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Gelassenheit vor dem DFB-Pokal-Finale 2010

Freitag, 14. Mai 2010 21:39

Nachdem die bloggenden Werder Fans schon exzellente Artikel über die sportliche Komponente des morgigen DFB-Pokal-Finals geschrieben haben (Meine Saison: Mit welcher Taktik gegen die Bayern? und das Werder-Fußball-Blog zu Bayerns Flügelzange), kann ich mich an dieser Stelle ausnahmsweise mal mit der Gefühlswelt eines Werder-Fan einen Tag vor dem Pokalfinale beschäftigen.

Ich weiß nicht, wie es den anderen Werder-Fans geht, aber ich blicke äußerst gelassen dem Finale entgegen. Keine Aufregung, keine Nervosität meinerseits. Woran es genau liegt, kann ich gar nicht erklären, es dürften aber drei Faktoren zumindest eine Rolle spielen. Ich bin mit der Bundesliga-Saison von Werder sehr zufrieden gewesen, nicht immer mit dem Spiel und den Resultaten, vor allem nach der Winterpause, aber mit dem finalen Ergebnis der Saison. Platz 3, die Qualifikation für die Champions League – damit ist viel mehr erreicht, als ich mir in den kühnsten Träumen und Prognosen vor ein paar Wochen vorgestellt habe. Auch wenn es noch eine Playoff-Runde für die Qualifikation zu überstehen gilt, hat sich Werder und seinen Fans das größte Geschenk eigentlich schon erfüllt, mit dem dritten Platz. Sehr viel besser könnte die Perspektive für die neue Spielzeit nicht sein. Zudem bleibt der Kader wohl auch fast ohne Veränderung. Pizarro hat noch Vertrag, Hunt hat verlängert, Özil bleibt wohl auch, Almeida hoffentlich auch. Keine Befürchtung der Fans in der Sommerpause, wer denn in der nächsten Saison der Spielmacher ist und wer auf Torejagd geht.

Zweiter Punkt: Werder muss nicht auf Teufel komm raus diese Partie gewinnen. Letzte Spielzeit im Finale gegen Leverkusen brauchten die Hanseaten dringend einen Sieg um international spielen zu können. Das haben wir jetzt durch eine bessere Bundesligasaison schon erfüllt. Die Anspannung ist also ein wenig gewichen. Kein Pokalfinale, das eine ganze nächste Saison in der Bundesliga definieren würde. Es wäre aber wohl auch verkehrt, von einer Zugabe zu sprechen. Dafür genießt das Pokalfinale einen zu hohen Stellenwert und würde die bisherigen Leistungen von Werder im Pokal diese Saison nicht genug würdigen. Es ist vielmehr eine erneut große Chance, die Saison zu krönen. Wenn es aber nicht klappen sollte, bricht in Bremen keine Welt zusammen. So viel anders und besser ist die Ausgangslage für Werder vor dem Spiel am Samstag.

Dritter Faktor: der Gegner. Auch wenn der SVW in den letzten Spielen guten und erfolgreichen Fußball gespielt hat, sind die Bayern im Moment einfach das Maß der Dinge und klarer Favorit in diesem Spiel. Anders letztes Jahr, wo zumindest ich Werder leicht im Vorteil gegen Leverkusen sah. Eine Niederlage gegen die Bayern wäre – so schmerzlich sie auf alle Fälle sein wird – irgendwie noch zu verkraften, spielen wir doch gegen die derzeit wohl beste Mannschaft Europas.

Aber natürlich werde ich morgen Abend gespannt auf den Fernseher blicken, mitleiden, feiern oder traurig sein, aber eben längst nicht so angespannt und nervös wie letzte Saison. Hoffentlich bleiben die Spieler aber so konzentriert wie in den letzten Aufgaben. Es ist doch auch mal schön, ein Finale anzugehen ohne unbedingt Siegen zu müssen, dass man es will, steht ja auf einer ganz anderen Karte. Wobei man bei Werder ja immer ein wenig mit Vorsicht sagen muss, dass der ganz große Druck weg ist. Denn dann rufen sie meist nicht ihre beste Leistung ab, gerade in den wichtigen Spielen hatte man zuletzt bis auf das letztjährige UEFA-Cup Finale gegen Donezk und teilweise auch im letzten Pokalfinale gegen Leverkusen immer gute Partien absolviert. Vielleicht ist es von einem anderen Blickwinkel betrachtet doch gar nicht so nachteilig, dass Werder im Vergleich zum vergangenen Jahr dieses Mal etwas befreiter aufspielen kann. Vielleicht geht dann ja vieles leichter.

Ich schätze die Chancen für einen Sieg von Werder auf soweit ganz gut ein. Bremen braucht – das dürfte schon mal klar sein – einen perfekten Abend, vor allem in der Defensive. Und dann hoffentlich offensiv wieder die zuletzt etwas verloren gegangene Zielstrebigkeit und das bisschen Glück auch mal mit der ersten Chance ein Tor zu erzielen. Und vielleicht haben die Bayern ja einen etwas schlechteren Tag, Olic und Robben mal Ladehemmung und ein wenig Pech – und München zeigt völlig überraschend mal wieder ein paar defensive Wackler, die sie ja zumindest schon häufiger diese Saison eingestreut haben.

Spätestens morgen ab 20:00 Uhr steigt dann aber auch bei mir die Anspannung. Wie schön wäre es, wenn Thomas Schaaf zum vierten Mal den DFB-Pokal gewinnen würde und wir den Bayern das Triple versauen würden. Alles muss man an der Isar ja auch nicht gewinnen. Und ich will sehen, ob Thomas Schaaf auch wie Louis van Gaal einen Rathausbalkon in seinen Bann ziehen kann.

Thema: Werder Bremen | Kommentare (0) | Autor: medispolis

DFB-Pokal 2009/2010 Halbfinale, Werder Bremen – FC Augsburg 2:0

Dienstag, 23. März 2010 22:22

Das Finale vor dem Finale, wenn man Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs glaubt. Und dann noch groß gegen klein, 1. Liga gegen 2. Liga und es war unumgänglich, dass die Medien wieder den Vergleich David gegen Goliath hervorgekramt haben. Werder Bremen und der FC Augsburg standen sich am Dienstagabend im Halbfinale des DFB-Pokal gegenüber. Für die Hanseaten eine gute Chance über diesen Weg in die Europa League zu kommen – und Augsburg darf schon einmal die große Fußballluft schnuppern, sollte es im Mai mit dem Aufstieg in die Bundesliga klappen.

Glaubt man den Aussagen der Vereinsoberen, dann war die Ausgangslage eigentlich geklärt. Werder will unbedingt ins Finale um nächste Saison international zu spielen, Augsburg-Trainer Luhukay nimmt das Halbfinale gerne mit, Priorität habe aber der Aufstieg in die Bundesliga. Tja, so eine anfällige Werder-Abwehr nimmt man schon einmal gerne mit. Natürlich rechnet sich Augsburg eine gute Chance aus, die haben die defensiven Leistungen von Werder zuletzt ja auch gesehen. 54 Tore in 27 Spielen in der 2. Liga dürfte als Zahlenbeispiel genug sein um zu zeigen, dass dort eine hocheffektive und erfolgreiche Offensive spielt. 21 Tore davon gelangen Michael Thurk, der im 11-Freunde-Interview sagte, dass er sich gerne von Joachim Löw beobachten lasse. Dann geht es ja doch noch um was für den FCA. Am Wochenende gab es einen ungefährdeten Sieg gegen den LR Ahlen Rot-Weiss Ahlen,  man steht auf Platz 2 in der Liga und hat schon sieben Punkte Vorsprung auf den vierten Rang. Zumindest auch in der Liga läuft es für Werder ganz gut. Man ist seit sieben Spielen ungeschlagen, darunter fünf Siege. Wenn da eben nicht die Defensive wäre, die wieder zum permanenten Problemfeld geworden ist. Hier im Halbfinale wäre es egal. Da nimmt man dann auch ein 5:3 nach 90 Minuten mit. Nur wirklich förderlich sollte das nicht sein.

Drei Zweitligisten hat Werder schon aus dem Pokal geworfen, warum also nicht den vierten? Im Viertelfinale setzten sich die Hanseaten gegen die TSG Hoffenheim durch. Gleichzeitig haben die Augsburger mit Freiburg und Köln schon zwei Bundesligisten nach Hause geschickt, zudem gab es Siege gegen Duisburg und Ingolstadt. Trotz alledem ist Werder natürlich Favorit. Werder ging mit fast der Stammelf in die Partie. Wiese im Tor, Fritz und Pasanen wieder auf den Außen, im Mittelfeld Bargfrede und Frings wieder für den defensiven Part, für die Offensive wie immer das Trio Özil, Marin und Hunt und einzige Spitze war Pizarro. Rosenberg und Jensen waren aus dem Kader für das Pokalspiel gestrichen worden. Auch Jos Luhukay schickte seine beste Elf aus Feld, Reinhardt und Sinkala sind nach ihren Gelbsperren aus der Liga wieder zurück im Team. Prämisse für Jos Luhukay war zunächst die Defensive,  wenn man aber den ein oder anderen Konter setzen kann, wäre er sehr zufrieden. Thomas Schaaf wünschte sich vor dem Spiel einen selbstbewussten Auftritt seines Teams, die Dinge, die sich das Team vorgenommen hatte, solle es umsetzen und schnell ins Spiel finden.

Werder eröffnete diese Partie mit Anstoß, ganz in weiß, von links nach rechts in der ersten Hälfte. Augsburg gewann die Platzwahl und entschied sich für Seitenwahl. Werder mit der ersten guten Torchance nach drei Minuten, als ein Fernschuss von Özil knapp am Tor vorbeiging. Und praktisch im Gegenzug wieder eine anfällige Abwehr der Hanseaten, als Thurk auf Brinkmann passt und Naldo und Wiese sich in den Schuss werfen, sodass letzlich effektiv gestört werden kann und es nur Abstoß gibt. Aber da mehr drin für Augsburg. Trotzdem blieb Werder die spielbestimmendere und gefährlichere Mannschaft. In der neunten Minute schloss Fritz eine schöne Einzelleistung mit einem sehenswerten Linksschuss ab. Tor wieder knapp verfehlt. Auch zehn Minuten später, als Özil einen Abpraller aus der FCA-Abwehr auf Fritz legt, der aus kurzer Distanz über das Tor schießt. Werder nicht bedingungslosem Druck in den ersten 20 Minuten, Augsburg stand defensiv mehr als passabel. Trotzdem ließ sich ein klares Chancenplus konstatieren. Was bei Werder noch fehlte, war das letzte entscheidene Zuspiel, der finale genaue Pass, die kopfballgerechte Flanke. Fritz hatte auf der rechten Seite viel Platz, die Flanken ließen aber zu wünschen übrig. Daran änderte sich lange nichts, bis Werder nach einer halben Stunde in Führung. Marin brachte Werder nach schönem Doppelpass mit Özil mit 1:0 in Führung, schob den Ball genau an Torwart Jentzsch vorbei. Wunderschön gespielt, da ging es schnell und Augsburg kam mit diesem Tempo nicht mit. Von Augsburg kam wenig. Was sie immerhin schafften, war die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. So blieb es bei der knappen Führung. Augsburgs beste Chance in der 42. Minute. Wie so häufig hebelt ein Pass die Werder-Abwehr aus, Abseitsfalle geht überhaupt nicht auf, Thurk ist frei durch, Wiese geschlagen und der Ball geht an den Innenpfosten. Glück gehabt. Werder überstand die starken fünf Minuten des FCA und gingen insgesamt verdient mit dem 1:0 in die Halbzeit.

Ohne Wechsel ging es dann weiter in der zweiten Halbzeit. Augsburg blieb gefährlich, bereits nach zwei Minuten die nächste große Chance. Werder wieder zu passiv nach einer Flanke, Thurk verpasst, letzlich sind es die Haarspitzen von Verteidiger Hegeler, die Wiese zu einer Parade zwingen. Werder wirkte ein wenig lethargisch und unzufrieden mit sich. Augsburg spielte munter mit. 52 Minute, Abseitsstellung wird nicht gegeben, bei Werder fehlt wieder die Zuordnung und Thurk trifft völlig freistehend aus sieben Metern das Tor nicht. Wiese außer sich – und mir schwant ein unbequemer Restabend, wenn das so weitergeht. Schaaf brachte nach etwas mehr als einer Stunde Borowski für Hunt. Aber auch das brachte kaum Impulse. Werder hatte die spielersiche Qualität komplett in der Kabine gelassen. Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte hatte man komplett verschlafen. Einmal blitzte das Können und das schnelle Spiel von Werder auf, als Marin in der 70. Minute Özil bediente, der aber aus spitzem Winkel nicht das Tor traf. Aber das war es dann auch erstmal. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Almeida für Özil, der in der zweiten Halbzeit auch völlig untergegangen ist – nach einer sehr guten ersten Hälfte. Spiel stand in der Schwebe, Augsburg machte mehr nach vorn, kam aber auch kaum zu gefährlichen Torchancen – außer in der 82. Minute – als nach einem Eckball des FCA alle Spieler verpassen und der Ball fast ins Tor ging. Werder konnte die Freiräume in der Hälfte der Augsburger nicht nutzen und blieb in Halbzeit 2 fast alles schuldig. Einfach nur Grütze. Aber wie gut, dass es Pizarro gibt. In der 83. Minute schnell ausfgeführter Freistoß von Frings, langer Ball auf Pizarro, der Jentzsch keine Chance lässt. Immerhin ein brillianter Moment in diesem Spiel. Zum Glück heiß der Gegner nur Augsburg.

Am Ende blieb es dann beim 2:0. Kein großes Spiel, aber am Ende steht für Werder der Einzug ins Pokalfinale und in die Europa League für nächste Saison. Und das ist doch immerhin was. Trotzdem gibt die Phase zwischen der 40. und der 80. Minute mir ein wenig zu denken. Das war mit das Schlechteste von Werder, was ich seit langem gesehen habe. Da ging ja gar nichts zusammen. Da war das Glück auf Seiten von Werder. Aber das braucht man ja bekanntlich auch. Nur sollte man es nicht überstrapazieren.

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DFB Pokal 2009/2010 2. Runde, Werder Bremen – FC St. Pauli

Mittwoch, 23. September 2009 18:29

[20h50] Endstand Werder – St. Pauli 2:1

Verdienter Sieg für Werder, das im Achtelfinale steht. Besonders in der zweiten Halbzeit ein spannendes, unterhaltsames und dramatisches Spiel. Hat mir gut gefallen. Werder hätte höher gewinnen können. St. Pauli mit toller Moral und viel Herz, deshalb blieb es bis zum Ende spannend. Jetzt vielleicht noch ein Heimspiel im Achtelfinale. Von dieser Stelle ein Bye Bye. Man liest sich die nächsten Tage irgendwann mal wieder.

[20h49] Nochmal Eckball St. Pauli

[20h48] 2 Minuten Nachspielzeit

[20h47] Geiles Spiel jetzt. Marin mit dem Schuss an die Latte, aber Werder spielt Konter nicht gut genug zu Ende. St. Pauli lebt noch.

[20h43] Fünf Minuten noch zu spielen im Weserstadion. St. Pauli wirft jetzt alles nach vorne. Sako kommt für Boll. Volle Offensive jetzt – und vielleicht Platz für Werder zum Kontern. Spannend.

[20h39] 2:1, Naldo, 81. Minute

Wieder nach einer Ecke die Führung für Werder. Pauli bekommt den Ball nicht weg, Hunt mit erneuter Hereingabe von rechts. Mertesacker legt per Kopf auf Naldo vor, der den Ball nur noch über die Linie drücken muss. Schön gespielt und wieder die wichtigen Zweikämpfe gewonnen.

[20h33] 1:1, Takyi, 75. Minute

Das Tor darf sich dann mal Boenisch ankreiden. Erst lässt er die linke Seite völlig blank, sodass Takyi flanken kann. In der Mitte Ebbers mit spektakulärem Fallrückzieher an den Pfosten, den Nachschuss bringt Takyi, der nicht im Abseits ist, weil Boenisch munter weiterschläft, dann im Tor unter. Ein Gegentor, das es wirklich nicht gebraucht hat.

Wechsel Werder: Marko Marin für Markus Rosenberg

[20h27] Wechsel Werder: Peter Niemeyer für Philipp Bargfrede

[20h25] Beste Chance für Pauli. Schuss von Kruse aus knapp 16 Metern und Tim Wiese mit einer Weltklasseparade, lenkt den Ball noch um den Pfosten.

[20h24] Wechsel St. Pauli: Rouwen Hennings für Naki

[20h19] Partie ist gut anzuschauen. St. Pauli sucht jetzt auch weiter den Weg nach vorne, Werder hat viel Platz im Angriff. Leider noch nicht der tödliche Pass dabei oder wenn er kommt, wird im er Angriff von Pizarro oder Borowski verstolpert.

Wechsel Werder: Claudio Pizarro für Moreno

[20h14] Großartige Doppelchance für Werder. Rosenberg wird wunderschön freigespielt, setzt sich exzelltent durch, scheitert mit seinem Schuss aber am Pfosten, den Abpraller von Hunt hält Hain mit tollem Reflex.

[20h11] Werder zum ersten Mal in dieser Partie in der Defensive ein wenig unsortiert und mit keiner guten Absprache untereinander. Große Lücken, die St. Pauli aber nicht konsequent nutzt. Dauert zu lange, Werder kann in letzter Sekunde immer noch klären.

Wechsel St. Pauli: Max Kruse für Florian Bruns

[20h07] Es gleich schnell, direkt und munter weiter von beiden Mannschaften. Wenn die gesamte zweite Hälfte so wird, dann dann man sich schon mal freuen. Pauli traut sich jetzt mehr. Mal sehen, ob Werder einen guten Konter zum Ausbau der Führung nutzen kann.

[20h03] Weiter geht es im Weserstadion. Keine Wechsel auf beiden Seiten.

[19h47] Halbzeit Werder – St. Pauli 1:0

Verdiente Halbzeitführung für Werder, die mit Fortgang des Spiels immer besser wurden. Zwischen der 30. und 40. Minute hat mir das richtig gut gefallen. Werder lässt wenig zu und hat auch ein wenig glücklich die Führung erzielt. Pauli danach etwas offener, etwas weiter weg vom Gegenspieler, das brachte Werder mehr Raum ihr Spiel aufzuziehen. Die Konsequenz: Mehr Chancen und noch mehr Spielanteile. Hunt verdient sich Bestnoten für viel Fleiß und mehr Übersicht in den letzten 20 Minuten der ersten Hälfte. Wiese nahezu beschäftigungslos.

Noch ein paar Worte zu Rosenberg und Moreno. Sind beide nur schwer ins Spiel gekommen, was aber vor allem auch an der fehlenden Unterstützung aus dem Mittelfeld lag. Nach der Führung beide mit mehr Engagement, aber vor allem Moreno häufig noch mit vielen Fehlern und fehlendem Verständnis für die Laufwege seiner Mitspieler.

[19h38] Werder jetzt mit ganz starker Phase. Flanke von rechts durch Hunt, in der Mitte Flugkopfball von Rosenberg, knapp neben das Tor. St. Pauli öffnet jetzt sein Spiel auch ein bisschen mehr, Werder bekommt mehr Zeit und Raum zum Spielen und Kombinieren.

[19h35] Endlich mal ein schöner Angriff von Werder. Boenisch treibt den Ball nach vorne (das kann er!), Moreno läuft sich auf außen frei, Flankenwechsel zu Bargfrede, der den Ball volley nimmt, leider nichts Halbes, nichts Ganzes. Hunt verpasst in der Mitte. Wäre ein mutiger Direktschuss die bessere Alternative gewesen.

[19h29] 1:0, Aaron Hunt, 29. Minute

Na endlich aus Sicht von Werder. Wirklich erst Torchance gleich genutzt. Pauli bekommt den Ball nach einer Ecke nicht weit genug heraus, Naldo gewinnt das wichtige Kopfballduell, Moreno legt ab auf Hunt, der aus kurzer Distanz mit Tempo durch die Beine von Hain ins Tor trifft. Zwar nicht so geplant, aber letzlich schnell geschaltet und gut umgesetzt.

Werder wird stärker, erhöht den Druck. Morena kann in letzter Sekunde für Pauli den Schuss von Moreno nach Kombination mit Rosenberg abblocken.

[19h23] Ein Hauch von Torchance. Nach einem Handspiel von Bruns gibt es auf der linken Seite Freistoß für Werder, getreten von Bargfrede. Scharf vors Tor, aber keiner mehr dran. Landet in den Armen von Hain.

[19h19] Sagen wir es mal vorsichtig: Weder Moreno noch Rosenberg auch nur ansatzweise im Spiel, bekommen aber auch wenig verwertbare Bälle von Hunt oder Borowski. Werder bemüht, aber nicht konsequent genug und mit zu vielen kleinen Fehlern im Übergang von Mittelfeld auf Sturm.

Und dann blitzschneller Konter der Hamburger, plötzlich drei gegen drei vor dem Tor von Wiese, aber die Hereingabe von Ebbers zu ungenau, Fritz kann in der Mitte klären. Meine Güte, fehlte nicht viel.

[19h12] Sieht allerdings sehr strukturiert und leichtfüßig aus, wenn St. Pauli mal einen Fehler im Aufbauspiel bei Werder nutzt und versucht einen Konter zu starten. Über Ebbers, Takyi und Naki hat man drei wendige Anspielstationen. Fritz im letzten Moment dazwischen. Da muss Werder höllisch aufpassen.

[19h10] Knapp zehn Minuten gespielt. War überrascht, wie forsch Pauli in den ersten Minuten wirkte, jetzt ziehen sie sich aber immer mehr zurück, verteidigen mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Werder versucht dominanter zu werden, scheitert aber noch an Ungenauigkeit bei den Flanken von Rosenberg oder den Abspielen von Boenisch. Insgesamt munterer Beginn, noch keine Torchancen.

[19h01] Und los geht es. Werder mit Anstoß in der ersten Hälfte von rechts nach links, St. Pauli in den roten Trikots. Dann bin ich mal auf das neue Sturmduo gespannt.

[18h59] Sky-Kommentator Torsten Kunde mit der ultimativen Wettervorhersage für die Region Bremen: Heute liegt kein Schnee.

[18h57] Tobias bloggt das Spiel auf Meine Saison.

[18h55] Die Aufstellungen im Weserstadion

Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch – Frings – Bargfrede, Borowski, Hunt – Rosenberg, Moreno

FC St. Pauli: Hain – Rothenbach, Morena, Gunesch, Drobo-Ampem – Boll, Lehmann – Bruns, Takyi, Naki – Ebbers

Werder wie gesagt mit einem völlig neuen Sturmduo. Im Mittelfeld wieder flexibel. Ozil verletzt, Marin nur auf der Bank. Ansonsten unverändert. Die Gäste mit einem etwas kompakteren Mittelfeld und nur einer echten Spitze.

[18h49] Thomas Schaaf: Unsere Leistung soll für uns sprechen. Wollen ein gutes Spiel liefern, wollen uns weiter verbessern. Marin und Pizarro draußen, weil sich Moreno und Rosenberg zeigen müssen. Wir wollen die Leistung von ihnen haben – und dafür müssen sie spielen. Wir unterschätzen St. Pauli nicht, auch nicht mit dieser Aufstellung.

[18h45] Moreno und Rosenberg in der Startelf bei Werder im Sturm. Das ich sowas noch erleben darf.

Holger Stanislawski stapelt mal wieder tief: Spielen bei einer absoluten Spitzenmannschaft in der Bundesliga. Werder hat einen tollen Kader. Der meint das sicherlich ernst, und schiebt sämtlichen Druck von seiner Mannschaft.

[18h43] Ich habe zwar bisher nur Ausschnitte von St. Pauli Spielen diese Saison gesehen, aber das, was ich beobachten konnte, hat mir ganz gut gefallen. Und sollte für Werder Warnung genug sein. Beste Offensive der zweiten Liga mit 17 Toren in sechs Spielen ist schon mal ein Ausrufezeichen. Da kommt es vielleicht gerade richtig, dass sich Werder ein wenig erstaunlicherweise die letzten Wochen vor allem defensiv stark verbessert hat. Vor allem Clemens Fritz auf rechts macht meiner Meinung nach einen deutlich lebhafteren und fitteren Eindruck als noch zu Beginn der Saison.

[18h35] Was für ein Spiel können wir denn heute erwarten? Auch wenn beide Teams durchaus offensiv gespielt haben bisher in dieser Saison und vor allem St. Pauli ein wenig über den Erwartungen spielt, bin ich noch ein wenig skeptisch, ob es wirklich eine unterhaltsame Partie wird. Vor allem, weil sich Werder diese Saison im Weserstadion stets schwer getan hat, wenn sie das Spiel machen mussten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der FC St. Pauli – im Gegensatz zur zweiten Liga – hinten die Räume öffnen wird und Werder spielen lässt. Geduldspiel ist  sicherlich übertrieben, weil dafür St. Paulis aktuelle Form zu gut und selbstbewusst ist. Mal abwarten.

[18h29] Das letzte Mal live bloggen aus Bremen, und da dachte ich mir, dass es nur ein Werder-Spiel zum Abschluss sein darf. Also heute DFB-Pokal 2. Runde in einer hoffentlich attraktiven Begegnung gegen den FC St. Pauli aus Hamburg.

Thema: Fußball, Live-Blog, Werder Bremen | Kommentare (2) | Autor: medispolis

DFB-Pokal 2009/2010 1. Runde, Union Berlin – Werder Bremen

Sonntag, 2. August 2009 13:59

[16h22] Endstand Union Berlin – Werder Bremen 0:5

Perfekter Nachmittag aus Sicht von Werder Bremen. Die Hanseaten ziehen in die zweite Runde ein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gute erste Halbzeit. Mit einem souveränen 3:0 ging es dann in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn Werder teilweise erst schlampig, dann wieder ruhig und kontrolliert. Am Ende hat Moreno das Ergebnis noch einmal hochgeschraubt. Guter Einstand in die neue Saison 2009/2010 für Werder Bremen.

Ebenfalls eine Runde weiter sind heute Nachmittag Koblenz, Hoffenheim und Oberhausen weitergekommen. St. Pauli muss in die Verlängerung gegen Villingen. Da war es für heute von meiner Seite.

Einen schönen Sonntagabend und einen entspannten Wochenanfang. Bye aus Hannover.

[16h20] 0:5, Marcelo Moreno, 88. Minute

Hunt legt auf Moreno. Der von der Strafraumgrenze mit einem satten Torschuss in die Torwartecke. Glinker mal wieder mit einem kleinen Fehler. Der war haltbar. Und Moreno empfiehlt sich für einen Platz in der Startelf zum Auftakt gegen Frankfurt.

[16h16] 0:4, Marcelo Moreno, 85. Minute

Also hat wenigstens einer noch sein Tor gemacht. Almedia gewinnt in der Mitte das Kopfballduell. Der Kopfball wird zur perfekten Vorbereitung, Moreno sprintet nach dem Ball, umkurvt Glinker und schiebt den Ball über die Linie. Fein gemacht.

[16h15] Werder mittlerweile bei 20 Torschüssen. Außer Bargfrede und Moreno lassen alle anderen das Spiel jetzt endgültig schleifen. Und die Union-Fans feiern sich selbst. Bargfrede mit seinem vierten guten Schuss aufs Tor. Zwei gehalten, zwei daneben. Da will jemand noch ein Tor schießen.

[16h10] Wechsel Werder Bremen: Marcelo Moreno für Boubacar Sanogo.

Also für die letzten 10 Minuten immerhin noch eine Person, die etas genauer beobachtet werden kann, der Neuzugang aus Donezk.

[16h08] Und wenn Kai Dittmann schon Zeit hat Programmhinweise mitzuteilen, weiß man, dass dieses Spiel komplett durch ist. Bargfrede macht einen richtig guten Eindruck. Der einzige, der noch ein bisschen was versucht. Sehr schön.

[16h01] 20 Minuten noch. Werder hat nach der kleinen Schwächephase das Spiel wieder sehr viel besser in den Griff bekommen. Union kaum noch vor dem Tor von Werder. Von Schlussoffensive überhaupt keine Spur – und das trotz drei Stürmern. Werder mit der ein oder anderen vielversprechenden Szene. Aber im Abschluss zu harmlos. Spiel plätschert dem Ende entgegen.

[15h52] Wechsel Werder: Aaron Hunt für Marko Marin und Philipp Bargfrede für Mezut Özil

Auch Union wechselt. Mosquera kommt für Gebhardt. Jetzt also der ehemalige Bremer auf dem Feld bei den Eisernen. Zudem noch Hüzeyfe Dogan neu in der Partie.

Werder hatte vor ein paar Minuten noch eine gute Chance. Sanogo hatte Almeida geschickt, doch der Portugiese trifft aus spitzem Winkel nur das Außennetz beziehungsweise Glinker konnte zur Ecke klären.

[15h49] Werder passt sich der Hektik an und kommt mal völlig aus dem Spiel heraus. Da läuft im Moment gar nichts mehr zusammen. Bälle werden unkontroliert nach vorne geschlagen und die Konter werden nicht zielstrebig und genau genug zu Ende gespielt. Solange Union davon nicht profitieren kann, ist das ja alles noch im Rahmen. Werder wäre gut beraten, wieder mehr Ruhe und Ordnung ins Spiel zu bringen. Knapp 30 Minuten noch.

[15h47] In den letzten Minuten eher wieder ein hektisches als ein gutes und temporeiches Spiel.

[15h43] Sehr schöne Szene gerade eben. Marin regt sich über eine Schiedsrichterentscheidung auf und wird von Frings erstmal an die Seite genommen und bekommt einen kurzen Einlauf verpasst. Sonst noch nichts passiert im zweiten Durchgang. Werder tut nur so viel wie nötig. Union fällt bis jetzt noch gar nichts mehr ein.

Und dann die beste Chance für Union Berlin von Benyamina. Werder wieder völlig unsortiert, toller Pass in den Lauf von Benyamina, aber Wiese reagiert weltklasse. Blitzschnell unten, super den Winkel verkürzt.

[15h37] Beginn 2. Halbzeit

Keine Wechsel auf beiden Seiten. Hoffenheim derweil mit der Führung gegen Oberneuland.

[15h35] Diese “Plexiglas-Sauna” (Kai Dittmann) sieht auch aus wie so ein Gateway am Flughafen.

[15h27] Klaus Allofs bei Jan Henkel: Wir tun alles um noch einen weiteren Stürmer zu bekommen. Aber es muss eine finanziell vernünftige Entscheidung sein. Geduld vor Unvernunft. Zu Namen wie Maxi Lopez will er sich nicht äußern. Man habe bisher alles versucht Pizarro zu verpflichten.

[15h20] Halbzeit Union Berlin – Werder Bremen 0:3

Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten war es nicht mehr als eine Pflichtaufgabe für Werder Bremen. Glücklicherweise zu sehr günstigen Zeitpunkten die Tore gemacht, teilweise mit freundlicher Unterstützung der Eisernen, teilweise auch durch eine tolle Kombination. Union fällt nicht so viel ein. Wenn Werder nicht so nachlässig wäre Mitte der ersten Halbzeit, wäre Berlin fast ohne Torchance geblieben.

Sehr gutes Spiel von Werder. Wäre gut, wenn defensiv noch etwas Sicherheit reinkommen würde. Ansonsten aber von meiner Seite keine weiteren Wünsche. Mittelfeld-Aufteilung gefällt mir sehr gut.

[15h18] Spiel ist von der Qualität doch etwas schwächer geworden, dafür ein bisschen hitziger. Werder bringt das mit minimalstem Aufwand in die Kabine hier, mal ein Konter. Mehr aber auch nicht. Defensiv sieht das ganz ok aus, manchmal ein bisschen ohne Übersicht. Aber Union fällt auch nicht so viel ein. Ein bisschen ist die Luft raus.

[15h12] Werder sollte konzentriert weiterspielen. Einen Moment in der Abwehr komplett orientierungslos. Benyamina völlig frei vor Wiese, aber Naldo kann sich in letzter Sekunde in den Schuss werfen. Hätte der Union-Stürmer nicht so lange gezögert, hätte es 1:3 gestanden.

[15h10] Blick auf die anderen Plätze. Koblenz führt bei Concordia Hamburg mit 3:0, Oberhausen 1:0 in Duisburg gegen Speldorf. Noch keine Tore bei Oberneuland gegen Hoffenheim. Da freuen sich die Villen-Besitzer.

[15h05] Werder in den letzten Minuten ein klein wenig nachlässig. Wiese hält einen Freistoß, Naldo foult an der Strafraumgrenze. Der anschließende Freistoß geht aber weit über das Tor. Union mit mehr Spielanteilen. Im Gegenzug langer Ball auf Sanogo, der mit seinem Kopfball Glinker zu einem tollen Reflex auffordert. Der Union-Keeper lenkt den Ball über die Latte.

[15h01] 0:3, Sanogo, 27. Minute

Klasse gespielt von den Bremern. Union Berlin bekommt einen Freistoß gegen sich, die Spieler meckern noch, Werder führt den Freistoß blitzschnell aus. Mit der besten Aktion von Pasanen, der auf links zu Almeida passt. Am Ende hat der Portugiese auf links keine Probleme in die Mitte zu legen, wo Sanogo ohne Mühe nur noch einschieben braucht. Zweiter Treffer für Sanogo.

[15h00] Und Werder im Mittelfeld sehr gut anzusehen. Und wo sind jetzt die Borowski-Kritiker? Tim mit sehr guter Leistung, vor allem auch in der Defensivarbeit. Und das entlastet bis jetzt Torsten Frings, der immer auch mal wieder Zeit hat, sich vorne einzuschalten. Fritz über rechts macht einen lebendigen Eindruck, was man von Pasanen auf links noch nicht ganz so behaupten kann. Aber insgesamt sehr ordentliche Leistung.

[14h54] 0:2, Naldo, 20. Minute

Werder wieder gefährlich vor dem Tor – und der nächste Treffer. Ecke von rechts durch Torsten Frings, in der Mitte fällt Naldo der Ball vor die Füße. Der Brasilianer muss den Ball nur noch über die Linie schießen. Dürfte vielleicht doch ein eher ruhiger Nachmittag werden. Hatte ich ehrlich gesagt nicht mit gerechnet.

Und Marin finde ich in den ersten 20 Minuten bemüht, aber irgendwie noch ein bisschen zu vespielt.

[14h53] Berlin, die Kassenbon-Hauptstadt. Ein schier unerschöpfliches Reservoir, das Tim Wiese ziemlich auf die Nerven geht. Aber das sollte das einzige sein, was ihn an der Alten Försterei stört. Werder hat das Spiel komplett im Griff. Gefällt mir für das erste Pflichtspiel ganz gut.

[14h50] Super Aktion von Frings, der wunderschönen Pass aus dem Mittelfeld auf Almeida spielt. Abseitsfalle von Union greift nicht, Almeida nahezu frei vor Glinker, aber kann den Ball bedauerlicherweise nicht kontrollieren. Werder legt jetzt einen Zahn zu, Union hat Probleme im Spielaufbau.

[14h46] 0:1, Boubacar Sanogo, 12. Minute

Ganz wichtig. Erste Torchance, erstes Tor durch den Rückkehrer Sanogo, der von Marin ganz gut freigespielt wird. Sanogo scheint erst den Ball zu verlieren, hat Probleme den Ball mitzunehmen, setzt sich aber dann im zweiten Versuch glänzend gegen seinen Gegenspieler durch. Rechtsschuss aus 8 Metern, durch die Hosenträger von Glinker. Ein Torwartfehler bringt die vediente Führung von Werder.

[14h45] Für Werder kommt es jetzt vor allem darauf an, dass sie, wenn Union Berlin mit nahezu 11 Mann verteidigt, schnell und direkt zu spielen. Das misslingt aber noch, insbesondere im Übergang von Mittelfeld auf Angriff. Özil und Marin sehr bemüht. Almeida taucht noch unter, Sanogo sehr aktiv, versucht sich häufig anzubieten.

[14h41] Werder mit der ersten recht passablen Szene. Flachschuss von Özil aus 20 Metern geht aber knapp am Tor vorbei. Und Union Berlin mischt schon einmal Beton an. Alle 11 Spieler in der eigenen Hälfte warten auf die Angriffe von Werder.

[14h39] Tim Wiese, ganz in bordeaux-rot, sehr stylisch. Fast fünf Minuten durch. Noch wenig passiert, viele Abstimmungsprobleme. Werder versucht viel über links, Borowski geht mehr über diese Seite. Frings sichert defensiv ab mit Marin zentral, Özil über rechts. Und ich wette, irgendjemand hat versteckte Mikros in den Union-Blocks. Man hört nahezu jeder Schiri-Schelte.

[14h35] Beginn 1. Halbzeit

[14h33] Es wurde aufgeräumt. Dann kann es ja losgehen. Here we go. Auf gehts Werder in die neue Saison 2009/2010. Auf einen schönen Fußballnachmittag. Und Tim Wiese hat bereits jetzt die Schnauze voll. Das motiviert den aber…nur so zur Info.

Union Berlin mit Anstoß von links nach rechts in der ersten Hälfte und in den weißen Trikots.

[14h30] Mannschaften sind auf dem Platz. Aber die Union-Fans müllen erstmal den Strafraum mit weißem Papier zu. Und Sky, bekommt eure Tonaussetzer in den Griff. Sonst werde ich pampig.

[14h29] Das Mittelfeld war übrigens noch nie die Schwachstelle von Werder. Sorgen muss man sich auch vor dieser Saison eher um die Abwehr und den Angriff machen.

[14h23] Die Aufstellungen an der Alten Försterei

Union Berlin: Glinker – Bemben, Stuff, Göhlert, Parensen – Younga-Mouhani – Peitz, Gebhardt, Brunnemann – Kenan Sahin – Benyamina

Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen – Frings, Borowski – Marin, Özil – Sanogo, Almeida

Wie gesagt: Bei Werder Sanogo für Moreno. Pasanen nach derzeitigem Stand für Boenisch auf der Linksverteidigerposition. Bei Union Mosequera, von Werder ausgeliehen, nur auf der Bank.

[14h15] Live-Blog direkt aus Berlin auch bei Du Gehst Niemals Allein. Schöne Grüße in die Hauptstadt.

[14h13] Uwe Neuhaus kündigt an, dass man erstmal hinten sicher stehen will, weil man sich den Stärken von Werder Bremen bewusst ist. Man will aber auch nicht dauerhaft die Bälle blind nach vorne schlagen.

[14h08] Wenn sich durch Sky eines nicht geändert hat, dann diese für mich immer sehr überflüssigen Stimmungsbeiträge. Diesmal ein Stimmungsporträt von Union Berlin, inklusive Fahrt durch Köpenick. “Außenseiter – und das beste draus machen”,  Claudio Luciani bringt es dann auch so treffend auf den Punkt. Dafür braucht es keinen 3-Minuten-Bericht.

[14h06] Thomas Schaaf bei Jan Henkel im Interview: Man hat dasselbe Hotel genommen wie damals beim Pokalsieg. Vorbereitung sei gut gewesen, man habe intensiv gearbeitet. Aber Kader war selten komplett, deswegen insgesamt als Fazit eine eher schwierige, durchwachsene Vorbereitung. Schaaf erwartet schwieriges Spiel, weil Union Berlin sehr heimstark sei und die Fans als Unterstützung hat in dem neuen Stadion. Schaaf ist gespannt,wie seine Mannschaft die neue Rolle im Mittelfeld umsetzt. Im Sturm bekommt Sanogo den Vorzug vor Moreno, bei dem noch ein bisschen was fehlt und der von Thomas Schaaf noch ein bisschen Zeit bekommen will.

[14h03] Sky meldet sich live von der Alten Försterei. Erste Erkenntnis: In Berlin ist deutlich schöneres Wetter als in Hannover. Auf was ich mich am meisten freue: Werder beobachten, ob sie die Fehler aus der alten Saison schon ein bisschen eingrenzen konnten. Wie schlägt sich Boenisch, der selbst sagt noch nicht richtig fit zu sein. Und wie können Özil und Marin die Stürmer in Szene setzen?

[14h00] So, dann mal ein herzliches Willkommen zum ersten Pflichtspiel von Werder Bremen in der Fußballsaison 2009/2010. Und gleich zu Beginn eine schwierige Aufgabe. Erste Runde DFB-Pokal bei Union Berlin an der Alten Försterei. Der Titelverteidiger will in die zweite Runde und nicht zum letzten Mal in dieser DFB-Pokal-Saison nach Berlin. Schauen wir es uns an. Ich bin gspannt.

Thema: Fußball, Werder Bremen | Kommentare (0) | Autor: medispolis