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Arm, Ärmer, NBA und PREMIERE

Mittwoch, 22. Oktober 2008 14:31

Noch sechs Tage bis zum Saisonstart in der NBA. Die Teams absolvieren derzeit ihre letzten Vorbereitungsspiele. Jeden Morgen mache ich meinen 15-minütigen Rundgang bei den großen amerikanischen Sportseiten um halbwegs einen Überblick zu bekommen, aber jedes Mal frage ich mich, ob das überhaupt noch großen Sinn macht.

Denn sechs Tage vor der NBA-Saison 2008/2009 bekommen die NBA und PREMIERE noch immer keinen TV-Vertrag für Deutschland zustande. Und das ist für beide Parteien einfach nur ein großes Armutszeugnis. Fest steht mittlerweile nur, dass NASN mit Ausnahme des Magazins Fastbreak, das bis zu dreimal pro Woche laufen soll, keine Live-Bilder aus der NBA zeigen wird. Mittlerweile konnte die NBA in Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden TV-Verträge abschließen.

Nur in Deutschland schauen die Fans wieder in die Röhre. Und ich habe mittlerweile jegliche Hoffnung aufgegeben, dass noch ein TV-Vertrag zustande kommt. Hätte nie gedacht, dass ich mal sagen würde, dass ich schon mit zwei Spielen pro Woche zufrieden wäre. Die Hoffnung habe ich aufgegeben, weil PREMIERE scheinbar doch finanziell zu angeschlagen ist um überhaupt ernsthaft neue Rechte zu bekommen und weil die NBA scheibar auch kein großes Interesse zeigt, die NBA weiter in Deutschland zu zeigen. Man muss sich doch nur mal die letzten Jahre anschauen. PREMIERE überträgt seit fast zehn Jahren jetzt Basketball aus den USA, aber einen langfristigen TV-Vertrag zwischen PREMIERE und der NBA hat es nie gegeben, die letzten Jahre gab es stets eine Verlängerung um ein Jahr, und das ganze auf dem bekannten Schmalspurniveau mit zwei Spielen pro Woche und einem bereits vor der Saison festgelegtem Sendeplan. Im April bekam man dann Partien wie Memphis gegen Minnesota zu sehen, während die spannenden und entscheidenen Spiele nicht gezeigt wurden. Und wundert sich jetzt bei PREMIERE noch jemand, dass man nur sehr niedrige Einschaltquoten hat? Wer soll denn als NBA-Fan PREMIERE abonnieren, wenn er nicht mal weiß, dass man länger als eine Saison überträgt? Niemand schließt wegen der NBA einen teueren 1-Jahres-Vertrag beim Unternehmen aus Unterföhring ab. Aber man hätte doch durchaus die letzten Jahren einen umfassenden TV-Vertrag schließen können, stattdessen gab es nur ein paar Häppchen. Schlecht für die Fans, und jetzt auch schlecht für die NBA und PREMIERE. Denn durch diese Salamitaktik konnte PREMIERE nie eine wirkliche Fanbasis aufbauen. Und der NBA scheint das wohl alles egal zu sein. Denn im Interesse der Fans hätte man schon längst umsteuern können.

PREMIERE will jetzt für ein paar Fans nicht allzuviel zahlen, und die NBA will weiterhin gute Geld sehen. PREMIEREs Ansicht kann man teils noch verstehen, doch die NBA scheint immer noch zu glauben von PREMIERE weiter die gleiche Summe wie die letzten Jahre zu bekommen. Hätte die NBA sicherlich auch verlangen können, wenn man PREMIERE mal mit einem längerfristigen Vertrag hätte ausstatten können. So haben jetzt beide Parteien den Schwarzen Peter. Kann man diese schwierigen Verhandlungen irgendwie lösen? Ja, indem die NBA, teilweise wie mit Canal Plus in Frankreich, PREMIERE mit dem Preis entgegenkommt. Aber scheinbar ist PREMIEREs Angebot so niedrig, dass die NBA überzeugt ist besser ganz auf eine Übertragung in Deutschland zu verzichten. Wir haben einen der besten Basketballer der Welt in der NBA, mit Chris Kaman einen weiteren Nationalspieler in der besten Basketballliga der Welt – aber PREMIERE und NBA stehen jetzt vis a vis im Ringen um einen neuen TV-Vertrag. Beide Parteien bekommen jetzt die strategischen Fehler der letzten Jahre zu spüren. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und das ist auch der einzige Rettungsanker, den ich noch für mich verbuchen kann. Mehr aber auch nicht.

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (21) | Autor: medispolis

PREMIEREs Trauerspiel bei den NBA-Finals

Freitag, 6. Juni 2008 11:13

Um es gleich vorweg zu sagen, ich fand Spiel 1 der Finals durchaus unterhaltsam, eine starke und stabile Offensive der Boston Celtics stand sehr lange einer geschlossenen Mannschaftsleistung der LA Lakers gegenüber. Also sportlich will ich mich bei weitem nicht beschweren.

Was mich gestern Nacht am meisten ärgerte, war (einmal mehr) wieder PREMIERE. Dass nun Markus Krawinkel die Finalserie kommentiert, konnte ich noch verkraften, wobei ich mich schon frage, was PREMIERE mit Michael Körner angestellt hat. Seit dem All Star Game in New Orleans war Michael Körner – für mich mit Abstand Deutschlands bester Basketballkommentator – nicht mehr am Mikrofon des Bezahlsenders. Die vergangenen beiden Jahre kommentierte Michael Körner stets auch die NBA Finals. Schade, schade, schade.

Und eins kommt noch dazu. Michael Körner kommentierte die Finals live aus den USA, diesmal gibt es die Finalserie von PREMIERE aus dem Keller in Unterföhring präsentiert. Stimmungsmäßig drückt dies schon mal enorm, weil die Stadionatmosphäre ganz anders rüberkommt als würde man live aus Boston kommentieren. Aber scheinbar sind PREMIERE ein Flugticket für Krawinkel und eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu teuer. Ich kann es nicht verstehen. Es ist im ehe schon sehr sehr spärlichen Sport-Programm von Deutschlands schönstem Fernsehen eines der wenigen Highlights – für PREMIERE aber kein Grund aus dieser Übertragung etwas Besonderes zu machen. Business as usal, PREMIERE wird immer schlechter. Hoffentlich nimmt dies auch die NBA zu Kenntnis, dass man sich in Unterföhring nicht mehr sonderlich bemüht die NBA in Deutschland zu übertragen.

Und eines ärgert mich noch. Ich war vergangene Nacht in Hannover, also nicht zuhause in Bremen, musste aber meinen Receiver und Equipment mitnehmen, weil ich nicht via Internet die Übertragung sehen möchte. Denn als ehe schon zahlender Abonnent muss ich sogar nochmal für die Internet-Übertragung des Spieles bezahlen. Und bei so einer Übertragunsqualität und dem Bemühen, das PREMIERE zeigt für die Präsentation der NBA Finals, sind mir auch schon 2-3 Euro zuviel. Einziger positiver Effekt war, dass die US-Kollegen wie immer zu den Finals einen Worldfeed hatten, sodass die kleinen Musik-Einspielfilmchen sich sehr in Grenzen hielten.

Und so saß ich dann heute Morgen um 02h45 mit Teekanne und Brötchen im Sessel und habe mich erstmal geärgert. Zum Glück hat das Spiel dann entschädigt.

Wo wir gerade bei PREMIERE sind: Nach jetzigem Stand gibt es auch keine Live-Spiele von der Südamerika-Qualifikation im Juni, also bekommen wir am 18. Juni auch nicht die Partie Brasilien gegen Argentinien aus Bela Horizonte zu sehen. Und die Golden League hat PREMIERE auch gestrichen. Deutschland schönstes Fernsehen – dieser Slogan wird immer mehr zu einer sich auflösenden Utopie.

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA 2007/2008 Week #5: Preview

Montag, 26. November 2007 21:22

Ich habe am Wochenende leider nur das gestrige Abendspiel gesehen zwischen Cleveland und Indiana. Das war teilweise auch feinster Basketball, aber dank der bescheidenen Wiederholungsrate seitens Premiere für Boston-Los Angeles Lakers musste ich darauf verzichten. Nächste Woche gibt es auf Premiere eine Begleitung des Road-Trip der Portland Trail Blazers, zunächst bei den Dallas Mavericks (Fr auf Sa ab 2h30; Kommentar: Markus Gaupp) und dann bei den San Antonio Spurs (So 21h30; Kommentar: Michael Körner).

Rückblick auf Week #4: Von Überfliegern und ganz besonderen Krisenherden
Wer hätte nach knapp einem Monat NBA-Basketball gedacht, dass die Phoenix Suns diese neue Saison mit dem besten Start in der Vereinsgeschichte beginnen? Das Team von Mike D’Antoni hat sich fernab jeglicher Schlagzeilen zum Topteam im Westen gemausert. Auf dem Konto stehen acht Siege in Folge, in der vierten Woche gelangen zwei Siege gegen Sacramento und einer gegen die Los Angeles Clippers. Auch für die Boston Celtics läuft es weiter sehr gut (Bilanz 11-1). Vergangene Nacht sorgten die Celtics wirder für ein besonderes Highlight. Bei den Charlotte Bobcats lag man 4.3 Sekunden vor Schluss mit 93-95 zurück, doch ein erfolgreicher Buzzer Beater von der Dreierlinie von Ray Allen sicherte den 96:95-Sieg. Auch die Orlando Magic, die Utah Jazz und die San Antonio Spurs sind weiter auf der Erfolgsspur in ihren Divisionen. Auf dem Weg der Besserung befinden sich die Milwaukee Bucks, die nach ganz schwachen Saisonstart jetzt fünf Spiele in Folge gewannen.
Zwei Teams mussten unter der Woche wichtige Leistungsträger längerfristig ersetzen. Gilbert Arenas von den Washingtn Wizards fällt nach seiner Knieoperation knapp drei Monate aus. Die Toronto Raptors müssen wohl sogar bis Saisonende auf Jorge Garbajosa verzichten, auch die Denver Nuggets werden vom Verletzungspech heimgesucht. Im Spiel gegen die Houston Rockets zog er sich eine Knieverletzung zu. Unter ganz besonderer Beobachtung stand vergangene Woche aus das Florida-Derby zwischen den Orlando Magic und den Miami Heat, das die Magic deutlich mit 120:99 gewannen. Ich möchte an dieser Stelle nicht von einer Wachablösung sprechen, aber was man ganz klar feststellen kann, ist dass diese Saison die Magic die klare Nummer eins in Florida sind. Mal schauen, wie lange das Team aus dem Sonnenstaat noch auf der Erfolgsspur bleiben kann. Bei den Heat fällt auf, dass Dwayne Wade immer noch nicht in Bestform ist. Spiele alleine zu entscheiden schafft er noch nicht. Ganz besonders im Fokus diese Woche stand auch wieder LeBron James von den Cleveland Cavaliers. Bei dem Sieg gestern Abend gegen die Indiana Pacers gelang ihm wieder ein Triple-Double mit 30 Punkten, 10 Assists und 11 Rebounds. Das war sein viertes Triple-Double, zwei Tage vorher gegen die Raptors zelbrierte er sein Drittes. Und gegen die Timberwolves vergangenen Mittwoch machte er mal locker 45 Punkte, 17 davon im letzten Viertel. Hätte er bloß ein besseres Team…
Der Rückblick wird abgeschlossen mit dem Blick auf zwei Krisenteams. Für die Chicago Bulls und die New York Knicks läuft die Saison alles andere als rosig. Erwartungen, finanzielle Investitionen stehen in keinem erfreulichen Vergleich zur Spielweise und den Ergebnissen. Paul Niemeyer vom NBA-Blog geht der Frage nach, welches der beiden Teams denn nun schlechter ist. Auch die New York Times sieht zunächst einmal wenig Hoffnung für die Knicks, zumal es heute Nacht gegen die starken Utah Jazz gehen wird.

Vorschau auf Week #5
Das bringt dann also auch die Überleitung zur Vorschau auf einige interessante Spiele in der kommenden NBA-Woche. Heute Nacht müssen also die New York Knicks beweisen, dass der Sieg gegen die Chicago Bulls keine Eintagsfliege war. Doh die Utah Jazz kommen mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge, werden also für die Knicks ein anderes Kaliber sein als die Bulls. Würde mich nicht wundern, wenn New York mal wieder ausgepfiffen wird. Für mein Freunde aus Portland beginnt diese Woche ein Road-Trip in den Süden der USA. Zunächst hat man es aber im Rose Garden mit den starken Orlando Magic zu tun, bevor man dann gegen Ende der Woche zu den Dallas Mavericks und den San Antonio Spurs reist (beide Spiele bei Premiere live). Insbesondere auf das Aufeinandertreffen mit den Mavs freue ich mich schon sehr. Dallas Woche war irgendwie zum Abhaken. Nach der Gala von Nowitzki gegen Toronto folgten Niederlagen in Indiana und gegen Milwaukee, jeweils nach großen Rückständen. Die Mavericks verschlafen zunehmend die Anfangsminuten, finden dann zwar wieder ins Spiel, können aber die Rückstände nicht mehr egalisieren. Die Dallas Morning News zur aktuellen Situation bei den Mavs. Wenn Dallas NBA-Champion werden möchte, sind Partien wie gegen Portland oder gegen die Wizards in der Nacht von Montag auf Dienstag Pflichtaufgaben. Die Phoenix Suns dürfen gegen die Goldon State Warriors versuchen den neunten Sieg in Folge einzufahren. Die Seattle Sonics warten weiter auf ihren ersten Heimsieg. Ende der Woche kommen die Indiana Pacers, die auswärts schwächer auftreten als in Indianapolis. Vielleicht ist das ja eine ganz brauchbare Chance. Die Boston Celtics dürfen in dieser Woche Gegensätze spüren. Freitagnacht empfängt man das Krisen-Team aus New York, zwei Tage darauf kommt eine richtige Standortbestimmung bei der Partie zuhause gegen die Cleveland Cavaliers. Können Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen LeBron James stoppen? Eine Serie von drei Siegen in Folge weisen derzeit auch die New Jersey Nets mit Superstar Vince Carter auf. Am kommenden Wochenende geht es unter anderem nach Detroit. Die Pistons wirken noch sehr unkonstant, haben aber eine positive Bilanz, was ja im Osten erstmal ausreicht. Dwayne Wade und die Miami Heat haben auch keine leichten Aufgaben vor sich: Heimspiele gegen Charlotte und Boston folgen Partien in Denver und Utah. Insbesondere das Duell bei den Jazz verspricht Spannung und Dramatik.

Kommenden Dienstag gibt es dann einen Rückblick auf Woche #5.

Thema: US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA Season 2007/2008 #1, Cleveland Cavaliers – Dallas Mavericks

Donnerstag, 1. November 2007 0:41

[03h37] Weitere Ergebnisse des Abends

Memphis-San Antonio Spurs 101:104. Ein Thriller in den Schlussekunden in Memphis. Ginobili von der Bank mit ganz starker Leistung. 30 Punkte. Zweiter Sieg der Spurs.

Chicago-New Jersey 103:112 O.T. Richard Jefferson und Vince Carter die Topscorers bei den Nets.

Sacramento – New Orleans 90:104 26 Punkte von Kevin Martin reichen für die Kings nicht aus.

[03h27] Endstand: Cleveland-Dallas 74:92. Souverän gegen schwache Cavaliers. Nächster Gegner der Mavs ist Atlanta. Nowitzki wird übrigens am Sonntag das Startkommando beim NASCAR-Rennen in Texas geben. 21:30 Uhr live bei Premiere. Samstag geht es gegen Sacramento.

[03h18] Jason Terry mit 24 Punkten (6 seiner 7 Dreier verwandelt) – Spieler des Spiels.

[03h14] New Jersey-Chicago geht in die Overtime

[03h10] James übrigens mit sechs Punkten jetzt…und er steht immer noch auf dem Parkett.

[03h04] 84:61 für Dallas. Boring.Boring.Boring.

[02h52] 3. Viertel: Cavaliers-Mavaricks 59:78. Zwischenzeitlich hatte man mal kurz den Eindruck, dass Cleveland ran kommt, doch dann sorgen Jason Terry und Devin Harris mit zwei Dreiern (Harris mit dem Buzzer) für klare Verhältnisse. Das Spiel ist echt langweilig – und das liegt vor allem an den Cavs. Dallas spielt nur noch mit halber Kräfte, probiert viel aus, gibt vielen Spielpraxis. Terry mit 18 Punkten bei Dallas vorn, Nowitzki, Stackhouse und Harris mit je 13. Mannschaftlich sehr geschlossen. Illgauskas bei Cleveland mit 16, danach kommt sehr lange nichts. Indiana-Washington ist unterdessen in der Overtime.

Washington-Indiana 110:119 (Endstand nach Overtime)

[02h43] 67:50 für Dallas. Will noch jemand auf Cleveland setzten? Damon Jones mit zwei Dreiern kurz hintereinander. Und die Quicken Loans Arena steht. Milwaukee-Orlando 83:102 (Endstand)

[02h36] Jason Terry mit einem Mega-Dreier zum 63:42. Danke für diesen sportlichen Höhepunkt. Diese Videos…werde mal an Premiere schreiben. Dann bitte Standbild mit Ergebnistafel.

[02h31] Dem Spiel geht so ein bisschen die Story aus. Wäre wenigstens schön, wenn Dallas für ein paar Galnzlichter sorgen könnte, bevor ich hier einschlafe. Mache mir erstmal Kaffee und eine Scheibe Brot.

Philadelphia-Toronto 97:106 (Endstand)

[02h22] Eine Zahl noch, die den Unterschied ausmacht. Die Mavericks nur mit einem Turnover, die Cavaliers mit zehn.

[02h17] Zwischenstände

New Orleans-Sacramento 57:42 (HZ); San Antonio-Memphis 54:34 (HZ), im 4. Viertel Toronto-Philadelphia 95:89; Indiana-Washington 89:87; Orlando-Milwaukee 93:68; im 3. Viertel New Jersey-Chicago 66:58

[02h08] Halbzeit: Cavaliers-Mavericks 34:54. Das ist eine einzige Offenbarung, was die Cavs da anbieten. Dallas verteidigt sehr gut und ohne James sind die Cavs so leblos wie toter Fisch. Das ist richtig schlecht. Und Dallas tut nur das Nötigste, kann dabei aber immer wieder punktuell überzeugen. Mannschaftlich wird Dallas deutlich geschlossener. Sechs Spieler mit mehr als sechs Punkten. Bei den Cavs kann nur Illgauskas mit 14 Punkten überzeugen. Aber das ist viel zu wenig. So wird das Dallas weiter kontrollieren und nach Hause schaukeln.

[01h49] LeBron bereits mit drei Fouls. Passt zu Halloween. Einfach nur gruselig. Vielleicht sollte man einer James mit nem Kostüm wecken. Och nee, die uralten NBA-Videos wieder. Wieso gibt es kein Stadionbild. Bei den Finals ging das doch auch. Wo ist der Mülleimer?

New Jersey-Chicago 56:41 (HZ)

[01h45] Bei Jerri Stackhouse habe ich immer die Befürchtung, dass er mal sein Kaugummi verschluckt. Der kaut das schon recht offensichtlich immer. Warum ich das alles sagen kann. Es tut sich wenig. Nowitzki blockt James und Markus Krawinkel ist völlig begeistert. LeBron noch ohne Punkt. Klasse Auftakt für Cleveland.

[01h44] Die Mavericks schonen bereits Dirk Nowitzki. Cleveland kommt etwas besser ins Spiel, wobei das “besser” auch wirklich einfach zu erreichen ist, weil schlechter als im 1. Viertel ging es kaum noch. Dallas spielt offensiv nicht mehr so konsequent. Wird wieder Zeit für Nowitzki.

[01h38] Die Cavs mit 32% Trefferquote aus dem Feld. Und LeBron sitzt auf der Bank.

[01h34] 1.Viertel: Cavaliers-Mavericks 15:29. Doh, das war ziemlich überlegen geführt von den Mavs. Offensiv hat man genug Ideen und kann, wenn man schnell spielt, die Defense der Cavs jederzeit überwinden, entweder durch schnelles Spiel mit Terry oder Harris oder eben langsamer mit Kraft durch Diop und Nowitzki. Bei Cleveland geht offensiv mal gar nichts zusammen. Der King noch ohne Punkt, Gibson fehlt auch jeder Überraschungsmoment. Dallas kann sich meist sehr gut auf die Aktionen der Cavaliers einstellen. Punkte bekommen die Cavs nur, wenn Dallas unaufmerksam wird. Bis jetzt eine klare Angelegenheit.

[01h26] Bis jetzt kann Premiere in den Auszeiten noch Spielberichte senden. Was haben die Mavs bloß mit Diop gespielt. Schon 8 Punkte, immer anspielbereit, gute Movs. Der Unterschied im Spiel bisher. LeBron kommt nur zögerlich ins Spiel, gleiches gilt aber auch für Nowitzki, doch für den kann Diop (8 Punkte) einspringen.

Orlando-Milwaukee 48:46 (HT)

[01h23] Nowitzki mit exellentem Move zum Korb, setzt sich im Low-Post fantastisch durch. 3-Punkt Spiel; 22:12 Mavs

[01h19] Cleveland hat defensiv überhaupt keine Rezepte; 17:10 Mavs

[01h14] Erste Auszeit Cleveland. Dallas spielt ganz gut nach vorne und findet einen blendend aufspielenden Diop, der schon sechs Punkte erzielt hat. Das geht für die Mavs offensiv viel zu einfach. LeBron James noch ohne Punkt.

Zwischenergebnisse:
Toronto-Philadelphia 58:50 (HZ); Indiana- Washington 48:45 (HZ);

[01h12] Viel viel Tempo, wenig Präzision, viele Turnovers. Dallas wacher in der Offensive; 8:4 für die Mavs

[01h10] Die Starting Five:

Mavericks: Devin Harris, Eddie Jones, Jerri Stackhouse, Dirk Nowitzki, DeSagana Diop

Cavaliers: Daniel Gibson, Larry Hughes, Drew Goodon, LeBron James, Zydrunc Illgauskas

[01h02] Premiere ist auf Sendung. Schöner Einspieler mit kleiner Saisonvorschau. Das neue Design gefällt mir ja übrigens sehr gut. Zunächst Saisonrückblick der Cavs und Mavs. Tja, wenn man noch Zeit hat.

[00h57] “We didn’t do any reshaping. We didn’t do any regrouping. You start to think a little bit, ‘How are we going to continue to get better?’”. Solche Sorgen macht sich LeBron James. Und das paradoxe an der Situation der Cavs. Es kann eigentlich nur schlechter werden diese Saison. Es sei denn, man wird NBA-Champion. Also auch hier noch viel Ungewissheit und Nervosität, wo man letztendlich steht. Für die Cavs wäre es schon ein Fortschritt, wenn man etwas weniger abhängig von James wird. Mein Tipp: Sollte James heute keine Gala herzaubern, sollten das die Mavs recht locker nach Hause schaukeln können.

[00h49] “You don’t want to harp on what you’ve done wrong, you’ve got to find ways to move on. But, still, the frustration – I won’t forget.” Zitat Dirk Nowitzki vor dem Spiel heute. Für die Mavs kommt es in der neuen Saison darauf an, wieder an die Leistungen aus der regular season letztes Jahr anzuknüpfen. Der Rucksack des vorzeitigen Ausscheidens in den Playoffs sollte einfach abgesetzt werden. Es kann ehe nichts mehr geändert werden. Dass Dallas unter Druck steht, weil auch in Texas die Erwartungen groß sind und es die Mavs mal wieder allen beweisen wollen, dürfte auch klar sein. Sehr schön beschreibt die Dallas Morning News die Situation bei den Mavericks vor Saisonstart.

[00h44] Aktuelle Zwischenstände aus der NBA jeweils nach dem 1. Viertel:

Toronto-Philadelphia 29:24; Milwaukee-Orlando 24:24; Indiana-Washington 28:23

[00h41] Guten Morgen/Abend! Das gleich vorweg. In Bremen ist heute kein Feiertag. Endlich wieder NBA-Basketball. Die Cavs empfangen die Dallas Mavericks. LeBron gegen Dirk. Grund genug aufzubleiben.

Thema: Live-Blog, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

NBA Season 2007/2008 Preview I: Eastern Conference

Montag, 29. Oktober 2007 21:21

nba-logo.gifIch habe lange überlegt, inwieweit ich über die neue NBA-Saison, auch aufgrund der eher spärlichen Berichterstattung bei Premiere und dem eher geringen Interesse an US-Sport in Deutschland, hier berichten werde und bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass es auch bedingt durch einen straffen Terminplan meinerseits zwei Saisonvorschauserien gibt, einmal für die Western Conference (am Mittwoch) und beginnend heute mit der Eastern Conference. Morgen gibt es eine Vorschau auf die Spiele und Ansetzungen der ersten NBA-Woche. Die wird es zukünftig einmal pro Woche geben, auch mit einer entsprechenden Rückschau, abgrundet wird das ganze von Live-Bloggings und News je nach Zeit und Aktualität meinerseits.

So, das ganze Geschwafel vorweg, kommen wir nun zum wichtigen Teil. Ich habe seit gut zwei Wochen das Geschehen über dem Teich recht intensiv verfolgt und muss wieder feststellen, das es soviele umfangreiche und gute Berichterstatter in den USA gibt, dass es schwerfällt einen völlig umfassenden Überblick zu bekommen. Deshalb heute zunächst die Eastern Conference. Es ist ja kein gehütetes Geheimnis mehr, dass der Osten dem Westen sportlich die letzten Jahre klar unterlegen ist. Daran sollte sich auch, und das sagen ja auch die Prognosen und Vermutungen der Experten dieses Jahr nichts ändern. Man muss kein kühner Prophet sein um zu behaupten, dass, wenn alles normal läuft, der NBA-Champions wieder aus der Western Conference kommt. Trotzdem ist die Eastern Conference dieses Jahr wieder attraktiver und spannender anzuschauen als vielleicht noch letzte Saison.

kevin-garnett-boston.jpgUnd das liegt natürlich auch an den Boston Celtics, die mit dem wohl spektakulärsten Trade Kevin Garnett aus Minnesota verpflichtet haben. Und der Hoffnungsträger in Massachusetts verdient jetzt mal schlappe 24 Millionen Dollar pro Spielzeit. Das sind Vorschusslorbeeren, an die man sich in Boston erst einmal gewöhnen muss, denn rein sportlich gesehen hat man die letzten Jahre nur auf sich aufmerksam gemacht, wenn man einen Negativrekord nach dem anderen eingestellt hat. Mit Garnett soll die Wende kommen, mit Ray Allen und Paul Pierce hat er tatkräftige Unterstützung. Das Team der Celtics ist komplett umgekrempelt worden, denn für Garnett haben im Tausch zahlreiche Spieler gen Timberwolves Boston verlassen. Ob das neue Gesicht auch eine neue Erfolgsserie einleiten kann, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist es auf alle Fälle. Die Big Three lassen aufhorchen.

Ansonsten gibt es aber noch viele Fragezeichen im Osten. Können die Toronto Raptors an ihre tollen Erfolge aus der letzten Saison, als sie erstmals Divisionsieger wurden, anknüpfen? Potential hat man mit Anthony Parker, Jorge Garbajosa und Andrea Bargnani auf alle Fälle. Und wie gut harmonieren Jason Kid und Vince Carter bei den New Jersey Nets? Die Nets müssen den Erfolg des Erreichens der zweiten Playoff-Runde bestätigen. Und wie weit Wirklichkeit und Anspruch voneinander entfernt sind, zeigen die New York Knicks. Mit Zach Randolph, den ich schon mal live in Portland gesehen habe, hat man sich zwar gut verstärkt, doch für einen der teuersten Kader mit knapp 90 Millionen Dollar ist man wohl noch Lichtjahre vom Erfolg am Big Apple entfernt.

Und was ist eigentlich bei den Miami Heat los? Zu Buche stehen sieben Preseason-Niederlagen, unter anderem ein 69:102 in Orlando oder ein 76:92 in Charlotte. Gut, man sollte die Preseason Games nicht zu hoch bewerten, aber man darf schon feststellen, dass sie Heat bie weitem nicht in der Form sind, wie die letzten Jahre, wobei man ja schon vergangene Saison eine nur mittelmäßige Saison spielt.miami-heat.jpg Und dieses Jahr wird zudem auch noch das 20-jährige Bestehen der Miami Heat groß gefeiert. Bereits 20 Tage vor Saisonbeginn – die Heat starten am 1. November mit einem Heimspiel gegen die Detroit Pistons – startet man einen Countdown unter dem Motto “Heat to host 20 days of heat“. Nicht, dass das Feiern im Dezember schon vorbei ist. Miami wird es vielleicht sogar schwer haben, überhaupt Division-Sieger zu werden. Mit den Washington Wizards um Superstar Gilbert Arenas hat man schlagkräftige Komkurrenz. Die Preseason der Wizards verlief durchschnittlich mit vier Siegen und vier Niederlagen. Die besten Rekords in der Eastern Conference haben übrigens Atlanta (7-1), Orlando (6-1) und Indiana (5-2). Man kann im Sinne der Fans nur hoffen, dass die Teams ihre gute Frühform halten und mit in die Saison nehmen können, damit die Eastern Conference wieder an sportlicher Stärke gewinnt und vielleicht zukünftig auch wieder zum Westen aufschließen kann. Geld ist auf alle Fälle auch am Atlantik genug vorhanden.

Zu guter Letzt noch ein Wort zu den großen Namen im Osten. Ich denke, dass auch diese Saison die Detroit Pistons, die Cleveland Cavaliers und die Chicago Bulls eine gute Rolle in der Eastern Conference spielen. Doch die Cavs haben weiterhin das Problem, dass fast die gesamte Performance von LeBron James abhängt. Spielt King James großartig, kann Cleveland jeden schlagen, spielt James nur durchschnittlich, ist für Cleveland nicht viel zu holen. Die vergangene Finalserie gegen die San Antonio Spurs hat das eindrucksvoll bewiesen. Wenn man sich die Erfolgsbilanz der Pistons der vergangenen Jahre anschaut, unter anderem eine Meisterschaft und fünf Conference Finals, ist Detroit auch aufgrund der Erfahrung ein Favorit im Osten. Chauncey Billups hat seinen Vertrag nach vielen Streitgkeiten verlängert, und mit Rasheed Wallace hat man eine weitere wichtige Stütze. In der vergagenen Saison ist man auch vor allem an internen Teamstreitigkeiten gescheitert. Wenn man auch im Team für Ruhe und Kontinuität sorgt, ist mit den Pistons auf alle Fälle zu rechnen. Die Chicago Bulls erinnern sich wohl immer noch gerne an den Sweep über die Miami Heat in der ersten Playoffrunde 2006/2007. Dass die Bulls konstanter und spielstärker geworden sind, haben sie letzte Saison gezeigt. Dies gilt es zu bestätigen. Mit Kirk Heinrich, Ben Gordon und Ben Wallace hat man drei Stützen, die ihre offensiven und defensiven Stärken haben. Die Mischung macht es.

***

Der Vertrag von Premiere mit der NBA hat leider wieder die Krux, dass man schon vor der Saison die Live-Spiele festgelegt hat. Für alle TV-Zuschauer hier die Übersicht.

Am späten Abend gibt es dann erstmal zunächst einen Ausblick auf die erste Woche der neuen NBA-Saison. Morgen Nacht deutscher Zeit eröffnen die San Antonio Spurs zuhause gegen die Portland Trailblazers die neue Saison.

Felix

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premiere verlängert die NBA Rechte bis Ende 2007/2008

Mittwoch, 17. Oktober 2007 11:10

So eben wurde bekannt, dass sich entgegen meiner Befürchtungen von gestern Abend die NBA doch in Deutschland zu sehen sein wird. Premiere gibt die Vertragsverlängerung bis zum Ende der kommenden Saison an. Im Prinzip bleibt dabei alles beim Alten: Man zeigt weiterhin zwei Spiele pro Woche in der Nacht von Freitag auf Samstag und am Sonntagabend. In wie weit Premiere dabei Einfluss abei auf die Auswahl der Spiele hat, steht leider nicht in der PM. Das Wichtigste im Überblick.

  • Premiere sichert sich die exklusiven Pay-TV und IPTV Rechte für Deutschland und Österreich nur für die kommende Saison
  • Erstmals gibt es die Übertragungen auch im Internet unter vod.premiere.de
  • Man zeigt insgesamt 75 Spiele aus der regular Season, zudem weiterhi das tägliche Mangazin “NBA Live” und neu im Programm ein wöchentliches Magzin am Montag “NBA 360″. Das Magzin wird von der NBA produziert und fasst die Highlightpartien des Wochenendes zusammen. Zudem gibt es auch wieder das All-Star Weekend aus New Orleans live und exklusiv
  • Auftakt in die neue Saison ist bei Premiere in der Nacht von Mittwoch, 31. Oktober, auf Donnerstag, 1. November, mit der Partie Dallas-Cleveland ab 1.00 Uhr. Kommentieren wird Markus Krawinkel

Im Prinzip blieb das der letzte Ausweg für die deutschen NBA-Fans. Premiere darf noch einmal eine Saison die NBA übertragen. Was danach geschehen wird, bleibt unklar. Und man fährt weiterhin auf sehr niedriger Flamme. Ich hätte mir ja gewünscht, man würde auch den TNT-Doubleheader zeigen. Immerhin gibt es ein neues Magzin. Wenn man großzügig ist, legt man das als kleine Investition aus. Mich würde noch brennend interessieren, ob man freie Auswahl bei den Spielen hat. Aus der PM geht das leider nicht hervor, von daher gehe ich erstmal aus, dass es so bliebt wie die letzten Jahre.

Premiere-Sport Chef Carsten Schmidt freut sich einen Keks, dass es erstmals die NBA im Internet gibt. Lohnt sich so eine Investition für ein Jahr? Dann hätte man doch lieber mehr Spiele zeigen sollen.

Thema: TV und Radio, US-Sport | Kommentare (0) | Autor: medispolis