Premier League 2011/2012: News in Kürze (II)

Am Wochenende schrieb ich noch, dass sich der FC Chelsea nach eigenen Angaben in einer guten Phase bezüglich der Bekanntgabe eines neuen Trainers befindet. Am Montag verdichteten sich dann erste Anzeichen. Zwar vermeldete der FC Porto, dass die Ausstiegsklausel von Andre Villas-Boas in Höhe von 15 Millionen Euro noch nicht gezogen wurde, der Trainer aber mitteilte, er würde den Verein gerne verlassen. Heute wurde die Trennung von Porto und Villas-Boas dann offiziell vom Verein bestätigt. Villas-Boas wird also der neue Chelsea-Trainer. Wann genau, steht noch nicht fest. Es soll sich aber wohl nur um Tage handeln. Am Abend bestätigte der FC Chelsea auf seiner Homepage in einer kurzen Mitteilung, dass man Interesse an einem Engagement von Villas-Boas zeige, aber es noch zu einer Einigung kommen müsse. Details seien zu klären.

Wo wechselt der englische Stürmer Jay Bothroyd von Cardiff City zur neuen Saison hin? Bothroyd, der in vergangenen Championship-Saison 18 Treffer erzielte, hat seinen Vertrag in Cardiff nicht verlängert und kann ablösefrei wechseln. Der Berater von Bothroyd teilte mit, dass er wohl bei den Queens Park Rangers, Aufsteiger in die Premier League, unterschreiben werde. Aber mitteilerweile sind auch der FC Everton, Newcastle United und Sunderland in den Transferpoker eingestiegen.

Die Tage von Niko Kranjcar bei den Tottenham Hotspur waren eigentlich schon seit der Winterbreak im Januar gezählt. Qualitativ kann der Kroate nicht mehr mit dem Spurs-Mittelfeld mithalten, zu viele Verletzungen in letzter Zeit haben ihn immer wieder zurückgeworfen. Nur 37 Spiele in zwei Jahren stehen zu Buche. Nun hat Dynamo Kiew Interesse bei den Spurs angemeldet. Vereinpräsident Igor Surkis sagte: “Wir verhandeln um Krancjar. Wir müssen uns noch mit dem Spieler selbst und Tottenham einigen, aber er spielt eine große Rolle in unseren Überlegungen.

Der FC Liverpool soll angeblich an Christian Zapata, Innenverteidiger bei Udinese Calcio, interessiert sein. Er würde auf die Teilnahme an der Champions League verzichten, wenn er entweder zum FC Liverpool oder auch Bayern München wechseln könne. Liverpool bestätigte Interesse, man sei aber noch weit von einem Transferabschluss entfernt [via goal.com]

Die Wolverhampton Wanderers haben Jamie O’Hara von den Tottenham Hotspur verpflichtet. O’Hara war bereits seit Januar an die Wolves ausgeliehen. Nun wurde ein 5-Jahres-Vertrag für eine nicht näher bekannte Ablöse unterzeichnet.

Und ein eventueller Zugenbrecher für alle Premier League Kommentatoren zur neuen Saison. Swansea City, meldet ESPN Soccernet heute, hat eine Offerte für den polnischen Torhüter Grzegorz Sandomierski von Jagiellonii Bialystok abgegeben. Sandomierski ist mit seinem Klub in der abgelaufenen Saison polnischer Pokalsieger geworden. Die Polen bestätigten jetzt den Eingang eines sehr konkreten Angebots.

Und zum Abschluss dieses Eintrags die Sommer-Saga schlichtweg. In den Hauptrollen der zweiten Episode der FC Barcelona, Cesc Fabregas und der FC Arsenal. Am Montag hat der Arsenal-Vorsitzende Peter Hill-Wood Gespräche mit dem FC Barcelona bestätigt. Die Spanier seien an Arsenal für einen Transfer herangetreten. Die Katalanen wollen aber wohl nicht so viel wie letzten Sommer bieten. Damals waren es rund 40 Millionen Pfund. Der FC Barcelona hat noch einmal nachgelegt. Am Montagabend war der Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, zu Gast beim Fernsehsender TV3 – der Independent hat die Aussagen festgehalten – und machte noch einmal deutlich, wie sehr er sich Fabregas bei Barca wünsche und das ihm der Spieler auch gesagt habe. Peter Hill-Wood hat lediglich gesagt, dass er es verstehe, wenn Fabregas zu seiner Jugendliebe Barcelona zurückkehren möchte. Ausgang offen. Wenn ich tippen müsste, bleibt Fabregas noch eine Saison in London.

Arsenal aus wirtschaftlicher Sicht. Alisher Usmanov, der in Usbekistan geborener russischer Oligarch, hat seine Besitzanteile vom FC Arsenal von 28 auf 29 Prozent erhöht. Damit besitzen er und Stan Kroenke jetzt fast 96 Prozent des Vereins. Sind steinreich. Arsenal hat im Vergleich zu den anderen großen Klubs England viel Geld für Transfers. Macht endlich was damit!

Schönen Abend noch.

Premier League 2011/2012: News in Kürze (I)

… oder vielmehr ein kurzer Rückblick auf die allerwichtigsten Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen plus ein kurzer Blick auf aktuelle News bezüglich des Transfermarkts in der Premier League.

Martin Jol ist also Nachfolger von Mark Hughes beim FC Fulham. Der ehemalige Trainer der Tottenham Hotspur bekommt einen 2-Jahres-Vertrag. Der Niederländer war bereits letzten Sommer nach dem Abgang von Roy Hodgson zum FC Liverpool auf der Wunschliste der Cottagers ganz oben. Jol kam aber aus seinem Vertrag bei Ajax Amsterdam nicht raus. Nun hat alles geklappt. Und Fulham hat einen sehr erfahrenen Trainer bekommen, der Ambitionen hat international in der Europa League mit Fulham zu spielen – und das durch das Erreichen des 5. oder 6. Platzes in der Tabelle. Chris Hughton, Co-Trainer von Jol bei den Spurs, könnte ebenfalls nach Fulham kommen. Der ehemalige Trainer von Newcastle strebt aber lieber eine eigene Trainerstelle an.

Aston Villa musste sich ebenfalls einen neuen Trainer suchen. Gerard Houllier hat den Job frewillig aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Und Villa hat sehr schnell Ersatz gefunden. Vom Lokalrivalen und Absteiger Birmingham City kommt Alex McLeish in den Villa Park. Auch wenn es daraufhin Proteste vieler Villa-Fangruppen gab, war es die Wunschentscheidung von US-Besitzer Randy Lerner, der McLeish bei seiner Ankunft gleich mal versprochen hat, dass er 40 Millionen Pfund für Neuzugänge zur Verfügung hat. Ganz oben auf der Prioritätenliste bei McLeish steht Verteidiger Scott Dann, der unter McLeish bei Birmingham spielte. Hinter Dann sind aber auch Arsenal und Liverpool hinterher. Kostenpunkt irgendwo bei 15 Millionen Pfund, schreibt die News of the World [via goal.com]

Heftig umworben von vielen Klubs aus der Premier League und der Championship war auch Roberto Martinez, Trainer von Wigan Athletic. Doch Martinez, der mit Wigan am letzten Spieltag den Klassenerhalt schaffte, bleibt bei den Latics. Der Spanier zu seiner Entscheidung: “Over the last two years the chairman has been very supportive to me and loyal, and now I feel I need to be loyal and supportive back to him.” Was Ian Herbert/The Independent zu einer Lobpreisung von Martinez’ Haltung veranlasste.

Nach einem neuen Trainer muss hingegen weiter der FC Chelsea suchen. Medienberichten vom Wochenende zufolge soll ein neuer Manager Anfang Juli bekanntgegeben werden. Bei den Buchmachern ist weiterhin Guus Hiddink der Favorit. Der Chief Executive der Blues, Ron Gourlay, teilte mit, das man bei der Suche nach einem neuen Trainer auf gutem Wege sei.

Die beiden bisher prominentesten Transfers der bisherigen Sommerpause haben dann doch die Big Four gemacht, zumindest was die finanziellen Möglichkeiten angeht. Der FC Liverpool verpflichtete für 20 Millionen Pfund den 20-jährigen Jordan Henderson vom FC Sunderland. Auch wenn man bei der Ablösesumme zunächst zweimal hinschauen muss, ist die Diskussion, ob der Preis zu hoch angelegt ist, nebensächlich. Denn Henderson passt perfekt in das taktische Konzept von Trainer Dalglish. Jung, talentiert, eine langfristige Investition in den Verein. Und die kostet.

Im Prinzip geht dies auch für die Verpflichtung von Phil Jones durch Mancheser United. Er wechselte für 16,5 Millionen Pfund von den Blackburn Rovers zu den Red Devils. Jones machte in der vergangenen Saison 28 Saisonspiele für die Rovers und war als Innenverteidiger maßgeblich daran beteiligt, dass Blackburn den Klassenerhalt schaffte. Für die immer älter werdende Defensive von Man Utd ein langfristiger Transfer, der viel Sinn macht, vor allem wenn immer wieder Verletztungsprobleme bei Rio Ferdinand auftreten.

In die Jugend hat mal wieder auch Arsene Wenger investiert. Bloß sind die Vorzeichen beim FC Arsenal andere. Viele Fans wünschen sich Erfahrung. Die kann mit der Verpflichtung von Carl Jenkinson von Charlton Athletic nicht erreicht werden. Trotzdem zeigt sich Wenger zuversichtlich, dass Jenkinson eine Bereicherung für den Klub sein werde.

Wie geht es weiter mit Luka Modric? Der Kroate hat ziemlich offenkundig deutlich gemacht, dass er die Spurs gerne verlassen würde. Der FC Chelsea wäre ein potentieller Kandidiat für einen Wechsel. Aber bisher versuchen die Spurs noch alles Modric zu halten. Manchester United scheint mittlerweile das Wettbieten um Modric aufgegeben zu haben.

Kräftig investiert auf dem Transfermarkt hat bisher auch Newcastle United. Demba Ba wechselt von Absteiger West Ham United in den St. James’ Park, von Stade Rennes kommt ablösefrei mit einem 5-Jahres-Vertrag ausgestattet Sylvain Marveaux, der auch beim FC Liverpool ganz oben auf der Wunschliste stand. Und vom OSC Lille kam Yohan Cabaye. Der 24-jährige Mittelfeldspieler hat fünf Millionen Pfund Ablöse gekostet.

Der RSC Anderlecht aus Belgien hat am Wochenende bestätigt, dass der FC Chelsea seine Bemühungen investiert hat den 18-jährigen Stürmer Romelu Lukaku zu verpflichten. Zwischen beiden Vereinen fanden Verhandlungen statt, sagten Offizielle des RSC. Es gebe aber noch andere Vereine, mit denen man sich in Gesprächen befindet [via ESPN Soccernet].

Ebenfalls ein Gerücht vom Wochenende: goal.com schreibt, dass Aston Villa gerne Wes Brown von Man Utd verpflichten würde.

Transfergerüchte gibt es auch zahlreiche beim FC Arsenal. Angeblich seien die Gunners an Joey Barton dran, der bei den Magpies keinen neuen Vertrag für die Saison bekommen hat. Der Daily Mirror hatte Mitte der Woche gemeldet, dass Arsenal kurz vor der Verpflichtung vom ivorischen Stürmer Gervinho vom OSC Lille stehe. Man habe sich auf eine Ablöse von 10,6 Millionen Pfund geeinigt und werde den Transfer innerhalb der nächsten zwei Tage bekanntgeben. Noch ist final nichts in die Öffentlichkeit gedrungen. Vielleicht ja mehr zu Beginn der neuen Woche.

Premier League Spielplan 2011/2012

Die Premier League hat am heutigen Freitagmorgen den Spielplan für die Premier League Saison 2011/2012 veröffentlicht. Damit steige ich dann auch hier wieder in die Berichterstattung ein und werde bis Ende Juli regelmäßig die wichtigsten Nachrichten zusammenstellen. Da ich heute Vormittag viel beschäftigt bin und der Büroschreibtisch vor dem Wochenende noch leerer werden sollte, wird dieser Beitrag erst im Laufe des Tages weiter aktualisiert. Paul Fletcher/BBC Sport hat vor zwei Jahren einen heute immer noch aktuellen Überblick gegeben, wie der Computer den Spielplan erstellt und welche sonstige Schwierigkeiten bei der Spielplanerstellung auftreten können.

Die Premier League Saison startet am Samstag, 13. August 2011. Meldung des Guardian zum neuen Premier League Spielplan, hier der Bericht der BBC.

1. Spieltag (Wochenende 13. August 2011)

  • Blackburn Rovers – Wolverhampton Wanderers
  • Fulham – Aston Villa
  • FC Liverpool – Sunderland
  • Manchester City – Swansea City
  • QPR – Bolton Wanderers
  • Stoke City – FC Chelsea
  • Tottenham – FC Everton
  • West Bromwich Albion – Manchester United
  • Newcastle United – FC Arsenal
  • Wigan Athletic – Norwich City

2. Spieltag (Wochenende 20. August 2011)

  • FC Arsenal – FC Liverpool
  • Aston Villa – Blackburn Rovers
  • Bolton Wanderers – Man City
  • FC Chelsea – West Bromwich Albion
  • FC Everton – QPR
  • Manchester United – Tottenham
  • Norwich City – Stoke City
  • FC Sunderland – Newcastle United
  • Swansea City – Wigan Athletic
  • Wolverhampton Wanderers – FC Fulham

Das ist doch schon mal ein interessanter und toller Auftakt in die Saison. Man Utd und Arsenal mit schwierigem Saisonstart. Der Meister tritt zunächst auswärts bei West Brom an und empfängt dann hintereinander Tottenham und den FC Arsenal am 3. Spieltag. Die Gunners fahren zum Auftakt nach Newcastle, empfangen dann den FC Liverpool vor der Reise ins Old Trafford. West Brom nach dem Auftakt gegen Man Utd reist am 2. Spieltag an die Stamford Bridge. Am 1. Spieltag das Duell der Teams mit den neuen Trainern. Martin Jol und Fulham gegen Alex McLeish und Aston Villa. Das Team aus Birmingham hat vor einer guten Viertelstunde die Verpflichtung von McLeish bekanntgegeben. Die Queens Park Rangers sind der einzige Aufsteiger mit einem Heimspiel zu Beginn, für Swansea City geht es gleich zu Beginn zu Man City. Norwich fährt nach Wigan. Für die Tottenham Hotspur gibt es Manchester im August im Doppelpack, am 2. Spieltag bei United und am 3. Spieltag empfängt man an der White Hart Lane Man City. Am 2. Spieltag auch schon das legendäre Tyne-Wear-Derby zwischen Sunderland und Newcastle.

Toller August für Arsenal-Fans: 20.8. Liverpool (H), dann CL-Playoffs Rückspiel, dann zu Man Utd. Und Wenger weiß, wo er steht.

Boxing Day (26. Dezember 2011)

  • FC Arsenal – Wolverhampton
  • Bolton – Newcastle United
  • FC Chelsea – FC Fulham
  • FC Liverpool – Blackburn Rovers
  • Man Utd – Wigan Athletic
  • Norwich City – Tottenham Hotspur
  • Stoke City – Aston Villa
  • Sunderland – FC Everton
  • Swansea City – QPR
  • West Bromwich Albion – Man City

Letzter Saisonspieltag (Sonntag, 13. Mai 2012)

  • FC Chelsea – Blackburn Rovers
  • FC Everton – Newcastle United
  • Man City – QPR
  • Norwich – Aston Villa
  • Stoke City – Bolton Wanderers
  • Sunderland – Man Utd
  • Swansea City – FC Liverpool/strong>
  • Tottenham – FC Fulham
  • West Brom – FC Arsenal
  • Wigan Athletic – Wolverhampton

Saisonauftakt ist am 13. August, neun Monate später am 13. Mai geht die Saison recht zeitig wegen der EM 2012 zu Ende. Das ist also wieder ein straffes Programm für die Premier League. Bloß kein Winter auf der Insel. Bis Mitte Dezember wird nur an Wochenenden gespielt, hin und wieder gibt es wegen der EM-Qualifikation eine zweiwöchige Pause. Auf die traditionelle englische Woche gleich im August und Anfang November wird diesmal verzichtet. Dafür spielt man am 20. und 21. Dezember unter der Woche einen kompletten Spieltag aus. Es geht dann weiter mit dem Boxing Day am 26.12 und einem kompletten Spieltag an Silvester. Neujahr wird diesmal nicht gespielt, dafür aber am Montag, 2. Januar. Es folgt traditionell das freie Wochenende im Januar, wo der FA-Cup für die Premier League Vereine startet. Ende Januar/Anfang Februar gibt es wieder eine englische Woche. Als Ersatz für das diesmal etwas großzügigere Programm an Weihnachten und Neujahr spielt die Premier League einen Doppelspieltag an Ostern, zunächst am Karsamstag (7. April 2012) und am Ostermontag (9. April 2012). Ab dann geht es im Wochenend-Rhythmus dem Saisonfinale entgegen.

Die direkten Duelle der Big Five:
FC Arsenal – FC Liverpool (20.08. / 03.03.)
Manchester United – Manchester City (22.10. / 28.04.)
FC Chelsea – FC Arsenal (29.10. / 21.04.)
FC Liverpool – Manchester United (15.10. / 11.02.)
FC Liverpool – Manchester City (26.11. / 02.01.)
Manchester United – FC Chelsea (17.09. / 04.02.)
Manchester United – FC Arsenal (27.08. / 21.01.)
Manchester City – FC Arsenal (17.12. / 07.04.)
FC Chelsea – Manchester City (10.12. / 17.03.)
FC Chelsea – FC Liverpool (19.11. / 05.05.)

Letzte Saison hatte der FC Chelsea die großen Brocken, als man um Weihnachten erst gegen Man Utd spielte und dann zum FC Arsenal reiste. Auch die Red Devils hatten gegen Saisonende mit Partien bei Liverpool und Arsenal hintereinander weg kein Glück bei der Spielplanerstellung. Diesmal kommen die Brocken gleich zu Beginn der Saison. Arsenal erst gegen Liverpool und dann bei Man Utd Ende August. Man City hat einen schwierigen Dezember mit Spielen bei Chelsea und dann daheim gegen Arsenal. United empfängt die großen Gegner immer im Doppelpack, Mitte Oktober erst bei Liverpool und dann im Old Trafford gegen City, Anfang Februar erst beim FC Chelsea und anschließend gegen Liverpool. Es gibt übrigens nur ein Big Five Duell im Mai.

Die brisanten Derbys auf der Insel:
Manchester United – Manchester City (22.10. / 28.04.)
Tottenham Hotspur – FC Arsenal (01.10. / 25.02.)
FC Everton – FC Liverpool (01.10. / 25.02.)
FC Sunderland – Newcastle United (20.08. / 03.03.)
Queens Park Rangers – FC Chelsea (22.10. / 28.04.)
Aston Villa – Wolverhampton Wanderers (27.08. / 21.01.)
West Bromwich Albion – Wolverhampton Wanderers (15.10. / 11.02.)

Da hat die Premier League wieder den Derby-Tag geschnitzt. In London und Liverpool finden die Startderbys am 01.10 und 25.02. statt. Davon losgelöst sind alle anderen Paarungen. Ende April am selben Spieltag das Derby of Manchester und das West-London-Derby zwischen Chelsea und QPR.

Die direkten Duelle der Aufsteiger:
Norwich City – Queens Park Rangers (26.11. / 02.01.)
Swansea City – Queens Park Rangers (26.12. / 09.04.)
Norwich City – Swansea City (15.10. / 11.02.)

Apropos Aufsteiger: Wigan Athletic hat erstmalig in der Premier League alle drei Aufsteiger als Gegner an den ersten drei Spieltagen. Am 13. August und 27. August Heimspiele gegen Norwich und QPR, dazwischen am 20.08. zu Swansea.

Die kompletten Ansetzungen gibt es auf der offiziellen Seite der Premier League und auch bei der BBC.

Die genauen Terminierungen der einzelnen Spieltage findet meist Mitte Juli statt, nachdem die Premier League mit Sky und ESPN UK sich über die Spielauswahl und Aufteilung der Begegnungen geeinigt hat.

Zitat des Tages: Donnerstag, 16. Juni 2011, “Bloggen sollte nur, wer eine Meinung hat.”

Andreas Cichowitz, seit vielen Jahren Fernseh-Chefredakteur des NDR, hat dem Medium Magazin, einer Fachzeitschrift für Journalisten, ein ausführliches, fünf Seiten langes Interview gegeben, indem er über den öffentlich-rechtlichen Kernauftrag spricht und sich auch eingehender zur Organisationsstruktur der ARD äußert. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist die Rolle des Internet und die Herausforderung für die klassischen Medien und deren Journalisten. Leider ist das Interview nicht online zu lesen, von daher zitiere ich einige Kernaussagen an dieser Stelle wörtlich aus dem Interview. Kurz zum Hintergrund: Das Medium Magazin blickt auf eine lange Tradition zurück und wird unter Journalisten häufig gelesen. Was dort also an Aussagen gemacht wird, verbreitet sich durchaus in der Medienwelt. Vielleicht dem einen oder anderen bekannt ist die Zeitschrift, weil sie seit Jahren den Preis Journalist des Jahres vergibt.

Im Gespräch mit der Chefredakteurin des Magazins, Annette Milz, kommt Cichowitz sehr bald auf die Veränderungen der Medienwelt durch die Expansion von Online-Medien zu sprechen:

Nutzen Sie selbst Facebook und Twitter?
Nein. Wenn ich Reporter wäre, würde ich mir einen Account zulegen. Ich halte nichts von einer Diktatur der Transparenz. Es gibt nicht so viel, dass ich twittern wollte, das für den Rest der Welt interessant wäre. Und ein eigenes Blog zu pflegen bedarf viel Zeit. Mich beunruhigt aber die generelle Entwicklung.

Inwiefern?
Für junge Leute wird immer wichtiger, wie über Facebook und Twitter Themen oder Ereignisse im Freundes- und Bekanntenkreis kommentiert werden. Und wer sich daran gewöhnt, in kurzen Botschaften zu denken, dessen Aufmerksamkeitsniveau ist relativ niedrig. Diese Entwicklung gefährdet das Muster der klassischen Information – da, wo wir stark sind. Wir werden uns diesem Trend nicht entziehen können. Nachrichtenbeiträge, Schnitte werden immer kürzer. Und wir kommen nicht drum herum, stärker im Internet präsent zu sein.

Sollen Ihre Reporter künftig verstärkt bloggen?
Bloggen soll nur, wer eine Meinung hat.

Sie haben also nicht so viele Leute, die eine Meinung haben?
Wenn man was zu sagen hat, ist es gut. Auch in besonderen Situationen, wie der Katastrophe in Japan. Aber ansonsten könnten wir damit in der Regel keine Duftmarken setzen. Bloggen dient der Markenbildung für herausgehobene Reporter. Bei uns zählt aber die Breite und Teamarbeit.

Und wenn man sich diese Aussagen anschaut und sie liest, sehe ich mich mal wieder bestätigt, warum ich bei den Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland und insbesondere der ARD nicht warm werde. Wenn ein leitender Chefredakteur ein solch pessimistische Sicht auf Instrumente und Inhalte des Web 2.0 hat und der Eindruck erweckt wird, dass man im Netz nur präsent ist, weil man es irgendwie schaffen muss um auch die jüngeren Menschen anzusprechen, zeigt das, warum ich seit Jahren zum Beispiel bei der BBC – wo auch nicht alles Gold ist was glänzt – eine Entwicklung sehe und verfolge, die ich mir auch in Deutschland wünsche. Nämlich, dass die öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur ihr Programm machen, sondern die Zuschauer “mitnehmen”, in ihre Arbeit einbinden, Interaktivität ausstrahlen, Input für Inhalte einholen, Meinungen und Ansichten erfragen. Wenn man sieht, wie jämmerlich mittlerweile die Homepage der Sportschau verkümmert und dazu parallel bei BBC Sport vorbeischaut, sieht man, dass in diesem Fall die ARD nicht wirklich Interesse hat, im Netz mit seinen Zuschauern zu interagieren. Und da passt der Satz, dass Bloggen nur gestattet sein soll, wenn man auch eine Meinung hat, so perfekt in dieses Bild. Warum kann ein Sportredakteur oder ein politischer Landeskorrespondent nicht ein Blog eröffnen, zum Beispiel auch um mit Zuschauern über Beiträge diskutieren, Feedback zu holen, Einblicke in seine Arbeit geben.

Blickt man auf die Homepage der Sportschau, ist nicht ein interaktives Element zu sehen. Schaut man bei BBC Sport vorbei, fällt auf, dass es zu den derzeitigen beiden großen Sportevents in dieser Woche, den US Open im Golf und eher Insel-spezifisch die Testserie im Cricket, gleich eine Verlinkung zu einem Podcast, Twitterstream und zum Beispiel auf das Golf-Blog der BBC gibt, wo eine kompetent verfasste Vorschau zum Turnier ist. Nicht meinungsstark, sondern informativ. Einblicke geben, Analysen liefern. Das geht vor allem nur, wenn man bereit ist Kritik und negatives Feedback zu erfahren. Und das geht aber vor allem auch, wenn man nicht jeden Tag bloggt, sondern ereignissspezifisch seine Stärken ausspielt. Und das heißt, solche Inhalte auch prominent in Szene zu setzen. Sie gehören zu heutigen medialen Berichterstattung dazu, viele, nicht nur ich, erwarten sie. Da führt die ARD ein durchaus lesenswertes Blog zur Frauen-WM, dessen Verlinkung ich dann auf irgendeiner Sonderseite, die wiederum Unterseite ist, ganz unten verlinkt finde. Will man das Blog verstecken?

Stärken der ARD muss es doch auch sein, das Lokale in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu stellen. Das Bedürfnis Nachrichten aus der direkten Umgebung zu erfahren, ist immer noch am höchsten. Was vor meiner Haustür passiert, interessiert mich mehr als Ereignisse, die 500 Kilometer entfernt passieren. Blickt man auf die Nachrichtenseite des NDR für Niedersachsen, findet man immerhin den freundlichen Verweis, man sei auch auf Facebook. Ansonsten null Interaktivität mit dem Zuschauer. Gegenbeispiel wieder die BBC, die ihre Regionalseiten vor einigen Wochen nochmal aufgefrischt hat. Für die Stadt Birmingham, immerhin eine Metropole auf der Insel, bloggt zum Beispiel der politische Chefkorrespondent Patrick Burns über die regionale Politik und die Auswirkungen der nationalen Politik für die Stadt Birmingham. So stelle ich mir Information und relevante politische Einschätzung vor.

Das Tagesschau-Blog ist mittlerweile verkommen zu einer Fundstelle für Einträge verbunden mit der Frage, was die ARD denn mache, wenn man selbst über sich berichten müsse/dürfe/könne/sollte. Getretener Quark wird breit nicht stark. Scheinbar hat die ARD immer noch Angst über sich selbst zu berichten, wenn es eng wird. Bei der BBC ist das mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, dass man damit gezwungermaßen umzugehen hat.

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die ARD irgendwann nochmal erkennt, wie Zuschauereinbindung und Zuschauerinformation im Netz aussieht. Momentan macht es wieder den Eindruck, als habe man die Befürchtung, dass keiner derlei Aktivitäten finden solle. Die Aussagen von Cichowitz bestätigen mich da nur.

Zitat des Tages: Mittwoch, 15. Juni 2011 – Europe’s Daily Soap Opera

The daily soap opera being performed by the stars of Euroland drama is gripping fare. The Greek government and its trade unions; the European Central Bank; the International Monetary fund; various euro-zone institutions; German chancellor Angela Merkel; and assorted bit players strut and fret across our television screens and financial pages, in the end signifying very little. Waiting in the wings are Italy, Spain, Belgium, perhaps even the U.K., if the current downturn proves to be the beginning of a tragic Grecian debt spiral.

Irwin Stelzer/Wall Street Journal: Europe’s Daily Soap Opera Keeps Rolling

Der Podcast stirbt aus

Zumindest bei der BBC. Im neuesten Podcast (noch bezeichnet ihn die BBC so) der Chris Moyles Show von Radio 1 wird auf eine interessante Änderung hingewiesen. Nach und nach wird die BBC – für Radio 1 ab dem 1. Juli – den Begriff Podcast abschaffen und durch die Bezeichnung The Free Download ersetzen. Da hat man jetzt über mehrere Jahre sich mit dem Begriff angefreundet und ausgerechnet die BBC geht einen Sonderweg.

Zukünftig heißt es also: Download The Free Download.

Donnerstag, 9. Juni 2011

06:38 Uhr: Kann ja nicht wahr sein. Die ganz Woche wache ich vor dem Klingeln des Weckers auf, nur heute nicht. Fühle mich aus dem tiefsten Schlaf gerissen. Versuche aufzustehen, aber es geht nicht. Also nochmal umdrehen. So wichtig ist der Tag heute nicht.

06:54 Uhr: Zweiter Versuch, scheitert genauso wie der erste. Mache im Halbschlaf den Fernseher an und suche nach den Radiosendern. Lande bei NDR 2, lasse die Fernbedienung hinters Bett fallen und bin zu faul nach unten zu kriechen. Also der Norddeutsche Rundfunk zum Wachwerden. Moin nach Hamburg.

07:36 Uhr: Hat ja richtig großartig geklappt. Was ist nur aus NDR 2 geworden? Spielen Lieder mittlerweile gar nicht mehr aus, Einheitsbrei, keine flotte Musik zum Wachwerden oder Mitsingen. Nun ja, also Aufstehen jetzt. Vielleicht hilft eine heiße Dusche ja.

07:53 Uhr: Bingo, geht doch. Angezogen, die ZEIT aus dem Briefkasten geholt, zum Bäcker geeilt, dabei die Titelseite überflogen. Mist, gibt heute nicht mein Lieblingskörnerbrötchen. Also klassisch ein normales Brötchen, ein Rosinen und ein Schokocrossaint. Vor der Bäckerei wird ein Fußgänger fast vom Auto überfahren. Fußgänger hatte rotes Ampellicht, wohl auch jemand noch nicht richtig wach.

08:22 Uhr: Jetzt ist es auch egal. Mittlerweile habe ich es aufgegeben früh im Büro zu sein, also ausgiebiges Frühstück mit Müsli, Obstsalat und einem Blick in die ZEIT. Im Radio auf WDR 2 quatschen sie schon wieder alle von EHEC, NATO und den ganzen Abkürzungen, die das Leben scheinbar erleichtern und verkürzen.

08:57 Uhr: Schwinge mich aufs Rad zur Uni, meist brauche ich dafür von Pempelfort gute 25-30 Minuten, je nach Windrichtung. Heute mal wieder Südwest, also Gegenwind, vor allem am Rhein. Denke gar nicht daran mich groß abzustrampeln. Easy going heute. Auf dem Burgplatz ist das Reinigungspersonal schon fertig und genießt den Kaffee in der Morgensonne, Jogger säumen das Flussufer, die Restaurants holen ihre Stühle nach draußen.

09:30 Uhr: Hätte mich ein Anruf nicht zwischendurch ereilt, wären es exakt 30 Minuten geworden. Stapfe ins Büro hoch, Bürotür auf, Sonnenschein reinlassen, Mails überfliegen, kurzer Blick in die Tageszeitungen (Sportteil mit Nowitzki, versteht sich ja von selbst). Und dann verplempere ich 10 Minuten auf Facebook um mich über Daniel Bahr und Ilse Aigner lustig zu machen und netten Menschen zum Geburtstag zu gratulieren.

09:51 Uhr: Erste Aufgabe für heute. Ich muss noch zwei Konzeptpapiere gegenlesen, Mails beantworten, mit der Uni-Verwaltung telefonieren und eine Gliederung für eine Präsentation entwerfen. Klappt alles fix und schnell. Zeit einigermaßen aufgeholt.

10:47 Uhr: Hole mir einen Kaffee, eile in die Bibliothek um mir zwei Bücher auszuleihen und komme ausnahmsweise zu spät in die Besprechung beim Professor. Vier Minuten. Ist nicht mein Tag heute so far.

12:29 Uhr: Mit dem Glockenschlag zum gemeinsamen Mittagessen ist die Besprechung durch. Kopf raucht und in der Mensa gibt es eine durchschnittliche Geflügelfrikadelle und völlig zerkochte Nudeln. Aber gut, am Mittwoch gab es exzellenten grünen Spargel und Schweinemedaillons. Da schaue ich über die Nudeln gerade mal so weg. Anschließend Kaffee trinken in der Sonne und dann wieder flugs in Büro.

13:31 Uhr: Nehme mir jetzt mal konzentriertes Arbeiten vor. Gelingt ganz gut. Habe bis 16 Uhr alles soweit erledigt, was ich heute machen wollte. Noch ein paar Mails schreiben. Zwischendurch den Bürokollegen mit einem Twix glücklich gemacht. Und mal wieder interessant, was man alles schafft, wenn man dieses Internet nicht am Laufen hat.

15:37 Uhr: Werde mit Entsetzen angeschaut, als ich im Kopierraum der Bibliothek die lange Schlange umgehe und an den angeblich defekten Kopierer trete. Alle kichern schon. Ah, mal wieder Fehlercode BC 253 oder so ähnlich. Das hatte ich schon mal. Zwei Handgriffe – und die Kiste lief wieder. Persönlicher Beckerfaust-Moment des Tages.

16:03 Uhr: Ich widme mich meiner Masterarbeit. Bin da noch in der konzeptionellen Phase, wie es so schön heißt. Klingt gut, heißt aber so viel, dass ich ein grobes Thema habe, Theorie und Methode sind soweit auch klar, fehlt nur noch die genaue Fragestellung und der empirische Zugang. Also weiter daran arbeiten, überlegen, was man machen könnte, was wissenschaftlich relevant ist. Literatur sichten, recherchieren, Markieren, Ideen haben, Ideen verwerfen. Still a long way to go. Falls es jemand interessiert. Ich gebe dieses Jahr noch ab.

17:34 Uhr: Als Habermas wieder irgendein ein Blödsinn von sich gibt, beschließe ich für heute Schluss zu machen. Morgen geht es weiter. Also mit dem Fahrrad nach Hause. Mittlerweile keine Sonne mehr, sondern viele Quellwolken, ein paar dunkler als andere. Die Sonne müht sich den Feierabend ein wenig zu erhellen. In der Stadt sind die Menschen auf dem Weg nach Hause, am Rhein sitzen ein paar Menschen auf den Rheinwiesen, auf der Prommenade riecht es wieder nach Fisch. Gosch hat alle Pfannen an. Mache einen kleinen Umweg zum Obst- und Gemüsehändler. Karotten, Zucchini, Paprika und eine Schale Erdbeeren.

18:15 Uhr: Zuhause, Sachen ausgepackt. Laufklamotten an, iPod lautgeschaltet. Laufrunde am Rhein, heute die kurze Variante durch den Rheinpark. War auch schon mal schneller. Scheiß Gegenwind. Also ich denke, es war der Gegenwind.

19:00 Uhr: So, mal ein paar Minuten hinsetzen und nichts tun. Dann Dusche, Abendessen zubereiten (Gemüsepfanne mit selbstgemachtem Kräuterquark und Baguette), bei Sky News den Sportblock mitgenommen. Wird interessant zu sehen sein, ob Wigan Martinez halten kann. Meine Güte ist Stuart Pearce alt geworden. Essen war lecker. Tagesschau im Vorbeigehen geschaut.

20:23 Uhr: Wenn ich zwei Aufgaben im Haushalt hasse, dann sind es Abwaschen und Bügeln. Mache einen fairen Kompromiss. Abwaschen jetzt gleich, Bügeln dafür morgen.

20:45 Uhr: Den Rest Obstsalat von heute Morgen essen. Blogeintrag schreiben, Feeds lesen, Coldplay-Liveblog aus Venedig verfolgen, Mails beatworten, kurz mit den Eltern telefoniert (“Ja, ich wasche mein Gemüse ab.”). Eine Folge The Daily Show geschaut.

21:31 Uhr: Suche für eine gute Freundin nach einem Lied, das sie für eine Vorführung braucht. Gefunden und nebenbei in der wirklich hintersten Ecke eine etwas ältere CD von Embrace gefunden. Ja, ich weiß, ich höre zu viel Brit-Pop. Aber Embrace waren wirklich gut früher, leider hört man von denen gar nichts mehr. CD angemacht und meinen damaligen Lieblingstrack “Nature’s Law” gehört. Währendessen machen die Nachbarn im Hinterhof das ZDF mal wieder viel zu laut.

21:34 Uhr: Aufstehen heute Nacht für Dirk oder nicht? Kopf sagt nein, Herz sagt ja. Höre auf den Kopf. Morgen dann Aufzeichnung und bis dahin tagsüber von allen Nachrichten abkapseln, wenn das einigermaßen geht. Wird ja richtig produktiv dann morgen. Wenn ich rechtzeitig aufstehe. Lasse den Wecker mal einfach aus.