Start der DEL-Playoffs 2011

Für die Eishockeyfans in Deutschland beginnt am Mittwoch die schönste Zeit des Jahres: die Playoffs. Ich schaffe es leider vorerst nicht, ein paar Sätze zu den Playoffs zu schreiben, aber das wurde schon sehr gut beim Eishockey-Blog erledigt. Dürfte bekannt sein, dass ich die Daumen für die Hannover Scorpions drücke. Und ein paar Sympathien gehen an die DEG. Schauen wir mal.

War was?

Also außer, dass der FC Arsenal die ein oder andere Titelchance in den Sand gesetzt hat und wieder zahlreiche Schlüsselspieler verletzt fehlen?

So ziemlich einiges. Kommt noch jemand mit bei dem aktuellen Nachrichtentempo? Gaddafi wird Trainer auf Schalke, Magath löscht in Fukushima, Flugverbote über Wolfsburg, Westerwelle findet Libyen gut. Wer soll da noch mitkommen beziehungsweise wer macht sich noch die Mühe das alles zu verstehen und einzuordnen. Ich würde es normalerweise machen, doch momentan fehlte mir die Zeit. Was einerseits auch großartig war, weil ich mir selbst die Aufgabe verpasst habe mal ein bisschen Abstand von den ganzen Ereignissen zu bekommen. Man muss nicht alles wissen.

Also mal vier Wochen das Blog in die hinterste Ecke der Gedanken verlegt und so auch nicht in der Pflicht gewesen alles Wichtige zu verfolgen, sei es die Verletztenliste in der Premier League oder Aussagen unserer Politiker, bei denen einem der Mund offen stehenblieb. Die wenigsten werden es wohl gemerkt haben, aber ich hatte Ende Februar und Anfang März mal 10 Tage völlig auf Twitter und Facebook verzichtet. Länger wollte ich es nicht und war es auch nicht nötig. Ich musste mir da nichts beweisen. Es war mehr oder weniger ein Schritt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sprich die ganzen Arbeitsprojekte und darauf zu achten sich nicht völlig zu überlasten. Das hat prima geklappt. Ich habe es genossen.

Weil es plötzlich meinen Tagesablauf völlig verändert hat. Ich bin morgens eine halbe Stunde später aufgestanden, habe in Ruhe gefrühstückt, dabei die Nachrichten im Radio gehört und dann erst im Büro meine Mails gecheckt. Und dann tagsüber konzentriert gearbeitet und spät das Büro verlassen. Und dann abends die Arbeit einfach weggeschlossen. Keine Mails mehr gecheckt, den PC nicht mehr eingeschaltet, sondern ein Buch gelesen, so unterwegs gewesen oder einfach nur Musik gehört. Da dass so gut geklappt hat einfach mal den ganzen medialen Begleitkram abzuschalten und ich mich dabei prima gefühlt habe, mache ich das jetzt öfter, vielleicht zweimal im Jahr. Kann ich nur empfehlen. Jedenfalls ich konnte dann sehr viel entspannter arbeiten.

Und habe jetzt zum Glück auch den Großteil abgearbeitet. Die nächsten Tage werden nochmal anstrengend und dann hoffe ich ab Mitte nächster Woche zumindest mal sowas wie eine kleine Pause machen zu können von der Arbeit. Sprich mal ein Wochenende ausschließlich mit Freizeit. Wäre, glaube ich, das erste in diesem Jahr.

Anyway, hier geht es jetzt also wieder weiter. Gebt mir noch ein wenig Zeit, bis der alte Blog-Rhythmus zurückgekehrt.