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Premier League 2010/2011 #3, Blackburn Rovers – FC Arsenal

Samstag, 28. August 2010 13:20

[15h39] Endstand Blackburn Rovers – FC Arsenal 1:2

Letzlich ein verdienter Sieg für Arsenal, der erste Auswärtssieg seit März. Der Schlüssel zum Sieg waren zwanzig gute Minuten in der zweiten Hälfte, zwischen der 55. und 75. Da fiel ja auch das Tor für die Gunners. Blackburn wirkte in dieser Phase zu passiv und kraftlos. Wenn Arsenal da konsequenter gespielt hätte, wäre ein 3:1 absolut drin gewesen. So musste man wieder bis zum Ende zittern, weil Blackburn verständlich mit vielen langen und hohen Bällen in den letzten 10 Minuten operierte. Aber mit ein, zwei Wacklern Ausnahme stand die Arsenal-Defensive sicher.

Bester Mann heute auf dem Feld übrigens Manuel Almunia. Beim Gegentor chancenlos, ansonsten auch beim Herauslaufen und hohen Bällen fehlerfrei und sehr sicher. Arsenal setzt vor der Länderspielpause den guten Saisonstart fort und nimmt drei Punkte aus dem schwierigen Auswärtsspiel in Blackburn mit. Wenn die Verletzung von van Persie jetzt nicht ganz so schlimm ist, war es ein mehr als ordentlicher August für die Gunners.

Blackburn mit drei Punkten einigermaßen im Soll. Das Spiel der Rovers ist nicht schön anzusehen, die Taktik sehr simpel. Wenngleich ich heute feststellen konnte, das da bei den Rovers auch einige gute spielerische Ansätze zu sehen waren. Größtes Manko wo der Kräfteverschleiß, wenn man gegen Teams wie Arsenal gleich zu Beginn sehr früh angreifen muss. Da braucht man während des Spiels mal ein paar Ruhepausen. Und genau solch eine hat das Team von Wenger dann zum Sieg genutzt.

[15h36] Konter Arsenal über Chamakh und Walcott. Wilshere scheitert aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Robinson.

[15h36] Drei Minuten Nachspielzeit.

[15h34] Schlussoffensive Blackburn. Und Arsenal ist mächtig am schwimmen.

[15h28] Wechsel Arsenal: Jack Wilshere für Arshavin.

Derweil Blackburn mit der nächsten guten Chance. Salgardo mit dem Schuss aus kurzer Distanz über das Tor.

[15h27] Dunne setzt sich gegen drei Arsenal-Spieler durch. Almunia auf dem Posten. Acht Minuten noch. Und wenn Arsenal weiter sich dem Ende entgegenhampelt, bekommen für noch eine spannende Schlussphase.

[15h26] Wechsel Blackburn: Steven Nzonzi, Spieler der letzten Saison für die Blackburn Fans, kommt für den Torschützen Mame Diouf.

[15h20] Viertelstunde noch zu gehen. Arsenal hampelt mir mit der knappen Führung im Rücken zu viel rum. Da fehlt der letzte Wille den Sack zuzumachen und auf das 3:1 zu gehen. Blackburn fehlt scheinbar die Kraft für das bisherige lange Spiel nach vorne. Im Moment passiert ziemlich wenig. Und wenn man die Gefährlichkeit von Blackburn gesehen hat, sind sie eher fähig aus wenig ein Tor zu machen. Sollte Warnung für die Gunners sein.

[15h13] Wechsel Arsenal: Thomas Rosicky für Cesc Fabregas

Der Spanier noch weit von seiner Bestform entfernt. Hier ist Geduld aller Arsenal-Fans gefragt. Jetzt also Rosicky für die letzten knapp 25 Minuten.

[15h10] Wechsel Blackburn: Martin Olsson für Nikola Kalinic

Immer mehr Oberwasser für Arsenal, weil Blackburn seine Angriffe jetzt nicht mehr so gut aufzieht und zuende spielt wie in der ersten Hälfte. Wäre Arsenal etwas konsequenter im Abschluss und würde auch mal einen Fernschuss wagen, könnte es bereits 3:1 stehen.

[15h08] 72% Balbesitz für den FC Arsenal in der zweiten Hälfte.

[15h05] Ganz entscheidene Phase in der Partie. Arsenal schafft es immer wieder Blackburn jetzt aus der Defensive zu locken. Gleichzeitig drücken die Rovers bei ihren Angriffen aufs Tempo. Im Moment steht Arsenal aber ganz gut defensiv, noch keine Chance in der zweiten Hälfte zugelassen.

[15h02] Wechsel Blackburn: David Dunn für Vince Grella. Also mehr Offensive für die Rovers. Dunn bester Torschütze in der vergangenen Saison für das Team von Big Sam.

[15h00] Blackburn jetzt etwas offener in der Defensive, Arsenal mit mehr Platz im Mittelfeld, den sie für einen weiteren Konter nutzen. Arshavin bedient Fabregas auf links, der Spanier mit dem gut überlegten Pass in den Rücken der Abwehr, wo Chamakh völlig frei steht. Dessen Schuss wird vom Rücken von Givet noch zur Ecke geklärt. Die bringt dann nichts ein.

[14h56] 1:2, Andrej Arshavin, 51. Minute

Die Gunners mit der Führung. Sagna mit tollem Sprint auf der rechten Seite. Gute Flanke, der Schuss von Fabregas wird erst noch geblockt von der Rovers-Abwehr, den Abpraller kann Arshavin dann problemlos an Robinson vorbei ins Tor schieben.

Bis dahin eigentlich ein unverändertes Bild im Vergleich zur ersten Hälfte. Blackburn mit vielen langen Bällen, Arsenal mit vielen kurzen Pässen. Noch keine Chance, aber Blackburn weiter jederzeit in der Lage gefährlich bei Standards zu sein. Und da gehört ein langer Abstoß von Robinson auch zu.

[14h51] Beginn 2. Halbzeit

[14h48] Die BBC meldet, dass van Persie einen dicken Knöchel hat, der mit Eis gekühlt wird. Weitere Untersuchungen samt Scan am Montag.

[14h34] Halbzeit Blackburn Rovers – FC Arsenal 1:1

Ganz interessantes Spiel, nicht hochklassig und auch nicht mit großen Torchancen am Fließband, aber spannend, wie beide versuchen mit ihrem Spielsystem zum Erfolg zu kommen. Beiden ist dies ganz gut gelungen. Das Remis zur Pause geht in Ordnung, wenngleich Blackburn etwas mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor ausstrahlte.

Arsenal mit gutem Start in dieser Partie, dann fand Blackburn zwischen der 10. und 20. Minute sehr gut ins Spiel. Spielten schnell nach vorne, hoch und direkt, gefährlich bei den langen Einwürfen von Pedersen und den Eckbällen. Die Gunners hatten dann einmal Platz zum Kombinieren und schlossen mit der Führung durch Walcott ab. Blackburn für einen Moment geschockt, fand dann aber schnel zurück ins Spiel und glich verdient aus. In den letzten 10 Minuten in der ersten Hälfte verteiltes Spiel, beide mit guten Ansätzen, aber wenig Torchancen. Van Persie in seinem 200. Spiel für Arsenal schon verletzt raus. Fabregas hat sich gesteigert nach viel Passivität zu Beginn. Bester Mann bei den Gunners Almunia, der bei den vielen Standardsituationen richtig konzentriert sein muss. Pluspunkte bei den Rovers für Kapitän Samba, ganz starkes Spiel.

Für den zweiten Durchgang: Arsenal muss die vielen Standards für Blackburn noch mehr eindämmen und selbst wieder mehr auf die Führung gehen. Das wirkt – auch weil Blackburn defensiv sehr gut steht – häufig ein wenig statisch und langsam. Und Blackburn muss eigentlich nur so weiterspielen.

[14h31] Drei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte

[14h24] Bei dem Spielverlauf kaut sich das Kaugummi doch ganz passabel auf der Tribüne für Big Sam.

[14h21] Und jetzt ist es wieder Kick and Rush. Lange Abstöße von Robinson und alle kopfballstarken Spieler sind dann vorne. Sieht nicht unbedingt schön aus, aber Blackburn spielt das sehr erfolgreich und gefährlich runter.

[14h19] Wechsel Arsenal: Marouane Chamakh für Robin van Persie. Der Niederländer mit Schmerzen am linken Knöchel. Same procedure as every year.

[14h12] 1:1, Mame Diouf, 27. Minute

Und fertig geschüttelt. Ist ein richtig klasse Fußballspiel. Blackburn setzt wieder da an, wo sie vor dem Rückstand aufgehört haben. El Hadji-Diouf setzt sich auf der linken Seite gegen Koscielny viel zu einfach durch, wunderbarer Pass in die Mitte, Mame Diouf sprintet in die Lücke zwischen Clichy und Vermaelen und schiebt in seinem Premier League Debüt zum Ausgleich ein. Warum Koscielny da auf rechts mit El Hadji-Diouf im Lauduell war, muss ich mir noch mal anschauen. Eigentlich sollte das ja Aufgabe von Sagna sein. Und Koscielny hat offensichtlich in der Mitte dann gefehlt. Schön herausgespielt von Blackburn.

[14h11] Arsenal nach der Führung mit mehr Ballbesitz und mehr Ballsicherheit im Mittelfeld, lassen die Kugel gut durch die eigenen Reihen laufen. Blackburn schüttelt immer noch  den Schock der Führung ab.

[14h05] 0:1, Theo Walcott, 20. Minute

Zum ersten Mal bekommt Arsenal Platz im Mittelfeld nach einem Angriff der Rovers. Und wie sie den nutzen, war einfach nur wunderschön anzusehen. Drei Stationen, bis der Ball zu Walcott kommt. Arshavin zieht zwei Spieler im Mittelfeld auf sich, kann den Ball noch zu van Persie bringen, bindet wieder zwei Spieler, Pass auf rechts zu Walcott, der völlig frei steht. Walcott geht noch zwei Schritte und schließt mit einem präzisen Schuss ins lange Eck ab. Klasse gemacht, keine Chance für Robinson.

Hat sich nicht unbedingt angedeutet.

[14h01] Blackburn nährt sich der Führung. Ecke Pedersen von links, in der Mitte setzt sich Samba gegen Diaby durch, Kopfball knapp über das Tor. Blackburn macht das exzellent bisher, greifen Arsenal früh an, setzen sie unter Druck. Die Gäste haben wenig Platz zum Kombinieren. Einziger Nachteil: Was die Rovers da spielen und läuferisch absolvieren, kann man eigentlich nicht über 90 Minuten durchhalten.

Fabregas noch gar nicht im Spiel, Arsenal fehlt das nötige Übergewicht im Mittelfeld für Konter und das schnelle Spiel nach vorne. Arshavin auf links bemüht, vieles geht über den Russen, Walcott auf rechts noch gar nicht eingebunden.

[13h55] Gerade ausgelost, die dritte Runde im Carling Cup. Arsenal muss an die White Hart Lane zu den Tottenham Hotspur. Blackburn auswärts bei Aston Villa. Alle Ansetzungen.

[13h54] Druckphase Blackburn jetzt. Häufig lange Einwürfe von Pedersen, Arsenal mit den vielen kleinen Spielern richtig gefordert. Fabregas rettet per Kopf auf der Linie nach Kopfball von Ryan Nelson.  Eine Minute später kann Almunia mit den Fingerspitzen gerade noch den Ball um den Pfosten lenken und kracht mit seinem Kopf an das Aluminium. Stark gehalten. Die Gunners wackeln. Blackburn brandgefährlich bei Ecken.

[13h52] Huch, wer ist denn das? Alex Song hat mal wieder die Haarfarbe gewechselt. Die englischen Kommentatoren: “Great hair”.

[13h49] Vier Minuten durch und Arsenal hat die erste richtig gute Chance zur Führung. Nach Ecke von rechts dringt Fabregas in den Strafraum ein, bedient Walcott. Unsicherheit in der Rovers-Abwehr, Diaby mit dem Schuss aus dem Hintergrund. Der Schuss prallt gegen einen Abwehrspieler, dann gegen Torwart Robinson und nicht ins Tor. Blackburn kann klären. Arsenal spielbestimmend in den ersten Minuten.

[13h48] Schlüssel für Arsenal zum Erfolg: Präsenz im Mittelfeld, eigenes schnelles Spiel nach vorne und Standardsituationen des Gegners verhindern.

[13h46] Beginn 1. Halbzeit

Chris Foy ist der Referee unter wachsamer Aufmerksamkeit von Arsene Wenger. Die Gäste stoßen an. Arsenal in rot von rechts nach links in der ersten Hälfte. Blackburn in weiß-blau.

[13h43] Und auch heute mal wieder alle Augen auf Manuel Almunia. Der Arsenal-Torwart hat es nicht leicht in diesen Tagen.

[13h39] Die Aufstellungen im Ewood Park

Blackburn Rovers: Robinson – Salgado, Nelsen, Samba, Givet – El-Hadji Diouf, Jones, Pedersen, Grella -  Mame Diouf, Kalinic

FC Arsenal: Almunia – Sagna, Koscielny, Vermaelen, Clichy – Diaby, Song – Fabregas, Walcott, Arshavin – van Persie

Drei Veränderungen bei den Gästen aus London. Laurent Koscielny kehrt nach seiner Sperre zurück in die Innenverteidigung. Gleichzeitig beginnen Fabregas und van Persie erstmals von Beginn an in dieser Saison. Dafür müssen Rosicky, Wilshere und Chamakh auf der Bank Platz nehmen. Song kehrt aus der Innenverteidigung wieder ins defensive Mittelfeld zurück. Wird bei Arsenal wohl ein 4-2-3-1 werden. In den letzten Partien war Arshavin meist eher als hängende Spitze aktiv. Offensiv hat Arsenal also genug Flexibilität und kann je nach Spielstand die Formation wechseln. Zwei Wechsel bei Blackburn. Nach seinem Hattrick im Carling Cup gegen Norwich bleibt Mame Diouf im Sturm an der Seite von Kalinic. Vince Grella kehrt ins linke Mittelfeld zurück. Martin Olsson und Steven Nzoni dürfen das Geschehen erstmal von der Bank betrachten.

[13h27] Die Rovers sind extrem heimstark. Vergangene Saison gab es nur drei Heimniederlagen, gegen alle Teams der Big Four hat man im heimischen Ewood Park nicht verloren. Arsenal sollte gewarnt sein – auch weil Blackburn sehr gut in die neue Saison gestartet ist.

[13h22] Arsene Wenger will es scheinbar wissen, stellt Fabregas und van Persie in die Startelf. Dafür müssen Chamakh und Rosicky erstmal auf der Bank Platz nehmen.

[13h20] “Die Schöne und das Biest”, so hatte das britische Sky heute das Samstagmittagspiel der Premier League zwischen Blackburn und Arsenal tituliert und wollte damit auf die beiden unterschiedlichen Spielweisen eingehen. Für Arsenal eine echte Bewährungsprobe heute. Letzte Saison verloren sie bei den Rovers. Und wenn man um den Titel mitspielen will, braucht es drei Punkte in solch unbequemen Auswärtsspielen und beim heimstarken Blackburn. Tach zusammen.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Das ganz große Geld winkt: Blackburn Rovers vor der Übernahme

Mittwoch, 18. August 2010 21:23

Gestern vor zehn Jahren, am 17. August 2000, starb der englische Unternehmer Jack Walker an einer Krebserkrankung. Über ein Jahrzehnt hat er die Blackburn Rover finanziell unterstützt. Demnächst kommt das Geld dann aus Indien.

Wenn jemand 80 bis 100 Millionen Pfund für Transfers in den nächsten fünf Jahren in Aussicht stellt, dann kann man dem nicht einfach so die Tür vor der Nase zuschlagen. 20 Mio Pfund für neue Spieler, für einen Klub aus dem Mittelfeld der Liga wie die Blackburn Rovers, die finanziell auch im Vergleich zu den kleineren Klubs aus Stoke, Wolverhampton und Wigan nicht gerade auf Rosen gebettet sind,  können dies wichtige Einnahmen sein um sich weiter vorne in der Premier League zu platzieren. Und deswegen ist man sehr schnell schwach geworden, als der indische Unternehmer Ahsan Ali Syed ein Übernahmeangebot vorgelegt hat. Die Blackburn Rovers haben heute das Interesse an einer schnellen Übernahme durch Syed bestätigt.

Seit Anfang der Woche verhandeln Repräsentanten und Finanzexperten aus Frankreich im Auftrag von Syed mit Verantwortlichen der Blackburn Rovers über eine Übernahme. Alles soll schnell geehen, damit der Verein noch das Geld für neue Spieler bis zum Ende der Transferperiode Ende August ausgeben kann. Eine Einigung müsste also in den nächsten Tagen geschehen. Insgesamt vier Wochen sollen für die Verhandlungen angesetzt sein, das Geld für Transfers könnte aber schon frühzeitig fließen. Alle wesentlichen Verhandlungspunkte sollen bis zum 27. August festgeschrieben werden.  Syed legt  all in all 300 Millionen Pfund für die Übernahme auf den Tisch und begleicht in einem ersten Schritt auch die Schulden der Rovers, die bei über 20 Millionen Pfund liegen sollen.

Syed ist zu 90 Prozent beteiligt an der Western Gulf Advisory, die ihren Unternehmenssitz in Bahrain hat und sich in seinem Auftrag mit Investments vor allem im Mittleren Osten beschäftigt. Syed hat mehrere Milliarden Euro geerbt und weiß jetzt scheinbar nicht so richtig, was er mit dem ganzen Geld anfangen soll. Das Syed und sein Unternehmen über beträchtliche finanzielle Mittel verfügen, berichtet auch der Guardian, der Einblick in den Geschäftsbericht der Gulf Advisory aus dem Jahr 2009 bekam. Demnach soll das Unternehmen 1,2 Milliarden US-Dollar wert sein und liquide Mittel zum Investieren in Höhe von knapp 800 Millionen US-Dollar haben. Der Wert des Unternehmens soll sich bis Ende des Jahres auf drei Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise trifft scheinbar nicht alle. Seit dieser Saison greifen – auch vor dem Hintergrund der Pleite des FC Portsmouth – die neuen, sehr strikten Regeln seitens der Premier League bezüglich der Übernahme eines Vereins durch ausländische Investoren. Demnach müssen Unternehmer, die einen Premier League Klub kaufen, ihre verfügbaren finanziellen Mittel und Reichtümer transparent offen legen, damit verhindern werden kann, dass nicht genug liquide Mittel verfügbar sind und eine mögliche Pleite des Vereins bevorstehen könnte. Ausführlich nachzulesen bei der BBC.

Ich sehe schon wieder den Aufschrei durch die hiesigen Medien, wenn die Übernahme perfekt gemacht wird. Das habe dann doch nicht mehr viel mit Fußball zu tun, wenn sich ausländische Firmen in englische Fußballvereine einkaufen. Da stimme ich sogar zu, nur bringt es nichts immer wieder darüber zu diskutieren und zu mäkeln. Die Premier League erlaubt diesen Vorgang und kontrolliert ihn seit dieser Saison vehement und ausführlich. Und nun muss man sich damit abfinden. Ob das Interesse von Syed an den Blackburn Rovers nicht gespielt ist, weiß nur er selbst. Seine Aussagen lassen Zweifel aufkommen, aber tun sie das nicht bei jedem ausländischen Investor, welcher in die Premier League kommt? Syed sprach im Vorfeld der nun stattfindenden Verhandlungen von einem 15-Jahres-Plan, den er bei den Blackburn Rovers anstrebe. Er wolle Erfolge feiern und nicht nur für zwei Jahre investieren und dann wieder verschwinden. Klingt ganz engagiert. Und er kündigt schon mal Champions League Fußball in Blackburn an. Es ist wie immer. Taten müssen folgen.

Gefragt, warum er sich für eine Übernahme der Blackburn Rovers entschieden hat nennt er seine Leidenschaft für Fußball und die große Anerkennung für die Arbeit von Trainer Sam Allardyce. “Er hat hier mit begrenzten finanziellen Mitteln einen fantastischen Job gemacht. Ich möchte ihm die finanzielle Unterstützung geben, damit er Wunder vollbringen kann. Für mich ist die Investition in die Blackburn Rovers mehr der Leidenschaft geschuldet. [...] Ich komme als Fan um langfristig in den Verein zu investieren”.

Zu einer Übernahmeschlacht bei den Rovers kommt es vorerst noch nicht. Bisher liegt nur das konkrete Angebot von Syed vor. Allerdings kündigte auch ein indischer Unternehmer aus Mumbai, Saurin Shah, dessen Interesse am Verein schon seit mehreren Monaten bekannt ist, eine Übernahmeangebot an. Eine genaue Offerte blieb aber bisher aus, vielleicht sieht er sich jetzt durch das Angebot von Syed unter Druck gesetzt und will nachlegen. Im Juni soll es bereits erste Gespräche zwischen Shah und den Rovers gegeben haben. Bisher nichts passiert. Shah will vor allem seine Kontakte zur Indian Premier League (IPL) im Cricket nutzen um Verbindungen zwischen der Premier League und dem Cricket herzustellen. Der Onkel von Shah ist stellvertretender Vorsitzender der IPL.

Es fehlt nicht mehr viel, bis der nächste Premier League Klub ein Spielzeug reicher ausländischer Investoren wird, die sich so gerne und oft in den Medien als leidenschaftliche Fans präsentieren.

Thema: Premier League, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2010/2011: Saisonvorschau Oberes Mittelfeld

Montag, 9. August 2010 17:33

Nachdem ich die letzten Vorschauen etwas ausführlicher gestaltet habe und jeweils einem Verein gewidmet habe, möchte ich, bevor ich am Mittwoch ausführlicher auf die Aufsteiger in der Premier League blicke, heute und morgen kurz die übrigen Teams unter die Lupe nehmen. Dies wird längst nicht so ausführlich sein, werde aber jede Woche bei der Spieltags-Preview immer auch auf die Geschehnisse bei den kleineren Klubs eingehen. Fürs erste also eine Vorschau auf fünf Mannschaften, die ich eher im oberen Mittelfeld erwarte, also zwischen den Plätzen 7-10. Die Reihenfolge ist da erstmal sekundär.

Breaking News: So eben wird bekannt, dass Martin O’Neill als Trainer von Aston Villa mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist. Dies wird auf der Vereinshomepage von Villa bestätigt.

“I have enjoyed my time at Aston Villa immensely. It’s obviously a wrench to be leaving such a magnificent club. I would like to pay tribute to the Villa players, my coaching staff and the Villa supporters for all the support and encouragement they have given both the club and me personally during my time as manager. I wish them all the best for the future. I will obviously be assisting the club in the immediate short-term with regard to the handover of my duties.”

Ob es mit der Transferpolitik zu tun hat? Der Sportkorrespondent von BBC Five Live spekuliert darüber, dass O’Neill ziemlich verärgert darüber war, dass der Verein Verhandlungen über einen Transfer von Ashley Young zu den Tottenham Hotspur zugestimmt hat. O’Neill soll Young auf alle Fälle bei Villa halten wollen. Und wie zufrieden war O’Neill mit der Situation um den Transfer von James Milner?

Das ist für Villa eine Woche vor Saisonstart natürlich eine mittlere Katastrophe.

Aston Villa (PL 2009/2010 6. Platz)
Das Team von ehemaligen Trainer Martin O’Neill ist derzeit das einzige Team in der Premier League, das noch keine Neuzugänge verzeichnen kann. Was im Moment noch nicht weiter tragisch ist, weil auch kein Stammspieler und Leistungsträger den Verein verlassen hat und Villa schon immer mit einem kleinen Kader ausgekommen ist. Letzte Saison setzte O’Neill nur 23 Spieler ein, der niedrigste Wert in der Premier League, zusammen mit Stoke City. Und das zeigt aber auch die Misere, in der Villa steckt. Man hat eine starke 11, die jederzeit um den vierten Platz mitspielen kann. Es fehlt aber die Tiefe im Kader, sodass es fast schon regelmäßig gegen Ende der Saison bergab geht – teils bedingt durch Verletzungen, teils verursacht durch die Müdigkeit der Spieler nach einer anstrengenden Spielzeit – und Villa meist um den sechsten oder sieben Platz eintrudelt. Und in diesem Umfeld würde ich sie auch für die kommende Premier League Saison einschätzen, da hat die Konkurrenz zu stark aufgerüstet und es scheint derzeit nicht der Fall, dass Villa noch zwei Mega-Transfers aus dem Hut zaubern wird. Im Gegenteil: Es scheint nur eine Frage der Zeit – immer wieder wird der kommende Donnerstag genannt – bis James Milner den Verein in Richtung Manchester City verlassen wird, was für Villa eine weitere Lücke im Kader darstellt, die es zu kompensieren gilt. Und das muss kostengünstig geschehen, denn Villa-Besitzer Randy Lerner tritt wegen ehe schon hoher Gehälter und zu hohen Schulden auf die Kostenbremse. Mit Brad Friedel hat man einen der ältesten, aber auch erfahrensten Torhüter zwischen den Pfosten, die Abwehr hat mit Richard Dunne, Curtis Davies und Carlos Cuellar genug Matcherfahrung in der Premier League. Und im Sturm mit John Carew, Gabriel Agbonlahor ist man ebenso stark vertreten, unterstützt von Stiliyan Petrov, Ashley Young und James Milner aus dem Mittelfeld. Wenn sich bloß keiner verletzt oder den Verein verlässt.

FC Fulham (PL 2009/2010 12. Platz)
Die Cottagers haben sich in den letzten zwei Jahren von einem Abstiegskandidaten zu einem soliden, teilweise richtig attraktiv spielendem Premier League Team entwickelt. Zu verdanken hatte man das im wesentlichen Roy Hodgson, der nun aber zum FC Liverpool wechselte. Mark Hughes, ehemals Manchester City und Blackburn Rovers, übernimmt nun die Verantwortung im Cravan Cottage. Muss man sich im Südwesten Londons an der Themse also nun wieder nach unten orientieren? Gewiss nicht, denn Mark Hughes – und das soll nicht despektierlich gemeint sein – ist genau der passende Trainer für einen soliden Premier League Klub im Mittelfeld der Tabelle. Da hat er in Blackburn stets das Optimum herausgeholt. Das soll sich in Fulham nun wiederholen. Die Ausgangslage ist günstig. Das Team aus der vergangenen Saison ist nahezu komplett geblieben, einzig die Weggänge von Verteidiger Chris Smalling zu Manchester United und vom Mittelfeldakteur Kevin Nevland nach Norwegen zu Viking hinterlässt eine kleine Lücke, die man kostengünstig und sehr passabel aufgefangen hat. Phillippe Senderos kommt für die Innenverteidigung vom FC Arsenal und man bindet den Publikumsliebling von West Bromwich Albion, Jonathan Greening, längerfristig an den Verein. Vorteil von Greening: Er ist nahezu überall im Mittelfeld flexibel einsetzbar. Hatte letzte Saison schon als Ausleihe bei den Cottagers gespielt und dort vor allem in der defensiveren Rolle dem Mittelfeld Stabilität verliehen.

FC Everton (PL 2009/2010 8. Platz)
Dem FC Everton geht es so ein bisschen wie Aston Villa. Man spielt meist eine sehr gute Saison, für den letzten Schritt nach vorne reicht es über eine gesamte Spielzeit gesehen noch nicht aus. Und im Sommer beißt man mit dem Mund in jede Tischkante und hofft, dass ja alle begehrten Spieler den Verein nicht verlassen und man das Team so umfangreich wie möglich zusammenhält. Dieser Aufgabe hat sich in diesem Sommer vor allem Everton-Trainer David Moyes verschrieben, der nahezu jeden Abwerbungsversuch – sei die Geldsumme noch so hoch – abblitzen lässt. Und bisher ist die Strategie aufgegangen. Da Evertons Kader sowieso nicht der größte in der Premier League ist, war dies auch zwingend notwendig. Man gab einige Nachwuchsspieler und Akteure aus der zweiten Reihe an unterklassige Vereine ab. Ergänzt wird der Kader durch den französischen Stürmer Magaye Gueye, der aus Strasburg an die Mersey wechselte, und den portugiesischen Angreifer Joao Silva, der in der zweiten portugiesischen Liga bei Aves in 30 Spielen immerhin 14 Tore erzielte. Und der dritte Neuzugang ist wohl der prominenteste und hat keine Ablöse gekostet. Stürmer Jermaine Beckford kam vom Zweitliga-Aufsteiger Leeds United. Für alle, die jetzt einen Ausruf der Erinnerung beim Namen Beckford wahrnehmen. Das war der Spieler, der das Siegtor für Leeds im FA-Cup bei Manchester United schoss. Beeindrucke Bilanz bei Leeds United: 126 Spiele, 72 Tore. Und er ist erst 26 Jahre alt, kann also noch ein paar Jahre richtig gute Leistungen bringen. Everton hat ihm einen 4-Jahres-Vertrag angeboten. Auf diesen Spieler dürfen wir uns wirklich freuen.

Birmingham City (PL 2009/2010 9. Platz)
Wenn es die Blues wieder hinbekommen so heimstark und defensiv sicher aufzutreten wie in der vergangenen Saison, können sich die Fans wieder auf eine entspannte Saison freuen, wird man mit dem Abstieg dann doch eher wenig zu tun haben. Kein Team der Big Four konnte letzte Spielzeit im St. Andrews Park gewinnen. Dass sieht dann spielerisch nicht immer attraktiv aus, weil es primär auf die Defensive beschränkt ist, wenn man dann aber die Spieler hat, welche die wenigen Chancen in Tore ummünzen können und gute Konter fahren, ist das eine berechtigte und erfolgreiche Strategie. Größtes Plus für Birmingham City ist wieder mal ein Faktor, der in der ganzen Premier League ausreichend vorhanden ist: Geld. Der chinesische Besitzer Carson Yeung ermöglicht Transfers, die für andere Klubs vom Status Birmingham City nicht realisierbar sind. Und mit dem Chinesen im Hintergrund kann man gegebenenfalls im Winter nach einer eher schlechteren Hinserie jederzeit neue Spieler kaufen. Und man hat mal schnell schlappe 12 Millionen Pfund für Torhüter Ben Foster von Manchester United und für Stürmer Nikola Zigic, der vom FC Valencia kommt, zuletzt aber Racing Santander ausgeliehen war. Und nebenbei hat man noch einige auslaufende Verträge nicht verlängert und Abnehmer für Christian Benitez (zu Santos Laguna), Lee Carsley (Coventry City) und Frank Queudrue (zu Panionios Athen).

Blackburn Rovers (PL 2009/2010 10. Platz)
Die wenigsten wissen wohl, dass die Blackburn Rovers seit Einführung der Premier League einmal die Meisterschaft gewonnen hat. Davon hat man sich aber auch schnell verabschiedet. Mit Trainer Sam Allardyce hat man jetzt einen erfahrenen Trainer gefunden, der Blackburn zu einem soliden Mittelfeldteam geformt hat. Mehr zu den Blackburn Rovers in den beiden Vorschauserien des Guardian.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2009/2010 #9, Blackburn Rovers – FC Burnley

Sonntag, 18. Oktober 2009 13:28

[15h57] Endstand Blackburn Rovers – FC Burnley 3:2

Tolle erste Hälfte und Dramatik in der Schlussphase. Dazwischen viel Leerlauf. Insgesamt verdienter Sieg für die Rovers, weil offensiv viel gefährlicher als Burnley. Damit Blackburn mit etwas Luft zu den Abstiegsrängen.

[15h56] Brian Jensen völlig aus dem Häuschen. Läuft gemütlich aus seinem Tor, und schmeißt sich in Roberts rein. Nur gelb – und dafür verdammt viel Glück. Das hat man schon beim Rauslaufen gesehen, dass er zu spät an den Ball kommt.

[15h54] Und nochmal Dramatik. Vier Minuten über der Zeit.

[15h53] 3:2, Chris Egales, 90. +2

Hui, das war ja richtig fein gespielt. Schöner Angriffszug der Clarets. Flache Hereingabe von links, in der Mitte Eagles völlig frei. Anschlusstreffer.

[15h51] Burnley mit der besten Chance in der zweiten Halbzeit ganz zum Schluss. Schuss von Eagles, Robinson ist blitzschnell unten und kann den Ball um den Pfosten zur Ecke klären.

[15h49] Burnley hat als nächstes zwei Heimspiele, gegen Wigan und Hull. Und das sind dann wieder Spiele, die Burnley gewinnen muss. Blackburn mit zwei harten Auswärtsaufgaben, nach Chelsea und zu Manchester United. Da kommt der Sieg heute genau richtig.

[15h48] Wechsel Blackburn: Gael Givet für Pascal Chimbonda

[15h42] Wechsel Blackburn: Brett Emerton für El Hadji Diouf

Außer den Auswechselungen passiert nicht mehr viel im Ewood Park. Luft ist komplett draußen aus dem Spiel. Blackburn will nicht mehr, Burnley kann nicht mehr.

[15h39] Wechsel Burnley: Kevin McDonald für Andre Bikey

[15h36] Gute Viertelstunde noch zu spielen, viel passiert nicht mehr. Burnley zwar mit dem ein oder anderen guten Ansatz offensiv, aber das reicht nicht aus für Torgefährlichkeit. Blackburn schaukelt das ganz ruhig über die Bühne.

Wechsel Blackburn: Jason Roberts für Franco Di Santo

[15h31] Würde mich nicht wundern, wenn sich Burnley Torwart Brian Jensen noch ein Ball ins Tor legt. Ein Nervenkostüm und Stellungsspiel nicht von dieser Welt.

Wechsel Burnley: Steven Thompson für David Nugent

[15h28] Überlege gerade, welche Einwürfe gefährlicher sind. Die von Morten Gamst Pedersen oder die von Rory Delap von Stoke City.

[15h22] Blackburn wird ein wenig fahrlässig, zwei gute Offensiv-Aktionen für Burnley. Erst spielen sie einen Konter nicht genau genug aus, letzlich kann Nelson per Kopf zur Ecke klären. Den anschließenden Eckball sieht Eagles’ Kopfball geblockt von der Rovers-Defensive, Nachschuss geht über das Tor. Allardyce verschluckt vor Aufregung fast sein Kaugummi an der Seitenlinie.

[15h21] Wechsel FC Burnley: Chris Eagles für Steven Fletcher

[15h19] Ein bisschen Aufregung für Schiedsrichter Foy, zwei Burnley-Spieler lagen am Boden. Fletcher nach einem Foul, Bikey wälzte sich am Boden als sei er von einem Betonklotz erfasst worden. Steht jetzt aber wieder und ist auch außerhalb der Kameras passiert, jedenfalls gab es keine Zeitlupe, die Aufklärung brachte.

[15h17] Flottes Spiel auch im zweiten Durchgang. Blackburn vom Gefühl und den Spielanteilen dem 4:1 näher als Burnley dem 3:2. Überhaupt hatten die Clarets erst zwei echte Torchancen, eine führte davon zur zwischenzeitlichen Führung. Insbesondere im Spiel nach vorne fehlt es den Gästen an Durchschlagskraft und schlicht der Qualität.

[15h12] Nzonzi sieht für Blackburn die erste gelbe Karte in dieser Partie, für ein eher harmloses Foul. Aber er musste meckern. Weiter sehr faires Spiel.

[15h10] Blackburn macht da weiter, wo sie vor der Halbzeit aufgehört haben. Eine Kombination aus langen Bällen nach vorne und dem ein oder anderen sehr schönen Spielzug über die Flügel. Die beste Chance aber für Burnley nach schnellem Gegenzug. Steven Fletcher macht den Doppelpass mit Nugent und verzieht dann nur knapp links neben das Tor. Sollte Burnley ein wenig Mut geben es häufiger in der Offensive zu versuchen.

[15h06] Beginn 2. Halbzeit

An der Nordseeküste, lalalala…Mannschaften kommen wieder auf das Spielfeld. Keine Wechsel auf beiden Seiten.

[14h50] Halbzeit Blackburn Rovers – FC Burnley 3:1

Richtig unterhaltsames Spiel in der Premier League. Burnley mit dem besseren Beginn, aber dann hat Blackburn das Kommando übernommen und richtig stark gespielt. Die drei Tore spiegeln die Überlegenheit wieder. Wenn man fies ist, sagt man, dass Burnley genauso auftritt wie sonst auswärts, außer dass sie bisher immerhin ein Tor erzielt haben. Mal sehen, ob das Spiel noch ein wenig Spannung für die zweiten 45 Minuten übrig lässt.

[14h47] Drei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte

[14h44] 3:1, Pascal Chimbonda, 43. Minute

Ich sag es ja: Wenn man mal wieder schnell spielt, schwimmt Burnley. Langer Seitenwechsel von rechts auf links, wo Perdersen für Chimbonda durchsteckt, der Ex-Spurs dringt in den Strafraum ein,  Stürmer lässt Steven Fletcher aussteigen um dann mit der Innenseite schön ins lange Eck zu zielen.

[14h41] Fünf Minuten noch bis zur Halbzeit, spielt sich jetzt viel im Mittelfeld ab. Dort, wo es beiden Teams nicht wirklich wehtut. Burnley im Spiel nach vorne erschreckend schwach, David Nugent – Premier League erfahren mit dem FC Portsmouth – völlig von der Rolle. Würden die Rovers drei Gänge hochschalten, könnte es 3:1 stehen. Aber so vom Ergebnis her ein enges Spiel, auf dem Spielfeld hingegen hat Blackburn weiterhin die Oberhand, vor allem bei Standards und langen Bällen stets gefährlich. Innenverteidigung mit Samba und Nelson steht sehr sicher. Bis jetzt läuft der Geburtstag sehr rund.

[14h36] Für so ein brisantes Derby ein richtig faires Spiel. Noch keine Verwarnung, keine bösen Fouls. Das ist man von Derbys auf der Insel fast schon nicht mehr gewohnt, gerade in den eher unteren Tabellenregionen.

[14h31] Nächste gute Chance für die Rovers. Nach einer Ecke kommt in der Mitte Samba völlig frei zum Kopfball, aber ganz knapp drüber. Samba spielt übrigens ohne Rückennummer, nachdem sein erstes Trikot blutverschmiert aufgrund einer kleinen Platzwunde war. Halbe Stunde durch, Blackburn kontrolliert jetzt Tempo und Gegner. Burnley hat Schwierigkeiten Ordnung in ihr Spiel zu bringen.

[14h22] 2:1, Franco Di Santo, 21. Minute

Blödes Gegentor für die Clarets. Verdiente Führung für Blackburn. Wieder nach einer Standarsituation. Jacobsen bekommt einen Freistoß zugesprochen. Langer Ball in den Stafraum, Jensen verschätzt sich und kommt nicht an den Ball und räumt aber dafür seinen Mitspieler um. Di Santo kann ins leere Tor köpfen. Schwierig zu sehen, ob Jensen da ein wenig von Di Santo geschubst wurde. Auch nach mehreren Zeitlupen so nicht zu erkennen. Von daher tendenziell korrektes Tor, vor allem auf der Insel.

[14h22] 20 Minuten sind jetzt gespielt. Das Spiel hat sich nach der turbulenten Anfangsphase ein wenig beruhigt. Blackburn macht das Spiel, haben mehr Ballbesitz und strahlen mehr Gefährlichkeit vor dem Tor aus, vor allem bei Standards und den gefährlichen Einwürfen. Burnley zieht sich ein wenig zurück und lauert auf Konter.

[14h15] Ach ja, was ich noch vergessen zu erwähnen hatte. Sam Allardcye wieder mit Knopf im Ohr und Anweisungen von der Tribüne an sein Trainerstab. Nur kein Kaugummi dabei heute.

Nächste Chance für Blackburn. El-Hadji Diouf kann einen schönen Angriffszug nicht würdig abschließen, verzieht knapp am Tor vorbei.

[14h10] 1:1, David Dunne, 9. Minute

Oh, das könnte ein richtig tolles Spiel werden. Blackburn für ein paar Minuten völlig neben der Spur, doch dann wieder ein langer hoher Ball von Pedersen nach vorne. Burnley nicht nah genug am Mann, Di Santo kann den Ball annehmen und auf Dunne zurücklegen. Der beste Torschütze der Rovers in dieser Saison mit präzisem Flachschuss ins lange Eck. Schön abgeschlossen.

[14h06] 0:1, Robbie Blake, 5. Minute

Was für ein Auftakt in dieses Spiel. Schneller Konter der Gäste, Elliott treibt den Ball nach vorne, legt nach links zu Blake raus. Blackburn völlig unsortiert, zu weit weg, keiner greift an, Jacobsen läuft sich einen Knoten in die Beine. Blake zieht ein wenig in die Mitte und dann kommt der fulminante Distanzschuss, null Chance für Robinson.

Erstes Auswärtstor für Burnley in der Premier League überhaupt. Zeitpunkt und Ort hätten nicht besser passen können.

[14h05] Stadion ist nicht ganz ausverkauft. Im Gästeblock sind noch ein paar Plätze frei, die werden sich aber noch füllen. Engagierter Beginn beider Teams, aber noch wenig passiert. Blackburn mit einer guten Gelegenheit. Langer Freistoß von Robinson auf Steven Nzonzi, schöner Drehschuss, aber über das Tor.

[14h02] Beginn 1. Halbzeit

Chris Foy ist der Referee. Burnley in lila mit Anstoß von rechts nach links, die Rovers in blau-weiß. Und das Stadion ist schon kurz davor wegzufliegen. Gellendes Pfeifkonzert bei Astoß der Gäste.

[13h58] Die englischen Kommentatoren sehen Burnley doch im klassischen 4-4-2. Fantastische Stimmung im Ewood Park. Die Fangruppen beide friedlich getrennt und die Fans singen “ihre” Hymne, nach der Melodie von “An der Nordseeküste”. Hach, die Premier League…

[13h52] Die Aufstellungen im Ewood Park

Blackburn Rovers: Robinson – Jacobsen, Samba, Nelson, Chimbonda – Nzonzi, Andrews – Diouf, Dunn, Pedersen – Di Santo

FC Burnley: Jensen – Mears, Carlisle, Caldwell, Jordan – Elliott, Alexander, Bikey, Blake – Nugent, Fletcher

Bei den Rovers Benny McCarthy ist nicht rechtzeitig fit geworden bei den Rovers, von daher nur ein echte Spitze mit Franco Di Santo, dem Neuzugang vom FC Chelsea. Umso kompakter, aber offensiv ausgerichtet das Mittelfeld von Blackburn. Morten Gamst Pedersen ackert über die linke Seite. Bei Burnley keine Veränderungen zum letzten Ligaspiel, soviel Variabilität gibt es ja auch nicht. Klassisches 4-4-2, wobei man mal schauen muss, inwieweit David Nugent einzige Spitze ist und Steven Fletcher sich etwas zurückfallen lässt.

[13h46] Bis jetzt laut den Schilderungen auf BBC Five Live alles ruhig. Beide Trainer zeigten sich im Interview optimistisch und wissen, ob der Bedeutung dieses Spiels für die Fans.

[13h44] Und was gibt es Schöneres als seinen 32. Geburtstag an einem solchen Derby-Tag zu feiern? Das gilt für Blackburn-Innenverteidiger Ryan Nelson, der übrigens dann auch gleich sagt, dass es einer der größten Tage seines bisherigen Lebens ist.

[13h40] Wie gesagt, Burnley ist mehr als passabel in die Liga gestartet. Als Aufsteiger nach acht Spielen mit 12 Punkten auf Platz 10 der Tabelle zu stehen, ist für einen Aufsteiger ein sehr gutes Zeugnis. Problem bisher sind die schwachen Leistungen auswärts, wo man regelmäßig abgeschossen wird. Dafür spielt man im heimischen Turf Moor umso besser und erfolgreicher. Problem für Trainer Owen Coyle sind vor allem die vielen Langzeitverletzten. Chris McCann, Kevin McDonald und Martin Paterson fehlen alle seit längerer Zeit und werden dies auch noch zukünftig. Gerade für die eher schwache Abwehr nicht förderlich.

[13h33] Es ist das 96. Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams. Die letzte Partie zwischen den Rovers und Burnley liegt schon über vier Jahre zurück. Liegt einfach daran, dass Burnley die letzten Jahre in der Championship gespielt hat. Und geht man nach den bisherigen Leistungen in dieser Saison, kann es hier eigentlich nur einen Sieger geben. Blackburn hat die letzten 10 Heimspiele in der Liga nicht verloren, Burnley ist gar nicht so schlecht in die Liga gestartet, hat aber alle Auswärtsspiele verloren und dabei schon 14 Gegentore kassiert.

[13h28] Brisantes Derby heute am frühen Nachmittag in der Premier League. In East Lancashire, zwischen Blackburn und Burnley. Nur knapp 20 Kilometer liegen zwischen beiden Städten, einmal die M65 gen Westen für die Fans der Clarets – und dann hat man Blackburn erreicht. Große Rivalität zwischen beiden Fangruppen, entsprechend hoch und umfangreich sind die Sicherheitsvorkehrungen. Wollen wir hoffen, dass es neben dem Platz ruhig bleibt und dafür auf dem Spielfeld umso dramatischer zugeht. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

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Premier League 2008/2009 Preview 18. Spieltag – Hamburg ist immer eine Reise wert

Samstag, 20. Dezember 2008 10:20

Welcome back, Big Sam Allardyce. Und angeblich würde er, glaubt man Berichten des Independent, auch mit Blackburn in die zweite Liga gehen.

Am Samstag steht also dann das wichtige Spiel gegen Stoke City auf dem Programm. Deutschlands schönstes Fernsehen schafft es nicht dieses enorm wichtige Spiel zu zeigen, stattdessen gibt es alte Zusammenfassungen der bisherigen CL-Spieltage. Es ist einfach nicht zu begreifen.

Die andere Story, die sich immer mehr zu einem Brennpunkt entwickeln könnte, ist die Situation von Mark Hughes bei Manchester City. Die Citizens müssten schleunigst die Kurve finden, sonst ist der Zug für die internationalen Plätze noch vor Jahreswechsel abgefahren. Man City ist momentan sowas von seiner Bestform entfernt, dass man sich ernsthaft Sorgen machen muss, wie in Eastlands der Hebel umgelegt werden kann. Am Donnerstag verlor man mit 1:3 bei Racing Santander. Fans sprachen danach im Vereinsforum von einer der schlechtesten Leistung ihrer Mannschaft seit langem. Zudem hat sich Robinho bei dem Spiel in Spanien am Knöchel verletzt und wird wohl über die Festtage ausfallen. Und jetzt ist man am Sonntag beim Tabellenschlusslicht zum Gast.

Blackburn Rovers – Stoke City

Heimpremiere also für den neuen Coach der Rovers. Man darf gespannt sein, wie Allardyce im Ewood Park empfangen wird. Dürfte positiv sein, weil die Situation eben auch prekär ist. Und Allardyce dürfte für die jetzige Situation auch der richtige Mann sein. Aber ob Big Sam längerfristig zu den Rovers passt, muss man sehen. Und wenn man nicht schon genügend Probleme in Blackburn hätte, könnte sich jetzt ein weiteres anbahnen. Stürmer Roque Santa Cruz hatte gestern Abend bei BBC Five Live seinen großen Auftritt uns sagte, dass, falls ein größerer oder besserer Klub ihm ein Angebot unterbreite, er dies auch nehmen würde. Mehr dazu bei der BBC, Interview gibt es hier nachzuhören. Blackburn muss dieses Spiel gewinnen, unter allen Umständen. Und dann hätte Big Sam den Fans schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht.

Hull City – FC Sunderland

Kein Team kann derzeit so relaxt in den Premier League Spieltag gehen wie der Aufsteiger Hull City. Mit einem Sieg gegen Sunderland würde man nach 18 Spielen auf 30 Punkte kommen. Und wie immer gilt es für Hull die ersten 15 Minuten gut zu überstehen. Hier haben sie die meisten Tore aller Premier League Klubs zugelassen. Aber eine Statistik dürfte den Tigers viel mehr wert sein. Trotz neunmal Rückstand haben die Tigers dann immer noch mindestens einen Punkt geholt. Die Moral ist also mehr als nur intakt beim Team von Phil Brown. Mit einem Sieg könnte man Sunderland, die immer noch ohne Trainer sind (nehmt euch ein Beispiel an Blackburn), noch weiter in die Abstiegsränge schicken.

Bolton Wanderers – FC Portsmouth

Zwei Mannschaften mit hohen Ansprüchen wollen den Weg weiter nach vorne. Bolton könnte mit einem Sieg an Pompey vorbei ziehen. Der FC Portsmouth unter Tony Adams gefällt mir noch nicht so wirklich, man spielt zu unkonstant, zeigt teilweise richtig gute Leistungen, wie zuletzt mit zahlreichen Reservespielern im UEFA-Cup gegen Heerenveen. Das Gegenteil sah man dann am vergangenen Sonntag, als man sich von Newcastle in der zweiten Halbzeit im eigenen Stadion auseinander nehmen ließ. Man darf also gespannt sein, welches Gesicht der FC Portsmouth diesmal zeigt. Unter der Woche machte vor allem eine Personalie Schlagzeilen an der Südküste. Lassana Diarra hat ein Angebot von Real Madrid bekommen, die Engländer haben dem Spieler die offizielle Erlaubnis gegeben mit Real zu verhandeln. Einem Transfer im Januar steht eigentlich nichts mehr im Wege. Beide Teams am Samstag in Bestbesetzung, Portsmouth im Sturm mit dem zuletzt wiedererstarkten Peter Crouch.

FC Fulham – FC Middlesbrough

Ein Duell zweier Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle, wobei das zunächst mal ganz gesichert klingt, aber auch für diese beiden Teams sind die Abstiegsplätze nur vier bzw. drei Punkte entfernt. Wer im Südwesten Londons den Samstagnachmittag also mit drei Punkten verlässt, darf sich erstmal ganz gemütlich auf die Weihnachtsfeiertage freuen. Beide Teams können auf einige zuletzt verletzte Spieler zurückgreifen. Bei Fulham kehrt Bobby Zamora in den Sturm neben Andy Johnson zurück, bei Boro sind Mido und Andrew Taylor wieder fit.

West Ham United – Aston Villa

PREMIERE live, Samstag ab 18h25; Kommentar: Marco Hagemann

Der Trainer von Aston Villa, Martin O’Neill, war richtig angetan am Mittwochabend. Aber nicht von seinen Spielern und schon gar nicht vom 1:3 gegen den Hamburger SV. Aber von Hamburg, der Stadt, die ja, so O’Neill zu BBC, gerade in der Weihnachtszeit ein unglaublich schöne Atmosphäre ausstrahle. Ob er das wirklich ernst meinte, sei dahingestellt, konnte er doch aber die zahlreichen Fans, die mit nach Hamburg gekommen sind, ein bisschen trösten mit der tollen Stadt an der Elbe. O’Neill hatte seine Stammspieler alle auf der Insel gelassen, hat den Schwerpunkt ganz klar auf die Partie bei West Ham United gelegt. Und daran darf er sich dann messen lassen. West Ham hat bis dato eine furchtbare Heimbilanz, Villa kann mit einem Sieg Platz 4 festigen und dann gleichzeitig Arsenal unter Druck setzen. Die Villens müssen weiter auf John Carew verzichten.

West Bromwich Albion – Manchester City

Tja, wer hätte das gedacht, dass die Partie zwischen West Brom und Manchester City Mitte Dezember ein ganz wichtiges Spiel im Abstiegskampf sein kann. Dass WBA da unten in der Tabelle steht, ist jetzt nicht die größte Überraschung. Das Team von Tony Mawbray hat immer noch nicht den Torjäger entwickeln können. Nur 12 Tore in 17 Spielen sind einfach nicht tauglich für die Premier League. Da wird und muss in der Transferperiode im Januar einiges passieren, zudem ist man, glaubt man den Medienberichten der letzten Tage, immer noch auf der Suche nach einem Investor. Gute Spieler kosten in der Premier League immer mehr Geld. Geld, das West Brom nicht unbedingt hat. Manchester City wiederum hat das Geld, steht sportlich aber auch nicht besser da. Fünf Punkte aus den letzten sechs Spielen, darunter unter anderem Partien gegen Hull, Fulham und Everton.

Newcastle United – Tottenham Hotspur

Beide haben 19 Punkte, beide haben eine Tordifferenz von -2 Toren, aber Newcastle steht aufgrund der mehrgeschossenen Tore (22 gegenüber 19) ein Platz in der Tabelle vor den Spurs. Man begegnet sich also auf Augenhöhe, und so in etwa könnte man auch die aktuelle Leistung beider Teams einschätzen. Die Nordlondoner sind nach der Aufholjagd der letzten Wochen wieder ein bisschen auf Normaltempo heruntergefahren worden, punkten aber weiterhin recht regelmäßig. Newcastle könnte jetzt endlich mal langsam die Kurve bekommen haben. Vor allem Michael Owen hat endlich mal wieder auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem 3:0 hat dann Magpies-Trainer Kienaar auch gleich mal gesagt, dass er alles versuchen würde Owen in Newcastle zu halten. Drei Tage vorher war ihm noch völlig egal, was Owen 2009 macht. So schnell können sich die Zeiten ändern.

FC Arsenal – FC Liverpool

PREMIERE live, Sonntag ab 16h45; Kommentar: Wolff Fuss

Momentan hält der Spieltag immer ein sehr reizvolles Duell bereit. Passend zum 4. Advent gibt es das Spitzenspiel am Sonntag im Emirates zwischen den Gunners und Reds. Ich könnte jetzt keinen Favorit für dieses Spiel ausmachen. Liverpool hat bei Chelsea gewonnen, ebenso Manchester United daheim geschlagen. Aber auch Arsenal konnte Chelsea und Man Utd schlagen. Von daher ist es das Endspiel unter der direkten Duellen der Top Four. Tabellentechnisch kann sich Liverpool mit einem Sieg ein bisschen vom FC Chelsea absetzen, Arsenal darf den vierten Platz nicht aus dem Auge verlieren. Was kann man von dem Spiel erwarten? Ich denke, wir sehen nicht unbedingt die vielen Tore, aber es dürfte taktisch gesehen wieder unglaublich interessant werden. Liverpool hat bei Chelsea gezeigt, wie man auswärts bei einem Big Four Team anzutreten hat. Es gibt eigentlich keinen Grund für Trainer Benitez diese Strategie auch nur im Ansatz zu ändern. Defensiv sicher stehen und dann offensiv die Nadelstiche setzen, dürfte die Devise lauten. Bei Arsenal dürfte die Richtung klar sein. Offensive, Offensive, schnelles, kurzes Direktpassspiel nach vorne. Das dürfte zumindest von der Taktik recht interessant werden.

Gunners-Coach Arsene Wenger sah sich dieser Woche ein bisschen der Kritik ausgesetzt, aber gar nicht aus dem eigenen Team. Spurs-Trainer Harry Redknapp und auch Rio Ferdinand von Man Utd hielten Wenger vor, dass er jegliche Realität verloren haben, weil er immer noch vom Titel spricht. Zumindest hat man am Sonntag die Möglichkeit Redknapp und Ferdinand eines Besseren zu belehren. Und genau das will Arsene Wenger versuchen. Sollte London gewinnen, wären es ja auch nur noch fünf Punkte. Und das sähe dann schon wieder besser aus. Bei Liverpool sehen wir am Sonntag ein nicht ganz so bekanntes Gesicht auf der Trainerbank. Da Benitez nach seinem Krankenhausaufenthalt noch Ruhe braucht, steht Sammy Lee, zuletzt Trainer bei den Bolton Wanderers, an der Seitenlinie. Benitez wird aber wohl im Stadion auf der Tribüne sein. Lee kündigte gestern auf der Pressekonferenz an, dass es ein sehr enges Spiel wird. Gleichzeitig bestätigte er auch den Ausfall von Fabio Aurelio, Fernando Torres ist immer noch nicht fit. Bei Arsenal könnte Nasri zurückkehren, Kolo Toure ist fraglich.

FC Everton – FC Chelsea

PREMIERE live, Montag ab 20h55; Kommentar: Markus Gaupp

Der Spieltag wird im Goodison Park abgeschlossen. Chelsea muss auf das Ergebnis von Liverpool am Sonntag reagieren, Everton könnte sich mit einem Sieg etwas näher an die internationalen Plätze bewegen. Wenn sich Chelsea diese Saison auf eine Sache verlassen kann, dann ist es die Auswärtsstärke. Man ist auf fremden Platz immer noch ungeschlagen. Aber mit Everton steht jetzt wieder eine besonders harte Prüfung auf dem Programm. Everton könnte mit einem Sieg den 1.000 Ligapunkt erreichen seit dem zweiten Weltkrieg. Dürfte aber ein sehr interessantes Spiel werden, Everton mit fünf Siegen aus den letzten acht Spielen, Chelsea muss auf Sieg spielen. Bei den Toffees sind Anichebe und Louis Saha beide fraglich, wahrscheinlich wird deshalb Tim Cahill seine Mittelfeldposition wieder gegen den Sturm tauschen. Bei Chelsea ist Malouda ungewiss, sonst kann Scolari – abgesehen von den Langzeitverletzten – aber mit der besten Elf auflaufen.

Die Partie zwischen Manchester United und Wigan Athletic ist aufgrund der Teilnahme der Red Devils an der FIFA Klub WM auf den 14. Januar um 21h00 verschoben.

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Paul Ince bei den Blackburn Rovers entlassen (Update)

Dienstag, 16. Dezember 2008 13:01

Das berichtet die BBC und hat der Verein auf seiner Internetseite in einem Statement bestätigt.

Letzlich ist es eine Entlassung gewesen, die sich schleichend angekündigt hat. Da die Vereinsführung der Rovers sich die Zeit und die Ruhe nahm nach dem enttäuschenden 0:3 gegen Wigan am Samstag, zeigt, dass die Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist. Letzlich war es die sportliche Entwicklung, die Paul Ince wohl keine Chance mehr gaben das Ruder noch einmal rumzureißen. Nur 3 Siege in 17 Ligaspielen, die letzten sechs Partien alle verloren, zuletzt konnte man Ende September Newcastle United schlagen. Und die Niederlagen waren nur das eine, die Art und Weise, wie die Rovers gespielt haben, hat Vereinsführung und Fans die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Ich hatte die Rovers im Heimspiel gegen Manchester United gesehen (das war Mitte Oktober), und fand die Rovers dort schon schwach, ohne Durchschlagskraft und ohne jegliche Kreativität. Dieser Prozess hat sich jetzt bis in die Vorweihnachtszeit durchgesetzt, wenn nicht sogar noch verschärft.

Die Entscheidung war also aus der rein sportlichen Perspektive sicherlich begründet, mir tut es für Paul Ince aber sehr Leid, weil er stets sympathisch und ehrlich in seinen Aussagen wirkte. Aber scheinbar war der Schuh ein Premier League Team zu trainieren einfach zu groß. Mitte Juni war es die Story in der Premier League. Der erste Schwarze wird ein Premier League Team trainieren. Für Paul Ince ein Karrieresprung, trainierte er doch vorher drei Ligen weiter unten. Nach dem Rückgang von Mark Hughes versprach man sich an die Konstanz anknüpfen zu können. Ince bekam einen 3-Jahres-Vertrag.

Und Ince fand eben auch gute Grundlagen. Der Verein steht finanziell seriös da, das Team aus der letzten Saison ging mit Ausnahme von Friedel und Darran Bent komplett in die neue Spielzeit. Man hat auf dem Transfermarkt im August sich deshalb bewusst zurückgehalten und Geld gespart. Gerade auch wegen dieser Vorbedinungen waren die Fans zunehmend enttäuscht von der Arbeit von Paul Ince und haben schon letzte Woche seine Entlassung gefordert. Spätestens nach dem 0:3 gegen Wigan, wo man in den ersten 12 Minuten zwei Gegentore bekam, brachte das Fass zum Überlaufen. Auch wenn Ince gestern Abend bei BBC Five Live von zahlreichen Leute noch Unterstützung bekam, hat sich der Verein jetzt entschieden Ince zu entlassen.

Für Paul Ince schien sich mit der Anstellung bei einem Premier League Klub ein Lebenstraum zu erfüllen. Doch dieser war schneller vorbei als er sich erhofft hatte. Ince machte in den letzten Wochen aber auch nicht immer die beste Figur in der Öffentlichkeit gemacht, sprach er doch davon, in Anlehung an die Situation von Mark Hughes bei Manchester City, dass ehemalige Man Utd Spieler als Trainer besonders der Kritik ausgesetzt sind. Mehr als andere Trainer.

Eines zeigt die Trainerentlassung aber auf alle Fälle. Kontinuität wird es immer weniger geben in der Premier League geben. Die Trainer sind und bleiben die ersten Opfer der sportlichen Situation. Dabei sollte das Beispiel der Bolton Wanderers eine Anschauung geben, dass es auch anders gehen kann. Anfang November stand der Trainer der Wanderers, Garry Magson, unter Druck, galt bei Buchmachern als nächster Trainer für die Entlassung. Doch dann begannen die Wanderers eine Siegesserie und haben sich jeglichen Abstiegssorgen vorerst entledigt. Die Frage ist eben nur, ob das Paul Ince bei den Rovers auch hinbekommen hätte. Vom Gefühl würde ich wohl eher “nein” sagen.

Es könnte ein ganz ungemütlicher Monat für die Trainer in der Premier League werden. Über die Spieltage zwischen Weihnachten und Neujahr kann man ganz viel an Boden verlieren. Nächster Brennpunkt dürfte Manchester City werden. Man darf gespannt sein, wie lange die Abu Dhabi United Group noch ein Einsehen hat mit Mark Hughes und der derzeitigen sportlichen Situation.

Update 18h01: Es schwirren viele Nachfolger im Raum für den freien Posten in Blackburn. Ganz oben auf der Liste soll wohl Graeme Souness stehen, der Blackburn bereits von 2000 bis 2004 trainiert hat. Er schafft in seiner ersten Saison gleich den Aufstieg in die Premier League. Zuletzt trainierte er Newcastle bis Februar 2006. Seitdem war er als TV-Experte tätig.

Namen, die auch gehandelt werden, sind Steve McClaren (zurzeit bei Twente Enschede) oder auch Roberto Mancini (ehemals Inter Mailand). Der Verein teilte heute Nachmittag mit, dass man bereits, wenn möglich, für das Spiel am Samstag einen Trainer bekanntgeben möchte.

Weiteres zum Rücktritt von Paul Ince:

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Zitat des Tages: Dienstag, 16. Dezember 2008 – Unterstützung für Paul Ince

Dienstag, 16. Dezember 2008 11:03

“They have got a massive commitment into the club and what we have got to get over is that continuity, looking at allowing managers to build relationships with the fans, the players and particularly the board. If you do that, then stats and history shows that you will be more successful. [...] Blackburn sold the likes of David Bentley and Brad Friedel for £20m and probably, I think, they are the lowest spenders from the transfer window in August, so I think we just need to give Paul time.”

Richard Bevan, chief executive der Trainervereinigung, gestern Abend im Monday Night Club auf BBC Five Live.

Aber das scheint bis jetzt der einzige Unterstützer für Paul Ince zu sein. Bei den Fans hat er jeglichen Kredit verloren, zumal fast exakt dieselbe Mannschaft auf dem Platz steht wie unter Mark Hughes letzte Saison. Er kann das Potential des Teams nicht abrufen.

Samstag geht es im Ewood Park gegen Stoke City. Ob Paul Ince dann noch auf der Bank sitzt, bleibt unsicher. Spannende Tage in Blackburn.

[via BBC Sport]

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Preview Aston Villa – Blackburn Rovers

Freitag, 25. Januar 2008 23:30

Tja, immerhin hat die Premier League ein Einsehen mit den englischen Fußballfans und hat ein Spiel des 24. Premier League Spieltages, der eigentlich erst unter der Woche am Dienstag und Mittwoch ausgetragen wird, auf diesen Samstag vorgezogen. Bevor wir uns der Partie Aston Villa gegen Blackburn wirdmen, kurz ein paar News aus der Premier League.

  • Die Spiele der Premier League im März wurden heute fest durch den englischen Fußballverband terminiert. Wieder ein sehr flexibler Spieltag, teils mit Monday Night Games, teils ohne Mittagsspiel am Samstag oder auch ohne ein Saturday Evening Game. Ein paar Highlights aus dem März. Everton-Portsmouth am Sonntag, 2. März, um 17h00. ManCity spielt am Sonntag, 16. März, um 17h00 gegen Tottenham. Am Sonntag 23. März gibt es wieder den Super Sunday mit ManU-Liverpool (ab 14h30) und Chelsea-Arsenal (ab 17h00). Am Sonntag, 30. März, um 17h00 das Stadtderby an der Mersey zwischen Liverpool und Everton. Der Spieltag ist hier einzusehen.
  • Alan Shearer wird nun defintiv kein Assisstent bei Newcastle United. Es wurde nach einem Treffen heute aber bestätigt, dass Shearer andersweitig in den Klub eingebunden werden soll, zum Beispiel als Trainer für die Stürmer.
  • Schöner und lesenswerter Artikel von James Montague bei Guardian Unlimited über die stetige Spekulationen einer erneuten Übernahme beim FC Liverpool.
  • Kolumne von David Sadler in den Manchester Evening News zur aktuellen Situation bei Manchester United.

Damit zum Spiel am Samstag. Aston Villa empfängt im heimischen Villa Park die Blackburn Rovers, also der Tabellensechste gegen den Neunten, durch drei Punkte getrennt. Aston Villa kann mit derzeit 40 Punkten durch einen Sieg auf Platz vier vorrücken und den FC Everton für ein paar Tage verdrängen. Das Team von David Moyes empfängt am Mittwoch im für mich reizvollsten Spiel des Spieltages die Tottenham Hotspur. Blackburn könnte dagegen bei drei Punkten zur Gruppe um die Qualifkation für die internationalen Plätze aufrücken. Für beide ist es also ein Spiel mit Tendenz. Gareth Barry wird wohl für Villa noch nicht sein Comeback geben können. Blackburn muss auf Verteidiger Ryan Nelson verzichten, ansonsten ist bei beiden Mannschaften alles Wichtige an Bord. Blackburn Coach Mark Hughes ist noch sehr optimistisch was einen Platz unter den Top Sechs angeht und sieht seine Spieler für das Match gegen Aston Villa und eine Woche später daheim gegen Everton in der Pflicht zu siegen, will man oben weiter dranbleiben. Für Blackburn sind die nächsten zwei Spiel absolut richtungsweisend, zumal gegen direkte Konkurrenten gespielt wird. Die Formkurve zeigt zuletzt bei beiden deutlich nach oben, Villa seit sieben und Blacburn seit fünf Spielen ohne Niederlage, wobei das Team von Martin O’Neill sich gegenüber der Partie beim FC Liverpool deutlich steigern muss. Blackburn konnte vor einer Woche nur ein 1:1 daheim gegen Middlesbrough holen.

Mal sehen, wohin die Richtung für beide geht. Premiere überträgt das Spiel ab 15h55. Es kommentiert Marc Hindelang.

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Premier League 18. Spieltag, Blackburn Rovers – FC Chelsea London

Sonntag, 23. Dezember 2007 16:43

[19h06] Endstand Blackburn-Chelsea 0:1. Ganz fürchterliche zweite Hälfte. Chelsea hat gar nicht mehr getan, aber die lagen ja auch in Führung. Keine Ahnung, was bei den Rovers im Pausentee war. Gut war es nicht. Chelsea hält durch den Sieg Anschluss an die Tabellenspitze, Blackburn versinkt im grauen Mittelfeld der Tabelle. Blackburn nur mit einem Sieg aus den letzten acht Spielen. Der gute Saisonstart ist erstmal dahin.

[19h00] Sechs Minuten Nachspielzeit. Chelsea am Ende der Kräfte.

[18h50] Pizarro kommt für den Torschützen Joe Cole

[18h44] Ganz schwache zweite Hälfte. Blackburn kann nicht, Chelsea will nicht mehr. Zweiteres kann ich verstehen, ersteres will sich mir nicht erschließen. Haben die Rovers die ersten 20 Minuten in Hälfte eins schon wieder vergessen?

[18h41] Tugay geht bei Blackburn, Jason Roberts kommt. Jetzt die Rovers im 4-3-3.

[18h39] Hehe, endlich wieder Stimmung. Flanke der Rovers von links, Alex verlängert unfreiwillig auf Santa Cruz. Doch dessen schönen Kopfball hält Hilario ganz stark.

[18h35] Zweiter Wechsel bei Chelsea: Wright-Philipps kommt für den glücklosen Shevchenko. Weiter wenig Highlights in der Partie.

[18h32] Peter Cech hält doch nicht mehr durch, wird gestützt vom Chelsea-Psycho vom Platz gebracht. Hilario jetzt zwischen den Pfosten.

[18h29] Das Spiel pendelt so vor sich hin, kaum Torchancen, wenig Druckvolles, Chelsea verwaltet und Blackburn fällt momentan nicht viel ein.

[18h18] Peter Cech liegt verletzt vor seinem Tor, scheint Schmerzen im Hüftbereich zu haben, diagnostiziert Markus Gaupp. Wird behandelt, Partie ist unterbrochen. Cech spielt weiter, Cudicini ist zudem auch verletzt nicht anwesend. Hilario sitzt auf der Bank.

[18h14] Ohne Wechsel geht es weiter mit der zweiten Halbzeit.

[17h57] Halbzeit Blackburn-Chelsea 0:1. Schmeichelhaft. Blackburn steht mit nichts da, obwohl über weite Teile des Spiels mehr Ballbesitz und mehr Chancen. Aber Chelsea macht das Tor. Gutes Fußballspiel.

[17h54] Chelsea versucht Ruhe, Struktur und Ordnung ins Spiel zu bringen. Damit zieht man den offensiven Bemühungen der Rovers erstmal den Zahn. Spiel hat sich vom Tempo merklich beruhigt.

[17h47] Yeah!! Was für ein Fußballspiel. Die Rovers mal wieder völlig von der Rolle in der Defensive, lassen Lampard frei aufs Tor zulaufen, der aus 20 Metern nur den Pfosten trifft. Friedel noch mit den Fingerspitzen dran.

[17h43] Verunglückter Freistoß der Rovers, der Santa Cruz findet, der wunderbar in die Mitte legt, doch Reid findet aus 11 Metern findet in Peter Cech seinen Meister, der den in Weltklassemanier an die Querlatte lenkt. Die Rovers kommen wieder besser ins Spiel.

[17h36] Und jetzt brennt es im Strafraum der Rovers mehr als lichterloh. Chelsea kann kombinieren, Kalou legt den Ball von der Torauslinie zurück und Fridel kriegt gerade noch so die Fingerspitzen dazwischen. Dann schmeißen sich gefühlte fünf Rovers-Spieler in den Ball. Mit vereinten Kräften wird das 0:2 verhindert.

[17h33] Tor!! Blackburn-Chelsea 0:1 durch Joe Cole (22.). Fehler im Spielaufbau der Rovers. Kalou schickt Joe Cole auf die Reise, der geht noch ein paar Meter mit dem Ball und hämmert (HÄMMERT!!) den Ball aus 20 Metern in den rechten Winkel. Keine Chance für Friedel. Überraschende Führung durch ein wunderbares Tor.

[17h30] Was Chelsea da abliefert, ist erschreckend schwach, können sich kaum durchsetzten. Jetzt mal schön von Joe Cole die Aktion aufgenommen. Erster Eckball für die Blues nach 20 Minuten und gleich Gefahr, Kalou mit Kopfball, aber Essien wird am Einschuss gehindert. Jetzt auch vor dem Tor von Brad Friedel endlich Musike.

[17h22] Es ist ein Spiel auf ein Tor, auf das von Peter Cech. Blackburn mit viel Druck und Übersicht nach vorne, Bentleys Freistoß geht ans Lattenkreuz, Chelseas Defensive gerade bei Standards extrem anfällig. Offensiv selbst nur wenige Akzente der Blues, dabei werden die Angriffe aber noch nicht konsequent zu Ende gespielt. Blackburns Abwehr hat Kalou und Co bis jetzt ganz gut im Griff. Und auf der Gegenseite legt Bentley nach herrlicher Körpertäuschung auf Santa Cruz wieder auf, um Haaresbreite am Tor vorbei. Führung für die Rovers wäre mehr als verdient.

[17h15] Blackburn legt los wie die Feuerwehr. Santa Cruz macht Bewegung vorne im Sturm. Die Abwehr von Chelsea noch total unsortiert, Abstimmung gibt es gar nicht. Avram Grant zum ersten Mal aufgestanden.

[17h12] Mit frischen Trikotfarben geht es in die 1. Hälfte.

[17h10] Die Aufstellungen im Ewood Park

Blackburn: Friedel – Emerton, Khizanishvili, Nelsen, Warnock – Reid, Dunn, Kerimoglu, Pedersen – Bentley, Santa Cruz

Chelsea: Cech – Ferreira, Alex, Carvalho – Ashley Cole – Essien, Obi Mikel, Lampard – Joe Cole, Shevchenko, Kalou

Carvalho mit seinem Comeback, ersetzt den verletzten Terry. Ballack auf der Bank, Drogba ist weiterhin verletzt. Benny McCarthy bei Blackburn ebenfalls nicht dabei. Bentley als leicht hängende Spitze hinter Santa Cruz, Chelsea mit einem klassischen 4-3-3.

[17h05] Blackburn-Chelsea: Die Blues wollen an ManU und Arsenal dranbleiben, Blackburn könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an die UEFA-Cup Plätze rücken. Markus Gaupp kommentiert.

[17h02] Kompliment an Marco Hagemann für eine ausgezeichnete Kommentierung. Wunderbar gemacht.

[16h58] Endstand Newcastle-Derby 2:2. Ganz ganz verdienter Punkt für den Aufsteiger. Aber zum Überleben wohl auch zu wenig. Das war viel Leidenschaft und ganz viel Einsatz, aber individuell war Newcastle doch besser besetzt. Für das Team von Sam Allardayce dennoch viel zu wenig. Derby bleibt Tabellenschlusslicht, hat jetzt sieben Punkte, vier davon gegen Newcastle erreicht. Newcastle schafft es nicht sich weiter in die obere Tabellenhälfte zu setzten, jetzt immerhin 10. vor West Ham United.

[16h52] Newcastle-Derby war ein klasse Fußballspiel. Großes Kompliment an Derby. Mir tut es in der Seele weh, dass es nicht mit drei Punkten belohnt wurde. Newcastle über weite Strecken eher passiv. Aber noch kann Sam Allardayce drei Punkte holen. Vier Minuten Nachspielzeit.

[16h48] Newcastle-Derby 2:2 durch Mark Viduka (87.). Was für ein unglückliches Gegentor. Langer Abschlag von Newcastle, Derbys Abwehr strauchelt und der Ball fällt Viduka vor die Füße. Noch einmal Stimmung in der Bude.

[16h45] Moin. Nachdem ManU mit einem verdienten 2:1 gegen Everton am FC Arsenal dranbleibt, versucht Derby gerade den zweiten Saisonsieg einzufahren, führt 10 Minuten vor Schluss 2:1 in Newcastle. Um kurz nach Fünf dann der Auftritt der Blues in Blackburn.

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Premier League 11. Spieltag am Sonntag, Tottenham – Blackburn und Liverpool – Arsenal

Freitag, 26. Oktober 2007 16:54

[19h18] Bei der ZEIT gibt es ein neues Blog zur Bundesliga, auf das ich noch hinweisen möchte.

[19h05] Liverpool zwar mit gutem Beginn, aber danach war das über weite Strecken ein spielerischer Offenbarungseid. Viele lange Bälle, kaum Kombinationsspiel. Arsenal hätte es nach Hause spielen können, wenn man die spielerische Überlegenheit auch in Tore umgewandelt hätte. Doch da lag heut die Krux. Die Gunners brauchten zu viele Chancen, hatten aber auch mit zwei Mal Pfosten Pech. Insgesamt verdient, aber mit leichten Vorteilen für Arsenal. Samstag dann im Emirates gegen Manchester United. Und Liverpool in Blackburn. Und da sind die Reds meiner Meinung nach nicht mal Favorit. Wünsche noch einen schönen und ruhigen Sonntagabend.

[18h56] Endstand Liverpool-Arsenal 1:1. Letzlich verdient. Schwache zweite Hälfte.

[18h52] 3 Minuten Nachspielzeit. Ich lege mich hier noch nicht fest.

[18h49] Fabregas mit viel Gefühl aus 18 Metern an den Pfosten. Der Nachschuss von Bendtner geht übers Tor. Liverpool macht weit auf, Arsenal hätte das fast bestraft. Jetzt ist es wieder spannend und dramatisch.

[18h42] Tor!! Liverpool-Arsenal 1:1 durch Fabregas (80.) Schönes Zuspiel von Hleb auf Fabregas, der Arbeloa im Strafraum stehen lässt und den Ball an Reina vorbei ins Tor schiebt. Fünftes Saisontor für den Spanier. Verdienter Ausgleich.

[18h37] Wechsel bei Arsenal: Nicklas Bendtner und Gilberto Silva für Eboue und Clichy.

Riise holt den Hammer raus, aber übers Tor. Ansonsten kaum noch Highlights.

[18h30] Xabi Alonso muss verletzt raus. Bei Almunias Unsicherheit hat er sich ohne Einwirkung des Gegners verletzt. Über links jetzt bei Liverpool Alvaro Arbeloa

[18h28] Almunia mit der ersten Unsicherheit. Walcott für Rosicky. Arsenal jetzt mit zwei echten Spitzen.

[18h26] Das Spiel hat viel an Esprit und Leidenschaft (wenn es das denn überhaupt jenseits der ersten 15 Minuten gab) verloren. Liverpool vereinzelt mit offensiven Ansätzen. Doch die Schüsse von Crouch brachten nicht viel ein. Arsenal schafft es immer noch nicht, die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen, auch weil die Reds jetzt defensiv wieder sicherer stehen. Wechsel bei Liverpool. Benayoun für Voronin.

[18h16] Und Arsenal mit der nächsten 100%. Eboue zieht von rechts in den Strafraum rein und schießt an den linken Pfosten. Von dort prallt der Ball in die Mitte, doch Fabregas trifft das leere Tor nicht. Das Spiel wird ruppiger, spielerische Höhepunkte seltener.

[18h14] Ich frage mich gerade, wann seitens Wolff Fuss das erste Mal “langer Hafer” stattfindet für die Angriffe des FC Liverpool.

[18h07] Weiter geht es an der Anfield Road. Torres ist raus, Crouch stürmt jetzt für die Reds.

[18h01] Liverpool mit starker Anfangsphase um dann genauso stark abzubauen. Die Gunners mit mehr Ballbesitz und schönem Passspiel, aber noch zu ungenau und unglücklich vor dem Tor. Wenn es so weitergeht, steht Passivität und Ungenauigkeit gegenüber. Wäre trotzdem schön, wenn es eine klasse 2. Hälfte gibt.

[17h52] Endstand Tottenham-Blackburn 1:2. Gasp. Die Spurs stehen wieder mit leeren Händen da. Konstanter Balbesitz über 60% mit etlichen hochkarätigen Chancen. Doch Blackburn spielt effektiv und nutz zwei Situationen zum Sieg. Beides Mal mit Distanzschüssen. Die Spurs bleiben im tiefsten Keller. Aber wenn man den Ticken glauben darf, war das gegenüber den letzten Leistungen eine klare spielerische Steigerung. Doch das zählt am Ende ja bekanntlich nicht. Sehr sehr bitter. Viel Arbeit für Juande Ramos.

[17h51] Tor!!! Tottenham-Blackburn 1:2. Das gibt es nicht. Wie bitter ist das denn. Christopher Bamba auf Vorlage von Santa Cruz mit dem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit – trockener Schuss ins Tor. Und White Hart Lane ist gelähmt.

[17h50] Halbzeit Liverpool-Arsenal 1:0.

[17h46] Tipp an Emauel Adebayor: Festeres Schuhwerk holen und die durchschnittliche Anzahl von Ausrutschern pro Spiel reduzieren.

[17h42] Tottenham-Blackburn: Noch fünf Minuten. Tottenham braucht ein zweites Tor.

[17h38] Das Tempo ist ein bisschen raus aus dem Spiel. Liverpool fällt offensiv nicht mehr allzu viel ein, weil die Londoner jetzt besser hinten stehen. Bei den Gunners fehlt vorne noch der finale Pass. Die Reds ziehen sich immer mehr zurück. Und so geht das seit Minuten. Aber Liverpool führt. Arsenal muss was machen.

[17h35] Tottenham-Blackburn: Knappe 15 Minuten noch. Das Spiel ist etwas ausgeglichener, wobei die Spurs weiterhin das Spiel machen. Nur mit über 60% Ballbesitz macht Tottenham zu wenig aus seinen Chancen. Berbatov hatte vor zehn Minuten eine gute Chance, scheitert aber am sehr gut spielenden Brad Friedel im Tor der Rovers. Vom nackten Ergebnis ist es bisher wieder die offensive Harmlosigkeit gepaart mit den defensiven individuellen Fehlern. Doch der Spielverlauf macht Mut für die Spurs. Das ist deutlich lebendiger und zielstrebiger als in den letzten Wochen.

[17h28] Almunia sammelt fleißig Bonuspunkte. Gerrard mit strammen Schuss aus 11 Metern, den Almunia spät sieht, kriegt aber noch gerade so die Hände hoch und lenkt den Ball über die Latte. Jens Lehmann wird sicherlich gleich kotzübel auf der Bank. Das ist richtig bitter. Demütigung.

[17h25] Arsenal wird minütlich stärker. Liverpool verteidigt mittlerweile mit 10 Mann in der eigenen Hälfte. Insbesondere Fabregas ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gunners. Bis jetzt scheitert es noch am Torabschluss. Liverpool steht bis dato noch fehlerlos hinten drin, kann offensiv seit 10 Minuten aber kaum mehr Akzente setzen.

[17h20] Tor!! Tottenham-Blackburn 1:1 durch Benny Mc Carthy. Wie aus dem nichts der Ausgleich für die Rovers. Flacher Schuss mit Rechts, noch leicht abgefälscht von Dawson, keine Chance für Cerny. Schon wieder Dawson der Unglücksrabe.

[17h19] Liverpool ist klar auf Wiedergutmachungskurs. Da wird viel gelaufen, gekämpft und geackert. Kein Ball wird verloren gegeben. Arsenal schafft das spielerisch noch nicht zu lösen. In Minute 17 zum ersten Mal. Fabregas mit schönem Pass auf Adebayor, doch Reina verkürzt exellent den Winkel und kann parieren.

[17h09] Tor!!! Liverpool-Arsenal 1:0. Freistoß zentrale Position. Gerrard läuft an und hämmert den Ball durch eine kleine Lücke in der Mauer ins Tor. Keine Chance für Almunia. Gerrards 2. Saisontor. Was für ein Auftakt.

Tor!! Tottenham-Blackburn 1:0 durch Keane. Verwandelter Elfmeter. Die Spurs mit der verdienten Führung.

[17h08] Die Reds mit Tempo. Finnan legt auf Gerrard an der Strafraumgrenze, glänzende Pararde von Almunia. Gute Aktion.

[17h06] Voronin setzt als erster ein Zeichen bei den Reds, geht mit Karacho in Fabregas rein. Erste gelbe Karte.

[17h02] Liverpool unter Druck und “Reifeprüfung” (Wolff Fuss) für den FC Arsenal. Howard Webb pfeift an. Los geht es.

[16h57] FC Liverpool – Arsenal London Aufstellungen (laut Sky Sports)

Liverpool: ReinaFinnan, Hyypia, Carragher, RiiseMascherano, Alonso, GerrardVoronin, Kuyt, Torres

Arsenal: AlmuniaSagna, Toure, Gallas, ClichyEboue, Fabregas, FlaminiHleb, Rosicky – Adebayor

Torres und Alsonso kehren ins Team der Reds zurück, dafür müssen Pennant und Babel auf die Bank. Rosicky für Walcott im Team bei den Gunners. Die Reds mit drei Spitzen, Arsenal nur mit einer Spitze, aber vielen flexiblen Möglichkeiten im Mittelfeld. Van Persie bei den Gunners weiter verletzt.
Jens Lehmann spricht. Demütigung.

Endstand Derby-Everton 0:2. Die Toffess damit weiter mit Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

[16h49] Halbzeit Tottenham-Blackburn 0:0. Für die Rovers mehr als schmeichelhaft. Die Spurs konnten ihre Überlegenheit nicht in Tore umsetzten, trotzdem war es gegenüber den letzten Leistungen wohl auch spielerisch ein Schritt nach vorne.

[16h49] Liverpool-Arsenal: Es treffen die beiden Team aufeinander, die diese Saison noch ohne Niederlage sind, aber doch geht es für beide Teams seit letzter Woche immer mehr in zwei verschiedene Richtungen. Arsenal spielt sowohl in der Liga wie auch in der Champions League Fußball von einem anderen Stern mit viel Tempo, Freude und Leidenschaft. Liverpool droht das frühe Aus in der Champions League und auch in der Liga tut man sich seit der Rotation von Benitez immer schwerer. Insbesondere für Liverpool ein richtungsweisendes Spiel. Der Druck liegt ganz klar bei den Reds. Ganz interessante Statistik, die in Football Weekly Extra, dem Podcast des Guardian, erwähnt wurde. In jeder Saison, in der Arsenal an der Anfield Roas gewann, wurde man auch englischer Meister. Nur einmal verlor man an der Anfield Road, war zu dieser Zeit aber schon Meister. Also sollte Arsenal heute gewinnen, wissen wir, was das heißt…

[16h42] Premiere geht bereits ab 16.50 Uhr auf Sendung, also fünf Minuten früher als sonst. Gibt wohl noch einmal die Lehmann-Aussagen von unter der Woche.

[16h38] Kurz zu gestern. Was Chelsea da gestern gegen ManCity angestellt hat, war große Klasse. Konnte das ganze heute Morgen beim Frühstück zum Leidwesen der Freundin beim Frühstück anschauen. Sollte Avram Grant etwa doch der Glücksgriff für Chelsea sein? Samstag geht es nach Wigan. Abwarten. Manchester United spielt derzeit wie Arsenal einen richtig guten Ball und konnte Middlesbrough gestern vier Treffer einschenken. Newcastle unterlag überraschenderweise in Reading, Remis zwischen West Ham und Portsmouth und Fulham und Sunderland. Für alle vier Teams zu wenig.

[16h30] Tottenham versiebt eine Chance nach der anderen, hätte längst eine Führung verdient gehabt. Was so ein Trainerwechsel an Kräften freisetzen kann.

[16h24] Endstand Bolton Wanderers – Aston Villa 1:1. Für beide zu wenig, aber insgesamt verdient. Villa mit einer starken Anfangsphase, die aber erst in der 2. Halbzeit durch das 1:1 belohnt wurde. Für Bolton ist positiv, dass Anelka wieder trifft. Gary Magson wird sicherlich in den nächsten Tagen mehr Zeit haben um Bolton in die Spur zu bringen. Nötig ist es.

Derby-Everton 0:2 durch Yakubu (63.)

[16h22] Tottenham mit 62% Ballbesitz. Wann gab es denn das zuletzt? Aber weiterhin 0:0. Die Spurs schaffen es nicht ihre Überlegenheit am Ball in Chancen und Tore umzusetzen.

[16h12] Tottenham mit der besseren Anfangsphase, viel Tempo und Zug nach vorne von den Spurs. Tottenham kontrolliert das Spiel.

[16h09] Tottenham Hotspur – Blackburn Rovers Aufstellungen (laut BBC Sport)

Tottenham: CernyChimbonda, Dawson, Kaboul, LeeLennonHuddlestone – ZokoraMalbranqueBerbatov, Keane

Blackburn: FriedelEmerton, Samba, Ooijer, WarnockBentley, Savage, Kerimoglu, DunnSanta Cruz – McCarthy

[16h04] Die Premiere für Juande Ramos an der White Hart Lane. Und seine Krawatte hat die Vereinsfarben der Tottenham Hotspurs. Da freut sich aber jemand auf den Job.

[16h02] Schönen Sonntag erstmal. Zurzeit läuft auf Premiere ein sehr spannendes Spiel zwischen den Bolton Wanderers mit dem neuen Manager Gary Magson gegen Aston Villa. Knapp 20 Minuten vor Schluss steht es 1:1. Und seit dieser Minute läuft die Partie zwischen Blackburn und Tottenham, die ich via Live-Ticker verfolgen werde. Ab 16.50 Uhr dann Liverpool-Arsenal. Es steht also ein volles Programm bevor. Ich freu mich schon.

[15h59] Es war die Nachricht der Woche in der englischen Premier League. Die Tottenham Hotspurs haben Martin Jol am Donnerstag kurz nach der UEFA-Cup Niederlage gegen den FC Getafe aus Spanien gefeuert. Nachfolger ist Juande Ramos, der ehemalige Coach des FC Sevilla. Primär gibt es nur einen Grund für den Rauswurf. Der sportliche Niedergang der Spurs in dieser Saison. _44199159_jol2701.jpgMit großen Investitionen und viel Optimismus ging man in die neue Saison, in welcher man sich dauerhaft unter den ersten Vier bewegen wollte, manche Experten bescheinigten den Spurs sogar Chancen den Meisterschaftstitel an die White Hart Lane zu holen. Der Saisonstart ging schon einmal in die Hose mit der Niederlage beim Aufsteiger FC Sunderland. Seit August kamen die Spurs nicht mehr aus dem Tabellenkeller. Zwischenzeitlich gab es zwar ein 6:0 gegen Derby County, aber das war ein ganz ganz kleiner Lichtblick. Mitte September setzte man Martin Jol eine Frist. Sollte es in den nächsten sechs Pflichtspielen keine sportliche Verbesserung geben, müsse man sich um einen neuen Trainer kümmern. Der Name Juande Ramos schwebte schon damals wie ein Damoklesschwert über dem Holländer. Immerhin erreichte man die Gruppenphase im UEFA-Cup gegen Farmagusta aus Zypern und überstand zwei Runden im Carling Cup, doch in der Premier League gab es keine Verbesserungen. Besonders schmerzhaft wirkte die Derby-Niederlage gegen den FC Arsenal. Gegen Aston Villa vor knapp vier Wochen schafften die Spurs immerhin nach einem 1:4-Rückstand immerhin noch ein Unentschieden. Schon damals glaubte man nicht mehr an eine lange Zukunft von Martin Jol an der White Hart Lane. Montag gab es dann die nächste Niederlage gegen Newcastle. Die 90 Minuten zeigten noch mal alle Defizite der Spurs in dieser noch sehr jungen Saison. Defensiv stimmte gar nichts, man kassierte viel zu viele Gegentore und konnte individuelle Fehler nicht abschalten. Offensiv konnte Dimitar Berbatov bei weitem nicht an seine Leistungen aus der letzten Saison anknüpfen. Es passte vorne und hinten nicht. Wenn die sportliche Misere schon peinlich genug ist, sorgte man dann auch noch für ganz schlechtes Verhalten seitens der Klubführung neben dem Platz. Bereits vor dem Spiel am Donnerstag hat man Martin Jol mitteilen lassen, dass er als Trainer entlassen wird – nach dem Spiel gegen Getafe. Zahlreiche englische Medien meldeten diesen Sachverhalt während des Spiels gegen Getafe. Martin Jol konnte einem Leid tun. Was man dem Holländer vorwerfen muss, ist, dass er mit den guten sportlichen Möglichkeiten keine adäquate Leistung auf den Platz transportieren konnte. Dennoch wirkte Jol die bisherige Saison wie ein Spielball einer Klubführung, die zwischen Kontinuität und radikalem Wechsel entscheiden musste. Richtig glücklich sah man dabei nicht aus.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis