Beiträge vom Juli, 2009

Schutz der Werbewirtschaft oder Verweigerung zu sparen?

Mittwoch, 15. Juli 2009 21:35

Ich habe letzten Mittwoch an einem Redaktionsbesuch bei Radio Bremen teilgenommen mit anschließender Diskussion über die Rolle und den Stellenwert von öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Radio in der Medienlandschaft Deutschland. Ich hatte eigentlich nur eine Frage an die Vertreter der Öffentlich-Rechtlichen: Sie mögen mir doch bitte einmal genau erklären, warum ARD und ZDF nicht bereit seien, auf Werbung in ihren Fernsehprogramm und Hörfunkwellen zu verzichten. Das konnte man mir in den wenigen Minuten natürlich nicht umfassend beantworten. Aber ich darf eventuell noch einmal vorbeischauen. Die Antwort, die ich bislang bekam, lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Wenn ARD und ZDF in ihren Programmen auf Werbung verzichten würden, würde das der Werbewirtschaft in Deutschland schweren Schaden zufügen, weil sie weniger werben könnten und die Preiss für das Schalten von Werbung dann durch die privaten Medienakture diktiert werden können. Gleichzeitig würden bei Werbefreiheit ARD und ZDF wichtige Einnahmen fehlen und es zu einer Erhöhung der GEZ-Gebühren kommen. Diese Erhöhung sei den Gebührenzahlern aber nicht zuzumuten – also kämpfen ARD und ZDF massiv dafür, dass es kein Verbot von Werbung bei den Öffentlich-Rechtlichen gibt.

So richtig zufrieden war ich mit der Antwort nicht. Wenn das alles so einfach wäre, frage ich mich, warum dann überhaupt über ein Verbot diskutiert wird. Meine persönliche Meinung war bisher immer ganz klar pro Werbeverbot bei den Programmen von ARD und ZDF. Als Vorbild muss hier wieder mal die BBC herhalten. Aber ich finde es großartig, dass die BBC in ihren Radioprogrammen ohne Werbung auskommt. Da ist die Qualität noch einmal höher, als wenn jedes Mal zur halben und vollen Stunde je drei Werbespots geschaltet werden. Das nervt mich einfach. Gleiches gilt für die Samstags-Sportschau, die ich mittlerweile für eine Werbesendung halte. So kommt es mir zumindest vor. Und für mich verliert die Sportschau durch die Werbeblöcke auch an Qualität.

Soweit so gut. Ich habe mal versucht ein bisschen zu recherchieren. Ich hatte gehofft, etwas mehr zu finden, vor allem einmal wirklich stichhaltige Argumente pro und contra Werbeverbot.

Der Vorschlag, ARD und ZDF die Werbung zu verbieten, ist nicht neu. Bereits im Sommer 2005 hatte Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, ARD und ZDF geraten, auf Werbung in ihren Programmen zu verzichten. Die Öffentlich-Rechtlichen lehnten damals ebenso wie heute noch ab. 2005 Kurt Beck, heute ist es der Günter Oettinger aus Baden-Württemberg, der sich für ein komplettes Werbeverbot bei ARD und ZDF einsetzt. Ich habe mich durch viele Artikel gekämpft und mal versucht die Positionen in drei Schlüsselargumente aufzuteilen.

ARD und ZDF gegen ein Verbot von Werbung:

  • Der Wirtschaft würde eine wichtige Plattform verlorengehen, wenn in den Programmen von ARD und ZDF nicht mehr geworben werden dürfte. Das würde gleichzeitig die Werbewirtschaft in eine Krise bewegen, weil nicht automatisch mehr bei den privaten Sendern geworben würde. Es wird befürchtet, dass die privaten Sendern die Preise für Werbung umfassender diktieren könnten, wenn ARD und ZDF als Werbeplattformen entfielen.
  • Wenn ARD und ZDF auf Werbung verzichten, müssten im Gegenzug die Gebühren erhöht werden. Genannt werden meist Erhöhungen um 1,20 Euro bis 1,40 Euro im Monat.
  • Die Werbung sei klar auf 20 Minuten am Tag begrenzt. Das sei, so Vertreter der Öffentlich-Rechtlichen, ein vertretbarer und überschaubarer Umfang.

Vertreter für ein Werbeverbot der Öffentlich-Rechtlichen:

  • Werbung passt nicht zum Programmauftrag von ARD und ZDF.
  • Die BBC wird immer wieder als positives Beispiel erwähnt, wo Werbung in allen Programmen nicht ausgestrahlt wird. Es gibt lediglich auf der Website der BBC vereinzelte Banner. Das Beispiel der BBC zeigt, dass öffentlich-rechtliche Sender auch ohne Werbung ein sehr gutes oder gar besseres Programm machen können. Die BBC ist ebenso wie ARD und ZDF keinen wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt. Es besteht also kein Grund, sich dem BBC-Modell nicht anzuschließen.
  • Die ARD spricht auf ihrer Website davon, dass gerade mal drei Prozent ihrer Einnahmen sich aus Rundfunkwerbung generieren. Das ZDF nimmt durch Werbung etwas über 100 Millionen Euro (2007) ein, etwa nach neueren Zahlen 5-6 Prozent an den Gesamteinnahmen. 2008 nahmen ARD und ZDF aber insgesamt 7,26 Milliarden Euro ein. Die Werbeeinahmen sind also ein geringer Teil, der locker eingespart werden könnte. Zum Beispiel durch das Vermeiden von Parallelübertragungen und der wechselseitigen Übertragung von großen Sportevents, die ein Sender dann alleine übernimmt. Beispiel: Olympische Winterspiele 2010 macht das ZDF, Sommerspiele 2012 die ARD.

Ganz interessant, dass sogar 44 Prozent bereit sind höhere Gebühren zu bezahlen, wenn ARD und ZDF auf Werbung verzichten werden. Spätestens dieser Wert sollte den Öffentlich-Rechtlichen ein klares Zeichen sein, dass Werbung bei ARD und ZDF kritisch gesehen wird.

Das einzige Argument, welches ich sogar ein bisschen verstehen kann, ist die Situation auf dem Werbemarkt, die durch das Schalten von Werbung bei ARD und ZDF verbessert wird. Die Fachzeitschrift Media Perspektiven hat in ihrem neuen Heft den Werbemarkt in Deutschland 2008 untersucht und ein Ende das Wachstums festgestellt (Zusammenfassung, kompletter Bericht als pdf). Der ehe schon angeschlagene Werbemarkt würde dadurch Sendefläche verlieren. Und RTL und Sat1 können ja auch keine zusätzlichen Werbeflächen platzieren. Einziger Ausweg: Wieder mehr Werbung in Print schalten oder vielleicht einfach mal die Ausgaben für Werbung sparen?

Nochmal zurück zur BBC, die verdammt oft im Fokus der Öffentlichkeit steht und sich für ihre Ausgaben rechtfertigen muss. Einen Fakt, den ich hier in Deutschland immer wieder vermisse. Ein Werbeverbot würde also auch zur Folge haben, dass ARD und ZDF wieder sparsamer mit ihrem Geld umgehen und sich auf die Kerngeschäfte konzentrieren. Und ihr Programm noch besser machen. Und angesichts der Quoten am Vorabend bei der ARD frage ich mich sowieso, wie ein Unternehmen da noch eine Zielgruppe erreichen will. Aber Spaß beiseite. Ich kenne das Argument Werbemarkt durchaus an, alles andere ist für mich nicht stichhaltig aus Sicht von ARD und ZDF. Wenn mir ein Sender denn mal zeigen würde, dass überhaupt kein Einsparpotential bestehen würde, akzeptiere ich das. Aber mir fallen sofort ein paar Sachverhalte ein, wo ARD und ZDF sparen könnten.

1. Keine Parallelübertragungen von Veranstaltungen mehr. Es ist sinnlos auf fünf Sendern Michael Jackson zu zeigen, die Vereidigung von Obama oder eine Hochzeit in den Niederlanden.

2. Aufteilung der Übertragung von Sportgroßveranstaltungen

3. Ein gemeinsamer Nachrichtenkanal von ARD und ZDF

4. Überflüssige Sportrechte streichen. Auch so könnte gespart werden. Boxen fällt für mich nicht unter das Stichwort “Grundversorgung”.

Das alles wären kleine Schritte, die vielleicht auch dafür sorgen könnten, dass weniger Werbung gesendet werden würde. Das wäre ja schon mal ein positive Entwicklung. Ich kann ARD und ZDF in einigen Punkten verstehen, größtenteils aber nicht. Und von daher bin ich weiter für ein Verbot von Werbung bei ARD und ZDF. Die Öffentlich-Rechtlichen könnten sich auch dadurch wieder deutlich unterscheiden von den Privaten.

Ein erster Schritt wäre immerhin, wenn in der Öffentlichkeit mehr über dieses Thema diskutiert werden würde und sich auch die Politik auf eine gemeinsame Linie verständigen könnte.  Und die Rolle von ARD und ZDF auch einmal kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert wird und viele nicht immer gleich einknicken, wenn sie einmal aus ihrem Loch herausgekommen sind. Die Öffentlich-Rechtlichen machen doch in erster Linie Programm für ihre Zuschauer. Und ich gehe mal davon aus, dass ein großer Teil der Zuschauer für ein Werbeverbot ist. Also bitte.

Thema: TV und Radio | Kommentare (7) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010: News in Kürze (IV)

Mittwoch, 15. Juli 2009 9:28

  • Manchester City: 80 Millionen für Tevez, Adebayor und Terry?

Die Premier League könnte heute oder morgen ihr nächstes großes Erdbeben erleben. Einmal mehr sorgt Manchester City, scheinbar mit unendlich viel Geld ausgestattet, für die großen Schlagzeilen. Bereits vor einigen Tagen hatte man sich für 25 Millionen Pfund die Dienste von Carlos Tevez gesichert. War ich gestern noch eher skeptisch, was einen Transfer von Emmanuel Adebayor angeht, sieht es im Moment so aus, als hätte ich mich getäuscht. Diversen Medienberichten zufolge führen City und Adebayor ernsthafte Gespräche über einen Wechsel nach Eastlands. Arsenal hat einem Angebot von 25 Millionen Pfund angeblich zugestimmt. Der Togolese soll einen 5-Jahres-Vertrag bekommen. Mark Hughes sprach gestern davon, dass der Wechsel kurz vor der Vollendung stehe. Im Moment ist die große Unbekannte Adebayor selbst, der sich noch Bedenkzeit erbeten hat. Die BBC berichtete heute Morgen in ihren Frühstücksnachrichten, dass es bereits heute eine medizinische Untersuchung für Adebayor hatte und nur noch auf eine Arbeitserlaubnis warte. Diese Informationen haben sich bisher aber nicht bestätigt. Momentaner Stand am Mittwochvormittag ist, dass Adebayor wohl kurz vor einem Wechsel steht, fix ist aber noch nichts. Update: BBC bestätigt erfolgreiche medizinische Untersuchung für Adebayor.

Und hätte man mit Tevez und Adebayor nicht schon genug Geld ausgegeben, bietet man jetzt 30 Millionen Euro für John Terry vom FC Chelsea. Mark Hughes ließ gestern mitteilen, dass Terry zu Manchester City wechseln möchte. Er brauche Luftveränderung, so Hughes über “Mr Chelsea”. Geld spiele bei dem Transfer keine Rolle. Es liege wohl einzig und allein an John Terry und dem FC Chelsea. City ist momentan bereit 30 Millionen Pfund für Terry auf die Waage zu legen. Und jetzt kommt es: Man ist bereit, Terry ein Wochengehalt von 250.000 Pfund zu zahlen. Damit wäre er der bestverdienenste Spieler in der Premier League. Für Adebayor ist man bereit 170.000 Pfund pro Woche zu zahlen.

Das sind Zahlen und Entwicklungen, welche die Premier League nachhaltig verändern können. Noch ist bisher ja nur der Tevez-Wechsel fix, aber momentan deuten alle Zeichen darauf hin, dass City noch nicht das letzte Mal zugeschlagen hat. Vielleicht noch eine allgemeine und eine etwas spezifischere Anmerkung meinerseits. Ich finde es erstaunlich, wie jetzt angeblich Chelsea und Arsenal umkippen, weil das ganz große Geld winkt. Adebayor hätte man nach der Saison für die gleiche Summe an  Geld auch zum AC Mailand schicken können, Chelsea hatte vor einigen Wochen klar und deutlich gemacht, dass man Terry für jeden Preis der Welt nicht abgeben würde. Und ganz plötzlich ist man für alles bereit. Ein überschuldeter Verein wie die Blues brauchen scheinbar doch jedes Handgeld. Sollte City diese Wechsel alle vollziehen können, hätte man allein in dieser Sommer-Transferperiode über 100 Millionen Pfund ausgegeben. In der Hughes-Ära, mittlerweile 12 Monate alt, hätte man mehr als 200 Millionen Pfund ausgegeben. Unfassbare Zahlen für einen Klub, der noch nicht mal international spielt. Und wenn man mit diesem Kader nächste Saison nicht minimum Vierter wird, wäre es die größte Fehlinvestition aller Zeiten.

Kurz zum FC Arsenal: Emmanuel Adebayor würde natürlich eine massive Lücke hinterlassen, die möglicht schnell und mit einem erfahrenen Spieler ersetzt werden müsste. Ich bin gestern mal einige Top-Vereine Europas durchgegangen und mir ist nur ein Spieler eingefallen, der für Arsenal halbwegs bezahlbar wäre und auch in das Konzept und die Philosophie passen würde: Samuel Eto’o. Mal sehen, was sich da tut. Mit 25 Millionen Pfund kann Arsenal ja einiges anfangen. Aus Sicht des VfB Stuttgart wäre es blöd, sollte man noch schnell für Klaas-Jan Huntelaar bieten. Aber ansonsten sind mir auf die Schnelle keine Namen eingefallen. Wer Vorschläge hat, kann dies gerne in den Kommentaren bekanntgeben.

  • Weitere Nachrichten aus der Premier League

Der FC Portsmouth steht kurz vor Ende der Übernahme durch den Unternehmer Sulaiman Al Fahim aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Papierarbeit sei bereits erledigt. Zur Zeit verhandele Al Fahim über einen finalen Preis mit dem derzeitigen Besitzer des FC Portsmouth, Sacha Gaydamak. Der Verein äußerte sich gestern, dass man zuversichtlich sei, den Deal vor Start der Saison Mitte August vollzogen zu haben.

Der FC Fulham hatte für längere Zeit und sehr intensiv um den Publikumsliebling und Kapitän von Absteiger West Bromwich Albion, Jonathan Greening, geworben. Die Baggies haben jetzt ein finales Angebot abglehnt. Greening hat noch einen Vertrag für ein Jahr und möchte mit West Bromwich Albion direkt wieder in die Premier League aufsteigen. Gerüchten zufolge soll ihm ein neuer Vertrag über vier Jahre angeboten werden.

Man möge sich einmal vorstellen, wenn dieser Deal klappen würde. Nachdem Birmingham City keinen Erfolg bei der Verpflichtung von Patrick Viera hatte, versucht jetzt Harry RedknappViera zu den Tottenham Hotspur zu lotsen. Viera würde gerne wieder in London leben. 407 Spiele für Arsenal – und dann zum Erzrivalen Tottenham wechseln. Mutig.

Daryl Murphy steht kurz vor einem Wechsel vom FC Sunderland zu Hull City. Sunderland habe eine Offerte der Tigers akzeptiert. Hull City ist jetzt in Verhandlungen mit dem 26-Jährigen irischen Nationalstürmer. Hull-Trainer Phil Brown zeigte sich zuversichtlich, dass innerhalb der nächsten 48 Stunden der Wechsel perfekt gemacht werden könnte.

Die Xabi Alonso Saga beim FC Liverpool geht weiter. Der Spanier habe, so berichtet die Liverpool Daily Post, Trainer Benitez mitgeteilt, dass er gerne zu Real Madrid wechseln würde. Aber eine offizielle Bitte um einen Transfer habe es nicht gegeben. Benitez lässt die Muskel spielen und ist erstmal nicht bereit Real Madrid entgegenzukommen. Nach dem Motto: Wenn ihr ein Anliegen habt, meldet euch bitte bei uns. Der Daily Telegraph beschäftigt sich schon mal mit der sportlichen Situation im Mittelfeld des FC Liverpool in der Alonso-Post-Ära.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Medien-Sport-Politik, 14.07.2009

Dienstag, 14. Juli 2009 16:26

Damit hier nicht nur immer die ellenlangen Berichte zu lesen sind, gibt es ab heute eine neue Kategorie in diesem Blog, die sich schlicht Medien-Sport-Politik nennt und die ich möglichst regelmäßig veröffentlichen möchte. In dieser wird es stets einen kleinen Überblick über das geben, was ich am Tage aus den drei Themenbereichen so aufschnappe und welche Gedanken ich mir darüber mache. Das könnten Lesetipps, aber auch Verweise auf Videos und Audiomaterial sowie aktuelle Nachrichten sein. Wenn man es anders ausdrücken will. Solche Themen, die man nicht ganz in 140 Zeichen, also Twitter-Länge, packen kann, für die es sich aber auch nicht lohnt einen eigenen, neuen Beitrag zu schreiben.

Mittlerweile ist Barack Obama fast ein halbes Jahr im Amt. Über die politische Bilanz seiner Außenpolitik schreibe ich hier die nächsten Tage noch etwas. Einmal mehr bin ich immer wieder davon beeindruckt, wie seine Präsidentschaft und die Person Obama auch medial dargestellt wird. Wenn auch schon eine Woche alt, der Verweis auf eine exzellente Bilderserie beim Boston Globe über die ersten 167 Tage von Obama im Amt. Auch zum empfehlen: Der offizielle flickr-Stream des Weißen Hauses mit sehr sympathischen und authentischen Aufnahmen aus dem alltäglichen Leben eines US-Präsidenten.

Gestern das erste Mal gelesen. Ein ganz neues Blog mit Geschichten aus dem Alltag eines Bahnfahrers. Im Zug unterwegs – Geschichten vom Bahnfahren.

Nachdem letzte Woche in Großbritannien aktuelle Verkaufszahlen von Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht wurden, hat heute die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern nachgelegt und Zahlen für Deutschland präsentiert. Alles fein säuberlich aufgeschrieben bei DWDL. Größter Verlierer bei den Zeitschriften ist die TV-Digital, die innerhalb eines Jahres 35 Prozent an verkaufter Auflage verliert. Ich tippe mal darauf, dass das Ende des kostenlosen Abos für viele PREMIERE-Abonnenten dort die Hauptrolle gespielt hat. Ansonsten starke Verluste für Focus und Stern, stabil bliebt der SPIEGEL bei über einer Million. Bei den überregionalen Wochenzeitungen verliert besonders die SZ, Welt Kompakt und das Handelsblatt. Bei der Welt würden mich mal die Verkaufszahlen für den Großraum Bremen interessieren. Großer Gewinner unter den Print-Zeitungen bleibt weiterhin die ZEIT.

Heute wurden auch aktuelle Zahlen zur Radionutzung in Deutschland veröffentlicht. Überblick bei Quotenmeter. Wenn man sich die Zahlen für Bremen anguckt, konnten beide Hauptprogramme von Radio Bremen, Bremen Eins und Bremen Vier, an Hörern gewinnen. Einer davon scheine ich zu sein. Habe in letzter Zeit häufiger Bremen Vier gehört. Sagen wir mal so: Im Vergleich von vor zwei Jahren hat es sich wirklich gebessert. Aber Mitte und Ende der 90er war dieser Sender teilweise pures Gold. Schade, dass sich so umfassend dem Mainstream angepasst wurde, wenngleich Bremen Vier gerade an den Themenabenden auch mal Musik spielt, die man sonst selten in Deutschland hört. Und es ist mir bis heute ein Rätsel, wie fast 500.000 Menschen Hit Radio Antenne hören können. Wenn hier ein Hörer mitliest, erkläre mir das einer bitte!

Am Freitag sendet das ZDF die heute-Nachrichten um 19:00 Uhr erstmals aus seinem neuen, hochmodernen Nachrichtenstudio. 30 Millionen hat der Bau gekostet. Ich habe – wie die meisten sicher schon, die Vorab-Videos des neuen Studios gesehen. Ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich hier eine fundierte Meinung mitteilen kann. Das ZDF muss sich an seinen selbst gesteckten Zielen messen. Nachrichten verständlicher einordnen und besser erklären. Ob es dafür aber ein neues Studio braucht? Abwarten, was das ZDF aus seinen Möglichkeiten macht.

Kurzer Blick auf die Insel in Sachen Premier League: Manchester City hat sich von einem Transfer verabschiedet. Eto’o wird nicht nach Eastlands wechseln. Dafür aber Carlos Tevez. Nach Berichten der BBC ist Manchester City nun auch an Emmanuel Adebayor vom FC Arsenal dran. Es werden Gespräche über einen Wechsel geführt. Sollten die Infos der BBC stimmen – wovon man eigentlich ausgehen kann – wirft das für mich mehrer Fragen auf? Lässt Arsenal Adebayor ziehen? Einen Wechsel zum AC Mailand hatte man ihm strikt untersagt, warum also die Freigabe für City und dann gleichzeitig noch einen Ligakonkurrenten stärken? Sollte der Wechsel wirklich klappen, hätte Arsene Wenger zumindest eine Menge liquider Mittel um im Sturm und im Mittelfeld Erfahrung zu kaufen. Die Frage ist dann aber, ob man so kurzfrisitig und schon mitten in der Saisonvorbereitung noch passenden, für das Wenger-System geeigneten Ersatz findet. Ich wäre schon sehr überrascht, wenn Wenger und Arsenal Adebayor ziehen lassen würden.

Zum Schluss noch ein Lesetipp: Wahlen nach Zahlen, das ZEIT-Blog zur Bundestagswahl 2009.

Thema: Medien-Sport-Politik | Kommentare (2) | Autor: medispolis

Sunday Times wird für Qualität und Kreativität belohnt

Freitag, 10. Juli 2009 21:07

Als ich im April London besuchte, war ich einmal mehr wieder überrascht, wie viele Zeitungen, sowohl Qualitätsblätter als auch Boulevardzeitungen, es in Großbritannien gibt. Und gerade in London ist der Zeitungsmarkt so umkämpft wie in keiner anderen europäischen Großstadt. Wie steht es im Juli 2009 also um die englischen Zeitungen?

Fangen wir mal mit den interessantesten Zahlen an, die heute durch das Audit Bureau of Circulations (ABC) veröffentlicht wurden. Und das betrifft vor allem die Sonntagszeitungen. Hier konnten vor allem die Sunday Times und der Observer, die Sonntagsausgabe des Guardian, ihre Auflage steigern. Die Sunday Times verkaufte 1.210.352 Ausgaben, das waren 5,4 Prozent als im Juni 2008. Auch der Observer konnte Leser hinzugewinnen. Man verkaufte 409.970 Ausgaben, das waren 1,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber über sechs Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Sonntagsausgaben des Independent und des Daily Telegraph verloren an Auflage. Als Ursache für den starken Verkaufsanstieg bei der Sunday Times wird vor allem der kostenlose Lieferservice genannt, der seit fast einem Jahr angeboten wird. Ich hatte mir bei meinem Aufenthalt in London auch die Sunday Times geholt. Und wenn ich aus der Ferne noch einen weiteren Grund nennen könnte, dann ist es schlicht die journalistische Qualität der Artikel und der Umfang der Zeitungen. Viele interessante Magazine, ein Heft, das ausschließlich auf die Ereignisse der vergangenen Woche zurückblickt und zudem ein sehr ausführlicher Sportteil, der auch unterklassige Teams in der Berichterstattung berücksichtigt. Im Prinzip halten sich Gewinne und Verluste an Auflage der Qualitätsblätter ungefähr die Waage.

Sehr viel spannender und härter ist der Konkurrenzkampf der Sonntagsboulevardblätter. Die News Of The World verkaufte über 3 Millionen Zeitungen, wobei diese Zahl nach den Ereignissen von heute in den nächsten Monaten sicherlich sinken wird. Ebenso wie die News Of The World konnte die Sonntagsausgabe des Mirror und des Daily Star zulegen. Interessant, dass gerade vor allem bei den Boulevardblättern sich die Zeitungen untereinander nicht die Abonnenten wegnehmen, sondern in den vergangenen Monaten eher noch neue Leser hinzugewonnen haben.

So durchaus positiv das Geschäft mit den Sonntagsblättern läuft, ist das tägliche Erstellen der Zeitungen auch in Großbritannien nicht immer mehr ein Gewinn für die Verlagshäuser. Einzig und allein die Boulevardblätter The Sun und Daily Star konnte seine tägliche Auflage steigern, alle anderen Zeitungen, vor allem die Qualitätsblätter, mussten leichte Auflagenrückgänge hinnehmen. Eine Zahl ist vielleicht noch ganz interessant. Der London Evening Standard, eine Lokalzeitung in London, die schon am frühen Abend erscheint, hat nach einem aufwändigen Relaunch im Mai ihre Auflage im Juni 12% steigern können. Hier muss man dann mal abwarten, ob daraus wirklich neue Leser entstehen, oder ob das nur die Neugierde und Testkäufe nach dem Neustart waren.

Drei wichtige Fakten können aus den neuen Zahlen vielleicht mitgenommen werden. Auch in Großbritannien wird sich die Krise und die Konkurrenz auf dem Zeitungsmarkt verschärfen, wenngleich auch deutlich langsamer und später als in Kontinentaleuropa. Insbesondere das Anzeigengeschäft ist deutlich ausgeprägter bei den englischen Zeitungen als in Deutschland. Die Sunday Times zeigt sehr eindrucksvoll, dass man mit einer qualitativ hochwertigen Zeitung auch am Sonntag neue Leser gewinnen kann. Und drittens: Die täglichen Ausgaben der Qualitätsblätter werden es auch zukünftig schwerer haben gegen die massiven Auflagen der Boulevardblätter. Momentan sind dies die einzigen Zeitungen, die auch im täglichen Geschäft neue Leser hinzugewinnen können und sich untereinander kaum Leser wegnehmen. Und das trotz zahlreicher Gratiszeitungen, die in den U-Bahn Stationen ausliegen.

Der Guardian hat alle Zahlen zusammengefasst: Tageszeitungen und Sonntagszeitungen.

Thema: Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010: TV-Termine bis Ende November veröffentlicht

Donnerstag, 9. Juli 2009 22:37

Die Premier League hat bereits heute Mittag nach Absprache mit Sky Sports und ESPN die TV-Übertragungen festgelegt und somit die Spieltage bis Ende November fest terminiert. Alles noch ein ganz klein wenig unter Vorbehalt. Arsenal muss ja noch durch die Champions League Qualifikation. Das sollte aber hoffentlich kein Problem sein. Ansonsten stehen die Termine, Nachholspiele sind noch nicht berücksichtigt. Insbesondere Sky Sports zeigte sich hoch zufrieden über die Gestaltung des Spielplans. Schaut man sich die Liste der Spiele an, die Sky Sports überträgt, werden alle Mannschaften bis Ende November mindestens einmal gezeigt. Man zeigt mit  alle direkten Duelle der Top Four und alle brisanten Stadtduelle, zum Beispiel Birmingham gegen Aston Villa, Arsenal gegen Tottenham oder Everton gegen Liverpool. Alle Spiele auf Sky Sports gibt es übrigens auch in HD. ESPN zeigt bis Ende November 17 Spiele. Auch bei der Tochter des Disney-Konzerns zeigte man sich sehr erfreut über die Ansetzungen. Ganz interessant die TV-Situation am vierten Spieltag. Am Samstag, 29. August, bekommt ESPN den Lunchtime-Kickoff zwischen Chelsea und Burnley. Sky Sports zeigt ausnahmsweise am Samstagabend Premier League, wenn Manchester United den FC Arsenal London empfängt.

Schauen wir uns die Highlights bis Ende November mal an und beobachten, was das für uns deutsche TV-Zuschauer bei Sky bedeutet. Die Premier League Saison 2009/2010 wird vom FC Chelsea und Hull City am Samstag, 16. August, um 13:45 Uhr deutscher Zeit eröffnet. Samstagabend empfängt der FC Everton den FC Arsenal. Auch am Sonntag sind die Top Four im Einsatz. Um 14:30 Uhr empfängt Manchester United Birmingham, im Anschluss mein Highlight des ersten Spieltages, Tottenham gegen Liverpool. Sky hat für den ersten Spieltag fünf Spiele im TV-Guide angekündigt. Ich bin gespannt, ob man Samstagnachmittag auch Premier League zeigt. Blackburn gegen Manchester City mit der Rückkehr von Roque Santa Cruz würde sich anbieten. Sky würde von mir 10 Karmapunkte bekommen, wenn man Wolverhampton gegen West Ham zeigen würde. Das erste Premier League Spiel in Molineux – da ist dann Gänsehaut bis unter das Stadiondach. Unter der Woche wird dann gleich wieder weitergespielt, wenn auch zahlreiche Teams im Europapokal im Einsatz sind. Ich denke, Sky wird bei uns zwei Spiele zeigen. trotz Champions League Playoffs. Am Dienstag Sunderland gegen Chelsea und am Mittwoch Burnley gegen Manchester United mit der Heimspielpremiere im Turf Moor. Hoffentlich. Ist nur eine Vermutung von mir. Aber Sky will ja alles besser machen.

Ich habe mir mal die weiteren Höhepunkt rausgesucht bis Ende November, inklusive Datum und deutscher Uhrzeit. Für eine Übersicht zum Merken und schnellen Nachgucken dürfte das die einfachste und bequemste Variante sein.

  • Montag, 24.08., 21:00, FC Liverpool – Aston Villa
  • Samstag, 29.08., 18:30, Manchester United – FC Arsenal
  • Sonntag, 13.09., 13:00, Birmingham City – Aston Villa
  • Sonntag, 20.09., 14:30, Manchester United – Manchester City
  • Sonntag, 20.09., 17:00, FC Chelsea – Tottenham Hotspur
  • Sonntag, 04.10., 17:00, FC Chelsea – FC Liverpool
  • Montag, 05.10., 21:00, Aston Villa – Manchester City
  • Sonntag, 18.10., 14:00, Blackburn Rovers – FC Burnley
  • Samstag, 24.10., 13:45, Wolverhampton Wanderers – Aston Villa
  • Sonntag, 25.10., 15:00, FC Liverpool – Manchester United
  • Sonntag, 25.10., 17:15, West Ham United – FC Arsenal
  • Samstag, 31.10., 13:45, FC Arsenal – Tottenham Hotspur
  • Sonntag, 08.11., 17:00, FC Chelsea – Manchester United
  • Montag, 09.11., 21:00, FC Liverpool – Birmingham City
  • Samstag, 21.11., 13:45, FC Liverpool – Manchester City
  • Samstag, 21.11., 18:30, Manchester United – FC Everton
  • Sonntag, 22.11., 14:30, Bolton Wanderers – Blackburn Rovers
  • Samstag, 28.11., 18:30, Aston Villa – Tottenham Hotspur
  • Sonntag, 29.11., 13:00, Wolverhampton Wanderers – Birmingham City
  • Sonntag, 29.11., 14:30, FC Everton – FC Liverpool
  • Sonntag, 29.11., 17:00, FC Arsenal – FC Chelsea

Der 29.11. ist der 1. Advent – und ich schlabbere schon jetzt angesichts dieses Programms. Ich habe immer den Eindruck, dass der Computer, der den Premier League Spielplan rauswirft, ein bisschen in dir richtige Richtung gelenkt wird. Aber egal. Drei hochbrisante Stadtderbys an einem Sonntag, erst in Birmingham, dann in Liverpool und zum finalen Abschluss in London. Dafür gibt es nur zwei Worte: Einfach geil.

Den kompletten Spielplan gibt es hier. Die englischen TV-Ansetzungen in dieser Übersicht.

Thema: Premier League | Kommentare (7) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010: News in Kürze (III)

Mittwoch, 8. Juli 2009 21:20

  • When the Saints Go Marching in

Das auch im englischen Fußball nicht alles Gold ist, was glänzt, durfte in den vergangenen Monaten der FC Southampton erfahren, einst ein großer Traditionsklub, der vor vier Jahren noch in der Premier League gespielt hat und damals eine exzellente Jugendakademie besaß. Theo Walcott und Gareth Bale wechselten vom FC Southampton auf die große Fußballbühne. Nicht erst seit man 2005 in die Championship abgestiegen ist, belasten den Verein finanzielle Schwierigkeiten und Verbindlichkeiten. Viele gute Spieler mussten verkauft werden. Es ist, wie es immer ist. Entsteht der finanzielle Niedergang, kommt irgendwann unaufhaltsam auch der sportliche Abstieg. Im Mai 2008 können sich die Saints in einem dramatischen Schlussspurt erst am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Sheffield United den Klassenerhalt sichern. Die finanziellen Probleme wurden keineswegs geringer. Im April 2009 musste die Dachgesellschaft des Vereins, die Southampton Leisure Holdings Company, Insolvenz anmelden. Die Saints wurden mit Punktabzug – immerhin 10 Punkte – bestraft. Es folgte der Abstieg in die dritte Liga, inklusive 10 Punkte Minus zu Beginn der neuen Spielzeit. Der Verein war praktisch pleite. Mitarbeiter konnten nicht mehr bezahlt werden und sollten ehrenamtlich arbeiten. Man hatte die letzten Wochen verstärkt und intensiv nach einem Investor gesucht. Heißester Favorit war die Pinnacle Group, die sich allerdings Ende Juni von ihren Plänen zurückzog. Das Konsortium wurde vor allem vom ehemaligen Southampton-Spieler Matthew Le Tissier (er spielte über 16 Jahre für die Saints) bevorzugt. Am Dienstag gab es dann erste Anzeichen, dass man einen Investor für den schwer angeschlagenen Klub gefunden hat. Heute konnte dann die positive Nachricht übermittelt werden. Der Schweizer Unternehmer Markus Liebherr, Gründer der heute unter dem Namen MALI Holding AG bekannten Firma für den Bau von Spezialfahrzeugen, hat den Verein übernommen. Über die finanziellen Details wurde nichts bekannt. An der Südküste Englands will man wieder ganz von vorne anfangen. Und die Football League machte den Tag nahezu perfekt aus Sicht der Saints-Fans: Es wird keinen weiteren Punktabzug geben. Man startet in der neuen Saison bei Null. Sportlich – nur finanziell noch nicht.

  • Weitere aktuelle Nachrichten des Tages

Ich hatte es ja bereits letzte Woche hier geschrieben. Heute wurde dann auch endgültig und offiziell vom Verein Bestätigung gegeben. Robin van Persie bleibt langfristig beim FC Arsenal London unter Vertrag. Das wurde in einer Pressemitteilung bestätigt.

Einen neuen Verein hat Lee Bowyer gefunden. Nachdem sein Vertrag bei West Ham United aufgelöst wurde, hat Birmingham City den 32-Jährigen für zwei Jahre unter Vertrag genommen.

Nachdem mit Michael Owen eher Erfahrung geholt wurde, hat sich Manchester United jetzt wieder ein großes Talent gesichert. Gabriel Obertan wechselt vom FC Bordeaux für einen 4-Jahres-Vertrag zu Sir Alex Ferguson. Obertan war letzte Saison unter anderem an den FC Lorient ausgeliehen. Laut Vereinangaben war man bereits seit vielen Jahren auf Obertan aufmerksam gewesen. Auch Arsenal und die beiden Mailänder Klubs waren hinter Obertan her.

Wir haben einen weiteren Deutschen in der Premier League. Der 17-Jährige Shkodran Mustafi wechselt vom Hamburger SV zum FC Everton. Das meldet die Liverpool Daily Post. In Hamburg soll man über den Transfer nicht so begeistert sein.

Stoke City verstärkt seine Bemühungen auch in der kommenden Saison eine erfolgreiche Spielzeit zu absolvieren. Mit zwei Leistungsträgern wurden heute die Verträge verlängert. Verteidiger Andy Wilkinson hat seinen ehe schon bis 2011 datierten Vertrag bereits um ein weiteres Jahr verlängert. Mittelfeldspieler Salif Diao hat seinen auslaufenden Kontrakt um ein Jahr verlängert. Gute Nachrichten für die Fans der Potters.

Auf nach Andalusien: Didier Zokora verlässt nach drei Jahren die Tottenham Hotspur und wechselt zum FC Sevilla. Das gab der Verein auf seiner Internetseite bekannt.

Ich bewundere übrigens sehr die Arbeit von Gianfranco Zola bei West Ham United. Ich hatte bei meiner Reise im April in London auf dem Rückfahrt vom Arsenal-Spiel mich länger mit einem Fan der Hammers unterhalten – und war sehr angetan von seiner Schilderung. Und auch das, was ich von West Ham letzte Saison im TV gesehen habe, war meist recht ansprechend. Mit den geringen finanziellen Mitteln versucht man das Beste zu erreichen. Jetzt hat man den 17-Jährigen Teenager Jack Lampe, Verteidiger beim Amateurverein Harlow Town, verpflichtet. Zunächst gibt es einen Vertrag für ein Jahr bei den Profis.

So, und nur so, macht man deutlich, dass ein Spieler nicht mehr zum Verein passt. Der Besitzer von Wigan Athletic, Dave Whelan, über eine mögliche Rückkehr von Stürmer Amr Zaki, den Wigan auf Ausleihbasis letzte Saison im Verein hatte: “Zaki is difficult to control. When you get players with indiscipline like him, you just have to wipe your hands of them. It’s all over with Zaki – full stop.” [via Sky Sports]

Nachdem Real Madrid jetzt die Hoffnungen begraben hat Franck Ribery zu verpflichten, scheint der FC Chelsea diese erst wieder zu erwecken. Der Daily Telegraph fasst zusammen, dass der FC Chelsea auf alle Fälle noch einen Top-Spieler von der Kategorie Ribery an die Stamford Bridge lotsen will.

Thema: Premier League | Kommentare (2) | Autor: medispolis

Farbenspiele vor der Bundestagswahl 2009

Mittwoch, 8. Juli 2009 9:42

…oder warum auch nach der Bundestagswahl 2009 Deutschland eine Große Koalition bekommt.

Man denke sich jetzt mehrere virtuelle Grafiken, auf denen Gummibärchen die jeweiligen Koalitionen darstellen. Was gibt es im Vorfeld der Wahl am 27. September nicht alles für Möglichkeiten. Schwarz-Gelb, Schwarz-Grün, Rot-Gelb-Grün, Schwarz-Gelb-Grün, Schwarz-Rot oder auch Rot-Rot-Grün, wobei letztgenannte Option den beteiligten Akteuren größtenteils nicht wirklich schmeckt.

Was waren das noch für Zeiten, als es lediglich vier Parteien im Deutschen Bundestag gab und man bereits vorher wusste, wer mit wem bei einem Wahlsieg koalieren würde und wem man mit seiner Stimmenabgabe zu einer bestimmten Koalitionsbildung verhalf. 2009 ist das anders. Sechs Parteien und fünf Fraktionen werden in deb Deutschen Bundestag einziehen. Und da keiner der beteiligten Akteure so wirklich klar und deutlich sagt, welche Koalition er sich wünscht und als Wahlziel ausgibt, lohnt sich ein kleiner Blick auf die verschiedenen Optionen. Und wir landen am Ende – so meine Prognose – immer wieder bei einer erneuten Großen Koalition.

Unanbhängig von möglichen Koalitionsoptionen waren Bündnisse von CDU/CSU und SPD immer Koalitionen in Krisenzeiten, die diese möglichst schnell hinter sich lassen sollten und Deutschland wieder frischen Wind verpassen sollten. Das war von 1966 bis 1969 unter Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger nicht anders als heute. Damals waren es Wirtschaftskrisen, die in einer Million Arbeitslosen resultierten, den Bundeshaushalt dennoch strapazierten. Diese Koalition war damals auf Zeit angelegt um die Probleme zu lösen. Als man das geschafft hat, verabschiedete sich man wieder von dieser Option. Es entstand die Koalition aus SPD und FDP. 2009 ist die Lage anders. Natürlich würden auch SPD und CDU/CSU die Große Koalition gerne beenden, eben, weil es aus Sicht beider Fraktionen nicht die Wunschoption war und ist. Unterschied zu 1969: Heute sind die Probleme entschieden größer. Wirtschafts- und Finanzkrise, Rekordneuverschuldung, steigende Arbeitslosenzahlen im Herbst, dringender Reformbedarf im Bereich Rente und Gesundheit. Eigentlich eine Situation wie gemalt für eine Fortsetzung der Großen Koalition. Gut, würden Skeptiker meiner ersten These sagen. Dann hätten wir aber die nächsten 20 Jahre eine Große Koalition, weil die Probleme eher mehr als weniger werden.

Das ist auch richtig, wenn man sich alleine auf die inhaltliche Komponente der Problemlösungskompetenz stützt und es bei vielen politischen Akteuren immer noch Vorbehalte gegen bestimmte Regierungskoalitionen gibt, die als Alternative für eine Große Koalition fungieren könnten. So bleibt für 2009 eigentlich nur das Modell Große Koalition übrig. Wenn man die aktuellen Umfragewerte berücksichtigt, scheint derzeit eine Koalition aus Schwarz-Gelb am wahrscheinlichsten. Aber wir haben ja noch 11 Wochen bis zur Wahl. Ich glaube, dass es am Ende nicht für Schwarz-Gelb reicht, weil die SPD an Stimmen noch aufholen wird und somit zumindest eine Koalition Merkel-Westerwelle verhindern wird. Mehr aber auch nicht. So richtig deutlich scheint sich ja auch keiner von CDU/CSU und FDP zu dieser Option zu bekennen. Man handelt derzeit nach dem Motto: Wenn es passt, machen wir es. Ansonsten eben nicht. Das wirkliche Ziel einer Schwarz-Gelben-Koalition sucht man vergebens. In den letzten Tagen wurde immer wieder auch eine Koalition aus Union und Grünen nach dem Beispiel Hamburg ins Leben gerufen. Aber dafür ist meiner Meinung nach die Zeit längst noch nicht reif. So ein Experiment mag vielleicht in Hamburg funktionieren, aber nicht auf Bundesebene. Zumal die Grünen durch ein solches Bündnis eine nicht unerhebliche Zahl von Stammwähler vergraulen würde. Und dass sich die Grünen als Mehrheitsbeschaffer für Schwarr-Gelb anbieten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Angesichts der Probleme und Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, sind Dreierbündnisse, die noch nie erprobt wurden, schwer realisierbar. Der kleinste Partner in einer solchen Koalition – möglicherweise die Grünen – dürfte sowieso nur das schwache Glied sein. Umfassende grüne Programmatik ließe sich damit nicht umsetzen.

Weiter geht es mit den Dreierbündnissen. Die Koalition aus SPD, Grünen und Linkspartei wird es nicht geben. Hier sollte man einfach mal den Worten der Sozialdemokraten glauben. Andernfalls darf die älteste Partei Deutschlands am 28. September bei ihrer eigenen Beerdigung anwesend sein. Etwas komplizierter zu erklären ist ein mögliches Zustandekommen einer Ampelkoalition. Auch diese Option halte ich für eher unwahrscheinlich, weil die FDP ein erhebliches Potential ihrer Stammwählerschaft durch eine solche Koalition verlieren würde. Und irgendwie würde es ja auch paradox wirken, wenn die SPD nach einem Wahlkampf gegen die neoliberale Seele eben mit dieser Partei die nächsten vier Jahre Verantwortung für Deutschland übernehmen würde. Die Frage ist hierbei nur, wie schwach Guido Westerwelle werden würde, wenn SPD und Grüne ihm den Posten als Außenminister anbieten würden. Macht und Einfluss um jeden Preis versus Wahlversprechen und Treue zu Stammwählerschaft. Die FDP ist jetzt seit über 11 Jahren in der Opposition. Eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis wäre zumindest denkbarer und wahrscheinlicher als eine Jamaika-Koalition.

Gerhard Schröder hat einmal gesagt, dass im Prinzip jede demokratische Partei mit einer anderen zu einer Koalition bereit sein müsste. Vielleicht scheinen auch alle Akteure bereit, aber so richtig will keiner. Sollte es also für Schwarz-Gelb nicht reichen, ist es sehr wahrscheinlich, dass es eine Fortsetzung der Großen Koalition geben wird. Auch wenn dieses Bündnis eigentlich keiner will. Aber die CDU hat es sich auch in der Großen Koalition recht gemütlich gemacht. Angela Merkel könnte für weitere vier Jahre ihren Moderationsstil ausüben. Und für die SPD würde immerhin eine Regierungsbeteiligung rausspringen. Angesichts der aktuellen Umfragewerte wäre dies schon ein großer Erfolg und die beste Lösung, die man sich im Lager der Sozialdemokraten vorstellen könnte.

Jetzt müsste man CDU/CSU und SPD nur noch sagen, dass die nächsten vier Jahre Große Koalition mal richtig Politik gemacht werden soll und nicht wieder gleich an die nächste Wahl gedacht wird.

Thema: Bundestagswahl 2009 | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Zitat des Tages: Freitag, 03. Juli 2009 – Agreeing without a moment’s thought

Freitag, 3. Juli 2009 21:28

“I had just begun to talk to other clubs when out of the blue Sir Alex phoned me on Wednesday afternoon, invited me to have breakfast with him next morning during which he told me that he wanted to sign me. I agreed without a moment’s thought. This is a fantastic opportunity for me and I intend to seize it with both hands.”

Michael Owen nach seinem überraschenden und spektakulären Wechsel von Newcastle zu Manchester United. Mehr dazu beim Daily Telegraph.

[via BBC Sport]

Lesenswerte Analysen beim Guardian und bei der Times.

Die Times hat den Transfer von Owen als seltsamste Entscheidung von Sir Alex Ferguson bezeichnet. Beide, Spieler wie Trainer, müssen wohl noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Für Owen könnte es auch der letzte Weg zur Weltmeisterschaft 2010 sein. Fabio Capello dürfte zumindest wieder ein Auge auf Owen werfen, wenn er für Manchester United stürmt.

Richtig ereignisreicher Tag für Owen – seinen Ferrari hat er auch noch verkauft.

Thema: Premier League, Zitat des Tages | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Der Weser-Kurier scheint so ganz langsam das Internet zu entdecken

Freitag, 3. Juli 2009 19:57

Vor fast einem Jahr habe ich mit einem Verantwortlichen des Weser-Kuriers gesprochen und ihn an dieser Stelle auch auf den – man muss es so deutlich ausdrücken – grottenschlechten Internetauftritt des Zeitungs-Verlages hingewiesen, verbunden mit der Frage, ob man gewillt sei, dies zukünftig zu ändern. Damals gab es ein klares Bekenntnis zu einem neuen, überarbeiteten Internetauftritt. Unklar war noch der Zeitpunkt. Wahrscheinlich war man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal einig, ob man dieses Projekt überhaupt angehen sollte.

Ich halte den Weser-Kurier für keine besonders gute Zeitung. Mir gibt sie keinerlei Mehrwert. Die Werder-News kann man über die Homepage des Vereins abrufen – und der restliche Sportteil ist schlicht eine bunte Sammlung von Agenturmeldungen. Dafür muss ich keine 20 Euro im Monat ausgeben. Einziger Grund – wenn überhaupt – für ein Abo wäre ein Überblick über die regionalen Medien und die lokalpolitischen Themen. Für genau diesen Grund hatte ich auf einen neuen Internetauftritt gehofft.

Der derzeitige Internetauftritt des Weser-Kurier ist mit der schlechteste, den ich in Deutschland kenne. Kaum Ordnung, keine Struktur, keine RSS-Feeds. Einige Artikel aus der Printausgabe werden auf den Bildschirm geknallt, der Rest mit Agenturmeldungen zugemüllt. Ohne große thematische Einteilung. Was da ist, wird rausgehauen. Bilder, Audios und Videos sucht man vergeblich, kaum Tabellen, Grafiken und Diagramme. Ein vernünftiger Auftritt im Netz also praktisch nicht vorhanden. Da hat man den Anschluss verloren – aber deutlich.

Aber nun soll ja alles besser werden. Der Weser-Kurier hat sogar schon einen Twitter-Account eingerichtet, auf dem man jetzt seit einem Monat ankündigt, dass man twittern werde (was man derzeit noch nicht tut) und dass es einen “stark überarbeiteten” Internetauftritt geben werde. Datum weiter unbekannt. Es heißt bis jetzt nur in den nächsten Wochen.

Immerhin positiv, dass jetzt auch der Weser-Kurier erkannt hat, dass man junge Leute zumindest an den Internetauftritt einer Zeitung binden kann. Schauen wir mal, was uns in den nächsten Wochen so präsentiert wird.

Thema: Zeitungen/Zeitschriften | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010: News in Kürze (II)

Donnerstag, 2. Juli 2009 21:21

Die letzten Tagen waren auch in der Premier League ein bisschen ruhiger. Die Vereine starten diese Tage ihre Saisonvorbereitungen oder sind schon auf Reisen zu Freundschaftsspielen. Der FC Chelsea wird nach Seattle reisen. Ende Juli findet auch wieder die Barclays Asia Trophy statt, zu der diesmal West Ham, Tottenham und Hull City eingeladen sind.

Sky hat heute Morgen erste Daten bezüglich der Premier League in den TV-Guide eingepflegt. Zunächst wird erst einmal von fünf Spielen ausgegangen – vorausgesetzt jede Anstoßzeit wird von der Premier League belegt. Dies ist am Eröffnungsspieltag meist der Fall. Ich bin noch skeptisch, ob man wirklich fünf Spiele zeigt, zumal alle anderen Informationen davon sprechen, dass man nur die Top Four regelmäßig bei Sky zu sehen bekommt. Auf alle Fälle kehrt das Premier League Magazin zurück. Die Kompaktsendung gibt es wieder am Montagabend. Nach Absprache mit Sky UK und ESPN wird die Premier League in Kürze auch die genauen Ansetzungen bekannt geben. Für den Spieltag unter der Woche hat Sky Deutschland noch keine Übertragungen bekannt gegeben.

Der spektakulärste Transfer der letzten Tage war sicherlich die Verpflichtung von Antonio Valencia durch Manchester United. Der 23-Jährige Equadorianer wechselt für 16 Millionen Pfund von Wigan Athletic ins Old Trafford und erhält einen 4-Jahres-Vertrag. Sir Alex verpflichtet also den ersten Spieler, der die Lücke, welche Christiano Ronaldo hinterlässt, schließen soll. Ich halte Valencia für einen sehr guten Spieler mit viel Potential nach oben. Es dürfte aber offensichtlich sein, dass Man Utd auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig nachlegen wird.

Auch Wigan Athletic muss natürlich nun Valencia ersetzen. Diese Aufgabe soll unter anderem Henry Thomas, Mittelfeldspieler aus Honduras, übernehmen. Ursprünglich wollte Wigan Thomas schon letzten Sommer verpflichten, damals bekam der Spieler von Deportivo Olimpia aber keine Arbeitserlaubnis.

Bereits Anfang der Woche wurde heftig spekuliert. Am Donnerstagabend wurde dann Vollzug gemeldet. Der FC Chelsea hat Ross Turnbull, Torwart von Absteiger FC Middlesbrough, verpflichtet. Turnbull kommt ablösefrei an die Stamford Bridge. Hier die offizielle Pressemitteilung des FC Chelsea.

Wieviel Geld mittlerweile in der Premier League vorhanden ist, zeigt die aktuelle Transferpolitik von Aufsteiger FC Burnley. Man holte sich die Dienste von Steven Fletcher, Stürmer bei Hibernian Edinburgh, für 3 Millionen Pfund. Der Schotte erhält einen 4-Jahres-Vertrag bei den Clarets. Zudem verpflichtete man Tyron Mears für 500.000 Pfund von Derby County. Mears war letzte Saison an Olympique Marseille ausgeliehen.

Ligaintern ist Sean Davis gewechselt. Von Portsmouth nach Bolton für 3,5 Millionen Pfund. ESPN Soccernet berichtet, dass für genau diese Summe Pompey schon einmal eine Freigabe für Davis verweigert hat. Da hat es sich der von Schulden geplagte Klub doch wohl noch anders überlegt.

Zweimal ein kurzer Blick zu den Gunners, drei positive Meldungen für den FC Arsenal. William Gallas hat deutlich gemacht, dass er keinerlei Anlass sehe über einen Wechsel zum Beispiel nach Italien nachzudenken. Zudem teilte der Verein mit, Aaron Ramsey langfristig an den Verein gebunden zu haben. Der 18- Jährige Walliser ist “ein intelligenter Spieler von großer Qualität. Wir freuen uns ihn weiterentwickeln zu sehen in den nächsten Jahren”, so Trainer Arsene Wenger. Gleiches gilt für Jack Wilshere, wie der Daily Telegraph berichtet.

Noch völlig unklar, wo Liverpools Mittelfeldspieler Xabi Alonso nächste Saison spielt. Gerüchte brachten ihn in den vergangenen Tagen mehrmals mit Juventus Turin in Verbindung. Die Liverpool Daily Post berichtet heute, dass Turin aber kein Angebot abgeben werde. Also doch Madrid?

Andere interessante Baustelle derzeit ist Manchester City. Trainer Mark Hughes hat in einem Interview angekündigt, die hohen Erwartungen der Fans und des Umfeldes erfüllen zu können. Man habe mehr Qualität und mehr Werkzeuge, um diese Aufgabe zu erfüllen. Derweil keinerlei Neuigkeiten bezüglich eines Transfers von Samuel Eto’o nach Eastlands. Auch Carlos Tevez scheint weiter denn je von einer Vertragsunterzeichnung entfernt.

Sky Sports News berichtet, dass Moritz Volz den FC Fulham verlässt. Vergangene Spielzeit an Ipswich ausgeliehen, wurde der jetzt auslaufende Vertrag bei den Cottagers nicht verlängert.

Didier Zokora von den Tottenham Hotspur hat ein konkretes Angebot vom FC Sevilla bekommen. Die Spurs sind aber nicht bereit Zokora für unter 8 Millionen Pfund gehen zu lassen. Und soviel sind die Andalusier bis dato nicht bereit zu zahlen.

Die Times berichtet heute, dass Ashley Cole kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Chelsea steht. Angeblich soll bereits alles fix sein. 4-Jahres-Vertrag, Verdienst pro Woche bei 120.000 Pfund. Ebenso sollen John Obi Mikel und Joe Cole neue Verträge angeboten worden sein.

Nach dem Rücktritt von Martin Laurssen als Innenverteidiger bei Aston Villa sucht Martin O’Neill nach Ersatz. Laut diversen Medienberichten soll man an Titus Bramble von Wigan Athletic dran sein. Gerüchte sagen auch, dass Sol Campbell vom FC Portsmouth ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Birmingham City unternimmt den letzten Versuch Patrick Viera zu verpflichten. Man hat Inter Mailand und Viera ein konkretes Angebot unterbreitet. 100.000 Pfund pro Woche soll Viera bekommen, über 5 Millionen im Jahr. Angeblich steht Viera vor dem Aus bei Inter, weil Jose Mourinho die Mannschaft verjüngen will. Die SUN meldet, dass bereits zwei Offerten von Birmingham gescheitert seien.

Nach so vielen Zahlen und Daten zum Schluss etwas fürs Auge: Die Barclays Photographic Awards 2009. Teilweise sehr beeindruckende Sportbilder.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis