Premier League 2012/2013, News in Kürze (VI): Wengers Kampf gegen Windmühlen

Arsene Wenger ist auf dem Transfermarkt ein ziemlich berechenbarer Mann. Denn so berechenbar, dass er unberechenbar ist. Das zeigt sich derzeit wieder mal eindrucksvoll in der Causa Robin van Persie. Die ganze Woche über spekulierten englische Sportjournalisten über die Aussage von Wenger, die er gestern vor Abreise nach Asien gegeben hat. Und die schreibende Zunft war sich überraschend einig. Da es Angebote und Interesse von Juventus Turin, Manchester United und auch Manchester City gebe, wird es ein klares Zeichen von Wenger geben: Ja, wir lassen van Persie ziehen, wenn der Preis stimmt. Angeblich will der FC Arsenal weiter 30 Millionen Pfund Ablöse generieren. Sir Alex ist angeblich bereit nur 15 Mio Pfund auf den Tisch zu legen. Das wäre ja ein vernünftiger Weg für Arsenal. Viel Geld für van Persie bekommen – und das dann klug und nachhaltig investieren. Und wenn sich alle im Umfeld des FC Arsenal einig sind über Wengers Reaktion, gibt es nur eine Regel – die Reaktion fällt anders aus. Statt offensiv nach außen zu vertreten, dass van Persie verkauft wird bei einem guten Angebot, stellt sich Wenger vor die Mikrofone von Arsenal TV und kommt mit der defensiven Aussage publik, dass sein großes Ziel und der Wunsch sei, van Persie beim FC Arsenal zu halten. “Für mich ist van Persie einer der besten Stürmer der Welt, wenn nicht der beste, und mein Wunsch ist es, ihn bei uns zu halten”. Aber er entscheide natürlich danach, was am besten für den Klub sei. Und da sieht Wenger offensichtlich einen Verbleib von van Persie bis zum Ende seines Vertrags. Faktisch ist ein Weggang von van Persie unumgänglich. Dass Arsenal überhaupt wieder in einer so misslichen Lage ist – siehe auch die Verhandlungen von Theo Walcott – mag schon schlimm genug sein. Jetzt sollte die Situation nicht weiter verkompliziert werden. Es bringt wenig, van Persie nicht zu verkaufen. Wengers Taktik ähnelt sehr stark an vergangene Saison mit Nasri und Fabregas. Sie ist nicht aufgegangen, sie wird es diesmal auch nicht. Van Persie wird sicherlich keinen neuen Vertrag unterzeichnen. Warum also so defensiv und zurückhaltend? Das lang gezogene Kaugummi mit Verhandlungen bis Ende August hat letzte Saison schon an Arsenals Füßen geklebt. Das brauche ich noch nicht mal. Und die meisten Fans der Gunners haben sich sowieso schon mit einem Weggang von van Persie arrangiert.

Bei der Asien-Tour ist van Persie schon nicht mehr dabei. Offiziell aus Fitnessgründen, was Sinn macht, da die anderen EM-Fahrer auch nicht dabei sind. Da passen bei Arsenal trotzdem derzeit viele Puzzleteile nicht zusammen. Warum Wengers Bekenntnis van Persie halten zu wollen, wenn er nicht zu halten ist? Und dann die 30 Millionen Pfund Ablöse. Die wird kein Verein für RVP aufbringen, das scheint unwahrscheinlich. Warum also wieder so viel Show statt schnell für Klarheit zu sorgen? Damit Ruhe im Verein ist. Hoffentlich klärt sich das möglichst bald nach der Asien-Reise.

Aber es ist gibt auch positive Nachrichten auf dem Spielermarkt für den FC Arsenal. Laurent Koscielny hat seinen Vertrag bis 2017 verlängert. Offiziell soll die Vertragsverlängerung aber erst in den nächsten Tagen werden. Mehrere Zeitungen berichteten aber am Wochenende von einem positiven Abschluss. Koscielny hatte nach Ende der Saison ebenfalls davon gesprochen, dass eine Verlängerung nur Formsache sei.

Der Daily Mirror brachte am Wochenende zwei weitere Spieler auf den Transfermarkt, um die sich Arsenal angeblich bemüht. Arsenal soll ein Angebot für Santi Cazorla aus Malaga abgegeben haben, der auch von den Tottenham Hotspur umworben wird. Carzola würde nur zwischen 10 und 15 Millionen Pfund Ablöse kosten. Cazorla wäre ein erstes deutliches Zeichen für eine ausbleibende Vertragsverlängerung von Theo Walcott. Als möglichen Ersatz von Robin van Persie soll Fernando Llorente von Athletic Bilbao auf dem Wunschzettel von Wenger stehen.

Aber Wenger hat viele Wünsche.

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Die Tottenham Hotspur haben Luka Modric mit einer Geldstrafe von 80.000 Pfund belegt. Modric hatte sich geweigert am Training teilzunehmen, will einen Wechsel zu Real Madrid erzwingen. Die Spurs wollen ihren Superstar aber nicht ziehen lassen, wenn überhaupt für rund 40 Millionen Pfund. Das Angebot von Real Madrid soll deutlich niedriger gelegen haben. Modric ist erstmal mit dem Team in die USA nach Los Angeles geflogen.

Swansea City hat die Verpflichtung von Michu vom spanischen Erstligisten Rayo Vallecano für drei Jahre verpflichtet. Es ist nach Chico Flores und Mittelfeldspieler de Guzman die dritte Neuverpflichtung vom neuen Swans-Trainer Michael Laudrup, der in die Fußstapfen von Brendan Rodgers getreten ist. Michu hat am Donnerstag den Medizincheck bestanden und ist am Samstag zum Team gestoßen. Michu hatte in der vergangenen Saison 15 Tore erzielt. Er soll in erster Linie Gylfi Sigurdsson ersetzen. In Swansea verspricht man sich sehr viel von Michu.

Ein anderer Spieler könnte bald Wales verlassen. Offiziell – das haben die Swans am Wochenende bestätigt – gebe es noch keine Angebote für Mittelfeldspieler Joe Allen, der sich derzeit mit dem britischen Fußballteam auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Der FC Liverpool mit dem ehemaligen Swans-Trainer Rodgers habe zumindest Interesse an Allen verlautbaren lassen. Unklar ist aber noch, ob Allen City verlassen will. Das soll sich erst nach den Olympischen Spielen klären. Swansea werde ihm keine Steine in den Weg legen.

Die Queens Park Rangers wollen nicht nur neben dem Platz für Neuordnung sorgen. Das schwache sportliche Abschneiden mit dem Klassenerhalt erst am letzten Spieltag soll auch in den internen Strukturen des Vereins Konsequenzen haben. Das ist jetzt geschehen. Trainer Mark Hughes hat mit Glyn Hodges einen langen Verbündeten aus Zeiten in Blackburn, bei Manchester City und in Fulham in sein Trainerteam geholt. Hodges soll sich in erster Linie auch um den Nachwuchsbereich kümmern.

David Moyes, Trainer vom FC Everton, hat seinen Wunsch geäußert, Steven Pienaar von den Tottenham Hotspur dauerhaft an seinen Verein zu binden. Pienaar verließ im Winter 2011 die Toffees. Aufgrund vieler Verletzungen konnte er sich an der White Hart Lane nie durchsetzen und war in der vergangenen Rückserie wieder an Everton ausgeliehen. Moyes will Pienaar einen mehrjährigen Vertrag geben. Die Spurs wollen aber angeblich rund fünf Millionen Pfund Ablöse. Für den finanziell klammen Verein von der Merseyside sollte das aber trotzdem zu bezahlen sein.

Manchester United muss circa 10 Wochen auf Verteidiger Chris Smalling verzichten. Smalling hatte sich den Mittelfußknochen gebrochen und wird auf alle Fälle den Saisonstart verpassen. Rückkehr derzeit ist frühstens Ende September geplant.

Testspielergebnisse:

FC Toronto – FC Liverpool 1:1
Ajax Cape Town – Manchester United 1:1
Chicago Fire – Aston Villa 0:1
1. FC Kaiserslautern – FC Fulham 2:2
Motherwall – FC Everton 1:1
Newcastle United – Fenerbahce Istanbul 1:1

Hör- und Lesetipp: Wirtschaft und Olympische Spiele

Im aktuellen Economist ein sehr langer und detaillierter Artikel über die wirtschaftliche Bedeutung der Olympischen Spiele, nicht nur für das Austragungsland, sondern auch für die Sponsoren und das IOC.

Eleven global sponsors (known as top Olympic partners, or TOPs) pay fat sums to the IOC for the right to use the Olympic brand. Only one TOP sponsor is allowed in each commercial category: Coca-Cola for soft drinks, Panasonic for televisions and so on. This business model dates back to the 1980s. Before then, the Olympics were a commercial mess, with lots of sponsors paying small sums to borrow the Olympic brand in a few cherry-picked markets. Now, the IOC sells much bigger contracts to fewer sponsors. Top-tier deals are long-term (at least eight years) and global. The size of each deal is secret, but the total for all 11 for 2009-12 is $957m.

The Economist: Business and the Olympics. Victors and spoils

Außerdem sendet der Deutschlandfunk ab kommenden Montag bis Freitag eine fünfteilige Serie zum Wirtschaftsfaktor Olympia, immer ab 17:05 Uhr. Die Themen:

Montag: Olympia 2012 und die Auswirkungen auf den Mittelstand
Dienstag: Die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele
Mittwoch: Kostenfaktor Sicherheit bei Olympischen Spielen
Donnerstag: Der Bauboom
Freitag: Die Sponsoren der Olympischen Spiele

Mehr Informationen auf der Website des Deutschlandfunks.

Tote machen sich einfach besser als Verletzte im Boulevard-Journalismus

Heute gegen 10:30 Uhr trudelten die ersten Breaking News ein, wonach es bei der Premiere des neuen “Batman”-Films in einem Vorort von Denver im US-Bundesstaat Colorado zu einer Schießerei und einer kleinen Explosion in dem Kino gekommen sein soll. So schlimm die Ereignisse für alle Beteiligten sein mögen. Es war mal wieder eine negative Glanzstunde für den Online-Journalismus, zumindest bei einem großen Boulevardblatt in Deutschland. Aber nicht nur dort.

Alles fing mit einem sowas von dünnen Bericht des lokalen Radiosenders KOA an, der sich auf ein paar Augenzeugen, die vor dem Kino in Aurora standen, und erzählt haben, dass sie ein paar Leichen gesehen haben. Der Radiosender berichtet dann in seinen Nachrichten, dass 10 Menschen bei der Schießerei ums Leben gekommen sein sollen. Die Nachrichtenagentur Reuters US übernahm dann diese Angaben und veröffentlichte einen Bericht auf ihrer Homepage: 10 Tote bei einer Schießerei in der Nähe von Denver. Ein lokaler Radiosender, ein paar Augenzeugen, womöglich unter Schock – und das reicht für die Erstellung einer Meldung einer genauen Zahl von Opfern. Und das ganze wird dann in die Welt geschickt. Ich würde es mutig nennen. Keine Prüfung von Quellen. Sehr dünne Faktenlage.

Und natürlich gibt es dann (Bouelvard-)Medien, die solche Meldungen völlig ungeprüft übernehmen ohne zu fragen, ob die Fakten überhaupt auf einer soliden Informationsbasis entstanden sind. Selbst Informationen überprüfen, abwägen, ob das online gehen kann. Mehrere Quellen heranziehen. Überprüfen, was die anderen Medien berichten. Bei Bild.de ist das nicht so. Nur wenige Minuten, nachdem die Reuters-Meldung veröffentlicht wurde, räumt das Online-Portal schön und erschreckend emotionslos die Startseite frei.

Und mit dieser Meldung von 10 Toten steht Bild.de ziemlich alleine da. Sky News übernimmt ebenfalls diese Zahl, aber hat zumindest selbst einen Reporter vor Ort, der bestätigt haben soll, dass es mehrere Toten gebeben haben soll. Macht die Art und Weise der Berichterstattung nur ein bisschen weniger schlimm.

Alle anderen großen Nachrichtensender und Nachrichtenwebsites reagieren angemessen auf die unübersichtliche Lage bei Denver und sind vorsichtiger bei der Beschreibung der Lage. Gehen also angemessener mit der Situation um. Und das erwarte ich von Journalisten. Beispiele dafür:

CNN:

Spiegel Online:

NBC News:

Es gab eben zahlreiche Verletzte – aber die Zahl der Toten hat keine offizielle Stelle bestätigt. Und das ist relevant. Und das haben zum Glück viele Journalisten zu Beginn auch so interpretiert. Es ist jetzt auch nicht relevant, ob Bild.de mit dieser reißerischen Überschrift am Ende Recht behalten hat. Sie werden es wahrscheinlich. Mittlerweile wird verbreitet berichtet, dass es viele Todesopfer gegeben hat. Aktuelle Zahl um kurz vor halb zwölf laut Polizei in Denver jetzt leider bei 14.

Was ich deutlich machen wollte und was mich ärgert – es gab um kurz nach halb elf nach meiner Meinung keinen Grund und keine verlässliche Faktenlage davon zu berichten, dass es Todesopfer gibt. Ein lokaler Radiosender und vermutlich ein paar Augenpaare. Reuters und bild.de hätten da vorsichtiger berichten müssen. So wie CNN und die anderen Beispiele. Die BBC, ABC News und auch CBS haben zunächst von einer unübersichtlichen Lage berichtet. Und das war ganz offensichtlich angemessen. Und was war guter Journalismus. Kann und will halt nicht jeder.

Premier League 2012/2013, News in Kürze (V): Wo ist die Zukunft von Theo Walcott?

Beim FC Arsenal hat sich in den letzten Jahren die besondere Gabe entwickelt, mit Schlüsselspielern des Teams möglichst spät in Vertragsverhandlungen zu gehen, meist wenn nur noch weniger als ein Jahr auf der Habenseite für die Gunners war. Dann war es in der Regel schon zu spät, siehe Robin van Persie, Matthieu Flamini oder Samir Nasri. Die Causa Fabregas ist eine etwas andere. Bei Arsenal und Arsene Wenger fangen die Alarmglocken erst an zu läuten, wenn seine Topstars nachgefragt werden, weil sie weniger kosten. Die oben genannte Aufzählung könnte demnächst vielleicht um den Namen Theo Walcott ergänzt werden – oder doch nicht? Walcott hat ebenso wie der niederländische Kapitän der Gunners noch einen Vertrag bis Sommer 2013. Van Persie will seinen Kontrakt nicht verlängern, Walcott hat immer wieder teils diffus, teils deutlich durchblicken lassen, dass die Entscheidung von RVP auch Auswirkungen auf seine persönlichen Überlegungen für eine Zukunft im Emirates Stadium hat. Das scheint dem Arsenal Board glücklicherweise nicht entgangen zu sein. Mehrere Zeitungen in London schreiben übereinstimmend, dass der Klub die Vertragsverhandlungen mit Walcott, die ursprünglich für den frühen Herbst geplant waren, vorzieht. Es soll erste Treffen gegeben haben und Wenger will auf der am Wochenende startenden Asien-Tour der Gunners das Gespräch mit Walcott suchen und ihm deutlich machen, dass er ein wichtiger Teil des Teams sei und der Verein gerne verlängern würden. Ja, aber auch Walcott will doch Trophies…

Manchester City, Manchester United, Juventus Turin und auch der FC Liverpool stehen als potentielle Interessenten bereit, sollte es keine Einigung in den Vertragsverhandlungen geben. Die Zeit drängt für Arsenal. Eigentlich müsste noch eine Vertragsverlängerung vor Saisonstart finalisiert werden. Eine unsichere Zukunft für Walcott in der neuen Saison wäre nur unnötiger Ballast für beide Parteien. Walcott ist mit den Gedanken vielleicht schon ganz woanders und der Verein muss sich mal wieder die berechtigte Kritik gefallen lassen, dass mit einem Schlüsselspieler nicht verlängert wurde. Denn eines ist klar: Sollte Walcott jetzt nicht verlängern wollen oder um mehr Zeit bitten, wäre ein Verbleib die denkbar schlechteste Lösung. Dann lieber für gutes Geld verkaufen und investieren in neue Spieler. Nur kann das nicht erst Ende August geschehen. Also das beste wäre eine ganz schnelle Lösung. Neuer Vertrag mit deutlich mehr Geld. Nur ist Arsenal für schnelle Lösungen und Überraschungen auf dem Transfermarkt nicht unbedingt bekannt.

Der Spielerberater von Walcott hat immer wieder betont, dass es keine Hürden gibt für Gespräche mit dem Verein nach der Europameisterschaft. Am Montag erscheint dann eine Story in The Sun, die sehr deutlich danach wirkt, als sei sie von einer Seite lanciert worden. Walcott zu Liverpool. Rodgers hätte schon das Okay bekommen. Liverpool würde deutlich mehr Geld zahlen. Nur eine Drohung, dass Arsenal eine Nachkommastelle mehr auf den Gehaltsscheck schreibt oder das Publizieren von der Tatsache, dass Walcott zu haben sei. Der Preis muss nur stimmen. So oder so ist die Lage für Arsenal mal wieder unbefriedigend. Natürlich wurden mit Podolski und Giroud zwei offensivstarke Spieler verpflichtet. Yann M’Vila von Stade Rennes steht für das defensive Mittelfeld immer noch auf der Wunschliste. An der Vilaine wartet man auf Angebote, Arsenal hat noch keines abgegeben. Aber zurück zur Offensive. Walcott wird sehr genau beobachten, dass er mehr Konkurrenz vor die Nase gesetzt bekommt. Podolski wird vornehmlich über die linke Seite kommen, für das hoffnungsvolle Nachwuchstalent Alex Oxlade-Chamberlain bliebe fortan nur der rechte Flügel, auf dem eben auch Walcott spielt. Aber Angst vor Komkurrenz dürfte Walcott nicht haben. Wenn seine Leistungen stimmen – das war letzte Saison viel Hoch, aber auch viel Tief – ist er bei Wenger gesetzt.

Der Ball liegt dank der Initiative von Arsenal zu Gesprächen jetzt bei Walcott und seinem Berater. Eine schnelle Lösung wäre das Optimum. Walcott, van Persie – es wäre das erste Mal, das Arsenal auf dem Transfermarkt eine schnelle Lödung parat hat. Ich wäre überrascht.

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West Ham United hat Modibo Maiga vom französischen Verein FC Souchaux für vier Jahre verpflichtet. Der Nationalstürmer aus Mali hatte während seiner zwei Jahre in 59 Spielen 24 Tore erzielt. Die Hammers haben die Option den Vertrag um weitere zwei Jahre zu verlängern. Die Ablösesumme soll rund fünf Millionen Euro betragen.

Heute Nachmittag kamen nicht nur auf Twitter Gerüchte auf, wonach Manchester City Edin Dzeko gerne verkaufen würde. Dzekos Berater brachte angeblich den AC Mailand in Gespräch, der Ersatz braucht für Zlatan Ibrahimovic, den es nach Paris zieht. City sah sich veranlasst öffentich für eine Stellungnahme zu sorgen. Man wisse nichts von den Aussagen des Beraters und es gebe überhaupt keine Erlaubnis seitens des Vereins mit anderen Klubs über einen Dzeko-Transfer zu sprechen. Er bleibe ein Spieler bei Manchester City.

Clint Dempsey vom FC Fulham ist in der gesamten Premier League ein sehr begehrter Spieler. Das wissen auch die Cottagers, die den US-Amerikaner auf keinen Fall verkaufen wollen. Dem FC Liverpool wird immer wieder großes Interesse nachgesagt. Für Verwirrung sorgte jetzt eine Meldung auf der Website der Liverpool-Besitzer, wonach Dempsey nach Liverpool gewechselt sei und rechtzeitig zur USA-Vorbereitungsreise zum Team gehöre, Ablöse 10 Millionen Pfund (mehr beim Daily Telegraph). Fulham dementierte als erstes die Meldung. Man habe überhaupt keine Angebote für Dempsey erhalten.

Im Südwesten Londons scheint man aber vorbereitet darauf zu sein, Dempsey ziehen zu lassen. The Independent schreibt, dass der Spielerberater von Vincenzo Iaquinta von Juventus Turin bestätigt hat, dass der FC Fulham Interesse zeige und eine von zahlreichen Optionen für den Italiener sei.

Premier League 2012/2013, News in Kürze (IV): Andy Carroll price

Am späten Freitagabend hat der FC Liverpool seinen ersten großen Transfer dieses Sommers abgeschlossen. Der italienische Stürmer Fabio Borini vom AS Rom wurde für 11 Millionen Pfund Ablöse verpflichtet. Borini soll Maxi Rodriguez ersetzen, den Trainer Brandon Rodgers trotz vieler Versuche nicht überzeugen konnte, an der Anfield Road zu bleiben. Rodriguez wechselt in seine Heimat zu Newell’s Old Boys. Borini war 2011 an Swansea City, dem ehemaligen Verein von Rodgers, ausgeliehen. Beide verstanden sich da prima und Rodgers war von Borini sehr angetan. Der Italiner soll in einem 4-3-3 die Rolle des rechten Stürmers übernehmen, so die Vorstellungen von Rodgers.

Guly do Prado, brasilianischer Stürmer beim Aufsteiger FC Southampton, hat seinen Vertrag bei den Saints um ein weiteres Jahr verlängert und bleibt dem Verein bis Sommer 2014 treu. Do Prado hat in 85 Spielen 22 Tore erzielt und war auch maßgeblich am Aufstieg des Vereins von der englischen Südküste beteiligt.

Trotz diverser Bemühungen und Pläne des Hamburger SV, Rafael van der Vaart irgendwie an die Elbe zu locken, scheint der Niederländer bei den Tottenham Hotspur bleiben zu wollen. Van der Vaart hatte ja bereits selbst gesagt, dass er sich in London und bei den Spurs sehr wohl fühle und er seinen Vertrag erfüllen möchte. Auch Trainer Andre Villas-Boas rechnet fest mit einem Verbleib: “Ich zähle auf ihn.”

ESPN Soccernet berichtet heute, dass der AC Mailand Interesse an Carlos Tevez von Manchester City habe. Es wird der Spielerberater von Tevez zitiert, der bei Sky Sport News Italia von einem möglichen Wechsel im Sommer geschwärmt hat. Es sei jetzt vielleicht die richtige Zeit, Manchester zu verlassen.

Wie sieht die Zukunft von Robin van Persie aus? Der Niederländer will ja bekanntlich seinen Vertrag bei den Gunners nicht verlängern. Mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit würde Arsenal van Persie durchaus gerne verkaufen – aber eben nur, wenn der Preis stimmt. Derzeit gibt es wenig Kandidaten, die 20 bis 25 Millionen Pfund mal schnell auf den Tisch legen. Es wird immer wieder über einige italienische Vereine spekuliert, auch Manchester City soll Interesse zeigen. Aber auch nicht zu einem sehr hohen Preis. Alles offen. Wahrscheinlich ist, dass van Persie mit auf die Asientour von Arsenal fährt. Es sei denn, Man City entschließe sich zu einem kurzfristigen hohen Angebot.

Manchester City hat zumindest schon etwas Frischgeld eingenommen. Die Citizens einigten sich mit den Tottenham Hotspur auf einen Wechsel von Emmanuel Adebayor in den Norden Londons. Adebayor war in der Rückserie bereits an die Spurs ausgeliehen. Jetzt hat sich Tottenham entschieden, Adebayor längerfristig an den Verein zu binden. Über Vertragslaufzeit und Ablösesumme ist nichts bekannt.

Newcastle United hatte eine überragende Saison gespielt. Allen voran die drei Superstars Demba Ba, Hartem Ben Arfa und Papiss Demba Cissé, sind sehr begehrte Spieler. Aber die Magpies planen keinen Spieler abzugeben. Es sei denn, ein Verein bringe eine sehr hohe Ablösesumme auf den Tisch. Angesprochen auf einen möglichen Betrag, sagte Trainer Alan Pardew: an Andy Carroll price.

Der FC Fulham ist weiterhin auf der Suche nach einem spielstarken und treffsicheren Mittelfeldspieler. Ganz oben auf der Wunschliste von Trainer Martin Jol steht Peter Whittingham von Zweitligist Cardiff City. Ein Angebot in Höhe von 2,5 Millionen Pfund haben die Waliser allerdings abgelehnt. Jetzt müssen die Cottagers finanziell wohl nachbessern. Peter Whittingham hatte in der vergangenen Saison 12 Tore erzielt, die dritte Saison in Folge mit zehn Toren oder mehr.

Andre Villas-Boas hat seinen ehemaligen Verein, den FC Chelsea, und dessen Klubführung kritisiert. Villas Boas, jetzt Trainer bei den Tottenham Hotspur, lobte seinen neuen Arbeitgeber und stellte auch gleichzeitig die Unterschiede zu den Blues raus. Angesprochen auf Spurs-Besitzer Daniel Levy, sagte Villas Boas, dass er im Gegensatz zu seinen früheren Erfahrungen auf der Insel eine Persönlichkeit sei, die sich mit den Finanzen des Klubs bestens auskennt und viel Wert auf Solidität lege. “Er weiß, was er tue.” Levy hatte Villas-Boas zugesichert, dass er genügend Zeit und Geduld habe, ein neues Team an der White Hart Lane aufzubauen.

Der AFC Sunderland möchte unter Trainer Martin O’Neill in der neuen Spielzeit endlich mal den Sprung in die Europa League schaffen. Nachdem die Black Cats zu Beginn des Monats bereits Carlos Cuellar von Aston Villa für zwei Jahre verpflichtet haben, fordert O’Neill weitere Verstärkungen für den Kader – und das möglichst bald. Gegenüber der BBC sagte er: “Wir haben theoretisch bis Ende August Zeit. Aber idealerweise wäre es besser, wenn wir bereits vor Saisonstart alle Spieler zusammen haben.”

Testspielergebnisse:

RSC Anderlecht – FC Arsenal 0:1
FC Arsenal – FC Southampton 1:1 (4:5 n. E.)
Burton Albion – Aston Villa 2:1
FC Everton – Morecambe 4:1
Al Hilal – Manchester City 1:0
Newcastle United – Chemnitzer FC 0:1
FC Reading – AFC Wimbledon 7:0
West Ham United – Southend 3:0

Tagebuchbloggen, 09.07.-14.07.2012

Ich habe hier in letzter Zeit echt so wenig geschrieben. Wie immer: Ich würde gerne mehr machen, aber es fehlt die Zeit.

Montag, 9. Juli 2012
Es geht in die letzte Vorlesungswoche des Sommersemesters. Was für mich als wissenschaftlicher Mitarbeiter heißt: Nochmal ziemlich viel zu tun. Seit April bin ich jetzt kein Student mehr, sondern arbeite vollzeit an der Universität Düsseldorf. Ich habe es ehrlich gesagt unterschätzt, wie groß die Umstellung körperlich wie psychisch zwischen Studentenleben und Berufsleben sein wird. Mittlerweile habe ich mich aber ganz gut arrangiert, dass ich einfach weniger Freizeit habe und viele Dinge jetzt häufiger hinter dem Job zurückstehen müssen, zumindest unter der Woche. Als Student war ich einfach flexibler, konnte mir die Zeit einteilen, wie ich wollte. Konnte auch mal zwei, drei Tage eine Auszeit nehmen. Das ist jetzt schwieriger geworden. Der Tagesablauf und auch die Wochenende fühlen sich seit drei Monaten einfach anders an, nicht besser oder schlechter, schlicht anders. Am Montag also nochmal drei Kurse am Stück für mich. Das heißt wieder zeitig aufstehen. Da es aber nur Organisatorisches zu klären gibt und ich den Studierenden die Evalutation des Kurses vorstelle, fangen wir um 09:15 statt 08:30 Uhr an. Die Sonne scheint, als ich am Rhein durch Unterbilk Richtung Flehe fahre. Die Kurse sind überraschend gut gefüllt. Um 17:00 Uhr habe ich mehr oder weniger Feierabend, zwischendurch habe ich bereits ein paar Klausuren korrigiert. Ich würde gerne nach Hause aufs Sofa, aber am Abend steht die Examensfeier in der Universität an, wo ich meine Masterurkunde “feierlich” (Zitat aus der Einladung) überreicht bekomme. Meine Mama und Tante kommen extra aus Hannover angereist. Pünktlich um 18:00 Uhr startet die sehr techisch wirkende Zeremonie. Es wirkt ein wenig wie bei der Abi-Entlassung. Der Hörsaal ist überfüllt, ich stehe in der letzten Reihe und unterhalte mich lieber als einige recht belanglose Reden zu hören. Urkunde in die Hand bekommen, nachdem ich mein Zeugnis schon Anfang April erhalten hatte. Es gibt einen kleinen Empfang im Foyer, Mini-Brötchen unbelegt und Weißwein. Sparkurs der Uni für alle erlebbar. Abends mit Mama und Tante beim Italiener gespeißt. Wir wollte noch zum Rhein, aber die Bahnen fuhren wegen eines Unfalls nicht. Also um halb elf zuhause gewesen. Zum Ausklang des Tages das Snow Patrol Konzert von T in The Park geschaut. Was für ein großartiger Song Run doch ist, 4:29 <3.


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Dienstag, 10. Juli 2012
Ich bummele ein paar Überstunden ab und entschließe mich, erst mittags ins Büro zu gehen. So bleibt mir ausreichend Zeit, mit Mama und Tante zu frühstücken. Wir bummeln über die Königsallee, durch die Altstadt zum Rhein und sitzen irgendwann auf der Rheinprommenade in der ein wenig unterkühlten Sommersonne. Die üblichen Fragen nach Zukunftsplänen, Arbeit und Privatleben. Wer will es der Familie übel nehmen. Erst Handlung in der Universität: Mittagspause. Nachmittags der letzte Kurs des Semesters. Es sind drei Studierende anwesend. Alle hatten keinen Fehltermin mehr übrig. Ich lade sie zum Kaffeetrinken ein und bespreche mit Ihnen das zurückliegende Semester. Nachmittags weiter Klausuren korrigieren. Komme spät nach Hause. Will eigentlich noch laufen gehen im Rheinpark. Aber keine Lust. Schlafe zwischendurch auf dem Sofa und wache ziemlich erschrocken im Nachtprogramm des ZDF auf. Muss wohl auf der Fernbedienung zwischenzeitlich gelegen haben.

Mittwoch, 11. Juli 2012
Der Morgen beginnt für mich mit einer traurigen Nachricht. Mein Muntermacher für den Tag, die Chris Moyles Show auf BBC Radio 1, wird Ende September aufhören. Chris Moyles, einer der umstrittensten, aber besten DJs im UK, hat erklärt, dass er Ende September aufhören wird. Ich hatte bereits häufiger über meine Begeisterung für diese Breakfast Show geschrieben. Na ja, dann eben ein Neustart im Oktober. Mal sehen, ob ich eine gute Morningshow im Radio finde. Am Vormittag Lehrstuhlbesprechung. Mittag. Nachmittags Klausuren korrigieren. Abends Laufrunde im Rheinpark. Regen, Wind. Nichts los.

Donnerstag, 12. Juli 2012
Wieder ein langer Arbeitstag. Weiter Klausuren korrigieren. Und ziemlich viel Orga-Kram. Mehr war nicht. Ziemlich unspektakulär. Aber nicht schlecht. Abends eine neue Folge The Newsroom. Keine überragende Serie in den ersten paar Episoden, aber irgendwie gefällt mir diese Serie. Ich schaue sie gerne.

Freitag, 13. Juli 2012
Entscheide mich trotz Regenwolken mit dem Rad zur Universität zu fahren. Werde nass, halte zwischendurch in einem Café und frühstücke. Kein Zeitstress heute. Vormittags eine nette und kurze Besprechung gehabt, zum Mittag gibt es wie immer freitags Fisch. Mein Leben ist manchmal so berechenbar. Ich gehe um 14:30 Uhr aus dem Büro und freue mich. Wochenendeinkäufe, Laufrunde, Ausruhen. Unwetter, in das ich mit dem Fahrrad gerate. Abends leckere Lasagne, Bier in Flingern. Rheinkirmes und viel gute Laune. Um Mitternacht mit der Alpina-Achterbahn gefahren. Essen und Getränke sind im Körper geblieben. Für fünf Euro war die Fahrt aber ziemlich schnell vorbei. Die Rheinkirmes geht noch bis zum 22. Juli. Gestern war es für den Auftaktag erschreckend leer. Das schlechte Wetter hat viele Menschen von einem Besuch abgehalten. Das könnte die nächsten Tage wohl so bleiben.

Samstag, 14. Juli 2012
Wochenende und eher wenig zu tun. Was schön ist. Auf dem Markt gewesen. Bisschen Haushalt. Blogeintrag geschrieben. Zeitschriftenstapel abarbeiten. Heute Abend grillen und vielleicht wieder Rheinkirmes.

Und die nächsten Tage: Weniger Arbeit. Und die eine Frage, die es noch zu beantworten gilt. Demnächst mehr.

Premier League 2012/2013, News in Kürze (III): Terminierung der Spiele bis Ende November

Die Premier League hat heute Mittag die genauen Terminierungen der Spieltage der Saison 2012/2013 bis Ende November bekanntgegeben, deutlich früher als sonst. BSkyB und ESPN UK haben mit dem Ligaverband gemeinsam entschieden, welche Spiele im britischen TV übertragen werden. Dabei gilt die bekannte Regel: 115 Spiele im britischen Pay-TV, jedes Team muss mindestens vier Mal gezeigt werden. Und die Liga weiß im Gegensatz zur DFL, wie man mit Topspielen umgeht. Alle fixierten Ansetzungen sind für ESPN UK  hier und hier für Sky Sports nachzulesen.

Ein Blick auf die Highlights bis Ende November:

Sa, 18.08. 18:30 Newcastle United – Tottenham Hotspur
Mo, 20.08. 21:00 FC Everton – Manchester United
Sa, 25.08. 18:30 FC Chelsea – Newcastle United
So, 26.08. 17:00 FC Liverpool – Manchester City
So, 02.09. 14:30 FC Liverpool – FC Arsenal
So, 02.09. 17:00 FC Southampton – Manchester United
Sa, 15.09. 18:30 AFC Sunderland – FC Liverpool
Mo, 17.09. 21:00 FC Everton – Newcastle United
So, 23.09. 14:30 FC Liverpool – Manchester United
So, 23.09. 17:00 Manchester City – FC Arsenal
Sa, 29.09. 13:45 FC Arsenal – FC Chelsea
Sa, 29.09. 18:30 Manchester United – Tottenham Hotspur
Mo, 01.10. 21:00 Queens Park Rangers – West Ham United
Sa, 06.10. 18:30 West Ham United – FC Arsenal
So, 07.10. 17:00 Newcastle United – Manchester United
Sa, 20.10. 13:45 Tottenham Hotspur – FC Chelsea
So, 21.10. 14:30 AFC Sunderland – Newcastle United
Sa, 27.10. 13:45 FC Everton – FC Liverpool
So, 28.10. 17:00 FC Chelsea – Manchester United
Sa, 03.11. 13:45 Manchester United – FC Arsenal
Sa, 03.11. 18:30 West Ham United – Manchester City
So, 04.11. 17:00 FC Liverpool – Newcastle United
Sa, 10.11. 18:30 Aston Villa – Manchester United
So, 11.11. 14:30 Manchester City – Tottenham
So, 11.11. 17:00 FC Chelsea – FC Liverpool
Sa, 17.11. 13:45 FC Arsenal – Tottenham Hotspur
Sa, 24.11. 18:30 Aston Villa – FC Arsenal
So, 25.11. 17:00 FC Chelsea – Manchester City

Damit kann sich jetzt auch Sky Deutschland an die Arbeit machen und überlegen, welche Spiele übertragen werden sollen. Das Rechtepaket umfasst theoretisch alle Spiele. Aber ich denke, es wird wie in der letzten Saison im Schnitt vier Spiele pro Spieltag geben, also insgesamt 160 Spiele pro Saison, weil an den Feiertagen zwischen Weihnachten und Neujahr in der Regel mehr Spiele gezeigt werden.

Premier League 2012/2013, News in Kürze (II): Has AVB been sacked yet?

Die Tottenham Hotspur haben also endlich nach vielen Versuchen (David Moyes, Laurent Blanc, Roberto Martinez) einen neuen Trainer gefunden. André Villas-Boas hat diese Wochen einen Vertrag bis 2015 unterschrieben und soll das Team von der White Hart Lane wieder zurück in die Erfolgsspur bringen, aus der sie Harry Redknapp geführt hat. Vom Trainertyp und in der Außendarstellung ist AVB quasi der komplette Gegenentwurf zu Redknapp. Das kann für die Spurs erstmal nur positiv sein. Auch wenn es ein paar Startschwierigkeiten gab, weil Villas-Boas laut den Regularien seines alten Vertrages bei Chelsea erst am 1. Juli wieder bei einem Verein in der Premier League unterschreiben durfte, kann sich AVB in den nächsten Wochen schon gut in mögliche Transfers einarbeiten und das nicht immer einfache Umfeld der Spurs kennenlernen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Gylfi Sigurdsson von Swansea City, an dem auch der FC Liverpool Interesse hat, und Verteidiger Jan Vertonghen von Ajax Amsterdam.

Link

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Stürmer Grant Holt, von vielen Premier League Klubs umworben, hat einen neuen Vertrag bei Norwich City unterschrieben.

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Manchester United geht an die Börse. Die Notierung an der Wall Street soll frisches Geld in die Kasse des Vereins spülen und den großen Schuldenberg versuchen abzubauen. Knapp 100 Millionen Euro sollen erlöst werden, so der Plan.