“Newspapers always have been liberal places where people work hard for little pay, because they believe in the job. They always could empathize with the poor. But pay continues to dwindle to the point that I wonder what kind of person, today, enrolls in journalism school? [...] I took a pay cut when I moved back from Florida to Charleston, expecting to make up the difference quickly. Instead, I quit my newspaper job at 28, making less money than earned when I was 22 [...] I don’t know a single person who works in daily news today who doesn’t have her eyes trained on the exit signs. I’m not sure what that says about the industry, but I certainly don’t miss the insecurity.”
Allyson Bird (@allysonjbird): Why I left news
Eine sehr lesenswerte Abrechnung einer jungen Journalisten aus den USA mit dem sich verändernden Zeitungsjournalismus und den Auswirkungen auf die Redakteure und Reporter.
Und heute Abend las ich einen längeren Beitrag von Rainer Esser, Geschäftsführer des ZEIT-Verlags, in der ZEIT vom 21. März 2013 über das Leistungsschutzrecht. Gegner vom Leistungsschutzrecht seien „Ideologen und Schnorrer.“ Dass Verlage online kein Geld verdienen, liege nicht an „Dummheit oder Trägheit von Verlagen“, sonder nur an Google, so Esser. Komischerweise hatte ich ein paar Stunden zuvor den Blogeintrag von Allyson Bird überflogen und daraufhin jetzt nochmal genauer gelesen. Und man möchte den Verlegern einfach nur zurufen: Macht doch einfach guten Journalismus, für den Leute auch bereit sind zu zahlen und bezahlt eure Leute, die diesen großartigen Journalismus bieten, entsprechend gut dafür. Und konzentriert euch auf diesen großartigen Journalismus. Und beschimpft die Klientel, die für guten Journalismus zahlen würde, nicht als Ideologen und Schnorrer.