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EM 2008 Viertelfinale, Spanien – Italien

Sonntag, 22. Juni 2008 19:55

[23h24] Casillas wird Spieler des Spiels. Damit spielt Spanien im Halbfinale am Donnerstag gegen Russland. Die Revanche der Hiddink-Truppe steht dann an, dürfte auf alle Fälle interessanter werden.

[23h21] Endstand Spanien – Italien 4:2 nach Elfmeterschießen.

[23h16] Elfmeterschießen in Wien. Spanien wird mit David Villa beginnen.

  • 1:0, David Villa
  • 1:1, Fabio Grosso
  • 2:1, Cazorla
  • Casillas hält den Schuss von de Rossi
  • 3:1, Marcos Senna (souverän und hoch geschossen)
  • 3:2, Mauro Camoranesi
  • Buffon hält den Schuss von Daniel Guiza – alles wieder offen
  • Casillas hält den Schuss von di Natale. Genauso so schwach geschossen wie vorher Guiza
  • 4:2, Cesc Fabregas.

Spanien im Halbfinale!!!!

[23h12] Spanien – Italien 0:0 nach 120 Minuten Man kann nur hoffen, dass die Italiener für ihre destruktive Spielweise hier nicht belohnt werden. Also Elfmeterschießen. Bei den beiden Torhütern, die gleichzeitig Kapitäne ihrer Teams sind, könnte es auch bis Mitternacht gehen.

[23h10] 20 Sekunden vor Schluss nochmal schön vorgetragener Angriff der Spanier, aber es fehlte wieder ein bisschen.

[23h06] Fünf Minuten noch in Wien. Es ist ein verzweifeltes Anrennen beider Teams ohne jegliche Struktur mehr, ohne Spielfluss. Die Spanier scheinen noch den etwas längeren Atem zu haben. Insgesamt wäre ein Sieg der Iberer durchaus verdient. Aber we fragt danach, wenn es zum Elfmeterschießen kommt?

[23h03] Nettes Bild vom Guardian.

[23h01] Es ist auch noch Zeit für einen Sonntagsschuss.

[22h58] Wechsel Italien: Del Piero für Alberto Aquilani. Die 108. Minute könnte vielleicht noch wichtig werden, vielleicht.

[22h54] Spanien – Italien 0:0 nach 105 Minuten So munter die ersten Minuten der Verlängerung waren, so trist und einfallslos war die Partie danach. Die Spieler sind platt, keine Ideen mehr, Italien macht gar nichts mehr. Können wir nicht gleich zum Elfmeterschießen fortschreiten?

[22h49] Der traumhafte Sonnenuntergang und der leicht rötlich gefärbte Himmel, den ich von meinem Balkon aus sehen kann, entschädigen etwas. Mitunter schaue ich da länger darauf als auf den Fernseher.

[22h44] Aber auch die Italiener mit einem wunderschönen Konter über di Natale, Grosso, aber Marchena vor Toni am Ball. Im Anschluss Kopfball von di Natale, den Casillas über die Latte lenkt. Kleine Druckphase der Blauen.

[22h42] Beste Chance für Spanien, als Italien im Sekundenschlaf ist. Fabregas Schuss wird geblockt, den Abpraller setzt Silva ganz knapp neben das Tor. Da wäre Buffon nicht mehr rangekommen. Spanien mit dem besseren Start in die Verlängerung.

[22h40] Weiter geht es. Weiter, immer weiter.

[22h38] Und im Stadion wird “Let Me Entertain You” gespielt, wie passend.

[22h35] Spanien – Italien 0:0 nach 90 Minuten Gellendes Pfeifkonzert von den Zuschauern. Zu Recht. Über 90 Minuten gesehen ein furchtbares Spiel. Italien über weite Strecken mit einem “Anti-Fußball”, der eigentlich verboten gehört. Spanien bemüht, druckvoller, zwingender, aber ohne die Cleverness im Abschluss. Also Verlängerung.

[22h32] Drei Minuten Nachspielzeit. Wofür das denn bitte? Verstehe das einer wer will.

[22h29] Erste Aktion von Guiza. Nach Flanke von Villa nimmt der Spieler von Real Mallorca den Ball aber per Hand mit, wäre aber sowieso an Buffon gescheitert. Zwei Minuten noch [und leider noch ein paar mehr]

[22h26] Wechsel Spanien: Daniel Guiza für Fernando Torres. Mutige Entscheidung, weil Torres eigentlich noch am besten spielte.

[22h22] Spanien baut noch einmal Druck auf, Senna mit Distanzschuss aus 30 Metern, Buffon rollt der Ball durch die Arme – an den linken Pfosten.

[22h21] Cesc Fabregas vor den Augen von Trainer Wenger mit einer unterirdischen Leistung nach seiner Einwechselung, kaum Kreativität. Man sieht ihn nur beim Ausführen von Eckbällen. Etwas mehr als 10 Minuten noch, aber das geht hier straight auf Verlängerung. Leider, denn eigentlich kann man dieses Spiel nicht länger anschauen, so schlecht ist es mittlerweile.

[22h16] Wechsel Italien: di Natale für Cassano.

[22h13] David Villa rutscht bei einem Angriff im Strafraum weg und sieht gelb wegen Schwalbe. Herb hatte auch schon bessere Tage. Etwas mehr als 15 Minuten noch in Wien, Italien etwas bemühter, man spielt häufiger über die Mittellinie, aber Toni ist entweder glücklos im Abschluss oder bekommt kein verwertbares Zuspiel. Und es ist mucksmäuschenstill im Stadion.

[22h10] Statistik der BBC: “Italy have been involved in more goalless draws at European Championships than any other team, with six from 26 games.” Das Spiel ist weiterhin eine ganz zähe Angelegenheit.

[22h02] Wow. Beste und erste Chance für die Italiener, ein bisschen Chaos, die Italiener gewinnen ein paar Kopfballduelle, Casillas will Toni den Ball wegschnappen, kommt aber zu spät, ist aber dennoch rechtzeitig zurück um den Schuss von Perrotta gerade so von der Linie zu klären. Zum ersten Mal die Defensive der Spanier etwas unsortiert.

[22h01] Wechsel Spanien: Fabregas für Xavi und Santi Cazorla für Iniesta

[21h59] Wechsel Italien: Camoranesi für Perrotta

[21h57] Offensive bei den Spaniern. Nach einer Ecke Fernschuss von Marchena aus 30 Metern, weit über das Tor in Richtung Donauprommenade.

[21h55] Das Spiel ist nicht wirklich besser geworden, Italien in der Offensive weiter völlig von der Rolle, Spanien im Angriff bemüht mit einem starken Silva und einem beweglichen Fernando Torres, aber hilflos was den finalen Pass und das kreative Moment angeht, aber immerhin kann man da so etwas wie einen durchdachen Ansatz sehen. Den Italienern ist sowas auf irgendeinem Alpenpass wohl abhanden gekommen.

[21h53] Beim Live-Blogging der BBC wird Herbert Fandel übrigens nur noch “Herb” genannt.

[21h47] Ohne Wechsel geht es weiter mit der zweiten Hälfte.

[21h33] Jaja, eine politische Nachrichtensendung. In Simbabwe kapituliert die Opposition, Isreal öffnet Grenzübergänge etc. etc. Und wir erfahren als Topmeldung, dass das deutsche Team wieder trainiert. Morgen dann der Aufmacher: Bei Jens Lehmann wurden auf dem Zimmer die Handtücher nicht getauscht. Bin fassungslos.

[21h31] Halbzeit Spanien – Italien 0:0 Zum Glück ist Pause. Spanien überlegen gegen ganz schwache Italiener. Viel magere Kost auf beiden Seiten, allerdings haben die Spanier ein paar Mal gezeigt, wie diese Abwehr zu knacken ist. Das sah teilweise nach richtig gutem Fußball aus, zudem hatte man ein bisschen Pech mit den Schiedsrichterentscheidungen. Insgesamt kann das Spiel nur besser werden, wenn auch die Italiener mal konsequent an diesem Spiel teilnehmen wollen.

[21h29] Und Bela Rethy spricht von der “Siegermentalität” der Italiener. Guten Abend, Herr Rethy, welches Spiel sehen Sie denn?

[21h26] Wahnsinn, mehr als klares Foul von Grosso an Silva am linken Strafraumeck, Fandel hat freie Sicht und lässt weiterspielen. Unfassbar. Passt sich dem schlechten Niveau an.

[21h22] Großes Fleißkärtchen für Silva, der jetzt vermehrt über rechts kommt, nach links Richtung Strafraum zieht und humorlos abzieht, Ball geht ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Klares Chancenplus für Spanien, wenngleich es keine hochkarätigen Aktionen waren.

[21h20] Für die Angriffe der Italiener muss man als Entschädigung eigentlich morgen bei der Pizzaria um die Ecke die Nudeln umsonst bekommen. Grausam, grausam, grausam.

[21h16] Silva ist einer der wenigen positiven Erscheinungen auf dem Spielfeld, spielt druckvoll und hat vor allem ein gutes Auge für den Mitspieler. Eben aber eine Einzelaktion, Schuss aus 20 Metern, Buffon taucht ab und kann ohne Probleme den Ball festhalten. Spanien mit der ersten Ecke in diesem Spiel.

[21h10] Das was die Italiener in der Offensive zeigen, ist mit Abstand das Schlechteste, was ich bei dieser EM bisher gesehen habe. Da kommt kein Pass an, da stimmen die Laufwege nicht, da gibt es schlicht kein Konzept. Von einem Weltmeister darf man sicherlich mehr erwarten.

[21h08] De Rossi räumt Villa 20 Meter vor dem Strafraum um, bekommt aber keine gelbe Karte, wer weiß warum der Pianist die stecken ließ. Den Freistoß hält Buffon sicher. Eine der ganz wenigen Torchancen in diesem Spiel.

[21h01] Ambrosini foult Villa im Strafraum, der Spanier bleibt mit Schmerzen liegen, Fandel lässt weiterspielen, obwohl es meiner Meinung nach durchaus Elfmeter hätte geben können. Spanien wird etwas aktiver, versuchen mehr über die Flügel zu spielen. Italien weiter mit “Anti-Fußball” par exellance.

[20h58] Das könnte ein ganz zäher Abend werden, weil Italien hier gar nichts macht, lässt Spanien kommen, denen fällt aber offensiv noch nicht das richtige Rezept ein um den italienischen Abwehrriegel zu knacken. Silva hatte vor ein paar Minuten eine ganz gute Chance, sein Schuss wurde aber geblockt. Spanien scheut es noch (verständlicherweise) mehr Risiko zu gehen, fürchtet man schnelle Gegenangriffe der Italiener.

[20h51] Die ersten paar Minuten sind absolviert, Italien steht unglaublich tief, fast mit zwei Viererketten vor dem eigenen Strafraum, überlassen den Spaniern das Mittelfeld, greifen dann aber konsequent und effektiv an, sodass die Spanier noch nicht gefährlich vor das Tor von Buffon kamen.

[20h45] Spanien mit Anstoß, spielen in den roten Triktos von links nach rechts in der ersten Hälfte.

[20h42] Königliche Unterstützung für die Spanier. Prächtige Stimmung, ein buntes Miteinander im Stadion.

[20h40] So, die Nationalhymnen, einmal mit Text und einmal ohne.

[20h36] BBC Five Live sieht einen kleinen Vorteil für die Spanier. Sehen mit Villa und Torres die etwas stärkere Sturmspitze, die von der Abwehrschwäche der Italiener in der Abwesenheit von Cannavaro profitieren könnten.

[20h32] BBC Five Live ist jetzt live im Stadion in Wien, die Reporter berichten, dass es immer noch unglaublich warm ist, aber keine schwüle Luft, sondern ein wunderbarer trockener Sommerabend.

[20h27] Wien meldet um 20h00 noch fast 30 Grad bei leicht bewölktem Himmel. Es soll auf alle Fälle trocken bleiben.

[20h23] Es wird zahlreich gebloggt heute Abend. Kai bei allesaussersport, beim EM-Blog und auch der Stadtneurotiker ist live dabei.

[20h20] Die Aufstellungen im Ernst-Happel-Stadion zu Wien

Spanien: CasillasSergio Ramos, Marchena, Puyol, CapdevilaIniesta, Senna,  Xavi, SilvaVilla, Torres

Italien: BuffonZambrotta, Panucci, Chiellini, GrossoAquilani, de Rossi, AmbrosiniPerrottaToni, Cassano

Die Spanier knüpfen zumindest mit der Aufstellung an die beiden ersten erfolgreichen Spiele aus der Gruppenphase an, da gibt es keine Veränderungen. Bei den Italienern gibt es zwei Wechsel. Gattuso und Pirlo fehlen beide gelbgesperrt, dafür rückt Perrotta hinter die Spitzen, die Toni und Cassano heißen.

[20h12] Spanien hat Italien seit 88 Spielen nicht besiegen können, wenngleich die Spanier seit neun Pflichtspielen ungeschlagen sind. Das letzte Mal, das man neun Spiele am Stück gewinnen konnte, war im Jahre 1927. Das 10. Spiel ging dann verloren – gegen Italien. Der Trainer der Furia Roja, Luis Aragonés, geht dementsprechend mit ein bisschen Trotzigkeit in diese Partie: “Das Team ist überzeugt, dass es gewinnen kann. Sie werden 110% geben. Ich weiß, dass wenn mein Team auf dem Spielfeld sterben muss, werden sie es tun.”

[20h04] Sid Lowe, der spanische Fußball-Korrespondent des Guardian, hat im EM-Podcast davon berichtet, dass die Spanier mit sehr viel Respekt in diese Begegnung gehen. Schaut man sich die aktuelle Form bei dieser EM an, muss man das nicht unbedingt erwarten. Viel mehr die Vergangenheit dürfte daran schuld sein. Zu oft haben die Spanier in der Vorrunde überzeugt um dann in der KO-Runde sang- und klanglos auszuscheiden. Nun also gegen Italien. Das Team von Roberto Donadoni zuletzt mit ansteigender Form im Spiel gegen Frankreich, gleichzeitig haben die Spanier im letzten Gruppenspiel gegen Griechenland nicht gerade überzeugen können. Und nach dem Gesetz dieser Viertelfinale bisher dürfte Italien weiterkommen, das Team also, das erst etwas später in Form kam und als Zweitplatzierter in dieses Viertelfinale geht. Gleichzeitig gilt aber auch: Spanien hat absolut das Potential die Italiener, gerade auch mit der etwas wackligen Abwehr, aus dem Turnier zu werfen.

[19h58] Dieser UN-Kindergarten beim ZDF beinhaltet mehr politische Sachverhalte als diverse Heute-Journal-Sendungen der letzten Tage. So, kommen wir zum Sportlichen.

[19h55] Während die drei Fragezeichen auf der Seebühne in Bregenz krampfhaft mal versuchen ein Ausrufezeichen in Sachen qualitativer Berichterstattung zu setzen, groove ich mich langsam bei der BBC auf das letzte Viertelfinale dieser Europameisterschaft ein. Spanien gegen Italien steht auf der Dessertkarte.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (1) | Autor: medispolis

EM 2008 Gruppe A, Türkei – Tschechien

Sonntag, 15. Juni 2008 20:04

[22h43] Endstand Türkei – Tschechien 3:2 Kann mich mal jemand kneifen? Ich lass das einfach mal so stehen. Respekt an die Türkei für diese Moral. Nach einer schwachen ersten Hälfte, nach dem 0:2 das Spiel noch so zu drehen innerhalb von 10 Minuten – Hut ab. Damit Viertelfinale Kroatien-Türkei.

[22h42] Wer solche Spiele gewinnt, der….[ergänzen nach Wahl]

[22h39] Platzverweis Volkan Demirel/Türkei Der Torhüter der Türkei lässt sich provozieren und dann mit der Tätlichkeit an Koller. Glatt Rot, absolut zurecht. Welche Dramatik. Mir fehlen die Worte

[22h38] Vier Minuten Nachspielzeit

[22h37] Türkei – Tschechien 3:2, Nihat, 90. Minute Die Tschechen klären nur in die Mitte, die Türkei reagiert blitzschnell, Nihat wird geschickt, der Cech wunderbar verlädt und mit tollem Schlenzer abschließt. Was für eine Schlussphase. Es könnte lauter werden heute Nacht.

[22h35] Türkei – Tschechien 2:2, Nihat, 88. Minute Was für ein Spiel. Wahnsinn. Peter Cech kann eine Flanke von rechts nicht festhalten, der Ball fällt Nihat vor die Füße, der nur noch über die Linie schieben muss. Unglaubliche Szene. Ein Torwartfehler bringt die Türkei endgültig zurück ins Spiel.

[22h31] Wechsel Tschechien: Stanislav Vlcek für Libor Sionko

[22h29] Langer Ball vom stark spielenden Altintop in die Mitte, am langen Pfosten köpft Servet knapp am Tor vorbei. Zum ersten Mal sah Peter Cech nicht ganz so gut aus. Acht Minuten noch

[22h28] Schweiz – Portugal 2:0, Hakan Yakin, 83. Minute per Foulelfmeter

[22h25] Ganz komische Partie im zweiten Durchgang, zunächst die Türken mit tollem Spiel und Moral, bekommen dann den zweiten Gegentreffer, ich wollte die schon für seelisch am Ende erklären, da passiert aus dem Nichts der Anschlusstreffer – und wieder berauschen sich die Türken an ihrem Spiel, fahren das Tempo wieder hoch, und die Tschechen beginnen wieder zu schwimmen in der Defensive.

[22h22] Türkei – Tschechien 1:2, Arda Turan, 75. Minute Toller Spielzug der Türken, langer Pass in die Schnittstelle der Abwehr, Altintop mit der Hereingabe von rechts, Arda in der Mitte mit dem Flachschuss, keine Chance für Cech.

[22h18] Du liebe Güte, Tschechien mit einer Großchance und Pfostenschuss und das ZDF blendet das 1:0 aus Basel ein. Da merkt man, dass das ZDF keine Erfahrung mit Konferenzschaltungen à la PREMIERE hat.

[22h14] Schweiz-Portugal 1:0, Hakan Yakin, 71. Minute

[22h09] Türkei – Tschechien 0:2, Jaroslav Plasil, 62. Minute Zweiter Konter der Tschechen innerhalb kürzester Zeit, nutzen zahlenmäßige Überlegenheit, weil Türkei wegen verletztem Spieler kurzfristig in Unterzahl. Flanke von rechts von Sionko, am langen Pfosten sprintet Plasil in den Ball hinein und drückt ihn über die Linie.

Zuvor war bereits Koller mit einer guten Chance gescheitert, lief frei auf das Tor zu, verzog aber. Die Türkei nach der kurzzeitigen Verletzungspause völlig von der Rolle. Spielverlauf der zweiten Halbzeit völlig auf den Kopf gestellt.

Und Trainer Fatih Terim mit einem Gesichtsausdruck, als wolle er das Stadion zum Einsturz bringen. Der Wechsel stand schon bereit, als Tschechien sich zum 2:0 konterte.

Wechsel Türkei: Emre Asik für Güngör

[22h03] Erstaunlich, wie die Türkei Tschechien jetzt hier fast an die Wand spielt (im Vergleich zur ersten Halbzeit), beim Team von Brückner geht gar nichts mehr zusammen. Peter Cech bewahrt bis jetzt noch sein Team vor dem Ausgleich. Die Türkei – angefeuert von einem frenetischen Publikum – kommt immer mehr über die Flügel. Noch steht die tschechische Defensive.

Wechsel Türkei: Kazim Richards für Mehmet Topal

[21h59] Na immerhin gibt es jetzt auch mal sowas wie Tempo im Spiel der Türken, mehr Bewegung vor allem auch ohne Ball, da wird sich mal angeboten und auch mal der freie Raum gesucht. Die Türken werden stärker und drängen Tschechien, das sich kaum noch befreien kann, immer mehr in die eigene Hälfte.

Zudem geht ein heftiger Regenguss über Genf nieder. Das sollten die Türken ja gewohnt sein.

[21h53] Weiter geht es in Genf

[21h52] Wechsel Türkei: Sabri Sarioglu für Semih Sentürk

[21h50] Und auf der Seebühne ist das Hauptthema in der Halbzeitanalyse der Schuhwechsel zu Beginn.

[21h47] Pünktlich für die Schalte zu Steinbrecher nach Wien ist das Bild wieder da. Was für ein Timing in Mainz.

[21h42] Hat noch jemand Probleme das ZDF und den Infokanal zu empfangen via Kabel Deutschland? Ich habe nur noch ein schwarzes Bild mit dem Schriftzug “Programm verschlüsselt”.

[21h37] Halbzeit Türkei-Tschechien 0:1 Führung für die Tschechen geht ok, weil etwas mehr ins Spiel investiert und auch die bessere Spielanlage machte den Unterschied. Bis jetzt hat Karel Brückner alles richtig gemacht. Die Türkei noch viel zu ängstlich und passiv im Offensivspiel. Insgesamt eine Begegnung auf sehr überschaubarem Niveau.

[21h33] Zum Glück spielt Jan Koller, ansonsten wäre das hier eine ganz einschläfernde Veranstaltung.

[21h27] Wechsel Tschechien: David Jarolim für Marek Matejovski, der verletzt raus muss. Und Jarolim ist genau der richtige Spieler für so ein Spiel.

[21h23] Türkei – Tschechien 0:1, Jan Koller, 34. Minute Flanke von rechts von Grygera, in der Mitte setzt sich Koller per wuchtigem Kopfball durch, Demirel mit den Fingerspitzen noch am Ball, kann das Tor aber nicht verhindern. Alles in Allem verdiente Führung für die Tschechen.

[21h19] In Basel steht es zwischen der Schweiz und Portugal ebenfalls noch 0:0, Spiel soll auch nicht wesentlich besser sein, gibt aber mehr Torchancen als in Genf.

[21h15] Der beste Mann auf dem Platz, Libor Sionko, mit schöner Einzelleistung, zieht von seiner rechten Seite in die Mitte, schießt mit dem linken Fuß aber knapp über das Tor. Bis dato kein besonders gutes Spiel, einzig die Tschechen sorgen für ein paar spielerische Aufwacher. Spiel mit unglaublich vielen Unterbrechungen.

[21h07] Das Spiel nimmt vorübergehend mal etwas an Fahrt auf, zunächst zieht Tuncay für die Türken knapp am Tor vorbei, im Gegenzug Distanzschuss von Matejovsky, aber zu zentral aufs Tor direkt in die Arme von Demirel.

[21h04] Koller wird konsequent hoch angespielt, damit haben die kleinen Türken enorme Probleme, können sich oft nur mit Fouls behelfen. Koller bekommt einiges auf den Kopf und den Nacken heute, gewinnt aber auch viele Zweikämpfe.

[21h00] Erste gute Gelegenheit für Tschechien nach einem Freistoß von Jankulovski. Koller mit dem Kopfball aber über das Tor. Leichte Feldvorteile für das Team von Karel Brückner, aber noch wenig passiert, außer den vielen Unterbrechungen.

[20h55] Mehmet Topal kriegt nach sechs Minuten die erste gelbe Karte dieses Spiels. Schiedsrichter ist Peter Frojdfeldt aus Schweden.

[20h54] Bela Rethy: “Das ist Hakan, Linksverteidiger, gebürtiger Charlottenburger.”

[20h49] Dann wollen wir mal nach dem dritten Schuhwechsel. Tschechien mit Anstoß in weiß von links nach rechts.

[20h45] In der türkischen Startelf acht Spieler, die bei Vereinen aus der Türkei unter Vertrag stehen, alle in Istanbul.

[20h43] Ein sichtlich bewegter Köbi Kuhn bei seiner letzten Nationalhymne als Trainer der Schweiz.

[20h40] In Basel sind die Teams schon auf dem Platz, in Genf noch im Tunnel. Gibt es da nicht den minutiös getimten Plan? Wohl nicht.

[20h37] Die Hansestadt Bremen verweist auf die Hansestadt Hamburg, wo Kai bei allesaussersport bloggt.

[20h35] Urs Meier: “Tschechien hat ein Sturmproblem.” Und warum habe ich das seit Tagen noch nicht einmal in Verbindung mit der deutschen Mannschaft gehört?

[20h30] Die Aufstellungen im Stade de Geneve zu Genf

Türkei: Demirel – Altintop, Güngör, Cetin, Balta – Aurelio – Tuncay, Topal, Turan Arda – Semih Sentürk, Nihat.

Tschechien: Cech – Grygera, Ujfalusi, Rozehnal, Jankulovski – Sionko, Polak, Matejovsky, Galasek, Plasil – Koller.

Die Tschechen mit nur einem Wechsel. Im Sturm gibt diesmal Koller die einzige Spitze, Baros nur auf der Bank. Bei der Türkei drei Veränderungen. Emre, Tümer und Gökdeniz müssen für Mehmet Topal, Sentürk und Emre Güngör.

[20h23] Der Stadtneurotiker bloggt auch live

[20h20] Nochmal zur Erinnerung. Diese Partie läuft im ZDF, Schweiz gegen Portugal gibt es im ZDF-Infokanal, wer Fernsehen digital empfängt (Kabel oder Satellit) kann also auch die Partie aus Basel sehen.

[20h17] Ich tue mich schwer eine Prognose für heute Abend abzugeben, habe minutenlang beim Tippspiel überlegt, wie ich abstimmen soll, weil beide Teams mich nicht restlos überzeugt haben. Die Türkei mit einem mäßigen Auftritt gegen Portugal und einer durchaus starken zweiten Hälfte in der Wasserschlacht gegen die Schweiz. Ich frage mich aber, ob man diese Leistungsexplosion aufgrund der Witterungsverhältnisse so hochhängen darf. Allenfalls die Leistungssteigerung von Torwart Demirel lasse ich da noch durchgehen. Gleiche Perspektive ebenso beim Team von Karel Brückner. Gegen die Schweiz war das ein extrem uninspirierter Vortrag, auch wie bei der Türkei eine Leistungssteigerung im zweiten Spiel haben durchaus die defensiven Schwächen der Portugiesen erkannt, wenngleich man wieder verloren hat. Können also beide Teams nochmal ihre Leistung erhöhen? Nötig wäre es. Der Sieger dieser Partie steht dann im Viertelfinale.

[20h09] Kleine Vorbemerkung meinerseits. Das ZDF darf jetzt auch endlich mal im Regen stehen. Trotz der unfassbar schlechten Berichterstattung vor dem Spiel morgen in Wien, die sich auf Cordoba und einen möglichen Rauswurf von Joachim Löw beschränkt, muss ich doch sagen, dass ich mich unglaublich auf dieses Spiel freue. Selten schon einen Tag vorher so elektrisiert gewesen.

[20h04] Guten Abend zum letzten Spieltag in der Gruppe A. Die Türkei und Tschechien kämpfen um das Viertelfinale.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (6) | Autor: medispolis

EM 2008 Gruppe C, Niederlande – Frankreich

Freitag, 13. Juni 2008 20:17

[22h35] Endstand Niederlande – Frankreich 4:1 Beeindruckende Offensivleistung der Niederlande gegen zwar verbesserte Franzosen, aber in der Offensive haben die größeren Optionen und besseren Alternativen der Niederlande den Ausschlag gegeben. Das war ein gutes Fußballspiel mit tollen Toren. Bitte mehr davon. Dienstag gibt es dann das Endspiel zwischen Italien und Frankreich. Sollte aber Rumänien die Niederlande schlagen, sind diese beiden Teams weiter.

Tja, wer hätte das gedacht, dass nach dem zweiten Spieltag in der Gruppe C die Niederlande vorne stehen, sowohl Frankreich und Italien geschlagen haben und dabei sieben Tore erzielt haben? Das macht den Fußball so besonders. Viel Spannung also am kommenden Dienstag. Ich wünsche einen guten Start ins Wochenende. Bis dahin.

[22h33] Niederlande – Frankreich 4:1, Wesley Sneijder, 90.+2 Über Van Nistelrooy kommt der Ball zu Sneijder in die Mitte, der sich einmal um seinen Gegenspieler dreht und dann aus 20 Metern den Ball unter das Dach hämmert. Wunderschönes Tor. Wow.

[22h32] Zwei Minuten Nachspielzeit

[22h29] Ribery nochmal mit einem Freistoß aus guter Position, aber knapp drüber. Damit dürfte die Geschichte endgültig durch sein.

[22h25] Schöne Szene von Ruud, der nach langem Pass erkennt, dass Coupet zu weit vor seinem Tor steht, über den Keeper der Franzosen köpft, aber Coupet ist rechtzeitig zurück und kann noch zur Ecke klären. Ein 4:1 wäre aber auch einen Tick zu hoch.

[22h22] 10 Minuten noch zu spielen. Sollten die Franzosen nochmal eine Schippe wieder drauflegen können? Im Moment sieht es nicht so aus. Sollte da nicht mehr kommen, ist dieses Spiel entschieden. Aber ein Anschlusstreffer könnte auch nochmal für Belebung sorgen, nur sieht es danach im Moment nicht aus.

[22h19] Auch wenn man Defensiv noch kleine Defizite hat, was die Niederländer offensiv veranstalten ist das Beste, was diese Europameisterschaft zu bieten hat. Robben und van Persie mit tollen Leistungen nach ihrer Einwechselung. Und wenn die erstmal von Beginn an spielen…

Wechsel Niederlande: Wilfred Bouma für Rafael Van der Vaart

[22h17] Wechsel Frankreich: Nicholas Anelka für Sidney Govou

[22h13] Niederlande – Frankreich 3:1, Arjen Robben, 72. Minute Traumtor von Arjen Robben. Im Gegenzug schneller Spielzug der Niederländer, Robben bekommt auf links den Ball, spielt Lilian Thuram dreimal schwindelig und schießt dann aus ganz spitzem Winkel unters Dach. Fantastisch gemacht – und alles wieder so wie vor knapp 2 Minuten.

[22h13] Niederlande – Frankreich 2:1, Thierry Henry, 71. Minute Sagnol setzt sich auf rechts robust durch, über den Doppelpass mit Ribery nimmt er Fahrt auf, flankt wunderbar in die Mitte, wo Henry nur noch den Ball kurz antippen muss. Verdienter Anschlusstreffer.

[22h11] Das 2:0 hat den Franzosen so richtig den Zahn gezogen, ein kleiner Bruch im Offensivspiel. Die Niederlande haben das jetzt wieder besser im Griff, wieder mehr Spielanteile auch in der Hälfte der Franzosen.

[22h08] Ich freue mich jetzt schon auf kommenden Dienstag mit der Partie Frankreich-Italien. Franzosen und Italiener sind dann alle Oranje-Fans. Schönes Bild.

[22h03] Ich wollte eigentlich vor dem Tor schreiben, dass mir die Franzosen heute zwei Klassen besser gefallen als am Montag. Vor allem in der Offensive, Ribery dreht richtig auf. Und dann lässt man sich so auskontern und hat Überzahl in der Mitte, lässt aber van Persie trotzdem zum Torschuss kommen. Blöder Abend für die Equipe Tricolore. Aber kämpferisch und von der Laufbereitschaft sehr verbessert.

[22h01] Niederlande – Frankreich 2:0, Robin van Persie, 59. Minute So kann man mal auswechseln. Van Nistelrooy gibt nach links zu Robben, der richtig Fahrt aufnimmt und alles überläuft, was ihm im Weg steht und hat dann noch die Kraft eine präszise Flanke geschlagen, die van Persie mit Glück über die Linie bringt, Coupet war noch dran. Spielverlauft einmal auf links gedreht durch tollen Angriffszug.

Wechsel Frankreich: Gomis für Florent Malouda

[21h57] Wechsel Niederlande: Robin van Persie für Dirk Kuyt.

[21h55] Du liebe Güte, was für eine Chance von Henry. Malouda leitet per Fallrückzieher einen Ball aus dem Mittelfeld weiter, Herny nicht im Abseits, läuft frei auf Van der Sar zu, hebt den Ball aber über den Schlussmann – und über das Tor. Die Franzosen haben nochmal zulegen können, klar spielbestimmend jetzt mit guten Chancen. Ausgleich liegt in der Luft und wäre auch verdient.

[21h51] Dramatische Szene im Strafraum der Niederländer. Govou schießt von rechts mit Tempo in den Strafraum, der Ball wird abgeprallt und fällt Henry vor die Füße. Henry zieht sofort ab, Ooijer wirft sich in den Schuss. Der Franzose reklamiert sofort Handspiel. Fandel entscheidet richtig, nur auf Eckball.

[21h47] Und weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[21h45] Wechsel Niederlande: Arjen Robben für Orlando Engelaar

[21h32] Halbzeit Niederlande – Frankreich 1:0 Die Niederlande haben hier die ersten 30 Minuten im Griff gehabt, ohne die ganz großen Torchancen zu haben. Aber man hat eben die Führung erzielt. Die letzten 15 Minuten gehörten ganz klar den Blauen, hatten viele Chancen, angetrieben von den starken Govou und Ribery. Aber man hat eben kein Tor erzielt. Trotzdem verspricht das viel Spannung für die zweite Hälfte.

[21h30] Eine Minute Nachspielzeit

[21h29] Der Vollständigkeit halber, weil ich Henry gerade kritisiert habe, hatte eben seine beste Szene, als er einen Drehschuss knapp neben das Tor setzt. Ein Anfang.

[21h27] Starke Phase der Franzosen in den letzten Minuten, wo man endlich mal Fußball spielte und auch die Flügel miteinbezog. Allerdings hat man es verpasst daraus den Ausgleich zu erzielen. Sehr viel ging über Ribery, der das Spiel an sich gerissen hat. Von Henry bis dato noch nichts zu sehen, ein Schatten vergangener Tage. Ein paar Minuten sind es noch in der ersten Hälfte.

[21h20] Klasse Einzelleistung von Ribery und weltklasse Parade von Van der Sar, ist blitzschnell unten. Spiel wird besser.

[21h18] Für den Ellenbogenschlag haben viele Schiedsrichter schon rot gezeigt, Makelele bekommt nur gelb und kann sich damit glücklich schätzen. Niederlande haben etwas das Tempo rausgenommen, bestimmen aber weiterhin das Tempo des Spiels. Zwischendurch Malouda aus der Distanz, keine Probleme für Van der Sar. Im Anschluss scheitert Govou am Schlussmann von Oranje, kleine Druckphase der Franzosen.

[21h16] Ich hätte mal gerne eine Statistik zu Passgenaugikeit der Niederländer.

[21h14] So wunderbar das Zusammenspiel von Sneijder und Van der Vaart klappt, desto erschreckender ist die Schwäche in der Offensive der Franzosen, Henry praktisch nicht existent, Ribery bekommt kaum Unterstützung aus dem Mittelfeld. 30 Minuten durch, die Niederlande haben das souverän im Griff.

[21h10] Maloudas Flanken von links sind so gefährlich wie ein Buttercrossaint in der Auslage einer boulangerie.

[21h08] Beste Chance für Frankreich, nach einer Flanke von Sagnol kommt Govou an den Ball, setzt sich schön durch, scheitert aber im kurzen Eck an Van der Sar. Sah endlich mal wieder ein überlegter Spielzug der Equipe Tricolore aus.

[21h05] Nächste gute Chance für die Niederlande, weil sich Thuram verschätzt und per Kopf dann unfreiwillig auf Kuyt auflegt, dessen Schuss aber unter Bedrängnis übers Tor geht. Oranje ballsicherer, präsenter und zweikampfstärker. Führung geht nach 20 Minuten absolut in Ordnung.

[21h00] Dirk Kuyt macht auf rechts ein ganz ganz starkes Spiel in den ersten Minuten, verliert kaum einen Zweikampf. Setzt seine gute Leistung aus der Saison bei Liverpool also exellent fort. Frankreich muss erstmal wieder in den Rhythmus finden, im offensiven Mittelfeld hakt es noch. Die Niederländer machen via Kuyt und Van Bronckhorst die Flügel dicht, dann ist Ribery vor allem in der Mitte sehr auf sich alleine gestellt, Zusammenspiel mit Henry ist auch noch ausbaufähig. Malouda sieht gegen Kuyt im Moment kein Land.

[20h54] Niederlande – Frankreich 1:0, Dirk Kuyt, 10. Minute Gallas klärt zunächst gegen Kuyt zu einer Ecke, die dann Van der Vaart von rechts reinbringt. In der Mitte setzt sich Kuyt klasse gegen Malouda durch und braucht nur noch einköpfen.

Führung hat sich nicht unbedingt abgezeichnet. Frankreich stand defensiv recht sicher, wirkte etwas aggressiver, die Niederlande haben sehr ruhig und behutsam angefangen und machen mit der ersten Chance das Tor zur Führung. Und Tom Bartels lässt sich zu der These leiten: “Frankreich muss jetzt nach vorne spielen.” Das mussten sie doch auch schon vorher.

[20h49] Erste Mini-Chance für die Niederländer nach einem Schüsschen von Van Nistelrooy, aber keine Probleme für Coupet. Partie mit vielen Fouls in den ersten Minuten, Makelele mit einem gelbwürdigen Foul an Kuyt, bekommt aber vom Klavierpianisten nur eine Ermahnung.

[20h45] Wir starten in der schweizer Hauptstadt. Die Franzosen mit Anstoß, spielen von rechts nach links in der ersten Hälfte.

[20h43] Mir gefällt die französische Hymne neben der spanischen und der Hymne Argentiniens immer noch am besten.

[20h40] Die Einlaufmusik ist auch in allen Stadion gleich, oder? Hätte man sich da nicht was Besseres ausdenken können. Die Nationalhymnen.

[20h38] Du liebe Güte, Herbert Fandel pfeift. Zum Glück überträgt das ZDF heute nicht. Delling und Netzer sind ja nicht so die Regelfüchse.

[20h35] Es bloggen wie immer die üblichen Verdächtigen an diesem Freitagabend: Beim EM-Blog, Kai bei allesaussersport, der Stadtneurotiker, sowie die Freunde von der Insel bei BBC und Guardian.

[20h31] Die Aufstellungen im Stade de Suisse Wankdorf zu Bern

Niederlande: Van der SarBoulahrouz, Ooijer, Mathijsen, Van BronckhorstDe Jong, EngelaarVan der Vaart, Kuyt, Sneijder – Van Nistelrooy

Frankreich: CoupetSagnol, Thuram, Gallas, EvraToulalan, MakeleleGovou, Ribery, Malouda – Henry

Die Niederländer unverändert gegenüber dem 3:0 gegen Italien, die Franzosen mit drei Wechseln. Henry ist einzige Spitze, Anelka und Benzema nehmen auf der Bank Platz. Zudem kommt Govou über die rechte Seite und Ribery wohl mehr durch die Mitte. Auf links beginnt Evra von Manchester United und ersetzt den am Montag sehr lauffaulen Abdial.

[20h26] So ernüchternd der Auftakt für die Franzosen gegen Rumänien war, desto überraschender und fußballerisch attraktiver war der Sieg der Niederlande gegenüber Italien. Beide Teams gehen also mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in dieses Spiel, was eher den Niederlanden entgegen kommen dürfte. Frankreich muss dieses Spiel gewinnen oder zumindest einen Punkt holen. Vielleicht kann das Team von Marco van Basten erstmal abwarten und schauen, was die Franzosen anbieten.

[20h19] Der gefühlte 30. Stimmungsbericht der ARD zur deutschen Nationalmannschaft, allerdings von einer journalistischen Qualität, die seinesgleichen sucht. Im negativen Sinne.

[20h17] Guten Abend. In der selbst ernannten “Todesgruppe” ist Italien nach dem 1:1 gegen Rumänien schon ein bisschen auf Kurs Friedhof eingebogen. Sollte jetzt noch Frankreich gewinnen, wird es eine ganz schwere Aufgabe für die Italiener. Die Niederländer können mit einem Sieg heute das Viertelfinale erreichen – und gleichzeitig den Italienern helfen. Schauen wir mal.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (1) | Autor: medispolis

EM 2008 Gruppe A, Tschechien-Portugal

Mittwoch, 11. Juni 2008 17:32

[19h51] Endstand Tschechien – Portugal 1:3 Alles in allem verdienter, aber nicht wirklich überzeugender Erfolg der Portugiesen. Vor allem in der Defensive gab es viele Schwächen, auch offensiv hat man sich lange schwer getan, hat dann aber in einem wichtigen Moment in der zweiten Halbzeit die Führung erzielt. Tschechien in der Offensive etwas zu einfallslos, wenig direktes Spiel, häufig nur nach Standards präsent. Portugal kurz vor dem Erreichen des Viertelfinales.

[19h48] Tschechien – Portugal 1:3, Ricardo Quaresma, 90.+1 Schnell ausgeführter Freistoß der Portugiesen gegen weit aufgerückte Tschechen, Ronaldo nicht im Abseits, legt dann quer auf Quaresma, der nur noch einschieben braucht.

[19h47] Drei Minuten Nachspielzeit

[19h46] Wieder langer Ball in den portugiesischen Strafraum, aber Ricardo kann mit Mühe und Not klären, faustet den Ball aber direkt in die Mitte, letzlich kann geklärt werden.

[19h44] Wenige Minuten noch. Tschechien versuchen zwar Torchancen zu erspielen, wirklich durchdacht und überlegt sieht das ganze aber nicht aus. Gefahr einzig und allein bei hohen Bällen und das ist in diesem Punkt auch der Schwäche der portugiesischen Abwehr zu verdanken.

[19h42] Wechsel Tschechien: David Jarolim für Jaroslav Plasil

[19h40] Sionko hatte seinen zweiten Treffer auf dem Kopf, scheitert aber an Ricardo. Wieder eklatante Schwächen der Portugiesen bei hohen Bällen. Tschechien mit der Schlussoffensive.

[19h38] Noch knapp 10 Minuten in Genf zu absolvieren. Mal gucken, ob die Tschechen jetzt mit mehr Offensive wieder zielstrebiger vor das Tor kommen gegen die etwas gestärkte Offensive mit Meira als Abstauber davor. Gleichzeitig setzt Scolari mit Almeida und Quaresma jetzt auf schnelle Konterspieler um hier irgendwann die Entscheidung zu suchen.

[19h36] Wechsel Portugal: Hugo Alemeida für Nuno Gomes und Quaresma für Simao

[19h31] Wechsel Portugal: Fernando Meira für Juao Moutinho. Etwas mehr Defensive.

[19h30] Wechsel Tschechien: Jan Koller für Thomas Galasek (“Absteigerwechsel” so Wark. Einfach nur schlecht)

[19h25] Wechsel Tschechien: Stanislav Vlcek für Marek Matejovsky. Zwei Stürmer jetzt beim Team von Karel Brückner.

[19h24] Führung geht in Ordnung, wenn man die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit zu Grunde legt. Die Tschechen kamen ganz gut aus der Kabine, aber dann übernahmen die Portugiesen wieder mehr die Kontrolle, bissen sich aber die Zähne aus an der Defensive Tschechiens. Erst der von Thomas Wark schon in der Versenkung abgeschriebene Ronaldo macht dann die Führung.

[19h20] Tschechien – Portugal 1:2, Christiano Ronaldo, 63. Minute Deco setzt sich über rechts durch, passt in die Mitte, wo Ronaldo mitgelaufen ist und mit einer Schusshaltung, wo andere sich den rechten Fuß bei brechen, trocken und flach ins rechte untere Ecke abschießt. Keine Chance für Cech.

[19h19] Und jetzt auch die Tschechen mit ihrer besten Torgelegenheit. Fast identische Situation wie beim Ausgleich, nur köpft diesmal Ujfalusi knapp am Tor vorbei.

[19h15] Beste Chance für Portugal in der zweiten Hälfte, Simao setzt sich schön durch, scheitert aber an Cech. Bis dato eine der wenigen klaren Chancen seit der Pause. Im Anschluss wirken vor allem die Portugiesen etwas zu hektisch und unüberlegt. Das Team von Scolari übernimmt jetzt wieder mehr die Kontrolle.

[19h10] Beeindruckend wie die Portugiesen auf engstem Raum sich durch die Defensive der Tschechen spielen. Das sieht toll aus, ist aber auch eher die Ausnahme, dass dann dabei eine Torchance rausspringt, weil die Tschechen in der Mitte sehr kompakt stehen. Bei den Portugiesen geht wenig über die Flügel, vor allem die rechte Seite ist völlig blank.

[19h05] Die portugiesischen Kommentatoren sprechen Pepe ohne das zweite “e” aus. Deshalb macht das jetzt auch Herr Wark.

[19h02] Weiter geht es mit der zweiten Halbzeit. Beide Teams unverändert (“Never change a winning team”, gell Herr Kerner)

[18h59] Endlich mal keine Nachrichten zwischendurch, dafür Werbung. Tja, dann doch lieber Seebühne.

[18h47] Halbzeit Tschechien – Portugal 1:1 Verteiltes Spiel, wenn überhaupt mit leichten Vorteilen für Portugal aufgrund der etwas besseren Spielanlange in der Offensive und dem kleinen Chancenplus. Insgesamt eine sehr ansehnliche Partie, sehr leidenschaftlich, teils ein bisschen überhart geführt. Versprich viel Spannung für den zweiten Durchgang.

[18h46] Nochmal Chance für Portugal, aber Ronaldo scheitert mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern an Peter Cech.

[18h45] Eine Minute Nachspielzeit

[18h43] Ich revidiere mal meine Aussage von vor 15 Minuten, mittlerweile ist es ein sehr hart geführtes Spiel mit teils auch unschönen Szenen. Ferreira foult Siono, zuvor hatte ronaldo eine Hand ins Gesicht bekommen. Will mich hier nicht festlegen, aber Schiedsrichter Vassaras hat hier früh die Messlatte für gelbe Karten sehr niedrig gelegt, könnte also durchaus noch bunter bei der Kartenverteilung werden, wenn der Grieche konsequent ist, was er im Moment aber vermissen lässt.

[18h40] Grygera kann Ronaldo über links weitesgehend in Schach halten, spätestens an dieser Stelle sind dann die Dribblings von Sir Alex’s Liebling zu Ende. Ansonsten wird Portugal gegen Ende dieser Halbzeit wieder etwas stärker, die Angriffe sind aber längst nicht so spielerisch leicht erspielt wie zu Beginn. Die Abwehr der Tschechen weißt durchaus Schwächen auf, die aber nicht immer konsequent ausgenutzt werden. Ronaldo mit Direktschuss, der Peter Cech mal wieder beschäftigt.

[18h30] Bosingwa bekommt gelb für ein Foul wie fast jedes andere. Geht zum Ball, von der Seite und trifft seinen Gegenspieler kaum, zweite gelbe Karte in dieser Partie, die aber längst nicht überhart ist.

[18h27] Petit wird auf die rechte Hand getreten, Thomas Wark ist sich sicher und nennt das “Absicht.” Gewagte Prognose. Aber immerhin spielt Ronaldo bis jetzt noch bei Manchester United. Ricardo nach einer Ecke mit Unsicherheiten, geht aber gut. Verteiltes Spiel weiterhin.

[18h24] Deco hatte eben mal wieder eine ganz gute Gelegenheit, jetzt schießt Ronaldo aus 20 Metern ab, aber zu zentral, Cech ist rechtzeitig unten. Gutes, weil temporeiches und intensives Spiel.

[18h20] 65% Ballbesitz für die Portugiesen zu Beginn, Tschechien wird jetzt aber sukzessive stärker, verlagert mehr und mehr das Spiel in die Hälfte der Südwesteuropäer und hat auch im Mittelfeld mehr Ballbesitz als in den ersten 15 Minuten.

[18h16] Tschechien – Portugal 1:1, Libor Sionko, 17. Minute Eckball von rechts von Plasil, in der Mitte steht Sionko völlig frei, kann mit Tempo und Druck einköpfen, keine Chance für Ricardo. Auch hier hat die Abwehr nicht besonders gut ausgesehen.

[18h15] Das Führungstor der Portugiesen hat sich nun nicht gerade abgezeichnet. Baros hatte mit einem Kopfball jetzt die erste kleine Chance für die Tschechen. Insgesamt eine Partie auf durchaus hohem Niveau, sehr intensiv wird um die Spielanteile im Mittelfeld gekämpft.

[18h07] Tschechien – Portugal 0:1, Deco, 8. Minute Deco leitet sein Tor selbst ein, legt auf Christiano Ronaldo, der über einen Doppelpass mit Nuno Gomes zunächst an Peter Cech scheitert, den Abpraller, der unfreiwillig von Cech aufgelegt wird, kann dann Deco über die Linie stochern.

Tor darf natürlich niemals so fallen, die Tschechen haben klare Überzahl in Ballbesitz. Cech hält zunächst exellent, aber Deco haben die Verteidiger vergessen. Optimaler Auftakt für das Team von Luis Felipe Scolari.

[18h06] Sehr hektischer und nervöser Beginn, beide Teams nur vorübergehend mit klarem Spielaufbau, der letzte Pass kommt noch gar nicht. Tempo zwar hoch, aber auch viele Fehler. Ronaldo bleibt konsequent auf links (Hach, wie gerne wäre Ribery da auch gewesen).

[18h00] Portugal in weiß von links nach rechts, die Tschechen ganz in rot, etwas ungewohnt. Los geht es.

[17h58] Auch das Duell zweier besonderer Trainer. Und Thomas Wark spricht jetzt “Pepe” auch schon so aus wie Johannes B. Kerner, nämlich “Pep”.

[17h54] Leicht bewölkter Himmel in Genf, 21 Grad. Bestes Fußballwetter also. Referee kommt aus Griechenland, Kyros Vassaras.

[17h52] Die Aufstellungen im Stade de Geneve

Tschechien: CechGrygera, Ujfalusi, Rozehnal, JankulovskiGalasek, PolakPlasil, Matejovsky, SionkoBaros

Portugal: RicardoBosingwa, Pepe, Carvalho, Paulo FerreiraPetit,MoutinhoRonaldo, Deco, SimaoNuno Gomes

Portugal unverändert, die Tschechen mit zwei Wechsel. Baros für Koller, zudem Matejovski für Jarolim. Baros ist einzige Spitze.

[17h46] Weitere Live-Bloggings bei allesaussersport, bei der BBC, beim Guardian und beim Stadtneurotiker.

[17h42] So überzeugend und spielerisch attraktiv der Auftritt der Portugiesen gegen die Türkei war, umso weniger haben die Tschechen ihr Potential am Samstag in Basel abgerufen. Dennoch würde ich heute keine Mannschaft in der Favoritenrolle sehen, weil die Tschechen eben auch “anders” Fußball spielen können, sprich druckvoller, konsequenter über die Flügel und vor allem mit mehr Leidenschaft und Spielwitz als gegen die Schweiz. Defensiv gibt es wenige Kritikpunkte. Bin gespannt, wie die tschechische Defensive mit dem schnellen Umschalten der Portugiesen bei den geradlinigen Konter zurecht kommt.

[17h38] Ich bleibe dabei, dass ich mit der Berichterstattung des ZDF nicht wirklich warm werde. Diese zweifelsohne tolle Kulisse des Bodensees ist wohl das Schönste an dieser Seebühne. Ich erkenne den Zweck hierbei nicht. Jetzt um diese Zeit herrscht da eine Stimmung wie auf dem Friedhof, bei Spielen mit deutscher Beteiligung versteht man kein Wort. Inhaltlich kann ein Johannes B. Kerner und ein Urs Meier bei weitem nicht mit den “Experten” mithalten, einzig und allein Jürgen Klopp holt die Kohlen aus dem Feuer. Mein Vorschlag: Die Müller-Hohenstein mit Jürgen Klopp ins Stadionstudio und Urs Meier mit JBK können ja auch zu “Nachgetreten” gehen. Viel Potential nach oben.

[17h33] Tschechien und Portugal können beide heute nach ihren Auftakterfolgen mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen. Guten Abend zum 2. Spieltag in der Gruppe A.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (3) | Autor: medispolis

EM 2008 Gruppe C, Rumänien – Frankreich

Montag, 9. Juni 2008 13:57

Eine sportliche Woche beginnt an diesem Montag mit den Auftaktspielen der Gruppe C bei der Europameisterschaft. In Zürich empfängt Rumänien Vize-Weltmeister Frankreich. Die Rumänen gelten bei vielen als Geheimtipp, haben mit Andrian Mutu einen exellenten Stürmer in ihren Reihen. Frankreich will mit der Erfahrung eines Thierry Henry und der jugendlichen Frische eines Karim Benzema dagegenhalten. Der Auftakt zur Gruppe C hier live gebloggt ab 17h30.

[20h03] Mehmet Scholl war dann bester Mann des Tages heute. Muss man leider so sagen. Wer hätte sich das um 17h30 erträumen dürfen. Frankreich spielt am Freitag gegen die Niederlande. Mal gucken wie sich Oranje gegen Italien schlägt. Aber mit der Leistung heute haben beide Teams sich nicht in die Herzen der Fans gespielt. Rumänien kann mit dem Punkt wohl ganz gut leben, aber Frankreich war so weit unter seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten, dass einem Angst und Bange werden muss. Zudem dann auch die fehlende Leidenschaft. Vor zwei Jahren bei der WM begann man auch mit einem 0:0, wurde dann Vize-Weltmeister. Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich, aber dafür braucht es ein anderes Frankreich. 11 Ribery’s. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

[19h52] Endstand Rumänien – Frankreich 0:0 Alles in allem ein sehr ernüchternder und enttäuschender Auftakt in der Gruppe C, kaum Torchancen, wenig hochklassiger Fußball, teilweise in der zweiten Halbzeit Standfußball, kaum Leidenschaft, wenig Kampf, null Spielwitz. Eigentlich müssten beide Teams mit der Leistung aus dieser Gruppe rausfliegen. Aber so weit ist es noch nicht.

Bei Frankreich hat man durchaus gute ansätze gesehen, aber es blieb dann auch bei den Ansätzen. Über links ging so gut wie gar nichts, Malouda in keiner guten Form und mit wenig Unterstützung, Abidal schien das Verbot gehabt zu haben die Mittellinie zu überqueren. So konnte man da überhaupt keinen Druck aufbauen. Gleiches auch über rechts, Sagnol war selten vorne, immerhin konnte Ribery für etwas Spielwitz sorgen. Makelele und Toulalan standen defensiv sicher, nach vorne aber effektiv- und harmlos. Anelka und Benzema bemüht, mehr aber auch nicht. Ich will es nicht so drastisch formulieren, aber Frankreich hat so ziemlich alles vermissen lassen wie man eine kompakte Defensive überwinden kann. Auch die Einwechselungen brachten nicht die erhoffte Wende.

Bei Rumänien hat mich gewundert, warum die überhaupt angetreten sind. Lediglich hier auf das Remis spielen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das war viel zu wenig. Man stand defensiv sicher, wurde aber auch kaum gefordert, nach vorne wirkte man aber zu ideenlos, es gab zu viele hektische und unüberlegte Abschlüsse. Chivu und Mutu noch die besten in einer blass wirkenden Mannschaft. Hatte ich auch mehr erwartet. Kaum Spiel über die Flügel, dabei hätte Abidal auf links durchaus mehr beschäftigt werden können. Viel ging durch die Mitte, aber dort hat Frankreich die Oberhand gehabt.

[19h51] Wechsel Rumänien: Mirel Radoi geht, Nicolae Dica kommt

[19h48] Drei Minuten Nachspielzeit. Da hat jemand wohl Freude am Zuschauen.

[19h43] Fünf Minuten sind es noch im Letzigrund zu Zürich. Italien und die Niederlande freuen sich schon mal. Ein Remis würde einem möglichen Verlierer von heute durchaus entgegenkommen. Viel tut sich nicht mehr auf dem Spielfeld. Frankreich ohne Zug zum Tor, Rumänien mauert sich immer mehr zum Remis und sehnt sich schon nach dem Schlusspfiff. Rumänien spielt ein bisschen wie die Glasgow Rangers im UEFA-Cup.

[19h36] Wechsel Rumänien: Marius Niculae für Mutu.

[19h34] Wechsel Frankreich: Samir Nasri für Karim Benzema

[19h33] Viertelstunde noch. 15 Minuten noch Warten auf ein Tor, das aber so unwahrscheinlich daherkommen würde wie das Kind zur Jungfrau. Schade eigentlich, hatte mit viel viel mehr gerechnet. Aber hier spielt Angst gegen fehlende Kreativität.

[19h30] Wechsel Frankreich: Bafetimbi Gomis für Nicholas Anelka.

[19h28] Bei den Rumänen gefällt mir Chivu noch am besten, hatte zwei tolle Pässe vorhin auf Mutu, wirkt sehr ballsicher und macht halt seinen Job im Rahmen der Möglichkeiten, sprich bloß nicht zu weit nach vorne gehen, sondern eher auf die Abräumarbeit beschränkt. Das gelingt aber gut. Technische Rafinesse gepaart mit spielintelligenz und Robustheit.

[19h23] Benzema und Anelka finden nicht so die richtige Harmonie da vorne, beide wirken wie kleine Einzelspieler, eine Zusammenarbeit, das Öffnen von Räumen für den Mitspieler, geschweige das Kreuzen von Laufwegen klappt gar nicht. Rumäniens Defensive steht zwar sicher, wird aber auch kaum ernsthaft geprüft von den Blauen. Ribery weiterhin konsequent über rechts, Malouda auf links mit Ausnahme der Chance vorhin weiterhin total blass.

[19h21] Wechsel Rumänien: Paul Codrea für Razvan Cocis. Noch etwas mehr Defensive.

[19h19] Wäre Ribery nicht mit dem ein oder anderen sehenswerten Pass, würde ich hier einschlafen. Auch im Stadion eine gespenstische Ruhe, kaum Anfeuerungen der Fans. Das Spiel wird immer schlechter, zumal beide Teams im Abschluss so viel Potential nach oben haben…

[19h15] Ribery hat endlich mal Platz auf dem rechten Flügel, legt wunderbar in die Mitte zum völlig freistehenden Benzema, der aber kläglich scheitert aus 16 Metern und den Ball per Innenseite aufs Tor bringt. Kein Problem für Lobont. Da war wieder mehr drin, passt so ein bisschen zur bisherigen Leistung von Benzema.

[19h11] Das Spiel erinntert irgendwie ein bisschen an das Auftaktspiel der Franzosen bei der WM 2006 gegen die Schweiz in Stuttgart. Endstand war 0:0, auch damals tat man sich schwer gegen eine kompakte Defensive. So gut die Südosteuropäer in der Defensive stehen, so kläglich sind die Abschlüsse in der Offensive. Frankreich fällt im Moment gar nichts mehr ein, Rumänien mit mehr Ballbesitz, aber harmlos im Abschluss, bis jetzt zumindest.

[19h09] Mutu scheitert sowas von kläglich mit einem Freistoß an der französischen Mauer. Zuvor hatte Sagnol Mutu – exellent von Chivu in Szene gesetzt – gefoult und zurecht, da Grätsche von hinten, gelb bekommen.

[19h06] Schöne Einzelaktion von Malouda über links, lässt zwei Gegenspieler im Dribbling aussteigen, sein Schuss geht aber knapp über das Tor. Vielversprechender Beginn der Franzosen, die den Druck erhöhen.

[19h03] Beginn 2. Halbzeit. Keine Wechsel bei beiden Teams.

[19h02] Raymond Domenech nochmal im Vier-Augen-Gespräch mit Frank Ribery. Ob er ihm gesagt hat, dass er auch mal auf links ausweichen darf?

[19h00] Tom Bartels fällt heute auch nicht so negativ auf, bin zufrieden mit der ARD bisher. Das ich das nochmal sagen kann.

[18h54] Sehr erfrischende Halbzeitanalyse von Mehmet Scholl in der ARD. Scholl und Jürgen Klopp als Moderationsteam – und der Rest darf plantschen im Bodensee. Mit Schol ist der ARD ein kleiner Glücksgriff gelungen. Gratulation.

[18h46] Halbzeit Rumänien – Frankreich 0:0 Na ja, eher mäßige erste Hälfte. Rumänien scheut das große Risiko und stellt sich weitesgehend hinten rein, nur selten mal Angriffe nach vorne, dann aber zu unüberlegt im Abschluss. Frankreich tut sich schwer, solange Ribery weiter auf der rechten Seite verhungert. Wenn der Bayern-Profi aus der Mitte oder von halblinks kam, gab es wenigstens den Ansatz von Gefahr vor dem Tor von Lobont. Malouda dagegen auf links ein Totalausfall. Auch von Benzema war ganz wenig zu sehen.

[18h42] Endlich kann sich Frankreich spielerisch mal eine Torchance erspielen. Doppelpass Benzema mit Ribery, der Stürmer von Olympique Lyon aber etwas zu harmlos im Abschluss. Kein Problem für Lobont.

[18h40] Fünf Minuten noch bis zur Halbzeit. Weiter unverändertes Spiel. Frankreich tut sich schwer gegen die kompakte Defensive der Rumänen, die ihrerseits etwas öfter den Weg nach vorne suchen, aber im Abschluss total ungefährlich sind.

[18h38] Muss Apple denn jetzt irgendwas wieder bekanntgeben? Jedenfalls ist Cover it Live gerade zusammengebrochen. Bloggen wir also per Hand weiter. Ich versuche den bisherigen Teil hier gleich mit einzubinden.

[18h32] Ribery jetzt mal über links, zieht mit Tempo in die Mitte, über Anelka kommt der Ball raus zu Sagnol, dessen Flanke aber im Zurich See landet. Da war viel mehr drin. Die Szene hat aber auch gezeigt, wo Ribery hin muss. In die Mitte oder auf links.

[18h28] Frankreich tut sich schwer gegen das kleine Abwehrbollwerk aus Rumänien, man kann sich in den entscheidenen Zweikämpfen noch nicht durchsetzen, selten kommen Ribery oder Malouda mal bis zur Grundlinie und haben dann die Chance zu flanken und anelka in der Mitte zu finden. Das machen die Rumänen bis hier hin nicht schlecht, haben dem Herzstück der Franzosen den Zahn gezogen. Man tut der équipe tricolore nicht den Gefallen etwas offensiver und offener zu stehen. Mal sehen, wie Frankreich dieses Problem lösen wird. Ribery wirkt für mich auf rechts nicht auf seiner optimalsten Position. Über rechts kommt wenig Druck – und wenn hat Ribery gleich drei Mann um sich.

[18h24] Ich schaue selten Bayern-Spiele in voller Länge, aber wie effektiv kann ein Frank Ribery auf ganz rechts sein, wenn er diese Position im Verein nicht ausfüllt?

[18h22] Beiden Teams fehlt noch die Genauigkeit im Spiel, insbesondere in der Offensive. Viele leichte Ballverluste und Fehlpässe, gar nicht mal so unter Bedrängung. Die Flügel bei den Franzosen sind noch nicht präsent genug, Malouda und Ribery haben mit Radoi und Cocis ziemliche Brocken zu knacken.

[18h18] Beste Chance für Frankreich in diesem Spiel. Wunderschöner Pass per Außenrist von Toulalan auf Malouda, doch Lobont kommt aus seinem Tor und wirft sich in den Ball. Den Rebound kann Anelka nicht schnell genug unter Kontrolle bringen, Flanke auf den in der Mitte wartenden Malouda dann viel zu ungenau. Immerhin etwas Aufregung im Strafraum, bis dato intensives, aber ereignisloses Spiel.

[18h14] Fast 15 Minuten gespielt in Zürich, verteiltes Spiel, wenngleich Rumänien jetzt etwas druckvoller agiert, Frankreich eher angreift und die Spielzüge intensiver stört. Da tuen sich die Franzosen noch etwas schwer im Spielaufbau, Pässe sind noch zu ungenau, hin und wieder fehlt die Abstimmung. Spiel ist immer noch so ein bisschen in der Findungsphase.

[18h09] Erster Ansatz von Torchance für Rumänien als die Defensive der Franzosen nicht schnell genug rausrückt, Mutu aber zu lange braucht den Ball anzunehmen. So konnten Abidal und Gallas dann klären. Im Gegenzug Anelka mit dem Schuss, aber keine Gefahr für das Tor von Lobont.

[18h07] Die Rumänen bei Angriff der Franzosen mit allen Mann in der eigenen Hälfte, das Team von Domenech versucht kontrolliert und zunächst auf Sicherheit bedacht nach vorne zu spielen. Sagnol kam über rechts schon einmal bis zur Grundlinie, sonst ist aber noch nicht viel passiert.

[18h00] Beginn 1. Halbzeit. Los geht es. Frankreich in blau mit anstoß von rechts nach links.

[17h51] Die Aufstellungen im Letzigrund zu Zürich

Frankreich: Gregory Coupet – Eric Abidal, William Gallas, Willy Sagnol, Lilian Thuram – Claude Makelele, Franck Ribery, Jeremy Toulalan, Florent Malouda – Nicolas Anelka, Karim Benzema

Rumänien: Bogdan Lobont – Cosmin Contra, Dorin Goian, Razvan Rat, Gabriel Tamas – Mirel Radoi, Cristian Chivu, Razvan Cocis – Adrian Mutu – Daniel Niculae, Banel Nicolita.

[17h47] Auch wenn Rumänien viele die Rolle als Favoritenschreck zuschreiben, glaube ich nicht, dass das Team von Trainer von Victor Piturca wirklich ums Viertelfinale mitkämpfen kann. Bekannteste Spieler im Kader sind sicherlich Adrian Mutu, ein guter Stürmer, aber ebenso auch ein schwieriger menschlicher Charakter, und Christian Chivu, der mit Inter Mailand Meister der Serie A wurde. Ansonsten spielt die Hälfte des Kaders in der rumänischen Liga selbst, Steaua und Dinamo Bukarest stellen das größte Kontingent an Spielern.

[17h42] Was kann man von der Équipe tricolore erwarten? Wieder ein nicht erwarteter Durchmarsch wie bei der WM 2006 oder kann man sich in der selbst ernannten Todesgruppe nicht durchsetzen? Von den Voraussetzungen sehe ich Frankreich sogar noch etwas stärker als bei der WM in Deutschland. Man hat ein kompaktes und gleichzeitig spielstarkes Mittelfeld. Kleine Fragezeichen finde ich noch im Sturm, falls Henry länger ausfallen sollte, und auch in der Abwehr.

[17h34] Heute zum ersten Mal die ARD mit der Berichterstattung von der Europameisterschaft. Seit 16h30 ist man auf Sendung. Vor allem die erste Hälfte war sehr wenig strukturiert, keine klare Linie in den Vorberichten. Zudem sehr viele Boulevard-Themen. Sehr gut gefallen mir Reinhold Beckmann und Mehmet Scholl. Dafür gibt es einen Pluspunkt, ansonsten ist da noch viel Luft nach oben.

[17h30] Schönen Nachmittag zum Auftakt in der Gruppe C, Rumänien gegen Frankreich. Les Blues ohne Thierry Henry, der aufgrund einer Muskelverletzung passen muss. Dafür spielt jetzt neben Benzema Nicholas Anelka, der bei Chelsea diese Saison nicht mal einen Fuß auf den Platz bekommen hat.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (7) | Autor: medispolis

EM 2008 Gruppe B, Österreich – Kroatien

Sonntag, 8. Juni 2008 17:13

[19h51] Endstand Österreich – Kroatien 0:1. Zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Der Trend aus den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte hat sich komplett in die zweite Halbzeit getragen. Österreich hat leidenschaftlich gekämpft und die zweite Hälfte überlegen geführt. Einzig und allein die Schwäche im Abschluss haben das Remis verhindert. Glücklicher Sieg für Kroatien, die nur in den ersten 35 Minuten ihr Können – dann aber eindrucksvoll – gezeigt haben. Dafür war der Leistungsabfall in der zweiten Hälfte beängstigend, aber es hat gereicht. Auch die Wechsel und die junge Frische haben Österreich den durchaus verdienten Punkt nicht gebracht. Wünsche noch einen schönen Abend, Daumen drücken für Jogis Jungs. Bis morgen.

[19h50] Ivanschitz mit dem Freistoß und Kienast mit dem Kopfball knapp am Tor vorbei, so wie immer bisher.

[19h48] Zweite Torchance Kroatien im zweiten Durchgang, nach knapp 90 Minuten. aber im Moment Ballbesitz und zwei Ecken, Österreich kann sich nicht befreien. 3 Minuten Nachspielzeit.

[19h43] Kostprobe WDP: “Läuft im hier in die Beine, kein Foul, aber Freistoß.” Fünf Minuten noch exklusive Nachspielzeit. Österreich endlich mal mit nem Distanzschuss aus 20 Metern halblinks von Korkmaz, Pletikosa kann aber klären. Insgesamt haben die Auswechselungen von Hickersberger ein sehr belebendes Element, belohnt wurde es noch nicht.

[19h39] Spiel auf ein Tor, aber Österreich im Abschluss so gefährlich wie Kühe auf der Alm. Hat da keiner mal einen strammen Schuss? Das sieht jetzt spielerisch gut aus, aber vom Abschluss weiter ausbaufähig. Ein Remis wäre verdient und ist absolut im Bereich des Möglichen.

Wechsel Kroatien: Ognjen Vukojevic für Ivica Olic

[19h35] In der Boxengasse von Montreal war gerade genauso viel los wie im Strafraum der Kroaten. Österreich macht jetzt das Spiel, erspielt sich auch Chancen, von Kroatien kommt nichts mehr.

[19h32] Es bleibt dabei: Österreich bemüht, aber im Abschluss zu ungenau und hektisch. Aber Spiel völlig zugunsten der Gastgeber gekippt.

[19h31] Wechsel Österreich: Roman Kienast für Roland Linz

[19h30] Wechsel Kroatien: Igor Budan für Mladen Petric

[19h25] Wechsel Österreich: Ümit Korkmaz für Ronald Gercaliu. Noch mehr Offensive.

[19h22] Kroatien mit bisher nur einer Torchance nach der Halbzeitpause, aber ich habe den Eindruck, dass man stets wieder eine Tempoverschärfung einstreuen kann. Trotz der Überlegenheit von Österreich, den größeren Spielanteilen wirkt Kroatien vor dem Tor weitaus gefährlicher. Der Austria fehlt einer, der auch mal einen Gegenspieler ausspielen will/kann und dann einfach mal draufhält. Die Gefahr bisher kam einzig durch flache Hereingaben. Im moment erinntert das so ein bisschen an gestern, als die Schweiz Tschechien beschäftigte. Unterschied nur: Die Schweiz konnte mal minutenlang Druck aufbauen, bei Österreich sind das Einzelaktionen. Mehr nicht.

[19h19] Wechsel Österreich: Ivica Vastic für Jürgen Säumel ; Wechsel Kroatien: Dario Knezevic für Niko Krancjar. Also mehr Offensive bei den Gastgebern und mehr Defensive bei dem Team von Slaven Bilic.

[19h16] Das Zusammenspiel von Harnik und Linz ist ausbaufähig, aber Österreich kommt jetzt doch besser in die Partie. Sieht überlegter und durchdachter aus, wenngleich es im Abschluss noch zu hektisch und ungenau agiert wird. Harnik hat sich über rechts zweimal gut freigespielt, aber die Hereingabe in die Mitte kann kein Stürmer der Welt verwerten. Insgesamt kippt das Spiel etwas in Richtung der Austria.

[19h12] Knapp 10 Minuten gespielt im zweiten Durchgang, sehr gemählicher Auftakt, Kroatien macht nicht all zu viel nach vorne, Österreich bemüht, aber viel zu vielen Fehlern im Spielaufbau. Insgesamt gefällt mir die Aufteilung in der Offensive nicht. Ich würde Harnik komplett aus dem Mittelfeld spielen lassen, weil der Bremer als hängende Spitze völlig in der Luft hängt. Ivanschitz würde ich hingegen mehr in die Mitte schieben, weil gerade über die Flügel die Kroaten kaum Platz anbieten. Ivanschitz könnte dann im Eins gegen Eins aus der Mitte heraus vielleicht mal für Torgefahr sorgen.

[19h06] Ivanschitz scheint eine seperate Kabinenpredigt bekommen zu haben, wirkt jetzt aktiver und spielt nicht mehr so riskant, sondern sucht eher den einfachen Ball, der dann aber auch den Mitspieler findet. Ist wichtig, damit die Austria auch mal einen Angriff in Ruhe aufbauen kann. In Hälfte eins holte Ivanschitz den 30 Meter-Pass raus, der aber keinen Abnehmer fand. Bin gespannt wie Kroatien reagieren wird. Österreich wieder mehr kommen lassen oder selbst wieder Initiative ergreifen. Besser lief es für die Südosteuropäer als man selbst das Spiel gemacht hat. Man kann natürlich Österreich aber auch wieder mehr Raum geben, muss dann aber die Konter konsequenter beenden.

[19h03] Wir beginnen die zweite Hälfte

[19h01] Sagen wir es mal so: Ich habe schon schlechtere Kommentierungen von Poschmann gehört, gut der Fehler Birmingham/Middlesbrough kann passieren, darf aber nicht. Hat WDP wohl zuviel über Pogatetz gelesen.

[18h48] Halbzeit Österreich – Kroatien 0:1 Starker Auftakt der Kroaten gegen zunächst nervöse Österreicher, die dann einen blöden Elfmeter kassieren und durch Modric in Rückstand geraten. Danach nahm Kroatien die Austria völlig aus dem Spiel, beim Team von Josef Hickersberger ging ganz wenig zusammen. Mitte der ersten Hälfte ließ Kroatien sich dann etwas fallen, nahm Tempo aus der Partie und überließ Österreich weitesgehend das Mittelfeld. Aber erst fünf Minuten vor Schluss versuchten Ivanschitz, Harnik, Linz und Co diesen auch zu nutzen, was einige Male dann auch gelang. Aber summa summarum war das viel viel zu wenig. Kroatien geht verdient mit der Führung in die Pause.

[18h45] Zwei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte

[18h40] Endlich mal Spielkultur bei der Austria, mit einem Pass Kroatiens Defensive ausgehebelt, Harniks Hereingabe von rechts in die Mitte wird dann aber zur Ecke geklärt. Das sah mal nach Fußball aus. Vielversprechend. Nächste Chance gleich eine Minute später, als Joachim Standfest aus 10 Metern den Ball über das Tor köpft.

[18h38] Bezeichnende Szene, das die Austria viel zu wenig aus den nicht gerade zahlreichen Chancen macht. Nach einem Freistoß von Ivanschitz kann Kraotien nicht weit genug klären, Prödl kommt auf links im Strafraum an den Ball, hat alle Zeit zu flanken, den Mitspieler zu suchen, stattdessen kommt eine Rückgabe, die Pletikosa problemlos abfangen kann.

[18h34] Das Spiel ist die letzten Minuten etwas ausgeglichener geworden, Kroatien hat ein, ja fast zwei Gänge zurückgeschaltet, Österreich mit etwas mehr Spielanteilen, etwas mehr Ballbesitz in der Hälfte der Kroaten, aber viel kommt dabei auch nicht herum. Österreich macht mit den erhöhten Spielanteilen viel zu wenig. Kroatien bleibt bei Kontern stets gefährlich und lässt die alles andere als sicher stehende Defensive der Austria schlecht aussehen. Sehr imponierender Auftritt des Teams von Slaven Bilic, die Tempo und Gegner diktieren.

[18h27] Nehmen wir diese Situation von eben als weitere Torchance für Österreich. Freistoß Ivanschitz von links, Prödl mit dem Kopfball, der aber ein paar Meter am Tor vorbeigeht. Was die Kroaten exellent machen, ist die Bewachung von Martin Harnik, der so kaum Zeit und Platz hat den Ball anzunehmen und überhaupt mal einen Konter zu starten. Ivanschitz bis dato ein kleiner totalausfall, zwar etwas bemüht, aber seine Zuspiele sind sowas von ungenau. Man könnte meinen in Wien weht ein Orkan, den Ivanschitz stets miteinberechnet.

[18h23] Das Spielkonstrukt der Österreicher ist bis dato die schlichte Enttäuschung, kaum Bewegung in der Offensive, kaum Spiel über die Flügel, einzig und allein Distanzschüsse sorgen für ein kurzes Aufleben an Torgefahr. Man ist den Kroaten in allen Belangen unterlegen und hat bis jetzt nicht die Mittel und Fähigkeiten dagegen anzukämpfen.

[18h18] Ein Ansatz von Torgefahr durch den zukünftigen Bremer, Sebastian Prödl, der aus fast 30 Metern per Distanzschuss knapp verzieht. Immerhin könnte man jetzt sagen, aber so kompakt und sicher wie Kroatien steht wird es für die Austria eine kleine Herkulesaufgabe diesen Defensivverband spielerisch zu überwinden. Immerhin aber eine Torchance, die wir festhalten wollen.

[18h14] Nächste gute Chance für die Kroaten, nach einem Freistoß von rechts kommt Olic nicht mehr richtig zum Ball, die Kugel geht an Freund und Feind und auch knapp am Tor vobei. Knapp 15 Minuten gespielt, Kroatien was die Ballbeherrschung, die Raumaufteilung und vor allem die Sicherheit am Ball angeht minimum eine klasse besser als die Österreicher, die hier überhaupt noch nicht ins Spiel finden bzw. von kompkaten und variabel spielenden Kroaten dazu gar nicht erst veranlasst werden.

[18h09] Schlechter hätte die Europameisterschaft nicht für Österreich starten können, vor allem in den ersten Minuten gab es zwei drei grobe Schnitzer, als man den Ball nicht wirklich geklärt hat. Das Team wirkte ein bisschen nervös, blöd, dass dann gleich so ein Fehler eiskalt vom gut antizipierenden Olic ausgenutzt wurde. Jetzt läuft Österreich an, muss das Spiel machen, mal sehen, ob die das hinbekommen.

[18h04] Österreich – Kroatien 0:1, Luka Modric, 4. Minute Modric verlädt Macho und schiebt ruhig und souverän zur Führung für Kroatien ein. Auftakt nach Maß.

[18h03] Elfmeter Kroatien René Aufhauser mit dem klaren Foul an Olic im Strafraum. Elfmeter geht völlig in Ordnung, Österreich kriegt den Ball nicht aus der Gefahrenzone, die Fehlerkette muss Aufhauser dann “ausbaden”.

[18h02] “Eduardo, der Brasilianer” (O-Ton Poschi) hat die Verletzung aus dem Spiel gegen Birmingham City, nicht Middlesbrough, Herr Poschmann. Meine Güte, sechs, setzen. Geht gar nicht.

[18h01] Pieter Vink aus den NL pfeift unter der besonderen Beobachtung von Urs Meier das Spiel an. Kroatien in blau, Österreich von links nach rechts.

[17h59] Keine schlechte Stimmung in Wien. So, die Nationalhymnen sind abgespielt. Rot-weiß-blaues Fahnenmeer. Ist Platini eigentlich bei jedem Spiel live im Stadion?

[17h52] Wien ist übrigens eine tolle Stadt, wo ich gerade das Donaupanorama sehe. Weitere Live-Bloggings: Bei allesaussersport, bei der BBC und beim Guardian

[17h51] Die Aufstellungen im Ernst-Happel-Stadion zu Wien

Österreich: MachoPrödl, Stranzl, PogatetzStandfest, Aufhauser, Säumel, GercaliuIvanschitzHarnik, Linz

Kroatien: PletikosaCorluka, Robert Kovac, Simunic, PranjicNiko KovacSrna, Modric, KranjcarOlic, Petric

Dreierkette bei Österreich, hat Griechenland bei der Euro 2004 auch gemacht. Felix Austria wird Europameister. So, kann losgehen.

[17h43] Sollte Luka Modric schon heute einen überzeugenden Auftritt hinlegen, dürften die Herren beim ZDF wohl die Superlative neu erfinden müssen. Klar ist der Spieler der Tottenham Hotspur Dreh- und Angelpunkt bei den Kroaten, aber alle spielerische Kreativität auf Modric runterzubrechen wäre auch zu einfach. Mit Olic und Petric hat man zwei kompakte Stürmer, die auch aus der Distanz gut treffen können. Gespannt bin ich vor allem auf den Auftritt von Vedran Corluka, rechter Verteidiger, 22 Jahre alt, spielt bei Manchester City. Marktwert soll laut Transfermarkt bei 11 Millionen Euro liegen.

[17h35] Was kann man von Österreich erwarten? Spielerisch können sie mit den meisten Teams nicht mithalten, von daher glaube ich auch, dass man eher wenig Land sieht bei dieser Europameisterschaft. Klar kann man mit dem eigenen Publikum im Rücken vielleicht ein paar Kraftreserven mobilisieren, gleichzeitig können die Erwartungen der Fans aber auch zur Belastung werden. Mit Roland Linz hat man zumindest einen jungen frischen Stürmer, zudem kann Martin Harnik exellente Konter initiieren. Mal schauen, ob die “Jugendlichkeit” sich in einen kleinen Rausch spielen kann. Die Defensive könnte der Knackpunkt sein, die muss sich klar verbessern gegenüber den Eindrücken in den Testspielen.

[17h29] In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung waren heute zwei interessante Artikel zu diesem Spiel. Von beiden Seiten kamen im Vorfeld dieses Spieles ein paar Giftpfeile. Die Österreicher meinten, Kroatiens Defensive sei DER große Schwachpunkt in der Mannschaft von Slaven Bilic, inbesondere Robert Kovac und Simunic wurde Schnelligkeit und Cleverness in der Defensive abgesprochen. Die konterten natürlich, machten klar, dass sie beide alle Österreicher zusammen an technischer Fähigkeit überstrahlen. Klar sind das auch viele leere Worthülsen, dient das ein bisschen dem Heißmachen der Fans und der eigenen Mannschaft. Ich sag es mal so: Wer zweimal England geschlagen hat und sich vor allem mit defensiver Stärke (nur acht Gegentor in der EM-Quali) qualifiziert hat, scheint nicht die schlechteste Defensive zu haben.

[17h22] Das ZDF mit ersten Live-Bildern aus Wien. Stadion ist schon gut gefüllt, zahlreiche Fans pilgern aber noch zum Stadion bzw. finden sich in der Nähe des Stadions ein.

[17h19] Es ist auch das erste Spiel, das in der österreichischen Hauptstadt Wien stattfindet. Die Redakteure des Guardian haben sich eher zurückhaltend zur Stimmung an der Donau geäußert. Gestern waren erst sehr wenige Fans in der Stadt. Am Ernst-Happel-Stadion soll ein Fußballfan gewesen sein. Die Stimmung wird heute sicherlich besser sein, zumal der Anfahrtsweg durch den Park am Prater mit seinen zahlreichen Gaststätten einlädt. Und der ORF berichtet von zahlreichen kroatischen Fans, die erst heute in Wien eingetroffen sind.

[17h13] Die Stimmung ist am Siedepunkt, wir haben alle Fieber. Guten Abend zum Auftakt in der Gruppe B ziwschen Österreich und Kroatien.

Thema: EM 2008, Live-Blog | Kommentare (1) | Autor: medispolis