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Nach Tony Adams und Felipe Scolari: Hoffnung auf Besserung beim FC Portsmouth und Chelsea London?

Montag, 9. Februar 2009 18:19

Kein Tag vergeht, wo die Premier League einmal zur Ruhe kommen kann. Jetzt weiß ich auch, warum die englischen Medien so gerne hyperventilieren. Mittlerweile scheinen sie gar nichts anderes mehr gewohnt zu sein.

Der Paukenschlag des Tages kam heute am frühen Abend: Der FC Chelsea hat auf seiner Internetseite bekanntgegben, dass Trainer Felipe Scolari entlassen wurde.

“Luiz Felipe Scolari has been dismissed as manager of Chelsea Football Club today with immediate effect. The Chelsea board would like to place on record our gratitude for his time as manager. Felipe has brought many positives to the club since he joined and we all feel a sense of sadness that our relationship has ended so soon. Unfortunately the results and performances of the team appeared to be deteriorating at a key time in the season. In order to maintain a challenge for the trophies we are still competing for we felt the only option was to make the change now. The search for a new manager has already started and we hope to have someone in place as soon as possible.”

Bereits am späten Sonntagabend meldete die BBC exklusiv, dass Tony Adams beim FC Portsmouth kurz vor dem Rauswurf steht. Die Vermutungen der BBC haben sich dann heute Vormittag bestätigt. Auf der Internetseite von Pompey heißt es kurz und schmerzlos:

“The priority is for Portsmouth Football Club to remain in the top flight and we feel the appointment of a new manager will give us the best opportunity to enable us to do this.”

Die Begründungen beider Vereine für die Entlassung der Trainer sind also mehr oder weniger deckungsgleich. Gerade für das entscheidene letzte Saisondrittel braucht man zum Erreichen der angestrebten sportlichen Ziele einen neuen Mann an der Seitenlinie. Luis Felipe Scolari und Tony Adams mussten wegen Erfolgslosigkeit gehen. Rein von den nackten Zahlen kann man das auch alles unterstreichen: Die Blues spielen seit Monaten einen fürchterlichen Fußball – negativer Höhepunkt der Auftritt beim FC Liverpool – und liegen, wenn es ungünstig läuft, 10 Punkte hinter Manchester United auf dem vierten Rang. Für die Ansprüche des FC Chelsea ist dies schlicht zu wenig. Auch Tony Adams konnte beim FC Portsmouth keine großen Erfolge feiern, zumindest, was die Punktausbeute angeht. Man steht auf Platz 16, einen Punkt vor den Abstiegsplätzen, Adams holte nur zwei Siege in 16 Spielen. Für den FC Portsmouth, dieses Jahr immerhin Teilnehmer des UEFA-Cup, ein bedrohlicher sportlicher Absturz. Tony Adams hatte sich heute Mittag gegenüber der BBC geäußert und sprach von einer überraschenden Entlassung, beklagte zu wenig Zeit und zu wenig Geld für Spielertransfers bekommen zu haben.

Kai macht sich bei allesaussersport auch so seine Gedanken.

Jetzt soll also der große Befreiungschlag kommen bei Chelsea und Portsmouth, das Zurückfinden in die sportliche Spur. Aber ich bin spektisch, ob das wirklich gelingt. Und das liegt nicht daran, dass diese Saison noch kein Trainerwechsel in der Premier League – und die Entlassung von Scolari war bereits die achte in dieser Spielzeit – wirklich zu einer positiven Verbesserung der sportlichen Lage beigetragen hat, mit Ausnahme vielleicht von Gianfranco Zola bei West Ham. Aber Blackburn, Tottenham und auch Sunderland zeigen kaum signifikante Verbesserungen unter den neuen Trainern.

Schauen wir uns die Lage der letzten Monate beim FC Portsmouth genauer an: Ende Oktober geht Harry Redknapp zu den Tottenham Hotspur, Tony Adams übernimmt das Amt. Zur der Zeit stand Portsmouth im gesicherten Mittelfeld, wenngleich man an die guten Leistungen der Vorsaison auch nicht so richtig anknüpfen konnte. Tony Adams verlor seine ersten beiden Partien unglücklich nach guten Leistungen bei Liverpool und zuhause gegen Wigan, schafft dann aber mit dem 2:1 beim FC Sunderland den ersten Auswärtssieg von Pompey in dieser Saison. Ende November schlägt man in einem tollen Spiel die Blackburn Rovers mit 3:2, man steht im oberen Mittelfeld auf Platz Acht. Also fast kein Substanzverlust unter Tony Adams nach einem Monat. Auch Ende Dezember steht man noch immer in der oberen Tabellenhälfte. Doch dann folgt im Januar der Knackpunkt. Portsmouth ist ein Verein, der finanziell nun wahrlich nicht auf Rosen gebettet ist. Ein neues Stadion kann zurzeit nicht finanziert werden, nicht mal Geld für eine Rasenheizung ist da. Geld wird gerne genommen. Also verkauft man in der Transferperiode Lassana Diarra und Jermain Defoe, zwei Stützen des Offensivspiels von Pompey. Und an Zahlen ganz klar belegbar: Seit dem 20. Dezember bis heute hat Portsmouth nur fünf Tore geschossen. Das ist natürlich viel zu wenig. Aber ist das die Schuld von Tony Adams? Der Verein hat sich stur geweigert für adäquaten Ersatz zu sorgen. Der sportliche Abstieg schon fast ein bisschen vorprogrammiert. Am vergangenen Samstag macht Portsmouth gegen den FC Liverpool eines der besten Saisonspiele, kämpferisch, leidenschaftlich und auch mit spierlischen Highlights. Das Team war von Tony Adams exzellent eingestellt worden. Warum also Tony Adams entlassen? Auch Paul Doyle vom Guardian ist der Meinung, dass Tony Adams ein mehr als nur intaktes Team seinem Nachfolger übergibt.

Ob es bei Portsmouth also wirklich besser wird, mag ich bezweifeln. Ich denke aber, dass es beim FC Chelsea unter dem neuen Trainer etwas aufwärts geht, zumal man wirklich schlechter auch nicht mehr spielen konnte. Aber auch bei den Blues gibt es viele Fragezeichen. Schafft es der neue Trainer die Form der Leistungsträger wieder nachhaltig auf sehr hohes Niveau zu bringen? Lampard, Ballack und Deco sind weit davon entfernt. Da braucht es schon die Bezeichnung “Highlight” in der dpa-Pressemeldung für einen Schuss von Michael Ballack neben das Tor in der ersten Hälfte gegen Hull City. You don’t know what you do, sangen die Chelsea-Fans am Samstag wieder im Stadion. Und diesen Eindruck konnte man von Scolari auch haben. Gerade im Sturm fand er nie eine Idee oder ein Konzept, in welchem Drogba und Anelka zusammenspielen konnten. Wenngleich – und das darf man auch nicht vergessen – Chelsea mit Joe Cole und Michael Essien zwei ganz wichtige Spieler fehlen. Scolari ist auch an den hohen Erwartungen des Vereinsumfeldes gescheitert. Auch hier aber wieder der kritische Blick auf die Transferpolitik. Es war bereits Anfang Januar – spätestens nach dem blamablen 0:3 bei Manchester United – klar, dass Chelsea einen neuen Stürmer braucht. Doch Abramovitsch öffnete den Geldbeutel nicht. Wundert es dann also jemanden, dass Chelsea keine Tore schießt?

Wer wird also Nachfolger bei Chelsea? Wunsch aller Chelsea-Fans dürften Gianfranco Zola und Steve Clarke, beides ehemalige Spieler der Blues und gern gesehen an der Stamford Bridge. Aber West Ham hat schon mal vorgesorgt: Man wird Zola und Clarke nicht an Chelsea abgeben.

Und so gibt es heute Abend bisher erstmal nur Verlierer. Außer vielleicht Steve Clarke und Gianfranco Zola. Erfolg macht eben sexy. Und sie leisten exzellente Arbeit bei den Hammers. Es wäre West Ham zu wünschen sie als Trainerteam länger behalten zu dürfen.

Und einen Gewinner gibt es auch noch: Gareth Southgate ist immer noch – entgegen meiner Prognosen – Trainer beim FC Middlesbrough.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 Preview 10. Spieltag – Krawatte in Tigerfarben

Dienstag, 28. Oktober 2008 16:41

Nun ist es also doch offiziell: Tony Adams wird neuer Trainer beim FC Portsmouth. An der Südküste Englands hat man sich damit für die einfach und auch bequeme Situation entschieden. Adams ist seit Jahren der Assistent von Harry Redknapp gewesen, kennt also Spieler, Strukturen und das Umfeld des Vereines. Adams war schon mal Trainer, für ein Jahr bei den Wycombe Wanderers, hatte dort aber wenig Erfolg. Nun bekommt er beim FC Portsmouth eine zweite Chance sein Können an der Linie unter Beweis zu stellen. Kontinuität also bei Pompey. All das war notwendig geworden, weil die Tottenham Hotspur Juande Ramos am Wochenende entlassen haben und Harry Redknapp der Nachfolger wurde. Und dass der englische Fußball etwas ganz Besonderers ist, bekam man am Sonntag an der White Hart Lane zu spüren. Minutenlange stehende Ovationen für Redknapp von den Spurs-Fans verwandelten das Stadion in eine ganz besondere Fußballbühne.

Im Mittelpunkt dieser bisherigen Premier League Saison 2008/2009 steht aber der Aufsteiger Hull City. Nur Nottingham Forest hatte vor knapp 15 Jahren eine bessere Bilanz als Aufsteiger als die Tigers momentan. Die letzten Jahre waren für das Team von Phil Brown wie eine Reise ins Märchenland. Man schaffte mit einem großen Schlussspurt die Qualifikation für die Playoffs zum Aufstieg in die Premier League. Man besiege souverän Watford und schlug im Aufstiegsfinale in Wembley Bristol City mit 1:0. Torschütze damals Dean Windass. Und ausgerechnet Windass. Denn der spielte schon als 22-jähriger bei Hull City, mit 27 verließ er den Verein und wurde 2007, als es bei Hull City nicht ganz so gut lief, ausgeliehen. Und dann schoss er das entscheidene Tor für den Aufstieg in die Premier League. Mittlerweile haben die Tigers Windass wieder längerfristig unter Vertrag genommen. Es sind diese kleinen Geschichten, die den Aufsteiger so sympathisch machen. Fans, die Stadt Kingston uopn Hull sind im Ausnahmezustand. Ekstase im sonst so beschaulichen Städtchen am Humber. Macher des Erfolgs ist Trainer Phil Brown, der seit zwei Jahren die Mannschaft trainiert. Dass man Vertrauen in Brown setzt, macht auch die Vertragsverlängerung für drei weitere Jahre zu Beginn der Saison deutlich. Ganz ehrlich: Welcher Aufsteiger verlängert einen Vertrag mit dem Trainer noch vor dem ersten Saisonspiel? Bei Hull City ist alles abgestimmt, sogar die Krawatte von Trainer Phil Brown, stets in gelb, dazu der schwarze Anzug. Hin und wieder gibt es auch die gelbe Krawatte mit den schwarzen Streifen. Aber das ist dann schon fast zu viel Tiger. Hull gewann diese Saison alle vier Spiele gegen Teams aus London, kommt jetzt mit dem FC Chelsea der fünfte Coup?

Der 10. Spieltag in der Premier League sieht nur ein Spiel am Dienstag vor, dementsprechend gleich neun am Mittwochabend, Blödeerweise finden dann drei, vier tolle Partien gleichzeitig statt. Die Krone setzt sich PREMIERE auf, die nur ein mickriges Spiel zeigen. Ich hätte mir da eine Parallelübertragung von Chelsea und dem Nord-London-Derby gewünscht. Wie war das nochmal mit den 3 Spielen pro Spieltag?

Newcastle United – West Bromwich Albion

West Bromwich Albion musste die letzten Wochen ein bisschen Federn lassen 0:7 Tore in zwei Spielen, trotz guter Chancen eine Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Hull City. Die Krise von WBA hätte man trotzdem gerne in Newcastle. Nach dem 1:2 in Sunderland brauchen die Magpies dringend einen Sieg, und dazu sollte man fähig sein gegen West Brom. Dem Team von Joe Kienaar fehlen aber weiterhin wichtige Stammkräfte. Michael Owen und Nicky Butt fallen beide verletzt aus, Joey Barton und Jonas Gutierrez ersetzen sie. Die Gäste von Trainer Tony Mawbray müssen weiterhin auf die zentrale Achse im Mittelfeld mit Abdoulaye Meite und Filipe Teixeira verzichten, dafür kann Chris Brunt auf der rechten Mittelfeldseite wieder mitwirken.

Hull City – FC Chelsea London

PREMIERE live, Mittwoch ab 20h40; Kommentar: Markus Gaupp

Keine Frage, Hull City steht richtig gut in der Tabelle, hat auch einige tolle Spiele gemacht, erinnert sei an das 2:1 im Emirates gegen Arsenal. Aber man steht eigentlich besser da, als es die spielerischen Leistungen eigentlich ausdrücken. Gegen West Bromwich Albion hatte man in der ersten Halbzeit große Probleme und hätte durchaus mit einem 0:2 in die Pause gehen können. Dass dann Hull solche Spiele noch so souverän gewinnt, ist der eigentliche Qualitätsbeweis. Von Fehlern, gerade in der Abwehr, gibt es bei den Tigers aber noch genug. Und der FC Chelsea ist eine Mannschaft, die die vielleicht so gnadenlos ausnutzen kann wie keine andere Mannschaft. Zumal Hull City gerade zuhause Probleme hat, wenn man das Spiel machen muss. Chelsea kann erstmal abwarten und schauen, was das Team von Phil Brown anbietet. So genau tat es Wigen Athletic, und man gewann mit 5:0 im KC Stadium. Interessant dürfte sein, wie der FC Chelsea die Heimniederlage gegen den FC Liverpool verkraften wird. Bei den Blues kehrt Joe Cole zurück ins Team, Essien, Drogba und Ballack fehlen weiterhin.

Aston Villa – Blackburn Rovers

Die Villens haben einen richtig guten Lauf, national wie international. Belohnung ist momentan der fünfte Platz in der Tabelle. Die Blackburn Rovers sind nur Durchschnitt, das 1:1 im Heimspiel gegen Middlesbrough fiel erst in der Nachspielzeit. Gerade zuhause ist das Team von Paul Ince extrem ungefährlich. Vielleicht klappt es ja auswärts besser, wenngleich die Aufgabe im Villa Park nicht die leichteste ist.

FC Fulham – Wigan Athletic

Solche Spiele muss man aus Sicht vom FC Fulham gewinnen, Wigan bot am Sonntag gegen Villa eine katastrophale Leistung. Für beide Teams ist ein ganz wichtiges Spiel, der Tabellensechszehnte empfängt den Fünfzehnten. Ein richtungsweisender Abend im Cravan Cottage. Sehe Fulham dank der Heimstärke ein bisschen im Vorteil.

Stoke City – FC Sunderland

Die Black Cats machen sich richtig gut unter Roy Keane. Der ehemalige ManU-Spieler hat dem Team endgültig seinen Stempel aufgedrückt, Kieran Richardson kommt als Spielmacher immer besser in Form und hat mit einem Traum-Freistoß den Sieg im Derby gegen Newcastle möglich gemacht.  Stoke City scheint der Schuh Premier League zu groß zu sein.

FC Arsenal London – Tottenham Hotspur

Die Woche der Bewährung für Tottenham und Trainer Harry Redknapp. Erst das Auswärtsspiel am Mittwochabend gegen den FC Arsenal, dann am Samstagabend daheim gegen den FC Liverpool. Und kann man Redknapp seinen Trainerjob schöner anfangen als mit einem Derby im Nordosten Londons gegen die Gunners? Es ist das 160. Aufeinandertreffen beider Teams in der höchsten englischen Spielklasse, und für die Hauptstadt ist es vielleicht das brisanteste Derby, noch vor Chelsea gegen Arsenal. Eine bessere Atmosphäre kann es für einen Mittwochabend gar nicht geben. Die Gunners waren zuhause diese Saison schon mehrfach in Schwierigkeiten, wenn die Spurs so spielen wie am Sonntag gegen Bolton könnte sie für eine Überraschung sorgen. Es würde zu den letzten Tagen der Spurs passen.  als Arsenal schon mehrfach Schwierigkeiten zuhause, kann das Tottenham nutzen. Bei den Gunners kehrt Denilson zurück ins Team, die Spurs dürfen Gareth Bale nach einem Spiel Sperre wieder begrüßen. Interessant dürfte sein, wie Wenger sein Team aufstellt. Nach seiner starken Leistung gegen West Ham winkt Adebayor der Platz in der Startelf.

FC Liverpool – FC Portsmouth

Der alleinige Tabellenführer grüßt von der Anfield Road, wer hätte das vor der Saison gedacht. Und Trainer Raphael Benitez hat auch gleich mal eine Ansage an die Konkurrenz losgeschickt. Man könne überall und jederzeit gewinnen, das sei die Botschaft des Sonntagnachmittag an der Stamford Bridge gewesen. Doch so richtig vergolden würden die Reds ihre Tabellenführung mit Heimsieg gegen den FC Portsmouth. Die Südküstler hatten gegen Fulham genug Chancen das Spiel vorzeitig zu entscheiden, kassierten aber kurz vor Schluss noch den Ausgleich. Die Reds müssen weiterhin auf Fernando Torres verzichten, auch der Einsatz von Robbie Keane ist fraglich, gleiches gilt für Sol Campbell bei Pompey.

Manchester United – West Ham United

Die Anfangseuphorie bei West Ham United unter dem neuen Gianfranco Zola ist auch schon wieder ein bisschen verflogen, zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge, wobei man beachten sollte, dass die Hammers gegen den FC Arsenal bei weitem nicht schlecht gespielt haben. Aber letzlich stehen null Punkte auf dem Konto. Manchester United  darf nicht den Anschluss verlieren. Insbesondere die zweite Halbzeit im Goodison Park war ein kleiner Rückfall in alte Zeiten zu Saisonbeginn mit einem pomadigen Spielaufbau und vielen Fehlern im Defensivverbund. Manchester United kann nach 10 Wochen Pause wieder auf Michael Carrick bauen, bei den Hammers fehlt der gesperrte Carton Cole.

FC Middlesbrough – Manchester City

Wahrscheinlich hat Manchester City dann doch noch mit Robinho einen echten Glücksgriff gelandet. Der Brasilianer findet sich immer besser in der Premier League zurecht.  Drei Tore steuerte er zum Sieg gegen Stoke City bei und glänzte durch eine überragende mannschaftsdienliche Leistung.  Middlesbrough muss mal wieder gewinnen, die Chance bstand dazu in Blackburn. Aber wie so häufig schon in dieser Saison: Es fehlt immer irgendetwas.

Bolton Wanderers – FC Everton

Bolton-Manager Gary Magson hat das Auswärtsspiel bei den Tottenham Hotspur als Spitzenspiel des letzten Spieltages tituliert, dann muss der Heimauftritt gegen den FC Everton ja jetzt ein echter Thriller werden. Sky News hat kurzfristig eine Übertragung ermöglicht, PREMIERE berichtet live aus Bolton, alles ist vorbereitet für dieses Spiel, diesen Knaller, dieses Traditionsduell zweier Titelanwärter, Menschen rundum den Globus warten seit Monaten auf den Anstoß im Reebok Stadium. Seit August ist das Spiel ausverkauft. Guten Morgen, Herr Magson, sie sind mit ihrem Team genauso wie der FC Everton im grauen Mittelfeld der Tabelle Beide Teams kommen nicht so richtig vom Fleck. Mit einem Sieg würden die Wanderers den FC Everton überholen, und das, lieber Herr Magson, wäre dann aus ihrer Sicht sicherlich spitze.

Ich werde die Partie Hull gegen Chelsea am Mittwochabend live mitbloggen und auch über alle anderen Tore hier berichten.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis