Programmhinweis: Saisonrückblick Premier League

PREMIERE sendet am kommenden Donnerstag, 22. Mai, um 22h15 einen 60-minütigen Saisonrückblick auf die Premier League Saison 2007/2008. Die Sendung wird, so war es zumindest die letzten drei Jahre Usus, von der Premier League produziert und wird dann von PREMIERE mit einer deutschen Tonspur besetzt. Zuletzt haben Wolff Fuss oder Markus Gaupp den Rückblick kommentiert.

Am Samstag, 24. Mai, gibt es dann um 16h00 eine 40-minütige Sendung mit den schönsten Toren der Saison 2007/2008. Ich kann mich nicht mehr genau dran erinnern, meine aber in Erinnerung zu haben, dass PREMIERE letztes Mal diese Sendung eigenständig produziert hat, würde mich aber nicht wundern, wenn es aber auch hier ein vorgefertigtes Produkt der Premier League geben würde.

Meine Premier League Saison 2007/2008

Spieler der Saison: Fernando Torres

  • 33 Tore in seiner ersten Saison auf der Insel nach seinem Wechsel von Atletico Madrid an die Anfield Road sind eine Zahl für sich.

Trainer der Saison: David Moyes, FC Everton

  • Den FC Everton zum dritten Mal in Folge unter die ersten fünf der Liga gebracht, teilweise hatte man sogar den vierten Platz im Visier. Kontinuität wird groß geschrieben im Goodison Park, und dafür ist vor allem Moyes verantwortlich.

Überraschung der Saison: FC Arsenal London

  • Auch wenn es zum Titel nicht gereicht hat und man am Ende ein bisschen den Anschluss verlor, hat der FC Arsenal unter Arsene Wenger eine der besten Saisons gespielt und insbesondere in der Hinrunde brillianten Fußball gespielt. Ich hätte nicht gedacht, dass das Arsenal nach dem Weggang von Henry so schön umsetzten würde.

Enttäuschung der Saison: Tottenham Hotspur

  • Millionen vor der Saison in die Hand genommen, Platz Vier als Saisonziel im Auge gehabt, mieser Saisonstart, dann sehr unwürdig den Trainer entlassen. Im Niemandsland der Tabelle hat man dann wenigstens befreit Fußball gespielt. Aber die Perspektiven für die kommende Spielzeit stimmen, sollte also besser werden.

Spiel der Saison: Tottenham Hotspur – FC Chelsea 4:4, 19. März 2008 an der White Hart Lane

  • In einem Spiel, in dem es für die Spurs um nichts mehr ging, hat das Team von Juande Ramos leidenschaftlichen Fußball gespielt, ein 0:1, ein 1:3 und ein 3:4 aufgeholt. Mit der fantastischen Stimmung an der White Hart Lane der schönste Fußballabend dieser Saison

Tor der Saison: Robbie Keane, 4:4 Tottenham – Chelsea, 90. Minute

  • Aus 20 Metern vom linken Strafraumeck aus per Drehschuss ins lange Eck gezirkelt.

Schönster Moment der Saison: Ryan Giggs

  • In seinem Rekordspiel für Manchester United erzielt der Walliser das 2:0 für die Red Devils und macht damit die Meisterschaft für Manchester United perfekt. Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

Schlimmster Moment der Saison: Eduardo

  • Nach dem Foul von Taylor in Birmingham muss der Kroate mit mehren Brüchen, unter anderem des Knöchels, die Saison beenden. Alles erdenklich Gute, dass wir ihn vielleicht bald wieder spielen sehen.

Comeback der Saison: FC Fulham

  • Zwölf Punkte aus den letzten vier Spielen in der Saison, man gewann die letzten drei Auswärtsspiele der Saison, nachdem man zuvor fast 30 Spiele lang ohne Dreier auf fremden Platz blieb. Respekt an Roy Hodgson. Auf eine weitere Premier League Saison im Südwesten Londons.

Das ging viel zu schnell: Sam Allardyce

  • Nach nur sechs Monaten im Amt verlässt Allardyce Newcastle. Vom Hoffnungsträger zum Buhmann für schlechte Leistungen des Teams. Da halfen auch die vielen Kaugummis nichts.

Das ging viel zu langsam: FC Liverpool

  • Formschwankungen allgegenwärtig, schwacher Saisonstart. Liverpool wird erst wieder ein Wörtchen um die englische Meisterschaft mitreden, wenn man konstanter in den Leistungen wird und Benitez nicht erst im April seine Startelf gefunden hat.

Besondere Ehrung für: Roque Santa Cruz

  • Beim FC Bayern abgestempelt war er maßgeblich an der guten Saison bei den Blackburn Rovers beteiligt, schoss über 20 Tore. Ein guter Griff, den Mark Hughes da bekommen hat.

Besondere Auszeichnung für: Andreas Renner

Die besten Kommentierungen bei PREMIERE

  • 1. Marco Hagemann, Tottenham-Chelsea 4:4. Am Ende war Hagemann beleidigt, dass es nur vier Minuten Nachspielzeit gab, trotzdem war er zu diesem Zeitpunkt schon nassgeschwitzt und hat die 90 Minuten exellent begleitet.
  • 2. Markus Gaupp, Tottenham-Aston Villa 4:4. Der Durchbruch für Gaupp mit einer fantastischen Kommentierung. Seitdem fester Bestandteil bei Kommentierungen aus der Premier League. Hat sich stetig verbessert, viele nette Geschichten parat.
  • 3. Wolff Fuss, Chelsea-Manchester United 2:1. Ballack “kopfballstark wie Hölle” und Wolff Fuss wie die meisten ihn schätzen, witzig, emotional, hintergründig und kein wenig langweilig.

So, damit schließen wir jetzt für ein paar Wochen mal das Theater Premier League. Ich werde ab Ende Juni wieder mit allen Wechselgerüchten und Vorschauen auf die neue Saison einsteigen. Die neue Saison startet voraussichtlich am 16. August 2008. Ansonsten bleibt in der neuen Saison hoffentlich auch bei PREMIERE alles beim alten und man kürzt nicht noch mehr.

In diesem Sinne, auf ein neues ab August 2008

Das Saisonfinale in der Premier League 2007/2008

So langsam erhöht sich der Puls auf der Insel. Der letzte Spieltag in der Premier League steht am Nachmittag auf dem Programm. Drei Fragen werden gegen 18h00 beantwortet werden: Wer ist neuer englischer Meister, wer schnappt sich den fünften Platz und wer steigt ab? Und man möge meinen, in England ist der Fokus ganz klar auf der Meisterschaft, aber das täuscht, denn auch der Abstiegskampf bekommt in den Fernseh- und Radiosendungen viel Berichterstattung. “It is the most exciting league in the world. We are all looking forward to a nail-biting Sunday for the fans”, sagte Sir Alex Ferguson diese Woche. Dann auf ein neues Kapitel. Alles hier live-gebloggt ab 15h00, die Spiele starten um 16h00.

Manchester United oder der FC Chelsea – Vor der Entscheidung um die englische Meisterschaft

Tja, wer hätte das gedacht, dass die Meisterschaftsentscheidung sich bis zum letzten Spieltag hinziehen würde. Und dass es nicht das Duell Arsenal vs Manchester United ist – die Gunners waren im März noch fünf Punkte vor den Red Devils – sondern dass die Blues mit einem perfekten Schlussspurt nochmal zu den Red Devils aufgeschlossen haben. Im Fußball ist halt alles möglich, und deswegen verbiete ich mir hier auch irgendeine Prognose, wer nun um 18h00 englischer Meister ist. Dass einzige, was halbwegs objektiv feststellbar ist, dass Manchester United einen kleinen Vorteil hat aufgrund des besseren Torverhältnisses. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Ausgangslage: Beide Mannschaften liegen mit 84 Punkten gleichauf, Manchester United hat das um 17 Tore bessere Torverhältnis. Sollten die Red Devils also in Wigan gewinnen, sind sie definitiv englischer Meister. Sollte Wigan dem Team von Sir Alex ein Remis bescheren und Chelsea gegen Bolton gewinnen, dann wären die Westlondoner an der Tabellenspitze. Also eigentlich ganz einfach.

Wigan Athletic – Manchester United

Die Zahlen zum Spiel:

  • Der Trainer von Wigan, Steve Bruce, hat eine besondere Verbundenheit zu Manchester United, hat dort von 1987 bis 1996 gespielt. In 418 Spielen erzielte er 52 Tore.
  • Manchester United könnte den 10. Meisterschaftstitel unter Sir Alex Ferguson einfahren
  • Sollte Ryan Giggs in Wigan auflaufen, wäre es sein 758. Einsatz. Würde damit mit Sir Bobby Charlton gleichziehen
  • Wigan Athletic hat noch nie einen Punkt gegen Manchester United geholt, es setzte nur Niederlagen.
  • The Latics seit fünf Spielen ohne Niederlage, 11 Punkte aus diesen Spielen geholt
  • Wigan seit sieben Heimspielen ohne Niederlage, dabei sechs Mal ohne Gegentor
  • Manchester United mit nur einer Niederlage in den letzten 13 Pflichtspielen
  • Die Red Devils mit 17 Tore in den letzten zehn Minuten des Spiels – Ligabestwert
  • Seit vier Auswärtsspielen nicht mehr gewonnen (zuletzt in der CL Anfang April beim AS Rom)

Und vielleicht kann man ja es so formulieren. Manchester United hat die etwas unangenehmere Partie, aber eben auch die etwas bessere Ausgangslage. Wigan hat auch bedingt durch den eher weniger bespielbaren Untergrund gegen die Top-Teams recht gut ausgesehen. Wer also so etwas wie ein Scheitern von Manchester United konstruieren will, der nehme die Parameter Spielfeld+Lezte Bilanzen von Wigan zuhause und von ManU auswärts. Aber dabei belasse ich es auch, denn individuell ist Manchester United klar besser besetzt. Die Red Devils weiter ohne Wayne Rooney, ein großes Fragezeichen steht noch hinter Vidic, der zuletzt noch an Schwindelgefühlen litt. Da soll kurzfristig entschieden werden. Wigan ohne Mittelfeldaktuer Kilbane, ansonsten gibt es keine Ausfälle zu kompensieren. Bent und Heskey sollen im Sturm für Tore sorgen. Und Steve Bruce hat derweilen angekündigt, dass man keine Geschenke verteilen wird. Na denn.

FC Chelsea – Bolton Wanderers

Die Zahlen zum Spiel:

  • Es wäre der vierte nationale Titel für die Blues
  • Bei einem Sieg wäre Chelsea seit 21 Ligaspielen in Serie ungeschlagen, beste Bilanz in dieser Saison
  • Gleichzeitig würde man dann im 82. Spiel an der Stamford Bridge ungeschlagen bleiben.
  • Bolton ist noch nicht final gesichert, sollte aber nicht mehr absteigen, es sei denn man verliert selbst hoch und Reading wie Fulham fahren Kantersiege ein
  • Chelsea mit 50 Punkten aus den letzten 20 Ligaspielen
  • 21 Mal ohne Gegentor – Bestwert in der Premier League
  • Die Bolton Wanderers mit 10 Punkten aus den letzten vier Spielen, zuvor nur ein von möglichen 24.
  • Bolton nur mit zwei Siegen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte
  • In den letzten acht Spielen gegen Londoner Klubs gab es nur einen Sieg, letzte Saison in Watford.

Die Zahlen und auch die Form sprechen also für einen Sieg des FC Chelsea. Und auch Trainer Avram Grant ist zuversichtlich, dass sein Team gegen Bolton gewinne, ob es dann zum Titel reiche liege nicht in den Händen der Westlondoner. Deshalb ist es nach der logik des Israelis auch vor allem der Druck, der auf Manchester United liege. Chelsea habe nichts zu verlieren. Überhaupt ist es ganz interessant Avram Grant in den letzten Tagen zugehört zu haben. Sonst immer sehr zurückhaltend, defensiv und wortkarg gegenüber der Presse, hat Grant, vielleicht auch beflügelt von der Auszeichnung zum Trainer des Monats, das Spiel mal umgedreht, hat sein Team stark geredet, den Kontakt zur Presse gesucht (auch um ein paar Giftpfeile und etwas Salz in die Meisterschaftssuppe von Manchester United zu streuen). Man nimmt es halt so, wie es einem am besten passt. Bei Chelsea ist nur der Einsatz von Ricardo Carvalho fraglich, alles andere kann sich Grant so basteln, wie er will. Bolton wieder mit Campo und Joey O’Brien, dafür fehlen weiter Stammtorwart Jaaskelainen, Gardner und Nicky Hunt.

Mehr zur Meisterschaftsentscheidung:

2 aus 3 – Der FC Fulham, Birmingham City und der FC Reading vor dem Finale gegen den Abstieg

Neben den Entscheidungen über die Meisterschaft und den Kampf für den fünften Platz – die beiden Vorschauen gibt es im Laufe des Samstags – ist es vor allem das Finale gegen den Abstieg, das die Massen am Sonntag auf der Insel elektrisiert. Derby County ist ja bereits seit mehreren Wochen abgestiegen, nun machen Fulham, Birmingham und Reading aus der einfachen Losung “2 aus 3″ ein hoffentlich spannendes und dramatisches Finale für den Klassenerhalt in der Premier League. Fulham sah vor drei Wochen noch wie ein sicherer Abstiegskandidat aus, hat jetzt aber die besten Chancen aller drei Teams auch in der kommenden Saison in der höchsten englischen Spielklasse zu spielen. Aber schauen wir genauer auf die einzelnen Partien.

FC Portsmouth – FC Fulham

Die Ausgangslage: Fulham liegt mit 33 Punkten gleichauf mit dem FC Reading, hat aber das um 6 Tore bessere Torverhältnis gegenüber Reading. Fulham liegt einen Punkt vor Birmingham City.

Die Zahlen zum Spiel:

  • Nur einmal stand der FC Fulham 2008 nicht auf einem Abstiegsplatz, genau am lezten Spieltag, der uns bevorsteht.
  • Der FC Portsmouth hat von der Punktzahl die beste Saison seit über 50 Jahren gespielt.
  • Portsmouth hat die letzten 5 Spiele gegen Fulham nicht verloren
  • Überhaupt gab es noch keinen Sieg des FC Fulham gegen Portsmouth in der Premier League überhaupt
  • Portsmouth hat sieben der letzten acht Heimspiele nicht verloren
  • Fulham könnte mit einem Sieg zum ersten Mal seit April 2006 drei Spiele in Serie wieder gewinnen
  • Der FC Fulham hat diese Saison nur zweimal auswärts gewonnen, das waren die letzten beiden Auswärtsspiele gegen Reading und Manchester City.
  • Fulham hat 70% seiner Gegentore in der zweiten Halbzeit kassiert.

Im Prinzip sprechen die Zahlen nicht besonders für den FC Fulham, zumal man auswärts antreten muss. Aber die Zahlen und die spielerische Form haben auch in den letzten beiden Wochen nicht für die Cottagers gesprochen, aber man konnte überlebenswichtige Siege einfahren, zwar nicht spielerisch schön, aber effektiv. Und nun steht man auch dank der Patzer der Konkurrenz wieder in der Pole-Position. Und es ist nebenbei eben auch eine Bestätigung für die Arbeit von Trainer Roy Hodgson, Phil McNulty von der BBC mit einer schönen Analyse der Arbeit des Fulham-Trainers. Und auch diesmal stehen die Chancen für den FC Fulham nach einem Sieg an der Südküste gar nicht so schlecht. Portsmouth ist seit Wochen mehr oder weniger mit den Gedanken beim FA-Cup Finale, zuletzt gab es drei Niederlagen. Pompey weiter ohne Torwart David James, zudem ist der Einsatz von Sol Campbell fraglich. Fulham spielt mit der gleichen Elf wie beim Sieg gegen Birmingham. Mit Kontiunität zum Klassenerhalt lautet das Motto im Südwesten Londons.

Derby County – FC Reading

Die Ausgangslage: Reading liegt auf dem ersten Abstiegsplatz aufgrund des schlechteren Torverhätltnisses gegen Fulham, man hat aber ebenso wie die Cottagers 33 Punkte und liegt damit einen Punkt vor Birmingham City.

Die Zahlen zum Spiel:

  • Derby County hat die schlechteste Bilanz einer Mannschaft in der Premier League jemals
  • Die Rams haben die letzten fünf Spiele verloren, in den letzten vier Begegnungen 17 Gegentore
  • Der FC Reading ist seit über neun Stunden ohne eigenen Treffer.
  • Reading nur mit einem Sieg aus den letzten acht Spielen, nur 2 Punkte aus den letzten sechs Spielen
  • Zweitschlechteste Defensive nach Derby County
  • Der FC hat sieben der letzten neun Auswärtsspiele verloren

Das krasse Gegenteil zum FC Fulham ist das Team von Steve Coppell aus Reading, das jetzt seine zweite Premier League Saison absolviert. In der vergangenen Spielzeit stand man vor dem letzten Spieltag um über 20 Punkte besser da. Auch die Hinrunde hat durchaus vielversprechend für den FC Reading begonnen, doch man spielte eine fürchterliche Rückserie, in der nicht mehr viel zusammenkam. Von Defensive bis Offensive gab es immer wieder Baustellen, einzig und allein Steve Coppell blieb die Konstante im Vorort Londons. Denn der Trainer wurde eben nicht vor die Tür gesetzt, was angesichts der Rückrundenbilanz durchaus möglich gewesen wäre. Jetzt geht es also zu den Rams, vor dem Spiel werden schon mal die Giftpfeile ausgeteilt. Reaing wohl wieder mit der etwas offensiveren Spielweise, Marek Matejovsky wird von Beginn an spielen. Reading hat wohl vom Papier her die einfachste Aufgabe, aber auch im Pride Park muss Reading erstmal etwas gewinnen.

Birmingham City – Blackburn Rovers

Die Ausgangslage: Birmingham City belegt mit 32 Punkten den 19. Platz und liegt einen Punkt hinter Fulham und Reading, hat aber von allen Teams, die gegen den Abstieg spielen, die beste Tordiffierenz, wobei das hier auch nur relativ zu nehmen ist.

Die Zahlen zum Spiel:

  • Es ist das 25. Spiel von Trainer Alex McLeish an der Seitenlinie der Blues
  • Blackburn hat seit acht Jahren noch nie das Abschlussspiel einer Saison verloren
  • Kein Sieg in den letzten fünf Spielen, nur zwei Punkte aus den letzten sechs Partien.
  • Seit 18 Spielen immer Minimum einen Gegentreffer kassiert.
  • Unter McLeish vier von 23 Spiele gewonnen
  • Schon 10 Gegentore für Birmingham in den letzten 10 Spielminuten
  • Die Blackburn Rovers wollen den dritten Sieg in Folge einfahren
  • Nur eine Niederlage in den letzten sieben Ligaspielen
  • Die Rovers gewannenn nur eines der letzten vier Auswärtsspiele, haben aber bei all ihren sieben Auswärtssiegen in dieser Saison mit nur einem Tor Unterschied gewonnen.

Aber nicht nur für Birmingham hat diese Partie noch eine übergeordnete Bedeutung. Sollte Blackburn gewinnen und Aston Villa gegen West Ham verlieren, wären die Rovers Sechster und damit für den UI-Cup qualifiziert und hätten die Chance wieder international zu spielen. Der große Druck liegt aber klar auf Birmingham City, Trainer Mc Leish fordert von seinem Team den Glauben an die eigene Stärke. Interessant dürfte vor allem zu sehen sein, wie die Abwehr von City mit dem durchaus gefährlichen Sturm der Rovers, Roque Santa Cruz und Jason Roberts, umgeht. Liam Ridgewell als Stütze in der Innenverteidigung ist bei Birmingham fraglich, ebenso Stümer McFadden. Keine guten Vorzeichen. Bei Blackburn könnte Benny McCarthy wieder in die Startelf zurückkehren, ansonsten eben das Stürmerduo Curz/Roberts.

Und was das Schöne ist an diesem letzten Spieltag im Tabellenkeller. Es gibt überhaupt kein Taktieren mehr, auf die anderen Plätze schauen bringt gar nichts. Jedes Team, egal ob Fulham, Reading oder Birmingham, muss voll auf Sieg spielen. Wenn ich noch ein Prognose abgeben darf, dann steigen Birmingham und Fulham ab, obwohl ich es mir wünschen würde, wenn Fulham in der Liga bliebe. Aber ich glaube, dass es nicht für einen Sieg in Portsmouth reicht. Aber mal schauen, Sonntag um 18h00 sind wir schlauer.

Everton will nach Europa und das Saisonfinale in der Championship

Es könnte ein besonders spannender und ereignisreicher Nachmittag werden. In der Sendung “Sportsweek” von BBC Five Live wird eine halbe Stunde über das Saisonfinale in der Championship gesprochen. Alles ist noch möglich. Nebenbei wird von allen Beteiligten, Trainern und auch Zuschauern die Attraktivität und die finanzielle Situation in der Liga gelobt. Heute kann die Championship für ein weiteres sportliches Highlight sorgen. Nach der Niederlage von Aston Villa gegen Wigan Athletic kann der FC Everton heute den UEFA-Cup Platz perfekt machen. Nötig ist dafür ein Remis beim FC Arsenal. All das ab 14h00 im Live-Blogging.

Manchester United kämpft um den Titel, Fulham und Birmingham gegen den Abstieg

Am vorletzten Spieltag der Premier League könnten die ersten Vorentscheidungen fallen. Drei Schwerpunkte gibt es an diesem Samstag in den sieben Spielen. Eröffnet wird der Spieltag mit dem Kampf um die Meisterschaft, wenn Manchester United West Ham United empfängt. Die Red Devils müssen vorlegen um Chelsa unter Druck zu setzen. Um 16h00 steht dann vor allem der Abstiegskampf bei zwei Partien im Mittelpunkt. Mit einem Sieg gegen Birmingham würde der FC Fulham das Team von Alex McLeish in der Tabelle überholen. Reading muss gegen Tottenham unbedingt punkten. Und Aston Villa kann mit einem Sieg gegen Wigan Athletic auf Platz 5 vorrücken. All das ab 13h00 nachher in einem Live-Blog.

Premier League 35. Spieltag, FC Everton – FC Chelsea

[22h57] Endstand FC Everton – FC Chelsea 0:1 Mir tun die Fans der Toffees leid, die jetzt extra aus Wales und Irland für so ein Spiel angereist sind. Und mal ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass der Fußballgott einen englischen Meister sehen will, der größtenteils einen Gurkenfußball spielt à la Mourinho in seinen schlechtesten Tagen. Trotzdem einen schönen Abend noch. Good Night.

[22h55] Tja, damit entstehen vorerst zwei neue Brennpunkte. Chelsea rückt wieder näher an Manchester United ran, die am Samstag in Blackburn spielen. Und Everton spürt jetzt den Atmen von Portsmouth und Aston Villa, falls die am Sonntag gewinnen sollten. Villa gegen Birmingham City im Stadtduell, Portsmouth gegen Manchester City.

[22h52] Vier Minuten Nachspielzeit. Das macht es auch nicht besser. Chelsea hätte hier schon längst den Deckel drauf machen können, wenn man den letzten Pass besser zum Mitspieler bringt.

[22h47] Noch fünf Minuten regulär. Von Everton kommt weiterhin viel zu wenig, nicht den Hauch eines Aufbäumens. Und Chelsea macht nicht mehr als notwendig. Furchtbares Fußballspiel in den Schlussminuten.

[22h43] Makelele für Wright-Philipps. Noch 10 Minuten, Avram Grant rührt Beton an. Dann machen das ja hier jetzt zwei Teams. Für Chelsea ging das gegen Wigan am Montag übrigens schief.

[22h41] Ganz komische Szene eben. Michael Essien liegt benommen am Boden, ist kurzzeitig geistig nicht anwesend. Spieler versammeln sich um ihn herum, Betreuer reden auf ihn ein. Schade, dass Sky keine Zeitlupe zeigt. Ein Foul habe ich nicht gesehen. Aber Essien spielt weiter.

[22h39] Schwach am Montag gegen schwach von heute. Malouda für Joe Cole beim FC Chelsea.

[22h34] Partie wird jetzt umkämpfter und intensiver. Die Zuschauer erwachen wieder aus ihrem Nickerchen, bowohl spielerisch weiterhin überhaupt nichts geboten wird. Drei Möglichkeiten für die letzte Viertelstunde. Avram Grant kriegt in der 92. Minute einen eingeschenkt, Chelsea geht mehr Risiko für das 2:0 oder alles bliebt wie es ist – und das wäre schlecht. Ein bisschen mehr Aufregung würde ich mir wünschen.

[22h29] Wieder Freistoß für den FC Everton aus fast ähnlicher Position wie vor ein paar Minuten. Diesmal macht es Fernandez besser, sein Schuss geht ganz knapp am Pfosten vorbei. Beste Chance für Everton nach einer Standardsituation. Bezeichnend, denn aus dem Spiel geht weiterhin nicht viel.

[22h24] Doppelwechsel beim FC Everton. Pienaar und Andy Johnson gehen, Viktor Anichebe und Thomas Gravesen kommen. Daiv Moyes erhofft sich neuen Schwung ohne aber völliges Risiko zu gehen.

[22h20] Und gerade in solchen Situationen wie eben, Freistoß für Everton aus 20 Metern zentrale Position, macht sich eben auch das Fehlen von Mikael Arteta bemerkbar. Fernandez’ Freistöße sind sehr uninspiriert geschlagen und bleiben häufig in der Mauer hängen. Nach knapp 60 Minuten noch keine gefährliche Torchance für den FC Everton. Avram Grant hatte zwischendurch schon mal gegähnt auf der Trainerbank. Kein gutes Spiel im Moment, Everton kann nicht wirklich, Chelsea würde wohl, fragt sich aber auch, warum man hier auf Teufel komm raus auf das 2:0 gehen sollte.

[22h16] Everton macht jetzt deutlich mehr für die Offensive, ohne aber wirklich zwingend vor das Tor von Peter Cech zu kommen, aber man nährt sich so ganz langsam. Sollte allerdings Chelsea hier das 2:0 machen, ist der Ofen schon fast zu. Schmaler Grat jetzt für die Toffees, wieviel Risiko will man gehen für ein 1:1 oder das 0:2 zu kassieren?

[22h09] Was für eine schöne Szene. Julien Lescott findet keinen Mitspieler beim Einwurf, alle bewegen sich von Ball weg, also wirft er einfach einem Mitspieler auf den Rücken, von dort kommt der Ball zu Lescott zurück, Zum Schmunzeln, aber nicht wirklich positiv für Everton.

[22h07] Das war aber eine lange Halbzeitpause. David Moyes hatte wohl einiges anzusprechen. Ohne Wechsel geht es in die zweite Hälfte. Everton muss sich was einfallen lassen.

[21h49] Halbzeit FC Everton – FC Chelsea 0:1 Das Abwehrbollwerk des FC Everton hat dann einmal kurz vor der Pause seinen Geist aufgeben müssen. Aber insgesamt war das auch zu wenig vom Team von David Moyes. Nur hintenrein stellen und dann auf einen Konter hoffen, kann nicht der Weißheit letzter Schluss sein. Die Blues optisch überlegen und belohnen sich mit der Halbzeitführung.

[21h47] Eine Minute Nachspielzeit im Goodison Park

[21h44] FC Everton – FC Chelsea 0:1, Michael Essien, 41. Minute Verdiente Führung für die Blues durch sehenswerten Treffer von Essien, der aus kurzer Distanz Howard überwindet. Glück allerdings in der Entstehung, als Essiens Doppelpass mit Wright-Philipps von der Defensive der Toffees unglücklich abgefälscht wurde.

[21h43] Knapp fünf Minuten noch bis zur Halbzeit. Es ist eine Spiel, das vor allem durch die Defensive geprägt wird. Chelsea mit klaren Vorteilen, kann aber den Abwehrriegel der Toffees nicht knacken. Somit gibt es auch kaum spielerische Highlights. Everton im Laufe dieser Hälfte mit immer weniger eigener Kreativität in der Offensive. Chelsea macht das Spiel, bis zum Strafraum. Umd wenn Everton die eigenen Konter konsequenter spielen würde, könnte man auch die Abwehr des FC Chelsea in Gefahr bringen.

[21h39] Insbesondere Phil Jagielka spielt einen hervorragenden Part in der Verteidigung, gewinnt fast jeden Zweikampf und hat ein exellentes Stellungsspiel.

[21h27] Hin und wieder kann der FC Chelsea für ein paar Minuten den Druck erhöhen, aber Everton steht bombensicher in der Defensive, gewinnen fast alle Kopfballduelle, auch gegen John Terry bei den Freistößen und Eckbällen. Die Blues werden sukzessive stärker.

[21h19] Beste Chance des Spiels für den FC Everton nach Freistoß von Fernandes aus 20 Metern. Der Ball setzt tückisch direkt vor Peter Cech auf, aber der Schlussmann des FC Chelsea kann den Ball noch über die Latte lenken.

Beim FC Everton geht viel über die linke Seite mit Phil Neville, gefällt mir sehr gut. Pienaar auf rechts hat es mit Ashley Cole da auch etwas schwieriger, von daher geht Everton meiner Meinung nach die richtige Option. Chelsea tut sich schwer im finalen Pass von Mittelfeld Richtung Spitze. Man hat ein Übergewicht im Mittelfeld, schaltet aber zu behäbig und ungenau bei eigenem Angriff um.

[21h13] Knapp 10 Minuten gespielt, flotter Auftakt beider Teams mit viel Tempo vor allem über die schnellen Flügelspieler beider Teams. Wenn ich mir das so anschaue, spielt Chelsea eher in einem 4-3-1-2, Joe Cole spielt keine echte Spitze und holt sich die Bälle vor allem aus dem Mittelfeld.

[21h03] Los geht es. Everton von links nach rechts mit Anstoß, Chelsea ganz in gelb.

[21h00] Die Aufstellungen im Goodison Park

FC Everton: Howard – Hibbert, Yobo, Jagielka, Lescott – Neville, Carsley, Fernandes, Pienaar – Johnson, Yakubu

FC Chelsea: Cech – Ferreira, Carvalho, Terry, Ashley Cole – Wright-Phillips, Obi Mikel, Essien – Joe Cole, Anelka, Kalou

Fünf Wechsel bei Chelsea gegenüber dem 1:1 in Wigan, unter anderem Joe Cole in der Startelf zusammen mit Wright-Philipps. Malouda und Ballack nur auf der Bank. Lampard fehlt weiterhin wegen der Krankheit seiner Mutter. Drogba auch nicht von Beginn an dabei. Bei Everton weiter kein Mikael Arteta und Leon Osman. Joseph Yobo ersetzt Leighton Baines.

[20h53] Zur Ausgangslage: Chelsea muss gewinnen um überhaupt noch eine theoretische Chance auf die Meisterschaft zu haben, könnten den Rückstand auf Manchester United vorübergehend auf zwei Punkte verringern. Everton kann mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an Liverpool ranrücken, würde aber auch gleichzeitig einen großen Schritt Richtung Festigung von Platz 5 machen.

[20h48] Everton-Trainer David Moyes hat sich versteckt kritisch gegenüber Sky Sports gezeigt. Eine solche Ansetzung am Donnerstagabend sei für viele Fans, gerade auch aus Wales und Irland, keine optimale Lösung. Auch das “Taschengeld”, das die Vereine von Sky bekommen, kann da nicht ganz entschädigen. Das Spiel war urspränglich mal für kommenden Samstag, 16h00 angesetzt, also gar nicht im englischen TV zu sehen gewesen. Nach Absprache von Premier League und Sky muss diese Partie aber im TV laufen. Und weil Samstag mit Arsenal-Reading der Sky-Fernsehplatz schon besetzt war und Sonntag zu nahe am CL-Halbfinale der Blues liegt, spielt man jetzt eben am Donnerstagabend. Zudem gibt es eine Fernsehrichtlinie der EU-Kommission, wonach 138 Spiele der Premier League im TV zu laufen haben. Das hätte man ohne diese Partie nicht geschafft.

[20h43] Schönen guten Abend. Sky Sports haben wir es zu verdanken, dass wir auch mal am Donnerstagabend Premier League schauen können. Ein vital game titelte eben BBC Five Live, der FC Everton empfängt die Blues aus der Hauptstadt. Für beide geht es scheinbar um viel, wenngleich aber auch eben um nichts mehr, realistisch betrachtet. Mathematisch aber nicht.

Premier League 34. Spieltag, FC Chelsea – Wigan Athletic

[22h54] Endstand FC Chelsea – Wigan Athletic 1:1 Darf man Manchester United schon zur Meisterschaft gratulieren? Wohl ja, bei fünf Punkten Vorsprung momentan und eben auch bei der Spielweise des FC Chelsea, die Welten von der der Red Devils entfernt ist. Im Prinzip durfte Wigan hier nichts mitnehmen, weil man kaum was gemacht hat. Chelsea hätte hier auf das 2:0 gehen müssen. Das haben sie nicht getan – und wurden bestraft. Unglücklich, aber selbst schuld. Avram Grant hat attraktiven Fußball versprochen, doch da war heute nichts von zu sehen. Wigan gerettet, dank Kirkland. Trotz Joe Cole.

[22h51] FC Chelsea – Wigan Athletic 1:1, Emile Heskey, 90.+2 Ich dreh am Rad. Das gibt es doch gar nicht. Koumas mit der Flanke von links, in der Mitte setzt sich Heskey gegen Terry durch und trifft per Volley ins Tor. Und Sir Alex lacht in sich rein bei einem Glas Rotwein. Ich fasse es nicht, wie blöd kann man sein?

[22h50] Drei Minuten Nachspielzeit. Und Essen scheitert wieder an Kirkland. Der Keeper von Wigan bester Mann auf dem Platz – neben Joe Cole.

[22h47] Hehe, und fast der Ausgleich. Heskey gewinnt ein wichtiges Kopfballduell, wodurch Sibierski völlig frei zum Torschuss kommt, aber Cech ist blitzschnell unten und kann abwehren. Tja, fadt schon schmeichelhaft gerade, denn das war eine gute Chance.

[22h45] Noch fünf Minuten. Chelsea stellt sich jetzt hinten rein und lässt Wigan kommen. Das wäre gegen Fenerbahce schon fast schief gegangen. Aber Wigan nimmt die Gelegenheit nicht konsequent an.

[22h41] Sheffield Wednesday – Plymouth 1:1, Tommy Spurr, 81. Minute

[22h39] Marlon King für Taylor bei den Addicks. Noch mehr Offensive. Was bleibt ihn anderes übrig. Damit aber auch mehr Platz zum Kontern für die Blues.

[22h38] Es ist kein aufregendes Spiel, es sei denn, Joe Cole ist am Ball, der was Tempo angeht auf einem anderen Planeten lebt. Er macht heute den Unterschied. Zum Glück für Avram Grant. Denn Wigan müsste man hier deutlich beherrschen. Und solange es nur 1:0 steht, sind die 3 Punkte noch längst nicht eingetütet.

[23h33] Wigan Athletic agiert erschreckend schwach in der zweiten Hälfte. Kaum Bewegung, kaum Laufbereitschaft. Liegt einerseits auch an der Stärke des FC Chelsea, aber das Team von Steve Bruce versucht ja gar nichts mehr nach vorne. Ob man nun 0:1 oder 0:2 verliert, dürfte doch völlig egal sein.

[22h23] Wigan Athletic mit dem zweiten Wechsel. Sibierski für Marcus Bent. Zuvor schon Koumas für Skoko. Viel hat es Wigan nicht gebracht. Chelsea jetzt klar dominant und spielbestimmend. Das 2:0 liegt in der Luft. Joe Cole wäre es zu gönnen. Er hat die Blues aus der Lethargie der ersten Hälfte erlöst.

[22h15] FC Chelsea – Wigan Athletic 1:0. Michael Essien, 55. Minute Wieder über rechts der Angriff des FC Chelsea, Anelka schirmt in der Mitte den Ball schön ab, legt zurück zu Essien, der aus 18 Metern halbhoch anschließt. Kirkland war die Sicht verdeckt.

[22h14] Der FC Chelsea erhöht weiter die Schlagzahl. Doppelchance für Chelsea. Zunächst rettet die Querlatte für Wigan, dann Kirkland mit einer Weltklasse-Parade gegen Salomon Kalou.

[22h11] Joe Cole ist nach sechs Minuten schon mehr gelaufen als die komplette Chelsea-Offensive in der ersten Hälfte. Da hat sich der Wechsel schon mal bezahlt gemacht. Es ist ja auch notwendig. Sollte Chelsea hier 0:0 spielen, lacht ganz Manchester die Blues aus. So eine Chance wie heute darf man nicht verspielen.

[22h05] Avram Grant hat die Pfiffe und Buhrufe der Fans wohl richtig interpretiert, bringt Joe Cole für den ganz schwachen Malouda. Weiter gehts mit der zweiten Hälfte.

[21h49] Halbzeit FC Chelsea – Wigan Athletic 0:0 Schwacher Auftritt der Blues. Außer Anelka hat kaum einer Torgefahr ausgestrahlt. Chelsea muss konsequenter über die Flügel spielen, dann ist da was möglich. Aber nur lange Bälle bringen Wigan nicht in Bedrängnis.

Halbzeit Sheffield Wednesday – Plymouth 0:1

[21h44] Die ersten Fans gehen schon mal zum Getränkestand. Ganz schwaches Spiel des FC Chelsea.

[21h39] Chelsea kommt etwas besser ins Spiel, Wigan fast mit einem Eigentor, aber Palacios’ Kopfball wird vom eigenen Mitspieler noch über die Latte gelenkt. Aber viel Druck, Tempofußball von den Blues ist das nicht.

[21h29] Karmapunkte für Chris Kirkland im Tor von Wigan, der nach einem Kopfball von Anelka sensationell reagiert und den Ball noch über die Latte lenkt. Wieder wurde der Angriff über rechts initiiert, diesmal mit Essien und Beletti. Wigan ist über die eigene linke Seite extrem anfällig. Das müssten die Blues viel konsequenter ausnutzen.

[21h23] Nach 20 Minuten verzeichnen wir die beste Chance dieses Spiels – für Wigan Athletic, doch Peter Cech kann den Schuss von Valencia noch zur Ecke abwehren. Sagen wir es mal so: Heute könnte Avram Grant mal Gebrauch machen von seinem Versprechenn nach attraktivem Fußball. Im Moment ist die Spielweise des FC Chelsea Mourino reloaded. Das ist gar nichts, Wigan kommt immer besser in die Partie.

[21h18] Eine Partie auf überschaubarem Niveau. Chelsea mit gefühlten 80% Ballbesitz, viel kommt dabei aber noch nicht rum, weil Wigan zumindest defensiv ganz gut steht. Wenn sich das Team von Steve Bruce etwas mehr trauen würde, könnte sich ein Spiel hier ergeben. Bis jetzt ist es noch keines.

[21h13] Sheffield Wednesday liegt hinten gegen Plymouth mit 0:1. Torschütze Peter Halmosi nach 33 Sekunden. Partie ansonsten ausgeglichen.

[21h08] Erste gute Chance für den FC Chelsea, als sich Kalou über rechts schön durchsetzt, einen Gegner austeigen lässt. Doch Anelka kann die Flanke nicht im Tor unterbringen. Da war mehr drin. Überhaupt macht Kalou über rechts einen sehr starken Eindruck, viel bei Chelsea geht über diese Seite.

[21h03] So, dann wollen wir mal. Die Blues von rechts nach links mit Anstoß.

[20h58] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

FC Chelsea: Cech – Belletti, Alex, Terry, Bridge – Ballack, Essien, Obi Mikel – Kalou, Anelka, Malouda

Wigan Athletic: Kirkland – Melchiot, Scharner, Boyce, Kilbane – Valencia, Skoko, Palacios, Taylor – Heskey, Bent

Da Chelsea bereits am Donnerstag bei Everton antreten muss, schont Avram Grant unter anderem Lampard und Drogba. Essien darf wieder im Mittelfeld agieren. Peter Cech ist wieder halbwegs fit. Wigan, wenn man denn so will, in Bestbesetzung. Insbesondere das Sturmduo liest sich ganz nett.

[20h50] Guten Abend zum Monday Night Game am 34. Spieltag der Premier League. Der FC Chelsea hat Wigan Athletic zu Gast und muss nach dem Sieg von Manchester United gestern unbedingt gewinnen um die Titelhoffnungen am Leben zu halten. Momentan liegt man sechs Punkte hinter den Red Devils. Wigan hat fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, für das Team von Steve Bruce ist das also ein Bonus-Spiel. Der Druck liegt ganz klar bei den Blues. Beide Teams ohne große Verletzungssorgen und in Bestbesetzung. Peter Cech wird bei Chelsea spielen können, obwohl noch leicht angeschlagen. Sollte Chelsea heute nicht verlieren, wäre man seit 80 Spielen an der heimischen Stamford Bridge ungeschlagen. Marco Hagemann wird bei PREMIERE kommentieren.

Premier League 34. Spieltag, Manchester United – FC Arsenal

[18h55] Endstand Manchester United – FC Arsenal 2:1Alles in Allem ein glücklicher Sieg für die Red Devils, die einfach effektiver im Abschluss waren und die Fehler und Unzulänglichkeiten der Gunners konsequent genutzt haben. Der FC Arsenal war bis zur 55. Minute das bessere und spielbestimmende Team, doch dann brachten sich die Gunners selbst auf die Verliererstraße. Wie hat es Wolff Fuss so schön formuliert: Die Red Devils machen einen Big Point und den Gunners fehlt das Sieger-Gen. Manchester United liegt jetzt sechs Punkte vor dem FC Chelsea und neun vor dem FC Arsenal.

Damit ist der Kampf um die Meisterschaft ein Duell zwischen ManU und dem FC Chelsea. Die Blues müssen morgen gegen Wigan nachlegen. ManU muss nächsten Samstag nach Blackburn reisen. Für Arsenal heißt es jetzt die Saison vernünftig zu beenden. Samstag geht es nach Reading, die noch in aktuer Abstiegsgefahr sind. Das Spiel im Old Trafford als Spielgelbild einer Saison. So kann man es formulieren. Leider aus Sicht des FC Arsenal.

[18h53] “Champione” schallt es durch das Old Trafford

[18h50] Was für eine Chance zum Ausgleich. Freistoß von Fabregas, am langen Pfosten ist Bendtner völlig frei und zwingt van der Sar zu einer tollen Parade.

4 Minuten Nachspielzeit.

[18h48] Arsenal macht nochmal Druck, ManU igelt sich hinten ein und wartet auf Konter. Wenn die Gunners doch nur genauer spielen würden…

[18h46] Aber Arsenal bekommt nochmal die Chance zum Ausgleich durch Bendtner. Nach Hereingabe von Fabregas kommt der Däne zum Kopfball, kann ihn aber nicht genau genug platzieren. Van der Sar hält. Es ist schlicht zu wenig im Moment. Aber sie versuchen es und geben sich nicht auf, aber es reicht einfach nicht.

Wechsel bei den Gunners. Justin Hoyte für Toure. Auch ManU wechselt. Giggs für Owen Hargreaves.

[18h44] Ich will nicht sagen, dass sich der FC Arsenal schon aufgegeben hat. Aber von der Körpersprache und den Spielanteilen ist ein 3:1 wahrscheinlicher als ein 2:2. Im Prinzip ist es ein Spiegelbild der Saison der Gunners. Immer gut gespielt, aber es fehlt halt etwas. Heute hat man sich selbst das Leben schwer gemacht. Nach der Führung im Strafraum zu blöd angestellt und dann beim Freistoß nicht hochgesprungen. Alles Kleinigkeiten, die dann aber den Unterschied ausmachen und Arsenal letztendlich die Chance auf die Meisterschaft kosten. Etwas mehr als fünf Minute noch.

[18h39] Sir Alex hatte ein glückliches Händchen mit seinen Wechseln. Anderson macht einen hervorragenden Eindruck, bringt viel mehr das Spiel an sich, als Scholes es tat. Somit ist mehr Platz für Hargreaves und auch Christiano Ronaldo. Arsenal mit der puren Verzweiflung in den Angriffen. Viel läuft nicht mehr zusammen.

[18h36] Bendtner für van Persie. 15 Minuten noch inklusive Nachspielzeit.

[18h31] Manchester United – FC Arsenal 2:1, Owen Hargreaves, 72. Minute Direkt verwandelter Freistoß aus 18 Metern zentrale Position. Tolles Tor, aber auch verursacht dadurch, dass die Mauer der Gunners nicht hochspringt. Lehmann ohne jegloche Abwehrchance. Mein Gott, Arsenal, so wird das nichts. Vorher hatte Lehmann schon mit einem tollen Reflex gegen Rooney die Führung der Red Devils verhindert. Doch dann die Standardsituation. Arsenal-Kapitän Gallas steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

[18h27] Walcott sorgt jetzt über rechts für mehr Bewegung, das gelang Eboue heute nicht so wirklich. Der einzige Engläder bei den Gunners legt in die Mitte, doch Fabregas verzieht knapp. Tolles Spiel jetzt, die Gunners kommen wieder besser auf. Clichy’s Schuss wird von Brown abgefälscht, doch van der Sar hat die Finger noch dran und lenkt den Ball an den Pfosten.

[18h25] Offenes Spiel jetzt im Old Trafford, Manchester United kommt besser auf, macht mehr Druck und hat qweniger Fehler im Spielaufbau. Für beide ist das Remis eigentlich zu wenig. Und so spielen sie auch.

[18h16] Doppelwechsel bei Manchester United. Anderson und Tevez für Scholes und Park.

[18h13] Manchester United – FC Arsenal 1:1, Christiano Ronaldo, 52. Minute Der Portugiese ganz souverän ins rechte untere Torwarteck. Zuvor musste der Elfmeter wiederholt werden, weil Ronaldo den Anlauf verzögert hat. Tat er aber auch beim zweiten Versuch, doch der wurde gegeben. Lehmann sah gelb, weil er zuweit aus seinem Tor rauskam.

[18h12] Elfmeter Manchester United Gallas mit absichtlichem Handspiel. Entscheidung geht in Ordnung. Und Arsenal bringt sich um den Lohn der Führung.

[18h11] Und Manchester United ist geschockt und total von der Rolle. Ferdinand fast mit einem Eigentor, als er eine Flanke von rechts der Gunners fast im eigenen Tor unterbringt, doch van der Sar hält.

[18h08] Manchester United – FC Arsenal 0:1, Emanuel Adebayor, 48. Minute Die verdiente Führung für die Gunners. Arsenal hatte halbrechts einen Freistoß aus 25 Metern. Ein eigentlich gedachter Freistoßtrick misslingt, doch der Flügel wird schnell gewechselt, van Persie setzt sich über links durch, kann flanken und in der Mitte sind sich vier Red Devils inklusive Torwart van der Sar nicht einig und Adebayor köpft aus kurzer Distanu ein.

[18h05] Ohne Wechsel geht es weiter mit der zweiten Hälfte im sonnigen Manchester

[17h49] Halbzeit Manchester United – FC Arsenal 0:0 Es ist die Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch die Saison des FC Arsenal zieht. Man ist zu harmlos im Abschluss, auch heute wieder. Adebayor und Fabregas haben gute Chancen liegen gelassen. Trotzdem sind die Londoner das bessere Team mit klaren Vorteilen im Mittelfeld. Manchester United nur gelegentlich gefährlich vor dem Tor der Gunners, doch Lehmann hält sein Team im Spiel. Insgesamt zu viele Fehler bei den Red Devils. Könnte wieder ein knappes Spiel werden.

[17h47] Zwei Minuten Nachspielzeit in der ersten Hälfte

[17h43] Und wieder ein schneller und schöner Konter der Gunners, doch van der Sar kann das Zuspiel von Fabregas auf Adebayor gerade noch so abfangen. Den Nordlondonern fehlt ein Knipser, der auch mal aus 20 Metern drauf hält. Eigentlich ist ja Robin van Persie dafür prädestiniert, aber vom Holländer kommt heute nur sehr wenig.

[17h36] Du liebe Güte, Arsenal macht wieder viel zu wenig aus seinen eigenen Chancen. Toller Konter der Gunners, Hleb legt auf Adebayor, doch der schiebt den Ball in die Arme von van der Sar. Auf der Gegenseite die beste Chance des Spiels, als Rooney nach schönem Zuspiel sich gegen Toure durchsetzt, aber Lehmann reagiert glänzend und lenkt den Ball mit der Fußspitze noch um den Pfosten zur Ecke.

[17h33] Gilberto Silva macht in den ersten 30 Minuten ein überragendes Spiel im defensiven Mittelfeld, gewinnt viele und vor allem wichtige Zweikämpfe und kurbelt das Spiel nach vorne immer wieder an. Man merkt nicht, dass ein Matthieu Flamini heute fehlt.

[17h27] Wolff Fuss: “Wir kriegen jetzt gerade die Info, dass Almunia am Handgelenk verletzt ist.” Also, die BBC und Sky berichten das seit knapp 60 Minuten. Und daher habe ich auch die Info. Aber ist ja auch egal. Lehmann vertritt Almunia bis jetzt ganz gut.

[17h25] Und urplötzlich die beste Chance für ManU. Toller Pass von Evra auf Christiano Ronaldo, der nach innen zu Rooney legt. Lehmann hält klasse. Nur Ecke für die Red Devils. Aber das könnte ein Rezept für Manchester United. Lange Pässe auf Ronaldo, der einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Toure hat.

[17h23] Es ist ein intensives und temporeiches Fußballspiel mit einer ganz couragierten Vorstellung des FC Arsenal, der über 60% Ballbesitz hat. Was den Londondern noch fehlt ist der klare Abschluss.

[17h10] Besserer Beginn der Gunners, die mit Fabreagas die erste Chance der Partie haben. Bei ManU läuft noch nicht viel zusammen. 10 Minuten gespielt, die den Gunners Hoffnung machen können.

[17h02] Und Abfahrt. Die Gunners ganz in Weiß mit dem Anstoß unter der Leitung von Howard Webb. Es ist sonnig in Manchester. Letzte Ausfahrt Meisterschaftschance.

[16h57] Die Aufstellungen im Old Trafford

Manchester United: Van der Sar – Brown, Ferdinand, Pique, Evra – Christiano Ronaldo, Carrick, Hargreaves, Scholes – Rooney, Park

FC Arsenal: Lehmann – Toure, Gallas, Song Billong, Clichy – Eboue, Fabregas, Gilberto Silva, Hleb – Van Persie, Adebayor

Also Lehmann für den verletzten Almunia (Verletzung am Handgelenk), Song Billong ersetzt den formschwachen Senderos. Bei den Red Devils Pique für den verletzten Vidic.

[16h53] Nachdem eben der FC Liverpool mit 3:1 gegen Blackburn gewonnen hat, kommt es jetzt zum Spitzenspiel im Old Trafford zwischen Manchester United und dem FC Arsenal. Und Überraschung: Jens Lehmann spielt. Sowas nennt man dann pikant.