Beiträge vom Juni, 2009

Gedanken zur politischen Lage in Großbritannien

Samstag, 6. Juni 2009 23:22

Vorweg ein Lesetipp. Gordon Brown on the brink: Praying for time aus der aktuellen Ausgabe des Economist, der sich sehr ausführlich mit der politischen Lage in Großbritannien beschäftigt.

Noch ein Hinweis. Am Sonntag ab 17:00 Uhr hier Live-Blogging zu den Europawahlen mit Fokus auf den Ergebnissen in Deutschland und Großbritannien. Ansonsten je nach Zeit und Brisanz Blick in die anderen Länder und auf die sieben Kommunalwahlen in Deutschland.

Ein paar ungeordnete Gedanken zur aktuellen politischen Lage in Großbritannien und der Rolle von Gordon Brown:

Ich frage mich schon längere Zeit, was Gordon Brown bewegt so an seinem Amt zu kleben. Die ganzen Datenskandale, die schlechten Umfragewerte, und jetzt der Spesenskandal und das sinkende Vertrauen in Brown im eigenen Kabinett und der eigenen Partei. Labour stand noch nie so schlecht in den Umfragen wie derzeit. Aber Brown möchte unbedingt weitermachen. Zwei Sichtweisen sind denkbar: Wenn Brown jetzt aufhört, dann wird es definitiv relativ schnell Neuwahlen geben, die Labour haushoch gegenüber den Konservativen von David Cameron verlieren würde. Also spielt Gordon Brown wie in allen bisherigen politischen Krisen auf Zeit. Vielleicht werden sich seine Umfragewerte und die Unterstützung der Partei wieder bessern. Aber hat Gordon Brown in der Bevölkerung noch jeglichen Kredit? Die nächste Wahl wird er so oder so verlieren, früher oder später. Und Brown sollte in den letzten Monaten erkannt haben, dass es politisch immer noch schlimmer kommen kann als man sich erhofft hat. Was mit dem Verschwinden von Datensätzen begann, ist in einer handlungsunfähigen Regierung geendet, in der Gordon Brown scheinbar die Übersicht verloren hat. Und täglich kommen neue Details ans Tageslicht.

So ein klein wenig erinnert mich die Situation in Großbritannien in Ansätzen an die letzten Monate der Regierung Schröder. Innerparteiliche Streitigkeiten um den richtigen Kurs, ein Regierungschef, der seine Positionen nicht mehr durchsetzen kann und der nicht die volle notwendige Unterstützung in seinem Kabinett findet. Der kleine, aber feine Unterschied lag dann darin, dass sich Gerhard Schröder für Neuwahlen entschieden hat, über einen verfassungsmäßigen nicht gerade einfachen Weg. Brown hat es da viel einfacher: Er kann den Termin für die Neuwahlen ansetzen. Das ist für Brown wahrscheinlich schon zu einfach.

Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer Person, die beruflich häufiger in London ist und die mir berichtete, dass Gordon Brown schon seit längerer Zeit in der Bevölkerung und der eigenen Partei wenig Unterstützung habe. Da macht das zahlreiche Austreten der jetzigen Kabinettsmitglieder Sinn. Brown wirkt so angeschlagen wie noch nie. Generelle Unzufriedenheit gepaart mit dem Spesenskandal und den schlechten Umfragewerten für die Partei haben vielen wohl die Chance erblicken lassen Brown jetzt wirklich ins politische Aus zu befördern. Es hat bis jetzt nur nicht geklappt.

Und dann kommt erschwerend für Labour die erhebliche Niederlage bei den Kommunalwahlen hinzu. Die Konservativen von David Cameron haben Labour eine der schmerzhaftesten Stunden in der Parteigeschichte hinzugefügt. Die Tories konnten insgesamt in 30 Gemeinden gewinnen, das sind sieben mehr gegenüber der Wahl 2004. Labour verlor alles vier Hochburgen der letzten Kommunalwahl. Um die Niederlage von Labour einmal in Zahlen darzustellen, lohnt sich ein Blick in die Grafschaft Derbyshire, in der immerhin eine Million Menschen leben. Bei der Wahl 2004 stellte Labour noch 37 Ratssitze, die Konservativen nur 14. Das nennt sich dann politische Hochburg. Bei der Wahl vorgestern gewannen die Tories 19 Sitze hinzu auf 33 Mandate, Labour verlor 16 Sitze. Verhältnis jetzt 33 zu 21 pro Partei von David Cameron. Die Ergebnisse der Europawahl werden nicht viel anders sein. Aber Gordon Brown macht weiter.

Die Politik steht seit Monaten im Fokus auf der Insel, damit auch die Zeitungen. Und dass sich Qualität und investigative Zeitungsrecherche auszahlt, kann man an den neuen Verkaufszahlen der britischen Tageszeitungen erkennen, die der Guardian sauber aufgeschlüsselt hat. Großer Gewinner: Der Daily Telegraph, der pro Tag fast 19.000 Exemplare mehr verkauft. Das war die Zeitung, die den Spesenskandal mit immer neuen täglichen und exklusiven Enthüllungen ins Rollen brachte.

    Thema: Politik International, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (4) | Autor: medispolis

    Öffentlich-rechtlich rechtfertigen

    Donnerstag, 4. Juni 2009 21:35

    Da verdienen zwei populäre Radiomoderatoren bei der BBC über 500.000 Pfund im Jahr – und die stets transparente BBC, die diese Zahlen auch bestätigt, gerät immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Chris Moyles, Moderator der Breakfast Show auf BBC Radio 1, und sein Gegner um die Spitze in den Hörerzahlen, Terry Wogan von BBC Radio 2, verdienen pro Jahr 630.000 beziehungsweise 800.000 Pfund. Dafür, dass beide morgens über sieben Millionen Hörer unterhalten und während der ersten Stunden des Tages begleiten.

    Seit Monaten wird über diese hohen Gehälter der beiden Radiomoderatoren gestritten. Richtig Nahrung hat diese Geschichte vor sechs Wochen bekommen, als das Boulevardblatt Sun berichtete, dass Chris Moyles seinen Job bei der BBC verlieren soll. Offiziell wegen ein paar unglücklich gewählter Aussagen während der Live-Sendungen. Für die Kritiker war diese Story, die sich im Nachhinein als Ente herausstellte, ein gefundenes Fressen, weil wieder über die Gehälter bei BBC Radio 1 und 2 in der Öffentlichkeit diskutiert wurde. Vor einem Monatwurde bekannt, dass Chris Moyles einen neuen Vertrag bei der BBC bekommen wird – auch dank weiter steigender Hörerzahlen. Unbestätigen Angaben zufolge soll sein Gehalt aber deutlich gekürzt werden, um biszu 150.000 Pfund auf etwa 450.000 Pfund im Jahr. Das ist für einen Radiomoderator immer noch ein guter Verdienst, keine Frage.

    Doch die BBC sieht sich stets mit weiterer Kritik gegenüber. Heute wurde vom House of Commons ein Report veröffentlicht, welcher der BBC erneut vorwirft, sie würde zu hohe Gehälter für ihre Radiomoderatoren zahlen und falsche Angaben über die Einkommen und Verdienste ihrer Beschäftigten machen (Quelle: Guardian). Member of Parliament Edward Leigh beklagt, dass die BBC nicht ausreichend und umfassend genug über die Gehälter informiert. Die Zahlen sollen an das National Audit Office gegeben werden, einer unabhängigen Einheit des Parlaments, das sich mit öffentlichen Ausgaben beschäftigt. Dass nun gerade die Member des Parlaments in diesen Tagen sich über zu großzügiges Geldausgeben beklagen, steht auf einem anderen Blatt. Die Politiker sind sauer: Die BBC habe sie nicht überzeugen können, dass soviel Geld für die Gehälter der Radiomoderatoren bezahlt werden müssen, insgesamt dreimal so viel wie bei den privaten Radiostationen.

    Insgesamt bezahlt die BBC für ihre Radiostationen 462 Millionen Pfund pro Jahr. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 70 Millionen Pfund eingespart werden. Das ganze geschieht in einem größeren Sparkurs, den die BBC von der Politik vorgegeben bekommen hat. 70 Millionen Pfund sollen im Radiobereich gespart werden. Da dürfte klar sein, dass auch die Gehälter dran glauben müssen, hoffen die Politiker. Die BBC hat dies offiziell immer noch nicht bestätigt.

    Die BBC ist ebenso wie ARD und ZDF eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Die BBC bekommt den größten Teil ihrer Einnahmen von einer Rundfunkgebühr, die pro Haushalt bezahlt werden muss. Über 4 Milliarden Pfund standen der BBC 2007 zur Verfügung, knapp 3 Milliarden Pfund entfielen dabei auf die Rundfunkgebühr. Die Höhe dieser Gebühr wird direkt vom Parlament festgelegt. Dementsprechend haben die Politiker der BBC auch eine kleine Diät für die nächsten fünf Jahre verordnet. Die BBC muss also sparen und steht trotzdem fast täglich im Fokus, was Ausgaben und Einnahmen angeht.

    Sowas würde ich mir nebenbei bemerkt auch für ARD und ZDF wünschen. Offenlegung der Gehälter der Top-Moderatoren und Kommentatoren. Die BBC ist umstritten wegen ihrer Struktur und ihres Aufbaus, nicht wegen ihres Programms und der Außendarstellung. Aber die BBC muss sich fast täglich rechtfertigen für ihre Arbeit. Und sie versucht dies mit Transparenz, soweit man eben gehen will. Wäre das nicht auch einmal ein Schritt für ARD und ZDF?

    Denn ARD und ZDF stehen auch vor keiner leichten Aufgabe, die Einnahmen aus der GEZ sollen in den nächsten Jahren sinken. Es wäre an der Zeit auch in Deutschland eine öffentliche Debatte zu beginnen, wieviel und wozu ARD und ZDF unser Geld ausgeben. Das kann manchmal ein sehr produktiver Prozess sein. Wie gesagt, aufgrund der Unterschiede im Vergleich zur BBC muss nicht gleich die Bekanntgabe aller Zahlen an den Bundestag sein, aber ein Schritt in Richtung mehr Transparenz und Offenlegung mit Einsparpotential wäre auch bei unseren ÖR angebracht. Und dann finde ich es auch nicht schlimm, wenn öffentlich intensiv und kontrovers darüber diskutiert wird. Es ist schließlich unser Geld – und Programm für uns. Und leicht ist so ein Vorgang nicht, wie die BBC fast täglich erfahren muss. Aber notwendig.

    Thema: Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis

    Bild des Tages: Arbeit muss sich wieder lohnen

    Donnerstag, 4. Juni 2009 10:34

    Silvana Koch-Mehrin: Arbeit muss sich wieder lohnen

    Dr. Silvana Koch-Mehrin: Arbeit muss sich wieder lohnen

    Silvana Koch-Mehrin, Spitzenkandidatin der FDP im Europawahlkampf, und das Thema Arbeit. Schauen Sie sich bitte diesen Zapp-Beitrag von gestern Abend an. Mehr muss dazu eigentlich nicht mehr sagen.

    [Das Wahlplakat habe ich am Autobahnzubringer Horn-Lehe in Höhe der Einmüdung des Hollergrunds aufgenommen.]

    Thema: Politik International, Wahlen und Umfragen | Kommentare (0) | Autor: medispolis

    03.03.03., Startderby in Birmingham, Wolff Fuss am Mikrofon

    Mittwoch, 3. Juni 2009 18:29

    Es gibt so Nachrichten, die muss man erstmal sacken lassen, weil man geschockt ist. Dabei ist die Meldung im Vergleich zu anderen persönlichen Ereignissen von nachrangiger Bedeutung für mein direktes Wohlbefinden, aber eben nicht für mein indirektes. Nach exklusiven Informationen von Quotenmeter.de wird eines der Aushängeschilder von PREMIERE am Mikro, Wolff Fuss, den Sender verlassen, wahrscheinlich in Richtung Sat.1 oder Liga Total.

    Es gibt nur einen Grund, den der Artikel anspricht. Wolff Fuss sei unzufrieden mit den Ansetzungen in der internen PREMIERE-Hierarchie. Ab der kommenden Saison sollten ausschließlich Kai Dittmann, Marcel Reif und Fritz von Thurn und Taxis das Topspiel am Samstagabend kommentieren. Für einen Kommentator wie Wolff Fuss, der sich in den letzten Jahren vor allem durch seine Kommentierungen in der Champions League und Premier League viele Sympathien erworben hat, ist so eine Entscheidung der PREMIERE-Vorstände ein Schuss in den Ofen, und für mich, wenn ich die Qualität der Kommentatoren vergleiche, auch absolut nicht nachvollziehbar. Wolff Fuss steht mit diesen drei Platzhirschen längst auf einer Stufe, wenn nicht sogar vereinzelt darüber. Was Wolff Fuss eben fehlt, ist das große Standing, die Bekanntheit, vielleicht auch der ein oder andere “Skandal”. Scheinbar ist das bei PREMIERE notwendig um vorne dabei zu sein. Gut, im Vergleich zu Reif, Dittmann oder Thurn und Taxis hat er eben auch weniger Erfahrung. Reif ist seit fast 20 Jahren im Geschäft, Thurn und Taxis hat bei der ARD schon kommentiert als Wolff Fuss wohl noch zur Schule ging, Dittmann hat bereits für den NDR von WM und EM berichtet.

    Das mag ja auch alles richtig sein, aber für mich als PREMIERE-Abonnent zählt nicht das bisher Geleistete, sondern die aktuelle Leistung als Kommentator. Und die ist bei Wolff Fuss absolut gleichwertig, trotz seines noch eher jungen Alters und der etwas geringeren Erfahrung. Von daher kann ich die Entscheidung von Fuss PREMIERE zu verlassen zumindest in Ansätzen nachvollziehen. Was mir gar nicht in den Kopf geht, ist, wie PREMIERE einen so beliebten und guten Kommentator einfach so ziehen lassen will, weil man eher auf den guten Ruf als auf Qualität und Entwicklungspotential setzt. Fuss hätte in ein paar Jahren zum Aushängeschild von PREMIERE werden können. Vielleicht wollte man das in internen Unternehmenskreisen nicht. Also Wolff, überlege es dir doch noch einmal. Marcel Reif und Thurn und Taxis werden auch nicht mehr Ewigkeiten bei PREMIERE arbeiten. Und mal ganz ehrlich. Kannst du dir eine Saison ohne ein Premier League Spiel zu kommentieren vorstellen? Ich nicht.

    Ich finde den Abgang von Wolff Fuss sehr sehr schade. Wolff Fuss ist meine erste Erinnerung an PREMIERE und Premier League. Am 03.03.2003 habe ich mein erstes Premier League Spiel bei PREMIERE sehen dürfen. Damals Stadtderby in Birmingham, City zu Gast im Villa Park. Die Gäste gewannen mit 2:0 durch Tore von Stan Lazaridis und Geoff Horsfield. Und wie Fuss damals das 2:0 kommentiert hat, unfassbar gut. Nachzuhören in diesem Zusammenschnitt ab Minute 2:33. Seitdem hat sich meine Liebe zur Premier League immer weiter entwickelt. Eine Entwicklung, auf der Wolff Fuss als Kommentator stets Begleiter war. Ich habe die Art und Weise, wie Wolff Fuss kommentiert, immer mehr schätzen gelernt. Ausgewogen emotional, und wenn es richtig drauf ankommt, hat er regelmäßig meine Verstärker auf die höchste Belastungsprobe gestellt.

    Weiteres Highlight, an das ich mich immer wieder gerne erinnere. WM-Quali 2006 in Südamerika. Argentinien empfängt Brasilien, mitten in der Nacht auf Donnerstag ab 02:45 Uhr bei PREMIERE zu sehen mit Wolff Fuss. Argentinien schießt Brasilien innerhalb von 40 Minuten mit 3:0 ab durch einen Doppelpack von Hernan Crespo und einen Treffer von Riquelme. Und Wolff Fuss hält es schon nach 20 Minuten nicht mehr auf seinem Sitz. Oder die zahlreichen Premier League Spiele mit Wolff Fuss. Ein Highlight das 3:2 von Newcastle bei den Spurs am 17.01.2007, wo die Magpies innerhalb von zwei Minuten aus einem 2:1 das 2:3 machen, dank eines genialen Tores von Obafemi Martins. Oder Chelsea gegen Manchester United am 26.04.2008 im vorentscheidenen Spiel um die Meisterschaft. Doppelpack von Ballack und zwischenzeitlicher Ausgleich durch Rooney. Oder, Champions League Halbfinale Liverpool gegen Chelsea mit der Entscheidung erst im Elfmeterschießen. Fantastische Fußballabende wurden durch Wolff Fuss noch besser, schöner und intensiver.

    Das kann doch jetzt nicht alles zu Ende sein. Wolff, überlege es dir doch noch einmal. Und PREMIERE, denkt noch einmal drüber nach, was ihr an Wolff Fuss habt.

    Premier League Spitzenspiele ohne Wolff Fuss einfach nicht vorstellbar. Keiner wird ins Kino geschickt, kein langer Hafer in den Schlussminuten, keine “Elder Statesmen aus dem Westen Londons gegen den Kurzpass-Kindergarten aus dem Norden Londons.” Im Internet schwirren mittlerweile so viele Soundfiles von Wolff Fuss umher. Ein auch mir damals im März 2003 noch unbekannter Kommentator ist mittlerweile für viele allgegenwärtig im Internet. Kann er sich bei Ran auf Sat.1 oder Liga Total im IPTV der Telekom wirklich weiterentwickeln? Weniger Spiele, insgesamt weniger Publikum, aber wohl ein Demonstrieren, das er nicht auf PREMIERE angewiesen scheint. Vielleicht findet man ja noch eine Einigung.

    Bleib sportlich und alles Gute für die Zukunft. Man hört sich hoffentlich noch einmal bei einem Big-Four Duell in der Premier League.

    Thema: TV und Radio, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (4) | Autor: medispolis

    Fußballblogger-Podcast

    Dienstag, 2. Juni 2009 20:40

    Wer sich für Fußball interessiert und darüber mit anderen Leuten sprechen möchte, wer an der Erstellung eines Podcasts mitarbeiten möchte und sich mit diesem Medium auch anfreunden kann, dem seien die derzeitigen Diskussionen und Gedanken über einen Podcast der Fußballblogger empfohlen.

    Soweit ich weiß, darf jeder, der Interesse und Lust hat mitzumachen, teilnehmen und sich in die Erstellung des Podcasts mit Rat und Tat einbringen. Alles steht noch in der Gründungsphase, viele Ideen, Gedanken und Überlegungen werden gerade diskutiert.

    Alles weitere beim Initiator dieser tollen Idee, auf probek.net

    Thema: Fußball, Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis

    Mein Pfingstwochenende

    Dienstag, 2. Juni 2009 20:27

    Blick auf den Grienericksee in Rheinsberg

    Blick auf den Grienericksee in Rheinsberg

    Verbunden mit einer Familienfeier und der Nähe zu Berlin mit dem Endspiel des DFB-Pokals war ich ein paar Tage mit Boot, Auto und Fahrrad auf der brandenburgischen Seenplatte unterwegs. Nur Natur, Wasser, Wind und Wetter. Kein Internet, keine Mails, kein Twitter, keine Zeitungen.

    Eigentlich wollte ich am Samstagabend ja auch nach Berlin, aber am Wasser sitzen, dem Sonnenuntergang entgegenblicken und die Boote an einem vorbei fahren sehen, hatte auch was. Das Pokalfinale habe ich dann in einer kleinen Kneipe geschaut.

    Und ich war ganz erstaunt, dass ich es fünf Tag ohne Internet ausgehalten habe, ohne Großstadtrummel, ohne hektischen Alltag.

    Als ich heute morgen bei Aldi um kurz vor Acht ankam, um Milch und Jogurt zu holen, und dabei die Senioren wie bekloppt Richtung Sonderangebote stürzten, wäre ich gerne wieder irgendwo auf einem See gewesen. Nur Natur um einen herum. Wasser, Wind, und die aufgehende Sonne.

    Thema: Alltägliches | Kommentare (0) | Autor: medispolis