Beiträge vom 7. November 2009

Premier League 2009/2010 #12, Wolverhampton Wanderers – FC Arsenal

Samstag, 7. November 2009 18:15

[20h25] Endstand Wolverhampton Wanderers – FC Arsenal 1:4

[20h23] Aaron Ramsey übrigens mit sehr guter Leistung im ersten Spiel von Anfang an in der Premier League für den FC Arsenal.

[20h21] 1:4, Jody Craddock, 89. Minute

Na bitte, das verdiente Ehrentor für die Wolves. Nach einer Ecke läuft sich Craddock wunderbar frei, entkommt seinem Bewacher Vermaelen und köpft wuchtig ins Tor. Keine Chance für Almunia.

3 Minuten Nachspielzeit im Molineux.

[20h20] Arsenal vergibt eine weitere Chance zum 5:0. Und Van Persie immer noch ohne Tor heute. Dann endet ja immerhin eine Serie heute. Noch ein paar Minuten in Molineux. Respekt an die Wolves-Fans, die immer noch gut Stimmung machen und ihr Team anfeuern.

[20h08] Sehr schöne Szene. Van Persie setzt sich auf links im Strafraum durch, schöner Pass in die Mitte, wo Fabregas einschießen kann. Doch der Spanier mit einem Schuss in den Nachthimmel. Nasri kann sich ein Lachen nicht verkneifen.

[20h06] Nasri kommt für Arshavin beim FC Arsenal, bei den Wolves nochmal ein wenig Offensivkraft. Milijas geht, hat durchschnittlich gespielt, Jarvis jetzt in der Partie.

[20h03] Wechsel Arsenal: Rosicky darf für die letzten 20 Minuten ran. Eduardo geht vom Platz.

[19h58] 0:4, Andrey Arshavin, 66. Minute

Ecke für Arsenal durch Fabregas, Hennessey mit der Faust am Ball, nicht weit genug aus der Gefahrenzone, Arshavin mit sattem Flachschuss ins Tor. Schöne Aktion des Russen. Saisontreffer Nummer 36 für die Gunners.

Die Wolves hatten noch gewechselt. Etwas offensiver. Knightley kam für den in der ersten Halbzeit starken Castillo.

Und wenige Sekunden nach dem 4:0 die Chance für die Gunners auf 5:0 zu erhöhen, aber Eduardo scheitert diesmal an Hennessey, der sich lang macht und gut den Winkel verkürzt.

[19h54] Arsenal würde mit einem Sieg auf 25 Punkte kommen, dann zweiter sein vor Man Utd und hinter Chelsea (27 Punkte). Tottenham und Aston Villa haben sich mit ihren Siegen an Manchester City (nur oder gerade noch 3:3 gegen Burnley) vorbeigearbeitet. Und sollte Liverpool am Montag gegen Birmingham nicht gewinnen, ist der Zug nicht nur nach oben, sondern überhaupt in Richtung internationaler Plätze immer mehr abgefahren.

[19h50] Ich suche mir derzeit eine gescheite Bus- oder Straßenbahnverbindung von Pempelfort nach Benrath raus. Düsseldorf ist doch eine Großstadt, wo man erwarten sollte auch nachts ÖPNV fahren zu können, und zwar regelmäßig und im verlässlichen Takt.

[19h46] Knapp 10 Minuten gespielt im zweiten Durchgang. Und wie nicht anders zu erwarten, spielen die Gunners den Stiefel jetzt leicht und locker runter und sind dem 4:0 näher als Wolverhampton dem 3:1. Von den Gastgebern kommen kaum noch gescheite offensive Aktionen. Arsenal steht defensiv sehr viel besser und glänzt momentan durch sehr genaues Passspiel.

[19h37] Beginn 2. Halbzeit

[19h33] Mal sehen, was Mick McCarthy seinen Mannen mit auf dem Weg gegeben hat. Sollte man weiter so beherzt, aber unvorsichtig nach vorne stürmen, wird man garantiert weitere Gegentreffer kassieren. Also nur Schadensbegrenzung?

[19h21] Halbzeit Wolverhampton Wanderers – FC Arsenal 0:3

Das 35. Saisontor für Arsenal im elften Saisonspiel. Unglaubliche Bilanz. Dabei hat das in den ersten 30 Minuten dieser Partie überhaupt nicht danach ausgesehen. Wolverhampton mit couragiertem Beginn, mit mehr Ballbesitz und den besseren Chancen. Arsenal in der Defensive schlicht nicht auf der Höhe. Die Wolves verpassten es in Führung zu gehen und nach eineinhalb Eigentoren übernahm Arsenal die Kontrolle in diesem Spiel und hat sogar noch vor der Halbzeit auf 3:0 erhöht. Damit brauche ich auch nichts darüber zu schreiben, dass Arsenal gerne mal 2:0-Führungen verspielt. Spiel dürfte durch sein. Aber im Fußball ist ja vieles möglich, nicht wahr, Mark Hughes.

[19h19] 0:3, Fabregas, 45. Minute +1

Das war Wenger-Ball und damit die Entscheidung in diesem Spiel. Langer Ball der Gunners nach vorne, als Wolves wieder mal den Ball verlieren. Das geschah in letzter Zeit zu oft. Sagna bedient Van Persie im Strafraum, der lässt nur abtropfen für den Spanier, welcher den Ball vorbei an Hennessey ins Tor schiebt. Toll herausgespielt.

[19h13] Fünf Minuten noch bis zur Halbzeit. Und ich habe selten ein solches Spiel gesehen, wo Ergebnis und Spielverlauf so diametral auseinander laufen. Viel Glück für Arsenal, aber gegen Ende dann auch das Können und die Qualität den Konter zum 2:0 abzuschließen.

[19h08] 0:2, Eduardo, 35. Minute

Unfassbares Tor, unfassbar. Diesmal aber wohl kein Eigentor, sondern zweiter Saisontreffer für Eduardo, trifft erstmals seit dem Saisonauftakt im August. Die Wolves stürmen nach vorne, als wäre man in der 94. Minute. Ballverlust und dann wirft Arsenal die Maschine an. Die Gunners mit 2 gegen 1, Ramsey und Eduardo laufen aufs Tor, nur noch verteidigt für die Wolves. Ramsey passt auf den Kroaten, der den Ball dann – noch abgefälscht vom Kopf von – über Hennessey Tor lupft. Zweite Chance für die Gäste, zweites Tor. Und den Eifer von Wolverhampton eiskalt bestraft.

[19h00] 0:1, Eigentor Ronald Zubar, 28. Minute

Ist das nur im Stile und von der Qualität einer Spitzenmannschaft? Arsenal mit der ersten richtigen Torchance. Ecke von links durch Fabregas, in der Mitte alle Wolves-Spieler mit gehörigem Abstand zu den Gegenspielern, Eduardo hält sein Knie in die Flugbahn des Balls, ebenso tut es Zubar, von dessen Knie der Ball ins Tor abprallt. Spiel komplett auf den Kopf gestellt.

Und Arsenal plötzlich wie ausgewandelt. Ramsey mit einer Doppelchance, zunächst schließt er eine scharfe Hereingabe mit einem Schuss knapp am Tor vorbei ab. Dann nach einer Flanke von Van Persie mit dem Kopf in die Arme von Hennessey.

[18h57] Wechsel FC Arsenal: Alexandre Song für Diaby

Verletzungsbedingter Wechsel bei den Gästen. Song sollte heute eigentlich geschont werden. Aber Wenger hat nur diese Option.

Und die Wolves bei jedem Angriff weiter gefährlich. Selten Arsenal so passiv gesehen. Und die Freistöße der Wolves sind verdammt gefährlich – und die Gunners verdammt anfällig.

[18h55] Noch kein Torschuss vom FC Arsenal, zweimal blitzte das Können auf mit einer schönen Kombination, aber soweit kann sich Hennessey erstmal ausruhen. Noch beschäftigungslos.

[18h50] Du meine Güte, Arsenals Verteidigung gleicht einem Hühnerhaufen, gerade bei Standardsituationen für Wolverhampton. Nächste Gelegenheit für die Gastgeber. Freistoß wieder von Milijas, in der Mitte Berra völlig frei, trifft den Ball mit dem Kopf aber nicht richtig, Doyle scheitert mit dem Nachschuss in der Arsenal-Mauer, dann können sich die Gunners befreien.

[18h48] Erste knifflige Situation im Strafraum von Wolverhampton, als Berra Eduardo zu Fall bringt. Aber von Referee Bennett richtig entschieden, keinen Elfmeter für Arsenal zu geben. Das war schlicht zu wenig.

Arsenal weiterhin nur bedingt im Spiel. Würden sich die Wolves noch mehr zutrauen, könnten sie das Selbstbewusstsein der letzten Minuten vielleicht auch in eine Führung ummünzen.

[18h43] Und die Gastgeber mit der großen Chance zur Führung. Ecke von links durch Milijas, in der Mitte Arsenal wieder unsortiert. Ebans-Blake mit dem Kopfball knapp am Tor vorbei. Zuvor schneller Konter der Wolves, Gallas kann das nur mit einem Foul stoppen und sieht nach 10 Minuten die erste gelbe Karte in dieser Partie.

[18h39] Richtig anständiger Start für die Wolves, die Arsenal in der eigenen Hälfte beschäftigen und auch unter Druck setzen können. Gallas kehrt eine Hereingabe zur Ecke, Vermaelen kann unter höchster Not einen Ballverlust von Diaby noch zum Einwurf klären. Arsenal schwimmt ein wenig in der eigenen Abwehr. Bei Ballbesitz der Gunners Wolverhampton fast mit der kompletten Mannschaft in der eigenen Hälfte. Die Londoner tun sich schwer, viele Fehler im Spielaufbau, liegt auch daran, dass Wolverhampton sehr früh auf den ballführenden Spieler geht.

[18h35] Die Wolves zuletzt mit drei Remis aus den letzten drei Spielen, Arsenal in der Liga mit drei Siegen und einem Unentschieden.

[18h33] Beginn 1. Halbzeit

Tolle Stimmung in Molineux. Flutlicht, ausverkauft. Zunächst eine Schweigeminute im Stadion am Vortag des Remembrance Day. Und das ist richtiges Schweigen. Die Wolves in gelb mit Anstoß von links nach rechts im ersten Durchgang, Arsenal in den blauen Auswärtstrikots.

Die englische Aufstellungsgrafik sieht Arsenal doch im 4-5-1. Schauen wir mal. Die Wolves haben zuletzt vor knapp 30 Jahren gegen die Gunners gewonnen.

[18h25] Die Aufstellungen in Molineux

Wolverhampton Wanderers: Hennessey – Zubar, Craddock, Berra, Stearman – Edwards, Henry, Castillo, Milijas – Doyle, Ebans-Blake

FC Arsenal: Almunia – Sagna, Gallas, Vermaelen, Gibbs – Ramsey, Diaby, Fabregas, Arshavin – Eduardo, Van Persie

Drei Wechsel bei beiden Teams im Vergleich zum letzten Pflichtspiel. Bei Arsenal Ramsey für Eboue oder alternativ Nasri, Eduardo und Van Persie im Sturm. Rückkehr also zu zwei Spitzen. Arshavin wohl eher über die linke Seite im Mittelfeld. Aber das Arsenal-Spiel ist ja flexibel. Ebans-Blake bekommt bei den Wolves eine neue Chance an der Seite von Doyle Tore zu schießen. Ein Saisontreffer bisher, Kevin Doyle hat zwei Tore mehr.

[18h15] Schönen guten Abend zusammen aus Düsseldorf. Abendspiel auch in der Premier League. Arsenal kann mit einem Sieg auf Platz 2 vorstoßen, Wolverhampton will sich von den Abstiegsplätzen entfernen. Überraschung bei den Gunners: Aaron Ramsey darf von Beginn an spielen. Wird über die rechte Seite im Mittelfeld kommen.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010 News in Kürze (VII): Kebab-Laden am St. James’s Park

Samstag, 7. November 2009 16:37

Normalerweise wird in der Premier League vorwiegend Fußball gespielt. Normalerweise, denn in der Liga, in der Fußball seit 15 Jahren ein globales Wirtschaftsprodukt ist, kommt man an Finanz- und Wirtschaftsthemen nicht vorbei. Und nicht genug: Auch über sportliche Veränderungen in der Premier League wird nächste Woche wohl leidenschaftlich und intensiv diskutiert. Und zu allem Überfluss zeigt das Beispiel Newcastle United, dass Tradition in Zeiten von Geldmangel nur noch eine nebensächtliche Rolle spielt.

Ein eigentlich schon beerdigtes Thema ist wieder auf die Agenda gekommen. Der Chairman der Bolton Wanderers, Phil Gartside, hat erneut den Vorschlag auf die Tagesordnung gebracht, die Premier League unter Einbeziehung der beiden schottischen Größen Celtic Glasgow und Glasgow Rangers in zwei Ligen aufzuteilen. Plus Ergänzung von Mannschaften aus der Championship. Vorstellbar sei, so Gartside, zwei Ligen mit je 18 Teams. Würde bedeuten, dass höchstens 14 Mannschaften aus der Football League mit einbezogen werden müssten. Oder anders formuliert: Premier League mit 36 Mannschaften. Wie das geschen soll, weiß aber noch keiner. Und dass die Premier League, gerade die Top Four, dem zustimmen würden, liegt außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.

Gartside bringt zum zweiten Mal diese Idee auf die Agenda, bereits vor einem Jahr wurde sein Vorschlag aber zurückgewiesen. Jetzt soll am kommenden Donnerstag auf dem Treffen der Premier League Klubs über dieses Thema zumindest einmal diskutiert werden. Also, wenn überhaupt, ein kleiner Zwischenerfolg für die Bolton Wanderers. Was sich Gartside von dieser Vision verspricht, hat er in einem Interview mit dem Guardian deutlich gemacht. Ihm geht es vor allem darum, dass die kleinen Klubs im Vergleich zu den Top Four zu wenig vom jetzigen System profitieren und in einem permanenten Zustand der Angst leben, um bloß nicht in die Championship abzusteigen und damit finanziell kräftige Einbußen zu erleben. “Die gleichen Klubs, die von der Premier League finanziell profitieren, bekommen zusätzlich noch einmal enorme Einnahmen aus der Champions League. Da können die kleinen Klubs sportlich wie finanziell nicht mithalten. Gleichzeitig steigen die Einkommen in der Premier League sehr viel stärker als in der Championship. Aufgrund dieser aufklaffenden Lücke erhöht sich der Druck gerade auf die kleinen Vereine den Abstieg zu verhindern. Diese Polarisierung im Klubgefüge des englischen Fußballs wird für die Premier League eines der wichtigsten strategischen Themen in den nächsten Jahren.”

Phil Gartside verfolgt die Auflebung seiner Gedanken natürlich nicht ohne Selbstzweck. Eine Woche vor dem Meeting der Premier League Klubs ist das Thema wieder auf der Diskussion bei Teams und Fans. Gerade die klare Ansprache der finanziellen Differenzen innerhalb der Premier League haben eine Vorgeschichte, nämlich die Veröffentlichtung der Geschäftszahlen der Wanderers für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2009. Die Schulden des Vereins stiegen auf 64 Millionen Euro. Die Dachgesellschaft der Bolton Wanderers, Burnden Leisure, zahlte immerhin 41 Millionen Pfund für Gehälter – und das bei einem Durchschnittsverein in der Premier League. Der Besiter des Vereins, Edwin Davies, gehört eher zu den weniger Wohlhabenden. Auch das erschwert die Situation bei Klub aus dem Nordwesten Englands. Die Firma von Davies leihte den Wanderers immerhin 23 Millionen Pfund, zu einem jährlichen Zinssatz von 10 Prozent. Als Dankeschön für diese spendable Geste zahlte Bolton auch schon mal knapp 2 Millionen Pfund zurück an Davies.

Die Reaktionen auf den Vorschlag von Phil Gartside waren zurückhaltend. Von Arsenal, Chelsea, Liverpool und Manchester United hörte man gar nichts. Everton Trainer David Moyes begrüßte immerhin den schon seit Jahren kursierenden Vorschlag, Celtic und die Rangers in die Premier League einzubinden. Als Schotte verständlich, aber auch Moyes geht es dann vor allem um wirtschaftliche Aspekte. Mehr Geld aus TV-Einnahmen, größere mediale Beachtung, wenn die schottischen Schwergewichte gegen die Big Four spielen. Es ist immer nur die große Sucht nach Geld in der Premier League. Zur Erweiterung der Premier League auch von Moyes wenig Konkretes. Aus Wigan gab es hingegen eine klare Ablehung an die Aufnahme der beiden schottischen Teams, dafür würde man es begrüßen, über eine Erweiterung der Premier League zumindest mal zu reden.

Sagen wir es mal so: Im Moment sehe ich die Wahrscheinlichkeit, dass Celtic und die Rangers irgendwann mal in England spielen, ein wenig höher, als dass der englische Fußball in seiner Ligastruktur so revolutionär umgestaltet wird, wie von Phil Gartside angedacht.

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Eine ganz wesentliche Änderung vor allem für die Fußballfans in England gibt es ab nächstem Monat. Ab dann müssen die Vereine der Premier League offen für alle legen, wieviel Geld sie an Spielervermittler bezahlt haben, sowohl der Verein als auch der Spieler selbst. In den unteren Ligen ab der Championship ist diese Regel bereits in Kraft. Die FA erwünscht sich dadurch mehr Transparenz. Mehr dazu beim Digger Matt Scott vom Guardian.

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Auch beim FC Arsenal wird derzeit mehr über Finanzen als über die sportliche Situation gesprochen. Was Trainer Arsene Wenger auch wenig gelegen kommt. Man merkte ihm auf der Pressekonferenz am Mittwoch nach dem Champions League Spiel gegen Alkmaar und am Donnerstag vor dem heutigen Spiel in Wolverhampton an, dass er erstens sich nicht perfekt mit der Thematik auskennt und lieber nur über Sport sprechen wird. Aber das sehen die Journalisten naturgemäß anders. Es geht um die Anteile am FC Arsenal, die zwar unter der Führung einer Dachgesellschaft organisiert sind, es gibt aber zahlreiche Einzelaktionäre, darunter der amerikanische Milliardär Stan Kroenke, der seine Anteile jetzt auf 29,9 Prozent an der Arsenal Holding Company erhöht hat. Sollte er seine Anteile weiter vergrößern wollen, muss er ein formales Übernahmeangebot machen. Und das reizt natürlich die Journalisten. Wird Arsenal der nächste Klub sein, der von einem reichen Amerikaner übernommen wird? To be continued. Wahrscheinlich.

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Positive Nachrichten hingegen beim FC Chelsea, also im Westen der englischen Hauptstadt. Die Blues dürfen in der Januar-Transferperiode doch wieder auf dem Transfermarkt aktiv sein, nachdem das durch die FIFA durchgesetzte Transferverbot – ursprünglich gültig bis Januar 2011 – zunächst wieder vom internationalen Sportgerichtshof aufgehoben wird, bis voraussichtlich im Frühjahr über den Fall endgültig entschieden wird. Eigentlich doch eine Traumnachricht für den Trainer Carlo Ancelotti. Doch der sagte gestern auf der PK, dass man nicht unbedingt viel auf dem Transfermarkt machen wird. Also keine Hamsterkäufe. Momentan besteht dafür auch wenig Grund. Interessant wird dann zu sehen sein, wie Chelsea die Abgänge von Drogba und Essien im Winter zum Afrika-Cup verkraften wird. Vielleicht steuert man dagegen. Vor zehn Tagen hieß es übrigens, dass Chelsea noch bereit sei 18 Millionen Pfund für Marek Hamsik vom SC Neapel zu verpflichten.

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Und wie sehr mittlerweile das Thema Sport auch negativ auf der Insel mit dem Thema Finanzen und Geld verbunden ist, erfreut dieser Tage die Fans vom Zweitligisten Newcastle United. Ein Verein, der auch in finanzielle Schwierigkeiten steckt, den Besitzer Mike Ashley eigentlich verkaufen wollte, das Angebot dann aber vom Markt nahm. Neuester Versuch von Ashley Geld in die Kasse zu bringen. Er möchte die Namensrechte am Stadion – dem historischen St. James’s Park verkaufen. Bis zum Sommer nächsten Jahres soll das höchste Angebot dann eventuell den Zuschlag bekommen. Als sei dieser Versuch für die traditionsbewussten Fans der Magpies nicht schon Übel genug, hat Mike Ashley die Fans noch weiter verärgert. Auf einer großen digitalen Werbefläche, die jetzt am St. James’s Park prangert, läuft stets die aktuelle Werbebotschaft des Bieters, der zurzeit den höchsten Betrag geboten hat. Und dafür musste der Namensschriftzug St. James’s Park weichen. Für die Fans von Newcastle eine Katastrophe. Colin Whittle von der Newcastle United Supports Trust äußert seinen Ärger im Interview bei Times Online. In den ersten 24 Stunden nach Installation der Werbefläche haben immerhin schon 12 lokale Kleintaxiunternehmen und ein Kebab-Laden geworben. Es geht aufwärts in Newcastle.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis