Beiträge vom November, 2010

Was Werder jetzt braucht – und nicht braucht

Montag, 8. November 2010 20:38

Ich muss zugeben, dass ich selten so enttäuscht, niedergeschlagen und schlecht gelaunt war wie am vergangenen Mittwoch nach der unglücklichen und unnötigen Niederlage von Werder in der Champions League gegen Twente Enschede. Normalerweise hake ich die Niederlagen meiner Lieblingsvereine ganz schnell ab und freue mich auf das nächste Spiel. Doch diesmal gelang das einfach nicht, zu enttäuscht war ich. Nicht unbedingt über die Leistung, sondern einfach über das Ergebnis nach den 90 Minuten. Es gibt solche Spiele in einer Saison, die wichtig sind, in denen man sich viel vornimmt und dann einfach gar nichts gelingen will. So eine Partie hatte Werder. Und wenn dann auch noch eigenes Unvermögen hinzukommt, ist es doch nur selbstverständlich, dass man ohne viel Selbstbewusstsein zum nächsten Spiel nach Stuttgart reist.

Auch wenn das jetzt blöde klingen mag, aber ich hatte ziemlich sicher mit einer Niederlage in Stuttgart gerechnet, natürlich aber nicht in der Höhe. In den vergangenen Jahren hat es Werder häufig ausgezeichnet, dass sie nach einem ganz schwachen Spiel meist gleich die nächste Offensivgala hingelegt haben. Was dann die schon seit Jahren existierenden Probleme, vor allem in der Defensive, ein wenig überdeckt. Und vielleicht auch Thomas Schaaf und Klaus Allofs ein wenig geblendet hat. Wieso die Defensive groß verstärken und umbauen, wenn man vergangene Saison auf Platz 3 der Abschlusstabelle landete und sich, wenn auch glücklich, für die Champions League Gruppenphase qualifiziert hat?

Jetzt folgte ein gutes Spiel gegen Enschede mit leider fürchterlichem Endergebnis und eine katastrophale Leistung gegen Stuttgart. Grund zur Sorge und Beunruhigung ja, Grund für Hysterie, Panik und unüberlegte Handlungen keineswegs. Wenn jetzt wieder einige aus dem Loch kriechen und alles, was in den letzten Jahren ganz offensichtlich insgesamt sehr gut funktioniert hat, in Frage stellen, kann ich das verstehen, finde es aber den falschen Weg. Und wenn man den Rücktritt von Schaaf und eventuell auch Allofs fordert, wäre es nicht verkehrt, wenn man sinnvolle und produktive Vorschläge für eine mögliche Nachfolge gleich in einem Zug nennt. Viele gibt es da eben nicht.

Die Fakten: Wie steht Werder Bremen da?
Man steht nach 11 Spieltagen mit 14 Punkten im Mittelfeld der Bundesligatabelle, sieben Punkte Rückstand auf Rang 3, fünf Zähler vor dem Relegationsplatz. Vor den beiden schlechten Spielen gegen Nürnberg und Stuttgsrt holte man aus den letzten vier Spielen 10 Punkte. Und weil es jetzt zweimal nicht geklappt hat, wird gleich alles in Frage gestellt. Dass Probleme und Defizite vorhanden sind, will ich gar nicht abstreiten. Dazu weiter unten mehr. In der Champions League enttäuschte man. Und das ist der Fakt, der mich am meisten enttäuscht hat. So erfahren in der Königsklasse, so wenig Ertrag diese Saison. Werder in dieser Saison schlicht nicht gut genug für die Champions League. Dass man im Vergleich zu Inter und vielleicht auch den Spurs die schlechteren Einzelspieler hat, mag stimmen, doch hätte man mit Erfahrung, Ruhe und Konzentration diese Nachteile kompensieren können, wenn man gewollt hätte. Jetzt hat man den Knacks in der Champions League blöderweise in die Liga mitgenommen. Vielleicht ist es gar nicht so unpassend angesichts der Position im Mittelfeld der Tabelle, wenn wir in der Rückrunde nicht mehr international spielen. Die finanziellen Folgen sind nicht absehbar, aber ich habe schon das Vertrauen, dass die Geschäftsführung nicht die Finanzen an einem Einzug ins Viertelfinale der Champions League ausrichtet. Im DFB-Pokal schied Werder unglücklich aus. Es ist eine Mischung aus eigenem Unvermögen, Inkonstanz in den Leistungen, Pech und Verunsicherung. Alles Kompnenten, die lösbar sind. Viel schwieriger scheint der mannschaftliche Zusammenhalt geworden zu sein. Das ist Aufgabe von Allofs und Schaaf – und es muss schnell gelöst werden. Und Trainer und Manager sollten nicht die Scheu haben, Arnautovic einfach mal zwei Spiele auf die Tribüne zu setzen, wenn er sich nicht wie ein Profi benimmt. Werder hätte den großen Umbruch verpasst, das ist kein Team mehr, Schaaf wirkt ratlos, erreicht wohl die Mannschaft nicht mehr. All das geistert jetzt durch den Blätterwald. Was nur zur Verunsicherung aller Beteiligten beiträgt. Nötig wäre mal eine schonungslose Fehleranalyse und Blick auf die letzten Jahre um zukünftige Krisen möglichst selten vorkommen zu lassen. Und da müssen sich auch Allofs und Schaaf kritisch hinterfragen. Es wäre aber fatal daraus zu folgern, dass ich persönliche Konsequenzen fordere. Diese Stufe der Krise wird hoffentlich nicht bestiegen.

Was sich Klaus Allofs und Thomas Schaaf vorwerfen lassen müssen
Eigentlich muss man nur auf die Anzahl der Gegentore schauen – und schon ist alles gesagt. 27 Gegentreffer in den ersten 11 Spielen, zweitschlechteste Abwehr der Liga. Der langwierige Ausfall von Naldo in der Innenverteidigung und von Sebastian Boenisch auf Linksaußen wirkt sich da natürlich auch negstiv aus, aber das wissen Schaaf und Naldo ja eben nicht seit Oktober, sondern das war in Ansätzen bereits im Sommer erkennbar. Wenn man in der Bundesliga, Champions League und im DFB-Pokal vorne mitspielen möchte, ist die Defensive qualitativ und quantitativ einfach nicht gut und umfassend genug besetzt. Und mit Verletzungen muss immer gerechnet werden. Schaut man sich die Bilanz der Gegentreffer an, ist eine klare negative Tendenz erkennbar.

Werder bekommt im Schnitt einfach zu viele Gegentore. 50 in der Saison 2008/2009 sorgten dafür, dass man sich nicht über die Liga für den interantionalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Letzte Saison war es mit der sehr starken zweiten Saisonhälfte erträglicher. Schaut man sich die jetzige Zahl von 27 Gegentreffern an, wird die 50 mehr als nur realistisch. Und damit würde man ziemlich sicher nicht mehr im Europapokal vertreten sein. Was viel nachhaltige Auswirkungen haben könnte als eine Niederlage gegen Stuttgart. Aber bis dahin wäre ja noch genügend Zeit es zu ändern. Wie sollte Werder vorgehen? Zu allererst Hoffen auf schnelle Genesung von Naldo, Boenisch und Fritz und dann muss es im Winter Verstärkungen für die Defensive geben, keine Frage. Und zu Not muss man dann auch mal ein wenig Geld in die Hand nehmen und ein paar Risiken eingehen. Besser als nächste Saison gar kein Geld aus den internationalen Wettbewerben zu erhalten. In der Meistersaison 2003/2004 lagen die Gegentore auch bei 38, davon kassierte man aber neun an den letzten beiden Spieltagen, als man schon Deutscher Meister war. Ein Relikt aus besseren Zeiten. Die Defensive braucht Neuzugänge, aber insgesamt muss die ganze Mannschaft defensiver eingestellt sein. Vielleicht wäre es mal an der Zeit an der Spielphilosophie ein wenig zu schrauben, denn Werder hat schlicht nicht die defensive Klasse derzeit um bedingungslos nach vorne spielen zu können. Und das klappt ja auch nur, wenn man vorne die Treffer macht. Das geschieht derzeit nicht, die hohen Niederlagen und die vielen Gegentreffer sind die folgerichtige Konsequenz.

Mikael Silvestre: Von meinem Hoffnungsträger zum Sündenbock der Fans
Als Werder kurz vor Transferschluss die Verpflichtung von Mikael Silvestre bekanntgab, hielt ich das zunächst für einen guten Transfer. Und habe das auch in diversen Konversationen auf Twitter mitgeteilt. Silvestre habe trotz seiner geringen Spielpraxis eine Chance verdient, gerade bei den bekannten Schwächen von Werder auf den Außenpositionen. Ich hatte gehofft, Silvestre könnte mit seiner Erfahrung und Umsicht defensiv mehr Stabilität geben, mittlerweile steckt er sich bei den hypernervösen Mertesacker, Pasanen und Prödl aber mit dem Defensivvirus an. Und spielt weit davon entfernt, wie er spielen könnte – und das, nebenbei bemerkt, zu Beginn auch gezeigt hat. Man muss schlicht konstatieren, dass Silvestre nicht die erhoffte Verstärkung bisher ist. Da lag ich meiner Einschätzung falsch. Aber was ja nicht ist, kann ja hoffentlich noch werden.
Allerdings darf man bei aller Kritik an Allofs bezüglich der Transferpolitik nicht vergessen, dass mit der Rückkehr von Pizarro und der Verpflichtung von Wesley zwei ordentlich gute Taten vollbracht wurden. Es ist also zu einseitig zu sagen, Werder habe in den letzten Jahren eine mangelhafte Transferpolitik aufs Parkett hingelegt. Nur sieht man die vielen Schwächen viel schneller als die Erfolge, gerade in der jetzigen Phase. Und was auch nicht übersehen werden darf – das soll aber keine Entschuldigung sein – dass mit Naldo, Fritz und Boenisch eben drei wichtige Spieler in der Verteidigung fehlen. Zudem spielen viele Akteure seit Wochen unter ihren Möglichkeiten. Bargfrede, Hunt und auch Marin sein an dieser Stelle erwähnt, die Liste ließ sich ergänzen. Im offensiven Mittelfeld hat man eigentlich die nötige Tiefe im Kader und die Variation, blöd nur, wenn derzeit fast alle Spieler ihrer Form hinterherlaufen. Deshalb weitere Aufgabe für Schaaf und Allofs im Winter: Ein weiterer Stürmer zur Entlastung von Pizarro und Almeida und damit Hunt, Arnautovic und Marin sich ganz auf ihre Aufgaben im Mittelfeld konzentrieren können und damit vielleicht auch einen größeren Beitrag zur defensiven Absicherung leisten können.

Die Werder-Fans: Rückendeckung in schwierigen Zeiten oder Abspielstation für Häme?
Haben die Werder-Fans schon alles wieder vergessen? 2003/2004 Meister und Pokalsieger, 2009 erneut in Berlin erfolgreich, in den letzten sieben Jahren sechs Mal für die Champions League qualifiziert. Vizemeister 2006 und 2008, im UEFA-Cup Finale 2009 und im Pokalfinale 2010. Natürlich setzen solche Erfolge auch höhere Standards, aber Werder hatte sieben sehr erfolgreiche Jahre zuletzt. Das sollte und darf nicht vergessen werden. Schwächephasen und kleinere Krisen gab es immer zwischendurch, bisher wurden alle gemeistert, unter der Federführung von Schaaf und Allofs. Warum diesmal nicht wieder? Wenn man in den letzten Jahren mit sportlichen Tiefschlägen immer mit der ruhigen Strategie erfolgreich gefahren ist, wieso jetzt in Panik verfallen und jeden Stein umdrehen? Und das sollten sich die viele Fans im Stadion auch einmal bewusst werden. Unmutsbekundungen über ein schlechtes Spiel gerne, aber Spieler permanent auspfeifen geht einfach gar nicht. Und damit tun die Fans der Mannschaft keinen Gefallen. Wenn es nicht so gut läuft, sollte man zusammenrücken, Spieler, Umfeld und Fans. Es ist doch keinem geholfen, wenn Silvestre jetzt zum Sündenbock für die Unzufriedenheit der Fans gemacht wird. Ein trauriges Bild, das einige Werder-Fans in den letzten Tagen abgegeben haben. Und da kann ich auch den Ärger von Thomas Schaaf verstehen.

Was im Umfeld von Werder jetzt nicht passieren sollte
Bitte keiner Trainerdiskussion, auch wenn es ganz viele Zeitungen in Deutschland, insbesondere in Hamburg, herbeireden wollen. Und die Werder-Fans, die Schaaf nicht länger an der Seitenlinie sehen wollen, müssen dann auch mal sagen, wie es ohne Schaaf weitergehen soll. Aber vielleicht können sie es sich auch gar nicht vorstellen. Auch wenn es blöd klingen mag, sind in der jetzigen Phase Hysterie, Panik und Schnellschussaktionen die falschen Ratgeber. Neben den kurzfristigen Maßnahmen zur Eindämmung der Krise muss bei Werder auch langfristig einiges passieren. Der Vertrag mit Almeida läuft aus und sollte verlängert werden. Es muss ein Konzept entwickelt werden, wie Werder auch mit finanziellen Ausfällen zurecht kommen kann. Und nicht zuletzt: Es muss mal ein wenig Geld in die Hand genommen werden – es sollte ja noch ein wenig in der Hinterhand sein – um die Defensive im Winter zu stärken. Und vielleicht am wichtigsten: Innnerhalb der Mannschaft muss sich was ändern. Es gab ja auch in den letzten Jahren immer mal ein paar Spannungen. In der jetzigen Phase wäre es nicht verkehrt, die persönlichen Wünsche hintenanzustellen. Frings mag ein Leader sein, auch neben dem Platz. Ich weiß aber nicht, wie es ankommt, wenn er sich in der Presse beklagt.

“Ich schäme mich für uns”, sagte Tim Wiese nach der Partie in Stuttgart. Der Torhüter ist derzeit vielleicht der einsamste Mann auf dem Platz. Angesprochen, wie er denn es sehe, wenn ständig in der 80. Minute noch Konter auf ihn zurollen. Wiese findet keine wirkliche Erklärung. “Ja, das ist halt das, was wir die ganzen letzten Jahre falsch machen.” Und das ist das, was mich derzeit ein wenig ratlos macht. Man erkennt seit Jahren die Probleme, gelöst hat man sie noch nicht. Aber ob es wirklich ein anderer Trainer könnte?

Weitere Artikel zur Krise bei Werder Bremen:
Tobias/Meine Saison: Kein Abschied von Thomas Schaaf
Johan/Werder-Fußball-Blog: Abschied von Thomas Schaaf
Werder-Exil: Es fehlt
Werderblog: Es war eine schöne Zeit mit Ihnen, Herr Schaaf
Worum-Blog: Schneid abgekauft – was nun?

Thema: Fußball, Werder Bremen | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Premier League 2010/2011 Preview #11 – Spiel mit den Medien

Freitag, 5. November 2010 23:13

Spannende und interessante Phase in der Premier League Saison 2010/2011. Zwei Spieltage innerhalb der nächsten vier Tage, erst am Wochenende und dann Dienstag/Mittwoch. Da kann man in der engen Tabelle ganz viel gut machen, aber bekanntlich auch ganz viel verlieren. Und für einige Teams steht schon sehr viel auf dem Spiel. Volles Programm mit sieben Spielen am Samstag und drei Partien am Sonntag. Das Topspiel steigt Sonntagnachmittag an der Anfield Road zwischen Liverpool und Chelsea.

Zunächst aber der Blick auf eine Partie, die insbesondere für Manchester City richtungsweisend sein kann. Am Sonntagnachmittag geht es zu West Bromwich Albion, den stark spielenden Aufsteiger. City verlor am Donnerstag in der Europa League bei Lech Posen mit 1:3, die dritte Pflichtspielniederlage in Folge. Es folgen Begegnungen bei den Baggies und Mittwochabend im Derby gegen United. Trainer Mancini war nach dem Spiel in Polen so verwirrt, dass er vor versammelter Presse noch davon sprach, es sei überhaupt nichts passiert, weil sein Team ja weiterhin die Tabelle anführe. Blöd nur, dass Lech Posen vor Man City steht. Mancini scheint den Überblick zu verlieren, interessante Tage für City. Da kann eine angebliche Revolte einiger Spieler gegen Mancini letzte Woche noch als vergleichsweise harmlos bezeichnet werden.

Den Sonntagnachmittag steht aber sonst im Zeichen der Tabellenspitze. Im frühen Nachmittagspiel empfängt der FC Arsenal Newcastle United (Sky live ab 14h25). Die Elstern wollen ihren Schwung aus der Derbysieg gegen Newcastle mitnehmen. Und Arsenal hat mehrmals in dieser Saison gezeigt, dass man im Emirates Stadium anfällig gegen defensiv stehende Teams ist, wenn man selbst das Spiel macht und dann hinten offen wie ein Scheunentor steht. Und die Magpies haben mit Kevin Nolan, dem schnellen Stürmer Andy Carroll die Spieler für schnelle Gegenangriffe. Schwierige Aufgabe für die Gunners. Die hat ganz sicherlich auch der FC Liverpool, der an der Anfield Road den Tabellenführer FC Chelsea (Sky live ab 16h45) empfängt. Ich wollte schon einen ähnlichen Abgesang auf die Reds wie bei Man City vorbereiten, aber da hatte Steven Gerrard etwas dagegen. Liverpool zeigt sich insgesamt formverbessert, man merkt aber immer noch, dass das Team noch nicht perfekt eingespielt ist. Roy Hodgson lässt sich dafür Zeit. Zeit, die er eigentlich nicht mehr hat. So wird Torres aus Furcht vor neuen Verletzungen in der Europa League stets geschont, Gerrard schmorte eine Halbzeit auf der Bank. Wenn es gut geht, wird keiner meckern.

So interessant und spannend der Sonntag, so fallen die Ansetzungen für den Samstag ein wenig ab, wenngleich es viele direkte Duelle im Mittelfeld gibt, die bei der derzeitigen Tabellenkonstellation extrem wichtig sind. Pflichtaufgabe für Manchester United gegen die Wolverhampton Wanderers (Sky live ab 15h55), wobei man mit dem Begriff Pflichtaufgabe fast schon vorsichtig sein muss. United würgt sich so durch die Liga, zwar ziemlich erfolgreich, aber wenig überzeugend. Und die Wolves haben die Chance gegen das andere Teams aus Manchester einen weiteren Sieg einzufahren. Im Carling Cup hätte man United vor ein paar Wochen schon fast geknackt. Desweiteren will Everton bei Blackpool den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen und die Seasiders den Heimsieg in Folge. Tabellenschlusslicht West Ham United reist zu den torgehemmten Blues aus Birmingham. Houllier reist mit Aston Villa zum FC Fulham, ohne wirklich bekannten Stürmer. Agbonlahor nicht dabei, Hesley und Carew fehlen auch. Im Sturm wird Nathan Delfouneso agieren. Sunderland will die Schmach aus dem Tnye and Wear derby gegen Stoke begleichen und im Duell der direkten Tabellennachbarn zwischen Blackburn und Wigan wollen die Rovers den ersten Abstiegsplatz verlassen.

Der Spieltag wird eröffnet zwischen den Bolton Wanderers und den Tottenham Hotspur (Sky live ab 13h40). Für die Spurs heißt es nach der Gala gegen Inter Mailand in der Champions League wieder den Schalter umlegen und sich auf die Premier League konzentrieren. Man braucht drei Punkte im Reebok Stadium um an der Quali-Plätzen für die Champions League dranzubleiben. Für Aufsehen sorgte am letzten Wochenende ja der zweite Gegentreffer der Spurs durch Nani und die durchaus kontroverse Entscheidung von Schiedsrichter Clattenburg. Harry Redknapp kritisierte Clattenburg danach scharf vor laufenden Fernsehkameras, die FA leitete daraufhin ein Verfahren gegen Redknapp ein. Der äußerte sich dann am Montag vor dem Champions League Spiel gegen Inter zu der “lächerlichen” Ankündigung der FA bezüglich einer Strafe für die Äußerungen von Redknapp. Der Spurs-Trainer wörtlich: “Ich wünsche denen viel Glück damit mich für das Gesagte zu belangen, dann werde ich auch einiges mal klarstellen. Erwarten Sie nicht im Falle einer Bestrafung, dass ich jemals nach einem Spiel noch vor eine TV-Kamera komme oder sonst mit der Presse spreche, weil ich das dann nicht mehr tun werde. Ich kann nach so einer Entscheidung von Clattenburg doch nicht in die Kamera sagen, dass alles in Ordnung war und Clattenburg die beste Entscheidung seines Lebens getroffen hat.” Redknapp bezeichnete im TV-Sender ESPN UK die Rolle des Schiedsrichter als “Farce”. Die FA hat diese Woche übrigens entschieden, Redknapp für seine Äußerungen nach dem Spiel nicht zu bestrafen. Keiner spielt besser mit den Medien auf der Insel als Harry Redknapp.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Premier League 2010/2011, Power-Ranking #3

Donnerstag, 4. November 2010 15:32

Zeit für die dritte Ausgabe meines Power-Rankings zur Premier League Saison 2010/2011, diesmal mit Rückblick und Ranking auf die letzten drei Spieltage im Oktober. Bevor es jetzt in den November und langsam in die heiße Phase Richtung Weihnachten geht, hat Arsenal seine Schwächephase aus dem September überstanden. Der Sieger aus dem September-Ranking ist jetzt der Verlierer in der Oktober-Tabelle. Und ansonsten viel Bewegung in der eng gestrickten Tabelle der Premier League. Es läuft bisher alles auf eine sehr spannende Saison hinaus.

Archiv:
Power-Ranking #1 (31.08.2010)
Power-Ranking #2 (11.10.2010)

1. FC Arsenal (+12)
The Gunners are back! Nach der Schwächephase im September sind sie das einzige Team in der Premier League, das in den letzten drei Spielen die volle Punktausbeute holte. Dass noch immer nicht alles rund läuft beim FC Arsenal, wird schon bei den Ergebnissen der beiden letzten Heimspiele deutlich: 1:0 gegen West Ham und 2:1 gegen Birmingham City. Man müht sich derzeit im Emirates zu den Siegen, obwohl man deutlich mehr Ballbesitz und eine Fülle an Torchancen besitzt. Größtes Manko weiterhin: die Chancenverwertung, die Ladehemmung der Stürmer derzeit (Arshavin und Chamakh laufen ihrer Form schon ein paar Wochen hinterher) und die Defensive, die sich immer wieder Aussetzter leistet, wenn die Mannschaft insgesamt zuweit aufrückt und schnelle Mannschaften kontern können. Arsenal hat Probleme, wenn sie selbst das Spiel machen müssen. Wird ihnen das abgenommen – zum Beispiel durch Manchester City vor eigenem Publikum – tut sich das Team von Arsene Wenger deutlich leichter. Aber die Ergebnisse stimmen. Und solange Alex Song weiter trifft, dürfte ehe alles andere egal sein.

2. Newcastle United (+14)
Platz 7 in der Tabelle, 14 Punkte nach vier Spielen, sieben Zähler aus den letzten drei Spielen, darunter die Gala-Vorstellung im Tyne and Wear derby gegen Sunderland. Momentan läuft es für die Magpies. Stellvertretend für den Aufschwung stehen zwei Namen. Kevin Nolan, der vier der letzten sieben Treffer für Newcastle in der Liga geschossen hat, und Shola Ameobi, teilweise längst von der Bildfläche verschwunden, mit drei Treffern in den letzten drei Spielen. Dass Newcastle trotzdem ein kleines, fragiles Gebilde bleibt, zeigt die Diskussion um Trainer Chris Hughton. Es ist schon seltsam, einen Trainer, der einen mehr als ordentlichen Saisonstart und natürlich den Wiederaufstieg geschafft hat, in Frage zu stellen.

3. FC Everton (+8)
Der Derby-Sieg gegen Liverpool war Auslöser für eine aufsteigende Formkurve der Toffees. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und dabei stets gute Leistungen gezeigt. Im Vergleich zum Saisonbeginn belohnt man sich jetzt endlich für die guten Leistungen, nutzt seine Chancen und gewinnt auch knappe Spiele, wie beim 1:0 gegen Stoke und nimmt auswärts den nötigen Punkt aus Tottenham mit. Solche Partien endeten im August und September noch negativ für den FC Everton. Seit fünf Spielen ohne Niederlage in der Premier League. Respekt.

4. FC Chelsea (-1)
Die Konstanz in der bisherigen Saison. Da streut man mal ein Unentschieden bei Aston Villa ein, aber ansonsten marschiert man souverän und lässig durch die Spiele. Anelka ist in einer Top-Form, die Abwehr steht sehr viel sicherer, als ich es vor der Saison noch erwartet hatte. Im Mittelfeld stimmt auch in Abwesenheit von Frank Lampard die Harmonie und Aufteilung. Trotz der vielen Verletzten steht Chelsea ganz oben in der Tabelle. Die Liga muss sich fürchten, wenn wieder alle Mann an Bord sein sollten. Die nächsten Aufgaben für die Blues heißen Liverpool (A), Fulham (H), Sunderland (H) und Birmingham City (A). Und derzeit sehe ich wenig Gründe, warum Chelsea dort nicht mit 10 oder mehr Punkten rausgeht.

5. Manchester United (+2)
Ähnliche Situation punktemäßig im Oktober bei Manchester United. Sieben Zähler aus den letzten drei Spielen. Bei den Red Devils habe ich aber immer den Eindruck – anders als bei Chelsea – dass da die spielerische Maschine noch nicht richtig heiß gelaufen ist. Da fehlt mir ein wenig die Souveränität und auch die Dominanz, wenn man beispielsweise 1:0 in Stoke führt. Da gab es schon mal Zeiten, in denen United solche Spiele locker über die Zeit brachte. Das ist momentan nicht der Fall. Ich kann aber auch nicht wirklich erklären, woran es liegen könnte. Das auf die Verletzungen von Rooney und Antonio Valencia zu schieben, wäre zu einfach, zumal beide durch Nani und Berbatov/Hernandez ganz ordentlich ersetzt werden. Die Ergebnisse stimmen, die Spielweise hat noch reichlich Luft nach oben.

6. FC Liverpool (+13)
Es geht langsam aufwärts, die Abstiegsplätze wurden verlassen. Bei den Reds bejubelt man jetzt schon zwei Siege in Folge, gegen Blackburn und Bolton. Die Probleme bleiben aber dieselben, immerhin stimmen die Ergebnisse jetzt wieder. Gerrard und Torres suchen ihre Form, Joe Cole noch vielmehr. Raul Meireles ist mir die letzten Partien sehr positiv aufgefallen. Wie nachhaltig der Aufschwung bei Liverpool ist, zeigt der Sonntag: Tabellenführer Chelsea reist an die Anfield Road.

7. Wolverhampton Wanderers (+13)
Sie stecken immer noch im Tabellenkeller, haben auch nur vier Punkte aus den letzten drei Spielen geholt, aber bei den Wolves ist eine deutliche Aufwärtstendenz zu erkennen, die als Highlight den 2:1-Sieg gegen Manchester City sieht, wo man nicht nur kämpferisch und spielerisch endlich mal wieder das Potential der Mannschaft abrufen konnte. Zuvor hatte man schon bei der Niederlage gegen Chelsea eine sehr ordentliche zweite Hälfte gespielt. Blöd nur aus Sicht der Wolves, dass die nächsten beiden Gegner Man Utd und Arsenal heißen.

8. Birmingham City (+10)
Ähnliches wie für Wolverhampton geht auch für Birmingham City, trotz der unterschiedlichen auch finanziellen Voraussetzungen. Die Blues sind für mich derzeit die Mannschaft, die ein wenig ihr Potential verschenkt und vielleicht am wenigsten an die guten Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen kann. Siege wie gegen Aufsteiger Blackpool sollten selbstverständlich für City sein, zu mehr reicht es im Moment aber nicht. Gegen Villa zeigte man eine ordentliche Leistung, auch bei Arsenal verkaufte man sich gut. Irgendwie fehlte aber das Qüantchen Glück und Abgezocktheit vor dem gegnerischen Tor, die man letzte Saison noch hatte. Da macht sich auch das Fehlen von James McFadden bemerkbar, und Cameron Jerome war auch schon mal treffsicherer.

9. West Bromwich Albion (-5)
Ein wenig unglücklich ist das Montagabendspiel für die Baggies schon gelaufen. Zwei Platzverweise, von denen einer ein schlechter Witz war, bereits in der ersten Hälfte. Und trotzdem nur 1:2 bei Mitaufsteiger Blackpool verloren. Die erste Niederlage nach sechs Ligaspielen in Folge. Und so steht man immer noch auf Platz 6 und hat dabei schon gegen Chelsea, Arsenal, Liverpool und Man Utd gespielt. Also überhaupt kein Grund zur Sorge trotz der unglücklichen Niederlage am Montag.

10. Bolton Wanderers (+7)
Können wir diesmal eigentlich schnell abhaken. Solide, mehr aber auch nicht. Es reicht für einen Platz im Mittelfeld, zuletzt insgesamt leicht aufsteigende Tendenz. Vier Punkte aus den letzten drei Spielen, darunter die Niederlage gegen Liverpool, wo man aber gezeigt hat, dass man unter Owen Coyle auch spielerisch sich stark verbessert hat. Hin und wieder wartet man vergeblich auf lange Bälle im Reebok Stadium.

11. Tottenham Hotspur (-6)
Wenn Gareth Bale seine großartige Form aus der Champions League jetzt auch noch in die Premier League transformieren könnte, würden die Spurs in der Tabelle sicherlich besser dastehen. So war es zuletzt nur Durchschnitt und man musste die Konkurrenz ganz vorne ein wenig ziehen lassen. Weiter erschreckend die Auswärtsbilanz gegen die großen Teams. Will man wirklich vorne mitspielen, muss auch dort mal gewonnen werden.

12. FC Sunderland (+3)
Das Desaster gegen Newcastle verzerrt ein wenig den guten Eindruck, den ich zuletzt von Sunderland hatte. Bewerte ich mal als Ausrutscher, zuvor gab es den Sieg gegen Villa am Ende einer Serie von sieben Ligaspielen ohne Niederlage. Ausnahmen bestätigen ja die Regel.

13. FC Blackpool (-5)
“The lowest points ever, we aren’t going to be that team so shut up the lot of you, whoever wrote it”, sprach Blackpool-Trainer Ian Holloway nach dem Sieg gegen West Brom den Journalisten zu. Die hatten Blackpool – völlig unverständlich – nach zwei Niederlagen in Folge schon wieder abgeschrieben und mal schnell zur potentiell schlechtesten Premier League Mannschaft aller Zeiten erklärt. Remember Derby County, anyone? Das hat Holloway gar nicht gefallen. Da war der Sieg gegen die Baggies balsam auf die Seele. Auch wenn er glücklich war.

14. FC Fulham (-8)
Bei den Cottagers wechseln sich auch Licht und Schatten, Niederlage folgt Sieg. Und somit steht man im Mittelfeld der Tabelle. Und läuft bei mir völlig unter dem Radar. Ich glaube, ich habe diese Saison bei Sky noch kein Spiel mit Beteiligung von Fulham gesehen.

15. Manchester City (-13)
Die Citizens sind mit einer der größten Verlierer im Oktober. Zuletzt zwei Niederlagen am Stück, davor mit Ach und Krach der Auswärtssieg in Blackpool. Wer hätte das gedacht, dass eine Millionentruppe wie die aus Eastlands einen Ausfall von Carlos Tevez nicht adäquat ersetzen kann. Und dann kommt noch der Faktor Außendarstellung und Harmonie hinzu. Nach der Niederlage gegen die Wolves kamen Gerüchte in die Welt, wonach einige Spieler Trainer Mancini loswerden wollten. Ich mach mal die Prognose: Noch zwei weitere Niederlagen und bei City brennt der Baum. Die nächsten Partien: Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger West Brom plus Derby gegen Man Utd. Könnte eine interessante Woche werden.

16. Wigan Athletic (-7)
Wigan geht ein wenig die Puste aus. Das hat auch Trainer Martinez nach der Niederlage gegen Fulham offenbart: “Wir hatten unter der Woche ein anstrengendes Spiel im Carling Cup gegen Swansea und waren heute schlicht nicht fit genug.” Das lässt natürlich viel Interpretationsspielraum und dürfte Sorgen machen, wenn Wigan ab Januar auch noch in den FA-Cup einsteigt. Zwei Punkte aus den letzten drei Spielen, da hatte man unter der Woche aber spielfrei.

17. Aston Villa (-3)
Potentieller Krisenherd für die nächsten Wochen könnte auch Aston Villa werden, die auch nur noch auf der Stelle treten. Zwar sind es nur wir für so viele Mannschaften nur fünf Zähler bis auf Platz 4, aber ich kann derzeit beim besten Willen nicht erkennen, dass Villa mal sowas wie eine Siegesserie startet. Houllier wirkt weiterhin blass in seinem Traineramt, man kämpft immer wieder mit Verletzungen und Ausfällen (zuletzt Emil Heskey für vier bis fünf Wochen mit Knieverletzung). Als Gerücht wird immer wieder eine Verpflichtung von Michael Owen im Januar genannt. Weiß nicht, ob sich Villa – Stichwort Verletzungen – damit einen großen Gefallen tut.

18. Blackburn Rovers (-6)
Ein Punkt aus den letzten drei Spielen – und die Rovers sind zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Überbewerten sollte man die Bilanz aber nicht. Chelsea und Liverpool waren die letzten beiden Gegner, beide Male verlor man knapp mit 1:2. Sehr viel ärgerlicher war das 0:0 und die schwache Leistung im Heimspiel gegen Sunderland. Solche Spiele musst du dann eben doch gewinnen, wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun haben will.

19. West Ham United (-9)
Aus den Hammers werde ich bisher auch noch nicht schlau, das ist ganz offensichtlich zu unkonstant. Da spielt man endlich wieder guten und erfolgreicheren Fußball und prompt verliert man zuhause gegen Newcastle nur um Tage später Stoke im Carling Cup mit 3:1 zu schlagen. Es folgt die Niederlage bei Arsenal, die viel höher hätte ausfallen können. Und summa summarum bleibt man dann eben Tabellenschlusslicht.

20. Stoke City (-19)
Noch so großartig durch den September gekommen, sind die Potters jetzt das einzige Team ohne Zähler aus den letzten drei Spielen.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Zitat des Tages: Dienstag, 02. November 2010 – Hugely encouraged

Dienstag, 2. November 2010 21:16

“Most importantly we are able to say something that very few papers can say, which is that we are growing, the number of people buying the Times is on the rise. It’s a good start. If you think about it, what we had we engaged in is quite a suicidal form of economics which was giving away our journalism is free, and we knew that if we continued to do that we couldn’t really invest in reporting.”

The Guardian Media: Times editor warns paywall is in ‘early stages

James Harding, Times Editor, spricht sehr ausführlich über die Einführung der Bezahlschranken bei The Times und Sunday Times. Der Guardian hat die aktuellen Zahlen aufgeschlüsselt und analysiert.

Thema: Zeitungen/Zeitschriften, Zitat des Tages | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Die US-Kongresswahlen im TV

Montag, 1. November 2010 20:16

Hier eine kurze Übersicht über die Sondersendungen am Dienstag und Mittwoch. Da wird sicherlich was für jeden dabei sein. Generell gilt: Für die Rundumversorgung braucht es wieder die englischen Nachrichtensender, in Deutschland nutzen die öffentlich-rechtlichen Sender immerhin ihre Kompetenz und berichten recht ausführlich von der Wahlnacht.

ARD:

Mittwoch, 03.11., 00:20-05:20
Die lange Obama-Nacht. Rückblick auf die ersten beiden Amtsjahre von Barack Obama und Analysen zur Kongresswahl. Moderation: Andreas Cichowicz und Jörg Schönenborn

ZDF:

Mittwoch, 03.11., 01:45-04:45
Die lange Amerika-Nacht. Abspielstationen für zahlreiche Dokumentationen, auch mit Blick auf Obamas Amtszeit. Sehe keinen Hinweis auf aktuelle Analysen.

Phoenix:

Dienstag, 02.11., 16:30-18:00
Aktuelle Berichte zu den Kongresswahlen und Gouverneurswahlen in den USA

Dienstag, 02.11., 22:15-23:00
Phoenix-Runde “”Amerika wählt – Obama unter Druck”

Mittwoch, 03.11., 00:00-09:15
Phoenix-Thema: Machtprobe für Obama. Dokumentationen und Übernahme des Programms von MSNBC. Moderation: Michael Kolz (live aus Washington)

BBC Radio 4:

Mittwoch, 03.11., 01:30-06:00
Coverage of the US mid-term elections

BBC Radio 5 live:

Mittwoch, 03.11., 02:00-06:00
Up all Night – Liveberichte aus Washington D.C. Moderation: Rhod Sharp

BBC World News:

Mittwoch, 03.11., 00:00-07:00
BBC World News America Special. Live-Berichte aus Washington

BBC News Channel (nur via Satellit emfangbar):

Mittwoch, 03.11., 00:00-07:00
BBC News Spezial: Live-Coverage of US Midterm Election. Live aus Washington. Moderation: Matt Frei, Katty Kay, Emily Maitlis und Clive Myrie

Sky News:

Montag, 01.11. 18:00 – Mittwoch, 03.11. 01:00
Sky News Spezial. Immer wieder Live-Berichte, Hintergründe und Analysen aus den USA

Mittwoch, 03.11., 01:00-07:00
Sky News Spezial. Election Night. Moderation: Andrew Wilson (in London), Adam Boulton (Washington D.C.), Jeremy Thompson (San Francisco)

CNN:

Mittwoch, 03.11., ab 00:00
Election Night mit “The Best Political Team on Television”

Wer weitere Übertragungen kennt und Hinweise auf Sondersendungen und Specials hat, darf dies gerne in den Kommentaren tun.

Thema: Politik International, TV und Radio | Kommentare (0) | Autor: medispolis