Wochenende-Blues und Internetstreams

Wochenende-Blues am Schreibtisch

Wochenende-Blues am Schreibtisch

So wie auf diesem Bild sehen im Moment meine Wochenenden aus, also nach viel Arbeit und relativ viel Sitzen am Schreibtisch. Bis jetzt komme ich damit noch ganz gut zurecht, einzig allein das schöne Wetter draußen schmerzt schon ein bisschen. Statt Park, Weserufer und Eisdiele heißt es jetzt Sitzen am Schreibtisch. Ich versuche irgendwie das beste draus zu machen, höre viele alte CDs nebenbei, und gerade die letzten Wochenenden war ja auch reichlich Sport im TV zu verfolgen. Der Fernseher läuft also parallel zum Tippen, was eigentlich recht gut geht. Mich stört es nicht so.

Ich setzte mir für jeden Tag ein Ziel, was ich erreichen möchte. Und wenn das klappt, gibt es meistens eine Belohnung später. Entweder was Leckeres zu Essen abends oder in den letzten Tagen abends auch einmal der Gang in den Biergarten. Gestern am Samstag war der Schreibfluss etwas ruckelnd, klappte nicht so gut. Manchmal muss man eben länger nach den richtigen Worten und Satzverknüpfungen suchen. Heute klappte es dafür umso besser. Trotzdem hatte ich Samstag mehr erreicht als  ich mir vorgenommen hatte.

Und irgendwann war ich dann doch relativ glücklich mit den letzten Tagen und dachte mir, ich mach jetzt mal etwas Verrücktes, etwas ganz Spontanes in den Tagen von Deadlines und Planung. Nur fiel mir nicht das richtige ein. Ich wollte um zehn schon fast die Segel für den Samstag streichen, da fiel mir ein, dass Dallas gegen San Antonio in Spiel 4 der NBA Playoffs spielen müsste. Glücklicherweise verkrafte ich den Verlust der TV-Rechte für Deutschland ganz gut. Im Moment ziehe ich es nachts vor zu schlafen als NBA zu gucken, von daher habe ich mir dann auch nicht den League Pass geholt. Ich bin ja sowieso nicht der Freund von Internet-Streams, weil ich lieber auf dem Fernsehbild Basketball verfolge. Also breche ich jetzt mit gleich zwei Traditionen: Ich suche mir einen Internet-Stream raus und dann auch noch in der legalen Grauzone. Namen nenne ich hier nicht, aber ich war doch ganz angetan. Der Stream lief ruckelfrei bis zum Ende durch, ich habe so viele Werbespots wie noch nie gesehen, und die Bildqualität des Streams war auch einigermaßen akzeptabel. Jedenfalls konnte man die meiste Zeit lang erkennen, wenn der Ball durch den Korb fiel. Hin und wieder musste man sich aber auch auf den Applaus der Zuschauer verlassen. Insgesamt war es jetzt nicht das Erlebnis, das ich jeden Abend brauche. Aber ich wette, ich erwische mich dabei das ganze noch einmal zu wiederholen. Immerhin ein bisschen Abwechselung im sonst doch recht trostlosen Wochenende-Blues.

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Autor: medispolis
Datum: Sonntag, 26. April 2009 15:28
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Alltägliches

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