl wieder Liveticker schauen, was nicht weniger aufregend ist. Gut, ich muss morgen früh raus, von daher war es das.
Endstand Nürnberg – Mannheim 1:2 (Serie 3-1 für die Adler)
Krefeld gegen Düsseldorf geht in die Verlängerung. 4:4 nach 60 Minuten
Von dieser Stelle einen schönen Abend noch.
[21h58] Endstand Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:4
[21h56] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:4, Martin Hlinka, 65. Minute Erster guter Angriff der Scorpions in der Verlängerung, hielten den Puck gut in der Wolfsburger Hälfte, schon ein Pfostenschuss, dann Pass von Sascha Goc über die Bande, ganz Wolfsburg überrascht, Hlinka ist da und kann einschieben.
[21h55] TOR TOR TOR !!!!
[21h54] Das ist die pure Dramatik, Wolfsburg überlegen, Hannover kämpft leidenschaftlich in der Verteidigung.
[21h51] Erste schwierige Situation überstanden – und Wolfsburg macht Druck und Tempo.
[21h50] Wir beginnen mit der ersten Verlängerung. Scorpions noch eine Minute in Unterzahl.
[21h44] Endstand Hamburg Freezers – Eisbären Berlin 1:4. Die Hauptstadt im Halbfinale
[21h42] Ich habe gerade einen kleinen Wunschzettel geschrieben. Das ist echt unfassbar. In der Overtime kann jetzt fast diese ganze Serie hängen. Und eigentlich dürften wie hier nicht mehr spielen. Mal sehen, wie die Scorpions mit dem Nackenschlag kurz vor Schluss umgehen.
[21h35] Ende 3. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:3 (0:2, 1:1, 2:0) Damit Verlängerung in diesem Spiel, zum zweiten Mal in dieser Serie. Die Scorpions schaffen es wieder nicht einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Zehn Minuten vor Schluss sah rein gar nichts danach aus, Hannover lag 3:1 sicher vorne. Und dann ein Glückstor – und zu viele Strafen für Hannover. Und Wolfsburg hat die Klasse das richtig mit Herzschmerz zu bestrafen. Kurze Pause und Durchpusten.
[21h33] Das gibt es alles nicht. Nochmal Strafe Hannover, erstmal 32 Sekunden Unterzahl in der regulären Spielzeit.
[21h31] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 3:3, Jan-Axel Alavaara, 59. Minute Ich fasse es einfach nicht. Da spielen die alle ihre Überzahlspiele so dermaßen harmlos, und dann dieses Mal sowas von gut. Ulmer, auf Furchner und dann auf Alavaara, der den Puck unter die Latte hämmert. Das war klasse gespielt.
[21h29] Oliver Jonas bliebt zunächst im Tor. Jetzt 6-4, wenn Wolfsburg im Scheibenbesitz ist. Pätzold verschiebt das Tor, kein Penalty, mein lieber Mann.
[21h27] Ich kann nicht mehr. Lattentreffer Wolfsburg, die Grizzlys riskieren alles. Hannover bekommt wieder eine Strafe. Zwei Minuten vor Schluss, Hannover also bis zum Ende in Unterzahl. Tino Boos muss gehen. Auszeit Wolfsburg. Nehmen die Gastgeber den Torwart raus?
[21h27] Spiel echt auf Messers Schneide jetzt, ganz knappe Abseitsenscheidung gegen Wolfsburg. Die Grizzlys wären durch gewesen. Powerplay überstanden.
[21h25] Jason Ulmer mit strammen Schuss vor das Tor von Pätzold, Chaos davor, Pätzold lässt die Scheibe fallen, hat sie dann aber doch sicher. Knapp vier Minuten noch.
[21h23] 2 Minuten für Goc, Powerplay Wolfsburg. Das muss man echt nicht geben, na ja, kritische Phase jetzt.
[21h21] Auch die Scorpions kommen um eine eigentlich klare Strafe herum. Wie schön wäre jetzt so ein überraschender Konter wie vorhin. Ausgeglichenes, packendes Spiel. Wolfsburg kommt zu klareren Chancen. Pätzold unter Dauerbeschuss. Wo ist mein Baldrian?
[21h17] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 2:3, Ken Magowan, 52. Minute Wolfsburg hat das Glück zurück. Abgefälschter Schuss nach einem Bullygewinn, durch Mann und Maus durch, an Pätzold vorbei ins Tor. Das war so überraschend wie nur irgendetwas. Und gleich im Anschluss an Hannovers Chance der Anschluss. Adrenalin für die letzten Minuten.
[21h17] Scorpions mit der Chance auf das 4:1. Wieder Schneider, wird aber klar behindert. Keine Strafe, was ein Witz ist. Das muss 2 Minuten für Wolfsburg geben. However.
[21h14] Und schon ist die erste Hälfte des letzten Drittels vorüber – Hannover hat kaum was zugelassen. Bitte weiter so.
[21h11] Wolfsburg schon mit dem ein oder anderen Verzweiflungsschuss an das Plexiglas hinter dem Tor von Pätzold. Hannover defensiv bärenstark im Moment und jetzt hin und wieder auch mal vor dem Tor von Oliver Jonas.
[21h09] Druck der Grizzly Adams wird langsam, ganz langsam größer, aber noch kann Hannover sich gut befreien.
[21h07] Wolfsburg läuft an, aber ohne wirklich große Gefahr auzustrahlen. Einen Schuss von Regan konnte Pätzold sicher abwehren. Hannover kämpft und ackert in der Defensive, bisher mit viel Erfolg im Schlussabschnitt. Kaum Platz für Wolfsburg.
[21h05] Scorpions stehen aber defensiv sehr sicher und verteidigen bis jetzt exzellent. Aber noch keine Möglichkeit selbst offensiv Akzente zu setzen.
[21h03] Und Wolfsburg wieder mit dem etwas besseren Start. Pätzold reagiert gut auf den Schuss von Kai Hospelt.
[21h01] Hinein in den Schlussabschnitt. Erster Erföffungsbully an Hannover. Wenn das Spiel weiter so gut bleibt, sehen wir noch ein paar Tore.
[20h56] Zwischenstände aus den anderen Partien
[20h45] Ende 2. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:3 (0:2, 1:1)
Eigentlich gar kein so gutes zweites Drittel für die Scorpions. Wolfsburg war in den ersten 10 Minuten klar dominant und die bessere Mannschaft. Dass man dann das Tor in Unterzahl erzielt, passte in dieses Bild. Spiel drohte ein bisschen zu kippen, Wolfsburg aggressiver, Hannover schaffte es nicht mehr in der neutralen Zone die Angriffszüge zu stoppen oder abzubremsen.
Aber genau als Wolfsburg vor dem Ausgleich statt, kam der tolle Konter mit dem Abschluss von Schneider. Genau zum richtigen Zeitpunkt wieder für Ruhe gesorgt. Im Moment ist es einfach so: Bis jetzt passt alles für die Scorpions. Wenn man das jetzt so weiterspielen kann, und vielleicht noch den ein oder anderen schnellen Konter fahren kann, sieht es gut aus.
Und was Dienstag gar nicht geklappt hat, nämlich das Nutzen der Chancen, passt heute wunderbar. Sehr effizienter und effektiver kann man nicht spielen wie es die Scorpions momentan tun. Und wenn man dann noch die Portion Glück hat, führt man verdient mit 3:1.
[20h43] Strafen für beide Teams wegen unnötiger Härte. Scorpions jetzt auch wieder aggressiver, gute Chance von Scheider, der aber in Oliver Jonas seinen Meister findet. Pätzold reagiert klasse nach einem Schuss von Pätzold, im Gegenzug Hinka auf Herperger mit der Chance zum 4:1. Jonas wirft sich dazwischen. Nochmal ereignisreiche Schlussminuten im zweiten Drittel.
[20h40] Gerade als Wolfsburg stärker wurde, machen die Scorpions das Tor. Die Grizzly Adams haben wieder einen Moment nicht aufgepasst. Und dann war es einfach individuelle Klasse von Schneider.
[20h37] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:3, Eric Schneider, 36. Minute Genau so eine Szene brauchte es jetzt mal. Scorpions befreien sich aus der eigenen Hälfte, langer Pass von Herperger auf Schneider, der zieht seinem Gegenspieler davon, umkurvt Oliver Jonas und trifft aus ganz spitzem Winkel unter die Latte. Wunderschönes Tor.
[20h36] Noch fünf Minuten im zweiten Drittel
[20h35] Insgesamt aber zu viele einfache und direkte Schüsse auf das Tor der Scorpions. Bei fünf gegen fünf Hannover immer ein bisschen zu weit weg vom Gegenspieler.
[20h33] Mit einer Ausnahme ein sehr schlechtes Powerplay, wenig Zug zum Tor. Scorpions verteidigen gut. Im Moment die Grizzly Adams in Unterzahl erfolgreicher als bei eigenem Powerplay. Pätzold mit guter Paerade eben.
[20h30] Wolfsburg wieder ein Tick schneller, Sascha Goc bekommt zwei Minuten wegen Behinderung. Grizzly Adams mit Überzahl, bestens Powerplayteam der Liga. Schaun wa mal.
[20h27] Wolfsburg hat Oberwasser jetzt. Scorpions spielen die Angriffe nicht mehr gut genug zu Ende. Wolfsburg entweder mit guten Kontern, oder schnellem Spiel nach vorne. Pätzold teilweise unter Dauerbeschuss, wirkt nicht ganz so souverän und hat ein paar Problemchen.
Weiter sehr schnelles Spiel, für Hannover in den letzten Momenten etwas zu schnell. Wäre vielleicht mal ein guter Zeitpunkt für ein 3:1. Aber Wolfsburg steht jetzt auch defensiv besser, kaum noch Fehler im Aufbauspiel.
[20h21] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 1:2, Arvids Rekis, 25. Minute Meine Fresse, irgendwie habe ich es befürchtet. Scorpions fliegt die eigene Überzahl um die Ohren. Blöder Scheibenverlust, und dann spielt Wolfsburg den Konter gut aus, durch die Beine von Pätzold.
Und als Wolfsburg komplett ist, Furchner mit Pfostenschuss. Ganz viel Glück für Hannover.
Und, es wird Zeit für eine erste Beruhigungspille. So unnötig Wolfsburg vorhin das 0:2 kassiert hat, so unnötig bringt sich jetzt Hannover um die gute Ausgangslage. 15. Gegentor in Überzahl, sagt Marc Hindelang.
[20h19] Wolfsburg mit mehr Druck jetzt, aber Scorpions verteidigen mit guter Laufarbeit. Tino Boos zwar mit riskantem Pass zur Klärung, aber gut gegangen. Strafe gegen Wolfsburg, Überzahl für Hannover. Zweite Strafe für Furchner wegen Hakens.
[20h15] Fantastisches Eishockey der Scorpions, toller Spielzug, letzlich Klaus Kathan an den Pfosten. Wolfsburg viel zu passiv, davor aber Timothy Regan mit guter Chance, aber Pätzold steht goldrichtig. Wieder spanender und dramatischer Auftakt.
[20h14] Weiter geht es mit dem 2. Drittel
[20h10] Zwischenstände aus den anderen Partien
[20h02] Marco Stichnoth bei Thomas Wagner im Interview
[19h59] Ende 1. Drittel Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:2 Das war mit Abstand das beste Drittel der Scorpions in diesen Playoffs. Gut verteidigt, nur zwei gefährliche Situationen zugelassen. Und dann selbst die Fehler von Wolfsburg eiskalt ausgenutzt. Und man hatte einmal auch das Glück, dass Pätzold an der richtigen Stelle stand und Oliver Jonas patzte.
[19h57] Wolfsburg noch mit zu vielen Fehlpässen und ungenauen Zuspielen, für die Scorpions bis jetzt einfach zu verteidigen. Kaum Unterbrechungen in diesem Spiel, erst zwei Strafzeiten.
[19h53] Tolles Spiel bisher, mit Vorteilen für Hannover. Was bei den Scorpions exzellent klappt, ist das Umschalten auf Angriff, die Befreiung aus der eigenen Zone. Das war zum Beispiel in Spiel 1 noch ein Manko. Das machen sie bis jetzt richtig gut.
Wieder mal gute Chance für Wolfsburg. Timothy Regan verdeckt Pätzold ein bisschen die Sicht, Schuss geht aber an der langen Ecke vorbei. Scorpions sollten weiter so gut defensiv stehen wie bisher. Und vielleicht dann den ein oder anderen Konter setzen.
Wolfsburg mit zwei brauchbaren Chancen, können sich jetzt wieder etwas besser in Spiel bringen, waren nach den beiden schnellen Toren für Hannover doch sehr geschockt.
[19h51] Gut verteidigt, aber auch schwaches Powerplay der Grizzlys.
[19h49] Jetzt Wolfsburg in Überzahl, mal sehen, wie die Scorpions verteidigen. Bis jetzt hätte das Spiel für Hannover nicht laufen können. Zwei gute Chancen, zwei Tore und eine knifflige Szene mit Glück überstanden.
[19h44] Erstes Powerplay im Spiel für die Hannover Scorpions. Sebastian Furchner wegen Stockschlags.
[19h42] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:2, Matt Dzieduszycki, 8. Minute Was ein Spiel. Scorpions mit 3 gegen 1 vor Tor der Wolfsburger, klasse Konter, super zu Ende gespielt.
Vorher Chaos vor Pätzold, aber der Puck will nicht über die Linie. Mit vereinten Kräften schaffen es die Scorpions den Puck zu klären und leiten dann wunderbar den Konter ein. Klasse gespielt.
[19h40] Grizzly Adams Wolfsburg – Hannover Scorpions 0:1. Sascha Goc, 7. Minute Ein typisches Tor für Sascha Goc. Fehler im Aufbau der Wolfsburger, Goc schnappt sich in der neutralen Zone den Puck und hämmert den Ball ins Tor. Mit freundlicher nterstützung von Oliver Jonas, der den Ball hätte halten müssen.
[19h36] Die Stärke der Grizzlys. Kai Hospelt kann sich gegen drei Skorpione durchsetzen, Schuss von Milley aber kein Problem für Pätzold. Scorpions können sich nur mühsam befreien.
[19h34] Sehr flotter Beginn, beide Teams suchen den Weg nach vorne. Schnelles, direktes Spiel.
[19h32] Eröffnungsbully geht an Wolfsburg. Es kann losgehen.
[19h28] Hauptschiedsrichter der Partie sind Roland Aumüller und Alfred Hascher.
[19h27] Scorpions stehen schon fünf Minuten vor Beginn im Kabinengang. Tief in sich gekehrt. Wirken angespannt.
[19h25] Die Starting Six beider Teams
Grizzly Adams: Jonas – Kinch, Degon – Papineau – Magowan, Milley
Scorpions: Pätzold – Brimanis, Köppchen – Herperger – Schneider, Dzieduszycki
[19h21] Statistik von PREMIERE: Erst ein Überzahltor von den Scorpions in den Playoffs.
[19h20] Die Grizzly Adams müssen heute auf Alexander Genze und Ex-Scorpion Andreas Morczinietz verzichten, bei den Scorpions sind alle Mann an Bord. Dimitri Pätzold, Torhüter der Scorpions, ist auch rechtzeitig fit geworden.
[19h18] Und das Sport auch ein bisschen Psychologie ist, dürfte auch klar sein: Die Hürde des Favoriten scheint den Scorpions bis jetzt nicht so zu passen.
[19h17] In Hannover gab es die letzten Tage ja nur ein Thema. Das Chaos um die Ticketpreise und die geringen Zuschauerzahlen. Kaum wurde über die sportliche Situation gesprochen. Das kann für das Team von Hans Zach vielleicht gar nicht so schlecht sein.
[19h15] Das Spiel findet übrigens in der VoBa BraWo Eis Arena statt. Das habe ich heute Abend zum letzten Mal geschrieben. Was müssen die Scorpions anders machen? Ganz wichtig: Weiter so geduldig spielen, die Chancen besser nutzen und vor allem im Vergleich zum ersten Spiel in Wolfsburg weniger Strafen kassieren. Und hoffen, dass bei Wolfsburg auch nicht immer alles so perfekt gelingt.
[19h13] 2:1 in der Serie für Wolfsburg, weil Hannover am Dienstag die zahlreichen Chancen nicht nutzte und trotz 43 Torschüssen nur zwei Treffer markierten, auch dank einer überragenden Vorstellung von Oliver Jonas im Tor der Wolfsburger. Insgesamt eine absolut enge Serie, kein Spiel ging mit mehr als ein Tor Unterschied zu Ende. Hoffentlich wird es auch heute wieder so spannend.
[19h10] Vorentscheidung zu Gunsten der Grizzly Adams oder Ausgleich durch die Scorpions? Guten Abend zu Spiel 4 im Viertelfinale der Playoffs zwischen Wolfsburg und Hannover.
Thema: Live-Blog, Sport | Kommentare (10) | Autor: medispolis
Freitag, 20. März 2009 16:09
Etwas später dran als sonst, dafür mal gleich vorweg ein Sorry. 30. Spieltag in der Premier League, noch neun Spieltage bis zum Saisonende. Kommendes Wochenende ist wegen der Länderspielpause spielfrei. Da ich in zwei Wochen selbst in London bin und mir Arsenal gegen Manchester City anschauen werde, ist das fürs erste die letzte Preview für die nächsten drei Wochen. Ich werde aber im Laufe der nächsten Woche noch einmal genauer auf die nächsten Spieltage schauen und die Restprogramme der Teams im Kampf um Meisterschaft, Europapokal und Abstieg beleuchten. Auf alle Fälle schaffe ich das vor meinem London-Trip.
Drei Themen beherrschten die englischen Medien in dieser Woche: Eine angebliche Spuckattacke von Cesc Fabregas, die Vertragsverlängerung von Rafael Benitez beim FC Liverpool und die nicht zu Ende gehende Saga um den Transfer von Carlos Tevez zu West Ham.
So richtig ins Rollen kam das Geschehen in der Premier League am Dienstagabend. Nach dem Sieg vom FC Arsenal gegen Hull City im Viertelfinale des FA-Cup, der durch ein irreguläres Tor von William Gallas zu Stande kam, soll Cesc Fabregas, der verletzt fehlte, im Kabinengang einen Assisstenztrainer von Hull City bespuckt haben. Das behauptete jedenfalls der Trainer der Tigers, Phil Brown, im Interview nach dem Spiel. Er habe es mit seinen Augen gesehen, wie Cesc Fabregas gespuckt haben soll. Arsene Wenger wurde auf diesem Vorfall angesprochen, hat aber nichts gesehen, konnte entsprechend dazu keine Stellung nehmen. Fabregas hat die Vorwürfe umgehend zurückgewiesen. Mittlerweile beschäftigt sich die FA mit diesem Thema, Hull City wurde um eine Stellungnahme gebeten. Im offiziellen Schiedsrichterbericht gibt es keinen Hinweis auf den Vorfall, Referee Mike Riley habe den Vorfall nicht gesehen. So steht Aussage gegen Aussage. Überhaupt war Trainer Phil Brown nach dem Spiel wie von einer Tarantel gestochen vor die Mikros getreten, beschuldigte Arsene Wenger durch seine Einflussnahme auf den Schiedsrichter dafür gesorgt zu haben, dass sein Torwart Myhill wegen angeblichem Zeitspiel gelb bekommen habe. Und das soll dann auch noch ein Wendepunkt im Spiel gewesen sein. Phil Brown ist vorbelastet. Und die Times fragt, ob Phil Brown an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten sei.
Alle Spekulationen um einen möglichen Wechsel nach Spanien hat Rafael Benitez beendet. Er hat einen Vertrag beim FC Liverpool bis 2014 unterschrieben. Und er hat nur ein Ziel: Die Meisterschaft an die Anfield Road holen. Sehr lesenswerte Kommentare zur Vertragsverlängerung von Rafael Benitez haben Phil McNulty/BBC, Kevin McCarra/Guardian und Paul Kelso/Daily Telegraph.
Erinnert sich noch jemand an das Saisonfinale 2006/2007? West Ham United gewinnt am letzten Spieltag mit 1:0 bei Manchester United und sichert sich den Klassenerhalt, Sheffield United muss absteigen. Torschütze damals für die Hammers war Carlos Tevez. Sheffield legte nach der Saison Protest ein, Tevez sei nicht berechtigt gewesen für West Ham zu spielen, der Verein habe gegen Regeln der Premier League bezüglich des Abkommens mit einer Spieleragentur, die für Tevez die Transfers organisiert. Jetzt hat man sich finale geenigt. Die Hammers zahlen ungefähr 20 Millionen Pfund Ausgleichzahlung an Sheffield United. Jetzt dachte man eigentlich, dass die Geschichte beendet sei. Aber weit gefehlt: Jetzt wollen auch die Spieler persönlich von West Ham entschädigt werden, Fulham will eine Kompensationszahlung in Höhe von 500.000 Pfund, weil West Ham durch die Tevez-Tore die Cottagers in der Tabelle noch überholt habe und damit aufgrund der besseren Platzierung Anspruch auf mehr Geld von der Premier League hat. Dass West Ham in Zahlungsschwierigkeiten steckt, hat Fulham wohl noch niemand erzählt.
DER KAMPF UM DIE MEISTERSCHAFT
Wer hat von den drei Titelkandidaten die leichteste Aufgabe an diesem Wochenende? Für mich eine ganz schwierige Frage. Manchester United darf zum FC Fulham reisen, eigentlich ein sehr heimstarkes Team, gegen Arsenal gewann man, Chelsea trotzte man im Cravan Cottage einen Punkt ab. Aber ob es für einen Punktgewinn gegen die Red Devils reicht? Parallel am Samstagnachmittag reist der FC Chelsea aus dem Südwesten in den Norden von London zum Derby gegen die Tottenham Hotspur (PREMIERE live am Samstag ab 15:55 Uhr mit Andreas Renner). Die Blues noch ohne Niederlage unter Guus Hiddink, Tottenham aber zurzeit in der wohl besten Form unter Harry Redknapp. Seit fünf Spielen ist man ohne Niederlage, zuletzt gab es drei Siege und zwei Remis. Zudem konnte man mit Aaron Lennon verlängern. Zurzeit steht man sechs Punkte vor einem Abstiegsplatz. Verglichen mit der Situation zu Beginn des Jahres haben die Spurs erhebliche Fortschritte gemacht. Chelsea fast ohne Verletzungssorgen, Carvalho wieder in der Innenverteidigung, Essien im defensiven Mittelfeld. Der FC Liverpool versucht Anschluss an Chelsea und Manchester United zu halten und empfängt am Sonntagnachmittag (PREMIERE live Sonntag ab 16:55 Uhr mit Markus Gaupp) das etwas schwächelnde Aston Villa, die sich im Moment eher nach hinten umschauen müssen. Arsenal und Everton sitzen dem Team von Martin O’Neill im Nacken. Mehr zu diesem Spiel am Sonntag in einem Live-Blogging.
DER KAMPF UM DEN UEFA-CUP
Der FC Everton ist trotz des langen Ausfalls von Spielmacher Mikael Arteta derzeit ziemlich on fire. Sir Alex bezeichnete Toffees-Coach David Moyes als einen der derzeit drei besten Trainer in der Premier League. Man hat nur eines der letzten 18 Pflichtspiele verloren. Ganz anders die Bilanz des Gastgebers für das frühe Spiel am Samstagmittag. Der FC Portsmouth konnte nur eines der letzten neun Spiele gewinnen und ist punktgleich mit dem ersten Abstiegskandidaten. Eine Niederlage darf man sich eigentlich nicht leisten. Everton könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Aston Villa ranrücken. Beim FC Arsenal kehren langsam die Verletzten zurück. Fabregas, Eduardo und Silvestre sind spätestens in zwei Wochen wieder dabei, Rosicky und Adebayor machen gute Fortschritte. Kein Wunder also, dass bei den Gunners wieder ein Gefühl des Aufbruchs herrscht. Mal sehen, ob das ganz schnell wieder verschwindet, nachdem heute Mittag bekannt wurde, dass Theo Walcott sich am Knie verletzt hat. Die Gunners reisen für das Tea Time Game am späten Samstagnachmittag (PREMIERE live ab 18:25 Uhr mit Markus Gaupp) zu Newcastle United. Die Magpies gewannen nur eines der letzten 11 Spiele in der Premier League und hoffen auf Tore von Michael Owen.
DER KAMPF GEGEN DEN ABSTIEG
Und wie immer ganz viel Abstiegskampf an diesem Wochenende. West Bromich Albion, derzeit sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt, empfängt die Bolton Wanderers. Wer Ausschnitte von den Baggies bei West Ham gesehen hat, der kann eigentlich nur noch eine Hoffnung für das Team von Tony Mowbray sehen: Heimspiele gewinnen. Sollte Bolton aber was dagegen haben, können die Wanderers einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Und für West Brom dürften dann langsam die Lichter ausgehen. Dann gibt es zweimal Abstiegskampf gegen gesichertes Mittelfeld. Die Blackburn Rovers brauchen einen Sieg gegen West Ham, Hull City muss bei dem wieder erstarkten Wigan Athletic unbedingt punkten. Mal sehen, wieviel Wut noch bei Phil Brown dabei ist. Zudem empfängt Manchester City den FC Sunderland. Bei der guten Heimform, die City ja immer noch hat, muss man sich um die Black Cats in der derzeitigen Form die größten Sorgen machen.
Und dann gibt es noch das Abstiegsduell des Spieltages. Stoke City, Tabellenachtzehnter, empfängt den Vorletzten, den FC Middlesbrough. Beide Teams sind durch zwei Punkte getrennt, Stoke liegt mit 29 Zählern punktgleich mit Portsmouth und Newcastle über dem Strich. Mit einem Sieg könnte man also die Abstiegsplätze verlassen, Middlesbrough könnt Stoke in der Tabelle schlucken. Schaut man sich die bisherigen Leistungen in dieser Saison an, kann man durchaus Stoke City als Favoriten für dieses Spiel ansehen. Das man noch nicht weit abgeschlagen ist, hat Stoke City seiner Heimform zu verdanken. Man verlor nur eines der letzten 11 Heimspiele, gegen Manchester United. Middlesbrough wartet derweil seit November auf einen Auswärtssieg und haben zudem seit über 9 Stunden auswärts das Tor nicht getroffen. Für Einwurf-Spezialist Rory Delap ist es dann auch schnell auf den Punkt gebracht: Ein 6-Punkte-Spiel.
Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis
Mittwoch, 18. März 2009 21:34
Die BBC hat heute mitgeteilt, dass sie einen kleinen Relaunch ihrer Blogs vorgenommen hat. Etwas übersichtlicher, etwas freundlicher. Die Blogs sollen zentraler Bestandteil des BBC-Nachrichtenangebots werden.
Stephen Mitchell, stellvertretender Direktor bei BBC News, erklärt im Video die Rolle von Blogs und ihre Bedeutung für die BBC. Mit dabei in der Diskussion zugeschaltet ist Stephen Glover, der unter anderem für die Daily Mail schreibt und wahrlich kein Freund der BBC ist. Er halte es für bedenklich, wenn bei der BBC Journalisten bloggen und somit ihre Ansichten in der ehe schon meinungsstarken, teilweise meinungsbeherrschenden Stellung der BBC verwirklichen können. Und so entsteht eine kurze, aber lebhafte Debatte über Blogs als Medium zur Informationsaufbereitung und subjektiver Meinungsmache. Es lohnt sich die fünf Minuten anzuschauen.
Das Video gibt es hier.
Thema: TV und Radio, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis
Mittwoch, 18. März 2009 8:17
Das Europäische Parlament hat gestern für die versammelten Medien die Kommunikationsstrategie des Parlaments für die Europawahlen vom 04.-07. Juni 2009 vorgestellt. Kommunikationsstrategie mag auf den ersten Blick nach etwas Revolutionärem klingen, was es eigentlich nicht ist. Vielmehr geht es darum, die europaskeptische Bevölkerung für die Wahl Anfang Juni zu motivieren. Ob das alleine über Kommunikation gelingt, wage ich zu bezweifeln.
Das Motto des Europäischen Parlaments lautet: Europa stehe vor schweren und umfassenden Herausforderungen, und nur wer wählen geht, hat eine Chance die Politik und die Haltung der Europäischen Union gegenüber diesen Herausforderungen mitzubestimmen. Europa gibt sich einen kleinen demokratischen Anstrich. Die Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, die Spanierin Alejo Vidal-Quadras, bringt es zusammenfassend auf den Punkt:
“The single message of the campaign is about choice. It is not designed to appeal to citizens’ civic duty, but to highlight that there are major policy choices confronting the EU which will impact on people’s lives, that these choices are decided at European level with the Parliament playing the leading role.”
Das Europäische Parlament hat eine Liste der Herausforderungen für die Legislaturperiode 2009-2014 zusammengestellt, unter anderem Klimapolitik, Immigration und auch Terrorismus und Sicherheit in der Europäischen Union. Bezeichnend, dass die größte Herausforderung der EU in diesen Tagen, der Vertrag von Lissabon, ganz am Ende steht. Was soll man dazu noch sagen.
Wie sieht die Kommunikationsstrategie des Europäischen Parlaments nun aus?
Klingt für mich von den reinen Formalia erstmal gar nicht so schlecht. Dann bin ich mal auf die Motive und die Umsetzung gespannt. Denn darauf kommt es letztendlich an, ob sich die Bürger Europas von der Kampagne auch angesprochen fühlen.
Thema: Politik International, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis
Mittwoch, 18. März 2009 7:21
Es knistert bei den Hannover Scorpions. Gestern nach dem Spiel soll Trainer Hans Zach – einem Bericht der HAZ von heute zu entnehmen – ausgeflippt sein und einen Rundumschlag gegen die Vereinsführung der Hannover Scorpions begonnen haben. Er wollte sogar einen Rücktritt nicht ausschließen.
“Wir haben die Halle mit überragenden Leistungen vollgespielt, hatten zweimal 10.000 Zuschauer, einmal 8.000 Zuschauer. Und jetzt, in den wichtigsten Spielen des Jahres, spielen wir vor halbleeren Rängen. Wenn ich lesen muss, dass Jugendliche, Rentner und Behinderte Probleme haben ermäßigte Karten zu bekommen, dann ist das ein Eigentor sondergleichen. Wenn wir als Mannschaft einen Fehler machen, dann versuchen wir ihn auszubügeln. Davon merke ich hier nichts. Dass die Mannschaft teuer ist, das wusste man ja vorher. “
Vom Reporter angesprochen, ob diese deutlichen Worte möglicherweise Konsequenzen für ihn haben könnten, antwortete Hans Zach:
“Es traut sich ja keiner etwas zu sagen. Aber ich bin total auf Seiten der Fans. Und wenn jemand etwas sagt, dann ist mir das auch egal – dann höre ich eben nach der Saison auf.”
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Man kann nur hoffen, dass die Scorpions mit ein bisschen Wut im Bauch ins Spiel 4 am Freitag gehen. Das Team und vor allem Hans Zach haben Besseres verdient.
Wer nicht weiß, warum die Fans der Hannover Scorpions derzeit so verärgert sind, dem sei noch einmal ein etwas älterer Bericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung empfohlen.
Thema: Sport | Kommentare (3) | Autor: medispolis
Dienstag, 17. März 2009 21:47
Scorpions verlieren in diesen Minuten mit 2:3 Spiel 3 gegen Wolfsburg. Teilweise gut gespielt, aber die zahlreichen Chancen nicht genutzt. Und immer noch eine inkompetente Geschäftsführung mit Marco Stichnoth. Mittlerweile gibt es so gut wie keine Ermäßigungen mehr für die Spiele in den Playoffs, nur noch für den Oberrang. Wie will man so neue Fans für die Hannover Scorpions gewinnen?
Heute Abend eine Geisterkulisse vor 3.700 Zuschauern in der Tui-Arena. Und jetzt stehen die Scorpions schon fast mit dem Rücken zur Wand. Sollte kein Sieg am Freitag gelingen, dürfte es schon sehr schwer werden. Scheinbar können wir in Hannover doch keine Eishockeystadt werden. Jetzt hatte man eine solche Chance – mal ganz davon abgesehen, wie die sportlichen Leistungen sind – und dann versaut man sich das so dermaßen, dass man als Scorpions-Fan hier in Bremen vor dem Liveticker fast schon Agressionen bekommt. Wie gesagt, dass man verlieren kann, steht außer Frage. Das ist auch nicht mein Problem. Mein Ärger sind die Rahmenbedingungen, unter denen das stattfindet. 3.700 Zuschauer, Herr Stichnoth, wachen Sie endlich mal auf !!!
Und wenn ich die Stimmung in der O2-World sehe, erblasse ich vor Neid.
Ich könnte jetzt hier ein großes Fass aufmachen, aber da komme ich dann wohl ohne Probleme nicht so einfach wieder raus. Ich könnte mich über Günter Papenburg, den Besitzer der Tui-Arena und der Hannover Scorpions Eishockes Betriebs GmbH, aufregen, der die Scorpions zwar unterstützt, aber auch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Ich habe mich bereits über Marco Stichnoth aufgeregt, der jahrelang bei seiner Ticketpolitik geschlafen hat und jetzt auf einmal seine Einnahmen schwinden sieht, und jetzt mit massiven Preiszuschlägen die Fans aus der Arena vergrault. Ich könnte mich über die Stadt Hannover aufrege, die nicht bereit ist die Tui-Arena und die Scorpions finanziell zu unterstützen. Ist anscheinend ja auch nicht wichtig, wenn man einen Eishockeyklub hat, der um die deutsche Meisterschaft kämpft. Interessiert in Hannover bei den Politikern keine Sau. Ich könnte mich auch über die HAZ aufregen, die es gerade mal so schafft, einen Spielbericht zu drucken. Kaum Hintergründe und Analysen, gerade während der Saison. Und an einem Abend, wo die Scorpions in den Playoffs kämpfen und die HAZ ihre neue Homepage so anpreist, fallen da alle Server aus. Wie wäre es mal mit einem Live-Blogging aus der Arena für eure Leser, liebe HAZ? Ach ja, die Liste ließe sich noch fortsetzen.
Leid tun mir nur die Spieler und das Trainerteam.
Sei es drum, ich beruhige mich jetzt wieder und freue mich auf Spiel 4, das ich am Freitagabend hier live mitbloggen werde. Und vielleicht hat sich Herr Stichnoth bis dahin auch mal ein paar Gedanken gemacht, dass es so nicht weitergehen kann.
Und Häme der Indianer vom Pferdeturm bringt jetzt auch nichts. Spielt ihr erstmal gegen Profimannschaften.
Thema: Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis
Montag, 16. März 2009 22:57
Mittlerweile sind es ja nur noch sieben Wochen bis zum PolitCamp09 am ersten Maiwochenende in Berlin. Ich habe zwar schon eine Eintrittskarte, blogge aber trotzdem gerne in aller Kürze über meine Erwartungen an die Veranstaltung. Ganz allgemein hoffe ich, dass es einn lebhaften, interessanten und parteiübergreifenden Austausch zwischen allen Teilnehmern gibt, egal, ob jetzt Politiker, Wissenschaftler, Web-Experten oder “nur” ganz allgemein internetbegeisterte und politikinteressierte Menschen.
Inhaltlich würde ich mir unter anderem Gespräche, Sessions oder auch Vorträge zu folgenden Themen wünschen, aber alles nur Vorschläge und Anregungen und ein paar Gedanken, die ich mir so zwischendurch mal gemacht habe.
1. Das Internet im Bundestagswahlkampf 2009 – mit welchen Ideen, Strategien und Einschätzungen gehen die Parteien in den Online-Wahlkampf 2009, wie beurteilen sie den Stellenwert der Online-Kampagnen, was müssen die Parteien leisten um nicht nur die ehe schon interessierten Bürger über das Internet anzusprechen und welche Erwartungen haben sie aber vielleicht auch an die Internetnutzer selbst.
2. Das Internet als Kommunikationskanal auch außerhalb von Wahlkampfzeiten. Bisher war es ja leider immer so, dass die Angebote und Tätigkeiten der Parteien und Politiker im Internet nach den Bundestagswahlen immer wieder eingeschlafen sind. Was natürlich auch klar ist, dass in Wahlkampfzeiten die Aktivitäten im Internet und der direkte Dialog mit den Bürgern und Wählern um einiges höher sein wird als sonst. Das ist ja auch nachvollziehbar. Trotzdem muss das Internet meiner Meinung nach auch außerhalb von Wahlkämpfen als Kommunikationkanal und Möglichkeit zum direkten Dialog mit den Bürgern offen stehen. Von daher würde ich es gut finden, wenn man Ideen, Lösungsansätze und Konzepte finden könnte, wie die Parteien es schaffen könnten ihre derzeit deutlich steigende Aktivität im Web nicht wieder aufgeben, sondern etwas herunterfahren und trotzdem weiterhin die Möglichkeiten des Internet gut ausschöpfen.
3. Internet und Demokratie Die Diskussion um den Einsatz von Wahlcomputern mit dem finalen Verbot durch das Bundesverfassungsgericht, dass Wahlcomputer noch nicht den demokratischen Standards in Deutschland entsprechen wüden, war ja nicht das erste Beispiel, wie mittlerweile das Internet auch unsere Demokratie und unsere Institutionen in ihr beherrschen. Von daher würde ich es gut finden, wenn wir das Thema elektronische Demokratie vielleicht auch berücksichtigen könnten.
4. Mobilisierung neuer Wähler durch die Parteien Ich hatte ja hier schon ein paar Mal auf die Parteien (teilweise zurecht) eingedroschen und beklagt, dass sie zu wenig tun um neue Wählerschichten für sich zu gewinnen, dass sie es nicht schaffen sich nach außen geschlossen zu präsentieren und häufig Machtspielchen und Streitereien das Bild bestimmen. Das war und ist keine Fundamentalkritik, solche Situationen sind ja auch glücklicherweise kein Dauerzustand, trotzdem sind sie für das ehe schon arg ramponierte Bild der Politik in der Öffentlichkeit keinesfalls von Vorteil. In Zeiten stetig sinkender Wahlbeteiligungen und einer zunehmend geringeren Stammwählerschaft ist es für die Parteien wichtiger denn je um neue Wählerschichten zu kämpfen. Von daher würde ich mir wünschen, dass auf dem PolitCamp09 wir auch darüber diskutieren, wie sich Parteien verändern müssen um den oben gennanten Trends entgegenzuwirken, wie politikinteressierte Bürger dabei helfen können und welchen Beitrag da vielleicht auch eine stärkere Aktivität im Internet seinen Beitrag dazu leisten kann. Wie ich sehe, sind ja aus allen Parteien Vertreter eingeladen worden, und ich denke, es ist im Sinne aller Parteien darüber zu dikutieren, wie man wieder mehr Leute, gerade auch Erstwähler, für Politik gewinnen und begeistern kann. Und da ist eine parteiübergreifende Veranstaltung wie das PolitCamp09 eine wunderbare Gelegenheit dafür.
Thema: Bundestagswahl 2009, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis
Samstag, 14. März 2009 13:40
Gestern Abend Spiel 1 im Viertelfinale DEL-Playoffs 2009. Die Hannover Scorpions empfangen im Niedersachsen-Derby die Grizzly Adams Wolfsburg. In einem teilweise hochklassigen Eishockeyspiel, das mit viel Kampf, Leidenschaft und Einsatz geführt wurde, gewinnen die Scorpions am Ende ein bisschen glücklich mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0). Über die gesamten 60 Minuten hatte Wolfsburg etwas mehr vom Spiel und gerade zu Beginn auch die besseren Torchancen. Der Schlüssel zum Erfolg für die Scorpions war die exezellente Chancenverwertung (erste gute Chance im Spiel führte zur Führung) und die sehr stabile Defensive im 2. und 3. Drittel. Sogar im Power-Play kam Wolfsburg nur noch zu wenigen klaren Torchancen.
Es war ein schöner Abend. Tolles Publikum, wir hatten nette Sitznachbarn, außer, dass ich in der Drittelpause die Getränke holen musste, konnte ich mich über fast nichts beklagen. Trotzdem war ich innerlich ein bisschen traurig, weil so wenige Zuschauer gekommen sind. Da spielen die Hannover Scorpions ihre beste Saison in der Vereingeschichte, es gibt ein Derby zum Auftakt in die Playoffrunde – und am Ende kommen gerade einmal 5000 Zuschauer, davon vielleicht 150 aus Wolfsburg. 5000 Zuschauer bei einem Playoffspiel – da hatte es in den regulären Saisonspielen gegen Mannschaften wie Iserlohn oder Frankfurt mehr Zuschauer in die Tui-Arena gezogen. Dass diese 5000 Zuschauer ihre Mannschaft leidenschaftlich angefeuert haben und für eine tolle Stimmung gesorgt haben, hat das ganze ein wenig erträglicher gemacht. Und was man nicht vergessen darf: Gestern war Freitag, ich will nicht wissen, wieviele Zuschauer unter der Woche am Dienstag gegen Wolfsburg in der Tui-Arena sind.
Es gibt zumindest einen ganz offensichtlichen Grund für den geringen Zuschauerzuspruch: Die Preiserhöhung vor den Playoffs. Marco Stichnoth, Geschäftsführer der Hannover Scorpions, hat diesen Schritt in den Medien unter der Woche als “absolut notwendig” dargestellt, weil die Einnahmen aus den Ticketverkäufen zu gering seien. Heißt als Folge: Saftige Preiserhöhung für den Unterrang mit den besten Plätzen – und keine Ermäßigungen mehr im Unterrang, für den Mittelrang gibt es nur ein begrenztes Kontingent an ermäßigten Karten. Was man als Hintergrund wissen sollte: In der regulären Saison waren die Eintrittskontrollen sehr lasch, es war überhaupt kein Problem auch für Erwachsene mit ermäßigten Karten in die Arena zu kommen. Wundert sich bei den Hannover Scorpions jetzt noch jemand darüber, warum die Einnahmen aus den Ticketpreisen niedriger als erwartet waren?
Bis jetzt liest man noch keine Stellungnahmen des Vereins zu möglichen Änderungen bezüglich Ticketpreise. Für Spiel 3 am Dienstag ist eine Änderung ehe nicht mehr möglich, für ein mögliches Spiel 5 oder auch in einem Halbfinalspiel sollen die Kontingente für ermäßigte Karten im Mittelrang etwas erhöht werden.
Ob das für einen höheren Zuschauerzuspruch sorgt, halte ich für zweifelhaft. Für mich gibt es nur einen notwendigen Schritt: Ermäßigte Karten wieder für den Unterrang und eine Preissenkung auf das Niveau der regulären Saison. Wieso sollen jetzt einzelne Fangruppen, die nicht so viel bezahlen wollen, für Fehler des Managements bezüglich der Ticketkontrollen haften? Da schneiden sich die Hannover Scorpions ein bisschen ins eigene Fleisch. Ich glaube, man könnte insgesamt höhere Einnahmen aus den Ticketverkäufen erzielen, wenn 10.000 Leute in die Tui-Arena kommen und davon eben ein Drittel ermäßigte Karten im Unterrang verteilt werden. Und wenn man die Rechtmäßigkeit für den Besitz der ermäßigten Karten so streng kontrolliert wie gestern, dürfte es dort auch wenig Möglichkeiten geben zu schummeln. Es wäre für das Team und die Stimmung ein echter Segen, wenn man eine ausverkaufte Tui-Arena hätte. Doch mit der Ticketpolitik ist dies schwer vereinbar.
Das ist der eine Faktor. Und dann gibt es scheinbar immer in Hannover immer noch nicht ein Bewusstsein für die Erfolge der Hannover Scorpions, ein Desinteresse an Eishockey in der Stadt. Das ist aber eine andere Geschichte, auf die ich demnächst mal genauer schauen möchte.
Thema: Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis
Freitag, 13. März 2009 8:29
10 Spieltage sind es noch bis zum Saisonende. Wir sehen das Spitzenspiel im Old Trafford mit der Frage, ob Liverpool nochmal in den Meisterschaftskampf eingreifen kann, ansonsten sehr viel Abstiegskampf am Samstag, am Sonntag steht der Kampf um die CL-Plätze im Vordergrund. Und West Bromwich Albion versucht im Monday Night Game den letzten Rettungsanker zu werfen.
Manchester United – FC Liverpool
PREMIERE live, Samstag ab 13:30 Uhr; Kommentar: Wolff Fuss
Zum ersten Mal seit der Fundamentalkritik von Rafael Benitez an Sir Alex Ferguson sehen sich beide Trainer im direkten Duell, von daher darf man schon mal auf die Begrüßung der beiden gespannt sein. Aber es ist nicht der einzige Fakt, der diese Partie zum Spitzenspiel des Wochenendes macht. Es ist das Spiel, in dem sich wohl die Meisterschaft 2008/2009 der Premier League entscheiden könnte. Sollte Manchester United gewinnen, hätte man 10 Punkte Vorsprung auf den FC Liverpool und minimum 7 Punkte auf den FC Chelsea, falls die Blues Manchester City schlagen sollten. Und die Red Devils haben noch ein Spiel weniger. Da sollte in der derzeitigen Form von Manchester United nichts anbrennen. Beide Teams kommen mit Erfolgen aus dem Europapokal in den Ligaalltag, vor allem der Auftritt des FC Liverpool war beeindruckend. Und Rafael Benitez hat die Messlatte hochgehängt. Viele Fans erwarten jetzt solch einen Anftritt auch einmal in der Premier League. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Reds diese Saison alle Auswärtspartien bei den Top Four gewonnen haben. Und man kann sich die Taktik des FC Liverpool schon vorstellen: Erstmal hinten reinstellen, defensiv sicher stehen und dann auf den einen glücklichen Angriff warten. So lautet der Game Plan von Rafael Benitez. Manchester United gewann die letzten 11 Ligaspiele, Liverpool verlor nur eines der letzten 14. Liverpool hatte in der Premier League zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nie so viele Punkte wie jetzt. Aber nützt alles nichts: Rafael Benitez’ Kritiker warten schon auf die Zeit nach dem Spiel. Und wenn sie nichts zu meckern haben, ziehen sie sich wieder in ihre Ecke und warten auf die nächste Gelegenheit.
FC Arsenal – Blackburn Rovers
PREMIERE live, Samstag ab 15:55 Uhr; Kommentar: Andreas Renner
Trainer Arsene Wenger war stolz auf seine Mannschaft am Mittwochabend. Sie habe die mentale Nervenstärke gezeigt, sich toll weiterentwickelt und dem Druck standgehalten. Für seine junge Mannschaft sei dies ein unglaublicher Fortschritt gewesen. Und auch wenn es etwas glücklich war, kann Arsenal jetzt erstmal etwas durchatmen. Das Minimalziel Viertelfinale in der Champions League hat man erstmal erreicht, jetzt kann man sich auf die Liga und dem Kampf um Platz 4 konzentrieren. Da Villa erst am Sonntag spielt, kann mit einem Sieg gegen dir Rovers erstmals seit langer Zeit wieder auf Platz 4 springen. Und man möchte zudem den Fans im Emirates Stadium auch mal wieder Tore bieten. Blackburn mit dem Rückenwind des Sieges in Fulham und dem Verlassen der Abstiegsplätze will dagegenhalten.
FC Everton – Stoke City
Stoke City hat ja eine ganz einfache Rechnung aufgestellt. Man gewinnt die Heimspiele, und schafft somit den Klassenerhalt. Bis jetzt ist das wunderbar aufgegangen. Erstmals seit November 2008 steht man nicht auf einem Abstiegsplatz, und hat zuletzt sogar auswärts bei Aston Villa einen glücklichen Punkt geholt. Trotzdem wartet man immer noch auf den ersten Auswärtssieg in der Premier League. Jetzt geht es zum FC Everton, die ihrerseits am FC Arsenal respektive Aston Villa dranbleiben wollen. Everton seit vier Spielen ungeschlagen, gewannen 10 der letzten 17 Ligaspiele. Für Stoke wird da wohl nichts zu holen sein.
Hull City – Newcastle United
Für Hull City kamen die drei Punkte in Fulham so unerwartet wie das Kind zur Jungfrau. Man war über 90 Minuten das schlechtere Team, sah sich Angriffswellen von Fulham ausgesetzt und schoss dann mit dem letzten Spielzug die Führung. Richtig vergolden könnte man sich die letzten zwei Wochen mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus Newcastle, die ihrerseits aber zuletzt mit den Spielen gegen Manchester United und Bolton leicht aufsteigende Form zeigten. Unter dem Strich standen aber zwei Niederlagen. Es ist ein bisschen paradox. Hull City macht aus wenig ganz viel, das genaue Gegenteil ist Newcastle United. Alle Hoffnung liegt auf dem Comeback von Michael Owen. Damit aus wenig auch mal viel wird.
FC Middlesbrough – FC Portsmouth
Neben der Partie im Old Trafford ist die Partie zwischen Middlesbrough und Portsmouth das Spiel des Spieltages. Ein echtes 6-Punkte-Spiel, wenn der Tabellenneunzehnte den Tabellenachtzehnten empfängt. Und beide Bilanzen der Teams sind sowas von furchtbar: Middlesbrough gewann nur eines der letzten 16 Ligaspiele – ausgerechnet gegen den FC Liverpool – und Portsmouth konnte in den letzten 12 Partien nur einmal gewinnen, gegen Manchester City. Scheinbar schaffen es beide Mannschaften nicht gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf zu punkten. Und jetzt treffen beide aufeinander – aber Punkte werden verteilt. Portsmouth hat seit 1998 nicht mehr bei Middlesbrough verloren, die meisten Gastspiele mit einem Sieg für sich entscheiden können. Pompey-Trainer Paul Hart erinnert sein Team, dass sie den Klassenerhalt in eigener Hand haben. In Middlesbrough war vor allem eine Personalie Thema in den letzten Tagen. Afonso Alves, nach Middlesbrough für 12 Millionen Pfund aus Heerenveen gekommen, sollte die Hoffnung im Riverside Stadium sein. Zur Buche stehen nur sieben Saisontore, viel zu wenig für die eigenen Ansprüche und die Erwartungen in Middlesbrough. Alves spielte viel zu häufig den Chancentod. Und was macht Alves während der Diskussionen? Er spekuliert mit einem Wechsel zu Benfica Lissabon. Medien und Fans brachten einen Sturm der Entrüstung entgegen. Doch Trainer Gareth Southgate gibt Alves die Unterstützung. Vielleicht gibt er diese mit Toren gegen Portsmouth ja zurück.
FC Sunderland – Wigan Athletic
Ganz wichtiges Spiel für die Gastgeber im Stadium of Light. Am 100. Tag im Amt für Trainer Ricky Sbragia hat man die große Chance ein gehöriges Polster zwischen sich und die Abstiegsplätze zu legen. Bei einem Sieg würde man zu Wigan Athletic aufschließen. Wer findet den Weg zurück in die Erfolgsspur? Wigan steht zwar ganz gut in der Tabelle da, hat die nötigen Punkte aber auch schon vor längerer Zeit geholt und ist seit acht Spielen ohne sieg. Sunderland gewann nur ein Spiel aus den letzten fünf Begegnungen. Und ein Sieg für die Black Cats wäre so wichtig jetzt.
Bolton Wanderers – FC Fulham
Fulham hatte am Mittwoch die riesengroße Chance sich endgültig vom Thema Abstiegskampf zu verabschieden, doch nutzte man die Chance im Heimspiel gegen Blackburn nicht und verlor nach Führung mit 1:2. Jetzt muss man zum Tabellennachbarn nach Bolton. Der Sieger dieses Spiels dürfte durch sein, für den Verlierer dürfte es – abhängig von den Ergebnissen der anderen Spiele – noch einmal eng werden.
FC Chelsea – Manchester City
PREMIERE live, Sonntag ab 14:25 Uhr; Kommentar: Markus Gaupp
So schnell kann es gehen. War Michael Ballack wohl noch maßgeblich daran beteiligt, dass Luis Felipe Scolari die Stamford Bridge verlassen musste, ist er – so berichten englische Medien – zusammen mit Frank Lampard in vorderster Reihe um Guus Hiddink zu überreden länger als Trainer beim FC Chelsea zur Verfügung zu stehen. Dienstagabend sagte er ins PREMIERE-Mikrofon, er glaube, dass er auch nächstes Jahr in London spielen werden. Zwei Tage später die Meldungen, dass Hiddink bitte bleiben soll. Tja, da sieht Michael Ballack wohl seine Fälle wegschwimmen. Beim Russen scheint er großes Vertrauen zu haben. Großartig spielen tut er aber nicht. Böse Zungen könnten behaupten, er zeige derzeit mehr Engagement neben als auf dem Platz. Kleine Bemerkung noch am Rande: Mir geht dieser ständige Ballack-Hype in den deutschen Medien ziemlich auf die Nerven, allen voran bei PREMIERE. Es gibt keinen Satz ohne die Wörter “Ballack” und “Chelsea”. Vielleicht schauen sich alle deutschen Sportjournalisten einmal die Spiele des FC Chelsea an und stellen dann fest, dass Michael Ballack an Unauffälligkeit nicht zu überbieten ist.
Das aber nur am Rande. Schauen wir auf die Partie am Sonntagnachmittag. City kommt mit einem verdienten Erfolg aus dem UEFA-Cup in den Westen Londons, Chelsea steht im Viertelfinale der Champions League. Und City hat vor ein paar Wochen beim FC Liverpool gezeigt, dass sie die Top Four auswärts durchaus ärgern können. Chelsea könnte eventuell vom Ergebnis in Manchester profitieren und Platz 2 festigen. Michael Essien wird sein Comeback in der Premier League geben.
Aston Villa – Tottenham Hotspur
Aston Villa hatte jetzt viel Zeit sich auszuruhen und den kleinen Formeinbruch der letzten Wochen zu verarbeiten. Arsenal ist ein bisschen on fire, Everton rückt auch ran. Villa ist jetzt geforder, will man sich für die Champions League qualifizieren. Interessant wird zu sehen, wer das erste Tor schießt. In Führung liegend haben beide Mannschaften noch kein Spiel in dieser Saison verloren. Tottenham hatte zuletzt einen guten Lauf, ansprechende Leistung im Carling Cup Finale, tolles Spiel gegen Middlesbrough, Remis in Sunderland. Dürfte also ein interessantes Spiel werden.
West Ham United – West Bromwich Albion
Im Monday Night Game im Upton Park versuchen die Baggies ihre fast schon letzte Chance auf den Klassenerhalt wahrzunehmen. Vor diesem Spieltag liegt man sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt, wenn die Ergebnisse der anderen Spiele gegen WBA laufen, könnten da vor der Partie am Montagabend acht Punkte werden. Angesichts der nächsten Spiele – West Ham, Stoke, Bolton und Portsmouth – muss jetzt, und nur jetzt die Aufholjagd beginnen. Die schwierigste Aufgabe hat man mit West Ham gleich zu Anfang. Seit sechs Spiele wartet das Team von Tony Mowbray auf einen Sieg, West Ham kann ganz befreit aufspielen und an die guten Heimleistungen der letzten Wochen anknüpfen. Große Hoffnung für West Bromwich ist nach der Rückkehr von Kapitän Jonathan Greening letzte Woche nun der Einsatz von Jonas Olsson, der im Sommer aus Nijmegen kam und lange Zeit mit einer Knieverletzung ausfiel.
Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis