Zitat des Tages: Freitag, 19. August 2011 – One important rule

The transformation of Michele Bachmann from Tea Party insurgent and cable-news Pasionaria to serious Republican contender in the 2012 Presidential race was nearly complete by late June, when she boarded a Dassault Falcon 900, in Dulles, Virginia, and headed toward the caucus grounds of Iowa. The leased, fourteen-seat corporate jet was to serve as Bachmann’s campaign hub for the next few days, and, before the plane took off, her press secretary, Alice Stewart, announced to the six travelling chroniclers that there was one important rule. “I know everything is on the record these days,” Stewart said, “but please just don’t broadcast images of her in her casual clothes.

Ryan Lizza/The New Yorker: Leap of Faith. The making of a Republican front-runner

Eine kleine Nachlese zur US-Wahl

Im Nachhinein war es doch eine mutige Entscheidung letzte Nacht nur 90 Minuten geschlafen zu haben, wenn man einen langen Arbeitsmittwoch vor sich hat. Und so kam ich vor zwei Stunden völlig ermüdet nach Hause. Kann man mal machen, ist aber nicht für mehrmaligen Gebrauch zu empfehlen.

Der Boston Globe hat meine Sehnsucht von gestern Nacht erhöht und in seiner Reihe “The Big Picture” eine Fotoreihe von Barack Obama veröffentlicht. Ein Porträt schöner als das andere.

Momentaner Stand der Wahlmänner ist 349 zu 163 für Barack Obama. In Missouri und North Carolina gibt es noch kein endgültiges Ergebnis. Kurz nach dem Ende meines Live-Blogs kam dann Obama auf die Bühne in Chicago und hielt eine ausgezeichnete Rede. Fast einzigartig gut der Abschnitt über die 106-jährige Ann Nixon Cooper.

Ein paar weitere gut geschriebene Artikel zur US-Wahl:

So sieht dann eine Live-Blogging-Nacht bei mir aus. Ich möchte mich nochmal fürs Lesen und die rege Anteilnahme bedanken. War sehr kurzweilig und hat viel Spaß gemacht. Und ab jetzt wird hier beobachtet, wieviel change Barack Obama den USA und der Welt bringen wird.

Wind Of Change: Die US-Präsidentschaftswahlen 2008

[05h54] So, dann verabschiede ich mich mal. 90 Minuten Schlaf sollten es dann doch noch sein. Wünsche einen schönen Mittwoch, danke fürs Lesen und Kommentieren. Schreibe heute Abend vielleicht noch ein paar Sätze mehr.

[05h50] Mr President, wenn Sie sich nicht gleich mit den Europäern querstellen wollen, dann halten Sie jetzt bitte ihre Rede.

[05h39] Barack Obama gewinnt Colorado und Nevada, John McCain gewinnt Arizona. Sieben Staaten konnte Obama damit den Republikanern abnehmen. In Washington D.C. finden Feiern auf den Straßen aus.

[05h33] George Bush hat Barack Obama telefonisch zum Wahlsieg gratuliert.

[05h32] Mit Florida zusammen kommt Obama auf 324 Wahlmänner so far.

[05h30] Barack Obama wird in den nächsten Minuten im Grant Park in Chicago erwartet.

[05h18] John McCain spricht: “Wir sind am Ende einer langen Reise. Das Volk hat gesprochen – und es hat deutlich gesporchen. Ich gratuliere Barack Obama zu seinem Triumph. Sein Erfolg verdient meinen vollen Respekt. Das ist eine historische Wahl. Ich bewundere und erkenne den Stolz der Afro-Amerikaner an. Es gibt keinen besseren Beweis, dass die USA die großartigste Nation der Welt sind durch die Wahl von Barack Obama. Ich bedauere, dass seine Großmutter diesen besonderen Tag nicht mehr erleben kann. Ich biete ihm meine Hilfe an um Amerika durch diese schwierige Zeit zu führen. Wir müssen Wege finden unsere Unterschiede zu überwintern um zusamenzukommen. Was immer unsere Unterschiede sind, wir sind Amerikaner. Natürlich sind wir enttäuscht, aber wir müssen darüber kommen. Es ist mein Scheitern, nicht eueres. Ich hätte mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Ich bin so dankbar für eure Unterstützung, für die Hilfe während dieser langen Kampagne. Mein besonderer Dank gilt Sarah Palin, eine der besten Wahlkämpferin, die ich je gesehen habe. Eine Kraft für Reform. Wir können uns auf ihre zukünftige politische Arbeit in unserer Partei freuen. Diese Wahl hat mir viel bedeutet, eurer Glauben, eure Untersützung. Auch ich habe meine Fehler gemacht, und ich verspüre Respekt und Ehre für die Unterstützung durch euch und ich möchte, dass ihr Barack Obama und Joe Biden unterstützt. Wir geben nicht auf. Glaubt an das Versprechen, an den amerikanischen Traum.”

Buhrufe aus dem Publikum, John McCain-Rufe wechseln sich ab. Aber eine tolle Rede, sehr staatsmännisch. Sehr ehrlich.

[05h16] Associated Press: Barack Obama gewinnt Florida !

In Kürze soll sich John McCain äußern. Mehr gibt es an Neuigkeiten nicht. Ich bewundere gerade die ganzen Bilder.

[05h09] Was für Bilder. Lieber Boston Globe, ich will davon eine große Serie im “Big Picture”.

[05h05] Meine Güte, die Expertenrunde bei CNN hat Tränen in den Augen. Was für Szenen.

[05h04] CNN: Obama gewinnt Kalifornien, Oregon, Washington State und Hawaii

[05h02] Er ist der 44. Präsident der Vereinigten Staaten und der erste Afro-Amerikanische Präsident der USA. Jubelbilder in Chicago. Unglaubliche Szenen.

[05h00] CNN: Barack Obama ist Präsident der Vereinigten Staaten!!!

[04h59] Gleich ist es dann so weit…

[04h58] CNN: Barack Obama gewinnt Virginia (220:135)

[04h57] Vorsprung von Barack Obama in Florida ist mittlerweile recht konstant. Also, wie wäre es, Fox News, traut ihr euch?

[04h55] Sky ist auf der Wahlparty in Arizona, Stimmung jenseits von Beerdigung. Totale Stille.

[04h48] Sollte Fox richtig liegen, hätte Obama jetzt 220 Wahlmänner. Mit Kalifornien (55 Wahlmänner) kann er US-Präsident werden. Associated Press bestätigt Virginia für Barack Obama.

[04h46] Virginia, Ohio, Pennsylvania – die Demokraten müssen sich die Augen reiben. Wer hätte das gedacht, dass Obama so deutig gewinnt.

[04h44] Das wären dann noch mal 13 Wahlmänner für den Senator aus Illinois. Und in einer Viertelstunde ist dann auch alles offiziell, denn dann schließen die Wahllokale in Kalifornien, Oregon, Washington State, Hawaii und Idaho.

[04h42] Fox News: Barack Obama gewinnt Virginia !

[04h41] Sky News mal wieder auf Stimmenfang am Strand von Mimai auf einer kleinen Beach-Party. Es ist einfach großartig.

[04h37] Auch bei den Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus sind die Demokraten auf der Siegerstraße.

[04h34] Vorsprung von Obama in Florida liegt immer so zwischen 1 und 3 Prozent, in Virginia noch knapper, teilweise nur wenige Zehntausend Stimmen Unterschied zwischen beiden Kandidaten.

[04h29] Sarah Palin soll innerhalb der nächsten 30 Minuten eine Rede halten, angeblich hat John McCain sogar schon Barack Obama gratuliert und wird seine Niederlage eingestehen.

[04h26] Obamas Vorsprung in Florida ist wieder kleiner geworden, das wird wohl noch länger dauern. In Virginia sind 90% ausgezählt, 40.000 Stimmen Vorsprung für Obama.

[04h25] CNN: John McCain gewinnt Mississippi (207:135)

[04h24] Die Republikaner haben übrigens auch erkannt, dass sie nicht mehr gewinnen können.

[04h21] CNN: John McCain gewinnt Texas (207:129)

[04h17] Latino Voters: 2/3 zu 1/3 pro Barack Obama. Sogar in Florida Lations mit 57:42 für Obama. Vor vier Jahren noch Bush stärker als Kerry in dieser Wählergruppe.

[04h11] CNN: Arkansas geht zu John McCain (207:95)

[04h07] Ja, auch die Zahlen von CNN sehen wieder einen größeren Vorsprung von Obama in Florida. Aber das wird noch minimum eine Stunde dauern. Und hey, eigentlich könnten wir ja alle schlafen gehen, weil es so gut wie durch ist. Aber will das jemand? Ich bleibt bis zur Rede von Obama auf und schlafe dann später wo auch immer.

[04h04] Es gibt keine Prognosen bezüglich Nevada (Tendenz Obama) und Montana (Tendenz McCain)

[04h03] Die Experten von CNN sagen, dass Obama nur zwei von drei sehr sicheren Staaten gewinnen muss. Solche Sorgen muss man haben.

[04h00] CNN: Barack Obama gewinnt Iowa und John McCain gewinnt Utah und Kansas. Damit haben wir einen Stand von 207 zu 95 bei den Wahlmännern. Florida, wir warten auf dich. Oder Virginia. Eins von beiden. Die Westküste ist ja ehe teifblau.

[03h57] Vorsprung für Obama auch in Virginia jetzt. Fast 90% ausgezählt, 10.000 Stimmen Vorsprung.

[03h53] Florida wird ein echter Thriller: Fast 2/3 sind ausgezählt. Obama führt 51% zu 49%, Unterschied bei knapp 140.000 Stimmen. Vorsprung also etwas kleiner geworden. Also an Florida hängt jetzt das offizielle Ergebnis. Bevor wir da nicht Klarheit haben, wird es, denke ich, auch keine Auftritte der Kandidaten geben.

[03h50] Sehr enges Ergebnis beim Popular Vote, aber da fehlt noch Kalifornien. Und dann wird das auch deutlicher pro Barack Obama. Und das Popular Vote ist ehe völlig egal.

[03h48] CNN: Barack Obama gewinnt New Mexico und John McCain gewinnt Lousiana (Wahlmänner: 199 zu 78)

[03h47] Die nächsten Staaten, die ihre Ergebnisse mitteilen könnten, sind um 04h00 deutscher Zeit Iowa, Utah, Montana und Nevada.

[03h41] John King geht die politische Landkarte der USA durch und was können wir sagen: John McCain wird es auf 270 nicht schaffen, auch mit Florida nicht.

[03h40] McCain soll auf dem Weg zu der Veranstaltung nach Arizona sein.

[03h37] Wie gesagt, jetzt fehlt nur noch Florida. Man muss es sich mal auf der Zunge zergehen lassen, falls Obama alle diese drei Staaten gewinnen würde.

[03h34] CNN: Ohio geht zu Barack Obama. (194:69) Der zweite Big-Point des Abends.

[03h33] In Pennsylvania hat es McCain nach ersten Analysen nicht geschafft die Clinton-Wähler auf seine Seite zu ziehen.

[03h31] John King zeigt, dass Obama fantastisch abschneidet in Ohio.

[03h29] In Virginia nur 15.000 Stimmen Unterschied bisher.

[03h27] In Florida 54% ausgezählt, Obama 51 zu 48% vorne, Unterschied absolut bei 170.000 Stimmen. Too close to call.

[03h25] John McCain kann ja schon mal in Arizona auf die Bühne treten unter der Musik von Mike and the Mechanics: “All I Need Is A Miracle”.

[03h23] CNN: John McCain gewinnt West Virginia (174:69)

[03h20] Associated Press meldet, dass die Demokraten auch im US-Senat die Mehrheit bekommen werden.

[03h18] Also jetzt nochmal: Fox News gibt Ohio an Barack Obama. Damit der Senator aus Illinois kurz vor der Präsidentschaft. Florida dürfte auch gleich dran sein.

[03h17] Also mehrere Breaking News Dienste melden auf Berufung von Fox, dass Ohio an Obama geht. Scheinbar ist dem doch nicht so. Also erstmal Kommando zurück, vorerst.

[03h13] CNN: John McCain gewinnt Georgia (174:64)

[03h12] Sollte Ohio zu Obama gehen, fehlen nur noch ein paar Wahlmänner zum Sieg. Eigentlich war es dann das fast. Abwarten.

[03h08] Fox News: Obama gewinnt New Mexico und Ohio !!!

[03h05] Es läuft für Barack Obama. Florida und Ohio werden den letzten Schritt machen. Gewinnt Obama einen dieser beiden Staaten, dann ist er Präsident.

[03h03] Rasse war laut CNN kein entscheidener Wahlfaktor. Also kein Bradley-Effekt.

[03h00] CNN: Obama gewinnt Rhode Island, Michigan, Wisconsin, Minnesota, New York. John McCain gewinnt Wyoming und North Dakota. Damit 174: 49 für Barack Obama

Sogar der Home-State von McCain, Arizona, ist too close too call. Ebenso Texas.

[02h58] CNN: McCain geht an Alabama. (102:43 für Barack Obama)

[02h57] Mir fällt gerade auf, dass in genau fünf Stunden meine Straßenbahn ins Büro fährt.

[02h55] Gleich kommt ein ganzer Schwung an neuen Ergebnissen, aber alles hängt jetzt an Florida und Ohio. Momentan kommt Obama unter Berücksichtigung der sicheren Staaten auf 239 Wahlmänner, plus die 27 von Florida wären dann 266 und so gut wie am Ziel.

[02h50] Bin mal gespannt, welcher Sender sich als erster mit Florida und Ohio hervortut. In beiden Staaten liegt Obama vorne, wenn auch nur knapp. In Indiana beide Kandidaten fast gleichauf.

[02h48] Die nächsten wichtigen Staaten, die den Walgang beenden, sind in Kürze unter anderem New York, Wisconsin, Michigan, Colorado und New Mexico

[02h45] Sky News rechnet nochmal vor: Sollte Barack Obama Florida gewinnen, wäre er der neue Präsident der Vereinigten Staaten.

[02h39] CNN: Pennsylvania geht an Barack Obama Jubel in Chicago und im demokratischen Lager. Damit dürfte ein großer Schritt geschafft sein. Jetzt noch Florida und Obama ist ganz nah an der Präsidentschaft. 102:34 lt. CNN in Anzahl der Wahlmänner.

[02h38] Mittlerweile berichten Sender, dass McCain Arkansas und Georgia gewonnen hatt. Obama liegt weiter in Florida in Führung. Momentaner Zwischenstand bezüglich der Wahlmänner:

  • ABC – 103:49
  • CBS – 102:45
  • NBC – 103:34
  • CNN – 102:34
  • Fox – 102:45

[02h35] ABC News berichtet, dass John McCain Alabama gewinnt.

[02h33] CNN und CSB haben PA noch nicht vergeben, ansonsten sind alle Sender wieder halbwegs auf Linie, was die Gemeinsamkeiten der Wahlmänner angeht.

[02h30] CNN: New Hampshire geht an Barack Obama. Damit 81:34 laut CNN, die PA immer noch too close to call sehen.

[02h30] Sky News: Barack Obama gewinnt Pennsylvania

[02h28] Bei Sky News schlägt ein Wahlkampfstratege der Demokraten schon mal vor den Champagner kalt zu stellen

Überlege gerade, ob sich die TV-Anstalten in den USA einen Wettkampf liefern, wer was zuerst verkündet. Mittlerweile hat auch BBC America Pennsylvania an Obama vergeben.

[02h26] Was sind das für Gänsehaut-Bilder vor der Skyline von Chicago?

[02h22] Mittlerweile haben alle Sender in den USA und Sky sowie CNN andere Rechnungen bezüglich der Wahlmännerverteilung. Ich bleine hier mal bei der CNN-Rechnung, die momentan bei 77:34 liegt, wie gesagt ohne PA und NH, die einige Sender schon mit einberechnet haben.

[02h20] Ein Drittel der Stimmen in Florida ausgezählt, Obama 53:47 im Sonnenstaat in Führung.

[02h18] Nimmt man die derzeit sicheren Staaten mit ihren Wahlmännern dazu, käme Obama auf 214 Wahlmänner und McCain auf 118.

[02h16] CNN sieht frühen Vorsprung für Obama in Ohio und West Virginia. Führung für McCain in Georgia. New Hampshire ist nur noch von CNN als too close to call klassifiziert.

[02h14] CBS News vergibt jetzt New Hampshire auch an Obama, bei Pennsylvania ist man noch konservativ und gibt keine Prognose ab.

[02h12] In Florida führt Obama 57:38 bei 2% ausgezählten Stimmen, in Indiana 52:47 für McCain bei 12% ausgezählten Stimmen.

[02h10] ABC News und MSNBC: Pennsylvania und New Hampshire gehen an Barack Obama Das wären dann zusätzliche 25 Wahlmänner. Wären dann 103: 34.  Allerdings noch sehr unsicher.

[02h08] John King erklärt die CNN-Strategie. Solange keine Stimmen gezählt sind, gibt es kein Ergebnis seitens CNN. Anders ABC News und MSNBC, die Pennsylvania schon an Barack Obama geben. Wenn dies so sein sollte, wäre dies ein großer Schritt. Aber wie gesagt, in PA wurde noch nichts ausgezählt.

[02h06] Alle anderen Staaten, wie Pennsylvania, New Hampshire, Florida, Missouri und Alabama, sind too close to call.

[02h04] Aktueller Zwischenstand bei den Wahlmännern ist 78:34 für Barack Obama

[02h02] CNN: John McCain gewinnt Oklahoma und Tennessee

[02h00] CNN: Barack Obama gewinnt Massachussetts, Illinois, Conneticut, New Jersey, Maine, Delaware, Maryland und District of Columbia

[01h57] CNN schenkt South Carolina jetzt auch an McCain.

[01h53] Insgesamt 15 Staaten und der District of Columbia schließen gleich die Wahllokale. Alle Spannung liegt auf Pennslyvania. Und John King zeigt, dass in Indiana noch nichts entschieden ist. Indianapolis geht an Barack Obama, aber viele demokratisch dominierte Gebiete haben noch keine Ergebnisse genannt.

[01h51] Ganz netter Vergleich eben bei CNN: In den Exit Polls der Vorwahlen hatte Barack Obama bessere Zahlen als jetzt am Wahltag.

[01h48] NBC: South Carolina geht an John McCain. Auch erwartet worden. Weitere acht Wahlmänner für McCain, Zwischenstand 21:3

[01h48] Alle Augen dann ab den nächsten Minuten auf Pennsylvania. McCain muss diesen Staat gewinnen, das hat er selbst gesagt.

[01h46] CNN-Reporterin in Chicago kann nicht gegen die Zuschauermassen anreden. Beamt doch mal die Zuschauer weg, liebes CNN.

[01h45] Die nächsten Staaten, die ihre Wahllokale schließen, sind in knapp 15 Minuten: Florida, Pennsylvania, Massachussetts, New Jersey, Illinois und Missouri.

[01h42] CBS und Fox News: John McCain gewinnt West Virginia. Damit fünf Wahlmänner für den Republikaner. Aktueller Zwischenstand 13:3. Auch Sky News vergibt Vest Virginia an McCain. Alles wie erwartet, keine große Überraschung.

[01h40] Habe noch ein Drinking Game: “It’s very early.”

[01h38] Leichte Führung für Obama in North Carolina, etwas deutlicher in Florida, weiter knapp in Indiana. Aber alles noch too close too call. National würde Obama momentan mit 3% führen. Zählt aber wenig, weil ja Wahlmänner vergeben werden.

[01h34] RealityCheck berichtet in den Kommentaren, dass Fox News West Virginia an John McCain vergibt. Das wären dann fünf Wahlmännner. Bisher hat man diese Meldung noch exklusiv.

[01h30] Also Schließen der Wahllokale jetzt in Ohio, West Virginia und North Carolina. Nochmal zur Erinnerung: Noch nie ist ein Kandidat US-Präsident geworden ohne Ohio zu gewinnen.

[01h27] John King zeigt an der Magic Wall, dass erst zwei Bezirke in Virginia ausgezählt sind. McCain liegt vorne. In Indiana ist der Unterschied zur Wahl 2004 verblüffend. Damals über 20% Vorsprung für Bush. Obama mit gutem Start in Indiana, viele demokratische Hochburgen haben ihr Ergebnis noch nicht gemeldet. Competitive race in Indiana. Obama hat alle Chancen auf den Sieg hier.

[01h25] Erste Zahlen aus Florida. Führung für John McCain, acht Prozent mehr für den Republikaner. Aber noch nicht mal alle Wahllokale geschlossen und weniger als 1% ausgezählt.

[01h24] Mein Speiseplan für heute Nacht: Momentan noch Tee und ein paar geschmierte Brote, aber ich steige gleich auf Chips, Cola und Gummibärchen um.

[01h21] NBC berichtet, dass über 90% der schwarzen Bevölkerung in Virginia Barack Obama gewählt hat. Auch eine der eher durchaus interessanten, letzlich aber wieder schnell unwichtige Exit Polls.

[01h18] “You are a terrific hologram” Und ich sage jetzt mal was ganz Sachliches: In Indiana und Virginia ist das alles noch too close to call. Auch Virginia. In letzten Umfragen lag Obama hier knapp vorne. Alles noch zu früh. Die Nacht wird lang.

[01h15] CNN Virtual View. Die Korrespondentin aus Chicago wird ins Studio gebeamt und steht da jetzt als virtuelles Wesen auf einem roten Punkt und Blitzer kriegt sich vor Freude gar nicht mehr ein. Hach, wie intim das alles bei CNN ist. In Chicago pilgern die Menschenmassen Richtung Grant Park.

[01h13] Sechs Prozent der Stimmen sind in Indiana ausgezählt. McCain liegt 51% zu 48% vorne. Unterschied etwas mehr als 7.000 Stimmen.

[01h11] Ein Journalist bei Sky News gibt folgende These: Sollte McCain Pennsylvania gewinnen, könnte es eine lange Wahlnacht werden. Sollte Obama bereits in Indiana gewinnen, hätten die Republikaner massive Probleme. Indiana wird wahrscheinlich auch der nächste Staat sein, der sein Ergebnis bekanntgegeben wird.

MSNBC sagt, dass Indiana too close to call ist.

[01h10] Mittlerweile bestätigt auch MSNBC den Sieg von McCain in Kentucky. Danke an probek für den Link.

[01h08] Die nächsten Wahllokale schließen um 01h30 deutscher Zeit in West Virginia und Ohio. Aktueller Zwischenstand nach Wahlmännern ist 8:3 für John McCain.

[01h05] Was Indiana angeht, sehr knappes Rennen, nur tausend Stimmen Unterschied. Mark Warner gewinnt den Senatssitz für die Demokraten in Virginia. Hier wurden die Republikaner schon einmal abgelöst.

[01h03] Vor allem in ländlichen Gebieten konnte McCain in Kentucky punkten.

[01h00] CNN: John McCain gewinnt Kentucky und Barack Obama Sieger in Vermont Damit acht Wahlmänner für den Republikaner und drei für Obama. Alles wie erwartet. Alle anderen Staaten haben noch keinen verkündbaren Ergebnisse. Wäre auch zu schön gewesen.

[01h00] Gerade mal gerechnet. Nehmen wir mal die sicheren Staaten als sicher, könnte Obama bei Siegen in Virginia und Indiana fast schon Präsident sein. Hätte dann 264 Wahlmänner.

[00h58] Experten bei CNN sind ich einig. Barack Obama habe einen der besten und modernsten Wahlkämpfe in der Geschichte der Vereinigten Staaten geführt.

[00h54] Fokus hier vor allem auf Georgia und Virginia. Beides umkämpfte Staaten, in Georgia McCain leicht vorn, in Virginia ist es Barack Obama. Virginia hat 2004 übrigens auch für George Bush gestimmt.

[00h52] Nächster step für heute Abend: In wenigen Minuten schließen die Wahllokale in Georgia, Indiana, Kentucky, South Carolina, Vermont und Virginia.

[00h48] Was ich an Sky News auch so liebe. Die Reporter sind immer draußen und immer an besonderen Orten. In New York sendet man aus einem Studio über den Dächern von New York mit toller Aussicht auf die beleuchtete Stadt, in Miami hattte eine Villa direkt am Strand, in Chicago steht man am Grant Park und in San Francisco in der Nähe der Golden Gate Bridge. Einfach, aber gut.

[00h43] In Kentucky bleibt der Vorsprung von John McCain relativ konstant, je mehr Stimmen ausgezählt sind, desto enger wird das Rennen in Indiana. 2% sind ausgezählt, 51% zu 48% für Barack Obama.

[00h39] Bei CNN wirkt das alles ein bisschen hektisch heute. Ganz das Gegenteil ist Sky News. Eben ein fast 10-minütiges Interview mit Carolyn Maloney, der Kongressabgeordneten der Demokraten im Bundesstaat New York. Die Demokraten hätten das Momentum. Und wenn man solch einen ruhigen, erfahrenen Moderator wie Jeremy Thompson hat, bekommt man ein großartiges Interview. Manchmal ist weniger eben mehr.

[00h31] Im Internet kursieren erste Gerüchte, wonach Barack Obama einen großen Vorsprung in Pennsylvania hat. Enges Rennen in Florida und North Carolina. Aber alles unbestätigt und ohne Gewähr.

[00h28] !Erste Ergebnisse aus Indiana sehen eine Führung von Barack Obama! Allerdings erst 2% der Stimmen ausgezählt. Demnach liegt Obama mit 55% zu 44% vorne. Alles nur eine Tendenz. Auch Indiana war umkämpft.

[00h26] !Erste Ergebnisse aus Kentucky sehen eine Führung von John McCain! 62% zu 36% für McCain. Das war erwartet worden, McCain führte hier teilweise zweistellig in den Umfragen. Wie gesagt, noch sind in einigen Teilen die Wahlurnen nicht geschlossen. Aber eine erste Tendenz pro John McCain.

[00h22] Während CNN eine Korrespondentenschalte durch die Swing-States macht und bei Sky News es ein sehr bewegendes Interview mit David Dinkins , Afro-Amerikaner und ehemaliger Bürgermeister von New York, gibt, redet in der ARD Sandra Maischberger mit Otto Schily. Das sagt alles.

[00h18] CNN jetzt mit durch den Raum schwebenden Grafiken über die Wahl für den US-Senat. Manche Staaten könnten man bereits angesichts der Umfragewerte den Republikanern oder Demokraten zuordnen. Interessant auch die Wahl für das Repräsentantenhaus. Sollten die Demokraten eine Mehrheit im Kongress bekommen und Obama Präsident werden, würde das das Regieren erheblich erleichtern. Anhand der Umfragen haben die Demokraten 39 sichere Sitze, die Republikaner 26 Sitze.

[00h16] Ach, wie ich sie vermisst habe. Campbell Brown ist auch da.

[00h11] In North Carolina wird in einigen Bezirken die Stimmabgabe verlängert, und zwar um eine Stunde. Also bis 02h30 deutscher Zeit. Das liegt daran, dass es zu Beginn Schwierigkeiten bei der Stimmabgabe gab.

[00h05] Auch die letzte “Poll of Polls” sieht weiterhin einen 7%-Vorsprung von Barack Obama. Sky News schaltet sich durch das ganze Land. Der Korrespondent in Arizona, der Heimatstadt von John McCain, berichtet von einer angespannten Atmosphäre. In Chicago im Grant Park ist es mittlerweile dunkel geworden, Arbeiter nehmen letzte Vorbereitungen an der Bühne vor. In Kalifornien an der Westküste strahlender Sonnenschein. Auch hier wird von einem Andrang an den Wahlurnen berichtet, und das trotz des großen Vorsprungs in den Umfragen für Obama hier.

[00h02] Fast 94% der US-Bürger sehen die Wirtschaft in einem schlechten Zustand. Und wie man einen Vorspann zu den US-wahlen macht, können sich alle Fernsehanstalten bei Sky News abschauen.

[23h59] In Teilen von Kentucky und Indiana schließen die Wahllokale. Insgesamt gibt es zusammen 19 Wahlmänner zu verteilen ( 8 in Kentucky und 11 in Indiana)

[23h57] Bereits heute früh haben ja einige Wähler in New Hampshire abgestimmt, klar zu Gunsten von Barack Obama. Auch das waren eher sichere Bezirke für die Republikaner. Ein Omen für die heutige Wahlnacht. In wenigen Minuten schließen die ersten Wahllokale.

[23h54] Die Swing-States. Darauf kommt es heute an. Ich habe nochmal eine kleine Übersicht über die Battlegrounds für heute Abend. Angegeben sind die letzten Umfragewerte:

  • Florida (27 Wahlmänner); Obama +2,5
  • North Carolina (15); Unentschieden
  • Missouri (11); McCain +0,4
  • Indiana (11); McCain +1,4
  • Georgia (15); McCain +3
  • Montana (3); McCain +3,8
  • Arizona (10); McCain +3,5
  • Virginia (13); Obama +4,2
  • Ohio (20); Obama +4,3

Das sieht jetzt auf den ersten Blick für McCain recht angenehm aus, aber alle diese Staaten gingen 2004  an George Bush, teilweise mit deutlichem Vorsprung. Um diese muss McCain jetzt kämpfen. Die Hochburgen der Demokraten an den Küsten sind sowieso Obama-Land, in Kalifornien hat er fast 25% Vorsprung.

[23h39] CNN hatte eben Live-Bilder aus Chicago, wolkenloser Himmel, Sonnenuntergang im Hintergrund. Der Grant Park noch leer, nachher sollen 1 Million Menschen erwartet werden.

[23h45] Hier teffen dann die Ergebnisse ein: Das CNN Election Center.

[23h42] Neue Exit-Polls: Über 70% der Erstwähler haben Barack Obama gewählt.

[23h41] Und es gibt gefälschte Textmessages mit der Nachricht: “Due to very long lines, all Obama voters are asked to vote on Wednesday. Thank you. Please forward to everyone.”

[23h39] Auch Colorado meldet eine extrem hohe Wahlbeteiligung. Was ich mich frage die ganze Zeit ist, wie es dazu kommen kann, dass man teilweise Stunden lang bis zur Wahl warten muss. Ist die Infrastruktur in den USA soviel schlechter und die Dichte der Wahllokale so viel geringer als im Vergleich zum Beispiel zu Deutschland?

Mittlerweile rufen bei CNN die Leute an und melden Probleme bei der Wahl.

[23h37] Bei Sky laufen gerade die Tore der Champions League. Was für eine Elfmeterentscheidung in Liverpool, mein lieber Mann.

[23h34] Einer war noch nicht vor den Kamera, richtig, aber jetzt bei CNN: Rudy Giuliani. Sieht es als genetisch an, dass Demokraten höhere Wirtschaftskompetenz als die Republikaner haben. Genauso wie die Republikaner in der Bekämpfung des Terrorismus. Das wäre auch ein lustiger Wahlkampf geworden, wenn Rudy Kandidat gewesen wäre. Amerika sei ein Land mit Patrioten, das Land sei geeint. Aber Politik muss wieder das Vertrauen zu ihnen gewinnen. Amerika wisse aber, wie man mit Herausforderungen umgeht. Rudy Giuliani schließt ein weiteres Engagement in der Politik aus.

[23h32] Nur 9% sahen Terrorismus und Gesundheitsversorgung als wichtigstes Thema für ihre Wahlentscheidung. Einerseits schlecht für McCain, aber auch nicht gerade ein Vertrauensbeweis für beide Kandidaten. War das Thema Gesundheit doch sehr zentral im Wahlkampf.

[23h30] Wenn man sich durch die Websiten und Programme zappt, dann hat man fast alle wichtigen politischen Größen der USA vor der Kamera gehabt. Nur einen nicht – der derzeitigen Präsidenten George W. Bush.

[23h28] Jemand für ein Drinking-Game mit “the best political team on television” bereit?

[23h27] Eindrücke aus Virginia bei CNN: Probleme bei den Wahlcomputern werden bestätigt, allerdings nur Einzelfälle. Liegt aber auch am Wetter. Seit Stunden prasselt Dauerregen über die Ostküste.

[23h26] Wie gesagt. Ich würde mir wünschen, wenn Obama die Wahl gewinnen würde, hätte aber auch keine Probleme, wenn McCain es dennoch schaffen sollte. Ich glaube aber, dass die USA und die Welt besser mit Obama dran wären.

Außerdem bin ich gespannt, ob Obama wirklich die Welt verändern wird. Denn an dieser Aussage muss er sich messen lassen.

[23h23] Ein kleiner Nachteil bei CNN ist übrigens der doch etwas hohe Anteil an Werbung.

[23h16] Neue Exit-Polls: 10% für Irak als wahlbeherrschendes Thema. Und von diesen 10% würden angeblich 63% für Obama sprechen. Wie gesagt, das sind nur erste Zahlen und Erhebnungen aus Befragungen am Wahltag. Und CNN fängt schon wieder zu spielen an.

In den Kommentaren gibt es ein Screenshot mit Bildern aus Florida, wo Wähler drei Stunden vor Wahllokalen warten müssen. Dass die dann nicht alle weggehen, sollte zeigen, wie wichtig diese Wahl in den Augen vieler Bürger ist.

[23h14] 60% gegen laut Associated Press an, dass Wirtschaft das Thema für die Wahlentscheidung war. Würde für einen Sieg von Barack Obama sprechen.

[23h10] Erste Exit Polls bei CNN: Wirtschaft beherrschendes Thema bei der Wahlentscheidung.

[23h08] Sky News ist im Grant Park in Chicago, da, wo Obama seine Siegesrede halten will. Im Moment ist es noch leer, aber Menschenmassen warten, müssen sich vor Eintritt ausführlich kontrollieren lassen. Eine riesige Bühne ist aufgebaut, zwei große Scheinwerfer links und rechts und dann ein Gang in die Menschenmasse hinein. Ungefähr 20 US-Flaggen wehen und bilden dann das Hintergrundbild, wenn Obama sich im TV erklärt.

[23h06] Ist es eigentlich ein gutes Zeichen, wenn John McCain heute noch durch drei Staaten bereist um Wahlkampf zu machen. Der unbändige Willen zum Kampf vs. die verzweifelte Versuch der Überzeugung der amerikanischen Bürger.

Sarah Palin möchte morgen mit John McCain ihre Arbeit beginnen. Lachte in die Kameras und verschwand.

[23h04] Bilder vom Tage bei Sky News: Obama mit Siegessicherheit, als er das Flugzeug betritt. Auch McCain zeigt sich selbstbewusst.

[23h02] Ich frage mich gerade, was dieser Wahlnacht mehr Emotionalität geben würde. Wenn Barack Obama der erste schwarze Präsident der USA wird oder John McCain allen Experten und Umfragen zum Trotz das Rennen doch nochmal umbiegen kann.

[22h57] Und John King schon wieder an der magic wall, zeigt, wo die ersten Ergebnisse eintreffen. Kann man dafür mal einen alternativen Nobelpreis verleihen?

Probleme in Texas an den Wahlcomputern sollen sich bestätigen. Angeblich wurden sogar Stimmen den falschen Kandidaten zugeordnet. Ich habe gerade das blöde Gefühl, dass es doch eine längere Nacht werden könnte. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

[22h55] Was ist also bisher heute so passiert in den USA. Es ist ein bisschen die Ruhe vor dem Sturm.

  • Beide Präsidenschaftskandidaten haben ihre Stimme bereits am Morgen abgegeben. Anschließend ging John McCain noch auf Stimmenfang.
  • Ansonsten scheint es Probleme mit der Wahlautomaten zu geben. Aus Texas werden massive Schwierigkeiten gemeldet, es gab zudem Probleme mit durchnässten Wahlzetteln in zahlreichen Staaten. Einmal im Regen – und der Automat streikt. Die Republikaner mosern bereits herum
  • Allgemein sind die Menschen in Massen an die Wahlurnen geströmt, es wird mit einer Rekordbeteiligung gerechnet.
  • Sogar Bushs ehemaliger Berater Rove prognostiziert einen Wahlsieg von Barack Obama. Das sollte als Votum ausreichen.
  • In Chicago herrscht derweil schon Siegesstimmung, tausende Menschen strömen zu dem Platz, wo eventuell Barack Obama seine Siegesrede halten wird.
  • Auch Arnold Schwarzenegger hat gewählt.
  • “I hope that works”. Zitat des Tages bisher von Barack Obama. Zum Wählen brauchte er 16 Minuten.

[22h44] Mal sehen, wie sich die politische Karte der USA verändern wird. 2004 war da sehr viel rot, blau für die Demokraten nur an der Küste. Jetzt könnte Barack Obama sogar tradtionelle Hochburgen der Republikaner für sich einnehmen. Dass wäre dann beeindruckend für Obama, hätte aber zudem auch viel längerfristige Konsequenzen für die politische Landschaft der USA.

[22h39] Bei den Straßen von Berlin wird bereits seit heute Vormittag gebloggt, ebenfalls wird alles live begleitet bei Spiegel Online und der BBC. Die New York Times und der Guardian mit dem etwas anderen Fahrplan für die Wahlnacht.

[22h30] Das Team John McCain gibt schon mal eine Pressemitteilung raus und beschwert sich über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, vor allem in Pennsylvania.

[22h28] Ich werde heute Abend zwischen CNN und Sky News zappen und auch ein bisschen deren Berichterstattung begutachten. Gerne darf in den Kommentaren über andere Sender ergänzt werden.

[22h25] Ich bin ja starker Anhänger der These, dass wenn Barack Obama Florida gewinnt er auch Präsident der Vereinigten Staaten wird. Interessant sind ja heute nur noch die Swing-States, also vor allem eben Florida, Georgia, North Carolina, Indiana, Virginia und Ohio. In Pennsylvania sieht der Vorsprung von Obama recht komfortabel aus.

So schließen die Wahllokale (angegeben ist die deutsche Zeit)

24h00: Indiana und Kentucky

01h00: Florida, Georgia, South Carolina, Virginia

01h30: Ohio, West Virginia, North Carolina

02h00: Pennsylvania, Missouri und zahlreiche Neuengland-Staaten

03h00: Arizona

04h00: Montana, Nevada

[22h15] Schwarz gegen weiß, jung gegen alt, charismatischer Emporkömmling gegen politischen Haudegen. Die Amerikaner wählen ihren 44. Präsidenten. Wunderschönen guten Abend zum Live-Blogging der Wahlnacht. Ich bin eingerichtet und freue mich auf spannende und emotionale Stunden.

Letzte News vor der US-Wahl / 10 Dinge, über die ich mich in der Wahlnacht freuen würde

Noch knapp 30 Stunden und wir dürften wissen, wer der 44. Präsident der Vereinigten Staaten wird. Heute touren Obama und McCain noch einmal durch die wichtigen Swing-States, auch morgen soll es noch Veranstaltungen geben. Alle Umfragen sehen Obama mit sieben Prozentpunkten vor John McCain, fünf Prozent der Wähler sind noch unentschieden. Eine neue Umfrage von NBC und dem Wall-Street-Journal sieht Obama ebenfalls mit sieben Prozent vorne, der Vorsprung ist aber leicht geschmolzen. Es wird morgen mit einer der höchsten Wahlbeteiligung jemals bei den Präsidentschaftswahlen gerechnet.

Da ich heute Nachmittag etwas eher Feierabend gemacht habe, konnte ich nebenbei ein bisschen die Nachmittagsnachrichten von Sky News schauen, die fast schon rund um die Uhr aus den USA berichten. Ohne viel Show, sehr sachlich, mit einer Review der US-Tageszeitungen, Live-Schalten zu den wichtigsten Reden und zahlreichen Interviews. Sehr angenehm zu schauen. Es gab eine tolle Reportage über New York, bei der man Ground Zero und die Wall Street besuchte und mit ganz normalen Bürgern an zwei nostralgischen Punkten der US-Geschichte der letzten Jahre über die Wahl sprach, zudem interviewte man einen Journalisten und eine Händlerin an der Börse, alles unterlegt von malerischer Musik, begleitet immer wieder durch das Flötenspiel eines Obdachlosen auf den Straßen New Yorks. Sehr viel besser kann man Atmosphäre nicht rüberbringen.

Sky News brachte dabei heute einen interessanten Vergleich ins Spiel, den ich erst für völlig abwegig hielt, bei längerem Nachdenken finde ich den aber sehr zutreffend. Man verglich die jetzige Situation in den USA mit der von GB kurz vor der Wahl von Tony Blair 1997. Damals wollte auch England Veränderung – und dann kam Tony Blair mit so einem großen Vorsprung ins Amt und wusste gar nicht, was er zuerst anfangen sollte. Ähnlich könnte es ja auch Obama ergehen. Mit einem deutlichen Sieg würden sich die Erwartungen enorm erhöhen, aber Obama ist eher unerfahren und die Probleme des Landes sind lang. Wie brachte es ein NBC-Journalist so treffend auf den Punkt: Politiker sind auch nur Menschen. Manchmal glaube er, dass es zu hohe Erwartungen an Obama und McCain gebe. Na ja, wenn Obama verspricht die Welt zu verändern, dann darf man ja auch etwas erwarten.

Einen schönen Stimmungsbericht aus dem Swing-State Florida gibt es beim Miami Herald.

10 Dinge, über die ich mich in der Wahlnacht freuen würde.

  • 1. Wenn John King bei CNN an seiner Magic Wall zwischen Tampa Bay, Columbus und Raleigh wieder wie ein Verrückter hin und her schaltet und zeigt, welcher Platz neben dem örtlichen Supermarkt noch abstimmen muss, damit wir sichergehen können, dass der Staat an McCain oder Obama geht.
  • 2. Wenn Sky News wieder mit einfachen Leuten vor den Wahllokalen spricht: “Hi, sorry, we are Sky News, from London, England.” Großartig.
  • 3. “Too close to call”
  • 4. ZDF-Berichterstattung im Internet mit Claus Kleber. Aber, liebes ZDF, warum gibt es den Klaus nur im Internet?
  • 5. Wahlsieg von Barack Obama
  • 6. “The best political teeeeem on television”, wo man aufpassen muss, dass man angesichts der ganzen Moderatoren nicht den Überblick verliert und Moderatoren mit Experten verwechselt. Wie wäre es, wenn die sich mal Namenschilder machen?
  • 7. Die Rede des neuen US-Präsidenten
  • 8. Wenn sich die Bewohner des “I-4-Korridor” auch mal entscheiden könnten
  • 9. Dass in Ohio diesmal richtig gezählt wird.
  • 10. Wenn das Ergebnis auch morgen Nacht feststehen würde.

Na denn, ich freue mich auf die Wahlnacht und werde hier ab 23h00, also nach der Champions League, die Ereignisse aus den USA live mitbloggen. Mal schauen, wann der neue US-Präsident feststeht. Wie gesagt, wenn wir wissen, wie die Ostküste abgestimmt hat, dann dürfte es soweit sein. Sollte so gegen 03h00 deutscher Zeit sein.

Win When You’re Swinging – Die USA zwei Tage vor der Wahl

Es wird langsam spannend in den Vereinigten Staaten zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl. Gestern sickerten neue Zahlen durch, wonach John McCain in den Umfragen nochmal ein wenig aufholen konnte. Die allerneuste Umfrage von CNN sieht Obama sieben Prozent vor John McCain. Die neuste Gallup-Umfrage sieht sogar einen Vorsprung von Obama in Höhe von 11 Prozentpunkten. Ich gebe bei Wahlen grundsätzlich eher wenig auf Zahlen und Umfragen, von daher glaube ich, dass noch nichts entschieden ist, wenngleich ich Obamas Chancen besser einschätze. Im Prinzip richtet sich die Aufmerksamkeit auch nur noch auf die Swing-States.

Nach den letzten Umfragen (die Grafik stammt von Pollster) kommt Barack Obama auf 264 sichere Wahlmänner, John McCain auf 129. Die Tendenz spricht für Obama. Er liegt in einigen wenigen Staaten knapp vor McCain und könnte nochmal 47 Wahlmänner auf sich verzeichnen und hätte dann die nötige Mehrheit. Zu den Staaten, die zu Obama tendieren, gehört auch Virginia und Ohio. Aber vor allem in Ohio hat McCain über das Wochenende alle Register aufgefahren, unter anderem Auftritte mit Arnold Schwarzeneger, von daher sehe ich das vor allem in Ohio für völlig offen.

Kommen wir mal zu dem Swing-State überhaupt, nämlich Florida. Hier sind 27 Wahlmänner zu vergeben. Sollte Obama Florida gewinnen, dann hat er auch die Präsidentschaft sicher. Er hätte dann, vorausgesetzt er bekäme die 264 sicheren Wahlmänner, auf eine Anzahl von 291 und damit deutlich mehr als die 270. Dann kann Mc Cain auch Ohio, Georgia und Indiana gewinnen – es würde ihm alles nichts nützen. In den letzten Umfragen liegt Obama mit 2,5 Prozentpunkten vor McCain. Sollte McCain gewinnen, würde es nochmal spannend werden. Dann brächte Barack Obama die 15 Wahlmänner von North Carolina, liegt hier in Umfragen mit 1,3% vor John McCain. Alle Blicke gehen am Dienstag also nach Florida, Georgia, North Carolina und Ohio. Wenn wir wissen, wie diese Staaten abgestimmt haben, dann wissen wir auch, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Der TV-Fahrplan zur US-Wahl 2008

In einer Woche um diese Zeit werden wir aller Voraussicht nach wissen, wer der nächste US-Präsident sein wird. Kurz vor der spannenden Wahl verstärkt sich natürlich auch die Berichterstattung in den Medien über die US-Wahl. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die wichtigsten Sendungen bis zum Wahltag zusammenzustellen. Das bezieht sich nur auf die Sender, die ich bei mir empfangen kann. Jeder ist gerne dazu eingeladen, diese Liste zu ergänzen, sei es mit einer Sendung, die ich übersehen habe oder mit einem Beitrag, der auf einem anderen Kanal läuft, den ich nicht empfangen kann. Einfach per Kommentar oder per Mail an Felix.Flemming@medien-sport-politik.de.

Allgemein gilt für die letzten Tage vor der Wahl, dass sich die deutschen Medien eher zurückhalten, von daher lohnt sich der Blick über den Atlantik, wenn man bestens informiert sein möchte. Insbesondere Sky News sendet fast komplett aus den USA, von daher nehme ich dort nur Sendungen auf, die explizit erwähnt werden müssen. Einfach immer mal reinschauen, wenn Sky News aus einer Villa am Strand von Miami sendet.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

22h45-23h45, ZDF: Auslandsjournal XXL, Schweres Erbe – Amerika nach George W. Bush. Moderation: Dietmar Ossenberg gemeinsam mit dem USA-Experten Eberhard Piltz

23h00-00h00, CNN: The Situation Room

23h30-00h15, ARD: Alltag einer Supermacht – eine Reise durch Amerika. Film vom USA-Korrespondenten Klaus Scherer

Donnerstag, 30. Oktober 2008

00h00-01h00, BBC World: BBC World News America

15h25-16h00, N24: Porträt John McCain. Ein Film von Dieter Kronzucker

23h00-00h00, CNN: The Situation Room

Freitag, 31. Oktober 2008

00h00-01h00, BBC World: BBC World News America

15h25-16h00, N24: Porträt Barack Obama. Ein Film von Dieter Kronzucker

23h00-00h00, CNN: The Situation Room

Samstag, 1. November 2008

00h00-01h00, BBC World: BBC World News America

02h00-03h00, CNN: Larry King live

09h25-10h00, n-tv: Kampf ums Weiße Haus

11h00-13h00, PHOENIX: Die USA vor der Wahl. Dokus von ARD und ZDF aus dem US-Wahlkampf

14h00-14h30, CNN: The Campaign Trail. Nachrichten und Hintergründe

14h30-15h00, CNN: The Daily Show: Global Edition

19h10-20h00, BBC World: Question Time. Diskussionsrunde, unter anderem mit Elizabeth Edwards (Frau von John Edwards)

Sonntag, 2. November 2008

21h30-22h00, Comedy Central: The Daily Show: Global Edition

Montag, 3. November 2008

04h15-06h30, PHOENIX: California Dreamin’. Der Wilde Westen der USA. Eine Filmreihe von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

09h30-10h15, ZDF Doku: Amerikas andere Seite. Was Kalifornien besser macht. Dokumentation von Claus Kleber

18h25-19h00, n-tv: Kampf ums Weiße Haus

20h30-21h00, Sky News: Jeff Randall live aus den USA

22h15-23h30, RTL: Amerika zwischen Angst und Aufbruch. Reportage von Peter Kloeppel, der die USA zwei Wochen lang bereist hat

23h00-00h00, CNN: The Situation Room

01h10-04h10, ZDF: Die lange Nacht der US-Präsidenten. Historisches zu John F. Kennedy, Ronald Reagan, Abraham Lincoln, Richard Nixon und Lyndon B. Johnson

Dienstag, 4. November 2008

01h00-02h00, BBC World: BBC World News America

07h00-11h00, Sky News: Sunrise Election Day. Moderation: Jeremy Thompson (in New York) und Anna Botting (in San Francisco)

09h00-00h00, CNN: Wahlen in den USA. CNN berichtet den ganzen Tag live

14h45-20h00, PHOENIX: Wahlen in den USA. Aktuelle Analysen und Vorschau auf die Wahlnacht

16h10-17h05, N24: Die USA vor den Präsidentschaftswahlen

20h30-21h00, Sky News: White House unplugged. Letzte Nachrichten vor dem Wahltag in den USA. Moderation: Andrew Wilson (live aus Florida)

21h00-23h00, ARTE: Das Duell 2008. Porträt der Präsidentschaftskandidaten

21h45-22h15, ZDF: Heute-Journal live aus Washington

22h30-00h35, Sat. 1 Comedy: Saturday Night Live, Special zu den US-Wahlen

22h45-09h00, ARD: Amerika wählt. Obama oder McCain. Moderation: Hanni Hüsch, Andreas Cichowitz und Jörg Schönenborn, dazu Monica Lierhaus (aus Washington) und Sandra Maischberger (aus New York)

23h30-08h00, n-tv: Amerika wählt. Sonderberichterstattung live aus New York

23h45-07h00, ZDF: Amerika wählt. Sondersendung aus Washington. Moderation: Peter Frey (aus Berlin), Christian Sievers (Wahlergebnisse) und Matthias Fornoff, Claudia Rüggeberg, Uwe Kröger und Armin Coerper (aus den USA)

Mittwoch, 5. November 2008

00h00-09h00, CNN: Wahlen in den USA. CNN berichtet den ganzen Tag live

00h00-07h00, Sky News: Decision Time USA. Moderation: Jeremy Thompson (in New York), Anna Botting (in San Francisco) und Andrew Wilson (in Florida)

00h00-07h00, BBC World: US-Elections Night. Moderation: David Dimbleby, Matt Frei und Jeremy Vine

00h05-05h35, N24: Der Kampf ums Weiße Haus. Sondersendung, die gemeinsam mit Sat. 1 ausgestrahlt wird

00h35-06h00, RTL: Amerika wählt. Moderation: Peter Kloeppel und Christoph Teuner

00h45-08h15, PHOENIX: Die USA wählen einen neuen Präsidenten. Berichterstattung aus den USA

01h20-05h30, Sat.1: Machtkampf in Amerika. Übernahme der Sondersendung von N24. Moderation: Alexander Privitera und Katja Losch, aus den USA Peter Limbourg, Dieter Kronzucker und Melinda Crane

07h00-10h00, Sky News: Sunrise USA. Moderation: Dermot Murnaghan (live aus Chicago)

10h00-14h00, Sky News: Decision Time USA live aus Chicago

10h00-18h00, PHOENIX: Die USA nach der Wahl. Analysen und Ergebnisse der Wahlnacht.

12h05-13h00, ZDF: Amerika hat gewählt: ZDF-Special mit Klaus-Peter Siegloch aus Washington

12h15-14h00, ARD: Mittagsmagazin mit Schwerpunkt USA-Wahl

19h25-20h15, ZDF: Amerika hat gewählt: ZDF-Special mit Klaus-Peter Siegloch aus Washington

20h15-21h00, ARD: Der neue Mann im Weißen Haus. Amerika hat gewählt. ARD-Brennpunkt, Moderation: Andreas Cichowitz

20h30-21h00, Sky News: White House unplugged. Nachrichten des Tages aus den USA. Moderation: Andrew Wilson (live aus Florida)

Da dürfte für jeden Interessierten etwas dabei sein. Wie gesagt, Liste darf gerne ergänzt werden.

Zitat des Tages: Montag, 27. Oktober 2008 – Pluspunkt Joe Biden

“Ich weiß, dass Halloween nicht mehr weit ist. Aber John McCain als Kandidat des Wandels? Das ist eine Verkleidung, die ihm die Amerikaner nicht abkaufen.”

Vize-Präsidentschaftskandidat Joe Biden

Bei den Gründen nach dem derzeitigen Vorsprung in den Umfragen für Barack Obama wird ja viel über Finanzkrise, Sarah Palin, Obamas Ruhe und Kontinuität in der Wirtschaftspolitik und das schwierige Erbe von John McCain durch acht Jahre Präsidentschaft von George W. Bush gesprochen. Meiner Meinung nach wird ein ganz wesentlicher Grund vergessen, nämlich die Person Joe Biden.

Er ist die Erfahrung in Obamas Team, der ruhende Pol zwischen der glänzenden Rhetorik und dem Charisma von Barack Obama. Seit 35 Jahren ist er im Senat vertreten, blickt also ähnlich wie John McCain auf eine lange politische Karriere zurück. Obama hat mit der Nominierung von Biden als sein Running Mate seine fehlende Kompetenz in Fragen der Außen-und Sicherheitspolitik abgedeckt. So weit, so gut. Das macht noch keinen guten Kandidaten im Wahlkampf, von dem Obama hätte profitieren können. Kernaspekt für mich ist, dass Biden es fast durchgängig im Wahlkampf geschafft hat, sachlich, ruhig, aber sehr konsequent seine und Obamas politische Vorstellungen zu präsentieren. Ohne viel Schnickschnack, ohne große Sprüche (da ist das Zitat weiter oben schon eine Ausnahme), ohne große Ausrutscher, eine beständige Person in turbulenten Zeiten des Washingtoner Politikbetriebes. Biden bekam als politische Kontrahentin Sarah Palin gegenübergesetzt. Deren Ansehen ist bei vielen nach peinlichen Interviews und poltischen Fehlern schnell wieder gesunken. Biden hatte die Gelegenheit im TV-Duell Anfang Oktober alle Schwächen von Sarah Palin aufzudecken und damit sie und John McCain bloßzustellen. Er tat es nicht und unterscheidet sich damit von der republikanischen Strategie. Und Anfang Oktober war die Situation in den Umfragen längst nicht so deutlich wie jetzt, Biden hätte also durchaus diese Strategie fahren können.

Biden steht für Sachlichkeit, für Verlässlichkeit und kann damit punkten – und das obwohl er aus der Washington-Clique kommt. Change kann man mit Joe Biden nicht unbedingt direkt verkörpern, aber man kann change mit einer sachlichen, klar definierten Politik unterstreichen und ausfüllen. Und das genau war die Aufgabe von Joe Biden, und bis jetzt hat er die sehr gut ausgefüllt. Gut für ihn, aber vor allem hilfreich für Barack Obama.

Fox News hat sich auch etwas näher mit Bidens Rolle im Wahlkampf beschäftigt.

Zitat des Tages: Freitag, 24. Oktober 2008: The right Choice

“Mr. Obama has met challenge after challenge, growing as a leader and putting real flesh on his early promises of hope and change. He has shown a cool head and sound judgment. We believe he has the will and the ability to forge the broad political consensus that is essential to finding solutions to this nation’s problems.”

Die New York Times spricht sich für Barack Obama als nächsten US-Präsidenten aus.