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PREMIEREs Trauerspiel bei den NBA-Finals

Freitag, 6. Juni 2008 11:13

Um es gleich vorweg zu sagen, ich fand Spiel 1 der Finals durchaus unterhaltsam, eine starke und stabile Offensive der Boston Celtics stand sehr lange einer geschlossenen Mannschaftsleistung der LA Lakers gegenüber. Also sportlich will ich mich bei weitem nicht beschweren.

Was mich gestern Nacht am meisten ärgerte, war (einmal mehr) wieder PREMIERE. Dass nun Markus Krawinkel die Finalserie kommentiert, konnte ich noch verkraften, wobei ich mich schon frage, was PREMIERE mit Michael Körner angestellt hat. Seit dem All Star Game in New Orleans war Michael Körner – für mich mit Abstand Deutschlands bester Basketballkommentator – nicht mehr am Mikrofon des Bezahlsenders. Die vergangenen beiden Jahre kommentierte Michael Körner stets auch die NBA Finals. Schade, schade, schade.

Und eins kommt noch dazu. Michael Körner kommentierte die Finals live aus den USA, diesmal gibt es die Finalserie von PREMIERE aus dem Keller in Unterföhring präsentiert. Stimmungsmäßig drückt dies schon mal enorm, weil die Stadionatmosphäre ganz anders rüberkommt als würde man live aus Boston kommentieren. Aber scheinbar sind PREMIERE ein Flugticket für Krawinkel und eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu teuer. Ich kann es nicht verstehen. Es ist im ehe schon sehr sehr spärlichen Sport-Programm von Deutschlands schönstem Fernsehen eines der wenigen Highlights – für PREMIERE aber kein Grund aus dieser Übertragung etwas Besonderes zu machen. Business as usal, PREMIERE wird immer schlechter. Hoffentlich nimmt dies auch die NBA zu Kenntnis, dass man sich in Unterföhring nicht mehr sonderlich bemüht die NBA in Deutschland zu übertragen.

Und eines ärgert mich noch. Ich war vergangene Nacht in Hannover, also nicht zuhause in Bremen, musste aber meinen Receiver und Equipment mitnehmen, weil ich nicht via Internet die Übertragung sehen möchte. Denn als ehe schon zahlender Abonnent muss ich sogar nochmal für die Internet-Übertragung des Spieles bezahlen. Und bei so einer Übertragunsqualität und dem Bemühen, das PREMIERE zeigt für die Präsentation der NBA Finals, sind mir auch schon 2-3 Euro zuviel. Einziger positiver Effekt war, dass die US-Kollegen wie immer zu den Finals einen Worldfeed hatten, sodass die kleinen Musik-Einspielfilmchen sich sehr in Grenzen hielten.

Und so saß ich dann heute Morgen um 02h45 mit Teekanne und Brötchen im Sessel und habe mich erstmal geärgert. Zum Glück hat das Spiel dann entschädigt.

Wo wir gerade bei PREMIERE sind: Nach jetzigem Stand gibt es auch keine Live-Spiele von der Südamerika-Qualifikation im Juni, also bekommen wir am 18. Juni auch nicht die Partie Brasilien gegen Argentinien aus Bela Horizonte zu sehen. Und die Golden League hat PREMIERE auch gestrichen. Deutschland schönstes Fernsehen – dieser Slogan wird immer mehr zu einer sich auflösenden Utopie.

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Preview NBA Finals 2008: Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers

Mittwoch, 4. Juni 2008 14:56

Vor großen Sportereignissen, wie es die NBA Finals nun einmal sind (trotz der eher rückläufigen TV-Quoten der letzten Jahre), werden vor allem von Sportjournalisten und TV-Experten immer wieder gerne Superlative bemüht um einem solchen Ereignis den letzten ruhmreichen und spektakulären Schliff zu geben. Oft ist eine solche Vorgehensweise aber alles andere als nützlich, wurde man doch vor allem in den NBA Finals die letzten Jahre eher mit mäßigen spielerischen Leistungen und häufig einer gewissen Einseitigkeit unterhalten. Die großen Storys, ja die Geschichten, an die man sich auch heute noch erinnern könnte, blieben vor, während und auch nach der Finalserie aus.

Diese Finalserie soll anders werden, sie soll für die letzten Jahre entschädigen, und schon überschlagen sich die Experten in den USA und auch der eine oder andere deutsche Sportjournalist mit Superlativen. Unabhängig davon wie diese Finalserie sich nun entwickeln wird, ist sie zumindest was die Rivalität, die Tradtionen und die Erfolge der beteiligten Mannschaften angeht ein Aufleben der glorreichen NBA-Zeiten. Basketball-Fans aus aller Welt scheinen sich danach wieder zu sehen, anders ist der Hype um die Celtics und Lakers nicht zu erklären.

Zum elften Male treffen sich die Boston Celtics und die Los Angeles Lakers in einer Finalserie, kein Duell gab es öfter im letzten Abschnitt vor dem Errreichen der Ringe. 30 Meisterschaften können beide auf sich vereinen, 16 Titel gingen an die Boston Celtics, 14 an die LA Lakers. Das Team aus Kalifornien kann mit einem Sieg in der diesjährigen Finalserie den Abstand auf den Rekordchampion der NBA also ein bisschen verkürzen. Boston möchte nach 22 Jahren Abstinenz wieder mal einen NBA-Titel feiern. Den Lakers gelang dies zuletzt 2002. Lang ist die Liste der großen Stars auf beiden Seiten, Bill Sharmann, Larry Bird, John Havlicek, John Chamberlain und Shaquille O’Neal um nur ein paar Namen zu nennen. Interessant bei der ganzen Traditon und Historie vor allem die Geschichte eines Mannes: Pat Riley, der zu Beginn der Saison 1981/82 die LA Lakers übernahm. Damals war er erst 35 Jahre alt. Neun Jahre blieb er dann bei den LA Lakers, verlor seine erste Finalserie 1984 in sieben Spielen gegen den großen Kontrahenten aus dem Osten, ein Jahr später ging der NBA-Titel dann nach Kalifornien. Boston wurde besiegt. Und auch diesmal steht in dieser Finalserie wieder ein Trainer im Mittelpunkt. Lakers-Coach könnte mit einem Titel zum erfolgreichsten Trainer aller Zeiten in der NBA aufsteigen, es wäre dann seit 10. Triumph und damit hätte er einen Titelgewinn mehr als der erfolgreichste Coach der Boston Celtics, Red Auerbach, der zwischen 1950 und 1966 an der Östküste der USA Trainer war und mit den Celtics neun Meisterschaften feiern durfte.

Kommen wir zur ja fast schon nüchternen Gegenwart in den NBA Finals 2008. Das beste Team aus der Eastern Conference trifft auf den Erstplatzierten der Regular Season aus der Western Conference, also ist es von diesem Standpunkt doch nur logisch, dass beide Teams auch den NBA-Titel 2008 unter sich ausmachen. Aber es stehen eben auch zwei Mannschaften im diesjährigen NBA Finale, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte, schon gar nicht nach der Leistung der Vorsaison bei den Celtics. Nach der diesjährigen regular Season hatte man 42 Siege mehr auf dem Konten, aus einem der heimschwächsten Teams 2006/2007 wurde dieses Jahr eine Festung im TD Banknorth Garden. Man darf schon jetzt die Trades von Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen nach Boston als die wohl beste Investiton in eine Mannschaft überhaupt bezeichnen. Denn die drei Superstars haben auch ihre Mitspieler zu deutlich besseren Leistungen gebracht, mannschaftlich kompakter als Boston konnte man die regular Season kaum spielen. Dass man in den Playoffs dann sieben Siege gegen die Atlanta Hawks benötigte, ist nicht mehr als ein Schönheitsfleck. Auch den Los Angeles Lakers half ein ja überraschender Trade zurück in die Ligaspitze der NBA. Anfang Februar einigte man sich mit den Memphis Grizzlies auf einen Trade des Spaniers Pau Gasol nach Kalifornien. Ein Schnäppchen, das aber jeden Cent wert war. Mit Pau Gasol wurde vor allem die Last von den Schultern von Kobe Bryant genommen, der Superstar der Lakers wurde immer mehr zum Mannschaftsspieler. Mit Derek Fisher und Lamar Odom hatte man die perfekte Mischung auf dem Parkett und konnte so auch Andrew Bynum fast adäquat ersetzen. Nicht auszummalen wenn auch noch Bynum in dieser Mannschaft mitgemischt hätte. Doch der Center leidet immer noch an einer Knieverletzung, Ausgang ungewiss.

Und ungewiss dürfte auch der Ausgang dieser Final-Serie sein. Ich kann es drehen, wie ich will, aber ich sehe keinen Favoriten. Dass es eine lange Serie werden wird, dürfte klar sein. Ich sehe Boston am Ende ganz knapp vorn, begründen kann ich es aber irgendwie nicht. Die Celtics gewannen beide Aufeinandertreffen in der regular Season gegen die Lakers deutlich. Gerne wird dieses Duell auf die Superstars runtergebrochen, aber es kann keinen Basketballspieler, auch nicht Kobe Bryant, geben, der eine Finalserie im Alleingang gegen Garnett, Pierce und Allen gewinnen kann. Die Celtics mögen zwar mit mehr Superstars gespickt sein, die Lakers setzten ihre gesamte Mannschaft dagegen. Für Boston ist auch gefährlich, wenn mal einer oder gleich zwei der großen Drei keinen guten Tag erwischt haben, denn dann hakte vor allem die Offensive sehr, zuletzt mehr als deutlich bei den Niederlagen gegen Detroit gesehen. Wobei Ray Allen mir in den Playoffs überhaupt nicht gefällt, sehr viel besser in Schwung bei den Celtics kommt James Posey, dem vielleicht eine Schlüsselrolle zufallen dürfte, wenn er sich darum bemüht Kobe Bryant in Schach zu halten, von Verteidigen will ich erstmal gar nicht sprechen. Interessant dürfte vor allem werden wie gut Kobe Bryant von Pau Gasol unterstützt wird. Der Spanier hat durchaus das Potential für Kobe in die Bresche zu springen, wenn sich der Star der Lakers mal für eine Halbzeit eine Auszeit nimmt. Dass Kobe ein Totalausfall wird, kann man eigentlich ausschließen.

Aber das ist wo auch das einzige in dieser Finalserie 2008. Ein Land scheint sich wieder für Basketball begeistern zu können, ABC als übertragender Sender freut sich auf Traumquoten. Und ich habe bis jetzt noch einen Wunsch: Dass wir auch während und nach dieser Serie noch viele spektakuläre und schöne Stories über diese Finals erzählen und behalten dürfen. Denn das Duell Boston Celtics gegen die Los Angeles Lakers hat schon so viele unglaubliche Geschichten geschrieben, es steht ihm nicht zu jetzt die NBA-Fans im Stich zu lassen.

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NBA Playoffs 2008 Eastern Conference Final Spiel 6, Detroit Pistons – Boston Celtics 81:89

Freitag, 30. Mai 2008 12:19

Nachdem vergangene Nacht die LA Lakers dank einer überragenden Veranstaltung von Kobe Bryant die NBA Finals 2008 erreicht haben, wartet das Team von Trainer Phil Jackson jetzt auf den Gegner aus der Eastern Conference. Boston führt die Serie mit 3:2, braucht also einen Auswärtssieg um die Serie zu einem Ende zu bringen. Das gelang in den Playoffs 2008 bisher nur einmal – ausgerechnet in Detroit. Aber die Pistons versuchen ihre Heimstärke dagegen zu setzen.

Es war eine gespannte Atmosphäre vor Spiel 6 in Palace of Auburn Hills in Detroit. Die Pistons standen unter Druck, mussten Spiel 6 gewinnen um weiter Chancen auf das NBA Final zu haben, Boston konnte etwas beruhigter in dieses Spiel gehen auch wohlwissend, dass man schonmal auswärts in dieser Serie bei den Pistons gewonnen hatten. Die Celtics in der Starting Five wieder mit den Großen Drei, Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen wurden von Kendrik Perkins und Rajon Rondo unterstützt. Auch die Pistons konnten ihre beste Mannschaft aufs Parkett schicken mit Tayshaun Prince, Antonio McDyess, Rasheed Wallace, Richard Hamilton und Chanuncey Billups. Für Detroit kam es vor allem darauf an die Kreise von Kevin Garnett halbwegs wieder einzugrenzen, was in Spiel 5 überhaupt nicht gelang. Wichtig auch für das Team aus Michigan die einfachen Jump Shots der Celtics wieder effektiver zu verteidigen.

Nach zwei ersten ausgeglichenen Vierteln stand es 40:37 für die Boston Celtics, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen, beide Teams spielten ihren Spielstil, konnten aber die gut stehenden Defensivreihen nicht immer überwinden. Einen Leistungsunterschied gab es aber überhaupt nicht festzustellen. Beide Teams vor allem von der Dreier-Linie mit einer erschreckenden Bilanz, erst kurz vor Ende des 1. Viertels konnte Ray Allen den ersten Dreier für Boston im Korb unterbringen.

So ausgeglichen die ersten beiden Viertel waren, desto spannender und rassanter wurde die zweite Halbzeit. Zum ersten Mal hatte man das Gefühl, das Spiel könnte zu Gunsten einer Mannschaft kippen – und zwar in Richtung Detroit. Auch die ersten Minuten des dritten Viertels waren wieder ausgeglichen, drei Minuten vor Ende stand es 58:58, doch dann ein kleiner Schlüsselmoment im dritten Spielabschnitt pro Detroit. Die Pistons führen 64:58, als Paul Pierce ein Wurf von Downtown versenkt, kassiert dabei aber ein mehr als fragwürdiges Offensivfoul. Statt 61:64 aus Sicht von Boston stand es dann 66:58 für Detroit, weil Tayshaun Prince beide Free Throws verwandelte. Mit einer 68:60-Führung ging Detroit in das letzte Viertel, das Momentum klar auf der Seite. Es war spannend zu sehen, wie Boston das vierte Viertel angehen würde. Ganz ehrlich, ich hatte damit gerechnet – auch aufgrund der bisherigen Auswärtsschwäche – dass Detroit das dann souverän nach Hause schaukeln würde, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Denn was die Boston Celtics in den letzten 12 Minuten da für einen Basketball zelebrierten, das war absolut NBA-Champion würdig. Vielleicht war sich Detroit schon etwas zu sicher aufgrund der Führung und wurde dann vom Garnett-Pierce-Express förmlich überrollt. Richard Hamilton eröffnete das vierte Viertel per Jump Shot zum 70:60, danach folgte ein 10:0-Lauf der Celtics, 70:70 knapp sieben Minuten vor Schluss, 72:74 knapp fünf Minuten vor Schluss. Und was der Schlüsselmoment für die Pistons im dritten Moment war, war dieser für die Celtics eine glänzende Einzelvorstellung von Paul Pierce, der nach tollem Zug zum Korb das Foul von Rodney Stuckey aufnahm und per 3-Punkt-Spiel zum 75:74 traf. Erste Führung für die Boston Celtics seit Mitte des dritten Viertels. Und von dort an lief es fast von selbst, man spielte sich in einen kleinen Schlussrausch und brachte die Führung sicher und souverän nach Hause. Am Ende stand es 89:81 für die Boston Celtics. Das vierte Viertel entschied man mit 29:13 für sich.

Am Ende war es vor allem Paul Pierce, der mit 27 Punkten und 8 Rebounds Boston den Sieg ermöglichte, Kevon Garnett kam auf 16 Zähler, Ray Allen konnte 17 Punkte für sich verbuchen. Mannschaftlich waren die Celtics einfach einen Tick geschlossener und kompakter, auch die 29 Punkte von Chauncey Billups und die 21 Zähler von Richard Hamilton konnten Boston letztendlich nicht gefährden. Die Pistons mit schwacher Trefferquote von der Dreierlinie, nur 6 von 21(28,6%), zudem 16 Turnovers. Pistons Coach Flip Saunders steht nach Informationen von ESPN vor einer ungewissen Zukunft, er hat noch einen gültigen Vertrag für die kommende Saison in Detroit, es bleibt aber fraglich, ob er diesen auch erfüllt.

Damit kommt es ab kommenden Donnerstag also zum für viele Experten selbst ernannten Traumfinale zwischen den LA Lakers und den Boston Celtics, ein Spiel, das so viele Geschichten erzählt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Zum achten Mal treffen sich beide Teams in einem NBA-Finale, zuletzt gewannen 1985 und 1987 jeweils die LA Lakers mit 4:2, aber mehr Tradition in einem NBA-Finale wie diesen gibt es nicht. Schauen wir mal, was wir erwarten können. Mehr dazu dann in den nächsten Tagen.

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NBA Playoffs 2008 Conference Semifinals Spiel 7, Boston Celtics – Cleveland Cavaliers

Samstag, 17. Mai 2008 22:36

Showdown in Neuengland. Während die Detroit Pistons schon seit ein paar Tagen für das Finale der Eastern Conference üben können, müssen Boston und Cleveland Überstunden machen. Nachdem die Cavs Spiel 6 für sich entscheiden konnten, kommt es jetzt zum “do or die” am Sonntagmittag an der Ostküste der USA. Können die Cleveland Cavaliers mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Serie ins Conference Final einziehen? Ab 21h15 wird hier live mitgebloggt.

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NBA Playoffs 2008 Conference Semifinals Spiel 4, Utah Jazz – Los Angeles Lakers 123:115 n.V.

Montag, 12. Mai 2008 10:18

Es gibt Spiele, bei denen weiß man schon nach den ersten Spielminuten, dass sie das Potential für ein spannendes und dramatisches Finish besitzen. Als die Utah Jazz zu Beginn mit ihren schnellen Fastbreaks die noch löchrige Defense der Lakers ein ums andere Mal förmlich auseinandernahm und der Lärmpegel in der Energy Solutions Arena fast das Dach zum Wegfliegen brachte, nahm Lakers-Trainer Phil Jackson keine Auszeit, sein Team sollte sich beweisen, sich zurückkämpfen. Das klappte auch – aber erst ganz am Ende der regulären Spielzeit. Bis dahin gab es zunächst 48 Minuten guten Basketball, aber vor allem ein enges Spiel. Utah konnte erst zu Beginn des vierten Viertels richtig wegziehen, aber paradoxerweise wurden dann gerade die Lakers am stärksten.

Die Ausgangslage vor Spiel 4 im Mormonenstaat war ganz klar definiert. Utah brauchte aufgrund der Heimstärke der Lakers den zweiten Sieg vor eigenem Publikum um die Serie am Leben zu halten. Und so begannen sie auch dieses Spiel, lagen schnell in Führung und nutzen zu Beginn die Abwesenheit von Derek Fisher, der zu Beginn des Spiels schnell zwei unnötige Fouls kassierte. Danach war es über lange Zeit ein durchaus ausgeglichenes Spiel, die Lakers konnten zwar nie den Vorsprung der Jazz wirklich zum Schmilzen bringen, blieben aber auch immer noch im Spiel, hatten höchstens acht Punkte Rückstand Mitte des dritten Viertels. Den Unterschied machte vor allem die Treffsicherheit von der Freiwurflinie der Jazz, insbesondere Kobe Bryant hatte dort einige selten gezeigt Schwächen. Und weiterer Pluspunkt für die Jazz: Die Bankspieler, die die nötigen Punkte mehr brachten als die Superstars ihre Pausen machten. Mannschaftlich geschlossener gingen die Jazz ins vierte Viertel und konnten dort zu Beginn ihren höchsten Vorsprung in diesem Spiel verzeichnen. 12 Punkte Mitte des vierten Viertels standen zu Buche. Doch diesen Vorsprung konnten die Lakers noch egalisieren – auch mit der Hilfe von Kobe Bryant, der kurz vor Schluss mit dem 3-Punkt-Spiel auf einen Punkte zum 103:104 verkürzte. Zuvor hatte Derek Fisher mit einem herrlichen Dreier die Aufholjagd eingeleitet, die mit dem Tip-Shot von Odom zum 108:108 vier Sekunden vor Schluss beendet wurde. Es ging in die Verlängerung.

Die Verlängerung ging dann verdientermaßen an die Jazz, die Lakers wirkten etwas erschöpft, insbesondere Kobe Bryant konnte leicht gehemmt durch eine Rückenverletzung aus dem ersten Viertel seinem Team nicht helfen. Die kurioseste Szene gab es knapp eine Minute vor Schluss in der Energy Solutions Arena. Bryant verkürzt mit schhönem Layup zum 110:112 aus Sicht von Los Angeles Lakers. Plötzlich arbeitet die Defense, kurz vor Schluss der 24-Sekunden Uhr muss Kyle Korver werfen, verzieht, aber der Rebound fällt in die Arme von Mehmet Okur, der dann zu Willams gibt, die Jazz können neu aufbauen. Kirilenko kriegt den Ball, setzt zum Dunk an, wird von Odom gefoult. Korb fällt. Spiel gelaufen. Utah schlägt die Lakers 123:115 nach Verlängerung.

Bester Werfer auf dem Platz Deron Williams mit 29 Punkten. Diese Serie ist jetzt völlig offen. Utah hat gezeigt, dass sie die Lakers besiegen können. Und jetzt stehen die Lakers unter Druck. Eine Heimniederlage in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kann man sich angesichts der bärenstarken Heimvorstellungen der Jazz nicht leisten. Würde mich nicht wundern, wenn diese Serie über die vollen sieben Spiele gehen wird. Aber mindestens einmal müssen die Jazz auch in LA gewinnen, wenn sie das Finale in der Western Conference erreichen wollen.

PREMIERE zeigt Spiel 5 der Serie zwischen den Lakers und den Jazz in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 04h30 live.

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Der Playoff-Krieger und seine nicht vorhandene Armee

Mittwoch, 30. April 2008 7:43

“We didn’t play well enough to win this series,” sagte ein enttäuschter Dirk Nowitzki nach dem Playoff-Aus der Dallas Mavericks. Das Team aus Texas verlor Spiel 5 im Viertelfinale der Western Conference bei den New Orleans Hornets mit 94:99. Das Ergebnis sieht enger aus als der Spielverlauf es vielleicht erwarten lässt. Die Mavericks spielten wieder eine äußerst bescheidene erste Hälfte, konnten am Ende zwar eine kleine Aufholjagd starten, am Ende kam man noch mal auf 94:97 ran, doch vertendelte bei Ballbesitz den eigenen Angriffszug. Auch diese fünfte Partie der Dallas Mavericks in den Playoffs 2008 offenbarte wieder alle spielerischen Schwächen dieser Saison. Bezogen auf Spiel 5 sprechen die Zahlen des Matches einfach nicht für ein funktionierendes und gut organisiertes Team in den Playoffs, das Chancen auf den Titelgewinn hat. Nur 40% Trefferquote aus dem Feld, lediglich 25% von Downtown. Außer Dirk Nowitzki, der wirklich alles versuchte, hat sich kein Spieler der Dallas Mavericks gegen die Niederlage gewehrt. Der Würzburger kam auf recht gute 22 Punkte und 13 Rebounds – danach kam lange nichts. Hoffnungsträger, wie Jason Kidd und Josh Howard, wirken wie Fremdkörper in einem Spielberichtsbogen, wie Neulinge, die gerade versuchen in ihrem ersten Jahr ihre persönliche Wurfstatistik aufzubessern. Dagegen zeigten die Stars der New Orleans Hornets guten, effektiven und durchdachten Basketball. Man spielte wie ein Team, das dieses Spiel von Anfang an gewinnen wollte.

Zum zweiten Mal also in Folge scheiden die Dallas Mavericks in der ersten Runde der Playoffs aus, letztes Jahr gegen die Emporkömmlinge von den Goldon State Warriors, diesmal gegen das zweitbeste Team der Western Conference in der regular Season. Im Prinzip ist ein Ausscheiden gegen die Hornets kein Beinbruch, allerdings darf dies nicht der Art und Weise wie bei den Mavs geschehen. Was wurde nicht alles geschrieben vor den Playoffs, die Mavs hätten eine reale Chance gegen die Playoff-unerfahrenen Hornets. Nur hat dabei keiner berechnet, dass auch die Mavericks ihre besten Leistung zeigen müssen. Und dies war eben nicht der Fall. Insbesondere Spiel 1 und 4 waren negative Schlüsselerlebnisse. Zum Auftakt lag man n New Orleans lange in Führung und gab dann ein sicher geglaubtes Spiel aus den Händen, in Spiel 4 vor eigenem Publikum zeigte man eine erschreckende Vorstellung. Spätestens da wurden alle Schwächen dieser Mannschaft aufgelegt. Schwächen, die auch vergangene Nacht nochmal deutlich auferlegt wurden.

Wie also weiter bei den Dallas Mavericks? Die Dallas Morning News schreiben: “There is no debate now. One early vacation is a fluke. Two is a trend nobody in the organization wants to accept. Failing to get out of the first round for the second consecutive season is a clear sign of how far the team has fallen.” Die Medien in Texas haben sich also auf die Mannschaft eingeschossen. Dass Trainer Avery Johnson eine Zukunft bei den Texaner hat, ist ausgeschlossen. Marc Cuban hat aber nicht nur die Aufgabe einen neuen Trainer zu finden, sondern auch die Pflicht ein neues Team aufzustellen. Denn in dieser Zusammensetzung gewinnen die Mavericks keinen Blumentopf mehr. Außer Dirk Nowitzki konnte kein Spieler gute Leistungen dauerhaft in den Playoffs zeigen, inbesondere in den ersten drei Spielen zeigte der Deutsche fantastische Leistungen, was lokale Medien zum Anlass nahmen, ihn als “Playoff-Krieger” zu titulieren. Die Playoffs haben aber auch gezeigt, dass ein Playoff-Krieger ohne eine vernünftige Armee keine Chance hat. Jason Kidd konnte in keiner Playoff-Partie sein in ihn gesteckten Hoffnungen erfüllen, Josh Howard war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und dann war dann eben auch die Komponente Avery Johnson, begann die ersten beiden Spiele mit dem erfahrenen Jarry Stackhouse in der Starting Five, was nicht den erwünschten Effekt gab. Spiel 3 in Dallas füllte dann Jason Terry diese Position aus und tat dies ganz fantastisch. Allerdings eben nur in Spiel 3. Gestern bekam Jarry Stackhouse wieder mehr Spielzeit und verabschiedete sich mit zwei technischen Fouls vorzeitig aus dieser Partie. Wenn es eines Sinnbildes brauchte, dann war es dieser Abgang stellvertretend für das ganze Team.

In der Western Conference haben neben den New Orleans Hornets die San Antonio Spurs (4-1 gegen die Phoenix Suns) das Halbfinale erreicht. Ebenso qualifiziert sind die Los Angeles Lakers. In der vierten Partie führen die Utah Jazz 3-2 gegen die Houston Rockets, die Texaner konnten aber vergangene Nacht verkürzen. In der Eastern Conference sind die Orlando Magic als bisher einziges Team qualifiziert. Cleveland führt gegen die Wizards 3-1, Detroit gewann Spiel 5 gegen die Philadelphia 76ers und führt jetzt 3:2 in der Serie. Und zwischen den Boston Celtics und den Atlanta Hawks steht es 2:2, Spiel 5 ist in der kommenden Nacht.

Nochmal kurz zurück zu den Dallas Mavericks. Dirk Nowitzki gab zu Protokoll: “We didn’t play well enough to win this series.” Aus neutraler Sicht kann man auch sagen, dass seine Mitspieler nicht gut genug waren. Die zweite Enttäuschung in Folge. The Same Procedure every year? Hoffentlich nicht. Also auf ein Neues in den Playoffs 2009, wenn sie denn erreicht werden. Schönen Urlaub.

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NBA 2007/2008 #162, Dallas Mavericks – New Orleans Hornets

Donnerstag, 17. April 2008 0:44

[03h44] Weitere Endergebnisse:

  • Charlotte-Philadelphia 115:109
  • Orlando – Washington 103:83
  • Detroit-Cleveland 84:74
  • Indiana – New York 132:123

Halbzeitergebnisse:

  • Hosuton – Los Angeles Clippers 58:42
  • Chicago – Toronto 51:54

Zwischenstand (im zweiten Viertel)

  • Denver – Memphis 40:30 (aber ist ja jetzt egal)

[03h39] Endstand Dallas Masvericks – New Orleans Hornets 111:98 [25:27; 23:23; 35:28; 28:20] Mannschaftlich geschlossen und mit stark verbesserter Defense in der zweiten Hälfte des Spieles gewinnen die Mavs gegen die Hornets, sichern damit Platz Sieben und spielen auch in den Playoffs gegen New Orleans. Überragender Akteuer auf dem Platz Jason Kidd mit seinem 100 Tripple-Double (27 Pkt, 10 Reb, 10 Ass). Topscorer der Partie Jason Terry mit 30 Punkten (12 von 19). Nowitzki nur mit 12 Punkten (4 von 16). Bei den Hornets David West bei 26 Punkten (12 von 26). Trefferquoten beider Teams bei rund 45%.

[03h34] Jason Terry hat jetzt die 30 Punkte erreicht und Bass blockt gegen David West. Howard für zwei, und Nowitzki für drei!!! Endlich mal, das war klasse gespielt. 108:96, 1’35 noch zu spielen. Das dürfte es dann gewesen sein. Und somit hat Nowitzki immerhin doch noch einen wichtigen Wurf versenkt.

[03h30] Dallas verteidigt wieder so wie zu Beginn des 3. Viertels und das funktioniert gar nicht. Und die Hornets sind so schlau und nutzen das auch wieder eiskalt aus. Avery Johnson nimmt noch mal eine Auszeit. 98:94, 3’20 zu spielen.

[03h27] Bei Dallas wieder ein kleiner Konzentrationshänger, New Orleans mit verbesserter Defense, verteidigen Kidd und Terry besser und schon wieder alles offen (wenn es das vorher nicht ehe schon war). 96:92 für die Mavs. Wird mal Zeit für Nowitzki und Howard wieder einen Ausrufezeichen zu setzen.

[03h21] Dann eben so. Nowitzki mit Zug zum Korb, zieht das Foul und verwandelt ben Bonus-Freiwurf. 96:87, 5’54 noch zu spielen. Bei Dallas ist es die mannschaftliche Geschlossenheit, die im Moment den Unterschied macht.

[03h19] Jason Terry hat bei Dallas die letzten acht Punkte kassiert, Chris Paul kommt wieder aufs Parkett. Und Dirk Nowitzki weiter ohne Treffsicherheit. Spannend, weiter alles offen. 93:87

[03h11] Chris Paul sitzt auf der Bank und bei New Orleans geht gar nichts mehr zusammen. Das könnte auch ein mögliches Vorgehen von Dallas dann in den Playoffs sein, wenn das dazu kommt. Im Moment sieht es danach aus. 91:81 für Dallas dank stark verbesserter Verteidigung.

[03h09] Dallas on fire. Jetzt wo Kidd auf der Bank sitzt, übernimmt Terry die Verantwortung. Und Nowitzki jetzt mit exellenter Defensive, wenn es schon nicht vorne klappt. 89:78 für Dallas.

[03h03] Ende 3. Viertel Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 83:78 [25:27; 23:23; 35:28] Endlich mal toller Basketball von den Mavericks gegen Ende des dritten Viertels mit toller Verteidigung und einem überragenden Jason Kidd, der die Formschwäche von Nowitzki überdeckt. Der Würzburger hat aber auch noch ein Viertel für ganz wichtige Punkte. Kidd jetzt Topscorer der Partie bei 24 Punkten. In einer Ansprache während der Auszeit hat Hornets-Coach Byron Scott gesagt, man könne Kidd ruhig von draußen werfen lassen, aber stets bewacht. Im Moment ist Kidd nichts zu verteidigen.

[03h00] Was für Szenen jetzt. Dallas geht in Führung und wie. Kidd wieder mit dem Dreier (24 Punkte) und Brandon Bass mit dem 3-Punkt-Spiel nach tollem fast break. 79:76. War das die Initialzündung?

[02h58] Nur noch 71:74, Nowitzki und wieder Kidd mit einem tollen Dreier. Kompliment an den Point Guard der Mavericks, schon 19 Punkte, 7 von 11 Würfen getroffen. Das ist eine tolle Bilanz, die Dallas hier im Spiel hält.

[02h52] Jason Terry – der Mann für die ganz wichtigen Punkte heute Abend, schöner und sicher verwandelter Dreier, zuvor konnte sich Brandon Bass einmal mehr wieder druckvoll unter dem korb durchsetzen und per Dunk abschließen. Dallas verkürzt auf 66:72

[02h48] Unglaublicher Dreier von Chris Paul, danach schneller fast break, New Orleans übernimmt immer mehr die Kontrolle. Dallas droht das Spiel aus den Händen zu gleiten. 59:70. Und Nowitzki weiter nur mit vier Punkten. Das ist in einem solch wichtigen Spiel schlicht zu wenig. Da fehlen Dallas die entscheidenen Punkte. Kidd 15, Howard 14, Terry 11. Mannschaftlich gesehen nicht genug für die stark aufspielenden Hornets. Und Dallas wird da teilweise düpiert bei den Offensivrebounds. So geht das nicht. Das ist im Moment eine richtige Schwächephase.

[02h44] Und Dallas, allen voran Trainer Avery Johnson, beschwert sich bei den Schiesrichtern, ist der Auffassung, dass Fouls gegen Nowitzki nicht gepfiffen werden. Der Würzburger mit einem Airball, New Orleans mit dem schnellen fast break und dem Dunk von Stojakovic. Ganz wichtige Phase jetzt in diesem Spiel. 59:65.

Weitere Halbzeitergebnisse:

  • Boston – New Jersey 53:47
  • Miami – Atlanta 55:61

[02h40] New Orleans mit dem viel besseren Start ins 3. Viertel. Bei den Mavs 13 der letzten 17 Würfe nicht erfolgreich, Jason Kidd jetzt mit zwei erfolgreichen Dreiern. Aber New Orleans, angetrieben von Chris Paul (13 Punkte), etwas spritziger und variabler. Aber Kidd hält Dallas in Schlagdistanz. 59:61

[02h17] Im Prinzip weiter unverändertes Spiel, schnell, temporeich. Dallas braucht einen verbesserten Dirk Nowitzki um sich auch mal von den Hornets abzusetzten. Ansonsten kann das Blatt sich hier in Richtung von New Orleans wenden. Auch wenn es für das Team aus Louisiana hier um nichts mehr geht, zeigen sie eine sehr ansprechende Leistung.

[02h15] Halbzeit Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 48:50 [25:27; 23:23] Josh Howard und Jason Terry Topscorer bei den Texaner, bei New Orleans sind dies Chris Paul, David West und Stojakovic, und das eben eine Auswahloption mehr. Die Mavs mit 40% Trefferquote, New Orleans bei 48%. Dallas schon mit vier Turnovers.

Weitere Halbzeitstände

  • Charlotte-Philadelphia 61:51
  • Orlando-Washington 51:47
  • Cleveland – Detroit 39:32
  • Indiana – New York 66:60

[02h06] Was ist eigentlich mit Dirk Nowitzki los? Bisher nur zwei Punkte, zieht jetzt mal energisch zum Korb und wird aber voll abgeräumt, bekommt aber keinen Foulpfiff, was Avery Johnson nur ein müdes Lächeln abverlangt. Der Würzburger ist noch nicht wirklich im Spiel. Josh Howard, Jason Kidd und Jason Terry übernehmen zurzeit das Zepter. Aber das reicht, weil das Trio das sehr gut macht. Spiel weiter eng. Es geht hin und her, Tempo weiter sehr hoch. Vielleicht etwas zu hoch für den noch leicht angeschlagenen Dirk Nowitzki. 43:44

[01h57] Für die Statistik. Erste Führung von Dallas Mitte des zweiten Vietels dank eines Dreiers von Jason Terry nach tollem Spielzug. 37:36

[01h52] Das ist jetzt ein offener Schlagabtausch in Dallas. Beide Teams mit schönen Spielzügen, mit wichtigen Punkten (Dreier von Jason Terry zum 32:32), allerdings auch mit einigen Fahrkarten. Dallas setzt weiter auf die schnelle Offensive, Jason Kidd treibt den Ball extrem zügig nach vorne, schaffst es aber immer wieder noch fast schon im Stolpern einen klugen Pass zu geben. Defensiv kann Dallas es jetzt etwas besser verhindern, dass New Orleans zum Rebound kommt. 32:34

[01h42] Ende 1. Viertel Dallas Mavericks – New Orleans Hornets 25:27 Zu Beginn hatte ich schon Befürchtungen, dass die Hornets die Mavs hier überrollen, aber die Texaner sind dank des hohen Tempos wieder besser ins Spiel gekommen, offensiv hat man jetzt mehr Zug zum Korb, spielt die Angriffszüge besser und konsequenter aus. Defensiv gibt man dem Team aus Louisiana aber zu viele zweite Chancen. Chris Paul schon mit 10 Punkten, Josh Howard bester Schütze bei Dallas mit acht Zählern. Beide mit Trefferquoten knapp unter 50%, die Mavs noch mit keinem erfolgreichen Wurf von Downtown. Alle vier Versuche scheiterten.

[01h33] Tolles 1. Viertel bisher. Zunächst ein Sturmlauf der Hornets, treffen 9 von 11 Würfen aus dem Feld, gepaart mit der noch harmlosen Defensive der Mavs lag New Orleans schnell 10 Punkte vor. Doch urplötzlich findet Dallas den Weg die Defense der Hornets besser zu knacken, spielen schnelle Angriffe, häufig auch direkt durch die Mitte. Und somit kommt man wieder ran in einem temporeichen 1. Viertel. Und die Hornets treffen jetzt auch nicht mehr so überragend. 20:23.

[01h25] Ohne jetzt schon den schwarzen Peter an die Wand malen zu wollen, aber wenn die Defensive der Mavs Chris Paul weiter so leicht und ungehindet zum Korb ziehen lässt, dann geht der Vorhang hier ganz schnell zu. Unabhängig von der sehr guten Trefferquote der Hornissen kommt New Orleans viel zu leicht zu einfachen Würfen. Erste Auszeit Dallas. 10:15

[01h21] Die Hornets treffen ihre ersten drei Dreier durch Paul (2x) und Stojakovic. Dallas tut sich im Angriff noch etwas schwer, es fehlt noch die Abstimmung und Konzentration. Insgesamt sehr temporeicher Auftakt. 8:13

[01h19] So, dann kann es jetzt endlich losgehen. Keine Ahnung, warum es da zu der Verzögerung kam. Beginn war eigentlich 7h00 Ostküstenzeit. Nun ja, die Starting Five im American Airlines Center.

Dallas Mavericks: Josh Howard, Eric Dampier, Jason Kidd, Dirk Nowitzki, Jarry Steakhouse

New Orleans Hornets: Peter Stojakovic, Tayson Chandler, David West, Chris Paul, Morris Peterson

[01h14] Die Mannschaften kommen in die Arena. Tolle Stimmung in Dallas. Ein sehr relaxter Dirk Nowitzki.

[01h08] ESPN, könnt ihr mal in die Puschen kommen da drüben. PREMIERE schon mit dem ersten Musik-Einspielfilm.

[01h03] PREMIERE zu Beginn der Übertragung mit einem guten Stimmungsbericht und den Playoff-Szenarios in der Western Conference.

[00h58] 14 Partien gibt es an diesem Mittwoch, am letzten Spieltag, nochmal. Dallas gegen New Orleans ist eine der frühen Begegnungen, die aus Sicht von Dallas interessante Partie der Grizzlies bei den Nuggets findet im Anschluss statt, ebenso die Partie San Antonio gegen Utah. Die Jazz haben sogar noch die Gelegenheit auf Platz Drei der WC vorzudringen, wenn sie in San Antonio gewinnen und gleichzeitig auch Phoenix und Houston Siege einfahren. Aber das gibt es erst zu wirklich später Stunde.

[00h53] Sollte es in den Playoffs zu dieser Paarung kommen, ist der Saisonabschluss eben schon mal eine gute Möglichkeit eine erste Duftmarke zu setzten, Präsenz und Stärke zu zeigen. Interessant dann vor allem die Schlüsselduelle: David West gegen Dirk Nowitzki und Jason Kidd gegen Chris Paul. Und nebenbei bemerkt, die Hornets haben jetzt schon mehr als erreicht als ihnen die meisten Experten vor der Saison zugetraut haben. Nur die kühnsten Propheten haben wohl vorhergesagt, dass New Orleans in der Southwest Division vor San Antonio, Houston und Dallas liegt.

[00h48] Wie gesagt, um den siebten Platz zu behalten, müssen die Mavericks heute gewinnen oder Denver darf nicht gegen Memphis gewinnen. Das letztere Variante eher unwahrscheinlich ist, braucht es für die Texaner heute einen Sieg um den Los Angeles Lakers in der ersten Playoff-Runde aus dem Weg zu gehen. Die Playoff-Szenarios als Zusammenfassung.

[00h45] Hallo und herzlich Willkommen zum Saisonfinale der regular Season in der NBA mit dem Auftritt von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks gegen die New Orleans Hornets. Quasi als kleine Einstimmung auf die Playoffs, denn sollte Dallas heute Nacht gewinnen, gibt es dieses Duell auch im Conference Viertelfinale.

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Warum die Dallas Mavericks zum Geheimfavoriten in den Playoffs werden könnten

Dienstag, 15. April 2008 22:39

[In der vergangenen Nacht haben die Los Angeles Lakers (124:101 gegen die Sacramento Kings) und die New Orleans Hornets (114:92 gegen die Los Angeles Clippers) gewonnen. Damit die Lakers definitiv auf Platz 1 in der Western Conference vor den Hornets]

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle den Konjunktiv ursprünglich weglassen, vor allem nach den wichtigen Siegen von Dallas gegen direkte Konkurrenten in der Westen Conference, den Phoenix Suns und den Utah Jazz, aber die Ereignisse der letzten Tage haben mich dann doch dazu veranlasst. Dennoch bin ich noch davon überzeugt, dass die Dallas Mavaricks eine gute Rolle in den Playoffs spielen können. Klar gibt es mehr Fragezeichen als bei anderen Teams, dennoch spricht auch einiges für das Team von Avery Johnson. Interessant wird vor allem sein, wie die Texaner damit umgehen erstmals seit zwei Jahren nicht zum Favoritenkreis zu gehören.

So wie man allerdings den Trip in den Nordwesten am Samstag und Sonntag beeendet hat, darf man dann aber nicht spielen. Nach dem last-Minute Sieg im heimischen American Airlines Center gegen die Utah Jazz dank eines überragenden Dirk Nowitzki folgten die Pleiten bei den Portland Trail Blazers und den Seattle Sonics. Gut, in Oregon kann man verlieren, aber in Seattle nicht zu punkten, ist schon ein ziemliches Debakel. Problem bei beiden Partien war, dass Dallas nicht konstant über das ganze Spiel eine vernünftige Leistung abrufen konnte. In Portland verschlief man das erste Viertel, konnte den Rückstand dann nicht mehr aufholen. In Seattle brach man zum Ende ein und gab ein schon sicher gewonnenes Spiel noch aus den Händen.

Erster wichtige Aufgabe für Avery Johnson ist also solche Durchhänger seiner Mannschaft auszutrainieren. Klar, kann man nicht über 48 Minuten immer am Limit spielen, aber gerade zu Beginn und gegen Ende darf sich Dallas nicht so den Schneid ablaufen lassen, zumal es demnächst andere Kategorien als Seattle und Portland geben wird. Dass man auch gegen Ende konzentriert Basketball spielen kann, hat man in Phoenix und gegen Utah gezeigt. Das sollte also nicht ganz das große Problem sein. Ansonsten sehe ich durchaus Chancen für Dallas in den Playoffs weiter zu kommen als letztes Jahr. Was den Mavaricks entgegen kommen dürfte, ist dass sie diesmal fast bis zum Ende der Regular Season um einen Playoff-Platz kämpfen mussten und noch gut in Tritt sind. Ein Problem der letzten Jahre war, dass sich Dallas immer sehr früh für die Playoffs qualifizierte und dann völlig den Faden verlor. Einmal ging das gut, einmal haben das die Warriors bestraft. Jetzt ist man zudem dank der eher durchschnittlichen Leistungen nicht so unter Druck und im Rampenlicht, was gerade Dirk Nowitzki entgegen kommen dürfte. Letztes Jahr ist der Würzburger vor allem an der enorm hohen Erwartungshaltung in Texas gescheitert.

Und natürlich muss die Mannschaft gesund bleiben, immer wieder gab es zuletzt Verletzungen, mal fehlte Nowitzki, mal Stackhouse, mal Josh Howard. Wenn aber alle Leistungsträger fit sind, kann Dallas – bei der nötigen Konzentration – in Los Angeles und San Antonio gewinnen. Wichtig wird dann vor allem auch, dass Nowitzki entsprechend unterstützt und auch entlastet wird. Wenn die ganze Verantwortung auf seinen Schultern liegt, kam Dallas nicht zu variablem und effektiven Offensivspiel. Aber insbesondere die verletzungsbedingte Auszeit von Nowitzki hat gezeigt, dass ein Josh Howard jederzeit auch für 30 Punkte gut ist. Es wäre schön, wenn er das auch mal zusammen mit Nowitzki schaffen könnte. Auch der Besitzer der Dallas Mavericks, Marc Cuban, zeigt sich im Gespräch mit den Dallas Morning News zuversichtlich über die Chancen der Mavs in den Playoffs. Natürlich würde es Dallas entgegen kommen, wenn man in der ersten Runde auf die New Orleans Hornets treffen sollte. Das Team aus Louisiana ist noch nicht so Playoff-erfahren wie die Mavs. Auch da hätten die Mavericks einen kleinen Vorteil.

Wie gesagt, ein paar Dinge müssen die Mavs noch verbessern. Keine Revolutionen, sondern eher Details. Etwas mehr Konstanz, bessere Unterstützung von Nowitzki und hoffen, dass das Team von Verletzungen verschont bleibt. Dann ist auch einiges möglich. Wenn die Saison in der Western Conference eines gezeigt hat, dann, dass es keine Überteams gibt. Jeder kann jeden schlagen. Und natürlich sollte es immer auch eine Überraschung geben. Diesmal könnten das ja die Mavs sein, nachdem sie sonst immer die Enttäuschten waren. Und vielleicht hat man ja auch Glück und trifft auf New Orleans. Das entscheidet sich heute Nacht. Sollten die LA Lakers gegen Sacramento gewinnen, ist ihnen Platz Eins im Westen sicher. Sollte New Orleans gegen die LA Clippers daheim gewinnen, ist ihnen auch Platz Zwei im Westen sicher, unabhängig davon, wie man in Dallas abschneidet. Und Dallas muss durch einen Sieg gegen New Orleans dann Platz Sieben sichern, und perfekt wäre das Duell der Hornets gegen die Mavs. Klingt kompliziert, ist aber durchaus wahrscheinlich.

Auf die Hornets trifft man auf alle Fälle im letzten Spiel der regular Season, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 01h00 live bei PREMIERE und hier live mitgebloggt. Vielleicht kann man ja dann schon mal ein Ausrufezeichen setzten. Wäre schön, wenn in den Playoffs weitere folgen könnten. Möglich ist das auf alle Fälle. Man darf sich nur selbst nicht im Weg stehen.

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NBA 2007/2008 #159, Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs

Sonntag, 13. April 2008 21:22

[23h55] Endstand Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 106:85 [25:23; 28:30; 26:14; 27:18] Überzeugender Sieg der Lakers und eine Drohung an alle Teams der Western Conference für die Playoffs. Sollte man die Partie am Dienstag gegen Sacramento gewinnen, würde man sich Platz Eins der WC sichern und somit wohl auch den Mavs aus dem Weg gehen bzw. Dallas muss nicht gegen die Lakers spielen. Mannschaftlich geschlossen hat man die Solisten der Spurs heute die Grenzen gezeigt.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag blogge ich die Partie der Mavs gegen die Hornets. Das letzte Spiel der regular Season, das auch schon ein Vorgeschmack auf die Playoffs sein könnte. Wenn ich Zeit finde, schreibe ich auch noch was zu den Chancen der Mavericks. Gute Nacht und einen schönen Start in die neue Woche.

[23h52] Die Lakers bringen das ruhig, souverän ohne Nachlässigkeiten nach Hause. 104:82. Sehr sehr deutlich. Da fehlt natürlich auch ein ManU Ginobili.

[23h47] Und Tony Parker ist völlig abgetaucht. Keine Chance mehr gegen den Team-Basketbal der Lakers. Kobe Bryant sitzt übrigens leicht angeschlagen auf der Bank. Können sich die Lakers aber auch leisten.

[23h44] In der Form kann jedes Team froh sein in den Playoffs nicht auf die Lakers zu treffen. Vier Minuten noch- und jetzt ist es auch langsam mal Zeit, dass Jack Nicholson mal die Brille abnimmt für dieses Spektakel.

[23h40] Wow, die Lakers nehmen alles auseinander, die Spurs, die Fans, die Halle. Das ist ja Wahnsinn, was die da spielen. Da werden Alley-Hoops rausgeholt, mein lieber Mann. 24 Punkte Vorsprung der Lakers, weil die Spurs nicht mehr treffen und man selbst den kleinen Ausetzter vorhin nicht wiederholt, sondern Basketball zelebriert. 95:71.

[23h38] Nur fünf von 27 Würfen haben die Spurs getroffen. Das ist fast schon nicht mehr spieltauglich. Und die Lakers nutzen das eiskalt aus – auch mit der zweiten Garde, die gerade auf dem Feld. Bei Los Angeles geht jetzt alles. Jetzt zahlt sich die mannschaftliche Geschlossenheit aus. 91:71

[23h32] Erneut starker Beginn eines Viertels durch die Lakers, lagen kurzfristig 16 Punkte vorne. Da musste man kurzzeitig befürchten, dass die Texaner komplett auseinanderbrechen. Aber mit dem großen Vorsprung im Hinterkopf wurde LA etwas leichtsinnig und Michael Finley konnte für die Spurs wieder verkürzen. 83:71. Noch komfortabel. Die nächsten fünf Minuten dürften wichtig werden um zu sehen, in welche Richtung dieses Spiel geht.

[23h23] Ende 3. Viertel Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 79:67 [25:23; 28:30; 26:14] Ganz schwaches Viertel der Spurs, insbesondere zu Beginn des Viertels lief aus dem Feld gar nichts zusammen. Das wurde gegen Ende wieder besser, aber da war es eigentlich schon fast zu spät, denn die Lakers haben die Schwächephase der Spurs exellent genutzt, unterstützt von Odom, Fisher und einem guten Kobe Bryant.

Parker und Bryant bei 20 Punkten, Duncan 16 Zähler. Bei den Spurs nur noch 40% Trefferquote. Es läuft für LA.

[23h22] Was für eine Szene. Langer Pass von Gasol auf Bryant, der nach vorne gesprintet ist und 0,1 Sekunden vor Ende des dritten Viertels mit einem Dreier abschließt. Und im Staples Center ertönen wieder die “MVP, MVP”-Rufe

[23h14] Ein Faktor für die jetzt doch schon komfortable Führung der Lakers ist ihre bessere Defense. Pau Gasol hat Tim Duncan besser im Griff, vom Center der Spurs kommt da aber auch im Moment zu wenig. Bei den Lakers vier Spieler zweistellig. Wichtige Phase jetzt für San Antonio. Kann man den Rückstand möglichst kleinhalten oder muss man die Lakers ziehen lassen? 72:63

[23h10] Die Lakers on fire, aber wie. Bryant mit einem Wahnsinns-Block in der Defense. Da war er minimum in der dritten Etage. Angetrieben von Odom und den treffsicheren Fisher dreht Los Angeles jetzt auf. 70:59 für die Lakers. Jetzt bräuchte es eigentlich einen ManU Ginobili.

[23h04] Den Spurs ist die Trefferquote ein bisschen abhanden gekommen, noch kein Treffer aus dem Feld. Lediglich Duncan hat zwei Freiwürfe verwandelt. Die Lakers nutzen die kurze Schwächephase der Spurs mit einem immer stärker aufspielenden Odom. 61:55

[22h59] Schöne Aktion eben, Fisher will Odom beim Doppeln gegen Duncan helfen, fängt sogar das Zuspiel ab, hat aber zuviel Tempo und rast in die ersten zwei Zuschauerreihen. Nach kurzem Berappeln geht es zurpck aufs Spielfeld ohne aber vorher 20 Fans abzuklatschen.

[22h55] So, weiter geht es mit dem dritten Viertel.

[22h41] Und endlich mal ein sehr angenehmes Halbzeitprogramm. Danke NBA International.

[22h36] Halbzeit Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 53:53 [25:23; 28:30] Gegen Ende des zweiten Viertels waren das nochmal schöne Spielzüge, insbesondere Tony Parker drehte richtig auf und ließ die Defense der Lakers teilweise steinalt aussehen. Insgesamt ein enges, teilweise auch recht gutes Spiel. Läuft noch nicht alles rund, viele Formschwankungen innerhalb der Teams. Topscorer der Partie Parker mit 18 Punkten, Bryant kommt auf 13, Duncan auf 11 Zähler. Beide Trefferquoten bei rund 50%. Die Lakers schon mit sieben Turnovers.

[22h29] Das Spiel hatte in den letzten Minuten mal wieder ein paar leichte Hänger, beide Teams mit extrem vielen Fahrkarten. Aber die Lakers mit dem kleinen Vorteil jetzt kurz vor Halbzeit dank des Dreier von Luke Walton zum 47:41. Greg Popovich nimmt die Auszeit.

[22h22] Ganz interessant das Duell Bruce Bowen gegen Kobe Bryant. Bowen verfolgt Bryant extrem eng, fast wie Kaugummi hängt er an ihm dran. Das klappt bis jetzt ganz gut. Der Star der Lakers nur mit 11 Punkten. Wenn dieses Duell aus Sicht der Spurs positiv verläuftm heißt das eben auch, dass Gasol und Odom freie Würfe suchen und kreieren müssen. Und wenn das gut klappt, dann gehen die Lakers in Führung. So wie in diesem Spielabschnitt. 44:41 dank 12 Punkte von Lamar Odom.

[22h19] Das Spiel wird besser, beide Teams wieder mit Trefferquoten jenseits der 40%. Weniger Turnovers, weniger Fehler im Spielaufbau. Macht jetzt mehr Spaß zuzuschauen.

[22h15] Die Spurs machen trotz der Abwesenheit von Manu Ginobili einen guten Eindruck, die Lakers haben Mühe dranzubleiben. Bei den Spurs wirken die Spielzüge leichter und eleganter. 33:35.

[22h11] Markus Krawinkel klärt auf. Die Partie wird zusätzlich von NBA International für die im Ausland übertragenen Sender produziert. Deswegen gibt es auch viele Hintergründe und Specials in den Unterbrechungen und keine Musik-Filme von Premiere. Sehr nette Aktion.

[22h03] Ende 1. Viertel Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 25:23 Ein Spiel, das bei weitem nicht hochklassig ist und in dem auch noch nicht alles rundläuft. Viele Fehler noch, viele Ungenauigkeiten – aber bei beiden Teams. Dennoch einige schöne Spielzüge dabei. Beide Teams können sich auf ihre Leistungsträger verlassen. Bei den Spurs Parker mit 10 Pkt., Kobe Bryant mit acht Punkten. Allerdings nur Trefferquoten knapp über 30%. Beide Teams schon mit je drei Turnovers.

[22h00] Kobe Bryant dreht mal schnell zwei Gänge höher und die Lakers gehen erstmals in Führung. Odom verpasst das 3-Punkt-Spiel, dennoch Führung für Los Angeles. 22:19

[21h55] Zwei Turnovers der Spurs, weil die Lakers jetzt aggressiver verteidigen. Aber offensiv klappt es noch nicht ganz so gut bei den Lakers. Viele Fehlwürfe, die Abstimmung gerade zwischen Gasol und Kobe klappt noch nicht einwandfrei. Lamar Odom macht einen guten Eindruck. Aber die Spurs verteidigen auch gut. 17:17

[21h51] Aiaiai, die Lakers versuchen jetzt häufiger das Doppeln von Duncan, bekommen den Rebound und spielen schnell nach vorne. Kobe versucht den Alley-Hoop mit Gasol, doch der scheitert. 15:16

[21h47] Sehr souveräner Auftakt der San Antonio Spurs, die die Hälfte ihrer Würfe erfolgreich abschließen. Das sieht sehr überlegt und durchdacht im Angriff aus. Tony Parker schon mit sechs Punkten. 9:14 im Staples Center.

[21h43] Wunderbarer Pass von Fisher auf Gasol, der per Dunk zum 7:9 abschließt. Zuvor hatte Tim Duncan zwei Freiwürfe verfehlt.

[21h40] Jack ist auch wieder da – mit Sonnenbrille. Die Lakers kommen wieder besser ins Spiel, verkürzen auf 3:7

[21h38] Kann mir mal einer erklären, warum wir keine ABC-Grafiken haben, sondern diese NBA TV Einblendungen? Ich finde die ekelig. Traumstart der Spurs: 7-0.

[21h35] Los geht es. Die Starting Five beider Teams.

LA Lakers: Lamar Odom, Vladi Radmanovic, Pau Gasol, Derek Fisher, Kobe Bryant

San Antonio Spurs: Tim Duncan, Bruce Bowen, Fabricio Oberto, Tony Parker, Michael Finley

[21h34] Oh ja, Phil Jackson sieht sehr relaxt aus. Wenn ich einen Tipp abgeben darf. Lakers gewinnen mit 5-10 Unterschied. Bei den Spurs fehlt Ginobili, der mit leichter Verletzung geschont wird.

[21h32] Hui, PREMIERE gleich mit Live-Bildern aus dem Staples Center. Keine Zusammenfassungen, nur Stimmung im Stadion auch mal schön.

[21h30] Im Frühspiel bei ABC besiegten die Detroit Pistons die Toronto Raptors mit 91:84, festigen damit Platz 2 in der Eastern Conference. Auch 30 Punkte von Chris Bosh brachten nicht den Erfolg. Detroit mannschaftlich sehr geschlossen.

[21h26] Zumindest einen Titel haben die LA Lakers diese Saison schon sicher. Man sicherte sich vorgestern den ersten Platz in der Pacific Division. Beide Teams sind ja schon für die Playoffs qualifiziert. Man spielt eigentlich nur um die Plätze. Und in der engen Western Conference, wo meiner Meinung nach jeder jeden schlagen kann, sind die Platzierungen auch nur zweitrangig. Aus meiner Meinung nach entscheidend ist vor allem, dass man mit Selbstvertrauen und einem guten Gefühl in die Playoffs geht. Mal sehen, wer sich das heute Abend sichern kann.

[21h21] Guten Abend. Wir machen dann mal den Playoff-Check knapp eine Woche vor Beginn der Finalrunden. Heute Abend die Lakers gegen die Spurs, sprich der Tabellenerste gegen den Dritten der Western Conference. Die Suns sind nur ein halbes Spiel hinter den Lakers und den Hornets.

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Zitat des Tages: Donnerstag, 13. März 2008 – Hässlich, aber erfolgreich

Donnerstag, 13. März 2008 12:24

“Die Art, wie wir uns hier durchgekämpft haben, war vielleicht das Hässlichste, was wir je getan haben, aber möglicherweise auch das Beste.”
Rick Adelman, der Coach der Houston Rockets nach dem 83:75 bei den Atlanta Hawks

Hässlich, aber erfolgreich also das Fazit von Coach Adelman. Und morgen fragt ehe keiner mehr danach, was bleibt ist der Erfolg. Denn der Auswärtssieg bei den Atlanta Hawks war der 20. Sieg in Folge für die Houston Rockets – und das in Abwesenheit ihres Stars Yao Ming, der bis zum Saisonende wegen einer Verletzung fehlt. Houston ist damit auf Platz Drei was die längsten Siegesserien in der NBA History angeht zusammen mit den Milwaukee Bucks, einzig und allein die Los Angeles Lakers haben mit 33 Siegen in Folge in der Saison 1971/72 wohl einen Rekord für die Ewigkeit gesetzt. Seit 36 Jahren hat also erstmals wieder ein Team eine Serie von 20 Siegen hingelegt. Am Freitag hat man Charlotte zuhause als nächsten Gegner. Dort kann man dann die Serie auf 21 Siege ausbauen, bevor es dann Sonntag zu den LA Lakers geht. Houston ist mittlerweile auf den zweiten Platz der Western Conference vorgestoßen. Hässlich spielen kann so erfolgreich sein.

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