So kommuniziert Sky Deutschland mit seinen Abonnenten

Ich freue mich schon auf die neue Premier League Saison. Am 13. August geht es in die neue Saison. Die Premier League ist der primäre Grund, warum ich noch ein Abo von Sky Sport habe. Letzte Saison konnte man bis zu fünf Spiele pro Spieltag sehen. Das war ein großartiges Angebot. Nun tauchten im neuen TV-Guide für den August bloß drei Übertragungen pro Spieltag auf. Bei mir setzten die Alarmglocken ein. Das riecht nach der alten PREMIERE-Strategie, mal wieder Programminhalte kürzen. Mittlerweile versucht Sky Deutschland via Twitter und Facebook eine engere Bindung zu seinen Abonnenten aufzubauen.

Am 16. Juli fragte ich draufhin via Twitter, wie das Sendekonzept für die neue Premier League Saison aussieht. Als Antwort bekam ich die alte Faustregel “bis zu 5 Spiele pro Spieltag”.

Gestern ging ich auf die Sky-Homepage für den internationalen Fußball und fand unter dem Sendekonzept für die Premier League diesen Hinweis, dass man weiterhin fünf Spiele pro Spieltag zeigt. Klingt komisch.

Wird aber klar, wenn man in die Untiefen des Sky-Kundencenters geht und sich über den Fußballempfang informiert. Dort steht schwarz auf weiß, dass es nur noch drei Spiele pro Spieltag gibt. Das ist dann deckungsgleich mit den Einträgen im TV-Guide.

An mehreren Stellen hat Sky versagt. Via Twitter und Facebook gibt man (bewusst) falsche Informationen an die Abonnenten, auf der offiziellen Website zum internationalen Fußball wirbt man weiter für fünf Spiele pro Spieltag. Nur in den Untiefen des Kundencenters entdeckt der aufmerksame Abonnent, dass die Übertragungen gekürzt wurden. Und das ist zum Start eines dritten HD Sport-Kanals, der mit Wiederholungen vollgestopft wird statt Live-Fußball aus der Premier League zu zeigen. Und wie soll sich bei einem solchen Durcheinander ein Kunde informieren und längerfristig Vertrauen in das Unternehmen aufbauen?

Ein Rückfall in alte, längst vergessene PREMIERE-Zeiten. Und dabei wollte Sky doch alles anders und besser machen. Vorerst ist davon nichts zu erkennen.