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Premier League Saison 2009/2010: Saisonvorschau – Kampf um die internationalen Plätze

Dienstag, 11. August 2009 22:33

Neben den ersten sechs ausführlicheren Vorschauserien soll es nun noch einen kurzen Überblick über die restlichen Teams geben, jeweils eingeteilt von mir in Gruppen, meist nach dem Tabellenstand, den ich für die Teams erwarte. Basierend auf den Leistungen der Vorsaison und den Entwicklungen in der Sommerpause. Sprechen wir über den Einzug in die Europa League, also im Optimalfall die Plätze fünf, sechs und sieben, kommen dafür neben Manchester City, welches ich gestern schon näher vorgestellt hatte, insgesamt noch fünf Teams in Frage: der FC Everton, Aston Villa, Tottenham Hotspur, der FC Fulham und West Ham United.

Es ist natürlich schwierig jetzt diese Teams prognosemäßig in eine Reihenfolge einzuordnen bezüglich ihres Tabellenplatzes. Das kann ich nicht, weil es aus meiner Sicht völlig willkürlich wäre. Ich sehe im Moment keine große Anzahl von Argumenten, warum Everton hinter Tottenham landen sollte. Vielmehr haben diese fünf Teams alle das Potential um die Plätze 5 bis 7 mitzukämpfen.

Großer Vorteil des FC Everton: Das Team ist nahezu identisch mit dem der Vorsaison. Das ist für einen Teilnehmer der Europa League auch in der Premier League keine Seltenheit mehr. Aber Trainer David Moyes hat sich gegen alle Abwerbungsversuche seiner Spieler gesperrt. Die letzte Hürde muss er in der Tat allerdings noch nehmen. Manchester City buhlt weiterhin intensiv um die Defensivstütze Joleon Lescott. Sollte Lescott wirklich noch zu Manchester City wechseln, würde den Toffees eine ganz wichtige Position in der Defensive fehlen – und die Philosophie von Trainer Moyes wäre für den Papierkorb. Zu wünschen wäre dem FC Everton weniger Verletzte als vergangene Saison, als man insbesondere in der Hinserie teilweise ohne kompletten Sturm auskommen musste und Tim Cahill sich als einzige Spitze versuchen durfte. Auch diese Zeiten sollen im Goodison Park vorbei sein. Man hat sich im Sommer nur punktuell verstärkt. Jo wurde von Manchester City ausgeliehen, im Gegenzug gab man Lars Jacobsen an die Blackburn Rovers ab. Und so könnte am Samstag im Heimspiel gegen den FC Everton fast dieselbe Mannschaft aufspielen wie am ersten Spieltag der vergangenen Saison. Und Kontinuität scheint sich auszuzahlen. Im Tor ist Tim Howard weiter gesetzt, die Viererkette bestünde aus Joseph Yobo, Juleon Lescott, Phil Jagielka und Leighton Baines. Im Mittelfeld dann als eher defensive Absicherung Leon Osman und Phil Neville, als kreative Abteilung Tim Cahill, Mikel Arteta und Marouane Fellani. Einzige Spitze könnte Louis Saha sein. Vor der Premier League Saison 2009/2010 spricht wenig dagegen, dass der FC Everton die gute Vorsaison wiederholen kann.

Dass Aston Villa hingegen an die großartige Vorsaison, wo man teilweise unter den ersten drei Mannschaften in der Tabelle spielte, anknüpfen kann, wird von vielen Experten eher bezweifelt. Insbesondere der Abgang von Gareth Barry zu Manchester City ist schon eine erhebliche Schwächung, auch wenn der englische Nationalspieler letzte Saison nicht immer auf Top-Niveau spielte. Ob die Neuzugänge – unter anderem das große englische Talent Fabian Delph, gekommen vom Viertligisten Leeds United, und Stewart Downing von Absteiger FC Middlesbrough – diese Lücke schon füllen können und Aston Villa auf dem Niveau der Vorsaison halten, bezweifele ich. Zumal gerade auch die Endphase der vergangenen Spielzeit gezeigt hat, dass Villa über eine gesamte Saison sich immer wieder Schwächephasen nimmt, die zum Beispiel beim FC Everton sehr viel weniger auftreten. Villa hat letzte Saison ein wenig über seinen Möglichkeiten gespielt. Trotzdem ist sicherlich festzustellen, dass Villa immer noch den Kader hat um unter die ersten Fünf zu kommen, insbesondere in der Offensive ist man mit Ashley Young, John Carew, Gabriel Agbonlahor und Emile Heskey exzellent besetzt. Ein paar mehr Sorgen muss sich Trainer Martin O’Neill da schon um seine Abwehr machen, die mit dem Ende der Karriere von Martin Laursen eine wichtige Stütze verliert.

Ein bisschen wie der FC Everton und Aston Villa möchte man auch an der White Hart Lane bei den Tottenham Hotspur. Insbesondere das Theater der vergangenen Saison mit dem miserablen Saisonstart und der Posse um Juande Ramos soll vergessen gemacht werden. Mit Harry Redknapp ist jetzt ein wenig Kontinuität in den Verein gekommen. Und es ist deutlich sichtbar, dass Redknapp dem Team und Vereinsumfeld seinen Stempel auftragen möchte. Mit Sebastien Bessong von Newcastle United und Peter Crouch vom ehemaligen Redknapp-Klub FC Portsmouth sind zwei Wunschspieler in den Nordosten Londons gekommen. Im Gegenzug haben bisher 16 Spieler den Verein verlassen, die Bekanntesten sind Didier Zocora, welcher zum FC Sevilla wechselte, und Darran Bent für 10 Millionen Pfund zum FC Sunderland, inklusive 140 Zeichen auf seiner Twitter-Page. Der Kader wurde also schlanker gemacht, Harry Redknapp möchte mit mit maximal 24 Spielern zusammenarbeiten. Große Stärke der Spurs könnte ihre Ausgeglichenheit sein. Kein Mannschaftsteil ist wirklich schlecht besetzt, die großen Stars fehlen aber, mal den Sturm ausgenommen. Aber das ist genau das, was Harry Redknapp so schätzt. Spielerische Eingespieltheit wird sehr viel höher bewertet als die großen Starallüren auf dem Platz. Robbie Keane kann ein Lied davon singen.

Viele werden sich fragen, warum ich auch den FC Fulham mit in die Liste aufgenommen habe. Und so ganz weiß ich es im Moment auch nicht mehr, vielleicht auch, weil ich den Verein sehr sympathisch finde. Eigentlich immer ein Abstiegskandidat gewesen, konnte Roy Hodgson die Cottagers vergangene Saison mit einer der besten Heimbilanzen (und dafür einer eher mäßigen Auswärtsperformance) in die Europa League führen. Ich weiß, jetzt kommen wieder die kritischen Stimmen, die meinen, dass man so eine Leistung erstmal wiederholen muss. Das weiß ich sehr wohl, aber warum sollte es der FC Fulham nicht noch einmal schaffen am Ende den siebten Platz zu belegen. Finanziell ist der Klub – auch im Vergleich zu Villa, Everton und Tottenham – ein richtig kleiner Zwerg. Es ist wenig Geld da, die Einnahmen aus den Ticketverkäufen ist aufgrund des kleinen Stadions sehr viel geringer. Kein Wunder also, dass die Transfertätigkeiten des FC Fulham immer völlig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Lediglich vier Transferaktivitäten verzeichnet man im Südwesten Londons. Dabei hat man sich aber gar nicht so unklug verstärkt. Verteidiger Stephen Kelly, 25 Jahre jung, kam von Birmingham City, Björn Helge Riise, 26 Jahre jung und Bruder vom ehemaligen Liverpool-Spieler John Arne Riise, wechselte aus Lillestrom nach London. Beide passen ideal in das Anforderungsniveau und die Philosophie von Trainer Hodgson hinein. Interessant und spannend wird zu sehen sein, wie gut Fulham die Doppelbelastung aus Premier League und Europa League verkraften wird.

Und kein Artikel über die Premier League, wo man nicht auf das große, nicht mehr vorhandene Geld stößt und die Finanzkrise fast schon existenzgefährdende Spuren hinterlassen hat, nämlich beim Klub aus dem Osten Londons, West Ham United. Deren Besitzer, der isländische Bankier Björgulfur Guomundsson, hat durch die Wirtschafts- und Finanzkrise nahezu sein komplettes Vermögen verloren. Mittlerweile ist West Ham im Besitz der isländischen CB Holding, an der zu 70 Prozent die Straumur-Burdaras-Bank und zu 30% die beiden Banken Byr und MP beteiligt sind. Alle kommen aus Island, und alle können sich mit den Gläubigern nicht darauf einigen, wem was gehört und zusteht. Die Straumur-Bank ist mittlerweile pleite und verstaatlicht worden. West Hams Zukunft ist in größerer Gefahr denn je. Eine Einigung bis zum Jahresende scheint unwahrscheinlich. Geld für große Verpflichtungen ist also nicht da, dennoch hält es sich, was den Verkauf von Spielern angeht, noch im Rahmen. Aber die große Welle von Verkäufen der Stammspieler kann auch erst noch beginnen. Lucas Neill ist der erste auf der Liste, der sich schon Gedanken um seine Zukunft macht – außerhalb von West Ham. Bisher wurden lediglich Diego Tristan, Lee Bowyer und Freddie Sears abgegeben. West Ham hat nicht um sonst den kleinsten Kader in der Premier League, derzeit gerade einmal 18 Spieler. Da müssen viele Faktoren zusammenspielen, dass es für West Ham wieder unter die ersten Sieben reicht. Von allen hier fünf genannten Teams sehe ich die Hammers mit den geringsten Chancen. Trotzdem sollte man vor allem auf den exzellenten Torwart Robert Green achten. Und ich würde mir sehr wünschen, wenn Kieron Dyer endlich mal wieder mehr als zwei Spiele pro Saison absolviert.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 22. Spieltag, Tottenham – Portsmouth

Sonntag, 18. Januar 2009 16:27

[18h53] Endstand Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 1:1

Schwere Zeiten für die Spurs. Hier war viel mehr drin, wenn man seine Chancen besser genutzt hätte. So bringt Portsmouth das Remis etwas mehr. Tottenham klettert mit dem Punktgewinn zwar bis auf Platz 16, aber alle Teams dahinter ebenfalls mit 21 Punkten. Lennon konnte seine gute Form nicht 90 Minuten halten. Portsmouth wollte am Ende nicht mehr als das 1:1. Wir lesen uns morgen Abend wieder zum Merseyside Derby. Einen schönen Abend, was immer Schönes ihr macht.

[18h52] Bent nochmal mit Flachschuss, direkt auf James. Chancenauswertung mangelhaft. Portsmouth krökelt sich über die Zeit.

[18h50] Drei Minuten Nachspielzeit

[18h48] Wechsel FC Portsmouth: Marc Wilson für Younes Kaboul

[18h45] Und jetzt will Tottenham den Ball ins Tor tragen. Denen ist aber auch nicht zu helfen. Dann wieder schön gespielt. Langer Ball auf Defoe, der den Ball schön abschirmt, verzieht aber knapp. Angriffswelle auf Angriffswelle

[18h42] Portsmouth hat hier viel Glück. Nach einer Ecke spielt Tottenham schnell, auf links wieder Bentley schön frei. In der Mitte kann in höchster Not vor Bent und Defoe geklärt werden. Nach vorne von den Südküstlern kommt praktisch gar nichts mehr.

[18h40] Es wäre fast passiert, aber nur fast. Tolle Flanke von links von Bentley, in der Mitte Bent sowas von frei. Köpft aber aus zwei Metern (!) neben das Tor (!!). Das wäre es gewesen. 10 Minuten noch.

[18h35] Was wäre Pompey ohne David James. Langer unangenehmer Freistoß, den James aus dem Winkel fischt. Die anschließende Ecke sieht Portsmouth mit Mann und Maus auf der Linie klären Davies kratzt den Kopfball von Woodgate von der Linie. Spurs mit dem Oberwasser.

[18h33] Wechsel Portsmouth: John Utaka für David Nugent

[18h31] Und jetzt 20 Minuten Dramatik bitte. Können die Spurs, wie damals gegen Liverpool, das Spiel noch drehen?

[18h29] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 1:1, Jermain Defoe, 70. Minute

Home sweet Home. Defoe trifft zum verdienten 1:1. Schöner angriff der Spurs. Zokora sieht Modric in der Mitte. Der geht Richtung Strafraum und legt dann quer zu Defoe, der mit links satt ins untere Eck bringt. Portsmouth einen Moment unaufmerksam.

[18h28] Wechsel Tottenham: David Bentley für Gareth Bale

Noch mehr Offensive. Letzte Hoffnung für die Spurs’ Fans.

[18h24] Gute 25 Minuten noch. Was haben die Spurs noch im Köcher? Das Spiel hat durch den Führungstreffer einen kleinen Bruch bekommen. Tottenham muss sich erstmal wieder sammeln. Portsmouth verlegt sich noch mehr aufs Kontern, wenn sie das nicht schon die ganze Zeit erledigt haben. Ganz kritische Phase für Harry Magic Redknapp.

[18h18] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 0:1, David Nugent, 59. Minute

Was für Szenen. Zunächst David James wieder mit famoser Parade gegen einen abgefälschten Schuss von Lennon. Und dann fliegt den Spurs der eigene Angriff um die Ohren. James wirft schnell ab, Portsmouth kontert, Traore treibt den Ball, legt rüber zu Nugent, der mit sattem Flachschuss ins lange Eck noch leicht abgefälscht trifft. Klasse gespielt. Spielverlauf ein bisschen auf den Kopf gestellt. Erste Chance für Portsmouth im zweiten Durchgang und das Tor.

[18h14] Ledley King musste übrigens mit einer Oberschenkelzerrung raus. Also Entwarnung wegen des Knie und ich revidiere meine Aussage von vorhin.

[18h12] Am auffälligsten bisher im zweiten Durchgang der doch recht bunte Schal von Tony Adams, steht im gut. spiel kommt erst sehr langsam wieder in Fahrt. Bemühen ist da, aber immer viel zu viele Fehler, gerade im Spiel nach vorne. Der letzte Pass kommt nicht an. Kein Wunder, dass Crouch, Bent und Defoe mehr oder weniger vorne in der Luft hängen.

[18h05] Keine Wechsel. Weiter geht es.

[17h49] Halbzeit Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 0:0

Gutes, interessantes Spiel mit vielen Chancen. Doch entweder halten die Torhüter gut oder das Nervenkostüm der Spieler verhindert die Führung. Spurs etwas zwingender und zielstrebiger. Bester Mann auf dem Platz: Aaron Lennon, teilweise eine Augenweide, wie er von rechts in die Mitte zieht. Spannung für die zweite Halbzeit garantiert.

[17h46] Wechsel Tottenham: Michael Dawson für Ledley King

[17h44] Beste Chance dieses Spiels – für Portsmouth. du liebe Güte. Spurs wollen auf Abseits spielen, doch das klappt nicht. Nugent frei vor Gomes, so frei, so frei. Doch Gomes hält klasse. Wer hätte das gedacht.

Und wieder konnte kein Fehler genutzt werden. Ledley King muss vom Platz, scheint wieder das Knie zu sein. Ach Mann, das ist wirklich blöd. Ich hatte unten ja schon die Befürchtung.

[17h41] Fünf Minuten noch bis zur Pause. Von den Chancen klarer Vorteil für die Gastgeber, Spielanteile sind relativ ausgeglichen, wenngleich Tottenham zwischen der 20. und 30. Minute klar dominant war.

Und ich wette, Heurelho Gomes legt sich heute noch einen Ball ins Tor. Ein Nervenkostüm, das zu überhasteten und unüberlegten Aktionen führt.

[17h38] Tottenham mit fahrlässigem Ballverlust im Spielaufbau, doch Younes Kaboul haut den Ball ins Außennetz anstatt Crouch oder Traore in der Mitte zu bedienen. So viele gute Chancen bekommt Pompey nicht mehr.

Und Fehler gab es schon zahlreiche, man muss sie nur mal nutzen.

[17h36] Nächste Großchance für die Spurs. King nach schöner Hereingabe mit dem Kopfball, aber wieder reagiert James glänzend. Bent will abstauben, steht dann aber im Abseits und hatte den Nachschuss auch sowieso nicht unterbringen können.

[17h34] Luka Modric ist einer der ganz wenigen bei den Spurs, die überhaupt noch nicht im Spiel sind. Aber war das jemals anders in dieser Saison?

[17h31] Wechsel Tottenham: Darren Bent für Roman Pavlyuchenko

[17h29] Sean Davies sieht die erste gelbe Karte der Partie für ein mehr als nur rüdes Einsteigen gegen Pavlyuchenko. Wird länger behandelt und kann wohl nicht weitermachen. Muss mit der Trage vom Platz gebracht werden.

[17h27] Und dann auf einmal Portsmouth mit brandgefährlichem Konter über Kranjcar auf rechts. In der Mitte kann Corluka in letzter Sekunde den Schuss von Traore blocken, sonst hätte es 0:1 gestanden. Spurs etwas zu weit aufgerückt. Wer soll es ihnen verzeihen bei dem Mehr an Chancen?

[17h24] Tolle Szene. Lennon auf rechts mit fantastischer Vorarbeit für Defoe in der Mitte. Doch James kann den wuchtigen Kopfball von Defoe exzellent über die Latte lenken. Führung der Spurs wäre jetzt mehr als verdient.

[17h21] Ein richtig gutes Fußballspiel. Schuss von Lennon, bester Mann auf dem Platz doch James mit toller Parade, lenkt den Ball um den Pfosten. Nach der Ecke dann Pavlyuchenko scheißt Defoe an, ansonsten wäre der Ball wohl drin gewesen.

Intensives Spiel, viel Tempo und Einsatz, aber auch noch sehr viele Fehler im Spielaufbau. Aber alleine für die Leidenschaft beider Teams gibt es Applaus von mir.

[17h13] Meine Fresse, Heurelho Gomes kann einen ganz einfachen Schuss von Glen Johnson nicht festhalten, Crouch um ein Haar am Abpraller dran, doch da kann Gomes dann noch die Hand zwischen bringen und den Ball klären. Mal sehen, welcher Torwart hier für mehr Lacher sorgt. Sein Gegenüber ist ja auch dafür bekannt.

[17h12] Aaron Lennon macht auch mal auf sich aufmerksam, dass die Angriffe der Spurs nicht nur über die linke Seite laufen sollen. Zieht von rechts schön in die Mitte, Schuss geht dann aber genau in die Arme von David James.

[17h10] Ganz nette Anfangsphase. Spurs klar überlegen. Defoe mit der besten Chance, als er einen Querschläger der Pompey-Defensive nutzen kann und fast frei auf das Tor zuläuft. Verzieht aber mit links ganz knapp am Tor vorbei.

Portsmouth ist um Ordnung bemüht. Trauen sich auch immer wieder mal nach vorne, ist aber sehr vorausschaubar. Trotzdem gutes Tempo für ein so wichtiges Spiel.

[17h05] Sol Campbell wird bei jeder Ballberührung ausgebuht. So lange es beim Buhen bleibt, ist es ok.

[17h01] Portsmouth mit Anstoß in den dunklen Trikots von links nach rechts. Es kann losgehen.

[17h00] Die White Hart Lane in den letzten Strahlen der Abendsonne. Sehr schöne Atmosphäre. Innige Begrüßung von Redknapp mit seinem alten Trainerteam, begrüßt fast jeden mit herzlicher Umarmung.

[16h58] Der Ersatzverkehr auf der Victoria Line scheint auch geklappt zu haben. Spiel wird pünktlich beginnen.

[16h54] Der FC Chelsea veröffentlicht auf seiner Homepage ein Statement, wonach es keinerlei Pläne von Abramovitsch gebe den Klub zu verkaufen. Entsprechende Meldungen seien falsch. Abramovitsch behält sich weitere Schritte gegen die Sunday Times vor.

[16h52] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham: Gomes – Corluka, Woodgate, King, Bale – Lennon, Zokora, O’Hara, Modric – Pavlyuchenko, Defoe

Portsmouth: James – Johnson, Campbell, Distin, Belhadj – Nugent, Davies, Kaboul, Kranjcar – Armand Traore – Crouch

Bei den Spurs gibt es einen Wechsel. Aaron Lennon soll wieder für Druck über die rechte Mittelfeldseite sorgen. Michael Dawson muss weichen. Pluspunkt für die Spurs-Abwehr ist das Mitwirken von Ledley King. Das Knie scheint zu halten. Auch Pompey mit einem Wechsel. Sean Davies für Mark Wilson im Mittelfeld.

[16h45] Harry Redknapp trifft auf seinen alten Verein, bei dem er bis Oktober Trainer war. Und Defoe spielt mit seinem alten/neuen Verein gegen seinen alten Verein. Und wenn Defoe heute treffen sollte, bin ich auf den Jubel gespannt.

[16h43] Und jetzt gibt es knallharten Abstiegskampf an der White Hart Lane. Tottenham, zurzeit nach den Ergebnissen von gestern, Tabellenschlusslicht empfängt den FC Portsmouth, die fünf Plätze und drei Punkte besser stehen. Und wie eng das da alles ist, zeigt die Tabelle. Mit einem Sieg würden die Spurs von 20 auf 12 klettern. Verrückte Saison.

[16h38] Im frühen Sonntagspiel hat West Ham United seinen Höhenflug fortgesetzt. Man schlug den FC Fulham mit 3:1 und überholte die Cottagers in der Tabelle, liegt jetzt auf Rang 8, noch vor Hull City. David di Michele, Mark Noble und Carton Cole mit seinem fünften Tor im fünften Spiel schossen die Treffer für die Gastgeber. Paul Konchesky konnte sehenswert zum 1:1 ausgleichen. Fulham kassiert nach neun Spiele ohne Niederlage mal wieder einen kleinen Dämpfer.

[16h33] Zwei Nachrichten, die heute tagsüber aufgeschlagen sind. Demnach plant laut einem Bericht der Sunday Times Chelsea-Präsident Abramovitsch einen Verkauf des Klubs und erkundigt sich in der Wüste gerade nach potentiellen Interessenten. Und dann hat der Guardian/Observer, unter anderem der stets exzellent informierte Ducan Castles, eine Story veröffentlicht, wonach Manchester City’s Besitzer nie ein Angebot in Höhe von 125 Millionen Euro abgegeben hätten. 50 Millionen Pfund sollen angeblich geboten worden.

[16h27] Tach zusammen.

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Premier League 2008/2009 11. Spieltag, Tottenham Hotspur – FC Liverpool

Samstag, 1. November 2008 18:04

[20h25] Endstand Tottenham Hotspur – FC Liverpool 2:1 Unfassbare Schlussminuten. Ganz komisches Spiel. Liverpool hatte diese Partie bis zur 60. Minute sowas von unter Kontrolle, verpassten es aber ein 2:0 zu machen. Und dann machten die Spurs einfach mal die Reds und machten mit der ersten guten Chance das Tor bzw. bekamen nach einer Ecke den Treffer. Aber sowas kann ja immer passieren. Danach hätte man eigentlich ein Strich unter dieses Ergebnis machen können. Aber Liverpool hatte ein bisschen den Faden verloren, wirkte leicht unkonzentriert, es schlichen sich ein paar Fehler ein. Und quasi ein Abbild dieses Verhaltens war dann das 2:1 für die Spurs. Man verhinderte den Schuss von Bentley nicht, und war zu langsam, die Spurs reagierten schneller.

Eines ist aber auch klar: Die Spurs haben hier ganz wenig zu diesem Spiel beigetragen, aber eben die Chancen genutzt. Und wieder in der Nachspielzeit. Das sieht dann dramatisch aus, und vielleicht ist es das auch. Eigentlich ist es nur bitter für Liverpool, die jetzt im Regen von London ohne Zählbares dasteht.

Harry Redknapp hatte ein glückliches Händchen, Pavlyuchenko machte den Siegtreffer, zur Halbzeit wurde er eingewechselt. Liverpool mit der ersten Saisonniederlage. Damit ziehen die Reds nicht davon an der Spitze. Das kann für die Premier League nur gut sein, für die Reds ist es ein bitterer Abend. Die Spurs – schöner kann man aus ihrer Sicht nicht gewinnen. Der kleine fiese Harry Redknapp. Sieben Punkte in drei Spielen, die Lane bekam ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk.

[20h23] Und dann hatten wir doch zumindest noch teilweise den Thriller-Effekt. Ganz komisches Spiel.

[20h19] Tottenham Hotspur – FC Liverpool 2:1, Pavlyuchenko, 90. Minute +1 Ich wollte gerade schreiben, dass die Spurs in der Nachspielzeit für Tore gut sind. Und dann das. Reina kann einen Schuss zunächst von Bentley  noch zur Seite parieren, allerdings ist Tottenham dann schneller, Bent legt in die Mitte, wo Pavlyuchenko den Ball ins Tor schiebt. Unglaublich. Die Spurs gewinnen wohl dieses Spiel.

[20h17] Versuche immer noch eine Erklärung dafür zu finden, dass die Spurs hier ein Remis wohl möglich abtrotzen. Die hatten 10 gute Minuten und seitdem hängt das Spiel so in der Schwebe, Liverpool hat die Spur verloren, aber auch die Spurs sind kaum gefährlich vor dem Tor, wenngleich sie etwass mehr die Initiative übernehmen. Wenige Minuten noch zu spielen.

[20h10] Unglaubliche Szene. Bentley hat den Ball, die Spurs Überzahl – doch es kommt ein grausamer Querschläger, für den alle Spurs-Fans eigentlich entschädig werden müssten. Aber Pepe Reina tut den Spurs den Gefallen und faustet den Ball direkt vor die Füße von Pavlyuchenko, dessen Schuss aber in den Londonder Nachthimmel geht. War viel mehr drin für die Spurs. Zwei Dinge fallen auf: Spurs nutzen ihre Chancen nicht und Liverpool kommt nicht mehr so in die Gänge und hat Probleme. Das fehlerfreie Spiel der Reds ist weit entfernt von der Perfektion der ersten Hälfte.

[20h09] Der Ausgleich hat dem FC Liverpool doch ein bisschen die Segel aus dem Wind genommen, gerade über die Außen machen die Reds kaum noch Betrieb. Insgesamt ist das Spiel auch nicht mehr so flüssig beim Team von Benitez, Umschalten dauert länger, Pässe in der Vorwärtsbewegung sind nicht mehr genau und zielstrebig genug.

[20h07] Wechsel FC Liverpool: Yossi Benayoun für Albert Riera. Der Spanier auf links wieder mit einer guten Leistung.

[20h04] Wechsel Tottenham Hotspur: Aaron Lennon für Luka Modric

[19h58] Tottenham Hotspur – FC Liverpool 1:1, Eigentor Carragher, 70. Minute Ecke von rechts, Carragher bekommt den Ball unglücklich an den Kopf und dann ist der Ball unhaltbar für Reina im Tor. Spurs mit zwei, drei guten Angriffen in den letzten Minuten – und machen dann den Ausgleich. Zwar nicht verdient, aber egal. Spurs haben leichtes Oberwasser. Und Liverpool wird für die eine oder andere Nachlässigkeit bestraft.

[19h55] Wechsel FC Liverpool: Ryan Babel für Robbie Keane

Zwischen Buhrufen und warmen Applaus verlässt Keane die alte Wirkungsstätte. Und die Fans der Spurs hatten auch mal was zu tun.

[19h51] Das Spiel hat nicht viel von einem Thriller, wie ich mir das eigentlich gewünscht habe. Ist so ein bisschen wie eine langweilige Sat.1-Telenovela. Und das liegt an den Spurs, die hier praktisch ohne Torchance sind in der zweiten Hälfte.

[19h49] Großes Kompliment an dieser Stelle mal für Andreas Renner, der das Spiel sehr angenehm kommentiert. Kann man sehr gut zuhören.

[19h45] Liverpool mit 70% Ballbesitz in der zweiten Halbzeit. Was ist mit Benitez denn plötzlich los? Schickt sein Team nach vorne und will das 2:0. So ein bisschen ähnelt der Auftritt der Reds an vergangenen Sonntag gegen Chelsea. Wenngleich der Gegner eine Klasse schlechter ist.

[19h43] Was für eine Szene. Gomes kommt raus, will den Ball zu King geben, doch der geht einfach weg. Kuyt sieht das, sprintet dazwischen und gibt Gerrard den Ball. Doch der Heber landet auf der Latte. Glück für Gomes, denn der war noch nicht im Tor zurück. Fast schon wieder eine Einladung der Gastgeber. Liverpool geht auf das 2:0.

[19h40] Für Tottenham hätten hier schon ganz früh die Lichter ausgehen können. Kuyt setzt sich wunderbar auf rechts durch, über Umwege kommt der Ball zu Gerrard, dessen Schuss noch abgefälscht von King an den Pfosten geht. Im Gegenzug Tottenham erstmals mit einem stringenten Konter. Partie nimmt etwas an Tempo auf. Aber weiterhin Vorteil Liverpool.

[19h35] Beginn 2. Halbzeit Der Regen in London wird stärker.

[19h32] Wechsel Tottenham Hotspur: Alan Hutton für Assou-Ekotto und Roman Pavlyuchenko für Jamie O’Hara. Damit also zwei Stürmer. Mal schauen, ob das klappt. Vor allem das Mittelfeld muss mehr Kreativität zeigen.

[19h18] Halbzeit Tottenham Hotspur – FC Liverpool 0:1 Die Spurs müssen sich ganz schnell was einfallen lassen gegen souveräne und abgeklärte Reds.

[19h12] Erste Chance für Tottenham. Distanzschuss von Modric aus 20 Metern, Ball rutscht über den nassen Rasen, Reina kann nur zur Seite abklatschen, aber Liverpool kann den Ball klären. Das war einmal der Ansatz von offensiver Gefährlichkeit.

[19h10] Tottenham passt sich den Ball zwei Minuten lang zu – Raumgewinn 10 Meter. Nach 40 Minuten die erste Ecke für die Gastgeber.

[19h03] Die Spurs irgendwo zwischen Lethargie und fehlender Qualität. Harry Redknapp wird mit Sicherheit sein system auf zwei Stürmer umstellen müssen.

[18h56] Schon klasse, wie der FC Liverpool derzeit auswärts auftritt. Man erzielt mit der ersten Chance die Führung und macht dann die Räume so eng zu, dass den Spurs gar nichts einfällt. Benitez-like setzt Liverpool hier dieses Spiel um. Nach vorne haben die Reds in den letzten Minuten für wenig Entlastung gesorgt. Im Prinzip sieht das Spiel so aus, dass Tottenham anrennt, und sich immer wieder festläuft.

[18h47] Nach 15 Minuten ist Tottenham noch überhaupt nicht im Spiel, Liverpool kontrolliert Ball und Gegner ohne jetzt zu viel Risiko einzugehen. Wenn sie die Chance für einen erfolgsversprechenden Angriff sehen, wird der gestartet. Ansonsten wird der Ball ruhig in den eigenen Reihen gehalten. 80% Ballbesitz für die Reds. Beeindruckend.

[18h43] Heute Abend gibt es übrigens bei ESPN Classic ab 21h30 vier Stunden lang die schönsten Tore der Premier League aus 16 Jahren. Ich habe mir das einmal am Stück angesehen und kann es nur wärmstens empfehlen. Deutschen Kommentar gibt es dazu von Wolff Fuss. Wer also heute Abend nichts Besseres vor hat, kann da ja mal reinschauen.

[18h37] Die Spurs in der Defensive noch mit Schlaf im Auge, produzieren fast ein Eigentor. Liverpool unglaublich druckvoll zu Beginn. Tottenham muss hinter dem Ball herlaufen, denn sie haben kaum Ballbesitz. Und wenn, schenken sie die Kugel sofort wieder weiter.

[18h34] Tottenham Hotspur – FC Liverpool 0:1, Dirk Kuyt, 3. Minute Das geht ja schon mal phänomenal los. Einwurf für die Reds auf der rechten Seite, Keane kann sich durchsetzen, legt auf Kuyt, der aus spitzem Winkel den Ball unters Dach hämmert. Kuyt weiß mitterweile, wo das Tor steht. Ganz toller Treffer. Und Keane lässt die Pfiffe an der Lane durch die Vorarbeit kurz verstummen. Toller Auftakt.

[18h34] Langer Freistoß von Gerrard, Gomes hat den Ball sicher. Sollte mal erwähnt werden, war ja in letzter Zeit nicht immer so.

[18h32] Beginn 1. Halbzeit Dann wollen wir mal. Die Spurs in weiß mit Anstoß von links nach rechts, Liverpool ganz in rot.

[18h28] Volles Haus am Bill Nicholson Way, gute Stimmung. Regen in London, ziemlich stark sogar. Flutlicht – damit dürften die äußeren Rahmenbedingungen gegeben sein.

[18h23] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham Hotspur: Gomes – Corluka, King, Woodgate, Assou-Ekotto – Bentley, Zokora, Huddlestone, O’Hara – Modric – Darran Bent

FC Liverpool: Reina – Arbeloa, Carragher, Agger, Dossena – Mascherano, Alonso – Kuyt, Gerrard, Riera – Keane

Die Reds weiterhin ohne Fernando Torres, ansonsten aber mit der Elf der letzten Wochen. Ryan Babel darf wieder auf  der Bank Platz nehmen. Bei den Spurs Ledley King wieder in der Innenverteidigung. Nominell die Spurs nur mit einer Spitze, Pavlyuchenko vorerst nur auf der Bank. Jenas hat sich beim Aufwärmen verletzt, Zokora wird ihn aller Voraussicht nach ersetzen.

[18h19] Liverpool kann mit einem Remis wieder am FC Chelsea vorbeiziehen. Die Blues haben vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Und dann schauen wir mal, wieviel Selbstvertrauen die Spurs aus vier Punkten in zwei Partien mitnehmen werden. Harry Redknapp scheint Tottenham neues Leben eingehaucht zu haben. Jetzt muss man das spielerisch noch verbessern. Denn daran scheiterte man so ein bisschen gegen die Gunners, kämpferisch war das schon sehr gut.

[18h12] Es war mal wieder ein atemberaubender Samstag in der Premier League.

  • Everton-Fulham 0:0
  • Chelsea-Sunderland 5:0
  • Manchester United-Hull City 4:3
  • Middlesbrough-West Ham 1:1
  • Portsmouth-Wigan 1:2
  • Stoke City – Arsenal 2:1
  • West Brom-Blackburn 2:2

Chelsea setzt Liverpool unter Druck, überrollt Sunderland mit 5:0. Tolles Spiel auch im Old Trafford, Hull City kämpft sich von 1:4 auf 3:4 ran und macht wieder ein gutes Spiel. Blamage von Arsenal, die den Ereignissen von Mittwoch wohl doch noch hinterherhecheln. Sollte Liverpool gewinnen, wäre man neun Punkte hinter der Tabellenspitze. Wigan gewinnt in der Nachspielzeit bei Portsmouth, Tony Adams bleibt ohne Sieg als Portsmouth-Trainer. Die Krisenkinder aus West Ham kommen trotz Führung nur zu einem Remis in Middlesbrough.

[18h04] Schönen guten Abend. Nach den Siegen von Werder und Hannover und der spannenden Schlussphase im Old Trafford bin ich jetzt sowas von geil auf die Partie an der White Hart Lane, dass ich emotional eigentlich richtig tief fallen könnte. Aber ich hoffe mal, dass das jetzt bei den Spurs auch ein richtiger Thriller wird.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (2) | Autor: medispolis

Die Not vom FC Portsmouth beschert den Spurs einen neuen Trainer

Sonntag, 26. Oktober 2008 11:26

Update 13h25: Ich höre gerade die Vorberichterstattung bei BBC Five Live. BBC-Korrespondenten konnten mit dem Präsidenten der Spurs, Daniel Levy, sprechen. Angeblich gibt es Gerüchte, wonach der Klub kurz vor dem Verkauf steht. Es soll wohl noch eine weitere Erklärung von Levy geben. Wann, ist derzeit unklar.

Update 11h55: Spurs-Präsident Daniel Levy hat sich mit einem offenen Brief an die Spurs-Fans gewandt.

Es ist die Nachricht des Morgens in der Premier League. Bevor sechs wichtigen Spielen an diesem Sonntag und einer englischen Woche haben die Spurs heute Nacht Trainer Juande Ramos, Sportdirektor Damien Comolli und die Asisstenztrainer Gus Poyet und Marcos Alvarez entlassen. Nachfolger an der White Hart Lane ist Harry Redknapp, bis gestern noch Trainer beim FC Portsmouth.

Redknapp ist in diesen Minuten per Telefon auf BBC Five Live zugeschaltet und nimmt Stellung zu den Ereignissen. Das Gespräch konzentriert sich sehr schnell auf die finanzielle Lage der Südküstler. Portsmouth ist mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, Stadion und Trainingsgelände müssen erneuert werden, alles kostet Geld, das Pompey nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung hat. In der Sommer-Tranferperiode konnten Spieler nicht verkauft werden, es fehlte Geld für die nötigen Investitionen. Und wenn man schon keinen Spieler verkaufen kann, dann macht man es eben mit dem Trainer.

Und genau an dieser Stelle sind die Tottenham Hotspur dem FC Portsmouth entgegengekommen. Redknapp wechselt zur White Hart Lane, Pompey bekommt zudem fünf Millionen Pfund zusätzlich. Für die Südküstler ist dies bei weitem kein schlechter Deal. Redknapp wird noch heute Vormittag nach London fahren und mit der Mannschaft vor dem Heimspiel gegen die Bolton Wanderers sprechen. Die finanzielle Schräglage des FC Portsmouth ist die eine Nachricht an diesem Morgen, nicht in den Hintergrund soll dabei das Ende der Ära Juande Ramos rücken. Der Spanier konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen und nach dem verpatztem Saisonstart hat man an der White Hart Lane die Reißleine gezogen. Und nach meiner Ansicht nach sogar früher als eigentlich notwendig. Ich hätte zumindest die englische Woche noch abgewartet. Aber bereits am Freitagmorgen haben die Spurs Kontakt nach Portsmouth aufgenommen, also kurz nach der Niederlage im UEFA-Cup in Udine.

Der Mirror bringt “Big Sam” Allardyce als Nachfolger für den FC Portsmouth ins Gespräch. Redknapp konnte diese Überlegungen auf BBC Five Live nicht bestätigen, hält ihn aber für einen guten Trainer. Sportlich war die Situation beim FC Portsmouth ja nicht die schlechteste. UEFA-Cup Gruppenphase, Platz sieben in der Tabelle, letzte Saison der Sieg im FA-Cup. Redknapp hinterlässt eine intakte Mannschaft, von daher würde Allardyce gut an die Südküste passen. Bei den Bolton Wanderers hat er gezeigt, wie er ein gutes Team noch weiter positiv entwickeln kann.

Harry Redknapp führt jetzt nach London, hat wenig geschlafen, ist ein bisschen nervös vor dem Spiel heute Nachmittag. Auf die Nachfrage von Gary Richardson, dass es für die Spurs ja eigentlich nur eine Richtung geben kann in der Tabelle, nämlich nach oben, konterte Redknapp, dass es zwei Wege gibt. Er ist sich seiner großen Aufgabe bei den Tottenham Hotspur bewusst.

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Premier League 2008/2009 Preview 9. Spieltag – When you try your best, but you don’t succeed

Freitag, 24. Oktober 2008 22:00

heißt es in der wunderschönen Ballade Fix You von Coldplay. Und ganz so ähnlich dürfte man sich dieser Tage auch an der White Hart Lane fühlen. Von einem verpatzten Saisonstart mag man schon gar nicht mehr sprechen, es ist eine sehr ernste Krise, die sich seit Donnerstag nach der Niederlage im UEFA-Cup bei Udinese Calcio nochmal verschärft hat. Verteidiger Jonathan Woodgate war nach der Niederlage in Italien auch entsprechend geschockt, sprach davon, dass sich sein Team zu eine Million Prozent im Abstiegskampf in der Liga befindet. Zunächst gibt es bei den Spurs die sportlichen Schwierigkeiten, die sich im letzten Platz in der Tabelle niederschlagen. Ganz klar: Die Ansprüche und hohen Erwartungen, die man sich vor der Saison selbst gesteckt hat, konnte man nicht erfüllen. Daran ist Trainer Juande Ramos aber auch nur bedingt schuld. Was sich der Spanier vorwerfen lassen muss, ist, dass er das Potential der Mannschaft bei weitem nicht ausschöpfen kann. Und das ist die Aufgabe eines Trainers. An dieser ist Ramos bis hierher gescheitert. Die andere Seite der Medaille sind die Neuzugänge im Sommer, in persona David Bentley, Giovani, Luka Modric und Pavlyuchenko. Alle Neuzugänge haben bisher noch nicht ihre Erwartungen erfüllt. Und das fällt dann auch in den Verantwortungsbereich von Präsident Daniel Levy. Es klemmt also an mehreren Stellen innerhalb der Vereinsführung. Der Guardian-Podcast vom Donnerstag berichtete von einer ganz interessanten Statistik, wonach Juande Ramos nur 45% seiner Spiele als Trainer gewonnen hat und beim FC Sevilla sein Erfolg vor allem auf den Schultern eines intakten Vereinsumfeldes und eines sehr präsenten Sportdirektor verteilt wurde, Ramos’ Anteil also eher gering war. Das fehlt dem Spanier scheinbar jetzt im Nordosten Londons, er scheint an seine Grenzen zu stoßen. Und wenn dann ein Neuzugang wie David Bentley den Trainer öffentlich in mehreren Interviews kritisiert, dann weiß man spätestens jetzt, dass auch einiges innerhalb der Mannschaft nicht funktioniert. Bentley wurde für das UEFA-Cup Spiel aus dem Kader geworfen, ist aber für das Spiel am Sonntag ins Team zurückgeholt. Es ist Tottenhams schlechtester Saisonstart seit 53 Jahren.

FC Everton – Manchester United

PREMIERE live ab 12h55; Kommentar: Sven Schröter

Am Samstag steht aber zunächst einmal der Kampf um die vorderen Plätze im Vordergrund, zumindest für Manchester United, die mit einem Sieg im Goodison Park vorübergehend auf Platz drei vorrücken können. Und das stellt sich vom Papier als durchaus leichte Aufgabe da, hat der FC Everton diese Saison zuhause noch nicht gewonnen. Ein ganz besonderes Spiel ist es für Wayne Rooney, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Acht Jahre lang hat Rooney beim FC Everton gespielt, viele Jahre davon in der Jugendmannschaft. 2002 folgte dann der Aufstieg ins Profiteam, in 67 Spielen folgten 15 Tore, ehe im Sommer 2004 Sir Alex 31 Millionen Pfund auf den Tisch legte und Rooney ins Old Trafford lotste. Momentan könnte Rooney auch wieder den Unterschied machen. Er ist blendender Verfassung, hat schon 10 Pflichtspieltore diese Saison erzielt. Am Samstag könnte er seinen 100. Ligatreffer schießen – und das ausgerechnet beim FC Everton, seiner Jugendliebe. Die Red Devils müssen auf Hargreaves und Scholes verzichten, bei Everton fehlt weiter Tim Cahill gesperrt, dafür ist Arteta wieder im Team. Von blendender Verfassung braucht man beim Team von David Moyes nicht sprechen. Platz 16, nur 8 Punkte, da hat man sich auch viel viel mehr versprochen.

FC Sunderland – Newcastle United

Es ist DAS Derby auf der Insel. Sunderland und Newcastle sind nur 20 Kilometer voneinander entfernt und beide Fangruppen pflegen eine ausgesprochene Rivalität. Unvergessen der Torjubel der Sunderland-Fans im vergangenen Jahr, als sie bei einem Treffer ihres Teams fast das Spielfeld stürmten. Dementsprechend hoch sind auch die Sicherheitsvorkehrungen, das Spiel beginnt deshalb auch schon um 13h45 deutscher Zeit und läuft damit parallel zur Partie in Everton. PREMIERE überträgt ja sowieso nicht, ganz im Gegensatz zu Sky Sports, die sich vielleicht nicht das interessantere Duell ausgesucht haben, aber das Brisantere. Schade, dass man bei PREMIERE dazu nicht fähig ist. Sportlich geht es vor allem für Newcastle endlich aus dem Tabellenkeller zu kommen, zuletzt gab es nur zwei verdiente, aber eher magere Remis. Sunderland könnte mit einem Dreier einen Sprung aus der gefährdeten Zone machen. Aber die Black Cats haben in der Premier League noch nie daheim gegen die Magpies gewinnen können, vielleicht ja im 153. Aufeinandertreffen in der Liga. Nach all seinen Eskapaden mit Gewalt. Beleidigungen und Alkohol kehrt Joey Barton zurück ins Team von Newcastle – dazu ein sehr schöner Artikel bei der Times.

West Bromwich Albion – Hull City

Das Duell der Aufsteiger, die mit ganz unterschiedlichen Saisonverläufen bisher die Premier League bereichert haben. West Bromwich Albion hat schwer in die Spur gefunden, konnte die letzten Spiele aber überzeugen und steht im sicheren Mittelfeld. Als Zwischenbilanz ist dies absolut positiv. Viel besser macht es Hull City, die unbekümmert, aber mit großer Leidenschaft und taktischer Disziplin ihre Spiele angehen. Die verdiente Belohnung ist der dritte Platz. Und sollte man am Samstag in The Hawthorns gewinnen, wäre man für eine Nacht sogar punktgleich mit Chelsea und Liverpool.

Blackburn Rovers – FC Middlesbrough

Das Samstagabendspiel zweier Mittelfeldmannschaften, so ein bisschen die grauen Mäuse der Liga. Die Gäste aus Middlesbrough bekamen letzte Woche vom FC Chelsea die Ohren lang gezogen, Blackburn mogelt sich ganz unauffällig ins obere Tabellenbild.  Die Rovers müssen aller Voraussicht auf Stürmer Roque Santa Cruz verzichten.

FC Chelsea – FC Liverpool

PREMIERE live, Sonntag ab 14h20; Kommentar: Wolff Fuss

Trainer Raphael Benitez gibt sich ganz zuversichtlich vor dem Spiel an der Stamford Bridge. Man habe die Klasse, das Selbstvertrauen und die Spieler die Bilanz des FC Chelsea – 86 Spiele ungeschlagen an der Bridge – zu beenden. Immerhin konnte Benitez Entwarnung geben. Gerrard und Alonso werden auflaufen können, bei Robbie Keane wird kurz vor dem Spiel entschieden. Fernando Torres fehlt weiterhin verletzt. Da ist es durchaus ein gesundes Selbstvertrauen, wenn Benitez von einem Sieg überzeugt ist. Aber er hat durchaus Grund dazu. Liverpool hat diese Saison gezeigt, dass man mit den Top Four mithalten kann, der Sieg gegen Manchester United unterstreicht das. Für beide Teams ist es trotzdem eine Bewährungsprobe. Kann der FC Chelsea nach einer eher mäßigen Partie gegen den AS Rom seine Bilanz von 28 Ligaspielen in Folge ungeschlagen wahren? Und kann der FC Liverpool mit einem Sieg seinen Anspruch auf die Meisterschaft, auch im direkten Vergleich mit einem Top Four Team, unterstreichen? Das Topspiel im Westen Londons, Erster gegen Zweiter, wird es hoffentlich eindrucksvoll beweisen.

Manchester City – Stoke City

Stoke City, mit nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen, reist nach Eastlands zu Manchester City, die ihrerseits im Monday Night Game nur zu einem Remis gegen Newcastle kamen. Mark Hughes hofft, dass Micah Richards rechtzeitig fit wird. Unter der Woche bekam Man City die bittere Pille, dass Martin Petrov länger ausfallen wird. Dass Stoke mit einem Sieg punktemäßig zu der Heimmannschaft aufschließen kann, zeigt, wie dicht gedrängt die untere Tabellenhälfte ist. Trotzdem hat auch City zu wenige Punkte für die eigenen Ansprüche.

Tottenham Hotspur – Bolton Wanderers

Wird Juande Ramos zum letzten Mal die White Hart Lane als Trainer der Spurs erleben? Ich denke, dass es bei einer Niederlage dazu kommen wird. Es ist seine letzte Chance, zumal das Programm der kommenden Wochen bei weitem kein Zuckerschlecken werden wird. Man hat Auswärtspartien im Emirates und in Eastlands und empfängt den FC Liverpool im heimischen Stadion. Wenn nicht drei Punkte gegen Bolton, wann dann. Bolton zuletzt mit einer kleinen Serie von vier Punkten aus zwei Spielen ist aber alles andere als ein Punktelieferant.

Wigan Athletic – Aston Villa

Aston Villa will den Schwung aus dem Sieg im UEFA-Cup mitnehmen und das JJB Stadium mit drei Punkten verlassen. Wigan verlor die letzten beiden Spiele, jeweils mit einem Tor und dem entscheidenen Gegentreffer kurz vor Schluss. Einmal in Middlesbrough und zuletzt nach trapferer Leistung in Liverpool. Sollte man so spielen wie an der Anfield Road muss sich Villa strecken. Das Team von Martin O’Neill muss wohl auf Stürmer Gabriel Agbonlahor verzichten. Der Sieg im UEFA-Cup hatte also doch einen kleinen negativen Beigeschmack.

West Ham United – FC Arsenal London

PREMIERE live, Sonntag ab 16h55; Kommentar: Sven Schröter

Arsene Wenger gab unter der Woche ein durchaus bemerkenswertes Interview. Nicht mal 24 Stunden nach dem grandiosen Sieg in der Champions League gegen Fenerbahce Istanbul meldete sich der Franzose zu Wort und beklagte, dass seinem jungen Team von den Fans für die erbrachten Leistungen nicht genügend Wertschätzung entgegengebracht werde. Hintergrund waren die Pfiffe vieler Fans vergangenen Samstag zur Halbzeitpause im Spiel gegen den FC Everton. Die Gunners spielten in der Tat eine sehr mäßige erste Hälfte, aber die Pfiffe waren laut Arsene Wenger nicht angebracht. Und dass Wenger ein Mann der klaren Worte ist, bekam auch sein Kapitän William Gallas zu spüren. Gallas ließ sich mit Zigarette im Mund vor einer Londonder Diskothek ablichten. Die Zigarette war aber nur im Mund, und nicht an. Kleiner, aber feiner Unterschied. Wenger war trotzdem stocksauer: Es gebe eine öffentliche Verantwortung für Gallas, weil er mit seinem Job auch im Licht der Öffentlichkeit stehe. Aber jeder großartige Kapitän habe schon mal einen Fehler gemacht. Jedenfalls wird man Gallas jetzt demnächst eher seltener in der Londonder Nachtszene bewundern dürfen. Sportlich ist es für die Gunners das zweite Londonder Derby diese Saison, das zweite auswärts. Schlechte Erinnerung hat man an das letzte mit der Niederlage in Fulham. Arsenal braucht aber einen Sieg um an der Tabellenspitze dranzubleiben. Für West Ham könnte sich die Saison wieder zu einem Überleben im trostlosen Mittelfeld entwickeln. Man hat es selbst in der Hand diesem Trend entgegenzutreten, aber nur mit einem Sieg gegen die Gunners. Interessant wird zu sehen sein, wie Wenger aufstellen wird. Bekommt Diaby wieder den Vorzug vor Robin van Persie?

FC Portsmouth – FC Fulham

Flexible Premier League. Weil Portsmouth Donnerstagabend noch spätabends in Braga im UEFA-Cup aktiv war, spielt man am Sonntag, um zwar um 17h00 englischer Zeit. Diese Anstoßzeit feiert dann auch ihre Premiere. Fulham auswärts so gefährlich wie Esspapier, Portsmouth dagegen kann sich auf seine Heimstärke verlassen. Das Sturmduo Crouch und Defoe sollte den Unterschied zugunsten der Südküstler geben.

Ich werde den Sonntag in der Premier League live mitbloggen und nebenbei auch auf das Spitzenspiel in der Bundesliga zwischen Hoffenheim und Hamburg schauen.

Thema: Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 Preview 5. Spieltag – Mike Ashley allein zuhause

Freitag, 19. September 2008 11:02

Nach den Spielen im Europapokal geht es jetzt am Wochenende weiter mit dem 5. Spieltag in der Premier League. Die englischen Mannschaften haben zwar alle punkten können, dennoch ganz unterschiedliche Spiele absolviert. Liverpool und Chelsea konnten mit wichtigen Siegen überzeugen, für Arsenal gegen Kiew und Manchester United gegen Villarreal reichte es nur zu einem Remis, wobei das den Gunners mehr nützt als dem Team von Sir Alex. Aston Villa ist nach dem 3:1 bei Litex Lovech so gut wie in der Gruppenphase, tat sich über weite Strecken der Partie schwer. Manchester City siegte knapp auf Zypern, Everton trennte sich 2:2 von Standard Lüttich und musste zweimal einen Rückstand aufholen. Heimsiege gab es für den FC Portsmouth (2:0 gegen Guimaraes) und die Tottenham Hotspur (2:1 gegen Wisla Krakau).

Und Tottenham ist auch ein ganz gutes Stichwort für diesen Spieltag. Montagabend verlor man das zweite Heimspiel dieser Saison gegen Aston Villa mit 1:2. Heißt als Konsequenz für die Spurs nach dem vierten Spieltag: Rote Laterne im Nordosten Londons, ein Punkt steht zu Buche. Die Situation erinnert schon jetzt fatal an die vergangene Saison, als Martin Jol nach verpatztem Saisonstart im Oktober entlassen wurde. Jetzt ist Jol mit dem Hamburger SV Tabellenführer in Deutschland und die Spurs-Fans schauen schon neidisch in die Hansestadt. Sollten die Spurs durch den Sieg im UEFA-Cup nicht auch Rückenwind für die Liga bekommen, sieht es düster aus für Juande Ramos. Ewig Zeit wird auch der Spanier nicht bekommen.

Kommen wir damit zum nächsten Battleground in der Premier League: St James’ Park in Newcastle. Die Fanproteste der vergangenen Woche haben bei Besitzer Mike Ashley Spuren hinterlassen. Er habe sich entschieden, so teile er Anfang der Woche mit, den Verein zu verkaufen. Unter der Woche war Ashley im Nahen und Mittleren Osten um Newcastle dort schmackhaft zu machen. Doch den Verein wollte niemand haben. Und einen neuen Trainer hat er auch noch nicht gefunden. Paul Ince von den Rovers war immer wieder mal im Gspräch, hat aber abgesagt. Momentan hat Chris Hughton, Assistenztrainer unter Kevin Keegan, die Betreuung der Mannschaft übernommen. Doch auch der sehnt sich nach einem neuen Trainer. Mike Ashley – ohne Käufer, ohne Trainer, gehasst von den Fans, und durch den Kauf von Newcastle immer noch verschuldet. Es gibt schönere Abschnitte im Leben.

Und die Premier League zeigt an diesem 5. Spieltag mal wieder Flexibilität bei der Spielplangestaltung. Fünf Spiele am Samstag, fünf Spiele am Sonntag. Alle UEFA-Cup Teilnehmer und das Spitzenspiel gibt es am Sonntag zur besten Kaffeezeit.

FC Sunderland – FC Middlesbrough

Der Spieltag eröffnet mit der Partie im Stadium of Light. Derby Nummer eins an diesem Spieltag an der Ostküste Englands. Nach einem doch durchaus vielversprechenden Saisonstart ist bei der Heimmannschaft im Moment der Knoten wieder drin. Zwar gab es letzte Woche ein 1:1 bei Wigan, doch vier Punkte nach vier Spielen sind für die auf dem Transfermarkt sehr tätig gewesenen Black Cats auch eher enttäuschend. Deutlich besser startete Middlesbrough und wurde erst letzte Woche mit der Auswärtsniederlage gegen Portsmouth gestoppt. Sunderland kann mit einem Heimsieg am Team von Gareth Southgate vorbeiziehen. Vielleicht trifft ja sogar ein Neuzugang.

West Ham United – Newcastle United

Es ist die Partie, die am Samstag im Fokus stehen wird. Der neue Trainer der Hammers, Gianfranco Zola, gibt sein Heimdebüt. Und über die Brisanz bei Newcastle braucht man keine Worte mehr verlieren. Je länger die Magpies nicht gewinnen, desto brenzliger wird die Situation im Vereinsumfeld. Und die Frage ist, ob Mike Ashley überhaupt jemanden finden wird, der diesen Verein übernehmen will. Einen freut das Theater besonders: Sportdirektor Dennis Wise. Denn hat bis jetzt noch einen Job. Auch aus Sicht der Tabelle ist es ein wichtiges Spiel für West Ham. Mit einem Sieg könnte man in höhere Tabellenregionen vordringen. Das wäre dann ein Einstand nach Maß für den neuen italienischen Trainer.

FC Liverpool – Stoke City

PREMIERE live ab 15h55; Kommentar: Marc Hindelang

Ob man an der Anfield Road schont ein bisschen von der Meisterschaft träumt? Jedenfalls hat der letzte Spieltag gezeigt, dass man die Reds dieses Jahr wohl auf der Rechnung haben sollte. Dafür muss man aber auch die Pflichtaufgaben gewinnen. Und dazu gehört das Heimspiel morgen gegen den Aufsteiger Stoke City, der den vorletzten Tabellenplatz belegt und im Moment noch Lehrgeld in der Premier League zahlt. Man spielt nicht schlecht, kann durchaus mithalten, letzlich reicht es aber nur selten für Punktgewinne. Die Partie in Liverpool ist für die Potters allerdings leicht anzugehen. Die Erwartungen sind gering, wie beim bisher einzigen Saisonsieg gegen Aston Villa. Die Reds beginnen wieder mit Torres und Gerrard in der Startelf. Unklar ist, ob Robbie Keane von Beginn an spielt. Je nachdem, welches System Benitez spielen lässt. Die Sun meldet heute, dass Dirk Kuyt in der Winterpause zum Hamburger SV wechseln will.

Blackburn Rovers – FC Fulham

Tja, wer hätte das gedacht. Fulham galt für viele als Abstiegskandidat, der die ganze Saison um den Klassenerhalt kämpfen muss. Doch die ersten Partien haben gezeigt, dass die Cottagers alles andere als ein Abstiegskandidat sind. Heimsiege gegen Arsenal und Bolton, nur auswärts klappt es noch nicht besonders. Dafür gibt es jetzt die nächste Chance gegen Blackburn, bei denen es weder zuhause noch auswärts wirklich rosig läuft. Acht Gegentore in den letzten zwei Spielen haben die Schwachstelle dieses Teams offenbart. Vielleicht weiß Fulham dies zu nutzen.

Bolton Wanderers – FC Arsenal

PREMIERE live ab 18h25; Kommentar: Andreas Renner

Die Gunners sind zurzeit on the Road. Letzten Samstag Blackburn, unter der Woche Kiew, jetzt am Samstagabend im Setanta-Livespiel geht es zu den Bolton Wanderers. Und wenn man so auftritt wie letzte Woche in Blackburn, braucht man sich keine großen Sorgen machen. Die Wanderers spielen zurzeit in allen Mannschaftsteilen unter ihren Möglichkeiten, formulierte es Bolton-Manager Gary Megson. Besonders der Ausfall von Stürmer Elmander ist schwerwiegender als gedacht.

West Bromwich Albion – Aston Villa

Das Derby in Midlands, zwei große Rivalen treffen aufeinander. West Brom gegen Aston Villa, beide Teams sind in der Metropolregion um Birmingham beheimatet. Aufgrund der großen Sicherheitsvorkehrungen wird dieses Spiel ähnlich wie Sunderland gegen Middlesbrough bereits zur Mittagszeit angepfiffen. Es ist das 131. Aufeinandertreffen der beiden Klubs in der Liga. Für Sky Sports sind dies alles Attribute dieses Spiel live vor dem großen Aufeinandertreffen der Big Four zu zeigen.

FC Chelsea – Manchester United

PREMIERE live Sonntag ab 14h45; Kommentar: Wolff Fuss

Es ist die Revanche für Moskau, es ist die Revanche für die letzten zwei Mannschaften, es ist die Revanche für alles. Die zwei erfolgreichsten Mannschaften der letzten Jahre auf der Insel treffen an der Stamford Bridge aufeinander. Viel mehr braucht man dazu eigentlich auch nicht sagen. Es sei denn, man heißt Sir Alex Ferguson. Der hat via diverser Medien den Rundumschlag gemacht. Es kann nicht sein, dass Manchester United in dieser frühen Phase der Saison zwei Auswärtsspiele bei direkten Konkurrenten um den Titel habe. Und dass die rote Karte von John Terry von der FA zurückgezogen wurde und der Chelsea-Kapitän am Sonntag damit spielberechtigt ist, bestätigt den Verdacht von Sir Alex, dass man Manchester United nicht mehr als Meister sehen will. Mehr dazu in der Spox-Kolumne von Raphael Honigstein. Was der Sir dabei aber gerne übersieht, ist, dass sein Team alles andere als gut in die Saison gestartet ist. Und daran ist weder John Terry noch der Spieplan schuld. Chelsea führt die Tabelle an und ist exellent in die neue Spielzeit gekommen. Michael Ballack steht vor seiner Rückkehr in die Startelf und könnte ins rechte Mittelfeld rücken. Somit könnte Juliano Beletti oder alternativ Bosingwa wieder auf die rechte Abwehrseite rücken. Manchester United wird mit Ronaldo beginnen. Michael Carrick wird verletzt fehlen.

Manchester City – FC Portsmouth

Die beiden Teilnehmer des UEFA-Cup im direkten Duell in Eastlands. Portsmouth hat jetzt langsam in die Spur gefunden, vor allem auch daheim an der Südküste mit Siegen gegen Middlesborough und Guimaraes. Aiuswärts hat man vor allem mit dem Sieg in Everton auf sich aufmerksam gemacht. Manchester City sollte also gewarnt sein, zumal der erste Heimauftritt nach der Übernahme wenig optimal verlief. Beim 1:3 gegen Chelsea offenbarte vor allem die Defensive eklatante Schwächen.

Hull City – FC Everton

Wenn es in der noch frühen Saison bereits eine Überraschung gibt, dann ist es der Aufsteiger Hull City. Platz fünf, sieben Punkte. Das lässt sich sehr gut anschauen. Zuletzt gab es ein Auswärtssieg bei Newcastle United. Doch jetzt kommt der erste große Brocken im eigenen Stadion. Der FC Everton hat bisher ein makellose Bilanz auswärts. In der Fremde überzeugen die Toffees, zuhause setzt es die Niederlagen. Trotzdem war es für die Klubführung ausreichend Trainer David Moyes mit einem neuen 5-Jahres-Vertrag auszustatten.

Tottenham Hotspur – Wigan Athletic

Und das Sorgenkind beendet den Spieltag. Man kann also sich ausrechnen, wo die Reise hingeht, wenn man die zweite Halbzeit am Sonntagnachmittag beginnt. Ein Heimsieg gegen Wigan muss auf Basis der Erwartungen an der White Hart Lane und der spielerischen Qualität in diesem Kader einfach Pflicht sein. Trainer Juande Ramos sagte gestern Abend bei der BBC, dass er sich durch den Sieg gegen Krakau positive Effekte für die Performance in der Liga wünsche. Na denn, mal schauen. Dass Wigan auswärtsstark ist, hat man zuletzt beim 5:0 in Hull bewiesen. Ein Sieg der Spurs wäre balsam für alle in London. Wenn nicht, brennt der Baum wohl schon wieder vorzeitig (und nicht erst zu Weihnachten).

Ich blogge die Partie an der Stamford Bridge am Sonntag ab 14h30 live.

Thema: Premier League | Kommentare (1) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 3. Spieltag, FC Chelsea – Tottenham Hotspur

Sonntag, 31. August 2008 13:59

[16h25] Endstand FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1 Langweiliger Kick an der Stamford Bridge. Chelsea in der ersten Hälfte das bessere Team, im zweiten Abschnitt hat man sich dem mageren Niveau der Spurs gnadenlos angepasst. Für Chelsea viel zu wenig, für die Spurs, die immerhin defensiv ganz gut standen, der erste Punkt der Saison. Wirklich verdient haben sie ihn aber nicht.

Damit kann nur noch der FC Liverpool gleich bei Aston Villa den perfekten Saisonstart mit drei Siegen aus drei Spielen erreichen.

Knapp 30 Minuten sind gespielt in Sunderland. Noch 0:0 gegen Manchester City.

[16h21] Vier Minuten Nachspielzeit. Au Backe.

[16h20] Wechsel Chelsea: Franco di Santo für Nicolas Anelka

[16h15] Felipe Scolari steckt da wild gestikulierend an der Seitenlinie, beugt sich mehrmals nach vorne, Hände in den Hosentaschen, geht auf und ab, als müsste er dringend mal aufs Klo. Herr Scolari, gehen Sie ruhig, viel scheint hier nicht mehr zu passieren. Tottenham wagt sich noch mal ein bisschen nach vorne, aber das ist alles für die Katz, wenn die wichtigen Pässe beim Gegner landen.

[16h07] Wechsel Chelsea: Salomon Kalou für Juliano Belletti.

Ich weiß gar nicht, welcher Mannschaft man hier den größeren Vorwurf machen muss. Chelsea, die nicht fähig sind, ein passives Tottenham spielerisch an die Wand zu spielen. Oder Tottenham, die hier rein gar nichts tun um an diesem Spiel teilzunehmen und auch noch mit einem Unentschieden hier belohnt werden.

Es ist eine furchtbare Partie in der zweiten Hälfte.

[16h03] Wechsel Tottenham: Jamie O’Hara für David Bentley. Wenn man so will, bester Akteur bei den Spurs, was an diesem Tage allerdings keine sonderlich tolle Auszeichnung ist.

[15h56] Auch der FC Chelsea wechselt zum ersten Mal. Florent Malouda für Joe Cole. Den Wechsel verstehe ich nicht ganz. Cole hat mir noch am besten gefallen. Ganz im Gegensatz zu Deco, von dem nur noch sehr wenig kommt.

[15h53] Wechsel Tottenham: Tom Huddlestone für Chris Gunter

Abseits des Platzes ist derzeit mehr los als auf dem Grün.

[15h50] Wechsel Tottenham: Aaron Lennon für Giovani

[15h45] Chelsea weiter bemüht. Mehr aber auch nicht. Tottenham weiter jenseits jeglicher Erwähnung. Im Moment ganz schwacher Spielabschnitt. Keine zündenden Ideen. Herr Terry, Sie dahinten, an der Hyde Park Corner, kommen Sie doch bitte wieder zurück ins Stadion. Ihre Kopfballstärke könnte mal Anwendung finden, wenn Chelsea die Angriffe auch mal bis zur Linie zu Ende spielt und nicht nur hohe Flanken aus dem Halbfeld schießt.

[15h38] Der Pausentee bei Chelsea scheint gewirkt zu haben. Fehler im Spielaufbau der Spurs, Essien bedient Ashley Cole auf links, spielt dann aber zu unpräzise, halb Schuss, halb Flanke. Anelka verpasst am langen Pfosten.

[15h36] Weiter geht es mit der zweiten Hälfte. Keine Wechsel.

[15h20] Halbzeit FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1 Ganz komische Hälfte. Von den Spurs nichts zu sehen, Chelsea tut nur so viel wie möglich, geht aber verdient in Führung. Dann passiert lange gar nichts. Und fast mit dem Schlusspfiff gleichen die Spurs aus. The only thing to expect is the unexpected.

[15h18] FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:1, Darran Bent, 45. Minute +1 Kriege mich vor Lachen gerade nicht ein. Terry und Co waren wohl doch schon Richtung Hyde Park unterwegs. Langer Ball von Modric, Lampard kann nicht richtig klären, Bent bekommt den Ball, überläuft Caravlho und schiebt unter dem herauslaufenden Peter Cech ins lange Eck. Kompletter Tiefschlaf der Blues-Defensive. Aber egal, kann dem Spiel nur helfen.

[15h11] Was die Spurs hier insgesamt auf die Beine stellen, ist fast nicht tauglich für die Premier League. Ein Torschuss in der ersten Hälfte, null Bewegung bei eigenem Ballbesitz. Erinnert ein bisschen an Hannover 96 und Cottbus vergangene Woche. Chelsea braucht hier nur mit halber Kraft spielen und die Partie sicher über die Runden zu bringen. Und die Spurs können sich glücklich schätzen, dass Chelsea auch nicht die große Lust hat, sich 90 Minuten zu verausgaben, denn dann wären sie schon längst überrollt worden. Und für Peter Cech, John Terry und Co muss man mal gucken, ob das Putzen des Gehweges im Hyde Park nicht mehr Anstrengung erfordert als heute gegen Bent, Giovani und Modric zu spielen.

[15h00] FC Chelsea – Tottenham Hotspur 1:0, Juliano Belletti, 28. Minute Ecke von links durch Deco, in der Mitte Belletti völlig frei, braucht nur noch Einschießen. Darf eigentlich so nie passieren, aber Darran Bent hat ein Luftloch getroffen und nicht den Ball. Von daher war der Weg frei für Belletti.

Führung geht jetzt dank der letzten fünf starken Minuten auch in Ordnung. Chelsea hat wieder mehr Kontrolle über dieses Spiel bekommen und war auch wieder gefährlicher vor dem Tor von Gomes. 83% Ballbesitz hatten die Blues zwischenzeitlich. Und von Tottenham kommt so gut wie gar nichts mehr.

[14h59] Wir notieren mal wieder eine Chance des FC Chelsea. Wunderschöner Pass von Belletti auf Anelka, der den Ball aus 10 Metern unter leichter Bedrängnis aber knapp über das Tor schießt. kurze Zeit später Essien mit fulminantem Schuss aus der Distanz an die Latte.

[14h52] Die Spurs schon mit der dritten Ecke gegenüber einer für den FC Chelsea. Daraus eine spielerische Überlegenheit von Tottenham abzuleiten gelingt aber nicht. Spiel und Tempo haben deutlich nachgelassen. Viel spielt sich im Mittelfeld ab, Chancen gibt es eher selten.

Die Glasgow Rangers führen mittlerweile mit 3:1 im Celtic Park.

[14h45] Chelsea ist hier das bestimmende Team, ohne allerdings viele Chancen zu erspielen. Mit Ausnahme der Lampard-Lupfers noch nichts Herausragendes. Die Spurs waren in den ersten 10 Minuten etwas aktiver, hatten ein, zwei gute Szenen. Ein paar Eckbälle sprangen raus. Man hat sich jetzt aber wieder zurückgezogen.

Kann das sein, dass es sehr stickig in London ist? Wenn man auf die Zuschauer guckt, sind die alle sommerlich gekleidet. Die Sonne scheint aber keineswegs.

[14h38] Erste spektakuläre Situation in dieser Partie. Schöner Angriff der Blues über links, Pass von Deco auf Joe Cole, der die Kugel auf Frank Lampard durchlässt. Der Chelsea-Kapitän sieht, dass Gomes zu weit vor seinem Tor steht und holt einen Bilderbuch-Lupfer aus dem Fuß. Gomes eilt zurück, kriegt die Fingerspitzen noch an den Ball und lenkt ihn über die Querlatte.

[14h33] Auf gehts. Chelsea in blau von links nach rechts. Kann sich Tottenham die ersten Punkte der Saison holen?

[14h28] Frage mich gerade, ob es Sinn macht Dimitar Berbatov und Pavlyuchneko als Stürmer in einem Team zu haben. Marc Hindelang berichtet, dass mittlerweile 40 Millionen für Berbatov seitens der Spurs gefordert werden. Noch sind knapp 33 Stunden Zeit bis zum Transferschluss (Montag um Mitternacht).

[14h23] Die Aufstellungen an der Stamford Bridge

FC Chelsea: Cech – Belletti, Carvalho, Terry, Ashley Cole – Bosingwa, Essien, Lampard, Joe Cole – Deco – Anelka

Tottenham Hotspur: Gomes – Zokora, Woodgate, King, Gunter – Bentley, Jenas, Modric, Bale – Giovani, Bent

Chelsea ohne Michael Ballack, de verletzt fehlt. Bosingwa rückt dafür ins rechte Mittelfeld, Belletti geht nach hinten rechts in die Viererkette.

[14h16] Halbzeit Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 1:1 in einem intensiven Spiel.

[14h14] Dimitar Berbatov ist weiterhin nicht im Kader der Tottenham Hotspur. Man kann nur spekulieren, wie diese Saga ausgeht. Morgen ist Transferschluss – und die Fronten scheinen verhärtet zu sein. Manchester United will die Ablösesumme der Spurs nicht bezahlen, Berbatov will unbedingt ins Old Trafford. Im Moment schaden sich die Spurs dadurch nur selber. Mal sehen, was sich da morgen noch tut.

[14h11] Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 1:1, Georgios Samaras, 39. Minute

[14h08] Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 0:1, Daniel Cousin, 37. Minute. Tolles Solo über rechts, lässt Boruc, der die kurze Ecke aufmacht, keine Chance im Tor.

[14h07] Chelsea – Tottenham Zweites Londonder Derby in dieser Premier League Saison. Es spielt ganz oben gegen ganz unten. Die Spurs sind nach dem gestrigen Remis von West Brom gegen Bolton Tabellenletzter. Und wer glaubt, dass sich das für die Spurs heute ändert, gehört zu den echten Optimisten. Gegen kein Team in der Premier League hat der FC Chelsea eine bessere Bilanz, man ist seit 83 Spielen an der Stamford Bridge ungeschlagen. Und die Leistungen der Spurs geben keinen Anlass auch nur irgendeinen Gedanken an den Auswärtssieg zu verschwenden.

[14h04] Kurzer Rückblick auf den Samstag in der Premier League, bei welchem die in der Krise steckenden Mannschaften einen Befreiungsschlag landen konnten. Portsmouth schaffte mit dem 3:0 bei Everton den ersten Saisonsieg, ebenso Wigan beim 5:0 gegen Hull City. Arsenal konnte die furchtbare Leistung der Vorwoche gege Fulham mit einem überzeugenden 3:0 gegen Newcastle vergessen machen. Und West Ham United gewann etwas überraschend mit 4:1 gegen die Blackburn Rovers. Und wenn ich die diversen Spielberichte richtig gelesen habe, dann gab es diesmal auch keine Pfiffe für Trainer und Mannschaft. Weiter in der Erfolgsspur ist der FC Middlesbrough nach dem 2:1 gegen Stoke City.

[14h00] Moin an diesem sommerlichen Sonntag. Fußball-Nachmittag mit Premier League und Bundesliga steht auf dem Programm. Old Firm läuft schon, nächster Schritt ist dann das Londoner Derby an der Stamford Bridge.

Thema: Fußball, Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis

Premier League 2008/2009 – Die Verfolger der Top Four

Sonntag, 10. August 2008 20:29

Gut, ich gebe zu, dass die Überschrift des Blogartikels sehr optimistisch gewählt ist, aber mir fiel nichts Prägnanteres ein. Denn es dürfte ziemlich sicher sein, dass diese Saison auch die Top Four wieder die ersten vier Plätze in der Premier League unter sich ausmachen. Natürlich kann man das als langweilig betrachten, aber immerhin hat man vier Top Teams, die um die Meisterschaft mitspielen können. In allen Ligen ist das ja ähnlich, wenn nicht sogar noch schlechter (siehe Spanien mit Real und Barca und Deutschland mit Bayern und Werder). Die finanziellen Unterschiede zwischen Chelsea, Manchester United, dem FC Arsenal und dem FC Liverpool sind einfach – auch aufgrund der Teilnahme an der lukrativen Champions League – immer noch zu groß. Das können auch Milliarden-Fernsehverträge nicht ausgleichen.

Am ehesten traue ich den Tottenham Hotspur den Sprung unter die Top Four zu, wobei man ja an der White Hart Lane immer vorsichtig sein muss mit optimistischen Prognosen. Bereits in der vergangenen Saison hatte man mehr oder weniger offiziell eine Qualifikation für die Champions League als Saisonziel ausgegeben, doch dann verpatzte man den Saisonstart, entließ in einer mehr als unwürdigen Form Trainer Martin Jol, stolperte in der Vorweihnachtszeit gegen Tabellenkeller und konnte sich erst in 2008 unter dem neuen Trainer Juande Ramos wirklich signifikant verbessern. Und wenn man genau diese Tendenz aus der Vorsaison sich in Erinnerung ruft, glaube ich, dass die Tottenham Hotspur durchaus für einen vierten Platz gut sein können. Die Frage ist dann dabei auch noch, inwieweit die angestrebten Verstärkungen noch verpflichtet werden können. Momentan sieht es so aus, als dass sowohl David Villa und Ashavin nicht zu den Spurs wechseln. Einen Stürmer brauchen die Spurs aber noch nach dem Abgang von Robbie Keane zum FC Liverpool. Geld scheint ja da zu sein. Mit Luka Modric und David Bentley hat man sich durchaus prominent verstärkt.

Und dann sehe ich drei Teams gleich auf, nämlich Aston Villa, den FC Everton und auch Manchester City. Wenn ich tippen müsste, würde ich die Teams wie genannt den Tabellenplätzen sechs bis acht zuordnen. Aber das sehe ich sehr variabel, durchaus haben auch andere Teams noch die Möglichkeiten da reinzustoßen. Das Team von Martin O’Neill sehe ich dieses Jahr vor dem FC Everton, nicht unbedingt wegen der Stärke der Villens, sondern eher aufgrund der Schwäche der Toffees. Die Frage bei Aston Villa ist momentan eben auch, ob Gareth Barry weiterhin dem Verein treu bleibt. Nach derzeitigem Stand wird das eher nichts. Liverpools Chief Executive Rick Parry ist die von Villa geforderte Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Pfund zu hoch. Aber ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, wie Barry unter einem Trainer O’Neill noch spielen will und wird. In der Sommerpause gab es bekanntlich die ein oder andere Streitigkeit, Barry hatte in einem Zeitungsinterview O’Neill’s Arbeitsweise als Trainer scharf kritisiert. Aber ansonsten ist Aston Villa eben auch ein eingespieltes Team, das sich nur punktuell, aber gut verstärkt hat. Curtis Davies kam von West Bromwich, Steve Sidwell aus Chelsea. Interessant wird zu sehen sein, wie die Villa-Defensive den Abgang von Olaf Mellberg auffängt und ob Shootingstar Gabriel Agbonlahor über die komplette Saison eine qualitativ hohe Leistung abrufen kann. In der vergangenen Spielzeit schoss er in den ersten 13 Spielen sechs Tore – in den darauffolgenden 18 Einsätzen gab es nur einen Treffer.

Etwas schwächer als vergangene Saison seh ich den FC Everton. Es ist jetzt Mitte August – und die Toffees haben immer noch keinen Neuzugang präsentiert. Dass man nicht unbedingt auf Teufel komm raus nach neuen Spielen suchen muss, sondern lieber auf eingespieltes Team vertrauen kann, ist auch klar, zumal mit Andrew Johnson nur ein Leistungsträger den Klub Richtung Fulham verlassen hat. Trainer David Moyes hat aber auch schon seit Wochen neue Spieler angekündigt, bis jetzt blieb es bei den Ankündigungen. Nach Berichten der BBC stehen jetzt Vagner Love von ZSKA, Alan Smith und Stephane Mbia von Stade Rennes kurz vor dem Goodison Park.

Gespannt bin ich auf Mark Hughes und seine Arbeit bei Manchester City. Dass Hughes ein exellenter Trainer ist, will ich nicht bestreiten, aber trotzdem ist der Schritt von Blackburn zu Manchester City, gerade auch mit Besitzer Thaksin Shinawatra im Hintergrund, nochmal eine andere Dimension im Haifischbecken Premier League. Manchester City hat dieser Tage einen vollen Spielplan, steht also schon etwas länger im Fokus unter Druck. Mit Jo von ZSKA Moskau und dem Israeli Ben-Haim vom FC Chelsea hat man eher wenig auf dem Transfermarkt zugeschlagen, aber wirklichen Handlungsbedarf gab es ja auch nicht.

Die heimlichen Verfolger der Top Four. Mal sehen, wie sie sich schlagen. Morgen gibt es dann den Blick aufs Mittelfeld mit Newcastle, West Ham und all den anderen.

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Premier League in Kürze (VIII)

Dienstag, 5. August 2008 22:10

Guten Abend zusammen. Zunächst ein bisschen Sportpolitik. Die FA hat heute eine große Aktion für mehr Respekt im Fußball auf- und außerhalb des Platzes gestartet. Das ganze läuft quasi als Dachvereinigung mit der Premier League, der Football League, der Professional Footballers’ Association, der League Managers Association, und den Professional Game Match Officials sowie den lokalen Fußballverbänden. Es ist also eine breit angelegte Aktion. “Respect is unveiled today to improving standards of behaviour at all levels of football”, heißt es in der Botschaft der FA. Brian Barwick, Chief Executive der FA, gab zu Protokoll:

“I’m delighted that the whole game is working together on this issue. There is a general agreement that something has to be done to improve levels of respect, for the game’s long-term health.”

Der Chief Executive der Premier League, Richard Scudamore, war ebenfalls ganz begeistert.

“Football engages, motivates and inspires – but at times we know it can spill over and get ugly. We all have a responsibility to deal with these excesses, and I sense there is a commitment from all quarters of the game – including the media – to deal with it.”

Zu der Kampagne gibt es auch ein Video der FA, in dem die Botschaft des Respekts füreinander nochmal verdeutlicht werden soll. “Respect the referee” Auf die etwas andere Art und Weise. Und Fabio Capello hat auch seinen Auftritt. Die Medienaufmerksamkeit scheint groß zu sein. Sky News brachte in seiner Nachrichtensendung von 19h00 bis 20h00 eine große Reportage über die Kampagne, zudem gab es ein Interview mit Rio Ferdinand und auch zahlreiche Gespräche mit Fans. Insbesondere diese halten eine solche Kampagne für absolut notwendig, Rio Ferdinand hat sich da etwas zurückhaltender geäußert, begrüßt aber auch die Initiative der FA. Wollen wir mal schauen, ob die Kampagne auch Wirkung zeigt. Nicht dass wir gleich am ersten Spieltag daran erinnern müssen.

Kommen wir zum Alltagsgeschäft in der Premier League rund 10 Tage vor Saisonstart. Bereits am Wochenende gibt es ja den Community Shield zwischen Manchester United und dem FC Portsmouth.

  • Der FC Chelsea muss wohl bis Ende August auf Didier Drogba verzichten. Der Ivorer leidet immer noch an einer Knieverletzung. Das Comeback ist laut Trainer Scolari für den 31. August gegen die Tottenham Hotspur geplant.
  • West Ham United hat Jan Lastuvka aus Donezk für ein Jahr Ausleihe unter Vertrag genommen.
  • Der Trainer des FC Everton, David Moyes, will noch vor Saisonbeginn seinen Kader weiter verstärken. Man habe mehrere Spieler im Blick, könne aber noch nichts Konkretes vermelden.
  • Die Blackburn Rovers haben Danny Simpson als Ausleihe für ein Jahr verpflichtet. Der 21-jährige war in der zweiten Saisonhälfte an Ipswich Town ausgeliehen und wechselt jetzt zum Team von Paul Ince. Simpson hatte letzte Saison acht Mal für Manchester United gespielt, darunter zwei Kurzeinsätze in der Champions League.
  • Paul Ince hat derweil ganz offizielle einen Vize-Kapitän bestimmt. Sollte Ryan Nelsen ausfallen, wird David Dunne die Binde übernehmen. Erste Kostprobe am Samstag im Freundschaftsspiel gegen den NAC Breda aus den Niederlanden. Ryan Nelsen spielt derweil ein Freundschaftsspiel für Neuseeland.
  • Der FC Portsmouth hat Omar Koroma, Stürmer aus Gambia, für zwei Jahre verpflichtet. Trainer Harry Redknapp soll sehr angetan gewesen sein.
  • Und eine weitere Vertragsverlängerung konnte an der Südküste verkündet werden. Stürmer Kanu bleibt für ein weiteres Jahr, zuletzt wurde über einen Weggang des Nigerianer kräftig spekuliert.
  • Zudem hat Portsmouth verstärkt Anstrengungen unternommen Nicky Shorey vom FC Reading und Younes Kaboul von den Tottenham Hotspur zu verpflichten. Genaueres steht da noch nicht fest.
  • Wayne Rooney leidet an einer Viruserkrankung und wird den Saisonstart von Manchester United wohl verpassen. Der Stürmer zog sich den Virus in Nigeria zu, wo die Red Devils auf Saisonvorbereitung waren.
  • Nochmal Old Trafford. Trainer Sir Alex Ferguson hat heute auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass Christiano Ronaldo defintiv nicht zu Real Madrid wechsle. Die Ronaldo-Saga sei vorbei, so Ferguson.
  • Bad Boy Bell scheint mal wieder Schwierigkeiten zu haben. Craig Bellamy soll beim Freundschaftsspiel von West Ham United bei Ipswich am gestrigen Montag einen Ipswich-Fan verbal beleidigt haben. Das ganze soll passiert sein, als Bellamy nach einer Auswechselung an der Seitenlinie spazieren ging. Zudem soll Bellamy auch eine Werbebande durch einen Tritt beschädigt haben. Zum Glück wurde die Kampagne der FA erst heute veröffentlicht. Die Hammers haben Untersuchungen zu dem Fall eingeleitet.
  • Zum ersten Mal ein bisschen Freude in der Saisonvorbereitung beim FC Arsenal. Trainer Arsene Wenger hat den Verbleib von Emmanuel Adebayor vermelden können, Eduardo hat in einem Interview verlautbaren lassen, spätestens Weihnachten 2008 wieder für Arsenal auflaufen zu können. Zudem gewann man ein Freundschaftsspiel gegen Real Madrid in durchaus überzeugender Manier mit 1:0. Bester Mann auf dem Platz übrigens Theo Walcott. Laut Arsene Wenger ist er eine ganz wichtige Stütze für die Saison. Zudem Armand Traore seinen Vertrag längerfristig bei den Gunners verlängert.
  • Wigan Athletic hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Wilson Palacios um drei weitere Jahre verlängert.
  • Ein paar Probleme hat Stoke City zurzeit. Man hat durchaus einen hochkarätigen Neuzugang unter der Lupe gehabt. Der Jamaikaner Rudolph Austin soll von Portmore United aus Jamaika ins Britannia Stadium wechseln, bekommt aber keine Arbeitserlaubnis. In einer Presserklärung von Stoke City vom Wochenende stellt man den Sachverhalt nochmal da. Bis jetzt gibt es noch keine Einigung.
  • Presseberichten zufolge soll der FC Sunderland sich bemühen Louis Saha von Manchester United zu verpflichten.

Was ist eigentlich zurzeit an der White Hart Lane los? Hat man im Nordosten Londons eine Ölquelle gefunden? Hat man Juande Ramos das Jahresgehalt halbiert? Jedenfalls scheinen die Spurs viel Geld zu haben. Man hatte bereits 40 Millionen Pfund für fünf neue Spieler bezahlt, unter anderem kamen David Bentley aus Blackburn, Giovani dos Santos aus Barcelona und Luka Modric von Dinamo Zagreb. Gut, mit Robbie Keane hat man auch einen wichtigen Stammspieler verloren und immerhin 25 Millionen Euro Ablöse kassiert. Aber angeblich hat man noch das Ziel so ein paar Transferrekorde zu brechen.

  • Ein Wechsel vom David Villa zu den Tottenham Hotspur wird immer wahrscheinlicher. Die Ablöse soll bei 32 Millionen Pfund (also über 40 Millionen Euro liegen). Damit wäre David Villa der teuerste Spieler, der jemals in die Premier League gewechselt ist. Die Sun berichtet von einem Wochengehalt von 100.000 Pfund.
  • Zudem stehen die Spurs laut einem Bericht der Times kurz vor der Verpflichtung des kroatischen Verteidigers Vedran Corluka von Manchester City. Ablöse bei rund 10 Millionen Euro.
  • Und dann ist dann ja auch noch Andrej Arshavin, der angeblich auf dem Weg nach London sein soll. 25 Millionen Euro soll Zenit St. Petersburg bekommen. Unterschrieben ist aber noch nichts.

Ja, da kann man ja richtig neidisch werden. So völlig ohne Gegenleistung können sich natürlich auch die Tottenham Hotspur diese Träume nicht erfüllen. Man sei jetzt wohl bereit Dimitar Berbatov zu Manchester United ziehen zu lassen, für 30 Millionen Pfund Ablöse. Damit wäre der Villa-Wechsel fast gedeckt. Da wird sich der Sir sicherlich mächtig freuen. Jetzt heißt es ganz schnell zuschlagen, oder ist das schon zu teuer?

Damit die Zeit bis zum Start der neuen Fußball-Saison – wo auch immer – nicht ganz so lang wird, schon mal ein bisschen Vorfreude made in England. Sky Sports mit der durchaus gelungenen Werbung “Football Look Ahead”.

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Premier League 31. Spieltag, Tottenham Hotspur – FC Portsmouth

Samstag, 22. März 2008 13:26

[15h38] Endstand Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 2:0 Verdienter Sieg für die Spurs. Nach toller erster Hälfte legte man gegen Ende des Spiel noch mal zu und schnürte mit einem Doppelpack das 2:0. Portsmouth mit Ausnahme von James unterirdisch schlecht und verpassen näher an Everton ranzurücken. Respekt an Tottenham. Dafür, dass es um nichts mehr ging, hat man sich mehr als ordentlich verkauft.

[15h36] Zwei Minuten Nachspielzeit

[15h32] Die Spurs haben in den letzten Minuten wieder zielstrebiger agiert und wurden mit dem Doppelpack belohnt. Und Portsmouth weiter völlig von der Rolle. So hat man im Kampf um Platz Fünf keine Chance.

Zwei Wechsel noch. Bei den Spurs Teemu Tainio für Robbie Keane und bei Portsmouth Baros für Kanu. Der zweite Wechsel ist sowas von überflüssig, aber egal. Für Portsmouth war hier viel mehr möglich.

[15h28] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 2:0, Jamie O’Hara, 81. Minute Herrlich herausgepielter Treffer der Spurs. Huddlestone legt auf links zu Darran Bent, welcher sich wunderbar über links durchsetzt, zieht Richtung Mitte, wo er den mitgelaufenen O’Hara findet, der aus 10 Metern nur noch einschieben braucht. Doppelpack der Spurs mit der Entscheidung in diesem Spiel.

[15h27] Tottenham Hotspur – FC Portsmouth 1:0, Darran Bent, 80. Minute Endlich die mehr als verdiente Führung für die Spurs. Chimbondas Schuss wird zunächst abgewehrt, Berbatov trifft den Abpraller nicht richtig, Bent läuft in den Ball rein und köpft aus 5 Metern zur Führung ein.

[15h27] Aber insgesamt hat das Spiel doch deutlich an Niveau verloren. Viele Fehlpässe, viele ungenaue Abspiele – und Tottenham hat langsam auch die Bemühungen eingestellt.

[15h21] Und plötzlich kommt Portsmouth zu seiner besten Chance in dieser Partie. Langer Ball auf Krancjar, der Ball springt hoch auf, Robinson kommt raus, verschätzt sich aber totel, der Ball trudelt Richtung Tor, aber Zokora kann rechtzeitig klären. Die Südküstler werden etwas stärker.

[15h16] Doppelwechsel bei den Spurs. Dawson und Lennon gehen, dafür kommen Darran Bent und Jamie O’Hara, also etwas mehr Offensive mit drei Stürmern. Bei der Gefährlichkeit von Portsmouth die richtige Entscheidung von Juande Ramos, falls man hier wirklich noch drei Punkte einfahren will.

[15h11] Tottenham agiert mittlerweile zu lässig bei den eigenen Angriffen. Bestes Beispiel gab es eben, als Berbatov von links schön in den Strafraum eindringt, aber das Zuspiel für die mitgelaufenen Mitspieler nicht präszise genug vollendet. David James sieht zwar dominierende Spurs, kann sich mittlerweile aber auch einen Kaffee machen, weil Tottenham den Abschluss nicht mehr findet. Ein Tor würde dem Spiel echt gut tun. Am besten eines für Tottenham, damit Portsmouth endlich mal aufwachen muss. Das ist eine erbärmliche Leistung des Teams von Harry Redknapp.

[15h03] Der einzige, der jetzt überhaupt mal auf dem Platz die Initiative ergreifen will, ist John Utaka, der über rechts bei Portsmouth kommt. Kriegt aber für zuviel Einsatz die erste gelbe Karte in diesem Spiel. Die Begegnung verflacht zunehmend, Portsmouth kann nicht mehr, Tottenham verzweifelt langsam ein bisschen.

[14h57] Und wir haben wieder Schnee an der White Hart Lane, wir haben weiter spielbestimmende Spurs, die sich versuchen Chancen zu erarbeiten und wir sehen weiter eine Mannschaft aus Portsmouth, die nur ganz ganz schwer in dieses Spiel findet. Krancjar mit seinem ersten Frustfoul, bekommt aber nur eine Ermahnung von Referee Phil Dowd.

[14h51] Die Sonne scheint wieder im Norden Londons. Beide Teams ohne Wechsel.

[14h47] Schade, dass die Spurs nicht in Führung gingen, so wäre Portsmouth noch ein bisschen mehr unter Druck und müsste auch mal nach vorne spielen. Aber Tottenham konnte die spielerische Überlegenheit und die Verunsicherung in der Defensive von Pompey nicht in Tore umwandeln.

[14h34] Halbzeit Tottenham – Portsmouth 0:0 Sorry, ich hatte ein paar Probleme mit meinem W-Lan, aber viel haben wir auch nicht verpasst. Tottenham machte das Spiel, Portsmouth konnte sich nur selten befreien. Die Spurs wurden aber nicht mit der Führung belohnt.

[14h18] Nächste Großchance für Tottenham. Dawson kommt nach einem Eckball an den Ball, legt sich die Kugel schön vor und zimmert den Ball an die Querlatte. 30 Minuten durch, schmeichelhaftes Ergebnis für Portsmouth.

[14h16] Jetzt ist der Ball das erste Mal im Tor, aber Berbatov stand beim Zuspiel von Keane hauchzart im Abseits. Führung für die Spurs liegt in der Luft, weil man offensiv stets gefährlich wirkt.

[14h15] Portsmouth kriegt kein Bein in dieses Spiel, und vor allem defensiv ist man extrem anfällig. Wobei man aber auch fairerweise sagen muss, dass Tottenham sehr gut nach vorne spielt und die Südküstler kaum mal selbst einen eigenen Angriff kriieren lässt. Das Team von Harry Redknapp kann sich alles in allem glücklich schätzen, dass hier noch keine Tore gefallen sind. Kanu als einzige Spitze ist hoffnungslos auf sich alleine gestellt, über die Flügel mit Krnajcar und auch Utaka kommt kaum Unterstützung. Nicht mal einen gescheiten Spielaufbau bekommt man hin.

[14h06] Gute Chancen im Minutentakt an der White Hart Lane. Sean Davis klärt den Ball direkt vor die Füße von Chimbonda, der den Ball aus 16 Metern volley nimmt. Ganz ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Sehr unterhaltsames Spiel.

[14h04] Und aus dem Nichts fast die Führung für Portsmouth. Langer Ball von James, Hughes kann den Ball behaupten und legt auf Davis, der sieht, dass Robinson zu weit vor seinem Tor steht, den Ball wunderbar lupft. Aber der Keeper der Spurs kann gerade noch so mit den Fingerspitzen den Ball über das Tor lenken.

[14h02] Nächste gute Chance für die Gastgeber. Huddlestone mit einem Freitstoß aus 20 Metern, den er fein über die Mauer zieht, aber zu zentral und damit kein Problem für David James. Portsmouth überhaupt noch nicht im Spiel.

[13h59] Tottenham übernimmt nach 10 Minuten das Kommando, Berbatov und Keane harmonieren brillant im Sturm. Chimbonda verpasst nach einer Hereingabe von Lennon in der Mitte den Ball, James kann mit vereinten Kräften seiner Vorderleute klären. Kurze Zeit später legt Berbatov auf Keane, der halblinks den Abschluss sucht, aber an James scheitert. Mittlerweile scheint wieder die Sonne – und so spielen die Spurs auch. Sehr attraktiv, variabel und lebhaft.

[13h51] Fabio Capello ist auch wieder auf der Tribüne. Was schaut der sich eigentlich morgen an? Das Spiel in Manchester oder das an der Bridge? Viele Engländer gibt es in beiden Stadien ja nicht zu sehen, also fällt die Entscheidung schon schwer.

[13h47] Schönes Wetter an der Lane, Hagel- und Schneeschauer, aber die Stimmung ist bestens. Der 31. Spieltag ist eröffnet. Tottenham stößt an.

[13h42] Hat sich David James die Haare leicht färben lassen?

[13h40] Die Aufstellungen an der White Hart Lane

Tottenham: Robinson – Hutton, Dawson, Woodgate, Chimbonda – Lennon, Zokora, Huddlestone, Malbranque – Berbatov, Keane

Portsmouth: James – Johnson, Distin, Hreidarsson, Aubey – Utaka, Pedro Mendes, Davis, Hughes – Kranjcar, Kanu

Bei Portsmouth Baros nur auf der Bank, Kanu stürmt an der Seite von Kranjcar. Bei den Spurs ersetzt Dawson Ledley King. Huddlestone bei Tottenham von Beginn an im Mittelfeld.

[13h32] Für die Tottenham Hotspur geht es eigentlich nur darum, sich ansprechend vor dem eigenen Publikum zu präsentieren. Wie man das macht, hat man gegen den FC Chelsea am Mittwoch gezeigt. Der FC Portsmouth kann mit einem Sieg bis auf drei Punkte an den FC Everton ranrücken. Zudem hat Pompey hat ja auch noch die Möglichkeit über den FA Cup international zu spielen. Die Südküstler waren vor allem zu Beginn der Saison extrem auswärtsstark, haben aber zuletzt vier der letzten sechs Auswärtsspiele verloren. Mein Tipp – 2:1 für die Spurs.

[13h26] Guten Tag zusammen. Schon 109 Tore fielen diese Saison in Partien mit Beteiligung der Tottenham Hotspur. Gerne mehr jetzt gleich im Mittagsspiel des 31. Spieltages gegen den FC Portsmouth.

Thema: Live-Blog, Premier League | Kommentare (0) | Autor: medispolis