Medien-Sport-Politik, 27.07.2009
Für die Freunde des Football-Weekly-Podcast: Der Guardian wird wieder zwei Podcasts pro Woche produzieren. Die erste Ausgabe der neuen Saison gibt es am Donnerstag, 06. August 2009. James Richardson wird wieder moderieren, Gäste bis jetzt sind Barry Glendenning und Sean Ingle plus ein weiterer Gast, der noch bekannt gegeben wird. Quelle: Sean Ingle via Twitter
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Exzellente Story in der Montagsausgabe des Guardian. Ein Interview mit Richard Desmond, Besitzer der Northern&Shell Media Group, die unter anderem den Daily Express und den Daily Star herausgibt. Schwerpunkt des Interviews. Wie bekommt man die Rolle des Besitzers und Herausgebers unter einen Hut? “How much editorial control do newspaper proprietors really excert?”
“Desmond’s editorial intervention is also unique because it is not done at arm’s length. He is a regular visitor to the newsroom and can be heard commenting on the content and the blurbs. Reporters and subeditors know what he likes and dislikes because they have overheard him. It came as no surprise to them when the Sunday Express editor in Desmond’s early days, Michael Pilgrim, complained that he had been obliged to spike stories about Desmond’s commercial allies and publish critical pieces about rivals he did not like.”
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Daniel Taylor im Sport-Blog des Guardian über die Rolle von Mark Hughes im Transferpoker von Manchester City um Chelsea-Kapitän John Terry. Mehr zur Premier League in einem gesonderten Eintrag heute Abend.
“Mark Hughes, for one, would be entitled to wonder whether he has been led up the garden path given some of the information he has received since he was first told that Terry apparently wanted, at the very least, to speak to City’s billionaire owners.”
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Nichts Neues beim Internet-Auftritt des Weser-Kuriers. Weiterhin hat sich nichts verändert, obwohl man seit Monaten einen Relaunch ankündigt. Jetzt soll es wohl Anfang August passieren. Selten ein solches Vorgehen gesehen. Einen Relaunch macht man still und heimlich und kündigt ihn vielleicht eine Woche vorher an, wenn man das genaue Datum weiß. Der Weser Kurier schiebt jetzt die Spannungskurve seit Jahresbeginn vor sich her. Und man hätte zur Überbrückung immerhin einen vernünftigen RSS-Feed einrichten können. Ach ja, ganz wichtig. Der Weser-Kurier macht darauf aufmerksam, dass man nach dem Relaunch auch Artikel kommentieren kann. Ich werde verrückt.
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Interessanter Kommentar im Tagesspiegel über die Ausgangsbedingungen der SPD zwei Monate vor der Bundestagswahl. Mehr Dienst wagen. Alleine für die Überschrift zwei Karmapunkte in die Hauptstadt.
Nochmal zum Dienstwagen von Ulla Schmidt. Ich habe gestern Abend eine Mail bekommen, in der sich beschwert wurde, warum ich jetzt so auf Ulla Schmidt herumhacken würde. Ich habe das gar nicht so wahrgenommen. Ich habe mich nur ein bisschen darüber lustig gemacht, dass ihr Fehlverhalten durch so einen Zufall aufgedeckt wird. Und ich möge doch bitte nicht so auf Ulla Schmidt eindreschen. Die Methode seinen Dienstwagen mitzunehmen sei üblich und machen viele Politiker.
Das mag ja sein. Nur ist dieser Fall jetzt ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Ich hätte nichts dagegen, wenn man auf Basis der Ereignisse rund um Ulla Schmidt eine gesetzliche Regelung findet, die besagt, dass Dienstwagen nicht mit in den Urlaub genommen werden dürfen und sich vor Ort um einen Wagen gekümmert werden müsse. Und wohl gemerkt: Ich habe das Verhalten von Ulla Schmidt, gerade was die Kommunikation ihres Ministeriums mit der Presse, kritisiert, wo man wieder die Salami-Taktik angewendet wird und scheibchenweise neue Details ans Licht kommen. Personelle Konsequenzen finde ich abwegig, trotzdem muss diese Debatte geführt werden, weil ein solches Verhalten von Politikern nicht akzeptabel ist.

