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NBA 2007/2008 Preview Week #13: Strauchelnde Favoriten

Dienstag, 15. Januar 2008 21:00

Diese Ausgabe wird etwas kürzer als sonst, weil kommenden Montag der “Tag der Giganten” ist bei Premiere. Vier Spiele werden live gezeigt, wir sehen die Mavs, die Cavs, Denver und Chicago, zudem gibt es ein Classic Game mit Michael Jordan. Alles weitere zu den Spielen am Montag und zur Woche 14 dann am Sonntag oder frühen Montag.

Zwei Live-Spiele bei Premiere am Wochenende: Und ich kann endlich mal wieder die Trailblazers sehen, in der Nacht zu Samstag ab 01h00 bei den Miami Heat. Ist durchaus eine reizvolle Aufgabe für das Team aus Oregon. Sonntagabend gibt es zur Primetime kein Spiel, erst ab 02h00 in der Nacht zu Montag gibt es die Phoenix Suns gegen die New Jersey Nets. Wenn Football also zu langweilig ist, kann man ja mal gucken, wie die Offensivmaschine der Suns auf Touren kommt.

Rückblick auf Week #12:
Beim Blick auf den Spieltag von letzter Woche stellte ich erstaunt fest, dass Boston innerhalb von drei Tagen gegen die Washington Wizards antreten muss. Und im Gegensatz zu mir schauen die Celtics auch danach noch aus der Wäsche, denn sie verloren beide Spiele und fingen sich die Saisonniederlagen fünf und sechs ein. Nach den Charlotte Bobcats brachten also die Wizards den Klassenprimus zum Straucheln. Die Reise der Detroit Pistons nach Texas verlief alles andere als erfreulich. Es setzte Niederlagen in Dallas und bei den Spurs, immerhin mit 24 Punkten Unterschied. Das hatten sich die Pistons auch anders vorgestellt. Die Dallas Mavericks waren das Team der letzten Wochenn, gewannen sieben Spiele am Stück, unter anderem mit 95:94 durch einen Dreier per Buzzerbeater von Steackhouse bei den LA Clippers. Nun setzte es vergangene Nacht ein 120:122 bei den Sacramento Kings, ein Spiel, das Dallas unglücklich verlor. Trotzdem zeigt sich das Team von Avery Johnson stark verbessert und ist auf alle Fälle in der Form ein Kandidat für eine weitere erfolgreiche Saison. Mal sehen, wie weit es geht. Team der Stunde sind zurzeit die Los Angeles Lakers nach sieben Spielen ohne Niederlage. Höhepunkt war vergangene Nacht der 123:121- Sieg gegen die Seatlle Supersonics nach Overtime. Kobe Bryant steuerte 48 Punkte bei. Gleichzeitig offenbarte der Abend an der Westküste Kaliforniens die Misere der Seattle Supersonics. Wieder mal gut gespielt, aber wieder auch verloren, so könnte das Motto im Nordwesten der USA lauten. Seit sieben Spielen ist man jetzt ohne Sieg. Aber es geht ja auch noch schlimmer. Wir beamen uns mal kurz von Nordwest nach Südost und landen in Florida bei der Altherrentruppe der Miami Heat, seit 10 Spielen ohne Sieg, nur acht Siege in 36 Ligaspielen. Was für eine Enttäuschung im Sonnenstaat. Letzte Woche verlor man relativ deutlich gegen Minnesota, Memphis und New Orleans. Das sind alles keine Übermannschaften, aber für die Miami Heat reicht es allemal.

Was uns in Woche #13 erwartet…
wenn ich mir den Spielplan so anschaue, haut mich das nicht vom Hocker. Eher eine etwas ruhigere Woche. Aber das ist ja auch mal ganz nett. Am Dienstag gibt es ein kleines Nachbarschaftsduell zwischen New York und Washington. Eigentlich ist es völlig egal, wie die bisherige Saison verlaufen ist, aber nach den Siegen gegen Boston sind die Wizards wieder auf Spur. Für New York sollte es reichen. Mittwoch kommt es dann zu einem Topspiel, das seinen Namen auch verdient hat, zumal keine “großen” Namen antreten. Die Boston Celtics empfangen die Portland Trailblazers. Es sind zwei Teams, die mich beide sehr überrascht haben, die Trailblazers noch mehr als die Celtics, weil man am Columbia River eben nicht drei Topstars angeln konnte. Freitag geht es dann für Portland die Ostküste runter zu den Heat, live bei Premiere. Da freue ich mich schon drauf. Zwei Knaller gibt es Donnerstag im Rahmen des TNT-Doubleheader, Spurs gegen Cavs und die Lakers empfangen Phoenix. Sollte Kobe Bryant weiter so brilliant aufspielen, dürfte es schwer werden für die Suns. Ebenfalls am Freitag noch ein Duell der Enttäuschten, Memphis empfängt Seattle. Die Grizzlies (10-27) kommen überhaupt nicht in eine Erfolgsspur. Zwei Siegen in Folge folgen stets mehrere Niederlagen, das Potential wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Ich weiß, ich berichte in letzter Zeit zu ausführlich über die Blazers. Aber Samstag ist man bei den Orlando Magic, auch wieder so eine interessante Partie. Und Miami empfängt am Samstag New York. Tolle Zeiten für die Fans, wenn man schon hoffen muss, dass man gegen die Knicks gewinnt.

So, dann gibt es hoffentlich viele spannende Spiele und überraschende Ergebnisse. Wie heißt der Spruch der NBA so schön: “Whrere amazing happens”. Die nächste Vorschau dann am Sonntag/Montag.

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA Season 2007/2008, Week #12: Preview – It’s all about Trailblazers

Dienstag, 8. Januar 2008 12:02

So, dann wollen wir jetzt langsam in 2008 wieder verstärkt in die NBA-Berichterstattung einsteigen, nachdem mir in der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage die Muße fehlte, darüber ausführlicher zu schreiben.

Es war die Zeit des DSF mit drei Live-Spielen und fünf Aufzeichnungen. Mittlerweile hat sich dann auch herausgestellt, dass es keine weiteren Live-Spiele geben wird, lediglich die Zusammenfassung des Premiere Live-Spiels von Freitagnacht am darauffolgenden Samstagmittag sowie das Magazin “NBA Action”. Und wo wir gleich bei der Berichterstattung über die NBA sind, möchte ich Michael Körner für eine exellente Kommentierung bei Memphis gegen Miami danken. Das war kompetent und unterhaltsam, große Klasse. Bevor es in zwei Wochen den “Tag der Giganten” bei Premiere gibt mit vier Live-Spielen, müssen wir diese Woche wieder mit zwei Live-Spielen vorlieb nehmen, wobei diesmal die Spielauswahl deutlich besser ist als zuletzt mit Denver gegen Orlando und Houston gegen New Orleans.

Da ich ja nicht täglich über die NBA berichte, sondern meist einmal pro Woche plus ein paar Live-Bloggings (wobei ich gegen Ende der Saison mehr über die NBA schreiben will), möchte ich euch das NBA-Blog von Paul Niemeyer empfehlen, der täglich sehr ausführlich, kompetent und unterhaltsam über die stärkste Basketball-Liga der Welt schreibt.

So, jetzt aber genug der Vorrede. War noch was? Ach ja, man kann Dirk Nowitzki auch Fragen stellen.

Aktuelle Situation in der NBA
Etwas mehr als zwei Monate sind jetzt in der NBA gespielt, die meisten Teams habe zwischen 30 und 35 Spiele absolviert. Es ist also Zeit für eine kleine Zwischenbilanz über Enttäuschungen, Überraschungen und Kontinuitäten. Ganz klarer Maßstab für Erfolg sind bisher die Boston Celtics (29-3). Dass aufgrund der Transferaktivitäten eine Steigerung gegenüber letzter Saison zu erwarten war, ist nicht von der Hand zu weisen, aber das man die Liga bis jetzt so dominiert hätten die wenigsten gedacht. Unter der Woche besiegte man im Spitzenspiel der Eastern Conference die Detroit Pistons (26-8) mit 92:85 und untermauerte seine Spitzenposition. Für Boston ist zumindest im Osten der Titel mehr als möglich. Ebenfalls richtig gut platziert in der Eastern Conference sind die Orlando Magic (22-13). Dwight Howard hat um sich eine Mannschaft geformt, die vor allem durch Geschlossenheit glänzt. Und wenn es dann mal eng wird, kann Howard mit seiner individuellen Klasse ein Spiel alleine entscheiden. Ansonsten ganz ganz viel Durchschnitt im Osten. Negative Enttäuschungen sind dann vor allem die New York Knicks, bei denen man immer nur noch hoffen darf, dass sie von ihren eigenen Fans nicht verbal aus der Halle getrieben werden. Und ganz am unteren Ende der Nahrungskette stehen derzeit die Miami Heat, die Seniorentruppe aus dem Sonnenstaat. Die Niederlage gegen Memphis am Sonntag hat mal wieder gezeigt, woran es derzeit in florida krankt. Der formschwache und immer wieder verletzte Dwayne Wade kann nicht ersetzt werden, Shaq kann eigentlich aufhören auf zu spielen, denn er steht auf dem Parkett eigentlich nur unbrauchbar im Wege. Aber für Ersatz ist bei den Heat ist eben auch nicht gesorgt. Seit der Meisterschaft 2006 ist praktisch keine erkennbare entwicklung zu sehen gewesen. Die Heat traten auf der Stelle und bekommen jetzt die Quittung dafür.

Die Western Conference ist ausgesprochen ausgeglichen dieses Jahr – und das auf wirklich hohem Niveau. Kein Team kann sich von der Bilanz gesehen wirklich vorne absetzten, alles wirkt dicht beisammen, mal abgesehen von den furchtbar auftretenden Minnesota Timberwolves und den schwächer spielenden Teams aus Seattle, Sacramento und den LA Clippers. Aber vorne ist alles dicht beisammen mit den Phoenix Suns, den San Antionio Spurs, den Dallas Mavericks. Anschluss an die Top Four halten die LA Lakers, die Goldon State Warriors und eben auch die Portland Trailblazers, für mich bis jetzt die Geschichte der Saison mit einer Bilanz von 21-13. Zu Beginn zeichnete sich ein erneut katastrophale Saison ab, bis man dann plötzlich und ganz unerwartet den Schalter umgelegt hat und 13 Spiele in Serie gewann. Nach einer Niederlage geht es jetzt mit drei Siegen am Stück weiter. Team der Stunde sind die Dallas Mavericks, seit vier Spielen ungeschlagen. Wenn man dann auch mal endlich die Rolle von Dirk Nowitzki final definieren könnte, ist mit den Mavs auf alle Fälle wieder zu rechnen. Zwei große Duelle in der Western Conference gab es vergangene Nacht. Die Phoenix Suns besiegten die Denver Nuggets mit 137:115 und machten 78 (!!!) Punkte in der ersten Hälfte. Im zweiten Spiel besiegten die Goldon State Warriors die San Antonio Spurs 130:121 nach Verlängerung dank Baron Davis und seinen 34 Punkten, bei den Spurs Parker mit 31 und Duncan mit 32 Punkten.

Vorschau auf Week #12: Zeichen setzen für Detroit
Nachdem heute Nacht Miami und Minnesota im absouten Kellerduell aufeinandertreffen (die jeweils schlechtesten Bilanzen in ihren Conferences), müssen die Detroit Pistons am Mittwoch und Donnerstag ihre ganze Klasse unter Beweis stellen. Am Mittwoch geht es zu den Dallas Mavericks, einen Tag später zu den San Antonio Spurs. Auch für die beiden Teams aus Texas ein Schlüsselspiel, wollen doch beide in ihrer Division den ersten Platz erreichen.  Zudem gibt es Donnerstagnacht im Rahmen des TNT-Doubleheader das Spitzenduell im Westen zwsichen Utah und den Phoenix Suns. Für die Jazz wird nur eines zählen: Die Offensive der Suns irgendwie eingrenzen, wird sicherlich schwierig. Freitagnacht live bei Premiere dann die Teams mit ebenfalls guten Bilanzen, Denver empfängt die Orlando Magic. New York darf gegen die Toronto Raptors verhindern, dass man mit Pfiffen und Buhrufen aus der Halle verabschiedet wird. Innerhalb von drei Tagen gibt es dann zweimal das Duell im Nordosten zwischen den Washington Wizards und den Boston Celtics. Portland darf am Montag in New Jersey antreten. Bereits am Mittwoch gibt es in eigener Halle das Verfolgerduell gegen die Goldon State Warriors, ganz lukrative Ansetzung. Würde ich gerne schauen. Die Woche schließt mit der Partie Seattle gegen die LA Lakers. Die Sonics ohne jede Chance auf die Playoffs dank der guten bilanzen und der Ausgeglichenheit der Topteams an der Spitze. Kevin Durant darf also in seiner ersten Saison viel Erfahrung sammeln.

Anfang nächster Woche dann die Vorschau auf die 13. Spielwoche in der NBA

Felix

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA Season 2007/2008 Preview I: Eastern Conference

Montag, 29. Oktober 2007 21:21

nba-logo.gifIch habe lange überlegt, inwieweit ich über die neue NBA-Saison, auch aufgrund der eher spärlichen Berichterstattung bei Premiere und dem eher geringen Interesse an US-Sport in Deutschland, hier berichten werde und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass es auch bedingt durch einen straffen Terminplan meinerseits zwei Saisonvorschauserien gibt, einmal für die Western Conference (am Mittwoch) und beginnend heute mit der Eastern Conference. Morgen gibt es eine Vorschau auf die Spiele und Ansetzungen der ersten NBA-Woche. Die wird es zukünftig einmal pro Woche geben, auch mit einer entsprechenden Rückschau, abgrundet wird das ganze von Live-Bloggings und News je nach Zeit und Aktualität meinerseits.

So, das ganze Geschwafel vorweg, kommen wir nun zum wichtigen Teil. Ich habe seit gut zwei Wochen das Geschehen über dem Teich recht intensiv verfolgt und muss wieder feststellen, das es soviele umfangreiche und gute Berichterstatter in den USA gibt, dass es schwerfällt einen völlig umfassenden Überblick zu bekommen. Deshalb heute zunächst die Eastern Conference. Es ist ja kein gehütetes Geheimnis mehr, dass der Osten dem Westen sportlich die letzten Jahre klar unterlegen ist. Daran sollte sich auch, und das sagen ja auch die Prognosen und Vermutungen der Experten dieses Jahr nichts ändern. Man muss kein kühner Prophet sein um zu behaupten, dass, wenn alles normal läuft, der NBA-Champions wieder aus der Western Conference kommt. Trotzdem ist die Eastern Conference dieses Jahr wieder attraktiver und spannender anzuschauen als vielleicht noch letzte Saison.

kevin-garnett-boston.jpgUnd das liegt natürlich auch an den Boston Celtics, die mit dem wohl spektakulärsten Trade Kevin Garnett aus Minnesota verpflichtet haben. Und der Hoffnungsträger in Massachusetts verdient jetzt mal schlappe 24 Millionen Dollar pro Spielzeit. Das sind Vorschusslorbeeren, an die man sich in Boston erst einmal gewöhnen muss, denn rein sportlich gesehen hat man die letzten Jahre nur auf sich aufmerksam gemacht, wenn man einen Negativrekord nach dem anderen eingestellt hat. Mit Garnett soll die Wende kommen, mit Ray Allen und Paul Pierce hat er tatkräftige Unterstützung. Das Team der Celtics ist komplett umgekrempelt worden, denn für Garnett haben im Tausch zahlreiche Spieler gen Timberwolves Boston verlassen. Ob das neue Gesicht auch eine neue Erfolgsserie einleiten kann, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist es auf alle Fälle. Die Big Three lassen aufhorchen.

Ansonsten gibt es aber noch viele Fragezeichen im Osten. Können die Toronto Raptors an ihre tollen Erfolge aus der letzten Saison, als sie erstmals Divisionsieger wurden, anknüpfen? Potential hat man mit Anthony Parker, Jorge Garbajosa und Andrea Bargnani auf alle Fälle. Und wie gut harmonieren Jason Kid und Vince Carter bei den New Jersey Nets? Die Nets müssen den Erfolg des Erreichens der zweiten Playoff-Runde bestätigen. Und wie weit Wirklichkeit und Anspruch voneinander entfernt sind, zeigen die New York Knicks. Mit Zach Randolph, den ich schon mal live in Portland gesehen habe, hat man sich zwar gut verstärkt, doch für einen der teuersten Kader mit knapp 90 Millionen Dollar ist man wohl noch Lichtjahre vom Erfolg am Big Apple entfernt.

Und was ist eigentlich bei den Miami Heat los? Zu Buche stehen sieben Preseason-Niederlagen, unter anderem ein 69:102 in Orlando oder ein 76:92 in Charlotte. Gut, man sollte die Preseason Games nicht zu hoch bewerten, aber man darf schon feststellen, dass sie Heat bie weitem nicht in der Form sind, wie die letzten Jahre, wobei man ja schon vergangene Saison eine nur mittelmäßige Saison spielt.miami-heat.jpg Und dieses Jahr wird zudem auch noch das 20-jährige Bestehen der Miami Heat groß gefeiert. Bereits 20 Tage vor Saisonbeginn – die Heat starten am 1. November mit einem Heimspiel gegen die Detroit Pistons – startet man einen Countdown unter dem Motto “Heat to host 20 days of heat“. Nicht, dass das Feiern im Dezember schon vorbei ist. Miami wird es vielleicht sogar schwer haben, überhaupt Division-Sieger zu werden. Mit den Washington Wizards um Superstar Gilbert Arenas hat man schlagkräftige Komkurrenz. Die Preseason der Wizards verlief durchschnittlich mit vier Siegen und vier Niederlagen. Die besten Rekords in der Eastern Conference haben übrigens Atlanta (7-1), Orlando (6-1) und Indiana (5-2). Man kann im Sinne der Fans nur hoffen, dass die Teams ihre gute Frühform halten und mit in die Saison nehmen können, damit die Eastern Conference wieder an sportlicher Stärke gewinnt und vielleicht zukünftig auch wieder zum Westen aufschließen kann. Geld ist auf alle Fälle auch am Atlantik genug vorhanden.

Zu guter Letzt noch ein Wort zu den großen Namen im Osten. Ich denke, dass auch diese Saison die Detroit Pistons, die Cleveland Cavaliers und die Chicago Bulls eine gute Rolle in der Eastern Conference spielen. Doch die Cavs haben weiterhin das Problem, dass fast die gesamte Performance von LeBron James abhängt. Spielt King James großartig, kann Cleveland jeden schlagen, spielt James nur durchschnittlich, ist für Cleveland nicht viel zu holen. Die vergangene Finalserie gegen die San Antonio Spurs hat das eindrucksvoll bewiesen. Wenn man sich die Erfolgsbilanz der Pistons der vergangenen Jahre anschaut, unter anderem eine Meisterschaft und fünf Conference Finals, ist Detroit auch aufgrund der Erfahrung ein Favorit im Osten. Chauncey Billups hat seinen Vertrag nach vielen Streitgkeiten verlängert, und mit Rasheed Wallace hat man eine weitere wichtige Stütze. In der vergagenen Saison ist man auch vor allem an internen Teamstreitigkeiten gescheitert. Wenn man auch im Team für Ruhe und Kontinuität sorgt, ist mit den Pistons auf alle Fälle zu rechnen. Die Chicago Bulls erinnern sich wohl immer noch gerne an den Sweep über die Miami Heat in der ersten Playoffrunde 2006/2007. Dass die Bulls konstanter und spielstärker geworden sind, haben sie letzte Saison gezeigt. Dies gilt es zu bestätigen. Mit Kirk Heinrich, Ben Gordon und Ben Wallace hat man drei Stützen, die ihre offensiven und defensiven Stärken haben. Die Mischung macht es.

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Der Vertrag von Premiere mit der NBA hat leider wieder die Krux, dass man schon vor der Saison die Live-Spiele festgelegt hat. Für alle TV-Zuschauer hier die Übersicht.

Am späten Abend gibt es dann erstmal zunächst einen Ausblick auf die erste Woche der neuen NBA-Saison. Morgen Nacht deutscher Zeit eröffnen die San Antonio Spurs zuhause gegen die Portland Trailblazers die neue Saison.

Felix

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis