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Premier League 2010/2011 #35, FC Liverpool – Newcastle United

Sonntag, 1. Mai 2011 12:39

[14h53] Endstand FC Liverpool – Newcastle United 3:0

Letzlich verdienter und souveräner Sieg des FC Liverpools gegen schwache Gäste aus Newcastle, die Liverpool mit eigenen Fehlern die Tore ermöglicht haben und gleichzeitig nur zehn Minuten mal ordentlich Fußball gespielt haben. Das haben die Reds angenommen ohne selbst viel in dieses Spiel zu investieren. Einzig nach dem 2:0 haben sie mal fünf Minuten lang Druck auf die Magpies-Abwehr ausgeübt und wurden prompt mit dem 3:0 belohnt. Dann war das Spiel auch eigentlich entschieden. Liverpool verbessert mit auf dem 5. Rang und setzt Tottenham unter Druck. Newcastle muss weiter vor eigenem Publikum punkten. Und für nächste Saison sollten sich die Magpies die Reise an die Anfield Road sparen. Newcastle noch nicht gerettet, aber da sollte eigentlich trotzdem nichts mehr passieren.

[14h49] Vier Minuten Nachspielzeit an der Anfield Road. Die braucht eigentlich keiner.

[14h45] Wechsel FC Liverpool: Jo Cole für Suarez

[14h42] Wechsel Newcastle: Shola Ameobi geht, Kuqi für ihn in der Partie.

[14h41] Restprogramm des FC Liverpool: Übernächsten Montag in Fulham, am 15. Mai zuhause gegen Tottenham (!) und am letzten Spieltag am 22. Mai bei Aston Vila. Sechs Punkte sollten es schon sein, damit die Chancen auf den 5. Platz intakt bleiben.

[14h40] Wechsel FC Liverpool: John Flanagan geht, Shelvey kommt.

[14h38] Gute 10 Minuten noch. Newcastle bäumt sich ein klein wenig auf, aber weiterhin sind es nur Gutierrez und Jose Enrique, die etwas Spielkultur ins Spiel der Gäste bringen. Barton gelingt gar nichts. Und Shola Ameobi steht zwar auf dem Spielberichtsbogen, wirklich gesehen habe ich ihn aber noch nicht. Ah, da ist er ja, wollte einen Elfmeter gegen Skrtel haben. Kann man überlegen.

[14h33] Wechsel Newcastle: Lövenkrands geht, Nile Ranger kommt.

Die Gäste offensiv weiter komplett harmlos. Da schlägt selbst Mikael Silvestre gefährlichere Flanken als die Außenbahnen der Magpies. Liverpool hat das Spiel im Griff und bringt das ruhig und gekonnt über die Zeit.

[14h29] Zum Glück hat Newcastle noch zwei Heimspiele, gegen Birmingham und West Brom. Da sollten die Magpies vor eigenem Publikum den Klassenerhalt sicher machen. Denn mit so einer Leistung wie heute wird man auswärts überall Probleme bekommen, ganz schwacher Auftritt.

[14h28] Wechsel FC Liverpool: Andy Carroll für Maxi Rodriguez

[14h23] 3:0, Luis Suarez, 65. Minute

Das muss man Liverpool lassen. Nach dem 2:0 haben sie nicht den Fuß vom Gaspedal genommen und weiter nach vorne gespielt. Und sie wurden belohnt, weil Newcastle mittlerweile hoffnungslos überfordert ist. Suarez spielt erst mit dem Bein von Colocini Doppelpass, der Ball kommt zu Kuyt, der wunderschön in den freien Raum zu Suarez durchsteckt. Suarez frei vor Krul und hat keine Probleme beim Einschieben. 3:0 ein Tick zu hoch, aber markiert zumindest das deutlich größere Engagement der Reds. Die Begegnung dürfte damit durch sein.

[14h17] 2:0, Dirk Kuyt, 59. Minute

Eiskalt verwandelt ins untere linke Eck vom Schützen aus gesehen. 12. Saisontreffer für den Niederländer. Das dürfte es für Liverpool schon gewesen sein, so schwach wie Newcastle in der Offensive agiert. Auch das 2:0 hat sich nicht wirklich abgezeichnet.

[14h17] Elfmeter Liverpool

Ganz dämlich für Newcastle gelaufen. Langer Abschlag von Reina, Suarez eigentlich in der schlechteren Position zum Ball, doch Williamson stellt sich amateurhaft an, lässt Suarez an sich vorbei und kann ihn dann nur noch mit einem Foul helfen. Berechtigter Elfmeter und gelb für den Innenverteidiger.

[14h12] In der zweiten Halbzeit spielt Glen Johnson übrigens auf rechts und der Platzverweis gefährdete Flanagan auf links. Weil auf der rechten Seite von Newcastle die Chance für einen gefährlichen Zweikampf trotz Joey Barton nahezu gegen null geht. Weiter ein schwaches Spiel.

[14h10] Das Spiel befindet sich immer noch im Schwebezustand und kann sich nicht so richtig entscheiden, wo es hingehen soll. Eher in Richtung 2:0 für Liverpool oder doch der Ausgleich? Momentan sehe ich aufgrund der individuellen Klasse in der Liverpool-Offensive eher die Reds im Vorteil, aber richtig mit Torchancen lässt sich das nicht untermauern. Es passiert einfach zu wenig. Kuyt läuft wieder viel, ist bemüht, findet aber selten eine Anspielstation, weil zumindest Suarez gut von Colocini bewacht wird.

[14h05] Und nach 46 Sekunden in der zweiten Halbzeit hat Newcastle die beste Chance des Spiels. Über links passt Nolan in die Mitte, am langen Pfosten schiebt Barton knapp am Tor vorbei. Im direkten Gegenzug Liverpool mit der guten Gelegenheit zum 2:0, als sich Suarez gegen Colocini durchsetzt, sein Schuss von Williamson aber zu Ecke abgewehrt wird. Die anschließende Ecke bringt dann nichts ein.

[14h04] Beginn 2. Halbzeit

[13h48] Halbzeit FC Liverpool – Newcastle United 1:0

Ordentliche erste 10 Minuten der Reds. Aber nach der Führung war das erschreckend schwach von den Gastgebern. Bei der mentalen Verfassung von Newcastle hätte man durchaus ein schnelles 2:0 nachlegen können. Newcastle wollte 25 Minuten überhaupt nicht an diesem Spiel teilnehmen. Dann haben sie plötzlich festgestellt, dass Liverpool gar nichts mehr macht und man ja vielleicht mal selbst einen Fuß in diese Partie bringen könnte. Taten die Magpies dann, ohne aber wirklich gefährlich vor dem Tor von Reina zu sein und sich Torchancen in Hülle und Fülle zu erspielen. Im Gegenteil: Newcastle bliebt trotz größeren Spielanteilen genauso harmlos offensiv wie Liverpool. Und so geht es nach schwachen 45 Minuten mit einer knappen Führung für die Reds in die Kabinen. Kann fast nur besser werden.

Halbzeit auch im Parallelspiel, wo es zwischen Birmingham City und den Wolverhampton Wanderers 1:1 steht.

[13h41] Fünf Minuten noch bis zur Pause. Newcastle jetzt mit der besten Phase. Was fehlt, ist ein gelungener Torabschluss. Reina war, glaube ich, erst zweimal am Ball.

[13h37] Newcastle jetzt mit der ersten kleinen offensiven Druckphase, erspielen sich einige Ecken und Freistöße. Aber wirklich geführlich ist das nicht, aber immerhin beschäftigt man Liverpool und hält die Reds vom eigenen Tor fern. Von Liverpool kam in den letzten 10 Minuten viel zu wenig.

[13h33] Birmingham City hat mittlerweile zum 1:1 durch Larsson ausgeglichen, ist aber nur noch zu zehnt, weil Craig Gardner mit gelb-rot frühzeitig in die Kabine muss. Da scheint Action zu sein im St. Andrews.

[13h31] Halbe Stunde durch. Im Nachhinein war das 1:0 Gift für dieses Spiel. Liverpool macht jetzt nicht mehr als nötig und von Newcastle kommt weiterhin ganz wenig. Und so sehen die 40.000 an der Anfield Road ein sehr überschaubares Fußballspiel. Alan Pardew gestikuliert wild an der Seitenlinie mit seinen Spielern. Damit zeigt der Trainer mehr Einsatz als so einige seiner Spieler. Barton, I’m looking at you. Einzig und allein Jonas Gutierrez und Jose Enrique kann man ein wenig Engagement bescheinigen.

[13h24] Zweite ordentliche Offensivszene für den FC Liverpool. Distanzschuss von Spearing aus fast 25 Metern, Krul hält im Nachfassen. Ansonsten Newcastle in der Offensive nicht exsistent. Liverpool zwar bemüht, aber richtig überzeugend ist das auch nicht. Aber es reicht derzeit. Liverpool führt ja 1:0.

[13h20] Und Joey Barton bewirbt sich mal wieder um eine gelbe Karte, wen wundert es.

[13h17] Newcastles Aufbauspiel leidet unter den vielen Fehlern, kaum mal ein Zuspiel, das über zwei, drei Stationen fehlerfrei beim Mitspieler ankommt. Lövenkrands und Ameobi im Sturm bekommen gar keine Zuspiele. Und Liverpool verteidigt bei Ballbesitz der Magpies mit allen Mann in der eigenen Hälfte, wartet auf Fehler um dann schnell zu kontern. Hoheit und Dominanz für Liverpool im Mittelfeld einerseits und weniger Fehler im Spielaufbau. Deshalb verdient sich Liverpool die Führung immer mehr.

[13h11] Wolverhampton geht im Kellerduell und Derby mit 1:0 bei Birmingham City in Führung. Steven Fletcher per Foulelfmeter.

[13h10] 1:0, Maxi Rodriguez, 10. Minute

Erste Chance, erstes Tor. So geht das in diesen Wochen beim FC Liverpool. Schön vorgetragener Angriff der Reds, lassen den Ball im Mittelfeld gut laufen. Kugel geht rechts raus zu Flanagan, dessen präzise Flanke Williamson direkt vor die Füße von Maxi Rodriguez köpft. Schuss des Argentiniers dann noch abgefälscht von Simpson, keine Chance für Krul.

[13h09] Newcastle zunächst vollständig auf die Defensive bedacht, machen die Räume im Mittelfeld eng, stellen die Außenbahnen gut zu. Liverpool tut sich schwer im Spielaufbau. Also noch ganz wenig Fußball. Außer ein kleines Schüsschen von Meireles am Tor vorbei gab es noch nichts Aufregendes. Aber Liverpool bemüht sich.

[13h03] Wie von mir vermutet. Flanagan über die rechte Seite, Johnson auf links. Sonnenschein in Liverpool, gemächlicher Start in die Begegnung.

[13h01] Beginn 1. Halbzeit

[12h57] Die Aufstellungen an der Anfield Road

FC Liverpool: Reina – Flanagan, Carragher, Skrtel, Johnson – Meireles, Lucas, Spearing – Maxi Rodriguez, Kuyt – Suarez

Newcastle United: Krul – Simpson, Coloccini, Williamson, Jose Enrique – Barton, Nolan, Tiote, Gutierrez – Lövenkrands, Ameobi

Newcastle wie gewohnt im klassischen 4-4-2. Das lässt Alan Pardew schon die ganze Rückserie spielen und das klappt zumindest vor eigenem Publikum ganz gut. Newcastle unverändert gegenüber dem 1:1 gegen Blackpool am letzten Wochenende. Kapitän Kevin Nolan ist rechtzeitig fit geworden. Bei Liverpool kehrt Glen Johnson nach Verletzung zurück ins Team. Nachwuchsspieler Jack Robinson kehrt dafür wieder auf die Bank zurück. Johnson wird wohl wieder auf der Linksverteidigerposition starten, da Flanagan rechts spielt. Schauen wir mal.

[12h50] Liverpool hat die letzten fünf Partien gegen Newcastle an der Anfield Road für sich entschieden. Überhaupt sind die Reds in guter Form. Sie holten sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. Newcastle konnte nur eines der letzten sieben Auswärtsspiele gewinnen. Ganz besonderer Tag natürlich in erster Linie für Andy Carroll, der im Winter Newcastle in Richtung Merseyside verließ. Der Stürmer ist nach seiner Knieverletzung aber immer noch nicht richtig fit und sitzt zunächst auf der Bank. Zu den Aufstellungen gleich mehr.

[12h45] Nach der unglücklichen Niederlage der Tottenham Hotspur gestern beim FC Chelsea kann der FC Liverpool heute mit einem Sieg auf den fünften Platz vordringen und die Spurs überholen. Man hätte dann aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen und wäre nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vorübergehend auf dem Europa-League-Platz. Nichts desto trotz wären die Reds mit drei Punkten wieder ganz dick drin im Kampf um den Europapokal. Newcastle United hingegen kann mit einem Sieg heute den Klassenerhalt perfekt machen. Momentan liegen die Magpies sechs Punkte vor den Abstiegsplätzen. Bei noch vier Spielen sollte ein Sieg heute auch dank des besseren Torverhältnisses für Newcastle zum Klassenerhalt reichen. Ist also jede Menge Brisanz in der Begegnung.

[12h40] Alles neue macht der Mai. Nachdem ich im April zahlreiche Arbeitsprojekte endlich final abgeschlossen habe und danach sich der Körper mit Krankheit eine längere Auszeit nahm, bin ich jetzt endlich wieder in der Lage ein wenig mehr Zeit in dieses klitzekleine private Projekt hier zu stecken. Also, alle Augen heute auf die Insel. Zunächst Live-Blog vom Duell der Reds gegen die Magpies. Hereinspaziert!

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Premier League 2010/2011 #21 – Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig

Sonntag, 2. Januar 2011 18:45

FC Chelsea – Aston Villa 3:3 (1:1)
Der Sonntag in der Premier League eröffnete mit einem spektakulären Spiel. Nach einer dramatischen Schlussphase und drei Toren in den letzten zehn Minuten trennten sich die Blues und der Gast aus Birmingham mit 3:3. Nach dem 1:1-Halbzeitstand ging Villa gleich nach der Pause durch den ins Team zurückgekehrten Emil Heskey mit 2:1 in Führung. Chelsea wirkte danach geschockt und erst als Aston Villa ein wenig die Kräfte schwanden und sich die Mannschaft von Houllier immer weiter zurückzog, drehte Chelsea noch einmal auf und machte durch Drogba und Terry binnen fünf Minuten aus dem 1:2 ein 3:2. Die Spieler fielen nach dem Treffer des Chelsea-Kapitän Carlo Ancelotti an der Seitenlinie um den Hals und hatten das Spiel danach wohl schon als gewonnen eingestuft. Anders war das fürchterliche Abwehrverhalten beim 3:3 durch Ciaran Clarke in der zweiten Minute der Nachspielzeit nicht zu erklären. Für beide Teams bringt das Ergebnis keinen wirklichen Fortschritt in der Tabelle, wenngleich Villa mit dem Punktgewinn sicherlich zufriedener sein dürfte. Villa bleibt Tabellenfüftzehnter, Chelsea musste Tottenham in der Tabelle passieren lassen und rangiert auf dem fünften Platz.
Die Blues treten auf der Stelle. Nur ein Sieg aus den letzten acht Spielen ist schlicht zu wenig um als ernsthafter Titelkandidat zu gelten. Sollte Manchester United sein Nachholspiel noch gewinnen, wären es neun Punkte Vorsprung auf den FC Chelsea. Bei solchen Abständen hatte man Arsenal in den letzten Spielzeiten stets zur Grabe getragen. Chelsea konnte insgesamt nur wenig Schwung aus dem Sieg gegen Bolton mit in die Partie nehmen. Es fehlt die Dominanz alter Tage. Es bleibt dabei, dass Chelsea bei einem normalen Spielaufbau derzeit zu ausrechenbar ist. Es brauchte schon Geniestreiche von Lampard oder Malouda um die Abwehr von Villa vor große Probleme zu stellen. Heute hatte man auch ein wenig Pech dank eines sehr gut aufgelegten Brad Friedel im Villa-Tor. Aber wenn man dann schon vorne nicht alles trifft, war es zumindest in den letzten Spielzeiten Markenzeichen von Chelsea, dass die Defensive felsenfest von sich überzeugt war und stabil stand und man eine knappe Führung über die Zeit schaukelte. Da ist man Lichtjahre von entfernt. Die Berufung des 19-jährigen niederländischen Innenverteidigers Jeffrey Bruma in die Startelf konnte zunächst als möglicher Überraschungscoup von Ancelotti gelten, Bruma hatte gegen Heskey aber häufig das Nachsehen. Es passt derzeit vieles bei Chelsea nicht zusammen, entsprechend enttäuscht blickte Ancelotti auf den Nachmittag an der Stamford Bridge: ” Ich bin offensichtlich enttäuscht, weil ich denke, dass wir sehr viel Energie in die zweite Halbzeit gesteckt haben um nach dem Rückstand zuzrückzukommen und das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine fantastische Reaktion und spielten mit viel Leidenschaft und Druck in den letzten Minuten nach vorne. Als wir dachten, dass wir das Spiel gewonnen hatten, haben wir in der letzten Situation zwei Punkte verloren. Deswegen bin ich enttäuscht, weil wir gewinnen musste und es auch verdient gehabt hätten. Es ist einzig und allein unsere Schuld weil wir nicht fähig waren uns bis zum Ende zu konzentrieren.” Bleibt also weiter spannend, wie es mit Chelsea und Ancelotti weitergeht. Ich glaube nicht an einen schnellen Rücktritt oder Rausschmiss ebenso wenig wie bei Aston Vlla und Gérard Houllier. Noch rettet man sich von Spiel zu Spiel, weil man immer wieder ein Erfolgserlebnis einsträuen kann. Scheinbar braucht es schon eine längere Negativserie um die beiden Trainer noch stärker unter Druck zu setzen.

Newcastle United und die Twitter-Richtlinien
Mittlerweile sind auch zahlreiche Spieler bei Twitter, ob nun Rio Ferdinand von Man Utd, Kevin Davies von den Bolton Wanderers oder Jack Wilshere vom FC Arsenal (um mal ein paar bekannte Namen zu kennen. Ich kenne leider keine aktuelle Liste, die alle Spieler aufführt. Wenn ich irgendwann mal ganz viel Zeit habe, nehme ich mir das vielleicht mal vor). Jedenfalls stellt die Expansion von Twitter unter den Spielern der Premier League für die Vereine eine kleine Herausforderung dar, verbunden mit der Frage, was die Spieler über Vereinsinterna und mögliche Einsätze twittern dürfen. Newcastle United ist nun der nächste Verein, der Regeln für die Spieler im Umgang mit Twitter aufstellt. Hintergrund ist ein Tweet von Mittelfeldspieler José Enrique (@josenufc3) am Dienstagvormittag, wo er mitteilte, dass er wegen Verletzung nicht spielen werde. Das brachte den neuen Newcastle-Trainer Alan Pardew sowas von auf die Palme, das er mit seinem Trainerteam eine Präsentation für die Spieler ausarbeiten ließ, wie mit Informationen im digitalen Zeitalter umzugehen ist. Ergebnis: Aktuelle Fitnesszustände, Aufstellungen und sonstige Vereininterna haben bei Twitter nichts zu suchen. Mehr beim Guardian.

Wie lange steht Roy Hodgson noch an der Seitenlinie für Liverpool?
Trotz des knappen Sieges gestern gegen die Bolton Wanderers scheinen die Tage für Hodgson an der Anfield Road gezählt zu sein. Der Daily Telegraph berichtet heute Vormittag exklusiv, dass die Besitzer des FC Liverpool bereit wären Hodgson zu entlassen und zunächst auf eine langfristige Lösung für den Trainerposten zu verzichten. Man könne sich eine Übergangslösung bis zum Sommer vorstellen. Ein Name, der immer wieder gehandelt wird und der sicherlich auch die Fans versöhnen würde, ist Kenny Dalglish, der von 1985 bis 1991 die Reds trainierte, dabei drei Meisterschaften holte und seit zwei Jahren die Jugendakademie des FC Liverpool betreut. Hodgson scheint noch die Unterstützung der Spieler zu haben, Fakt ist aber auch, dass Liverpool derzeit nicht die Erwartungen erfüllt. Ich hatte schon in einem Kommentar bei allesaussersport kurz zur Lage in Stellung bezogen und den Aderlaß zahlreicher Stammspieler der letzten Jahr und die fehlende Tiefe des Kaders als Hauptursachen identifiziert. Fraglich, ob das jetzt ein anderer Trainer besser machen würde. Unklar auch, ob Liverpool im Januar auf dem Transfermarkt groß zuschlagen wird. Die Reds werden ja immer wieder in Verbindung mit Ashley Young von Aston Villa (mögliche Ablöse bei rund 15 Millionen Pfund) in Verbindung gebracht.

Wenn Harry Redknapp einen Lauf hat…will er David Beckham
Die Verpflichtung von David Beckham durch die Tottenham Hotspur scheint von Seiten der Spurs nur noch Formsache. Redknapp will Beckham, man habe, so Redknapp gestern, ein ordentliches Angebot vorgelegt, Beckham selbst soll bekundet haben, dass er gerne für die Spurs spielen würde. Nun muss nur noch LA Galaxy zustimmen. Alles, was Harry Redknapp seit Anfang August angefasst hat, wurde zu Gold. Die Verpflichtung von Rafael van der Vaart, Einzug ins Achtelfinale der Champions League und Platz vier in der Premier League zum Jahreswechsel. Ihm gelingt alles. Und wenn man einen solchen Lauf hat, scheint man ein wenig blind zu werden um zu denken, dass Beckham die Spurs personell wirklich verbessern und weiterbringen würde. Aber über Redknapp wird gesprochen. Und wenn dieser Tage sein Name fällt, muss man ja auch zwangsläufig über die Erfolge der Spurs sprechen. Cleverer Mann.

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Premier League 2010/2011 #10, Newcastle United – FC Sunderland 5:1

Sonntag, 31. Oktober 2010 16:26

Es ist einer der heißesten und brisantesten Derbys auf der Insel, wenn im Tyne and Wear derby Newcastle United den FC Sunderland empfängt. Nach einem Jahr Pause durch den Abstieg von den Magpies in die Championship treffen sich beide Rivalen heute wieder zum ersten Mal. Begleitet von umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen versuchen beide Teams mit drei Punkten ein Punktepolster auf die Abstiegsplätze aufzubauen. Und es sollte ein denkwürdiger Nachmittag für alle Newcastle-Fans werden.

Newcastle United ging mit der Empfehlung des Auwärtssieges bei West Ham am letzten Wochenende in diese Partie. Manager Chris Hughton, der unter der Woche mit Gerüchten über einen vorzeitigen Abgang kämpfen musste, spielte im Upton Park erstmals in dieser Saison in einem 4-4-2 mit zwei zentralen Stürmern, Shola Ameobi und Andy Carroll. Joey Barton nahm eine zentrale Rolle im Mittelfeld ein. 4-4-2 oder 4-4-1-1 war also die zentrale Frage, die Chris Hughton vor dem Spiel beantworten musste. Sollte ein Stürmer wegfallen, würde Kevin Nolan die zusätzliche Position im Mittelfeld übernehmen. Steve Bruce, Trainer vom FC Sunderland, vertraut diese Saison weiterhin seinem 4-5-1, trotz der Verpflichtung des ghanaischen Nationalspielers Asamoah Gyan, der noch in keinem Premier League Spiel von Beginn an dabei war.

Chris Hughton vertraute seinem 4-4-2 aus dem Spiel gegen West Ham, brachte sowohl Ameobi als auch Carroll von Beginn an, Kevin Nolan rückte ins Mittelfeld, Stephen Taylor nach seiner Schulterverletzung wieder auf der Bank. Coloccini und Williamson bilden das Innenverteidigerduo. Bei Sunderland Gyan weiterhin auf der Bank, Darran Bent einzige echte Spitze, dahinter aber durchaus ein offensiv ausgerichtetes Mittelfeld. Schiedsrichter der Partie ist Phil Dowd.

Fantastische und emotionale Atmosphäre schon vor dem Spiel bei bedecktem Himmel im St. James’ Park. Ausverkauft mit 52.000 Zuschauer – keine Frage. Newcastle hatte nur eines der letzten 11 Derbys verloren. Die Magpies hatten Anstoß in der ersten Hälfte, spielten in schwarz-weiß von links nach rechts in der ersten Hälfte. Sunderland in den rot-weiß-gestreiften Trikots. Und es war eine richtig unterhaltsame Anfangsphase. Newcastle gehörten die ersten Minuten, Sunderland-Kepper Mignolet unterlief einen Eckball, Newcastle fand aber keinen Abwehr und lief stattdessen in einen Konter der Gäste, Welbeck und Bent hatten sogar Überzahl, doch Welbeck spielte viel zu eigensinnig und ignorierte den mitgelaufenen Bent. Da wäre für beide Teams in den ersten Minuten mehr drin gewesen. Referee Dowd legte eine strenge Linie vor, gab Newcastle’s Tiote bereits nach sechs Minuten die erste gelbe Karte in diesem Spiel. Torchancen blieben in der Folge aus, trotzdem blieb es ein sehenswertes, weil intensives, körperbetontes, aber nicht überhartes Spiel (zwei gelbe Karten nach 14 Minuten, aber das waren keine ekligen Fouls). Newcastle mit leichten Vorteilen im Spiel nach vorne, Sunderland ließ den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen, wirkte insgesamt etwas ruhiger, Newcastle häufig zu hektisch in ihren Situationen. Und defensiv standen die Black Cats exzellent, Bardsley schien einen ganz starken Tag erwischt zu haben, zwei tolle, faire Tackles zu Beginn. Die beste Chance in diesem Spiel bisher hatte Newcastle nach 24 Minuten, als nach einer Ecke von links Mignolet wieder leicht verwirtt durch seinen Fünfmeterraum irrte und Andy Carroll völlig frei zum Kopfball kam. Mignolet kann den Ball noch abwehren, allerdings direkt vor die Füße von Coloccini, dessen Flugkopfball knapp das Tor verfehlt. Da war die Abwehr von Sunderland zweimal nicht nah genug bei den Gegenspielern. Newcastle erhöhte den Druck. Schuss von Barton aus 18 Metern, Mignolet lenkte den Ball noch um den Pfosten. Kurze Zeit später war der Bann dann gebrochen, Newcastle ging durch Kevin Nolan in der 27. Minute mit 1:0 in Führung. Nach der anschließenden Ecke gewinnt Shola Ameobi das Kopfballduell in der Mitte, Nolan – mit dem Rücken zum Tor – verlängert das Zuspiel exzellent ins Tor hinein. Klasse gemacht, 5. Saisontor für Nolan, und verdient nach der Drangphase der Magpies. Die blieben danach spielbestimmend und erhöhten in der 34. Minute die Führung auf 2:0, wieder war Nolan der Torschütze. Aber es war ein umstrittenes Tor, das trotzdem zählte. Der Schuss von Gutierrez wird zunächst geblockt, Carroll nimmt am rechten Strafraumeck den Abpraller per Seitfallzieher auf, in der Mitte blockt Ameobi – beim Zuspiel von Carroll klar im Abseits stehend – den Gegenspieler gut weg, der Ball geht zu Nolan durch. Der Rest ist Formsache, St. James’ Park tobt. Steve Bruce reagierte fünf Minuten vor Halbzeit, brachte Asamoah Gyan für El Mohamady und stellte damit ebenso auf 4-4-2 um. Als alle Fans schon damit rechneten, dass es mit einem 2:0 in die Pause gehen würde, legte Newcastle noch einen drauf. Jonas Gutierrez wird von Nedum Onuoha im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Abwehr verwandelt Shola Ameobi eiskalt. 3:0, 45. Minute +3. Dreamland für Newcastle.

3:0 für Newcastle zur Halbzeit, vielleicht ein Tor zu hoch. Insgesamt aber verdient. Nach der Drangphase von Newcastle gleich zu Beginn, kam Sunderland dann 10 Minuten lang besser ins Spiel. Als die Partie drohte zu verflachen, erhöhte Newcastle den Druck, erspielte sich zahlreiche Chancen und ging verdient mit 2:0 in Führung. Sunderland zu passiv und schlampig in der Defensive, zu weit vom Gegner weg. Mignolet in der Strafraumbeherrschung ein ums andere Mal unsicher. Das hat Newcastle sehr gut ausgenutzt. Und zu allem Überfluss schwächten sich die Black Cats durch den blöden Elfmeter noch selbst. Spiel zur Halbzeit vorentschieden. Blieb nur noch die Frage, ob Newcastle Sunderland richtig abschießen und demütigen würde oder ob den Black Cats ein ganz großes Comeback gelingt?

Das mit dem großen Comeback konnte man schnell zu den Akten legen, als nach 53 Minuten Titus Bramble für ein hartes Einsteigen gegen den überragenden Andy Carroll von Phil Dowd glatt rot kassierte, bereits der dritte Platzverweis für Sunderland in dieser Spielzeit. Sehr harte Entscheidung, das Foul war gelbwürdig, Bramble war zwar letzter Mann, aber der Winkel für eine gute Torchance von Carroll war schon sehr schlecht. Newcastle hatte mal Aston Villa in den ersten Saisonwochen zuhause mit 6:0 geschlagen, Sunderland drohte ähnliches. Steve Bruce musste von seinem 4-2-2 wieder abrücken, nahm Welbeck vom Platz und brachte Kieran Richardson, Bent mehr als hängende Spitze. Sunderland wirkte frustiert, spielte viele, teils mit gelb geahndete Fouls, nach 68 Minuten bekam auch Lee Cattermole seine erste gelbe Karte. Nach vorne ging gar nichts, Newcastle spielte locker lässig die zweite Halbzeit runter, hin und wieder unternahm man Offensivaktionen, ließ aber verständlich die letzte Konsequenz vermissen. Bis zur 70. Minute. Simpson sprintet auf dem rechten Flügel runter, präzise Flanke in die Mitte, wo Carroll aus kurzer Distanz den Ball an die Latte köpft, den Abpraller knallt Shola Ameobi zum 4:0 in die Maschen. Sunderland endgültig zerstört. Fünf Minuten später krönte dann Kevin Nolan seine fantastische Leistung. Der Kapitän der Magpies mit dem ersten Hattrick für Newcastle in einem Tyne and Wear derby seit 25 Jahren, 5:0 in der 75. Minute. Ecke von rechts durch Joey Barton, Kopfballverlängerung von Ameobi, Nolan hat keine Mühe einzunetzen. Sunderland verteidigte schon seit einer Viertelstunde nicht mehr. Bent sorgte in der Nachspielzeit lediglich nur noch für Ergebniskosmetik, da war Newcastle schon beim Feiern.

Am Ende blieb es beim 5:1 für die Gastgeber. Was für ein Tag. Es klappt alles und man belohnte sich mit Toren für die engagierte Leistung. Sunderland völlig überfordert, mit miserabler Leistung in der Defensive und vielen Aktionen einzelner Spieler, die das Team insgesamt geschwächt haben. Da wird Steve Bruce einiges aufzuarbeiten haben. Newcastle überholt Sunderland in der Tabelle und liegt mit 14 Zählern auf Platz 7. Was für ein Nachmittag auch für Trainer Chris Hughton. Unter der Woche mit Meldungen konfrontiert, er würde keinen neuen Vertrag bekommen oder vielleicht sogar vorzeitig entlassen werden, hatte er sein Team exzellent eingestellt. Und die Spieler haben das Vertrauen des Trainers mehr als nur zurückbezahlt. Und das im prestigeträchtigen Tyne and Wear Derby. The perfect day.

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Premier League 2010/2011: Saisonvorschau – Die Aufsteiger

Mittwoch, 11. August 2010 17:50

Im vorletzten Teil meiner Vorschauserie auf die neue Premier League Saison geht es um die drei Aufsteiger, die wie jedes Jahr in die Premier League hineinkommen. Diesmal haben es Newcastle United, West Bromwich Albion und der FC Blackpool geschafft. Alte Hasen also, wenn man so will, und ein Neuling, auch wenn die Seasiders vom FC Blackpool schon einmal 1992 in der höchsten englischen Spielklasse dabei waren. Aber seitdem nicht mehr. Und alleine mit dem charmanten Stadium wird Blackpool eine Bereicherung sein. Und wegen des eigenwilligen und besonderen Trainers Ian Holloway, dazu weiter unten mehr.

Newcastle United (Championship 2009/2010 1. Platz)
Was haben Damien Duff, Nicky Butt, Mark Viduka und Obafemi Martins gemeinsam? Richtig, sie alle standen in der Startelf im letzten Premier League Spiel für Newcastle United im Mai 2008. Und insbesondere Duff, der mit einem Eigentor die 0:1-Niederlage gegen Aston Villa einleitete, wird sich ungern an diesen Nachmittag erinnern. Diese vier Spieler sind heute nicht mehr im Kader der Magpies. Schaut man sich das Team von heute aber an und vergleicht es mit der Aufstellung vom Mai 2008 sind allein sechs Spieler von damals auch heute weiterhin im Kader und sind Newcastle auf dem Weg durch die Championship treu geblieben. Man konnte den Kern der Mannschaft also gut zusammenhalten, die Belohnung war der direkte Wiederaufsteig in die Premier League. Der Trainer hat aber gewechselt. Idol und Feuerwehrmann Alan Shearer ist dem ehemaligen Co-Trainer Chris Hughton, die kleine Tottenham-Legende, gewichen. Newcastle marschierte von Start weg dem Aufstieg entgegen, hatte Weihnachten schon acht Punkte Vorsprung und beendete die Saison bei 102 Punkten, neuer Rekord für den Verein. So rosig die sportlichen Leistungen waren, so viel Theater herrschte immer noch abseits des Platzes. Besitzer Mike Ashley, mehrfach ausgezeichnet für seinen Konsum von Apfelschorle in Plastikbechern im heimischen St. James’ Park, versuchte auch letztes Jahr händeringend den Verein zu verkaufen. 2008 in der Premier League und 2009 in der Championship gab es aber keinen Abnehmer, trotz einer Senkung des Verkaufspreises von 100 auf 80 Millionen Pfund. In dieser Zeit hat sich Ashley auch mehrmals mit den Fans in die Haare gekriegt. Unvergessen die Story um den Verkauf der Namensrechte des Stadions. Bis zum Sommer diesen Jahres sollte das höchste Angebot dann eventuell den Zuschlag bekommen. Auf einer großen digitalen Werbefläche, die am St. James’s Park prangerte, lief stets die aktuelle Werbebotschaft des Bieters, der zurzeit den höchsten Betrag geboten hat. Und dafür musste der Namensschriftzug St. James’s Park schon einmal weichen. In den ersten 24 Stunden nach Installation der Werbefläche hatten immerhin schon 12 lokale Kleintaxiunternehmen und ein Kebab-Laden geworben. Der Plan ist dann aber doch nicht aufgegangen. Also weiter der traditionelle Namen. Und Mike Ashley ist weiterhin Besitzer der Magpies. Dass der Klub finanziell weiterhin nicht auf Rosen gebettet ist, zeigen die Transferaktivitäten. 1,5 Millionen Pfund gab man für den defensiven Mittelfeldspieler James Perch von Nottingham Forest aus, Sol Campbell (vom FC Arsenal) und Dan Gosling (vom FC Everton) kamen ablösefrei. Gleichzeitig trennte man sich um Kosten zu sparen von einer Reihe von Spielern, unter ihnen auch Nicky Butt. Weiterhin aber dabei das Enfant Terrible Joey Barton, der wegen einer Verletzung nur 15 Saisonspiele in der 2. Liga machen konnte. Barton und Newcastle, seid willkommen zurück in der Premier League.

West Bromwich Albion (Championship 2009/2010 2. Platz)
Die Baggies beginnen ihre fünfte Saison seit 2002 in der Premier League, man kennt sich also aus mit der Luft in der höchsten englischen Spielklasse. Wenngleich man es nur mit einer Ausnahme länger als eine Saison in der Premier League aushielt. Früher nannte man solche Teams wohl Fahrstuhlmannschaften oder, englisch ausgedrückt, yo-yo Club. Aber der eine längere Verbleib hatte es in sich. West Brom lag in der Saison 2004/2005 vor dem letzten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz, zwei Punkte bis zum rettenden Ufer. Da die Konkurrenz nicht gewann und die Baggies selbst daheim gegen Portsmouth drei Punkte holten, gelang doch noch der nicht mehr für möglich gehaltene Nichtabstieg. Seitdem nur noch besser bekannt als The Great Escape. Seitdem quält man sich meistens durch die Premier League Spielzeiten, so auch wie vor zwei Jahren, als man sich als Tabellenschlusslicht verabschiedete. Zu gut für die Championship, zu schwach für die Premier League, wenn man es böse formulieren möchte. Jetzt startet das Team von Roberto di Matteo, der nach dem Abstieg aus der Premier League geholt wurde, einen erneuten Versuch sich diesem Klischee entgegenzusetzen. Interessant wird vor allem die Torhüterfrage. Scott Carson, ehemaliger Kandidat für das englische Nationaltor, hat nun Boaz Myhill von Hull City an die Seite bekommen. Ein richtiger Cup gelang mit der Verplichtung von Nicky Shorey, der das sinkende Schiff Aston Villa rechtzeitig verlassen hat. Zudem sicherte man sich die Dienste des Rumänen Gabriel Tamas, der vom AJ Auxerre kam, und von Stephen Reid von den Blackburn Rovers, der über 100 Premier League Einsätze hat und für die Championship schon ausgeliehen war an West Brom. Man bemüht sich derweil immer noch intensiv um ein Ausleihgeschäft mit David Ngog vom FC Liverpool. Ob das aber zu finalisieren ist, steht noch nicht fest. Player to watch in der nächsten Saison: Chris Brunt. Nicht nur, weil er nach dem Abstieg seinen Vertrag um drei Jahre verlängert hat, sondern weil er auch ein richtig guter Spieler ist.

FC Blackpool (Championship 2009/2010 6. Platz)
Ich freue mich auf den FC Blackpool in der neuen Premier League Saison, sehe ich das Team doch zum ersten Mal in der höchsten englischen Spielklasse. Aber nicht nur deswegen. Aber der Reihe nach. Blackpool, eine Hafenstadt, ungefähr 150.000 Einwohner, im Distrikt Lancashire im Nordwesten England, ist die Heimat des FC, der Seasiders. Im Mai 2009 wird Ian Holloway Trainer und führt den Klub in seiner ersten Spielzeit in die Premier League. Man beendete die Championship Saison als Tabellensechster, ging also mit den geringsten Erwartungen in die Playoffs, wo man Nottingham Forest ausschaltete. Das Finale um den Aufstieg im Wembley Stadium gewann man dann mit 3:2 gegen Cardiff City, lag zweimal in Rückstand in diesem Spiel. Den entscheidenen Siegtreffer machte Brett Ormerod, der von 1997 bis 2001 in ganz jungen Jahre bei Blackpool, damals teilweise noch in der vierten Liga, spielte und 2009 zu seiner alten Liebe zurückgekehrt ist. Und das ist ein weiteres kleines Puzzleteil, das diesen Klub so besonders macht. Mitte und Ende der 90er Jahre tümmelte man sich, nachdem man zuvor schon einmal Premier League Licht gesehen hat, in der Division Two, der vierten englischen Liga. Jetzt ist man wieder ganz oben. Das Kuriose: Alle Aufstiege bestritt Blackpool durch Playoff-Partien. Es gab nie einen direkten Aufstieg. Nervenstärke. Zweiter Sympathiepunkt im Voraus: das Stadion an der Bloomfield Road. Klein, gemütlich, 17.000 Zuschauer gehen rein – und das auch nur, weil in diesem Sommer etliche Umbaumaßnahmen stattgefunden haben und ein neue weitere Tribüne gebaut wurde. Damit ist man aber noch nicht ganz fertig, weshalb die erste Partie gegen Wigan, eigentlich ein Heimspiel, nun im DW Stadium ausgetragen wird. Das Stadion in Blackpool liegt übrigens nur knapp einen Kilometer von der Strandprommenade und dem Meer entfernt.

Und das dritte Mosaiksteinchen, das Blackpool für die neue Saison Aufmerksamkeit zukommen lassen sollte, ist der Trainer Ian Holloway (sein MySpace Profil, “Ollie” ist sein Spitzname”), 47 Jahre alt, ehemaliger aktiver Fußballer in England mit sehr bewegendem Privatleben. Holloway ist verheiratet mit Kim, die er seit dem 14. Lebensjahr kennt. Nach der Hochzeit stellte man bei Kim Krebs in den Lymphknoten fest, doch Holloway stand die schwierige Situation mit seiner Frau durch. Das Paar hat vier Kinder, drei davon sind leider taub, was genetische Gründe der Eltern hat. Eve und Chloe, die Kinder 2 und 3, kamen als Zwilinge auf die Welt und waren taub. Obwohl die Wahrscheinlichkeit eher gering, wurde auch das vierte Kind der Holloways, Harriet, taub. Neben seiner Trainertätigkeit bei den Queens Park Rangers kümmerte sich Holloway rührend um seine Familie, lernte nebenbei noch Zeichensprache um sich mit seinen Kindern verständigen zu können. Während seiner Tätigkeit bei QPR pendelte Holloway täglich vom Westen Londons nach Bristol, wo die Kinder auf ein Schule für Gehörlose gingen. Vom Typ ist Holloway, was seine Interviewführung angeht, vielleicht am ehesten mit Hans Meyer zu vergleichen, sehr eigenwillig, die Journalisten nicht immer ernst nehmend, sehr viele häufig unklare Vergleiche und Metaphern in seinen Ausführungen. Und wer sich dieses Interview von Holloway aus dem November 2005 durchliest, bekommt vielleicht einen ersten Eindruck. Mehr dann sicherlich auch im Verlaufe der neuen Premier League Saison. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es dieser Tage. Es kamen Gerüchte auf, wonach Holloway als Trainer vom FC Blackpool zurücktrete, weil er eine Trainigseinheit verpasst habe. Die Medien schrieben von einem Rücktritt, einen Tag später stellte sich Holloway in seiner besonderen Art der Presse und erklärte die Situation:

“Ich musste gestern in London sein und wollte nicht um sechs Uhr morgens zurückfahren, weil ich zu müde war. Ich war bei einem Premier League Meeting – und schauen Sie sich jetzt mal an, was mein Fernbleiben jetzt verursacht hat. Es waren ehe nur acht Spieler da, einige haben diese Woche internationale Verpflichtungen, ich hätte ehe nicht besonders hart trainiert. Unfassbar, wie verrückt die Dinge sind. Aber hallo erstmal an Sie, und nebenbei bemerkt, wir haben ein paar neue Spieler verpflichtet. Ich wollte das nur kurz erwähnt haben.”

Blackpool hat mit 25 Spielern einen eher kleinen Kader. Große Transfertätigkeiten konnten auch aufgrund des Stadionumbaus nicht gemacht werden. Für Blackpool geht es um ein wenig Schnuppern in der Premier League, der Klassenerhalt wäre eine große Sensation. Und bei einer Sache hat Holloway auch die neutralen Fans auf seiner Seite. Klassenerhalt auf alle Fälle, aber nebenbei noch schön und direkt spielen und voller Angriff nach vorne. Wie in seinem gesamten Leben bisher. Verlieren und Aufgeben gibt es nicht.

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Premier League 2009/2010 News in Kürze (VII): Kebab-Laden am St. James’s Park

Samstag, 7. November 2009 16:37

Normalerweise wird in der Premier League vorwiegend Fußball gespielt. Normalerweise, denn in der Liga, in der Fußball seit 15 Jahren ein globales Wirtschaftsprodukt ist, kommt man an Finanz- und Wirtschaftsthemen nicht vorbei. Und nicht genug: Auch über sportliche Veränderungen in der Premier League wird nächste Woche wohl leidenschaftlich und intensiv diskutiert. Und zu allem Überfluss zeigt das Beispiel Newcastle United, dass Tradition in Zeiten von Geldmangel nur noch eine nebensächtliche Rolle spielt.

Ein eigentlich schon beerdigtes Thema ist wieder auf die Agenda gekommen. Der Chairman der Bolton Wanderers, Phil Gartside, hat erneut den Vorschlag auf die Tagesordnung gebracht, die Premier League unter Einbeziehung der beiden schottischen Größen Celtic Glasgow und Glasgow Rangers in zwei Ligen aufzuteilen. Plus Ergänzung von Mannschaften aus der Championship. Vorstellbar sei, so Gartside, zwei Ligen mit je 18 Teams. Würde bedeuten, dass höchstens 14 Mannschaften aus der Football League mit einbezogen werden müssten. Oder anders formuliert: Premier League mit 36 Mannschaften. Wie das geschen soll, weiß aber noch keiner. Und dass die Premier League, gerade die Top Four, dem zustimmen würden, liegt außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.

Gartside bringt zum zweiten Mal diese Idee auf die Agenda, bereits vor einem Jahr wurde sein Vorschlag aber zurückgewiesen. Jetzt soll am kommenden Donnerstag auf dem Treffen der Premier League Klubs über dieses Thema zumindest einmal diskutiert werden. Also, wenn überhaupt, ein kleiner Zwischenerfolg für die Bolton Wanderers. Was sich Gartside von dieser Vision verspricht, hat er in einem Interview mit dem Guardian deutlich gemacht. Ihm geht es vor allem darum, dass die kleinen Klubs im Vergleich zu den Top Four zu wenig vom jetzigen System profitieren und in einem permanenten Zustand der Angst leben, um bloß nicht in die Championship abzusteigen und damit finanziell kräftige Einbußen zu erleben. “Die gleichen Klubs, die von der Premier League finanziell profitieren, bekommen zusätzlich noch einmal enorme Einnahmen aus der Champions League. Da können die kleinen Klubs sportlich wie finanziell nicht mithalten. Gleichzeitig steigen die Einkommen in der Premier League sehr viel stärker als in der Championship. Aufgrund dieser aufklaffenden Lücke erhöht sich der Druck gerade auf die kleinen Vereine den Abstieg zu verhindern. Diese Polarisierung im Klubgefüge des englischen Fußballs wird für die Premier League eines der wichtigsten strategischen Themen in den nächsten Jahren.”

Phil Gartside verfolgt die Auflebung seiner Gedanken natürlich nicht ohne Selbstzweck. Eine Woche vor dem Meeting der Premier League Klubs ist das Thema wieder auf der Diskussion bei Teams und Fans. Gerade die klare Ansprache der finanziellen Differenzen innerhalb der Premier League haben eine Vorgeschichte, nämlich die Veröffentlichtung der Geschäftszahlen der Wanderers für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2009. Die Schulden des Vereins stiegen auf 64 Millionen Euro. Die Dachgesellschaft der Bolton Wanderers, Burnden Leisure, zahlte immerhin 41 Millionen Pfund für Gehälter – und das bei einem Durchschnittsverein in der Premier League. Der Besiter des Vereins, Edwin Davies, gehört eher zu den weniger Wohlhabenden. Auch das erschwert die Situation bei Klub aus dem Nordwesten Englands. Die Firma von Davies leihte den Wanderers immerhin 23 Millionen Pfund, zu einem jährlichen Zinssatz von 10 Prozent. Als Dankeschön für diese spendable Geste zahlte Bolton auch schon mal knapp 2 Millionen Pfund zurück an Davies.

Die Reaktionen auf den Vorschlag von Phil Gartside waren zurückhaltend. Von Arsenal, Chelsea, Liverpool und Manchester United hörte man gar nichts. Everton Trainer David Moyes begrüßte immerhin den schon seit Jahren kursierenden Vorschlag, Celtic und die Rangers in die Premier League einzubinden. Als Schotte verständlich, aber auch Moyes geht es dann vor allem um wirtschaftliche Aspekte. Mehr Geld aus TV-Einnahmen, größere mediale Beachtung, wenn die schottischen Schwergewichte gegen die Big Four spielen. Es ist immer nur die große Sucht nach Geld in der Premier League. Zur Erweiterung der Premier League auch von Moyes wenig Konkretes. Aus Wigan gab es hingegen eine klare Ablehung an die Aufnahme der beiden schottischen Teams, dafür würde man es begrüßen, über eine Erweiterung der Premier League zumindest mal zu reden.

Sagen wir es mal so: Im Moment sehe ich die Wahrscheinlichkeit, dass Celtic und die Rangers irgendwann mal in England spielen, ein wenig höher, als dass der englische Fußball in seiner Ligastruktur so revolutionär umgestaltet wird, wie von Phil Gartside angedacht.

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Eine ganz wesentliche Änderung vor allem für die Fußballfans in England gibt es ab nächstem Monat. Ab dann müssen die Vereine der Premier League offen für alle legen, wieviel Geld sie an Spielervermittler bezahlt haben, sowohl der Verein als auch der Spieler selbst. In den unteren Ligen ab der Championship ist diese Regel bereits in Kraft. Die FA erwünscht sich dadurch mehr Transparenz. Mehr dazu beim Digger Matt Scott vom Guardian.

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Auch beim FC Arsenal wird derzeit mehr über Finanzen als über die sportliche Situation gesprochen. Was Trainer Arsene Wenger auch wenig gelegen kommt. Man merkte ihm auf der Pressekonferenz am Mittwoch nach dem Champions League Spiel gegen Alkmaar und am Donnerstag vor dem heutigen Spiel in Wolverhampton an, dass er erstens sich nicht perfekt mit der Thematik auskennt und lieber nur über Sport sprechen wird. Aber das sehen die Journalisten naturgemäß anders. Es geht um die Anteile am FC Arsenal, die zwar unter der Führung einer Dachgesellschaft organisiert sind, es gibt aber zahlreiche Einzelaktionäre, darunter der amerikanische Milliardär Stan Kroenke, der seine Anteile jetzt auf 29,9 Prozent an der Arsenal Holding Company erhöht hat. Sollte er seine Anteile weiter vergrößern wollen, muss er ein formales Übernahmeangebot machen. Und das reizt natürlich die Journalisten. Wird Arsenal der nächste Klub sein, der von einem reichen Amerikaner übernommen wird? To be continued. Wahrscheinlich.

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Positive Nachrichten hingegen beim FC Chelsea, also im Westen der englischen Hauptstadt. Die Blues dürfen in der Januar-Transferperiode doch wieder auf dem Transfermarkt aktiv sein, nachdem das durch die FIFA durchgesetzte Transferverbot – ursprünglich gültig bis Januar 2011 – zunächst wieder vom internationalen Sportgerichtshof aufgehoben wird, bis voraussichtlich im Frühjahr über den Fall endgültig entschieden wird. Eigentlich doch eine Traumnachricht für den Trainer Carlo Ancelotti. Doch der sagte gestern auf der PK, dass man nicht unbedingt viel auf dem Transfermarkt machen wird. Also keine Hamsterkäufe. Momentan besteht dafür auch wenig Grund. Interessant wird dann zu sehen sein, wie Chelsea die Abgänge von Drogba und Essien im Winter zum Afrika-Cup verkraften wird. Vielleicht steuert man dagegen. Vor zehn Tagen hieß es übrigens, dass Chelsea noch bereit sei 18 Millionen Pfund für Marek Hamsik vom SC Neapel zu verpflichten.

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Und wie sehr mittlerweile das Thema Sport auch negativ auf der Insel mit dem Thema Finanzen und Geld verbunden ist, erfreut dieser Tage die Fans vom Zweitligisten Newcastle United. Ein Verein, der auch in finanzielle Schwierigkeiten steckt, den Besitzer Mike Ashley eigentlich verkaufen wollte, das Angebot dann aber vom Markt nahm. Neuester Versuch von Ashley Geld in die Kasse zu bringen. Er möchte die Namensrechte am Stadion – dem historischen St. James’s Park verkaufen. Bis zum Sommer nächsten Jahres soll das höchste Angebot dann eventuell den Zuschlag bekommen. Als sei dieser Versuch für die traditionsbewussten Fans der Magpies nicht schon Übel genug, hat Mike Ashley die Fans noch weiter verärgert. Auf einer großen digitalen Werbefläche, die jetzt am St. James’s Park prangert, läuft stets die aktuelle Werbebotschaft des Bieters, der zurzeit den höchsten Betrag geboten hat. Und dafür musste der Namensschriftzug St. James’s Park weichen. Für die Fans von Newcastle eine Katastrophe. Colin Whittle von der Newcastle United Supports Trust äußert seinen Ärger im Interview bei Times Online. In den ersten 24 Stunden nach Installation der Werbefläche haben immerhin schon 12 lokale Kleintaxiunternehmen und ein Kebab-Laden geworben. Es geht aufwärts in Newcastle.

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Premier League 2008/2009 Saisonfinale: Hoping for the Great Escape

Sonntag, 24. Mai 2009 15:55

[19h00] Damit steigen West Brom, Middlesbrough und Newcastle ab. Aufsteiger sind Birmingham City, die Wolverhampton Wanderers und der Sieger aus dem Playoff-Finale zwischen Burnley und Sheffield United, das morgen Nachmittag in Wembley ausgetragen wird.

Schönen Sonntag noch. Ein kleiner Rückblick auf die Saison folgt in den nächsten Tagen.

[18h56] Endstände Hull City – Man Utd 0:1 und Aston Villa – Newcastle 1:0

Die Tigers sehen wir nächstes Jahr wieder in der Premier League. Newcastle steigt ab. Alan Shearer gibt Martin O’Neill die Hand und schaut dann in eine Leere hinein, Tränen fließen, Ein sportlicher Abstieg. Die Spieler haben Tränen in den Augen, Shearer geht zu jedem Spieler persönlich hin. War das ein Abschied? Eigentlich wollte er doch bleiben. Man geht zu den Fans und applaudiert für die tolle Unterstützung.

[18h54] Eine Minute noch im Villa Park.

[18h50] Vier Minuten Nachspielzeit in Hull. Und Phil Brown schreitet auf und ab an der Seitenlinie. Vier Minuten auch bei Newcastle oben drauf.

[18h49] Fünf Minuten inklusive Nachspielzeit noch für Newcastle United in der Premier League. Eine Minute noch regulär in Hull.

[18h47] Chelsea mittlerweile mit dem 3:1 gegen Sunderland. Abschiedsgeschenk für Guus Hiddink durch Ashley Cole.

[18h45] An der Anfield Road wird Hyypiä mit Standing Ovations verabschiedet. Er übernimmt für die letzten Minuten beim Spielstand von 3:1 für Liverpool gegen Tottenham die Kapitänsbinde von Steven Gerrard.

[18h44] Sechs Minuten noch im Villa Park. Es spielen nur noch die Gastgeber.

[18h42] Daniel Cousin kommt für Hull City in die Partie. Vielleicht mehr Torgefahr in den letzten 10 Minuten.

[18h40] Die Chance des Jahres für Aston Villa. Aber John Carew trifft aus vier Metern das Tor nicht. Völlig frei in der Mitte. Das wäre fast der Todesstoß für Newcastle gewesen.

[18h37] Viertelstunde noch. Alles hängt von einem Tor im Villa Park ab.

[18h32] Newcastle United kommt besser ins Spiel und setzt vermeintlich zur großen Schlussoffensive an. Jedenfalls gibt es jetzt bedingungslose Offensive. Aber häufig zu unkontrolliert und zu blind gespielt. Wie bei Hull City fehlt auch bei den Magpies die Qualität im Spiel nach vorne. Lange Bälle, fast schon Kick and Rush. Noch knapp 20 Minuten. Villa immer wieder mit gefährlichen Kontern. Spiel steht auf Messers Schneide.

Chelsea mit dem 2:1 beim FC Sunderland durch Salomon Kalou (74. Minute).

[18h28] Mendy für Barmby. Etwas mehr defensive Sicherheit, aber auch ein Spieler mit Impulsen nach vorne. Hofft Phil Brown. Und City weiter viel zu harmlos.

Konter von Manchester United, über zwei, drei Stationen. Marcheda verzieht knapp am kurzen Pfosten vorbei.

[18h27] Newcastle jetzt mir drei Stürmern. Owen kommt in die Partie für Kevin Nolan. Die letzte Hoffnung for the Great Escape.

[18h25] Bei Newcastle wird Michael Owen gleich kommen. Liverpool erhöht auf 2:0 durch Dirk Kuyt gegen Tottenham in der 64. Minute. Damit dürfte Fulham den siebten Platz sicher haben. Und Phil Brown schreitet weiter an der Seitenlinie auf und ab.

[18h24] Hull City Trainer Phil Brown schreitet an der Seitenlinie auf und ab. Von Hull City kommt so gut wie gar nichts mehr, vor allem spielerisch ist man mit dem Latein am Ende. Wenn Man Utd einen, oder zwei Zähne zulegen würde, könnte man problemlos auf 2:0 erhöhen. Hull ergibt sich hier seinem Schicksal und kann nur hoffen, dass Newcastle kein Tor schießt.

[18h18] Aston Villa dominiert die zweite Hälfte. Einzig und allein Steve Harper ist es zu verdanken, dass Newcastle noch nicht finale beerdigt wurde. Von den Gästen kommt zu wenig nach vorne. Und Villa nutzt seine techische Überlegenheit viel besser aus.

West Ham United – FC Middlesbrough 2:1, Junior Stanislas, 58. Minute

Richard Eckersley für Rafael bei Manchester United

[18h14] Folan für Geovanni bei Hull City. Die Tigers in den letzten Minuten mit mehr Zug nach vorne. Einen Kopfball von Barmby kann Kuszczak gerade noch so zur Ecke klären. Das sollte doch Mut geben etwas zielstrebiger nach vorne zu spielen.

[18h12] FC Sunderland – FC Chelsea 1:1, Kieran Richardson, 53. Minute

[18h11] West Ham United – FC Middlesbrough 1:1, Gary O’Neill, 50. Minute

[18h08] Damit alle Teams im Abstiegskampf mit Rückständen im Moment.

Hull City gerät in den ersten Minuten stark unter Druck. Turner klärt fast vor Ultimo eine Hereingabe von Rafael. Können sich nicht richtig befreien, spielen zu unständlich nach vorne. Zweite Halbzeit gehört bisher Manchester United.

[18h07] FC Sunderland – FC Chelsea 0:1, Nicolas Anelka, 47. Minute

[18h05] Beginn 2. Halbzeit

Nahezu zeitgleich angepfiffen in Hull und Birmingham. Etwas, was die Bundesliga immer noch nicht schafft.

[18h03] Was wir schon jetzt feststellen dürfen, ist, dass es für den FC Middlesbrough wohl nicht reichen wird.

[18h01] Newcastle United und Hull City haben eigentlich gar nicht so viel verkehrt gemacht. Aber man sieht eben auch, warum beide Teams kurz vor dem Abstieg stehen. Blöde Gegentore, und in der Offensive fehlen ein bisschen die qualitativen Möglichkeiten wirklich Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben.

[17h49] Die Ergebnisse nach 45 Minuten

  • Aston Villa – Newcastle United 1:0
  • Blackburn – West Brom 0:0
  • Arsenal – Stoke 4:1
  • Fulham-Everton 0:1
  • Liverpool – tottenham 1:0
  • Sunderland-Chelsea 0:0
  • Hull City-Man Utd 0:1
  • Man City-Bolton 1:0
  • West Ham-Middlesbrough 1:0
  • Wigan-Portsmouth 1:0

Damit Fulham in der Europa League. Newcastle und Middlesbrough würden West Brom in die Championship folgen.

[17h47] FC Fulham – FC Everton 0:1, Leon Osman, 45. Minute

[17h45] Spiel im KC Stadium plätschert Richtung Halbzeit. Hull will den Rückstand erstmal in Grenzen halten und mit in die Pause nehmen, Man Utd tut nicht mehr als notwendig. Hull in der Offensive einfach zu harmlos. Ideen und Strategien sind durchaus da, aber das stellt Kuzczak nicht wirklich auf die Probe.

[17h42] Und Villa bekommt Oberwasser, drängen mit Macht auf das 2:0. Newcastle für einen Moment völlig von der Rolle. Haben Glück, dass Villa ein bisschen zu fahrlässig mit seinen Chancen umgeht. Wenige Minuten noch bis zur Halbzeit.

[17h39] Aston Villa – Newcastle United 1:0, Gareth Barry, 38. Minute

Die verdiente Führung für Villa. Die Mannschaft wurde in den letzten Minuten wieder stärker. Nach einer Ecke können die Magpies nicht klären, der Ball fällt Barry vor die Füße. Schuss aus 22 Metern mit seinem starken linken Fuß, Duff fälscht den Schuss noch unhaltbar für Harper ab. Shearer tobt an der Seitenlinie. Ganz blödes Gegentor.

[17h36] West Ham United – FC Middlesbrough 1:0, Carton Cole, 33 Minute

[17h35] Hull City hat den Faden dieses Spieles komplett verloren. Es geht ganz wenig zusammen. Manchester United schon mit mehreren Chancen die Führung zu erhöhen. Marcheda verzieht ganz knapp. Für Hull steht einzig ein Freistoß von Geovanni und ein toller Schuss von Dawson auf der Haben-Seite. Aber alles zu wenig gefährlich.

[17h33] FC Liverpool – Tottenham Hotspur 1:0, Fernando Torres, 31. Minute

[17h29] Alan Shearer scheint die Info des Führungstores mittlerweile auch erreicht zu haben. Ballt die Faust an der Seitenlinie. Offenes, ausgeglichenes Spiel im Villa Park. Newcastle verdient sich durch mehr Einsatz und Engagement in den letzten 15 Minuten den Punktgewinn.

[17h25] Hull City – Manchester United 0:1, Darron Gibson, 24. Minute

Im Moment wäre Hull City abgestiegen. Manchester United mit der zweiten guten Szene in diesem Spiel. Marcheda legt auf links zurück zu Gibson, und der knallt den Ball ins lange Eck. Myhill kommt nicht mehr dran. Hull City hätte die Situation viel früher klären müssen. Und jetzt muss man wieder mehr fürs Spiel tun.

[17h20] Erste Torchance für Manchester United. Freistoß aus über 20 Metern von Nani, aber direkt auf Myhill.

Arsenal führt mittlerweile 3:0 gegen Stoke und Man City 1:0 gegen die Bolton Wanderers.

[17h18] Newcastle kommt immer besser ins Spiel, Nervosität der Anfangsminuten ist abgelegt. Einziges Manko bisher: Man ist noch zu überhastet vor dem Tor von Brad Friedel.

[17h14] Villa lässt sich ein bisschen anstecken von Newcastle, fallen in eine gewisse Lethargie. Newcastle mit Doppelchance auf die Führung. Cuellar klärt auf der Linie für Villa.

Phil Brown kann ganz entspannt an der Seitenlinie stehen. Sein Team macht das bis jetzt ganz gut, nicht nur blind nach vorne spielen. Sondern ruhig, überlegt, mit Konzept. Sieht bis jetzt gut aus. Man Utd mit ein paar zaghaften Versuchen in der Offensive, aber Hull konnte beide Male schnell klären.

[17h11] Bei Newcastle United zittern die Beine, ganz nervöser Auftakt. Spielen nur auf Sicherheit, kaum ein Pass über ein, zwei Stationen nach vorne. Wenn es nicht direkt nach vorne geht, wird sofort der Rückpass gesucht. Villa schaut sich das gemütlich an. würde man einen Zahn zulegen, könnte man die Magpies durchaus überrollen in den ersten Minuten. Shearer steht wild gestikulierend an der Seitenlinie und hat nach knapp 10 Minuten schon die Schnauze voll. Newcastle scheint nicht begriffen zu haben, um was es geht.

[17h09] Hull City kommt ganz gut ins Spiel, spielen mutig nach vorne, warten nicht ab, lassen sich nicht reinstellen. Da will jemand ein Spiel gewinnen. Gefahr nach den Ecken eher begrenzt, aber die United-Abwehr wirkte auch alles andere als sicher.

[17h06] Newcastle United gerät schon in den ersten Minuten unter Druck. Agbonlahor mit Kopfball über die Querlatte. Die Gegenspieler mit Sicherheitsabstand – da sollten Alan Shearer eigentlich alle Gesichtszüge entgleisen.

[17h04] Nach zwei Minuten erste Ecke für die Gastgeber – und das komplette Stadion erhebt sich.

[17h02] Beginn 1. Halbzeit

Hull City in schwarz/gelb und Anstoß von rechts nach links. Partie in Villa-Park hat eine Minute früher angefangen. Letzte Partie, die angepfiffen wurde, war West Ham gegen Middlesbrough.

[17h00] Alan Shearer mit einem ganz entspannten Gesichtsausdruck im Villa-Park. Mal sehen, wie lange das noch anhält. Villa-Park ausverkauft. Newcastle Fans sind zahlreich erschienen.

[16h57] PREMIERE schaltet regelmäßig zum Spiel Aston Villa gegen Newcastle. Also eine kleine Mini-Konferenz. Die Tore verpassen wir also im Villa Park nicht.

[16h55] Die Aufstellungen im KC Stadium

Hull City: Myhill – Ricketts, Turner, Kilbane, Dawson – Garcia, Marney, Boateng, Barmby – Geovanni – Fagan

Manchester United: Kuszczak – Rafael, Neville, Brown, De Laet – Nani, Fletcher, Gibson, Welbeck – Martin, Marcheda

Zumindest in der Offensive bekommt der Nachwuchs von Manchester United eine Chance. Ronaldo, Van der Sar, Rooney, Giggs, Carrick, Scholes, Anderson, Tevez, Park und Berbatov sind alle nicht im Kader.

[16h52] Beim FC Arsenal heute im Heimspiel gegen Stoke City übrigens Vito Mannone im Tor. 21 Jahre alt. Mir zum ersten Mal im Arsenal-Magazin aufgefallen, für das er regelmäßig für Interviews zur Verfügung stand.

[16h50] Die Aufstellungen im Villa Park

Aston Villa: Friedel – Gardner, Davies, Cuellar, Shorey – Milner, Petrov, Barry, Ashley Young – Carew, Agbonlahor

Newcastle United: Harper – Coloccini, Steven Taylor, Edgar – Guthrie, Nolan, Butt, Duff, Lövenkrands – Martins, Viduka

[16h41] Regelmäßige Verfolger der Premier League wissen, dass der Trainer von Hull City, Phil Brown, kein einfacher Charakter ist. Heute ist auch seine Meisterprobe. Kann er den Abstiegs seines Teams verhindern? Hull City ist eines der schlechtesten Teams der Rückrunde. Und jetzt ausgerechnet gegen Manchester United. Um ein bisschen den Druck und die Nervosität von seinen Spielern zu nehmen, ging Brown mit der gesamten Mannschaft unter der Woche ins Theater. Zu der Aufstellung von Manchester United sagte er: “Sir Alex ist seit 23 Jahren im Fußballgeschäft tätig. Er hat das Recht alles zu tun, was er will.”

[16h33] Aston Villa hat nur eines der letzten zwölf Ligaspiele gewonnen. Trainer Martin O’Neill kündigt aber an: “Wir werden alles versuchen dieses Spiel zu gewinnen.”

[16h31] Immerhin ein paar bekannte Namen bei Manchester United in der Startelf. Gary Neville, Rafael, Wes Brown, Fletcher und Federico Macheda von Beginn an.

[16h29] Michael Owen bei Newcastle zunächst nur auf der Bank. Man möchte nicht das Risiko einer frühen Verletzung gehen. Martins und Viduka bilden das Sturmduo. Einzig auf Rechtsverteidiger Habib Beye und den gesperrten Sebastian Bassong müssen die Magpies verzichten.

[16h25] Newcastle-Trainer Alan Shearer im Interview vor dem Spiel bei Aston Villa.

[16h22] Es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass sich Newcastle United morgen in der Championship wiederfindet. Der Guardian hat die Folgen und Konsequenzen für die einzelnen Vereine bei Abstieg zusammengestellt. Newcastle hatte vor zwei Jahren die fünfthöchsten Gehälter in der Premier League, fast 63 Millionen Pfund. Das kann sich kein Verein in der 2. Liga leisten. Gleichzeitig stehen die Chancen den Verein zu verkaufen bei einem Abstieg noch viel schlechter, als sie sich ohnehin schon darstellen.

[16h19] Kennen Sie die Nachnamen Drinkwater, Eckersley, Chester oder De Laet? Die stehen heute alle im Kader von Manchester United. Hull City darf sich gnädig schätzen. Sir Alex schont seine Stars für das Champions League Finale. Sehr viel einfacher können es die Tigers nicht haben.

[16h16] Der Kampf um den siebten Platz ist weniger kompliziert. Fulham reicht ein Punkt im Heimspiel gegen den FC Everton um in die Europa League einzuziehen. Tottenham muss beim FC Liverpool antreten, unbedingt gewinnen und auf eine Niederlage der Cottagers hoffen. Oder man holt fünf Tore Differenz gegenüber Fulham auf, wenn es im Cravan Cottage ein Unentschieden gibt.

[16h12] Der Abstiegskampf: Vier Teams kämpfen noch um den Klassenerhalt.

FC Sunderland (36 Punkte, -19 Tore): Bei einem Sieg gegen den FC Chelsea bleibt man auch nächstes Jahr in der Premier League. Ein Unentschieden reicht nur, wenn entweder Hull City oder Newcastle United nicht gewinnt.

Hull City (35 Punkte, -24 Tore): Hull City reicht ein Remis, wenn Newcastle nicht gewinnt. Sollte Hull verlieren, darf Newcastle bei Aston Villa keine drei Punkte holen.

Newcastle United (34 Punkte, -18 Tore): Newcastle reicht ein Unentschieden, wenn Hull City verliert. Ansonsten muss Newcastle bei allen Konstellationen gewinnen. Gewinnt Hull City und verliert der FC Sunderland gegen den FC Chelsea, kann Newcastle mit einem Sieg den Klassenerhalt schaffen.

FC Middlesbrough (32 Punkte, -28 Tore): Für das Team von Gareth Southgate zählt nur ein Sieg. Man hat den Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand. Wenn Middlesbrough im Upton Park gewinnt, muss Hull City verlieren. Gleichzeitig muss Middlesbrough noch vier Tore gegenüber Hull City aufholen. Das wäre schon ein großes, großes Wunder.

[16h01] PREMIERE zeigt ab 16:55 Uhr die Partie von Hull City gegen Manchester United. Die Tigers müssen je nach Spielstand bei Newcastle gegen den Titelträger gewinnen. Sir Alex schont zahlreiche Stammspieler und spielt mit einer C-Elf. Für die Parteien von Newcastle United (bei Aston Villa), dem FC Middlesbrough (bei West Ham United) und des FC Sunderland, die den FC Chelsea empfangen, bedienen Sie sich beim Streamangebot ihres Vertrauens.

[15h55] In drei Stunden wissen wir, ob ein Traditionsklub wie Newcastle United kommende Saison in der zweiten Liga spielt. Der Nordosten der Insel zittert. Vier Teams kämpfen noch um den Klassenerhalt. Zudem entscheidet sich, ob Fulham oder Tottenham in die Europa League einziehen wird. Das Saisonfinale in der Premier League 2008/2009. Für wen geht im Tabellenkeller das Licht aus? Schönen Nachmittag zusammen.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (5) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 Preview 6. Spieltag – Platzhalter

Freitag, 26. September 2008 17:38

FC Everton – FC Liverpool

PREMIERE live ab 13h40; Kommentar: Markus Gaupp

Der 6. Spieltag startet mit dem 179. Merseyside Derby im Goodison Park, nur fast einen Steinwurf entfernt von der Anfield Road. Genau sind es 1900 Meter. In der Tabelle sind es vier Punkte, Liverpool liegt auf Platz drei mit elf Zählern. Das ganz große Problem der Reds ist bisher die Offensive. Nur fünf Tore erzielte man in den ersten fünf Spielen. Zum Vergleich: Manchester City hat schon 15 Treffer erzielt, der FC Chelsea 10. Jetzt kann man den Reds zugute halten, dass sie trotz ihrer mageren Offensivausbeute so gut in der Tabelle positioniert sind. Kann man auch, wenn man Spiele wie das 0:0 gegen Stoke oder auch das magere 2:1 im Carling Cup gegen Crewe übersehen will. Und gerade so ein Spiel wie am vergangenen Wochenende, wo man völlig unnötig zwei Punkte liegen ließ, können am Ende der Saison entscheidend sein. Die Reds müssen auf den verletzten Fabio Aurelio verzichten, ansonsten sind alle Mann an Bord. Robbie Keane wird wohl nur wieder auf der Bank sitzen. Everton schied unter der Woche im Carling Cup gegen Blackburn aus und hat in dieser Saison bis dato alle Heimspiele verloren und schon sechs Gegentore kassiert.

Stoke City – FC Chelsea

PREMIERE live ab 15h55; Kommentar: Marcel Meinert

Es ist ein ungleiches Duell. Auch wenn Stoke City bereits schon einmal zuhause gewonnen hat, dürfte alles andere als ein Auswärtssieg der Blues eine Sensation sein, zumal das Team von Luis Felipe Scolari im Carling Cup in Portsmouth gezeigt hat, wie sie auswärts auftreten können. Die Frage ist, wieviel Selbstvertrauen Stoke aus dem Remis in Liverpool gezogen hat. Vielleicht kann man die Niederlage im Rahmen halten. Michael Ballack wird von Beginn an spielen, so zumindest der derzeitige Stand.

Manchester United – Bolton Wanderers

Ähnliche Pflichtaufgabe wie der FC Chelsea hat auch Manchester United mit dem Heimspiel gegen die Wanderers, wobei man bei den Red Devils zumindest im Moment die Pflicht von der Kür nicht trennen darf. So unbeständig sind die Leistungen der Mannschaft, zu viel scheint im Moment von einzelnen Schlüsselspielern abzuhängen. Manchester United tritt immer noch nicht als kompakte Einheit auf. Die ersten 20 Minuten vergangenen Sonntag an der Stamford Bridge waren ein kleiner Lichtblick, danach fiel man wieder fast 70 Minuten in den alten Trott, zog sich zu weit zurück und gab das Spiel aus der Hand. Jetzt will man den ersten Heimsieg der Saison. Bei den Wanderers ist Stürmer Johan Elmander wieder im Kader, Christiano Ronaldo wird sein Debüt in der Startelf der Red Devils geben.

Newcastle United – Blackburn Rovers

Kein Tag vergeht im Moment, an dem die Magpies nicht in den Schlagzeilen stehen. Teils selbstverschuldet, teils aber auch, weil neben den ganzen Spekulationen auch noch viel Pech im Moment hinzukommt. Kommen wir erst zu den Vereinsstrukturen: Heute gab man bekannt, dass man Joe Kinnear als Übergangstrainer verpflichten konnte. Der ehemalige Luton-Manager soll bis Ende Oktober das Amt übernehmen und dient nur als Übergangslösung, bis der Verkauf der Magpies über die Bühne gegangen ist. Dioe Frage ist nur, wann diese Übernahme vollzogen wird. Laut einem Bericht der BBC gibt es vor allem Interesse aus Nigeria. Man stehe in Verhandlungen, Newcastle-Besitzer Mike Ashley will aber noch mehr Geld sehen. Zu allem Überfluss kommt dann noch die Verletzung von Obafemi Martins, der mit einer Knieverletzung sechs Wochen ausfällt. Und auch auf dem Platz läuft es überhaupt nicht. Man schied im Carling Cup gegen Tottenham aus. Jetzt geht es daheim gegen die auswärtsstarken Rovers. Blackburn muss auf Torwart Robinson verzichten, was bei denen schon die schlechteste Nachricht ist. Das sagt einiges über die Ausgangslage vor diesem Spiel.

FC Fulham – West Ham United

Fulham schied am Dienstag im Carling Cup gegen einen Zweitligisten aus. Das ist schon ärgerlich, fand aber auch auswärts statt. Daheim im Cravan Cottage hat man weiter eine lupenreine Weste. Und West Ham ist alles andere als ein Segen auswärts, von daher sehe ich Fulham hier schon als kleinen Favoriten für diese Partie. Die Hammers wurden unter der Woche von der Vergangenheit eingeholt. Die Causa Tevez wurde nochmal aufgerollt. In Kürze: Wir schreiben den Abstiegskampf der Saison 2006/2007. Sheffield United und West Ham kämpfen um den Klassenerhalt. Den Hammers gelingt während der Rückrunde ein Sensationstransfer. Carlos Tevez wechselte aus Argentinien nach London und sicherte den Hammers den Verbleib in der Premier League. Laut Sheffield United war Tevez aber nicht spielberichtigt, die FA bestrafte West Ham ebenfalls, weil man nicht den Transferregeln entsprechend gehandelt hat. Doch Sheffield wollte sich damit nicht zufrieden geben. United argumentiert, dass West Ham nur durch Tevez den Klassenerhalt erreicht hat. Sheffield wollte Wiedergutmachung und hat jetzt 30 Millionen als Entschädigung von West Ham gefordert. Über eine endgültige Entscheidung soll Anfang des Jahres entschieden werden. Soweit will es West Ham gar nicht kommen. Man möchte einer juristischen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen und befürchtet finanzielle Schäden. Doch eine Klage beim Internationalen Sportgerichtshof brachte keinen Erfolg. Man sei nicht befugt diesen Fall an sich zu reißen, so der CAS. Es kommt also wohl doch das große Bangen im Upton Park.

FC Middlesbrough – West Bromwich Albion

West Brom kommt mit dem Rückenwind des ersten Erfolges in das Riverside Stadium. Middlesbrough will sich mit einem Sieg weiter aus der unteren Tabellenhälfte verabschieden. Boro-Manager Gareth Southgate ist voll des Lobes für den Aufsteiger, gibt sich im Interview mit der BBC aber zuversichtlich, dass sein Team den nächsten Heimsieg fahren kann.

Aston Villa – FC Sunderland

Auch Villa scheiterte im Carling Cup. Damit ist für das Team von Martin O’Neill schon eine Chance genommen auch international in der kommenden Saison zu spielen. Villa ist noch unbesiegt zuhause, Sunderland ist auswärts noch ungeschlagen. Könnte also eine ganz interessante Partie geben. Die Stärke der Villens liegt vor allem an der Beständigkeit. Gegen Sunderland steht zum sechsten Mal in dieser Saison die gleiche Startelf auf dem Platz.

FC Arsenal – Hull City

PREMIERE live ab 18h25; Kommentar: Marco Hagemann

Ganz England schwärmt wieder von den Gunners. Im Carling Cup spielte man mit dem jüngsten Team ever, selbst eingefleischte Arsenal-Fans sahen Spieler, die sie noch gar nicht kannten. Am Ende stand ein 6:0 gegen Sheffield United. Jetzt spielen in der Premier League wieder die Senioren und müssen den Schallter umlegen. Es geht wieder nur um drei Punkte. Drei Punkte um die Tabellenführung zu verteidigen. Hull City ist immer noch mehr als nur im Soll, kann also ganz befreit aufspielen. Und da liegt dann auch die Krux. Versucht man völlig losgelöst im Emirates zu spielen, wird man von den Londonern überollt. Alternativ stellt man sich hinten rein und verliert 0:1 oder 0:2. Bin gespannt, wie Hull die Partie angehen wird. Die Gunners müssen weiterhin auf Sami Nasri verzichten. Mikael Silvestre könnte sein Debüt geben.

FC Portsmouth – Tottenham Hotspur

Krisengipfel an der Südküste. Und das gilt für beide. Für Tottenham bloß schon seit Beginn der Saison, für Portsmouth erst seit dieser Woche. 10 Gegentore in den letzten zwei Spielen für Pompey, dazu ein Defensivverhalten, für das man eigentlich Schmerzensgeld an alle Fans zahlen müsste. Das Team von Harry Redknapp hat einen richtigen Kick bekommen, nachdem man nach bescheidenem Saisonstart eigentlich wieder besser in die Spur fand. Davon ist Tottenham noch weit entfernt. Zuletzt gab es ein mageres 0:0 gegen Wigan, man ist weiter das Schlusslicht in der Premier League. Jetzt schaffte man den ersten Saisonsieg, gegen Newcastle United. Auch ein blindes Huhn findet man ein Korn. Potential für handfeste Krisen ist bei beiden da.

Wigan Athletic – Manchester City

Der Spieltag schließt mit den Neureichen von Manchester City bei Wigan. Und dass auch mit viel Geld im Gepäck die Bäume nicht in den Himmel wachsen, sah man beim Team von Mark Hughes am Mittwochabend, als man bei Brighton im Ligapokal im Elfmeterschießen verlor. Es bliebt dabei: Die Defensive von City ist im Moment weit entfernt von der Bestform. Da sind Geldscheine zuverlässiger an Wert. Wigan daheim noch ohne Heimsieg.

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Premier League 2008/2009 Preview 5. Spieltag – Mike Ashley allein zuhause

Freitag, 19. September 2008 11:02

Nach den Spielen im Europapokal geht es jetzt am Wochenende weiter mit dem 5. Spieltag in der Premier League. Die englischen Mannschaften haben zwar alle punkten können, dennoch ganz unterschiedliche Spiele absolviert. Liverpool und Chelsea konnten mit wichtigen Siegen überzeugen, für Arsenal gegen Kiew und Manchester United gegen Villarreal reichte es nur zu einem Remis, wobei das den Gunners mehr nützt als dem Team von Sir Alex. Aston Villa ist nach dem 3:1 bei Litex Lovech so gut wie in der Gruppenphase, tat sich über weite Strecken der Partie schwer. Manchester City siegte knapp auf Zypern, Everton trennte sich 2:2 von Standard Lüttich und musste zweimal einen Rückstand aufholen. Heimsiege gab es für den FC Portsmouth (2:0 gegen Guimaraes) und die Tottenham Hotspur (2:1 gegen Wisla Krakau).

Und Tottenham ist auch ein ganz gutes Stichwort für diesen Spieltag. Montagabend verlor man das zweite Heimspiel dieser Saison gegen Aston Villa mit 1:2. Heißt als Konsequenz für die Spurs nach dem vierten Spieltag: Rote Laterne im Nordosten Londons, ein Punkt steht zu Buche. Die Situation erinnert schon jetzt fatal an die vergangene Saison, als Martin Jol nach verpatztem Saisonstart im Oktober entlassen wurde. Jetzt ist Jol mit dem Hamburger SV Tabellenführer in Deutschland und die Spurs-Fans schauen schon neidisch in die Hansestadt. Sollten die Spurs durch den Sieg im UEFA-Cup nicht auch Rückenwind für die Liga bekommen, sieht es düster aus für Juande Ramos. Ewig Zeit wird auch der Spanier nicht bekommen.

Kommen wir damit zum nächsten Battleground in der Premier League: St James’ Park in Newcastle. Die Fanproteste der vergangenen Woche haben bei Besitzer Mike Ashley Spuren hinterlassen. Er habe sich entschieden, so teile er Anfang der Woche mit, den Verein zu verkaufen. Unter der Woche war Ashley im Nahen und Mittleren Osten um Newcastle dort schmackhaft zu machen. Doch den Verein wollte niemand haben. Und einen neuen Trainer hat er auch noch nicht gefunden. Paul Ince von den Rovers war immer wieder mal im Gspräch, hat aber abgesagt. Momentan hat Chris Hughton, Assistenztrainer unter Kevin Keegan, die Betreuung der Mannschaft übernommen. Doch auch der sehnt sich nach einem neuen Trainer. Mike Ashley – ohne Käufer, ohne Trainer, gehasst von den Fans, und durch den Kauf von Newcastle immer noch verschuldet. Es gibt schönere Abschnitte im Leben.

Und die Premier League zeigt an diesem 5. Spieltag mal wieder Flexibilität bei der Spielplangestaltung. Fünf Spiele am Samstag, fünf Spiele am Sonntag. Alle UEFA-Cup Teilnehmer und das Spitzenspiel gibt es am Sonntag zur besten Kaffeezeit.

FC Sunderland – FC Middlesbrough

Der Spieltag eröffnet mit der Partie im Stadium of Light. Derby Nummer eins an diesem Spieltag an der Ostküste Englands. Nach einem doch durchaus vielversprechenden Saisonstart ist bei der Heimmannschaft im Moment der Knoten wieder drin. Zwar gab es letzte Woche ein 1:1 bei Wigan, doch vier Punkte nach vier Spielen sind für die auf dem Transfermarkt sehr tätig gewesenen Black Cats auch eher enttäuschend. Deutlich besser startete Middlesbrough und wurde erst letzte Woche mit der Auswärtsniederlage gegen Portsmouth gestoppt. Sunderland kann mit einem Heimsieg am Team von Gareth Southgate vorbeiziehen. Vielleicht trifft ja sogar ein Neuzugang.

West Ham United – Newcastle United

Es ist die Partie, die am Samstag im Fokus stehen wird. Der neue Trainer der Hammers, Gianfranco Zola, gibt sein Heimdebüt. Und über die Brisanz bei Newcastle braucht man keine Worte mehr verlieren. Je länger die Magpies nicht gewinnen, desto brenzliger wird die Situation im Vereinsumfeld. Und die Frage ist, ob Mike Ashley überhaupt jemanden finden wird, der diesen Verein übernehmen will. Einen freut das Theater besonders: Sportdirektor Dennis Wise. Denn hat bis jetzt noch einen Job. Auch aus Sicht der Tabelle ist es ein wichtiges Spiel für West Ham. Mit einem Sieg könnte man in höhere Tabellenregionen vordringen. Das wäre dann ein Einstand nach Maß für den neuen italienischen Trainer.

FC Liverpool – Stoke City

PREMIERE live ab 15h55; Kommentar: Marc Hindelang

Ob man an der Anfield Road schont ein bisschen von der Meisterschaft träumt? Jedenfalls hat der letzte Spieltag gezeigt, dass man die Reds dieses Jahr wohl auf der Rechnung haben sollte. Dafür muss man aber auch die Pflichtaufgaben gewinnen. Und dazu gehört das Heimspiel morgen gegen den Aufsteiger Stoke City, der den vorletzten Tabellenplatz belegt und im Moment noch Lehrgeld in der Premier League zahlt. Man spielt nicht schlecht, kann durchaus mithalten, letzlich reicht es aber nur selten für Punktgewinne. Die Partie in Liverpool ist für die Potters allerdings leicht anzugehen. Die Erwartungen sind gering, wie beim bisher einzigen Saisonsieg gegen Aston Villa. Die Reds beginnen wieder mit Torres und Gerrard in der Startelf. Unklar ist, ob Robbie Keane von Beginn an spielt. Je nachdem, welches System Benitez spielen lässt. Die Sun meldet heute, dass Dirk Kuyt in der Winterpause zum Hamburger SV wechseln will.

Blackburn Rovers – FC Fulham

Tja, wer hätte das gedacht. Fulham galt für viele als Abstiegskandidat, der die ganze Saison um den Klassenerhalt kämpfen muss. Doch die ersten Partien haben gezeigt, dass die Cottagers alles andere als ein Abstiegskandidat sind. Heimsiege gegen Arsenal und Bolton, nur auswärts klappt es noch nicht besonders. Dafür gibt es jetzt die nächste Chance gegen Blackburn, bei denen es weder zuhause noch auswärts wirklich rosig läuft. Acht Gegentore in den letzten zwei Spielen haben die Schwachstelle dieses Teams offenbart. Vielleicht weiß Fulham dies zu nutzen.

Bolton Wanderers – FC Arsenal

PREMIERE live ab 18h25; Kommentar: Andreas Renner

Die Gunners sind zurzeit on the Road. Letzten Samstag Blackburn, unter der Woche Kiew, jetzt am Samstagabend im Setanta-Livespiel geht es zu den Bolton Wanderers. Und wenn man so auftritt wie letzte Woche in Blackburn, braucht man sich keine großen Sorgen machen. Die Wanderers spielen zurzeit in allen Mannschaftsteilen unter ihren Möglichkeiten, formulierte es Bolton-Manager Gary Megson. Besonders der Ausfall von Stürmer Elmander ist schwerwiegender als gedacht.

West Bromwich Albion – Aston Villa

Das Derby in Midlands, zwei große Rivalen treffen aufeinander. West Brom gegen Aston Villa, beide Teams sind in der Metropolregion um Birmingham beheimatet. Aufgrund der großen Sicherheitsvorkehrungen wird dieses Spiel ähnlich wie Sunderland gegen Middlesbrough bereits zur Mittagszeit angepfiffen. Es ist das 131. Aufeinandertreffen der beiden Klubs in der Liga. Für Sky Sports sind dies alles Attribute dieses Spiel live vor dem großen Aufeinandertreffen der Big Four zu zeigen.

FC Chelsea – Manchester United

PREMIERE live Sonntag ab 14h45; Kommentar: Wolff Fuss

Es ist die Revanche für Moskau, es ist die Revanche für die letzten zwei Mannschaften, es ist die Revanche für alles. Die zwei erfolgreichsten Mannschaften der letzten Jahre auf der Insel treffen an der Stamford Bridge aufeinander. Viel mehr braucht man dazu eigentlich auch nicht sagen. Es sei denn, man heißt Sir Alex Ferguson. Der hat via diverser Medien den Rundumschlag gemacht. Es kann nicht sein, dass Manchester United in dieser frühen Phase der Saison zwei Auswärtsspiele bei direkten Konkurrenten um den Titel habe. Und dass die rote Karte von John Terry von der FA zurückgezogen wurde und der Chelsea-Kapitän am Sonntag damit spielberechtigt ist, bestätigt den Verdacht von Sir Alex, dass man Manchester United nicht mehr als Meister sehen will. Mehr dazu in der Spox-Kolumne von Raphael Honigstein. Was der Sir dabei aber gerne übersieht, ist, dass sein Team alles andere als gut in die Saison gestartet ist. Und daran ist weder John Terry noch der Spieplan schuld. Chelsea führt die Tabelle an und ist exellent in die neue Spielzeit gekommen. Michael Ballack steht vor seiner Rückkehr in die Startelf und könnte ins rechte Mittelfeld rücken. Somit könnte Juliano Beletti oder alternativ Bosingwa wieder auf die rechte Abwehrseite rücken. Manchester United wird mit Ronaldo beginnen. Michael Carrick wird verletzt fehlen.

Manchester City – FC Portsmouth

Die beiden Teilnehmer des UEFA-Cup im direkten Duell in Eastlands. Portsmouth hat jetzt langsam in die Spur gefunden, vor allem auch daheim an der Südküste mit Siegen gegen Middlesborough und Guimaraes. Aiuswärts hat man vor allem mit dem Sieg in Everton auf sich aufmerksam gemacht. Manchester City sollte also gewarnt sein, zumal der erste Heimauftritt nach der Übernahme wenig optimal verlief. Beim 1:3 gegen Chelsea offenbarte vor allem die Defensive eklatante Schwächen.

Hull City – FC Everton

Wenn es in der noch frühen Saison bereits eine Überraschung gibt, dann ist es der Aufsteiger Hull City. Platz fünf, sieben Punkte. Das lässt sich sehr gut anschauen. Zuletzt gab es ein Auswärtssieg bei Newcastle United. Doch jetzt kommt der erste große Brocken im eigenen Stadion. Der FC Everton hat bisher ein makellose Bilanz auswärts. In der Fremde überzeugen die Toffees, zuhause setzt es die Niederlagen. Trotzdem war es für die Klubführung ausreichend Trainer David Moyes mit einem neuen 5-Jahres-Vertrag auszustatten.

Tottenham Hotspur – Wigan Athletic

Und das Sorgenkind beendet den Spieltag. Man kann also sich ausrechnen, wo die Reise hingeht, wenn man die zweite Halbzeit am Sonntagnachmittag beginnt. Ein Heimsieg gegen Wigan muss auf Basis der Erwartungen an der White Hart Lane und der spielerischen Qualität in diesem Kader einfach Pflicht sein. Trainer Juande Ramos sagte gestern Abend bei der BBC, dass er sich durch den Sieg gegen Krakau positive Effekte für die Performance in der Liga wünsche. Na denn, mal schauen. Dass Wigan auswärtsstark ist, hat man zuletzt beim 5:0 in Hull bewiesen. Ein Sieg der Spurs wäre balsam für alle in London. Wenn nicht, brennt der Baum wohl schon wieder vorzeitig (und nicht erst zu Weihnachten).

Ich blogge die Partie an der Stamford Bridge am Sonntag ab 14h30 live.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Kevin Keegan verlässt Newcastle United – oder doch nicht

Dienstag, 2. September 2008 14:21

Als Einstieg: Bitte dieses Video anschauen (via BBC)

Breaking News aus der Premier League. Nach Berichten des Guardian soll Kevin Keegan seinen Rücktritt bei Newcastle United angeboten haben. Es gibt aber noch keine offzielle Bestätigung dafür.

Es steht im Moment noch nicht all zuviel fest. Es hat heute Morgen ein Gespräch zwischen Kevin Keegan und Newcastle-Besitzer Mike Ashley (der mit dem Bierbecher im Emirates Stadium) gegeben. Keegan hat angeblich auch nicht das Training der Mannschaft geleitet. Keegan soll sich sehr negativ über die Transferpolitik der Magpies geäußert haben. Er hätte zu wenig Einfluss darauf gehabt und sich mehr hochkarätige Neuzugänge gewünscht. Erinnert sei an gestern: Dort konnte man immerhin den spanischen Stürmer Xisco verpflichten. Keegan soll sich aber besonders über den Weggang von James Milner zu Aston Villa geärgert haben.

Zudem gab es natürlich auch immer das sehr angespannte Verhältnis zum Executive Director des Klubs, Dennis Wise. All das könnte dann den Ausschlag gegeben haben. Über Nachfolger kann bisher nur spekuliert werden. Der Name von Roberto Mancini soll gefallen sein.

Die BBC nennt noch eine weitere mögliche Ursache. Angeblich soll es gestern Abend zu einem Streit zwischen Keegan und der Klubführung bezüglich des Transfers von Joey Barton gekommen sein. Barton war ja beim FC Portsmouth im Gespräch, der Wechsel kam dann aber nicht zustande. Nach Recherchen der BBC wollte Keegan Joey Barton im Verein behalten, währenddessen die Klubführung ihn gerne abgegeben hätte.

Kann sich noch jemand an den vergangenen Janaur erinnern? Newcastle stand im Tabellenkeller, Sam Allardayce wurde entlassen und Kevin Keegan übernahm zum zweiten Mal bei Newcastle United das Traineramt. Die Fans kamen aus der Ekstase nicht mehr heraus, es bildeten sich lange Schlangen an den Tickethäusern für das Pokalspiel im Carling Cup. Keegan ist ein Volksheld in Newcastle, hat dort eine sehr erfolgreiche erste Trainerstation von 1992 bis 1997 gehabt, war dort zwei Jahre Spieler und schoss in 78 Spielen 48 Tore. Jetzt soll die dritte Ära (einmal Spieler, zweimal Trainer) so abrupt zu einem Ende kommen? Nur 22 Spiele hat Keegan als Trainer seit Januar 2008 an der Seitenlinie gestanden. Bi gespannt auf die Reaktion der eingefleischten Newcastle-Fans.

Update 14h35: BBC Five Live ist live vor Ort in Newcastle. Es gibt noch keine Bestätigung für den Rücktritt. Keegan soll sich noch auf dem Gelände des Vereines befinden.

Update 15h04: Weiter nichts Offizielles seitens Newcastle. Hunderte Fans haben sich auf dem Vereinsgelände eingefunden, rufen “Suck the board” und stimmen in “Kevin Keegan”-Sprechchöre ein. Die Fans gehen langsam auf die Barrikaden. Wie erwartet.

Update 15h28: Gelbes Laufband bei Sky News heißt ja seit gestern nicht mehr allzuviel, aber im Moment schreibt Sky News, dass Keegan gefeuert wurde.

Update 16h26: Sportnachrichten bei Sky News: Weitere keine offizielle Bestätigung dafür, dass Kevin Keegan gefeuert wurde. Sky-Korresondentin ist in Newcastle am St. James Park, umgeben von geschockten Fans, die die Welt nicht mehr verstehen. Der Executive Director des Klubs, Dennis Wise, ist übrigens auch im Gespräch als Nachfolger. Aber die Interviews mit den Fans zeigen, dass Wise bei ihnen so beliebt ist wie eine Kellerassel.

Update 16h48: BBC berichtet von der Entlassung Kevin Keegans.

Update 20h00: Meldungen britischer Medien sprechen davon, dass Kevin Keegan doch nicht entlassen worden ist. Es gibt eine Mitteilung des Klubs, dass es keine Entlassung gibt. BBC Five Live ist in Newcastle vor Ort.

Update 20h12: Newcastle United hat auf seiner Internetseite ein Statement veröffentlicht

“Newcastle United can confirm that meetings between members of the Board and manager Kevin Keegan were held both yesterday and today.Kevin has raised a number of issues and those have been discussed with him. The Club wants to keep progressing with its long-term strategy and would like to stress that Kevin is extremely important, both now and in the future. Newcastle United values the effort and commitment shown by Kevin since his return to St. James’ Park and wants him to continue to play an instrumental role as manager of the Club. For the avoidance of doubt the Club has not sacked Kevin Keegan as manager.”

Update 20h17: BBC Five Live macht auf einen interessanten Fakt aufmerksam. Man sagt zwar, dass es eine Zukunft von Keegan geben soll (“both now and in the future”), man sagt aber auch nicht, dass Kevin Keegan noch Trainer in Newcastle ist. Alles was sie mitteilen, ist, dass sie ihn nicht gefeuert haben. Die Sportkorrespondenten sind sich sicher, dass Keegan nicht länger Trainer bei Newcastle sein wird.

Thema: Premier League | Kommentare (3) | Autor: medispolis

Bundesliga 23. Spieltag, Stuttgart – Werder und Premier League 29. Spieltag, Liverpool – Newcastle

Samstag, 8. März 2008 14:59

[17h56] Auch die anderen beiden Spiele sind beendet.

Blackburn – Fulham 1:1
Reading – Manchester City 2:0

Reading überholt Newcastle – und das soll was heißen. Die Magpies im tiefsten Abstiegsstrudel, momentan 14. Aber alle anderen Mannschaften können noch nachziehen. Liverpool festigt Platz Vier und setzt Everton unter Druck. Für Fulham ist der eine Punkt wohl zu wenig, aber immerhin ein Achtungserfolg. Manchester City hat sich wohl endgültig aus dem Rennen um die internationalen Plätze verabschidet.

[17h53] Endstand Liverpool – Newcastle United 3:0 Verdienter und teilweise überzeugender Sieg für das Team von Benitez gegen orientierungslose und in allen Belangen unterlegene Magpies.

[17h51] Reading – Manchester City 2:0, Dave Kitson, 87. Minute Entscheidung und Reading auf dem besten Wege zu einem ganz wichtigen Sieg

[17h50] Zwei Minuten Nachspielzeit an der Anfield Road. Und Kevin Keegan mit ganz traurigem Blick auf der Trainerbank. Mit einem traurigen Blick – aber eben auch mit einem ratlosen Blick.

[17h47] Blackburn – Fulham 1:1, Jimmy Bullard, 88. Minute. Verdienter Ausgleich. Bullard, der Mann für die letzten Minuten. Erzielte schon das Siegtor gegen Aston Villa von vor drei Wochen.

[17h43] Riesen Chance von Riise für Liverpool zum 4:0, scheitert aber an Harper, der Newcastle jetzt schon mehrmals vor einem höheren Rückstand bewahrt hat.

[17h38] Letzter Wechsel bei den Reds. Hyypiä kommt, Pennant darf sich ausruhen. Und mit der Ausnahme der Chance von Martins kommt von Newcastle gar nichts. Der freie Fall geht weiter.

[17h35] Einen Vorteil hat der Spieltag bis jetzt schon. Werder ist wohl aus dem Meisterschaftsrennen draußen, es geht wenn überhaupt nur noch auf Platz Zwei – da kann ich mich ganz der Premier League in den nächsten Wochen widmen. Und im Mai schauen wir dann mal, wo Werder steht.

[17h32] Liverpool hat die Partie trotz ein paar Chancen von Newcastle – Martins traf nur die Latte – in den letzten 10 Minuten gut im Griff. Benitez schont schon für die Champions League. Gerrard und Torres, die beiden überragenden Akteure auf dem Platz, sind draußen, Kuyt und Torres stürmen jetzt.

[17h28] So, dann weiter mit der Premier League. Reading führt mittlerweile gegen Manchester City mit 1:0 durch einen Treffer von Shane Long und auch Blackburn ist gegen Fulham mit 1:0 in Führung gegangen durch Morten Gamst Pedersen

[17h26] Die Ergebnisse des 23. Spieltages vom Samstag.

Stuttgart – Werder 6:3
Bayern – Karlsruhe 2:0
Duisburg – Rostock 1:1
Wolfsburg – Cottbus 3:0
Frankfurt – Bochum 1:1
Bielefeld – Schalke 0:2

Meisterschaft mit einer Vorentscheidung. Hsmburg kann Werder morgen überholen. Schalke überholt wieder Karlsruhe. Frankfurt und Bochum vepassen sich abzusetzen. Im Abstiegskampf nützt eher Rostock der eine Punkt an der Wedau.

[17h18] Endstand VFB – Werder 6:3 Ohne Worte

[17h16] Platzverweis Per Mertesacker/Werder Bremen Notbremse des Werder – Verteidigers nach einer Notbremse gegen den überragenden Gomez. Das war so unnötig, dafür kann Mertesacker gescholtenen Bloggern mal ein Abendessen ausgeben.

[17h14] VFB – Werder 6:3, Cacau, 87. Minute Tut mir Leid, aber für dieses Abwehrleistung hat Werder nichts Besseres verdient. Und Wolff Fuss hat in der Konferenz seine helle Freude. Flanke Bastürk, am langen Pfosten ist Cacau, der den Ball nur noch einschieben braucht.

[17h10] VFB – Werder 5:3, Eigentor Mertesacker, 84. Minute Stuttgart spielt Werder in Grund und Boden, zumindest vor dem Tor von Tim Wiese. Magnin lässt zwei Spieler aussteigen, gibt dann mit Karacho in die Mitte. Fritz schießt Mertesacker an und von dort geht der Ball ins tor. Jämmerlich, jämmerlich

Liverpool – Newcastle 3:0, Steven Gerrard, 52. Minute Newcastle ist das Werder der Premier League. Was für ein mageres Abwehrverhalten. Liverpool wieder durch die Mitte, diesmal Torres auf Gerrard und der Kapitän der Reds ohne Probleme gegen Harper.

[17h08] Es klingelt heute in der Bundesliga.

Bielefeld – Schalke 0:2, Halil Altintop, 74. Minute
Wolfsburg – Cottbus 3:0, Marcelinho, 76. Minute

[17h03] VFB – Werder 4:3, Markus Rosenberg, 77. Minute Der Schwede macht den Anschlusstreffer. Hunt setzt sich gegen Pardo und Hilbert durch, steckt auf Rosenberg, der aus 16 Metern ins linke Torwarteck trifft. Dreimal auswärts getroffen, aber man liegt hinten. Werders Defensive entreißt Bremen die Chance auf die Meisterschaft.

[17h00] Puh, ich komme mit dem Schreiben fast gar nicht mehr nach.

Halbzeit in der Premier League. Liverpool führt sowas von verdient mit 2:0 gegen Newcastle. Keine Tore bei Reading-ManCity und Blackburn-Fulham

[16h56] Mittlerweile Owomoyela und Baumann raus, Fritz und Hunt in der Partie.

Frankfurt-Bochum 1:1, Azaouagh, 67. Minute und Bayern – KSC 2:0, Ribery, 64. Minute

[16h53] VFB – Werder 4:2, Cacau, 66. Minute Wir kontern uns aus (II). Hitzelsperger auf Gomez, der legt rüber zu Cacau, der Wiese keine chance lässt. Das ist nicht zum Anschauen, wie werder sich dahinten anstellt. Wir zählen Gegentor Nr. 32

[16h51] VFB – Werder 3:2, Mario Gomez, 65. Minute. Wieder schläft ganz Bremen. Hereingabe von rechts, Gomez aus drei Metern über die Linie. Das ist nicht zu akzeptieren, was Werder da hinten abliefert.

[16h47] VFB – Werder 2:2, Sebastian Boenisch, 60. Minute Der linke Verteidiger geht mit nach vorne, findet keine Anspielstation und zieht einfach mal aus 25 Metern ab. Der Ball ist noch abgefälscht, keine Chance für Ulreich. Verdienter Ausgleich.

Liverpool – Newcastle 2:0, Fernando Torres, 45. Minute Newcastle wird eiskalt ausgekontert, perfekter Pass von Gerrard auf Torres, der sich Harper ausguckt und dann mustergültig abschließt. Absolut verdiente Führung gegen völlig desorientierte Magpies.

[16h44] Liverpool – Newcastle 1:0, Jermaine Pennant, 44. Minute Newcastle legt sich die Führung praktisch selbst ins Tor. Torres will auf Pennant durchstecken, doch Newcastles Verteidiger Jose Enrique kann klären – doch anstatt den Ball zur Ecke zu klären, schießt er Pennant an, und von dessen Rücken geht der Ball über die Linie. Sehr dummes Gegentor

[16h42] Werder kommt wieder besser aus der Kabine. Rosenberg traf nur das Außennetz, Mertesackers Kopfball brachte keine Gefahr, Almeidas Schuss ging rechts am Tor vorbei. Özil gefällt mit neben Almeida noch am besten. Klar kann der kleine Türke Diego nicht 1:1 ersetzen, aber da waren einige gute Pässe und Zuspiele dabei. Das ist zumindest vielversprechend. Von Stuttgart in der zweiten Hälfte vor dem Tor von Tim Wiese noch nichts zu sehen.

[16h37] Auch wenn Liverpool eine sehr ansprechende Leistung zeigt, fehlt es bei Newcastle wieder an einigem, vor allem an einem strukturierten Spielaufbau nach vorne. Und dann kommt da noch die psychologische Komponente. Die Spieler wirken nervös und verunsichert. Den Verteidiger Baye und Faye zittern bei jedem Ballkontakt beide Beine. Es ist eine Frage der Zeit, wann Liverpool hier in Führung geht.

Frankfurt-Bochum 1:0, Faton Toski, 49. Minute

[16h32] Es geht ohne Wechsel weiter in Stuttgart

[16h26] Es ist ein Spiel auf ein Tor in Liverpool. Die Reds machen Druck, bestimmen das Tempo, Newcastle nur in der Defensive bechäftigt, kann sich aber noch über Wasser halten. Während der 07. und 12. Minute musste man schon befürchten, dass die Magpies sich einen fangen. Torres macht vorne ein überragendes Spiel, sehr beweglich, bietet sich stets an und hatte in der 9. Minute die bisher größte Saison im Spiel, aber er scheiterte an Harper.

[16h17] Halbzeit VFB – Werder 2:1 Wen interessiert es, dass Werder besser war, die bessere Spielanlage hatte, wenn man zweimal saublöd sich in der Abwehr anstellt. Und wenn das der VFB so effektiv und eiskalt ausnutzt, dann geht die Führung durchaus in Ordnung.

[16h12] VFB – Werder 2:1, Mario Gomez, 43. Minute Mein lieber Mann, liebe Werder-Defensive. Der Stürmer des VFB mit seinem zweiten Treffer. Werder lässt sich auskontern, Bastürk und Gomez laufen auf Wiese zu, Bastürk legt auf Gomez rüber, lässt damit Wiese ausspielen, und Gomez schafft es gerade noch das Zuspiel zum 2:1 zu verwerten.

[16h11] Ganz unterhaltsames Spiel in Stuttgart, Werder ist jetzt auch wieder besser im Spiel und hat den Schock nach dem Ausgleih wieder ganz gut weggesteckt. Dass was da Stuttgart insgesamt anbietet, ist nicht viel. Und aus Werder-Sicht ist es schade, dass man das Gegentor kassiert hat, denn entsprechend den Spielanteilen und den Chancen ist der Ausgleich weiter schmeichelhaft.

Bayern-Karlsruhe 1:0, Luca Toni, 41.

[16h02] So ganz glücklich sah Tim Wiese beim Gegentreffer nicht aus, aber eben hat er schön gegen Gomez gehalten. Der VFB wird jetzt stärker, Werder kaum noch in der Offensive. Da Silva hat Veh durch Hilbert ersetzt. Keine Ahnung, ob es eine Verletzung war. Marcel Reif meint, dass es ein taktischer Wechsel sei. Verstehe warum…

[15h59] Die Aufstellungen an der Anfield Road

Liverpool: Reina – Arbeloa, Carragher, Skrtel, Riise – Alonso, Lucas, Pennant – Gerrard, Benayoun – Torres

Newcastle: Harper – Beye, Faye, Taylor, Jose Enrique – Milner, Butt, N’Zogbia, Duff – Owen, Smith

Kuyt und Babel werden bei Liverpool geschont. Bei Newcastle spielt N’Zogbia für Barton.

[15h53] Wolfsburg ist mittlerweile mit 2:0 gegen Cottbus in Führung gegangen durch tore von Gentner und Marcelinho, Rostock hat durch Agali ausgeglichen, und Schalke ist in Bielefeld in Führung gegangen durch Varela (24.)

[15h49] VFB – Werder 1:1, Mario Gomez, 20. Minute Der Stürmer des VFB wird lang geschickt, kann Owomoyela aussteigen und auch Wiese kann nicht mehr retten. eher schmeichelhaft der Ausgleich, weil Werder das eigentlich im Griff hatte. Aber mal wieder in der Defensive nicht gut aufegepasst. Das 29. Gegentor.

Fast im Gegenzug Schuss von Almeida an die Querlatte

[15h44] Endstand Manchester United – FC Portsmouth 0:1. Die Südküstler damit im FA-Cup Halbfinale. Damit nur noch der FC Chelsea die Chance auf das Triple in England.

[15h38] VFB – Werder 0:1, Hugo Almeida, 9. Minute Du liebe Güte, Hugo Almeida trifft auswärts, was ist denn da los. Werder krönt die Überlegenheit zu Beginn. Flanke Rosenberg von links, Almeida in der Mitte entkommt Delpierre und braucht nur noch einköpfen. Guter Auftakt.

Duisburg-Rostock, 1:0, Grlic, 7. Minute Schöner Freistoß

[15h36] Ganz munterer Auftakt im Ländle. Werder kommt ganz gut in die Partie, hatte schon einige gute Aktionen nach vorne. Boenisch kommt wohl über links, Owomoyela ist auf rechts.

[15h31] Dann wollen wir mal. Und zumindest in Bremen ist das Wetter besser als in Stuttgart.

[15h28] Wen es interessiert. Portsmouth hat gerade das 1:0 bei Manchester United geschossen. Torschütze: Sulley Muntari (77.)

[15h27] Hui, sehe gerade, dass Marcel Reif kommentiert, hatte mit dem Fritz gerechnet. Die Aufstellungen im Gottlieb-Daimler-Stadion

Stuttgart: Ulreich – Osorio, Tasci, Delpierre, Boka – Bastürk, Hitzelsberger, Pardo, da Silva – Marica, Gomez

Werder: Wiese – Boenisch, Naldo, Mertescker, Owomoyela – Baumann – Özil, Jensen, Borowski – Rosenberg, Almeida

[15h18] Was steht noch so auf dem Menüplan am heutigen Samstag. Schalke muss nach dem Sieg in Porto beweisen, dass man auch auswärts in Bielefeld bestehen kann. Bayern will die Tabellenführung gegen Karlsruhe verteidigen. Frankfurt kann mit einem Sieg gegen Bochum an die UEFA-Cup Plätze ranrücken. Im Abstiegskampf muss Cottbus in Wolfsburg dringend punkten, zudem kommt es zum direkten Duell im Keller zwischen Duisburg und Rostock.

[15h11] Eine Statistik sollte wenigstens Mut machen. In den letzten fünf Heimspielen des VFB gab es immer abwechselnd eine Niederlage und dann einen Sieg. Heute wäre nach dieser Reihenfolge wieder eine Niederlage fällig.

Und weil ich es gerade aus dem Feed-Reader fische. Daniel Cousin von den Glasgow Rangers fällt mit gebrochenem Kiefer einen Monat aus, ist also Donnerstag auch nicht im Rückspiel im Weserstadion dabei.

[15h07] VFB Stuttgart – Werder Bremen Ich habe Werders Auftritt in Glasgow leider nicht gesehen, aber ich kann mir gut vorstellen, wie das ganze abgelaufen ist. Es ist ein altes Werder-Problem, die Harmlosigkeit gerade in Auswärtsspielen. Das ist keine dauerhafte Erscheinung, tritt aber immer wieder mal auf. Dann fehlt dann die nötige Kreativität und auch die Ideen. Heute geht es also zu den Schwaben, die zuletzt ja pausieren mussten wegen des Orkantiefs “Emma”. Könnte eine interessante Angelgenheit werden. Werder muss auf Diego, Frings und Sanogo verzichten. Bei den Schwaben fehlt Khedira verletzt.

[15h00] Moin. PREMIERE beginnt mit der Vorberichterstattung. Dann können wir hier auch starten.

Thema: Fußball, Live-Blog, Premier League, Werder Bremen | Kommentare (0) | Autor: medispolis