Fehler am frühen Morgen

Gestern Nacht Spiel 4 der NBA Finals im Staples Center von Los Angeles. Die Führung der Lakers.

  • Mitte des ersten Viertels – 20:6
  • Nach dem 1. Viertel – 35:14
  • Mitte des zweiten Viertels – 45:21 (höchste Führung im Spiel)
  • Halbzeit – 58:40
  • Anfang des 3. Viertels – 70:50

Und dann habe ich den Fernseher ausgemacht, weil ich zu müde war, weil ich immer noch frustriert war von der EM und weil ich Boston keine Chance mehr gab in diesem Spiel.

Nach einem 21:3-Lauf im dritten Viertel waren die Celtics wieder dran und gewannen Spiel 4 mit 97:91. Wer solche Spiele noch dreht, der wird auch NBA-Champion.

Spiel 5 in der Nacht von Sonntag auf Montag wiederum an der Westküste der USA.

Preview NBA Finals 2008: Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers

Vor großen Sportereignissen, wie es die NBA Finals nun einmal sind (trotz der eher rückläufigen TV-Quoten der letzten Jahre), werden vor allem von Sportjournalisten und TV-Experten immer wieder gerne Superlative bemüht um einem solchen Ereignis den letzten ruhmreichen und spektakulären Schliff zu geben. Oft ist eine solche Vorgehensweise aber alles andere als nützlich, wurde man doch vor allem in den NBA Finals die letzten Jahre eher mit mäßigen spielerischen Leistungen und häufig einer gewissen Einseitigkeit unterhalten. Die großen Storys, ja die Geschichten, an die man sich auch heute noch erinnern könnte, blieben vor, während und auch nach der Finalserie aus.

Diese Finalserie soll anders werden, sie soll für die letzten Jahre entschädigen, und schon überschlagen sich die Experten in den USA und auch der eine oder andere deutsche Sportjournalist mit Superlativen. Unabhängig davon wie diese Finalserie sich nun entwickeln wird, ist sie zumindest was die Rivalität, die Tradtionen und die Erfolge der beteiligten Mannschaften angeht ein Aufleben der glorreichen NBA-Zeiten. Basketball-Fans aus aller Welt scheinen sich danach wieder zu sehen, anders ist der Hype um die Celtics und Lakers nicht zu erklären.

Zum elften Male treffen sich die Boston Celtics und die Los Angeles Lakers in einer Finalserie, kein Duell gab es öfter im letzten Abschnitt vor dem Errreichen der Ringe. 30 Meisterschaften können beide auf sich vereinen, 16 Titel gingen an die Boston Celtics, 14 an die LA Lakers. Das Team aus Kalifornien kann mit einem Sieg in der diesjährigen Finalserie den Abstand auf den Rekordchampion der NBA also ein bisschen verkürzen. Boston möchte nach 22 Jahren Abstinenz wieder mal einen NBA-Titel feiern. Den Lakers gelang dies zuletzt 2002. Lang ist die Liste der großen Stars auf beiden Seiten, Bill Sharmann, Larry Bird, John Havlicek, John Chamberlain und Shaquille O’Neal um nur ein paar Namen zu nennen. Interessant bei der ganzen Traditon und Historie vor allem die Geschichte eines Mannes: Pat Riley, der zu Beginn der Saison 1981/82 die LA Lakers übernahm. Damals war er erst 35 Jahre alt. Neun Jahre blieb er dann bei den LA Lakers, verlor seine erste Finalserie 1984 in sieben Spielen gegen den großen Kontrahenten aus dem Osten, ein Jahr später ging der NBA-Titel dann nach Kalifornien. Boston wurde besiegt. Und auch diesmal steht in dieser Finalserie wieder ein Trainer im Mittelpunkt. Lakers-Coach könnte mit einem Titel zum erfolgreichsten Trainer aller Zeiten in der NBA aufsteigen, es wäre dann seit 10. Triumph und damit hätte er einen Titelgewinn mehr als der erfolgreichste Coach der Boston Celtics, Red Auerbach, der zwischen 1950 und 1966 an der Östküste der USA Trainer war und mit den Celtics neun Meisterschaften feiern durfte.

Kommen wir zur ja fast schon nüchternen Gegenwart in den NBA Finals 2008. Das beste Team aus der Eastern Conference trifft auf den Erstplatzierten der Regular Season aus der Western Conference, also ist es von diesem Standpunkt doch nur logisch, dass beide Teams auch den NBA-Titel 2008 unter sich ausmachen. Aber es stehen eben auch zwei Mannschaften im diesjährigen NBA Finale, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte, schon gar nicht nach der Leistung der Vorsaison bei den Celtics. Nach der diesjährigen regular Season hatte man 42 Siege mehr auf dem Konten, aus einem der heimschwächsten Teams 2006/2007 wurde dieses Jahr eine Festung im TD Banknorth Garden. Man darf schon jetzt die Trades von Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen nach Boston als die wohl beste Investiton in eine Mannschaft überhaupt bezeichnen. Denn die drei Superstars haben auch ihre Mitspieler zu deutlich besseren Leistungen gebracht, mannschaftlich kompakter als Boston konnte man die regular Season kaum spielen. Dass man in den Playoffs dann sieben Siege gegen die Atlanta Hawks benötigte, ist nicht mehr als ein Schönheitsfleck. Auch den Los Angeles Lakers half ein ja überraschender Trade zurück in die Ligaspitze der NBA. Anfang Februar einigte man sich mit den Memphis Grizzlies auf einen Trade des Spaniers Pau Gasol nach Kalifornien. Ein Schnäppchen, das aber jeden Cent wert war. Mit Pau Gasol wurde vor allem die Last von den Schultern von Kobe Bryant genommen, der Superstar der Lakers wurde immer mehr zum Mannschaftsspieler. Mit Derek Fisher und Lamar Odom hatte man die perfekte Mischung auf dem Parkett und konnte so auch Andrew Bynum fast adäquat ersetzen. Nicht auszummalen wenn auch noch Bynum in dieser Mannschaft mitgemischt hätte. Doch der Center leidet immer noch an einer Knieverletzung, Ausgang ungewiss.

Und ungewiss dürfte auch der Ausgang dieser Final-Serie sein. Ich kann es drehen, wie ich will, aber ich sehe keinen Favoriten. Dass es eine lange Serie werden wird, dürfte klar sein. Ich sehe Boston am Ende ganz knapp vorn, begründen kann ich es aber irgendwie nicht. Die Celtics gewannen beide Aufeinandertreffen in der regular Season gegen die Lakers deutlich. Gerne wird dieses Duell auf die Superstars runtergebrochen, aber es kann keinen Basketballspieler, auch nicht Kobe Bryant, geben, der eine Finalserie im Alleingang gegen Garnett, Pierce und Allen gewinnen kann. Die Celtics mögen zwar mit mehr Superstars gespickt sein, die Lakers setzten ihre gesamte Mannschaft dagegen. Für Boston ist auch gefährlich, wenn mal einer oder gleich zwei der großen Drei keinen guten Tag erwischt haben, denn dann hakte vor allem die Offensive sehr, zuletzt mehr als deutlich bei den Niederlagen gegen Detroit gesehen. Wobei Ray Allen mir in den Playoffs überhaupt nicht gefällt, sehr viel besser in Schwung bei den Celtics kommt James Posey, dem vielleicht eine Schlüsselrolle zufallen dürfte, wenn er sich darum bemüht Kobe Bryant in Schach zu halten, von Verteidigen will ich erstmal gar nicht sprechen. Interessant dürfte vor allem werden wie gut Kobe Bryant von Pau Gasol unterstützt wird. Der Spanier hat durchaus das Potential für Kobe in die Bresche zu springen, wenn sich der Star der Lakers mal für eine Halbzeit eine Auszeit nimmt. Dass Kobe ein Totalausfall wird, kann man eigentlich ausschließen.

Aber das ist wo auch das einzige in dieser Finalserie 2008. Ein Land scheint sich wieder für Basketball begeistern zu können, ABC als übertragender Sender freut sich auf Traumquoten. Und ich habe bis jetzt noch einen Wunsch: Dass wir auch während und nach dieser Serie noch viele spektakuläre und schöne Stories über diese Finals erzählen und behalten dürfen. Denn das Duell Boston Celtics gegen die Los Angeles Lakers hat schon so viele unglaubliche Geschichten geschrieben, es steht ihm nicht zu jetzt die NBA-Fans im Stich zu lassen.

NBA Playoffs 2008 Conference Semifinals Spiel 4, Utah Jazz – Los Angeles Lakers 123:115 n.V.

Es gibt Spiele, bei denen weiß man schon nach den ersten Spielminuten, dass sie das Potential für ein spannendes und dramatisches Finish besitzen. Als die Utah Jazz zu Beginn mit ihren schnellen Fastbreaks die noch löchrige Defense der Lakers ein ums andere Mal förmlich auseinandernahm und der Lärmpegel in der Energy Solutions Arena fast das Dach zum Wegfliegen brachte, nahm Lakers-Trainer Phil Jackson keine Auszeit, sein Team sollte sich beweisen, sich zurückkämpfen. Das klappte auch – aber erst ganz am Ende der regulären Spielzeit. Bis dahin gab es zunächst 48 Minuten guten Basketball, aber vor allem ein enges Spiel. Utah konnte erst zu Beginn des vierten Viertels richtig wegziehen, aber paradoxerweise wurden dann gerade die Lakers am stärksten.

Die Ausgangslage vor Spiel 4 im Mormonenstaat war ganz klar definiert. Utah brauchte aufgrund der Heimstärke der Lakers den zweiten Sieg vor eigenem Publikum um die Serie am Leben zu halten. Und so begannen sie auch dieses Spiel, lagen schnell in Führung und nutzen zu Beginn die Abwesenheit von Derek Fisher, der zu Beginn des Spiels schnell zwei unnötige Fouls kassierte. Danach war es über lange Zeit ein durchaus ausgeglichenes Spiel, die Lakers konnten zwar nie den Vorsprung der Jazz wirklich zum Schmilzen bringen, blieben aber auch immer noch im Spiel, hatten höchstens acht Punkte Rückstand Mitte des dritten Viertels. Den Unterschied machte vor allem die Treffsicherheit von der Freiwurflinie der Jazz, insbesondere Kobe Bryant hatte dort einige selten gezeigt Schwächen. Und weiterer Pluspunkt für die Jazz: Die Bankspieler, die die nötigen Punkte mehr brachten als die Superstars ihre Pausen machten. Mannschaftlich geschlossener gingen die Jazz ins vierte Viertel und konnten dort zu Beginn ihren höchsten Vorsprung in diesem Spiel verzeichnen. 12 Punkte Mitte des vierten Viertels standen zu Buche. Doch diesen Vorsprung konnten die Lakers noch egalisieren – auch mit der Hilfe von Kobe Bryant, der kurz vor Schluss mit dem 3-Punkt-Spiel auf einen Punkte zum 103:104 verkürzte. Zuvor hatte Derek Fisher mit einem herrlichen Dreier die Aufholjagd eingeleitet, die mit dem Tip-Shot von Odom zum 108:108 vier Sekunden vor Schluss beendet wurde. Es ging in die Verlängerung.

Die Verlängerung ging dann verdientermaßen an die Jazz, die Lakers wirkten etwas erschöpft, insbesondere Kobe Bryant konnte leicht gehemmt durch eine Rückenverletzung aus dem ersten Viertel seinem Team nicht helfen. Die kurioseste Szene gab es knapp eine Minute vor Schluss in der Energy Solutions Arena. Bryant verkürzt mit schhönem Layup zum 110:112 aus Sicht von Los Angeles Lakers. Plötzlich arbeitet die Defense, kurz vor Schluss der 24-Sekunden Uhr muss Kyle Korver werfen, verzieht, aber der Rebound fällt in die Arme von Mehmet Okur, der dann zu Willams gibt, die Jazz können neu aufbauen. Kirilenko kriegt den Ball, setzt zum Dunk an, wird von Odom gefoult. Korb fällt. Spiel gelaufen. Utah schlägt die Lakers 123:115 nach Verlängerung.

Bester Werfer auf dem Platz Deron Williams mit 29 Punkten. Diese Serie ist jetzt völlig offen. Utah hat gezeigt, dass sie die Lakers besiegen können. Und jetzt stehen die Lakers unter Druck. Eine Heimniederlage in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kann man sich angesichts der bärenstarken Heimvorstellungen der Jazz nicht leisten. Würde mich nicht wundern, wenn diese Serie über die vollen sieben Spiele gehen wird. Aber mindestens einmal müssen die Jazz auch in LA gewinnen, wenn sie das Finale in der Western Conference erreichen wollen.

PREMIERE zeigt Spiel 5 der Serie zwischen den Lakers und den Jazz in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab 04h30 live.

Zitat des Tages: Donnerstag, 13. März 2008 – Hässlich, aber erfolgreich

“Die Art, wie wir uns hier durchgekämpft haben, war vielleicht das Hässlichste, was wir je getan haben, aber möglicherweise auch das Beste.”
Rick Adelman, der Coach der Houston Rockets nach dem 83:75 bei den Atlanta Hawks

Hässlich, aber erfolgreich also das Fazit von Coach Adelman. Und morgen fragt ehe keiner mehr danach, was bleibt ist der Erfolg. Denn der Auswärtssieg bei den Atlanta Hawks war der 20. Sieg in Folge für die Houston Rockets – und das in Abwesenheit ihres Stars Yao Ming, der bis zum Saisonende wegen einer Verletzung fehlt. Houston ist damit auf Platz Drei was die längsten Siegesserien in der NBA History angeht zusammen mit den Milwaukee Bucks, einzig und allein die Los Angeles Lakers haben mit 33 Siegen in Folge in der Saison 1971/72 wohl einen Rekord für die Ewigkeit gesetzt. Seit 36 Jahren hat also erstmals wieder ein Team eine Serie von 20 Siegen hingelegt. Am Freitag hat man Charlotte zuhause als nächsten Gegner. Dort kann man dann die Serie auf 21 Siege ausbauen, bevor es dann Sonntag zu den LA Lakers geht. Houston ist mittlerweile auf den zweiten Platz der Western Conference vorgestoßen. Hässlich spielen kann so erfolgreich sein.

NBA 2007/2008 #125, Phoenix Suns – San Antonio Spurs 94:87

Spitzentreffen am Sonntagabend zu Mittagszeit in Arizona, die Phoenix Suns empfingen die San Antonio Spurs zum Gipfeltreffen in der so engen Western Conference. Die momentan nur sechsplatzierten Suns empfingen den Zweiten der Conference. San Antonio zuletzt mit 12 Siegen in Serie, Freitagnacht gab es dann aber eine Niederlage bei den Denver Nuggets. Die Suns gewannen nur zwei der letzten sieben Spiele, zuletzt hagelte es Niederlagen gegen Denver und Utah. Für beide hieß es also wieder in die Spur kommen. Und da gab es dann noch die Fragen, wie gut das Trio der Spurs wirklich ist und wie integriert Shaquille O’Neal diesmal ins Spiel der Suns findet. Bei PREMIERE hat endlich mal wieder Michael Körner kommentiert. Ich wiederhole mich gerne: Er ist Deutschlands kompetentester Basketball-Kommentator.

Die Suns mit Nash, Raja Bell, Stoudamire, Shaq und Grant Hill von Beginn an, die Spurs begannen das Spiel mit Tony Parker, Michael Finley, Duncan, Bowen und Kurt Thomas. Trotz starker Leistungen in der letzten Wochen musste Manu Ginobili wieder auf die Bank. Trainer Popovich schätzt seine positive Energie, wenn der Argentinier von der Bank kommt.

Im ersten Viertel war das Spiel sehr ausgeglichen und kam nur langsam in Schwung. Phoenix hatte insgesamt den etwas besseren Start. Nach sechs Minuten führten die Suns 12:8. Gegen Ende des Viertels zog das Tempo stärker an, die Spurs fanden angetrieben von Ginobili wieder in die Spur, Phoenix wirkte unkonzentriert, vergab viele leichte Bälle. Nach dem ersten Viertel stand es 25:22 für San Antonio. Shaq spielte ein sehr gutes Viertel, machte 8 Punkte. Trotzdem bleibt er weiter in manchen Dingen ein unsympathischer Stinkstiefel. Als er bei einer Offensivaktion ins Straucheln kommt und mit seiner ganzen Masse auf den Boden fällt, bietet ihm Tim Duncan die Hand zum Aufstehen an. Doch Shaq ignoriert die Hilfe, lässt sich lieber von seinen Mitspielern auf die Beine helfen.

Das zweite Viertel knüpfte tempomäßig an die erste Hälfte an. Zunächst wieder etwas langsamer, dann stetige Steigerung. Am Ende stand ein 48:45 für San Antonio. Es gab Licht und Schatten bei beiden Teams. Bei den Spurs waren die Leistungsträger die Stützen der Führung, dennoch hatte man mit 38,7% eine sehr schlechte Wurfquote. Ginobili Topscorer mit 13 Punkten. Shaq kommt auf 12 Punkte. Die Suns mit verbesserter Defensive, mit der besseren Wurfquote. Was noch ausgebaut werden musste, war das Einengen der Bemühungen der Stars der San Antonio Spurs. Die bekamen die Suns nicht wirklich in den Griff.

Das dritte Viertel hat dann einige Tolle Szenen zu bieten. Steve Nash machte nach drei gespielten Minuten den Auftakt, als er beim Zug zu Korb gefoult wird, aber im Stolpern noch den Ball abwirft, der dann für diese Aktion verdienterweise auch durchs Netz flutschte. Nash glich mit dem 3-Punkt Spiel zum 52:52 aus und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt 10 Punkte und 10 Assists. Er musste auch immer mehr die Verantwortung übernehmen, weil Stoudamire schnell drei Fouls kassierte und Mitte des dritten Viertels sein viertes dazukam. Für das Highlight sorgte aber Shaquille O’Neal, der beim Versuch einen Ball im Spiel zu halten, zu viel Tempo aufnimmt, sich nicht mehr halten kann und dann mit Karacho ins Publikum wirft. Michael Körner kriegt sich vor Lachen nicht mehr ein: “Zum Glück saß da keiner.” Aber Shaq hatte mit dem Einsatz das Publikum auf seiner Seite. Die Suns konnte zwischenzeitlich mal davonziehen, gegen Ende des 3. Viertels kamen die Spurs wieder ran. 70:69 für die San Antonio Spurs hieß es dank Tony Parker Ende des 3. Viertels. Die Suns waren keinesfalls schlechter, verpassten aber davonzuziehen. Shaq mit 14 Punkten und schon 16 Rebounds. Bei den Spurs weiter Parker (18), Ginobili (15) und Duncan (14) am erfolgreichsten. Beide weiter mit eher durchschnittlichen Wurfquoten, die Suns nur mit 10% von der Dreierlinie.

Zu Beginn des vierten Viertels macht Ginobili seinen vierten von fünf Dreiern. Die Suns treffen dagegen überhaupt nicht von draußen, nur einer von 11 Versuchen. Das Spiel wird intensiver trotz eher weniger Führungswechsel. Übrigens: John McCain war zu Gast. Tja, wer es sich leisten kann und keinen Wahlkampf mehr führen muss, hat Zeit für die anderen schöne Dinge des Lebens. Die Spurs halten weiter konstant einen leichten Vorsprung. Fünf Minuten vor Schluss steht es 88:80 für die Texaner. Und obendrein kassiert Suns-Coach Mike D’Antoni dann noch ein technisches Foul wegen Meckers. Das Spiel scheint den Suns zu entgleiten – doch es kam ganz anders. Nash verwandelt einen Dreier zum 83:85, Hill schaft Parker besser aus dem Spiel zu nehmen. 2’25 gibt es dann die erste Führung für die Suns im Schlussabschnitt. Es bleibt weiter eng. 1’15 liegen die Suns 90:87 in Front. In der entscheidenen Phase treffen Duncan und Ginobili nicht, am Ende gewinnen die Suns 94:87.

Es war ein enges Spiel, das auch die Spurs für sich hätten entscheiden können. Am Ende war es vielleicht der letzte Wille, der Einsatz und der Tick mehr Leidenschaft, der für die Suns den Ausschlag gab. Hinzu kommt eine stark verbesserte Defensive sowie ein gut aufgelegter Shaquille O’Neal. Ginobili Topscorer der Partie mit 22 Punkten, Parker bei 21, Duncan mit 17 Zählern. Bei den Suns Steve Nash mit 19 Punkten am erfolgreichsten, Grant Hill mit 18 und Shaq kommt auf 14 Punkte und 16 Rebounds. Letzlich war es auch die leicht verbesserte Trefferquote aus dem Feld für die Suns, die den Sieg ermöglichte, die Bilanz von der Dreierlinie mal ausgenommen. Die Spurs empfangen bereits morgen die Denver Nuggets, Phoenix hat Dienstag Memphis zu Gast. Dann geht es für die Suns gegen die Goldon State Warriors. Die Spurs reisen am Freitag nach San Antonio. PREMIERE überträgt das Spiel live. Ich werde dann auch wieder live mitbloggen. Es bleibt eng in der Western Conference.

NBA 2007/2008 #118, Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks

[00h41] Endstand Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks 108:104 n.V. [29:23; 21:24; 15:21, 28:25; 15:11] Ein spannendes und dramatisches Basketballspiel geht zu Ende. Die Mavericks hatten die Chance in der regulären Spielzeit den Sack zuzumachen, dann gerieten sie selbst noch mal unter Druck, doch Nowitzki hielt sein Team im Spiel. Am Ende hat wohl Kobe Bryant den Ausschlag gegeben, denn der spielte in den Reihen der Lakers und kam auf 52 Punkte. Nowitzki begann schwach und kam am Ende nach toller Leistungssteigerung noch auf 30 Punkte. Was wäre, wenn Nowitzki so von Beginn an mit ins Spiel eingebunden worden wäre wie seit dem 3. Viertel. So sind es wieder mal die kleinen Puzzle-Teile, die die Mavs zur Niederlage führen. Man war wieder nicht clever genug. Denn als im dritten Viertel bei den Lakers nicht mehr ging, hat man es selbst nicht geschafft davonzuziehen. Für die Mavs geht es gleich morgen weiter gegen die Utah Jazz, das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus der Western Conference. Schwierige Wochen für Avery Johnson und sein Team. Viele solcher Niederlagen darf man sich nicht mehr erlauben.

[00h38] Odom macht den Freiwurf zum 108:104 rein. Das war es. Dallas hat keine Chance mehr.

[00h37] Nowitzki geht auf den Dreier, raus kommt ein Air Ball. Das dürfte es gewesen sein, wurde exellent von Gasol verteidigt.

[00h35] Kobe macht beide Freiwürfe rein, 107:104 für die Lakers, 9,4 Sekunden noch. Die letzte Auszeit von Dallas. Jetzt müssen nochmal die vertanen Chancen aus dem Kopf gestrichen werden.

[00h34] Jason Kidd macht die Punkte und kriegt das Foul obendrauf, weil Gasol die Finger nicht weglässt. Und Kidd versemmelt den Freiwurf. Ich fasse es nicht, ich fasse es nicht. 105:104 für L.A., 1o Sekunden noch.

[00h32] Gasol vernascht Nowitzki an der Baseline, Nowitzki kann sich nur mit dem Foul helfen, Gasol trifft nur einen, 105:102 für die Lakers. Auszeit Dallas. 15, 7 Sekunden noch.

[00h30] Bryant legt den Korbleger daneben, Nowitzki an der Linie, macht beide Treffer, 102:104, 30 Sekunden noch. Ist das spannend.

[00h28] Bryant macht die 50 voll, 104:98, Nowitzki macht die Punkte, 104:100, noch 1 Minute. Und Howard scheitert.

[00h27] Nowitzki zieht das Foul an Gasol, trifft beide Freiwürfe, 98:102 aus Sicht der Texaner.

[00h23] Pau Gasol macht mal wieder Punkte zum 100:96, Nowitzki scheitert, und Bryant mit seinen Punkten 47 und 48, 102:96. Und Kidd verpasst. Es geht alles in Richtung der Lakers. Ballbesitz und Auszeit Dallas, 1’53 noch in der Verlängerung.

[00h21] Blitzstart für die Lakers, aber Nowitzki kontert. 98:96 Lakers, 46 Punkte für Kobe, Nowitzki mit dem Dreier. Zu viele Fehler der Mavs jetzt in der Defensive.

[00h18] Ende 4. Viertel Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks 93:93 [29:23; 21:24; 15:21; 28:25] Es gibt fünf Minuten Verlängerung im Staples Center. Und meine Hände sind schwitzig. Nowitzk, so schlecht er in der ersten Hälfte war, hat die Mavs zunächst vor der Niederlage bewahrt, jetzt bei 21 Punkten.

[00h17] Die Lakers können den Ballbesitz nicht nutzen, Kidd geht dazwischen.

[00h14] Nowitzki macht den Dreier, was für eine Szene, was für ein Wurf. Der Deutsche mit dem Einwurf, über Kidd dann zum Dreier. 93:93, 2 Sekunden noch.

[00h12] Bryant macht beide rein, 93:90 für die Lakers; 6,1 Sekunden noch. Auszeit Dallas. Unfassbar, wie sie den Ballbesitz bei 28 Sekunden noch verschenkt haben. Und jetzt laufen sie dem Rückstand hinterher. Das war Fehler eins, dann tut ihnen Odom den Gefallen und wirft beide Freiwürfe daneben, aber Kobe kriegt den Rebound.

[00h10] Wie dumm von Dallas, Nowitzki vertändelt, Stackhouse geblockt, fast-break der Lakers. Foul an Odom, der macht beide daneben, aber Bryant holt sich den Offensiv-Rebound. Was für eine Szene.

[00h08] Terry per Buzzerbeater übers Brett, 91:90, Ballbesitz Dallas, weil Kidd exellent gegen Kobe verteidigt. Auszeit Dallas, 28 Sekunden noch. Wenn es jetzt einen erfolgreichen Abschluss gibt, sind die Lakers unter Druck.

[00h07] Nowitzki wieder mit klasse Einzelleistung, jetzt verteidigt Kidd gegen Bryant, aber wieder kann Kobe glänzen. Zieht das Foul und macht die Punkte. Toll gemacht, jetzt 40 Punkte. 91:88, 1’19 noch

[00h06] Alles läuft über Kobe, zieht das Foul gegen Stackhouse, von der Linie sicher. 88:86. Wenn die Mavs Kobe nur in den Griff kriegen…

[00h04] Nowitzki übernimmt jetzt die Initiative, bekommt wieder ein umstrittenes Foul. 86:86, 2’08 noch zu spielen. Spannung pur.

[00h03] Kobe unter “MVP”- Rufen an der Linie sicher, 86:84 für die Lakers

[00h01] Gute Defense der Mavs, schneller Gegenzug, Bryant foult Nowitzki, sehr umstrittene Entscheidung, 84:84, 2’38 noch

[23h55] Kobe Bryant dreht auf, dreht richtig auf. 35 Punkte, trifft einen Monster-Dreier und dann einen ganz schwierigen Wurf aus dem Halbfeld. 10 von 19 seine Bilanz. Kobe bringt die Lakers wieder in Führung, weil Dallas vorne die Würfe nicht macht und hinten wieder nicht aufmerksam genug ist. 84:81 für Los Angeles, 4’13 noch zu spielen.

[23h51] Bryant jetzt wieder mit dabei, Dallas nutzt die einfachen Würfe nicht, nur noch 79:77 für Dallas. Kobe jetzt bei 30 Punkten.

[23h47] Kidd und Nowitzki jetzt wieder auf dem Feld, während Kobe draußen bleibt. 77:73 für Dallas trotz verpassten 3-Punkt-Spiel von Josh Howard.

[23h42] Nowitzki weiter auf der Bank, aber eben jetzt auch Kobe Bryant mit seiner ersten Pause für die Lakers. Mal sehen, wie seine Teamkameraden das in den Griff kriegen ohne ihn.

[23h39] Knapp neun Minuten noch zu spielen im Staples Center. Wie gesagt, die Mavericks haben hier die große Chance zu gewinnen. Bei den Lakers ist nur Kobe Bryant der Alleinunterhalter (26 Punkte, 9 von 18 aus dem Feld), der Rest des Teams hat stark nachgelassen. Wenn vielleicht Nowitzki und vor allem Josh Howard (nur 2 von 10) noch etwas zulegen können, ist der Sieg mehr als möglich.

[23h34] Vielleicht findet ja Nowitzki seinen Rhythmus noch. Nur 4 von 16 aus dem Feld. 25%. Wenn diese Zahl noch gesteigert werden kann, dann haben die Mavs hier alle Chancen auf den Sieg. Bei den Lakers läuft fast alles nur noch über Kobe. Sasha Vujacic versucht zwar ein bissehen die Verantwortung in Personalunion zu übernehmen, aber eben auch nur 2 von 6 getroffen. Odom 1 von 6, Walton 3 von 6. Die Mavericks in dieser wichtigen Phase ohne Nowitzki. Hat ja schon mal geholfen. 73:69 für Dallas

[23h27] Ende 3. Viertel Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks 65:68 [29:23; 21:24; 15:21] Gutes Viertel der Mavs, die insgesamt etwas besser verteidigen und offensiv jetzt etwas zielstrebiger und variabler als die Mavs wirken. Dallas mal über nowitzki, mal über Kidd oder eben durch die Mitte über Dampier. Bei den Lakers ist Gasol weiter völlig neben der Spur, Kobe versucht viel, auch Derek Fisher versucht Gasol zu ersetzen. Gelingt halt nicht immer so perfekt, Dallas verteidigt aber teilweise auch recht ordentlich. Kobe Bryant jetzt Topscorer der Partie mit 22 Punkten, Dampier mit 16 Punkten und 17 Rebounds. Die Lakers nur noch mit 37% Trefferquote. Auch ein Grund, warum man hier jetzt zurückliegt.

[23h19] Pau Gasol seit Ende des ersten Viertels ohne Punkte. Ein Grund, warum die Lakers hier sich nicht besser absetzen können. Liegt aber auch an der stärkeren Defensive der Mavs. Offensiv hat Dallas bei weitem noch nicht das Optimum erreicht. Und wenn Gasol wieder ins Rollen kommt, ist auch ganz schnell wieder eine kleine Serie möglich. Also weiter alles eng beisammen.

[23h15] Karmapunkte für eine engagierte Leistung von Eric Dampier bisher. 13 Punkte, 13 Rebounds, Partie bleibt spannend, ist teilweise auch hektisch, viele Nickligkeiten, viele Unkonzentriertheiten. Die Mavericks schon mit neun Turnovers. 65:61 für die Mavericks.

[23h11] Jason Kidd schon mit 13 Punkten, kommt immer wieder zu freien Würfen, die er erstaunlich treffsicher verwandelt. Das sieht bei den Mavs mannschaftlich viel geschlossener aus. Die Angriffe der Lakers wirken nicht mehr so flüssig, Kobe Bryant findet Pau Gasol nur noch selten in aussichtsreicher Position. 59:58 für Dallas

[23h05] Die Mavericks wieder mit einem 7-0 Lauf, maßgeblich durch Nowitzki geprägt, aber die Lakers schlagen schnell zurück. 54:54

[23h03] Weiter geht es, spannend ist es auf alle Fälle. Die Klasse hat bis jetzt noch ein klein bisschen gefehlt.

[22h50] Kobe Bryant im Halbzeitinterview bei ABC: “Es ist einfach nur Schrott, was ich von der Freiwurflinie abliefere.”

[22h45] Halbzeit Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks 47:50 [29:23; 21:24] Wie gesagt, die Lakers waren Mitte des 2. Viertels schon fast 10 Punkte voraus, aber die Mavericks haben sich ganz gut wieder rangearbeitet – und das fast komplett ohne die Unterstützung von Nowitzki. Nur fünf Punkte, zwei von sieben Wurfversuchen waren erfolgreich. Bryant und Gasol mit 14 bzw. 12 Punkten halten die Lakers leicht vorne, bei Dallas nur Jason Terry mit 11 Punkten zweistellig. Eric Dampier schon mit 10 Rebounds, Jason Kidd mit 5 Assists. Die Mavs mit einer Trefferquote von knapp 38%, die Lakers bei 42%. Die Mavs treffen aber fast 60% ihrer Versuche von der Dreierlinie.

[22h42] Die Mavericks auch ohne Nowitzki ja eigentlich soweit ok, aber ich glaube, dass bei einer Integration des Deutschen von Beginn an viel mehr möglich gewesen wäre. Es ist zumindest wieder ein völlig offenes Spiel, weil Jason Terry entscheidene Punkte gemacht hat.

[22h33] Kidd mit tollem Assist auf Nowitzki, der den Dreier sicher verwandelt zum 43:48. So sollte es funktionieren. Das Miteinbeziehen von Nowitzki stellt eine sehr attraktive Option da. Unbegreiflich, dass die Mavs dies nicht schon viel eher erkannt haben. Die Mavericks sind wieder dran.

[22h31] Nowitzki wird weiter ignoriert, ist frustriert. Bester Mann bei den Mavs übrigens Eric Dampier, 6 Punkte und 6 Rebounds. Wenn sich Dallas langsam nicht was einfallen lässt – vor allem offensiv – dann gehen langsam die Lichter aus. Terry jetzt mal mit schönem Dreier. 40:47 aus Sicht der Texaner.

[22h24] Nowitzki wieder auf dem Court. 12-3 Lauf der Lakers in den letzten zwei Minuten. 43:35, weil Kobe Bryant jetzt im zweiten Viertel aufdreht, schon mit 9 Punkten (13 insgesamt), und die Mavs in der Offensive kein sichtbares Konzept haben. Keine Ahnung, ob Nowitzki eine ansteckende Krankheit hat, aber er wird heute ja überhaupt nicht gesucht. Ist da was in der Kabine vorgefallen? Pau Gasol im zweiten Viertel übrigens noch ohne Punkte, aber momentan reicht es ja auch so.

[22h16] Die Mavericks auf einmal sehr aggressiv in der Offensive, können sich einige Rebounds holen – und das ganze weiter ohne Nowitzki. Die Mavs momentan mit gutem Basketball – Kidd, Stackhouse, George, Brandon Bass und Malik Allen auf dem Court. Das sah jetzt wirklich mal ganz gut aus. 30:30 im Staples Center.

[22h12] Avery Johnson setzt Nowitzki zu Beginn des zweiten Viertels erstmal auf die Bank. Stackhouse und Kidd sollen es jetzt richten.

[22h09] Mavs-Coach Avery Johnson bei der bezaubernden Michele Tafoya: “Wir haben immer noch nicht ein Team gefunden, das wir mögen, wenn Jason Kidd nicht auf dem Feld ist.

[22h06] Ende 1. Viertel Los Angeles Lakers – Dallas Mavericks 29:23 Nach einem tollen Start der Mavs haben die Lakers das Spiel im Griff, haben offensiv viel variabler gespielt und insgesamt ein paar weniger Fehler gemacht. Knappe, aber verdiente Führung. Nowitzki mittlerweile mit seinen ersten beiden Punkten, Eric Dampier schon mit sechs Rebounds. Pau Gasol Topscorer der Partie mit 12 Punkten bisher.

[22h04] Jack N. jubelt und bemerkt erst Minuten später, dass schon vor dem Slam Dunk von Kobe Bryant abgepfiffen wurde. Lag wohl an der Sonnenbrille.

[21h58] Wahnsinn, wie gut Kobe Bryant und Pau Gasol schon harmonieren. Eben ein wunderschönes Anspiel von Kobe auf Gasol, das der per alley-oop abgeschlossen hat. Paul Gasol bereits mit 12 Punkten. Und Nowitzki wird weiterhin komplett ignoriert in den Offensivspielzügen von Dallas. Die Lakers haben klar mehr Optionen, da frage ich mich dann schon, warum die Mavs Nowitzki nicht mehr mit einbeziehen. Die Lakers führen 25:21.

[21h54] Jason Kidd bekommt eine erste Pause. Mal sehen, welche taktische Marschrichtung die Mavs jetzt gehen. Jason Terry als Point Guard sucht vermehrt Nowitzki – doch der wird von der Defense der Lakers exellent beschützt. Nowitzki nicht in der Partie, wird aber auch kaum von den Mitspielern mit eingebunden.

[21h49] Erste Auszeit im Staples Center. 12:11 für die Texaner. Dirk Nowitzki hat noch keinen Wurf gemacht, Kidd und Howard mit je 5 Punkten. Schade, dass die Mavericks ihren guten Auftakt nicht konservieren konnten. Kobe Bryant bei den Lakers mit vier Punkten, allerdings auch schon mit drei Fahrkarten.

[21h47] Die Mavericks verpassen die letzten sieben Würfe. Der tolle Auftakt ist dahin, aber auch die Lakers nicht mit einer phänomenalen Trefferquote. 9:9

[21h44] Zunächst ein toller Auftakt der Mavericks, gehen 7:0 in Führung durch einen Dreier von Kidd und Treffern von Howard und Dampier, doch die Lakers ziehen an, Dallas macht aus der Führung zu wenig. 7:6 für die Mavericks.

[21h39] Los geht es. Die Starting Five im Staples Center

Lakers: Derek Fisher, Kobe Bryant, Lamar Odom, Luke Walton, Pau Gasol

Mavericks: Jason Kidd, Eric Dampier, Jason Terry, Dirk Nowitzki, Josh Howard

[21h39] Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich die ABC-Fanfare ganz nett finde?

[21h37] Die Cleveland Cavaliers schlagen die Chicago Bulls 95:86 dank eines starken vierten Viertels der Cavs (30:18). LeBron James mit 37 Punkten, Larry Hughes auf Seiten der Bulls mit 23 Punkten.

[21h34] Und dann muss man sich aus Sicht der Mavericks eben auch die Frage stellen, ob man damit zufrieden ist, dass durch den Trade von Jason Kidd Dirk Nowtzki mehr Freiheiten bekommt. Was bringt es, wenn Dirk Nowitzki in fast jedem Spiel mit Jason Kidd fast 30 Punkte machte, aber man eben entscheidene Duelle – die “Big Points” – nicht für sich entscheiden kann?

[21h32] Und wieder Doppelkommentierung für Markus Gaupp, vorhin Premier League und jetzt NBA. Was macht eigentlich Michael Körner?

[21h30] Und für Dallas kommt dann immer noch der Faktor “Auswärtsbegegnung” ins Spiel. Nur die Utah Jazz haben eine schlechtere Auswärtsbilanz der Top-Sechs Mannschaften der Western Conference – und dann geht es heute zu den heimstarken Los Angeles Lakers.

[21h25] Nach der Niederlage der Lakers in der Nacht zu Samstag deutscher Zeit bei den Portland Trail Blazers ist das Team von Trainer Phil Jackson nicht mehr das beste Team der Western Conference, liegt auf Platz Zwei hinter den San Antonio Spurs. Dallas ist momentan Fünfter, weil Phoenix vergangene Nacht mit einem enttäuschenden Shaquille O’Neal gegen Philadelphia verloren hat. Aber auch für Dallas läuft bei weitem nicht alles rund. Nach der Niederlage gegen die Spurs am Donnerstag gab es zwar einen Sieg gegen die Sacramento Kings, aber gerade gegen die großen Team im Westen gab es noch keinen Sieg mit Jason Kidd. Und solche Siege braucht man für eine gute Position in den Playoffs. Nächster Versuch dann heute Abend.

[21h21] ABC überträgt das Spiel aus L.A. Im Moment läuft auf ABC aber noch die Partie Cleveland Cavaliers – Chicago Bulls, im vierten Viertel sind noch vier Minuten zu spielen. Cleveland führt 83:82.

[21h18] Guten Abend! Wie gut sind die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki und Jason Kidd wirklich? Und wo stehen die Los Angeles Lakers mit Kobe Bryant und Pau Gasol im Kampf um den ersten Platz der Western Conference? Fragen über Fragen, Antworten jetzt im Spitzenspiel der Western Conference im Staples Center zu Los Angeles

Wochen der Wahrheit in der Western Conference

Knapp sechs Wochen dauert jetzt noch die regular Season in der NBA, am 15. April gibt es zum Abschluss die Aufeinandertreffen zwischen den Phoenix Suns und den Portland Trail Blazers und die Dallas Mavericks empfangen die New Orleans Hornets. Und wenn das so eng weitergeht in der Western Conference, dann dürfte diesen Spielen vielleicht sogar noch eine ganz besondere Schlüsselrolle zukommen.

Neun Teams, vielleicht sogar noch 10, wenn die Trailblazers mal wieder eine Serie starten können, kämpfen wohl um die acht Playoff-Plätze. Man kann dann wohl schon erstmal froh sein, wenn man dabei ist. Gegen wen man dann im Playoff-Viertelfinale spielen wird, scheint erstmal nicht dringenster Punkt der Agenda zu sein. Für die Fans ist solch eine Konstellation natürlich ein Traum, wenn wirklich jedes Spiel enorm wichtig ist, es keine Ausrutscher oder Schwächephasen mehr geben darf.

Zurzeit sind die Los Angeles Lakers das Top-Team im Westen (40-17), sind seit neun Spielen ohne Niederlage. Der Wechsel von Paul Gasol aus Memphis war für die Lakers wie ein Segen, eine echte Verstärkung, die nebenbei auch Kobe Bryant entlastet. Der dankt dies mit nahezu perfekten Vorstellungen, ist in absoluter MVP-Form. Nach einer Schwächephase Anfang Febraur sind auch die San Antonio Spurs (38-17) wieder in guter Verfassung, haben die letzten sechs Partien gewonnen und haben mit Manu Ginobili einen Spieler, der bei Formschwäche von Parker und Duncan ein Spiel zur Not mal auch im Alleingang entscheiden kann. Auf den Plätzen folgen die Phoenix Suns, die Utah Jazz und die New Orleans Hornets. Diese drei Teams sind so ein bisschen wie eine Wundertüte mit ein paar Fragezeichen. Bei Phoenix stellt man sich vor allem nach der Klatsche gegen die Detroit Pistons am Sonntag die Frage, wie gut und wie weit Shaquille O’Neal in die Mannschaft integriert werden muss. Und interessant ist dann eben auch die Komponente der Erfahrung. New Orleans, letztes Jahr meilenweit von den Playoffs entfernt, muss jetzt eben auch in den entscheidenen Phasen auf den Punkt da sein um die gute Ausgangssituation nicht zu verspielen. Auf die Schiene Erfahrung setzt man auch in Texas, die Dallas Mavericks sind also die Hillary Clinton der Western Conference, etwas abgeschlagen zurück, teilweise auch chancenlos gegen die Lakers und Spurs, aber eben – so hofft man – mit der nötigen Erfahrung und auch der spielerischen Klasse die Playoffs sicher zu erreichen und dort auch für Erfolge zu sorgen. Die Kombination Jason Kidd/Dirk Nowitzki findet immer harmonischer zusammen, zudem hat man Jamaal Magloire von den New Jersey Nets als Ersatz für Diop verpflichtet. Magloire hat mit Jason Kidd in New Jersey gespielt, dürfte also gute Unterstützung bei der Eingliederung bekommen. Aber wie gesagt, die Mavericks müssen sich noch steigern, sind nur sechstbestes Team im Westen, im Nacken sitzen die Houston Rockets und die Goldon State Warriors. Die Rockets waren das Team der letzten Wochen, setzten eine Siegesserie von 13 Spielen am Stück hin. Blöderweise hat sich Superstar Yao Ming verletzt und fällt mit einem Fußbruch bis zum Ende der Saison aus. Über die Auswirkungen auf die Playoff-Hoffnungen wird in den USA leidenschaftlich diskutiert. Und dass die Goldon State Warriors vor den Playoffs noch Siegesserien starten können, haben sie letztes Jahr gezeigt. Ausgang im Westen also völlig offen.

Und wer sich mal die nächsten sieben Tage anschaut, der sieht zahlreiche Topspiel im Westen – und so geht das dann im Rhyhtmus bis Mitte April. Bereits heute Nacht empfängt New Orleans die Phoenix Suns. Und für Dallas ist es sowieso eine ganz ganz entscheidene Woche. Am Donnerstag ist man bei den San Antonio Spurs zu Gast, empfängt am Freitag dann die Sacramento Kings und muss am Sonntag zu den LA Lakers, die ihrerseits am Freitag nach Portland müssen, was auch keine leichte Aufgabe darstellt. Für Dallas geht es nach dem Ausflug nach Kalifornien gleich einen Tag später zu den Utah Jazz. Also drei direkte Konkurrenten für die Mavs in den nächsten sieben Tagen, sowas nennt sich dann wohl Standortbestimmung. Und kommende Woche geht es unter anderem gegen die Houston Rockets.

Und in der Eastern Conference? Miami kann noch gewinnen, ansonsten aber viel viel Leerlauf. Zum großen Teil sind die Plätze eigentlich schon vergeben. Der Osten kann dann aber immerhin den Westen ärgern. Für Boston kann man in den nächsten Tagen mal wieder unter Beweis stellen, dass man das beste Team im Osten ist, wenn es gegen Cleveland und die Detroit Pistons geht.

Für die Mavericks also eine stressige Woche. Das Spiel am Sonntag bei den Lakers werde ich ab 21h30 live mitbloggen.

NBA 2007/2008 #111, Phoenix Suns – Detroit Pistons

[22h59] Die Suns nur mit 40% Trefferquote, Detroit bei über 50%. Die Suns mit 14 Turnovers. Für Phoenix geht es am Dienstag in Memphis weiter, einen Tag später zu den Hornets. Das ist dann die nächste Generalprobe. Die Pistons gegen Denver und Utah. Zur NBA schreibe ich am Dienstag noch mehr. Für heute soll es das gewesen sein. Danke fürs Lesen. Morgen Abend dann das Topspiel der Premier League zwischen Manchester City und Everton ab 20h45 hier im Live-Blogging. Einen schönen Abend und eine gute Nacht aus Bremen.

[22h55] Endstand Phoenix Suns – Detroit Pistons 86:116 Klasse Vorstellung der Pistons gegen ein ganz schwaches Team aus Arizona. Shaq überhaupt noch nicht integriert. Da muss noch einiges passieren. Detroit mit einer exellenten Mannschaftsleistung, sechs Spieler mit mehr als 10 Punkten, bis auf Juan Dixon haben alle Spieler von Detroit heute getroffen. Ganz vorne weg Rasheed Wallace mit 22. Aber heute sollte man keinen rausnehmen aus dem Team. Topscorer der Partie ist Stoudamire mit 31 Punkten, Steve Nash kommt auf 11 Punkten. Und das war es dann auch bei den Suns.

[22h46] Das Spiel plätschert so dem Ende entgegen. ABC zeigt jetzt mehr Innenaufnahmen vom Reporter-Wohnwagen als vom Spiel. Die Pistons bringen das souverän nach Hause, 111:86 für das Team aus der Eastern Conference.

[22h36] “Shaq wirkt völlig unbalanciert bei den Freiwürfen” (Markus Gaupp)

[22h34] Ich wechsele jetzt dann doch mal endgültig auf die deutsche Tonspur. Bei ABC wird schon über die Oscar-Verleihung gesprochen. Und die Pistons schonen die Stars. Der Nachwuchs bekommt eine Chance.

[22h28] 102:70 für Detroit. Und Markus Gaupp hat sich mittlerweile auch auf Shaq eingeschossen, wobei der nicht alleine ist heute bei den Suns was schlechte Leistungen angeht. Aber es fällt eben auf, wenn er einfache Würfe nicht versenkt und auch fast alle Freiwürfe versemmelt. Wenn der Schuss für die Suns mal nicht nach hinten losgeht.

[22h19] 3. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 58:90 Detroit trifft und trifft und trifft. Und Markus Gaupp war ja mal richtig gehässig, kündigte ein “spannendes letztes Viertel” an aus Sicht der Suns. Steve Nash kriegt eine Pause, aber die anderen Stars lässt D’Antoni richtig schön ackern auf dem Feld. Der Kuchen dürfte gegessen sein, es liegt in den Händen der Pistons, wie doll sie noch die Pistole auf die Brust der Suns setzen. Topscorer der Partie Stoudamire und Wallace mit je 22 Punkten. Bei den Pistons sieben (!!!) Spieler mit zweistelliger Punktzahl.

[22h15] Die Kommentatoren von ABC sprechen es an. Was würden die Suns machen, wenn sowas in einem entscheidenen Spiel passiert? Shaq würde ihn da nur bedingt helfen. Der Trade von Shawn Marion könnte doch wohl noch negative Folgen nach sich ziehen. Denn so wie Shaq spielt, könnte ihn Marion locker zweifach in den Hut stecken.

[22h09] Fast 60% Trefferquote bei den Pistons, 38% bei den Suns. Das macht dann den Unterschied. Die Suns mit 12 Turnovers. 86:52 für Detroit. Und das Publikum ist außer sich. Detroit mit 30 Punkten vorne in der Halle der Phoenix Suns. Was für eine Demontage.

[22h02] Pfeifkonzert für die Suns. Wann gab es das zuletzt. Detroit zerlegt die Suns in alle Bestandteile. Und das liegt auch nur bedingt an Fehlern der Suns, teilweise sind das herrliche Spielzüge, denen die Suns rein gar nichts entgegen zu setzen haben. 75:50 für Detroit. Perfekter Mannschafts-Basketball, Rasheed Wallace bei 18, Richard Hamilton bei 13, Billups mit 11. Und bei den Suns kann nur Stoudamire und in Ansätzen Nash überzeugen, aber das ist viel zu wenig gegen die Geschlossenheit der Pistons heute.

[21h58] Das ist absoluter Wahnsinn, was die Pistons da spielen. Absoluter Wahnsinn. Die nehmen Phoenix teilweise auseinander. Und Shaq sollte sich eine Auszeit gönnen. Ich sehe ihn jetzt das erste Mal live seit längerer Zeit, aber das ist ja so erbärmlich. Detroit führt 69:48. Absolut souverän, was Detroit hier abliefert. Die Suns machen es ihnen teilweise aber auch einfach.

[21h53] Debakel oder Aufholjagd für die Suns. Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

[21h38] Neu bei Premiere. Die Top 20 Spielzüge der letzten Woche zur Halbzeitüberbrückung. Finde ich klasse.

[21h34] Halbzeit Phoenix Suns – Detroit Pistons 41:59 Überragende Hälfte der Pistons, mannschaftlich geschlossen, klasse Defense und offensiv mit vielen Möglichkeiten. Auch von einem kurzen Zwischenspurt der Suns zu Beginn des zweiten Viertels hat man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war nahezu perfekter Basketball von Detroit. Die Suns mit viel zu vielen Fehlern, Probleme bei der Abstimmung, statischem Spielaufbau und Unkonzentriertheiten an allen Ecken und Enden. Stoudamire mit 18 Punkten hält Phoenix wenn überhaupt noch im Rennen. Bei den Pistons schon drei Spieler mit mehr als 10 Punkten. Die Suns müssen sich was einfallen lassen.

[21h29] Shaq kassiert ein Flagrant Foul, weil er sich mal wieder selbst im Wege steht. Und Detroit zieht wieder etwas mehr an. 54:41 für die Pistons. Wann haben die Suns zuletzt soviele Punkte in einer Hälfte kassiert?

[21h21] Und wenn die Suns Stoudamire nicht in ihren Reihen hätten, wäre das Licht schon ausgegangen. Schon 14 Punkte, Phoenix verkürzt auf 37:45.

[21h14] Tut mir Leid, wenn ich es sagen muss, aber O’Neal braucht sich offensiv eigentlich nicht miteinzumischen, er steht fast nur im Weg. Gut, defensiv hat er noch einiges drauf, aber vorne fehlt noch einiges. Richtige Punkte-Rallye jetzt geworden, 43:30 für Detroit. Wahnsinn, aber die Suns haben schon fast 45 Punkte zugelassen. Und das als Team, das stets nur 90 Punkte oder weniger zulässt. Und jetzt sind noch sieben Minuten bis zur Halbzeit zu gehen.

[21h08] Erste gute Aktion der Suns mal, Monster-Dunk von Stoudamire, der aber wohl zu lange am Ring hängen bliebt – und kriegt mal glatt ein technisches Foul aufgebrummt. Lächerliche Entscheidung, aber passt zum bisherigen Spiel der Suns.

[21h07] Die Pistons nutzen die Turnovers der Suns eiskalt, das ist nahezu perfekter Basketball. 36:20 für Detroit. Detroit wie aus einem Guss im Moment.

[20h58] 1. Viertel Phoenix Suns – Detroit Pistons 16:27 Mike D’Antoni rauft sich die Haare, bei den Suns geht noch nicht viel zusammen. Aber das liegt vor allem an Detroit, die die schnellen Gegenzüge der Suns effektiv unterbinden. Und dann kommt eine eigene Schwäche im Abschluss noch dazu. So hat es Detroit im Moment leicht.

[20h54] Chauncey Billups is on fire, toller Dreier. Fünf Punkte für Billups, Detroit führt 23:13. Ganz souveräne Vorstellung der Pistons.

[20h50] Exellente Defensive der Pistons. Das ist schnell, sicherstehend und effektiv. Phoenix nimmt die Auszeit, weil sie kein Rezept finden den Riegel zu knacken.

[20h46] Und nach sieben Minuten Spielzeit braucht O’Neal die erste Zeit auf der Bank. Phoenix vergibt viele leichte Würfe, kaum Fastbreaks werden von Detroit zugelassen, die Pistons führen 18:11.

[20h42] Die Suns kommen etwas ran, weil sie defensiv etwas besser stehen und Detroit keine leichten Punkte machen kann. 13:11 für die Pistons, McDyess schon mit sechs Punkten. Detroit nimmt die Auszeit.

[20h38] Der optimale Spielzug der Suns sieht dann so aus. Shaq holt sich den Defensivrebound, gibt Nash den Ball. Und während der den Ball nach vorne treibt und auf den Krob zieht und den freien Mann sucht, kann der leicht übergewichtige O’Neal sich hinten einen Kaffee machen, weil er eigentlich gar nicht mitlaufen braucht.

Toller Auftakt, beide Teams treffsicher, 11:7 für die Gäste.

[20h33] Shaq gewinnt das Tip-Off. Los geht es.

[20h32] Mein Gott, ich verneige mich vor Markus Gaupp. Freitagnacht NBA, eben Carling Cup, jetzt NBA und morgen Premier League. Respekt.

[20h32] Die Starting Five im US Airways Center

Phoenix: Steve Nash, Raja Bell, Amare Stoudamire, Grant Hill, Shaquille O’Neal

Detroit: Chauncey Billups, Richard Hamilton, Antonio McDyess, Tayshaun Prince, Rasheed Wallace

[20h23] Es dürfte also ein spannendes Duell werden mit vielen Stars und hoffentlich schönem Basketball. Phoenix ist zudem sehr heimstark, die Pistons haben eine gute Auswärtsbilanz.

[20h20] Die Detroit Pistons (40-15) dürften das Playoff-Ticket im Osten sicher haben, müssen aber eben auch mal unter Beweis stellen, dass man mit den großen Teams im Westen mithalten kann. Dass das alles andere als einfach ist hat der Komkurrent aus der Eastern Conference, die Boston Celtics, diese Woche, die alle drei Duelle gegen die Top-Teams verloren. Die Pistons sind nun auf der 3-Tages-Reise gegen Phoenix, Denver und Utah. Heute Kapitel 1, zuletzt gab es einen ungefährdeten Sieg in Milwaukee.

[20h14] Die Situation in der Western Conference ist dermaßen spannend, dass überhaupt noch nicht klar ist, wer in die Playoffs kommt. Jedes Spiel ist in den letzten Wochen bis zum Start der Playoffs enorm wichtig. Die Phoenix Suns (38-17) haben mit dem Trade von Shaq für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt muss nach dem sportlichen Hänger der letzten Wochen wieder die Siegesstraße eingeschlagen werden. Zuletzt gab es zumindest schon wieder einen Big Point mit dem 85:77 gegen die Boston Celtics, dennoch hat man im Februar alles andere als konstant gespielt.

[20h08] Das zweitbeste Team im Westen empfängt das zweitbeste Team aus der Eastern Conference. Guten Abend zum Spitzenspiel aus der NBA live ab 20h30 bei Premiere oder auf einen der diversen Internetstreams.

NBA Season 2007/2008: “Tag der Giganten” und kurze Preview Week #14

Wem es nachher beim Football zu langweilig werden sollte. Dank der Championship-Spiele gibt es die NBA heute Nacht erst um 02h00. Mal sehen, ob Markus Gaupp nach Premier League noch wirklich NBA kommentiert. Also, mal reinschauen. Ach ja, die Phoenix Suns spielen gegen die New Jersey Nets.

Rückblick auf Week #13
Viel hat sich eigentlich nicht geändert zur Vorwoche. Zur Not einfach mal bei den Miami Heat nacfragen, die jetzt mit 13 Niederlagen am Stück aufwarten – und das trotz der Rückkehr von Shaq. Aber selbst mit einer zwischenzeitlichen Führung gegen Portland Freitagnacht gab es keinen Sieg. Die Trailblazers selbst verloren einen Tag später in Orlando bei den Magic. Ansonsten ist Dallas weiter gut in Spur, während San Antonio ein bisschen die Puste ausgeht, zuletzt zwei Niederlagen. Seattle sammelt weiter Erfahrungspunkte und Cleveland ist auf einem kleinen Zwischenhoch. Seit vier Spielen ungeschlagen sind die New Orleans Hornets, die sich mit Dallas um den ersten Platz in der Southwest Division streiten.

Montag, 21. Januar 2008: “Tag der Giganten”
Zum zweiten Male sendet Premiere morgen den “Tag der Giganten” mit vier Live-Spielen und einem Classic Game. In den USA ist morgen Feiertag, namentlich Martin Luther King Day, und da dachte sich die NBA wohl, dass wir die Rechtepartner mal ins rechte Licht rücken können. Blöd nur, dass ganz Europa am Dienstag arbeiten muss. Das interessiert jenseits des Teiches wohl niemanden bzw. Premiere ist zu faul die Nachtspiele zu wiederholen. Stattdessen gibt es irgendwelche Reisemagzine mit dem Schwerpunkt Rhein/Main. Premium-Fernsehen halt. PREMIEREs Markus Krawinkel schaut ebenflass auf den “Tag der Giganten”.

Dallas Mavericks-Washington Wizards live ab 19h00
Auch ohne Gilbert Arenas spielen die Wizards keine schlechte Saison mit einer Bilanz von 21-17. Dallas hatte zuletzt vier Tage Pause, hat jetzt aber fünf Spiele in acht Tagen. Man ist diese Saison extrem heimstark (18-3), die Wizards auwärts ausgeglichen (9-9).

Phoenix Suns – Chicago Bulls, Spiel 6 Finals 1993 ab 21h45
Ich empfehle die Spox-Kolumne von Manni Winter zur Vorbereitung.

Memphis Grizzlies – Chicago Bulls live ab 23h30
Die Grizzlies mit dem spanischen Doppelpack aus Gasol und Juan Carlos Navarro trefen auf die Bulls, die mit dem Team von 1993 nichts mehr gemeinsam haben. Ist ja auch mal ein schöner Kontrast. So wie beide Teams gerade spielen, hat man keine Chancen auf die Playoffs. Könnte ein Spiel zum Einschlafen werden.

Miami Heat – Cleveland Cavaliers live ab 2h00
Ich denke, dass die Favoritenrolle klar verteilt ist. Die Cavs wieder in der Erfolgsspur gegen völlig orientierungslose Heat. Nicht, dass LeBron James am Ende Schmerzengeld zahlen muss. Der Meister aus 2006 gegen die Finalteilnehmer aus 2007, aber irgendwie scheint die Zeit stehen geblieben zu sein im Sonnenstaat.

Los Angeles Lakers – Denver Nuggets live ab 04h30 
Vielleicht sollte man es einfach so machen, dass man nach dem Dallas-Spiel ins Bett geht und zur zweiten Hälfte für dieses Spiel aufsteht. Die Fünf gegen die Vier in der Western Conference mit Superstar Kobe Bryant. Beide sind in guter Form, kann also ein richtig gutes Spiel werden. Zum zweiten Mal stehen sich die Lakers und die Nuggets in dieser Saison im Staples Center von Los Angeles gegenüber. Den ersten Schlagabtausch gewannen die Hausherren deutlich mit 127:99. 

Desweiteren in Week #14 
San Antonio wird sich am Mittwoch und Donnerstag auch komisch vorkommen. Zunächst empfängt man im Spitzenspiel der Western Conference am Mittwoch die Lakers, bevor es dann am Donnerstag im Rahmen des TNT-Doubleheader nach Miami geht. Das war vor zwei Jahren noch ein Spitzenspiel. TNT darf auch die nächsten Jahrzehnte die NBA zeigen. Ein neuer Vertrag wurde letzte Woche unterzeichnet. Freitag dann zwei Spitzenspiele, leider sehen wir nur das eine. Cleveland empfängt die Phoenix Suns, während Dallas die LA Lakers zu Gast hat. Sonntag darf der Premiere-Abonnent mal wieder eine ABC-Übertragung geneißen, wenn die Lakers die Cavs empfangen. Also zweimal Cavs für Otto-Normalverbraucher mit Receiver. Kann man nicht meckern. Dallas hat am Sonntag Denver zu Gast, also einige interessante Spiel in der nächsten Woche in der Western Conference.

Wenn ich es schaffe, gibt es auch nächste Woche eine kleine Vorschau. wird aber zeitlich meinerseits eng. Werde wohl eher ein paar Häppchen liefern. Morgen dann erstmal Mavericks-Wizards im Live-blogging ab 19h00. Bis dahin.

NBA 2007/2008 Preview Week #13: Strauchelnde Favoriten

Diese Ausgabe wird etwas kürzer als sonst, weil kommenden Montag der “Tag der Giganten” ist bei Premiere. Vier Spiele werden live gezeigt, wir sehen die Mavs, die Cavs, Denver und Chicago, zudem gibt es ein Classic Game mit Michael Jordan. Alles weitere zu den Spielen am Montag und zur Woche 14 dann am Sonntag oder frühen Montag.

Zwei Live-Spiele bei Premiere am Wochenende: Und ich kann endlich mal wieder die Trailblazers sehen, in der Nacht zu Samstag ab 01h00 bei den Miami Heat. Ist durchaus eine reizvolle Aufgabe für das Team aus Oregon. Sonntagabend gibt es zur Primetime kein Spiel, erst ab 02h00 in der Nacht zu Montag gibt es die Phoenix Suns gegen die New Jersey Nets. Wenn Football also zu langweilig ist, kann man ja mal gucken, wie die Offensivmaschine der Suns auf Touren kommt.

Rückblick auf Week #12:
Beim Blick auf den Spieltag von letzter Woche stellte ich erstaunt fest, dass Boston innerhalb von drei Tagen gegen die Washington Wizards antreten muss. Und im Gegensatz zu mir schauen die Celtics auch danach noch aus der Wäsche, denn sie verloren beide Spiele und fingen sich die Saisonniederlagen fünf und sechs ein. Nach den Charlotte Bobcats brachten also die Wizards den Klassenprimus zum Straucheln. Die Reise der Detroit Pistons nach Texas verlief alles andere als erfreulich. Es setzte Niederlagen in Dallas und bei den Spurs, immerhin mit 24 Punkten Unterschied. Das hatten sich die Pistons auch anders vorgestellt. Die Dallas Mavericks waren das Team der letzten Wochenn, gewannen sieben Spiele am Stück, unter anderem mit 95:94 durch einen Dreier per Buzzerbeater von Steackhouse bei den LA Clippers. Nun setzte es vergangene Nacht ein 120:122 bei den Sacramento Kings, ein Spiel, das Dallas unglücklich verlor. Trotzdem zeigt sich das Team von Avery Johnson stark verbessert und ist auf alle Fälle in der Form ein Kandidat für eine weitere erfolgreiche Saison. Mal sehen, wie weit es geht. Team der Stunde sind zurzeit die Los Angeles Lakers nach sieben Spielen ohne Niederlage. Höhepunkt war vergangene Nacht der 123:121- Sieg gegen die Seatlle Supersonics nach Overtime. Kobe Bryant steuerte 48 Punkte bei. Gleichzeitig offenbarte der Abend an der Westküste Kaliforniens die Misere der Seattle Supersonics. Wieder mal gut gespielt, aber wieder auch verloren, so könnte das Motto im Nordwesten der USA lauten. Seit sieben Spielen ist man jetzt ohne Sieg. Aber es geht ja auch noch schlimmer. Wir beamen uns mal kurz von Nordwest nach Südost und landen in Florida bei der Altherrentruppe der Miami Heat, seit 10 Spielen ohne Sieg, nur acht Siege in 36 Ligaspielen. Was für eine Enttäuschung im Sonnenstaat. Letzte Woche verlor man relativ deutlich gegen Minnesota, Memphis und New Orleans. Das sind alles keine Übermannschaften, aber für die Miami Heat reicht es allemal.

Was uns in Woche #13 erwartet…
wenn ich mir den Spielplan so anschaue, haut mich das nicht vom Hocker. Eher eine etwas ruhigere Woche. Aber das ist ja auch mal ganz nett. Am Dienstag gibt es ein kleines Nachbarschaftsduell zwischen New York und Washington. Eigentlich ist es völlig egal, wie die bisherige Saison verlaufen ist, aber nach den Siegen gegen Boston sind die Wizards wieder auf Spur. Für New York sollte es reichen. Mittwoch kommt es dann zu einem Topspiel, das seinen Namen auch verdient hat, zumal keine “großen” Namen antreten. Die Boston Celtics empfangen die Portland Trailblazers. Es sind zwei Teams, die mich beide sehr überrascht haben, die Trailblazers noch mehr als die Celtics, weil man am Columbia River eben nicht drei Topstars angeln konnte. Freitag geht es dann für Portland die Ostküste runter zu den Heat, live bei Premiere. Da freue ich mich schon drauf. Zwei Knaller gibt es Donnerstag im Rahmen des TNT-Doubleheader, Spurs gegen Cavs und die Lakers empfangen Phoenix. Sollte Kobe Bryant weiter so brilliant aufspielen, dürfte es schwer werden für die Suns. Ebenfalls am Freitag noch ein Duell der Enttäuschten, Memphis empfängt Seattle. Die Grizzlies (10-27) kommen überhaupt nicht in eine Erfolgsspur. Zwei Siegen in Folge folgen stets mehrere Niederlagen, das Potential wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Ich weiß, ich berichte in letzter Zeit zu ausführlich über die Blazers. Aber Samstag ist man bei den Orlando Magic, auch wieder so eine interessante Partie. Und Miami empfängt am Samstag New York. Tolle Zeiten für die Fans, wenn man schon hoffen muss, dass man gegen die Knicks gewinnt.

So, dann gibt es hoffentlich viele spannende Spiele und überraschende Ergebnisse. Wie heißt der Spruch der NBA so schön: “Whrere amazing happens”. Die nächste Vorschau dann am Sonntag/Montag.