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NBA Playoffs 2008 Eastern Conference Final Spiel 6, Detroit Pistons – Boston Celtics 81:89

Freitag, 30. Mai 2008 12:19

Nachdem vergangene Nacht die LA Lakers dank einer überragenden Veranstaltung von Kobe Bryant die NBA Finals 2008 erreicht haben, wartet das Team von Trainer Phil Jackson jetzt auf den Gegner aus der Eastern Conference. Boston führt die Serie mit 3:2, braucht also einen Auswärtssieg um die Serie zu einem Ende zu bringen. Das gelang in den Playoffs 2008 bisher nur einmal – ausgerechnet in Detroit. Aber die Pistons versuchen ihre Heimstärke dagegen zu setzen.

Es war eine gespannte Atmosphäre vor Spiel 6 in Palace of Auburn Hills in Detroit. Die Pistons standen unter Druck, mussten Spiel 6 gewinnen um weiter Chancen auf das NBA Final zu haben, Boston konnte etwas beruhigter in dieses Spiel gehen auch wohlwissend, dass man schonmal auswärts in dieser Serie bei den Pistons gewonnen hatten. Die Celtics in der Starting Five wieder mit den Großen Drei, Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen wurden von Kendrik Perkins und Rajon Rondo unterstützt. Auch die Pistons konnten ihre beste Mannschaft aufs Parkett schicken mit Tayshaun Prince, Antonio McDyess, Rasheed Wallace, Richard Hamilton und Chanuncey Billups. Für Detroit kam es vor allem darauf an die Kreise von Kevin Garnett halbwegs wieder einzugrenzen, was in Spiel 5 überhaupt nicht gelang. Wichtig auch für das Team aus Michigan die einfachen Jump Shots der Celtics wieder effektiver zu verteidigen.

Nach zwei ersten ausgeglichenen Vierteln stand es 40:37 für die Boston Celtics, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen, beide Teams spielten ihren Spielstil, konnten aber die gut stehenden Defensivreihen nicht immer überwinden. Einen Leistungsunterschied gab es aber überhaupt nicht festzustellen. Beide Teams vor allem von der Dreier-Linie mit einer erschreckenden Bilanz, erst kurz vor Ende des 1. Viertels konnte Ray Allen den ersten Dreier für Boston im Korb unterbringen.

So ausgeglichen die ersten beiden Viertel waren, desto spannender und rassanter wurde die zweite Halbzeit. Zum ersten Mal hatte man das Gefühl, das Spiel könnte zu Gunsten einer Mannschaft kippen – und zwar in Richtung Detroit. Auch die ersten Minuten des dritten Viertels waren wieder ausgeglichen, drei Minuten vor Ende stand es 58:58, doch dann ein kleiner Schlüsselmoment im dritten Spielabschnitt pro Detroit. Die Pistons führen 64:58, als Paul Pierce ein Wurf von Downtown versenkt, kassiert dabei aber ein mehr als fragwürdiges Offensivfoul. Statt 61:64 aus Sicht von Boston stand es dann 66:58 für Detroit, weil Tayshaun Prince beide Free Throws verwandelte. Mit einer 68:60-Führung ging Detroit in das letzte Viertel, das Momentum klar auf der Seite. Es war spannend zu sehen, wie Boston das vierte Viertel angehen würde. Ganz ehrlich, ich hatte damit gerechnet – auch aufgrund der bisherigen Auswärtsschwäche – dass Detroit das dann souverän nach Hause schaukeln würde, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Denn was die Boston Celtics in den letzten 12 Minuten da für einen Basketball zelebrierten, das war absolut NBA-Champion würdig. Vielleicht war sich Detroit schon etwas zu sicher aufgrund der Führung und wurde dann vom Garnett-Pierce-Express förmlich überrollt. Richard Hamilton eröffnete das vierte Viertel per Jump Shot zum 70:60, danach folgte ein 10:0-Lauf der Celtics, 70:70 knapp sieben Minuten vor Schluss, 72:74 knapp fünf Minuten vor Schluss. Und was der Schlüsselmoment für die Pistons im dritten Moment war, war dieser für die Celtics eine glänzende Einzelvorstellung von Paul Pierce, der nach tollem Zug zum Korb das Foul von Rodney Stuckey aufnahm und per 3-Punkt-Spiel zum 75:74 traf. Erste Führung für die Boston Celtics seit Mitte des dritten Viertels. Und von dort an lief es fast von selbst, man spielte sich in einen kleinen Schlussrausch und brachte die Führung sicher und souverän nach Hause. Am Ende stand es 89:81 für die Boston Celtics. Das vierte Viertel entschied man mit 29:13 für sich.

Am Ende war es vor allem Paul Pierce, der mit 27 Punkten und 8 Rebounds Boston den Sieg ermöglichte, Kevon Garnett kam auf 16 Zähler, Ray Allen konnte 17 Punkte für sich verbuchen. Mannschaftlich waren die Celtics einfach einen Tick geschlossener und kompakter, auch die 29 Punkte von Chauncey Billups und die 21 Zähler von Richard Hamilton konnten Boston letztendlich nicht gefährden. Die Pistons mit schwacher Trefferquote von der Dreierlinie, nur 6 von 21(28,6%), zudem 16 Turnovers. Pistons Coach Flip Saunders steht nach Informationen von ESPN vor einer ungewissen Zukunft, er hat noch einen gültigen Vertrag für die kommende Saison in Detroit, es bleibt aber fraglich, ob er diesen auch erfüllt.

Damit kommt es ab kommenden Donnerstag also zum für viele Experten selbst ernannten Traumfinale zwischen den LA Lakers und den Boston Celtics, ein Spiel, das so viele Geschichten erzählt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Zum achten Mal treffen sich beide Teams in einem NBA-Finale, zuletzt gewannen 1985 und 1987 jeweils die LA Lakers mit 4:2, aber mehr Tradition in einem NBA-Finale wie diesen gibt es nicht. Schauen wir mal, was wir erwarten können. Mehr dazu dann in den nächsten Tagen.

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA 2007/2008 #111, Phoenix Suns – Detroit Pistons

Sonntag, 24. Februar 2008 20:08

[22h59] Die Suns nur mit 40% Trefferquote, Detroit bei über 50%. Die Suns mit 14 Turnovers. Für Phoenix geht es am Dienstag in Memphis weiter, einen Tag später zu den Hornets. Das ist dann die nächste Generalprobe. Die Pistons gegen Denver und Utah. Zur NBA schreibe ich am Dienstag noch mehr. Für heute soll es das gewesen sein. Danke fürs Lesen. Morgen Abend dann das Topspiel der Premier League zwischen Manchester City und Everton ab 20h45 hier im Live-Blogging. Einen schönen Abend und eine gute Nacht aus Bremen.

[22h55] Endstand Phoenix Suns – Detroit Pistons 86:116 Klasse Vorstellung der Pistons gegen ein ganz schwaches Team aus Arizona. Shaq überhaupt noch nicht integriert. Da muss noch einiges passieren. Detroit mit einer exellenten Mannschaftsleistung, sechs Spieler mit mehr als 10 Punkten, bis auf Juan Dixon haben alle Spieler von Detroit heute getroffen. Ganz vorne weg Rasheed Wallace mit 22. Aber heute sollte man keinen rausnehmen aus dem Team. Topscorer der Partie ist Stoudamire mit 31 Punkten, Steve Nash kommt auf 11 Punkten. Und das war es dann auch bei den Suns.

[22h46] Das Spiel plätschert so dem Ende entgegen. ABC zeigt jetzt mehr Innenaufnahmen vom Reporter-Wohnwagen als vom Spiel. Die Pistons bringen das souverän nach Hause, 111:86 für das Team aus der Eastern Conference.

[22h36] “Shaq wirkt völlig unbalanciert bei den Freiwürfen” (Markus Gaupp)

[22h34] Ich wechsele jetzt dann doch mal endgültig auf die deutsche Tonspur. Bei ABC wird schon über die Oscar-Verleihung gesprochen. Und die Pistons schonen die Stars. Der Nachwuchs bekommt eine Chance.

[22h28] 102:70 für Detroit. Und Markus Gaupp hat sich mittlerweile auch auf Shaq eingeschossen, wobei der nicht alleine ist heute bei den Suns was schlechte Leistungen angeht. Aber es fällt eben auf, wenn er einfache Würfe nicht versenkt und auch fast alle Freiwürfe versemmelt. Wenn der Schuss für die Suns mal nicht nach hinten losgeht.

[22h19] 3. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 58:90 Detroit trifft und trifft und trifft. Und Markus Gaupp war ja mal richtig gehässig, kündigte ein “spannendes letztes Viertel” an aus Sicht der Suns. Steve Nash kriegt eine Pause, aber die anderen Stars lässt D’Antoni richtig schön ackern auf dem Feld. Der Kuchen dürfte gegessen sein, es liegt in den Händen der Pistons, wie doll sie noch die Pistole auf die Brust der Suns setzen. Topscorer der Partie Stoudamire und Wallace mit je 22 Punkten. Bei den Pistons sieben (!!!) Spieler mit zweistelliger Punktzahl.

[22h15] Die Kommentatoren von ABC sprechen es an. Was würden die Suns machen, wenn sowas in einem entscheidenen Spiel passiert? Shaq würde ihn da nur bedingt helfen. Der Trade von Shawn Marion könnte doch wohl noch negative Folgen nach sich ziehen. Denn so wie Shaq spielt, könnte ihn Marion locker zweifach in den Hut stecken.

[22h09] Fast 60% Trefferquote bei den Pistons, 38% bei den Suns. Das macht dann den Unterschied. Die Suns mit 12 Turnovers. 86:52 für Detroit. Und das Publikum ist außer sich. Detroit mit 30 Punkten vorne in der Halle der Phoenix Suns. Was für eine Demontage.

[22h02] Pfeifkonzert für die Suns. Wann gab es das zuletzt. Detroit zerlegt die Suns in alle Bestandteile. Und das liegt auch nur bedingt an Fehlern der Suns, teilweise sind das herrliche Spielzüge, denen die Suns rein gar nichts entgegen zu setzen haben. 75:50 für Detroit. Perfekter Mannschafts-Basketball, Rasheed Wallace bei 18, Richard Hamilton bei 13, Billups mit 11. Und bei den Suns kann nur Stoudamire und in Ansätzen Nash überzeugen, aber das ist viel zu wenig gegen die Geschlossenheit der Pistons heute.

[21h58] Das ist absoluter Wahnsinn, was die Pistons da spielen. Absoluter Wahnsinn. Die nehmen Phoenix teilweise auseinander. Und Shaq sollte sich eine Auszeit gönnen. Ich sehe ihn jetzt das erste Mal live seit längerer Zeit, aber das ist ja so erbärmlich. Detroit führt 69:48. Absolut souverän, was Detroit hier abliefert. Die Suns machen es ihnen teilweise aber auch einfach.

[21h53] Debakel oder Aufholjagd für die Suns. Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[21h38] Neu bei Premiere. Die Top 20 Spielzüge der letzten Woche zur Halbzeitüberbrückung. Finde ich klasse.

[21h34] Halbzeit Phoenix Suns – Detroit Pistons 41:59 Überragende Hälfte der Pistons, mannschaftlich geschlossen, klasse Defense und offensiv mit vielen Möglichkeiten. Auch von einem kurzen Zwischenspurt der Suns zu Beginn des zweiten Viertels hat man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war nahezu perfekter Basketball von Detroit. Die Suns mit viel zu vielen Fehlern, Probleme bei der Abstimmung, statischem Spielaufbau und Unkonzentriertheiten an allen Ecken und Enden. Stoudamire mit 18 Punkten hält Phoenix wenn überhaupt noch im Rennen. Bei den Pistons schon drei Spieler mit mehr als 10 Punkten. Die Suns müssen sich was einfallen lassen.

[21h29] Shaq kassiert ein Flagrant Foul, weil er sich mal wieder selbst im Wege steht. Und Detroit zieht wieder etwas mehr an. 54:41 für die Pistons. Wann haben die Suns zuletzt soviele Punkte in einer Hälfte kassiert?

[21h21] Und wenn die Suns Stoudamire nicht in ihren Reihen hätten, wäre das Licht schon ausgegangen. Schon 14 Punkte, Phoenix verkürzt auf 37:45.

[21h14] Tut mir Leid, wenn ich es sagen muss, aber O’Neal braucht sich offensiv eigentlich nicht miteinzumischen, er steht fast nur im Weg. Gut, defensiv hat er noch einiges drauf, aber vorne fehlt noch einiges. Richtige Punkte-Rallye jetzt geworden, 43:30 für Detroit. Wahnsinn, aber die Suns haben schon fast 45 Punkte zugelassen. Und das als Team, das stets nur 90 Punkte oder weniger zulässt. Und jetzt sind noch sieben Minuten bis zur Halbzeit zu gehen.

[21h08] Erste gute Aktion der Suns mal, Monster-Dunk von Stoudamire, der aber wohl zu lange am Ring hängen bliebt – und kriegt mal glatt ein technisches Foul aufgebrummt. Lächerliche Entscheidung, aber passt zum bisherigen Spiel der Suns.

[21h07] Die Pistons nutzen die Turnovers der Suns eiskalt, das ist nahezu perfekter Basketball. 36:20 für Detroit. Detroit wie aus einem Guss im Moment.

[20h58] 1. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 16:27 Mike D’Antoni rauft sich die Haare, bei den Suns geht noch nicht viel zusammen. Aber das liegt vor allem an Detroit, die die schnellen Gegenzüge der Suns effektiv unterbinden. Und dann kommt eine eigene Schwäche im Abschluss noch dazu. So hat es Detroit im Moment leicht.

[20h54] Chauncey Billups is on fire, toller Dreier. Fünf Punkte für Billups, Detroit führt 23:13. Ganz souveräne Vorstellung der Pistons.

[20h50] Exellente Defensive der Pistons. Das ist schnell, sicherstehend und effektiv. Phoenix nimmt die Auszeit, weil sie kein Rezept finden den Riegel zu knacken.

[20h46] Und nach sieben Minuten Spielzeit braucht O’Neal die erste Zeit auf der Bank. Phoenix vergibt viele leichte Würfe, kaum Fastbreaks werden von Detroit zugelassen, die Pistons führen 18:11.

[20h42] Die Suns kommen etwas ran, weil sie defensiv etwas besser stehen und Detroit keine leichten Punkte machen kann. 13:11 für die Pistons, McDyess schon mit sechs Punkten. Detroit nimmt die Auszeit.

[20h38] Der optimale Spielzug der Suns sieht dann so aus. Shaq holt sich den Defensivrebound, gibt Nash den Ball. Und während der den Ball nach vorne treibt und auf den Krob zieht und den freien Mann sucht, kann der leicht übergewichtige O’Neal sich hinten einen Kaffee machen, weil er eigentlich gar nicht mitlaufen braucht.

Toller Auftakt, beide Teams treffsicher, 11:7 für die Gäste.

[20h33] Shaq gewinnt das Tip-Off. Los geht es.

[20h32] Mein Gott, ich verneige mich vor Markus Gaupp. Freitagnacht NBA, eben Carling Cup, jetzt NBA und morgen Premier League. Respekt.

[20h32] Die Starting Five im US Airways Center

Phoenix: Steve Nash, Raja Bell, Amare Stoudamire, Grant Hill, Shaquille O’Neal

Detroit: Chauncey Billups, Richard Hamilton, Antonio McDyess, Tayshaun Prince, Rasheed Wallace

[20h23] Es dürfte also ein spannendes Duell werden mit vielen Stars und hoffentlich schönem Basketball. Phoenix ist zudem sehr heimstark, die Pistons haben eine gute Auswärtsbilanz.

[20h20] Die Detroit Pistons (40-15) dürften das Playoff-Ticket im Osten sicher haben, müssen aber eben auch mal unter Beweis stellen, dass man mit den großen Teams im Westen mithalten kann. Dass das alles andere als einfach ist hat der Komkurrent aus der Eastern Conference, die Boston Celtics, diese Woche, die alle drei Duelle gegen die Top-Teams verloren. Die Pistons sind nun auf der 3-Tages-Reise gegen Phoenix, Denver und Utah. Heute Kapitel 1, zuletzt gab es einen ungefährdeten Sieg in Milwaukee.

[20h14] Die Situation in der Western Conference ist dermaßen spannend, dass überhaupt noch nicht klar ist, wer in die Playoffs kommt. Jedes Spiel ist in den letzten Wochen bis zum Start der Playoffs enorm wichtig. Die Phoenix Suns (38-17) haben mit dem Trade von Shaq für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt muss nach dem sportlichen Hänger der letzten Wochen wieder die Siegesstraße eingeschlagen werden. Zuletzt gab es zumindest schon wieder einen Big Point mit dem 85:77 gegen die Boston Celtics, dennoch hat man im Februar alles andere als konstant gespielt.

[20h08] Das zweitbeste Team im Westen empfängt das zweitbeste Team aus der Eastern Conference. Guten Abend zum Spitzenspiel aus der NBA live ab 20h30 bei Premiere oder auf einen der diversen Internetstreams.

Thema: Live-Blog, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA 2007/2008 #94, Detroit Pistons – Dallas Mavericks

Sonntag, 3. Februar 2008 20:20

[22h57] Endstand Pistons-Mavericks 90:67 Aus Sicht der Mavericks ganz schnell abhaken. Das war insbesondere in der zweiten Hälfte ganz ganz furchtbar. Die Pistons mit dem fünften Sieg in Folge, insgesamt total verdient, auch in der Höhe. Detroit in allen Mannschaftsbereichen und im Gesamtpaket den Mavs Lichtjahre voraus. Mal schauen, wie Dallas morgen in Orlando zurechtkommt. Wäre schön, wenn es demnächst mal wieder spannendere Spiele auf Premiere gibt. Die nächsten Live-Bloggings hier in der Nacht zu Samstag ab 02h30 mit dem Mavericks gegen die Grizzlies (ganz ganz enges Spiel!!!) und am kommenden Sonntag ab 19h00 die Boston Celtics gegen die San Antonio Spurs. So, jetzt entweder gute Nacht oder viel Spaß beim Super Bowl.

[22h53] Es wird richtig bitter für Dallas. Detroit führt jetzt 88:64. Ganz ganz starke Performance der Pistons gegen total enttäuschende Mavericks, bei denen gar nichts mehr gelingt.

[22h48] Drei Minuten vor Ende der Partie darf Nowitzki seine Arbeit beenden mit 15 Punkten, 10 Rebounds und 2 Assists. Drittes Double-Double in Serie. Und Dallas lässt sich weiter vorführen. Kaum Aufbäumen mehr.

[22h45] Auch wenn Harris und Stackhouse fehlen, bin ich schon enttäuscht von den Mavericks. Da kam viel zu wenig. Gegen Boston und Detroit also Niederlagen, Montag dann Orlando. Kein optimaler Auswärtstrip der Mavericks. Mit den Besten der Liga kann man momentan nur bedingt mithalten. 81:62 für Detroit

[22h39] Die Mavericks werden jetzt teilweise vorgeführt. 77:60 für Detroit, nur 1 von 10 von der Dreier-Linie bei den Mavs. Und Nowitzki bekommt Häme nach einem Air Ball vom gesamten Palace of Auburn Hills. Und warum habe ich im Moment das Pech immer solche Spiele live zu bloggen, die schon vorzeitig entschieden sind. Bah, Werder verloren, Dallas verliert. Toller Sonntag. Fehlt eigentlich nur noch, dass die Patriots verlieren.

[22h30] Beide Team schonen zu Beginn des vierten Viertels ihre Topstars. Nowitki kaut Fingernägel auf der Bank, während Detroit das ganze Spiel jetzt problemlos über die Bühne bringt. 74:57 für das Team von Flip Saunders

[22h24] 3. Viertel Pistons-Mavs 66:51 Ganz starkes Viertel von Detroit und furchtbare Leistung der Mavs in der Offensive, nur 13 Punkte im 3. Viertel. Das ist einfach zu wenig. Und jetzt bestraft Detroit das durch mehr Power, Variabilität und Druck im eigenen Offensivspiel – erst jetzt.

[22h20] Markus Krawinkel zur Offensive der Mavs: “Das darf einfach nicht wahr sein.” Und Wallace mit den Punkten 20 und 21. Es ist sein Spiel, ganz große Leistung.

[22h16] Meine Fresse, jetzt geben die Pistons mal richtig Gas und Dallas verdaddelt vorne jeden Ball. Sofort gerät bei Dallas alles in Schräglage. 62:51 für Detroit. Und wenn die Pistons noch eine Schippe drauflegen, ist das hier ganz schnell vorbei. Nowitzki 3 von 14 aus dem Feld, 13 Pkt. und 9 Rebounds, Topscorer der Partie Rasheed Wallace mit 19 Punkten.

[22h05] Aber Detroit hat weiterhin immer die passende Antwort. Und so geht das jetzt die ersten Minuten des 3. Viertels, keiner kann sich absetzen, der Rückstand von Dallas bliebt ungefähr gleich, pendelt je nach Stärke der Offensive der Pistons. Die war eben zweimal gut, zudem Flagrant Foul von Dampier an Prince (aber unberechtigt). Detroit führt dann wieder 54:45 – und die Mavs laufen dem Rückstand weiter hinterher.

[22h03] Mit Ablauf der Schussuhr Jason Terry für drei. 45:50 aus Sicht von Dallas. Ein kleines punktuelles Highlight.

[22h01] Und Rasheed Wallace läuft schon wieder heiß. Macht die Punkte 15 und 17. Und das viel zu einfach. Das wird der Schlüssel für Dallas sein. Kann man das unterbinden…

[21h59] Weiter geht es mit der 2. Hälfte

[21h46] Mal ein Lob an Premiere: In der Halbzeit gibt es Zusammenfassungen, Hintergründe zu Krise der Miami Heat und ein Porträt von Udonis Haslem. Keine nervigen Musikfilmchen. Bitte weiter so!

[21h40] Halbzeit Pistons-Mavs 44:38. Insgesamt können die Mavericks das Spiel im Rahmen halten, weil Detroit offensiv im 2. Viertel auch massiv nachgelassen haben. Aber vor allem defensiv stehen sie weiterhin gut, Dallas kommt selten zu einfachen Würfen, die Mavs müssen viel arbeiten. Nowitzki und Wallace Topscorer jeweils mit 13 Punkten. Die Mavs knapp unter 30% Trefferquote, die Pistons knapp über 40%. Eigentlich ist noch alles drin, aber die Mavs müssen besser verteidigen und hoffen, dass Detroit auch defensiv sich mal den einen oder anderen Schnitzer erlaubt.

[21h38] Nette Szene: Nowitzki bekommt kein Foul, Avery Johnson geht in der Halbzeit zum Schiedsrichte, brüllt ihn an mit einer Gestik, die soviel heißt: “Soll er ihm die Finger in die Augen stechen.”

[21h36] Die Pistons immer einen Schritt kreativer und gedankenschneller. Billups zieht das Foul gegen Nowitzki und Dampier, macht aber den Freiwurf danach nicht rein. 44:36 für die Pistons. Irgendwie noch alles offen, aber Dallas macht nicht den Eindruck, als das sie das Spiel umreißen könnten.

[21h33] Nowitzki mit Schrittfehler, aber weil er vorher gefoult wurde. Die halbe Arena springt auf und will Ballbesitz für die Pistons. Nowitzki ganz cool, versenkt beide Freiwürfe. 34:40 aus seiner Sicht.

[21h29] Niveau des Spiels wird wieder erheblich besser. 36:32 für Detroit, weil Wallace für die Pistons gut trifft (schon 13 Punkte) und Terry mit schönem Dunk endlich seine ersten Punkte macht.

[21h23] Und momentan sind jetzt die Pistons völlig von der Rolle, nur noch 37% Trefferquote. Dallas verkürzt auf 28:29. Detroit nimmt die Auszeit. Und Dallas wieder voll im Spiel. Darf man eigentlich auch keinem erzählen.

[21h20] Starke Szene von Nowitzki, der offensiv gut nachsetzt. Chance aufs 3-Punkt-Spiel, nur noch 24:29.

[21h17] Bei Dallas merkt man das Fehlen des schnellen und spritzigen Davin Harris, der aufgrund einer Knöchelverletzung nicht dabei ist. Das Offensivspiel der Mavs wirkt viel zu statisch, leicht ausrechenbar für Detroit, kaum Schwung, kaum Ballzirkulation, wenig Zug zum Korb. So wird das nichts. Aber auch Detroit kommt nicht mehr so in Fahrt: Trotzdem 29:21 für das Team aus der Eastern Conference.

[21h11] Bei Dallas verläuft weiter nicht viel zusammen, Avery Johnson nimmt eine Auszeit. 26:17 für Detroit und diese Führung könnte viel viel höher ausfallen.

[21h08] So, wir sind jetzt bei 16 Würfen hintereinander, die die Mavs nicht im Korn unterbringen können. 22:14 für die Pistons

[21h05] Avery Johnson im Interview bei ABC: Neue Devise, mehr Druck zum Korb.

[21h01] 1.Viertel Pistons-Mavs 20:14 Meine Herren, die Zahlen des ersten Viertels für die Mavs. Fast sieben Minuten ohne Erfolg aus dem Feld, 20 (in Worten: Zwanzig) Prozent Trefferquote, 13 Versuche nacheinander waren nicht erfolgreich. Alleine die sechs Turnover der Pistons halten die Texaner im Spiel. Aber nach dem guten Beginn war das ein fürchterliches 1. Viertel. Zum Glück haben die Pistons das nicht besser nützen können.

[20h59] Stuckey und Barea bekommen beide ein technisches Foul wegen Rudelbildung. So unnötig wie nur irgendetwas. Und die Mavs gehen langsam aber sicher unter.

[20h56] Die Mavericks seit fünf Minuten ohne Erfolg aus dem Feld. Detroit kann sich aber nicht wirklich absetzen, weil auch sie die gute Trefferquote von Beginn nicht halten können. 19:14 für Detroit.

[20h52] Was für eine Szene: Die Mavs bekommen in einem Angriff fünf Versuche, holen sich zwei Offensivrebounds, aber Rasheed Wallace räumt dahinten dann mal schnell auf. Vertane Chance für die Mavs, die offensiv die sich bietenden Chancen viel besser nützen müssen.

[20h49] Die Mavs mit einer kleinen Schwächephase, die letzten fünf Versuche gingen daneben. Nowitzki nach energischem Zug zum Korb an der Linie, verkürzt auf 14:15 aus Sicht der Texaner.

[20h43] Kommt mir das nur so vor oder haben die Kameramänner bei ABC heute Schluckauf? Sehr hektische Kameraführung. Erste Auszeit, weiterhin 12:11. Wallace mit 6 Punkten schon mal gut dabei.

[20h41] Das ist richtig guter Basketball. Eddie Jones mit Chance auf das 3-Punkt-Spiel nach schöner Einzelleistung und Turnover der Pistons. 12:11 für die Mavericks.

[20h37] Starker Beginn von beiden Mannschaften. Nowitzki mit schönem Korb, Wallace für drei für die Pistons. 6:5 für die Mavericks. Detroit in der Offensive vor allem über das Miss Match Eddie Jones gegen Tayshaun Prince.

[20h32] Hinein ins Vergnügen. Die Starting Five

Mavs: Dirk Nowitzki, Eric Dampier, Josh Howard, Jason Terry, Eddie Jones

Pistons: Chauncey Billups, Richard Hamilton, Antonio McDyess, Tayshaun Prince, Rasheed Wallace

[20h29] Aufgrund des Super Bowl in Phoenix sind heute nur zwei Partien im Gange. Im Frühspiel gewannen die Los Angeles Lakers bei den Washington Wizards locker leicht mit 103:91. Topscorer der Partie, wie sollte es anders sein, Kobe Bryant mit 30 Punkten.

[20h27] Es ist ein großes und auch wichtiges Aufeinandertreffen für beide. Die Pistons, zurzeit auf Platz Zwei in der Eastern Conference, empfangen den Dritten aus dem Westen, die Dallas Mavericks. Die Pistons sind extrem heimstark (16-4), Dallas hat auswärts immer noch Probleme richtig Fuß zu fassen (11-11). Wäre das Spiel in Dallas, wäre die Favoritenrolle bei dem Team von Avery Johnson, so sehe ich das Team von Chauncey Billups und Tayshaun Prince im Vorteil. Die Mavericks verloren am Donnerstag knapp in Boston trotz starker Leistung von Dirk Nowitzki und müssen bereits morgen wieder bei den starken Orlando Magic ran. Die Lakers gewannen Donnerstagnacht denkbar knapp 90:89 gegen die Los Angeles Lakers und haben nach dem heutigen Aufeinandertreffen erstmal Pause bis Mittwoch, dann geht es gegen die Miami Heat.

[20h20] Guten Abend zum Topspiel aus der NBA. Die Detroit Pistons empfangen im Palace of Auburn Hills Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks. Sehr viel besser kann man die Zeit bis zum Super Bowl nicht überbrücken.

Thema: Live-Blog, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA Season 2007/2008 Preview I: Eastern Conference

Montag, 29. Oktober 2007 21:21

nba-logo.gifIch habe lange überlegt, inwieweit ich über die neue NBA-Saison, auch aufgrund der eher spärlichen Berichterstattung bei Premiere und dem eher geringen Interesse an US-Sport in Deutschland, hier berichten werde und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass es auch bedingt durch einen straffen Terminplan meinerseits zwei Saisonvorschauserien gibt, einmal für die Western Conference (am Mittwoch) und beginnend heute mit der Eastern Conference. Morgen gibt es eine Vorschau auf die Spiele und Ansetzungen der ersten NBA-Woche. Die wird es zukünftig einmal pro Woche geben, auch mit einer entsprechenden Rückschau, abgrundet wird das ganze von Live-Bloggings und News je nach Zeit und Aktualität meinerseits.

So, das ganze Geschwafel vorweg, kommen wir nun zum wichtigen Teil. Ich habe seit gut zwei Wochen das Geschehen über dem Teich recht intensiv verfolgt und muss wieder feststellen, das es soviele umfangreiche und gute Berichterstatter in den USA gibt, dass es schwerfällt einen völlig umfassenden Überblick zu bekommen. Deshalb heute zunächst die Eastern Conference. Es ist ja kein gehütetes Geheimnis mehr, dass der Osten dem Westen sportlich die letzten Jahre klar unterlegen ist. Daran sollte sich auch, und das sagen ja auch die Prognosen und Vermutungen der Experten dieses Jahr nichts ändern. Man muss kein kühner Prophet sein um zu behaupten, dass, wenn alles normal läuft, der NBA-Champions wieder aus der Western Conference kommt. Trotzdem ist die Eastern Conference dieses Jahr wieder attraktiver und spannender anzuschauen als vielleicht noch letzte Saison.

kevin-garnett-boston.jpgUnd das liegt natürlich auch an den Boston Celtics, die mit dem wohl spektakulärsten Trade Kevin Garnett aus Minnesota verpflichtet haben. Und der Hoffnungsträger in Massachusetts verdient jetzt mal schlappe 24 Millionen Dollar pro Spielzeit. Das sind Vorschusslorbeeren, an die man sich in Boston erst einmal gewöhnen muss, denn rein sportlich gesehen hat man die letzten Jahre nur auf sich aufmerksam gemacht, wenn man einen Negativrekord nach dem anderen eingestellt hat. Mit Garnett soll die Wende kommen, mit Ray Allen und Paul Pierce hat er tatkräftige Unterstützung. Das Team der Celtics ist komplett umgekrempelt worden, denn für Garnett haben im Tausch zahlreiche Spieler gen Timberwolves Boston verlassen. Ob das neue Gesicht auch eine neue Erfolgsserie einleiten kann, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist es auf alle Fälle. Die Big Three lassen aufhorchen.

Ansonsten gibt es aber noch viele Fragezeichen im Osten. Können die Toronto Raptors an ihre tollen Erfolge aus der letzten Saison, als sie erstmals Divisionsieger wurden, anknüpfen? Potential hat man mit Anthony Parker, Jorge Garbajosa und Andrea Bargnani auf alle Fälle. Und wie gut harmonieren Jason Kid und Vince Carter bei den New Jersey Nets? Die Nets müssen den Erfolg des Erreichens der zweiten Playoff-Runde bestätigen. Und wie weit Wirklichkeit und Anspruch voneinander entfernt sind, zeigen die New York Knicks. Mit Zach Randolph, den ich schon mal live in Portland gesehen habe, hat man sich zwar gut verstärkt, doch für einen der teuersten Kader mit knapp 90 Millionen Dollar ist man wohl noch Lichtjahre vom Erfolg am Big Apple entfernt.

Und was ist eigentlich bei den Miami Heat los? Zu Buche stehen sieben Preseason-Niederlagen, unter anderem ein 69:102 in Orlando oder ein 76:92 in Charlotte. Gut, man sollte die Preseason Games nicht zu hoch bewerten, aber man darf schon feststellen, dass sie Heat bie weitem nicht in der Form sind, wie die letzten Jahre, wobei man ja schon vergangene Saison eine nur mittelmäßige Saison spielt.miami-heat.jpg Und dieses Jahr wird zudem auch noch das 20-jährige Bestehen der Miami Heat groß gefeiert. Bereits 20 Tage vor Saisonbeginn – die Heat starten am 1. November mit einem Heimspiel gegen die Detroit Pistons – startet man einen Countdown unter dem Motto “Heat to host 20 days of heat“. Nicht, dass das Feiern im Dezember schon vorbei ist. Miami wird es vielleicht sogar schwer haben, überhaupt Division-Sieger zu werden. Mit den Washington Wizards um Superstar Gilbert Arenas hat man schlagkräftige Komkurrenz. Die Preseason der Wizards verlief durchschnittlich mit vier Siegen und vier Niederlagen. Die besten Rekords in der Eastern Conference haben übrigens Atlanta (7-1), Orlando (6-1) und Indiana (5-2). Man kann im Sinne der Fans nur hoffen, dass die Teams ihre gute Frühform halten und mit in die Saison nehmen können, damit die Eastern Conference wieder an sportlicher Stärke gewinnt und vielleicht zukünftig auch wieder zum Westen aufschließen kann. Geld ist auf alle Fälle auch am Atlantik genug vorhanden.

Zu guter Letzt noch ein Wort zu den großen Namen im Osten. Ich denke, dass auch diese Saison die Detroit Pistons, die Cleveland Cavaliers und die Chicago Bulls eine gute Rolle in der Eastern Conference spielen. Doch die Cavs haben weiterhin das Problem, dass fast die gesamte Performance von LeBron James abhängt. Spielt King James großartig, kann Cleveland jeden schlagen, spielt James nur durchschnittlich, ist für Cleveland nicht viel zu holen. Die vergangene Finalserie gegen die San Antonio Spurs hat das eindrucksvoll bewiesen. Wenn man sich die Erfolgsbilanz der Pistons der vergangenen Jahre anschaut, unter anderem eine Meisterschaft und fünf Conference Finals, ist Detroit auch aufgrund der Erfahrung ein Favorit im Osten. Chauncey Billups hat seinen Vertrag nach vielen Streitgkeiten verlängert, und mit Rasheed Wallace hat man eine weitere wichtige Stütze. In der vergagenen Saison ist man auch vor allem an internen Teamstreitigkeiten gescheitert. Wenn man auch im Team für Ruhe und Kontinuität sorgt, ist mit den Pistons auf alle Fälle zu rechnen. Die Chicago Bulls erinnern sich wohl immer noch gerne an den Sweep über die Miami Heat in der ersten Playoffrunde 2006/2007. Dass die Bulls konstanter und spielstärker geworden sind, haben sie letzte Saison gezeigt. Dies gilt es zu bestätigen. Mit Kirk Heinrich, Ben Gordon und Ben Wallace hat man drei Stützen, die ihre offensiven und defensiven Stärken haben. Die Mischung macht es.

***

Der Vertrag von Premiere mit der NBA hat leider wieder die Krux, dass man schon vor der Saison die Live-Spiele festgelegt hat. Für alle TV-Zuschauer hier die Übersicht.

Am späten Abend gibt es dann erstmal zunächst einen Ausblick auf die erste Woche der neuen NBA-Saison. Morgen Nacht deutscher Zeit eröffnen die San Antonio Spurs zuhause gegen die Portland Trailblazers die neue Saison.

Felix

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis