NBA 2007/2008 #159, Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs

[23h55] Endstand Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 106:85 [25:23; 28:30; 26:14; 27:18] Überzeugender Sieg der Lakers und eine Drohung an alle Teams der Western Conference für die Playoffs. Sollte man die Partie am Dienstag gegen Sacramento gewinnen, würde man sich Platz Eins der WC sichern und somit wohl auch den Mavs aus dem Weg gehen bzw. Dallas muss nicht gegen die Lakers spielen. Mannschaftlich geschlossen hat man die Solisten der Spurs heute die Grenzen gezeigt.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag blogge ich die Partie der Mavs gegen die Hornets. Das letzte Spiel der regular Season, das auch schon ein Vorgeschmack auf die Playoffs sein könnte. Wenn ich Zeit finde, schreibe ich auch noch was zu den Chancen der Mavericks. Gute Nacht und einen schönen Start in die neue Woche.

[23h52] Die Lakers bringen das ruhig, souverän ohne Nachlässigkeiten nach Hause. 104:82. Sehr sehr deutlich. Da fehlt natürlich auch ein ManU Ginobili.

[23h47] Und Tony Parker ist völlig abgetaucht. Keine Chance mehr gegen den Team-Basketbal der Lakers. Kobe Bryant sitzt übrigens leicht angeschlagen auf der Bank. Können sich die Lakers aber auch leisten.

[23h44] In der Form kann jedes Team froh sein in den Playoffs nicht auf die Lakers zu treffen. Vier Minuten noch- und jetzt ist es auch langsam mal Zeit, dass Jack Nicholson mal die Brille abnimmt für dieses Spektakel.

[23h40] Wow, die Lakers nehmen alles auseinander, die Spurs, die Fans, die Halle. Das ist ja Wahnsinn, was die da spielen. Da werden Alley-Hoops rausgeholt, mein lieber Mann. 24 Punkte Vorsprung der Lakers, weil die Spurs nicht mehr treffen und man selbst den kleinen Ausetzter vorhin nicht wiederholt, sondern Basketball zelebriert. 95:71.

[23h38] Nur fünf von 27 Würfen haben die Spurs getroffen. Das ist fast schon nicht mehr spieltauglich. Und die Lakers nutzen das eiskalt aus – auch mit der zweiten Garde, die gerade auf dem Feld. Bei Los Angeles geht jetzt alles. Jetzt zahlt sich die mannschaftliche Geschlossenheit aus. 91:71

[23h32] Erneut starker Beginn eines Viertels durch die Lakers, lagen kurzfristig 16 Punkte vorne. Da musste man kurzzeitig befürchten, dass die Texaner komplett auseinanderbrechen. Aber mit dem großen Vorsprung im Hinterkopf wurde LA etwas leichtsinnig und Michael Finley konnte für die Spurs wieder verkürzen. 83:71. Noch komfortabel. Die nächsten fünf Minuten dürften wichtig werden um zu sehen, in welche Richtung dieses Spiel geht.

[23h23] Ende 3. Viertel Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 79:67 [25:23; 28:30; 26:14] Ganz schwaches Viertel der Spurs, insbesondere zu Beginn des Viertels lief aus dem Feld gar nichts zusammen. Das wurde gegen Ende wieder besser, aber da war es eigentlich schon fast zu spät, denn die Lakers haben die Schwächephase der Spurs exellent genutzt, unterstützt von Odom, Fisher und einem guten Kobe Bryant.

Parker und Bryant bei 20 Punkten, Duncan 16 Zähler. Bei den Spurs nur noch 40% Trefferquote. Es läuft für LA.

[23h22] Was für eine Szene. Langer Pass von Gasol auf Bryant, der nach vorne gesprintet ist und 0,1 Sekunden vor Ende des dritten Viertels mit einem Dreier abschließt. Und im Staples Center ertönen wieder die “MVP, MVP”-Rufe

[23h14] Ein Faktor für die jetzt doch schon komfortable Führung der Lakers ist ihre bessere Defense. Pau Gasol hat Tim Duncan besser im Griff, vom Center der Spurs kommt da aber auch im Moment zu wenig. Bei den Lakers vier Spieler zweistellig. Wichtige Phase jetzt für San Antonio. Kann man den Rückstand möglichst kleinhalten oder muss man die Lakers ziehen lassen? 72:63

[23h10] Die Lakers on fire, aber wie. Bryant mit einem Wahnsinns-Block in der Defense. Da war er minimum in der dritten Etage. Angetrieben von Odom und den treffsicheren Fisher dreht Los Angeles jetzt auf. 70:59 für die Lakers. Jetzt bräuchte es eigentlich einen ManU Ginobili.

[23h04] Den Spurs ist die Trefferquote ein bisschen abhanden gekommen, noch kein Treffer aus dem Feld. Lediglich Duncan hat zwei Freiwürfe verwandelt. Die Lakers nutzen die kurze Schwächephase der Spurs mit einem immer stärker aufspielenden Odom. 61:55

[22h59] Schöne Aktion eben, Fisher will Odom beim Doppeln gegen Duncan helfen, fängt sogar das Zuspiel ab, hat aber zuviel Tempo und rast in die ersten zwei Zuschauerreihen. Nach kurzem Berappeln geht es zurpck aufs Spielfeld ohne aber vorher 20 Fans abzuklatschen.

[22h55] So, weiter geht es mit dem dritten Viertel.

[22h41] Und endlich mal ein sehr angenehmes Halbzeitprogramm. Danke NBA International.

[22h36] Halbzeit Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 53:53 [25:23; 28:30] Gegen Ende des zweiten Viertels waren das nochmal schöne Spielzüge, insbesondere Tony Parker drehte richtig auf und ließ die Defense der Lakers teilweise steinalt aussehen. Insgesamt ein enges, teilweise auch recht gutes Spiel. Läuft noch nicht alles rund, viele Formschwankungen innerhalb der Teams. Topscorer der Partie Parker mit 18 Punkten, Bryant kommt auf 13, Duncan auf 11 Zähler. Beide Trefferquoten bei rund 50%. Die Lakers schon mit sieben Turnovers.

[22h29] Das Spiel hatte in den letzten Minuten mal wieder ein paar leichte Hänger, beide Teams mit extrem vielen Fahrkarten. Aber die Lakers mit dem kleinen Vorteil jetzt kurz vor Halbzeit dank des Dreier von Luke Walton zum 47:41. Greg Popovich nimmt die Auszeit.

[22h22] Ganz interessant das Duell Bruce Bowen gegen Kobe Bryant. Bowen verfolgt Bryant extrem eng, fast wie Kaugummi hängt er an ihm dran. Das klappt bis jetzt ganz gut. Der Star der Lakers nur mit 11 Punkten. Wenn dieses Duell aus Sicht der Spurs positiv verläuftm heißt das eben auch, dass Gasol und Odom freie Würfe suchen und kreieren müssen. Und wenn das gut klappt, dann gehen die Lakers in Führung. So wie in diesem Spielabschnitt. 44:41 dank 12 Punkte von Lamar Odom.

[22h19] Das Spiel wird besser, beide Teams wieder mit Trefferquoten jenseits der 40%. Weniger Turnovers, weniger Fehler im Spielaufbau. Macht jetzt mehr Spaß zuzuschauen.

[22h15] Die Spurs machen trotz der Abwesenheit von Manu Ginobili einen guten Eindruck, die Lakers haben Mühe dranzubleiben. Bei den Spurs wirken die Spielzüge leichter und eleganter. 33:35.

[22h11] Markus Krawinkel klärt auf. Die Partie wird zusätzlich von NBA International für die im Ausland übertragenen Sender produziert. Deswegen gibt es auch viele Hintergründe und Specials in den Unterbrechungen und keine Musik-Filme von Premiere. Sehr nette Aktion.

[22h03] Ende 1. Viertel Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 25:23 Ein Spiel, das bei weitem nicht hochklassig ist und in dem auch noch nicht alles rundläuft. Viele Fehler noch, viele Ungenauigkeiten – aber bei beiden Teams. Dennoch einige schöne Spielzüge dabei. Beide Teams können sich auf ihre Leistungsträger verlassen. Bei den Spurs Parker mit 10 Pkt., Kobe Bryant mit acht Punkten. Allerdings nur Trefferquoten knapp über 30%. Beide Teams schon mit je drei Turnovers.

[22h00] Kobe Bryant dreht mal schnell zwei Gänge höher und die Lakers gehen erstmals in Führung. Odom verpasst das 3-Punkt-Spiel, dennoch Führung für Los Angeles. 22:19

[21h55] Zwei Turnovers der Spurs, weil die Lakers jetzt aggressiver verteidigen. Aber offensiv klappt es noch nicht ganz so gut bei den Lakers. Viele Fehlwürfe, die Abstimmung gerade zwischen Gasol und Kobe klappt noch nicht einwandfrei. Lamar Odom macht einen guten Eindruck. Aber die Spurs verteidigen auch gut. 17:17

[21h51] Aiaiai, die Lakers versuchen jetzt häufiger das Doppeln von Duncan, bekommen den Rebound und spielen schnell nach vorne. Kobe versucht den Alley-Hoop mit Gasol, doch der scheitert. 15:16

[21h47] Sehr souveräner Auftakt der San Antonio Spurs, die die Hälfte ihrer Würfe erfolgreich abschließen. Das sieht sehr überlegt und durchdacht im Angriff aus. Tony Parker schon mit sechs Punkten. 9:14 im Staples Center.

[21h43] Wunderbarer Pass von Fisher auf Gasol, der per Dunk zum 7:9 abschließt. Zuvor hatte Tim Duncan zwei Freiwürfe verfehlt.

[21h40] Jack ist auch wieder da – mit Sonnenbrille. Die Lakers kommen wieder besser ins Spiel, verkürzen auf 3:7

[21h38] Kann mir mal einer erklären, warum wir keine ABC-Grafiken haben, sondern diese NBA TV Einblendungen? Ich finde die ekelig. Traumstart der Spurs: 7-0.

[21h35] Los geht es. Die Starting Five beider Teams.

LA Lakers: Lamar Odom, Vladi Radmanovic, Pau Gasol, Derek Fisher, Kobe Bryant

San Antonio Spurs: Tim Duncan, Bruce Bowen, Fabricio Oberto, Tony Parker, Michael Finley

[21h34] Oh ja, Phil Jackson sieht sehr relaxt aus. Wenn ich einen Tipp abgeben darf. Lakers gewinnen mit 5-10 Unterschied. Bei den Spurs fehlt Ginobili, der mit leichter Verletzung geschont wird.

[21h32] Hui, PREMIERE gleich mit Live-Bildern aus dem Staples Center. Keine Zusammenfassungen, nur Stimmung im Stadion auch mal schön.

[21h30] Im Frühspiel bei ABC besiegten die Detroit Pistons die Toronto Raptors mit 91:84, festigen damit Platz 2 in der Eastern Conference. Auch 30 Punkte von Chris Bosh brachten nicht den Erfolg. Detroit mannschaftlich sehr geschlossen.

[21h26] Zumindest einen Titel haben die LA Lakers diese Saison schon sicher. Man sicherte sich vorgestern den ersten Platz in der Pacific Division. Beide Teams sind ja schon für die Playoffs qualifiziert. Man spielt eigentlich nur um die Plätze. Und in der engen Western Conference, wo meiner Meinung nach jeder jeden schlagen kann, sind die Platzierungen auch nur zweitrangig. Aus meiner Meinung nach entscheidend ist vor allem, dass man mit Selbstvertrauen und einem guten Gefühl in die Playoffs geht. Mal sehen, wer sich das heute Abend sichern kann.

[21h21] Guten Abend. Wir machen dann mal den Playoff-Check knapp eine Woche vor Beginn der Finalrunden. Heute Abend die Lakers gegen die Spurs, sprich der Tabellenerste gegen den Dritten der Western Conference. Die Suns sind nur ein halbes Spiel hinter den Lakers und den Hornets.

NBA 2007/2008 #125, Phoenix Suns – San Antonio Spurs 94:87

Spitzentreffen am Sonntagabend zu Mittagszeit in Arizona, die Phoenix Suns empfingen die San Antonio Spurs zum Gipfeltreffen in der so engen Western Conference. Die momentan nur sechsplatzierten Suns empfingen den Zweiten der Conference. San Antonio zuletzt mit 12 Siegen in Serie, Freitagnacht gab es dann aber eine Niederlage bei den Denver Nuggets. Die Suns gewannen nur zwei der letzten sieben Spiele, zuletzt hagelte es Niederlagen gegen Denver und Utah. Für beide hieß es also wieder in die Spur kommen. Und da gab es dann noch die Fragen, wie gut das Trio der Spurs wirklich ist und wie integriert Shaquille O’Neal diesmal ins Spiel der Suns findet. Bei PREMIERE hat endlich mal wieder Michael Körner kommentiert. Ich wiederhole mich gerne: Er ist Deutschlands kompetentester Basketball-Kommentator.

Die Suns mit Nash, Raja Bell, Stoudamire, Shaq und Grant Hill von Beginn an, die Spurs begannen das Spiel mit Tony Parker, Michael Finley, Duncan, Bowen und Kurt Thomas. Trotz starker Leistungen in der letzten Wochen musste Manu Ginobili wieder auf die Bank. Trainer Popovich schätzt seine positive Energie, wenn der Argentinier von der Bank kommt.

Im ersten Viertel war das Spiel sehr ausgeglichen und kam nur langsam in Schwung. Phoenix hatte insgesamt den etwas besseren Start. Nach sechs Minuten führten die Suns 12:8. Gegen Ende des Viertels zog das Tempo stärker an, die Spurs fanden angetrieben von Ginobili wieder in die Spur, Phoenix wirkte unkonzentriert, vergab viele leichte Bälle. Nach dem ersten Viertel stand es 25:22 für San Antonio. Shaq spielte ein sehr gutes Viertel, machte 8 Punkte. Trotzdem bleibt er weiter in manchen Dingen ein unsympathischer Stinkstiefel. Als er bei einer Offensivaktion ins Straucheln kommt und mit seiner ganzen Masse auf den Boden fällt, bietet ihm Tim Duncan die Hand zum Aufstehen an. Doch Shaq ignoriert die Hilfe, lässt sich lieber von seinen Mitspielern auf die Beine helfen.

Das zweite Viertel knüpfte tempomäßig an die erste Hälfte an. Zunächst wieder etwas langsamer, dann stetige Steigerung. Am Ende stand ein 48:45 für San Antonio. Es gab Licht und Schatten bei beiden Teams. Bei den Spurs waren die Leistungsträger die Stützen der Führung, dennoch hatte man mit 38,7% eine sehr schlechte Wurfquote. Ginobili Topscorer mit 13 Punkten. Shaq kommt auf 12 Punkte. Die Suns mit verbesserter Defensive, mit der besseren Wurfquote. Was noch ausgebaut werden musste, war das Einengen der Bemühungen der Stars der San Antonio Spurs. Die bekamen die Suns nicht wirklich in den Griff.

Das dritte Viertel hat dann einige Tolle Szenen zu bieten. Steve Nash machte nach drei gespielten Minuten den Auftakt, als er beim Zug zu Korb gefoult wird, aber im Stolpern noch den Ball abwirft, der dann für diese Aktion verdienterweise auch durchs Netz flutschte. Nash glich mit dem 3-Punkt Spiel zum 52:52 aus und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt 10 Punkte und 10 Assists. Er musste auch immer mehr die Verantwortung übernehmen, weil Stoudamire schnell drei Fouls kassierte und Mitte des dritten Viertels sein viertes dazukam. Für das Highlight sorgte aber Shaquille O’Neal, der beim Versuch einen Ball im Spiel zu halten, zu viel Tempo aufnimmt, sich nicht mehr halten kann und dann mit Karacho ins Publikum wirft. Michael Körner kriegt sich vor Lachen nicht mehr ein: “Zum Glück saß da keiner.” Aber Shaq hatte mit dem Einsatz das Publikum auf seiner Seite. Die Suns konnte zwischenzeitlich mal davonziehen, gegen Ende des 3. Viertels kamen die Spurs wieder ran. 70:69 für die San Antonio Spurs hieß es dank Tony Parker Ende des 3. Viertels. Die Suns waren keinesfalls schlechter, verpassten aber davonzuziehen. Shaq mit 14 Punkten und schon 16 Rebounds. Bei den Spurs weiter Parker (18), Ginobili (15) und Duncan (14) am erfolgreichsten. Beide weiter mit eher durchschnittlichen Wurfquoten, die Suns nur mit 10% von der Dreierlinie.

Zu Beginn des vierten Viertels macht Ginobili seinen vierten von fünf Dreiern. Die Suns treffen dagegen überhaupt nicht von draußen, nur einer von 11 Versuchen. Das Spiel wird intensiver trotz eher weniger Führungswechsel. Übrigens: John McCain war zu Gast. Tja, wer es sich leisten kann und keinen Wahlkampf mehr führen muss, hat Zeit für die anderen schöne Dinge des Lebens. Die Spurs halten weiter konstant einen leichten Vorsprung. Fünf Minuten vor Schluss steht es 88:80 für die Texaner. Und obendrein kassiert Suns-Coach Mike D’Antoni dann noch ein technisches Foul wegen Meckers. Das Spiel scheint den Suns zu entgleiten – doch es kam ganz anders. Nash verwandelt einen Dreier zum 83:85, Hill schaft Parker besser aus dem Spiel zu nehmen. 2’25 gibt es dann die erste Führung für die Suns im Schlussabschnitt. Es bleibt weiter eng. 1’15 liegen die Suns 90:87 in Front. In der entscheidenen Phase treffen Duncan und Ginobili nicht, am Ende gewinnen die Suns 94:87.

Es war ein enges Spiel, das auch die Spurs für sich hätten entscheiden können. Am Ende war es vielleicht der letzte Wille, der Einsatz und der Tick mehr Leidenschaft, der für die Suns den Ausschlag gab. Hinzu kommt eine stark verbesserte Defensive sowie ein gut aufgelegter Shaquille O’Neal. Ginobili Topscorer der Partie mit 22 Punkten, Parker bei 21, Duncan mit 17 Zählern. Bei den Suns Steve Nash mit 19 Punkten am erfolgreichsten, Grant Hill mit 18 und Shaq kommt auf 14 Punkte und 16 Rebounds. Letzlich war es auch die leicht verbesserte Trefferquote aus dem Feld für die Suns, die den Sieg ermöglichte, die Bilanz von der Dreierlinie mal ausgenommen. Die Spurs empfangen bereits morgen die Denver Nuggets, Phoenix hat Dienstag Memphis zu Gast. Dann geht es für die Suns gegen die Goldon State Warriors. Die Spurs reisen am Freitag nach San Antonio. PREMIERE überträgt das Spiel live. Ich werde dann auch wieder live mitbloggen. Es bleibt eng in der Western Conference.

Wochen der Wahrheit in der Western Conference

Knapp sechs Wochen dauert jetzt noch die regular Season in der NBA, am 15. April gibt es zum Abschluss die Aufeinandertreffen zwischen den Phoenix Suns und den Portland Trail Blazers und die Dallas Mavericks empfangen die New Orleans Hornets. Und wenn das so eng weitergeht in der Western Conference, dann dürfte diesen Spielen vielleicht sogar noch eine ganz besondere Schlüsselrolle zukommen.

Neun Teams, vielleicht sogar noch 10, wenn die Trailblazers mal wieder eine Serie starten können, kämpfen wohl um die acht Playoff-Plätze. Man kann dann wohl schon erstmal froh sein, wenn man dabei ist. Gegen wen man dann im Playoff-Viertelfinale spielen wird, scheint erstmal nicht dringenster Punkt der Agenda zu sein. Für die Fans ist solch eine Konstellation natürlich ein Traum, wenn wirklich jedes Spiel enorm wichtig ist, es keine Ausrutscher oder Schwächephasen mehr geben darf.

Zurzeit sind die Los Angeles Lakers das Top-Team im Westen (40-17), sind seit neun Spielen ohne Niederlage. Der Wechsel von Paul Gasol aus Memphis war für die Lakers wie ein Segen, eine echte Verstärkung, die nebenbei auch Kobe Bryant entlastet. Der dankt dies mit nahezu perfekten Vorstellungen, ist in absoluter MVP-Form. Nach einer Schwächephase Anfang Febraur sind auch die San Antonio Spurs (38-17) wieder in guter Verfassung, haben die letzten sechs Partien gewonnen und haben mit Manu Ginobili einen Spieler, der bei Formschwäche von Parker und Duncan ein Spiel zur Not mal auch im Alleingang entscheiden kann. Auf den Plätzen folgen die Phoenix Suns, die Utah Jazz und die New Orleans Hornets. Diese drei Teams sind so ein bisschen wie eine Wundertüte mit ein paar Fragezeichen. Bei Phoenix stellt man sich vor allem nach der Klatsche gegen die Detroit Pistons am Sonntag die Frage, wie gut und wie weit Shaquille O’Neal in die Mannschaft integriert werden muss. Und interessant ist dann eben auch die Komponente der Erfahrung. New Orleans, letztes Jahr meilenweit von den Playoffs entfernt, muss jetzt eben auch in den entscheidenen Phasen auf den Punkt da sein um die gute Ausgangssituation nicht zu verspielen. Auf die Schiene Erfahrung setzt man auch in Texas, die Dallas Mavericks sind also die Hillary Clinton der Western Conference, etwas abgeschlagen zurück, teilweise auch chancenlos gegen die Lakers und Spurs, aber eben – so hofft man – mit der nötigen Erfahrung und auch der spielerischen Klasse die Playoffs sicher zu erreichen und dort auch für Erfolge zu sorgen. Die Kombination Jason Kidd/Dirk Nowitzki findet immer harmonischer zusammen, zudem hat man Jamaal Magloire von den New Jersey Nets als Ersatz für Diop verpflichtet. Magloire hat mit Jason Kidd in New Jersey gespielt, dürfte also gute Unterstützung bei der Eingliederung bekommen. Aber wie gesagt, die Mavericks müssen sich noch steigern, sind nur sechstbestes Team im Westen, im Nacken sitzen die Houston Rockets und die Goldon State Warriors. Die Rockets waren das Team der letzten Wochen, setzten eine Siegesserie von 13 Spielen am Stück hin. Blöderweise hat sich Superstar Yao Ming verletzt und fällt mit einem Fußbruch bis zum Ende der Saison aus. Über die Auswirkungen auf die Playoff-Hoffnungen wird in den USA leidenschaftlich diskutiert. Und dass die Goldon State Warriors vor den Playoffs noch Siegesserien starten können, haben sie letztes Jahr gezeigt. Ausgang im Westen also völlig offen.

Und wer sich mal die nächsten sieben Tage anschaut, der sieht zahlreiche Topspiel im Westen – und so geht das dann im Rhyhtmus bis Mitte April. Bereits heute Nacht empfängt New Orleans die Phoenix Suns. Und für Dallas ist es sowieso eine ganz ganz entscheidene Woche. Am Donnerstag ist man bei den San Antonio Spurs zu Gast, empfängt am Freitag dann die Sacramento Kings und muss am Sonntag zu den LA Lakers, die ihrerseits am Freitag nach Portland müssen, was auch keine leichte Aufgabe darstellt. Für Dallas geht es nach dem Ausflug nach Kalifornien gleich einen Tag später zu den Utah Jazz. Also drei direkte Konkurrenten für die Mavs in den nächsten sieben Tagen, sowas nennt sich dann wohl Standortbestimmung. Und kommende Woche geht es unter anderem gegen die Houston Rockets.

Und in der Eastern Conference? Miami kann noch gewinnen, ansonsten aber viel viel Leerlauf. Zum großen Teil sind die Plätze eigentlich schon vergeben. Der Osten kann dann aber immerhin den Westen ärgern. Für Boston kann man in den nächsten Tagen mal wieder unter Beweis stellen, dass man das beste Team im Osten ist, wenn es gegen Cleveland und die Detroit Pistons geht.

Für die Mavericks also eine stressige Woche. Das Spiel am Sonntag bei den Lakers werde ich ab 21h30 live mitbloggen.

NBA 2007/2008 #101, Boston Celtics – San Antonio Spurs

[21h37] Endstand Boston – San Antonio 98:90 Verdienter Sieg der Celtics in einem guten und spannenden Basketballspiel, weil sie defensiv besser standen und in der Offensive die entscheidenen Rebounds für eigenen Ballbesitz holten. Das gab dann letzlich den Ausschlag. Topscorer der Partie Paul Pierce mit 35 Punkten, Tim Duncan kommt auf 22, Ginobili bei 21 und Ray Allen kommt auf 19. Die Spurs am Dienstag in Toronto, die Celtics bei den Pacers.

[21h32] Ballbesitz San Antonio. Ginobili scheitert beim Wurfversuch. Greg Popovich schmeißt ein Handtuch in die Ecke. Foul der Spurs, Rajon Rondo an der Linie. 94:87 für Boston, 16 Sekunden noch. Jetzt ist es aber sicherlich durch. Nochmal Auszeit der Texaner.

[21h30] Paul Pierce scheitert beim Wurfversuch, doch Boston holt sich wieder den Offensivrebound. Ray Allen an der Linie. Klare Sache 92:87. Auszeit Spurs. 22 Sekunden noch. Dürfte gelaufen sein.

[21h28] Toller Angriff der Celtics, Ginobili weiß sich nur mit dem Foul zu helfen. Glen Davis verwandelt nur einen Wurf, aber die Celtics holen sich den Offensivrebound. Dann aber den Wurf nicht genutzt. 90:87, 43 Sekunden noch

[21h25] Was für ein Wurf!!!!! Ginobili für drei zum 87:89 aus Sicht der Texaner, 1’24 noch zu spielen.

[21h24] Auf der Gegenseite Tim Duncan mit nur einem verwandelten Freiwurf, verkürzt auf 84:89.

[21h23] Paul Pierce mti den Punkten 34 und 35 von der Freiwurflinie. 89:83, 2 Minuten noch zu spielen.

[21h21] 87:83 Boston. San Antonio lässt zu einfache Punkte zu. Im Gegenzug San Antonio wieder mit Problemen zum Korb zu kommen. Turnover der Texaner. So wird das nichts.

[21h16] Und schwupsdiwups zieht San Antonio an, verkürzt auf 81:83. 04’20 noch zu spielen. Das wird spannend.

[21h13] Wäre doch auch mal ne Idee, die Trainer der Bundesliga zu verkabeln. Bei ABC macht man das immer gerne. Finde ich eine gute Idee. Auch dass in den Viertelpausen sich die Trainer jetzt immer zum Interview bereithalten, ist ein klarer Fortschritt. 83:78 Boston. Eng, aber weniger als fünf Punkte Rückstand kann San Antonio seit Minuten auch nicht aufholen.

[21h09] Viele Ballverluste auf beiden Seiten, viele Fehler. Sechs Minuten noch. 79:73 für die Celtics. Auszeit um wieder Struktur ins Spiel zu bringen.

[21h02] Was für eine Aktion von Tony Allen. Will zum Dunk hochspringen, sieht dann aber, dass er auch ein Foul ziehen kann, entscheidet sich in der Luft um, zieht das Foul und macht dennoch zunächst die zwei Punkte. Überragende Aktion. Und solche können in einem Spiel wie diesem den Unterschied machen. 79:70 für das Team aus Massachussetts.

[20h56] Topscorer der Partie im Moment Paul Pierce mit 26 Punkten. Danach kommt bei den Celtics lange nichts. Aber das reicht ja durchaus.

[20h53] 3. Viertel Boston – San Antonio 68:61 Weiterhin alles offen fürs letzte Viertel, kleiner Vorteil Celtics. Wenn sie ihre Angriffe weiter so konsequent ausspielen, dann fahren sie den Sieg nach Hause.

[20h52] James Posey macht seinen Fehler wieder gut. Ganz wichtiger Dreier kurz vor Schluss des dritten Viertels.

[20h49] James Posey ist wirklich dumm, kriegt nen technisches Foul, weil er Ginobili mit dem Arm in den Brustbereich schlägt (abseits des Geschehens). Ginobili verkürzt auf 61:62. Der Argentinier Topscorer der Spurs mit 18 Punkten.

[20h46] Die Spurs nur mit 39% Trefferquote, was unter anderem ein Grund ist, warum San Antonio immer diesem kleinen Rückstand hinterherläuft. Duncan muss sich in Abwesenheit von Tony Parker die Punkte hart erarbeiten. Und nicht zuletzt ist es auch die starke Defensive der Celtics (wenn Brian Scalabrine nicht auf dem Parkett ist).

[20h40] Sieben Punkte ist Boston vorne, vier Minuten noch. Die Angriffe von San Antonio wirken zäh, brauchen lange. Ganz anders die Celtics, die flüssig kombinieren und sicher abschließen. 61:54 Boston.

[20h29] Die Celtics drehen auf. Scalabrine per Buzzer-Beater, der kurz vor der Auswechselung stand dank abenteuerlichem Egoismus und Paul Pierce mit Dreier sorgen weiter für fünf Punkte Vorsprung. 53:48 Celtics

[20h23] So, es kann weitergehen. Fisch hat fertig gebruzzelt, weiter mit dem 3. Viertel. Zurzeit 48:43 Boston dank 3- Punkte-Wurf von Paul Pierce. Trotzdem weiter eng.

[20h03] Halbzeit Boston – San Antonio 43:41 Paul Pierce sicher mit mit seinen Punkten 17 und 18 sichert die Halbzeitführung für die Celtics. Gutes offenes Spiel.

[19h55] 3 Minuten noch bis zur Halbzeit. 41:40 für Boston. Zwischendurch kleine Schiri-Schelte von Greg Popvich, seitdem wird nicht mehr so großzügig gepfiffen.

[19h45] Weiterhin völlig offenes Spiel, keine Mannschaft kann sich wirklich absetzen, kein Team hat ein Momentum. 38:32 für San Antonio. Paul Pierce hat lange nicht getroffen.

[19h37] Fantastischer Basketball in Boston mit leichten Vorteilen für die Spurs, die offensiv einfach mehr Möglichkeiten haben. Dan kann man Duncan auch mal unter dem Korb anspielen und muss nicht wie Boston aufgrund der geringeren Größe der Spielern ständig von außen werfen oder in einer Einzelaktion den Weg zum Korb suchen. Insgesamt hohes Tempo, wenig Unterbrechungen. Absolutes Spitzenspiel. 31:26 für die Spurs.

[19h28] 1. Viertel Boston-San Antonio 20:23 Teilweise ganz ganz feiner Basketball von beiden Teams, vor allem in der Offensive. Gegen Ende wurden die Defensivreihen wieder stärker, von daher ging die Korbparade wie zu Beginn nicht ganz so weiter. Topscorer der Partie Paul Pierce mit zurzeit 14 Punkten.

[19h19] James Posey mit einem schönem Korb nach klasse Zuspiel von Ray Allan. 18:16. Völlig offenes Spiel mit zwei stark spielenden Mannschaften.

[19h12] Was hat man denn Ginobili und Paul Pierce in das Mittagessen getan? 15:14 für Boston. Ginobili 11 Punkte, Paul Pierce 13 Punkte. Sechs Minuten erst gespielt.

[19h07] San Antonio geht schnell mit 5:0 in Führung, doch Boston innerhalb einer Minute mit einem 10:0-Lauf dank zweier Monster-Dreier von Paul Pierce. Und auch ManU Ginobili dreht richtig auf. Ginobili schon mit 8. Jetzt wieder Pierce für drei (insgesamt 11 Punkte). 13:11 für Boston. Was ein geiler Auftakt.

[19h03] Los geht es. Die Starting Five beider Teams

Boston: Rajon Rondo, Ray Allen, Brian Scalabrine, Paul Pierce, Leon Pawe

San Antonio: Jacque Vaughn, Manu Ginobili, Tim Duncan, Bruce Bowen, Fabricio Oberto

Boston ohne Garnett, San Antonio ohne Tony Parker. Beide Teams also ohne ihre Superstars.

[19h01] ABC ist heute der übertragende Sender in den USA. Endlich wieder gut aussehende Field-Reporterinnen.

[19h00] Das beste Team der Liga, die Boston Celtics (38-9) sind extrem heimstark. Nur vier der 25 Auftritte gingen verloren. San Antonio hat die Saison stark begonnen, schwächelt aber in letzter Zeit ein bisschen. So schaffte man zuletzt nur mit Mühe einen Sieg nach Verlängerung bei den New York Knicks. Die Spurs zurzeit fünfter der Western Conference (32-16) haben Probleme auswärts wirklich Fuß zu fassen. 12-11 die Bilanz.

[18h58] Es geht weiter mit dem absoluten Spitzenspiel in der NBA. Die Boston Celtics empfangen im TD Banknorth Garden den derzeitigen Meister, die San Antonio Spurs.

NBA Season 2007/2008 Preview II: Western Conference

Dank des Stromausfalls hinke ich in meiner Arbeit heute Abend etwas hinterher, von daher fällt die Vorschau auf die Western Conference etwas kürzer aus. Im Prinzip ist es im Westen auch ganz einfach: Spurs, Suns, Mavs.

Wenn alles glatt läuft, sind diese drei Teams auch wieder ganz heiße Kandiaten für den Conference Titel. Bei den San Antonio Spurs ist es vor allem die Erfahrung und der Teamgeist mit den beiden Hauptstützen Parker und Duncan, der für Erfolg spricht. Der Auftakt gegen Portland vergangene Nacht hat schon einmal gezeigt, dass die Spurs wieder harmonisch spielen, unaufgeregt, wenig spektakulär, aber sehr zielstrebig und erfolgreich. Das Team um Trainer Greg Popovich ist auch dieses Jahr für viele der Topfavorit auf den NBA-Titel. Ähnlich ist es bei den Pheonix Suns, bei denen ich aber immer noch das Gefühl habe, dass das Team, ähnlich wie die Mavericks von Dirk Notwitzki, zu sehr vos Steve Nash abhängt. Letzte Saison hatten die Suns ihren Hänger, als der MVP-Kandidat für 2007 verletzt ausfiel. Für das Team aus Arizona wäre es also eine Steigerung, wenn man auch ohne Steve Nash Big Games für sich entscheiden könnte. Bei den Dallas Mavericks weiß man gar nicht, wo sie genau stehen. Meisterschaftsfavorit sind sie unisono in den USA nicht mehr. Das ist eigentlich ganz erstaunlich, weil es eigentlich primär nur am Ausscheiden gegen die Goldon State Warriors festgemacht wird. Dass die Mavs vergangenes Jahr einer der besten regular seasons der NBA-Geschichte gespielt haben, wird bei den Experten schnell wieder vergessen. Klar kann man sich dafür keinen Blumentopf kaufen, aber dass die Mavs sehr guten Basketball spielen können, dürfte außer Frage stehen. Dass man dann in den entscheidenen Spielen noch abgezockter und konstanter spielen muss, dürfte keinen Quantensprung darstellen. Die optimale Spielaufstellung hat Mavs-Coach Avery Johnson noch nicht so ganz gefunden, Nowitzki wird hin und wieder auch auf der Center-Position getestet, kommt damit auch immer besser zurecht. Der Star der Mavericks hat Spox ein Interview bekommen. Nachzulesen im E-Magazine des Sportportals. Mehr zu den Mavericks dann auch im Laufe des Abends noch.

Ansonsten ist im Westen eigentlich alles beim Alten. Kobe Bryant darf mal wieder versuchen, die Los Angeles Lakers im Alleingang zu Siegen führen. Dass das mit seiner unglaublichen Spielweise und Wurfgenauigkeit immer noch (fast) gelingen kann, hat die vergangene Nacht gegen die Houston Rockets gezeigt. Bei den Rockets darf man gespannt sein, ob sie es denn aich mal wieder etwas weiter in Richtung Conference Final schaffen. Das Potential ist mit Yao Ming und Tracy McGrady sicherlich da, nur müssen auch beide in absoluter Topform und verletzungsfrei die Saison über spielen.

Dass es die Goldon State Warriors diese Saison nicht mehr so einfach haben, liegt schlicht an ihren Erfolgen aus dem letzten Jahr. Da kommt jetzt nicht mehr der kleiner Verein aus San Francisco. Utah hat das Team schon mal nicht unterschätzt. Die Jazz schätze ich zwar stark ein, aber ob es wieder für einen so großen Erfolg wie letzte Saison reicht bezweifle ich.

Kurz noch in den Nordwesten des Landes, zu welchem ich dank eines 9-monatigen Aufenthaltes während der Schulzeit eine ganz besondere Beziehung habe. Viel war mit den Portland Trail Blazers und den Seatlle Supersonics in den vergangenen Jahren ja nicht los. Doch jetzt hat mansich zumindest in Portland ganz gut gefangen. Die Leistung gestern in San Antonio war schon mal sehr vielversprechend. Insbesondere LaMarcus Aldridge scheint sich gut eingespielt zu haben, muss aber sicherlich noch beweisen, dass er über mehrere Spiele so konstant gut spielen kann. Dann hat man Zach Randolph am Columbia River ganz schnell vergessen. Rookie Brandon Roy hat man ja noch in der Hinterhand. Und mal schauen, was Kevin Durant in Seatlle ausrichten kann.

So, das in aller Kürze zur Western Conference.

Die San Antonio Spurs werden neuer NBA – Champion 2007/2008

…sagen zumindest die General Manager der 30 NBA Teams in einer Umfrage kurz vor dem Saisonstart. Diese Befragung ist seit Jahren Usus, hat aber wenn auch nur statistischen Charkater. Bei der Wahl des MVP dürfen ja ausschließlich Journalisten teilnehmen. Da ist das Urteil der Funktionäre völlig nebensächlich. Insgesamt wurde wie folgt abgestimmt.

NBA-Champion
San Antonio Spurs (37%); Phoenix Suns (26%); Dallas Marvericks (15%); Detroit Pistons (7%).

Deutlicher kann man die Schwäche der Eastern Conference gegenüber dem Westen auch nicht zum Ausdruck bringen. Aber im Prinzip läuft es im Osten auf Cleveland oder Detroit raus. Miami sehe ich nicht als möglichen Sieger der Eastern Conference.

MVP
LeBron James (30%); Tim Duncan (22%); Kobe Bryant (19%).

Ganz nette Wahl, nur wäre es für Bryant dann auch mal von Nöten eine geschlossene Mannschaftsleistung hinter sich zu haben. LeBron James mit der Leistung des Vorjahres auf alle Fälle ein Kandidat. BTW: Nowitzki bekam keine Stimme.

Sieger Southwest Division
Dallas Mavericks (44%); San Antonio Spurs (41%).

Sieht da jemand die Goldon State Warriors am Horizont? Sollte Dallas die Southwest Division gewinnen, denke ich, dass sie auch ins Finale der Western Conference kommen.

Rookie des Jahres
Kevin Durant (Seattle Supersonics). Ein Porträt bei NBA Draft.

Trainer des Jahres
Gregg Popovich (San Antonio Spurs). Beginnt seine 12. Saison bei den Spurs.

Kommenden Mittwoch geht es los. Ich hoffe, dass ich bis dahin noch etwas Zeit finde für einen Ausblick auf die neue Saison.