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Fehler am frühen Morgen

Freitag, 13. Juni 2008 14:55

Gestern Nacht Spiel 4 der NBA Finals im Staples Center von Los Angeles. Die Führung der Lakers.

  • Mitte des ersten Viertels – 20:6
  • Nach dem 1. Viertel – 35:14
  • Mitte des zweiten Viertels – 45:21 (höchste Führung im Spiel)
  • Halbzeit – 58:40
  • Anfang des 3. Viertels – 70:50

Und dann habe ich den Fernseher ausgemacht, weil ich zu müde war, weil ich immer noch frustriert war von der EM und weil ich Boston keine Chance mehr gab in diesem Spiel.

Nach einem 21:3-Lauf im dritten Viertel waren die Celtics wieder dran und gewannen Spiel 4 mit 97:91. Wer solche Spiele noch dreht, der wird auch NBA-Champion.

Spiel 5 in der Nacht von Sonntag auf Montag wiederum an der Westküste der USA.

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Preview NBA Finals 2008: Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers

Mittwoch, 4. Juni 2008 14:56

Vor großen Sportereignissen, wie es die NBA Finals nun einmal sind (trotz der eher rückläufigen TV-Quoten der letzten Jahre), werden vor allem von Sportjournalisten und TV-Experten immer wieder gerne Superlative bemüht um einem solchen Ereignis den letzten ruhmreichen und spektakulären Schliff zu geben. Oft ist eine solche Vorgehensweise aber alles andere als nützlich, wurde man doch vor allem in den NBA Finals die letzten Jahre eher mit mäßigen spielerischen Leistungen und häufig einer gewissen Einseitigkeit unterhalten. Die großen Storys, ja die Geschichten, an die man sich auch heute noch erinnern könnte, blieben vor, während und auch nach der Finalserie aus.

Diese Finalserie soll anders werden, sie soll für die letzten Jahre entschädigen, und schon überschlagen sich die Experten in den USA und auch der eine oder andere deutsche Sportjournalist mit Superlativen. Unabhängig davon wie diese Finalserie sich nun entwickeln wird, ist sie zumindest was die Rivalität, die Tradtionen und die Erfolge der beteiligten Mannschaften angeht ein Aufleben der glorreichen NBA-Zeiten. Basketball-Fans aus aller Welt scheinen sich danach wieder zu sehen, anders ist der Hype um die Celtics und Lakers nicht zu erklären.

Zum elften Male treffen sich die Boston Celtics und die Los Angeles Lakers in einer Finalserie, kein Duell gab es öfter im letzten Abschnitt vor dem Errreichen der Ringe. 30 Meisterschaften können beide auf sich vereinen, 16 Titel gingen an die Boston Celtics, 14 an die LA Lakers. Das Team aus Kalifornien kann mit einem Sieg in der diesjährigen Finalserie den Abstand auf den Rekordchampion der NBA also ein bisschen verkürzen. Boston möchte nach 22 Jahren Abstinenz wieder mal einen NBA-Titel feiern. Den Lakers gelang dies zuletzt 2002. Lang ist die Liste der großen Stars auf beiden Seiten, Bill Sharmann, Larry Bird, John Havlicek, John Chamberlain und Shaquille O’Neal um nur ein paar Namen zu nennen. Interessant bei der ganzen Traditon und Historie vor allem die Geschichte eines Mannes: Pat Riley, der zu Beginn der Saison 1981/82 die LA Lakers übernahm. Damals war er erst 35 Jahre alt. Neun Jahre blieb er dann bei den LA Lakers, verlor seine erste Finalserie 1984 in sieben Spielen gegen den großen Kontrahenten aus dem Osten, ein Jahr später ging der NBA-Titel dann nach Kalifornien. Boston wurde besiegt. Und auch diesmal steht in dieser Finalserie wieder ein Trainer im Mittelpunkt. Lakers-Coach könnte mit einem Titel zum erfolgreichsten Trainer aller Zeiten in der NBA aufsteigen, es wäre dann seit 10. Triumph und damit hätte er einen Titelgewinn mehr als der erfolgreichste Coach der Boston Celtics, Red Auerbach, der zwischen 1950 und 1966 an der Östküste der USA Trainer war und mit den Celtics neun Meisterschaften feiern durfte.

Kommen wir zur ja fast schon nüchternen Gegenwart in den NBA Finals 2008. Das beste Team aus der Eastern Conference trifft auf den Erstplatzierten der Regular Season aus der Western Conference, also ist es von diesem Standpunkt doch nur logisch, dass beide Teams auch den NBA-Titel 2008 unter sich ausmachen. Aber es stehen eben auch zwei Mannschaften im diesjährigen NBA Finale, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte, schon gar nicht nach der Leistung der Vorsaison bei den Celtics. Nach der diesjährigen regular Season hatte man 42 Siege mehr auf dem Konten, aus einem der heimschwächsten Teams 2006/2007 wurde dieses Jahr eine Festung im TD Banknorth Garden. Man darf schon jetzt die Trades von Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen nach Boston als die wohl beste Investiton in eine Mannschaft überhaupt bezeichnen. Denn die drei Superstars haben auch ihre Mitspieler zu deutlich besseren Leistungen gebracht, mannschaftlich kompakter als Boston konnte man die regular Season kaum spielen. Dass man in den Playoffs dann sieben Siege gegen die Atlanta Hawks benötigte, ist nicht mehr als ein Schönheitsfleck. Auch den Los Angeles Lakers half ein ja überraschender Trade zurück in die Ligaspitze der NBA. Anfang Februar einigte man sich mit den Memphis Grizzlies auf einen Trade des Spaniers Pau Gasol nach Kalifornien. Ein Schnäppchen, das aber jeden Cent wert war. Mit Pau Gasol wurde vor allem die Last von den Schultern von Kobe Bryant genommen, der Superstar der Lakers wurde immer mehr zum Mannschaftsspieler. Mit Derek Fisher und Lamar Odom hatte man die perfekte Mischung auf dem Parkett und konnte so auch Andrew Bynum fast adäquat ersetzen. Nicht auszummalen wenn auch noch Bynum in dieser Mannschaft mitgemischt hätte. Doch der Center leidet immer noch an einer Knieverletzung, Ausgang ungewiss.

Und ungewiss dürfte auch der Ausgang dieser Final-Serie sein. Ich kann es drehen, wie ich will, aber ich sehe keinen Favoriten. Dass es eine lange Serie werden wird, dürfte klar sein. Ich sehe Boston am Ende ganz knapp vorn, begründen kann ich es aber irgendwie nicht. Die Celtics gewannen beide Aufeinandertreffen in der regular Season gegen die Lakers deutlich. Gerne wird dieses Duell auf die Superstars runtergebrochen, aber es kann keinen Basketballspieler, auch nicht Kobe Bryant, geben, der eine Finalserie im Alleingang gegen Garnett, Pierce und Allen gewinnen kann. Die Celtics mögen zwar mit mehr Superstars gespickt sein, die Lakers setzten ihre gesamte Mannschaft dagegen. Für Boston ist auch gefährlich, wenn mal einer oder gleich zwei der großen Drei keinen guten Tag erwischt haben, denn dann hakte vor allem die Offensive sehr, zuletzt mehr als deutlich bei den Niederlagen gegen Detroit gesehen. Wobei Ray Allen mir in den Playoffs überhaupt nicht gefällt, sehr viel besser in Schwung bei den Celtics kommt James Posey, dem vielleicht eine Schlüsselrolle zufallen dürfte, wenn er sich darum bemüht Kobe Bryant in Schach zu halten, von Verteidigen will ich erstmal gar nicht sprechen. Interessant dürfte vor allem werden wie gut Kobe Bryant von Pau Gasol unterstützt wird. Der Spanier hat durchaus das Potential für Kobe in die Bresche zu springen, wenn sich der Star der Lakers mal für eine Halbzeit eine Auszeit nimmt. Dass Kobe ein Totalausfall wird, kann man eigentlich ausschließen.

Aber das ist wo auch das einzige in dieser Finalserie 2008. Ein Land scheint sich wieder für Basketball begeistern zu können, ABC als übertragender Sender freut sich auf Traumquoten. Und ich habe bis jetzt noch einen Wunsch: Dass wir auch während und nach dieser Serie noch viele spektakuläre und schöne Stories über diese Finals erzählen und behalten dürfen. Denn das Duell Boston Celtics gegen die Los Angeles Lakers hat schon so viele unglaubliche Geschichten geschrieben, es steht ihm nicht zu jetzt die NBA-Fans im Stich zu lassen.

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NBA Playoffs 2008 Eastern Conference Final Spiel 6, Detroit Pistons – Boston Celtics 81:89

Freitag, 30. Mai 2008 12:19

Nachdem vergangene Nacht die LA Lakers dank einer überragenden Veranstaltung von Kobe Bryant die NBA Finals 2008 erreicht haben, wartet das Team von Trainer Phil Jackson jetzt auf den Gegner aus der Eastern Conference. Boston führt die Serie mit 3:2, braucht also einen Auswärtssieg um die Serie zu einem Ende zu bringen. Das gelang in den Playoffs 2008 bisher nur einmal – ausgerechnet in Detroit. Aber die Pistons versuchen ihre Heimstärke dagegen zu setzen.

Es war eine gespannte Atmosphäre vor Spiel 6 in Palace of Auburn Hills in Detroit. Die Pistons standen unter Druck, mussten Spiel 6 gewinnen um weiter Chancen auf das NBA Final zu haben, Boston konnte etwas beruhigter in dieses Spiel gehen auch wohlwissend, dass man schonmal auswärts in dieser Serie bei den Pistons gewonnen hatten. Die Celtics in der Starting Five wieder mit den Großen Drei, Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen wurden von Kendrik Perkins und Rajon Rondo unterstützt. Auch die Pistons konnten ihre beste Mannschaft aufs Parkett schicken mit Tayshaun Prince, Antonio McDyess, Rasheed Wallace, Richard Hamilton und Chanuncey Billups. Für Detroit kam es vor allem darauf an die Kreise von Kevin Garnett halbwegs wieder einzugrenzen, was in Spiel 5 überhaupt nicht gelang. Wichtig auch für das Team aus Michigan die einfachen Jump Shots der Celtics wieder effektiver zu verteidigen.

Nach zwei ersten ausgeglichenen Vierteln stand es 40:37 für die Boston Celtics, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen, beide Teams spielten ihren Spielstil, konnten aber die gut stehenden Defensivreihen nicht immer überwinden. Einen Leistungsunterschied gab es aber überhaupt nicht festzustellen. Beide Teams vor allem von der Dreier-Linie mit einer erschreckenden Bilanz, erst kurz vor Ende des 1. Viertels konnte Ray Allen den ersten Dreier für Boston im Korb unterbringen.

So ausgeglichen die ersten beiden Viertel waren, desto spannender und rassanter wurde die zweite Halbzeit. Zum ersten Mal hatte man das Gefühl, das Spiel könnte zu Gunsten einer Mannschaft kippen – und zwar in Richtung Detroit. Auch die ersten Minuten des dritten Viertels waren wieder ausgeglichen, drei Minuten vor Ende stand es 58:58, doch dann ein kleiner Schlüsselmoment im dritten Spielabschnitt pro Detroit. Die Pistons führen 64:58, als Paul Pierce ein Wurf von Downtown versenkt, kassiert dabei aber ein mehr als fragwürdiges Offensivfoul. Statt 61:64 aus Sicht von Boston stand es dann 66:58 für Detroit, weil Tayshaun Prince beide Free Throws verwandelte. Mit einer 68:60-Führung ging Detroit in das letzte Viertel, das Momentum klar auf der Seite. Es war spannend zu sehen, wie Boston das vierte Viertel angehen würde. Ganz ehrlich, ich hatte damit gerechnet – auch aufgrund der bisherigen Auswärtsschwäche – dass Detroit das dann souverän nach Hause schaukeln würde, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Denn was die Boston Celtics in den letzten 12 Minuten da für einen Basketball zelebrierten, das war absolut NBA-Champion würdig. Vielleicht war sich Detroit schon etwas zu sicher aufgrund der Führung und wurde dann vom Garnett-Pierce-Express förmlich überrollt. Richard Hamilton eröffnete das vierte Viertel per Jump Shot zum 70:60, danach folgte ein 10:0-Lauf der Celtics, 70:70 knapp sieben Minuten vor Schluss, 72:74 knapp fünf Minuten vor Schluss. Und was der Schlüsselmoment für die Pistons im dritten Moment war, war dieser für die Celtics eine glänzende Einzelvorstellung von Paul Pierce, der nach tollem Zug zum Korb das Foul von Rodney Stuckey aufnahm und per 3-Punkt-Spiel zum 75:74 traf. Erste Führung für die Boston Celtics seit Mitte des dritten Viertels. Und von dort an lief es fast von selbst, man spielte sich in einen kleinen Schlussrausch und brachte die Führung sicher und souverän nach Hause. Am Ende stand es 89:81 für die Boston Celtics. Das vierte Viertel entschied man mit 29:13 für sich.

Am Ende war es vor allem Paul Pierce, der mit 27 Punkten und 8 Rebounds Boston den Sieg ermöglichte, Kevon Garnett kam auf 16 Zähler, Ray Allen konnte 17 Punkte für sich verbuchen. Mannschaftlich waren die Celtics einfach einen Tick geschlossener und kompakter, auch die 29 Punkte von Chauncey Billups und die 21 Zähler von Richard Hamilton konnten Boston letztendlich nicht gefährden. Die Pistons mit schwacher Trefferquote von der Dreierlinie, nur 6 von 21(28,6%), zudem 16 Turnovers. Pistons Coach Flip Saunders steht nach Informationen von ESPN vor einer ungewissen Zukunft, er hat noch einen gültigen Vertrag für die kommende Saison in Detroit, es bleibt aber fraglich, ob er diesen auch erfüllt.

Damit kommt es ab kommenden Donnerstag also zum für viele Experten selbst ernannten Traumfinale zwischen den LA Lakers und den Boston Celtics, ein Spiel, das so viele Geschichten erzählt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Zum achten Mal treffen sich beide Teams in einem NBA-Finale, zuletzt gewannen 1985 und 1987 jeweils die LA Lakers mit 4:2, aber mehr Tradition in einem NBA-Finale wie diesen gibt es nicht. Schauen wir mal, was wir erwarten können. Mehr dazu dann in den nächsten Tagen.

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NBA Playoffs 2008 Conference Semifinals Spiel 7, Boston Celtics – Cleveland Cavaliers

Samstag, 17. Mai 2008 22:36

Showdown in Neuengland. Während die Detroit Pistons schon seit ein paar Tagen für das Finale der Eastern Conference üben können, müssen Boston und Cleveland Überstunden machen. Nachdem die Cavs Spiel 6 für sich entscheiden konnten, kommt es jetzt zum “do or die” am Sonntagmittag an der Ostküste der USA. Können die Cleveland Cavaliers mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Serie ins Conference Final einziehen? Ab 21h15 wird hier live mitgebloggt.

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NBA 2007/2008 #101, Boston Celtics – San Antonio Spurs

Sonntag, 10. Februar 2008 18:58

[21h37] Endstand Boston – San Antonio 98:90 Verdienter Sieg der Celtics in einem guten und spannenden Basketballspiel, weil sie defensiv besser standen und in der Offensive die entscheidenen Rebounds für eigenen Ballbesitz holten. Das gab dann letzlich den Ausschlag. Topscorer der Partie Paul Pierce mit 35 Punkten, Tim Duncan kommt auf 22, Ginobili bei 21 und Ray Allen kommt auf 19. Die Spurs am Dienstag in Toronto, die Celtics bei den Pacers.

[21h32] Ballbesitz San Antonio. Ginobili scheitert beim Wurfversuch. Greg Popovich schmeißt ein Handtuch in die Ecke. Foul der Spurs, Rajon Rondo an der Linie. 94:87 für Boston, 16 Sekunden noch. Jetzt ist es aber sicherlich durch. Nochmal Auszeit der Texaner.

[21h30] Paul Pierce scheitert beim Wurfversuch, doch Boston holt sich wieder den Offensivrebound. Ray Allen an der Linie. Klare Sache 92:87. Auszeit Spurs. 22 Sekunden noch. Dürfte gelaufen sein.

[21h28] Toller Angriff der Celtics, Ginobili weiß sich nur mit dem Foul zu helfen. Glen Davis verwandelt nur einen Wurf, aber die Celtics holen sich den Offensivrebound. Dann aber den Wurf nicht genutzt. 90:87, 43 Sekunden noch

[21h25] Was für ein Wurf!!!!! Ginobili für drei zum 87:89 aus Sicht der Texaner, 1’24 noch zu spielen.

[21h24] Auf der Gegenseite Tim Duncan mit nur einem verwandelten Freiwurf, verkürzt auf 84:89.

[21h23] Paul Pierce mti den Punkten 34 und 35 von der Freiwurflinie. 89:83, 2 Minuten noch zu spielen.

[21h21] 87:83 Boston. San Antonio lässt zu einfache Punkte zu. Im Gegenzug San Antonio wieder mit Problemen zum Korb zu kommen. Turnover der Texaner. So wird das nichts.

[21h16] Und schwupsdiwups zieht San Antonio an, verkürzt auf 81:83. 04’20 noch zu spielen. Das wird spannend.

[21h13] Wäre doch auch mal ne Idee, die Trainer der Bundesliga zu verkabeln. Bei ABC macht man das immer gerne. Finde ich eine gute Idee. Auch dass in den Viertelpausen sich die Trainer jetzt immer zum Interview bereithalten, ist ein klarer Fortschritt. 83:78 Boston. Eng, aber weniger als fünf Punkte Rückstand kann San Antonio seit Minuten auch nicht aufholen.

[21h09] Viele Ballverluste auf beiden Seiten, viele Fehler. Sechs Minuten noch. 79:73 für die Celtics. Auszeit um wieder Struktur ins Spiel zu bringen.

[21h02] Was für eine Aktion von Tony Allen. Will zum Dunk hochspringen, sieht dann aber, dass er auch ein Foul ziehen kann, entscheidet sich in der Luft um, zieht das Foul und macht dennoch zunächst die zwei Punkte. Überragende Aktion. Und solche können in einem Spiel wie diesem den Unterschied machen. 79:70 für das Team aus Massachussetts.

[20h56] Topscorer der Partie im Moment Paul Pierce mit 26 Punkten. Danach kommt bei den Celtics lange nichts. Aber das reicht ja durchaus.

[20h53] 3. Viertel Boston – San Antonio 68:61 Weiterhin alles offen fürs letzte Viertel, kleiner Vorteil Celtics. Wenn sie ihre Angriffe weiter so konsequent ausspielen, dann fahren sie den Sieg nach Hause.

[20h52] James Posey macht seinen Fehler wieder gut. Ganz wichtiger Dreier kurz vor Schluss des dritten Viertels.

[20h49] James Posey ist wirklich dumm, kriegt nen technisches Foul, weil er Ginobili mit dem Arm in den Brustbereich schlägt (abseits des Geschehens). Ginobili verkürzt auf 61:62. Der Argentinier Topscorer der Spurs mit 18 Punkten.

[20h46] Die Spurs nur mit 39% Trefferquote, was unter anderem ein Grund ist, warum San Antonio immer diesem kleinen Rückstand hinterherläuft. Duncan muss sich in Abwesenheit von Tony Parker die Punkte hart erarbeiten. Und nicht zuletzt ist es auch die starke Defensive der Celtics (wenn Brian Scalabrine nicht auf dem Parkett ist).

[20h40] Sieben Punkte ist Boston vorne, vier Minuten noch. Die Angriffe von San Antonio wirken zäh, brauchen lange. Ganz anders die Celtics, die flüssig kombinieren und sicher abschließen. 61:54 Boston.

[20h29] Die Celtics drehen auf. Scalabrine per Buzzer-Beater, der kurz vor der Auswechselung stand dank abenteuerlichem Egoismus und Paul Pierce mit Dreier sorgen weiter für fünf Punkte Vorsprung. 53:48 Celtics

[20h23] So, es kann weitergehen. Fisch hat fertig gebruzzelt, weiter mit dem 3. Viertel. Zurzeit 48:43 Boston dank 3- Punkte-Wurf von Paul Pierce. Trotzdem weiter eng.

[20h03] Halbzeit Boston – San Antonio 43:41 Paul Pierce sicher mit mit seinen Punkten 17 und 18 sichert die Halbzeitführung für die Celtics. Gutes offenes Spiel.

[19h55] 3 Minuten noch bis zur Halbzeit. 41:40 für Boston. Zwischendurch kleine Schiri-Schelte von Greg Popvich, seitdem wird nicht mehr so großzügig gepfiffen.

[19h45] Weiterhin völlig offenes Spiel, keine Mannschaft kann sich wirklich absetzen, kein Team hat ein Momentum. 38:32 für San Antonio. Paul Pierce hat lange nicht getroffen.

[19h37] Fantastischer Basketball in Boston mit leichten Vorteilen für die Spurs, die offensiv einfach mehr Möglichkeiten haben. Dan kann man Duncan auch mal unter dem Korb anspielen und muss nicht wie Boston aufgrund der geringeren Größe der Spielern ständig von außen werfen oder in einer Einzelaktion den Weg zum Korb suchen. Insgesamt hohes Tempo, wenig Unterbrechungen. Absolutes Spitzenspiel. 31:26 für die Spurs.

[19h28] 1. Viertel Boston-San Antonio 20:23 Teilweise ganz ganz feiner Basketball von beiden Teams, vor allem in der Offensive. Gegen Ende wurden die Defensivreihen wieder stärker, von daher ging die Korbparade wie zu Beginn nicht ganz so weiter. Topscorer der Partie Paul Pierce mit zurzeit 14 Punkten.

[19h19] James Posey mit einem schönem Korb nach klasse Zuspiel von Ray Allan. 18:16. Völlig offenes Spiel mit zwei stark spielenden Mannschaften.

[19h12] Was hat man denn Ginobili und Paul Pierce in das Mittagessen getan? 15:14 für Boston. Ginobili 11 Punkte, Paul Pierce 13 Punkte. Sechs Minuten erst gespielt.

[19h07] San Antonio geht schnell mit 5:0 in Führung, doch Boston innerhalb einer Minute mit einem 10:0-Lauf dank zweier Monster-Dreier von Paul Pierce. Und auch ManU Ginobili dreht richtig auf. Ginobili schon mit 8. Jetzt wieder Pierce für drei (insgesamt 11 Punkte). 13:11 für Boston. Was ein geiler Auftakt.

[19h03] Los geht es. Die Starting Five beider Teams

Boston: Rajon Rondo, Ray Allen, Brian Scalabrine, Paul Pierce, Leon Pawe

San Antonio: Jacque Vaughn, Manu Ginobili, Tim Duncan, Bruce Bowen, Fabricio Oberto

Boston ohne Garnett, San Antonio ohne Tony Parker. Beide Teams also ohne ihre Superstars.

[19h01] ABC ist heute der übertragende Sender in den USA. Endlich wieder gut aussehende Field-Reporterinnen.

[19h00] Das beste Team der Liga, die Boston Celtics (38-9) sind extrem heimstark. Nur vier der 25 Auftritte gingen verloren. San Antonio hat die Saison stark begonnen, schwächelt aber in letzter Zeit ein bisschen. So schaffte man zuletzt nur mit Mühe einen Sieg nach Verlängerung bei den New York Knicks. Die Spurs zurzeit fünfter der Western Conference (32-16) haben Probleme auswärts wirklich Fuß zu fassen. 12-11 die Bilanz.

[18h58] Es geht weiter mit dem absoluten Spitzenspiel in der NBA. Die Boston Celtics empfangen im TD Banknorth Garden den derzeitigen Meister, die San Antonio Spurs.

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NBA 2007/2008 Preview Week #13: Strauchelnde Favoriten

Dienstag, 15. Januar 2008 21:00

Diese Ausgabe wird etwas kürzer als sonst, weil kommenden Montag der “Tag der Giganten” ist bei Premiere. Vier Spiele werden live gezeigt, wir sehen die Mavs, die Cavs, Denver und Chicago, zudem gibt es ein Classic Game mit Michael Jordan. Alles weitere zu den Spielen am Montag und zur Woche 14 dann am Sonntag oder frühen Montag.

Zwei Live-Spiele bei Premiere am Wochenende: Und ich kann endlich mal wieder die Trailblazers sehen, in der Nacht zu Samstag ab 01h00 bei den Miami Heat. Ist durchaus eine reizvolle Aufgabe für das Team aus Oregon. Sonntagabend gibt es zur Primetime kein Spiel, erst ab 02h00 in der Nacht zu Montag gibt es die Phoenix Suns gegen die New Jersey Nets. Wenn Football also zu langweilig ist, kann man ja mal gucken, wie die Offensivmaschine der Suns auf Touren kommt.

Rückblick auf Week #12:
Beim Blick auf den Spieltag von letzter Woche stellte ich erstaunt fest, dass Boston innerhalb von drei Tagen gegen die Washington Wizards antreten muss. Und im Gegensatz zu mir schauen die Celtics auch danach noch aus der Wäsche, denn sie verloren beide Spiele und fingen sich die Saisonniederlagen fünf und sechs ein. Nach den Charlotte Bobcats brachten also die Wizards den Klassenprimus zum Straucheln. Die Reise der Detroit Pistons nach Texas verlief alles andere als erfreulich. Es setzte Niederlagen in Dallas und bei den Spurs, immerhin mit 24 Punkten Unterschied. Das hatten sich die Pistons auch anders vorgestellt. Die Dallas Mavericks waren das Team der letzten Wochenn, gewannen sieben Spiele am Stück, unter anderem mit 95:94 durch einen Dreier per Buzzerbeater von Steackhouse bei den LA Clippers. Nun setzte es vergangene Nacht ein 120:122 bei den Sacramento Kings, ein Spiel, das Dallas unglücklich verlor. Trotzdem zeigt sich das Team von Avery Johnson stark verbessert und ist auf alle Fälle in der Form ein Kandidat für eine weitere erfolgreiche Saison. Mal sehen, wie weit es geht. Team der Stunde sind zurzeit die Los Angeles Lakers nach sieben Spielen ohne Niederlage. Höhepunkt war vergangene Nacht der 123:121- Sieg gegen die Seatlle Supersonics nach Overtime. Kobe Bryant steuerte 48 Punkte bei. Gleichzeitig offenbarte der Abend an der Westküste Kaliforniens die Misere der Seattle Supersonics. Wieder mal gut gespielt, aber wieder auch verloren, so könnte das Motto im Nordwesten der USA lauten. Seit sieben Spielen ist man jetzt ohne Sieg. Aber es geht ja auch noch schlimmer. Wir beamen uns mal kurz von Nordwest nach Südost und landen in Florida bei der Altherrentruppe der Miami Heat, seit 10 Spielen ohne Sieg, nur acht Siege in 36 Ligaspielen. Was für eine Enttäuschung im Sonnenstaat. Letzte Woche verlor man relativ deutlich gegen Minnesota, Memphis und New Orleans. Das sind alles keine Übermannschaften, aber für die Miami Heat reicht es allemal.

Was uns in Woche #13 erwartet…
wenn ich mir den Spielplan so anschaue, haut mich das nicht vom Hocker. Eher eine etwas ruhigere Woche. Aber das ist ja auch mal ganz nett. Am Dienstag gibt es ein kleines Nachbarschaftsduell zwischen New York und Washington. Eigentlich ist es völlig egal, wie die bisherige Saison verlaufen ist, aber nach den Siegen gegen Boston sind die Wizards wieder auf Spur. Für New York sollte es reichen. Mittwoch kommt es dann zu einem Topspiel, das seinen Namen auch verdient hat, zumal keine “großen” Namen antreten. Die Boston Celtics empfangen die Portland Trailblazers. Es sind zwei Teams, die mich beide sehr überrascht haben, die Trailblazers noch mehr als die Celtics, weil man am Columbia River eben nicht drei Topstars angeln konnte. Freitag geht es dann für Portland die Ostküste runter zu den Heat, live bei Premiere. Da freue ich mich schon drauf. Zwei Knaller gibt es Donnerstag im Rahmen des TNT-Doubleheader, Spurs gegen Cavs und die Lakers empfangen Phoenix. Sollte Kobe Bryant weiter so brilliant aufspielen, dürfte es schwer werden für die Suns. Ebenfalls am Freitag noch ein Duell der Enttäuschten, Memphis empfängt Seattle. Die Grizzlies (10-27) kommen überhaupt nicht in eine Erfolgsspur. Zwei Siegen in Folge folgen stets mehrere Niederlagen, das Potential wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Ich weiß, ich berichte in letzter Zeit zu ausführlich über die Blazers. Aber Samstag ist man bei den Orlando Magic, auch wieder so eine interessante Partie. Und Miami empfängt am Samstag New York. Tolle Zeiten für die Fans, wenn man schon hoffen muss, dass man gegen die Knicks gewinnt.

So, dann gibt es hoffentlich viele spannende Spiele und überraschende Ergebnisse. Wie heißt der Spruch der NBA so schön: “Whrere amazing happens”. Die nächste Vorschau dann am Sonntag/Montag.

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NBA 2007/2008 Week #4: Preview – Bühne frei für die großen Protagonisten

Dienstag, 20. November 2007 22:04

Guten Abend!

Rückblick Week #3: Große Meister
So langsam kommt die neue NBA-Saison in Fahrt. Die meisten Teams haben jetzt mehr als 10 Spiele absolviert. Die vergangene Woche war vor allem das Spiel der großen Momente individueller Klasse, sei es von den erfahrenen Spielern der NBA oder von den Rookies. Kevin Durant von den Seattle Sonics sicherte seinem Team beim 124:121 den Sieg in zweifacher Overtime mit einem Monsterdreier 2,3 Sekunden vor Schluss. 4,9 Sekunden konnte Atlanta zum 121:121 augleichen – doch mit Durant hatte keiner gerechnet. Trotz alle dem war der Road Trip der Sonics nicht so erfolgsverwähnt. Immerhin holte man die ersten beiden Saisonsiege, hat aber auch schon 10 Niederlagen kassiert. Für Atlanta ist der Saisonstart auch nicht gelungen, 3-6 ist die Bilanz. Für eine Gala sorgte auch LeBron James beim Spiel gegen die Orlando Magic. Die Cavaliers besiegten Orlando mit 117:116 nach Overtime. King James setzte dem Spiel mit seinem zweiten Triple-Double den Stempel auf. Es gelangen 39 Punkte, 14 Assists und 13 Rebounds – Weltklasse! Ihre Reifeprüfung unter der Woche haben die San Antonio Spurs ganz gut gemeistert. Lediglich gegen Nowitzkis Mavericks gab es eine wenn auch sehr deutliche Niederlage, die Spiele gegen die Los Angeles Lakers und die Houston Rockets konnte man aber klar für sich entscheiden. Die Dallas Mavericks wiederum boten gegen die Spurs fantastischen Basketball. Was auffällt, ist, dass das Team auch ohne einen starken Dirk Nowitzki sehr gut punktet und eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigt. Nach der Gala gegen den Kontrahenten aus Texas folgte ein mühsamer Sieg gegen die Memphis Grizzlies. Nicht mehr magic sind die Boston Celtics nach der Niederlage gegen die Orlando Magic. Dass es irgendwann die erste Niederlage setzen würde, war sicherlich klar, von daher dürfte sich die Enttäuschung nach der ersten Saisonniederlage trotz des guten Saisonstartes in Grenzen halten. Die Magic ihrerseits haben mit einer Bilanz von 10-2 einen perfekten Saisonstart hingelegt, ebenfalls gut gestartet sind die New Orleans Hornets in ihrem neuen/alten Zuhause gestartet mit einer Bilanz von 9-3. Weiterhin nur bescheiden in die Sprünge kommen die Miami Heat, Minnesota, Chicago und die New York Knicks.

Vorschau auf Woche #4
Wenn ich den Spielplan so überblicke, stechen diese Woche nur wenige Partien hervor. Es gibt diese Woche anscheinend auch keinen TNT-Doubleheader am Donnerstag, in welchem gewöhnlich die Spitzenspiele stattfinden. Die vierte NBA Woche startet mit dem Duell der Gefrusteten zwischen den New York Knicks und den Goldon State Warriors. Ich habe am Sonntag Ausschnitte vom Auftritt der Warriors gegen Toronto gesehen und musste feststellen, dass das Team aus Oakland meilenweit von der letztjährigen Playoff-Form entfernt ist. Mittwochnacht gibt es das Topspiel im Texas Duell zwischen den Houston Rockets und den Dallas Mavericks. Die Rockets konnten auch ohne ihren verletzten Superstart Tracy McGrady bei den Spurs vergangene Woche gut mithalten. Dallas ist also gewarnt. Die Orlando Magic müssen sich diese Woche beweisen und versuchen ihren sehr guten Saisonstart zu bestätigen. Man reist zu den San Antonio Spurs und empfängt im Florida-Derby die Miami Heat, bei denen im übrigen Dwayne Wade wieder mit von der Partie ist und Shaq sehnlichst unterstützt. Das Premiere-Live Spiel in der Nacht von Freitag auf Samstag ist die Partie Boston Celtics-Los Angeles Lakers. Wir haben also die Gelegenheit zu schauen, wiw stark die Celtics wirklich sind und ob es wieder eine Gala von Kobe Bryant geben wird. Sonntagabend gibt es bei Premiere das Nachbarschaftsduell zwischen Indiana und Cleveland. Allein wegen LeBron James lohnt sich das zwischenzeitliche Reinschalten.

Sodele, mal schauen, was Woche #4 so mit sich bringt.

Felix

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NBA Season 2007/2008 Preview I: Eastern Conference

Montag, 29. Oktober 2007 21:21

nba-logo.gifIch habe lange überlegt, inwieweit ich über die neue NBA-Saison, auch aufgrund der eher spärlichen Berichterstattung bei Premiere und dem eher geringen Interesse an US-Sport in Deutschland, hier berichten werde und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass es auch bedingt durch einen straffen Terminplan meinerseits zwei Saisonvorschauserien gibt, einmal für die Western Conference (am Mittwoch) und beginnend heute mit der Eastern Conference. Morgen gibt es eine Vorschau auf die Spiele und Ansetzungen der ersten NBA-Woche. Die wird es zukünftig einmal pro Woche geben, auch mit einer entsprechenden Rückschau, abgrundet wird das ganze von Live-Bloggings und News je nach Zeit und Aktualität meinerseits.

So, das ganze Geschwafel vorweg, kommen wir nun zum wichtigen Teil. Ich habe seit gut zwei Wochen das Geschehen über dem Teich recht intensiv verfolgt und muss wieder feststellen, das es soviele umfangreiche und gute Berichterstatter in den USA gibt, dass es schwerfällt einen völlig umfassenden Überblick zu bekommen. Deshalb heute zunächst die Eastern Conference. Es ist ja kein gehütetes Geheimnis mehr, dass der Osten dem Westen sportlich die letzten Jahre klar unterlegen ist. Daran sollte sich auch, und das sagen ja auch die Prognosen und Vermutungen der Experten dieses Jahr nichts ändern. Man muss kein kühner Prophet sein um zu behaupten, dass, wenn alles normal läuft, der NBA-Champions wieder aus der Western Conference kommt. Trotzdem ist die Eastern Conference dieses Jahr wieder attraktiver und spannender anzuschauen als vielleicht noch letzte Saison.

kevin-garnett-boston.jpgUnd das liegt natürlich auch an den Boston Celtics, die mit dem wohl spektakulärsten Trade Kevin Garnett aus Minnesota verpflichtet haben. Und der Hoffnungsträger in Massachusetts verdient jetzt mal schlappe 24 Millionen Dollar pro Spielzeit. Das sind Vorschusslorbeeren, an die man sich in Boston erst einmal gewöhnen muss, denn rein sportlich gesehen hat man die letzten Jahre nur auf sich aufmerksam gemacht, wenn man einen Negativrekord nach dem anderen eingestellt hat. Mit Garnett soll die Wende kommen, mit Ray Allen und Paul Pierce hat er tatkräftige Unterstützung. Das Team der Celtics ist komplett umgekrempelt worden, denn für Garnett haben im Tausch zahlreiche Spieler gen Timberwolves Boston verlassen. Ob das neue Gesicht auch eine neue Erfolgsserie einleiten kann, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist es auf alle Fälle. Die Big Three lassen aufhorchen.

Ansonsten gibt es aber noch viele Fragezeichen im Osten. Können die Toronto Raptors an ihre tollen Erfolge aus der letzten Saison, als sie erstmals Divisionsieger wurden, anknüpfen? Potential hat man mit Anthony Parker, Jorge Garbajosa und Andrea Bargnani auf alle Fälle. Und wie gut harmonieren Jason Kid und Vince Carter bei den New Jersey Nets? Die Nets müssen den Erfolg des Erreichens der zweiten Playoff-Runde bestätigen. Und wie weit Wirklichkeit und Anspruch voneinander entfernt sind, zeigen die New York Knicks. Mit Zach Randolph, den ich schon mal live in Portland gesehen habe, hat man sich zwar gut verstärkt, doch für einen der teuersten Kader mit knapp 90 Millionen Dollar ist man wohl noch Lichtjahre vom Erfolg am Big Apple entfernt.

Und was ist eigentlich bei den Miami Heat los? Zu Buche stehen sieben Preseason-Niederlagen, unter anderem ein 69:102 in Orlando oder ein 76:92 in Charlotte. Gut, man sollte die Preseason Games nicht zu hoch bewerten, aber man darf schon feststellen, dass sie Heat bie weitem nicht in der Form sind, wie die letzten Jahre, wobei man ja schon vergangene Saison eine nur mittelmäßige Saison spielt.miami-heat.jpg Und dieses Jahr wird zudem auch noch das 20-jährige Bestehen der Miami Heat groß gefeiert. Bereits 20 Tage vor Saisonbeginn – die Heat starten am 1. November mit einem Heimspiel gegen die Detroit Pistons – startet man einen Countdown unter dem Motto “Heat to host 20 days of heat“. Nicht, dass das Feiern im Dezember schon vorbei ist. Miami wird es vielleicht sogar schwer haben, überhaupt Division-Sieger zu werden. Mit den Washington Wizards um Superstar Gilbert Arenas hat man schlagkräftige Komkurrenz. Die Preseason der Wizards verlief durchschnittlich mit vier Siegen und vier Niederlagen. Die besten Rekords in der Eastern Conference haben übrigens Atlanta (7-1), Orlando (6-1) und Indiana (5-2). Man kann im Sinne der Fans nur hoffen, dass die Teams ihre gute Frühform halten und mit in die Saison nehmen können, damit die Eastern Conference wieder an sportlicher Stärke gewinnt und vielleicht zukünftig auch wieder zum Westen aufschließen kann. Geld ist auf alle Fälle auch am Atlantik genug vorhanden.

Zu guter Letzt noch ein Wort zu den großen Namen im Osten. Ich denke, dass auch diese Saison die Detroit Pistons, die Cleveland Cavaliers und die Chicago Bulls eine gute Rolle in der Eastern Conference spielen. Doch die Cavs haben weiterhin das Problem, dass fast die gesamte Performance von LeBron James abhängt. Spielt King James großartig, kann Cleveland jeden schlagen, spielt James nur durchschnittlich, ist für Cleveland nicht viel zu holen. Die vergangene Finalserie gegen die San Antonio Spurs hat das eindrucksvoll bewiesen. Wenn man sich die Erfolgsbilanz der Pistons der vergangenen Jahre anschaut, unter anderem eine Meisterschaft und fünf Conference Finals, ist Detroit auch aufgrund der Erfahrung ein Favorit im Osten. Chauncey Billups hat seinen Vertrag nach vielen Streitgkeiten verlängert, und mit Rasheed Wallace hat man eine weitere wichtige Stütze. In der vergagenen Saison ist man auch vor allem an internen Teamstreitigkeiten gescheitert. Wenn man auch im Team für Ruhe und Kontinuität sorgt, ist mit den Pistons auf alle Fälle zu rechnen. Die Chicago Bulls erinnern sich wohl immer noch gerne an den Sweep über die Miami Heat in der ersten Playoffrunde 2006/2007. Dass die Bulls konstanter und spielstärker geworden sind, haben sie letzte Saison gezeigt. Dies gilt es zu bestätigen. Mit Kirk Heinrich, Ben Gordon und Ben Wallace hat man drei Stützen, die ihre offensiven und defensiven Stärken haben. Die Mischung macht es.

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Der Vertrag von Premiere mit der NBA hat leider wieder die Krux, dass man schon vor der Saison die Live-Spiele festgelegt hat. Für alle TV-Zuschauer hier die Übersicht.

Am späten Abend gibt es dann erstmal zunächst einen Ausblick auf die erste Woche der neuen NBA-Saison. Morgen Nacht deutscher Zeit eröffnen die San Antonio Spurs zuhause gegen die Portland Trailblazers die neue Saison.

Felix

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis