Auf dem Benifizkonzert der Hurricane Sandy Relief Foundation (Spenden geht auf der Website des Projekts). Abseits des eher ungewöhlichen Auftritts von Nirvana, der ja schon vorher bekannt wurde, war das vielleicht die größte Überraschung, dass Michael Stipe seine Rente für 270 Sekunden unterbricht. Danke dafür. War großartig!
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Leuchtmomente
Die Story ist eigentlich fast zu schön um wahr zu sein. Jason Regler (@jayreg1969), Erfinder und Entwickler von Sexspielzeug, ist ein großer Coldplay-Fan, sah für sich keine berufliche Perspektive, nachdem er keine Lust mehr auf den Familienbetrieb hatte, und trifft zufällig die Band auf dem Glastonbury Festival. Er hätte da eine Idee, wie man das Publikum bei Konzerten noch besser einbinden könne, für noch mehr Interaktion sorgen. Coldplay haben nicht lange gezögert und sofort zugeschlagen. Herausgekommen sind leuchtende Armbänder in verschiedenen Farben, die jeder Konzertbesucher am Eingang bekommt.
Coldplay haben gerade in Kanada und den USA die Mylo Xyloto Welttournee 2012 begonnen, in den nächsten Tagen spielen sie drei Konzerte in Los Angeles, bevor es im Mai wieder nach Südeuropa und England für den ersten Teil der Stadiontournee geht. Im September kommen Coldplay dann für vier Stadionkonzerte nach Deutschland. Es gibt nur noch wenige Tickets.
Coldplay werden in den USA gerade mit Lob überschüttet – und daran sind sicherlich auch die Wristbands, diese leuchtenden Armbänder, schuld. Das sieht in Arenen schon großartig aus, aber wie geil wird das erst im Sommer auf der Europa-Stadiontour. Coldplay haben jetzt mitgeteilt, dass es auf allen Konzerten in diesem Jahr die Leuchtbänder gibt, also auch in den Stadien mit den 50.000 Menschen. Jason Regler wurde damit sicherlich ein wenig reich – und die Fans haben von der ersten Sekunde das Lächeln im Gesicht.
Kostprobe gefällig. Der Auftakt zum Konzert am vergangenen Samstag in Vancouver. Und die ganze Geschichte erzählt Jason Regler hier.
Hörtipp (I): Dry The River – Shallow Bed
Das erste Mal ist mir Dry The River, die sympatische Band aus dem Osten Londons, im November 2010 begegnet, als sie beim Guardian als die dynamischen Mumford and Sons vorgestellt wurden. Als die BBC die Band um Frontman Peter Liddle dann noch zum Sound of 2012 ausrief, war klar, dass es sich lohnen würde, mit der Band ein wenig genauer zu beschäftigen. Und ich wurde immer mehr begeistert von den ersten Song, die ich mir auf YouTube von diversen Festival-Auftritten angehört habe. Am morgigen Freitag erscheint nun endlich das erste Studioalbum von Dry The River.
Debütsingle New Ceremony von Dry The River [Direktlink]
Dry The River – Shallow Bed ab morgen im Handel. Review bei Rolling Stone.