Beiträge vom September, 2010

Champions League 2010/2011 #1, Real Madrid – Ajax Amsterdam

Mittwoch, 15. September 2010 20:10

[22h35] Endstand Real Madrid – Ajax Amsterdam 2:0

Herzliche Umarmung zwischen Jose Mourinho und Martin Jol nach Abpfiff. Sehr bequemer Sieg für Real. Verdient, hätte höher ausfallen können. Mangelhafte Chancenverwertung. Ajax mit einer guten Torchance. Das war zu wenig. Es Klassenunterschied zu nennen wäre fies. Aber Ajax konnte mit Real nicht mithalten.

[22h32] Zwei Minuten Nachspielzeit

[22h29] Wechsel Real Madrid: Das ganze Stadion erhebt sich. Mesut Özil geht vom Platz, Segio Canales, der Youngstar von Real, das Supertalent, für die letzten Minuten mit dabei.

Und Real dem 3:0 näher als Ajax überhaupt der Mittellinie.

[22h27] Wechsel Ajax Amsterdam: Sulejmani geht, für die letzten Minuten auf dem Platz Christian Eriksen. Irgendwann sicherlich mal bei Arsenal eines Tages, wenn man Wenger glauben mag. Ist ja schon seit einem Jahr hinter ihm her.

[22h25] Wechsel Real Madrid: Lassana Diarra für Xabi Alonso.

Sehr starke Partie von Alonso, hat defensiv nichts anbrennen lassen. Wie sehr man einen solchen Spieler in Liverpool gerade vermisst. Plus die nötigen offensiven Impulse nach vorne. Überhaupt geschlossene Mannschaftsleistung von Real. Higuain, di Maria und Özil die besten.

[22h21] Wechsel Real Madrid: Angel di Maria geht, Pédro Leon kommt.

[22h18] Real spielt jetzt schon tollen Fußball. Higuain mit seinem achten Torschuss, verpasst wieder knapp das Tor. Doppelpass am Strafraumeck mit Ronaldo, Higuain dringt in den Strafraum, bekommt vom Portugiesen das Zuspiel, geht noch einen Schritt und schiebt am langen Pfosten vorbei.

Richtig klasse Spiel jetzt, weil Ajax jetzt alles oder nichts spielt. Zwei gute Chance für die Niederländer. Zunächt verpasst Sulejmani eine Hereingabe von außen und schafft es aus kurzer Distanz nicht den Ball unter Kontrolle zu bringen, zwei Minuten später lenkt Casillas, der noch wach ist, einen Schuss von Emanuelson an die Querlatte. Das wäre interessant gewesen, sollte Ajax gleich den Anschluss hinbekommen. Bisschen Pech.

[22h15] 2:0, Gonzalo Higuain, 73. Minute

Dann ist es passiert. War überfällig, aber erwähnte ich ja schon mal. di Maria leistet den ersten Schritt. Wunderschön gelupfter Pass in den Rücken der Abwehr auf Özil, der nicht im Abseits steht, weil Anita schläft. Özil knallt die Kugel aufs kurze Eck, wo Stekelenburg einmal mehr glänzend reagiert. Özil bekommt den Abpraller, sucht für die zweite Chance aber nicht den direkten Abschluss, sondern legt quer auf Higuain, der nur noch einschieben braucht.

[22h11] Wechsel Ajax Amsterdam: Teemu Tainio für den schon verwarnten de Zeeuw

[22h08] UNFASSBAR was Real an Chancen liegen lässt. Wobei dieser wunderschöne Spielzug ein Tor verdient gehabt hätte. Özil zieht wieder die Fäden, bindet in der Mitte zwei Gegenspieler, hat aber noch die Übersicht und spielt einen wunderschönen Pass raus nach links in den Lauf von di Maria, der passt quer in die Mitte, wo Ronaldo zentral völlig blank steht. Aber zu genau gezielt, knapp am Pfosten vorbei. Ajax noch in diesem Spiel, nicht zu fassen.

[22h06] Aber hey, Standards gehen immer. Alderweireld mit Freistoß aus 20 Metern knapp vorbei. Wobei der Freistoß (angebliches Handspiel von Pepe, hätte ich so nicht gegeben) schon glücklich in der Entstehung war. Sonst weiter nichts von Ajax.

[22h04] So fahrlässig wie Real mit seinen Chancen umgeht, rächt sich das normalerweise ja. Aber Ajax ist soweit von einem Torerfolg entfernt, dass ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.

[21h56] Gute 55 Minuten durch und Iker Casillas musste zum ersten Mal einen Schuss abwehren. Kein wirklich großes Problem.

[21h53] Völlig unverändertes Bild auch bei der Chancenverwertung. Ronaldo scheitert am glänzenden Stekelenburg. Aber wie war das durch Özil per Hacke wunderschöne in Szene gesetzt. Aber der Doppelpass Ronaldo-Özil führt nicht zu einem weiteren Tor.

Nächste Doppelchance. Fernschuss di Maria, Stekelenburg hat die Fäuste oben. Den Nachschuss aus aussichtsreicher Position setzt Higuain in den spanischen Abendhimmel. Könnte 3:0 oder sogar 4:0 stehen. Verschwenderisch halt. Aber ziemlich viel Spektakel und Unterhaltung.

[21h52] Real Madrid bisher fast fehlerlos in der Defensive. Mourinho-like. Da reichen also ein paar Monate Vorbereitung schon für aus.

[21h48] Und Real macht da weiter, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hat. Higuain gewinnt mal wieder das Laufduell gegen Ooijer, der Innenverteidiger bekommt dann aber letzlich noch den Fuß dazwischen. Statt möglichem 2:0 nur Eckball. Ich warte noch auf die erste Chance von Ajax.

[21h47] Beginn 2. Halbzeit

[21h41] Anita war es! Sehe gerade noch einmal eine Zeitlupe und da ist zu erkennen, dass der Linksverteidiger von Ajax mit seinem Fuß zuletzt am Ball war. Bei der UEFA wird aber immer noch Higuain als Torschütze gelistet.

[21h31] Halbzeit Real Madrid – Ajax Amsterdam 1:0

Das sieht alles sehr souverän aus für Real Madrid. Die Gastgeber liegen verdient mit 1:0 in Führung. Und könnten mehr Tore geschossen haben, einzig die Chancenverwertung dürfte Mourinho etwas ärgern. Ansonsten viel Ballbesitz, schnelles Spiel nach vorne, gute Ballstafetten, viel Laufarbeit. Und es sieht einfach aus, was Real macht.

Ajax eigentlich nur fünf fünf bis zehn Minuten richtig in diesem Spiel. Spielen mit zu viel Respekt, sehr ängstlich zu Beginn. Dann ab der 20. etwas mutiger. Als man dann gemerkt hat, dass die Konter von Real konsequenterweise um die Ohren fliegen, hat man diesen Mut wieder zurückgenommen. Amsterdam spielt die wenigen Konter nicht final zuende und gibt viel zu schnell den Ball her. Bester Mann bei den Niederländern Torwart Stekelenburg.

Khedira unauffällig, defensiv aber auch kaum gefordert, allerdings mit wenigen offensiven Impulsen. Özil mit richtig guter Leistung, gefällt mir, präsent, fordert viel den Ball, macht vieles richtig. Leichte Schwächen im Abschluss, aber das ist bei Real – di Maria, I’m looking at you – nicht alleine.

[21h30] Eine Minute Nachspielzeit bis zum Pausentee

[21h23] Großes Fleißkärtchen für Marcelo, der auf dem linken Flügel schon in der ersten Hälfte unglaubliche Strecken zurücklegt. Sieht very comfortable für Real aus. Ajax noch ohne Torchance und gefühlt hatte Cassilas noch nicht einmal die Hand am Ball.

[21h18] Beim Geld und heute Abend auch bei den Torchancen zunehmend verschwenderisch, das Team von Jose Mourinho. Wieder geht es über die linke Seite der Madrilenen, Ronaldo steckt zu Marcelo durch. Der könnte es eigentlich schon selbst machen, legt aber noch einmal quer zu Higuain, der über den Ball tritt. Und am langen Pfosten hat dann di Maria so viel Zeit und Platz, dass er völlig überrascht den Ball über das Tor schlenzt. Da hätte es ein präziser Flachschuss auch getan.

[21h15] 1:0, Gonzalo Higuain, 31. Minute

Die verdiente Führung für die Königlichen. Wurde auch Zeit. Eckball von der linken Seite, getreten durch Xabi Alonso, in der Mitte drückt Higuain mit dem Oberschenkel den Ball über die Linie. Die Ajax-Defensive wieder zu passiv.

Und wenn Amsterdam jetzt wieder blind nach vorne rennt, wie kurzzeitig zwischen der 20. und 25. Minute, kann der Ofen hier ganz schnell aus sein.

[21h13] Ajax hat Glück, als der quirlige di Maria in den Strafraum zieht und von Stekelenburg zu Fall gebracht wird. Für mich ein klarer Elfmeter. Vielleicht hat sich der Referee davon beeindrucken lassen, dass der niederländische Keeper noch beim Foul die Hand hob und andeutete, dass er Di Maria aber überhaupt nicht getroffen habe.

[21h10] Fast ein perfekter Konter für Real, machen das schon clever, ziehen sich ein wenig zurück und lassen dann Ajax im Regen stehen. Emanuelson verliert im Mittelfeld den Ball an Alonso, der Ex-Liverpooler zögert nicht lange und schickt Ronaldo auf die Reise, der marschiert links den Flügel runter, umkurvt einen Gegenspieler, aber Alderweireld bekommt noch die Fußspitze dazwischen. Nur Eckball.

[21h07] Es war ein kurzes Aufflackern des Ajax-Engagements. Um Martin Jol vielleicht ein wenig freundlicher ausschauen zu lassen. Auf links setzt sich erst Christiano Ronaldo gegen van der Wiel durch, Stekelenburg ist rechtzeitig draußen. Und dann Doppelchance durch Di Maria innerhalb von gut einer Minute, zwei Schüsse, beide Male zu zentral, keine Probleme für Stekelenburg. Führung für die Madrilenen liegt in der Luft.

[21h02] Ajax Amsterdam scheint sich in den letzten Minuten bewusst geworden zu sein, dass es passender sei sich doch an diesem Spiel aktiv zu beteiligen. Das machen sie jetzt. Erste Konsequenz: die Dominanz von Real in Sachen Ballbesitz ist erstmal weg, Ajax taucht zart in die spanische Hälfte ein.

Aber beste Chance in diesem Spiel bisher für Higuain, der verdammt engagiert auftritt. Wunderschön geschlenzter Schuss an die Querlatte. Die Innenverteidigung von Ajax wieder zwei Schritte zu langsam. Stekelenburg wäre ohne Chance gewesen. Lässt sich gut anschauen, interessantes Spiel.

[20h56] Beste Szene von den Hausherren, die spielbestimmend sind, aber noch nicht so richtig den Zug zum Tor suchen. Haben viel Ballbesitz, lassen den Ball sicher durch die Reihen laufen, finden aber noch kein Durchkommen. Ausnahme eben der feine Antritt von Özil, an Ooijer vorbei, flache Hereingabe mit dem rechten Fuß in die Mitte, aber Stekelenburg ist unten und hat den Ball sicher.

Man nährt sich. Eine Minute später ein wunderschöner langer Ball von Alonso auf Higuain, der viel zu viel Platz und Zeit zum Annehmen der Kugel bekommt, geht zwei Schritte und trifft mit seinem Schuss das Außennetz. Ajax sehr vorsichtig in dieser Partie.

[20h53] Die Freundin von Iker Casillas scheint heute Abend nicht hinter dem Tor zu stehen. De Zeeuw bekommt für hartes Einsteigen nach acht Minuten völlig zurecht den gelben Karton. Bisschen sehr früh für eine Partie in Madrid.

[20h50] Sobald Real aber das Tempo mal anzieht, hat Ajax schon den ersten Schwindelanfall. Drei, vier Querpässe und Higuain hat auf der linken Seite viel Platz sich durchzusetzen, findet Di Maria aber in der Mitte nicht. Ajax kann klären. Eine Minute später Khedira mit dem Schuss aus 20 Metern direkt in die Arme von Stekelenburg.

[20h48] Der fürchterliche Zustand des Rasens ist übrigens einem Traktorunfall geschuldet. Der Traktor hatte Öl verloren und auf dem Rasen hat sich dann eine Pilzkultur entwickelt. Noch hat Markus Gaupp Gelegenheit solche Geschichten zu erzählen, weil auf dem Platz wenig passiert.

[20h45] Beginn 1. Halbzeit

Real Madrid ganz in weiß. Ajax in den dunklen Trikots. Die Könglichen stoßen an, spielen von rechts nach links in den ersten 45 Minuten.

[20h39] Die Aufstellungen im Estadio Santiago Bernabéu

Real Madrid: Casillas – Arbeloa, Carvalho, Pepe, Marcelo – Alonso, Khedira – Di Maria, Ozil, Ronaldo – Higuain

Ajax Amsterdam: Stekelenburg – van der Wiel, Alderweireld, Ooijer, Anita – Enoh, de Jong, de Zeeuw – Emanuelson, El-Hamdaoui, Sulejmani

Jose Mourinho stellt Khedira und Xabi Alonso auf die defensiven Positionen im Mittelfeld. Sieht dann von der Formation nach einem 4-2-3-1 aus, mit Ronaldo als hängende Spitze hinter Higuain. Khedira bekommt also den Vorzug vor Lassana Diarra, weiter fehlen die Langzeitverletzten Kaka, Albiol und Fernando Gago. Bei den Niederländern wie gesagt Suarez nicht mit dabei. Zudem fehlt in der Innenverteidigung Jan Vertonghen, dafür kommt Ooijer an die Seite von Alderweireld. Sieht nach einem verkappten 4-3-3 aus, wohl aber mit Mounir El Hamdaoui als Spitze ganz vorne in der Mitte. Kann bei Angriff Real dann schnell in ein 4-5-1 wechseln.

[20h25] Und für Real Madrid kann es in der Champions League ja eigentlich nur besser werden. Und wenn einer Ahnung vom Triumph in der Königsklasse hat, dann Jose Mourinho. Gelingt ihm mit den Königlichen sein dritter Champions League Gewinn. Eigentlich wäre das ja fast schon Pflicht, auch um die erheblichen Investitionen zu rechtfertigen. Und seit bekannt ist, dass sich die Verletzung von Christiano Ronaldo doch nicht so langwierig herausstellte, steht einem guten Auftakt eigentlich nichts mehr im Wege. Wobei man das bei Real Madrid in der Champions League schon so häufig behauptete.

[20h19] Der niederländische Vizemeister zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder in der Königsklasse. Hat sich in den Playoffs gegen Dynamo Kiew durchgesetzt. In der Eredivisie hat man einen exzellenten Saisonstart hingelegt und liegt nur aufgrund einem Tor weniger hinter dem PSV Eindhoven auf Platz 2. Bisher gab es vier Siege und ein Remis, zuletzt am Samstagabend ein 2:0 gegen Willem II. Doppeltorschütze Luis Suarez, auf den sich alle Augen auch heute Abend in der spanischen Hauptstadt richten würden, wenn er nicht gesperrt fehlte. Das ist schon ein erheblicher Nachteil, aber Trainer Martin Jol hat genug Alternativen. Und man weiß ja nicht erst seit gestern, dass der Torjäger fehlt.

[20h10] Erster Auftritt von Jose Mourinho auf der Bühne Champions League, Özil und Khedira stehen in der Startelf. Und Real nimmt einen erneuten Anlauf mal nicht im Achtelfinale anzuscheiden. Zu Gast heute Abend im Bernabeu der niederlänische Vizemeister aus Amsterdam. Buenas tardes!

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DEL im Free-TV: Immerhin ein Anfang (Update)

Mittwoch, 15. September 2010 15:47

Update, Donnerstag 14h58: Der NDR hat mir per Mail bestätigt, dass man jetzt regelmäßig über die DEL-Spiele der norddeutschen Klubs in Zusammenfassungen berichten möchte. Meist in der Sportklub-Sendung samstags um 17:00 Uhr. Übermorgen gibt es einen Bericht von der Partie Grizzly Adams Wolfsburg – Hamburg Freezers.

Ein großes Manko der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist die mangelnde Free-TV-Präsenz, meinen viele. Ich halte das für eines von vielen Problemen, aber bei weitem nicht das schwerwiegendste. Aber gut, diese Diskussionen sind auch hier in diesem Blog schon geführt worden. In den letzten Tagen gab es für alle DEL-Fans positive Nachrichten.

1. Ich habe per Zufall am Samstagnachmittag entdeckt, dass in der Sendung Sportclub Aktuell -  im NDR immer samstags um 17:00 Uhr – ein Spielbericht der DEL-Partie zwischen den Eisbären Berlin und den Hannover Scorpions lief. Immerhin, ein paar wichtige Szenen und alle Tore wurden gezeigt. Ich habe eine Anfrage an den NDR geschickt, ob das ein einmaliges Experiment war oder ob man nun häufiger über die norddeutschen DEL-Clubs berichten möchte. Habe leider noch keine Antwort bekommen.

2. Damit die ARD-Sportschau am bundesligafreien Samstag, 9. Oktober, ihre Sendung füllen kann, wurde die Partie zwischen den Hannover Scorpions und den Adler Mannheim von Freitagabend auf Samstagnachmittag gelegt. Sicherlich eine Möglichkeit mehr Zuschauer anzulocken und begrüßenswert, dass die ARD auch mal Eishockey in der Sportschau zeigt.

3. Heute wurde bekanntgegeben, dass Eurosport bis zum Jahresende sechs Partien live zeigen wird. Startschuss ist am kommenden Dienstag mit der Begegnung Adler Mannheim gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Die weiteren TV-Termine sind bekanntgegeben, die Spiele stehen noch nicht fest. Bereits letzte Saison gab es zwei Spiele bei Eurosport. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sieht der TV-Vertrag zwischen Sky und der DEL, dass bis maximal sechs Spiele pro Saison im Free-TV laufen können. Von dieser Regelung wird jetzt Gebrauch gemacht. Natürlich nur bis zum Jahreswechsel, wenn dann die wichtigen Partien um die Playoff-Plätze laufen, benutzt Sky seine Exklusivrechte. Quelle: Offizielle Pressemitteilung der DEL

4. Mittlerweile hat Sky die Live-Spiele der DEL bis Anfang November terminiert.

Thema: Sport, TV und Radio | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Champions League 2010/2011 #1, Werder Bremen – Tottenham Hotspur

Dienstag, 14. September 2010 19:54

[22h53] Thomas Schaaf: Wir haben in der ersten Halbzeit die Situationen über uns ergehen lassen. Wir waren zu passiv. Alles, was gegen die Bayern am Samstag gut war, haben wir heute vermissen lassen. Das ärgert mich [...] Wir waren heute nicht im Spiel, haben immer abgewartet, was der Gegner macht. Uns ist es nicht gelungen selbst die Initiative zu ergreifen, stattdessen haben wir sie im Mittelfeld spielen lassen. Wir haben immer nur reagiert.

Thomas Schaaf im Sky-Studio sichtlich bedient. Vor allem aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit.

[22h36] Endstand Werder Bremen – Tottenham Hotspur 2:2

Am Ende dann doch ein leistungsgerechtes Unentschieden. Verglichen mit dem, wo sich Werder in der 30. Minute befand, war das insgesamt zufriedenstellend. Wieder viel Moral, Kampfgeist, niemals aufgegeben. Aber dass man das überhaupt wieder nötig hatte, wird hoffentlich intern aufgearbeitet. Denn was Werder in den ersten 30 Minuten defensiv aufgeboten hat, möchte ich bitte so schnell nicht wiedersehen. Die erste Hälfte ging mit Ausnahme der letzten fünf Minuten klar an die Spurs. Toller Auftritt der Redknapp-Truppe, Chancen genutzt und defensiv sattelfest. Dann durch die einzige Nachlässigkeit in persona Assou-Ekotto den Anschluss kassiert. Werder nahm den Schwung mit in die Hälfte und glich postwendend aus. Danach die Hanseaten spielbestimmend mit den besseren Torchancen. Aber es war dann kein Offensiv-Feuerwerk, am Ende gingen die Kräfte aus und auch die Spurs waren zweimal gefährlich vor dem Tor und hätten ebenso mit drei Punkten nach London zurückkehren können.

Im anderen Gruppenspiel zwischen Twente und Inter gab es ebenfalls ein 2:2, also noch gar nichts passiert in der Gruppe A. Aber Werder muss sich steigern.

Marin: Sind nicht gut ins Spiel gekommen, Ergebnis ist okay. Ich weiß nicht, was zu Beginn los war. Das war schon in Genua los. Wir können mit dem Punkt leben.

[22h33] Drei Minuten Nachspielzeit

[22h30] Noch mal ein wenig Dramatik. Während Werder alles versucht den Sieg zu erringen, hat Peter Crouch den Big Point auf dem Fuß, wird wunderschön von Jenas und final Keane freigespielt, Silvestre hebt das Abseits auf, Crouch legt mit ganz viel Gefühl den Ball an Wiese und am Tor vorbei. Glück gehabt. Im Gegenzug scheitert Hunt mit Schuss an Cudicini.

[22h23] Und es wäre fast Gareth Bale gewesen. Setzt sich gegen Fritz auf der linken Seite mal wieder durch, flache Hereingabe in die Mitte, wo alle Spurs-Spieler am Ball vorbeirutschen. Spiel schleppt sich dem Ende entgegen, glaube, da passiert nicht mehr so viel.

[22h21] Gute zehn Minuten noch. Tempo hat doch ein wenig nachgelassen. Werder zwar spielbestimmend, aber es sind dann auch nicht Torchancen am Fließband passiert. Drei, vier gute Szenen insgesamt, zu wenig, um die Spurs dauerhaft in Bedrängnis zu bringen. Mal sehen, ob jemand von den 22 nochmal die Kraftreserven mobilisieren kann um dieses Spiel zu entscheiden.

[22h18] Wechsel Tottenham Hotspur: Wilson Palacios für Aaron Lennon

[22h16] Mit die beste Chance für Werder zum Ausgleich zur Führung. Frings setzt sich auf der linken Seite durch, wunderschöner Pass auf Hunt im Strafraum der Spurs, lässt einen Gegenspieler aussteigen und legt sich den Ball dann auf den rechten Fuß. Kugel rutscht ein wenig über den Spann, deutlich übers Tor. Schade, schön herausgespielt, Abschluss ausbaufähig.

[22h13] Tottenham steht jetzt tief, zieht sich weit zurück. Man könnte meinen, die wären mit einem Punktgewinn an der Weser zufrieden.

[22h10] Wenig Torchancen zuletzt, wenige Aktionen in der Nähe des Strafraums, Partie bewegt sich überwiegend im Mittelfeld, wo Werder die Überhand hat. Kommt aber zu wenig Input für die Stürmer, gleiches auch bei Tottenham, die Crouch und Keane kaum noch in Szene setzen können. Da braucht es schon eine Einzelleistung von Marin, um mal wieder für etwas Torgefahr zu sorgen.

Wechsel Werder Bremen: Tim Borowski für Wesley. Starke Leistung vom Brasilianer.

[22h06] Herr Schaaf, Arnautovic bitte vom Platz nehmen. Der hat keine Lust mehr, ist nicht sein Tag heute. Winkt bei jedem Ballverlust ab.

[22h02] Marko Marin, ähnlich wie im Rückspiel in Genua, in der zweiten Hälfte völlig enthemmt spielend. Geht das nicht mal auch von Beginn an? Tottenham versucht wieder einen Fuß in dieses Spiel zu bekommen, es gelingt vorerst nicht, wenngleich sie es jetzt wieder vermehrt versuchen, über die außen Werder unter Druck zu setzen. Bis jetzt hält Fritz dicht.

[21h58] Nächste gute Chance für die Bremer, ganz langer Ball von Frings auf Almeida, der setzt sich im Laufduell gegen das Innenverteidiger-Duo Kaboul und King durch, Abschluss dann zu hoch angesetzt. Vielversprechend, solange man defensiv weiter sicher agiert wie bisher in der zweiten Hälfte. Temporeiches Spiel jetzt, das sich momentan noch nicht entscheiden kann, in welche Richtung es gehen will.

[21h55] Werder in den ersten fünf Minuten mit mehr Torschüssen als in der gesamten ersten Hälfte. Huddlestone mit der ersten gelben Karte. Marin dreht auf, Wesley zieht das Spiel an sich. Das sieht offensiv doch schon mal sehr viel besser aus. Nur noch Werder im Moment.

[21h52] Wechsel Tottenham Hotspur: Robbie Keane für Rafael van der Vaart, der sich mit einer Wadenzerrung rumplagte.

[21h50] 2:2, Marko Marin, 48. Minute

Wunderbar! Wunderbar! Werder nimmt den Schwung aus der ersten Hälfte mit, jetzt bitte nicht gleich wieder defensiv ins Koma fallen. Tolle Einzelleistung von Marin, der sich gegen mehrere Spurs-Spieler durchsetzt, zieht in die Mitte, super Schuss ins kurze Eck, direkt neben den Pfosten. Keine Chance für Cudicini diesmal.

[21h49] Was für eine Chance zum Ausgleich für Werder nach einer gespielten Minute. Langer Ball auf Arnautovic, der legt auf Hunt ab, dessen kraftvoller Schuss von Cudicini über die Latte gelenkt wird. Schade, nicht präzise genug.

[21h48] Beginn 2. Halbzeit

[21h45] Die Spurs lassen sich viel Zeit in der Kabine, Werder wartet auf dem grünen Rasen.

[21h39] Ich will nicht in die Kerbe schlagen, ob Schaaf die falsche Taktik angewendet hat mit dem Rauslassen von Hunt. Ob nun 4-4-2 mit Raute, ob nur ein Stürmer oder zwei Sechser. Ist im Prinzip völlig egal, wenn man defensiv so beteiligunglos dem Gegner beim Toreschießen zusieht.

[21h31] Halbzeit Werder Bremen – Tottenham Hotspur 1:2

Klaus Allofs im Interview: Die letzten Minuten waren etwas besser, insgesamt waren wir überhaupt nicht im Spiel. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht. Ich habe keine Pfiffe gehört. Ich hoffe, wir gehen sehr viel wacher in die zweite Halbzeit und drehen dieses Spiel noch.

Werder vorerst mit einem blauen Auge davongekommen. Das war über 43 Minuten defensiv eine ganz gruselige Leistung, die leider alle Vorurteile, die man von der Werder-Defensive hat, bestätigt sah. Das hat Tottenham zweimal konsequent genutzt und verdient mit zwei Toren in Führung gelegen. Danach dominierten sie das Geschehen und waren dem 3:0 näher als Werder überhaupt mal einem passablen Spielaufbau. Gegen Ende Werder etwas präziser in den Pässen und mit etwas mehr Elan nach vorne. Belohnung der wichtige Anschlusstreffer. Ein wenig Hoffnung, doch wenn man die Fehler in der Defensive nicht abstellt, dann kann man dieses Spiel nicht mehr zu seinen Gunsten entscheiden. Insgesamt schon enttäuschend, was Werder gezeigt hat. Das wirkte so unvorbereitet, als hätte man Gareth Bale noch nie flanken gesehen. Noch ist Zeit. Leider auch für weitere Fehler.

[21h27] 1:2, Hugo Almeida, 43. Minute

Was sehr viel Besseres hätte Werder nach dieser katastrophalen ersten Hälfte nicht passieren können. Da schaffte man es über 40 Minuten lang nicht, mal drei, vier Pässe in Folge zum Mitspieler zu bringen und dann macht man mit ganz simplen Mitteln den Anschluss, auch weil die Spurs zum ersten Mal in der Abwehr zu weit weg vom Gegner waren. Wesley mit der langen Flanke von der linken Seite, in der Mitte setzt sich Almeida gegen Assou-Ekotto durch und lässt per Kopf Cudicini keine Chance. Immerhin.

[21h25] Natürlich ist man schon ein wenig überraschend mit 1:0 in Führung gegangen, aber was die Spurs nach dem 1:0 hier zeigen – spielerisch wie taktisch – verdient ganz große Anerkennung in einem ersten Champions League Spiel. Bin sehr beeindruckt. Und das macht die ganz schwache Werder-Leistung noch deutlicher. Wir haben noch fünf Minuten bis zur Pause.

[21h21] Wechsel Werder Bremen: Aaron Hunt für Bargfrede.

[21h20] Chaos und Unordnung in der Werder-Abwehr nach dem ersten Eckball für die Gäste. Bremen schafft es nicht den Ball weiträumig zu klären, die Spurs bekommen stets die zweite Chance. Am Ende rettet Wiese sehr stark gegen den Schuss von Bale.

[21h15] Gute halbe Stunde durch. Zuletzt ein paar engagiertere Minuten von Werder, aber da ist im Spiel nach vorne insgesamt zu wenig Bewegung, keine guten Einfälle. Dass, was Allofs und Schaaf vor der Partie ausgeführt haben, dass man schnell spielen möchte und muss, gelingt überhaupt nicht. Keine Kreativität, keine Ideen. Marin mit seinen Dribblings ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Tottenham macht das nahezu perfekt in der Defensive, geringe Fehleranzahl, präsent in den Zweikämpfen, super das Werder-Spiel antizipierend.

Und eher macht hier Tottenham das 3:0. Wieder Schema F, sprich über die linke Seite. Aber diesmal kann Wiese vor Crouch klären, fehlte aber nicht viel für den Knockout. Werder, wenn man so will, noch ohne echte Torchance.

[21h12] Werder hat Pech, weil sie einen für mich klaren Handelfmeter nicht gewährt bekommen. Nach dem Schuss von Marin nimmt Huddlestone die linke Hand hoch. Und das ist Elfmeter, von natürlicher Bewegung habe ich da nichts gesehen. Und der zusätzliche Linienrichter verspeist hinter dem Tor wohl gerade ein Fischbrötchen, meine Güte…

[21h08] Und mit der Führung im Rücken dominieren die Spurs jetzt diese Partie, greifen Werder früh an und lassen den Hanseaten kaum Platz zum Kombinieren. Und Werder ist geschockt. Es gelingt ganz wenig. Und bei den Spurs passt im Moment soviel, dass ein Treffer für Werder ganz weit entfernt scheint.

[21h06] Im Parallelspiel zwischen Twente Enschede und Inter Mailand steht es übrigens 1:1.

[21h02] 0:2, Peter Crouch, 18. Minute

Was für ein wunderschönes Kopfballtor von Peter Crouch. Und Werder im kollektiven Tiefschlaf. Ich fasse es nicht. Scheiß blödes Gefühl vor dem Spiel. Flanke von links durch van der Vaart, in der Mitte setzt sich Crouch – gut eine Etage höher springend – ohne Probleme gegen Pasanen durch, der noch nicht mal hochspringt. Kopfball passt par excellance ins Tor, keine Chance für den bedienten Wiese. Nicht zu fassen.

[20h58] Sehr gelassener Jubel übrigens von Harry Redknapp nach der Führung für sein Team. Ob er registriert hat, dass man mit 1:0 in Front gegangen ist?

[20h56] 0:1, Eigentor Petri Pasanen, 12. Minute

Na, schönen guten Abend. Langer Ball auf Bale auf den linken Flügel, der ist viel viel schneller als Fritz, in der Mitte kann Pasanen nur schwer mit dem Antritt von Crouch mithalten, ist dann aber doch da, um den Ball ins eigene Tor zu lenken. Aber Crouch wäre sowieso da gewesen. Und ich sage noch, dass die Außenpositionen ein Schlüssel in diesem Spiel sein können. Was für ein furchtbares Abwehrverhalten von Fritz und Pasanen. Erste Chance in diesem Spiel bringt die Führung für die Spurs. Eiskalt Werders Schwäche ausgenutzt. Und scheinbar braucht Werder wie immer ein Gegentor um warm zu laufen. Hoffentlich.

[20h52] Werder nährt sich ganz allmählich dem Gehäuse von Cudicini, kann die Spurs mal ein paar Minuten in der eigenen Hälfte beschäftigen und holt den ersten Eckball der Partie. Aber man sieht gleich, dass die Spurs verdammt kompakt stehen, sobald Werder die Angriffe startet. Und nach dem Eckball gingen alle Kopfballduelle an die Spurs.

Erste gute Szene von Wesley, schöne Einzelleistung, Flachschuss geht aber knapp am Tor vorbei, insgesamt noch viele Aktionen, nur so von Nervosität geprägt.

[20h49] Das erste Laufduell zwischen Pasanen und Lennon ging völlig überraschend an den Engländer. Bin mal gespannt, wie konsequent die Spurs über die Außen spielen oder doch alternativ die langen Bälle auf Crouch suchen. Sehr gemählicher Beginn, beide Teams noch in der Abtastphase, bloß keinen Fehler gleich zu Beginn machen.

[20h45] Beginn 1. Halbzeit

Die Spurs in den weißen Trikots und mit Anstoß von links nach rechts, Werder in grün.

[20h43] Schiedsrichter der Begegnung ist der Schweizer Massimo “Don’t make signals” Busacca.

[20h37] Die Aufstellungen im Weserstadion

Werder Bremen: Wiese – Fritz, Pasanen, Prodl, Silvestre – Frings, Bargfrede, Marin, Wesley – Arnautovic, Hugo Almeida

Tottenham Hotspur: Cudicini – Corluka, Kaboul, King, Assou-Ekotto – Huddlestone – Lennon, Jenas, Bale – Van der Vaart – Crouch

Werder also im 4-4-2, die Spurs wollen den Selbstmord vermeiden und treten mit nur einer Spitze an. Huddlestone gibt den Aufräumer vor der Abwehr, Lennon über den rechten Flügel, Bale über links, van der Vaart hinter Crouch. Modric nicht mit dabei, auf der Bank bei den Spurs noch Keane und Pavlyuchenko. King bekommt in der Innenverteidigung den Vorzug vor Gallas, im Mittelfeld bekommt Jermaine Jenas den Vorzug gegenüber Wilson Palacios. Bei Werder nur eine Änderung, Almeida für Hunt in der Partie.

[20h27] Thomas Schaaf bei Sky: Aaron hat nicht schlecht gespielt, ein taktischer Wechsel. Wir müssen vorne präsenter und aktiver sein als gegen die Bayern. Wesley wird nicht übernervös sein, aber er hat festgestellt, dass er aktiv sein muss. Das hat er Samstag gut gemacht, ich hoffe, das gelingt ihm wieder. Tottenham ist eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr gut umschaltet, die nach einem Angriff wieder schnell in der Abwehr zurück sind. Wir müssen geduldig sein. Es wird wichtig den Ball schnell laufen zu lassen. Ich hoffe, das bekommen wir hin.

[20h25] Live-Blog vom Werder Spiel beim geschätzten Tobias/Meine Saison. Und Kai bei allesaussersport ist glücklicherweise auch wieder mit von der Partie und blickt auch auf das Schalke-Spiel.

[20h22] Klaus Allofs bei Sky: Ich bin froh, dass wir wieder in der Champions League sind. Ich glaube, dass wir die Gruppenphase überstehen können. Inter ist der Favorit, wir können Zweiter werden oder sogar mehr erreichen.

[20h15] Ich hoffe, Werder hat sich das Video vom Playoff-Hinspiel der Spurs in Bern angeschaut. Denn so wie die Young Boys aufgetreten sind in den ersten Minuten, muss man gegen Tottenham agieren. Druckvoll, schnelles Spiel, die Abwehr unter Druck setzen. Das schaffte West Bromwich Albion letzten Samstag, Werder sollte das ebenso gelingen.

[20h12] Harry Redknapp ist Meldungen der BBC von heute Nachmittag nicht gefolgt und hat Luka Modric nicht in den Kader berufen. Die Spurs in einem 4-5-1 mit Crouch als Tower ganz vorne. Werder ohne Hunt, mit Wesley hinter den Spitzen, die Almeida und Arnautovic heißen.

[20h09] Ich weiß nicht warum, aber ich habe ein komisches Gefühl für heute Abend. Kann aber explizit keine Gründe nennen. Ich hoffe, dass die gute Leistung vom Auswärtsspiel in München den Spielern im Kopf nicht zu hoch gestiegen ist. Wie in den letzten Spielzeiten in der Champions League, als guten Ligaleistungen meist ernüchternde Vorstellungen in der Königsklasse folgten.

[20h03] Gegner heute Abend im Weserstadion also die Tottenham Hotspur, nur mittelmäßig in die neue Premier League Saison gestartet, aber mit vielen guten Einzelspielern und einer stets geschlossenen Teamleistung, wenn es in den letzten Monaten wichtig wurde. Mehr zum Team von Harry Redknapp in der Analyse bei Meine Saison. Für mich eine der Schlüssel zum Erfolg für Werder ist, ob man die Außenpositionen der Spurs in Schach halten kann. Lennon dominiert allein schon durch seine Geschwindigkeit, Bale spielt eine fantastische Saison bisher. Da kommt viel Arbeit auf Silvestre und Fritz hinzu. Und vielleicht sollte man allen Werder-Spielern und den Fans erzählen, dass Crouch mittlerweile auch ein sehr guter Fußballer geworden ist. Schauen wir mal.

[19h58] Als Einstimmung auf die Champions League sei die kompakte Vorschau der BBC empfohlen.

[19h54] Endlich wieder meinerseits Zeit zu bloggen. Und endlich wieder Champions League. Hereinspaziert und guten Abend zu den Dienstagsbegegnungen des ersten Spieltages. Und endlich wieder Königsklasse mit Werder. Riesengroße Vorfreude auf den heutigen Abend.

Thema: Champions League, Live-Blog, Werder Bremen | Kommentare (2) | Autor: medispolis

Premier League 2010/2011 Preview #4 – No woman, no Kai

Freitag, 10. September 2010 20:04

Einen wunderschönen guten Abend aus dem Maschinenraum im Hause Flemming. Immer noch viel zu viel mit anderer Arbeit um die Ohren, dass ich derzeit leider viel zu wenig Zeit finde zu bloggen, obwohl ich einige nette Ideen für Beiträge diese Woche hatte. Alle wieder verworfen. Ich hoffe, es ist jetzt noch ein vollgepacktes, anstrengendes Arbeitswochenende und dann komme ich langsam wieder in einen geregelten Tagesablauf und der nicht weiter nach Bett-Arbeit-Abendessen-Two and a half men schauen-Bett klingt. Und dann gibt es hier auch wieder mehr Beiträge – versprochen.

Dank der ganzen Arbeit leider auch wenig Zeit gehabt mehr aus der Premier League mitzunehmen an Neuigkeiten und Entwicklungen, außern denjenigen, die auch hier ein paar Schlagzeilen geprägt haben. Also diesmal eine etwas komprimiertere Fassung im Schnelldurchlauf.

Wobei das große Thema sowieso Verletzungen sind – und da spricht und schreibt man ja sowieso nicht gerne drüber, vor allem, wenn man Fan des FC Arsenal ist. Scheinbar gibt es doch so etwas wie einen Fluch. Van Persie und Walcott werden mehrere Wochen fehlen, gerade in eine Phase, wo sie das Team sehr gut gebrauchen könnte und sie, vor allem Walcott, in blendender Form waren. Aber Arsene Wenger war ja nicht der einzige Trainer, der nach der Länderspielpause kräftig schlucken musste.

Robin van Persie – vier bis sechs Wochen
Thomas Vermaelen – ein bis zwei Wochen
Theo Walcott – vier bis sechs Wochen
Jermain Defoe – bis zu drei Monate
Michael Carrick – weitere drei Wochen
Jack Rodwell (FC Everton) – bis zu drei Monaten
Dirk Kuyt – bis zu sechs Wochen

Und das sind alle vielleicht mit Ausnahme von Miahael Carrick sehr wichtige Spieler und Stützen innerhalb ihres Teams.

FC Everton – Manchester United
Sky Sport 1 live, Samstag 13h40, Kommentar: Andreas Renner

Im Prinzip dreht sich dieses Spiel nur um eine Person, Wayne Rooney. Beim FC Everton die Basis bekommen, dass er ein großartiger Fußballer geworden ist. Nun kehrt er zurück zu seinem Verein, zu seiner Kindheit. Bei den Fans im Goodison Park ist Rooney nicht sonderlich beliebt. Auch wenn das natürlich ein wenig der Rivalität zwischen Vereinen aus Liverpool und Manchester geschuldet ist, schwingt bei der Causa Rooney sicherlich auch ein wenig eigene Hochachtung mit, dass man einen solchen Spieler in den eigenen Reihen hatte. Er aber dafür fast nichts zurückgezahlt hat. Rooney redet kaum mit Stolz über seine Vergangenheit in Everton. Und das ist dann ein gefundenes Fressen für die Everton-Fans, vor allem in der derzeitigen Situation, in der Rooney sich privat befindet. Seine Frau Coleen mit einer Prostituierten betrogen, seinen Sohn Kai erstmal aus dem Blickfeld verloren. Kai ist bei Coleen. Und natürlich werden sich die Everton-Fans mit Häme über Rooney austoben. Schaut man sich durch die diversen Fanforen ist derzeit unter anderem der Spruch “No woman, no Kai” ganz weit vorne.

Sportlich ist das Spiel eigentlich viel brisanter. Man Utd muss nach dem kleinen Dämpfer in Fulham zeigen, dass man auswärts bei unbequemen und spielstarken Gegnern souverän gewinnen kann. Und Everton, bisher mit der nur mageren Punktausbeute von einem Unentschieden, muss die guten Leistungen endlich mal in Tore und Siege umwandeln.

FC Arsenal – Bolton Wanderers
Bei den Gunners muss kräftig umgebaut werden vor dem Spiel gegen Bolton. Und wenn man so will, ist es immerhin von der Tabellenkonstellation das Spitzenspiel des vierten Spieltages. Mit einem Sieg im Emirates könnte Bolton Arsenal in der Tabelle sogar überholen auf Rang 2 klettern. Arsenal noch ohne Niederlage in dieser Saison muss auf Walcott, Vermaelen und van Persie verzichten. Dafür spielt Eboue dann auf der Walcott-Position im rechten Mittelfeld. Chamakh gibt die einzige Spitze, Arshavin kommt über den linken Flügel, Fabregas übernimmt die ganz zentrale Rolle im Mittelfeld. In der Innenverteidigung gibt Sebastien Squillaci sein Debüt für den FC Arsenal an der Seite von Koscielny. Keine einfachen Zeiten für Arsenal so früh in der Saison. Doch Wenger nur ganz kurz heute Mittag auf der Pressekonferenz: “We have to deal with that.”

West Ham United – FC Chelsea
Sky Sport 1 live, Samstag 15h55, Kommentar: Sven Schröter

Man mag es kaum glauben, aber es gab dieser Tage doch einmal gute Neuigkeiten aus dem Lager von West Ham United. Nachdem er im Sommer heftigst von den Spurs umworben wurde, hat Scott Parker nun sein Bleiben bei den Hammers angekündigt und erhält einen neuen Vertrag bis 2014. Das waren dann auch die guten Neuigkeiten, wird man am Samstag als Hammers-Fan doch wieder schnell mit der trostlosen Realität vertraut. Verpatzter Saisonstart, nur Niederlagen, und jetzt den FC Chelsea vor der Brust, der noch keinen Punkt abgegeben hat. Bei den Blues fehlt weiterhin Frank Lampard.

Außerdem am Samstagnachmittag:
Fulham-Wolves
Man City – Blackburn
Aufsteigerduell zwischen Newcastle und Blackpool
Wigan – Sunderland
West Bromwich Albion – Tottenham Hotspur

Birmingham City – FC Liverpool
Sky Sport 1/HD2 live, Sonntag 16h55, Kommentar: Marcel Meinert

Ohne Dirk Kuyt, aber mit dem Debüt von Paul Konchesky in der Innenverteidigung beim FC Liverpool.

Stoke City – Aston Villa
Sky Sport 1/HD2 live, Montag 20h55, Kommentar: Toni Tomic
Da jedes Team mal ein Fernsehspiel im britischen TV haben soll, bekommt Stoke City die Ehre den Spieltag abzuschließen. Und da hat man mit der Terminierung doch einen guten Griff gemacht, ist es doch das erste Spiel vom neuen Villa-Trainer Gérard Houllier, ehemals FC Liverpool. Interessant wird zu sehen sein, wie der Franzose das mannschaftliche Gefüge zusammenhält und wieder stärkt. Insbesondere Torhüter Brad Friedel war dank Liverpool-Vergangenheit mit Houllier alles andere als erfreut über die Verpflichtung und hat das auch lautstark der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Zitat des Tages: Mittwoch, 08. September 2010 – Erklärungen basteln

Mittwoch, 8. September 2010 21:36

Es ist doch bedauerlich, das der gute Herr im Zeitalter der modernen Technik und Kommunikation noch nicht einmal wusste, das ich aufgrund einer Verletzung ausgewechselt wurde. Stattdessen bastelte er sich eine Erklärung zusammen – wohlgemerkt vor einigen Millionen Zuschauern – die absolut nicht zutreffend war und mich sehr negativ dargestellt hat. Ich war immer der Meinung, ein Kommentator beschreibt das Geschehen auf dem Spielfeld und, wenn er gut ist, bringt er noch Emotionen und Stimmung rüber, sofern dies das Spiel erlaubt. Im Ausland bekommen es die Kommentatoren doch auch in einem respektvollem und für den Zuschauer amüsanten Stil hin.

Nationalspieler Marcell Jansen auf seiner Homepage mit Frontalkritik an ARD-Kommentator Gerd Gottlob, der vergangenen Freitag Belgien gegen Deutschland kommentiert hatte.

Ich halte mich mit Kritik an Kommentatoren ja zurück, jeder Mensch ist anders, jede hat seine ganz besondere und persönliche Art zu sprechen, Dinge zu erklären. Und das gilt es zu achten. Aber was sich Tom Bartels gestern beim Spiel zwischen Deutschland und Aserbaidschan am Mikrofon erlaubt hat, war eine der, wenn nicht die schlechteste Kommentierung eines Fußballspiels, die ich jemals gehört habe. Das war so unfassbar schlecht, dass ich zur Halbzeit auf Schweiz-England umgeschaltet habe. Meckerte ständige über den Schiedsrichter, jubelte die Leistungen der deutschen Mannschaft in unermessliche Höhen um Sekunden später gleich wieder irgendetwas zu kritisieren. Beobachtungen zur Taktik, Fehlanzeige. Vernünftige Einordnung der Leistung der deutschen Mannschaft, Fehlanzeige. Nette Geschichten zur Mannschaft aus Aserbaidschan, Fehlanzeige. Aufzeigen, was gut im deutschen Team lief und was nicht so gut, Fehlanzeige. Den Mut haben Neuer einen klaren Torwartfehler anzukreiden, Fehlanzeige. Und ich könnte die Liste weiter fortsetzen.

Ich verlange nicht viel von Kommentatoren. Vorbereitet sein, das Spiel informativ begleiten, erzählen, was ich als gewöhnlicher Zuschauer nicht sofort erkenne. Das Spiel einordnen und lesen. Sich selbst zurücknehmen. Mit Wertungen und Bewertungen vorsichtig umgehen.

All das hat Bartels gestern nicht mal im Ansatz geschafft. Vielleicht war es schon immer so. Aber mir ist es gestern extrem aufgefallen. Ich war fast schockiert. Vorerst schaue ich keine Spiele mehr mit Bartels als Kommentator. Denn sonst werde ich noch wütend, dass ich dafür monatlich Geld bezahle.

Thema: TV und Radio, Zitat des Tages | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Provokation: Gut und schlecht für Demokratie

Montag, 6. September 2010 19:14

Thilo Sarrazin ist überall: Unter der Dusche, wenn man die Radionachrichten hört, wenn man Montagnachmittag den SPIEGEL aus dem Briefkasten holt, wenn man Sonntagabend versehentlich bei Anne Will landet, wenn man am Donnerstag ZEIT und Stern in die Hände bekommt. So viel Medienpräsenz hatte eine Person lange nicht mehr in Deutschland. Vielleicht sollten die Kommunikations- und Medienwissenschaften demnächst über einen weiteren Nachrichtenfaktor nachdenken: Provokation. Aber das soll hier nicht Thema sein.

Man muss den Thesen und Inhalten aus dem Buch von Thilo Sarrazin nicht zustimmen. Dass man ihnen nicht zustimmen darf, halte ich für zu drastisch formuliert. Aber die Demokratie, ihre Institutionen und Vermittler (Medien und Bürger) sollten in der Lage sein deutlich zu machen, warum man ihnen nicht zustimmen sollte. Und das sollte man dann auch überzeugend darstellen und vermitteln können. Wenn sich 18 Prozent vorstellen könnten, eine Partei mit Thilo Sarrazin an der Spitze zu wählen, ist in unserer Demokratie etwas dramatisch falsch gelaufen. Provokation im Sinne von Sarrazin kann also ihre sehr schlechten Seiten haben. Einerseits beschäftigen wir uns mit Thesen und einer Person, welche die Aufmerksamkeit eigentlich nicht verdient haben. Wichtigere Probleme und Streitigkeiten für unser Land geraten in den Hintergrund. Und Provokation bietet den Nährboden für extreme, teilweise auch radikale Ansichten und Meinungsäußerungen. Wenn extreme Parteien jetzt sehen, dass scheinbar ein gutes Fünftel sich irgendwie mit den Thesen und Äußerungen von Sarrazin identifizieren und diesen zustimmen kann, dann gibt das natürlich auch radikalen Parteien und Gruppierungen Hoffnung nach Stimmenzuwachs und einer Plattform für ihre Programmatik. Befürworter scheint es ja zu geben. Gibt man bei Google “Sarrazin hat Recht” ein, kommen immerhin schon 279.000 Einträge.

Zweiter negativer Aspekt bezüglich Provokation neben der Dethematisierung von anderen Themen und der Anfälligkeit für volative politische Unterstützung ist die schwierige Überprüfung von Thesen und Äußerungen nach Richtigkeit und Wahrhaftigkeit. Hat Sarrazin denn nun Recht? Entspricht das der Wahrheit, was er da sagt? Ich denke mal, dass ein Großteil – mich eingeschlossen – nicht jede wissenschaftliche Studie zu diesem Thema kennt und sich deshalb ein Bild von der Vererbbarkeit von Intelligenz machen kann. Und weil diese Thematik dann so komplex zu begreifen und schwierig zu verstehen ist, wird sie halt soweit heruntergebrochen in ihre thematischen Einzelstücke, dass sie auch der BILD-Zeitungs-Leser am Kiosk oder der Leser der Süddeutschen Zeitung auf seiner Dachterrasse meint zu verstehen. Und weil die BILD ein paar mehr Menschen in die Hände bekommen und die das auf die Leitsätze “Ausländer integrieren sich hier nicht”, “Herr Sarrazin hat Recht” “Herr Sarrazin hat eine freie Meinungsäußerung” beschränkt, gibt es diesen Unterstützungszuwachs für Sarrazin. Themen von Provokationen lassen sich sehr häufig einseitig interpretieren und in eine völlig andere Diskussionsrichtung umdeuten. Herr Sarrazin scheint das egal zu sein, den meisten in unserer Gesellschaft hoffentlich nicht. Und es wäre nicht verkehrt auch einmal darauf hinzuweisen, dass trotz freier Meinungsäußerung bestimmte Äußerungen und Thesen in einer Gesellschaft nichts verloren haben.

Aber Thilo Sarrazin hat in einem Punkt auch einen belebenden Effekt für die Demokratie, wenn auch nur in Ansatz. Die Erklärungen dafür werfen eher schon wieder ein dunkles Licht auf unser politisches und gesellschaftliches System und deren Institutionen. Durch seine Ausführungen hat Thilo Sarrazin erreicht, dass wir in Deutschland endlich wieder über das sehr wichtige Thema Integration debattieren und streiten. Ein Thema, das unter Rot-Grün zwischen 1998 bis 2005 komplett vernachlässigt wurde und seit 2005 immer mal wieder kurz aufflackerte, aber einen stringenten Plan, eine durchdachte Vorgehensweise – ein Masterplan Integration 2020 – hat es nie gegeben. Er ist dringender denn je. Und wenn jetzt im Zuge der Äußerungen von Sarrazin wieder über Integration nachgedacht wird und konkrete Beschlüsse zur Verbesserung der Integration von Ausländern in Deutschland getroffen werden, dann kann man Thilo Sarrazin fast schon dankbar sein, dass er dieses Thema – ob bewusst oder unbewusst, ist an dieser Stelle völlig egal, wieder auf die politische Tagesordnung gesetzt hat. Da brauchte es schon zwei Versuche. Denn nach seinen Schelten für Berliner Obst- und Gemüseverkäufer haben sich die politischen Eliten nicht wirklich um die Integrationspolitik gekümmert. Es gab eine Deutsche-Islam-Konferenz und die CDU hat es immerhin geschafft in ihre politischen Leitlinien Deutschland als Integrationsland zu titulieren. Von Zuwanderungsland wird da noch nicht gesprochen.

Wir reden also wieder über ein sehr wichtiges Thema für Deutschland. Wäre ohne Sarrazin wohl nicht passiert. Und das ist bedenklich und sollte zum Nachdenken anregen. Warum musst erst ein Provokateur dafür sorgen, dass wir über Integration sprechen? Warum kommt dieser Input nicht aus der Gesellschaft, wieso schaffen es die Medien nicht dieses Thema auf die Tagesordnung zu bringen? Warum schaffen es die vielen Verbände und Vereine, die sich um die Sorgen und Anliegen der Einwanderer und hier lebenden Ausländer kümmern, auf ihre offensichtlichen Probleme bei der Integration, teils selbst verschuldet, teilweise aber auch unser aller Versagen in Form von nicht genügend Plätze für Deutsch-Sprachkurse um nur ein Beispiel zu nennen, aufmerksam zu machen, Lösungsvorschläge zu präsentieren?

Dass Thilo Sarrazin jetzt seit Wochen die politischen und gesellschaftlichen Schlagzeilen dominiert und seine Thesen immer mehr Zustimmung erhalten, ist peinlich und zeigt kein gutes Bild für unsere Demokratie. Sarrazin jetzt in alle Einzelteile zu zerlegen und ihn aus der SPD auszuschließen, mag richtig und notwendig sein. Aber diese Diskussion wird meiner Meinung nach schon wieder zu eindimensional geführt. Vielmehr sollten wir uns alle mal fragen, warum Sarrazin in einer demokratischen Gesellschaft so erfolgreich sein kann und wir es bis dato nicht geschafft haben, mit eigenem Input und aus eigenem Anstoß das Thema Integration wieder prominent zu besetzen. Denn es trifft uns alle.

Thema: Politik National | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Zitat des Tages: Sonntag, 5. September 2010 – “Internets”

Sonntag, 5. September 2010 21:20

“First, governments are increasingly reasserting their sovereignty. Recently several countries have demanded that their law-enforcement agencies have access to e-mails sent from BlackBerry smart-phones. This week India, which had threatened to cut off BlackBerry service at the end of August, granted RIM, the device’s maker, an extra two months while authorities consider the firm’s proposal to comply. However, it has also said that it is going after other communication-service providers, notably Google and Skype [...] It is still too early to say that the internet has fragmented into “internets”, but there is a danger that it may splinter along geographical and commercial boundaries.”

Hervorragender und lesenswerter Leitartikel zum aktuellen Titelthema des Economist: The Web’s new walls. How the internet’s openness is under threat.

Thema: Zitat des Tages | Kommentare (0) | Autor: medispolis